# *Armutszuwander\*in*

wird in der männlichen Form oft als abfällige Bezeichnung für Menschen aus Südosteuropa verwendet, teils auch als Synonym für [**Rom\*nja**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/), die im Zuge der EU-Freizügigkeit nach Deutschland kommen. Die große Mehrheit der Menschen, die aus den EU-Mitgliedsstaaten [**Bulgarien**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bulgarien/) und [**Rumänien**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rumaenien/) eingewandert sind, geht jedoch einer Arbeit nach oder studiert. Es handelt sich daher überwiegend um eine – für Deutschland profitable – Arbeitseinwanderung bzw. Arbeitszuwanderung. Bei „Armutsmigration“ wird vor allem eine vermeintliche Einwanderung in die Sozialsysteme betont, die gesetzlich aber ausgeschlossen ist.