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Deutschenfeindlichkeit

wird in rechtsradikalen und -extremen Kreisen benutzt, um zu behaupten, weiße Deutsche seien von Rassismus durch eingewanderte Menschen, insbesondere Muslim*innen betroffen. Da diesen Minderheiten strukturelle Macht in Deutschland fehlt, trifft der Vorwurf nicht zu, wenn es etwa zu Beleidigungen oder Mobbing kommt. Der ideologisch aufgeladene Begriff relativiert tatsächlich existierenden Rassismus, es findet eine Täter-Opfer-Umkehr statt. 

Der umstrittene Begriff taucht seit dem Berichtsjahr 2019 als eigene Kategorie „Deutschfeindlich" in der Statistik des Bundesinnenministeriums zu politisch motivierter Kriminalität auf.1

  1. In der Statistik des Bundesinnenministeriums (BMI) wird die Kategorie „deutschfeindlich“ seit dem 1. Januar 2019 offiziell als eigenes Unterthemenfeld geführt. Sie ist dem Oberthemenfeld „Hasskriminalität“ innerhalb der Erfassung der Politisch motivierten Kriminalität (PMK) zugeordnet.

„Das heißt schon immer so!“, gilt nicht!

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