#  *N-Wort* 

ist ein [**kolonial**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kolonialismus/)-rassistischer Begriff für [**Schwarze Menschen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/). Im Sprachgebrauch findet er sich noch als N.-Kuss, vor allem aber als Alltagsbeleidigung. In (Kinder-)Literatur kommt er beispielsweise als N-Sklave oder N-König vor, wie in (älteren) Auflagen von Astrid Lindgrens Büchern. Die Abkürzung N-Wort dient dazu, den rassistischen Begriff nicht zu reproduzieren. Der Begriff sollte nicht ausgesprochen oder ausgeschrieben werden, da er nie neutral gemeint war, sondern in Rassentheorien sowie der Versklavung Schwarzer Menschen verwurzelt ist und Schwarze entwürdigt. Auch in Zitaten sollte darauf verzichtet werden oder eine Triggerwarnung vorangestellt werden: „[Wir](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/wir/ "kann missverständlich wirken, wenn beispielsweise von „wir Deutschen“ die Rede ist, aber nur ||Deutsche ohne Migrationshintergrund gemeint sind. Als Alternative kann ||Mehrheitsbevölkerung passender sein – allerdings nicht überall, in Frankfurt am Main z. B. sind ||Menschen mit Migrationshintergrund bereits in der Mehrheit. Weiterführende Begriffe: ||Aufnahmegesellschaft, || Bundesrepublikaner*in, ||Deutsche ohne Migrationshintergrund, ||Deutsche Staatsangehörigkeit, ||Deutsche, || Mehrheitsgesellschaft, ||Othering") zeigen ein Archiv-Stück, in dem rassistische Begriffe vorkommen. Sie können verletzend oder retraumatisierend sein“. Das N-Wort nicht auszuformulieren zeigt, dass die Bedürfnisse Betroffener im Publikum ernst genommen werden.