Gemeinsam mit über 500 migrantischen Organisationen haben wir einen offenen Brief an die ARD-Intendanzen gerichtet. Die Medien berichten ausführlich über unsere Initiative.
Deutschland Funk „mediasres": Cosmo als bundesweiter ARD-Sender? Offener Brief von über 500 Organisationen - 11. Juni
„Wenn die Angebote z.B. auf Kurdisch, Russisch und Serbisch ersatzlos wegfallen, gibt es innerhalb der gesamten ARD kein einziges Programm mehr in diesen Sprachen. Ein relevanter Teil des ÖRR-Auftrags geht damit verloren." – Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM. Zum Podcast
taz: Cosmo-Radio und Repräsentation. Die Lücke wird größer - 11. Juni
Das Aus des Radiosenders Cosmo ist beschlossen, doch es gibt öffentliche Gegenwehr. Es geht nicht zuletzt um den Raum für Minderheiten. Zum Artikel
Rheinische Post: Wie geht es weiter mit dem Radiosender WDR Cosmo? - 11. Juni
Nach der vom WDR angekündigten Neukonzeptionierung von Cosmo regt sich Kritik. Migrantenorganisationen fordern einen „Stopp der Streichpläne“. Auch der Musikrat und 100.000 Unterzeichner einer Petition sind gegen das geplante Ende. Zum Artikel
epd Medien: Migrantische Organisationen fordern Zukunftsperspektive für WDR-Cosmo - 11. Juni
Nach der vom WDR angekündigten Neukonzeptierung von Cosmo regt sich Kriitk. Migrantenorganisationen fordern in einem offenen Brief einen "Stopp der Streichpläne". Zum Artikel
Menschen machen Medien. ver.di: Zukunftsoffensive für COSMO - 11. Juni
Über 500 Organisationen, darunter die dju in ver.di, fordern bundesweite Zukunftsoffensive für ARD-Programm COSMO. Der WDR benennt seine Radiowellen Cosmo und 1Live Diggi um und richtet die Programme neu aus. Ein einmaliges Großbündnis warnt die ARD davor, einen großen Teil der migrantischen Bevölkerung zu vernachlässigen. Zum Artikel
WDR 5 Töne, Texte, Bilder: Kritik an COSMO-Aus - 13. Juni
Das interkulturelle Radioprogramm soll 2027 zum Jugendsender "1Live Street" werden. In einem offenen Brief fordern Organisationen einen Stopp der Pläne. Der WDR argumentiert: Migrantische Themen finden senderübergreifend statt. Zum Beitrag
WELT: „Die Öffentlich-Rechtlichen scheißen sich ein“ - 13. Juni
Böhmermann & Co. wettern gegen „Cosmo“-Aus beim WDR. Zum Artikel
Frankfurter Rundschau: Irrwege einer erschöpften Gesellschaft - 14. Juni
Dabei zeigt sich die Verschiebung oft in kleinen Dingen. [..] Oder darin, dass der einzige mehrsprachige und interkulturelle öffentlich-rechtliche Sender „Cosmo“ faktisch verschwindet und in einem neuen Format auf eine junge urbane Zielgruppe reduziert werden soll. Mehr als 500 Migrant*innenselbstorganisationen haben dagegen protestiert. Zur Kolumne
FAZ: Spart die ARD an der richtigen Stelle? - 16. Juni
Das von den Reformen auch „Cosmo“ betroffen ist, ein Programm, das sich vor allem an Migranten in ihren Heimatsprachen richtet, ist allerdings befremdlich. Zwar erreicht „Cosmo“ nur ein Prozent der Bevölkerung in NRW, während fast die Hälfte der Bewohner des Bundeslands den WDR täglich hört. Doch gehört die mediale Versorgung von Minderheiten nach wie vor zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Zum Artikel (Paywall)
Medienhölle #025: Save COSMO oder erinnert Euch, wie Radio multikulti starb - 16. Juni
„Der WDR sagt, er müsse COSMO streichen, um Vielfalt im Gesamtprogramm auszubauen. Ja, Vielfalt als Querschnittsaufgabe ist wichtig, das ist übrigens auch der Grundauftrag des ÖRR. Aber dieses Argument zu nutzen, um das einzige interkulturelle und mehrsprachige Radioprogramm der ARD einzustellen Das leuchtet mir nicht ein." Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM. Zum Podcast
nd-Aktuell: Was bleibt nach dem Ende von Radio Cosmo? - 16. Juni
Der WDR spricht von einer zeitgemäßen Anpassung. Kritiker befürchten den Verlust eines spezifisch (post-)migrantischen Angebots. Zum Artikel
Kölner Stadtanzeiger: Wellenchefin über Kritik am Aus von Cosmo -17. Juni
Schiwa Schlei, Chefin der WDR-Wellen 1Live und Cosmo, verteidigt die viel kritisierte Reform der Radiosender, bei der Cosmo zu 1Live Street wird. Zum Artikel
nd-Aktuell: Radio Cosmo: Spiel nicht mit den Schmuddelkindern - 18. Juni
Kommentar von Mithu Sanyal: "In einer Art Geniestreich soll das neue Format den Namen 1LiveStreet bekommen. Was fällt Programmplanern ein, wenn sie an Migras denken? Richtig: Dat sein dejinnije vun d’r Straße. Das ist Kölsch für: Spiel nicht mit den Schmuddelkindern. So wird das zumindest von der Nicht-Mehr-Zielgruppe verstanden." Zum Artikel
Gilda con Arne - der Politik-Podcast -18. Juni
COSMO, der einzige mehrsprachige, migrantische Sender im Öffentlich-Rechtlichen wird abgewickelt und durch „1LIVE Street“ ersetzt. Wir erklären, warum das ein verheerendes Signal ist und was ihr dagegen tun könnt. Im Gespräch mit der langjährigen COSMO-Moderatorin Evren Zahirovic. Zum Video-Podcast (ab 31:00)
Deutschlandfunk Nach Redaktionsschluss – Der Medienpodcast: Wie berechtigt ist die Empörung? - 19. Juni
Das kleine Radioprogramm WDR-Cosmo soll abgewickelt werden. Dagegen regt sich großer Widerstand. Mit Hörer Philipp Seehausen, Elena Kountidou (NdM e.V.) und Schiwa Schlei (WDR). Zur Sendung
ÜberMedien: Ausgerechnet Cosmo - 19. Juni
"Schlei glaubt, dass die Neuen Deutschen Medienmacher*innen und andere Kritiker der Reform im Kern dasselbe Anliegen hätten wie ihre Befürworter: Sie alle wünschen sich, dass die Lebensrealitäten einer vielfältigen Gesellschaft in den Programmen der ARD stärker und selbstverständlicher verankert werden. Es gehe darum, Vielfalt als Teil der gesellschaftlichen Normalität abzubilden. Und nicht einem einzelnen Sender diese Aufgabe zuzuschieben.
Diese Aussagen unterschreiben die Gegner der Reform vermutlich auch. Die Frage ist nur: Warum muss dafür ausgerechnet der einzige interkulturelle Sender abgeschaltet werden?" Zum Artikel (Paywall)
mdr Das Altpapier: Cosmo-Widerstände - 22. Juni
Gegen das beschlossene Ende des Radiosenders Cosmo regt sich Protest. Ein offener Brief bringt neuen Wind in die Debatte. Hat Cosmo noch eine Chance? Ein Altpapier von Ben Kutz. Zum Artikel
Pressemitteilungen von unterzeichnenden Organisationen
Deutscher Musikrat kritisiert Plan zur Einstellung des mehrsprachigen WDR-Programms COSMO
Zur PM
Pressemitteilung des Türkischen Bund in Berlin Brandenburg (TBB) – 12. Juni
Geplantes Aus für COSMO: TBB warnt vor gravierenden Folgen für Medienvielfalt und Teilhabe. Zur PM