Anfang 2015 organisierten die Neuen deutschen Medienmacherinnen ein Treffen, um postmigrantische Initiativen aus ganz Deutschland erstmals zusammenzubringen und zu vernetzen: der erste Bundeskongress der Neuen deutschen Organisationen. Bis einschließlich März 2019 wurden die damit verbundenen Aktivitäten über die Neuen deutschen Medienmacher*innen e.V. als Projektträger abgewickelt.
Aus diesem Impuls heraus entwickelten sich die „neuen deutschen organisationen" – bewusst kleingeschrieben zu einer eigenständigen Struktur: Sie gründeten einen eigenen Trägerverein und eine Geschäftsstelle und wurden zu einer postmigrantischen Offensive in eigener Verantwortung.
Die ndo sind ein bundesweites Netzwerk aus über 200 Vereinen, Organisationen und Projekten. Ihre Mitglieder sind Nachkommen von Arbeitsmigrant*innen und Geflüchteten, Sinti*zze und Rom*nja, afrodiasporische Menschen, jüdische, muslimische und andere dialogsuchende Engagierte. Als postmigrantische Bewegung engagieren sie sich gegen Rassismus und für ein inklusives Deutschland, für mehr Sichtbarkeit, Teilhabe und Chancengerechtigkeit.