Vielfalt im Investigativjournalismus stärken
Investigativjournalismus braucht vielfältige Perspektiven. Journalist*innen, die selbst Einwanderungsgeschichten, Rassismus- oder Armutserfahrungen mitbringen, erschließen Themen und Zugänge, die in vielen Redaktionen bislang fehlen. Genau das wollen wir fördern.
Bereits zum fünften Mal in Folge bieten wir in Kooperation mit Netzwerk Recherche das Investigativjournalismus-Fellowship an. Das rechercheorientierte Programm ermöglicht angehenden Investigativjournalist*innen mit Einwanderungsgeschichte, Rassismus- und/oder Armutserfahrungen den Zugang zu renommierten Rechercheredaktionen in ganz Deutschland.
Das Fellowship umfasst:
Ein bezahltes Praktikum über drei Monate zwischen Mai und Dezember. Dazu ein Stipendium von mindestens 1.300 Euro pro Monat für den Lebensunterhalt, bestehend aus Praktikumsgehalt und einem aufstockenden Stipendium.
Ab April 2026 gibt es exklusive Workshops mit erfahrenen Investigativjournalist*innen. Ergänzt wird das Programm durch strukturierte Begleitung: Peer-Learning mit anderen Fellows und Alumni sowie Vernetzung durch Netzwerk Recherche und die Neuen deutschen Medienmacherinnen.
Diesjährige Partnerredaktionen
- Der Spiegel
- DIE ZEIT
- LaboM team.recherche
- Süddeutsche Zeitung
- SWR
- taz
- ZDF Magazin Royale
Bisherige Erfolge
Seit dem Start 2021 haben sich über 230 Personen auf das Investigativ-Fellowship beworben und wir haben 21 Journalist*innen in insgesamt 12 Redaktionen vermittelt. Die Hälfte der Praktika wurde aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit verlängert.
Die Bewerbungsfrist für 2026 ist abgelaufen.