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Israelbezogener Antisemitismus

bezeichnet antisemitische Handlungen oder Äußerungen gegenüber oder in Bezug auf Israel, die tradierte antisemitische Narrative/Darstellungsweisen auf Israel, Israelis oder Zionist*innen übertragen. Wenn z.B. dem Staat Israel unterstellt wird, als heimlicher Drahtzieher der Weltpolitik zu agieren oder, wie im sekundären Antisemitismus, die israelische Politik gegenüber Palästina mit der des Nationalsozialismus gleichgesetzt wird. Diese Form antisemitischer Gesinnung stellt die am häufigsten vorkommende Form von Antisemitismus dar. Sie findet sich sowohl bei linken, rechten und islamistischen Gruppierungen wieder. Sie ist die Äußerungsform von Antisemitismus, die am stärksten geleugnet bzw. nicht als Ausdruck davon anerkannt wird, und kommt in allen Teilen der Gesellschaft vor.


 

Weiterführende Begriffe

„Das heißt schon immer so!“, gilt nicht!

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