Der Begriff wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs geprägt und bezeichnet Millionen von Menschen in Mitteleuropa, die nach der Befreiung durch die Alliierten außerhalb der Grenzen ihrer Heimatländer waren. Er bezieht sich vor allem auf Zwangsarbeiter*innen, (meist jüdische) Überlebende der Konzentrationslager, politische Gefangene sowie Kriegsgefangene der Nationalsozialisten und ihrer Verbündeten.1
Obwohl der Begriff Berührungspunkte mit Flüchtlinge und Vertriebene hat – allen gemeinsam ist das unfreiwillige Verlassen der Heimat –, werden diese Begriffe nicht synonym gebraucht.
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Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Oldenburg
Jacobmeyer, Wolfgang (1985): Vom Zwangsarbeiter zum Heimatlosen Ausländer. Die Displaced Persons in Westdeutschland 1945−1951, Göttingen