Unter Aschkenasim lässt sich die nord-, mittel- und osteuropäische jüdische Diaspora mit gemeinsamer religiöser Tradition und Kultur fassen. Durch diverse Migrations- und Fluchtbewegungen haben sich Aschkenasim allerdings in verschiedenen Teilen der Welt niedergelassen. Der Begriff wurde ursprünglich im 9. Jh. von eingewanderten Juden*Jüdinnen des deutschsprachigen Gebiets geprägt und breitete sich von dort aus aus. In diesem Kontext entstand Jiddisch als Alltagssprache der aschkenasischen Juden*Jüdinnen.