© Simin Kianmehr
„Ich gehe hier raus mit dem Gefühl: Ich kann alles machen!“
— Marc (Mentee)
Unser aktuelles Camp-Format unterstützt 15 junge Menschen aus NRW mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung beim Start in den Journalismus. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden von erfahrenen Medienprofis, vernetzen sich untereinander und entwickeln eigene Themen und Perspektiven – mit dem Schwerpunkt auf Lokal- und Regionaljournalismus.
Das dreitägige Programm hat gezeigt, wie wichtig Netzwerke sind, damit mehr Menschen mit Migrationsgeschichte ihren Platz in deutschen Redaktionen finden.
Janina Preuß von der Halterner Zeitung hat den Mentees erklärt, wo die Chance beim Lokaljournalismus liegt und wie sie auf spannende Geschichten in ganz NRW trifft.
Journalist, Moderator und Filmemacher Benedict Haupt hat in seinem Workshop gezeigt, worauf es bei einem Themen-Pitch an die Redaktionen ankommt. Er war selbst vergangenes Jahr Mentee bei den Neuen deutschen Medienmacher*innen.
Pegah Tajalli, preisgekrönte Journalistin, Content Creatorin, Social Media Redakteurin und strategische Beraterin, hat ihren empowernden Weg in den Journalismus geteilt und gezeigt, dass man sich trauen soll, sich dort zu bewerben, wo man am liebsten arbeiten möchte – auch als Quereinsteigerin.
Und es wurde auch kreativ: Dr. Mertcan Usluer, besser bekannt als „Gynäkollege“ auf Social Media, hat gezeigt, wie man Aufmerksamkeit auf seine journalistischen Inhalte in Zeiten von Überfluss und Algorithmen lenkt. Mit seinen kreativen Ansätzen erreicht er seit Jahren hunderttausende Follower und ist eine der wichtigsten Stimmen für intersektionale Gesundheitsaufklärung in Deutschland. Auch er war vor drei Jahren Mentee im NRW- Mentoring der Neuen deutschen Medienmacher*innen.
Am Ende hat Projektleitung Anna Kravčíková zusammen mit Journalistin Karolina Kaltschnee alle Fragen rund um VG Wort, Steuer, Stipendien und co. geklärt. Diese drei Tage waren ein Rundumschlag an Journalismus Basics, der die Mentees darauf vorbereitet hat, jetzt loszulegen. Die ausgearbeiteten lokaljournalistischen Pitches der Mentees sind bereit, ihren Platz in verschiedenen Medien zu finden. Und das Feedback der Mentees am Ende des Mentoring-Camps spricht für sich: „Ein Raum, in dem man einfach sein kann” und „Ich geh hier raus mit dem Gefühl: Ich kann alles machen!”.
„Ein Raum, in dem man einfach sein kann“
— Amina (Mentee)
Gefördert wird das Camp von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen