- Wo:
- re:publica | STATION Berlin
- Wann:
- 19.05.26 ab 18:45 Uhr
Podiumsdiskussion zum Schutz der Pressefreiheit
Rechte Gewalt eskaliert, Hasskampagnen überschwemmen Social Media und die Pressefreiheit? Immer öfter geraten Medienschaffende ins Visier von Neonazis, AfD-Politiker*innen und Neonazis organisierten Angriffen. Doch wie reagiert der Rechtsstaat, wenn Medienschaffende bedroht, attackiert oder diffamiert werden?
Unser Panel schaut genau hin: Wir diskutieren mit Expert*innen aus Medien und Justiz die Fälle hinter den Schlagzeilen, von den gewalttätigen Neonaziangriffen in Fretterode bis zu SLAPP-Klagen, und analysieren, welche Konsequenzen verschleppte Strafverfolgung, aber auch Erfolge vor Gericht für die Berichterstattung haben. Eine aktuelle TU-Dresden-Studie (2025) zeigt: Hohe Aggressivität rechter Gruppen lässt unabhängige Berichterstattung vielerorts kaum noch zu.
Wir fragen: Wo versagt der Rechtsstaat? Welche Schutzmaßnahmen braucht es? Ein Panel, das den Puls der Demokratie misst.
Mit dabei sind:
- Elena Kountidou | Geschäftsführerin Neue deutsche Medienmacher*innen
- Ann-Katrin Müller | Journalistin Hauptstadtbüro DER SPIEGEL
- Sven Adam | Rechtsanwalt
- Moderiert von: Heike Kleffner | Journalistin