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Gastarbeiter

wurden männliche wie weibliche Arbeitseinwander*innen genannt, die seit den 1950er Jahren durch bilaterale Verträge zur Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland kamen. Im Wort „Gast“ schwang mit, dass die Eingewanderten nicht bleiben sollten. Der Begriff ist inzwischen veraltet, wird manchmal aber noch zur Selbstbezeichnung gebraucht, z.B. als „Gastarbeiterkind“. Die wissenschaftliche Literatur ist dazu übergegangen, ihn mit dem Zusatz „sogenannte Gastarbeiter“ zu versehen.

„Das heißt schon immer so!“, gilt nicht!

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