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Schutzkodex

Der Schutzkodex verpflichtet Medienhäuser zum Schutz ihrer Mitarbeitenden vor Hass, Bedrohung und Gewalt und stärkt damit die Pressefreiheit in Deutschland.

Team Schutzkodex © Frederike van der Straeten
Projektstatus: Aktiv

Hass und Hetze auf Social Media, Morddrohungen per E-Mail, körperliche Übergriffe auf der Straße, die Gewalt gegen Medienschaffende ist besorgniserregend hoch. Für Journalist*innen, die zur Zielscheibe werden, ist die Bedrohung eine massive Belastung. Das gefährdet nicht nur ihre tägliche Arbeit, sondern die Pressefreiheit insgesamt.

Die Initiative Schutzkodex wurde von Reporter ohne Grenzen, der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, den Neuen deutschen Medienmacher*innen e.V. und dem Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG e.V.) ins Leben gerufen.

Was ist der Schutzkodex?

Der Schutzkodex umfasst Standards für Medienhäuser und konkrete Maßnahmen zur Unterstützung von Journalist*innen. Die beigetretenen Medienhäuser stellen ihren Mitarbeitenden unter anderem eine verlagsinterne Ansprechperson für Bedrohungen und Angriffe zur Verfügung, leisten psychologische und juristische Unterstützung und organisieren ihren Angestellten gegebenenfalls Personenschutz.

Wer ist dabei?

Seit 2021 sind Der Spiegel, Correctiv, dpa, FragdenStaat, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche-Zeitung, taz, Weserkurier, Funke Mediengruppe, Südwestdeutsche Medienholding und Die Zeit der Initiative beigetreten.

Mitglied werden

Medienhäuser, die sich dem Schutzkodex ebenfalls anschließen wollen, können sich an die Mitglieder der Initiative wenden. Zum Schutzkodex

Austausch für betroffene Journalist*innen

Wir schaffen geschützte Räume für Journalist*innen, die von Hassrede und Übergriffen betroffen sind. Dort können sie Erfahrungen teilen, Unterstützung finden und gemeinsam Handlungsstrategien entwickeln. Bei Interesse an info@neuemedienmacher.de

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