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Checklisten für sensible Sprache

Sprache prägt, wie wir die Welt wahrnehmen. Mit den richtigen Formulierungen können wir die Realität einer vielfältigen Gesellschaft präzise und respektvoll abbilden, ohne Stereotype zu reproduzieren. Unsere Checklisten und Formulierungshilfen helfen bei einer sensiblen Sprache Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft, queere Menschen oder Menschen mit Behinderung.

Checkliste für journalistische Sprache

Es gibt für fast alles sehr präzise Bezeichnungen, die gut verständlich sind. Es ist der Job von Journalist*innen, sich diese anzueignen. Folgende Tipps können dabei helfen.

  • Keine Begriffe aus dem Nationalsozialismus und der Kolonialzeit
    „Asoziale“ haben in journalistischen Texten genauso wenig verloren wie „ausmerzen“ oder das Gedenken an die „Reichskristallnacht“. Das gilt natürlich auch für Begriffe aus der Kolonialzeit wie „Schwarzafrika“ oder „Farbige“.
     
  • Keine Beschönigungen
    Wer die Demokratie abschaffen will, ist kein „besorgter Bürger“, und wer zu Gewalt gegen Geflüchtete aufruft, ist kein „Asylkritiker“. Morde an Frauen sind „Femizide”, die Bezeichnungen „Beziehungstragödien“ oder „Familiendramen“ sind für sie genauso unpassend wie „Schulhofdramen“ für Amokläufe.
     
  • Keine doppelten Standards
    Wenn wir Hetero-Ehen nicht so benennen, sollten wir das bei „Homo-Ehen” auch nicht tun. Und Morde an Frauen aus muslimischen Familien macht sie nicht zwangsläufig zu „Ehrenmorden“.
     
  • Differenzieren
    Nur weil eine Gruppe von außen als homogen wahrgenommen wird, heißt das nicht, dass sie es auch ist. Wir alle haben mehr als eine Eigenschaft oder Zugehörigkeit, die unsere Identität ausmacht. Für eine Person mit deutscher und türkischer Staatsbürgerschaft kann auch „Alevit*in“ oder „Kurd*in“ die passende Bezeichnung sein – vielleicht ist sie aber auch primär „Gamer*in“.
     
  • Selbstbezeichnungen nutzen
    Vertreter*innen von strukturell benachteiligten Gruppen wissen am besten, wie sie bezeichnet werden wollen. Zum Beispiel „Frau mit Behinderung” statt „Behinderte”, „trans*” statt „transsexuell”. Viele weitere solcher Hinweise bietet unsere Rubrik „Formulierungshilfen” sowie unsere Glossar-Übersicht.
     
  • Gendern
    Tipps zum genderleichten Schreiben gibt es unter „Checkliste für genderbewusstes Schreiben” 

Formulierungshilfen mit Beispielen: Einwanderungsgesellschaft

Unser Glossar bietet Orientierung für eine präzise und respektvolle Sprache in einer vielfältigen Gesellschaft. Es erklärt über 350 Begriffe im gesellschaftlichen Kontext und schlägt Alternativen vor. Entwickelt wurde es mit Fachleuten und Praktiker*innen und wird immer wieder aktualisiert. 

3 Begriffe aus unserem Glossar, die Medien ruhig häufig verwenden können:

  1. Einwanderungsgesellschaft beschreibt Deutschland als Einwanderungsland: Menschen wandern ein und werden Teil der heimischen Bevölkerung. Da aber längst nicht alle, die kommen, ihr Leben lang bleiben (wollen) und außerdem viele Deutsche ins Ausland ziehen, kann auch von einer Migrationsgesellschaft gesprochen werden.

  2. Menschen aus Einwanderer*innenfamilien beschreibt keine statistische Größe, sondern das, worum es geht: um Menschen und ihre Familien, die eingewandert sind.

  3. Antimuslimischer Rassismus bezeichnet die Diskriminierung von Menschen, die aufgrund ihrer tatsächlichen oder auch bloß zugeschriebenen Religionszugehörigkeit als Muslim*innen wahrgenommen werden. Im Vergleich zu den Begriffen Islamophobie oder Islamfeindlichkeit verweist die Bezeichnung antimuslimischer Rassismus auf das tatsächliche Problem: eine rassistische Vorstellung von Muslim*innen als homogene Gruppe, der bestimmte (zumeist negative) Eigenschaften zugewiesen werden und die als fremd eingeordnet wird.

3 Begriffe aus unserem Glossar, auf die Medien gern verzichten können:

  1. Clan-Kriminalität ist ein stigmatisierender Begriff, weil damit ganze Familien, auch Kinder, Großeltern und andere Verwandte zu Kriminellen erklärt werden. Häufig knüpft er an kulturrassistische Vorstellungen an, etwa, dass alle Clan-Mitglieder in archaischen Familienstrukturen leben. Alternativ kann man von organisierter Kriminalität oder von einer kriminellen Bande sprechen, sofern die fachlichen Kriterien dafür tatsächlich erfüllt sind.

  2. Flüchtlingskrise ist ein häufig benutztes Schlagwort in der Asyldebatte. Es sagt aus, dass es eine Krise wegen geflüchteten Menschen gäbe, und weist die Verantwortung den Schutzsuchenden zu, anstatt die Ursachen für Probleme z. B. im Versagen deutscher Politik oder Strukturen zu suchen. Entsprechend kann stattdessen auch von einer Krise der Asylpolitikoder neutraler von Fluchtmigration oder Fluchtbewegung die Rede sein.

  3. Nicht: Fremdenfeindlichkeit ist als Synonym für Rassismus und rassistische Tatmotive ungenau, da es selten um tatsächliche Fremde wie etwa Tourist*innen geht. Von der vermeintlichen „Fremdenfeindlichkeit“ sind oft deutsche Staatsangehörige betroffen. Wer Angriffe auf BIPoC als „Fremdenfeindlichkeit“ oder „Ausländerhass“ bezeichnet, übernimmt die Sichtweise der rassistischen Täter*innen. Präziser ist es, die Straftaten und Motive alsrassistisch, rassistisch motiviert, rechtsextrem, rechtsterroristisch oder neonazistisch zu bezeichnen (siehe Hassverbrechen, Hasskriminalität).

Formulierungshilfen: Menschen mit Behinderung

  • Besser so: Person X sitzt im oder benutzt den Rollstuhl, fährt Rollstuhl, ist auf den Rollstuhl angewiesen oder ist im Rollstuhl unterwegs
    als so: Person X ist an den Rollstuhl gefesselt
     
  • Besser so: Person X hat die Behinderung ABC oder lebt mit Krankheit ABC
    als so: Person X leidet an ABC
     
  • Besser so: Mensch mit Behinderung oder behinderter Mensch
    als so: der/die Behinderte, die Behinderten
     
  • Besser so: Behinderung, behindert 
    als so: Handicap, gehandicapt
     
  • Besser so: behindert
    als so: invalide, schwerbeschädigt
     
  • Besser so: nichtbehindert vs. behindert
    als so: gesund oder normal vs. krank
     
  • Besser so: mit der Behinderung leben
    als so: das Leben oder die Behinderung „meistern“
     
  • Besser so: mit seiner*ihrer Behinderung
    als so: trotz seiner*ihrer Behinderung
     
  • Besser so: sehbeeinträchtigt, sehbehindert
    als so: sehgeschädigt, Sehschwäche
     
  • Besser so: taub, gehörlos, schwerhörig, hörbehindert, Gebärdensprache, Gebärdensprachdolmetscher*in
    als so: taubstumm, hörgeschädigt, Zeichensprache, Gebärdendolmetscher*in
     
  • Besser so: Die Person ernst nehmen
    als so: Sorgenkind, Schützling, „Du“ statt „Sie“
     
  • Besser so: Mensch mit Lernschwierigkeiten, kognitiv beeinträchtigt
    als so: geistige Behinderung, geistig behindert
     
  • Besser so: Mensch mit Trisomie 21, Mensch mit Down-Syndrom
    als so: Mongoloismus, mongoloid, Downie
     
  • Besser soMensch mit Assistenzbedarf
    als so: Pflegefall
     
  • Besser so: kleinwüchsiger Mensch
    als so: Zwerg, Liliputaner
     
  • Besser so: Autist*in
    als so: Mensch mit Autismus
     
  • Besser so: psychisch beeinträchtigt, Psychiatrie-Erfahrene*r
    als so: psychisch krank, psychisch gestört, geisteskrank
     
  • Besser so: blinde Person 
    als so: der/die Blinde

Formulierungshilfen: LSBTIQ*

  • Besser so: Dritter Geschlechtseintrag
    als so: Drittes Geschlecht

    Seit dem 01. Januar 2019 gibt es mit „divers” neben „weiblich” und „männlich” einen dritten positiven Geschlechtseintrag im deutschen Personenstandsrecht. Außerdem konnte bereits vorher auch „kein Geschlecht” eingetragen werden. Es gibt also vier Optionen. „Divers” ist jedoch kein eigenes (Drittes) Geschlecht, sondern eine Sammelkategorie für alle jene, die sich „dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen” – so hat es das Bundesverfassungsgericht eingefordert. Das können Menschen mit den unterschiedlichsten Geschlechtern bzw. Geschlechtsidentitäten sein. 
     
  • Besser so: trans*, trans, transgeschlechtlich, transgender, transident
    als so: transsexuell

    Trans* ist ein Adjektiv und da es bei trans* nicht um eine sexuelle Orientierung oder Sexualität geht, sondern um Geschlechtlichkeit bzw. Geschlechtsidentität, wird der Begriff „Transsexualität” abgelehnt und zunehmend durch die anderen Begriffe ersetzt. Eine Ausnahme: Auch „transsexuell” kann eine Selbstbezeichnung sein, die man in diesem Fall respektieren sollte. 
     

  • Besser so: Geschlechtsangleichung
    als so: Geschlechtsumwandlung, umoperieren lassen

    Der Begriff „Geschlechtsumwandlung” soll Eingriffe bezeichnen, die den Körper in seiner Geschlechtlichkeit verändern. Dabei wird suggeriert, dass trans* Menschen (erst) dadurch ihr Geschlecht „umwandeln”, d.h. jemand wäre demzufolge zum Beispiel mal eine Frau gewesen und sei jetzt ein Mann. Das ist aber falsch und entspricht auch nicht der Selbstwahrnehmung von trans* Menschen. Zum einen ist Geschlecht mehr als Biologie und Körper. Zum anderen werden diese Eingriffe als Angleichungen an die Geschlechtsidentität erlebt. Der Körper wird verändert, die Geschlechtsidentität ist aber auch nach den Eingriffen die gleiche geblieben. 
     

  • Besser so: bei der Geburt als Mädchen eingeordnet oder dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet
    als so: „als Frau geboren”, „biologische” Frau

    Analog zu den Ausführungen beim Begriff „Geschlechtsangleichung” oder wie es auch Simone de Beauvoir schon sagte: „man wird nicht als Frau geboren, man wird es”. Mit der Formulierung wird suggeriert, dass ein trans* Mann mal eine Frau war und gibt den Geschlechtsorganen die Definitionshoheit über das, was Geschlecht ist und ausmacht. Geschlecht ist aber mehr als Körper und Geschlechtsorgane. Ausschlaggebend ist die Geschlechtsidentität. Neugeborene werden bei der Geburt aufgrund der körperlichen Geschlechtsmerkmale einem Geschlecht zugeordnet. Für cisgeschlechtliche Menschen passt diese Zuordnung, für transgeschlechtliche Menschen nicht. 
     

  • Besser so: lebte lange als Mann
    als so: war mal ein Mann

    Ähnlich wie im Abschnitt davor, geht es um die Frage, was ausschlaggebend für das Geschlecht ist und sich mit dem Comingout als trans* verändert hat. Eine trans* Frau war nie ein Mann. Sie wurde bei der Geburt als solcher eingeordnet und hat vielleicht auch Jahrzehnte als Junge oder Mann gelebt. Aber eigentlich war sie immer eine Frau, sie hat es vielleicht lange niemandem erzählt und ihr Auftreten und Erscheinungsbild (Genderexpression) entsprach nicht ihrer weiblichen Geschlechtsidentität. Sie lebte also als Mann, auch wenn sie keiner war.

  • Besser so: Frauen, Männer und nicht-binäre Personen bzw. cisgeschlechtliche und transgeschlechtliche Frauen / Männer / Menschen
    als so: Frauen, Männer und trans* Personen

    Trans* Frauen sind auch Frauen, trans* Männer sind auch Männer, damit sind sie auch in der Aufzählung Männer und Frauen enthalten und brauchen keine Extra-Nennung, die ihnen zudem implizit abspricht, „richtige” Frauen oder Männer zu sein. Soll etwa zwischen Männern unterschieden werden, die bereits bei der Geburt als männlich eingeordnet wurden, und denen, die nicht dem männlichen Geschlecht zugeordnet wurden, wäre die korrekte Verwendung cisgeschlechtliche und transgeschlechtliche Männer. Nicht alle Menschen sind Frauen oder Männer. Es gibt zum Beispiel nicht-binäre Menschen, die sich der vorherrschenden binären Geschlechternorm nicht zuordnen (lassen). Dafür wäre dann die Aufzählung Frauen, Männer und nicht-binäre Personen korrekt. 

  • Besser so: Demonstration für die Rechte queerer Menschen
    als so: schrille Schwulenparade

    CSDs werden in vielen Berichten als „schrill“ beschrieben. Schaut man mal im Duden, dann wird dieses Wort zum einen als „in unangenehmer Weise durchdringend hell, hoch und grell klingend” definiert, zum anderen als „auffallend, aus dem Rahmen fallend; ausgefallen; skurril.” Spätestens dann wird klar, dass dieses Wort eher negativ belegt ist und Abwehr hervorruft. Eher unpassend für die Beschreibung einer Demonstration für gleiche Rechte. Zudem demonstrieren beim CSD nicht nur schwule Männer, sondern auch lesbische, bisexuelle, queere oder nicht-binäre Menschen, die damit einfach ignoriert werden. 

  • Besser so: offen schwul
    als so: bekennend schwul

    Ein Bekenntnis ist dann angebracht, wenn man sich etwas eingesteht, eine Tat offen zugibt, sich als schuldig oder gläubig bekennt, Homosexualität ist nichts davon. Die Verwendung „bekennend schwul” zeugt vor allem von einem verkrampften Umgang mit Homosexualität und zwar bei der Person, die die Formulierung verwendet.

  • Besser so: offen lesbisch
    als so: überzeugte Lesbe

     „Überzeugte Lesbe" suggeriert, dass lesbische Frauen von ihrer Orientierung erst überzeugt werden müssten oder noch überzeugt werden könnten. Das ist nicht nur falsch, sondern kann Übergriffigkeit legitimieren. „Offen lesbisch" beschreibt hingegen das, was gemeint ist: Frauen, die selbstbewusst und geoutet lesbisch leben.

  • Besser so: Coming-out
    als so: Outing

    Auch wenn die Begriffe mittlerweile häufig synonym verwendet werden, unterscheiden sie sich. Coming-out beschreibt den Prozess, in dem eine Person sich selbst über ihr Geschlecht und/oder über ihre sexuelle Identität bewusst wird (inneres Coming-out) oder wenn sie beginnt, mit anderen darüber zu sprechen (äußeres Coming-out). Outing hingegen bedeutet, dass eine andere Person vor Menschen oder der Öffentlichkeit die sexuelle Orientierung oder das Geschlecht einer queeren Person öffentlich macht. Häufig passiert das gegen den Willen der Person. Wenn eine queere Person sich selbst dazu äußert, heißt es Coming-out. Geht es darum, dass eine andere Person das öffentlich macht, heißt es Outing.

Checkliste für genderbewusstes Schreiben

Lange Zeit war es üblich, alles in der männlichen Form zu schreiben. Dann kamen der Schrägstrich und das dazwischen gestellte große I. Jetzt haben wir Gendersternchen, Gender-Gap und Gender-Doppelpunkt. Das klingt für manche verwirrend, ist aber in der Praxis ganz einfach. Mit etwas Kreativität und diesen Tipps fällt genderbewusstes Schreiben leicht.

  • Konkret sein

    Wer das Geschlecht der Person kennt, über die oder sie berichtet, kann dies auch ruhig nennen und mit korrekten Personenbezeichnungen arbeiten. Eine Journalistin ist weder ein Journalist, noch eine Journalist*in. Besonders wichtig ist das bei Abbildungen auf Fotos oder Videomaterial.

  • Weg vom Personalisieren
    Die Tätigkeit nennen und nicht eine Person, die etwas tut. Gendersternchen, Binnen-I und Doppelnennungen braucht es dann nicht. Zum Beispiel „alle, die Moped fahren" statt „alle Mopedfahrer*innen".

  • Mit Partizipien arbeiten
    Die Verwendung von Partizipien ist eine weitere Möglichkeit, Personenbezeichnungen zu umgehen. „Herausgegeben von" trifft die Sache und macht den „Herausgeber" überflüssig. „Geschrieben von" ersetzt den „Autor".

  • Geschlechtsneutrale Oberbegriffe wählen
    Die deutsche Sprache ist reich an Begriffen, die nicht auf ein bestimmtes Geschlecht festgelegt sind – am besten nutzen! Ein paar Beispiele:

    - Menschen und Leute
    - Beschäftigte und Team
    - Anwesende und Studierende
    - Fach- und Lehrkräfte
    - Eltern und Geschwister
    - Medizinisches Personal
    - Medienpersonal

  • Relativsätze nutzen
    Fahrradfahrer sollten einen Helm tragen. Fahrradfahrerinnen aber auch. Deshalb gleich formulieren: Wer Fahrrad fährt, sollte einen Helm tragen.

  • Für die Zielgruppe schreiben
    Genderzeichen wie den Genderstern nutzen, wenn es für die Menschen passt, die mit den eigenen Gedanken erreicht werden sollen – oder wenn es zum Medium passt.

  • Vorsicht vor Doppelnennungen
    Die Nennung der weiblichen und männlichen Form kann in einem längeren Text am Anfang vorkommen – und später dann vielleicht noch einmal, sofern diese Doppelnennungen passen. Aber Achtung: Doppelnennungen schließen Menschen jenseits der binären Geschlechternorm aus. Wer nur die männliche und weibliche Form nutzt, sollte sich auch sicher sein, dass nur Männer und Frauen gemeint sind.

  • Rollenklischees hinterfragen
    Wenn eine Doppelnennung zur Gruppe passt, die beschrieben wird, lassen sich damit Überraschungseffekte setzen: Chefärztinnen und Oberärzte oder Expertinnen und Laien.

  • Auf den Lesefluss achten
    Den Text schon mal laut vorlesen? Hört er sich durch das Gendern holprig an? Was gesagt werden soll, lässt sich sicher auch anders ausdrücken – einfach ausprobieren.

  • Das generische Maskulinum vermeiden
    Die Zeit der ausschließlich männlichen Formen ist vorbei. Denn zahlreiche Studien belegen: Bei einer männlichen Bezeichnung haben die meisten Menschen einen Mann vor Augen.

  • Mit der Sprache spielen
    Kreativ sein und verschiedene Wege ausprobieren, um herauszufinden, welcher Stil zum eigenen Publikum passt. Die eine richtige Art zu gendern gibt es nicht. Hauptsache, der Text zeigt, wer die Person ist, um die es geht.

Mehr Tipps und Tools zum Gendern gibt’s bei Genderleicht.de

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