# *Schwarze Diaspora*

(altgriech. „Zerstreuen“). Diaspora benennt ursprünglich [vertriebene](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/vertriebene/ "sind ||deutsche Staatsangehörige oder sog. deutsche „Volkszugehörige“ (jur. Bezeichnung, Bundesvertriebenengesetz) und ihre Nachkommen, die ihren Wohnsitz im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg verloren haben. Auch ||Aussiedler*innen gelten gesetzlich als Vertriebene. Beide Gruppen haben, ebenso wie ||Spätaussiedler*innen, einen rechtlichen Anspruch darauf, aus Ländern des ehemaligen Ostblocks in Deutschland aufgenommen zu werden. In der Bundesrepublik bekommen sie in…") jüdische Gruppen. Abgeleitet davon steht Schwarze Diaspora für [**Schwarze Menschen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/), die nicht in den Herkunftsregionen ihrer Vorfahren leben. Außerdem gibt es nationale Diaspora-Gruppen, zum Beispiel bezeichnen sich Menschen mit ghanaischer Migrationsbiografie in Deutschland als ghanaische Diaspora. Der Begriff wird von vielen Gruppen Ausgewanderter oder von Glaubensgemeinschaften verwendet; so gibt es die polnische Diaspora, die alevitische Diaspora etc.