bezeichnet im wissenschaftlichen Kontext gesellschaftliche Teilhabeprozesse, etwa den Zugang zu Arbeit oder Bildung. Institutionell ist Integration fest verankert über Integrationsgesetze und -beauftragte. Im öffentlichen und politischen Diskurs ist der Begriff eng mit Migration verknüpft, während Inklusion auf Menschen mit Behinderung und Gleichstellung auf Frauen und LSBTIQ* bezogen wird. Im öffentlichen Migrationsdiskurs haben sich Formulierungen etabliert wie „gescheiterte Integration", „Integrationsverweiger*in" oder „Integrationsunfähigkeit",die gesellschaftliche Strukturprobleme individualisieren und als Bringschuld der Einwander*innen rahmen.
Alternativen: Teilhabe, Chancengleichheit, Inklusion.