Eine vielfältige Gesellschaft braucht vielfältigen Journalismus
Mit Projekten, Publikationen, Weiterbildungen und Beratung stärken wir diskriminierungssensible Medienarbeit in Deutschland. Wir unterstützen Journalist*innen, Redaktionen und Medienhäuser dabei, fairer, präziser und kontextreicher zu berichten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Medienschaffenden mit Einwanderungsgeschichte und/oder eigener Fluchterfahrung, die im Journalismus strukturell benachteiligt sind.
Als bundesweites Netzwerk von Medienschaffenden verbinden wir journalistische Praxis und konstruktive Medienkritik. Unsere Arbeit zielt darauf ab, journalistische Standards weiterzuentwickeln, Vertrauen in Medien zu stärken und langfristig zu einer vielfältigeren, demokratischen Medienlandschaft beizutragen.
Journalismus ist für alle. Die Medien prägen, wer gehört und wie Gesellschaft verstanden wird. Unser Anspruch ist ein Journalismus, der die Realität einer Einwanderungsgesellschaft abbildet, ohne zu vereinfachen, zu verzerren oder auszugrenzen. Damit die Berichterstattung sie adäquat wiedergibt, setzen wir uns für vielfältigen Journalismus und diverser besetzte Redaktionen ein.
Denn wir stehen fest zu unserem Grundgesetz: Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit gelten für alle. Dieses Versprechen muss sich auch in redaktioneller Praxis, Themenwahl und Sprache einlösen.
Unser Ziel ist ein öffentlicher Diskurs, der auf Fakten, Kontext und Respekt basiert. Wir treten diskriminierenden Darstellungen, Hass und Desinformation entgegen, in klassischen Medien ebenso wie in digitalen Räumen.
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Wir stärken Medienschaffende durch Wissen, Beratung und praxisnahe Angebote zu diskriminierungssensibler Berichterstattung, Desinformation und dem Umgang mit Hass im Netz. So tragen wir dazu bei, dass Journalist*innen sicher, informiert und verantwortungsvoll arbeiten können.
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Medienschaffende, die angegriffen oder bedroht werden, unterstützen wir durch Beratung, Vernetzung und geschützte Räume. Unser Ziel ist es, Stimmen im öffentlichen Diskurs zu halten und Verdrängung durch Einschüchterung entgegenzuwirken
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Nachwuchsjournalist*innen und erfahrene Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte begleiten wir durch Mentoring, Netzwerke und Austausch, weil strukturelle Benachteiligung konkrete Gegenmaßnahmen braucht.
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Redaktionen und Medienhäuser beraten wir mit Workshops, Materialien und Hintergrundgesprächen, um Strukturen zu reflektieren und langfristig inklusiver zu gestalten.
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An öffentlichen Debatten beteiligen wir uns aktiv, veröffentlichen Stellungnahmen und üben gezielte Medienkritik. So tragen wir dazu bei, journalistische Standards weiterzuentwickeln und die Medienlandschaft nachhaltig zu verändern.
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Zivilgesellschaftliche Akteure begleiten wir im Umgang mit Hass und Desinformation, denn eine demokratische Öffentlichkeit braucht mehr als nur guten Journalismus.