stellen mit rund 87 bis 90 Prozent weltweit die deutliche Mehrheit der Muslim*innen; schätzungsweise 10 bis 13 Prozent sind Schiit*innen.1 Die Spaltung geht historisch auf die Frage der rechtmäßigen Nachfolge des Propheten Mohammed zurück und wurde im Laufe der folgenden Jahrhunderte durch unterschiedliche theologische und rechtliche Traditionen weiter vertieft.2 Sunnit*innen erkennen die vier Kalifen in der Nachfolge Mohammeds als rechtgeleitete Führer der Umma, der Gemeinde, an.3 Salafismus ist eine antimodernistische Auslegung der Religion des sunnitischen Islams.4
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Pew Research Center (2009 / fortlaufend): Mapping the Global Muslim Population: A Report on the Size and Distribution of the World's Muslim Population. Pew Forum on Religion & Public Life
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Tilman Nagel (2014): Das islamische Recht: Geschichte und Gegenwart. Westhofen,
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Guido Steinberg (2020): Schiiten und Sunniten – ein politisch-religiöser Konflikt der Gegenwart. Bundeszentrale für politische Bildung.
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Klaus von Stosch (2016): Einführung in die Islamische Theologie. Schöningh/UTB, Paderborn, S. 201–208.