#  *BIPoC* 

BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) ist eine Selbstbezeichnung von und für Menschen mit Rassismuserfahrungen. People of Color (Singular Person of Color) steht für Menschen, die nicht als **[weiß](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/ "Geht es um Zugehörigkeit, Teilhabe und ||Rassismus, ist immer öfter von Weißen die Rede. Häufig herrscht das Missverständnis, es ginge dabei um eine ||Hautfarbe. Tatsächlich meint weiß eine gesellschaftspolitische Norm und Machtposition und wird deshalb in wissenschaftlichen Text oft klein und kursiv geschrieben. Der Begriff wird als Gegensatz zu ||BIPoC und ||Schwarzen Menschen verwendet. Dabei…")**, deutsch und westlich wahrgenommen werden und sich selbst nicht so definieren. Black benennt **[Schwarze Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/)** mit Rassismuserfahrungen explizit und schließt sie mit ein. **[Indigenous](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/indigene/)** beschreibt eine ebenfalls heterogene Gruppe von Menschen, die sich v. a. durch die Merkmale Selbstzuschreibung, Ortsgebundenheit und Traditionsverbundenheit sowie koloniale Gewalterfahrungen verbinden. Bei den Begriffen [Schwarz](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarz/ "ist eine Eigenbezeichnung, die viele afrodiasporische Menschen und Initiativen verwenden. Sie kommt aus dem englischsprachigen Rassismusdiskurs („Black“). Auch hier geht es nicht um ||Hautfarbe, sondern um den Gegensatz zu ||weiß (vgl. ||BIPoC). Als politische Selbstbezeichnung wird Schwarz groß geschrieben – auch von immer mehr Medien. Seit Juli 2020 hat bspw. die New York Times die…"), weiß und PoC geht es um die Benennung von [Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/ "ist, wenn strukturell benachteiligte Gruppen oder einzelne Menschen aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher körperlicher oder kultureller Merkmale (z. B. ||Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Religion) pauschal abgewertet und ausgegrenzt werden. Beim klassischen Rassismus wird eine Ungleichheit und Ungleichwertigkeit wegen vermeintlicher biologischer Unterschiede behauptet. Beim Kulturrassismus wird die Ungleichheit und Ungleichwertigkeit mit angeblichen Unterschieden zwischen den „Kulturen“ zu begründen…") und den Machtverhältnissen in einer mehrheitlich weißen Gesellschaft, nicht um Hautfarben. Der Begriff BIPoC hat sich als Selbstbezeichnung im rassismuskritischen Diskurs inzwischen etabliert, wird jedoch auch kritisiert, weil darin sehr heterogene Gruppen ohne Differenzierung vermengt werden.