- Wenn Du freischaffend bist
- Sicherer Austausch für Betroffene
- Tipps für Betroffene
- Schutzkodex für Medienhäuser
- Weitere Anlaufstellen für Journalist*innen
Wenn Du freischaffend bist
Schreibst Du über sensible Themen oder erwartest Du heftige Reaktionen auf Deine Berichterstattung? Dann kläre vorab mit der Redaktion, welche Schritte unternommen werden und wer zuständig ist, falls eine Bedrohungslage entsteht. Dieses Gespräch kann entscheidend sein.
Sicherer Austausch für Betroffene
Du brauchst einen Raum, in dem Du offen reden kannst? Wir schaffen geschützte Orte für Journalist*innen, die von Hassrede und Übergriffen betroffen sind, zum Erfahrungsaustausch, zur gegenseitigen Unterstützung und zur Entwicklung konkreter Handlungsstrategien. Termine findest Du in unserem Newsletter.
Tipps für Betroffene
Wie ernst ist eine Drohung? Was kannst Du tun und an wen wendest Du Dich? Unsere Hinweise geben Dir erste Orientierung und zeigen konkrete Schritte, mit denen Du Deine Sicherheit erhöhen und gezielt Unterstützung organisieren kannst.
Schutzkodex für Medienhäuser
Sicherheit muss Standard sein, auch bei Deinem Arbeitgeber. 2021 haben wir den Schutzkodex mitinitiiert: ein verbindlicher Standard, dem Medienhäuser beitreten können. Er verpflichtet sie zu konkreten Maßnahmen, einer internen Ansprechperson, psychologischer und juristischer Unterstützung sowie Personenschutz bei Bedarf. Schau nach, ob Dein Arbeitgeber dabei ist.
Schreib uns: info@neuemedienmacher.de
Weitere Anlaufstellen für Journalist*innen
Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e. V. (BAfF)
Bundesverband von bundesweit 47 psychosozialen Zentren, Einrichtungen und Initiativen für die psychosoziale und therapeutische Versorgung von Geflüchteten in Deutschland.European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF)
Unterstützung für bedrohte Journalist*innen, unter anderem psychotherapeutische Begleitung und ein Notfallfonds zur persönlichen Absicherung.GegenRechtsSchutz von Frag den Staat
Der Gegenrechtsschutz unterstützt Betroffene dabei, sich gegen Rechtsmissbrauch zur Wehr zu setzen.- Global Center for Journalism and Trauma (GCJT)
Das GCJT ist eine US-Nonprofit Organisation, die sich für verantwortungsvolle Berichterstattung über Gewalt, Krisen und Tragödien sowie für die psychische Belastbarkeit von Journalisten weltweit einsetzt. Hier findet man viele englischsprachige Ressourcen zum Thema Journalismus und Trauma. - HateAid
Psychosoziale Erstberatung, Prozesskostenfinanzierung sowie Hilfe bei der Anzeigenerstellung und bei Strafanträgen. HateAid zeigt rechtswidrige Inhalte an und stellt Informationen zum Strafverfahren bereit. - Helpline von Netzwerk Recherche
Anonyme, kostenlose Telefonberatung bei mentaler Belastung.
Mo–Fr, 18–19 Uhr: 030 7543 7633 - Info-Telefon Depression
der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. - Leitfaden zur emotionalen Selbsthilfe
Für Menschen, die von Krieg und Flucht betroffen sind, sowie zur Prophylaxe von Sekundärtraumatisierung bei Journalist*innen und Helfenden. Von mehreren Trauma-Therapeut*innen gemeinsam entwickelt. Verfügbar auf Deutsch, Ukrainisch, Russisch, Polnisch und Englisch. - No SLAPP Anlaufstelle
Wer mit einer Abmahnung, Klage oder anderen juristischen Drohungen konfrontiert ist oder sich präventiv mit dem Thema SLAPP beschäftigen möchte, steht oft allein da. Die No SLAPP Anlaufstelle begleitet, vermittelt und stärkt. - OFEK
Fachberatungsstelle für Betroffene, ihre Angehörigen und Zeug*innen antisemitischer Straftaten und Vorfälle. OFEK bietet psychosoziale, psychologische und rechtliche Beratung und Begleitung an. - Reporter ohne Grenzen
Reporter ohne Grenzen (RSF) bietet praktische Nothilfe für bedrohte Medienschaffende, einschließlich administrativer und finanzieller Unterstützung sowie Hilfe bei Schutzprogrammen und Asylverfahren, wenn die Bedrohung direkt mit der journalistischen Arbeit zusammenhängt. - Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG e.V.)
Die im VBRG e.V. zusammengeschlossenen unabhängigen Beratungsstellen aus 13 Bundesländern unterstützen und beraten jährlich hunderte von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt – darunter auch Medienschaffende - Therapeut*innen:
Fee Rojas Therapeutin mit Schwerpunkt Trauma und Journalismus.
Friederike Engst Trauma- und fachspezifische Unterstützung für freie Journalist*innen.