Gemeinsam mit über 500 migrantischen Organisationen haben wir einen offenen Brief an die ARD-Intendanzen gerichtet. Die Medien berichten ausführlich über unsere Initiative. Hier gibt es einen kleinen Einblick in den Pressespiegel.
Deutschland Funk „mediasres": Cosmo als bundesweiter ARD-Sender? Offener Brief von über 500 Organisationen - 11. Juni
„Wenn die Angebote z.B. auf Kurdisch, Russisch und Serbisch ersatzlos wegfallen, gibt es innerhalb der gesamten ARD kein einziges Programm mehr in diesen Sprachen. Ein relevanter Teil des ÖRR-Auftrags geht damit verloren." – Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM. Zum Podcast
WDR 5 Töne, Texte, Bilder: Kritik an COSMO-Aus - 13. Juni
Das interkulturelle Radioprogramm soll 2027 zum Jugendsender "1Live Street" werden. In einem offenen Brief fordern Organisationen einen Stopp der Pläne. Der WDR argumentiert: Migrantische Themen finden senderübergreifend statt. Zum Beitrag
taz: Die Lücke wird größer - 11. Juni
Das Aus des Radiosenders Cosmo ist beschlossen, doch es gibt öffentliche Gegenwehr. Es geht nicht zuletzt um den Raum für Minderheiten. Zum Artikel
FAZ: Spart die ARD an der richtigen Stelle? - 16. Juni
Das von den Reformen auch „Cosmo“ betroffen ist, ein Programm, das sich vor allem an Migranten in ihren Heimatsprachen richtet, ist allerdings befremdlich. Zwar erreicht „Cosmo“ nur ein Prozent der Bevölkerung in NRW, während fast die Hälfte der Bewohner des Bundeslands den WDR täglich hört. Doch gehört die mediale Versorgung von Minderheiten nach wie vor zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Zum Artikel (Paywall)
Rheinische Post: Wie geht es weiter mit dem Radiosender WDR Cosmo? - 11. Juni
Nach der vom WDR angekündigten Neukonzeptionierung von Cosmo regt sich Kritik. Migrantenorganisationen fordern einen „Stopp der Streichpläne“. Auch der Musikrat und 100.000 Unterzeichner einer Petition sind gegen das geplante Ende. Zum Artikel
epd Medien: Migrantische Organisationen fordern Zukunftsperspektive für WDR-Cosmo - 11. Juni
Nach der vom WDR angekündigten Neukonzeptierung von Cosmo regt sich Kriitk. Migrantenorganisationen fordern in einem offenen Brief einen "Stopp der Streichpläne". Zum Artikel
Medienhölle #025: Save COSMO oder erinnert Euch, wie Radio multikulti starb - 16. Juni
„Der WDR sagt, er müsse COSMO streichen, um Vielfalt im Gesamtprogramm auszubauen. Ja, Vielfalt als Querschnittsaufgabe ist wichtig, das ist übrigens auch der Grundauftrag des ÖRR. Aber dieses Argument zu nutzen, um das einzige interkulturelle und mehrsprachige Radioprogramm der ARD einzustellen Das leuchtet mir nicht ein." Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM. Zum Podcast
Frankfurter Rundschau: Irrwege einer erschöpften Gesellschaft - 14. Juni
Dabei zeigt sich die Verschiebung oft in kleinen Dingen. [..] Oder darin, dass der einzige mehrsprachige und interkulturelle öffentlich-rechtliche Sender „Cosmo“ faktisch verschwindet und in einem neuen Format auf eine junge urbane Zielgruppe reduziert werden soll. Mehr als 500 Migrant*innenselbstorganisationen haben dagegen protestiert. Zur Kolumne
Menschen machen Medien: Zukunftsoffensive für COSMO - 11. Juni
Über 500 Organisationen, darunter die dju in ver.di, fordern bundesweite Zukunftsoffensive für ARD-Programm COSMO. Der WDR benennt seine Radiowellen Cosmo und 1Live Diggi um und richtet die Programme neu aus. Ein einmaliges Großbündnis warnt die ARD davor, einen großen Teil der migrantischen Bevölkerung zu vernachlässigen. Zum Artikel
nd-Aktuell: Was bleibt nach dem Ende von Radio Cosmo? - 16. Juni
Der WDR spricht von einer zeitgemäßen Anpassung. Kritiker befürchten den Verlust eines spezifisch (post-)migrantischen Angebots. Zum Artikel
Neue Musikzeitung: Protest gegen Cosmo-Aus beim WDR - 12. Juni
Der Widerstand gegen das Aus des WDR-Senders Cosmo wächst. Auch der Musikrat und 100.000 Unterzeichner einer Petition sind gegen das geplante Ende – darunter Peter Fox und Herbert Grönemeyer. Zum Artikel
Pressemitteilungen von unterzeichnenden migrantischen Selbstorganisationen
Pressemitteilung des Türkischen Bund in Berlin Brandenburg (TBB) (12. Juni 2026)
Geplantes Aus für COSMO: TBB warnt vor gravierenden Folgen für Medienvielfalt und Teilhabe. Zur PM