Türen öffnen
In den vergangenen Jahren haben wir ein starkes Fundament aus Mentoring, Fellowships und kontinuierlichem Austausch geschaffen. Wir begleiten Nachwuchsjournalist*innen bei ihren ersten Schritten und stärken bereits etablierte Karrieren nachhaltig. Mittlerweile haben wir über 400 Medienschaffende auf ihrem Weg unterstützt. Viele von ihnen prägen heute als feste oder freie Redakteur*innen, in Verlagen, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder als innovative Creator*innen die deutsche Medienlandschaft.
Langfristige Begleitung
Wir verbinden individuelles Mentoring mit praxisnahen Workshops, exklusiven Redaktionsbesuchen und gezielter Vernetzung. Dabei haben wir stets das gesamte Mediensystem im Blick: Wir empowern Talente mit Einwanderungsgeschichte oder of Color und unterstützen gleichzeitig Redaktionen dabei, vielfältige Perspektiven aktiv und gewinnbringend einzubinden.
Räume für Austausch
Journalismus in einer pluralen Gesellschaft braucht Mut und Rückhalt. Deshalb schaffen wir geschützte Räume für kollegiale Beratung und tiefe Vernetzung. Uns ist eine langfristige Begleitung wichtig, die über den Moment hinausgeht: Wir fördern die Resilienz und die Sichtbarkeit von Medienschaffenden, damit sie als unverzichtbare Stimmen in den Redaktionen präsent bleiben und die Medienlandschaft von innen heraus mitgestalten.
In den vergangenen Jahren haben wir verschiedene Projekte konzipiert wie z.B.
Mit „Vielfalt stärken" (2020–2022) wurden 42 Journalist*innen mit Einwanderungsgeschichte durch individuelles Mentoring, Workshops und Praktikavermittlung gefördert – und Redaktionen dabei unterstützt, vielfältige Perspektiven gezielt einzubinden.
„Stark für Vielfalt" (2022–2024) baute auf diesen Erfahrungen auf und richtete sich an 30 Nachwuchs- und erfahrene Journalist*innen zugleich. Eingewanderte und exilierte Medienschaffende erhielten darüber hinaus individuelle Beratung sowie eine mehrsprachige Ratgeberbroschüre.
Mit „Stark bleiben" (2025) entstand ein geschützter Raum: ein Wochenend-Retreat, das kollegiale Beratung, Workshops und Vernetzung ermöglichte – für Medienschaffende, die trotz Rassismus und Diskriminierung in Redaktionen wichtige Stimmen sind und bleiben.