# Neue deutsche Medienmacher*innen (NdM)

> NdM is a nationwide network of journalists with and without migration background. The organization advocates for greater diversity and inclusion in the German media.

#  Eine vielfältige *Gesellschaft* braucht vielfältigen *Journalismus* 

Eine Gesellschaft braucht Stimmen, die sie wirklich abbilden. Wir prägen Debatten, verändern Strukturen und sorgen dafür, dass unterschiedliche Perspektiven Teil des öffentlichen Diskurses werden – gegen Diskriminierung, Hass und Ausgrenzung, in Medien wie im Netz.  [Unsere Mission](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mission) 

##  Weil *Sprache* Wirklichkeit schafft 

Unser Glossar erklärt und ordnet ein: Über 350 Begriffe für eine präzise und respektvolle Sprache in einer vielfältigen Gesellschaft

[Zum Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar) 

##  NdM-Lunchbox: Grundlagen der Datenüberprüfung 

Der Online-Workshop am 8.09. um 12 Uhr bietet kompaktes Wissen zur Datenprüfung. Es zeigt, wie Studien kritisch hinterfragt, Fallstricke erkannt und Zahlen sicher genutzt werden.

[Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/workshop-grundlagen-der-datenueberpruefung-fuer-journalisten) 

##  Codes & Dog Whistles auf Social Media erkennen 

Praktische Orientierung für Community Manager\*innen, Journalist\*innen und alle, die Hasscodes in Kommentarspalten erkennen und einordnen möchten.

[Praxishilfe erhalten](https://mailchi.mp/08054c6ceeac/praxishilfe-codes-dog-whistles-fr-cm) 

Wissen & Tools ##  Handwerkszeug für *Mitstreiter\*innen* und *Verbündete* 

- [Für gute Berichterstattung](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung)
- [Gegen Hass im Netz](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz)
- [Gegen Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation)
- [Für Diversität in Medienhäusern](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern)
- [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen)

<a class="button-outline" url="https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools"> Zur Übersicht </a> 

Seit 2008 

- 750+  Mitglieder

[Mitglied werden](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen)
- 48  umgesetzte Projekte

[Projekte entdecken](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte)
- 430  geförderte Nachwuchstalente

[Mentoring kennenlernen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw)
- 70+  Stellungnahmen

[Aktuelle Stellungnahmen lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme)

##  Werde Mitglied für guten Journalismus, für *Vielfalt* und *Demokratie* 

Eine starke Community macht den Unterschied. 

[Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen) 

© Schore Mehrdju  

##  *Aktuelles* von NdM 

[Artikel vom 05.08.2026 ### Zwischen Leitlinien und Grauzonen: Das war unsere Fachgruppe Community Management #2 Die wichtigsten Takeaways aus unserem Fachgruppentreffen mit Input von den CM-Expertinnen Katja Musafiri und Vivian Pein Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/zwischen-leitlinien-und-grauzonen-das-war-unsere-fachgruppe-community-management-2) [Termin am 07.10.2026 ### Fachgruppe Community Management #3 bei toneshift-Konferenz #RECLAIMTHEDIGITAL Was tun, wenn Hasskommentare rechtliche Grenzen überschreiten? Mit der Meldestelle REspect sprechen wir über rechtliche Fragen und die Aufarbeitung von Hass im Netz. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/fachgruppe-community-management-2-2) [Artikel vom 16.07.2026 ### Diskriminerungssensibler Sportjournalismus: Vier Tipps nach sechs Wochen WM-Berichterstattung Unsere wichtigsten Analysen und Tipps für einen diskriminierungssensiblen Sportjournalismus. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/diskriminerungssensibler-sportjournalismus-vier-tipps-nach-sechs-wochen-wm-berichterstattung) 

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# Beyond the Frame

Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben

© Ilona Scherer 

Projektstatus: Abgeschlossen

Religiöse Vielfalt in Deutschland wird in den Medien häufig klischeehaft oder auf wenige Symbole reduziert dargestellt. Das Projekt „Beyond the Frame" nahm sich dieser Leerstelle an und begleitete von April bis Dezember 2025 junge (Foto-)Journalist\*innen dabei, Religion in Berlin jenseits von Stereotypen sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie sieht gelebter Glaube aus, wenn Betroffene selbst zeigen, was ihnen wichtig ist?

## Ansatz und *Umsetzung*

Nach Workshops zu diskriminierungssensibler Bildsprache und Einblicken in verschiedene Glaubensgemeinschaften porträtierten die Teilnehmenden junge gläubige Berliner\*innen in ihrem Alltag. So entstanden visuelle Reportagen zu selten gezeigten Religionen wie Sikhismus, Buddhismus, Candomblé und Bahá'í sowie zu vielfältigen jüdischen, muslimischen und christlichen Lebensrealitäten. Die Ergebnisse wurden im Oktober 2025 in einer dreiteiligen Social-Media-Kampagne veröffentlicht. Die Bildserien zeigten Glaube als Teil urbaner Identität – vielfältig, alltagsnah und jenseits gängiger Symbolbildlogiken.

--- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Beyond the Frame](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/beyond-the-frame) # Beyond the Frame Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben © Ilona Scherer Projektstatus: Abgeschlossen Religiöse Vielfalt in Deutschland wird in den Medien häufig klischeehaft oder auf wenige Symbole reduziert dargestellt. Das Projekt „Beyond the Frame" nahm sich dieser Leerstelle an und begleitete von April bis Dezember 2025 junge (Foto-)Journalist\*innen dabei, Religion in Berlin jenseits von Stereotypen sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie sieht gelebter Glaube aus, wenn Betroffene selbst zeigen, was ihnen wichtig ist? ## Ansatz und *Umsetzung* Nach Workshops zu diskriminierungssensibler Bildsprache und Einblicken in verschiedene Glaubensgemeinschaften porträtierten die Teilnehmenden junge gläubige Berliner\*innen in ihrem Alltag. So entstanden visuelle Reportagen zu selten gezeigten Religionen wie Sikhismus, Buddhismus, Candomblé und Bahá'í sowie zu vielfältigen jüdischen, muslimischen und christlichen Lebensrealitäten. Die Ergebnisse wurden im Oktober 2025 in einer dreiteiligen Social-Media-Kampagne veröffentlicht. Die Bildserien zeigten Glaube als Teil urbaner Identität – vielfältig, alltagsnah und jenseits gängiger Symbolbildlogiken. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Beyond the Frame](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/beyond-the-frame) # Beyond the Frame Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben © Ilona Scherer Projektstatus: Abgeschlossen Religiöse Vielfalt in Deutschland wird in den Medien häufig klischeehaft oder auf wenige Symbole reduziert dargestellt. Das Projekt „Beyond the Frame" nahm sich dieser Leerstelle an und begleitete von April bis Dezember 2025 junge (Foto-)Journalist\*innen dabei, Religion in Berlin jenseits von Stereotypen sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie sieht gelebter Glaube aus, wenn Betroffene selbst zeigen, was ihnen wichtig ist? ## Ansatz und *Umsetzung* Nach Workshops zu diskriminierungssensibler Bildsprache und Einblicken in verschiedene Glaubensgemeinschaften porträtierten die Teilnehmenden junge gläubige Berliner\*innen in ihrem Alltag. So entstanden visuelle Reportagen zu selten gezeigten Religionen wie Sikhismus, Buddhismus, Candomblé und Bahá'í sowie zu vielfältigen jüdischen, muslimischen und christlichen Lebensrealitäten. Die Ergebnisse wurden im Oktober 2025 in einer dreiteiligen Social-Media-Kampagne veröffentlicht. Die Bildserien zeigten Glaube als Teil urbaner Identität – vielfältig, alltagsnah und jenseits gängiger Symbolbildlogiken. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Beyond the Frame](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/beyond-the-frame) # Beyond the Frame Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben © Ilona Scherer Projektstatus: Abgeschlossen Religiöse Vielfalt in Deutschland wird in den Medien häufig klischeehaft oder auf wenige Symbole reduziert dargestellt. Das Projekt „Beyond the Frame" nahm sich dieser Leerstelle an und begleitete von April bis Dezember 2025 junge (Foto-)Journalist\*innen dabei, Religion in Berlin jenseits von Stereotypen sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie sieht gelebter Glaube aus, wenn Betroffene selbst zeigen, was ihnen wichtig ist? ## Ansatz und *Umsetzung* Nach Workshops zu diskriminierungssensibler Bildsprache und Einblicken in verschiedene Glaubensgemeinschaften porträtierten die Teilnehmenden junge gläubige Berliner\*innen in ihrem Alltag. So entstanden visuelle Reportagen zu selten gezeigten Religionen wie Sikhismus, Buddhismus, Candomblé und Bahá'í sowie zu vielfältigen jüdischen, muslimischen und christlichen Lebensrealitäten. Die Ergebnisse wurden im Oktober 2025 in einer dreiteiligen Social-Media-Kampagne veröffentlicht. Die Bildserien zeigten Glaube als Teil urbaner Identität – vielfältig, alltagsnah und jenseits gängiger Symbolbildlogiken. --- page_type: Project --- 1. 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Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie sieht gelebter Glaube aus, wenn Betroffene selbst zeigen, was ihnen wichtig ist? ## Ansatz und *Umsetzung* Nach Workshops zu diskriminierungssensibler Bildsprache und Einblicken in verschiedene Glaubensgemeinschaften porträtierten die Teilnehmenden junge gläubige Berliner\*innen in ihrem Alltag. So entstanden visuelle Reportagen zu selten gezeigten Religionen wie Sikhismus, Buddhismus, Candomblé und Bahá'í sowie zu vielfältigen jüdischen, muslimischen und christlichen Lebensrealitäten. Die Ergebnisse wurden im Oktober 2025 in einer dreiteiligen Social-Media-Kampagne veröffentlicht. Die Bildserien zeigten Glaube als Teil urbaner Identität – vielfältig, alltagsnah und jenseits gängiger Symbolbildlogiken. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. 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So entstanden visuelle Reportagen zu selten gezeigten Religionen wie Sikhismus, Buddhismus, Candomblé und Bahá'í sowie zu vielfältigen jüdischen, muslimischen und christlichen Lebensrealitäten. Die Ergebnisse wurden im Oktober 2025 in einer dreiteiligen Social-Media-Kampagne veröffentlicht. Die Bildserien zeigten Glaube als Teil urbaner Identität – vielfältig, alltagsnah und jenseits gängiger Symbolbildlogiken. - © Yasemin Yildirim - © Ilona Scherer - © Loredana Zafisambondaoky - © Esra Shaiban - © David Simon Groß - © Amelie John - © Leander Louca ## Ergebnisse und *Wirkung* Über 180 der entstandenen Bilder wurden in die [Datenbank Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/index.php/media/category/116) aufgenommen, damit Redaktionen diskriminierungssensible Alternativen zu stereotypen Religionsdarstellungen nutzen können. Das Projekt stärkte damit die Sichtbarkeit junger Medienschaffender und schuf langfristig neue Bildwelten für die Berichterstattung über Religionen. ## Fotograf\*innen Amelie John, Chiara Lang, David Simon Groß, Esra Shaiban, Ilona Scherer, Jonathan Mahlendorf, Leander Louca, Lena Jüngel, Leonie Hertig, Loredana Zafisambondaoky, Luna Afra Evans, Nadja Zerna, Timur Vorkul und Yasemin Yıldırım. ### Titel Beyond the Frame: Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben ### Laufzeit 01.01.2025 - 31.12.2025 ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ## Ergebnisse und *Wirkung* Über 180 der entstandenen Bilder wurden in die [Datenbank Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/index.php/media/category/116) aufgenommen, damit Redaktionen diskriminierungssensible Alternativen zu stereotypen Religionsdarstellungen nutzen können. Das Projekt stärkte damit die Sichtbarkeit junger Medienschaffender und schuf langfristig neue Bildwelten für die Berichterstattung über Religionen. ## Fotograf\*innen Amelie John, Chiara Lang, David Simon Groß, Esra Shaiban, Ilona Scherer, Jonathan Mahlendorf, Leander Louca, Lena Jüngel, Leonie Hertig, Loredana Zafisambondaoky, Luna Afra Evans, Nadja Zerna, Timur Vorkul und Yasemin Yıldırım. ### Titel Beyond the Frame: Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben ### Laufzeit 01.01.2025 - 31.12.2025 ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ## Ergebnisse und *Wirkung* Über 180 der entstandenen Bilder wurden in die [Datenbank Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/index.php/media/category/116) aufgenommen, damit Redaktionen diskriminierungssensible Alternativen zu stereotypen Religionsdarstellungen nutzen können. Das Projekt stärkte damit die Sichtbarkeit junger Medienschaffender und schuf langfristig neue Bildwelten für die Berichterstattung über Religionen. ## Fotograf\*innen Amelie John, Chiara Lang, David Simon Groß, Esra Shaiban, Ilona Scherer, Jonathan Mahlendorf, Leander Louca, Lena Jüngel, Leonie Hertig, Loredana Zafisambondaoky, Luna Afra Evans, Nadja Zerna, Timur Vorkul und Yasemin Yıldırım. ### Titel Beyond the Frame: Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben ### Laufzeit 01.01.2025 - 31.12.2025 ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ## Ergebnisse und *Wirkung* Über 180 der entstandenen Bilder wurden in die [Datenbank Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/index.php/media/category/116) aufgenommen, damit Redaktionen diskriminierungssensible Alternativen zu stereotypen Religionsdarstellungen nutzen können. Das Projekt stärkte damit die Sichtbarkeit junger Medienschaffender und schuf langfristig neue Bildwelten für die Berichterstattung über Religionen. ## Fotograf\*innen Amelie John, Chiara Lang, David Simon Groß, Esra Shaiban, Ilona Scherer, Jonathan Mahlendorf, Leander Louca, Lena Jüngel, Leonie Hertig, Loredana Zafisambondaoky, Luna Afra Evans, Nadja Zerna, Timur Vorkul und Yasemin Yıldırım. ### Titel Beyond the Frame: Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben ### Laufzeit 01.01.2025 - 31.12.2025 ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ## Ergebnisse und *Wirkung* Über 180 der entstandenen Bilder wurden in die [Datenbank Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/index.php/media/category/116) aufgenommen, damit Redaktionen diskriminierungssensible Alternativen zu stereotypen Religionsdarstellungen nutzen können. Das Projekt stärkte damit die Sichtbarkeit junger Medienschaffender und schuf langfristig neue Bildwelten für die Berichterstattung über Religionen. ## Fotograf\*innen Amelie John, Chiara Lang, David Simon Groß, Esra Shaiban, Ilona Scherer, Jonathan Mahlendorf, Leander Louca, Lena Jüngel, Leonie Hertig, Loredana Zafisambondaoky, Luna Afra Evans, Nadja Zerna, Timur Vorkul und Yasemin Yıldırım. ### Titel Beyond the Frame: Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben ### Laufzeit 01.01.2025 - 31.12.2025 ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ## Ergebnisse und *Wirkung*

Über 180 der entstandenen Bilder wurden in die [Datenbank Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/index.php/media/category/116) aufgenommen, damit Redaktionen diskriminierungssensible Alternativen zu stereotypen Religionsdarstellungen nutzen können. Das Projekt stärkte damit die Sichtbarkeit junger Medienschaffender und schuf langfristig neue Bildwelten für die Berichterstattung über Religionen.

## Fotograf\*innen

Amelie John, Chiara Lang, David Simon Groß, Esra Shaiban, Ilona Scherer, Jonathan Mahlendorf, Leander Louca, Lena Jüngel, Leonie Hertig, Loredana Zafisambondaoky, Luna Afra Evans, Nadja Zerna, Timur Vorkul und Yasemin Yıldırım.

### Titel

Beyond the Frame: Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben

### Laufzeit

01.01.2025 - 31.12.2025

### Gefördert von:

### Ko-Förderung:



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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
  2. [Datenschutz](https://www.neuemedienmacher.de/datenschutz)

#  Datenschutz 

Diese Datenschutzhinweise erklären, welche personenbezogenen Daten beim Besuch unserer Website verarbeitet werden, wie wir sie nutzen und wie Du der Verarbeitung widersprechen kannst. Unsere Dienste sind mit dem Ziel gestaltet worden, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu verwenden. Dabei werden unter "personenbezogenen Daten" (nachfolgend auch „Daten“ genannt) alle Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (sog. „betroffene Person“) verstanden. 

##  1 Allgemeines 

### 1.1 Verantwortliche\*r

Verantwortliche\*r im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

**Neue deutsche Medienmacher\*innen e.V.**   
Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin  
E-Mail: <info@neuemedienmacher.de>   
Webseite: <https://neuemedienmacher.de>

### 1.2 Beauftragter für Datenschutz

Der Datenschutzbeauftragte ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz kannst Du die WS Datenschutz GmbH wie folgt erreichen:

**WS Datenschutz GmbH**   
Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn  
Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin  
E-Mail: <neuemedienmacher@ws-datenschutz.de>  
Webseite: <https://webersohnundscholtz.de/>

### 1.3 Schutz Deiner Daten

Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften der DSGVO sowohl von uns als auch von externen Dienstleistenden, die für uns arbeiten, beachtet werden.

Wenn wir zur Erbringung unserer Dienstleistungen mit anderen Unternehmen, wie etwa E-Mail- und Server-Anbietenden, zusammenarbeiten, geschieht dies nur nach einem umfangreichen Auswahlverfahren. Bei diesem Auswahlverfahren wird jede\*r einzelne Dienstleistende auf seine\*ihre Eignung in Zusammenhang mit technischen und organisatorischen Fähigkeiten im Datenschutz sorgfältig ausgewählt. Dieses Auswahlverfahren wird schriftlich dokumentiert und ein Vertrag gem. Art. 28 Abs. 3 DSGVO über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Auftrag (AV-Vertrag) nur dann geschlossen, wenn er den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entspricht.

Deine Angaben werden auf besonders geschützten Servern gespeichert. Der Zugriff darauf ist nur wenigen besonders befugten Personen möglich.

Unsere Webseite ist SSL/TLS verschlüsselt, was Du am „https://“ am Anfang der URL erkennen kannst.

### 1.4 Löschung personenbezogener Daten

Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen.

##  2 Webseite 

### 2.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Wenn Du unsere Webseite besuchst, speichern unsere Webserver temporär jeden Zugriff in einer Protokolldatei. Dabei werden folgende personenbezogene Daten erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert:

- Anonymisierte IP-Adresse des anfragenden Rechners
- Datum und Uhrzeit des Zugriffs
- Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystems
- Webseite, von der der Zugriff erfolgt

Wir nutzen als Hostingdienstleister fortrabbit. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: fortrabbit GmbH, Glogauer Str. 24, 10999 Berlin. Nähere Informationen zum Datenschutz bei fortrabbit findest Du unter: <https://www.fortrabbit.com/legal/privacy-statement>

### 2.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse beruht darauf, Dir unsere Webseite zugänglich zu machen.

### 2.3 Zweck der Datenverarbeitung

Die Datenverarbeitung erfolgt zu dem Zweck, die Nutzung der Webseite zu ermöglichen (Verbindungsaufbau). Sie dient der Systemsicherheit, der technischen Administration der Netzinfrastruktur sowie der Optimierung des Internetangebotes. Die IP-Adresse wird nur bei Angriffen auf unsere Netzinfrastruktur bzw. die Netzinfrastruktur unseres Internetproviders ausgewertet.

### 2.4 Dauer der Datenspeicherung

Die personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie zu den oben genannten Zwecken nicht mehr erforderlich sind. Dies ist der Fall, wenn Du die Webseite schließt. Unser Hosting-Anbieter löscht die Daten nach Ablauf gesetzlicher Gewährleistungs- und vergleichbarer Pflichten. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft. Im Fall der gesetzlichen Archivierungspflichten erfolgt die Löschung nach deren Ablauf (6 J, gem. § 257 Abs. 1 HGB, 10 J, gem. § 147 Abs. 1 AO). Im Fall von Daten, die uns gegenüber im Rahmen eines Auftrags durch den Auftraggeber offengelegt wurden, löschen wir die Daten entsprechend den Vorgaben des Auftrags, grundsätzlich nach Ende des Auftrags.

### 2.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Die Webseite kann nur angezeigt werden, wenn die beschriebenen Daten verarbeitet werden. Mach einen Widerspruch gegen die weitere Verarbeitung der Daten bitte bei unserem Datenschutzbeauftragten oder beim Hostinganbieter geltend.

##  3 Einsatz von Cookies 

### 3.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese werden bei Deiner Nutzung unserer Webseite auf Deinem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Deiner Festplatte dem von Dir verwendeten Browser zugeordnet werden und durch welche uns bzw. der Stelle, die das Cookie setzt, bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie werden von uns dazu verwendet, um Dir einen Login zu ermöglichen, sowie um in anonymisierter oder pseudonymisierter Form die Nutzung unserer Webseite zu analysieren und Ihnen interessante Angebote auf dieser Webseite zu präsentieren. Auf diese Weise können verschiedene Daten übermittelt werden:

- Häufigkeit der Webseitenbesuche
- Welche Funktionen der Webseite von Ihnen in Anspruch genommen werden
- Verwendete Suchbegriffe
- Ihre Cookie-Einstellung
- Ihre Spracheinstellung

Beim Aufruf der Webseite wird über ein Cookiebanner über die Verwendung von Cookies informiert und auf die Datenschutzerklärung verwiesen.

### 3.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität unserer Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO.

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung für Cookies, die allein der Funktionalität dieser Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO.

### 3.3 Zweck der Datenverarbeitung

Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus sowie einer komfortablen Nutzung unserer Webseite als auch aus Gründen der Auswertung der Systemsicherheit und Stabilität. Die Datenverarbeitung findet zudem statt, um eine statistische Auswertung der Webseitennutzung zu ermöglichen.

### 3.4 Dauer der Datenspeicherung

Es gibt zwei Arten von Cookies. Beide werden auf dieser Webseite eingesetzt:

Transiente Cookies (dazu a)   
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a) Transiente Cookies, sie werden automatisiert gelöscht, wenn Du den Browser schließt. Dazu zählen insbesondere Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Du auf unsere Webseite zurückkehrst. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Du dich ausloggst oder den Browser schließt.

b) Persistente Cookies, diese werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann.

### 3.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Du hast jederzeit die Möglichkeit, die Einwilligung in die Datenverarbeitung durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität der Webseite dienen, zu widerrufen. Zudem setzen wir Cookies erst, nachdem Du beim Aufrufen der Seite dem Setzen von Cookies zugestimmt hast. Auf diese Weise kannst Du die Datenverarbeitung über Cookies auf unserer Webseite verhindern.

Du kannst ebenfalls die Cookies in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers jederzeit löschen. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du dann eventuell nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen kannst. Auch kann das Setzen von Cookies durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowsers jederzeit verhindert werden.

### 3.6 Cookie-Richtlinie

--- page_type: Page --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Datenschutz](https://www.neuemedienmacher.de/datenschutz) # Datenschutz Diese Datenschutzhinweise erklären, welche personenbezogenen Daten beim Besuch unserer Website verarbeitet werden, wie wir sie nutzen und wie Du der Verarbeitung widersprechen kannst. Unsere Dienste sind mit dem Ziel gestaltet worden, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu verwenden. Dabei werden unter "personenbezogenen Daten" (nachfolgend auch „Daten“ genannt) alle Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (sog. „betroffene Person“) verstanden. ## 1 Allgemeines ### 1.1 Verantwortliche\*r Verantwortliche\*r im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist: **Neue deutsche Medienmacher\*innen e.V.** Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail:  Webseite: neuemedienmacher.de> ### 1.2 Beauftragter für Datenschutz Der Datenschutzbeauftragte ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz kannst Du die WS Datenschutz GmbH wie folgt erreichen: \*\*WS Datenschutz GmbH\*\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail:  Webseite: webersohnundscholtz.de/> ### 1.3 Schutz Deiner Daten Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften der DSGVO sowohl von uns als auch von externen Dienstleistenden, die für uns arbeiten, beachtet werden. Wenn wir zur Erbringung unserer Dienstleistungen mit anderen Unternehmen, wie etwa E-Mail- und Server-Anbietenden, zusammenarbeiten, geschieht dies nur nach einem umfangreichen Auswahlverfahren. Bei diesem Auswahlverfahren wird jede\\\*r einzelne Dienstleistende auf seine\\\*ihre Eignung in Zusammenhang mit technischen und organisatorischen Fähigkeiten im Datenschutz sorgfältig ausgewählt. Dieses Auswahlverfahren wird schriftlich dokumentiert und ein Vertrag gem. Art. 28 Abs. 3 DSGVO über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Auftrag (AV-Vertrag) nur dann geschlossen, wenn er den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entspricht. Deine Angaben werden auf besonders geschützten Servern gespeichert. Der Zugriff darauf ist nur wenigen besonders befugten Personen möglich. Unsere Webseite ist SSL/TLS verschlüsselt, was Du am „https://“ am Anfang der URL erkennen kannst. ### 1.4 Löschung personenbezogener Daten Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. ## 2 Webseite ### 2.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wenn Du unsere Webseite besuchst, speichern unsere Webserver temporär jeden Zugriff in einer Protokolldatei. Dabei werden folgende personenbezogene Daten erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert: - Anonymisierte IP-Adresse des anfragenden Rechners - Datum und Uhrzeit des Zugriffs - Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystems - Webseite, von der der Zugriff erfolgt Wir nutzen als Hostingdienstleister fortrabbit. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: fortrabbit GmbH, Glogauer Str. 24, 10999 Berlin. Nähere Informationen zum Datenschutz bei fortrabbit findest Du unter: www.fortrabbit.com/legal/privacy-statement> ### 2.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse beruht darauf, Dir unsere Webseite zugänglich zu machen. ### 2.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung erfolgt zu dem Zweck, die Nutzung der Webseite zu ermöglichen (Verbindungsaufbau). Sie dient der Systemsicherheit, der technischen Administration der Netzinfrastruktur sowie der Optimierung des Internetangebotes. Die IP-Adresse wird nur bei Angriffen auf unsere Netzinfrastruktur bzw. die Netzinfrastruktur unseres Internetproviders ausgewertet. ### 2.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie zu den oben genannten Zwecken nicht mehr erforderlich sind. Dies ist der Fall, wenn Du die Webseite schließt. Unser Hosting-Anbieter löscht die Daten nach Ablauf gesetzlicher Gewährleistungs- und vergleichbarer Pflichten. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft. Im Fall der gesetzlichen Archivierungspflichten erfolgt die Löschung nach deren Ablauf (6 J, gem. § 257 Abs. 1 HGB, 10 J, gem. § 147 Abs. 1 AO). Im Fall von Daten, die uns gegenüber im Rahmen eines Auftrags durch den Auftraggeber offengelegt wurden, löschen wir die Daten entsprechend den Vorgaben des Auftrags, grundsätzlich nach Ende des Auftrags. ### 2.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Webseite kann nur angezeigt werden, wenn die beschriebenen Daten verarbeitet werden. Mach einen Widerspruch gegen die weitere Verarbeitung der Daten bitte bei unserem Datenschutzbeauftragten oder beim Hostinganbieter geltend. ## 3 Einsatz von Cookies ### 3.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese werden bei Deiner Nutzung unserer Webseite auf Deinem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Deiner Festplatte dem von Dir verwendeten Browser zugeordnet werden und durch welche uns bzw. der Stelle, die das Cookie setzt, bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie werden von uns dazu verwendet, um Dir einen Login zu ermöglichen, sowie um in anonymisierter oder pseudonymisierter Form die Nutzung unserer Webseite zu analysieren und Ihnen interessante Angebote auf dieser Webseite zu präsentieren. Auf diese Weise können verschiedene Daten übermittelt werden: - Häufigkeit der Webseitenbesuche - Welche Funktionen der Webseite von Ihnen in Anspruch genommen werden - Verwendete Suchbegriffe - Ihre Cookie-Einstellung - Ihre Spracheinstellung Beim Aufruf der Webseite wird über ein Cookiebanner über die Verwendung von Cookies informiert und auf die Datenschutzerklärung verwiesen. ### 3.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität unserer Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung für Cookies, die allein der Funktionalität dieser Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. ### 3.3 Zweck der Datenverarbeitung Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus sowie einer komfortablen Nutzung unserer Webseite als auch aus Gründen der Auswertung der Systemsicherheit und Stabilität. Die Datenverarbeitung findet zudem statt, um eine statistische Auswertung der Webseitennutzung zu ermöglichen. ### 3.4 Dauer der Datenspeicherung Es gibt zwei Arten von Cookies. Beide werden auf dieser Webseite eingesetzt: Transiente Cookies (dazu a) Persistente Cookies (dazu b) a) Transiente Cookies, sie werden automatisiert gelöscht, wenn Du den Browser schließt. Dazu zählen insbesondere Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Du auf unsere Webseite zurückkehrst. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Du dich ausloggst oder den Browser schließt. b) Persistente Cookies, diese werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann. ### 3.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, die Einwilligung in die Datenverarbeitung durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität der Webseite dienen, zu widerrufen. Zudem setzen wir Cookies erst, nachdem Du beim Aufrufen der Seite dem Setzen von Cookies zugestimmt hast. Auf diese Weise kannst Du die Datenverarbeitung über Cookies auf unserer Webseite verhindern. Du kannst ebenfalls die Cookies in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers jederzeit löschen. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du dann eventuell nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen kannst. Auch kann das Setzen von Cookies durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowsers jederzeit verhindert werden. ### 3.6 Cookie-Richtlinie --- page\_type: Page --- 1. \[Home\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \[Datenschutz\](https://www.neuemedienmacher.de/datenschutz) # Datenschutz Diese Datenschutzhinweise erklären, welche personenbezogenen Daten beim Besuch unserer Website verarbeitet werden, wie wir sie nutzen und wie Du der Verarbeitung widersprechen kannst. Unsere Dienste sind mit dem Ziel gestaltet worden, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu verwenden. Dabei werden unter "personenbezogenen Daten" (nachfolgend auch „Daten“ genannt) alle Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (sog. „betroffene Person“) verstanden. ## 1 Allgemeines ### 1.1 Verantwortliche\\\*r Verantwortliche\\\*r im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist: \*\*Neue deutsche Medienmacher\\\*innen e.V.\*\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> ### 1.2 Beauftragter für Datenschutz Der Datenschutzbeauftragte ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz kannst Du die WS Datenschutz GmbH wie folgt erreichen: \\\*\\\*WS Datenschutz GmbH\\\*\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ### 1.3 Schutz Deiner Daten Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften der DSGVO sowohl von uns als auch von externen Dienstleistenden, die für uns arbeiten, beachtet werden. Wenn wir zur Erbringung unserer Dienstleistungen mit anderen Unternehmen, wie etwa E-Mail- und Server-Anbietenden, zusammenarbeiten, geschieht dies nur nach einem umfangreichen Auswahlverfahren. Bei diesem Auswahlverfahren wird jede\\\\\\\*r einzelne Dienstleistende auf seine\\\\\\\*ihre Eignung in Zusammenhang mit technischen und organisatorischen Fähigkeiten im Datenschutz sorgfältig ausgewählt. Dieses Auswahlverfahren wird schriftlich dokumentiert und ein Vertrag gem. Art. 28 Abs. 3 DSGVO über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Auftrag (AV-Vertrag) nur dann geschlossen, wenn er den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entspricht. Deine Angaben werden auf besonders geschützten Servern gespeichert. Der Zugriff darauf ist nur wenigen besonders befugten Personen möglich. Unsere Webseite ist SSL/TLS verschlüsselt, was Du am „https://“ am Anfang der URL erkennen kannst. ### 1.4 Löschung personenbezogener Daten Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. ## 2 Webseite ### 2.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wenn Du unsere Webseite besuchst, speichern unsere Webserver temporär jeden Zugriff in einer Protokolldatei. Dabei werden folgende personenbezogene Daten erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert: - Anonymisierte IP-Adresse des anfragenden Rechners - Datum und Uhrzeit des Zugriffs - Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystems - Webseite, von der der Zugriff erfolgt Wir nutzen als Hostingdienstleister fortrabbit. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: fortrabbit GmbH, Glogauer Str. 24, 10999 Berlin. Nähere Informationen zum Datenschutz bei fortrabbit findest Du unter: www.fortrabbit.com/legal/privacy-statement> ### 2.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse beruht darauf, Dir unsere Webseite zugänglich zu machen. ### 2.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung erfolgt zu dem Zweck, die Nutzung der Webseite zu ermöglichen (Verbindungsaufbau). Sie dient der Systemsicherheit, der technischen Administration der Netzinfrastruktur sowie der Optimierung des Internetangebotes. Die IP-Adresse wird nur bei Angriffen auf unsere Netzinfrastruktur bzw. die Netzinfrastruktur unseres Internetproviders ausgewertet. ### 2.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie zu den oben genannten Zwecken nicht mehr erforderlich sind. Dies ist der Fall, wenn Du die Webseite schließt. Unser Hosting-Anbieter löscht die Daten nach Ablauf gesetzlicher Gewährleistungs- und vergleichbarer Pflichten. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft. Im Fall der gesetzlichen Archivierungspflichten erfolgt die Löschung nach deren Ablauf (6 J, gem. § 257 Abs. 1 HGB, 10 J, gem. § 147 Abs. 1 AO). Im Fall von Daten, die uns gegenüber im Rahmen eines Auftrags durch den Auftraggeber offengelegt wurden, löschen wir die Daten entsprechend den Vorgaben des Auftrags, grundsätzlich nach Ende des Auftrags. ### 2.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Webseite kann nur angezeigt werden, wenn die beschriebenen Daten verarbeitet werden. Mach einen Widerspruch gegen die weitere Verarbeitung der Daten bitte bei unserem Datenschutzbeauftragten oder beim Hostinganbieter geltend. ## 3 Einsatz von Cookies ### 3.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese werden bei Deiner Nutzung unserer Webseite auf Deinem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Deiner Festplatte dem von Dir verwendeten Browser zugeordnet werden und durch welche uns bzw. der Stelle, die das Cookie setzt, bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie werden von uns dazu verwendet, um Dir einen Login zu ermöglichen, sowie um in anonymisierter oder pseudonymisierter Form die Nutzung unserer Webseite zu analysieren und Ihnen interessante Angebote auf dieser Webseite zu präsentieren. Auf diese Weise können verschiedene Daten übermittelt werden: - Häufigkeit der Webseitenbesuche - Welche Funktionen der Webseite von Ihnen in Anspruch genommen werden - Verwendete Suchbegriffe - Ihre Cookie-Einstellung - Ihre Spracheinstellung Beim Aufruf der Webseite wird über ein Cookiebanner über die Verwendung von Cookies informiert und auf die Datenschutzerklärung verwiesen. ### 3.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität unserer Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung für Cookies, die allein der Funktionalität dieser Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. ### 3.3 Zweck der Datenverarbeitung Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus sowie einer komfortablen Nutzung unserer Webseite als auch aus Gründen der Auswertung der Systemsicherheit und Stabilität. Die Datenverarbeitung findet zudem statt, um eine statistische Auswertung der Webseitennutzung zu ermöglichen. ### 3.4 Dauer der Datenspeicherung Es gibt zwei Arten von Cookies. Beide werden auf dieser Webseite eingesetzt: Transiente Cookies (dazu a) Persistente Cookies (dazu b) a) Transiente Cookies, sie werden automatisiert gelöscht, wenn Du den Browser schließt. Dazu zählen insbesondere Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Du auf unsere Webseite zurückkehrst. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Du dich ausloggst oder den Browser schließt. b) Persistente Cookies, diese werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann. ### 3.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, die Einwilligung in die Datenverarbeitung durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität der Webseite dienen, zu widerrufen. Zudem setzen wir Cookies erst, nachdem Du beim Aufrufen der Seite dem Setzen von Cookies zugestimmt hast. Auf diese Weise kannst Du die Datenverarbeitung über Cookies auf unserer Webseite verhindern. Du kannst ebenfalls die Cookies in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers jederzeit löschen. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du dann eventuell nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen kannst. Auch kann das Setzen von Cookies durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowsers jederzeit verhindert werden. ### 3.6 Cookie-Richtlinie --- page\\\_type: Page --- 1. \\\[Home\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\[Datenschutz\\\](https://www.neuemedienmacher.de/datenschutz) # Datenschutz Diese Datenschutzhinweise erklären, welche personenbezogenen Daten beim Besuch unserer Website verarbeitet werden, wie wir sie nutzen und wie Du der Verarbeitung widersprechen kannst. Unsere Dienste sind mit dem Ziel gestaltet worden, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu verwenden. Dabei werden unter "personenbezogenen Daten" (nachfolgend auch „Daten“ genannt) alle Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (sog. „betroffene Person“) verstanden. ## 1 Allgemeines ### 1.1 Verantwortliche\\\\\\\*r Verantwortliche\\\\\\\*r im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist: \\\*\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\*innen e.V.\\\*\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> ### 1.2 Beauftragter für Datenschutz Der Datenschutzbeauftragte ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz kannst Du die WS Datenschutz GmbH wie folgt erreichen: \\\\\\\*\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\*\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ### 1.3 Schutz Deiner Daten Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften der DSGVO sowohl von uns als auch von externen Dienstleistenden, die für uns arbeiten, beachtet werden. Wenn wir zur Erbringung unserer Dienstleistungen mit anderen Unternehmen, wie etwa E-Mail- und Server-Anbietenden, zusammenarbeiten, geschieht dies nur nach einem umfangreichen Auswahlverfahren. Bei diesem Auswahlverfahren wird jede\\\\\\\\\\\\\\\*r einzelne Dienstleistende auf seine\\\\\\\\\\\\\\\*ihre Eignung in Zusammenhang mit technischen und organisatorischen Fähigkeiten im Datenschutz sorgfältig ausgewählt. Dieses Auswahlverfahren wird schriftlich dokumentiert und ein Vertrag gem. Art. 28 Abs. 3 DSGVO über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Auftrag (AV-Vertrag) nur dann geschlossen, wenn er den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entspricht. Deine Angaben werden auf besonders geschützten Servern gespeichert. Der Zugriff darauf ist nur wenigen besonders befugten Personen möglich. Unsere Webseite ist SSL/TLS verschlüsselt, was Du am „https://“ am Anfang der URL erkennen kannst. ### 1.4 Löschung personenbezogener Daten Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. ## 2 Webseite ### 2.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wenn Du unsere Webseite besuchst, speichern unsere Webserver temporär jeden Zugriff in einer Protokolldatei. Dabei werden folgende personenbezogene Daten erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert: - Anonymisierte IP-Adresse des anfragenden Rechners - Datum und Uhrzeit des Zugriffs - Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystems - Webseite, von der der Zugriff erfolgt Wir nutzen als Hostingdienstleister fortrabbit. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: fortrabbit GmbH, Glogauer Str. 24, 10999 Berlin. Nähere Informationen zum Datenschutz bei fortrabbit findest Du unter: www.fortrabbit.com/legal/privacy-statement> ### 2.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse beruht darauf, Dir unsere Webseite zugänglich zu machen. ### 2.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung erfolgt zu dem Zweck, die Nutzung der Webseite zu ermöglichen (Verbindungsaufbau). Sie dient der Systemsicherheit, der technischen Administration der Netzinfrastruktur sowie der Optimierung des Internetangebotes. Die IP-Adresse wird nur bei Angriffen auf unsere Netzinfrastruktur bzw. die Netzinfrastruktur unseres Internetproviders ausgewertet. ### 2.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie zu den oben genannten Zwecken nicht mehr erforderlich sind. Dies ist der Fall, wenn Du die Webseite schließt. Unser Hosting-Anbieter löscht die Daten nach Ablauf gesetzlicher Gewährleistungs- und vergleichbarer Pflichten. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft. Im Fall der gesetzlichen Archivierungspflichten erfolgt die Löschung nach deren Ablauf (6 J, gem. § 257 Abs. 1 HGB, 10 J, gem. § 147 Abs. 1 AO). Im Fall von Daten, die uns gegenüber im Rahmen eines Auftrags durch den Auftraggeber offengelegt wurden, löschen wir die Daten entsprechend den Vorgaben des Auftrags, grundsätzlich nach Ende des Auftrags. ### 2.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Webseite kann nur angezeigt werden, wenn die beschriebenen Daten verarbeitet werden. Mach einen Widerspruch gegen die weitere Verarbeitung der Daten bitte bei unserem Datenschutzbeauftragten oder beim Hostinganbieter geltend. ## 3 Einsatz von Cookies ### 3.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese werden bei Deiner Nutzung unserer Webseite auf Deinem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Deiner Festplatte dem von Dir verwendeten Browser zugeordnet werden und durch welche uns bzw. der Stelle, die das Cookie setzt, bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie werden von uns dazu verwendet, um Dir einen Login zu ermöglichen, sowie um in anonymisierter oder pseudonymisierter Form die Nutzung unserer Webseite zu analysieren und Ihnen interessante Angebote auf dieser Webseite zu präsentieren. Auf diese Weise können verschiedene Daten übermittelt werden: - Häufigkeit der Webseitenbesuche - Welche Funktionen der Webseite von Ihnen in Anspruch genommen werden - Verwendete Suchbegriffe - Ihre Cookie-Einstellung - Ihre Spracheinstellung Beim Aufruf der Webseite wird über ein Cookiebanner über die Verwendung von Cookies informiert und auf die Datenschutzerklärung verwiesen. ### 3.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität unserer Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung für Cookies, die allein der Funktionalität dieser Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. ### 3.3 Zweck der Datenverarbeitung Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus sowie einer komfortablen Nutzung unserer Webseite als auch aus Gründen der Auswertung der Systemsicherheit und Stabilität. Die Datenverarbeitung findet zudem statt, um eine statistische Auswertung der Webseitennutzung zu ermöglichen. ### 3.4 Dauer der Datenspeicherung Es gibt zwei Arten von Cookies. Beide werden auf dieser Webseite eingesetzt: Transiente Cookies (dazu a) Persistente Cookies (dazu b) a) Transiente Cookies, sie werden automatisiert gelöscht, wenn Du den Browser schließt. Dazu zählen insbesondere Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Du auf unsere Webseite zurückkehrst. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Du dich ausloggst oder den Browser schließt. b) Persistente Cookies, diese werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann. ### 3.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, die Einwilligung in die Datenverarbeitung durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität der Webseite dienen, zu widerrufen. Zudem setzen wir Cookies erst, nachdem Du beim Aufrufen der Seite dem Setzen von Cookies zugestimmt hast. Auf diese Weise kannst Du die Datenverarbeitung über Cookies auf unserer Webseite verhindern. Du kannst ebenfalls die Cookies in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers jederzeit löschen. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du dann eventuell nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen kannst. Auch kann das Setzen von Cookies durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowsers jederzeit verhindert werden. ### 3.6 Cookie-Richtlinie --- page\\\\\\\_type: Page --- 1. \\\\\\\[Home\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\\\\\[Datenschutz\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/datenschutz) # Datenschutz Diese Datenschutzhinweise erklären, welche personenbezogenen Daten beim Besuch unserer Website verarbeitet werden, wie wir sie nutzen und wie Du der Verarbeitung widersprechen kannst. Unsere Dienste sind mit dem Ziel gestaltet worden, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu verwenden. Dabei werden unter "personenbezogenen Daten" (nachfolgend auch „Daten“ genannt) alle Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (sog. „betroffene Person“) verstanden. ## 1 Allgemeines ### 1.1 Verantwortliche\\\\\\\\\\\\\\\*r Verantwortliche\\\\\\\\\\\\\\\*r im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist: \\\\\\\*\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\*\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> ### 1.2 Beauftragter für Datenschutz Der Datenschutzbeauftragte ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz kannst Du die WS Datenschutz GmbH wie folgt erreichen: \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ### 1.3 Schutz Deiner Daten Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften der DSGVO sowohl von uns als auch von externen Dienstleistenden, die für uns arbeiten, beachtet werden. Wenn wir zur Erbringung unserer Dienstleistungen mit anderen Unternehmen, wie etwa E-Mail- und Server-Anbietenden, zusammenarbeiten, geschieht dies nur nach einem umfangreichen Auswahlverfahren. Bei diesem Auswahlverfahren wird jede\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r einzelne Dienstleistende auf seine\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*ihre Eignung in Zusammenhang mit technischen und organisatorischen Fähigkeiten im Datenschutz sorgfältig ausgewählt. Dieses Auswahlverfahren wird schriftlich dokumentiert und ein Vertrag gem. Art. 28 Abs. 3 DSGVO über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Auftrag (AV-Vertrag) nur dann geschlossen, wenn er den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entspricht. Deine Angaben werden auf besonders geschützten Servern gespeichert. Der Zugriff darauf ist nur wenigen besonders befugten Personen möglich. Unsere Webseite ist SSL/TLS verschlüsselt, was Du am „https://“ am Anfang der URL erkennen kannst. ### 1.4 Löschung personenbezogener Daten Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. ## 2 Webseite ### 2.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wenn Du unsere Webseite besuchst, speichern unsere Webserver temporär jeden Zugriff in einer Protokolldatei. Dabei werden folgende personenbezogene Daten erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert: - Anonymisierte IP-Adresse des anfragenden Rechners - Datum und Uhrzeit des Zugriffs - Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystems - Webseite, von der der Zugriff erfolgt Wir nutzen als Hostingdienstleister fortrabbit. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: fortrabbit GmbH, Glogauer Str. 24, 10999 Berlin. Nähere Informationen zum Datenschutz bei fortrabbit findest Du unter: www.fortrabbit.com/legal/privacy-statement> ### 2.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse beruht darauf, Dir unsere Webseite zugänglich zu machen. ### 2.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung erfolgt zu dem Zweck, die Nutzung der Webseite zu ermöglichen (Verbindungsaufbau). Sie dient der Systemsicherheit, der technischen Administration der Netzinfrastruktur sowie der Optimierung des Internetangebotes. Die IP-Adresse wird nur bei Angriffen auf unsere Netzinfrastruktur bzw. die Netzinfrastruktur unseres Internetproviders ausgewertet. ### 2.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie zu den oben genannten Zwecken nicht mehr erforderlich sind. Dies ist der Fall, wenn Du die Webseite schließt. Unser Hosting-Anbieter löscht die Daten nach Ablauf gesetzlicher Gewährleistungs- und vergleichbarer Pflichten. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft. Im Fall der gesetzlichen Archivierungspflichten erfolgt die Löschung nach deren Ablauf (6 J, gem. § 257 Abs. 1 HGB, 10 J, gem. § 147 Abs. 1 AO). Im Fall von Daten, die uns gegenüber im Rahmen eines Auftrags durch den Auftraggeber offengelegt wurden, löschen wir die Daten entsprechend den Vorgaben des Auftrags, grundsätzlich nach Ende des Auftrags. ### 2.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Webseite kann nur angezeigt werden, wenn die beschriebenen Daten verarbeitet werden. Mach einen Widerspruch gegen die weitere Verarbeitung der Daten bitte bei unserem Datenschutzbeauftragten oder beim Hostinganbieter geltend. ## 3 Einsatz von Cookies ### 3.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese werden bei Deiner Nutzung unserer Webseite auf Deinem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Deiner Festplatte dem von Dir verwendeten Browser zugeordnet werden und durch welche uns bzw. der Stelle, die das Cookie setzt, bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie werden von uns dazu verwendet, um Dir einen Login zu ermöglichen, sowie um in anonymisierter oder pseudonymisierter Form die Nutzung unserer Webseite zu analysieren und Ihnen interessante Angebote auf dieser Webseite zu präsentieren. Auf diese Weise können verschiedene Daten übermittelt werden: - Häufigkeit der Webseitenbesuche - Welche Funktionen der Webseite von Ihnen in Anspruch genommen werden - Verwendete Suchbegriffe - Ihre Cookie-Einstellung - Ihre Spracheinstellung Beim Aufruf der Webseite wird über ein Cookiebanner über die Verwendung von Cookies informiert und auf die Datenschutzerklärung verwiesen. ### 3.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität unserer Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung für Cookies, die allein der Funktionalität dieser Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. ### 3.3 Zweck der Datenverarbeitung Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus sowie einer komfortablen Nutzung unserer Webseite als auch aus Gründen der Auswertung der Systemsicherheit und Stabilität. Die Datenverarbeitung findet zudem statt, um eine statistische Auswertung der Webseitennutzung zu ermöglichen. ### 3.4 Dauer der Datenspeicherung Es gibt zwei Arten von Cookies. Beide werden auf dieser Webseite eingesetzt: Transiente Cookies (dazu a) Persistente Cookies (dazu b) a) Transiente Cookies, sie werden automatisiert gelöscht, wenn Du den Browser schließt. Dazu zählen insbesondere Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Du auf unsere Webseite zurückkehrst. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Du dich ausloggst oder den Browser schließt. b) Persistente Cookies, diese werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann. ### 3.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, die Einwilligung in die Datenverarbeitung durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität der Webseite dienen, zu widerrufen. Zudem setzen wir Cookies erst, nachdem Du beim Aufrufen der Seite dem Setzen von Cookies zugestimmt hast. Auf diese Weise kannst Du die Datenverarbeitung über Cookies auf unserer Webseite verhindern. Du kannst ebenfalls die Cookies in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers jederzeit löschen. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du dann eventuell nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen kannst. Auch kann das Setzen von Cookies durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowsers jederzeit verhindert werden. ### 3.6 Cookie-Richtlinie --- page\\\\\\\\\\\\\\\_type: Page --- 1. \\\\\\\\\\\\\\\[Home\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\\\\\\\\\\\\\[Datenschutz\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/datenschutz) # Datenschutz Diese Datenschutzhinweise erklären, welche personenbezogenen Daten beim Besuch unserer Website verarbeitet werden, wie wir sie nutzen und wie Du der Verarbeitung widersprechen kannst. Unsere Dienste sind mit dem Ziel gestaltet worden, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu verwenden. Dabei werden unter "personenbezogenen Daten" (nachfolgend auch „Daten“ genannt) alle Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (sog. „betroffene Person“) verstanden. ## 1 Allgemeines ### 1.1 Verantwortliche\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r Verantwortliche\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist: \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> ### 1.2 Beauftragter für Datenschutz Der Datenschutzbeauftragte ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz kannst Du die WS Datenschutz GmbH wie folgt erreichen: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ### 1.3 Schutz Deiner Daten Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften der DSGVO sowohl von uns als auch von externen Dienstleistenden, die für uns arbeiten, beachtet werden. Wenn wir zur Erbringung unserer Dienstleistungen mit anderen Unternehmen, wie etwa E-Mail- und Server-Anbietenden, zusammenarbeiten, geschieht dies nur nach einem umfangreichen Auswahlverfahren. Bei diesem Auswahlverfahren wird jede\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r einzelne Dienstleistende auf seine\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*ihre Eignung in Zusammenhang mit technischen und organisatorischen Fähigkeiten im Datenschutz sorgfältig ausgewählt. Dieses Auswahlverfahren wird schriftlich dokumentiert und ein Vertrag gem. Art. 28 Abs. 3 DSGVO über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Auftrag (AV-Vertrag) nur dann geschlossen, wenn er den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entspricht. Deine Angaben werden auf besonders geschützten Servern gespeichert. Der Zugriff darauf ist nur wenigen besonders befugten Personen möglich. Unsere Webseite ist SSL/TLS verschlüsselt, was Du am „https://“ am Anfang der URL erkennen kannst. ### 1.4 Löschung personenbezogener Daten Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. ## 2 Webseite ### 2.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wenn Du unsere Webseite besuchst, speichern unsere Webserver temporär jeden Zugriff in einer Protokolldatei. Dabei werden folgende personenbezogene Daten erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert: - Anonymisierte IP-Adresse des anfragenden Rechners - Datum und Uhrzeit des Zugriffs - Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystems - Webseite, von der der Zugriff erfolgt Wir nutzen als Hostingdienstleister fortrabbit. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: fortrabbit GmbH, Glogauer Str. 24, 10999 Berlin. Nähere Informationen zum Datenschutz bei fortrabbit findest Du unter: www.fortrabbit.com/legal/privacy-statement> ### 2.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse beruht darauf, Dir unsere Webseite zugänglich zu machen. ### 2.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung erfolgt zu dem Zweck, die Nutzung der Webseite zu ermöglichen (Verbindungsaufbau). Sie dient der Systemsicherheit, der technischen Administration der Netzinfrastruktur sowie der Optimierung des Internetangebotes. Die IP-Adresse wird nur bei Angriffen auf unsere Netzinfrastruktur bzw. die Netzinfrastruktur unseres Internetproviders ausgewertet. ### 2.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie zu den oben genannten Zwecken nicht mehr erforderlich sind. Dies ist der Fall, wenn Du die Webseite schließt. Unser Hosting-Anbieter löscht die Daten nach Ablauf gesetzlicher Gewährleistungs- und vergleichbarer Pflichten. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft. Im Fall der gesetzlichen Archivierungspflichten erfolgt die Löschung nach deren Ablauf (6 J, gem. § 257 Abs. 1 HGB, 10 J, gem. § 147 Abs. 1 AO). Im Fall von Daten, die uns gegenüber im Rahmen eines Auftrags durch den Auftraggeber offengelegt wurden, löschen wir die Daten entsprechend den Vorgaben des Auftrags, grundsätzlich nach Ende des Auftrags. ### 2.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Webseite kann nur angezeigt werden, wenn die beschriebenen Daten verarbeitet werden. Mach einen Widerspruch gegen die weitere Verarbeitung der Daten bitte bei unserem Datenschutzbeauftragten oder beim Hostinganbieter geltend. ## 3 Einsatz von Cookies ### 3.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese werden bei Deiner Nutzung unserer Webseite auf Deinem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Deiner Festplatte dem von Dir verwendeten Browser zugeordnet werden und durch welche uns bzw. der Stelle, die das Cookie setzt, bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie werden von uns dazu verwendet, um Dir einen Login zu ermöglichen, sowie um in anonymisierter oder pseudonymisierter Form die Nutzung unserer Webseite zu analysieren und Ihnen interessante Angebote auf dieser Webseite zu präsentieren. Auf diese Weise können verschiedene Daten übermittelt werden: - Häufigkeit der Webseitenbesuche - Welche Funktionen der Webseite von Ihnen in Anspruch genommen werden - Verwendete Suchbegriffe - Ihre Cookie-Einstellung - Ihre Spracheinstellung Beim Aufruf der Webseite wird über ein Cookiebanner über die Verwendung von Cookies informiert und auf die Datenschutzerklärung verwiesen. ### 3.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität unserer Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung für Cookies, die allein der Funktionalität dieser Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. ### 3.3 Zweck der Datenverarbeitung Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus sowie einer komfortablen Nutzung unserer Webseite als auch aus Gründen der Auswertung der Systemsicherheit und Stabilität. Die Datenverarbeitung findet zudem statt, um eine statistische Auswertung der Webseitennutzung zu ermöglichen. ### 3.4 Dauer der Datenspeicherung Es gibt zwei Arten von Cookies. Beide werden auf dieser Webseite eingesetzt: Transiente Cookies (dazu a) Persistente Cookies (dazu b) a) Transiente Cookies, sie werden automatisiert gelöscht, wenn Du den Browser schließt. Dazu zählen insbesondere Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Du auf unsere Webseite zurückkehrst. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Du dich ausloggst oder den Browser schließt. b) Persistente Cookies, diese werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann. ### 3.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, die Einwilligung in die Datenverarbeitung durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität der Webseite dienen, zu widerrufen. Zudem setzen wir Cookies erst, nachdem Du beim Aufrufen der Seite dem Setzen von Cookies zugestimmt hast. Auf diese Weise kannst Du die Datenverarbeitung über Cookies auf unserer Webseite verhindern. Du kannst ebenfalls die Cookies in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers jederzeit löschen. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du dann eventuell nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen kannst. Auch kann das Setzen von Cookies durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowsers jederzeit verhindert werden. ### 3.6 Cookie-Richtlinie --- page\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_type: Page --- 1. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Home\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Datenschutz\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/datenschutz) # Datenschutz Diese Datenschutzhinweise erklären, welche personenbezogenen Daten beim Besuch unserer Website verarbeitet werden, wie wir sie nutzen und wie Du der Verarbeitung widersprechen kannst. Unsere Dienste sind mit dem Ziel gestaltet worden, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu verwenden. Dabei werden unter "personenbezogenen Daten" (nachfolgend auch „Daten“ genannt) alle Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (sog. „betroffene Person“) verstanden. ## 1 Allgemeines ### 1.1 Verantwortliche\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r Verantwortliche\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> ### 1.2 Beauftragter für Datenschutz Der Datenschutzbeauftragte ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz kannst Du die WS Datenschutz GmbH wie folgt erreichen: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ### 1.3 Schutz Deiner Daten Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften der DSGVO sowohl von uns als auch von externen Dienstleistenden, die für uns arbeiten, beachtet werden. Wenn wir zur Erbringung unserer Dienstleistungen mit anderen Unternehmen, wie etwa E-Mail- und Server-Anbietenden, zusammenarbeiten, geschieht dies nur nach einem umfangreichen Auswahlverfahren. Bei diesem Auswahlverfahren wird jede\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r einzelne Dienstleistende auf seine\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*ihre Eignung in Zusammenhang mit technischen und organisatorischen Fähigkeiten im Datenschutz sorgfältig ausgewählt. Dieses Auswahlverfahren wird schriftlich dokumentiert und ein Vertrag gem. Art. 28 Abs. 3 DSGVO über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Auftrag (AV-Vertrag) nur dann geschlossen, wenn er den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entspricht. Deine Angaben werden auf besonders geschützten Servern gespeichert. Der Zugriff darauf ist nur wenigen besonders befugten Personen möglich. Unsere Webseite ist SSL/TLS verschlüsselt, was Du am „https://“ am Anfang der URL erkennen kannst. ### 1.4 Löschung personenbezogener Daten Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. ## 2 Webseite ### 2.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wenn Du unsere Webseite besuchst, speichern unsere Webserver temporär jeden Zugriff in einer Protokolldatei. Dabei werden folgende personenbezogene Daten erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert: - Anonymisierte IP-Adresse des anfragenden Rechners - Datum und Uhrzeit des Zugriffs - Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystems - Webseite, von der der Zugriff erfolgt Wir nutzen als Hostingdienstleister fortrabbit. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: fortrabbit GmbH, Glogauer Str. 24, 10999 Berlin. Nähere Informationen zum Datenschutz bei fortrabbit findest Du unter: www.fortrabbit.com/legal/privacy-statement> ### 2.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse beruht darauf, Dir unsere Webseite zugänglich zu machen. ### 2.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung erfolgt zu dem Zweck, die Nutzung der Webseite zu ermöglichen (Verbindungsaufbau). Sie dient der Systemsicherheit, der technischen Administration der Netzinfrastruktur sowie der Optimierung des Internetangebotes. Die IP-Adresse wird nur bei Angriffen auf unsere Netzinfrastruktur bzw. die Netzinfrastruktur unseres Internetproviders ausgewertet. ### 2.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie zu den oben genannten Zwecken nicht mehr erforderlich sind. Dies ist der Fall, wenn Du die Webseite schließt. Unser Hosting-Anbieter löscht die Daten nach Ablauf gesetzlicher Gewährleistungs- und vergleichbarer Pflichten. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft. Im Fall der gesetzlichen Archivierungspflichten erfolgt die Löschung nach deren Ablauf (6 J, gem. § 257 Abs. 1 HGB, 10 J, gem. § 147 Abs. 1 AO). Im Fall von Daten, die uns gegenüber im Rahmen eines Auftrags durch den Auftraggeber offengelegt wurden, löschen wir die Daten entsprechend den Vorgaben des Auftrags, grundsätzlich nach Ende des Auftrags. ### 2.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Webseite kann nur angezeigt werden, wenn die beschriebenen Daten verarbeitet werden. Mach einen Widerspruch gegen die weitere Verarbeitung der Daten bitte bei unserem Datenschutzbeauftragten oder beim Hostinganbieter geltend. ## 3 Einsatz von Cookies ### 3.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese werden bei Deiner Nutzung unserer Webseite auf Deinem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Deiner Festplatte dem von Dir verwendeten Browser zugeordnet werden und durch welche uns bzw. der Stelle, die das Cookie setzt, bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie werden von uns dazu verwendet, um Dir einen Login zu ermöglichen, sowie um in anonymisierter oder pseudonymisierter Form die Nutzung unserer Webseite zu analysieren und Ihnen interessante Angebote auf dieser Webseite zu präsentieren. Auf diese Weise können verschiedene Daten übermittelt werden: - Häufigkeit der Webseitenbesuche - Welche Funktionen der Webseite von Ihnen in Anspruch genommen werden - Verwendete Suchbegriffe - Ihre Cookie-Einstellung - Ihre Spracheinstellung Beim Aufruf der Webseite wird über ein Cookiebanner über die Verwendung von Cookies informiert und auf die Datenschutzerklärung verwiesen. ### 3.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität unserer Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung für Cookies, die allein der Funktionalität dieser Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. ### 3.3 Zweck der Datenverarbeitung Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus sowie einer komfortablen Nutzung unserer Webseite als auch aus Gründen der Auswertung der Systemsicherheit und Stabilität. Die Datenverarbeitung findet zudem statt, um eine statistische Auswertung der Webseitennutzung zu ermöglichen. ### 3.4 Dauer der Datenspeicherung Es gibt zwei Arten von Cookies. Beide werden auf dieser Webseite eingesetzt: Transiente Cookies (dazu a) Persistente Cookies (dazu b) a) Transiente Cookies, sie werden automatisiert gelöscht, wenn Du den Browser schließt. Dazu zählen insbesondere Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Du auf unsere Webseite zurückkehrst. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Du dich ausloggst oder den Browser schließt. b) Persistente Cookies, diese werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann. ### 3.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, die Einwilligung in die Datenverarbeitung durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität der Webseite dienen, zu widerrufen. Zudem setzen wir Cookies erst, nachdem Du beim Aufrufen der Seite dem Setzen von Cookies zugestimmt hast. Auf diese Weise kannst Du die Datenverarbeitung über Cookies auf unserer Webseite verhindern. Du kannst ebenfalls die Cookies in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers jederzeit löschen. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du dann eventuell nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen kannst. Auch kann das Setzen von Cookies durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowsers jederzeit verhindert werden. ### 3.6 Cookie-Richtlinie --- page\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_type: Page --- 1. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Home\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Datenschutz\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/datenschutz) # Datenschutz Diese Datenschutzhinweise erklären, welche personenbezogenen Daten beim Besuch unserer Website verarbeitet werden, wie wir sie nutzen und wie Du der Verarbeitung widersprechen kannst. Unsere Dienste sind mit dem Ziel gestaltet worden, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu verwenden. Dabei werden unter "personenbezogenen Daten" (nachfolgend auch „Daten“ genannt) alle Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (sog. „betroffene Person“) verstanden. ## 1 Allgemeines ### 1.1 Verantwortliche\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r Verantwortliche\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> ### 1.2 Beauftragter für Datenschutz Der Datenschutzbeauftragte ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz kannst Du die WS Datenschutz GmbH wie folgt erreichen: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ### 1.3 Schutz Deiner Daten Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften der DSGVO sowohl von uns als auch von externen Dienstleistenden, die für uns arbeiten, beachtet werden. Wenn wir zur Erbringung unserer Dienstleistungen mit anderen Unternehmen, wie etwa E-Mail- und Server-Anbietenden, zusammenarbeiten, geschieht dies nur nach einem umfangreichen Auswahlverfahren. Bei diesem Auswahlverfahren wird jede\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r einzelne Dienstleistende auf seine\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*ihre Eignung in Zusammenhang mit technischen und organisatorischen Fähigkeiten im Datenschutz sorgfältig ausgewählt. Dieses Auswahlverfahren wird schriftlich dokumentiert und ein Vertrag gem. Art. 28 Abs. 3 DSGVO über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Auftrag (AV-Vertrag) nur dann geschlossen, wenn er den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entspricht. Deine Angaben werden auf besonders geschützten Servern gespeichert. Der Zugriff darauf ist nur wenigen besonders befugten Personen möglich. Unsere Webseite ist SSL/TLS verschlüsselt, was Du am „https://“ am Anfang der URL erkennen kannst. ### 1.4 Löschung personenbezogener Daten Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. ## 2 Webseite ### 2.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wenn Du unsere Webseite besuchst, speichern unsere Webserver temporär jeden Zugriff in einer Protokolldatei. Dabei werden folgende personenbezogene Daten erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert: - Anonymisierte IP-Adresse des anfragenden Rechners - Datum und Uhrzeit des Zugriffs - Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystems - Webseite, von der der Zugriff erfolgt Wir nutzen als Hostingdienstleister fortrabbit. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: fortrabbit GmbH, Glogauer Str. 24, 10999 Berlin. Nähere Informationen zum Datenschutz bei fortrabbit findest Du unter: www.fortrabbit.com/legal/privacy-statement> ### 2.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse beruht darauf, Dir unsere Webseite zugänglich zu machen. ### 2.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung erfolgt zu dem Zweck, die Nutzung der Webseite zu ermöglichen (Verbindungsaufbau). Sie dient der Systemsicherheit, der technischen Administration der Netzinfrastruktur sowie der Optimierung des Internetangebotes. Die IP-Adresse wird nur bei Angriffen auf unsere Netzinfrastruktur bzw. die Netzinfrastruktur unseres Internetproviders ausgewertet. ### 2.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie zu den oben genannten Zwecken nicht mehr erforderlich sind. Dies ist der Fall, wenn Du die Webseite schließt. Unser Hosting-Anbieter löscht die Daten nach Ablauf gesetzlicher Gewährleistungs- und vergleichbarer Pflichten. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft. Im Fall der gesetzlichen Archivierungspflichten erfolgt die Löschung nach deren Ablauf (6 J, gem. § 257 Abs. 1 HGB, 10 J, gem. § 147 Abs. 1 AO). Im Fall von Daten, die uns gegenüber im Rahmen eines Auftrags durch den Auftraggeber offengelegt wurden, löschen wir die Daten entsprechend den Vorgaben des Auftrags, grundsätzlich nach Ende des Auftrags. ### 2.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Webseite kann nur angezeigt werden, wenn die beschriebenen Daten verarbeitet werden. Mach einen Widerspruch gegen die weitere Verarbeitung der Daten bitte bei unserem Datenschutzbeauftragten oder beim Hostinganbieter geltend. ## 3 Einsatz von Cookies ### 3.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese werden bei Deiner Nutzung unserer Webseite auf Deinem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Deiner Festplatte dem von Dir verwendeten Browser zugeordnet werden und durch welche uns bzw. der Stelle, die das Cookie setzt, bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie werden von uns dazu verwendet, um Dir einen Login zu ermöglichen, sowie um in anonymisierter oder pseudonymisierter Form die Nutzung unserer Webseite zu analysieren und Ihnen interessante Angebote auf dieser Webseite zu präsentieren. Auf diese Weise können verschiedene Daten übermittelt werden: - Häufigkeit der Webseitenbesuche - Welche Funktionen der Webseite von Ihnen in Anspruch genommen werden - Verwendete Suchbegriffe - Ihre Cookie-Einstellung - Ihre Spracheinstellung Beim Aufruf der Webseite wird über ein Cookiebanner über die Verwendung von Cookies informiert und auf die Datenschutzerklärung verwiesen. ### 3.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität unserer Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung für Cookies, die allein der Funktionalität dieser Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. ### 3.3 Zweck der Datenverarbeitung Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus sowie einer komfortablen Nutzung unserer Webseite als auch aus Gründen der Auswertung der Systemsicherheit und Stabilität. Die Datenverarbeitung findet zudem statt, um eine statistische Auswertung der Webseitennutzung zu ermöglichen. ### 3.4 Dauer der Datenspeicherung Es gibt zwei Arten von Cookies. Beide werden auf dieser Webseite eingesetzt: Transiente Cookies (dazu a) Persistente Cookies (dazu b) a) Transiente Cookies, sie werden automatisiert gelöscht, wenn Du den Browser schließt. Dazu zählen insbesondere Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Du auf unsere Webseite zurückkehrst. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Du dich ausloggst oder den Browser schließt. b) Persistente Cookies, diese werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann. ### 3.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, die Einwilligung in die Datenverarbeitung durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität der Webseite dienen, zu widerrufen. Zudem setzen wir Cookies erst, nachdem Du beim Aufrufen der Seite dem Setzen von Cookies zugestimmt hast. Auf diese Weise kannst Du die Datenverarbeitung über Cookies auf unserer Webseite verhindern. Du kannst ebenfalls die Cookies in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers jederzeit löschen. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du dann eventuell nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen kannst. Auch kann das Setzen von Cookies durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowsers jederzeit verhindert werden. ### 3.6 Cookie-Richtlinie --- page\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_type: Page --- 1. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Home\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Datenschutz\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/datenschutz) # Datenschutz Diese Datenschutzhinweise erklären, welche personenbezogenen Daten beim Besuch unserer Website verarbeitet werden, wie wir sie nutzen und wie Du der Verarbeitung widersprechen kannst. Unsere Dienste sind mit dem Ziel gestaltet worden, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu verwenden. Dabei werden unter "personenbezogenen Daten" (nachfolgend auch „Daten“ genannt) alle Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (sog. „betroffene Person“) verstanden. ## 1 Allgemeines ### 1.1 Verantwortliche\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r Verantwortliche\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> ### 1.2 Beauftragter für Datenschutz Der Datenschutzbeauftragte ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz kannst Du die WS Datenschutz GmbH wie folgt erreichen: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ### 1.3 Schutz Deiner Daten Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften der DSGVO sowohl von uns als auch von externen Dienstleistenden, die für uns arbeiten, beachtet werden. Wenn wir zur Erbringung unserer Dienstleistungen mit anderen Unternehmen, wie etwa E-Mail- und Server-Anbietenden, zusammenarbeiten, geschieht dies nur nach einem umfangreichen Auswahlverfahren. Bei diesem Auswahlverfahren wird jede\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r einzelne Dienstleistende auf seine\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*ihre Eignung in Zusammenhang mit technischen und organisatorischen Fähigkeiten im Datenschutz sorgfältig ausgewählt. Dieses Auswahlverfahren wird schriftlich dokumentiert und ein Vertrag gem. Art. 28 Abs. 3 DSGVO über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Auftrag (AV-Vertrag) nur dann geschlossen, wenn er den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entspricht. Deine Angaben werden auf besonders geschützten Servern gespeichert. Der Zugriff darauf ist nur wenigen besonders befugten Personen möglich. Unsere Webseite ist SSL/TLS verschlüsselt, was Du am „https://“ am Anfang der URL erkennen kannst. ### 1.4 Löschung personenbezogener Daten Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. ## 2 Webseite ### 2.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wenn Du unsere Webseite besuchst, speichern unsere Webserver temporär jeden Zugriff in einer Protokolldatei. Dabei werden folgende personenbezogene Daten erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert: - Anonymisierte IP-Adresse des anfragenden Rechners - Datum und Uhrzeit des Zugriffs - Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystems - Webseite, von der der Zugriff erfolgt Wir nutzen als Hostingdienstleister fortrabbit. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: fortrabbit GmbH, Glogauer Str. 24, 10999 Berlin. Nähere Informationen zum Datenschutz bei fortrabbit findest Du unter: www.fortrabbit.com/legal/privacy-statement> ### 2.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse beruht darauf, Dir unsere Webseite zugänglich zu machen. ### 2.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung erfolgt zu dem Zweck, die Nutzung der Webseite zu ermöglichen (Verbindungsaufbau). Sie dient der Systemsicherheit, der technischen Administration der Netzinfrastruktur sowie der Optimierung des Internetangebotes. Die IP-Adresse wird nur bei Angriffen auf unsere Netzinfrastruktur bzw. die Netzinfrastruktur unseres Internetproviders ausgewertet. ### 2.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie zu den oben genannten Zwecken nicht mehr erforderlich sind. Dies ist der Fall, wenn Du die Webseite schließt. Unser Hosting-Anbieter löscht die Daten nach Ablauf gesetzlicher Gewährleistungs- und vergleichbarer Pflichten. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft. Im Fall der gesetzlichen Archivierungspflichten erfolgt die Löschung nach deren Ablauf (6 J, gem. § 257 Abs. 1 HGB, 10 J, gem. § 147 Abs. 1 AO). Im Fall von Daten, die uns gegenüber im Rahmen eines Auftrags durch den Auftraggeber offengelegt wurden, löschen wir die Daten entsprechend den Vorgaben des Auftrags, grundsätzlich nach Ende des Auftrags. ### 2.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Webseite kann nur angezeigt werden, wenn die beschriebenen Daten verarbeitet werden. Mach einen Widerspruch gegen die weitere Verarbeitung der Daten bitte bei unserem Datenschutzbeauftragten oder beim Hostinganbieter geltend. ## 3 Einsatz von Cookies ### 3.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese werden bei Deiner Nutzung unserer Webseite auf Deinem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Deiner Festplatte dem von Dir verwendeten Browser zugeordnet werden und durch welche uns bzw. der Stelle, die das Cookie setzt, bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie werden von uns dazu verwendet, um Dir einen Login zu ermöglichen, sowie um in anonymisierter oder pseudonymisierter Form die Nutzung unserer Webseite zu analysieren und Ihnen interessante Angebote auf dieser Webseite zu präsentieren. Auf diese Weise können verschiedene Daten übermittelt werden: - Häufigkeit der Webseitenbesuche - Welche Funktionen der Webseite von Ihnen in Anspruch genommen werden - Verwendete Suchbegriffe - Ihre Cookie-Einstellung - Ihre Spracheinstellung Beim Aufruf der Webseite wird über ein Cookiebanner über die Verwendung von Cookies informiert und auf die Datenschutzerklärung verwiesen. ### 3.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität unserer Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung für Cookies, die allein der Funktionalität dieser Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. ### 3.3 Zweck der Datenverarbeitung Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus sowie einer komfortablen Nutzung unserer Webseite als auch aus Gründen der Auswertung der Systemsicherheit und Stabilität. Die Datenverarbeitung findet zudem statt, um eine statistische Auswertung der Webseitennutzung zu ermöglichen. ### 3.4 Dauer der Datenspeicherung Es gibt zwei Arten von Cookies. Beide werden auf dieser Webseite eingesetzt: Transiente Cookies (dazu a) Persistente Cookies (dazu b) a) Transiente Cookies, sie werden automatisiert gelöscht, wenn Du den Browser schließt. Dazu zählen insbesondere Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Du auf unsere Webseite zurückkehrst. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Du dich ausloggst oder den Browser schließt. b) Persistente Cookies, diese werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann. ### 3.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, die Einwilligung in die Datenverarbeitung durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität der Webseite dienen, zu widerrufen. Zudem setzen wir Cookies erst, nachdem Du beim Aufrufen der Seite dem Setzen von Cookies zugestimmt hast. Auf diese Weise kannst Du die Datenverarbeitung über Cookies auf unserer Webseite verhindern. Du kannst ebenfalls die Cookies in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers jederzeit löschen. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du dann eventuell nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen kannst. Auch kann das Setzen von Cookies durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowsers jederzeit verhindert werden. ### 3.6 Cookie-Richtlinie --- page\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_type: Page --- 1. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Home\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Datenschutz\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/datenschutz) # Datenschutz Diese Datenschutzhinweise erklären, welche personenbezogenen Daten beim Besuch unserer Website verarbeitet werden, wie wir sie nutzen und wie Du der Verarbeitung widersprechen kannst. Unsere Dienste sind mit dem Ziel gestaltet worden, so wenig personenbezogene Daten wie möglich zu verwenden. Dabei werden unter "personenbezogenen Daten" (nachfolgend auch „Daten“ genannt) alle Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (sog. „betroffene Person“) verstanden. ## 1 Allgemeines ### 1.1 Verantwortliche\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r Verantwortliche\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> ### 1.2 Beauftragter für Datenschutz Der Datenschutzbeauftragte ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz kannst Du die WS Datenschutz GmbH wie folgt erreichen: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ### 1.3 Schutz Deiner Daten Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, die sicherstellen, dass die Vorschriften der DSGVO sowohl von uns als auch von externen Dienstleistenden, die für uns arbeiten, beachtet werden. Wenn wir zur Erbringung unserer Dienstleistungen mit anderen Unternehmen, wie etwa E-Mail- und Server-Anbietenden, zusammenarbeiten, geschieht dies nur nach einem umfangreichen Auswahlverfahren. Bei diesem Auswahlverfahren wird jede\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r einzelne Dienstleistende auf seine\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*ihre Eignung in Zusammenhang mit technischen und organisatorischen Fähigkeiten im Datenschutz sorgfältig ausgewählt. Dieses Auswahlverfahren wird schriftlich dokumentiert und ein Vertrag gem. Art. 28 Abs. 3 DSGVO über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Auftrag (AV-Vertrag) nur dann geschlossen, wenn er den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entspricht. Deine Angaben werden auf besonders geschützten Servern gespeichert. Der Zugriff darauf ist nur wenigen besonders befugten Personen möglich. Unsere Webseite ist SSL/TLS verschlüsselt, was Du am „https://“ am Anfang der URL erkennen kannst. ### 1.4 Löschung personenbezogener Daten Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. ## 2 Webseite ### 2.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wenn Du unsere Webseite besuchst, speichern unsere Webserver temporär jeden Zugriff in einer Protokolldatei. Dabei werden folgende personenbezogene Daten erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert: - Anonymisierte IP-Adresse des anfragenden Rechners - Datum und Uhrzeit des Zugriffs - Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystems - Webseite, von der der Zugriff erfolgt Wir nutzen als Hostingdienstleister fortrabbit. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: fortrabbit GmbH, Glogauer Str. 24, 10999 Berlin. Nähere Informationen zum Datenschutz bei fortrabbit findest Du unter: www.fortrabbit.com/legal/privacy-statement> ### 2.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse beruht darauf, Dir unsere Webseite zugänglich zu machen. ### 2.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung erfolgt zu dem Zweck, die Nutzung der Webseite zu ermöglichen (Verbindungsaufbau). Sie dient der Systemsicherheit, der technischen Administration der Netzinfrastruktur sowie der Optimierung des Internetangebotes. Die IP-Adresse wird nur bei Angriffen auf unsere Netzinfrastruktur bzw. die Netzinfrastruktur unseres Internetproviders ausgewertet. ### 2.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden gelöscht, sobald sie zu den oben genannten Zwecken nicht mehr erforderlich sind. Dies ist der Fall, wenn Du die Webseite schließt. Unser Hosting-Anbieter löscht die Daten nach Ablauf gesetzlicher Gewährleistungs- und vergleichbarer Pflichten. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft. Im Fall der gesetzlichen Archivierungspflichten erfolgt die Löschung nach deren Ablauf (6 J, gem. § 257 Abs. 1 HGB, 10 J, gem. § 147 Abs. 1 AO). Im Fall von Daten, die uns gegenüber im Rahmen eines Auftrags durch den Auftraggeber offengelegt wurden, löschen wir die Daten entsprechend den Vorgaben des Auftrags, grundsätzlich nach Ende des Auftrags. ### 2.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Webseite kann nur angezeigt werden, wenn die beschriebenen Daten verarbeitet werden. Mach einen Widerspruch gegen die weitere Verarbeitung der Daten bitte bei unserem Datenschutzbeauftragten oder beim Hostinganbieter geltend. ## 3 Einsatz von Cookies ### 3.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese werden bei Deiner Nutzung unserer Webseite auf Deinem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Deiner Festplatte dem von Dir verwendeten Browser zugeordnet werden und durch welche uns bzw. der Stelle, die das Cookie setzt, bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie werden von uns dazu verwendet, um Dir einen Login zu ermöglichen, sowie um in anonymisierter oder pseudonymisierter Form die Nutzung unserer Webseite zu analysieren und Ihnen interessante Angebote auf dieser Webseite zu präsentieren. Auf diese Weise können verschiedene Daten übermittelt werden: - Häufigkeit der Webseitenbesuche - Welche Funktionen der Webseite von Ihnen in Anspruch genommen werden - Verwendete Suchbegriffe - Ihre Cookie-Einstellung - Ihre Spracheinstellung Beim Aufruf der Webseite wird über ein Cookiebanner über die Verwendung von Cookies informiert und auf die Datenschutzerklärung verwiesen. ### 3.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität unserer Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung für Cookies, die allein der Funktionalität dieser Webseite dienen, ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f) DSGVO. ### 3.3 Zweck der Datenverarbeitung Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus sowie einer komfortablen Nutzung unserer Webseite als auch aus Gründen der Auswertung der Systemsicherheit und Stabilität. Die Datenverarbeitung findet zudem statt, um eine statistische Auswertung der Webseitennutzung zu ermöglichen. ### 3.4 Dauer der Datenspeicherung Es gibt zwei Arten von Cookies. Beide werden auf dieser Webseite eingesetzt: Transiente Cookies (dazu a) Persistente Cookies (dazu b) a) Transiente Cookies, sie werden automatisiert gelöscht, wenn Du den Browser schließt. Dazu zählen insbesondere Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Du auf unsere Webseite zurückkehrst. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Du dich ausloggst oder den Browser schließt. b) Persistente Cookies, diese werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann. ### 3.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, die Einwilligung in die Datenverarbeitung durch Cookies, die nicht allein der Funktionalität der Webseite dienen, zu widerrufen. Zudem setzen wir Cookies erst, nachdem Du beim Aufrufen der Seite dem Setzen von Cookies zugestimmt hast. Auf diese Weise kannst Du die Datenverarbeitung über Cookies auf unserer Webseite verhindern. Du kannst ebenfalls die Cookies in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers jederzeit löschen. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du dann eventuell nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen kannst. Auch kann das Setzen von Cookies durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowsers jederzeit verhindert werden. ### 3.6 Cookie-Richtlinie Diese Cookie-Richtlinie wurde erstellt und aktualisiert von der Firma \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Cookie Scan\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://cookiefirst.com/de/cookie-scanner/). ## 4 Newsletter ### 4.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten auf unserer Internetseite die Möglichkeit zum Abonnement unseres Newsletters. Bei der Bestellung des Newsletters wird die Angabe von personenbezogenen Daten zur Verarbeitung abgefragt. Dabei handelt es sich um die Daten, die in der Newsletter-Eingabe-Maske abgefragt werden. Eingabefelder, die mit einem „\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*“ gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder: - E-Mail-Adresse Dieses Pflichtfeld ist notwendig, um Dir den Newsletter zukommen zu lassen. Optional kannst Du noch folgende Daten angeben: - Vorname - Nachname - Stadt - Journalistische Tätigkeit (ja oder nein) - Institut / Medium / Organisation Der Newsletter wird per E-Mail versendet. Den Newsletter erhältst Du nur nach erfolgter Anmeldung hierzu. Um den Anforderungen an die DSGVO gerecht zu werden, benutzen wir das sogenannte DOI-Verfahren („Double-Opt-In“). Sofern Du dich für unseren Newsletter anmeldest, erhälst Du eine Bestätigungs-E-Mail auf das von Dir im Eingabefeld benannte elektronische Postfach. Diese E-Mail enthält einen Bestätigungslink, den Du anklicken musst. Nach diesem Verfahren hast Du dich erfolgreich für den Newsletter angemeldet. Zur Durchführung des Verfahrens werden IP-Adresse, Datum und Uhrzeit der Anmeldung gespeichert. Dies, um Missbräuchen vorzubeugen. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht. ### 4.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 4.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Newsletter hat die Funktion, Dich in regelmäßigen Abständen über Angebote und Neuigkeiten von uns zu informieren. ### 4.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten verarbeiten wir nur so lange, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und einer Löschung keine gesetzlichen oder behördlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. ### 4.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Newsletter Bestellung kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu kannst Du den in jedem Newsletter integrierten Link zum Abbestellen klicken oder den Widerruf der Einwilligung auf andere Weise bei uns kundtun. ### 4.6 Versanddienstleister Mailchimp #### 4.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „Mailchimp“, einer Online-Marketing-Plattform. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: The Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Indem Du den Newsletter abonnierst, willigst Du gem. Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a) i.V.m. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO ein, dass Deine Daten durch unseren Versanddienstleister in den USA verarbeitet werden. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Die E-Mail-Adressen unserer Newsletterempfangenden, als auch deren weitere, im Rahmen dieser Hinweise beschriebenen Daten, werden auf den Servern von Mailchimp in den USA gespeichert. Mailchimp verwendet diese Informationen zum Versand und zur Auswertung der Newsletter in unserem Auftrag. Des Weiteren kann Mailchimp nach eigenen Informationen diese Daten zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für wirtschaftliche Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfangenden kommen. Mailchimp nutzt die Daten unserer Newsletterempfangenden jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben. Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von dem Server von Mailchimp abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wie oft sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfangenden zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben noch das von Mailchimp einzelne Nutzende zu beobachten. Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von Mailchimp. Des Weiteren haben wir mit Mailchimp ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich Mailchimp dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzenden zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp kannst Du unter https://Mailchimp.com/legal/privacy/ einsehen. #### 4.6.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Mailchimp erfolgt aufgrund Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. #### 4.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Mailchimp als unseren Versanddienstleister, um eine effektive Adressverwaltung zu gewährleisten und um mit Dir über den Newsletter in Kontakt zu bleiben. #### 4.6.4 Dauer der Datenspeicherung Nach Angaben des Anbieters speichert dieser personenbezogene Daten nur so lange, wie wir Deine personenbezogenen Daten für den Newsletter-Versand nutzen. Mailchimp löscht Deine Daten, wenn wir Dich aus unserer Adresskartei löschen. #### 4.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Zudem steht es Dir jederzeit offen, den „Opt-out“-Link am Ende jeder E-Mail zu nutzen, was dazu führt, dass wir Deine E- Mail-Adresse aus unserer Adresskartei löschen, weswegen dann auch Mailchimp Deine personenbezogenen Daten nicht weiterverarbeitet. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf Adresskarteien, die Mailchimp im Auftrag anderer Auftraggeber verwaltet. ## 5 Mitgliedschaft ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - Adressdaten (Stadt, Straße, Hausnummer, Postleitzahl) - E-Mail-Adresse - Telefonnummer - Geburtsdatum - Motivationen - Mitgliedsbeitrag - Kontodaten (Kontoinhaber, Kreditinstitut, IBAN, BIC) - Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Beruf/ Medium/ Reaktion ### 5.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 5.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung dient der Begründung und der Durchführung eines Mitgliedschaftsverhältnisses. Die Kontakt- und Adressdaten sind notwendig, um die Kommunikation innerhalb der Mitglieder des Vereins zu vereinfachen. Die Verarbeitung von Bankdaten erfolgt aufgrund des jährlichen Mitgliedsbeitrags, der von jedem Nutzenden geleistet werden muss. ### 5.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden für die Dauer der Mitgliedschaft gespeichert. Mit Beendigung der Mitgliedschaft werden die Datenkategorien gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht. ### 5.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Sowohl während als auch nach Deinem Antrag auf Mitgliedschaft steht es Dir frei, die Angabe der personenbezogenen Daten zu ändern, zu korrigieren oder zu löschen. ## 6 Anmeldung zu Veranstaltungen ### 6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich für online und offline Events anzumelden. Die Anmeldung erfolgt entweder via E-Mail oder per Anmeldeformular. Sofern die Anmeldung über ein Anmeldeformular erfolgt, werden folgende Daten verarbeitet. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Arbeitgeber - Mitgliedschaft bei dem Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V. ### 6.2 Rechtsgrundlage Die Anmeldung zu unseren Events beruht auf Deiner Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. ### 6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist Dir die Möglichkeit zu geben, sich für bestimmte Events anmelden zu können. Deine Kontaktdaten benötigen wir, um Dir die notwendigen Informationen und Teilnahmelinks zukommen zu lassen. ### 6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. ### 6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.6 Google Forms #### 6.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für die Bereitstellung des Anmeldeformulars nutzen wir die Dienste Google Docs. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Durch die Nutzung des Formulars werden folgende Daten verarbeitet: • Daten, die Du in das Formular einträgst • IP-Adresse Zudem verwendet Google Forms Cookies, um Nutzerdaten zu sammeln. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Google findest Du hier: https://policies.google.com/privacy?hl=de #### 6.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Google beruht auf Ihrer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. #### 6.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist die Bereitstellung eines Anmeldeformulars. Somit hast Du die Möglichkeit dich unkompliziert für unsere Events anzumelden. #### 6.6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. #### 6.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.7 Zoom #### 6.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für unsere Online-Events nutzen wir die Dienste von Zoom. Zoom dient zugleich als Kommunikationsplattform für Online-Events mittels Video- und Telefonkonferenzen sowie um zu kommunizieren oder Dateien zu bearbeiten und freizugeben. Um an einem unserer Online-Events teilnehmen zu können, senden wir einen Link an Deine E-Mail-Adresse, der zu dem entsprechenden Online-Event bei Zoom weist. Anschließend musst Du Dich bei Zoom registrieren. Dabei werden folgende personenbezogene Daten verarbeitet: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse - Bestätigung der E-Mail-Adresse - Position - Angabe, ob Du Deine persönliche oder Firmen-E-Mail-Adresse angegeben hast - Unternehmensname - Angabe, wie Du auf das Online-Seminar aufmerksam geworden bist Freiwillig kannst Du zudem folgende Angaben machen: - Land/Region - Telefonnummer - Zoom ist End-to-end verschlüsselt. Die Produkte von Zoom verfügen über einen Zustimmungsmechanismus für EU-Benutzende. Vorhandene oder neue Benutzende, die von einer IP-Adresse stammen, die von der EU erkannt wird, müssen einmalig der Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie zustimmen. Die Zustimmung zur aktualisierten Datenschutzrichtlinie und den Nutzungsbedingungen wird zu Compliance-Zwecken gespeichert. Zudem sind Datenschutzeinstellungen innerhalb des Zoom-Accounts möglich. Benutzenden, denen bei ihrem ersten Besuch auf der zoom.us-Website über die IP-Adresse aus einem EU-Mitgliedstaat erkannt werden, wird ein Cookie-Pop-up-Feld angezeigt, in dem Cookie-Einstellungen festgelegt werden können. Diese Cookie-Einstellungen kannst Du auch in Zukunft jederzeit ändern, indem Du den Link zu den Cookie-Einstellungen am Fuße einer beliebigen Seite auf der Website besuchst. Zuvor werden nach Angaben von Zoom keine Daten über Cookies übertragen. Durch das Nutzen von Zoom können zudem je nach Deinen Einstellungen folgende Daten von Zoom verarbeitet werden: Informationen, die Du oder andere hochladen, bereitstellen oder erstellen, während Du Zoom verwendest, sofern Du Chatprotokolle speicherst. Dabei versichert Zoom, dass diese Datenverarbeitung aus keinem anderen Grund geschieht, als im Rahmen der Bereitstellung ihrer Dienstleistungen. Zoom verkauft keine Kundeninhalte an Dritte oder verwendet sie für Werbezwecke. - Technische Informationen (z.B: IP-Adresse, Systemtyp und- version, Kamera und Mikrofontyp) - Metadaten - Nutzereinstellungen - Informationen wie Du den Dienst nutzt (z.B.: nutzt Du eine Videokonferenz oder ein Telefonat) - Ungefährer Standort Zoom bietet die Möglichkeiten zur Gestaltung von individuellen Accounteinstellungen sowie von Benutzerrechten mit Passwortschutz. Als Mitglied des EU-US Privacy Shield verpflichtet sich Zoom außerdem, ein der DSGVO entsprechendes Datenschutzniveau einzuhalten. Ebenfalls unterwirft sich Zoom im Falle einer Datenverarbeitung den Standardvertragsklauseln der EU. Zusätzliche Informationen zum Datenschutz kannst Du der Datenschutzerklärung von Zoom entnehmen: https://zoom.us/privacy #### 6.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken bei der Registrierung gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 6.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Zoom, um Online-Events veranstalten zu können und so die Möglichkeit zu bieten interessante Inhalte anschaulich zu präsentieren. Zoom verarbeitet die Daten, um Dir die Dienste bereitzustellen und zu optimieren. #### 6.7.4 Dauer der Datenspeicherung Zoom löscht personenbezogene Daten, sofern der Verarbeitungszweck erfüllt ist und keine gesetzlichen Regelungen einer Löschung entgegenstehen. Du hast zudem die Möglichkeit, Deine eigenen Inhalte zu löschen. #### 6.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit der Datenverarbeitung zu widersprechen oder eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Kontaktieren hierfür bitte unseren Datenschutzbeauftragten oder Zoom über folgende E-Mail-Adresse: legal@zoom.us oder ## 7 Bewerbungen ### 7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich mittels E-Mail (bewerbung@neuemedienmacher.de) bei uns zu bewerben. Hierfür werden personenbezogene Daten verarbeitet und zur weiteren Verarbeitung für das jeweilige Bewerbungsverfahren gespeichert. ### 7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung sind Art. 88 DSGVO und § 26 BDSG. ### 7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir verarbeiten Deine Daten ausschließlich zu dem Zweck, das Bewerbungsverfahren durchzuführen. ### 7.4 Dauer der Datenspeicherung Sofern die Bewerbung zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses führen sollte, werden die personenbezogenen Daten unter Achtung der gesetzlichen Vorschriften entsprechend gespeichert. Sollte die Bewerbung bei der Auswahl einer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*eines potentiellen Kandidatin\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Kandidaten nicht berücksichtigt werden, wird diese nach den Regeln des hiesigen Löschkonzepts gelöscht, wobei die Vorschriften zum AGG, insbesondere der bestehenden Beweispflicht nach § 22 AGG, Berücksichtigung finden. Dies gilt nicht, sofern gesetzliche Bestimmungen der Löschung entgegenstehen oder Du für eine längere Speicherung Deine Einwilligung erteilt hast. In diesem Falle erfolgt die weitergehende Speicherung Deiner personenbezogenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) bzw. lit. a) DSGVO. ### 7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du kannst jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen und einer weiteren Verarbeitung Deiner Daten widersprechen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge des Bewerbungsverfahrens von uns verarbeitet wurden, werden in diesem Fall gelöscht, es sei denn einer Löschung stehen zwingende gesetzliche Vorschriften entgegen. ## 8 Spenden ### 8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite eröffnen wir Dir die Möglichkeit, uns Spenden ohne Mitgliedschaftserfordernis direkt zukommen zu lassen. Hierfür werden mittels eines Spende-Formulars personenbezogene Daten zur Verarbeitung abgefragt. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Anrede - Vorname - Nachname - Adressdaten (Land, Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer - Spendenbetrag - Spendenrhythmus - Spendenquittung (ja oder nein) - Zahlungsart Folgende Daten kannst Du optional angeben: - E-Mail-Adresse - Firma - Firmenzusatz Wird eine Spendenquittung gewünscht, verarbeiten wir die Daten, um eine entsprechende Spendenquittung auszustellen und zuzusenden. Im Zeitpunkt der Absendung des Formulars wird zudem die IP-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzerin gespeichert. Die IP-Adresse verwenden wir, um einen Missbrauch des Spendenformulars zu verhindern. ### 8.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Die Rechtgrundlage für die Verarbeitung der IP-Adresse ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. ### 8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die erhobenen Daten sind zur Aus- und Durchführung des Spendenauftrags erforderlich. Die E-Mail-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in wird benötigt, um den Eingang des Spendenauftrags zu bestätigen. Für weitere Zwecke werden die Daten nicht verwendet. Die IP-Adresse wird zum Zweck der Betrugsprävention genutzt und um unberechtigte Transaktionen zum Schaden Dritter zu verhindern. ### 8.4 Dauer der Datenverarbeitung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Bei den Bankdaten ist dies unmittelbar nach Einzug des Spendenbetrags der Fall. Die Adressdaten werden nach ggf. gewünschter Erstellung und Zusendung einer Spendenquittung, wie alle weiteren eingegeben Daten im Rahmen steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten, gespeichert, dabei jedoch für jegliche andere Verwendung gesperrt. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobene IP-Adresse wird spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht. ### 8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Nutzende haben jederzeit die Möglichkeit, der Verarbeitung der Daten zu widersprechen. Es ist allerdings zu beachten, dass bei einem Widerspruch der Spendenauftrag nicht mehr wie gewünscht ausgeführt werden kann. ### 8.6 Spendenformular - SozialBank AG #### 8.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Das Spendenformular wird von der SozialBank AG bereitgestellt. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad- Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln. Die eingegebenen Daten werden zur Ausführung des Spendenauftrags unmittelbar mit einer verschlüsselten SSL-Verbindung an die der BFS sowie die von der BFS zur Bereitstellung des Formulars eingesetzten technischen Dienstleistenden weitergegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei der SozialBank AG findest Du unter: https://www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Übermittlung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung eines Spendenformulars. #### 8.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Daten werden verarbeitet, um die Spende mit Dir abzuwickeln. #### 8.6.4 Dauer der Datenverarbeitung Deine Daten werden nur solange gespeichert, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und solange wir durch gesetzliche Pflichten zur Aufbewahrung Deiner Daten verpflichtet sind. #### 8.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Spende abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann. Sofern Du das Spendenformular nicht nutzen möchtest, hast Du die Möglichkeit uns eine Spende per Banküberweisung zukommen zu lassen. Die dafür erforderlichen Bankdaten haben wir auf unserer Webseite hinterlegt. ### 8.7 Lastschrift #### 8.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Sofern Du Dich für das Lastschriftverfahren entscheidest, werden die folgenden Zahlungsdaten erhoben: - Name des Kontoinhabers - IBAN Wir verarbeiten die Zahlungsdaten nicht selbst, sondern diese werden unmittelbar von dem Dienstleistenden, der die Zahlung abwickelt, verarbeitet. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln Über die angegebenen Zahlungsdaten hinaus werden lediglich - Auftragsnummer und - Rechnungsbetrag verarbeitet. Der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Die Dienstleistende kann diese Informationen anderen Informationen (wie etwa Ihrer Adresse oder E-Mail-Adresse) nicht zuordnen. Bitte beachte die Datenschutzerklärung der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*des Dienstleistenden: www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO. #### 8.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Verarbeitung der Daten ist für die Bezahlung per Lastschrift und damit für die Durchführung des Vertrages erforderlich. #### 8.7.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Spendenabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Deiner Daten entgegen. #### 8.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per Lastschrift abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ### 8.8 PayPal #### 8.8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten als möglichen Zahlungsdienst PayPal an. PayPal ist ein virtuelles Kontenmodell und Zahlungsmittel. Um den Zahlungsdienst mittels PayPals zu nutzen, ist die vorherige Anmeldung bei PayPal erforderlich. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg. Sofern Du PayPal als Zahlungsmittel nutzt, werden Deine personenbezogene Daten an PayPal übermittelt. Bei den personenbezogenen Daten handelt es sich um folgende: - Name - Nachname - Adresse - E-Mail-Adresse - IP-Adresse - Telefonnummer - ggf. Mobilnummer - andere Daten, die zur endgültigen Zahlungsabwicklung erforderlich sind Neben der Weitergabe der Daten an Auskunfteien ist es auch möglich, dass PayPal die personenbezogenen Daten ggf. an verbundene Unternehmen, auch Subunternehmer, weiterleitet, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich wird. Das gleiche gilt für eine Auftragsverarbeitung. PayPal verwendet verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Binding Corporate Rules): www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/bcr> , um die Datenverarbeitung abzusichern. Bezüglich der Datenschutzhinweise von PayPal wird auf nachstehenden Link verwiesen: www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full> #### 8.8.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO. #### 8.8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Übermittlung der Daten ist notwendig, um einen etwaigen Missbrauch zu verhindern. Wir teilen mit, dass PayPal die personenbezogenen Daten möglicherweise an Auskunfteien übermittelt. Dies deswegen, weil PayPal sich eine Prüfung Deiner Identität und Bonität vorbehält. #### 8.8.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Kaufabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn, es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Ihrer Daten entgegen. #### 8.8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per PayPal abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ## 9 Social Media Auftritte ### 9.1 Gemeinsam mit uns Verantwortliche soziale Medien \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> betreibt folgende eigene Auftritte in den sozialen Medien: - BlueSky: bsky.app/profile/ndmedienmacher.bsky.social> - Facebook: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/) - Instagram: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.instagram.com/neuemedienmachx/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.instagram.com/neuemedienmachx/) - LinkedIn: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.linkedin.com/company/neue-deutsche- medienmacherinnen-ev/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.linkedin.com/company/neue-deutsche-) - Mastodon: federated.press/@ndmedienmacher> - Threads: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.threads.com/@neuemedienmachx\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.threads.com/@neuemedienmachx) - X: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[twitter.com/NDMedienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://twitter.com/NDMedienmacher) - YouTube: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.youtube.com/user/neuemedienmache\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.youtube.com/user/neuemedienmache)r Hierbei greifen wir auf folgende Dienstleistenden zurück: - Bluesky PBLLC, 113 Cherry St, Seattle, WA 98104, USA (“BlueSky”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Facebook”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Instagram”) - LinkedIn Ireland, Wilton Plaza, Wilton Place, Dublin 2, Irland beziehungsweise LinkedIn Corporation, 1000 W. Maude Ave., Sunnyvale, California 94085, USA (“LinkedIn”) - Mastodon GmbH, Mühlenstraße 8a, 14167 Berlin, Deutschland (“Mastodon”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Threads”) - Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA (“X”) - YouTube LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA (“YouTube”) präsentiert durch: Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, Datenverarbeitung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (“Google”) Aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 05.06.2018 (abrufbar unter \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf? text=&docid=202543&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=298398\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf)) gelten Betreibende von Auftritten in sozialen Medien und die Betreibenden der sozialen Medien selbst als gemeinsam für die Datenverarbeitung Verantwortliche. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du unsere Auftritte in den sozialen Medien und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzt. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (z.B. Kommentieren, Teilen, Bewerten). Alternativ kannst Du die Informationen, die wir in den sozialen Medien zur Verfügung stellen, auch auf unserem eigenen Internet-Angebot abrufen. ### 9.2 Datenschutzbeauftragter Unser Datenschutzbeauftragter ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz erreichst Du ihn wie folgt: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> Die Datenschutzbeauftragten der jeweiligen sozialen Medien erreichst Du über die jeweiligen sozialen Medien: - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Bluesky erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: bsky.social/about/support/privacy-policy#privacy-choices> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Facebook, Instagram und Threads erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.meta.com/support/privacy/> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von LinkedIn erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: www.linkedin.com/help/linkedin/ask/TSO-DPO> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Mastodon erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: mastodon.social/about> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von X erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.x.com/de/managing-your-account/accessing-your-x-data> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von YouTube erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1) ### 9.3 Von den sozialen Medien verarbeitete Daten Beim Besuch unserer Auftritte in den sozialen Medien erfassen die Betreibenden der sozialen Medien u.a. Deine IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Deinem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um uns als Betreiber des Auftritts statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Seite zur Verfügung zu stellen. Die in diesem Zusammenhang über Dich erhobenen Daten werden von den Betreibenden der sozialen Medien verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*die Betreiber\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in des jeweiligen sozialen Netzwerkes erhält und wie diese verwendet werden, wird in den Datenschutzerklärungen der jeweiligen sozialen Netzwerke beschrieben. Dort findest Du auch Informationen zu den Kontaktmöglichkeiten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter folgenden Links: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Facebook\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Instagram\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Threads\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*X\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*YouTube\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> In welcher Weise die Betreibenden der sozialen Medien Daten aus dem Besuch unseres Auftritts in den sozialen Medien für eigene Zwecke verwenden, in welchem Umfang Aktivitäten auf den Auftritten in sozialen Medien einzelnen Nutzenden zugeordnet werden, wie lange die Betreibenden diese Daten speichern und ob Daten aus einem Besuch der Auftritten in sozialen Medien an Dritte weitergegeben werden, wird von den Betreibenden der sozialen Medien nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. Beim Zugriff auf unsere Auftritte in sozialen Medien wird die, Deinem Endgerät zugeteilte IP- Adresse an den Betreibenden des jeweiligen sozialen Netzwerks übermittelt. Die sozialen Netzwerke speichern darüber hinaus Informationen über die Endgeräte der Nutzenden (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist den Betreibern der sozialen Medien damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzenden möglich. Wenn Du als nutzende Person aktuell bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk angemeldet bist, befindet sich auf Deinem Endgerät ein Cookie mit Deiner individuellen Kennung in diesem sozialen Netzwerk. Dadurch kann vom Betreibenden des sozialen Netzwerks nachvollzogen werden, dass Du eine bestimmte Seite aufgesucht und wie Du sie genutzt hast. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Deine bisherigen Webseitenbesuche zugeschnitten werden. Wenn Du das vermeiden möchtest, solltest Du dich bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk abmelden bzw. die Funktion "angemeldet bleiben" deaktivieren, die auf deinem Gerät vorhandenen Cookies löschen sowie Deinen Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Anmelde-Informationen, über die Du unmittelbar identifiziert werden kannst, gelöscht. Damit kannst Du unsere Auftritte in sozialen Medien nutzen, ohne dass Deine Nutzerkennung offenbart wird. Wenn Du auf interaktive Funktionen der Seite zugreifst (Gefällt mir, Kommentieren, Teilen, Nachrichten etc.), erscheint eine Anmeldemaske. Nach einer etwaigen Anmeldung bist Du für das genutzte Soziale Netzwerk erneut als bestimmte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in erkennbar. Informationen dazu, wie Du vorhandene Informationen innerhalb des sozialen Netzwerks verwalten oder löschen kannst, findest Du auf den oben genannten Support-Seiten des jeweiligen sozialen Netzwerks. ### 9.4 Von uns verarbeitete Daten #### 9.4.1 Art und Umfang der Datenverarbeitung Die von Dir bei sozialen Netzwerken eingegebenen Daten, insbesondere Dein Nutzername und die, unter Deinem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns insofern verarbeitet, als wir auf Deine Nachrichten gegebenenfalls reagieren. Zudem verweisen Deine veröffentlichten Beiträge, Bewertungen und Kommentare auf Deinen Account in dem jeweiligen sozialen Netzwerk. Wenn Du uns über ein @ oder ein # oder Ähnliches erwähnst, wird diese Erwähnung unter Deinem Nutzernamen gegebenenfalls auf unserer Seite veröffentlicht. Die von Dir frei bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so gegebenenfalls von uns in unser Angebot einbezogen und anderen Nutzenden des jeweiligen sozialen Netzwerkes zugänglich gemacht. Markierst Du unseren Auftritt in den sozialen Medien mit „Gefällt mir“ oder „Folgen“ oder einer ähnlichen Interaktion, so wird uns dies von dem jeweiligen sozialen Netzwerk mit Deinem Nutzernamen und Link zu Deinem Account mitgeteilt. Wir als Anbieter des Informationsdienstes erheben und verarbeiten darüber hinaus keine Daten aus Deiner Nutzung unserer Auftritte in den sozialen Medien. #### 9.4.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung Die Datenverarbeitung von unserer Seite basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der werbenden Funktion von sozialen Medien. Wir nutzen diese, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens zu steigern. #### 9.4.3 Zweck der Verarbeitung Die in diesem Zusammenhang von Dir angegebenen und für uns ggf. zugänglichen Daten (z.B. Nutzername, Bilder, ggf. Interessen, Kontaktdaten) werden von uns ausschließlich zum Zweck der Kunden- und Interessentenkommunikation verarbeitet. Unser berechtigtes Interesse liegt darin, Dir eine Plattform zu bieten, auf der wir Dir aktuelle Informationen anzeigen und mit Hilfe derer Du Dein Anliegen an uns richten kannst und wir Deinem Anliegen schnellstmöglich nachkommen können. #### 9.4.4 Dauer der Speicherung Deine Daten werden, soweit es uns möglich ist, bei Einstellung unseres Auftritts in den sozialen Medien gelöscht. ## 10 Social Media Links Wir haben auf unseren Diensten Social Media Plattformen über Links eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Sofern Du auf den Social Media Link klickst, wird die Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters aufgerufen. Durch den Aufruf der Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters über unsere Dienste werden dem jeweiligen Social Media Anbieter die jeweiligen Bezugsdaten übermittelt. Der Social Media Anbieter erhält dadurch die Information, dass Du uns besucht hast. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Wenn Du auf einen Social Media Link klickst, werden möglicherweise Daten von Dir durch den jeweiligen Anbieter in den USA verarbeitet. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Sofern Du nicht auf die Links der Social Media Anbieter klickst, findet eine Datenübermittlung nicht statt. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die Social Media Anbieter findest Du hier: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Facebook\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Instagram\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Threads\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*X\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*YouTube\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> ## 11 Social Media Plugins Wir haben auf unserer Webseite Social Media Plattformen über sogenannte „Social Plugins“ eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Diese schlüsseln wir für Dich im Folgenden genau auf. ### 11.1 YouTube Video #### 11.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen für die Einbindung von Videos auf unserer Webseite den Anbieter YouTube. Für die Datenverarbeitung gemeinsam mit uns verantwortlich ist: YouTube LLC, 901 Cherry Avenue, San Bruno, CA 94066, USA, vertreten durch Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland. Normalerweise wird bereits bei Aufruf einiger Seiten unserer Webseite mit eingebetteten Videos Deine IP-Adresse an YouTube gesendet und Cookies auf Deinem Rechner installiert. Wir haben YouTube-Videos jedoch mit dem erweiterten Datenschutzmodus eingebunden. In diesem Fall nimmt YouTube immer noch Kontakt zu dem Dienst Google Ad Manager - früher Double Click - von Google auf, doch werden dabei laut der Datenschutzerklärung von Google personenbezogene Daten nicht ausgewertet. Dadurch werden von YouTube keine Informationen über die Besucher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen mehr gespeichert, es sei denn, sie sehen sich das Video an. Wenn Du das Video anklickst, wird Deine IP-Adresse an YouTube übermittelt und YouTube erfährt, dass Du das Video angesehen hast. Bist Du bei YouTube eingeloggt, wird diese Information auch Deinem Benutzerkonto zugeordnet. Von der dann möglichen Erhebung und Verwendung Deiner Daten durch YouTube haben wir keine Kenntnis und darauf auch keinen Einfluss. Für weitere Informationen zum Thema Datenschutz verweisen wir auf die nachstehende Datenrichtlinie von YouTube bzw. Google: www.google.de/intl/de/policies/privacy/> #### 11.1.1.1 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 11.1.1.2 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Social Media, um unser Unternehmen bekannter zu machen. Außerdem möchten wir Dir die Möglichkeit bieten über unsere Webseite mit den sozialen Medien zu interagieren. #### 11.1.1.3 Dauer der Datenspeicherung Die Daten, die von YouTube (Google) über Plugins und Werbung erhoben werden, werden von dem Verantwortlichen nach einer festen Speicherdauer gelöscht. Laut Google beträgt diese Zeit 9 bzw. 18 Monate. #### 11.1.1.4 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Um die Datenverarbeitung durch YouTube zu verhindern, hast Du die Möglichkeit, dich vor Aufruf unserer Webseite bei YouTube auszuloggen und alle Cookies aus deinem Browserverlauf zu löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der YouTube Profileinstellungen möglich. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktop Computer oder mobile Geräte übernommen. ## 12 Tracker und Analysetools ### 12.1 Matomo #### 12.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen den Web-Analysedienst Matomo (ehemals PIWIK). Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: InnoCraft Ltd., 150 Willis St, 6011 Wellington, Neuseeland. Matomo sitzt in Neu Seeland, einem Drittland mit von der EU-Kommission zertifizierten angemessenem Schutzniveau gem. Art 45 Abs. 3 DSGVO, \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/legal- content/EN/ALL/?uri=CELEX%3A32013D0065\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/legal-) Matomo setzt ein Cookie. Zur Erklärung der Cookies wird auf den entsprechenden Passus weiter oben verwiesen. Folgende Daten werden dabei gespeichert: - IP-Adresse (wird nur in anonymisierter Form erfasst und gespeichert) - Datum und Uhrzeit der Abfrage - Name(n) der aufgerufenen Seite(n) - URL(s) der aufgerufenen Seite(n) - URL der vorhergehenden Seite - Bildschirmauflösung - Angeklickte und heruntergeladene Dateien - Klicks auf externe Links - Klick- und Mausbewegungen - Zeit, die die Seite zum Laden benötigt - Standort der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*des Nutzenden: Land - Sprache des Browsers - Typ und Version des Browsers - Suchvorgänge auf der Website Wir verwenden die Matomo-Cloud-Solution. Die durch die Cookies erzeugten Informationen über die Webseitennutzung an den Server von Matomo übertragen und gespeichert, damit das Nutzungsverhalten ausgewertet werden kann. Die Software ist so eingestellt, dass die IP-Adressen nicht vollständig gespeichert, sondern 2 Bytes der IP- Adresse maskiert werden (Bsp.: 192.168.xxx.xxx). Auf diese Weise ist eine Zuordnung der gekürzten IP-Adresse zum aufrufenden Rechner nicht mehr möglich. Für weitere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen von Matomo verweisen wir auf die nachstehenden Links: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://matomo.org/privacy/ und https://matomo.org/privacy- policy/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://matomo.org/privacy/) #### 12.1.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 12.1.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Web-Analysedienst Matomo dient uns vorwiegend zur Optimierung der Webseite sowie zur Kosten-Nutzen-Analyse. Matomo wird weiterhin dafür genutzt, um eine Analyse des Besucherstroms der Nutzenden auf der Webseite zu ermöglichen. Es liegt in unserem Interesse, unser Webseite-Angebot für Dich anschaulich und nutzerfreundlich zu gestalten. #### 12.1.4 Dauer der Datenspeicherung Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche, behördliche oder vertragliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. Spätestens werden die Daten nach 730 Tagen gelöscht. #### 12.1.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte wende Dich hierfür an unseren Datenschutzbeauftragten. Das Setzen von Cookies kann zudem durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowser jederzeit verhindert werden. Die bereits gesetzten Cookies können auch in den Einstellungen des Internetbrowsers für die Zukunft gelöscht werden. Wir geben zu bedenken, dass die Verhinderung des Setzens von Cookies zur Folge haben kann, dass nicht alle Funktionen uneingeschränkt verfügbar sind. Für Fragen zum Datenschutz an Matomo kannst Du Dich unter folgender E-Mail-Adresse an Matomo wenden: ## 13 Datentransfer in ein Drittland Damit wir unsere Leistungen erbringen können, bedienen wir uns der Unterstützung von Diensteanbietern aus dem europäischen Raum als auch aus Drittstaaten. Um den Schutz Deiner personenbezogenen Daten auch im Fall der Datenübermittlung in ein Drittland sicherzustellen, schließen wir mit jedem der sorgfältig ausgewählten Diensteanbieter spezielle Auftragsverarbeitungsverträge. Alle von uns genutzten Diensteanbieter verfügen über hinreichende Nachweise, dass sie die Datensicherheit über geeignete technische und organisatorische Maßnahmen sicherstellen. Unsere Diensteanbieter aus Drittländern befinden sich entweder in Ländern, die über ein von der EU-Kommission anerkanntes, angemessenes Datenschutzniveau verfügen (Art. 45 DSGVO) oder haben geeignete Garantien vorgesehen (Art. 46 DSGVO). \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Angemessenes Schutzniveau:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Der Anbieter stammt aus einem Land, dessen angemessenes Datenschutzniveau von der EU-Kommission anerkannt wurde. Nähere Informationen findest Du unter: Adequacy decisions (europa.eu) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*EU-Standardvertragsklauseln:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Unser Anbieter hat sich den EU-Standardvertragsklauseln unterworfen, um einen sicheren Datentransfer zu gewährleisten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj? uri=CELEX%3A32021D0914&locale=en\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Binding Corporate Rules:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Die DSGVO sieht mit Art. 47 die Möglichkeit vor, den Datenschutz beim Datentransfer in einen Drittstaat über verbindliche interne Datenschutzvorschriften zu gewährleisten. Diese werden von den zuständigen Aufsichtsbehörden im Rahmen des Kohärenzverfahrens nach Art. 63 DSGVO geprüft und abgenommen. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Einwilligung:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Außerdem findet ein Datentransfer in ein Drittland ohne angemessenes Schutzniveau nur dann statt, wenn Du uns gem. Art. 49 Abs. 1 lit. a) DSGVO hierfür Deine Einwilligung erteilt hast oder eine andere Ausnahme nach Art. 49 DSGVO für die Datenübermittlung einschlägig ist. ## 14 Deine Rechte Du hast gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Dich betreffenden personenbezogenen Daten: ### 14.1 Recht auf Widerruf der Einwilligung (vgl. Art. 7 DSGVO) Falls Du eine Einwilligung zur Verarbeitung Deiner Daten erteilt hast, kannst Du diese jederzeit widerrufen. Ein solcher Widerruf beeinflusst die Zulässigkeit der Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten für die Zukunft, nachdem Du ihn gegenüber uns ausgesprochen hast. Er kann (fern-)mündlich oder schriftlich per Post oder E-Mail an uns erfolgen. ### 14.2 Recht auf Auskunft (vgl. Art. 15 DSGVO) Im Falle eines Auskunftsersuchens musst Du hinreichende Angaben zu Deiner Identität machen und einen Nachweis erbringen, dass es sich um Deine Informationen handelt. Die Auskunft betrifft folgende Informationen: - die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden; - die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden; - die Empfangenden bzw. die Kategorien von Empfangenden, gegenüber denen die Dich betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden; - die geplante Dauer der Speicherung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer; - das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung; - das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde; - alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden; - das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person. ### 14.3 Recht auf Berichtigung oder Löschung (vgl. Art. 16, 17 DSGVO) Du hast ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber uns als Verantwortlichem, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Dich betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen. Zudem kannst Du die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten verlangen, sofern einer der folgenden Gründe auf Dich zutrifft: - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig. - Du widerrufst Deine Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. - Du legst gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Du legst gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet. - Die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaatenerforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Haben wir die Dich betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so treffen wir alle zumutbaren Maßnahmen auch andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche darüber zu informieren, dass Du die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hast. Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist: - zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information; - zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde; - aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO; - für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das oben genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder - zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. ### 14.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (vgl. Art. 18 DSGVO) Unter den folgenden Voraussetzungen kannst Du die Einschränkung der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten von uns verlangen: - wenn Du die Richtigkeit, der Dich betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreitest, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit Deiner personenbezogenen Daten zu überprüfen; - die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Du die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnst und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangst; - wir die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigen, Du diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigst, oder - wenn Du Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hast und noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe gegenüber Deinen Gründen überwiegen. Wurde die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Deiner Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, wirst Du von uns unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird. ### 14.5 Recht auf Unterrichtung (vgl. Art. 19 DSGVO) Hast Du uns gegenüber Dein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung geltend gemacht, sind wir verpflichtet, allen Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen deiner personenbezogenen Daten die Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung mitzuteilen. Dies gilt nur insoweit, wie sich diese Mitteilung nicht als unmöglich erweist oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden wäre. Du hast das Recht zu erfahren, welche Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen Deine Daten erhalten haben. ### 14.6 Recht auf Datenübertragbarkeit (vgl. Art. 20 DSGVO) Du hast das Recht, Deine personenbezogenen Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format von uns zu erhalten, um sie ggf. an einen anderen Verantwortlichen weiterleiten zu lassen, sofern - die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO beruht und - die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Bei der Ausübung Deines Rechts auf Datenübertragbarkeit hast Du das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die uns übertragen wurde. ### 14.7 Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (vgl. Art. 21 DSGVO) Soweit wir die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten auf ein berechtigtes Interesse (gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO) unsererseits stützen, kannst Du Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. Gleiches gilt, sollten wir die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e) DSGVO stützen. Bei Ausübung eines solchen Widerspruchs bitten wir um Darlegung der Gründe, weshalb wir Deine personenbezogenen Daten nicht wie von uns durchgeführt verarbeiten sollten. Im Falle Ihres begründeten Widerspruchs prüfen wir die Sachlage und werden entweder die Datenverarbeitung einstellen bzw. anpassen oder Dir unsere zwingenden schutzwürdigen Gründe aufzeigen, aufgrund derer wir die Verarbeitung fortführen. ### 14.8 Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (vgl. Art. 77 DSGVO) Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Dir das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Deines Aufenthaltsorts, Deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet Dich über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO. ## 15 Wie Du diese Rechte wahrnimmst Zur Wahrnehmung dieser Rechte wende Dich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ## 16 Änderungsvorbehalt Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zu ändern. ## Stand Juni 2026 ## 4 Newsletter ### 4.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten auf unserer Internetseite die Möglichkeit zum Abonnement unseres Newsletters. Bei der Bestellung des Newsletters wird die Angabe von personenbezogenen Daten zur Verarbeitung abgefragt. Dabei handelt es sich um die Daten, die in der Newsletter-Eingabe-Maske abgefragt werden. Eingabefelder, die mit einem „\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*“ gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder: - E-Mail-Adresse Dieses Pflichtfeld ist notwendig, um Dir den Newsletter zukommen zu lassen. Optional kannst Du noch folgende Daten angeben: - Vorname - Nachname - Stadt - Journalistische Tätigkeit (ja oder nein) - Institut / Medium / Organisation Der Newsletter wird per E-Mail versendet. Den Newsletter erhältst Du nur nach erfolgter Anmeldung hierzu. Um den Anforderungen an die DSGVO gerecht zu werden, benutzen wir das sogenannte DOI-Verfahren („Double-Opt-In“). Sofern Du dich für unseren Newsletter anmeldest, erhälst Du eine Bestätigungs-E-Mail auf das von Dir im Eingabefeld benannte elektronische Postfach. Diese E-Mail enthält einen Bestätigungslink, den Du anklicken musst. Nach diesem Verfahren hast Du dich erfolgreich für den Newsletter angemeldet. Zur Durchführung des Verfahrens werden IP-Adresse, Datum und Uhrzeit der Anmeldung gespeichert. Dies, um Missbräuchen vorzubeugen. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht. ### 4.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 4.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Newsletter hat die Funktion, Dich in regelmäßigen Abständen über Angebote und Neuigkeiten von uns zu informieren. ### 4.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten verarbeiten wir nur so lange, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und einer Löschung keine gesetzlichen oder behördlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. ### 4.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Newsletter Bestellung kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu kannst Du den in jedem Newsletter integrierten Link zum Abbestellen klicken oder den Widerruf der Einwilligung auf andere Weise bei uns kundtun. ### 4.6 Versanddienstleister Mailchimp #### 4.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „Mailchimp“, einer Online-Marketing-Plattform. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: The Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Indem Du den Newsletter abonnierst, willigst Du gem. Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a) i.V.m. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO ein, dass Deine Daten durch unseren Versanddienstleister in den USA verarbeitet werden. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Die E-Mail-Adressen unserer Newsletterempfangenden, als auch deren weitere, im Rahmen dieser Hinweise beschriebenen Daten, werden auf den Servern von Mailchimp in den USA gespeichert. Mailchimp verwendet diese Informationen zum Versand und zur Auswertung der Newsletter in unserem Auftrag. Des Weiteren kann Mailchimp nach eigenen Informationen diese Daten zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für wirtschaftliche Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfangenden kommen. Mailchimp nutzt die Daten unserer Newsletterempfangenden jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben. Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von dem Server von Mailchimp abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wie oft sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfangenden zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben noch das von Mailchimp einzelne Nutzende zu beobachten. Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von Mailchimp. Des Weiteren haben wir mit Mailchimp ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich Mailchimp dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzenden zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp kannst Du unter https://Mailchimp.com/legal/privacy/ einsehen. #### 4.6.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Mailchimp erfolgt aufgrund Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. #### 4.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Mailchimp als unseren Versanddienstleister, um eine effektive Adressverwaltung zu gewährleisten und um mit Dir über den Newsletter in Kontakt zu bleiben. #### 4.6.4 Dauer der Datenspeicherung Nach Angaben des Anbieters speichert dieser personenbezogene Daten nur so lange, wie wir Deine personenbezogenen Daten für den Newsletter-Versand nutzen. Mailchimp löscht Deine Daten, wenn wir Dich aus unserer Adresskartei löschen. #### 4.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Zudem steht es Dir jederzeit offen, den „Opt-out“-Link am Ende jeder E-Mail zu nutzen, was dazu führt, dass wir Deine E- Mail-Adresse aus unserer Adresskartei löschen, weswegen dann auch Mailchimp Deine personenbezogenen Daten nicht weiterverarbeitet. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf Adresskarteien, die Mailchimp im Auftrag anderer Auftraggeber verwaltet. ## 5 Mitgliedschaft ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - Adressdaten (Stadt, Straße, Hausnummer, Postleitzahl) - E-Mail-Adresse - Telefonnummer - Geburtsdatum - Motivationen - Mitgliedsbeitrag - Kontodaten (Kontoinhaber, Kreditinstitut, IBAN, BIC) - Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Beruf/ Medium/ Reaktion ### 5.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 5.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung dient der Begründung und der Durchführung eines Mitgliedschaftsverhältnisses. Die Kontakt- und Adressdaten sind notwendig, um die Kommunikation innerhalb der Mitglieder des Vereins zu vereinfachen. Die Verarbeitung von Bankdaten erfolgt aufgrund des jährlichen Mitgliedsbeitrags, der von jedem Nutzenden geleistet werden muss. ### 5.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden für die Dauer der Mitgliedschaft gespeichert. Mit Beendigung der Mitgliedschaft werden die Datenkategorien gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht. ### 5.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Sowohl während als auch nach Deinem Antrag auf Mitgliedschaft steht es Dir frei, die Angabe der personenbezogenen Daten zu ändern, zu korrigieren oder zu löschen. ## 6 Anmeldung zu Veranstaltungen ### 6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich für online und offline Events anzumelden. Die Anmeldung erfolgt entweder via E-Mail oder per Anmeldeformular. Sofern die Anmeldung über ein Anmeldeformular erfolgt, werden folgende Daten verarbeitet. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Arbeitgeber - Mitgliedschaft bei dem Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V. ### 6.2 Rechtsgrundlage Die Anmeldung zu unseren Events beruht auf Deiner Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. ### 6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist Dir die Möglichkeit zu geben, sich für bestimmte Events anmelden zu können. Deine Kontaktdaten benötigen wir, um Dir die notwendigen Informationen und Teilnahmelinks zukommen zu lassen. ### 6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. ### 6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.6 Google Forms #### 6.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für die Bereitstellung des Anmeldeformulars nutzen wir die Dienste Google Docs. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Durch die Nutzung des Formulars werden folgende Daten verarbeitet: • Daten, die Du in das Formular einträgst • IP-Adresse Zudem verwendet Google Forms Cookies, um Nutzerdaten zu sammeln. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Google findest Du hier: https://policies.google.com/privacy?hl=de #### 6.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Google beruht auf Ihrer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. #### 6.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist die Bereitstellung eines Anmeldeformulars. Somit hast Du die Möglichkeit dich unkompliziert für unsere Events anzumelden. #### 6.6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. #### 6.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.7 Zoom #### 6.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für unsere Online-Events nutzen wir die Dienste von Zoom. Zoom dient zugleich als Kommunikationsplattform für Online-Events mittels Video- und Telefonkonferenzen sowie um zu kommunizieren oder Dateien zu bearbeiten und freizugeben. Um an einem unserer Online-Events teilnehmen zu können, senden wir einen Link an Deine E-Mail-Adresse, der zu dem entsprechenden Online-Event bei Zoom weist. Anschließend musst Du Dich bei Zoom registrieren. Dabei werden folgende personenbezogene Daten verarbeitet: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse - Bestätigung der E-Mail-Adresse - Position - Angabe, ob Du Deine persönliche oder Firmen-E-Mail-Adresse angegeben hast - Unternehmensname - Angabe, wie Du auf das Online-Seminar aufmerksam geworden bist Freiwillig kannst Du zudem folgende Angaben machen: - Land/Region - Telefonnummer - Zoom ist End-to-end verschlüsselt. Die Produkte von Zoom verfügen über einen Zustimmungsmechanismus für EU-Benutzende. Vorhandene oder neue Benutzende, die von einer IP-Adresse stammen, die von der EU erkannt wird, müssen einmalig der Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie zustimmen. Die Zustimmung zur aktualisierten Datenschutzrichtlinie und den Nutzungsbedingungen wird zu Compliance-Zwecken gespeichert. Zudem sind Datenschutzeinstellungen innerhalb des Zoom-Accounts möglich. Benutzenden, denen bei ihrem ersten Besuch auf der zoom.us-Website über die IP-Adresse aus einem EU-Mitgliedstaat erkannt werden, wird ein Cookie-Pop-up-Feld angezeigt, in dem Cookie-Einstellungen festgelegt werden können. Diese Cookie-Einstellungen kannst Du auch in Zukunft jederzeit ändern, indem Du den Link zu den Cookie-Einstellungen am Fuße einer beliebigen Seite auf der Website besuchst. Zuvor werden nach Angaben von Zoom keine Daten über Cookies übertragen. Durch das Nutzen von Zoom können zudem je nach Deinen Einstellungen folgende Daten von Zoom verarbeitet werden: Informationen, die Du oder andere hochladen, bereitstellen oder erstellen, während Du Zoom verwendest, sofern Du Chatprotokolle speicherst. Dabei versichert Zoom, dass diese Datenverarbeitung aus keinem anderen Grund geschieht, als im Rahmen der Bereitstellung ihrer Dienstleistungen. Zoom verkauft keine Kundeninhalte an Dritte oder verwendet sie für Werbezwecke. - Technische Informationen (z.B: IP-Adresse, Systemtyp und- version, Kamera und Mikrofontyp) - Metadaten - Nutzereinstellungen - Informationen wie Du den Dienst nutzt (z.B.: nutzt Du eine Videokonferenz oder ein Telefonat) - Ungefährer Standort Zoom bietet die Möglichkeiten zur Gestaltung von individuellen Accounteinstellungen sowie von Benutzerrechten mit Passwortschutz. Als Mitglied des EU-US Privacy Shield verpflichtet sich Zoom außerdem, ein der DSGVO entsprechendes Datenschutzniveau einzuhalten. Ebenfalls unterwirft sich Zoom im Falle einer Datenverarbeitung den Standardvertragsklauseln der EU. Zusätzliche Informationen zum Datenschutz kannst Du der Datenschutzerklärung von Zoom entnehmen: https://zoom.us/privacy #### 6.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken bei der Registrierung gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 6.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Zoom, um Online-Events veranstalten zu können und so die Möglichkeit zu bieten interessante Inhalte anschaulich zu präsentieren. Zoom verarbeitet die Daten, um Dir die Dienste bereitzustellen und zu optimieren. #### 6.7.4 Dauer der Datenspeicherung Zoom löscht personenbezogene Daten, sofern der Verarbeitungszweck erfüllt ist und keine gesetzlichen Regelungen einer Löschung entgegenstehen. Du hast zudem die Möglichkeit, Deine eigenen Inhalte zu löschen. #### 6.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit der Datenverarbeitung zu widersprechen oder eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Kontaktieren hierfür bitte unseren Datenschutzbeauftragten oder Zoom über folgende E-Mail-Adresse: legal@zoom.us oder ## 7 Bewerbungen ### 7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich mittels E-Mail (bewerbung@neuemedienmacher.de) bei uns zu bewerben. Hierfür werden personenbezogene Daten verarbeitet und zur weiteren Verarbeitung für das jeweilige Bewerbungsverfahren gespeichert. ### 7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung sind Art. 88 DSGVO und § 26 BDSG. ### 7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir verarbeiten Deine Daten ausschließlich zu dem Zweck, das Bewerbungsverfahren durchzuführen. ### 7.4 Dauer der Datenspeicherung Sofern die Bewerbung zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses führen sollte, werden die personenbezogenen Daten unter Achtung der gesetzlichen Vorschriften entsprechend gespeichert. Sollte die Bewerbung bei der Auswahl einer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*eines potentiellen Kandidatin\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Kandidaten nicht berücksichtigt werden, wird diese nach den Regeln des hiesigen Löschkonzepts gelöscht, wobei die Vorschriften zum AGG, insbesondere der bestehenden Beweispflicht nach § 22 AGG, Berücksichtigung finden. Dies gilt nicht, sofern gesetzliche Bestimmungen der Löschung entgegenstehen oder Du für eine längere Speicherung Deine Einwilligung erteilt hast. In diesem Falle erfolgt die weitergehende Speicherung Deiner personenbezogenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) bzw. lit. a) DSGVO. ### 7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du kannst jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen und einer weiteren Verarbeitung Deiner Daten widersprechen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge des Bewerbungsverfahrens von uns verarbeitet wurden, werden in diesem Fall gelöscht, es sei denn einer Löschung stehen zwingende gesetzliche Vorschriften entgegen. ## 8 Spenden ### 8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite eröffnen wir Dir die Möglichkeit, uns Spenden ohne Mitgliedschaftserfordernis direkt zukommen zu lassen. Hierfür werden mittels eines Spende-Formulars personenbezogene Daten zur Verarbeitung abgefragt. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Anrede - Vorname - Nachname - Adressdaten (Land, Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer - Spendenbetrag - Spendenrhythmus - Spendenquittung (ja oder nein) - Zahlungsart Folgende Daten kannst Du optional angeben: - E-Mail-Adresse - Firma - Firmenzusatz Wird eine Spendenquittung gewünscht, verarbeiten wir die Daten, um eine entsprechende Spendenquittung auszustellen und zuzusenden. Im Zeitpunkt der Absendung des Formulars wird zudem die IP-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzerin gespeichert. Die IP-Adresse verwenden wir, um einen Missbrauch des Spendenformulars zu verhindern. ### 8.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Die Rechtgrundlage für die Verarbeitung der IP-Adresse ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. ### 8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die erhobenen Daten sind zur Aus- und Durchführung des Spendenauftrags erforderlich. Die E-Mail-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in wird benötigt, um den Eingang des Spendenauftrags zu bestätigen. Für weitere Zwecke werden die Daten nicht verwendet. Die IP-Adresse wird zum Zweck der Betrugsprävention genutzt und um unberechtigte Transaktionen zum Schaden Dritter zu verhindern. ### 8.4 Dauer der Datenverarbeitung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Bei den Bankdaten ist dies unmittelbar nach Einzug des Spendenbetrags der Fall. Die Adressdaten werden nach ggf. gewünschter Erstellung und Zusendung einer Spendenquittung, wie alle weiteren eingegeben Daten im Rahmen steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten, gespeichert, dabei jedoch für jegliche andere Verwendung gesperrt. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobene IP-Adresse wird spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht. ### 8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Nutzende haben jederzeit die Möglichkeit, der Verarbeitung der Daten zu widersprechen. Es ist allerdings zu beachten, dass bei einem Widerspruch der Spendenauftrag nicht mehr wie gewünscht ausgeführt werden kann. ### 8.6 Spendenformular - SozialBank AG #### 8.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Das Spendenformular wird von der SozialBank AG bereitgestellt. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad- Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln. Die eingegebenen Daten werden zur Ausführung des Spendenauftrags unmittelbar mit einer verschlüsselten SSL-Verbindung an die der BFS sowie die von der BFS zur Bereitstellung des Formulars eingesetzten technischen Dienstleistenden weitergegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei der SozialBank AG findest Du unter: https://www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Übermittlung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung eines Spendenformulars. #### 8.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Daten werden verarbeitet, um die Spende mit Dir abzuwickeln. #### 8.6.4 Dauer der Datenverarbeitung Deine Daten werden nur solange gespeichert, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und solange wir durch gesetzliche Pflichten zur Aufbewahrung Deiner Daten verpflichtet sind. #### 8.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Spende abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann. Sofern Du das Spendenformular nicht nutzen möchtest, hast Du die Möglichkeit uns eine Spende per Banküberweisung zukommen zu lassen. Die dafür erforderlichen Bankdaten haben wir auf unserer Webseite hinterlegt. ### 8.7 Lastschrift #### 8.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Sofern Du Dich für das Lastschriftverfahren entscheidest, werden die folgenden Zahlungsdaten erhoben: - Name des Kontoinhabers - IBAN Wir verarbeiten die Zahlungsdaten nicht selbst, sondern diese werden unmittelbar von dem Dienstleistenden, der die Zahlung abwickelt, verarbeitet. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln Über die angegebenen Zahlungsdaten hinaus werden lediglich - Auftragsnummer und - Rechnungsbetrag verarbeitet. Der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Die Dienstleistende kann diese Informationen anderen Informationen (wie etwa Ihrer Adresse oder E-Mail-Adresse) nicht zuordnen. Bitte beachte die Datenschutzerklärung der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*des Dienstleistenden: www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO. #### 8.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Verarbeitung der Daten ist für die Bezahlung per Lastschrift und damit für die Durchführung des Vertrages erforderlich. #### 8.7.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Spendenabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Deiner Daten entgegen. #### 8.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per Lastschrift abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ### 8.8 PayPal #### 8.8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten als möglichen Zahlungsdienst PayPal an. PayPal ist ein virtuelles Kontenmodell und Zahlungsmittel. Um den Zahlungsdienst mittels PayPals zu nutzen, ist die vorherige Anmeldung bei PayPal erforderlich. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg. Sofern Du PayPal als Zahlungsmittel nutzt, werden Deine personenbezogene Daten an PayPal übermittelt. Bei den personenbezogenen Daten handelt es sich um folgende: - Name - Nachname - Adresse - E-Mail-Adresse - IP-Adresse - Telefonnummer - ggf. Mobilnummer - andere Daten, die zur endgültigen Zahlungsabwicklung erforderlich sind Neben der Weitergabe der Daten an Auskunfteien ist es auch möglich, dass PayPal die personenbezogenen Daten ggf. an verbundene Unternehmen, auch Subunternehmer, weiterleitet, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich wird. Das gleiche gilt für eine Auftragsverarbeitung. PayPal verwendet verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Binding Corporate Rules): www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/bcr> , um die Datenverarbeitung abzusichern. Bezüglich der Datenschutzhinweise von PayPal wird auf nachstehenden Link verwiesen: www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full> #### 8.8.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO. #### 8.8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Übermittlung der Daten ist notwendig, um einen etwaigen Missbrauch zu verhindern. Wir teilen mit, dass PayPal die personenbezogenen Daten möglicherweise an Auskunfteien übermittelt. Dies deswegen, weil PayPal sich eine Prüfung Deiner Identität und Bonität vorbehält. #### 8.8.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Kaufabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn, es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Ihrer Daten entgegen. #### 8.8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per PayPal abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ## 9 Social Media Auftritte ### 9.1 Gemeinsam mit uns Verantwortliche soziale Medien \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> betreibt folgende eigene Auftritte in den sozialen Medien: - BlueSky: bsky.app/profile/ndmedienmacher.bsky.social> - Facebook: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/) - Instagram: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.instagram.com/neuemedienmachx/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.instagram.com/neuemedienmachx/) - LinkedIn: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.linkedin.com/company/neue-deutsche- medienmacherinnen-ev/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.linkedin.com/company/neue-deutsche-) - Mastodon: federated.press/@ndmedienmacher> - Threads: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.threads.com/@neuemedienmachx\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.threads.com/@neuemedienmachx) - X: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[twitter.com/NDMedienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://twitter.com/NDMedienmacher) - YouTube: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.youtube.com/user/neuemedienmache\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.youtube.com/user/neuemedienmache)r Hierbei greifen wir auf folgende Dienstleistenden zurück: - Bluesky PBLLC, 113 Cherry St, Seattle, WA 98104, USA (“BlueSky”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Facebook”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Instagram”) - LinkedIn Ireland, Wilton Plaza, Wilton Place, Dublin 2, Irland beziehungsweise LinkedIn Corporation, 1000 W. Maude Ave., Sunnyvale, California 94085, USA (“LinkedIn”) - Mastodon GmbH, Mühlenstraße 8a, 14167 Berlin, Deutschland (“Mastodon”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Threads”) - Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA (“X”) - YouTube LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA (“YouTube”) präsentiert durch: Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, Datenverarbeitung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (“Google”) Aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 05.06.2018 (abrufbar unter \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf? text=&docid=202543&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=298398\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf)) gelten Betreibende von Auftritten in sozialen Medien und die Betreibenden der sozialen Medien selbst als gemeinsam für die Datenverarbeitung Verantwortliche. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du unsere Auftritte in den sozialen Medien und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzt. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (z.B. Kommentieren, Teilen, Bewerten). Alternativ kannst Du die Informationen, die wir in den sozialen Medien zur Verfügung stellen, auch auf unserem eigenen Internet-Angebot abrufen. ### 9.2 Datenschutzbeauftragter Unser Datenschutzbeauftragter ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz erreichst Du ihn wie folgt: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> Die Datenschutzbeauftragten der jeweiligen sozialen Medien erreichst Du über die jeweiligen sozialen Medien: - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Bluesky erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: bsky.social/about/support/privacy-policy#privacy-choices> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Facebook, Instagram und Threads erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.meta.com/support/privacy/> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von LinkedIn erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: www.linkedin.com/help/linkedin/ask/TSO-DPO> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Mastodon erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: mastodon.social/about> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von X erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.x.com/de/managing-your-account/accessing-your-x-data> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von YouTube erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1) ### 9.3 Von den sozialen Medien verarbeitete Daten Beim Besuch unserer Auftritte in den sozialen Medien erfassen die Betreibenden der sozialen Medien u.a. Deine IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Deinem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um uns als Betreiber des Auftritts statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Seite zur Verfügung zu stellen. Die in diesem Zusammenhang über Dich erhobenen Daten werden von den Betreibenden der sozialen Medien verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*die Betreiber\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in des jeweiligen sozialen Netzwerkes erhält und wie diese verwendet werden, wird in den Datenschutzerklärungen der jeweiligen sozialen Netzwerke beschrieben. Dort findest Du auch Informationen zu den Kontaktmöglichkeiten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter folgenden Links: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Facebook\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Instagram\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> 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www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Threads\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*X\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*YouTube\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> In welcher Weise die Betreibenden der sozialen Medien Daten aus dem Besuch unseres Auftritts in den sozialen Medien für eigene Zwecke verwenden, in welchem Umfang Aktivitäten auf den Auftritten in sozialen Medien einzelnen Nutzenden zugeordnet werden, wie lange die Betreibenden diese Daten speichern und ob Daten aus einem Besuch der Auftritten in sozialen Medien an Dritte weitergegeben werden, wird von den Betreibenden der sozialen Medien nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. Beim Zugriff auf unsere Auftritte in sozialen Medien wird die, Deinem Endgerät zugeteilte IP- Adresse an den Betreibenden des jeweiligen sozialen Netzwerks übermittelt. Die sozialen Netzwerke speichern darüber hinaus Informationen über die Endgeräte der Nutzenden (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist den Betreibern der sozialen Medien damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzenden möglich. Wenn Du als nutzende Person aktuell bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk angemeldet bist, befindet sich auf Deinem Endgerät ein Cookie mit Deiner individuellen Kennung in diesem sozialen Netzwerk. Dadurch kann vom Betreibenden des sozialen Netzwerks nachvollzogen werden, dass Du eine bestimmte Seite aufgesucht und wie Du sie genutzt hast. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Deine bisherigen Webseitenbesuche zugeschnitten werden. Wenn Du das vermeiden möchtest, solltest Du dich bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk abmelden bzw. die Funktion "angemeldet bleiben" deaktivieren, die auf deinem Gerät vorhandenen Cookies löschen sowie Deinen Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Anmelde-Informationen, über die Du unmittelbar identifiziert werden kannst, gelöscht. Damit kannst Du unsere Auftritte in sozialen Medien nutzen, ohne dass Deine Nutzerkennung offenbart wird. Wenn Du auf interaktive Funktionen der Seite zugreifst (Gefällt mir, Kommentieren, Teilen, Nachrichten etc.), erscheint eine Anmeldemaske. Nach einer etwaigen Anmeldung bist Du für das genutzte Soziale Netzwerk erneut als bestimmte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in erkennbar. Informationen dazu, wie Du vorhandene Informationen innerhalb des sozialen Netzwerks verwalten oder löschen kannst, findest Du auf den oben genannten Support-Seiten des jeweiligen sozialen Netzwerks. ### 9.4 Von uns verarbeitete Daten #### 9.4.1 Art und Umfang der Datenverarbeitung Die von Dir bei sozialen Netzwerken eingegebenen Daten, insbesondere Dein Nutzername und die, unter Deinem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns insofern verarbeitet, als wir auf Deine Nachrichten gegebenenfalls reagieren. Zudem verweisen Deine veröffentlichten Beiträge, Bewertungen und Kommentare auf Deinen Account in dem jeweiligen sozialen Netzwerk. Wenn Du uns über ein @ oder ein # oder Ähnliches erwähnst, wird diese Erwähnung unter Deinem Nutzernamen gegebenenfalls auf unserer Seite veröffentlicht. Die von Dir frei bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so gegebenenfalls von uns in unser Angebot einbezogen und anderen Nutzenden des jeweiligen sozialen Netzwerkes zugänglich gemacht. Markierst Du unseren Auftritt in den sozialen Medien mit „Gefällt mir“ oder „Folgen“ oder einer ähnlichen Interaktion, so wird uns dies von dem jeweiligen sozialen Netzwerk mit Deinem Nutzernamen und Link zu Deinem Account mitgeteilt. Wir als Anbieter des Informationsdienstes erheben und verarbeiten darüber hinaus keine Daten aus Deiner Nutzung unserer Auftritte in den sozialen Medien. #### 9.4.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung Die Datenverarbeitung von unserer Seite basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der werbenden Funktion von sozialen Medien. Wir nutzen diese, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens zu steigern. #### 9.4.3 Zweck der Verarbeitung Die in diesem Zusammenhang von Dir angegebenen und für uns ggf. zugänglichen Daten (z.B. Nutzername, Bilder, ggf. Interessen, Kontaktdaten) werden von uns ausschließlich zum Zweck der Kunden- und Interessentenkommunikation verarbeitet. Unser berechtigtes Interesse liegt darin, Dir eine Plattform zu bieten, auf der wir Dir aktuelle Informationen anzeigen und mit Hilfe derer Du Dein Anliegen an uns richten kannst und wir Deinem Anliegen schnellstmöglich nachkommen können. #### 9.4.4 Dauer der Speicherung Deine Daten werden, soweit es uns möglich ist, bei Einstellung unseres Auftritts in den sozialen Medien gelöscht. ## 10 Social Media Links Wir haben auf unseren Diensten Social Media Plattformen über Links eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Sofern Du auf den Social Media Link klickst, wird die Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters aufgerufen. Durch den Aufruf der Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters über unsere Dienste werden dem jeweiligen Social Media Anbieter die jeweiligen Bezugsdaten übermittelt. Der Social Media Anbieter erhält dadurch die Information, dass Du uns besucht hast. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Wenn Du auf einen Social Media Link klickst, werden möglicherweise Daten von Dir durch den jeweiligen Anbieter in den USA verarbeitet. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Sofern Du nicht auf die Links der Social Media Anbieter klickst, findet eine Datenübermittlung nicht statt. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die Social Media Anbieter findest Du hier: 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bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Facebook\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Instagram\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Threads\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*X\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*YouTube\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> ## 11 Social Media Plugins Wir haben auf unserer Webseite Social Media Plattformen über sogenannte „Social Plugins“ eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Diese schlüsseln wir für Dich im Folgenden genau auf. ### 11.1 YouTube Video #### 11.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen für die Einbindung von Videos auf unserer Webseite den Anbieter YouTube. Für die Datenverarbeitung gemeinsam mit uns verantwortlich ist: YouTube LLC, 901 Cherry Avenue, San Bruno, CA 94066, USA, vertreten durch Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland. Normalerweise wird bereits bei Aufruf einiger Seiten unserer Webseite mit eingebetteten Videos Deine IP-Adresse an YouTube gesendet und Cookies auf Deinem Rechner installiert. Wir haben YouTube-Videos jedoch mit dem erweiterten Datenschutzmodus eingebunden. In diesem Fall nimmt YouTube immer noch Kontakt zu dem Dienst Google Ad Manager - früher Double Click - von Google auf, doch werden dabei laut der Datenschutzerklärung von Google personenbezogene Daten nicht ausgewertet. Dadurch werden von YouTube keine Informationen über die Besucher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen mehr gespeichert, es sei denn, sie sehen sich das Video an. Wenn Du das Video anklickst, wird Deine IP-Adresse an YouTube übermittelt und YouTube erfährt, dass Du das Video angesehen hast. Bist Du bei YouTube eingeloggt, wird diese Information auch Deinem Benutzerkonto zugeordnet. Von der dann möglichen Erhebung und Verwendung Deiner Daten durch YouTube haben wir keine Kenntnis und darauf auch keinen Einfluss. Für weitere Informationen zum Thema Datenschutz verweisen wir auf die nachstehende Datenrichtlinie von YouTube bzw. Google: www.google.de/intl/de/policies/privacy/> #### 11.1.1.1 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 11.1.1.2 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Social Media, um unser Unternehmen bekannter zu machen. Außerdem möchten wir Dir die Möglichkeit bieten über unsere Webseite mit den sozialen Medien zu interagieren. #### 11.1.1.3 Dauer der Datenspeicherung Die Daten, die von YouTube (Google) über Plugins und Werbung erhoben werden, werden von dem Verantwortlichen nach einer festen Speicherdauer gelöscht. Laut Google beträgt diese Zeit 9 bzw. 18 Monate. #### 11.1.1.4 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Um die Datenverarbeitung durch YouTube zu verhindern, hast Du die Möglichkeit, dich vor Aufruf unserer Webseite bei YouTube auszuloggen und alle Cookies aus deinem Browserverlauf zu löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der YouTube Profileinstellungen möglich. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktop Computer oder mobile Geräte übernommen. ## 12 Tracker und Analysetools ### 12.1 Matomo #### 12.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen den Web-Analysedienst Matomo (ehemals PIWIK). Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: InnoCraft Ltd., 150 Willis St, 6011 Wellington, Neuseeland. Matomo sitzt in Neu Seeland, einem Drittland mit von der EU-Kommission zertifizierten angemessenem Schutzniveau gem. Art 45 Abs. 3 DSGVO, \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/legal- content/EN/ALL/?uri=CELEX%3A32013D0065\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/legal-) Matomo setzt ein Cookie. Zur Erklärung der Cookies wird auf den entsprechenden Passus weiter oben verwiesen. Folgende Daten werden dabei gespeichert: - IP-Adresse (wird nur in anonymisierter Form erfasst und gespeichert) - Datum und Uhrzeit der Abfrage - Name(n) der aufgerufenen Seite(n) - URL(s) der aufgerufenen Seite(n) - URL der vorhergehenden Seite - Bildschirmauflösung - Angeklickte und heruntergeladene Dateien - Klicks auf externe Links - Klick- und Mausbewegungen - Zeit, die die Seite zum Laden benötigt - Standort der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*des Nutzenden: Land - Sprache des Browsers - Typ und Version des Browsers - Suchvorgänge auf der Website Wir verwenden die Matomo-Cloud-Solution. Die durch die Cookies erzeugten Informationen über die Webseitennutzung an den Server von Matomo übertragen und gespeichert, damit das Nutzungsverhalten ausgewertet werden kann. Die Software ist so eingestellt, dass die IP-Adressen nicht vollständig gespeichert, sondern 2 Bytes der IP- Adresse maskiert werden (Bsp.: 192.168.xxx.xxx). Auf diese Weise ist eine Zuordnung der gekürzten IP-Adresse zum aufrufenden Rechner nicht mehr möglich. Für weitere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen von Matomo verweisen wir auf die nachstehenden Links: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://matomo.org/privacy/ und https://matomo.org/privacy- policy/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://matomo.org/privacy/) #### 12.1.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 12.1.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Web-Analysedienst Matomo dient uns vorwiegend zur Optimierung der Webseite sowie zur Kosten-Nutzen-Analyse. Matomo wird weiterhin dafür genutzt, um eine Analyse des Besucherstroms der Nutzenden auf der Webseite zu ermöglichen. Es liegt in unserem Interesse, unser Webseite-Angebot für Dich anschaulich und nutzerfreundlich zu gestalten. #### 12.1.4 Dauer der Datenspeicherung Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche, behördliche oder vertragliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. Spätestens werden die Daten nach 730 Tagen gelöscht. #### 12.1.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte wende Dich hierfür an unseren Datenschutzbeauftragten. Das Setzen von Cookies kann zudem durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowser jederzeit verhindert werden. Die bereits gesetzten Cookies können auch in den Einstellungen des Internetbrowsers für die Zukunft gelöscht werden. Wir geben zu bedenken, dass die Verhinderung des Setzens von Cookies zur Folge haben kann, dass nicht alle Funktionen uneingeschränkt verfügbar sind. Für Fragen zum Datenschutz an Matomo kannst Du Dich unter folgender E-Mail-Adresse an Matomo wenden: ## 13 Datentransfer in ein Drittland Damit wir unsere Leistungen erbringen können, bedienen wir uns der Unterstützung von Diensteanbietern aus dem europäischen Raum als auch aus Drittstaaten. Um den Schutz Deiner personenbezogenen Daten auch im Fall der Datenübermittlung in ein Drittland sicherzustellen, schließen wir mit jedem der sorgfältig ausgewählten Diensteanbieter spezielle Auftragsverarbeitungsverträge. Alle von uns genutzten Diensteanbieter verfügen über hinreichende Nachweise, dass sie die Datensicherheit über geeignete technische und organisatorische Maßnahmen sicherstellen. Unsere Diensteanbieter aus Drittländern befinden sich entweder in Ländern, die über ein von der EU-Kommission anerkanntes, angemessenes Datenschutzniveau verfügen (Art. 45 DSGVO) oder haben geeignete Garantien vorgesehen (Art. 46 DSGVO). \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Angemessenes Schutzniveau:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Der Anbieter stammt aus einem Land, dessen angemessenes Datenschutzniveau von der EU-Kommission anerkannt wurde. Nähere Informationen findest Du unter: Adequacy decisions (europa.eu) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*EU-Standardvertragsklauseln:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Unser Anbieter hat sich den EU-Standardvertragsklauseln unterworfen, um einen sicheren Datentransfer zu gewährleisten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj? uri=CELEX%3A32021D0914&locale=en\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Binding Corporate Rules:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Die DSGVO sieht mit Art. 47 die Möglichkeit vor, den Datenschutz beim Datentransfer in einen Drittstaat über verbindliche interne Datenschutzvorschriften zu gewährleisten. Diese werden von den zuständigen Aufsichtsbehörden im Rahmen des Kohärenzverfahrens nach Art. 63 DSGVO geprüft und abgenommen. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Einwilligung:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Außerdem findet ein Datentransfer in ein Drittland ohne angemessenes Schutzniveau nur dann statt, wenn Du uns gem. Art. 49 Abs. 1 lit. a) DSGVO hierfür Deine Einwilligung erteilt hast oder eine andere Ausnahme nach Art. 49 DSGVO für die Datenübermittlung einschlägig ist. ## 14 Deine Rechte Du hast gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Dich betreffenden personenbezogenen Daten: ### 14.1 Recht auf Widerruf der Einwilligung (vgl. Art. 7 DSGVO) Falls Du eine Einwilligung zur Verarbeitung Deiner Daten erteilt hast, kannst Du diese jederzeit widerrufen. Ein solcher Widerruf beeinflusst die Zulässigkeit der Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten für die Zukunft, nachdem Du ihn gegenüber uns ausgesprochen hast. Er kann (fern-)mündlich oder schriftlich per Post oder E-Mail an uns erfolgen. ### 14.2 Recht auf Auskunft (vgl. Art. 15 DSGVO) Im Falle eines Auskunftsersuchens musst Du hinreichende Angaben zu Deiner Identität machen und einen Nachweis erbringen, dass es sich um Deine Informationen handelt. Die Auskunft betrifft folgende Informationen: - die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden; - die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden; - die Empfangenden bzw. die Kategorien von Empfangenden, gegenüber denen die Dich betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden; - die geplante Dauer der Speicherung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer; - das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung; - das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde; - alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden; - das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person. ### 14.3 Recht auf Berichtigung oder Löschung (vgl. Art. 16, 17 DSGVO) Du hast ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber uns als Verantwortlichem, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Dich betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen. Zudem kannst Du die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten verlangen, sofern einer der folgenden Gründe auf Dich zutrifft: - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig. - Du widerrufst Deine Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. - Du legst gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Du legst gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet. - Die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaatenerforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Haben wir die Dich betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so treffen wir alle zumutbaren Maßnahmen auch andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche darüber zu informieren, dass Du die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hast. Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist: - zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information; - zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde; - aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO; - für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das oben genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder - zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. ### 14.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (vgl. Art. 18 DSGVO) Unter den folgenden Voraussetzungen kannst Du die Einschränkung der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten von uns verlangen: - wenn Du die Richtigkeit, der Dich betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreitest, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit Deiner personenbezogenen Daten zu überprüfen; - die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Du die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnst und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangst; - wir die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigen, Du diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigst, oder - wenn Du Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hast und noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe gegenüber Deinen Gründen überwiegen. Wurde die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Deiner Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, wirst Du von uns unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird. ### 14.5 Recht auf Unterrichtung (vgl. Art. 19 DSGVO) Hast Du uns gegenüber Dein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung geltend gemacht, sind wir verpflichtet, allen Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen deiner personenbezogenen Daten die Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung mitzuteilen. Dies gilt nur insoweit, wie sich diese Mitteilung nicht als unmöglich erweist oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden wäre. Du hast das Recht zu erfahren, welche Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen Deine Daten erhalten haben. ### 14.6 Recht auf Datenübertragbarkeit (vgl. Art. 20 DSGVO) Du hast das Recht, Deine personenbezogenen Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format von uns zu erhalten, um sie ggf. an einen anderen Verantwortlichen weiterleiten zu lassen, sofern - die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO beruht und - die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Bei der Ausübung Deines Rechts auf Datenübertragbarkeit hast Du das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die uns übertragen wurde. ### 14.7 Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (vgl. Art. 21 DSGVO) Soweit wir die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten auf ein berechtigtes Interesse (gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO) unsererseits stützen, kannst Du Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. Gleiches gilt, sollten wir die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e) DSGVO stützen. Bei Ausübung eines solchen Widerspruchs bitten wir um Darlegung der Gründe, weshalb wir Deine personenbezogenen Daten nicht wie von uns durchgeführt verarbeiten sollten. Im Falle Ihres begründeten Widerspruchs prüfen wir die Sachlage und werden entweder die Datenverarbeitung einstellen bzw. anpassen oder Dir unsere zwingenden schutzwürdigen Gründe aufzeigen, aufgrund derer wir die Verarbeitung fortführen. ### 14.8 Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (vgl. Art. 77 DSGVO) Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Dir das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Deines Aufenthaltsorts, Deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet Dich über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO. ## 15 Wie Du diese Rechte wahrnimmst Zur Wahrnehmung dieser Rechte wende Dich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ## 16 Änderungsvorbehalt Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zu ändern. ## Stand Juni 2026 ## 4 Newsletter ### 4.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten auf unserer Internetseite die Möglichkeit zum Abonnement unseres Newsletters. Bei der Bestellung des Newsletters wird die Angabe von personenbezogenen Daten zur Verarbeitung abgefragt. Dabei handelt es sich um die Daten, die in der Newsletter-Eingabe-Maske abgefragt werden. Eingabefelder, die mit einem „\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*“ gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder: - E-Mail-Adresse Dieses Pflichtfeld ist notwendig, um Dir den Newsletter zukommen zu lassen. Optional kannst Du noch folgende Daten angeben: - Vorname - Nachname - Stadt - Journalistische Tätigkeit (ja oder nein) - Institut / Medium / Organisation Der Newsletter wird per E-Mail versendet. Den Newsletter erhältst Du nur nach erfolgter Anmeldung hierzu. Um den Anforderungen an die DSGVO gerecht zu werden, benutzen wir das sogenannte DOI-Verfahren („Double-Opt-In“). Sofern Du dich für unseren Newsletter anmeldest, erhälst Du eine Bestätigungs-E-Mail auf das von Dir im Eingabefeld benannte elektronische Postfach. Diese E-Mail enthält einen Bestätigungslink, den Du anklicken musst. Nach diesem Verfahren hast Du dich erfolgreich für den Newsletter angemeldet. Zur Durchführung des Verfahrens werden IP-Adresse, Datum und Uhrzeit der Anmeldung gespeichert. Dies, um Missbräuchen vorzubeugen. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht. ### 4.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 4.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Newsletter hat die Funktion, Dich in regelmäßigen Abständen über Angebote und Neuigkeiten von uns zu informieren. ### 4.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten verarbeiten wir nur so lange, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und einer Löschung keine gesetzlichen oder behördlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. ### 4.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Newsletter Bestellung kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu kannst Du den in jedem Newsletter integrierten Link zum Abbestellen klicken oder den Widerruf der Einwilligung auf andere Weise bei uns kundtun. ### 4.6 Versanddienstleister Mailchimp #### 4.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „Mailchimp“, einer Online-Marketing-Plattform. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: The Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Indem Du den Newsletter abonnierst, willigst Du gem. Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a) i.V.m. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO ein, dass Deine Daten durch unseren Versanddienstleister in den USA verarbeitet werden. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Die E-Mail-Adressen unserer Newsletterempfangenden, als auch deren weitere, im Rahmen dieser Hinweise beschriebenen Daten, werden auf den Servern von Mailchimp in den USA gespeichert. Mailchimp verwendet diese Informationen zum Versand und zur Auswertung der Newsletter in unserem Auftrag. Des Weiteren kann Mailchimp nach eigenen Informationen diese Daten zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für wirtschaftliche Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfangenden kommen. Mailchimp nutzt die Daten unserer Newsletterempfangenden jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben. Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von dem Server von Mailchimp abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wie oft sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfangenden zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben noch das von Mailchimp einzelne Nutzende zu beobachten. Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von Mailchimp. Des Weiteren haben wir mit Mailchimp ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich Mailchimp dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzenden zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp kannst Du unter https://Mailchimp.com/legal/privacy/ einsehen. #### 4.6.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Mailchimp erfolgt aufgrund Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. #### 4.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Mailchimp als unseren Versanddienstleister, um eine effektive Adressverwaltung zu gewährleisten und um mit Dir über den Newsletter in Kontakt zu bleiben. #### 4.6.4 Dauer der Datenspeicherung Nach Angaben des Anbieters speichert dieser personenbezogene Daten nur so lange, wie wir Deine personenbezogenen Daten für den Newsletter-Versand nutzen. Mailchimp löscht Deine Daten, wenn wir Dich aus unserer Adresskartei löschen. #### 4.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Zudem steht es Dir jederzeit offen, den „Opt-out“-Link am Ende jeder E-Mail zu nutzen, was dazu führt, dass wir Deine E- Mail-Adresse aus unserer Adresskartei löschen, weswegen dann auch Mailchimp Deine personenbezogenen Daten nicht weiterverarbeitet. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf Adresskarteien, die Mailchimp im Auftrag anderer Auftraggeber verwaltet. ## 5 Mitgliedschaft ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - Adressdaten (Stadt, Straße, Hausnummer, Postleitzahl) - E-Mail-Adresse - Telefonnummer - Geburtsdatum - Motivationen - Mitgliedsbeitrag - Kontodaten (Kontoinhaber, Kreditinstitut, IBAN, BIC) - Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Beruf/ Medium/ Reaktion ### 5.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 5.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung dient der Begründung und der Durchführung eines Mitgliedschaftsverhältnisses. Die Kontakt- und Adressdaten sind notwendig, um die Kommunikation innerhalb der Mitglieder des Vereins zu vereinfachen. Die Verarbeitung von Bankdaten erfolgt aufgrund des jährlichen Mitgliedsbeitrags, der von jedem Nutzenden geleistet werden muss. ### 5.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden für die Dauer der Mitgliedschaft gespeichert. Mit Beendigung der Mitgliedschaft werden die Datenkategorien gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht. ### 5.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Sowohl während als auch nach Deinem Antrag auf Mitgliedschaft steht es Dir frei, die Angabe der personenbezogenen Daten zu ändern, zu korrigieren oder zu löschen. ## 6 Anmeldung zu Veranstaltungen ### 6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich für online und offline Events anzumelden. Die Anmeldung erfolgt entweder via E-Mail oder per Anmeldeformular. Sofern die Anmeldung über ein Anmeldeformular erfolgt, werden folgende Daten verarbeitet. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Arbeitgeber - Mitgliedschaft bei dem Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V. ### 6.2 Rechtsgrundlage Die Anmeldung zu unseren Events beruht auf Deiner Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. ### 6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist Dir die Möglichkeit zu geben, sich für bestimmte Events anmelden zu können. Deine Kontaktdaten benötigen wir, um Dir die notwendigen Informationen und Teilnahmelinks zukommen zu lassen. ### 6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. ### 6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.6 Google Forms #### 6.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für die Bereitstellung des Anmeldeformulars nutzen wir die Dienste Google Docs. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Durch die Nutzung des Formulars werden folgende Daten verarbeitet: • Daten, die Du in das Formular einträgst • IP-Adresse Zudem verwendet Google Forms Cookies, um Nutzerdaten zu sammeln. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Google findest Du hier: https://policies.google.com/privacy?hl=de #### 6.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Google beruht auf Ihrer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. #### 6.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist die Bereitstellung eines Anmeldeformulars. Somit hast Du die Möglichkeit dich unkompliziert für unsere Events anzumelden. #### 6.6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. #### 6.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.7 Zoom #### 6.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für unsere Online-Events nutzen wir die Dienste von Zoom. Zoom dient zugleich als Kommunikationsplattform für Online-Events mittels Video- und Telefonkonferenzen sowie um zu kommunizieren oder Dateien zu bearbeiten und freizugeben. Um an einem unserer Online-Events teilnehmen zu können, senden wir einen Link an Deine E-Mail-Adresse, der zu dem entsprechenden Online-Event bei Zoom weist. Anschließend musst Du Dich bei Zoom registrieren. Dabei werden folgende personenbezogene Daten verarbeitet: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse - Bestätigung der E-Mail-Adresse - Position - Angabe, ob Du Deine persönliche oder Firmen-E-Mail-Adresse angegeben hast - Unternehmensname - Angabe, wie Du auf das Online-Seminar aufmerksam geworden bist Freiwillig kannst Du zudem folgende Angaben machen: - Land/Region - Telefonnummer - Zoom ist End-to-end verschlüsselt. Die Produkte von Zoom verfügen über einen Zustimmungsmechanismus für EU-Benutzende. Vorhandene oder neue Benutzende, die von einer IP-Adresse stammen, die von der EU erkannt wird, müssen einmalig der Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie zustimmen. Die Zustimmung zur aktualisierten Datenschutzrichtlinie und den Nutzungsbedingungen wird zu Compliance-Zwecken gespeichert. Zudem sind Datenschutzeinstellungen innerhalb des Zoom-Accounts möglich. Benutzenden, denen bei ihrem ersten Besuch auf der zoom.us-Website über die IP-Adresse aus einem EU-Mitgliedstaat erkannt werden, wird ein Cookie-Pop-up-Feld angezeigt, in dem Cookie-Einstellungen festgelegt werden können. Diese Cookie-Einstellungen kannst Du auch in Zukunft jederzeit ändern, indem Du den Link zu den Cookie-Einstellungen am Fuße einer beliebigen Seite auf der Website besuchst. Zuvor werden nach Angaben von Zoom keine Daten über Cookies übertragen. Durch das Nutzen von Zoom können zudem je nach Deinen Einstellungen folgende Daten von Zoom verarbeitet werden: Informationen, die Du oder andere hochladen, bereitstellen oder erstellen, während Du Zoom verwendest, sofern Du Chatprotokolle speicherst. Dabei versichert Zoom, dass diese Datenverarbeitung aus keinem anderen Grund geschieht, als im Rahmen der Bereitstellung ihrer Dienstleistungen. Zoom verkauft keine Kundeninhalte an Dritte oder verwendet sie für Werbezwecke. - Technische Informationen (z.B: IP-Adresse, Systemtyp und- version, Kamera und Mikrofontyp) - Metadaten - Nutzereinstellungen - Informationen wie Du den Dienst nutzt (z.B.: nutzt Du eine Videokonferenz oder ein Telefonat) - Ungefährer Standort Zoom bietet die Möglichkeiten zur Gestaltung von individuellen Accounteinstellungen sowie von Benutzerrechten mit Passwortschutz. Als Mitglied des EU-US Privacy Shield verpflichtet sich Zoom außerdem, ein der DSGVO entsprechendes Datenschutzniveau einzuhalten. Ebenfalls unterwirft sich Zoom im Falle einer Datenverarbeitung den Standardvertragsklauseln der EU. Zusätzliche Informationen zum Datenschutz kannst Du der Datenschutzerklärung von Zoom entnehmen: https://zoom.us/privacy #### 6.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken bei der Registrierung gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 6.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Zoom, um Online-Events veranstalten zu können und so die Möglichkeit zu bieten interessante Inhalte anschaulich zu präsentieren. Zoom verarbeitet die Daten, um Dir die Dienste bereitzustellen und zu optimieren. #### 6.7.4 Dauer der Datenspeicherung Zoom löscht personenbezogene Daten, sofern der Verarbeitungszweck erfüllt ist und keine gesetzlichen Regelungen einer Löschung entgegenstehen. Du hast zudem die Möglichkeit, Deine eigenen Inhalte zu löschen. #### 6.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit der Datenverarbeitung zu widersprechen oder eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Kontaktieren hierfür bitte unseren Datenschutzbeauftragten oder Zoom über folgende E-Mail-Adresse: legal@zoom.us oder ## 7 Bewerbungen ### 7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich mittels E-Mail (bewerbung@neuemedienmacher.de) bei uns zu bewerben. Hierfür werden personenbezogene Daten verarbeitet und zur weiteren Verarbeitung für das jeweilige Bewerbungsverfahren gespeichert. ### 7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung sind Art. 88 DSGVO und § 26 BDSG. ### 7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir verarbeiten Deine Daten ausschließlich zu dem Zweck, das Bewerbungsverfahren durchzuführen. ### 7.4 Dauer der Datenspeicherung Sofern die Bewerbung zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses führen sollte, werden die personenbezogenen Daten unter Achtung der gesetzlichen Vorschriften entsprechend gespeichert. Sollte die Bewerbung bei der Auswahl einer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*eines potentiellen Kandidatin\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Kandidaten nicht berücksichtigt werden, wird diese nach den Regeln des hiesigen Löschkonzepts gelöscht, wobei die Vorschriften zum AGG, insbesondere der bestehenden Beweispflicht nach § 22 AGG, Berücksichtigung finden. Dies gilt nicht, sofern gesetzliche Bestimmungen der Löschung entgegenstehen oder Du für eine längere Speicherung Deine Einwilligung erteilt hast. In diesem Falle erfolgt die weitergehende Speicherung Deiner personenbezogenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) bzw. lit. a) DSGVO. ### 7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du kannst jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen und einer weiteren Verarbeitung Deiner Daten widersprechen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge des Bewerbungsverfahrens von uns verarbeitet wurden, werden in diesem Fall gelöscht, es sei denn einer Löschung stehen zwingende gesetzliche Vorschriften entgegen. ## 8 Spenden ### 8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite eröffnen wir Dir die Möglichkeit, uns Spenden ohne Mitgliedschaftserfordernis direkt zukommen zu lassen. Hierfür werden mittels eines Spende-Formulars personenbezogene Daten zur Verarbeitung abgefragt. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Anrede - Vorname - Nachname - Adressdaten (Land, Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer - Spendenbetrag - Spendenrhythmus - Spendenquittung (ja oder nein) - Zahlungsart Folgende Daten kannst Du optional angeben: - E-Mail-Adresse - Firma - Firmenzusatz Wird eine Spendenquittung gewünscht, verarbeiten wir die Daten, um eine entsprechende Spendenquittung auszustellen und zuzusenden. Im Zeitpunkt der Absendung des Formulars wird zudem die IP-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzerin gespeichert. Die IP-Adresse verwenden wir, um einen Missbrauch des Spendenformulars zu verhindern. ### 8.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Die Rechtgrundlage für die Verarbeitung der IP-Adresse ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. ### 8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die erhobenen Daten sind zur Aus- und Durchführung des Spendenauftrags erforderlich. Die E-Mail-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in wird benötigt, um den Eingang des Spendenauftrags zu bestätigen. Für weitere Zwecke werden die Daten nicht verwendet. Die IP-Adresse wird zum Zweck der Betrugsprävention genutzt und um unberechtigte Transaktionen zum Schaden Dritter zu verhindern. ### 8.4 Dauer der Datenverarbeitung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Bei den Bankdaten ist dies unmittelbar nach Einzug des Spendenbetrags der Fall. Die Adressdaten werden nach ggf. gewünschter Erstellung und Zusendung einer Spendenquittung, wie alle weiteren eingegeben Daten im Rahmen steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten, gespeichert, dabei jedoch für jegliche andere Verwendung gesperrt. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobene IP-Adresse wird spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht. ### 8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Nutzende haben jederzeit die Möglichkeit, der Verarbeitung der Daten zu widersprechen. Es ist allerdings zu beachten, dass bei einem Widerspruch der Spendenauftrag nicht mehr wie gewünscht ausgeführt werden kann. ### 8.6 Spendenformular - SozialBank AG #### 8.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Das Spendenformular wird von der SozialBank AG bereitgestellt. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad- Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln. Die eingegebenen Daten werden zur Ausführung des Spendenauftrags unmittelbar mit einer verschlüsselten SSL-Verbindung an die der BFS sowie die von der BFS zur Bereitstellung des Formulars eingesetzten technischen Dienstleistenden weitergegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei der SozialBank AG findest Du unter: https://www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Übermittlung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung eines Spendenformulars. #### 8.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Daten werden verarbeitet, um die Spende mit Dir abzuwickeln. #### 8.6.4 Dauer der Datenverarbeitung Deine Daten werden nur solange gespeichert, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und solange wir durch gesetzliche Pflichten zur Aufbewahrung Deiner Daten verpflichtet sind. #### 8.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Spende abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann. Sofern Du das Spendenformular nicht nutzen möchtest, hast Du die Möglichkeit uns eine Spende per Banküberweisung zukommen zu lassen. Die dafür erforderlichen Bankdaten haben wir auf unserer Webseite hinterlegt. ### 8.7 Lastschrift #### 8.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Sofern Du Dich für das Lastschriftverfahren entscheidest, werden die folgenden Zahlungsdaten erhoben: - Name des Kontoinhabers - IBAN Wir verarbeiten die Zahlungsdaten nicht selbst, sondern diese werden unmittelbar von dem Dienstleistenden, der die Zahlung abwickelt, verarbeitet. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln Über die angegebenen Zahlungsdaten hinaus werden lediglich - Auftragsnummer und - Rechnungsbetrag verarbeitet. Der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Die Dienstleistende kann diese Informationen anderen Informationen (wie etwa Ihrer Adresse oder E-Mail-Adresse) nicht zuordnen. Bitte beachte die Datenschutzerklärung der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*des Dienstleistenden: www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO. #### 8.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Verarbeitung der Daten ist für die Bezahlung per Lastschrift und damit für die Durchführung des Vertrages erforderlich. #### 8.7.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Spendenabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Deiner Daten entgegen. #### 8.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per Lastschrift abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ### 8.8 PayPal #### 8.8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten als möglichen Zahlungsdienst PayPal an. PayPal ist ein virtuelles Kontenmodell und Zahlungsmittel. Um den Zahlungsdienst mittels PayPals zu nutzen, ist die vorherige Anmeldung bei PayPal erforderlich. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg. Sofern Du PayPal als Zahlungsmittel nutzt, werden Deine personenbezogene Daten an PayPal übermittelt. Bei den personenbezogenen Daten handelt es sich um folgende: - Name - Nachname - Adresse - E-Mail-Adresse - IP-Adresse - Telefonnummer - ggf. Mobilnummer - andere Daten, die zur endgültigen Zahlungsabwicklung erforderlich sind Neben der Weitergabe der Daten an Auskunfteien ist es auch möglich, dass PayPal die personenbezogenen Daten ggf. an verbundene Unternehmen, auch Subunternehmer, weiterleitet, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich wird. Das gleiche gilt für eine Auftragsverarbeitung. PayPal verwendet verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Binding Corporate Rules): www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/bcr> , um die Datenverarbeitung abzusichern. Bezüglich der Datenschutzhinweise von PayPal wird auf nachstehenden Link verwiesen: www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full> #### 8.8.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO. #### 8.8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Übermittlung der Daten ist notwendig, um einen etwaigen Missbrauch zu verhindern. Wir teilen mit, dass PayPal die personenbezogenen Daten möglicherweise an Auskunfteien übermittelt. Dies deswegen, weil PayPal sich eine Prüfung Deiner Identität und Bonität vorbehält. #### 8.8.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Kaufabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn, es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Ihrer Daten entgegen. #### 8.8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per PayPal abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ## 9 Social Media Auftritte ### 9.1 Gemeinsam mit uns Verantwortliche soziale Medien \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> betreibt folgende eigene Auftritte in den sozialen Medien: - BlueSky: bsky.app/profile/ndmedienmacher.bsky.social> - Facebook: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/) - Instagram: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.instagram.com/neuemedienmachx/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.instagram.com/neuemedienmachx/) - LinkedIn: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.linkedin.com/company/neue-deutsche- medienmacherinnen-ev/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.linkedin.com/company/neue-deutsche-) - Mastodon: federated.press/@ndmedienmacher> - Threads: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.threads.com/@neuemedienmachx\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.threads.com/@neuemedienmachx) - X: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[twitter.com/NDMedienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://twitter.com/NDMedienmacher) - YouTube: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.youtube.com/user/neuemedienmache\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.youtube.com/user/neuemedienmache)r Hierbei greifen wir auf folgende Dienstleistenden zurück: - Bluesky PBLLC, 113 Cherry St, Seattle, WA 98104, USA (“BlueSky”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Facebook”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Instagram”) - LinkedIn Ireland, Wilton Plaza, Wilton Place, Dublin 2, Irland beziehungsweise LinkedIn Corporation, 1000 W. Maude Ave., Sunnyvale, California 94085, USA (“LinkedIn”) - Mastodon GmbH, Mühlenstraße 8a, 14167 Berlin, Deutschland (“Mastodon”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Threads”) - Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA (“X”) - YouTube LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA (“YouTube”) präsentiert durch: Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, Datenverarbeitung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (“Google”) Aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 05.06.2018 (abrufbar unter \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf? text=&docid=202543&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=298398\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf)) gelten Betreibende von Auftritten in sozialen Medien und die Betreibenden der sozialen Medien selbst als gemeinsam für die Datenverarbeitung Verantwortliche. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du unsere Auftritte in den sozialen Medien und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzt. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (z.B. Kommentieren, Teilen, Bewerten). Alternativ kannst Du die Informationen, die wir in den sozialen Medien zur Verfügung stellen, auch auf unserem eigenen Internet-Angebot abrufen. ### 9.2 Datenschutzbeauftragter Unser Datenschutzbeauftragter ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz erreichst Du ihn wie folgt: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> Die Datenschutzbeauftragten der jeweiligen sozialen Medien erreichst Du über die jeweiligen sozialen Medien: - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Bluesky erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: bsky.social/about/support/privacy-policy#privacy-choices> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Facebook, Instagram und Threads erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.meta.com/support/privacy/> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von LinkedIn erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: www.linkedin.com/help/linkedin/ask/TSO-DPO> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Mastodon erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: mastodon.social/about> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von X erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.x.com/de/managing-your-account/accessing-your-x-data> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von YouTube erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1) ### 9.3 Von den sozialen Medien verarbeitete Daten Beim Besuch unserer Auftritte in den sozialen Medien erfassen die Betreibenden der sozialen Medien u.a. Deine IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Deinem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um uns als Betreiber des Auftritts statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Seite zur Verfügung zu stellen. Die in diesem Zusammenhang über Dich erhobenen Daten werden von den Betreibenden der sozialen Medien verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*die Betreiber\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in des jeweiligen sozialen Netzwerkes erhält und wie diese verwendet werden, wird in den Datenschutzerklärungen der jeweiligen sozialen Netzwerke beschrieben. Dort findest Du auch Informationen zu den Kontaktmöglichkeiten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter folgenden Links: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Facebook\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Instagram\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Threads\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*X\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*YouTube\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> In welcher Weise die Betreibenden der sozialen Medien Daten aus dem Besuch unseres Auftritts in den sozialen Medien für eigene Zwecke verwenden, in welchem Umfang Aktivitäten auf den Auftritten in sozialen Medien einzelnen Nutzenden zugeordnet werden, wie lange die Betreibenden diese Daten speichern und ob Daten aus einem Besuch der Auftritten in sozialen Medien an Dritte weitergegeben werden, wird von den Betreibenden der sozialen Medien nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. Beim Zugriff auf unsere Auftritte in sozialen Medien wird die, Deinem Endgerät zugeteilte IP- Adresse an den Betreibenden des jeweiligen sozialen Netzwerks übermittelt. Die sozialen Netzwerke speichern darüber hinaus Informationen über die Endgeräte der Nutzenden (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist den Betreibern der sozialen Medien damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzenden möglich. Wenn Du als nutzende Person aktuell bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk angemeldet bist, befindet sich auf Deinem Endgerät ein Cookie mit Deiner individuellen Kennung in diesem sozialen Netzwerk. Dadurch kann vom Betreibenden des sozialen Netzwerks nachvollzogen werden, dass Du eine bestimmte Seite aufgesucht und wie Du sie genutzt hast. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Deine bisherigen Webseitenbesuche zugeschnitten werden. Wenn Du das vermeiden möchtest, solltest Du dich bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk abmelden bzw. die Funktion "angemeldet bleiben" deaktivieren, die auf deinem Gerät vorhandenen Cookies löschen sowie Deinen Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Anmelde-Informationen, über die Du unmittelbar identifiziert werden kannst, gelöscht. Damit kannst Du unsere Auftritte in sozialen Medien nutzen, ohne dass Deine Nutzerkennung offenbart wird. Wenn Du auf interaktive Funktionen der Seite zugreifst (Gefällt mir, Kommentieren, Teilen, Nachrichten etc.), erscheint eine Anmeldemaske. Nach einer etwaigen Anmeldung bist Du für das genutzte Soziale Netzwerk erneut als bestimmte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in erkennbar. Informationen dazu, wie Du vorhandene Informationen innerhalb des sozialen Netzwerks verwalten oder löschen kannst, findest Du auf den oben genannten Support-Seiten des jeweiligen sozialen Netzwerks. ### 9.4 Von uns verarbeitete Daten #### 9.4.1 Art und Umfang der Datenverarbeitung Die von Dir bei sozialen Netzwerken eingegebenen Daten, insbesondere Dein Nutzername und die, unter Deinem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns insofern verarbeitet, als wir auf Deine Nachrichten gegebenenfalls reagieren. Zudem verweisen Deine veröffentlichten Beiträge, Bewertungen und Kommentare auf Deinen Account in dem jeweiligen sozialen Netzwerk. Wenn Du uns über ein @ oder ein # oder Ähnliches erwähnst, wird diese Erwähnung unter Deinem Nutzernamen gegebenenfalls auf unserer Seite veröffentlicht. Die von Dir frei bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so gegebenenfalls von uns in unser Angebot einbezogen und anderen Nutzenden des jeweiligen sozialen Netzwerkes zugänglich gemacht. Markierst Du unseren Auftritt in den sozialen Medien mit „Gefällt mir“ oder „Folgen“ oder einer ähnlichen Interaktion, so wird uns dies von dem jeweiligen sozialen Netzwerk mit Deinem Nutzernamen und Link zu Deinem Account mitgeteilt. Wir als Anbieter des Informationsdienstes erheben und verarbeiten darüber hinaus keine Daten aus Deiner Nutzung unserer Auftritte in den sozialen Medien. #### 9.4.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung Die Datenverarbeitung von unserer Seite basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der werbenden Funktion von sozialen Medien. Wir nutzen diese, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens zu steigern. #### 9.4.3 Zweck der Verarbeitung Die in diesem Zusammenhang von Dir angegebenen und für uns ggf. zugänglichen Daten (z.B. Nutzername, Bilder, ggf. Interessen, Kontaktdaten) werden von uns ausschließlich zum Zweck der Kunden- und Interessentenkommunikation verarbeitet. Unser berechtigtes Interesse liegt darin, Dir eine Plattform zu bieten, auf der wir Dir aktuelle Informationen anzeigen und mit Hilfe derer Du Dein Anliegen an uns richten kannst und wir Deinem Anliegen schnellstmöglich nachkommen können. #### 9.4.4 Dauer der Speicherung Deine Daten werden, soweit es uns möglich ist, bei Einstellung unseres Auftritts in den sozialen Medien gelöscht. ## 10 Social Media Links Wir haben auf unseren Diensten Social Media Plattformen über Links eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Sofern Du auf den Social Media Link klickst, wird die Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters aufgerufen. Durch den Aufruf der Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters über unsere Dienste werden dem jeweiligen Social Media Anbieter die jeweiligen Bezugsdaten übermittelt. Der Social Media Anbieter erhält dadurch die Information, dass Du uns besucht hast. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Wenn Du auf einen Social Media Link klickst, werden möglicherweise Daten von Dir durch den jeweiligen Anbieter in den USA verarbeitet. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Sofern Du nicht auf die Links der Social Media Anbieter klickst, findet eine Datenübermittlung nicht statt. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die Social Media Anbieter findest Du hier: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Facebook\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Instagram\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Threads\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*X\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*YouTube\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> ## 11 Social Media Plugins Wir haben auf unserer Webseite Social Media Plattformen über sogenannte „Social Plugins“ eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Diese schlüsseln wir für Dich im Folgenden genau auf. ### 11.1 YouTube Video #### 11.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen für die Einbindung von Videos auf unserer Webseite den Anbieter YouTube. Für die Datenverarbeitung gemeinsam mit uns verantwortlich ist: YouTube LLC, 901 Cherry Avenue, San Bruno, CA 94066, USA, vertreten durch Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland. Normalerweise wird bereits bei Aufruf einiger Seiten unserer Webseite mit eingebetteten Videos Deine IP-Adresse an YouTube gesendet und Cookies auf Deinem Rechner installiert. Wir haben YouTube-Videos jedoch mit dem erweiterten Datenschutzmodus eingebunden. In diesem Fall nimmt YouTube immer noch Kontakt zu dem Dienst Google Ad Manager - früher Double Click - von Google auf, doch werden dabei laut der Datenschutzerklärung von Google personenbezogene Daten nicht ausgewertet. Dadurch werden von YouTube keine Informationen über die Besucher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen mehr gespeichert, es sei denn, sie sehen sich das Video an. Wenn Du das Video anklickst, wird Deine IP-Adresse an YouTube übermittelt und YouTube erfährt, dass Du das Video angesehen hast. Bist Du bei YouTube eingeloggt, wird diese Information auch Deinem Benutzerkonto zugeordnet. Von der dann möglichen Erhebung und Verwendung Deiner Daten durch YouTube haben wir keine Kenntnis und darauf auch keinen Einfluss. Für weitere Informationen zum Thema Datenschutz verweisen wir auf die nachstehende Datenrichtlinie von YouTube bzw. Google: www.google.de/intl/de/policies/privacy/> #### 11.1.1.1 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 11.1.1.2 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Social Media, um unser Unternehmen bekannter zu machen. Außerdem möchten wir Dir die Möglichkeit bieten über unsere Webseite mit den sozialen Medien zu interagieren. #### 11.1.1.3 Dauer der Datenspeicherung Die Daten, die von YouTube (Google) über Plugins und Werbung erhoben werden, werden von dem Verantwortlichen nach einer festen Speicherdauer gelöscht. Laut Google beträgt diese Zeit 9 bzw. 18 Monate. #### 11.1.1.4 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Um die Datenverarbeitung durch YouTube zu verhindern, hast Du die Möglichkeit, dich vor Aufruf unserer Webseite bei YouTube auszuloggen und alle Cookies aus deinem Browserverlauf zu löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der YouTube Profileinstellungen möglich. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktop Computer oder mobile Geräte übernommen. ## 12 Tracker und Analysetools ### 12.1 Matomo #### 12.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen den Web-Analysedienst Matomo (ehemals PIWIK). Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: InnoCraft Ltd., 150 Willis St, 6011 Wellington, Neuseeland. Matomo sitzt in Neu Seeland, einem Drittland mit von der EU-Kommission zertifizierten angemessenem Schutzniveau gem. Art 45 Abs. 3 DSGVO, \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/legal- content/EN/ALL/?uri=CELEX%3A32013D0065\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/legal-) Matomo setzt ein Cookie. Zur Erklärung der Cookies wird auf den entsprechenden Passus weiter oben verwiesen. Folgende Daten werden dabei gespeichert: - IP-Adresse (wird nur in anonymisierter Form erfasst und gespeichert) - Datum und Uhrzeit der Abfrage - Name(n) der aufgerufenen Seite(n) - URL(s) der aufgerufenen Seite(n) - URL der vorhergehenden Seite - Bildschirmauflösung - Angeklickte und heruntergeladene Dateien - Klicks auf externe Links - Klick- und Mausbewegungen - Zeit, die die Seite zum Laden benötigt - Standort der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*des Nutzenden: Land - Sprache des Browsers - Typ und Version des Browsers - Suchvorgänge auf der Website Wir verwenden die Matomo-Cloud-Solution. Die durch die Cookies erzeugten Informationen über die Webseitennutzung an den Server von Matomo übertragen und gespeichert, damit das Nutzungsverhalten ausgewertet werden kann. Die Software ist so eingestellt, dass die IP-Adressen nicht vollständig gespeichert, sondern 2 Bytes der IP- Adresse maskiert werden (Bsp.: 192.168.xxx.xxx). Auf diese Weise ist eine Zuordnung der gekürzten IP-Adresse zum aufrufenden Rechner nicht mehr möglich. Für weitere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen von Matomo verweisen wir auf die nachstehenden Links: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://matomo.org/privacy/ und https://matomo.org/privacy- policy/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://matomo.org/privacy/) #### 12.1.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 12.1.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Web-Analysedienst Matomo dient uns vorwiegend zur Optimierung der Webseite sowie zur Kosten-Nutzen-Analyse. Matomo wird weiterhin dafür genutzt, um eine Analyse des Besucherstroms der Nutzenden auf der Webseite zu ermöglichen. Es liegt in unserem Interesse, unser Webseite-Angebot für Dich anschaulich und nutzerfreundlich zu gestalten. #### 12.1.4 Dauer der Datenspeicherung Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche, behördliche oder vertragliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. Spätestens werden die Daten nach 730 Tagen gelöscht. #### 12.1.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte wende Dich hierfür an unseren Datenschutzbeauftragten. Das Setzen von Cookies kann zudem durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowser jederzeit verhindert werden. Die bereits gesetzten Cookies können auch in den Einstellungen des Internetbrowsers für die Zukunft gelöscht werden. Wir geben zu bedenken, dass die Verhinderung des Setzens von Cookies zur Folge haben kann, dass nicht alle Funktionen uneingeschränkt verfügbar sind. Für Fragen zum Datenschutz an Matomo kannst Du Dich unter folgender E-Mail-Adresse an Matomo wenden: ## 13 Datentransfer in ein Drittland Damit wir unsere Leistungen erbringen können, bedienen wir uns der Unterstützung von Diensteanbietern aus dem europäischen Raum als auch aus Drittstaaten. Um den Schutz Deiner personenbezogenen Daten auch im Fall der Datenübermittlung in ein Drittland sicherzustellen, schließen wir mit jedem der sorgfältig ausgewählten Diensteanbieter spezielle Auftragsverarbeitungsverträge. Alle von uns genutzten Diensteanbieter verfügen über hinreichende Nachweise, dass sie die Datensicherheit über geeignete technische und organisatorische Maßnahmen sicherstellen. Unsere Diensteanbieter aus Drittländern befinden sich entweder in Ländern, die über ein von der EU-Kommission anerkanntes, angemessenes Datenschutzniveau verfügen (Art. 45 DSGVO) oder haben geeignete Garantien vorgesehen (Art. 46 DSGVO). \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Angemessenes Schutzniveau:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Der Anbieter stammt aus einem Land, dessen angemessenes Datenschutzniveau von der EU-Kommission anerkannt wurde. Nähere Informationen findest Du unter: Adequacy decisions (europa.eu) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*EU-Standardvertragsklauseln:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Unser Anbieter hat sich den EU-Standardvertragsklauseln unterworfen, um einen sicheren Datentransfer zu gewährleisten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj? uri=CELEX%3A32021D0914&locale=en\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Binding Corporate Rules:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Die DSGVO sieht mit Art. 47 die Möglichkeit vor, den Datenschutz beim Datentransfer in einen Drittstaat über verbindliche interne Datenschutzvorschriften zu gewährleisten. Diese werden von den zuständigen Aufsichtsbehörden im Rahmen des Kohärenzverfahrens nach Art. 63 DSGVO geprüft und abgenommen. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Einwilligung:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Außerdem findet ein Datentransfer in ein Drittland ohne angemessenes Schutzniveau nur dann statt, wenn Du uns gem. Art. 49 Abs. 1 lit. a) DSGVO hierfür Deine Einwilligung erteilt hast oder eine andere Ausnahme nach Art. 49 DSGVO für die Datenübermittlung einschlägig ist. ## 14 Deine Rechte Du hast gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Dich betreffenden personenbezogenen Daten: ### 14.1 Recht auf Widerruf der Einwilligung (vgl. Art. 7 DSGVO) Falls Du eine Einwilligung zur Verarbeitung Deiner Daten erteilt hast, kannst Du diese jederzeit widerrufen. Ein solcher Widerruf beeinflusst die Zulässigkeit der Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten für die Zukunft, nachdem Du ihn gegenüber uns ausgesprochen hast. Er kann (fern-)mündlich oder schriftlich per Post oder E-Mail an uns erfolgen. ### 14.2 Recht auf Auskunft (vgl. Art. 15 DSGVO) Im Falle eines Auskunftsersuchens musst Du hinreichende Angaben zu Deiner Identität machen und einen Nachweis erbringen, dass es sich um Deine Informationen handelt. Die Auskunft betrifft folgende Informationen: - die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden; - die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden; - die Empfangenden bzw. die Kategorien von Empfangenden, gegenüber denen die Dich betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden; - die geplante Dauer der Speicherung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer; - das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung; - das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde; - alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden; - das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person. ### 14.3 Recht auf Berichtigung oder Löschung (vgl. Art. 16, 17 DSGVO) Du hast ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber uns als Verantwortlichem, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Dich betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen. Zudem kannst Du die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten verlangen, sofern einer der folgenden Gründe auf Dich zutrifft: - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig. - Du widerrufst Deine Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. - Du legst gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Du legst gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet. - Die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaatenerforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Haben wir die Dich betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so treffen wir alle zumutbaren Maßnahmen auch andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche darüber zu informieren, dass Du die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hast. Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist: - zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information; - zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde; - aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO; - für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das oben genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder - zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. ### 14.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (vgl. Art. 18 DSGVO) Unter den folgenden Voraussetzungen kannst Du die Einschränkung der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten von uns verlangen: - wenn Du die Richtigkeit, der Dich betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreitest, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit Deiner personenbezogenen Daten zu überprüfen; - die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Du die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnst und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangst; - wir die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigen, Du diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigst, oder - wenn Du Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hast und noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe gegenüber Deinen Gründen überwiegen. Wurde die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Deiner Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, wirst Du von uns unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird. ### 14.5 Recht auf Unterrichtung (vgl. Art. 19 DSGVO) Hast Du uns gegenüber Dein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung geltend gemacht, sind wir verpflichtet, allen Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen deiner personenbezogenen Daten die Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung mitzuteilen. Dies gilt nur insoweit, wie sich diese Mitteilung nicht als unmöglich erweist oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden wäre. Du hast das Recht zu erfahren, welche Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen Deine Daten erhalten haben. ### 14.6 Recht auf Datenübertragbarkeit (vgl. Art. 20 DSGVO) Du hast das Recht, Deine personenbezogenen Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format von uns zu erhalten, um sie ggf. an einen anderen Verantwortlichen weiterleiten zu lassen, sofern - die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO beruht und - die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Bei der Ausübung Deines Rechts auf Datenübertragbarkeit hast Du das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die uns übertragen wurde. ### 14.7 Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (vgl. Art. 21 DSGVO) Soweit wir die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten auf ein berechtigtes Interesse (gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO) unsererseits stützen, kannst Du Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. Gleiches gilt, sollten wir die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e) DSGVO stützen. Bei Ausübung eines solchen Widerspruchs bitten wir um Darlegung der Gründe, weshalb wir Deine personenbezogenen Daten nicht wie von uns durchgeführt verarbeiten sollten. Im Falle Ihres begründeten Widerspruchs prüfen wir die Sachlage und werden entweder die Datenverarbeitung einstellen bzw. anpassen oder Dir unsere zwingenden schutzwürdigen Gründe aufzeigen, aufgrund derer wir die Verarbeitung fortführen. ### 14.8 Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (vgl. Art. 77 DSGVO) Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Dir das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Deines Aufenthaltsorts, Deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet Dich über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO. ## 15 Wie Du diese Rechte wahrnimmst Zur Wahrnehmung dieser Rechte wende Dich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ## 16 Änderungsvorbehalt Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zu ändern. ## Stand Juni 2026 ## 4 Newsletter ### 4.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten auf unserer Internetseite die Möglichkeit zum Abonnement unseres Newsletters. Bei der Bestellung des Newsletters wird die Angabe von personenbezogenen Daten zur Verarbeitung abgefragt. Dabei handelt es sich um die Daten, die in der Newsletter-Eingabe-Maske abgefragt werden. Eingabefelder, die mit einem „\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*“ gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder: - E-Mail-Adresse Dieses Pflichtfeld ist notwendig, um Dir den Newsletter zukommen zu lassen. Optional kannst Du noch folgende Daten angeben: - Vorname - Nachname - Stadt - Journalistische Tätigkeit (ja oder nein) - Institut / Medium / Organisation Der Newsletter wird per E-Mail versendet. Den Newsletter erhältst Du nur nach erfolgter Anmeldung hierzu. Um den Anforderungen an die DSGVO gerecht zu werden, benutzen wir das sogenannte DOI-Verfahren („Double-Opt-In“). Sofern Du dich für unseren Newsletter anmeldest, erhälst Du eine Bestätigungs-E-Mail auf das von Dir im Eingabefeld benannte elektronische Postfach. Diese E-Mail enthält einen Bestätigungslink, den Du anklicken musst. Nach diesem Verfahren hast Du dich erfolgreich für den Newsletter angemeldet. Zur Durchführung des Verfahrens werden IP-Adresse, Datum und Uhrzeit der Anmeldung gespeichert. Dies, um Missbräuchen vorzubeugen. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht. ### 4.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 4.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Newsletter hat die Funktion, Dich in regelmäßigen Abständen über Angebote und Neuigkeiten von uns zu informieren. ### 4.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten verarbeiten wir nur so lange, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und einer Löschung keine gesetzlichen oder behördlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. ### 4.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Newsletter Bestellung kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu kannst Du den in jedem Newsletter integrierten Link zum Abbestellen klicken oder den Widerruf der Einwilligung auf andere Weise bei uns kundtun. ### 4.6 Versanddienstleister Mailchimp #### 4.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „Mailchimp“, einer Online-Marketing-Plattform. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: The Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Indem Du den Newsletter abonnierst, willigst Du gem. Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a) i.V.m. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO ein, dass Deine Daten durch unseren Versanddienstleister in den USA verarbeitet werden. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Die E-Mail-Adressen unserer Newsletterempfangenden, als auch deren weitere, im Rahmen dieser Hinweise beschriebenen Daten, werden auf den Servern von Mailchimp in den USA gespeichert. Mailchimp verwendet diese Informationen zum Versand und zur Auswertung der Newsletter in unserem Auftrag. Des Weiteren kann Mailchimp nach eigenen Informationen diese Daten zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für wirtschaftliche Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfangenden kommen. Mailchimp nutzt die Daten unserer Newsletterempfangenden jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben. Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von dem Server von Mailchimp abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wie oft sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfangenden zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben noch das von Mailchimp einzelne Nutzende zu beobachten. Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von Mailchimp. Des Weiteren haben wir mit Mailchimp ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich Mailchimp dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzenden zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp kannst Du unter https://Mailchimp.com/legal/privacy/ einsehen. #### 4.6.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Mailchimp erfolgt aufgrund Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. #### 4.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Mailchimp als unseren Versanddienstleister, um eine effektive Adressverwaltung zu gewährleisten und um mit Dir über den Newsletter in Kontakt zu bleiben. #### 4.6.4 Dauer der Datenspeicherung Nach Angaben des Anbieters speichert dieser personenbezogene Daten nur so lange, wie wir Deine personenbezogenen Daten für den Newsletter-Versand nutzen. Mailchimp löscht Deine Daten, wenn wir Dich aus unserer Adresskartei löschen. #### 4.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Zudem steht es Dir jederzeit offen, den „Opt-out“-Link am Ende jeder E-Mail zu nutzen, was dazu führt, dass wir Deine E- Mail-Adresse aus unserer Adresskartei löschen, weswegen dann auch Mailchimp Deine personenbezogenen Daten nicht weiterverarbeitet. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf Adresskarteien, die Mailchimp im Auftrag anderer Auftraggeber verwaltet. ## 5 Mitgliedschaft ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - Adressdaten (Stadt, Straße, Hausnummer, Postleitzahl) - E-Mail-Adresse - Telefonnummer - Geburtsdatum - Motivationen - Mitgliedsbeitrag - Kontodaten (Kontoinhaber, Kreditinstitut, IBAN, BIC) - Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Beruf/ Medium/ Reaktion ### 5.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 5.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung dient der Begründung und der Durchführung eines Mitgliedschaftsverhältnisses. Die Kontakt- und Adressdaten sind notwendig, um die Kommunikation innerhalb der Mitglieder des Vereins zu vereinfachen. Die Verarbeitung von Bankdaten erfolgt aufgrund des jährlichen Mitgliedsbeitrags, der von jedem Nutzenden geleistet werden muss. ### 5.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden für die Dauer der Mitgliedschaft gespeichert. Mit Beendigung der Mitgliedschaft werden die Datenkategorien gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht. ### 5.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Sowohl während als auch nach Deinem Antrag auf Mitgliedschaft steht es Dir frei, die Angabe der personenbezogenen Daten zu ändern, zu korrigieren oder zu löschen. ## 6 Anmeldung zu Veranstaltungen ### 6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich für online und offline Events anzumelden. Die Anmeldung erfolgt entweder via E-Mail oder per Anmeldeformular. Sofern die Anmeldung über ein Anmeldeformular erfolgt, werden folgende Daten verarbeitet. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Arbeitgeber - Mitgliedschaft bei dem Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V. ### 6.2 Rechtsgrundlage Die Anmeldung zu unseren Events beruht auf Deiner Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. ### 6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist Dir die Möglichkeit zu geben, sich für bestimmte Events anmelden zu können. Deine Kontaktdaten benötigen wir, um Dir die notwendigen Informationen und Teilnahmelinks zukommen zu lassen. ### 6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. ### 6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.6 Google Forms #### 6.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für die Bereitstellung des Anmeldeformulars nutzen wir die Dienste Google Docs. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Durch die Nutzung des Formulars werden folgende Daten verarbeitet: • Daten, die Du in das Formular einträgst • IP-Adresse Zudem verwendet Google Forms Cookies, um Nutzerdaten zu sammeln. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Google findest Du hier: https://policies.google.com/privacy?hl=de #### 6.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Google beruht auf Ihrer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. #### 6.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist die Bereitstellung eines Anmeldeformulars. Somit hast Du die Möglichkeit dich unkompliziert für unsere Events anzumelden. #### 6.6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. #### 6.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.7 Zoom #### 6.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für unsere Online-Events nutzen wir die Dienste von Zoom. Zoom dient zugleich als Kommunikationsplattform für Online-Events mittels Video- und Telefonkonferenzen sowie um zu kommunizieren oder Dateien zu bearbeiten und freizugeben. Um an einem unserer Online-Events teilnehmen zu können, senden wir einen Link an Deine E-Mail-Adresse, der zu dem entsprechenden Online-Event bei Zoom weist. Anschließend musst Du Dich bei Zoom registrieren. Dabei werden folgende personenbezogene Daten verarbeitet: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse - Bestätigung der E-Mail-Adresse - Position - Angabe, ob Du Deine persönliche oder Firmen-E-Mail-Adresse angegeben hast - Unternehmensname - Angabe, wie Du auf das Online-Seminar aufmerksam geworden bist Freiwillig kannst Du zudem folgende Angaben machen: - Land/Region - Telefonnummer - Zoom ist End-to-end verschlüsselt. Die Produkte von Zoom verfügen über einen Zustimmungsmechanismus für EU-Benutzende. Vorhandene oder neue Benutzende, die von einer IP-Adresse stammen, die von der EU erkannt wird, müssen einmalig der Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie zustimmen. Die Zustimmung zur aktualisierten Datenschutzrichtlinie und den Nutzungsbedingungen wird zu Compliance-Zwecken gespeichert. Zudem sind Datenschutzeinstellungen innerhalb des Zoom-Accounts möglich. Benutzenden, denen bei ihrem ersten Besuch auf der zoom.us-Website über die IP-Adresse aus einem EU-Mitgliedstaat erkannt werden, wird ein Cookie-Pop-up-Feld angezeigt, in dem Cookie-Einstellungen festgelegt werden können. Diese Cookie-Einstellungen kannst Du auch in Zukunft jederzeit ändern, indem Du den Link zu den Cookie-Einstellungen am Fuße einer beliebigen Seite auf der Website besuchst. Zuvor werden nach Angaben von Zoom keine Daten über Cookies übertragen. Durch das Nutzen von Zoom können zudem je nach Deinen Einstellungen folgende Daten von Zoom verarbeitet werden: Informationen, die Du oder andere hochladen, bereitstellen oder erstellen, während Du Zoom verwendest, sofern Du Chatprotokolle speicherst. Dabei versichert Zoom, dass diese Datenverarbeitung aus keinem anderen Grund geschieht, als im Rahmen der Bereitstellung ihrer Dienstleistungen. Zoom verkauft keine Kundeninhalte an Dritte oder verwendet sie für Werbezwecke. - Technische Informationen (z.B: IP-Adresse, Systemtyp und- version, Kamera und Mikrofontyp) - Metadaten - Nutzereinstellungen - Informationen wie Du den Dienst nutzt (z.B.: nutzt Du eine Videokonferenz oder ein Telefonat) - Ungefährer Standort Zoom bietet die Möglichkeiten zur Gestaltung von individuellen Accounteinstellungen sowie von Benutzerrechten mit Passwortschutz. Als Mitglied des EU-US Privacy Shield verpflichtet sich Zoom außerdem, ein der DSGVO entsprechendes Datenschutzniveau einzuhalten. Ebenfalls unterwirft sich Zoom im Falle einer Datenverarbeitung den Standardvertragsklauseln der EU. Zusätzliche Informationen zum Datenschutz kannst Du der Datenschutzerklärung von Zoom entnehmen: https://zoom.us/privacy #### 6.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken bei der Registrierung gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 6.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Zoom, um Online-Events veranstalten zu können und so die Möglichkeit zu bieten interessante Inhalte anschaulich zu präsentieren. Zoom verarbeitet die Daten, um Dir die Dienste bereitzustellen und zu optimieren. #### 6.7.4 Dauer der Datenspeicherung Zoom löscht personenbezogene Daten, sofern der Verarbeitungszweck erfüllt ist und keine gesetzlichen Regelungen einer Löschung entgegenstehen. Du hast zudem die Möglichkeit, Deine eigenen Inhalte zu löschen. #### 6.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit der Datenverarbeitung zu widersprechen oder eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Kontaktieren hierfür bitte unseren Datenschutzbeauftragten oder Zoom über folgende E-Mail-Adresse: legal@zoom.us oder ## 7 Bewerbungen ### 7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich mittels E-Mail (bewerbung@neuemedienmacher.de) bei uns zu bewerben. Hierfür werden personenbezogene Daten verarbeitet und zur weiteren Verarbeitung für das jeweilige Bewerbungsverfahren gespeichert. ### 7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung sind Art. 88 DSGVO und § 26 BDSG. ### 7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir verarbeiten Deine Daten ausschließlich zu dem Zweck, das Bewerbungsverfahren durchzuführen. ### 7.4 Dauer der Datenspeicherung Sofern die Bewerbung zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses führen sollte, werden die personenbezogenen Daten unter Achtung der gesetzlichen Vorschriften entsprechend gespeichert. Sollte die Bewerbung bei der Auswahl einer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*eines potentiellen Kandidatin\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Kandidaten nicht berücksichtigt werden, wird diese nach den Regeln des hiesigen Löschkonzepts gelöscht, wobei die Vorschriften zum AGG, insbesondere der bestehenden Beweispflicht nach § 22 AGG, Berücksichtigung finden. Dies gilt nicht, sofern gesetzliche Bestimmungen der Löschung entgegenstehen oder Du für eine längere Speicherung Deine Einwilligung erteilt hast. In diesem Falle erfolgt die weitergehende Speicherung Deiner personenbezogenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) bzw. lit. a) DSGVO. ### 7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du kannst jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen und einer weiteren Verarbeitung Deiner Daten widersprechen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge des Bewerbungsverfahrens von uns verarbeitet wurden, werden in diesem Fall gelöscht, es sei denn einer Löschung stehen zwingende gesetzliche Vorschriften entgegen. ## 8 Spenden ### 8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite eröffnen wir Dir die Möglichkeit, uns Spenden ohne Mitgliedschaftserfordernis direkt zukommen zu lassen. Hierfür werden mittels eines Spende-Formulars personenbezogene Daten zur Verarbeitung abgefragt. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Anrede - Vorname - Nachname - Adressdaten (Land, Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer - Spendenbetrag - Spendenrhythmus - Spendenquittung (ja oder nein) - Zahlungsart Folgende Daten kannst Du optional angeben: - E-Mail-Adresse - Firma - Firmenzusatz Wird eine Spendenquittung gewünscht, verarbeiten wir die Daten, um eine entsprechende Spendenquittung auszustellen und zuzusenden. Im Zeitpunkt der Absendung des Formulars wird zudem die IP-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzerin gespeichert. Die IP-Adresse verwenden wir, um einen Missbrauch des Spendenformulars zu verhindern. ### 8.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Die Rechtgrundlage für die Verarbeitung der IP-Adresse ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. ### 8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die erhobenen Daten sind zur Aus- und Durchführung des Spendenauftrags erforderlich. Die E-Mail-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in wird benötigt, um den Eingang des Spendenauftrags zu bestätigen. Für weitere Zwecke werden die Daten nicht verwendet. Die IP-Adresse wird zum Zweck der Betrugsprävention genutzt und um unberechtigte Transaktionen zum Schaden Dritter zu verhindern. ### 8.4 Dauer der Datenverarbeitung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Bei den Bankdaten ist dies unmittelbar nach Einzug des Spendenbetrags der Fall. Die Adressdaten werden nach ggf. gewünschter Erstellung und Zusendung einer Spendenquittung, wie alle weiteren eingegeben Daten im Rahmen steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten, gespeichert, dabei jedoch für jegliche andere Verwendung gesperrt. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobene IP-Adresse wird spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht. ### 8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Nutzende haben jederzeit die Möglichkeit, der Verarbeitung der Daten zu widersprechen. Es ist allerdings zu beachten, dass bei einem Widerspruch der Spendenauftrag nicht mehr wie gewünscht ausgeführt werden kann. ### 8.6 Spendenformular - SozialBank AG #### 8.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Das Spendenformular wird von der SozialBank AG bereitgestellt. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad- Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln. Die eingegebenen Daten werden zur Ausführung des Spendenauftrags unmittelbar mit einer verschlüsselten SSL-Verbindung an die der BFS sowie die von der BFS zur Bereitstellung des Formulars eingesetzten technischen Dienstleistenden weitergegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei der SozialBank AG findest Du unter: https://www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Übermittlung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung eines Spendenformulars. #### 8.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Daten werden verarbeitet, um die Spende mit Dir abzuwickeln. #### 8.6.4 Dauer der Datenverarbeitung Deine Daten werden nur solange gespeichert, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und solange wir durch gesetzliche Pflichten zur Aufbewahrung Deiner Daten verpflichtet sind. #### 8.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Spende abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann. Sofern Du das Spendenformular nicht nutzen möchtest, hast Du die Möglichkeit uns eine Spende per Banküberweisung zukommen zu lassen. Die dafür erforderlichen Bankdaten haben wir auf unserer Webseite hinterlegt. ### 8.7 Lastschrift #### 8.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Sofern Du Dich für das Lastschriftverfahren entscheidest, werden die folgenden Zahlungsdaten erhoben: - Name des Kontoinhabers - IBAN Wir verarbeiten die Zahlungsdaten nicht selbst, sondern diese werden unmittelbar von dem Dienstleistenden, der die Zahlung abwickelt, verarbeitet. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln Über die angegebenen Zahlungsdaten hinaus werden lediglich - Auftragsnummer und - Rechnungsbetrag verarbeitet. Der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Die Dienstleistende kann diese Informationen anderen Informationen (wie etwa Ihrer Adresse oder E-Mail-Adresse) nicht zuordnen. Bitte beachte die Datenschutzerklärung der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*des Dienstleistenden: www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO. #### 8.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Verarbeitung der Daten ist für die Bezahlung per Lastschrift und damit für die Durchführung des Vertrages erforderlich. #### 8.7.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Spendenabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Deiner Daten entgegen. #### 8.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per Lastschrift abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ### 8.8 PayPal #### 8.8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten als möglichen Zahlungsdienst PayPal an. PayPal ist ein virtuelles Kontenmodell und Zahlungsmittel. Um den Zahlungsdienst mittels PayPals zu nutzen, ist die vorherige Anmeldung bei PayPal erforderlich. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg. Sofern Du PayPal als Zahlungsmittel nutzt, werden Deine personenbezogene Daten an PayPal übermittelt. Bei den personenbezogenen Daten handelt es sich um folgende: - Name - Nachname - Adresse - E-Mail-Adresse - IP-Adresse - Telefonnummer - ggf. Mobilnummer - andere Daten, die zur endgültigen Zahlungsabwicklung erforderlich sind Neben der Weitergabe der Daten an Auskunfteien ist es auch möglich, dass PayPal die personenbezogenen Daten ggf. an verbundene Unternehmen, auch Subunternehmer, weiterleitet, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich wird. Das gleiche gilt für eine Auftragsverarbeitung. PayPal verwendet verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Binding Corporate Rules): www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/bcr> , um die Datenverarbeitung abzusichern. Bezüglich der Datenschutzhinweise von PayPal wird auf nachstehenden Link verwiesen: www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full> #### 8.8.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO. #### 8.8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Übermittlung der Daten ist notwendig, um einen etwaigen Missbrauch zu verhindern. Wir teilen mit, dass PayPal die personenbezogenen Daten möglicherweise an Auskunfteien übermittelt. Dies deswegen, weil PayPal sich eine Prüfung Deiner Identität und Bonität vorbehält. #### 8.8.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Kaufabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn, es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Ihrer Daten entgegen. #### 8.8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per PayPal abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ## 9 Social Media Auftritte ### 9.1 Gemeinsam mit uns Verantwortliche soziale Medien \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> betreibt folgende eigene Auftritte in den sozialen Medien: - BlueSky: bsky.app/profile/ndmedienmacher.bsky.social> - Facebook: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/) - Instagram: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.instagram.com/neuemedienmachx/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.instagram.com/neuemedienmachx/) - LinkedIn: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.linkedin.com/company/neue-deutsche- medienmacherinnen-ev/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.linkedin.com/company/neue-deutsche-) - Mastodon: federated.press/@ndmedienmacher> - Threads: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.threads.com/@neuemedienmachx\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.threads.com/@neuemedienmachx) - X: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[twitter.com/NDMedienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://twitter.com/NDMedienmacher) - YouTube: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.youtube.com/user/neuemedienmache\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.youtube.com/user/neuemedienmache)r Hierbei greifen wir auf folgende Dienstleistenden zurück: - Bluesky PBLLC, 113 Cherry St, Seattle, WA 98104, USA (“BlueSky”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Facebook”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Instagram”) - LinkedIn Ireland, Wilton Plaza, Wilton Place, Dublin 2, Irland beziehungsweise LinkedIn Corporation, 1000 W. Maude Ave., Sunnyvale, California 94085, USA (“LinkedIn”) - Mastodon GmbH, Mühlenstraße 8a, 14167 Berlin, Deutschland (“Mastodon”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Threads”) - Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA (“X”) - YouTube LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA (“YouTube”) präsentiert durch: Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, Datenverarbeitung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (“Google”) Aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 05.06.2018 (abrufbar unter \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf? text=&docid=202543&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=298398\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf)) gelten Betreibende von Auftritten in sozialen Medien und die Betreibenden der sozialen Medien selbst als gemeinsam für die Datenverarbeitung Verantwortliche. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du unsere Auftritte in den sozialen Medien und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzt. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (z.B. Kommentieren, Teilen, Bewerten). Alternativ kannst Du die Informationen, die wir in den sozialen Medien zur Verfügung stellen, auch auf unserem eigenen Internet-Angebot abrufen. ### 9.2 Datenschutzbeauftragter Unser Datenschutzbeauftragter ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz erreichst Du ihn wie folgt: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> Die Datenschutzbeauftragten der jeweiligen sozialen Medien erreichst Du über die jeweiligen sozialen Medien: - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Bluesky erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: bsky.social/about/support/privacy-policy#privacy-choices> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Facebook, Instagram und Threads erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.meta.com/support/privacy/> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von LinkedIn erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: www.linkedin.com/help/linkedin/ask/TSO-DPO> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Mastodon erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: mastodon.social/about> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von X erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.x.com/de/managing-your-account/accessing-your-x-data> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von YouTube erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1) ### 9.3 Von den sozialen Medien verarbeitete Daten Beim Besuch unserer Auftritte in den sozialen Medien erfassen die Betreibenden der sozialen Medien u.a. Deine IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Deinem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um uns als Betreiber des Auftritts statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Seite zur Verfügung zu stellen. Die in diesem Zusammenhang über Dich erhobenen Daten werden von den Betreibenden der sozialen Medien verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*die Betreiber\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in des jeweiligen sozialen Netzwerkes erhält und wie diese verwendet werden, wird in den Datenschutzerklärungen der jeweiligen sozialen Netzwerke beschrieben. Dort findest Du auch Informationen zu den Kontaktmöglichkeiten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter folgenden Links: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Facebook\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Instagram\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Threads\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*X\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*YouTube\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> In welcher Weise die Betreibenden der sozialen Medien Daten aus dem Besuch unseres Auftritts in den sozialen Medien für eigene Zwecke verwenden, in welchem Umfang Aktivitäten auf den Auftritten in sozialen Medien einzelnen Nutzenden zugeordnet werden, wie lange die Betreibenden diese Daten speichern und ob Daten aus einem Besuch der Auftritten in sozialen Medien an Dritte weitergegeben werden, wird von den Betreibenden der sozialen Medien nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. Beim Zugriff auf unsere Auftritte in sozialen Medien wird die, Deinem Endgerät zugeteilte IP- Adresse an den Betreibenden des jeweiligen sozialen Netzwerks übermittelt. Die sozialen Netzwerke speichern darüber hinaus Informationen über die Endgeräte der Nutzenden (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist den Betreibern der sozialen Medien damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzenden möglich. Wenn Du als nutzende Person aktuell bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk angemeldet bist, befindet sich auf Deinem Endgerät ein Cookie mit Deiner individuellen Kennung in diesem sozialen Netzwerk. Dadurch kann vom Betreibenden des sozialen Netzwerks nachvollzogen werden, dass Du eine bestimmte Seite aufgesucht und wie Du sie genutzt hast. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Deine bisherigen Webseitenbesuche zugeschnitten werden. Wenn Du das vermeiden möchtest, solltest Du dich bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk abmelden bzw. die Funktion "angemeldet bleiben" deaktivieren, die auf deinem Gerät vorhandenen Cookies löschen sowie Deinen Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Anmelde-Informationen, über die Du unmittelbar identifiziert werden kannst, gelöscht. Damit kannst Du unsere Auftritte in sozialen Medien nutzen, ohne dass Deine Nutzerkennung offenbart wird. Wenn Du auf interaktive Funktionen der Seite zugreifst (Gefällt mir, Kommentieren, Teilen, Nachrichten etc.), erscheint eine Anmeldemaske. Nach einer etwaigen Anmeldung bist Du für das genutzte Soziale Netzwerk erneut als bestimmte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in erkennbar. Informationen dazu, wie Du vorhandene Informationen innerhalb des sozialen Netzwerks verwalten oder löschen kannst, findest Du auf den oben genannten Support-Seiten des jeweiligen sozialen Netzwerks. ### 9.4 Von uns verarbeitete Daten #### 9.4.1 Art und Umfang der Datenverarbeitung Die von Dir bei sozialen Netzwerken eingegebenen Daten, insbesondere Dein Nutzername und die, unter Deinem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns insofern verarbeitet, als wir auf Deine Nachrichten gegebenenfalls reagieren. Zudem verweisen Deine veröffentlichten Beiträge, Bewertungen und Kommentare auf Deinen Account in dem jeweiligen sozialen Netzwerk. Wenn Du uns über ein @ oder ein # oder Ähnliches erwähnst, wird diese Erwähnung unter Deinem Nutzernamen gegebenenfalls auf unserer Seite veröffentlicht. Die von Dir frei bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so gegebenenfalls von uns in unser Angebot einbezogen und anderen Nutzenden des jeweiligen sozialen Netzwerkes zugänglich gemacht. Markierst Du unseren Auftritt in den sozialen Medien mit „Gefällt mir“ oder „Folgen“ oder einer ähnlichen Interaktion, so wird uns dies von dem jeweiligen sozialen Netzwerk mit Deinem Nutzernamen und Link zu Deinem Account mitgeteilt. Wir als Anbieter des Informationsdienstes erheben und verarbeiten darüber hinaus keine Daten aus Deiner Nutzung unserer Auftritte in den sozialen Medien. #### 9.4.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung Die Datenverarbeitung von unserer Seite basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der werbenden Funktion von sozialen Medien. Wir nutzen diese, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens zu steigern. #### 9.4.3 Zweck der Verarbeitung Die in diesem Zusammenhang von Dir angegebenen und für uns ggf. zugänglichen Daten (z.B. Nutzername, Bilder, ggf. Interessen, Kontaktdaten) werden von uns ausschließlich zum Zweck der Kunden- und Interessentenkommunikation verarbeitet. Unser berechtigtes Interesse liegt darin, Dir eine Plattform zu bieten, auf der wir Dir aktuelle Informationen anzeigen und mit Hilfe derer Du Dein Anliegen an uns richten kannst und wir Deinem Anliegen schnellstmöglich nachkommen können. #### 9.4.4 Dauer der Speicherung Deine Daten werden, soweit es uns möglich ist, bei Einstellung unseres Auftritts in den sozialen Medien gelöscht. ## 10 Social Media Links Wir haben auf unseren Diensten Social Media Plattformen über Links eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Sofern Du auf den Social Media Link klickst, wird die Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters aufgerufen. Durch den Aufruf der Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters über unsere Dienste werden dem jeweiligen Social Media Anbieter die jeweiligen Bezugsdaten übermittelt. Der Social Media Anbieter erhält dadurch die Information, dass Du uns besucht hast. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Wenn Du auf einen Social Media Link klickst, werden möglicherweise Daten von Dir durch den jeweiligen Anbieter in den USA verarbeitet. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Sofern Du nicht auf die Links der Social Media Anbieter klickst, findet eine Datenübermittlung nicht statt. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die Social Media Anbieter findest Du hier: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Facebook\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Instagram\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Threads\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*X\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*YouTube\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> ## 11 Social Media Plugins Wir haben auf unserer Webseite Social Media Plattformen über sogenannte „Social Plugins“ eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Diese schlüsseln wir für Dich im Folgenden genau auf. ### 11.1 YouTube Video #### 11.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen für die Einbindung von Videos auf unserer Webseite den Anbieter YouTube. Für die Datenverarbeitung gemeinsam mit uns verantwortlich ist: YouTube LLC, 901 Cherry Avenue, San Bruno, CA 94066, USA, vertreten durch Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland. Normalerweise wird bereits bei Aufruf einiger Seiten unserer Webseite mit eingebetteten Videos Deine IP-Adresse an YouTube gesendet und Cookies auf Deinem Rechner installiert. Wir haben YouTube-Videos jedoch mit dem erweiterten Datenschutzmodus eingebunden. In diesem Fall nimmt YouTube immer noch Kontakt zu dem Dienst Google Ad Manager - früher Double Click - von Google auf, doch werden dabei laut der Datenschutzerklärung von Google personenbezogene Daten nicht ausgewertet. Dadurch werden von YouTube keine Informationen über die Besucher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen mehr gespeichert, es sei denn, sie sehen sich das Video an. Wenn Du das Video anklickst, wird Deine IP-Adresse an YouTube übermittelt und YouTube erfährt, dass Du das Video angesehen hast. Bist Du bei YouTube eingeloggt, wird diese Information auch Deinem Benutzerkonto zugeordnet. Von der dann möglichen Erhebung und Verwendung Deiner Daten durch YouTube haben wir keine Kenntnis und darauf auch keinen Einfluss. Für weitere Informationen zum Thema Datenschutz verweisen wir auf die nachstehende Datenrichtlinie von YouTube bzw. Google: www.google.de/intl/de/policies/privacy/> #### 11.1.1.1 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 11.1.1.2 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Social Media, um unser Unternehmen bekannter zu machen. Außerdem möchten wir Dir die Möglichkeit bieten über unsere Webseite mit den sozialen Medien zu interagieren. #### 11.1.1.3 Dauer der Datenspeicherung Die Daten, die von YouTube (Google) über Plugins und Werbung erhoben werden, werden von dem Verantwortlichen nach einer festen Speicherdauer gelöscht. Laut Google beträgt diese Zeit 9 bzw. 18 Monate. #### 11.1.1.4 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Um die Datenverarbeitung durch YouTube zu verhindern, hast Du die Möglichkeit, dich vor Aufruf unserer Webseite bei YouTube auszuloggen und alle Cookies aus deinem Browserverlauf zu löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der YouTube Profileinstellungen möglich. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktop Computer oder mobile Geräte übernommen. ## 12 Tracker und Analysetools ### 12.1 Matomo #### 12.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen den Web-Analysedienst Matomo (ehemals PIWIK). Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: InnoCraft Ltd., 150 Willis St, 6011 Wellington, Neuseeland. Matomo sitzt in Neu Seeland, einem Drittland mit von der EU-Kommission zertifizierten angemessenem Schutzniveau gem. Art 45 Abs. 3 DSGVO, \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/legal- content/EN/ALL/?uri=CELEX%3A32013D0065\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/legal-) Matomo setzt ein Cookie. Zur Erklärung der Cookies wird auf den entsprechenden Passus weiter oben verwiesen. Folgende Daten werden dabei gespeichert: - IP-Adresse (wird nur in anonymisierter Form erfasst und gespeichert) - Datum und Uhrzeit der Abfrage - Name(n) der aufgerufenen Seite(n) - URL(s) der aufgerufenen Seite(n) - URL der vorhergehenden Seite - Bildschirmauflösung - Angeklickte und heruntergeladene Dateien - Klicks auf externe Links - Klick- und Mausbewegungen - Zeit, die die Seite zum Laden benötigt - Standort der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*des Nutzenden: Land - Sprache des Browsers - Typ und Version des Browsers - Suchvorgänge auf der Website Wir verwenden die Matomo-Cloud-Solution. Die durch die Cookies erzeugten Informationen über die Webseitennutzung an den Server von Matomo übertragen und gespeichert, damit das Nutzungsverhalten ausgewertet werden kann. Die Software ist so eingestellt, dass die IP-Adressen nicht vollständig gespeichert, sondern 2 Bytes der IP- Adresse maskiert werden (Bsp.: 192.168.xxx.xxx). Auf diese Weise ist eine Zuordnung der gekürzten IP-Adresse zum aufrufenden Rechner nicht mehr möglich. Für weitere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen von Matomo verweisen wir auf die nachstehenden Links: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://matomo.org/privacy/ und https://matomo.org/privacy- policy/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://matomo.org/privacy/) #### 12.1.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 12.1.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Web-Analysedienst Matomo dient uns vorwiegend zur Optimierung der Webseite sowie zur Kosten-Nutzen-Analyse. Matomo wird weiterhin dafür genutzt, um eine Analyse des Besucherstroms der Nutzenden auf der Webseite zu ermöglichen. Es liegt in unserem Interesse, unser Webseite-Angebot für Dich anschaulich und nutzerfreundlich zu gestalten. #### 12.1.4 Dauer der Datenspeicherung Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche, behördliche oder vertragliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. Spätestens werden die Daten nach 730 Tagen gelöscht. #### 12.1.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte wende Dich hierfür an unseren Datenschutzbeauftragten. Das Setzen von Cookies kann zudem durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowser jederzeit verhindert werden. Die bereits gesetzten Cookies können auch in den Einstellungen des Internetbrowsers für die Zukunft gelöscht werden. Wir geben zu bedenken, dass die Verhinderung des Setzens von Cookies zur Folge haben kann, dass nicht alle Funktionen uneingeschränkt verfügbar sind. Für Fragen zum Datenschutz an Matomo kannst Du Dich unter folgender E-Mail-Adresse an Matomo wenden: ## 13 Datentransfer in ein Drittland Damit wir unsere Leistungen erbringen können, bedienen wir uns der Unterstützung von Diensteanbietern aus dem europäischen Raum als auch aus Drittstaaten. Um den Schutz Deiner personenbezogenen Daten auch im Fall der Datenübermittlung in ein Drittland sicherzustellen, schließen wir mit jedem der sorgfältig ausgewählten Diensteanbieter spezielle Auftragsverarbeitungsverträge. Alle von uns genutzten Diensteanbieter verfügen über hinreichende Nachweise, dass sie die Datensicherheit über geeignete technische und organisatorische Maßnahmen sicherstellen. Unsere Diensteanbieter aus Drittländern befinden sich entweder in Ländern, die über ein von der EU-Kommission anerkanntes, angemessenes Datenschutzniveau verfügen (Art. 45 DSGVO) oder haben geeignete Garantien vorgesehen (Art. 46 DSGVO). \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Angemessenes Schutzniveau:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Der Anbieter stammt aus einem Land, dessen angemessenes Datenschutzniveau von der EU-Kommission anerkannt wurde. Nähere Informationen findest Du unter: Adequacy decisions (europa.eu) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*EU-Standardvertragsklauseln:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Unser Anbieter hat sich den EU-Standardvertragsklauseln unterworfen, um einen sicheren Datentransfer zu gewährleisten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj? uri=CELEX%3A32021D0914&locale=en\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Binding Corporate Rules:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Die DSGVO sieht mit Art. 47 die Möglichkeit vor, den Datenschutz beim Datentransfer in einen Drittstaat über verbindliche interne Datenschutzvorschriften zu gewährleisten. Diese werden von den zuständigen Aufsichtsbehörden im Rahmen des Kohärenzverfahrens nach Art. 63 DSGVO geprüft und abgenommen. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Einwilligung:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Außerdem findet ein Datentransfer in ein Drittland ohne angemessenes Schutzniveau nur dann statt, wenn Du uns gem. Art. 49 Abs. 1 lit. a) DSGVO hierfür Deine Einwilligung erteilt hast oder eine andere Ausnahme nach Art. 49 DSGVO für die Datenübermittlung einschlägig ist. ## 14 Deine Rechte Du hast gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Dich betreffenden personenbezogenen Daten: ### 14.1 Recht auf Widerruf der Einwilligung (vgl. Art. 7 DSGVO) Falls Du eine Einwilligung zur Verarbeitung Deiner Daten erteilt hast, kannst Du diese jederzeit widerrufen. Ein solcher Widerruf beeinflusst die Zulässigkeit der Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten für die Zukunft, nachdem Du ihn gegenüber uns ausgesprochen hast. Er kann (fern-)mündlich oder schriftlich per Post oder E-Mail an uns erfolgen. ### 14.2 Recht auf Auskunft (vgl. Art. 15 DSGVO) Im Falle eines Auskunftsersuchens musst Du hinreichende Angaben zu Deiner Identität machen und einen Nachweis erbringen, dass es sich um Deine Informationen handelt. Die Auskunft betrifft folgende Informationen: - die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden; - die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden; - die Empfangenden bzw. die Kategorien von Empfangenden, gegenüber denen die Dich betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden; - die geplante Dauer der Speicherung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer; - das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung; - das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde; - alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden; - das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person. ### 14.3 Recht auf Berichtigung oder Löschung (vgl. Art. 16, 17 DSGVO) Du hast ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber uns als Verantwortlichem, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Dich betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen. Zudem kannst Du die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten verlangen, sofern einer der folgenden Gründe auf Dich zutrifft: - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig. - Du widerrufst Deine Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. - Du legst gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Du legst gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet. - Die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaatenerforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Haben wir die Dich betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so treffen wir alle zumutbaren Maßnahmen auch andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche darüber zu informieren, dass Du die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hast. Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist: - zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information; - zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde; - aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO; - für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das oben genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder - zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. ### 14.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (vgl. Art. 18 DSGVO) Unter den folgenden Voraussetzungen kannst Du die Einschränkung der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten von uns verlangen: - wenn Du die Richtigkeit, der Dich betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreitest, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit Deiner personenbezogenen Daten zu überprüfen; - die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Du die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnst und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangst; - wir die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigen, Du diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigst, oder - wenn Du Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hast und noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe gegenüber Deinen Gründen überwiegen. Wurde die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Deiner Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, wirst Du von uns unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird. ### 14.5 Recht auf Unterrichtung (vgl. Art. 19 DSGVO) Hast Du uns gegenüber Dein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung geltend gemacht, sind wir verpflichtet, allen Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen deiner personenbezogenen Daten die Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung mitzuteilen. Dies gilt nur insoweit, wie sich diese Mitteilung nicht als unmöglich erweist oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden wäre. Du hast das Recht zu erfahren, welche Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen Deine Daten erhalten haben. ### 14.6 Recht auf Datenübertragbarkeit (vgl. Art. 20 DSGVO) Du hast das Recht, Deine personenbezogenen Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format von uns zu erhalten, um sie ggf. an einen anderen Verantwortlichen weiterleiten zu lassen, sofern - die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO beruht und - die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Bei der Ausübung Deines Rechts auf Datenübertragbarkeit hast Du das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die uns übertragen wurde. ### 14.7 Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (vgl. Art. 21 DSGVO) Soweit wir die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten auf ein berechtigtes Interesse (gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO) unsererseits stützen, kannst Du Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. Gleiches gilt, sollten wir die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e) DSGVO stützen. Bei Ausübung eines solchen Widerspruchs bitten wir um Darlegung der Gründe, weshalb wir Deine personenbezogenen Daten nicht wie von uns durchgeführt verarbeiten sollten. Im Falle Ihres begründeten Widerspruchs prüfen wir die Sachlage und werden entweder die Datenverarbeitung einstellen bzw. anpassen oder Dir unsere zwingenden schutzwürdigen Gründe aufzeigen, aufgrund derer wir die Verarbeitung fortführen. ### 14.8 Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (vgl. Art. 77 DSGVO) Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Dir das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Deines Aufenthaltsorts, Deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet Dich über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO. ## 15 Wie Du diese Rechte wahrnimmst Zur Wahrnehmung dieser Rechte wende Dich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ## 16 Änderungsvorbehalt Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zu ändern. ## Stand Juni 2026 ## 4 Newsletter ### 4.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten auf unserer Internetseite die Möglichkeit zum Abonnement unseres Newsletters. Bei der Bestellung des Newsletters wird die Angabe von personenbezogenen Daten zur Verarbeitung abgefragt. Dabei handelt es sich um die Daten, die in der Newsletter-Eingabe-Maske abgefragt werden. Eingabefelder, die mit einem „\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*“ gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder: - E-Mail-Adresse Dieses Pflichtfeld ist notwendig, um Dir den Newsletter zukommen zu lassen. Optional kannst Du noch folgende Daten angeben: - Vorname - Nachname - Stadt - Journalistische Tätigkeit (ja oder nein) - Institut / Medium / Organisation Der Newsletter wird per E-Mail versendet. Den Newsletter erhältst Du nur nach erfolgter Anmeldung hierzu. Um den Anforderungen an die DSGVO gerecht zu werden, benutzen wir das sogenannte DOI-Verfahren („Double-Opt-In“). Sofern Du dich für unseren Newsletter anmeldest, erhälst Du eine Bestätigungs-E-Mail auf das von Dir im Eingabefeld benannte elektronische Postfach. Diese E-Mail enthält einen Bestätigungslink, den Du anklicken musst. Nach diesem Verfahren hast Du dich erfolgreich für den Newsletter angemeldet. Zur Durchführung des Verfahrens werden IP-Adresse, Datum und Uhrzeit der Anmeldung gespeichert. Dies, um Missbräuchen vorzubeugen. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht. ### 4.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 4.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Newsletter hat die Funktion, Dich in regelmäßigen Abständen über Angebote und Neuigkeiten von uns zu informieren. ### 4.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten verarbeiten wir nur so lange, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und einer Löschung keine gesetzlichen oder behördlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. ### 4.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Newsletter Bestellung kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu kannst Du den in jedem Newsletter integrierten Link zum Abbestellen klicken oder den Widerruf der Einwilligung auf andere Weise bei uns kundtun. ### 4.6 Versanddienstleister Mailchimp #### 4.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „Mailchimp“, einer Online-Marketing-Plattform. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: The Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Indem Du den Newsletter abonnierst, willigst Du gem. Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a) i.V.m. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO ein, dass Deine Daten durch unseren Versanddienstleister in den USA verarbeitet werden. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Die E-Mail-Adressen unserer Newsletterempfangenden, als auch deren weitere, im Rahmen dieser Hinweise beschriebenen Daten, werden auf den Servern von Mailchimp in den USA gespeichert. Mailchimp verwendet diese Informationen zum Versand und zur Auswertung der Newsletter in unserem Auftrag. Des Weiteren kann Mailchimp nach eigenen Informationen diese Daten zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für wirtschaftliche Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfangenden kommen. Mailchimp nutzt die Daten unserer Newsletterempfangenden jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben. Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von dem Server von Mailchimp abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wie oft sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfangenden zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben noch das von Mailchimp einzelne Nutzende zu beobachten. Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von Mailchimp. Des Weiteren haben wir mit Mailchimp ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich Mailchimp dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzenden zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp kannst Du unter https://Mailchimp.com/legal/privacy/ einsehen. #### 4.6.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Mailchimp erfolgt aufgrund Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. #### 4.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Mailchimp als unseren Versanddienstleister, um eine effektive Adressverwaltung zu gewährleisten und um mit Dir über den Newsletter in Kontakt zu bleiben. #### 4.6.4 Dauer der Datenspeicherung Nach Angaben des Anbieters speichert dieser personenbezogene Daten nur so lange, wie wir Deine personenbezogenen Daten für den Newsletter-Versand nutzen. Mailchimp löscht Deine Daten, wenn wir Dich aus unserer Adresskartei löschen. #### 4.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Zudem steht es Dir jederzeit offen, den „Opt-out“-Link am Ende jeder E-Mail zu nutzen, was dazu führt, dass wir Deine E- Mail-Adresse aus unserer Adresskartei löschen, weswegen dann auch Mailchimp Deine personenbezogenen Daten nicht weiterverarbeitet. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf Adresskarteien, die Mailchimp im Auftrag anderer Auftraggeber verwaltet. ## 5 Mitgliedschaft ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - Adressdaten (Stadt, Straße, Hausnummer, Postleitzahl) - E-Mail-Adresse - Telefonnummer - Geburtsdatum - Motivationen - Mitgliedsbeitrag - Kontodaten (Kontoinhaber, Kreditinstitut, IBAN, BIC) - Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Beruf/ Medium/ Reaktion ### 5.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 5.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung dient der Begründung und der Durchführung eines Mitgliedschaftsverhältnisses. Die Kontakt- und Adressdaten sind notwendig, um die Kommunikation innerhalb der Mitglieder des Vereins zu vereinfachen. Die Verarbeitung von Bankdaten erfolgt aufgrund des jährlichen Mitgliedsbeitrags, der von jedem Nutzenden geleistet werden muss. ### 5.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden für die Dauer der Mitgliedschaft gespeichert. Mit Beendigung der Mitgliedschaft werden die Datenkategorien gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht. ### 5.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Sowohl während als auch nach Deinem Antrag auf Mitgliedschaft steht es Dir frei, die Angabe der personenbezogenen Daten zu ändern, zu korrigieren oder zu löschen. ## 6 Anmeldung zu Veranstaltungen ### 6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich für online und offline Events anzumelden. Die Anmeldung erfolgt entweder via E-Mail oder per Anmeldeformular. Sofern die Anmeldung über ein Anmeldeformular erfolgt, werden folgende Daten verarbeitet. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Arbeitgeber - Mitgliedschaft bei dem Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V. ### 6.2 Rechtsgrundlage Die Anmeldung zu unseren Events beruht auf Deiner Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. ### 6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist Dir die Möglichkeit zu geben, sich für bestimmte Events anmelden zu können. Deine Kontaktdaten benötigen wir, um Dir die notwendigen Informationen und Teilnahmelinks zukommen zu lassen. ### 6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. ### 6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.6 Google Forms #### 6.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für die Bereitstellung des Anmeldeformulars nutzen wir die Dienste Google Docs. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Durch die Nutzung des Formulars werden folgende Daten verarbeitet: • Daten, die Du in das Formular einträgst • IP-Adresse Zudem verwendet Google Forms Cookies, um Nutzerdaten zu sammeln. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Google findest Du hier: https://policies.google.com/privacy?hl=de #### 6.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Google beruht auf Ihrer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. #### 6.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist die Bereitstellung eines Anmeldeformulars. Somit hast Du die Möglichkeit dich unkompliziert für unsere Events anzumelden. #### 6.6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. #### 6.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.7 Zoom #### 6.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für unsere Online-Events nutzen wir die Dienste von Zoom. Zoom dient zugleich als Kommunikationsplattform für Online-Events mittels Video- und Telefonkonferenzen sowie um zu kommunizieren oder Dateien zu bearbeiten und freizugeben. Um an einem unserer Online-Events teilnehmen zu können, senden wir einen Link an Deine E-Mail-Adresse, der zu dem entsprechenden Online-Event bei Zoom weist. Anschließend musst Du Dich bei Zoom registrieren. Dabei werden folgende personenbezogene Daten verarbeitet: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse - Bestätigung der E-Mail-Adresse - Position - Angabe, ob Du Deine persönliche oder Firmen-E-Mail-Adresse angegeben hast - Unternehmensname - Angabe, wie Du auf das Online-Seminar aufmerksam geworden bist Freiwillig kannst Du zudem folgende Angaben machen: - Land/Region - Telefonnummer - Zoom ist End-to-end verschlüsselt. Die Produkte von Zoom verfügen über einen Zustimmungsmechanismus für EU-Benutzende. Vorhandene oder neue Benutzende, die von einer IP-Adresse stammen, die von der EU erkannt wird, müssen einmalig der Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie zustimmen. Die Zustimmung zur aktualisierten Datenschutzrichtlinie und den Nutzungsbedingungen wird zu Compliance-Zwecken gespeichert. Zudem sind Datenschutzeinstellungen innerhalb des Zoom-Accounts möglich. Benutzenden, denen bei ihrem ersten Besuch auf der zoom.us-Website über die IP-Adresse aus einem EU-Mitgliedstaat erkannt werden, wird ein Cookie-Pop-up-Feld angezeigt, in dem Cookie-Einstellungen festgelegt werden können. Diese Cookie-Einstellungen kannst Du auch in Zukunft jederzeit ändern, indem Du den Link zu den Cookie-Einstellungen am Fuße einer beliebigen Seite auf der Website besuchst. Zuvor werden nach Angaben von Zoom keine Daten über Cookies übertragen. Durch das Nutzen von Zoom können zudem je nach Deinen Einstellungen folgende Daten von Zoom verarbeitet werden: Informationen, die Du oder andere hochladen, bereitstellen oder erstellen, während Du Zoom verwendest, sofern Du Chatprotokolle speicherst. Dabei versichert Zoom, dass diese Datenverarbeitung aus keinem anderen Grund geschieht, als im Rahmen der Bereitstellung ihrer Dienstleistungen. Zoom verkauft keine Kundeninhalte an Dritte oder verwendet sie für Werbezwecke. - Technische Informationen (z.B: IP-Adresse, Systemtyp und- version, Kamera und Mikrofontyp) - Metadaten - Nutzereinstellungen - Informationen wie Du den Dienst nutzt (z.B.: nutzt Du eine Videokonferenz oder ein Telefonat) - Ungefährer Standort Zoom bietet die Möglichkeiten zur Gestaltung von individuellen Accounteinstellungen sowie von Benutzerrechten mit Passwortschutz. Als Mitglied des EU-US Privacy Shield verpflichtet sich Zoom außerdem, ein der DSGVO entsprechendes Datenschutzniveau einzuhalten. Ebenfalls unterwirft sich Zoom im Falle einer Datenverarbeitung den Standardvertragsklauseln der EU. Zusätzliche Informationen zum Datenschutz kannst Du der Datenschutzerklärung von Zoom entnehmen: https://zoom.us/privacy #### 6.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken bei der Registrierung gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 6.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Zoom, um Online-Events veranstalten zu können und so die Möglichkeit zu bieten interessante Inhalte anschaulich zu präsentieren. Zoom verarbeitet die Daten, um Dir die Dienste bereitzustellen und zu optimieren. #### 6.7.4 Dauer der Datenspeicherung Zoom löscht personenbezogene Daten, sofern der Verarbeitungszweck erfüllt ist und keine gesetzlichen Regelungen einer Löschung entgegenstehen. Du hast zudem die Möglichkeit, Deine eigenen Inhalte zu löschen. #### 6.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit der Datenverarbeitung zu widersprechen oder eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Kontaktieren hierfür bitte unseren Datenschutzbeauftragten oder Zoom über folgende E-Mail-Adresse: legal@zoom.us oder ## 7 Bewerbungen ### 7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich mittels E-Mail (bewerbung@neuemedienmacher.de) bei uns zu bewerben. Hierfür werden personenbezogene Daten verarbeitet und zur weiteren Verarbeitung für das jeweilige Bewerbungsverfahren gespeichert. ### 7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung sind Art. 88 DSGVO und § 26 BDSG. ### 7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir verarbeiten Deine Daten ausschließlich zu dem Zweck, das Bewerbungsverfahren durchzuführen. ### 7.4 Dauer der Datenspeicherung Sofern die Bewerbung zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses führen sollte, werden die personenbezogenen Daten unter Achtung der gesetzlichen Vorschriften entsprechend gespeichert. Sollte die Bewerbung bei der Auswahl einer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*eines potentiellen Kandidatin\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Kandidaten nicht berücksichtigt werden, wird diese nach den Regeln des hiesigen Löschkonzepts gelöscht, wobei die Vorschriften zum AGG, insbesondere der bestehenden Beweispflicht nach § 22 AGG, Berücksichtigung finden. Dies gilt nicht, sofern gesetzliche Bestimmungen der Löschung entgegenstehen oder Du für eine längere Speicherung Deine Einwilligung erteilt hast. In diesem Falle erfolgt die weitergehende Speicherung Deiner personenbezogenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) bzw. lit. a) DSGVO. ### 7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du kannst jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen und einer weiteren Verarbeitung Deiner Daten widersprechen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge des Bewerbungsverfahrens von uns verarbeitet wurden, werden in diesem Fall gelöscht, es sei denn einer Löschung stehen zwingende gesetzliche Vorschriften entgegen. ## 8 Spenden ### 8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite eröffnen wir Dir die Möglichkeit, uns Spenden ohne Mitgliedschaftserfordernis direkt zukommen zu lassen. Hierfür werden mittels eines Spende-Formulars personenbezogene Daten zur Verarbeitung abgefragt. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Anrede - Vorname - Nachname - Adressdaten (Land, Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer - Spendenbetrag - Spendenrhythmus - Spendenquittung (ja oder nein) - Zahlungsart Folgende Daten kannst Du optional angeben: - E-Mail-Adresse - Firma - Firmenzusatz Wird eine Spendenquittung gewünscht, verarbeiten wir die Daten, um eine entsprechende Spendenquittung auszustellen und zuzusenden. Im Zeitpunkt der Absendung des Formulars wird zudem die IP-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzerin gespeichert. Die IP-Adresse verwenden wir, um einen Missbrauch des Spendenformulars zu verhindern. ### 8.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Die Rechtgrundlage für die Verarbeitung der IP-Adresse ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. ### 8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die erhobenen Daten sind zur Aus- und Durchführung des Spendenauftrags erforderlich. Die E-Mail-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in wird benötigt, um den Eingang des Spendenauftrags zu bestätigen. Für weitere Zwecke werden die Daten nicht verwendet. Die IP-Adresse wird zum Zweck der Betrugsprävention genutzt und um unberechtigte Transaktionen zum Schaden Dritter zu verhindern. ### 8.4 Dauer der Datenverarbeitung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Bei den Bankdaten ist dies unmittelbar nach Einzug des Spendenbetrags der Fall. Die Adressdaten werden nach ggf. gewünschter Erstellung und Zusendung einer Spendenquittung, wie alle weiteren eingegeben Daten im Rahmen steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten, gespeichert, dabei jedoch für jegliche andere Verwendung gesperrt. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobene IP-Adresse wird spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht. ### 8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Nutzende haben jederzeit die Möglichkeit, der Verarbeitung der Daten zu widersprechen. Es ist allerdings zu beachten, dass bei einem Widerspruch der Spendenauftrag nicht mehr wie gewünscht ausgeführt werden kann. ### 8.6 Spendenformular - SozialBank AG #### 8.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Das Spendenformular wird von der SozialBank AG bereitgestellt. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad- Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln. Die eingegebenen Daten werden zur Ausführung des Spendenauftrags unmittelbar mit einer verschlüsselten SSL-Verbindung an die der BFS sowie die von der BFS zur Bereitstellung des Formulars eingesetzten technischen Dienstleistenden weitergegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei der SozialBank AG findest Du unter: https://www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Übermittlung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung eines Spendenformulars. #### 8.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Daten werden verarbeitet, um die Spende mit Dir abzuwickeln. #### 8.6.4 Dauer der Datenverarbeitung Deine Daten werden nur solange gespeichert, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und solange wir durch gesetzliche Pflichten zur Aufbewahrung Deiner Daten verpflichtet sind. #### 8.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Spende abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann. Sofern Du das Spendenformular nicht nutzen möchtest, hast Du die Möglichkeit uns eine Spende per Banküberweisung zukommen zu lassen. Die dafür erforderlichen Bankdaten haben wir auf unserer Webseite hinterlegt. ### 8.7 Lastschrift #### 8.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Sofern Du Dich für das Lastschriftverfahren entscheidest, werden die folgenden Zahlungsdaten erhoben: - Name des Kontoinhabers - IBAN Wir verarbeiten die Zahlungsdaten nicht selbst, sondern diese werden unmittelbar von dem Dienstleistenden, der die Zahlung abwickelt, verarbeitet. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln Über die angegebenen Zahlungsdaten hinaus werden lediglich - Auftragsnummer und - Rechnungsbetrag verarbeitet. Der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Die Dienstleistende kann diese Informationen anderen Informationen (wie etwa Ihrer Adresse oder E-Mail-Adresse) nicht zuordnen. Bitte beachte die Datenschutzerklärung der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*des Dienstleistenden: www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO. #### 8.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Verarbeitung der Daten ist für die Bezahlung per Lastschrift und damit für die Durchführung des Vertrages erforderlich. #### 8.7.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Spendenabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Deiner Daten entgegen. #### 8.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per Lastschrift abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ### 8.8 PayPal #### 8.8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten als möglichen Zahlungsdienst PayPal an. PayPal ist ein virtuelles Kontenmodell und Zahlungsmittel. Um den Zahlungsdienst mittels PayPals zu nutzen, ist die vorherige Anmeldung bei PayPal erforderlich. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg. Sofern Du PayPal als Zahlungsmittel nutzt, werden Deine personenbezogene Daten an PayPal übermittelt. Bei den personenbezogenen Daten handelt es sich um folgende: - Name - Nachname - Adresse - E-Mail-Adresse - IP-Adresse - Telefonnummer - ggf. Mobilnummer - andere Daten, die zur endgültigen Zahlungsabwicklung erforderlich sind Neben der Weitergabe der Daten an Auskunfteien ist es auch möglich, dass PayPal die personenbezogenen Daten ggf. an verbundene Unternehmen, auch Subunternehmer, weiterleitet, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich wird. Das gleiche gilt für eine Auftragsverarbeitung. PayPal verwendet verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Binding Corporate Rules): www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/bcr> , um die Datenverarbeitung abzusichern. Bezüglich der Datenschutzhinweise von PayPal wird auf nachstehenden Link verwiesen: www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full> #### 8.8.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO. #### 8.8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Übermittlung der Daten ist notwendig, um einen etwaigen Missbrauch zu verhindern. Wir teilen mit, dass PayPal die personenbezogenen Daten möglicherweise an Auskunfteien übermittelt. Dies deswegen, weil PayPal sich eine Prüfung Deiner Identität und Bonität vorbehält. #### 8.8.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Kaufabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn, es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Ihrer Daten entgegen. #### 8.8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per PayPal abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ## 9 Social Media Auftritte ### 9.1 Gemeinsam mit uns Verantwortliche soziale Medien \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> betreibt folgende eigene Auftritte in den sozialen Medien: - BlueSky: bsky.app/profile/ndmedienmacher.bsky.social> - Facebook: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/) - Instagram: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.instagram.com/neuemedienmachx/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.instagram.com/neuemedienmachx/) - LinkedIn: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.linkedin.com/company/neue-deutsche- medienmacherinnen-ev/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.linkedin.com/company/neue-deutsche-) - Mastodon: federated.press/@ndmedienmacher> - Threads: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.threads.com/@neuemedienmachx\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.threads.com/@neuemedienmachx) - X: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[twitter.com/NDMedienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://twitter.com/NDMedienmacher) - YouTube: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[www.youtube.com/user/neuemedienmache\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.youtube.com/user/neuemedienmache)r Hierbei greifen wir auf folgende Dienstleistenden zurück: - Bluesky PBLLC, 113 Cherry St, Seattle, WA 98104, USA (“BlueSky”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Facebook”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Instagram”) - LinkedIn Ireland, Wilton Plaza, Wilton Place, Dublin 2, Irland beziehungsweise LinkedIn Corporation, 1000 W. Maude Ave., Sunnyvale, California 94085, USA (“LinkedIn”) - Mastodon GmbH, Mühlenstraße 8a, 14167 Berlin, Deutschland (“Mastodon”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Threads”) - Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA (“X”) - YouTube LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA (“YouTube”) präsentiert durch: Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, Datenverarbeitung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (“Google”) Aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 05.06.2018 (abrufbar unter \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf? text=&docid=202543&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=298398\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf)) gelten Betreibende von Auftritten in sozialen Medien und die Betreibenden der sozialen Medien selbst als gemeinsam für die Datenverarbeitung Verantwortliche. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du unsere Auftritte in den sozialen Medien und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzt. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (z.B. Kommentieren, Teilen, Bewerten). Alternativ kannst Du die Informationen, die wir in den sozialen Medien zur Verfügung stellen, auch auf unserem eigenen Internet-Angebot abrufen. ### 9.2 Datenschutzbeauftragter Unser Datenschutzbeauftragter ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz erreichst Du ihn wie folgt: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> Die Datenschutzbeauftragten der jeweiligen sozialen Medien erreichst Du über die jeweiligen sozialen Medien: - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Bluesky erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: bsky.social/about/support/privacy-policy#privacy-choices> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Facebook, Instagram und Threads erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.meta.com/support/privacy/> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von LinkedIn erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: www.linkedin.com/help/linkedin/ask/TSO-DPO> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Mastodon erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: mastodon.social/about> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von X erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.x.com/de/managing-your-account/accessing-your-x-data> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von YouTube erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1) ### 9.3 Von den sozialen Medien verarbeitete Daten Beim Besuch unserer Auftritte in den sozialen Medien erfassen die Betreibenden der sozialen Medien u.a. Deine IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Deinem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um uns als Betreiber des Auftritts statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Seite zur Verfügung zu stellen. Die in diesem Zusammenhang über Dich erhobenen Daten werden von den Betreibenden der sozialen Medien verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*die Betreiber\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in des jeweiligen sozialen Netzwerkes erhält und wie diese verwendet werden, wird in den Datenschutzerklärungen der jeweiligen sozialen Netzwerke beschrieben. Dort findest Du auch Informationen zu den Kontaktmöglichkeiten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter folgenden Links: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Facebook\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Instagram\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Threads\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*X\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*YouTube\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> In welcher Weise die Betreibenden der sozialen Medien Daten aus dem Besuch unseres Auftritts in den sozialen Medien für eigene Zwecke verwenden, in welchem Umfang Aktivitäten auf den Auftritten in sozialen Medien einzelnen Nutzenden zugeordnet werden, wie lange die Betreibenden diese Daten speichern und ob Daten aus einem Besuch der Auftritten in sozialen Medien an Dritte weitergegeben werden, wird von den Betreibenden der sozialen Medien nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. Beim Zugriff auf unsere Auftritte in sozialen Medien wird die, Deinem Endgerät zugeteilte IP- Adresse an den Betreibenden des jeweiligen sozialen Netzwerks übermittelt. Die sozialen Netzwerke speichern darüber hinaus Informationen über die Endgeräte der Nutzenden (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist den Betreibern der sozialen Medien damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzenden möglich. Wenn Du als nutzende Person aktuell bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk angemeldet bist, befindet sich auf Deinem Endgerät ein Cookie mit Deiner individuellen Kennung in diesem sozialen Netzwerk. Dadurch kann vom Betreibenden des sozialen Netzwerks nachvollzogen werden, dass Du eine bestimmte Seite aufgesucht und wie Du sie genutzt hast. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Deine bisherigen Webseitenbesuche zugeschnitten werden. Wenn Du das vermeiden möchtest, solltest Du dich bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk abmelden bzw. die Funktion "angemeldet bleiben" deaktivieren, die auf deinem Gerät vorhandenen Cookies löschen sowie Deinen Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Anmelde-Informationen, über die Du unmittelbar identifiziert werden kannst, gelöscht. Damit kannst Du unsere Auftritte in sozialen Medien nutzen, ohne dass Deine Nutzerkennung offenbart wird. Wenn Du auf interaktive Funktionen der Seite zugreifst (Gefällt mir, Kommentieren, Teilen, Nachrichten etc.), erscheint eine Anmeldemaske. Nach einer etwaigen Anmeldung bist Du für das genutzte Soziale Netzwerk erneut als bestimmte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in erkennbar. Informationen dazu, wie Du vorhandene Informationen innerhalb des sozialen Netzwerks verwalten oder löschen kannst, findest Du auf den oben genannten Support-Seiten des jeweiligen sozialen Netzwerks. ### 9.4 Von uns verarbeitete Daten #### 9.4.1 Art und Umfang der Datenverarbeitung Die von Dir bei sozialen Netzwerken eingegebenen Daten, insbesondere Dein Nutzername und die, unter Deinem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns insofern verarbeitet, als wir auf Deine Nachrichten gegebenenfalls reagieren. Zudem verweisen Deine veröffentlichten Beiträge, Bewertungen und Kommentare auf Deinen Account in dem jeweiligen sozialen Netzwerk. Wenn Du uns über ein @ oder ein # oder Ähnliches erwähnst, wird diese Erwähnung unter Deinem Nutzernamen gegebenenfalls auf unserer Seite veröffentlicht. Die von Dir frei bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so gegebenenfalls von uns in unser Angebot einbezogen und anderen Nutzenden des jeweiligen sozialen Netzwerkes zugänglich gemacht. Markierst Du unseren Auftritt in den sozialen Medien mit „Gefällt mir“ oder „Folgen“ oder einer ähnlichen Interaktion, so wird uns dies von dem jeweiligen sozialen Netzwerk mit Deinem Nutzernamen und Link zu Deinem Account mitgeteilt. Wir als Anbieter des Informationsdienstes erheben und verarbeiten darüber hinaus keine Daten aus Deiner Nutzung unserer Auftritte in den sozialen Medien. #### 9.4.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung Die Datenverarbeitung von unserer Seite basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der werbenden Funktion von sozialen Medien. Wir nutzen diese, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens zu steigern. #### 9.4.3 Zweck der Verarbeitung Die in diesem Zusammenhang von Dir angegebenen und für uns ggf. zugänglichen Daten (z.B. Nutzername, Bilder, ggf. Interessen, Kontaktdaten) werden von uns ausschließlich zum Zweck der Kunden- und Interessentenkommunikation verarbeitet. Unser berechtigtes Interesse liegt darin, Dir eine Plattform zu bieten, auf der wir Dir aktuelle Informationen anzeigen und mit Hilfe derer Du Dein Anliegen an uns richten kannst und wir Deinem Anliegen schnellstmöglich nachkommen können. #### 9.4.4 Dauer der Speicherung Deine Daten werden, soweit es uns möglich ist, bei Einstellung unseres Auftritts in den sozialen Medien gelöscht. ## 10 Social Media Links Wir haben auf unseren Diensten Social Media Plattformen über Links eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Sofern Du auf den Social Media Link klickst, wird die Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters aufgerufen. Durch den Aufruf der Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters über unsere Dienste werden dem jeweiligen Social Media Anbieter die jeweiligen Bezugsdaten übermittelt. Der Social Media Anbieter erhält dadurch die Information, dass Du uns besucht hast. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Wenn Du auf einen Social Media Link klickst, werden möglicherweise Daten von Dir durch den jeweiligen Anbieter in den USA verarbeitet. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Sofern Du nicht auf die Links der Social Media Anbieter klickst, findet eine Datenübermittlung nicht statt. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die Social Media Anbieter findest Du hier: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Facebook\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Instagram\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Threads\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*X\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*YouTube\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> ## 11 Social Media Plugins Wir haben auf unserer Webseite Social Media Plattformen über sogenannte „Social Plugins“ eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Diese schlüsseln wir für Dich im Folgenden genau auf. ### 11.1 YouTube Video #### 11.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen für die Einbindung von Videos auf unserer Webseite den Anbieter YouTube. Für die Datenverarbeitung gemeinsam mit uns verantwortlich ist: YouTube LLC, 901 Cherry Avenue, San Bruno, CA 94066, USA, vertreten durch Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland. Normalerweise wird bereits bei Aufruf einiger Seiten unserer Webseite mit eingebetteten Videos Deine IP-Adresse an YouTube gesendet und Cookies auf Deinem Rechner installiert. Wir haben YouTube-Videos jedoch mit dem erweiterten Datenschutzmodus eingebunden. In diesem Fall nimmt YouTube immer noch Kontakt zu dem Dienst Google Ad Manager - früher Double Click - von Google auf, doch werden dabei laut der Datenschutzerklärung von Google personenbezogene Daten nicht ausgewertet. Dadurch werden von YouTube keine Informationen über die Besucher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen mehr gespeichert, es sei denn, sie sehen sich das Video an. Wenn Du das Video anklickst, wird Deine IP-Adresse an YouTube übermittelt und YouTube erfährt, dass Du das Video angesehen hast. Bist Du bei YouTube eingeloggt, wird diese Information auch Deinem Benutzerkonto zugeordnet. Von der dann möglichen Erhebung und Verwendung Deiner Daten durch YouTube haben wir keine Kenntnis und darauf auch keinen Einfluss. Für weitere Informationen zum Thema Datenschutz verweisen wir auf die nachstehende Datenrichtlinie von YouTube bzw. Google: www.google.de/intl/de/policies/privacy/> #### 11.1.1.1 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 11.1.1.2 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Social Media, um unser Unternehmen bekannter zu machen. Außerdem möchten wir Dir die Möglichkeit bieten über unsere Webseite mit den sozialen Medien zu interagieren. #### 11.1.1.3 Dauer der Datenspeicherung Die Daten, die von YouTube (Google) über Plugins und Werbung erhoben werden, werden von dem Verantwortlichen nach einer festen Speicherdauer gelöscht. Laut Google beträgt diese Zeit 9 bzw. 18 Monate. #### 11.1.1.4 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Um die Datenverarbeitung durch YouTube zu verhindern, hast Du die Möglichkeit, dich vor Aufruf unserer Webseite bei YouTube auszuloggen und alle Cookies aus deinem Browserverlauf zu löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der YouTube Profileinstellungen möglich. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktop Computer oder mobile Geräte übernommen. ## 12 Tracker und Analysetools ### 12.1 Matomo #### 12.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen den Web-Analysedienst Matomo (ehemals PIWIK). Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: InnoCraft Ltd., 150 Willis St, 6011 Wellington, Neuseeland. Matomo sitzt in Neu Seeland, einem Drittland mit von der EU-Kommission zertifizierten angemessenem Schutzniveau gem. Art 45 Abs. 3 DSGVO, \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/legal- content/EN/ALL/?uri=CELEX%3A32013D0065\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/legal-) Matomo setzt ein Cookie. Zur Erklärung der Cookies wird auf den entsprechenden Passus weiter oben verwiesen. Folgende Daten werden dabei gespeichert: - IP-Adresse (wird nur in anonymisierter Form erfasst und gespeichert) - Datum und Uhrzeit der Abfrage - Name(n) der aufgerufenen Seite(n) - URL(s) der aufgerufenen Seite(n) - URL der vorhergehenden Seite - Bildschirmauflösung - Angeklickte und heruntergeladene Dateien - Klicks auf externe Links - Klick- und Mausbewegungen - Zeit, die die Seite zum Laden benötigt - Standort der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*des Nutzenden: Land - Sprache des Browsers - Typ und Version des Browsers - Suchvorgänge auf der Website Wir verwenden die Matomo-Cloud-Solution. Die durch die Cookies erzeugten Informationen über die Webseitennutzung an den Server von Matomo übertragen und gespeichert, damit das Nutzungsverhalten ausgewertet werden kann. Die Software ist so eingestellt, dass die IP-Adressen nicht vollständig gespeichert, sondern 2 Bytes der IP- Adresse maskiert werden (Bsp.: 192.168.xxx.xxx). Auf diese Weise ist eine Zuordnung der gekürzten IP-Adresse zum aufrufenden Rechner nicht mehr möglich. Für weitere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen von Matomo verweisen wir auf die nachstehenden Links: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://matomo.org/privacy/ und https://matomo.org/privacy- policy/\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://matomo.org/privacy/) #### 12.1.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 12.1.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Web-Analysedienst Matomo dient uns vorwiegend zur Optimierung der Webseite sowie zur Kosten-Nutzen-Analyse. Matomo wird weiterhin dafür genutzt, um eine Analyse des Besucherstroms der Nutzenden auf der Webseite zu ermöglichen. Es liegt in unserem Interesse, unser Webseite-Angebot für Dich anschaulich und nutzerfreundlich zu gestalten. #### 12.1.4 Dauer der Datenspeicherung Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche, behördliche oder vertragliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. Spätestens werden die Daten nach 730 Tagen gelöscht. #### 12.1.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte wende Dich hierfür an unseren Datenschutzbeauftragten. Das Setzen von Cookies kann zudem durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowser jederzeit verhindert werden. Die bereits gesetzten Cookies können auch in den Einstellungen des Internetbrowsers für die Zukunft gelöscht werden. Wir geben zu bedenken, dass die Verhinderung des Setzens von Cookies zur Folge haben kann, dass nicht alle Funktionen uneingeschränkt verfügbar sind. Für Fragen zum Datenschutz an Matomo kannst Du Dich unter folgender E-Mail-Adresse an Matomo wenden: ## 13 Datentransfer in ein Drittland Damit wir unsere Leistungen erbringen können, bedienen wir uns der Unterstützung von Diensteanbietern aus dem europäischen Raum als auch aus Drittstaaten. Um den Schutz Deiner personenbezogenen Daten auch im Fall der Datenübermittlung in ein Drittland sicherzustellen, schließen wir mit jedem der sorgfältig ausgewählten Diensteanbieter spezielle Auftragsverarbeitungsverträge. Alle von uns genutzten Diensteanbieter verfügen über hinreichende Nachweise, dass sie die Datensicherheit über geeignete technische und organisatorische Maßnahmen sicherstellen. Unsere Diensteanbieter aus Drittländern befinden sich entweder in Ländern, die über ein von der EU-Kommission anerkanntes, angemessenes Datenschutzniveau verfügen (Art. 45 DSGVO) oder haben geeignete Garantien vorgesehen (Art. 46 DSGVO). \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Angemessenes Schutzniveau:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Der Anbieter stammt aus einem Land, dessen angemessenes Datenschutzniveau von der EU-Kommission anerkannt wurde. Nähere Informationen findest Du unter: Adequacy decisions (europa.eu) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*EU-Standardvertragsklauseln:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Unser Anbieter hat sich den EU-Standardvertragsklauseln unterworfen, um einen sicheren Datentransfer zu gewährleisten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj? uri=CELEX%3A32021D0914&locale=en\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Binding Corporate Rules:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Die DSGVO sieht mit Art. 47 die Möglichkeit vor, den Datenschutz beim Datentransfer in einen Drittstaat über verbindliche interne Datenschutzvorschriften zu gewährleisten. Diese werden von den zuständigen Aufsichtsbehörden im Rahmen des Kohärenzverfahrens nach Art. 63 DSGVO geprüft und abgenommen. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Einwilligung:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Außerdem findet ein Datentransfer in ein Drittland ohne angemessenes Schutzniveau nur dann statt, wenn Du uns gem. Art. 49 Abs. 1 lit. a) DSGVO hierfür Deine Einwilligung erteilt hast oder eine andere Ausnahme nach Art. 49 DSGVO für die Datenübermittlung einschlägig ist. ## 14 Deine Rechte Du hast gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Dich betreffenden personenbezogenen Daten: ### 14.1 Recht auf Widerruf der Einwilligung (vgl. Art. 7 DSGVO) Falls Du eine Einwilligung zur Verarbeitung Deiner Daten erteilt hast, kannst Du diese jederzeit widerrufen. Ein solcher Widerruf beeinflusst die Zulässigkeit der Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten für die Zukunft, nachdem Du ihn gegenüber uns ausgesprochen hast. Er kann (fern-)mündlich oder schriftlich per Post oder E-Mail an uns erfolgen. ### 14.2 Recht auf Auskunft (vgl. Art. 15 DSGVO) Im Falle eines Auskunftsersuchens musst Du hinreichende Angaben zu Deiner Identität machen und einen Nachweis erbringen, dass es sich um Deine Informationen handelt. Die Auskunft betrifft folgende Informationen: - die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden; - die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden; - die Empfangenden bzw. die Kategorien von Empfangenden, gegenüber denen die Dich betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden; - die geplante Dauer der Speicherung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer; - das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung; - das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde; - alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden; - das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person. ### 14.3 Recht auf Berichtigung oder Löschung (vgl. Art. 16, 17 DSGVO) Du hast ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber uns als Verantwortlichem, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Dich betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen. Zudem kannst Du die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten verlangen, sofern einer der folgenden Gründe auf Dich zutrifft: - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig. - Du widerrufst Deine Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. - Du legst gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Du legst gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet. - Die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaatenerforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Haben wir die Dich betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so treffen wir alle zumutbaren Maßnahmen auch andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche darüber zu informieren, dass Du die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hast. Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist: - zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information; - zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde; - aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO; - für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das oben genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder - zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. ### 14.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (vgl. Art. 18 DSGVO) Unter den folgenden Voraussetzungen kannst Du die Einschränkung der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten von uns verlangen: - wenn Du die Richtigkeit, der Dich betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreitest, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit Deiner personenbezogenen Daten zu überprüfen; - die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Du die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnst und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangst; - wir die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigen, Du diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigst, oder - wenn Du Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hast und noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe gegenüber Deinen Gründen überwiegen. Wurde die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Deiner Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, wirst Du von uns unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird. ### 14.5 Recht auf Unterrichtung (vgl. Art. 19 DSGVO) Hast Du uns gegenüber Dein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung geltend gemacht, sind wir verpflichtet, allen Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen deiner personenbezogenen Daten die Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung mitzuteilen. Dies gilt nur insoweit, wie sich diese Mitteilung nicht als unmöglich erweist oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden wäre. Du hast das Recht zu erfahren, welche Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen Deine Daten erhalten haben. ### 14.6 Recht auf Datenübertragbarkeit (vgl. Art. 20 DSGVO) Du hast das Recht, Deine personenbezogenen Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format von uns zu erhalten, um sie ggf. an einen anderen Verantwortlichen weiterleiten zu lassen, sofern - die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO beruht und - die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Bei der Ausübung Deines Rechts auf Datenübertragbarkeit hast Du das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die uns übertragen wurde. ### 14.7 Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (vgl. Art. 21 DSGVO) Soweit wir die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten auf ein berechtigtes Interesse (gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO) unsererseits stützen, kannst Du Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. Gleiches gilt, sollten wir die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e) DSGVO stützen. Bei Ausübung eines solchen Widerspruchs bitten wir um Darlegung der Gründe, weshalb wir Deine personenbezogenen Daten nicht wie von uns durchgeführt verarbeiten sollten. Im Falle Ihres begründeten Widerspruchs prüfen wir die Sachlage und werden entweder die Datenverarbeitung einstellen bzw. anpassen oder Dir unsere zwingenden schutzwürdigen Gründe aufzeigen, aufgrund derer wir die Verarbeitung fortführen. ### 14.8 Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (vgl. Art. 77 DSGVO) Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Dir das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Deines Aufenthaltsorts, Deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet Dich über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO. ## 15 Wie Du diese Rechte wahrnimmst Zur Wahrnehmung dieser Rechte wende Dich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten: \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ## 16 Änderungsvorbehalt Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zu ändern. ## Stand Juni 2026 ## 4 Newsletter ### 4.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten auf unserer Internetseite die Möglichkeit zum Abonnement unseres Newsletters. Bei der Bestellung des Newsletters wird die Angabe von personenbezogenen Daten zur Verarbeitung abgefragt. Dabei handelt es sich um die Daten, die in der Newsletter-Eingabe-Maske abgefragt werden. Eingabefelder, die mit einem „\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*“ gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder: - E-Mail-Adresse Dieses Pflichtfeld ist notwendig, um Dir den Newsletter zukommen zu lassen. Optional kannst Du noch folgende Daten angeben: - Vorname - Nachname - Stadt - Journalistische Tätigkeit (ja oder nein) - Institut / Medium / Organisation Der Newsletter wird per E-Mail versendet. Den Newsletter erhältst Du nur nach erfolgter Anmeldung hierzu. Um den Anforderungen an die DSGVO gerecht zu werden, benutzen wir das sogenannte DOI-Verfahren („Double-Opt-In“). Sofern Du dich für unseren Newsletter anmeldest, erhälst Du eine Bestätigungs-E-Mail auf das von Dir im Eingabefeld benannte elektronische Postfach. Diese E-Mail enthält einen Bestätigungslink, den Du anklicken musst. Nach diesem Verfahren hast Du dich erfolgreich für den Newsletter angemeldet. Zur Durchführung des Verfahrens werden IP-Adresse, Datum und Uhrzeit der Anmeldung gespeichert. Dies, um Missbräuchen vorzubeugen. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht. ### 4.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 4.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Newsletter hat die Funktion, Dich in regelmäßigen Abständen über Angebote und Neuigkeiten von uns zu informieren. ### 4.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten verarbeiten wir nur so lange, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und einer Löschung keine gesetzlichen oder behördlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. ### 4.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Newsletter Bestellung kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu kannst Du den in jedem Newsletter integrierten Link zum Abbestellen klicken oder den Widerruf der Einwilligung auf andere Weise bei uns kundtun. ### 4.6 Versanddienstleister Mailchimp #### 4.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „Mailchimp“, einer Online-Marketing-Plattform. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: The Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Indem Du den Newsletter abonnierst, willigst Du gem. Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a) i.V.m. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO ein, dass Deine Daten durch unseren Versanddienstleister in den USA verarbeitet werden. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Die E-Mail-Adressen unserer Newsletterempfangenden, als auch deren weitere, im Rahmen dieser Hinweise beschriebenen Daten, werden auf den Servern von Mailchimp in den USA gespeichert. Mailchimp verwendet diese Informationen zum Versand und zur Auswertung der Newsletter in unserem Auftrag. Des Weiteren kann Mailchimp nach eigenen Informationen diese Daten zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für wirtschaftliche Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfangenden kommen. Mailchimp nutzt die Daten unserer Newsletterempfangenden jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben. Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von dem Server von Mailchimp abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wie oft sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfangenden zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben noch das von Mailchimp einzelne Nutzende zu beobachten. Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von Mailchimp. Des Weiteren haben wir mit Mailchimp ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich Mailchimp dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzenden zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp kannst Du unter https://Mailchimp.com/legal/privacy/ einsehen. #### 4.6.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Mailchimp erfolgt aufgrund Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. #### 4.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Mailchimp als unseren Versanddienstleister, um eine effektive Adressverwaltung zu gewährleisten und um mit Dir über den Newsletter in Kontakt zu bleiben. #### 4.6.4 Dauer der Datenspeicherung Nach Angaben des Anbieters speichert dieser personenbezogene Daten nur so lange, wie wir Deine personenbezogenen Daten für den Newsletter-Versand nutzen. Mailchimp löscht Deine Daten, wenn wir Dich aus unserer Adresskartei löschen. #### 4.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Zudem steht es Dir jederzeit offen, den „Opt-out“-Link am Ende jeder E-Mail zu nutzen, was dazu führt, dass wir Deine E- Mail-Adresse aus unserer Adresskartei löschen, weswegen dann auch Mailchimp Deine personenbezogenen Daten nicht weiterverarbeitet. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf Adresskarteien, die Mailchimp im Auftrag anderer Auftraggeber verwaltet. ## 5 Mitgliedschaft ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - Adressdaten (Stadt, Straße, Hausnummer, Postleitzahl) - E-Mail-Adresse - Telefonnummer - Geburtsdatum - Motivationen - Mitgliedsbeitrag - Kontodaten (Kontoinhaber, Kreditinstitut, IBAN, BIC) - Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Beruf/ Medium/ Reaktion ### 5.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 5.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung dient der Begründung und der Durchführung eines Mitgliedschaftsverhältnisses. Die Kontakt- und Adressdaten sind notwendig, um die Kommunikation innerhalb der Mitglieder des Vereins zu vereinfachen. Die Verarbeitung von Bankdaten erfolgt aufgrund des jährlichen Mitgliedsbeitrags, der von jedem Nutzenden geleistet werden muss. ### 5.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden für die Dauer der Mitgliedschaft gespeichert. Mit Beendigung der Mitgliedschaft werden die Datenkategorien gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht. ### 5.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Sowohl während als auch nach Deinem Antrag auf Mitgliedschaft steht es Dir frei, die Angabe der personenbezogenen Daten zu ändern, zu korrigieren oder zu löschen. ## 6 Anmeldung zu Veranstaltungen ### 6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich für online und offline Events anzumelden. Die Anmeldung erfolgt entweder via E-Mail oder per Anmeldeformular. Sofern die Anmeldung über ein Anmeldeformular erfolgt, werden folgende Daten verarbeitet. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Arbeitgeber - Mitgliedschaft bei dem Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V. ### 6.2 Rechtsgrundlage Die Anmeldung zu unseren Events beruht auf Deiner Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. ### 6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist Dir die Möglichkeit zu geben, sich für bestimmte Events anmelden zu können. Deine Kontaktdaten benötigen wir, um Dir die notwendigen Informationen und Teilnahmelinks zukommen zu lassen. ### 6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. ### 6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.6 Google Forms #### 6.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für die Bereitstellung des Anmeldeformulars nutzen wir die Dienste Google Docs. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Durch die Nutzung des Formulars werden folgende Daten verarbeitet: • Daten, die Du in das Formular einträgst • IP-Adresse Zudem verwendet Google Forms Cookies, um Nutzerdaten zu sammeln. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Google findest Du hier: https://policies.google.com/privacy?hl=de #### 6.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Google beruht auf Ihrer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. #### 6.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist die Bereitstellung eines Anmeldeformulars. Somit hast Du die Möglichkeit dich unkompliziert für unsere Events anzumelden. #### 6.6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. #### 6.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.7 Zoom #### 6.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für unsere Online-Events nutzen wir die Dienste von Zoom. Zoom dient zugleich als Kommunikationsplattform für Online-Events mittels Video- und Telefonkonferenzen sowie um zu kommunizieren oder Dateien zu bearbeiten und freizugeben. Um an einem unserer Online-Events teilnehmen zu können, senden wir einen Link an Deine E-Mail-Adresse, der zu dem entsprechenden Online-Event bei Zoom weist. Anschließend musst Du Dich bei Zoom registrieren. Dabei werden folgende personenbezogene Daten verarbeitet: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse - Bestätigung der E-Mail-Adresse - Position - Angabe, ob Du Deine persönliche oder Firmen-E-Mail-Adresse angegeben hast - Unternehmensname - Angabe, wie Du auf das Online-Seminar aufmerksam geworden bist Freiwillig kannst Du zudem folgende Angaben machen: - Land/Region - Telefonnummer - Zoom ist End-to-end verschlüsselt. Die Produkte von Zoom verfügen über einen Zustimmungsmechanismus für EU-Benutzende. Vorhandene oder neue Benutzende, die von einer IP-Adresse stammen, die von der EU erkannt wird, müssen einmalig der Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie zustimmen. Die Zustimmung zur aktualisierten Datenschutzrichtlinie und den Nutzungsbedingungen wird zu Compliance-Zwecken gespeichert. Zudem sind Datenschutzeinstellungen innerhalb des Zoom-Accounts möglich. Benutzenden, denen bei ihrem ersten Besuch auf der zoom.us-Website über die IP-Adresse aus einem EU-Mitgliedstaat erkannt werden, wird ein Cookie-Pop-up-Feld angezeigt, in dem Cookie-Einstellungen festgelegt werden können. Diese Cookie-Einstellungen kannst Du auch in Zukunft jederzeit ändern, indem Du den Link zu den Cookie-Einstellungen am Fuße einer beliebigen Seite auf der Website besuchst. Zuvor werden nach Angaben von Zoom keine Daten über Cookies übertragen. Durch das Nutzen von Zoom können zudem je nach Deinen Einstellungen folgende Daten von Zoom verarbeitet werden: Informationen, die Du oder andere hochladen, bereitstellen oder erstellen, während Du Zoom verwendest, sofern Du Chatprotokolle speicherst. Dabei versichert Zoom, dass diese Datenverarbeitung aus keinem anderen Grund geschieht, als im Rahmen der Bereitstellung ihrer Dienstleistungen. Zoom verkauft keine Kundeninhalte an Dritte oder verwendet sie für Werbezwecke. - Technische Informationen (z.B: IP-Adresse, Systemtyp und- version, Kamera und Mikrofontyp) - Metadaten - Nutzereinstellungen - Informationen wie Du den Dienst nutzt (z.B.: nutzt Du eine Videokonferenz oder ein Telefonat) - Ungefährer Standort Zoom bietet die Möglichkeiten zur Gestaltung von individuellen Accounteinstellungen sowie von Benutzerrechten mit Passwortschutz. Als Mitglied des EU-US Privacy Shield verpflichtet sich Zoom außerdem, ein der DSGVO entsprechendes Datenschutzniveau einzuhalten. Ebenfalls unterwirft sich Zoom im Falle einer Datenverarbeitung den Standardvertragsklauseln der EU. Zusätzliche Informationen zum Datenschutz kannst Du der Datenschutzerklärung von Zoom entnehmen: https://zoom.us/privacy #### 6.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken bei der Registrierung gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 6.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Zoom, um Online-Events veranstalten zu können und so die Möglichkeit zu bieten interessante Inhalte anschaulich zu präsentieren. Zoom verarbeitet die Daten, um Dir die Dienste bereitzustellen und zu optimieren. #### 6.7.4 Dauer der Datenspeicherung Zoom löscht personenbezogene Daten, sofern der Verarbeitungszweck erfüllt ist und keine gesetzlichen Regelungen einer Löschung entgegenstehen. Du hast zudem die Möglichkeit, Deine eigenen Inhalte zu löschen. #### 6.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit der Datenverarbeitung zu widersprechen oder eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Kontaktieren hierfür bitte unseren Datenschutzbeauftragten oder Zoom über folgende E-Mail-Adresse: legal@zoom.us oder ## 7 Bewerbungen ### 7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich mittels E-Mail (bewerbung@neuemedienmacher.de) bei uns zu bewerben. Hierfür werden personenbezogene Daten verarbeitet und zur weiteren Verarbeitung für das jeweilige Bewerbungsverfahren gespeichert. ### 7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung sind Art. 88 DSGVO und § 26 BDSG. ### 7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir verarbeiten Deine Daten ausschließlich zu dem Zweck, das Bewerbungsverfahren durchzuführen. ### 7.4 Dauer der Datenspeicherung Sofern die Bewerbung zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses führen sollte, werden die personenbezogenen Daten unter Achtung der gesetzlichen Vorschriften entsprechend gespeichert. Sollte die Bewerbung bei der Auswahl einer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*eines potentiellen Kandidatin\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Kandidaten nicht berücksichtigt werden, wird diese nach den Regeln des hiesigen Löschkonzepts gelöscht, wobei die Vorschriften zum AGG, insbesondere der bestehenden Beweispflicht nach § 22 AGG, Berücksichtigung finden. Dies gilt nicht, sofern gesetzliche Bestimmungen der Löschung entgegenstehen oder Du für eine längere Speicherung Deine Einwilligung erteilt hast. In diesem Falle erfolgt die weitergehende Speicherung Deiner personenbezogenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) bzw. lit. a) DSGVO. ### 7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du kannst jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen und einer weiteren Verarbeitung Deiner Daten widersprechen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge des Bewerbungsverfahrens von uns verarbeitet wurden, werden in diesem Fall gelöscht, es sei denn einer Löschung stehen zwingende gesetzliche Vorschriften entgegen. ## 8 Spenden ### 8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite eröffnen wir Dir die Möglichkeit, uns Spenden ohne Mitgliedschaftserfordernis direkt zukommen zu lassen. Hierfür werden mittels eines Spende-Formulars personenbezogene Daten zur Verarbeitung abgefragt. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Anrede - Vorname - Nachname - Adressdaten (Land, Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer - Spendenbetrag - Spendenrhythmus - Spendenquittung (ja oder nein) - Zahlungsart Folgende Daten kannst Du optional angeben: - E-Mail-Adresse - Firma - Firmenzusatz Wird eine Spendenquittung gewünscht, verarbeiten wir die Daten, um eine entsprechende Spendenquittung auszustellen und zuzusenden. Im Zeitpunkt der Absendung des Formulars wird zudem die IP-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzerin gespeichert. Die IP-Adresse verwenden wir, um einen Missbrauch des Spendenformulars zu verhindern. ### 8.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Die Rechtgrundlage für die Verarbeitung der IP-Adresse ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. ### 8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die erhobenen Daten sind zur Aus- und Durchführung des Spendenauftrags erforderlich. Die E-Mail-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in wird benötigt, um den Eingang des Spendenauftrags zu bestätigen. Für weitere Zwecke werden die Daten nicht verwendet. Die IP-Adresse wird zum Zweck der Betrugsprävention genutzt und um unberechtigte Transaktionen zum Schaden Dritter zu verhindern. ### 8.4 Dauer der Datenverarbeitung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Bei den Bankdaten ist dies unmittelbar nach Einzug des Spendenbetrags der Fall. Die Adressdaten werden nach ggf. gewünschter Erstellung und Zusendung einer Spendenquittung, wie alle weiteren eingegeben Daten im Rahmen steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten, gespeichert, dabei jedoch für jegliche andere Verwendung gesperrt. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobene IP-Adresse wird spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht. ### 8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Nutzende haben jederzeit die Möglichkeit, der Verarbeitung der Daten zu widersprechen. Es ist allerdings zu beachten, dass bei einem Widerspruch der Spendenauftrag nicht mehr wie gewünscht ausgeführt werden kann. ### 8.6 Spendenformular - SozialBank AG #### 8.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Das Spendenformular wird von der SozialBank AG bereitgestellt. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad- Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln. Die eingegebenen Daten werden zur Ausführung des Spendenauftrags unmittelbar mit einer verschlüsselten SSL-Verbindung an die der BFS sowie die von der BFS zur Bereitstellung des Formulars eingesetzten technischen Dienstleistenden weitergegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei der SozialBank AG findest Du unter: https://www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Übermittlung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung eines Spendenformulars. #### 8.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Daten werden verarbeitet, um die Spende mit Dir abzuwickeln. #### 8.6.4 Dauer der Datenverarbeitung Deine Daten werden nur solange gespeichert, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und solange wir durch gesetzliche Pflichten zur Aufbewahrung Deiner Daten verpflichtet sind. #### 8.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Spende abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann. Sofern Du das Spendenformular nicht nutzen möchtest, hast Du die Möglichkeit uns eine Spende per Banküberweisung zukommen zu lassen. Die dafür erforderlichen Bankdaten haben wir auf unserer Webseite hinterlegt. ### 8.7 Lastschrift #### 8.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Sofern Du Dich für das Lastschriftverfahren entscheidest, werden die folgenden Zahlungsdaten erhoben: - Name des Kontoinhabers - IBAN Wir verarbeiten die Zahlungsdaten nicht selbst, sondern diese werden unmittelbar von dem Dienstleistenden, der die Zahlung abwickelt, verarbeitet. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln Über die angegebenen Zahlungsdaten hinaus werden lediglich - Auftragsnummer und - Rechnungsbetrag verarbeitet. Der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Die Dienstleistende kann diese Informationen anderen Informationen (wie etwa Ihrer Adresse oder E-Mail-Adresse) nicht zuordnen. Bitte beachte die Datenschutzerklärung der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*des Dienstleistenden: www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO. #### 8.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Verarbeitung der Daten ist für die Bezahlung per Lastschrift und damit für die Durchführung des Vertrages erforderlich. #### 8.7.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Spendenabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Deiner Daten entgegen. #### 8.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per Lastschrift abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ### 8.8 PayPal #### 8.8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten als möglichen Zahlungsdienst PayPal an. PayPal ist ein virtuelles Kontenmodell und Zahlungsmittel. Um den Zahlungsdienst mittels PayPals zu nutzen, ist die vorherige Anmeldung bei PayPal erforderlich. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg. Sofern Du PayPal als Zahlungsmittel nutzt, werden Deine personenbezogene Daten an PayPal übermittelt. Bei den personenbezogenen Daten handelt es sich um folgende: - Name - Nachname - Adresse - E-Mail-Adresse - IP-Adresse - Telefonnummer - ggf. Mobilnummer - andere Daten, die zur endgültigen Zahlungsabwicklung erforderlich sind Neben der Weitergabe der Daten an Auskunfteien ist es auch möglich, dass PayPal die personenbezogenen Daten ggf. an verbundene Unternehmen, auch Subunternehmer, weiterleitet, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich wird. Das gleiche gilt für eine Auftragsverarbeitung. PayPal verwendet verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Binding Corporate Rules): www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/bcr> , um die Datenverarbeitung abzusichern. Bezüglich der Datenschutzhinweise von PayPal wird auf nachstehenden Link verwiesen: www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full> #### 8.8.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO. #### 8.8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Übermittlung der Daten ist notwendig, um einen etwaigen Missbrauch zu verhindern. Wir teilen mit, dass PayPal die personenbezogenen Daten möglicherweise an Auskunfteien übermittelt. Dies deswegen, weil PayPal sich eine Prüfung Deiner Identität und Bonität vorbehält. #### 8.8.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Kaufabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn, es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Ihrer Daten entgegen. #### 8.8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per PayPal abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ## 9 Social Media Auftritte ### 9.1 Gemeinsam mit uns Verantwortliche soziale Medien \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> betreibt folgende eigene Auftritte in den sozialen Medien: - BlueSky: bsky.app/profile/ndmedienmacher.bsky.social> - Facebook: \\\\\\\\\\\\\\\[www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/) - Instagram: \\\\\\\\\\\\\\\[www.instagram.com/neuemedienmachx/\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.instagram.com/neuemedienmachx/) - LinkedIn: \\\\\\\\\\\\\\\[www.linkedin.com/company/neue-deutsche- medienmacherinnen-ev/\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.linkedin.com/company/neue-deutsche-) - Mastodon: federated.press/@ndmedienmacher> - Threads: \\\\\\\\\\\\\\\[www.threads.com/@neuemedienmachx\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.threads.com/@neuemedienmachx) - X: \\\\\\\\\\\\\\\[twitter.com/NDMedienmacher\\\\\\\\\\\\\\\](http://twitter.com/NDMedienmacher) - YouTube: \\\\\\\\\\\\\\\[www.youtube.com/user/neuemedienmache\\\\\\\\\\\\\\\](http://www.youtube.com/user/neuemedienmache)r Hierbei greifen wir auf folgende Dienstleistenden zurück: - Bluesky PBLLC, 113 Cherry St, Seattle, WA 98104, USA (“BlueSky”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Facebook”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Instagram”) - LinkedIn Ireland, Wilton Plaza, Wilton Place, Dublin 2, Irland beziehungsweise LinkedIn Corporation, 1000 W. Maude Ave., Sunnyvale, California 94085, USA (“LinkedIn”) - Mastodon GmbH, Mühlenstraße 8a, 14167 Berlin, Deutschland (“Mastodon”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Threads”) - Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA (“X”) - YouTube LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA (“YouTube”) präsentiert durch: Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, Datenverarbeitung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (“Google”) Aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 05.06.2018 (abrufbar unter \\\\\\\\\\\\\\\[http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf? text=&docid=202543&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=298398\\\\\\\\\\\\\\\](http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf)) gelten Betreibende von Auftritten in sozialen Medien und die Betreibenden der sozialen Medien selbst als gemeinsam für die Datenverarbeitung Verantwortliche. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du unsere Auftritte in den sozialen Medien und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzt. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (z.B. Kommentieren, Teilen, Bewerten). Alternativ kannst Du die Informationen, die wir in den sozialen Medien zur Verfügung stellen, auch auf unserem eigenen Internet-Angebot abrufen. ### 9.2 Datenschutzbeauftragter Unser Datenschutzbeauftragter ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz erreichst Du ihn wie folgt: \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> Die Datenschutzbeauftragten der jeweiligen sozialen Medien erreichst Du über die jeweiligen sozialen Medien: - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Bluesky erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: bsky.social/about/support/privacy-policy#privacy-choices> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Facebook, Instagram und Threads erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.meta.com/support/privacy/> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von LinkedIn erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: www.linkedin.com/help/linkedin/ask/TSO-DPO> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von Mastodon erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: mastodon.social/about> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von X erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.x.com/de/managing-your-account/accessing-your-x-data> - Die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*n von YouTube erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: \\\\\\\\\\\\\\\[https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1\\\\\\\\\\\\\\\](https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1) ### 9.3 Von den sozialen Medien verarbeitete Daten Beim Besuch unserer Auftritte in den sozialen Medien erfassen die Betreibenden der sozialen Medien u.a. Deine IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Deinem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um uns als Betreiber des Auftritts statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Seite zur Verfügung zu stellen. Die in diesem Zusammenhang über Dich erhobenen Daten werden von den Betreibenden der sozialen Medien verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*die Betreiber\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in des jeweiligen sozialen Netzwerkes erhält und wie diese verwendet werden, wird in den Datenschutzerklärungen der jeweiligen sozialen Netzwerke beschrieben. Dort findest Du auch Informationen zu den Kontaktmöglichkeiten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter folgenden Links: \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Facebook\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\\\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\_policy) \\\\\\\\\\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\_DE) \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Instagram\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\\\\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Threads\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*X\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*YouTube\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> In welcher Weise die Betreibenden der sozialen Medien Daten aus dem Besuch unseres Auftritts in den sozialen Medien für eigene Zwecke verwenden, in welchem Umfang Aktivitäten auf den Auftritten in sozialen Medien einzelnen Nutzenden zugeordnet werden, wie lange die Betreibenden diese Daten speichern und ob Daten aus einem Besuch der Auftritten in sozialen Medien an Dritte weitergegeben werden, wird von den Betreibenden der sozialen Medien nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. Beim Zugriff auf unsere Auftritte in sozialen Medien wird die, Deinem Endgerät zugeteilte IP- Adresse an den Betreibenden des jeweiligen sozialen Netzwerks übermittelt. Die sozialen Netzwerke speichern darüber hinaus Informationen über die Endgeräte der Nutzenden (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist den Betreibern der sozialen Medien damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzenden möglich. Wenn Du als nutzende Person aktuell bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk angemeldet bist, befindet sich auf Deinem Endgerät ein Cookie mit Deiner individuellen Kennung in diesem sozialen Netzwerk. Dadurch kann vom Betreibenden des sozialen Netzwerks nachvollzogen werden, dass Du eine bestimmte Seite aufgesucht und wie Du sie genutzt hast. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Deine bisherigen Webseitenbesuche zugeschnitten werden. Wenn Du das vermeiden möchtest, solltest Du dich bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk abmelden bzw. die Funktion "angemeldet bleiben" deaktivieren, die auf deinem Gerät vorhandenen Cookies löschen sowie Deinen Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Anmelde-Informationen, über die Du unmittelbar identifiziert werden kannst, gelöscht. Damit kannst Du unsere Auftritte in sozialen Medien nutzen, ohne dass Deine Nutzerkennung offenbart wird. Wenn Du auf interaktive Funktionen der Seite zugreifst (Gefällt mir, Kommentieren, Teilen, Nachrichten etc.), erscheint eine Anmeldemaske. Nach einer etwaigen Anmeldung bist Du für das genutzte Soziale Netzwerk erneut als bestimmte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*r Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*in erkennbar. Informationen dazu, wie Du vorhandene Informationen innerhalb des sozialen Netzwerks verwalten oder löschen kannst, findest Du auf den oben genannten Support-Seiten des jeweiligen sozialen Netzwerks. ### 9.4 Von uns verarbeitete Daten #### 9.4.1 Art und Umfang der Datenverarbeitung Die von Dir bei sozialen Netzwerken eingegebenen Daten, insbesondere Dein Nutzername und die, unter Deinem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns insofern verarbeitet, als wir auf Deine Nachrichten gegebenenfalls reagieren. Zudem verweisen Deine veröffentlichten Beiträge, Bewertungen und Kommentare auf Deinen Account in dem jeweiligen sozialen Netzwerk. Wenn Du uns über ein @ oder ein # oder Ähnliches erwähnst, wird diese Erwähnung unter Deinem Nutzernamen gegebenenfalls auf unserer Seite veröffentlicht. Die von Dir frei bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so gegebenenfalls von uns in unser Angebot einbezogen und anderen Nutzenden des jeweiligen sozialen Netzwerkes zugänglich gemacht. Markierst Du unseren Auftritt in den sozialen Medien mit „Gefällt mir“ oder „Folgen“ oder einer ähnlichen Interaktion, so wird uns dies von dem jeweiligen sozialen Netzwerk mit Deinem Nutzernamen und Link zu Deinem Account mitgeteilt. Wir als Anbieter des Informationsdienstes erheben und verarbeiten darüber hinaus keine Daten aus Deiner Nutzung unserer Auftritte in den sozialen Medien. #### 9.4.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung Die Datenverarbeitung von unserer Seite basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der werbenden Funktion von sozialen Medien. Wir nutzen diese, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens zu steigern. #### 9.4.3 Zweck der Verarbeitung Die in diesem Zusammenhang von Dir angegebenen und für uns ggf. zugänglichen Daten (z.B. Nutzername, Bilder, ggf. Interessen, Kontaktdaten) werden von uns ausschließlich zum Zweck der Kunden- und Interessentenkommunikation verarbeitet. Unser berechtigtes Interesse liegt darin, Dir eine Plattform zu bieten, auf der wir Dir aktuelle Informationen anzeigen und mit Hilfe derer Du Dein Anliegen an uns richten kannst und wir Deinem Anliegen schnellstmöglich nachkommen können. #### 9.4.4 Dauer der Speicherung Deine Daten werden, soweit es uns möglich ist, bei Einstellung unseres Auftritts in den sozialen Medien gelöscht. ## 10 Social Media Links Wir haben auf unseren Diensten Social Media Plattformen über Links eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Sofern Du auf den Social Media Link klickst, wird die Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters aufgerufen. Durch den Aufruf der Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters über unsere Dienste werden dem jeweiligen Social Media Anbieter die jeweiligen Bezugsdaten übermittelt. Der Social Media Anbieter erhält dadurch die Information, dass Du uns besucht hast. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Wenn Du auf einen Social Media Link klickst, werden möglicherweise Daten von Dir durch den jeweiligen Anbieter in den USA verarbeitet. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Sofern Du nicht auf die Links der Social Media Anbieter klickst, findet eine Datenübermittlung nicht statt. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die Social Media Anbieter findest Du hier: \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Facebook\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\\\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\_policy) \\\\\\\\\\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\_DE) \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Instagram\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* \\\\\\\\\\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\\\\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Threads\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*X\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*YouTube\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> ## 11 Social Media Plugins Wir haben auf unserer Webseite Social Media Plattformen über sogenannte „Social Plugins“ eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Diese schlüsseln wir für Dich im Folgenden genau auf. ### 11.1 YouTube Video #### 11.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen für die Einbindung von Videos auf unserer Webseite den Anbieter YouTube. Für die Datenverarbeitung gemeinsam mit uns verantwortlich ist: YouTube LLC, 901 Cherry Avenue, San Bruno, CA 94066, USA, vertreten durch Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland. Normalerweise wird bereits bei Aufruf einiger Seiten unserer Webseite mit eingebetteten Videos Deine IP-Adresse an YouTube gesendet und Cookies auf Deinem Rechner installiert. Wir haben YouTube-Videos jedoch mit dem erweiterten Datenschutzmodus eingebunden. In diesem Fall nimmt YouTube immer noch Kontakt zu dem Dienst Google Ad Manager - früher Double Click - von Google auf, doch werden dabei laut der Datenschutzerklärung von Google personenbezogene Daten nicht ausgewertet. Dadurch werden von YouTube keine Informationen über die Besucher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen mehr gespeichert, es sei denn, sie sehen sich das Video an. Wenn Du das Video anklickst, wird Deine IP-Adresse an YouTube übermittelt und YouTube erfährt, dass Du das Video angesehen hast. Bist Du bei YouTube eingeloggt, wird diese Information auch Deinem Benutzerkonto zugeordnet. Von der dann möglichen Erhebung und Verwendung Deiner Daten durch YouTube haben wir keine Kenntnis und darauf auch keinen Einfluss. Für weitere Informationen zum Thema Datenschutz verweisen wir auf die nachstehende Datenrichtlinie von YouTube bzw. Google: www.google.de/intl/de/policies/privacy/> #### 11.1.1.1 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 11.1.1.2 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Social Media, um unser Unternehmen bekannter zu machen. Außerdem möchten wir Dir die Möglichkeit bieten über unsere Webseite mit den sozialen Medien zu interagieren. #### 11.1.1.3 Dauer der Datenspeicherung Die Daten, die von YouTube (Google) über Plugins und Werbung erhoben werden, werden von dem Verantwortlichen nach einer festen Speicherdauer gelöscht. Laut Google beträgt diese Zeit 9 bzw. 18 Monate. #### 11.1.1.4 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Um die Datenverarbeitung durch YouTube zu verhindern, hast Du die Möglichkeit, dich vor Aufruf unserer Webseite bei YouTube auszuloggen und alle Cookies aus deinem Browserverlauf zu löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der YouTube Profileinstellungen möglich. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktop Computer oder mobile Geräte übernommen. ## 12 Tracker und Analysetools ### 12.1 Matomo #### 12.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen den Web-Analysedienst Matomo (ehemals PIWIK). Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: InnoCraft Ltd., 150 Willis St, 6011 Wellington, Neuseeland. Matomo sitzt in Neu Seeland, einem Drittland mit von der EU-Kommission zertifizierten angemessenem Schutzniveau gem. Art 45 Abs. 3 DSGVO, \\\\\\\\\\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/legal- content/EN/ALL/?uri=CELEX%3A32013D0065\\\\\\\\\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/legal-) Matomo setzt ein Cookie. Zur Erklärung der Cookies wird auf den entsprechenden Passus weiter oben verwiesen. Folgende Daten werden dabei gespeichert: - IP-Adresse (wird nur in anonymisierter Form erfasst und gespeichert) - Datum und Uhrzeit der Abfrage - Name(n) der aufgerufenen Seite(n) - URL(s) der aufgerufenen Seite(n) - URL der vorhergehenden Seite - Bildschirmauflösung - Angeklickte und heruntergeladene Dateien - Klicks auf externe Links - Klick- und Mausbewegungen - Zeit, die die Seite zum Laden benötigt - Standort der\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*des Nutzenden: Land - Sprache des Browsers - Typ und Version des Browsers - Suchvorgänge auf der Website Wir verwenden die Matomo-Cloud-Solution. Die durch die Cookies erzeugten Informationen über die Webseitennutzung an den Server von Matomo übertragen und gespeichert, damit das Nutzungsverhalten ausgewertet werden kann. Die Software ist so eingestellt, dass die IP-Adressen nicht vollständig gespeichert, sondern 2 Bytes der IP- Adresse maskiert werden (Bsp.: 192.168.xxx.xxx). Auf diese Weise ist eine Zuordnung der gekürzten IP-Adresse zum aufrufenden Rechner nicht mehr möglich. Für weitere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen von Matomo verweisen wir auf die nachstehenden Links: \\\\\\\\\\\\\\\[https://matomo.org/privacy/ und https://matomo.org/privacy- policy/\\\\\\\\\\\\\\\](https://matomo.org/privacy/) #### 12.1.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 12.1.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Web-Analysedienst Matomo dient uns vorwiegend zur Optimierung der Webseite sowie zur Kosten-Nutzen-Analyse. Matomo wird weiterhin dafür genutzt, um eine Analyse des Besucherstroms der Nutzenden auf der Webseite zu ermöglichen. Es liegt in unserem Interesse, unser Webseite-Angebot für Dich anschaulich und nutzerfreundlich zu gestalten. #### 12.1.4 Dauer der Datenspeicherung Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche, behördliche oder vertragliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. Spätestens werden die Daten nach 730 Tagen gelöscht. #### 12.1.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte wende Dich hierfür an unseren Datenschutzbeauftragten. Das Setzen von Cookies kann zudem durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowser jederzeit verhindert werden. Die bereits gesetzten Cookies können auch in den Einstellungen des Internetbrowsers für die Zukunft gelöscht werden. Wir geben zu bedenken, dass die Verhinderung des Setzens von Cookies zur Folge haben kann, dass nicht alle Funktionen uneingeschränkt verfügbar sind. Für Fragen zum Datenschutz an Matomo kannst Du Dich unter folgender E-Mail-Adresse an Matomo wenden: ## 13 Datentransfer in ein Drittland Damit wir unsere Leistungen erbringen können, bedienen wir uns der Unterstützung von Diensteanbietern aus dem europäischen Raum als auch aus Drittstaaten. Um den Schutz Deiner personenbezogenen Daten auch im Fall der Datenübermittlung in ein Drittland sicherzustellen, schließen wir mit jedem der sorgfältig ausgewählten Diensteanbieter spezielle Auftragsverarbeitungsverträge. Alle von uns genutzten Diensteanbieter verfügen über hinreichende Nachweise, dass sie die Datensicherheit über geeignete technische und organisatorische Maßnahmen sicherstellen. Unsere Diensteanbieter aus Drittländern befinden sich entweder in Ländern, die über ein von der EU-Kommission anerkanntes, angemessenes Datenschutzniveau verfügen (Art. 45 DSGVO) oder haben geeignete Garantien vorgesehen (Art. 46 DSGVO). \\\\\\\\\\\\\\\*Angemessenes Schutzniveau:\\\\\\\\\\\\\\\* Der Anbieter stammt aus einem Land, dessen angemessenes Datenschutzniveau von der EU-Kommission anerkannt wurde. Nähere Informationen findest Du unter: Adequacy decisions (europa.eu) \\\\\\\\\\\\\\\*EU-Standardvertragsklauseln:\\\\\\\\\\\\\\\* Unser Anbieter hat sich den EU-Standardvertragsklauseln unterworfen, um einen sicheren Datentransfer zu gewährleisten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter: \\\\\\\\\\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj? uri=CELEX%3A32021D0914&locale=en\\\\\\\\\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj) \\\\\\\\\\\\\\\*Binding Corporate Rules:\\\\\\\\\\\\\\\* Die DSGVO sieht mit Art. 47 die Möglichkeit vor, den Datenschutz beim Datentransfer in einen Drittstaat über verbindliche interne Datenschutzvorschriften zu gewährleisten. Diese werden von den zuständigen Aufsichtsbehörden im Rahmen des Kohärenzverfahrens nach Art. 63 DSGVO geprüft und abgenommen. \\\\\\\\\\\\\\\*Einwilligung:\\\\\\\\\\\\\\\* Außerdem findet ein Datentransfer in ein Drittland ohne angemessenes Schutzniveau nur dann statt, wenn Du uns gem. Art. 49 Abs. 1 lit. a) DSGVO hierfür Deine Einwilligung erteilt hast oder eine andere Ausnahme nach Art. 49 DSGVO für die Datenübermittlung einschlägig ist. ## 14 Deine Rechte Du hast gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Dich betreffenden personenbezogenen Daten: ### 14.1 Recht auf Widerruf der Einwilligung (vgl. Art. 7 DSGVO) Falls Du eine Einwilligung zur Verarbeitung Deiner Daten erteilt hast, kannst Du diese jederzeit widerrufen. Ein solcher Widerruf beeinflusst die Zulässigkeit der Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten für die Zukunft, nachdem Du ihn gegenüber uns ausgesprochen hast. Er kann (fern-)mündlich oder schriftlich per Post oder E-Mail an uns erfolgen. ### 14.2 Recht auf Auskunft (vgl. Art. 15 DSGVO) Im Falle eines Auskunftsersuchens musst Du hinreichende Angaben zu Deiner Identität machen und einen Nachweis erbringen, dass es sich um Deine Informationen handelt. Die Auskunft betrifft folgende Informationen: - die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden; - die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden; - die Empfangenden bzw. die Kategorien von Empfangenden, gegenüber denen die Dich betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden; - die geplante Dauer der Speicherung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer; - das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch die\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung; - das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde; - alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden; - das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person. ### 14.3 Recht auf Berichtigung oder Löschung (vgl. Art. 16, 17 DSGVO) Du hast ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber uns als Verantwortlichem, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Dich betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen. Zudem kannst Du die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten verlangen, sofern einer der folgenden Gründe auf Dich zutrifft: - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig. - Du widerrufst Deine Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. - Du legst gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Du legst gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet. - Die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaatenerforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Haben wir die Dich betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so treffen wir alle zumutbaren Maßnahmen auch andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche darüber zu informieren, dass Du die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hast. Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist: - zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information; - zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde; - aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO; - für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das oben genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder - zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. ### 14.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (vgl. Art. 18 DSGVO) Unter den folgenden Voraussetzungen kannst Du die Einschränkung der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten von uns verlangen: - wenn Du die Richtigkeit, der Dich betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreitest, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit Deiner personenbezogenen Daten zu überprüfen; - die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Du die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnst und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangst; - wir die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigen, Du diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigst, oder - wenn Du Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hast und noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe gegenüber Deinen Gründen überwiegen. Wurde die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Deiner Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, wirst Du von uns unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird. ### 14.5 Recht auf Unterrichtung (vgl. Art. 19 DSGVO) Hast Du uns gegenüber Dein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung geltend gemacht, sind wir verpflichtet, allen Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen deiner personenbezogenen Daten die Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung mitzuteilen. Dies gilt nur insoweit, wie sich diese Mitteilung nicht als unmöglich erweist oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden wäre. Du hast das Recht zu erfahren, welche Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen Deine Daten erhalten haben. ### 14.6 Recht auf Datenübertragbarkeit (vgl. Art. 20 DSGVO) Du hast das Recht, Deine personenbezogenen Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format von uns zu erhalten, um sie ggf. an einen anderen Verantwortlichen weiterleiten zu lassen, sofern - die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO beruht und - die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Bei der Ausübung Deines Rechts auf Datenübertragbarkeit hast Du das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die uns übertragen wurde. ### 14.7 Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (vgl. Art. 21 DSGVO) Soweit wir die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten auf ein berechtigtes Interesse (gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO) unsererseits stützen, kannst Du Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. Gleiches gilt, sollten wir die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e) DSGVO stützen. Bei Ausübung eines solchen Widerspruchs bitten wir um Darlegung der Gründe, weshalb wir Deine personenbezogenen Daten nicht wie von uns durchgeführt verarbeiten sollten. Im Falle Ihres begründeten Widerspruchs prüfen wir die Sachlage und werden entweder die Datenverarbeitung einstellen bzw. anpassen oder Dir unsere zwingenden schutzwürdigen Gründe aufzeigen, aufgrund derer wir die Verarbeitung fortführen. ### 14.8 Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (vgl. Art. 77 DSGVO) Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Dir das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Deines Aufenthaltsorts, Deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet Dich über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO. ## 15 Wie Du diese Rechte wahrnimmst Zur Wahrnehmung dieser Rechte wende Dich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten: \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ## 16 Änderungsvorbehalt Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zu ändern. ## Stand Juni 2026 ## 4 Newsletter ### 4.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten auf unserer Internetseite die Möglichkeit zum Abonnement unseres Newsletters. Bei der Bestellung des Newsletters wird die Angabe von personenbezogenen Daten zur Verarbeitung abgefragt. Dabei handelt es sich um die Daten, die in der Newsletter-Eingabe-Maske abgefragt werden. Eingabefelder, die mit einem „\\\\\\\\\\\\\\\*“ gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder: - E-Mail-Adresse Dieses Pflichtfeld ist notwendig, um Dir den Newsletter zukommen zu lassen. Optional kannst Du noch folgende Daten angeben: - Vorname - Nachname - Stadt - Journalistische Tätigkeit (ja oder nein) - Institut / Medium / Organisation Der Newsletter wird per E-Mail versendet. Den Newsletter erhältst Du nur nach erfolgter Anmeldung hierzu. Um den Anforderungen an die DSGVO gerecht zu werden, benutzen wir das sogenannte DOI-Verfahren („Double-Opt-In“). Sofern Du dich für unseren Newsletter anmeldest, erhälst Du eine Bestätigungs-E-Mail auf das von Dir im Eingabefeld benannte elektronische Postfach. Diese E-Mail enthält einen Bestätigungslink, den Du anklicken musst. Nach diesem Verfahren hast Du dich erfolgreich für den Newsletter angemeldet. Zur Durchführung des Verfahrens werden IP-Adresse, Datum und Uhrzeit der Anmeldung gespeichert. Dies, um Missbräuchen vorzubeugen. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht. ### 4.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 4.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Newsletter hat die Funktion, Dich in regelmäßigen Abständen über Angebote und Neuigkeiten von uns zu informieren. ### 4.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten verarbeiten wir nur so lange, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und einer Löschung keine gesetzlichen oder behördlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. ### 4.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Newsletter Bestellung kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu kannst Du den in jedem Newsletter integrierten Link zum Abbestellen klicken oder den Widerruf der Einwilligung auf andere Weise bei uns kundtun. ### 4.6 Versanddienstleister Mailchimp #### 4.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „Mailchimp“, einer Online-Marketing-Plattform. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: The Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Indem Du den Newsletter abonnierst, willigst Du gem. Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a) i.V.m. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO ein, dass Deine Daten durch unseren Versanddienstleister in den USA verarbeitet werden. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Die E-Mail-Adressen unserer Newsletterempfangenden, als auch deren weitere, im Rahmen dieser Hinweise beschriebenen Daten, werden auf den Servern von Mailchimp in den USA gespeichert. Mailchimp verwendet diese Informationen zum Versand und zur Auswertung der Newsletter in unserem Auftrag. Des Weiteren kann Mailchimp nach eigenen Informationen diese Daten zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für wirtschaftliche Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfangenden kommen. Mailchimp nutzt die Daten unserer Newsletterempfangenden jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben. Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von dem Server von Mailchimp abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wie oft sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfangenden zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben noch das von Mailchimp einzelne Nutzende zu beobachten. Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von Mailchimp. Des Weiteren haben wir mit Mailchimp ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich Mailchimp dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzenden zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp kannst Du unter https://Mailchimp.com/legal/privacy/ einsehen. #### 4.6.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Mailchimp erfolgt aufgrund Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. #### 4.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Mailchimp als unseren Versanddienstleister, um eine effektive Adressverwaltung zu gewährleisten und um mit Dir über den Newsletter in Kontakt zu bleiben. #### 4.6.4 Dauer der Datenspeicherung Nach Angaben des Anbieters speichert dieser personenbezogene Daten nur so lange, wie wir Deine personenbezogenen Daten für den Newsletter-Versand nutzen. Mailchimp löscht Deine Daten, wenn wir Dich aus unserer Adresskartei löschen. #### 4.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Zudem steht es Dir jederzeit offen, den „Opt-out“-Link am Ende jeder E-Mail zu nutzen, was dazu führt, dass wir Deine E- Mail-Adresse aus unserer Adresskartei löschen, weswegen dann auch Mailchimp Deine personenbezogenen Daten nicht weiterverarbeitet. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf Adresskarteien, die Mailchimp im Auftrag anderer Auftraggeber verwaltet. ## 5 Mitgliedschaft ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - Adressdaten (Stadt, Straße, Hausnummer, Postleitzahl) - E-Mail-Adresse - Telefonnummer - Geburtsdatum - Motivationen - Mitgliedsbeitrag - Kontodaten (Kontoinhaber, Kreditinstitut, IBAN, BIC) - Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Beruf/ Medium/ Reaktion ### 5.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 5.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung dient der Begründung und der Durchführung eines Mitgliedschaftsverhältnisses. Die Kontakt- und Adressdaten sind notwendig, um die Kommunikation innerhalb der Mitglieder des Vereins zu vereinfachen. Die Verarbeitung von Bankdaten erfolgt aufgrund des jährlichen Mitgliedsbeitrags, der von jedem Nutzenden geleistet werden muss. ### 5.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden für die Dauer der Mitgliedschaft gespeichert. Mit Beendigung der Mitgliedschaft werden die Datenkategorien gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht. ### 5.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Sowohl während als auch nach Deinem Antrag auf Mitgliedschaft steht es Dir frei, die Angabe der personenbezogenen Daten zu ändern, zu korrigieren oder zu löschen. ## 6 Anmeldung zu Veranstaltungen ### 6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich für online und offline Events anzumelden. Die Anmeldung erfolgt entweder via E-Mail oder per Anmeldeformular. Sofern die Anmeldung über ein Anmeldeformular erfolgt, werden folgende Daten verarbeitet. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Arbeitgeber - Mitgliedschaft bei dem Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V. ### 6.2 Rechtsgrundlage Die Anmeldung zu unseren Events beruht auf Deiner Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. ### 6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist Dir die Möglichkeit zu geben, sich für bestimmte Events anmelden zu können. Deine Kontaktdaten benötigen wir, um Dir die notwendigen Informationen und Teilnahmelinks zukommen zu lassen. ### 6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. ### 6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.6 Google Forms #### 6.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für die Bereitstellung des Anmeldeformulars nutzen wir die Dienste Google Docs. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Durch die Nutzung des Formulars werden folgende Daten verarbeitet: • Daten, die Du in das Formular einträgst • IP-Adresse Zudem verwendet Google Forms Cookies, um Nutzerdaten zu sammeln. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Google findest Du hier: https://policies.google.com/privacy?hl=de #### 6.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Google beruht auf Ihrer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. #### 6.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist die Bereitstellung eines Anmeldeformulars. Somit hast Du die Möglichkeit dich unkompliziert für unsere Events anzumelden. #### 6.6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. #### 6.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.7 Zoom #### 6.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für unsere Online-Events nutzen wir die Dienste von Zoom. Zoom dient zugleich als Kommunikationsplattform für Online-Events mittels Video- und Telefonkonferenzen sowie um zu kommunizieren oder Dateien zu bearbeiten und freizugeben. Um an einem unserer Online-Events teilnehmen zu können, senden wir einen Link an Deine E-Mail-Adresse, der zu dem entsprechenden Online-Event bei Zoom weist. Anschließend musst Du Dich bei Zoom registrieren. Dabei werden folgende personenbezogene Daten verarbeitet: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse - Bestätigung der E-Mail-Adresse - Position - Angabe, ob Du Deine persönliche oder Firmen-E-Mail-Adresse angegeben hast - Unternehmensname - Angabe, wie Du auf das Online-Seminar aufmerksam geworden bist Freiwillig kannst Du zudem folgende Angaben machen: - Land/Region - Telefonnummer - Zoom ist End-to-end verschlüsselt. Die Produkte von Zoom verfügen über einen Zustimmungsmechanismus für EU-Benutzende. Vorhandene oder neue Benutzende, die von einer IP-Adresse stammen, die von der EU erkannt wird, müssen einmalig der Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie zustimmen. Die Zustimmung zur aktualisierten Datenschutzrichtlinie und den Nutzungsbedingungen wird zu Compliance-Zwecken gespeichert. Zudem sind Datenschutzeinstellungen innerhalb des Zoom-Accounts möglich. Benutzenden, denen bei ihrem ersten Besuch auf der zoom.us-Website über die IP-Adresse aus einem EU-Mitgliedstaat erkannt werden, wird ein Cookie-Pop-up-Feld angezeigt, in dem Cookie-Einstellungen festgelegt werden können. Diese Cookie-Einstellungen kannst Du auch in Zukunft jederzeit ändern, indem Du den Link zu den Cookie-Einstellungen am Fuße einer beliebigen Seite auf der Website besuchst. Zuvor werden nach Angaben von Zoom keine Daten über Cookies übertragen. Durch das Nutzen von Zoom können zudem je nach Deinen Einstellungen folgende Daten von Zoom verarbeitet werden: Informationen, die Du oder andere hochladen, bereitstellen oder erstellen, während Du Zoom verwendest, sofern Du Chatprotokolle speicherst. Dabei versichert Zoom, dass diese Datenverarbeitung aus keinem anderen Grund geschieht, als im Rahmen der Bereitstellung ihrer Dienstleistungen. Zoom verkauft keine Kundeninhalte an Dritte oder verwendet sie für Werbezwecke. - Technische Informationen (z.B: IP-Adresse, Systemtyp und- version, Kamera und Mikrofontyp) - Metadaten - Nutzereinstellungen - Informationen wie Du den Dienst nutzt (z.B.: nutzt Du eine Videokonferenz oder ein Telefonat) - Ungefährer Standort Zoom bietet die Möglichkeiten zur Gestaltung von individuellen Accounteinstellungen sowie von Benutzerrechten mit Passwortschutz. Als Mitglied des EU-US Privacy Shield verpflichtet sich Zoom außerdem, ein der DSGVO entsprechendes Datenschutzniveau einzuhalten. Ebenfalls unterwirft sich Zoom im Falle einer Datenverarbeitung den Standardvertragsklauseln der EU. Zusätzliche Informationen zum Datenschutz kannst Du der Datenschutzerklärung von Zoom entnehmen: https://zoom.us/privacy #### 6.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken bei der Registrierung gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 6.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Zoom, um Online-Events veranstalten zu können und so die Möglichkeit zu bieten interessante Inhalte anschaulich zu präsentieren. Zoom verarbeitet die Daten, um Dir die Dienste bereitzustellen und zu optimieren. #### 6.7.4 Dauer der Datenspeicherung Zoom löscht personenbezogene Daten, sofern der Verarbeitungszweck erfüllt ist und keine gesetzlichen Regelungen einer Löschung entgegenstehen. Du hast zudem die Möglichkeit, Deine eigenen Inhalte zu löschen. #### 6.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit der Datenverarbeitung zu widersprechen oder eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Kontaktieren hierfür bitte unseren Datenschutzbeauftragten oder Zoom über folgende E-Mail-Adresse: legal@zoom.us oder ## 7 Bewerbungen ### 7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich mittels E-Mail (bewerbung@neuemedienmacher.de) bei uns zu bewerben. Hierfür werden personenbezogene Daten verarbeitet und zur weiteren Verarbeitung für das jeweilige Bewerbungsverfahren gespeichert. ### 7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung sind Art. 88 DSGVO und § 26 BDSG. ### 7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir verarbeiten Deine Daten ausschließlich zu dem Zweck, das Bewerbungsverfahren durchzuführen. ### 7.4 Dauer der Datenspeicherung Sofern die Bewerbung zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses führen sollte, werden die personenbezogenen Daten unter Achtung der gesetzlichen Vorschriften entsprechend gespeichert. Sollte die Bewerbung bei der Auswahl einer\\\\\\\\\\\\\\\*eines potentiellen Kandidatin\\\\\\\\\\\\\\\*Kandidaten nicht berücksichtigt werden, wird diese nach den Regeln des hiesigen Löschkonzepts gelöscht, wobei die Vorschriften zum AGG, insbesondere der bestehenden Beweispflicht nach § 22 AGG, Berücksichtigung finden. Dies gilt nicht, sofern gesetzliche Bestimmungen der Löschung entgegenstehen oder Du für eine längere Speicherung Deine Einwilligung erteilt hast. In diesem Falle erfolgt die weitergehende Speicherung Deiner personenbezogenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) bzw. lit. a) DSGVO. ### 7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du kannst jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen und einer weiteren Verarbeitung Deiner Daten widersprechen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge des Bewerbungsverfahrens von uns verarbeitet wurden, werden in diesem Fall gelöscht, es sei denn einer Löschung stehen zwingende gesetzliche Vorschriften entgegen. ## 8 Spenden ### 8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite eröffnen wir Dir die Möglichkeit, uns Spenden ohne Mitgliedschaftserfordernis direkt zukommen zu lassen. Hierfür werden mittels eines Spende-Formulars personenbezogene Daten zur Verarbeitung abgefragt. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Anrede - Vorname - Nachname - Adressdaten (Land, Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer - Spendenbetrag - Spendenrhythmus - Spendenquittung (ja oder nein) - Zahlungsart Folgende Daten kannst Du optional angeben: - E-Mail-Adresse - Firma - Firmenzusatz Wird eine Spendenquittung gewünscht, verarbeiten wir die Daten, um eine entsprechende Spendenquittung auszustellen und zuzusenden. Im Zeitpunkt der Absendung des Formulars wird zudem die IP-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzerin gespeichert. Die IP-Adresse verwenden wir, um einen Missbrauch des Spendenformulars zu verhindern. ### 8.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Die Rechtgrundlage für die Verarbeitung der IP-Adresse ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. ### 8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die erhobenen Daten sind zur Aus- und Durchführung des Spendenauftrags erforderlich. Die E-Mail-Adresse des\\\\\\\\\\\\\\\*der Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\*in wird benötigt, um den Eingang des Spendenauftrags zu bestätigen. Für weitere Zwecke werden die Daten nicht verwendet. Die IP-Adresse wird zum Zweck der Betrugsprävention genutzt und um unberechtigte Transaktionen zum Schaden Dritter zu verhindern. ### 8.4 Dauer der Datenverarbeitung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Bei den Bankdaten ist dies unmittelbar nach Einzug des Spendenbetrags der Fall. Die Adressdaten werden nach ggf. gewünschter Erstellung und Zusendung einer Spendenquittung, wie alle weiteren eingegeben Daten im Rahmen steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten, gespeichert, dabei jedoch für jegliche andere Verwendung gesperrt. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobene IP-Adresse wird spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht. ### 8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Nutzende haben jederzeit die Möglichkeit, der Verarbeitung der Daten zu widersprechen. Es ist allerdings zu beachten, dass bei einem Widerspruch der Spendenauftrag nicht mehr wie gewünscht ausgeführt werden kann. ### 8.6 Spendenformular - SozialBank AG #### 8.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Das Spendenformular wird von der SozialBank AG bereitgestellt. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad- Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln. Die eingegebenen Daten werden zur Ausführung des Spendenauftrags unmittelbar mit einer verschlüsselten SSL-Verbindung an die der BFS sowie die von der BFS zur Bereitstellung des Formulars eingesetzten technischen Dienstleistenden weitergegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei der SozialBank AG findest Du unter: https://www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Übermittlung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung eines Spendenformulars. #### 8.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Daten werden verarbeitet, um die Spende mit Dir abzuwickeln. #### 8.6.4 Dauer der Datenverarbeitung Deine Daten werden nur solange gespeichert, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und solange wir durch gesetzliche Pflichten zur Aufbewahrung Deiner Daten verpflichtet sind. #### 8.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Spende abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann. Sofern Du das Spendenformular nicht nutzen möchtest, hast Du die Möglichkeit uns eine Spende per Banküberweisung zukommen zu lassen. Die dafür erforderlichen Bankdaten haben wir auf unserer Webseite hinterlegt. ### 8.7 Lastschrift #### 8.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Sofern Du Dich für das Lastschriftverfahren entscheidest, werden die folgenden Zahlungsdaten erhoben: - Name des Kontoinhabers - IBAN Wir verarbeiten die Zahlungsdaten nicht selbst, sondern diese werden unmittelbar von dem Dienstleistenden, der die Zahlung abwickelt, verarbeitet. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln Über die angegebenen Zahlungsdaten hinaus werden lediglich - Auftragsnummer und - Rechnungsbetrag verarbeitet. Der\\\\\\\\\\\\\\\*Die Dienstleistende kann diese Informationen anderen Informationen (wie etwa Ihrer Adresse oder E-Mail-Adresse) nicht zuordnen. Bitte beachte die Datenschutzerklärung der\\\\\\\\\\\\\\\*des Dienstleistenden: www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO. #### 8.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Verarbeitung der Daten ist für die Bezahlung per Lastschrift und damit für die Durchführung des Vertrages erforderlich. #### 8.7.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Spendenabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Deiner Daten entgegen. #### 8.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per Lastschrift abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ### 8.8 PayPal #### 8.8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten als möglichen Zahlungsdienst PayPal an. PayPal ist ein virtuelles Kontenmodell und Zahlungsmittel. Um den Zahlungsdienst mittels PayPals zu nutzen, ist die vorherige Anmeldung bei PayPal erforderlich. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg. Sofern Du PayPal als Zahlungsmittel nutzt, werden Deine personenbezogene Daten an PayPal übermittelt. Bei den personenbezogenen Daten handelt es sich um folgende: - Name - Nachname - Adresse - E-Mail-Adresse - IP-Adresse - Telefonnummer - ggf. Mobilnummer - andere Daten, die zur endgültigen Zahlungsabwicklung erforderlich sind Neben der Weitergabe der Daten an Auskunfteien ist es auch möglich, dass PayPal die personenbezogenen Daten ggf. an verbundene Unternehmen, auch Subunternehmer, weiterleitet, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich wird. Das gleiche gilt für eine Auftragsverarbeitung. PayPal verwendet verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Binding Corporate Rules): www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/bcr> , um die Datenverarbeitung abzusichern. Bezüglich der Datenschutzhinweise von PayPal wird auf nachstehenden Link verwiesen: www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full> #### 8.8.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO. #### 8.8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Übermittlung der Daten ist notwendig, um einen etwaigen Missbrauch zu verhindern. Wir teilen mit, dass PayPal die personenbezogenen Daten möglicherweise an Auskunfteien übermittelt. Dies deswegen, weil PayPal sich eine Prüfung Deiner Identität und Bonität vorbehält. #### 8.8.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Kaufabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn, es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Ihrer Daten entgegen. #### 8.8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per PayPal abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ## 9 Social Media Auftritte ### 9.1 Gemeinsam mit uns Verantwortliche soziale Medien \\\\\\\*\\\\\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\*innen e.V.\\\\\\\*\\\\\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> betreibt folgende eigene Auftritte in den sozialen Medien: - BlueSky: bsky.app/profile/ndmedienmacher.bsky.social> - Facebook: \\\\\\\[www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/\\\\\\\](http://www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/) - Instagram: \\\\\\\[www.instagram.com/neuemedienmachx/\\\\\\\](http://www.instagram.com/neuemedienmachx/) - LinkedIn: \\\\\\\[www.linkedin.com/company/neue-deutsche- medienmacherinnen-ev/\\\\\\\](http://www.linkedin.com/company/neue-deutsche-) - Mastodon: federated.press/@ndmedienmacher> - Threads: \\\\\\\[www.threads.com/@neuemedienmachx\\\\\\\](http://www.threads.com/@neuemedienmachx) - X: \\\\\\\[twitter.com/NDMedienmacher\\\\\\\](http://twitter.com/NDMedienmacher) - YouTube: \\\\\\\[www.youtube.com/user/neuemedienmache\\\\\\\](http://www.youtube.com/user/neuemedienmache)r Hierbei greifen wir auf folgende Dienstleistenden zurück: - Bluesky PBLLC, 113 Cherry St, Seattle, WA 98104, USA (“BlueSky”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Facebook”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Instagram”) - LinkedIn Ireland, Wilton Plaza, Wilton Place, Dublin 2, Irland beziehungsweise LinkedIn Corporation, 1000 W. Maude Ave., Sunnyvale, California 94085, USA (“LinkedIn”) - Mastodon GmbH, Mühlenstraße 8a, 14167 Berlin, Deutschland (“Mastodon”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Threads”) - Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA (“X”) - YouTube LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA (“YouTube”) präsentiert durch: Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, Datenverarbeitung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (“Google”) Aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 05.06.2018 (abrufbar unter \\\\\\\[http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf? text=&docid=202543&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=298398\\\\\\\](http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf)) gelten Betreibende von Auftritten in sozialen Medien und die Betreibenden der sozialen Medien selbst als gemeinsam für die Datenverarbeitung Verantwortliche. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du unsere Auftritte in den sozialen Medien und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzt. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (z.B. Kommentieren, Teilen, Bewerten). Alternativ kannst Du die Informationen, die wir in den sozialen Medien zur Verfügung stellen, auch auf unserem eigenen Internet-Angebot abrufen. ### 9.2 Datenschutzbeauftragter Unser Datenschutzbeauftragter ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz erreichst Du ihn wie folgt: \\\\\\\*\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\*\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> Die Datenschutzbeauftragten der jeweiligen sozialen Medien erreichst Du über die jeweiligen sozialen Medien: - Die\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\*n von Bluesky erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: bsky.social/about/support/privacy-policy#privacy-choices> - Die\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\*n von Facebook, Instagram und Threads erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.meta.com/support/privacy/> - Die\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\*n von LinkedIn erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: www.linkedin.com/help/linkedin/ask/TSO-DPO> - Die\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\*n von Mastodon erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: mastodon.social/about> - Die\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\*n von X erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.x.com/de/managing-your-account/accessing-your-x-data> - Die\\\\\\\\\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\\\\\\\\\*n von YouTube erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: \\\\\\\[https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\\\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1\\\\\\\](https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1) ### 9.3 Von den sozialen Medien verarbeitete Daten Beim Besuch unserer Auftritte in den sozialen Medien erfassen die Betreibenden der sozialen Medien u.a. Deine IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Deinem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um uns als Betreiber des Auftritts statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Seite zur Verfügung zu stellen. Die in diesem Zusammenhang über Dich erhobenen Daten werden von den Betreibenden der sozialen Medien verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen der\\\\\\\\\\\\\\\*die Betreiber\\\\\\\\\\\\\\\*in des jeweiligen sozialen Netzwerkes erhält und wie diese verwendet werden, wird in den Datenschutzerklärungen der jeweiligen sozialen Netzwerke beschrieben. Dort findest Du auch Informationen zu den Kontaktmöglichkeiten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter folgenden Links: \\\\\\\*\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\*\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\*\\\\\\\*Facebook\\\\\\\*\\\\\\\* \\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\_data\\\\\\\_use\\\\\\\_policy) \\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\_DE) \\\\\\\*\\\\\\\*Instagram\\\\\\\*\\\\\\\* \\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\*\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\*\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\*\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\*\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\*\\\\\\\*Threads\\\\\\\*\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\*\\\\\\\*X\\\\\\\*\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\*\\\\\\\*YouTube\\\\\\\*\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> In welcher Weise die Betreibenden der sozialen Medien Daten aus dem Besuch unseres Auftritts in den sozialen Medien für eigene Zwecke verwenden, in welchem Umfang Aktivitäten auf den Auftritten in sozialen Medien einzelnen Nutzenden zugeordnet werden, wie lange die Betreibenden diese Daten speichern und ob Daten aus einem Besuch der Auftritten in sozialen Medien an Dritte weitergegeben werden, wird von den Betreibenden der sozialen Medien nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. Beim Zugriff auf unsere Auftritte in sozialen Medien wird die, Deinem Endgerät zugeteilte IP- Adresse an den Betreibenden des jeweiligen sozialen Netzwerks übermittelt. Die sozialen Netzwerke speichern darüber hinaus Informationen über die Endgeräte der Nutzenden (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist den Betreibern der sozialen Medien damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzenden möglich. Wenn Du als nutzende Person aktuell bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk angemeldet bist, befindet sich auf Deinem Endgerät ein Cookie mit Deiner individuellen Kennung in diesem sozialen Netzwerk. Dadurch kann vom Betreibenden des sozialen Netzwerks nachvollzogen werden, dass Du eine bestimmte Seite aufgesucht und wie Du sie genutzt hast. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Deine bisherigen Webseitenbesuche zugeschnitten werden. Wenn Du das vermeiden möchtest, solltest Du dich bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk abmelden bzw. die Funktion "angemeldet bleiben" deaktivieren, die auf deinem Gerät vorhandenen Cookies löschen sowie Deinen Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Anmelde-Informationen, über die Du unmittelbar identifiziert werden kannst, gelöscht. Damit kannst Du unsere Auftritte in sozialen Medien nutzen, ohne dass Deine Nutzerkennung offenbart wird. Wenn Du auf interaktive Funktionen der Seite zugreifst (Gefällt mir, Kommentieren, Teilen, Nachrichten etc.), erscheint eine Anmeldemaske. Nach einer etwaigen Anmeldung bist Du für das genutzte Soziale Netzwerk erneut als bestimmte\\\\\\\\\\\\\\\*r Nutzer\\\\\\\\\\\\\\\*in erkennbar. Informationen dazu, wie Du vorhandene Informationen innerhalb des sozialen Netzwerks verwalten oder löschen kannst, findest Du auf den oben genannten Support-Seiten des jeweiligen sozialen Netzwerks. ### 9.4 Von uns verarbeitete Daten #### 9.4.1 Art und Umfang der Datenverarbeitung Die von Dir bei sozialen Netzwerken eingegebenen Daten, insbesondere Dein Nutzername und die, unter Deinem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns insofern verarbeitet, als wir auf Deine Nachrichten gegebenenfalls reagieren. Zudem verweisen Deine veröffentlichten Beiträge, Bewertungen und Kommentare auf Deinen Account in dem jeweiligen sozialen Netzwerk. Wenn Du uns über ein @ oder ein # oder Ähnliches erwähnst, wird diese Erwähnung unter Deinem Nutzernamen gegebenenfalls auf unserer Seite veröffentlicht. Die von Dir frei bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so gegebenenfalls von uns in unser Angebot einbezogen und anderen Nutzenden des jeweiligen sozialen Netzwerkes zugänglich gemacht. Markierst Du unseren Auftritt in den sozialen Medien mit „Gefällt mir“ oder „Folgen“ oder einer ähnlichen Interaktion, so wird uns dies von dem jeweiligen sozialen Netzwerk mit Deinem Nutzernamen und Link zu Deinem Account mitgeteilt. Wir als Anbieter des Informationsdienstes erheben und verarbeiten darüber hinaus keine Daten aus Deiner Nutzung unserer Auftritte in den sozialen Medien. #### 9.4.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung Die Datenverarbeitung von unserer Seite basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der werbenden Funktion von sozialen Medien. Wir nutzen diese, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens zu steigern. #### 9.4.3 Zweck der Verarbeitung Die in diesem Zusammenhang von Dir angegebenen und für uns ggf. zugänglichen Daten (z.B. Nutzername, Bilder, ggf. Interessen, Kontaktdaten) werden von uns ausschließlich zum Zweck der Kunden- und Interessentenkommunikation verarbeitet. Unser berechtigtes Interesse liegt darin, Dir eine Plattform zu bieten, auf der wir Dir aktuelle Informationen anzeigen und mit Hilfe derer Du Dein Anliegen an uns richten kannst und wir Deinem Anliegen schnellstmöglich nachkommen können. #### 9.4.4 Dauer der Speicherung Deine Daten werden, soweit es uns möglich ist, bei Einstellung unseres Auftritts in den sozialen Medien gelöscht. ## 10 Social Media Links Wir haben auf unseren Diensten Social Media Plattformen über Links eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Sofern Du auf den Social Media Link klickst, wird die Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters aufgerufen. Durch den Aufruf der Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters über unsere Dienste werden dem jeweiligen Social Media Anbieter die jeweiligen Bezugsdaten übermittelt. Der Social Media Anbieter erhält dadurch die Information, dass Du uns besucht hast. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Wenn Du auf einen Social Media Link klickst, werden möglicherweise Daten von Dir durch den jeweiligen Anbieter in den USA verarbeitet. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Sofern Du nicht auf die Links der Social Media Anbieter klickst, findet eine Datenübermittlung nicht statt. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die Social Media Anbieter findest Du hier: \\\\\\\*\\\\\\\*BlueSky\\\\\\\*\\\\\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\\\\\*\\\\\\\*Facebook\\\\\\\*\\\\\\\* \\\\\\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\\\\\\\\\_data\\\\\\\\\\\\\\\_use\\\\\\\\\\\\\\\_policy\\\\\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\_data\\\\\\\_use\\\\\\\_policy) \\\\\\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\\\\\\\\\_DE\\\\\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\_DE) \\\\\\\*\\\\\\\*Instagram\\\\\\\*\\\\\\\* \\\\\\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\\\\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\*\\\\\\\*Mastodon\\\\\\\*\\\\\\\* federated.press/privacy-policy> \\\\\\\*\\\\\\\*LinkedIn\\\\\\\*\\\\\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\\\\\*\\\\\\\*Threads\\\\\\\*\\\\\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\\\\\*\\\\\\\*X\\\\\\\*\\\\\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\\\\\*\\\\\\\*YouTube\\\\\\\*\\\\\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> ## 11 Social Media Plugins Wir haben auf unserer Webseite Social Media Plattformen über sogenannte „Social Plugins“ eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Diese schlüsseln wir für Dich im Folgenden genau auf. ### 11.1 YouTube Video #### 11.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen für die Einbindung von Videos auf unserer Webseite den Anbieter YouTube. Für die Datenverarbeitung gemeinsam mit uns verantwortlich ist: YouTube LLC, 901 Cherry Avenue, San Bruno, CA 94066, USA, vertreten durch Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland. Normalerweise wird bereits bei Aufruf einiger Seiten unserer Webseite mit eingebetteten Videos Deine IP-Adresse an YouTube gesendet und Cookies auf Deinem Rechner installiert. Wir haben YouTube-Videos jedoch mit dem erweiterten Datenschutzmodus eingebunden. In diesem Fall nimmt YouTube immer noch Kontakt zu dem Dienst Google Ad Manager - früher Double Click - von Google auf, doch werden dabei laut der Datenschutzerklärung von Google personenbezogene Daten nicht ausgewertet. Dadurch werden von YouTube keine Informationen über die Besucher\\\\\\\\\\\\\\\*innen mehr gespeichert, es sei denn, sie sehen sich das Video an. Wenn Du das Video anklickst, wird Deine IP-Adresse an YouTube übermittelt und YouTube erfährt, dass Du das Video angesehen hast. Bist Du bei YouTube eingeloggt, wird diese Information auch Deinem Benutzerkonto zugeordnet. Von der dann möglichen Erhebung und Verwendung Deiner Daten durch YouTube haben wir keine Kenntnis und darauf auch keinen Einfluss. Für weitere Informationen zum Thema Datenschutz verweisen wir auf die nachstehende Datenrichtlinie von YouTube bzw. Google: www.google.de/intl/de/policies/privacy/> #### 11.1.1.1 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 11.1.1.2 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Social Media, um unser Unternehmen bekannter zu machen. Außerdem möchten wir Dir die Möglichkeit bieten über unsere Webseite mit den sozialen Medien zu interagieren. #### 11.1.1.3 Dauer der Datenspeicherung Die Daten, die von YouTube (Google) über Plugins und Werbung erhoben werden, werden von dem Verantwortlichen nach einer festen Speicherdauer gelöscht. Laut Google beträgt diese Zeit 9 bzw. 18 Monate. #### 11.1.1.4 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Um die Datenverarbeitung durch YouTube zu verhindern, hast Du die Möglichkeit, dich vor Aufruf unserer Webseite bei YouTube auszuloggen und alle Cookies aus deinem Browserverlauf zu löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der YouTube Profileinstellungen möglich. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktop Computer oder mobile Geräte übernommen. ## 12 Tracker und Analysetools ### 12.1 Matomo #### 12.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen den Web-Analysedienst Matomo (ehemals PIWIK). Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: InnoCraft Ltd., 150 Willis St, 6011 Wellington, Neuseeland. Matomo sitzt in Neu Seeland, einem Drittland mit von der EU-Kommission zertifizierten angemessenem Schutzniveau gem. Art 45 Abs. 3 DSGVO, \\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/legal- content/EN/ALL/?uri=CELEX%3A32013D0065\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/legal-) Matomo setzt ein Cookie. Zur Erklärung der Cookies wird auf den entsprechenden Passus weiter oben verwiesen. Folgende Daten werden dabei gespeichert: - IP-Adresse (wird nur in anonymisierter Form erfasst und gespeichert) - Datum und Uhrzeit der Abfrage - Name(n) der aufgerufenen Seite(n) - URL(s) der aufgerufenen Seite(n) - URL der vorhergehenden Seite - Bildschirmauflösung - Angeklickte und heruntergeladene Dateien - Klicks auf externe Links - Klick- und Mausbewegungen - Zeit, die die Seite zum Laden benötigt - Standort der\\\\\\\\\\\\\\\*des Nutzenden: Land - Sprache des Browsers - Typ und Version des Browsers - Suchvorgänge auf der Website Wir verwenden die Matomo-Cloud-Solution. Die durch die Cookies erzeugten Informationen über die Webseitennutzung an den Server von Matomo übertragen und gespeichert, damit das Nutzungsverhalten ausgewertet werden kann. Die Software ist so eingestellt, dass die IP-Adressen nicht vollständig gespeichert, sondern 2 Bytes der IP- Adresse maskiert werden (Bsp.: 192.168.xxx.xxx). Auf diese Weise ist eine Zuordnung der gekürzten IP-Adresse zum aufrufenden Rechner nicht mehr möglich. Für weitere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen von Matomo verweisen wir auf die nachstehenden Links: \\\\\\\[https://matomo.org/privacy/ und https://matomo.org/privacy- policy/\\\\\\\](https://matomo.org/privacy/) #### 12.1.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 12.1.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Web-Analysedienst Matomo dient uns vorwiegend zur Optimierung der Webseite sowie zur Kosten-Nutzen-Analyse. Matomo wird weiterhin dafür genutzt, um eine Analyse des Besucherstroms der Nutzenden auf der Webseite zu ermöglichen. Es liegt in unserem Interesse, unser Webseite-Angebot für Dich anschaulich und nutzerfreundlich zu gestalten. #### 12.1.4 Dauer der Datenspeicherung Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche, behördliche oder vertragliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. Spätestens werden die Daten nach 730 Tagen gelöscht. #### 12.1.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte wende Dich hierfür an unseren Datenschutzbeauftragten. Das Setzen von Cookies kann zudem durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowser jederzeit verhindert werden. Die bereits gesetzten Cookies können auch in den Einstellungen des Internetbrowsers für die Zukunft gelöscht werden. Wir geben zu bedenken, dass die Verhinderung des Setzens von Cookies zur Folge haben kann, dass nicht alle Funktionen uneingeschränkt verfügbar sind. Für Fragen zum Datenschutz an Matomo kannst Du Dich unter folgender E-Mail-Adresse an Matomo wenden: ## 13 Datentransfer in ein Drittland Damit wir unsere Leistungen erbringen können, bedienen wir uns der Unterstützung von Diensteanbietern aus dem europäischen Raum als auch aus Drittstaaten. Um den Schutz Deiner personenbezogenen Daten auch im Fall der Datenübermittlung in ein Drittland sicherzustellen, schließen wir mit jedem der sorgfältig ausgewählten Diensteanbieter spezielle Auftragsverarbeitungsverträge. Alle von uns genutzten Diensteanbieter verfügen über hinreichende Nachweise, dass sie die Datensicherheit über geeignete technische und organisatorische Maßnahmen sicherstellen. Unsere Diensteanbieter aus Drittländern befinden sich entweder in Ländern, die über ein von der EU-Kommission anerkanntes, angemessenes Datenschutzniveau verfügen (Art. 45 DSGVO) oder haben geeignete Garantien vorgesehen (Art. 46 DSGVO). \\\\\\\*Angemessenes Schutzniveau:\\\\\\\* Der Anbieter stammt aus einem Land, dessen angemessenes Datenschutzniveau von der EU-Kommission anerkannt wurde. Nähere Informationen findest Du unter: Adequacy decisions (europa.eu) \\\\\\\*EU-Standardvertragsklauseln:\\\\\\\* Unser Anbieter hat sich den EU-Standardvertragsklauseln unterworfen, um einen sicheren Datentransfer zu gewährleisten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter: \\\\\\\[https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\\\\\\\\\_impl/2021/914/oj? uri=CELEX%3A32021D0914&locale=en\\\\\\\](https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\_impl/2021/914/oj) \\\\\\\*Binding Corporate Rules:\\\\\\\* Die DSGVO sieht mit Art. 47 die Möglichkeit vor, den Datenschutz beim Datentransfer in einen Drittstaat über verbindliche interne Datenschutzvorschriften zu gewährleisten. Diese werden von den zuständigen Aufsichtsbehörden im Rahmen des Kohärenzverfahrens nach Art. 63 DSGVO geprüft und abgenommen. \\\\\\\*Einwilligung:\\\\\\\* Außerdem findet ein Datentransfer in ein Drittland ohne angemessenes Schutzniveau nur dann statt, wenn Du uns gem. Art. 49 Abs. 1 lit. a) DSGVO hierfür Deine Einwilligung erteilt hast oder eine andere Ausnahme nach Art. 49 DSGVO für die Datenübermittlung einschlägig ist. ## 14 Deine Rechte Du hast gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Dich betreffenden personenbezogenen Daten: ### 14.1 Recht auf Widerruf der Einwilligung (vgl. Art. 7 DSGVO) Falls Du eine Einwilligung zur Verarbeitung Deiner Daten erteilt hast, kannst Du diese jederzeit widerrufen. Ein solcher Widerruf beeinflusst die Zulässigkeit der Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten für die Zukunft, nachdem Du ihn gegenüber uns ausgesprochen hast. Er kann (fern-)mündlich oder schriftlich per Post oder E-Mail an uns erfolgen. ### 14.2 Recht auf Auskunft (vgl. Art. 15 DSGVO) Im Falle eines Auskunftsersuchens musst Du hinreichende Angaben zu Deiner Identität machen und einen Nachweis erbringen, dass es sich um Deine Informationen handelt. Die Auskunft betrifft folgende Informationen: - die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden; - die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden; - die Empfangenden bzw. die Kategorien von Empfangenden, gegenüber denen die Dich betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden; - die geplante Dauer der Speicherung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer; - das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch die\\\\\\\\\\\\\\\*den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung; - das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde; - alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden; - das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person. ### 14.3 Recht auf Berichtigung oder Löschung (vgl. Art. 16, 17 DSGVO) Du hast ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber uns als Verantwortlichem, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Dich betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen. Zudem kannst Du die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten verlangen, sofern einer der folgenden Gründe auf Dich zutrifft: - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig. - Du widerrufst Deine Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. - Du legst gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Du legst gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet. - Die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaatenerforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Haben wir die Dich betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so treffen wir alle zumutbaren Maßnahmen auch andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche darüber zu informieren, dass Du die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hast. Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist: - zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information; - zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde; - aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO; - für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das oben genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder - zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. ### 14.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (vgl. Art. 18 DSGVO) Unter den folgenden Voraussetzungen kannst Du die Einschränkung der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten von uns verlangen: - wenn Du die Richtigkeit, der Dich betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreitest, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit Deiner personenbezogenen Daten zu überprüfen; - die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Du die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnst und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangst; - wir die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigen, Du diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigst, oder - wenn Du Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hast und noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe gegenüber Deinen Gründen überwiegen. Wurde die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Deiner Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, wirst Du von uns unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird. ### 14.5 Recht auf Unterrichtung (vgl. Art. 19 DSGVO) Hast Du uns gegenüber Dein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung geltend gemacht, sind wir verpflichtet, allen Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\*innen deiner personenbezogenen Daten die Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung mitzuteilen. Dies gilt nur insoweit, wie sich diese Mitteilung nicht als unmöglich erweist oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden wäre. Du hast das Recht zu erfahren, welche Empfänger\\\\\\\\\\\\\\\*innen Deine Daten erhalten haben. ### 14.6 Recht auf Datenübertragbarkeit (vgl. Art. 20 DSGVO) Du hast das Recht, Deine personenbezogenen Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format von uns zu erhalten, um sie ggf. an einen anderen Verantwortlichen weiterleiten zu lassen, sofern - die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO beruht und - die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Bei der Ausübung Deines Rechts auf Datenübertragbarkeit hast Du das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die uns übertragen wurde. ### 14.7 Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (vgl. Art. 21 DSGVO) Soweit wir die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten auf ein berechtigtes Interesse (gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO) unsererseits stützen, kannst Du Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. Gleiches gilt, sollten wir die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e) DSGVO stützen. Bei Ausübung eines solchen Widerspruchs bitten wir um Darlegung der Gründe, weshalb wir Deine personenbezogenen Daten nicht wie von uns durchgeführt verarbeiten sollten. Im Falle Ihres begründeten Widerspruchs prüfen wir die Sachlage und werden entweder die Datenverarbeitung einstellen bzw. anpassen oder Dir unsere zwingenden schutzwürdigen Gründe aufzeigen, aufgrund derer wir die Verarbeitung fortführen. ### 14.8 Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (vgl. Art. 77 DSGVO) Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Dir das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Deines Aufenthaltsorts, Deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet Dich über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO. ## 15 Wie Du diese Rechte wahrnimmst Zur Wahrnehmung dieser Rechte wende Dich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten: \\\\\\\*\\\\\\\*WS Datenschutz GmbH\\\\\\\*\\\\\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ## 16 Änderungsvorbehalt Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zu ändern. ## Stand Juni 2026 ## 4 Newsletter ### 4.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten auf unserer Internetseite die Möglichkeit zum Abonnement unseres Newsletters. Bei der Bestellung des Newsletters wird die Angabe von personenbezogenen Daten zur Verarbeitung abgefragt. Dabei handelt es sich um die Daten, die in der Newsletter-Eingabe-Maske abgefragt werden. Eingabefelder, die mit einem „\\\\\\\*“ gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder: - E-Mail-Adresse Dieses Pflichtfeld ist notwendig, um Dir den Newsletter zukommen zu lassen. Optional kannst Du noch folgende Daten angeben: - Vorname - Nachname - Stadt - Journalistische Tätigkeit (ja oder nein) - Institut / Medium / Organisation Der Newsletter wird per E-Mail versendet. Den Newsletter erhältst Du nur nach erfolgter Anmeldung hierzu. Um den Anforderungen an die DSGVO gerecht zu werden, benutzen wir das sogenannte DOI-Verfahren („Double-Opt-In“). Sofern Du dich für unseren Newsletter anmeldest, erhälst Du eine Bestätigungs-E-Mail auf das von Dir im Eingabefeld benannte elektronische Postfach. Diese E-Mail enthält einen Bestätigungslink, den Du anklicken musst. Nach diesem Verfahren hast Du dich erfolgreich für den Newsletter angemeldet. Zur Durchführung des Verfahrens werden IP-Adresse, Datum und Uhrzeit der Anmeldung gespeichert. Dies, um Missbräuchen vorzubeugen. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht. ### 4.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 4.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Newsletter hat die Funktion, Dich in regelmäßigen Abständen über Angebote und Neuigkeiten von uns zu informieren. ### 4.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten verarbeiten wir nur so lange, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und einer Löschung keine gesetzlichen oder behördlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. ### 4.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Newsletter Bestellung kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu kannst Du den in jedem Newsletter integrierten Link zum Abbestellen klicken oder den Widerruf der Einwilligung auf andere Weise bei uns kundtun. ### 4.6 Versanddienstleister Mailchimp #### 4.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „Mailchimp“, einer Online-Marketing-Plattform. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: The Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Indem Du den Newsletter abonnierst, willigst Du gem. Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a) i.V.m. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO ein, dass Deine Daten durch unseren Versanddienstleister in den USA verarbeitet werden. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Die E-Mail-Adressen unserer Newsletterempfangenden, als auch deren weitere, im Rahmen dieser Hinweise beschriebenen Daten, werden auf den Servern von Mailchimp in den USA gespeichert. Mailchimp verwendet diese Informationen zum Versand und zur Auswertung der Newsletter in unserem Auftrag. Des Weiteren kann Mailchimp nach eigenen Informationen diese Daten zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für wirtschaftliche Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfangenden kommen. Mailchimp nutzt die Daten unserer Newsletterempfangenden jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben. Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von dem Server von Mailchimp abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wie oft sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfangenden zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben noch das von Mailchimp einzelne Nutzende zu beobachten. Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von Mailchimp. Des Weiteren haben wir mit Mailchimp ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich Mailchimp dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzenden zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp kannst Du unter https://Mailchimp.com/legal/privacy/ einsehen. #### 4.6.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Mailchimp erfolgt aufgrund Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. #### 4.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Mailchimp als unseren Versanddienstleister, um eine effektive Adressverwaltung zu gewährleisten und um mit Dir über den Newsletter in Kontakt zu bleiben. #### 4.6.4 Dauer der Datenspeicherung Nach Angaben des Anbieters speichert dieser personenbezogene Daten nur so lange, wie wir Deine personenbezogenen Daten für den Newsletter-Versand nutzen. Mailchimp löscht Deine Daten, wenn wir Dich aus unserer Adresskartei löschen. #### 4.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Zudem steht es Dir jederzeit offen, den „Opt-out“-Link am Ende jeder E-Mail zu nutzen, was dazu führt, dass wir Deine E- Mail-Adresse aus unserer Adresskartei löschen, weswegen dann auch Mailchimp Deine personenbezogenen Daten nicht weiterverarbeitet. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf Adresskarteien, die Mailchimp im Auftrag anderer Auftraggeber verwaltet. ## 5 Mitgliedschaft ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - Adressdaten (Stadt, Straße, Hausnummer, Postleitzahl) - E-Mail-Adresse - Telefonnummer - Geburtsdatum - Motivationen - Mitgliedsbeitrag - Kontodaten (Kontoinhaber, Kreditinstitut, IBAN, BIC) - Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Beruf/ Medium/ Reaktion ### 5.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 5.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung dient der Begründung und der Durchführung eines Mitgliedschaftsverhältnisses. Die Kontakt- und Adressdaten sind notwendig, um die Kommunikation innerhalb der Mitglieder des Vereins zu vereinfachen. Die Verarbeitung von Bankdaten erfolgt aufgrund des jährlichen Mitgliedsbeitrags, der von jedem Nutzenden geleistet werden muss. ### 5.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden für die Dauer der Mitgliedschaft gespeichert. Mit Beendigung der Mitgliedschaft werden die Datenkategorien gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht. ### 5.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Sowohl während als auch nach Deinem Antrag auf Mitgliedschaft steht es Dir frei, die Angabe der personenbezogenen Daten zu ändern, zu korrigieren oder zu löschen. ## 6 Anmeldung zu Veranstaltungen ### 6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich für online und offline Events anzumelden. Die Anmeldung erfolgt entweder via E-Mail oder per Anmeldeformular. Sofern die Anmeldung über ein Anmeldeformular erfolgt, werden folgende Daten verarbeitet. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Arbeitgeber - Mitgliedschaft bei dem Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\*innen e.V. ### 6.2 Rechtsgrundlage Die Anmeldung zu unseren Events beruht auf Deiner Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. ### 6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist Dir die Möglichkeit zu geben, sich für bestimmte Events anmelden zu können. Deine Kontaktdaten benötigen wir, um Dir die notwendigen Informationen und Teilnahmelinks zukommen zu lassen. ### 6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. ### 6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.6 Google Forms #### 6.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für die Bereitstellung des Anmeldeformulars nutzen wir die Dienste Google Docs. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Durch die Nutzung des Formulars werden folgende Daten verarbeitet: • Daten, die Du in das Formular einträgst • IP-Adresse Zudem verwendet Google Forms Cookies, um Nutzerdaten zu sammeln. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Google findest Du hier: https://policies.google.com/privacy?hl=de #### 6.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Google beruht auf Ihrer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. #### 6.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist die Bereitstellung eines Anmeldeformulars. Somit hast Du die Möglichkeit dich unkompliziert für unsere Events anzumelden. #### 6.6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. #### 6.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.7 Zoom #### 6.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für unsere Online-Events nutzen wir die Dienste von Zoom. Zoom dient zugleich als Kommunikationsplattform für Online-Events mittels Video- und Telefonkonferenzen sowie um zu kommunizieren oder Dateien zu bearbeiten und freizugeben. Um an einem unserer Online-Events teilnehmen zu können, senden wir einen Link an Deine E-Mail-Adresse, der zu dem entsprechenden Online-Event bei Zoom weist. Anschließend musst Du Dich bei Zoom registrieren. Dabei werden folgende personenbezogene Daten verarbeitet: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse - Bestätigung der E-Mail-Adresse - Position - Angabe, ob Du Deine persönliche oder Firmen-E-Mail-Adresse angegeben hast - Unternehmensname - Angabe, wie Du auf das Online-Seminar aufmerksam geworden bist Freiwillig kannst Du zudem folgende Angaben machen: - Land/Region - Telefonnummer - Zoom ist End-to-end verschlüsselt. Die Produkte von Zoom verfügen über einen Zustimmungsmechanismus für EU-Benutzende. Vorhandene oder neue Benutzende, die von einer IP-Adresse stammen, die von der EU erkannt wird, müssen einmalig der Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie zustimmen. Die Zustimmung zur aktualisierten Datenschutzrichtlinie und den Nutzungsbedingungen wird zu Compliance-Zwecken gespeichert. Zudem sind Datenschutzeinstellungen innerhalb des Zoom-Accounts möglich. Benutzenden, denen bei ihrem ersten Besuch auf der zoom.us-Website über die IP-Adresse aus einem EU-Mitgliedstaat erkannt werden, wird ein Cookie-Pop-up-Feld angezeigt, in dem Cookie-Einstellungen festgelegt werden können. Diese Cookie-Einstellungen kannst Du auch in Zukunft jederzeit ändern, indem Du den Link zu den Cookie-Einstellungen am Fuße einer beliebigen Seite auf der Website besuchst. Zuvor werden nach Angaben von Zoom keine Daten über Cookies übertragen. Durch das Nutzen von Zoom können zudem je nach Deinen Einstellungen folgende Daten von Zoom verarbeitet werden: Informationen, die Du oder andere hochladen, bereitstellen oder erstellen, während Du Zoom verwendest, sofern Du Chatprotokolle speicherst. Dabei versichert Zoom, dass diese Datenverarbeitung aus keinem anderen Grund geschieht, als im Rahmen der Bereitstellung ihrer Dienstleistungen. Zoom verkauft keine Kundeninhalte an Dritte oder verwendet sie für Werbezwecke. - Technische Informationen (z.B: IP-Adresse, Systemtyp und- version, Kamera und Mikrofontyp) - Metadaten - Nutzereinstellungen - Informationen wie Du den Dienst nutzt (z.B.: nutzt Du eine Videokonferenz oder ein Telefonat) - Ungefährer Standort Zoom bietet die Möglichkeiten zur Gestaltung von individuellen Accounteinstellungen sowie von Benutzerrechten mit Passwortschutz. Als Mitglied des EU-US Privacy Shield verpflichtet sich Zoom außerdem, ein der DSGVO entsprechendes Datenschutzniveau einzuhalten. Ebenfalls unterwirft sich Zoom im Falle einer Datenverarbeitung den Standardvertragsklauseln der EU. Zusätzliche Informationen zum Datenschutz kannst Du der Datenschutzerklärung von Zoom entnehmen: https://zoom.us/privacy #### 6.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken bei der Registrierung gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 6.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Zoom, um Online-Events veranstalten zu können und so die Möglichkeit zu bieten interessante Inhalte anschaulich zu präsentieren. Zoom verarbeitet die Daten, um Dir die Dienste bereitzustellen und zu optimieren. #### 6.7.4 Dauer der Datenspeicherung Zoom löscht personenbezogene Daten, sofern der Verarbeitungszweck erfüllt ist und keine gesetzlichen Regelungen einer Löschung entgegenstehen. Du hast zudem die Möglichkeit, Deine eigenen Inhalte zu löschen. #### 6.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit der Datenverarbeitung zu widersprechen oder eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Kontaktieren hierfür bitte unseren Datenschutzbeauftragten oder Zoom über folgende E-Mail-Adresse: legal@zoom.us oder ## 7 Bewerbungen ### 7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich mittels E-Mail (bewerbung@neuemedienmacher.de) bei uns zu bewerben. Hierfür werden personenbezogene Daten verarbeitet und zur weiteren Verarbeitung für das jeweilige Bewerbungsverfahren gespeichert. ### 7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung sind Art. 88 DSGVO und § 26 BDSG. ### 7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir verarbeiten Deine Daten ausschließlich zu dem Zweck, das Bewerbungsverfahren durchzuführen. ### 7.4 Dauer der Datenspeicherung Sofern die Bewerbung zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses führen sollte, werden die personenbezogenen Daten unter Achtung der gesetzlichen Vorschriften entsprechend gespeichert. Sollte die Bewerbung bei der Auswahl einer\\\\\\\*eines potentiellen Kandidatin\\\\\\\*Kandidaten nicht berücksichtigt werden, wird diese nach den Regeln des hiesigen Löschkonzepts gelöscht, wobei die Vorschriften zum AGG, insbesondere der bestehenden Beweispflicht nach § 22 AGG, Berücksichtigung finden. Dies gilt nicht, sofern gesetzliche Bestimmungen der Löschung entgegenstehen oder Du für eine längere Speicherung Deine Einwilligung erteilt hast. In diesem Falle erfolgt die weitergehende Speicherung Deiner personenbezogenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) bzw. lit. a) DSGVO. ### 7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du kannst jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen und einer weiteren Verarbeitung Deiner Daten widersprechen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge des Bewerbungsverfahrens von uns verarbeitet wurden, werden in diesem Fall gelöscht, es sei denn einer Löschung stehen zwingende gesetzliche Vorschriften entgegen. ## 8 Spenden ### 8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite eröffnen wir Dir die Möglichkeit, uns Spenden ohne Mitgliedschaftserfordernis direkt zukommen zu lassen. Hierfür werden mittels eines Spende-Formulars personenbezogene Daten zur Verarbeitung abgefragt. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Anrede - Vorname - Nachname - Adressdaten (Land, Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer - Spendenbetrag - Spendenrhythmus - Spendenquittung (ja oder nein) - Zahlungsart Folgende Daten kannst Du optional angeben: - E-Mail-Adresse - Firma - Firmenzusatz Wird eine Spendenquittung gewünscht, verarbeiten wir die Daten, um eine entsprechende Spendenquittung auszustellen und zuzusenden. Im Zeitpunkt der Absendung des Formulars wird zudem die IP-Adresse des\\\\\\\*der Nutzerin gespeichert. Die IP-Adresse verwenden wir, um einen Missbrauch des Spendenformulars zu verhindern. ### 8.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Die Rechtgrundlage für die Verarbeitung der IP-Adresse ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. ### 8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die erhobenen Daten sind zur Aus- und Durchführung des Spendenauftrags erforderlich. Die E-Mail-Adresse des\\\\\\\*der Nutzer\\\\\\\*in wird benötigt, um den Eingang des Spendenauftrags zu bestätigen. Für weitere Zwecke werden die Daten nicht verwendet. Die IP-Adresse wird zum Zweck der Betrugsprävention genutzt und um unberechtigte Transaktionen zum Schaden Dritter zu verhindern. ### 8.4 Dauer der Datenverarbeitung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Bei den Bankdaten ist dies unmittelbar nach Einzug des Spendenbetrags der Fall. Die Adressdaten werden nach ggf. gewünschter Erstellung und Zusendung einer Spendenquittung, wie alle weiteren eingegeben Daten im Rahmen steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten, gespeichert, dabei jedoch für jegliche andere Verwendung gesperrt. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobene IP-Adresse wird spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht. ### 8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Nutzende haben jederzeit die Möglichkeit, der Verarbeitung der Daten zu widersprechen. Es ist allerdings zu beachten, dass bei einem Widerspruch der Spendenauftrag nicht mehr wie gewünscht ausgeführt werden kann. ### 8.6 Spendenformular - SozialBank AG #### 8.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Das Spendenformular wird von der SozialBank AG bereitgestellt. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad- Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln. Die eingegebenen Daten werden zur Ausführung des Spendenauftrags unmittelbar mit einer verschlüsselten SSL-Verbindung an die der BFS sowie die von der BFS zur Bereitstellung des Formulars eingesetzten technischen Dienstleistenden weitergegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei der SozialBank AG findest Du unter: https://www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Übermittlung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung eines Spendenformulars. #### 8.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Daten werden verarbeitet, um die Spende mit Dir abzuwickeln. #### 8.6.4 Dauer der Datenverarbeitung Deine Daten werden nur solange gespeichert, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und solange wir durch gesetzliche Pflichten zur Aufbewahrung Deiner Daten verpflichtet sind. #### 8.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Spende abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann. Sofern Du das Spendenformular nicht nutzen möchtest, hast Du die Möglichkeit uns eine Spende per Banküberweisung zukommen zu lassen. Die dafür erforderlichen Bankdaten haben wir auf unserer Webseite hinterlegt. ### 8.7 Lastschrift #### 8.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Sofern Du Dich für das Lastschriftverfahren entscheidest, werden die folgenden Zahlungsdaten erhoben: - Name des Kontoinhabers - IBAN Wir verarbeiten die Zahlungsdaten nicht selbst, sondern diese werden unmittelbar von dem Dienstleistenden, der die Zahlung abwickelt, verarbeitet. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln Über die angegebenen Zahlungsdaten hinaus werden lediglich - Auftragsnummer und - Rechnungsbetrag verarbeitet. Der\\\\\\\*Die Dienstleistende kann diese Informationen anderen Informationen (wie etwa Ihrer Adresse oder E-Mail-Adresse) nicht zuordnen. Bitte beachte die Datenschutzerklärung der\\\\\\\*des Dienstleistenden: www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO. #### 8.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Verarbeitung der Daten ist für die Bezahlung per Lastschrift und damit für die Durchführung des Vertrages erforderlich. #### 8.7.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Spendenabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Deiner Daten entgegen. #### 8.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per Lastschrift abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ### 8.8 PayPal #### 8.8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten als möglichen Zahlungsdienst PayPal an. PayPal ist ein virtuelles Kontenmodell und Zahlungsmittel. Um den Zahlungsdienst mittels PayPals zu nutzen, ist die vorherige Anmeldung bei PayPal erforderlich. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg. Sofern Du PayPal als Zahlungsmittel nutzt, werden Deine personenbezogene Daten an PayPal übermittelt. Bei den personenbezogenen Daten handelt es sich um folgende: - Name - Nachname - Adresse - E-Mail-Adresse - IP-Adresse - Telefonnummer - ggf. Mobilnummer - andere Daten, die zur endgültigen Zahlungsabwicklung erforderlich sind Neben der Weitergabe der Daten an Auskunfteien ist es auch möglich, dass PayPal die personenbezogenen Daten ggf. an verbundene Unternehmen, auch Subunternehmer, weiterleitet, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich wird. Das gleiche gilt für eine Auftragsverarbeitung. PayPal verwendet verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Binding Corporate Rules): www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/bcr> , um die Datenverarbeitung abzusichern. Bezüglich der Datenschutzhinweise von PayPal wird auf nachstehenden Link verwiesen: www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full> #### 8.8.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO. #### 8.8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Übermittlung der Daten ist notwendig, um einen etwaigen Missbrauch zu verhindern. Wir teilen mit, dass PayPal die personenbezogenen Daten möglicherweise an Auskunfteien übermittelt. Dies deswegen, weil PayPal sich eine Prüfung Deiner Identität und Bonität vorbehält. #### 8.8.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Kaufabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn, es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Ihrer Daten entgegen. #### 8.8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per PayPal abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ## 9 Social Media Auftritte ### 9.1 Gemeinsam mit uns Verantwortliche soziale Medien \\\*\\\*Neue deutsche Medienmacher\\\\\\\*innen e.V.\\\*\\\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail: Webseite: neuemedienmacher.de> betreibt folgende eigene Auftritte in den sozialen Medien: - BlueSky: bsky.app/profile/ndmedienmacher.bsky.social> - Facebook: \\\[www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/\\\](http://www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/) - Instagram: \\\[www.instagram.com/neuemedienmachx/\\\](http://www.instagram.com/neuemedienmachx/) - LinkedIn: \\\[www.linkedin.com/company/neue-deutsche- medienmacherinnen-ev/\\\](http://www.linkedin.com/company/neue-deutsche-) - Mastodon: federated.press/@ndmedienmacher> - Threads: \\\[www.threads.com/@neuemedienmachx\\\](http://www.threads.com/@neuemedienmachx) - X: \\\[twitter.com/NDMedienmacher\\\](http://twitter.com/NDMedienmacher) - YouTube: \\\[www.youtube.com/user/neuemedienmache\\\](http://www.youtube.com/user/neuemedienmache)r Hierbei greifen wir auf folgende Dienstleistenden zurück: - Bluesky PBLLC, 113 Cherry St, Seattle, WA 98104, USA (“BlueSky”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Facebook”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Instagram”) - LinkedIn Ireland, Wilton Plaza, Wilton Place, Dublin 2, Irland beziehungsweise LinkedIn Corporation, 1000 W. Maude Ave., Sunnyvale, California 94085, USA (“LinkedIn”) - Mastodon GmbH, Mühlenstraße 8a, 14167 Berlin, Deutschland (“Mastodon”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Threads”) - Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA (“X”) - YouTube LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA (“YouTube”) präsentiert durch: Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, Datenverarbeitung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (“Google”) Aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 05.06.2018 (abrufbar unter \\\[http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf? text=&docid=202543&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=298398\\\](http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf)) gelten Betreibende von Auftritten in sozialen Medien und die Betreibenden der sozialen Medien selbst als gemeinsam für die Datenverarbeitung Verantwortliche. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du unsere Auftritte in den sozialen Medien und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzt. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (z.B. Kommentieren, Teilen, Bewerten). Alternativ kannst Du die Informationen, die wir in den sozialen Medien zur Verfügung stellen, auch auf unserem eigenen Internet-Angebot abrufen. ### 9.2 Datenschutzbeauftragter Unser Datenschutzbeauftragter ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz erreichst Du ihn wie folgt: \\\*\\\*WS Datenschutz GmbH\\\*\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> Die Datenschutzbeauftragten der jeweiligen sozialen Medien erreichst Du über die jeweiligen sozialen Medien: - Die\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\*n von Bluesky erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: bsky.social/about/support/privacy-policy#privacy-choices> - Die\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\*n von Facebook, Instagram und Threads erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.meta.com/support/privacy/> - Die\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\*n von LinkedIn erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: www.linkedin.com/help/linkedin/ask/TSO-DPO> - Die\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\*n von Mastodon erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: mastodon.social/about> - Die\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\*n von X erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.x.com/de/managing-your-account/accessing-your-x-data> - Die\\\\\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\\\\\*n von YouTube erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: \\\[https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\\\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1\\\](https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1) ### 9.3 Von den sozialen Medien verarbeitete Daten Beim Besuch unserer Auftritte in den sozialen Medien erfassen die Betreibenden der sozialen Medien u.a. Deine IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Deinem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um uns als Betreiber des Auftritts statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Seite zur Verfügung zu stellen. Die in diesem Zusammenhang über Dich erhobenen Daten werden von den Betreibenden der sozialen Medien verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen der\\\\\\\*die Betreiber\\\\\\\*in des jeweiligen sozialen Netzwerkes erhält und wie diese verwendet werden, wird in den Datenschutzerklärungen der jeweiligen sozialen Netzwerke beschrieben. Dort findest Du auch Informationen zu den Kontaktmöglichkeiten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter folgenden Links: \\\*\\\*BlueSky\\\*\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\*\\\*Facebook\\\*\\\* \\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\_data\\\\\\\_use\\\\\\\_policy\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\_data\\\_use\\\_policy) \\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\_DE\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\_DE) \\\*\\\*Instagram\\\*\\\* \\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\*\\\*Mastodon\\\*\\\* federated.press/privacy-policy> \\\*\\\*LinkedIn\\\*\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\*\\\*Threads\\\*\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\*\\\*X\\\*\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\*\\\*YouTube\\\*\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> In welcher Weise die Betreibenden der sozialen Medien Daten aus dem Besuch unseres Auftritts in den sozialen Medien für eigene Zwecke verwenden, in welchem Umfang Aktivitäten auf den Auftritten in sozialen Medien einzelnen Nutzenden zugeordnet werden, wie lange die Betreibenden diese Daten speichern und ob Daten aus einem Besuch der Auftritten in sozialen Medien an Dritte weitergegeben werden, wird von den Betreibenden der sozialen Medien nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. Beim Zugriff auf unsere Auftritte in sozialen Medien wird die, Deinem Endgerät zugeteilte IP- Adresse an den Betreibenden des jeweiligen sozialen Netzwerks übermittelt. Die sozialen Netzwerke speichern darüber hinaus Informationen über die Endgeräte der Nutzenden (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist den Betreibern der sozialen Medien damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzenden möglich. Wenn Du als nutzende Person aktuell bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk angemeldet bist, befindet sich auf Deinem Endgerät ein Cookie mit Deiner individuellen Kennung in diesem sozialen Netzwerk. Dadurch kann vom Betreibenden des sozialen Netzwerks nachvollzogen werden, dass Du eine bestimmte Seite aufgesucht und wie Du sie genutzt hast. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Deine bisherigen Webseitenbesuche zugeschnitten werden. Wenn Du das vermeiden möchtest, solltest Du dich bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk abmelden bzw. die Funktion "angemeldet bleiben" deaktivieren, die auf deinem Gerät vorhandenen Cookies löschen sowie Deinen Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Anmelde-Informationen, über die Du unmittelbar identifiziert werden kannst, gelöscht. Damit kannst Du unsere Auftritte in sozialen Medien nutzen, ohne dass Deine Nutzerkennung offenbart wird. Wenn Du auf interaktive Funktionen der Seite zugreifst (Gefällt mir, Kommentieren, Teilen, Nachrichten etc.), erscheint eine Anmeldemaske. Nach einer etwaigen Anmeldung bist Du für das genutzte Soziale Netzwerk erneut als bestimmte\\\\\\\*r Nutzer\\\\\\\*in erkennbar. Informationen dazu, wie Du vorhandene Informationen innerhalb des sozialen Netzwerks verwalten oder löschen kannst, findest Du auf den oben genannten Support-Seiten des jeweiligen sozialen Netzwerks. ### 9.4 Von uns verarbeitete Daten #### 9.4.1 Art und Umfang der Datenverarbeitung Die von Dir bei sozialen Netzwerken eingegebenen Daten, insbesondere Dein Nutzername und die, unter Deinem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns insofern verarbeitet, als wir auf Deine Nachrichten gegebenenfalls reagieren. Zudem verweisen Deine veröffentlichten Beiträge, Bewertungen und Kommentare auf Deinen Account in dem jeweiligen sozialen Netzwerk. Wenn Du uns über ein @ oder ein # oder Ähnliches erwähnst, wird diese Erwähnung unter Deinem Nutzernamen gegebenenfalls auf unserer Seite veröffentlicht. Die von Dir frei bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so gegebenenfalls von uns in unser Angebot einbezogen und anderen Nutzenden des jeweiligen sozialen Netzwerkes zugänglich gemacht. Markierst Du unseren Auftritt in den sozialen Medien mit „Gefällt mir“ oder „Folgen“ oder einer ähnlichen Interaktion, so wird uns dies von dem jeweiligen sozialen Netzwerk mit Deinem Nutzernamen und Link zu Deinem Account mitgeteilt. Wir als Anbieter des Informationsdienstes erheben und verarbeiten darüber hinaus keine Daten aus Deiner Nutzung unserer Auftritte in den sozialen Medien. #### 9.4.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung Die Datenverarbeitung von unserer Seite basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der werbenden Funktion von sozialen Medien. Wir nutzen diese, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens zu steigern. #### 9.4.3 Zweck der Verarbeitung Die in diesem Zusammenhang von Dir angegebenen und für uns ggf. zugänglichen Daten (z.B. Nutzername, Bilder, ggf. Interessen, Kontaktdaten) werden von uns ausschließlich zum Zweck der Kunden- und Interessentenkommunikation verarbeitet. Unser berechtigtes Interesse liegt darin, Dir eine Plattform zu bieten, auf der wir Dir aktuelle Informationen anzeigen und mit Hilfe derer Du Dein Anliegen an uns richten kannst und wir Deinem Anliegen schnellstmöglich nachkommen können. #### 9.4.4 Dauer der Speicherung Deine Daten werden, soweit es uns möglich ist, bei Einstellung unseres Auftritts in den sozialen Medien gelöscht. ## 10 Social Media Links Wir haben auf unseren Diensten Social Media Plattformen über Links eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Sofern Du auf den Social Media Link klickst, wird die Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters aufgerufen. Durch den Aufruf der Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters über unsere Dienste werden dem jeweiligen Social Media Anbieter die jeweiligen Bezugsdaten übermittelt. Der Social Media Anbieter erhält dadurch die Information, dass Du uns besucht hast. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Wenn Du auf einen Social Media Link klickst, werden möglicherweise Daten von Dir durch den jeweiligen Anbieter in den USA verarbeitet. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Sofern Du nicht auf die Links der Social Media Anbieter klickst, findet eine Datenübermittlung nicht statt. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die Social Media Anbieter findest Du hier: \\\*\\\*BlueSky\\\*\\\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \\\*\\\*Facebook\\\*\\\* \\\[https://de-de.facebook.com/full\\\\\\\_data\\\\\\\_use\\\\\\\_policy\\\](https://de-de.facebook.com/full\\\_data\\\_use\\\_policy) \\\[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\\\\\_DE\\\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\_DE) \\\*\\\*Instagram\\\*\\\* \\\[https://help.instagram.com/155833707900388 \\\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\*\\\*Mastodon\\\*\\\* federated.press/privacy-policy> \\\*\\\*LinkedIn\\\*\\\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \\\*\\\*Threads\\\*\\\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \\\*\\\*X\\\*\\\* twitter.com/privacy?lang=de> \\\*\\\*YouTube\\\*\\\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> ## 11 Social Media Plugins Wir haben auf unserer Webseite Social Media Plattformen über sogenannte „Social Plugins“ eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Diese schlüsseln wir für Dich im Folgenden genau auf. ### 11.1 YouTube Video #### 11.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen für die Einbindung von Videos auf unserer Webseite den Anbieter YouTube. Für die Datenverarbeitung gemeinsam mit uns verantwortlich ist: YouTube LLC, 901 Cherry Avenue, San Bruno, CA 94066, USA, vertreten durch Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland. Normalerweise wird bereits bei Aufruf einiger Seiten unserer Webseite mit eingebetteten Videos Deine IP-Adresse an YouTube gesendet und Cookies auf Deinem Rechner installiert. Wir haben YouTube-Videos jedoch mit dem erweiterten Datenschutzmodus eingebunden. In diesem Fall nimmt YouTube immer noch Kontakt zu dem Dienst Google Ad Manager - früher Double Click - von Google auf, doch werden dabei laut der Datenschutzerklärung von Google personenbezogene Daten nicht ausgewertet. Dadurch werden von YouTube keine Informationen über die Besucher\\\\\\\*innen mehr gespeichert, es sei denn, sie sehen sich das Video an. Wenn Du das Video anklickst, wird Deine IP-Adresse an YouTube übermittelt und YouTube erfährt, dass Du das Video angesehen hast. Bist Du bei YouTube eingeloggt, wird diese Information auch Deinem Benutzerkonto zugeordnet. Von der dann möglichen Erhebung und Verwendung Deiner Daten durch YouTube haben wir keine Kenntnis und darauf auch keinen Einfluss. Für weitere Informationen zum Thema Datenschutz verweisen wir auf die nachstehende Datenrichtlinie von YouTube bzw. Google: www.google.de/intl/de/policies/privacy/> #### 11.1.1.1 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 11.1.1.2 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Social Media, um unser Unternehmen bekannter zu machen. Außerdem möchten wir Dir die Möglichkeit bieten über unsere Webseite mit den sozialen Medien zu interagieren. #### 11.1.1.3 Dauer der Datenspeicherung Die Daten, die von YouTube (Google) über Plugins und Werbung erhoben werden, werden von dem Verantwortlichen nach einer festen Speicherdauer gelöscht. Laut Google beträgt diese Zeit 9 bzw. 18 Monate. #### 11.1.1.4 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Um die Datenverarbeitung durch YouTube zu verhindern, hast Du die Möglichkeit, dich vor Aufruf unserer Webseite bei YouTube auszuloggen und alle Cookies aus deinem Browserverlauf zu löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der YouTube Profileinstellungen möglich. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktop Computer oder mobile Geräte übernommen. ## 12 Tracker und Analysetools ### 12.1 Matomo #### 12.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen den Web-Analysedienst Matomo (ehemals PIWIK). Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: InnoCraft Ltd., 150 Willis St, 6011 Wellington, Neuseeland. Matomo sitzt in Neu Seeland, einem Drittland mit von der EU-Kommission zertifizierten angemessenem Schutzniveau gem. Art 45 Abs. 3 DSGVO, \\\[https://eur-lex.europa.eu/legal- content/EN/ALL/?uri=CELEX%3A32013D0065\\\](https://eur-lex.europa.eu/legal-) Matomo setzt ein Cookie. Zur Erklärung der Cookies wird auf den entsprechenden Passus weiter oben verwiesen. Folgende Daten werden dabei gespeichert: - IP-Adresse (wird nur in anonymisierter Form erfasst und gespeichert) - Datum und Uhrzeit der Abfrage - Name(n) der aufgerufenen Seite(n) - URL(s) der aufgerufenen Seite(n) - URL der vorhergehenden Seite - Bildschirmauflösung - Angeklickte und heruntergeladene Dateien - Klicks auf externe Links - Klick- und Mausbewegungen - Zeit, die die Seite zum Laden benötigt - Standort der\\\\\\\*des Nutzenden: Land - Sprache des Browsers - Typ und Version des Browsers - Suchvorgänge auf der Website Wir verwenden die Matomo-Cloud-Solution. Die durch die Cookies erzeugten Informationen über die Webseitennutzung an den Server von Matomo übertragen und gespeichert, damit das Nutzungsverhalten ausgewertet werden kann. Die Software ist so eingestellt, dass die IP-Adressen nicht vollständig gespeichert, sondern 2 Bytes der IP- Adresse maskiert werden (Bsp.: 192.168.xxx.xxx). Auf diese Weise ist eine Zuordnung der gekürzten IP-Adresse zum aufrufenden Rechner nicht mehr möglich. Für weitere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen von Matomo verweisen wir auf die nachstehenden Links: \\\[https://matomo.org/privacy/ und https://matomo.org/privacy- policy/\\\](https://matomo.org/privacy/) #### 12.1.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 12.1.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Web-Analysedienst Matomo dient uns vorwiegend zur Optimierung der Webseite sowie zur Kosten-Nutzen-Analyse. Matomo wird weiterhin dafür genutzt, um eine Analyse des Besucherstroms der Nutzenden auf der Webseite zu ermöglichen. Es liegt in unserem Interesse, unser Webseite-Angebot für Dich anschaulich und nutzerfreundlich zu gestalten. #### 12.1.4 Dauer der Datenspeicherung Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche, behördliche oder vertragliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. Spätestens werden die Daten nach 730 Tagen gelöscht. #### 12.1.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte wende Dich hierfür an unseren Datenschutzbeauftragten. Das Setzen von Cookies kann zudem durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowser jederzeit verhindert werden. Die bereits gesetzten Cookies können auch in den Einstellungen des Internetbrowsers für die Zukunft gelöscht werden. Wir geben zu bedenken, dass die Verhinderung des Setzens von Cookies zur Folge haben kann, dass nicht alle Funktionen uneingeschränkt verfügbar sind. Für Fragen zum Datenschutz an Matomo kannst Du Dich unter folgender E-Mail-Adresse an Matomo wenden: ## 13 Datentransfer in ein Drittland Damit wir unsere Leistungen erbringen können, bedienen wir uns der Unterstützung von Diensteanbietern aus dem europäischen Raum als auch aus Drittstaaten. Um den Schutz Deiner personenbezogenen Daten auch im Fall der Datenübermittlung in ein Drittland sicherzustellen, schließen wir mit jedem der sorgfältig ausgewählten Diensteanbieter spezielle Auftragsverarbeitungsverträge. Alle von uns genutzten Diensteanbieter verfügen über hinreichende Nachweise, dass sie die Datensicherheit über geeignete technische und organisatorische Maßnahmen sicherstellen. Unsere Diensteanbieter aus Drittländern befinden sich entweder in Ländern, die über ein von der EU-Kommission anerkanntes, angemessenes Datenschutzniveau verfügen (Art. 45 DSGVO) oder haben geeignete Garantien vorgesehen (Art. 46 DSGVO). \\\*Angemessenes Schutzniveau:\\\* Der Anbieter stammt aus einem Land, dessen angemessenes Datenschutzniveau von der EU-Kommission anerkannt wurde. Nähere Informationen findest Du unter: Adequacy decisions (europa.eu) \\\*EU-Standardvertragsklauseln:\\\* Unser Anbieter hat sich den EU-Standardvertragsklauseln unterworfen, um einen sicheren Datentransfer zu gewährleisten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter: \\\[https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\\\\\_impl/2021/914/oj? uri=CELEX%3A32021D0914&locale=en\\\](https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\_impl/2021/914/oj) \\\*Binding Corporate Rules:\\\* Die DSGVO sieht mit Art. 47 die Möglichkeit vor, den Datenschutz beim Datentransfer in einen Drittstaat über verbindliche interne Datenschutzvorschriften zu gewährleisten. Diese werden von den zuständigen Aufsichtsbehörden im Rahmen des Kohärenzverfahrens nach Art. 63 DSGVO geprüft und abgenommen. \\\*Einwilligung:\\\* Außerdem findet ein Datentransfer in ein Drittland ohne angemessenes Schutzniveau nur dann statt, wenn Du uns gem. Art. 49 Abs. 1 lit. a) DSGVO hierfür Deine Einwilligung erteilt hast oder eine andere Ausnahme nach Art. 49 DSGVO für die Datenübermittlung einschlägig ist. ## 14 Deine Rechte Du hast gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Dich betreffenden personenbezogenen Daten: ### 14.1 Recht auf Widerruf der Einwilligung (vgl. Art. 7 DSGVO) Falls Du eine Einwilligung zur Verarbeitung Deiner Daten erteilt hast, kannst Du diese jederzeit widerrufen. Ein solcher Widerruf beeinflusst die Zulässigkeit der Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten für die Zukunft, nachdem Du ihn gegenüber uns ausgesprochen hast. Er kann (fern-)mündlich oder schriftlich per Post oder E-Mail an uns erfolgen. ### 14.2 Recht auf Auskunft (vgl. Art. 15 DSGVO) Im Falle eines Auskunftsersuchens musst Du hinreichende Angaben zu Deiner Identität machen und einen Nachweis erbringen, dass es sich um Deine Informationen handelt. Die Auskunft betrifft folgende Informationen: - die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden; - die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden; - die Empfangenden bzw. die Kategorien von Empfangenden, gegenüber denen die Dich betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden; - die geplante Dauer der Speicherung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer; - das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch die\\\\\\\*den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung; - das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde; - alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden; - das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person. ### 14.3 Recht auf Berichtigung oder Löschung (vgl. Art. 16, 17 DSGVO) Du hast ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber uns als Verantwortlichem, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Dich betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen. Zudem kannst Du die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten verlangen, sofern einer der folgenden Gründe auf Dich zutrifft: - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig. - Du widerrufst Deine Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. - Du legst gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Du legst gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet. - Die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaatenerforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Haben wir die Dich betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so treffen wir alle zumutbaren Maßnahmen auch andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche darüber zu informieren, dass Du die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hast. Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist: - zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information; - zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde; - aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO; - für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das oben genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder - zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. ### 14.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (vgl. Art. 18 DSGVO) Unter den folgenden Voraussetzungen kannst Du die Einschränkung der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten von uns verlangen: - wenn Du die Richtigkeit, der Dich betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreitest, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit Deiner personenbezogenen Daten zu überprüfen; - die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Du die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnst und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangst; - wir die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigen, Du diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigst, oder - wenn Du Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hast und noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe gegenüber Deinen Gründen überwiegen. Wurde die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Deiner Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, wirst Du von uns unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird. ### 14.5 Recht auf Unterrichtung (vgl. Art. 19 DSGVO) Hast Du uns gegenüber Dein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung geltend gemacht, sind wir verpflichtet, allen Empfänger\\\\\\\*innen deiner personenbezogenen Daten die Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung mitzuteilen. Dies gilt nur insoweit, wie sich diese Mitteilung nicht als unmöglich erweist oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden wäre. Du hast das Recht zu erfahren, welche Empfänger\\\\\\\*innen Deine Daten erhalten haben. ### 14.6 Recht auf Datenübertragbarkeit (vgl. Art. 20 DSGVO) Du hast das Recht, Deine personenbezogenen Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format von uns zu erhalten, um sie ggf. an einen anderen Verantwortlichen weiterleiten zu lassen, sofern - die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO beruht und - die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Bei der Ausübung Deines Rechts auf Datenübertragbarkeit hast Du das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die uns übertragen wurde. ### 14.7 Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (vgl. Art. 21 DSGVO) Soweit wir die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten auf ein berechtigtes Interesse (gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO) unsererseits stützen, kannst Du Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. Gleiches gilt, sollten wir die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e) DSGVO stützen. Bei Ausübung eines solchen Widerspruchs bitten wir um Darlegung der Gründe, weshalb wir Deine personenbezogenen Daten nicht wie von uns durchgeführt verarbeiten sollten. Im Falle Ihres begründeten Widerspruchs prüfen wir die Sachlage und werden entweder die Datenverarbeitung einstellen bzw. anpassen oder Dir unsere zwingenden schutzwürdigen Gründe aufzeigen, aufgrund derer wir die Verarbeitung fortführen. ### 14.8 Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (vgl. Art. 77 DSGVO) Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Dir das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Deines Aufenthaltsorts, Deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet Dich über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO. ## 15 Wie Du diese Rechte wahrnimmst Zur Wahrnehmung dieser Rechte wende Dich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten: \\\*\\\*WS Datenschutz GmbH\\\*\\\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail: Webseite: webersohnundscholtz.de/> ## 16 Änderungsvorbehalt Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zu ändern. ## Stand Juni 2026 ## 4 Newsletter ### 4.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten auf unserer Internetseite die Möglichkeit zum Abonnement unseres Newsletters. Bei der Bestellung des Newsletters wird die Angabe von personenbezogenen Daten zur Verarbeitung abgefragt. Dabei handelt es sich um die Daten, die in der Newsletter-Eingabe-Maske abgefragt werden. Eingabefelder, die mit einem „\\\*“ gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder: - E-Mail-Adresse Dieses Pflichtfeld ist notwendig, um Dir den Newsletter zukommen zu lassen. Optional kannst Du noch folgende Daten angeben: - Vorname - Nachname - Stadt - Journalistische Tätigkeit (ja oder nein) - Institut / Medium / Organisation Der Newsletter wird per E-Mail versendet. Den Newsletter erhältst Du nur nach erfolgter Anmeldung hierzu. Um den Anforderungen an die DSGVO gerecht zu werden, benutzen wir das sogenannte DOI-Verfahren („Double-Opt-In“). Sofern Du dich für unseren Newsletter anmeldest, erhälst Du eine Bestätigungs-E-Mail auf das von Dir im Eingabefeld benannte elektronische Postfach. Diese E-Mail enthält einen Bestätigungslink, den Du anklicken musst. Nach diesem Verfahren hast Du dich erfolgreich für den Newsletter angemeldet. Zur Durchführung des Verfahrens werden IP-Adresse, Datum und Uhrzeit der Anmeldung gespeichert. Dies, um Missbräuchen vorzubeugen. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht. ### 4.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 4.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Newsletter hat die Funktion, Dich in regelmäßigen Abständen über Angebote und Neuigkeiten von uns zu informieren. ### 4.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten verarbeiten wir nur so lange, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und einer Löschung keine gesetzlichen oder behördlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. ### 4.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Newsletter Bestellung kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu kannst Du den in jedem Newsletter integrierten Link zum Abbestellen klicken oder den Widerruf der Einwilligung auf andere Weise bei uns kundtun. ### 4.6 Versanddienstleister Mailchimp #### 4.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „Mailchimp“, einer Online-Marketing-Plattform. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: The Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Indem Du den Newsletter abonnierst, willigst Du gem. Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a) i.V.m. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO ein, dass Deine Daten durch unseren Versanddienstleister in den USA verarbeitet werden. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Die E-Mail-Adressen unserer Newsletterempfangenden, als auch deren weitere, im Rahmen dieser Hinweise beschriebenen Daten, werden auf den Servern von Mailchimp in den USA gespeichert. Mailchimp verwendet diese Informationen zum Versand und zur Auswertung der Newsletter in unserem Auftrag. Des Weiteren kann Mailchimp nach eigenen Informationen diese Daten zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für wirtschaftliche Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfangenden kommen. Mailchimp nutzt die Daten unserer Newsletterempfangenden jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben. Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von dem Server von Mailchimp abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wie oft sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfangenden zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben noch das von Mailchimp einzelne Nutzende zu beobachten. Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von Mailchimp. Des Weiteren haben wir mit Mailchimp ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich Mailchimp dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzenden zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp kannst Du unter https://Mailchimp.com/legal/privacy/ einsehen. #### 4.6.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Mailchimp erfolgt aufgrund Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. #### 4.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Mailchimp als unseren Versanddienstleister, um eine effektive Adressverwaltung zu gewährleisten und um mit Dir über den Newsletter in Kontakt zu bleiben. #### 4.6.4 Dauer der Datenspeicherung Nach Angaben des Anbieters speichert dieser personenbezogene Daten nur so lange, wie wir Deine personenbezogenen Daten für den Newsletter-Versand nutzen. Mailchimp löscht Deine Daten, wenn wir Dich aus unserer Adresskartei löschen. #### 4.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Zudem steht es Dir jederzeit offen, den „Opt-out“-Link am Ende jeder E-Mail zu nutzen, was dazu führt, dass wir Deine E- Mail-Adresse aus unserer Adresskartei löschen, weswegen dann auch Mailchimp Deine personenbezogenen Daten nicht weiterverarbeitet. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf Adresskarteien, die Mailchimp im Auftrag anderer Auftraggeber verwaltet. ## 5 Mitgliedschaft ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: ### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - Adressdaten (Stadt, Straße, Hausnummer, Postleitzahl) - E-Mail-Adresse - Telefonnummer - Geburtsdatum - Motivationen - Mitgliedsbeitrag - Kontodaten (Kontoinhaber, Kreditinstitut, IBAN, BIC) - Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Beruf/ Medium/ Reaktion ### 5.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. ### 5.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung dient der Begründung und der Durchführung eines Mitgliedschaftsverhältnisses. Die Kontakt- und Adressdaten sind notwendig, um die Kommunikation innerhalb der Mitglieder des Vereins zu vereinfachen. Die Verarbeitung von Bankdaten erfolgt aufgrund des jährlichen Mitgliedsbeitrags, der von jedem Nutzenden geleistet werden muss. ### 5.4 Dauer der Datenspeicherung Die personenbezogenen Daten werden für die Dauer der Mitgliedschaft gespeichert. Mit Beendigung der Mitgliedschaft werden die Datenkategorien gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht. ### 5.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Sowohl während als auch nach Deinem Antrag auf Mitgliedschaft steht es Dir frei, die Angabe der personenbezogenen Daten zu ändern, zu korrigieren oder zu löschen. ## 6 Anmeldung zu Veranstaltungen ### 6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich für online und offline Events anzumelden. Die Anmeldung erfolgt entweder via E-Mail oder per Anmeldeformular. Sofern die Anmeldung über ein Anmeldeformular erfolgt, werden folgende Daten verarbeitet. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse Folgende Daten kannst Du optional angeben: - Arbeitgeber - Mitgliedschaft bei dem Neue deutsche Medienmacher\\\*innen e.V. ### 6.2 Rechtsgrundlage Die Anmeldung zu unseren Events beruht auf Deiner Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. ### 6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist Dir die Möglichkeit zu geben, sich für bestimmte Events anmelden zu können. Deine Kontaktdaten benötigen wir, um Dir die notwendigen Informationen und Teilnahmelinks zukommen zu lassen. ### 6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. ### 6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.6 Google Forms #### 6.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für die Bereitstellung des Anmeldeformulars nutzen wir die Dienste Google Docs. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Durch die Nutzung des Formulars werden folgende Daten verarbeitet: • Daten, die Du in das Formular einträgst • IP-Adresse Zudem verwendet Google Forms Cookies, um Nutzerdaten zu sammeln. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Google findest Du hier: https://policies.google.com/privacy?hl=de #### 6.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Datenverarbeitung durch Google beruht auf Ihrer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO. #### 6.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Zweck der Datenverarbeitung ist die Bereitstellung eines Anmeldeformulars. Somit hast Du die Möglichkeit dich unkompliziert für unsere Events anzumelden. #### 6.6.4 Dauer der Datenspeicherung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen. #### 6.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen. ### 6.7 Zoom #### 6.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Für unsere Online-Events nutzen wir die Dienste von Zoom. Zoom dient zugleich als Kommunikationsplattform für Online-Events mittels Video- und Telefonkonferenzen sowie um zu kommunizieren oder Dateien zu bearbeiten und freizugeben. Um an einem unserer Online-Events teilnehmen zu können, senden wir einen Link an Deine E-Mail-Adresse, der zu dem entsprechenden Online-Event bei Zoom weist. Anschließend musst Du Dich bei Zoom registrieren. Dabei werden folgende personenbezogene Daten verarbeitet: - Vorname - Nachname - E-Mail-Adresse - Bestätigung der E-Mail-Adresse - Position - Angabe, ob Du Deine persönliche oder Firmen-E-Mail-Adresse angegeben hast - Unternehmensname - Angabe, wie Du auf das Online-Seminar aufmerksam geworden bist Freiwillig kannst Du zudem folgende Angaben machen: - Land/Region - Telefonnummer - Zoom ist End-to-end verschlüsselt. Die Produkte von Zoom verfügen über einen Zustimmungsmechanismus für EU-Benutzende. Vorhandene oder neue Benutzende, die von einer IP-Adresse stammen, die von der EU erkannt wird, müssen einmalig der Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie zustimmen. Die Zustimmung zur aktualisierten Datenschutzrichtlinie und den Nutzungsbedingungen wird zu Compliance-Zwecken gespeichert. Zudem sind Datenschutzeinstellungen innerhalb des Zoom-Accounts möglich. Benutzenden, denen bei ihrem ersten Besuch auf der zoom.us-Website über die IP-Adresse aus einem EU-Mitgliedstaat erkannt werden, wird ein Cookie-Pop-up-Feld angezeigt, in dem Cookie-Einstellungen festgelegt werden können. Diese Cookie-Einstellungen kannst Du auch in Zukunft jederzeit ändern, indem Du den Link zu den Cookie-Einstellungen am Fuße einer beliebigen Seite auf der Website besuchst. Zuvor werden nach Angaben von Zoom keine Daten über Cookies übertragen. Durch das Nutzen von Zoom können zudem je nach Deinen Einstellungen folgende Daten von Zoom verarbeitet werden: Informationen, die Du oder andere hochladen, bereitstellen oder erstellen, während Du Zoom verwendest, sofern Du Chatprotokolle speicherst. Dabei versichert Zoom, dass diese Datenverarbeitung aus keinem anderen Grund geschieht, als im Rahmen der Bereitstellung ihrer Dienstleistungen. Zoom verkauft keine Kundeninhalte an Dritte oder verwendet sie für Werbezwecke. - Technische Informationen (z.B: IP-Adresse, Systemtyp und- version, Kamera und Mikrofontyp) - Metadaten - Nutzereinstellungen - Informationen wie Du den Dienst nutzt (z.B.: nutzt Du eine Videokonferenz oder ein Telefonat) - Ungefährer Standort Zoom bietet die Möglichkeiten zur Gestaltung von individuellen Accounteinstellungen sowie von Benutzerrechten mit Passwortschutz. Als Mitglied des EU-US Privacy Shield verpflichtet sich Zoom außerdem, ein der DSGVO entsprechendes Datenschutzniveau einzuhalten. Ebenfalls unterwirft sich Zoom im Falle einer Datenverarbeitung den Standardvertragsklauseln der EU. Zusätzliche Informationen zum Datenschutz kannst Du der Datenschutzerklärung von Zoom entnehmen: https://zoom.us/privacy #### 6.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken bei der Registrierung gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 6.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Zoom, um Online-Events veranstalten zu können und so die Möglichkeit zu bieten interessante Inhalte anschaulich zu präsentieren. Zoom verarbeitet die Daten, um Dir die Dienste bereitzustellen und zu optimieren. #### 6.7.4 Dauer der Datenspeicherung Zoom löscht personenbezogene Daten, sofern der Verarbeitungszweck erfüllt ist und keine gesetzlichen Regelungen einer Löschung entgegenstehen. Du hast zudem die Möglichkeit, Deine eigenen Inhalte zu löschen. #### 6.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit der Datenverarbeitung zu widersprechen oder eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Kontaktieren hierfür bitte unseren Datenschutzbeauftragten oder Zoom über folgende E-Mail-Adresse: legal@zoom.us oder  ## 7 Bewerbungen ### 7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Über unsere Webseite ist es möglich, sich mittels E-Mail (bewerbung@neuemedienmacher.de) bei uns zu bewerben. Hierfür werden personenbezogene Daten verarbeitet und zur weiteren Verarbeitung für das jeweilige Bewerbungsverfahren gespeichert. ### 7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung sind Art. 88 DSGVO und § 26 BDSG. ### 7.3 Zweck der Datenverarbeitung Wir verarbeiten Deine Daten ausschließlich zu dem Zweck, das Bewerbungsverfahren durchzuführen. ### 7.4 Dauer der Datenspeicherung Sofern die Bewerbung zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses führen sollte, werden die personenbezogenen Daten unter Achtung der gesetzlichen Vorschriften entsprechend gespeichert. Sollte die Bewerbung bei der Auswahl einer\\\*eines potentiellen Kandidatin\\\*Kandidaten nicht berücksichtigt werden, wird diese nach den Regeln des hiesigen Löschkonzepts gelöscht, wobei die Vorschriften zum AGG, insbesondere der bestehenden Beweispflicht nach § 22 AGG, Berücksichtigung finden. Dies gilt nicht, sofern gesetzliche Bestimmungen der Löschung entgegenstehen oder Du für eine längere Speicherung Deine Einwilligung erteilt hast. In diesem Falle erfolgt die weitergehende Speicherung Deiner personenbezogenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) bzw. lit. a) DSGVO. ### 7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du kannst jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen und einer weiteren Verarbeitung Deiner Daten widersprechen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge des Bewerbungsverfahrens von uns verarbeitet wurden, werden in diesem Fall gelöscht, es sei denn einer Löschung stehen zwingende gesetzliche Vorschriften entgegen. ## 8 Spenden ### 8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Auf unserer Webseite eröffnen wir Dir die Möglichkeit, uns Spenden ohne Mitgliedschaftserfordernis direkt zukommen zu lassen. Hierfür werden mittels eines Spende-Formulars personenbezogene Daten zur Verarbeitung abgefragt. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben: - Anrede - Vorname - Nachname - Adressdaten (Land, Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer - Spendenbetrag - Spendenrhythmus - Spendenquittung (ja oder nein) - Zahlungsart Folgende Daten kannst Du optional angeben: - E-Mail-Adresse - Firma - Firmenzusatz Wird eine Spendenquittung gewünscht, verarbeiten wir die Daten, um eine entsprechende Spendenquittung auszustellen und zuzusenden. Im Zeitpunkt der Absendung des Formulars wird zudem die IP-Adresse des\\\*der Nutzerin gespeichert. Die IP-Adresse verwenden wir, um einen Missbrauch des Spendenformulars zu verhindern. ### 8.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Die Rechtgrundlage für die Verarbeitung der IP-Adresse ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. ### 8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die erhobenen Daten sind zur Aus- und Durchführung des Spendenauftrags erforderlich. Die E-Mail-Adresse des\\\*der Nutzer\\\*in wird benötigt, um den Eingang des Spendenauftrags zu bestätigen. Für weitere Zwecke werden die Daten nicht verwendet. Die IP-Adresse wird zum Zweck der Betrugsprävention genutzt und um unberechtigte Transaktionen zum Schaden Dritter zu verhindern. ### 8.4 Dauer der Datenverarbeitung Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Bei den Bankdaten ist dies unmittelbar nach Einzug des Spendenbetrags der Fall. Die Adressdaten werden nach ggf. gewünschter Erstellung und Zusendung einer Spendenquittung, wie alle weiteren eingegeben Daten im Rahmen steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten, gespeichert, dabei jedoch für jegliche andere Verwendung gesperrt. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobene IP-Adresse wird spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht. ### 8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Nutzende haben jederzeit die Möglichkeit, der Verarbeitung der Daten zu widersprechen. Es ist allerdings zu beachten, dass bei einem Widerspruch der Spendenauftrag nicht mehr wie gewünscht ausgeführt werden kann. ### 8.6 Spendenformular - SozialBank AG #### 8.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Das Spendenformular wird von der SozialBank AG bereitgestellt. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad- Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln. Die eingegebenen Daten werden zur Ausführung des Spendenauftrags unmittelbar mit einer verschlüsselten SSL-Verbindung an die der BFS sowie die von der BFS zur Bereitstellung des Formulars eingesetzten technischen Dienstleistenden weitergegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei der SozialBank AG findest Du unter: https://www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Übermittlung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung eines Spendenformulars. #### 8.6.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Daten werden verarbeitet, um die Spende mit Dir abzuwickeln. #### 8.6.4 Dauer der Datenverarbeitung Deine Daten werden nur solange gespeichert, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und solange wir durch gesetzliche Pflichten zur Aufbewahrung Deiner Daten verpflichtet sind. #### 8.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Spende abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann. Sofern Du das Spendenformular nicht nutzen möchtest, hast Du die Möglichkeit uns eine Spende per Banküberweisung zukommen zu lassen. Die dafür erforderlichen Bankdaten haben wir auf unserer Webseite hinterlegt. ### 8.7 Lastschrift #### 8.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Sofern Du Dich für das Lastschriftverfahren entscheidest, werden die folgenden Zahlungsdaten erhoben: - Name des Kontoinhabers - IBAN Wir verarbeiten die Zahlungsdaten nicht selbst, sondern diese werden unmittelbar von dem Dienstleistenden, der die Zahlung abwickelt, verarbeitet. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln Über die angegebenen Zahlungsdaten hinaus werden lediglich - Auftragsnummer und - Rechnungsbetrag verarbeitet. Der\\\*Die Dienstleistende kann diese Informationen anderen Informationen (wie etwa Ihrer Adresse oder E-Mail-Adresse) nicht zuordnen. Bitte beachte die Datenschutzerklärung der\\\*des Dienstleistenden: www.sozialbank.de/datenschutz #### 8.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO. #### 8.7.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Verarbeitung der Daten ist für die Bezahlung per Lastschrift und damit für die Durchführung des Vertrages erforderlich. #### 8.7.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Spendenabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Deiner Daten entgegen. #### 8.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per Lastschrift abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ### 8.8 PayPal #### 8.8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir bieten als möglichen Zahlungsdienst PayPal an. PayPal ist ein virtuelles Kontenmodell und Zahlungsmittel. Um den Zahlungsdienst mittels PayPals zu nutzen, ist die vorherige Anmeldung bei PayPal erforderlich. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg. Sofern Du PayPal als Zahlungsmittel nutzt, werden Deine personenbezogene Daten an PayPal übermittelt. Bei den personenbezogenen Daten handelt es sich um folgende: - Name - Nachname - Adresse - E-Mail-Adresse - IP-Adresse - Telefonnummer - ggf. Mobilnummer - andere Daten, die zur endgültigen Zahlungsabwicklung erforderlich sind Neben der Weitergabe der Daten an Auskunfteien ist es auch möglich, dass PayPal die personenbezogenen Daten ggf. an verbundene Unternehmen, auch Subunternehmer, weiterleitet, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich wird. Das gleiche gilt für eine Auftragsverarbeitung. PayPal verwendet verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Binding Corporate Rules): www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/bcr> , um die Datenverarbeitung abzusichern. Bezüglich der Datenschutzhinweise von PayPal wird auf nachstehenden Link verwiesen: www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full> #### 8.8.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO. #### 8.8.3 Zweck der Datenverarbeitung Die Übermittlung der Daten ist notwendig, um einen etwaigen Missbrauch zu verhindern. Wir teilen mit, dass PayPal die personenbezogenen Daten möglicherweise an Auskunfteien übermittelt. Dies deswegen, weil PayPal sich eine Prüfung Deiner Identität und Bonität vorbehält. #### 8.8.4 Dauer der Datenspeicherung Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Kaufabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn, es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Ihrer Daten entgegen. #### 8.8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per PayPal abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht. ## 9 Social Media Auftritte ### 9.1 Gemeinsam mit uns Verantwortliche soziale Medien \*\*Neue deutsche Medienmacher\\\*innen e.V.\*\* Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin E-Mail:  Webseite: neuemedienmacher.de> betreibt folgende eigene Auftritte in den sozialen Medien: - BlueSky: bsky.app/profile/ndmedienmacher.bsky.social> - Facebook: \[www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/\](http://www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/) - Instagram: \[www.instagram.com/neuemedienmachx/\](http://www.instagram.com/neuemedienmachx/) - LinkedIn: \[www.linkedin.com/company/neue-deutsche- medienmacherinnen-ev/\](http://www.linkedin.com/company/neue-deutsche-) - Mastodon: federated.press/@ndmedienmacher> - Threads: \[www.threads.com/@neuemedienmachx\](http://www.threads.com/@neuemedienmachx) - X: \[twitter.com/NDMedienmacher\](http://twitter.com/NDMedienmacher) - YouTube: \[www.youtube.com/user/neuemedienmache\](http://www.youtube.com/user/neuemedienmache)r Hierbei greifen wir auf folgende Dienstleistenden zurück: - Bluesky PBLLC, 113 Cherry St, Seattle, WA 98104, USA (“BlueSky”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Facebook”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Instagram”) - LinkedIn Ireland, Wilton Plaza, Wilton Place, Dublin 2, Irland beziehungsweise LinkedIn Corporation, 1000 W. Maude Ave., Sunnyvale, California 94085, USA (“LinkedIn”) - Mastodon GmbH, Mühlenstraße 8a, 14167 Berlin, Deutschland (“Mastodon”) - Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Threads”) - Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA (“X”) - YouTube LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA (“YouTube”) präsentiert durch: Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, Datenverarbeitung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (“Google”) Aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 05.06.2018 (abrufbar unter \[http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf? text=&docid=202543&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=298398\](http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf)) gelten Betreibende von Auftritten in sozialen Medien und die Betreibenden der sozialen Medien selbst als gemeinsam für die Datenverarbeitung Verantwortliche. Wir weisen Dich darauf hin, dass Du unsere Auftritte in den sozialen Medien und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzt. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (z.B. Kommentieren, Teilen, Bewerten). Alternativ kannst Du die Informationen, die wir in den sozialen Medien zur Verfügung stellen, auch auf unserem eigenen Internet-Angebot abrufen. ### 9.2 Datenschutzbeauftragter Unser Datenschutzbeauftragter ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz erreichst Du ihn wie folgt: \*\*WS Datenschutz GmbH\*\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail:  Webseite: webersohnundscholtz.de/> Die Datenschutzbeauftragten der jeweiligen sozialen Medien erreichst Du über die jeweiligen sozialen Medien: - Die\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\*n von Bluesky erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: bsky.social/about/support/privacy-policy#privacy-choices> - Die\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\*n von Facebook, Instagram und Threads erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.meta.com/support/privacy/> - Die\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\*n von LinkedIn erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: www.linkedin.com/help/linkedin/ask/TSO-DPO> - Die\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\*n von Mastodon erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: mastodon.social/about> - Die\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\*n von X erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: help.x.com/de/managing-your-account/accessing-your-x-data> - Die\\\*Den Datenschutzbeauftragte\\\*n von YouTube erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: \[https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\\\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1\](https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1) ### 9.3 Von den sozialen Medien verarbeitete Daten Beim Besuch unserer Auftritte in den sozialen Medien erfassen die Betreibenden der sozialen Medien u.a. Deine IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Deinem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um uns als Betreiber des Auftritts statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Seite zur Verfügung zu stellen. Die in diesem Zusammenhang über Dich erhobenen Daten werden von den Betreibenden der sozialen Medien verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen der\\\*die Betreiber\\\*in des jeweiligen sozialen Netzwerkes erhält und wie diese verwendet werden, wird in den Datenschutzerklärungen der jeweiligen sozialen Netzwerke beschrieben. Dort findest Du auch Informationen zu den Kontaktmöglichkeiten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter folgenden Links: \*\*BlueSky\*\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \*\*Facebook\*\* \[https://de-de.facebook.com/full\\\_data\\\_use\\\_policy\](https://de-de.facebook.com/full\_data\_use\_policy) \[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\_DE\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\_DE) \*\*Instagram\*\* \[https://help.instagram.com/155833707900388\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \*\*Mastodon\*\* federated.press/privacy-policy> \*\*LinkedIn\*\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \*\*Threads\*\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \*\*X\*\* twitter.com/privacy?lang=de> \*\*YouTube\*\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> In welcher Weise die Betreibenden der sozialen Medien Daten aus dem Besuch unseres Auftritts in den sozialen Medien für eigene Zwecke verwenden, in welchem Umfang Aktivitäten auf den Auftritten in sozialen Medien einzelnen Nutzenden zugeordnet werden, wie lange die Betreibenden diese Daten speichern und ob Daten aus einem Besuch der Auftritten in sozialen Medien an Dritte weitergegeben werden, wird von den Betreibenden der sozialen Medien nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. Beim Zugriff auf unsere Auftritte in sozialen Medien wird die, Deinem Endgerät zugeteilte IP- Adresse an den Betreibenden des jeweiligen sozialen Netzwerks übermittelt. Die sozialen Netzwerke speichern darüber hinaus Informationen über die Endgeräte der Nutzenden (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist den Betreibern der sozialen Medien damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzenden möglich. Wenn Du als nutzende Person aktuell bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk angemeldet bist, befindet sich auf Deinem Endgerät ein Cookie mit Deiner individuellen Kennung in diesem sozialen Netzwerk. Dadurch kann vom Betreibenden des sozialen Netzwerks nachvollzogen werden, dass Du eine bestimmte Seite aufgesucht und wie Du sie genutzt hast. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Deine bisherigen Webseitenbesuche zugeschnitten werden. Wenn Du das vermeiden möchtest, solltest Du dich bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk abmelden bzw. die Funktion "angemeldet bleiben" deaktivieren, die auf deinem Gerät vorhandenen Cookies löschen sowie Deinen Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Anmelde-Informationen, über die Du unmittelbar identifiziert werden kannst, gelöscht. Damit kannst Du unsere Auftritte in sozialen Medien nutzen, ohne dass Deine Nutzerkennung offenbart wird. Wenn Du auf interaktive Funktionen der Seite zugreifst (Gefällt mir, Kommentieren, Teilen, Nachrichten etc.), erscheint eine Anmeldemaske. Nach einer etwaigen Anmeldung bist Du für das genutzte Soziale Netzwerk erneut als bestimmte\\\*r Nutzer\\\*in erkennbar. Informationen dazu, wie Du vorhandene Informationen innerhalb des sozialen Netzwerks verwalten oder löschen kannst, findest Du auf den oben genannten Support-Seiten des jeweiligen sozialen Netzwerks. ### 9.4 Von uns verarbeitete Daten #### 9.4.1 Art und Umfang der Datenverarbeitung Die von Dir bei sozialen Netzwerken eingegebenen Daten, insbesondere Dein Nutzername und die, unter Deinem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns insofern verarbeitet, als wir auf Deine Nachrichten gegebenenfalls reagieren. Zudem verweisen Deine veröffentlichten Beiträge, Bewertungen und Kommentare auf Deinen Account in dem jeweiligen sozialen Netzwerk. Wenn Du uns über ein @ oder ein # oder Ähnliches erwähnst, wird diese Erwähnung unter Deinem Nutzernamen gegebenenfalls auf unserer Seite veröffentlicht. Die von Dir frei bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so gegebenenfalls von uns in unser Angebot einbezogen und anderen Nutzenden des jeweiligen sozialen Netzwerkes zugänglich gemacht. Markierst Du unseren Auftritt in den sozialen Medien mit „Gefällt mir“ oder „Folgen“ oder einer ähnlichen Interaktion, so wird uns dies von dem jeweiligen sozialen Netzwerk mit Deinem Nutzernamen und Link zu Deinem Account mitgeteilt. Wir als Anbieter des Informationsdienstes erheben und verarbeiten darüber hinaus keine Daten aus Deiner Nutzung unserer Auftritte in den sozialen Medien. #### 9.4.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung Die Datenverarbeitung von unserer Seite basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der werbenden Funktion von sozialen Medien. Wir nutzen diese, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens zu steigern. #### 9.4.3 Zweck der Verarbeitung Die in diesem Zusammenhang von Dir angegebenen und für uns ggf. zugänglichen Daten (z.B. Nutzername, Bilder, ggf. Interessen, Kontaktdaten) werden von uns ausschließlich zum Zweck der Kunden- und Interessentenkommunikation verarbeitet. Unser berechtigtes Interesse liegt darin, Dir eine Plattform zu bieten, auf der wir Dir aktuelle Informationen anzeigen und mit Hilfe derer Du Dein Anliegen an uns richten kannst und wir Deinem Anliegen schnellstmöglich nachkommen können. #### 9.4.4 Dauer der Speicherung Deine Daten werden, soweit es uns möglich ist, bei Einstellung unseres Auftritts in den sozialen Medien gelöscht. ## 10 Social Media Links Wir haben auf unseren Diensten Social Media Plattformen über Links eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Sofern Du auf den Social Media Link klickst, wird die Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters aufgerufen. Durch den Aufruf der Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters über unsere Dienste werden dem jeweiligen Social Media Anbieter die jeweiligen Bezugsdaten übermittelt. Der Social Media Anbieter erhält dadurch die Information, dass Du uns besucht hast. Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Wenn Du auf einen Social Media Link klickst, werden möglicherweise Daten von Dir durch den jeweiligen Anbieter in den USA verarbeitet. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Sofern Du nicht auf die Links der Social Media Anbieter klickst, findet eine Datenübermittlung nicht statt. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die Social Media Anbieter findest Du hier: \*\*BlueSky\*\* bsky.social/about/support/privacy-policy> \*\*Facebook\*\* \[https://de-de.facebook.com/full\\\_data\\\_use\\\_policy\](https://de-de.facebook.com/full\_data\_use\_policy) \[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\\\_DE\](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\_DE) \*\*Instagram\*\* \[https://help.instagram.com/155833707900388\](https://help.instagram.com/155833707900388) www.instagram.com/about/legal/privacy/> \*\*Mastodon\*\* federated.press/privacy-policy> \*\*LinkedIn\*\* www.linkedin.com/legal/privacy-policy> \*\*Threads\*\* help.instagram.com/515230437301944> help.instagram.com/769983657850450> www.instagram.com/about/legal/privacy/> \*\*X\*\* twitter.com/privacy?lang=de> \*\*YouTube\*\* www.google.de/intl/de/policies/privacy/> ## 11 Social Media Plugins Wir haben auf unserer Webseite Social Media Plattformen über sogenannte „Social Plugins“ eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Diese schlüsseln wir für Dich im Folgenden genau auf. ### 11.1 YouTube Video #### 11.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen für die Einbindung von Videos auf unserer Webseite den Anbieter YouTube. Für die Datenverarbeitung gemeinsam mit uns verantwortlich ist: YouTube LLC, 901 Cherry Avenue, San Bruno, CA 94066, USA, vertreten durch Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland. Normalerweise wird bereits bei Aufruf einiger Seiten unserer Webseite mit eingebetteten Videos Deine IP-Adresse an YouTube gesendet und Cookies auf Deinem Rechner installiert. Wir haben YouTube-Videos jedoch mit dem erweiterten Datenschutzmodus eingebunden. In diesem Fall nimmt YouTube immer noch Kontakt zu dem Dienst Google Ad Manager - früher Double Click - von Google auf, doch werden dabei laut der Datenschutzerklärung von Google personenbezogene Daten nicht ausgewertet. Dadurch werden von YouTube keine Informationen über die Besucher\\\*innen mehr gespeichert, es sei denn, sie sehen sich das Video an. Wenn Du das Video anklickst, wird Deine IP-Adresse an YouTube übermittelt und YouTube erfährt, dass Du das Video angesehen hast. Bist Du bei YouTube eingeloggt, wird diese Information auch Deinem Benutzerkonto zugeordnet. Von der dann möglichen Erhebung und Verwendung Deiner Daten durch YouTube haben wir keine Kenntnis und darauf auch keinen Einfluss. Für weitere Informationen zum Thema Datenschutz verweisen wir auf die nachstehende Datenrichtlinie von YouTube bzw. Google: www.google.de/intl/de/policies/privacy/> #### 11.1.1.1 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 11.1.1.2 Zweck der Datenverarbeitung Wir nutzen Social Media, um unser Unternehmen bekannter zu machen. Außerdem möchten wir Dir die Möglichkeit bieten über unsere Webseite mit den sozialen Medien zu interagieren. #### 11.1.1.3 Dauer der Datenspeicherung Die Daten, die von YouTube (Google) über Plugins und Werbung erhoben werden, werden von dem Verantwortlichen nach einer festen Speicherdauer gelöscht. Laut Google beträgt diese Zeit 9 bzw. 18 Monate. #### 11.1.1.4 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Um die Datenverarbeitung durch YouTube zu verhindern, hast Du die Möglichkeit, dich vor Aufruf unserer Webseite bei YouTube auszuloggen und alle Cookies aus deinem Browserverlauf zu löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der YouTube Profileinstellungen möglich. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktop Computer oder mobile Geräte übernommen. ## 12 Tracker und Analysetools ### 12.1 Matomo #### 12.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung Wir nutzen den Web-Analysedienst Matomo (ehemals PIWIK). Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: InnoCraft Ltd., 150 Willis St, 6011 Wellington, Neuseeland. Matomo sitzt in Neu Seeland, einem Drittland mit von der EU-Kommission zertifizierten angemessenem Schutzniveau gem. Art 45 Abs. 3 DSGVO, \[https://eur-lex.europa.eu/legal- content/EN/ALL/?uri=CELEX%3A32013D0065\](https://eur-lex.europa.eu/legal-) Matomo setzt ein Cookie. Zur Erklärung der Cookies wird auf den entsprechenden Passus weiter oben verwiesen. Folgende Daten werden dabei gespeichert: - IP-Adresse (wird nur in anonymisierter Form erfasst und gespeichert) - Datum und Uhrzeit der Abfrage - Name(n) der aufgerufenen Seite(n) - URL(s) der aufgerufenen Seite(n) - URL der vorhergehenden Seite - Bildschirmauflösung - Angeklickte und heruntergeladene Dateien - Klicks auf externe Links - Klick- und Mausbewegungen - Zeit, die die Seite zum Laden benötigt - Standort der\\\*des Nutzenden: Land - Sprache des Browsers - Typ und Version des Browsers - Suchvorgänge auf der Website Wir verwenden die Matomo-Cloud-Solution. Die durch die Cookies erzeugten Informationen über die Webseitennutzung an den Server von Matomo übertragen und gespeichert, damit das Nutzungsverhalten ausgewertet werden kann. Die Software ist so eingestellt, dass die IP-Adressen nicht vollständig gespeichert, sondern 2 Bytes der IP- Adresse maskiert werden (Bsp.: 192.168.xxx.xxx). Auf diese Weise ist eine Zuordnung der gekürzten IP-Adresse zum aufrufenden Rechner nicht mehr möglich. Für weitere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen von Matomo verweisen wir auf die nachstehenden Links: \[https://matomo.org/privacy/ und https://matomo.org/privacy- policy/\](https://matomo.org/privacy/) #### 12.1.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO. #### 12.1.3 Zweck der Datenverarbeitung Der Web-Analysedienst Matomo dient uns vorwiegend zur Optimierung der Webseite sowie zur Kosten-Nutzen-Analyse. Matomo wird weiterhin dafür genutzt, um eine Analyse des Besucherstroms der Nutzenden auf der Webseite zu ermöglichen. Es liegt in unserem Interesse, unser Webseite-Angebot für Dich anschaulich und nutzerfreundlich zu gestalten. #### 12.1.4 Dauer der Datenspeicherung Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche, behördliche oder vertragliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. Spätestens werden die Daten nach 730 Tagen gelöscht. #### 12.1.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte wende Dich hierfür an unseren Datenschutzbeauftragten. Das Setzen von Cookies kann zudem durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowser jederzeit verhindert werden. Die bereits gesetzten Cookies können auch in den Einstellungen des Internetbrowsers für die Zukunft gelöscht werden. Wir geben zu bedenken, dass die Verhinderung des Setzens von Cookies zur Folge haben kann, dass nicht alle Funktionen uneingeschränkt verfügbar sind. Für Fragen zum Datenschutz an Matomo kannst Du Dich unter folgender E-Mail-Adresse an Matomo wenden:  ## 13 Datentransfer in ein Drittland Damit wir unsere Leistungen erbringen können, bedienen wir uns der Unterstützung von Diensteanbietern aus dem europäischen Raum als auch aus Drittstaaten. Um den Schutz Deiner personenbezogenen Daten auch im Fall der Datenübermittlung in ein Drittland sicherzustellen, schließen wir mit jedem der sorgfältig ausgewählten Diensteanbieter spezielle Auftragsverarbeitungsverträge. Alle von uns genutzten Diensteanbieter verfügen über hinreichende Nachweise, dass sie die Datensicherheit über geeignete technische und organisatorische Maßnahmen sicherstellen. Unsere Diensteanbieter aus Drittländern befinden sich entweder in Ländern, die über ein von der EU-Kommission anerkanntes, angemessenes Datenschutzniveau verfügen (Art. 45 DSGVO) oder haben geeignete Garantien vorgesehen (Art. 46 DSGVO). \*Angemessenes Schutzniveau:\* Der Anbieter stammt aus einem Land, dessen angemessenes Datenschutzniveau von der EU-Kommission anerkannt wurde. Nähere Informationen findest Du unter: Adequacy decisions (europa.eu) \*EU-Standardvertragsklauseln:\* Unser Anbieter hat sich den EU-Standardvertragsklauseln unterworfen, um einen sicheren Datentransfer zu gewährleisten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter: \[https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\\\_impl/2021/914/oj? uri=CELEX%3A32021D0914&locale=en\](https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\_impl/2021/914/oj) \*Binding Corporate Rules:\* Die DSGVO sieht mit Art. 47 die Möglichkeit vor, den Datenschutz beim Datentransfer in einen Drittstaat über verbindliche interne Datenschutzvorschriften zu gewährleisten. Diese werden von den zuständigen Aufsichtsbehörden im Rahmen des Kohärenzverfahrens nach Art. 63 DSGVO geprüft und abgenommen. \*Einwilligung:\* Außerdem findet ein Datentransfer in ein Drittland ohne angemessenes Schutzniveau nur dann statt, wenn Du uns gem. Art. 49 Abs. 1 lit. a) DSGVO hierfür Deine Einwilligung erteilt hast oder eine andere Ausnahme nach Art. 49 DSGVO für die Datenübermittlung einschlägig ist. ## 14 Deine Rechte Du hast gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Dich betreffenden personenbezogenen Daten: ### 14.1 Recht auf Widerruf der Einwilligung (vgl. Art. 7 DSGVO) Falls Du eine Einwilligung zur Verarbeitung Deiner Daten erteilt hast, kannst Du diese jederzeit widerrufen. Ein solcher Widerruf beeinflusst die Zulässigkeit der Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten für die Zukunft, nachdem Du ihn gegenüber uns ausgesprochen hast. Er kann (fern-)mündlich oder schriftlich per Post oder E-Mail an uns erfolgen. ### 14.2 Recht auf Auskunft (vgl. Art. 15 DSGVO) Im Falle eines Auskunftsersuchens musst Du hinreichende Angaben zu Deiner Identität machen und einen Nachweis erbringen, dass es sich um Deine Informationen handelt. Die Auskunft betrifft folgende Informationen: - die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden; - die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden; - die Empfangenden bzw. die Kategorien von Empfangenden, gegenüber denen die Dich betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden; - die geplante Dauer der Speicherung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer; - das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch die\\\*den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung; - das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde; - alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden; - das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person. ### 14.3 Recht auf Berichtigung oder Löschung (vgl. Art. 16, 17 DSGVO) Du hast ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber uns als Verantwortlichem, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Dich betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen. Zudem kannst Du die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten verlangen, sofern einer der folgenden Gründe auf Dich zutrifft: - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig. - Du widerrufst Deine Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. - Du legst gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Du legst gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet. - Die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaatenerforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt. - Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Haben wir die Dich betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so treffen wir alle zumutbaren Maßnahmen auch andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche darüber zu informieren, dass Du die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hast. Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist: - zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information; - zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde; - aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO; - für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das oben genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder - zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. ### 14.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (vgl. Art. 18 DSGVO) Unter den folgenden Voraussetzungen kannst Du die Einschränkung der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten von uns verlangen: - wenn Du die Richtigkeit, der Dich betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreitest, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit Deiner personenbezogenen Daten zu überprüfen; - die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Du die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnst und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangst; - wir die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigen, Du diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigst, oder - wenn Du Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hast und noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe gegenüber Deinen Gründen überwiegen. Wurde die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Deiner Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, wirst Du von uns unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird. ### 14.5 Recht auf Unterrichtung (vgl. Art. 19 DSGVO) Hast Du uns gegenüber Dein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung geltend gemacht, sind wir verpflichtet, allen Empfänger\\\*innen deiner personenbezogenen Daten die Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung mitzuteilen. Dies gilt nur insoweit, wie sich diese Mitteilung nicht als unmöglich erweist oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden wäre. Du hast das Recht zu erfahren, welche Empfänger\\\*innen Deine Daten erhalten haben. ### 14.6 Recht auf Datenübertragbarkeit (vgl. Art. 20 DSGVO) Du hast das Recht, Deine personenbezogenen Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format von uns zu erhalten, um sie ggf. an einen anderen Verantwortlichen weiterleiten zu lassen, sofern - die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO beruht und - die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Bei der Ausübung Deines Rechts auf Datenübertragbarkeit hast Du das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die uns übertragen wurde. ### 14.7 Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (vgl. Art. 21 DSGVO) Soweit wir die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten auf ein berechtigtes Interesse (gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO) unsererseits stützen, kannst Du Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. Gleiches gilt, sollten wir die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e) DSGVO stützen. Bei Ausübung eines solchen Widerspruchs bitten wir um Darlegung der Gründe, weshalb wir Deine personenbezogenen Daten nicht wie von uns durchgeführt verarbeiten sollten. Im Falle Ihres begründeten Widerspruchs prüfen wir die Sachlage und werden entweder die Datenverarbeitung einstellen bzw. anpassen oder Dir unsere zwingenden schutzwürdigen Gründe aufzeigen, aufgrund derer wir die Verarbeitung fortführen. ### 14.8 Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (vgl. Art. 77 DSGVO) Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Dir das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Deines Aufenthaltsorts, Deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet Dich über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO. ## 15 Wie Du diese Rechte wahrnimmst Zur Wahrnehmung dieser Rechte wende Dich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten: \*\*WS Datenschutz GmbH\*\* Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin E-Mail:  Webseite: webersohnundscholtz.de/> ## 16 Änderungsvorbehalt Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zu ändern. ## Stand Juni 2026 

##  4 Newsletter 

### 4.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Wir bieten auf unserer Internetseite die Möglichkeit zum Abonnement unseres Newsletters. Bei der Bestellung des Newsletters wird die Angabe von personenbezogenen Daten zur Verarbeitung abgefragt. Dabei handelt es sich um die Daten, die in der Newsletter-Eingabe-Maske abgefragt werden. Eingabefelder, die mit einem „\*“ gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder:

- E-Mail-Adresse

Dieses Pflichtfeld ist notwendig, um Dir den Newsletter zukommen zu lassen. Optional kannst Du noch folgende Daten angeben:

- Vorname
- Nachname
- Stadt
- Journalistische Tätigkeit (ja oder nein)
- Institut / Medium / Organisation

Der Newsletter wird per E-Mail versendet. Den Newsletter erhältst Du nur nach erfolgter Anmeldung hierzu. Um den Anforderungen an die DSGVO gerecht zu werden, benutzen wir das sogenannte DOI-Verfahren („Double-Opt-In“). Sofern Du dich für unseren Newsletter anmeldest, erhälst Du eine Bestätigungs-E-Mail auf das von Dir im Eingabefeld benannte elektronische Postfach. Diese E-Mail enthält einen Bestätigungslink, den Du anklicken musst. Nach diesem Verfahren hast Du dich erfolgreich für den Newsletter angemeldet. Zur Durchführung des Verfahrens werden IP-Adresse, Datum und Uhrzeit der Anmeldung gespeichert. Dies, um Missbräuchen vorzubeugen. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht.

### 4.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO.

### 4.3 Zweck der Datenverarbeitung

Der Newsletter hat die Funktion, Dich in regelmäßigen Abständen über Angebote und Neuigkeiten von uns zu informieren.

### 4.4 Dauer der Datenspeicherung

Deine Daten verarbeiten wir nur so lange, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und einer Löschung keine gesetzlichen oder behördlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

### 4.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Newsletter Bestellung kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu kannst Du den in jedem Newsletter integrierten Link zum Abbestellen klicken oder den Widerruf der Einwilligung auf andere Weise bei uns kundtun.

### 4.6 Versanddienstleister Mailchimp

#### 4.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Der Versand der Newsletter erfolgt mittels „Mailchimp“, einer Online-Marketing-Plattform. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: The Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA.

Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA:

Indem Du den Newsletter abonnierst, willigst Du gem. Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a) i.V.m. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO ein, dass Deine Daten durch unseren Versanddienstleister in den USA verarbeitet werden. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Die E-Mail-Adressen unserer Newsletterempfangenden, als auch deren weitere, im Rahmen dieser Hinweise beschriebenen Daten, werden auf den Servern von Mailchimp in den USA gespeichert. Mailchimp verwendet diese Informationen zum Versand und zur Auswertung der Newsletter in unserem Auftrag. Des Weiteren kann Mailchimp nach eigenen Informationen diese Daten zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, z.B. zur technischen Optimierung des Versandes und der Darstellung der Newsletter oder für wirtschaftliche Zwecke, um zu bestimmen aus welchen Ländern die Empfangenden kommen. Mailchimp nutzt die Daten unserer Newsletterempfangenden jedoch nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben. Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters von dem Server von Mailchimp abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wie oft sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfangenden zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben noch das von Mailchimp einzelne Nutzende zu beobachten. Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von Mailchimp. Des Weiteren haben wir mit Mailchimp ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich Mailchimp dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzenden zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiterzugeben. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp kannst Du unter https://Mailchimp.com/legal/privacy/ einsehen.

#### 4.6.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

Die Datenverarbeitung durch Mailchimp erfolgt aufgrund Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO.

#### 4.6.3 Zweck der Datenverarbeitung

Wir nutzen Mailchimp als unseren Versanddienstleister, um eine effektive Adressverwaltung zu gewährleisten und um mit Dir über den Newsletter in Kontakt zu bleiben.

#### 4.6.4 Dauer der Datenspeicherung

Nach Angaben des Anbieters speichert dieser personenbezogene Daten nur so lange, wie wir Deine personenbezogenen Daten für den Newsletter-Versand nutzen. Mailchimp löscht Deine Daten, wenn wir Dich aus unserer Adresskartei löschen.

#### 4.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Du hast jederzeit die Möglichkeit eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Zudem steht es Dir jederzeit offen, den „Opt-out“-Link am Ende jeder E-Mail zu nutzen, was dazu führt, dass wir Deine E- Mail-Adresse aus unserer Adresskartei löschen, weswegen dann auch Mailchimp Deine personenbezogenen Daten nicht weiterverarbeitet. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf Adresskarteien, die Mailchimp im Auftrag anderer Auftraggeber verwaltet.

##  5 Mitgliedschaft 

### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben:

### 5.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Auf unserer Webseite kannst Du einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Hierzu stellen wir auf unserer Webseite ein Formular hinsichtlich des Mitgliedschaftsantrags bereit. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben:

- Vorname
- Nachname
- Adressdaten (Stadt, Straße, Hausnummer, Postleitzahl)
- E-Mail-Adresse
- Telefonnummer
- Geburtsdatum
- Motivationen
- Mitgliedsbeitrag
- Kontodaten (Kontoinhaber, Kreditinstitut, IBAN, BIC)
- Folgende Daten kannst Du optional angeben:
- Beruf/ Medium/ Reaktion

### 5.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung

Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO.

### 5.3 Zweck der Datenverarbeitung

Die Datenverarbeitung dient der Begründung und der Durchführung eines Mitgliedschaftsverhältnisses. Die Kontakt- und Adressdaten sind notwendig, um die Kommunikation innerhalb der Mitglieder des Vereins zu vereinfachen. Die Verarbeitung von Bankdaten erfolgt aufgrund des jährlichen Mitgliedsbeitrags, der von jedem Nutzenden geleistet werden muss.

### 5.4 Dauer der Datenspeicherung

Die personenbezogenen Daten werden für die Dauer der Mitgliedschaft gespeichert. Mit Beendigung der Mitgliedschaft werden die Datenkategorien gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht.

### 5.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Sowohl während als auch nach Deinem Antrag auf Mitgliedschaft steht es Dir frei, die Angabe der personenbezogenen Daten zu ändern, zu korrigieren oder zu löschen.

##  6 Anmeldung zu Veranstaltungen 

### 6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Über unsere Webseite ist es möglich, sich für online und offline Events anzumelden. Die Anmeldung erfolgt entweder via E-Mail oder per Anmeldeformular. Sofern die Anmeldung über ein Anmeldeformular erfolgt, werden folgende Daten verarbeitet. Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben:

- Vorname
- Nachname
- E-Mail-Adresse

Folgende Daten kannst Du optional angeben:

- Arbeitgeber
- Mitgliedschaft bei dem Neue deutsche Medienmacher\*innen e.V.

### 6.2 Rechtsgrundlage

Die Anmeldung zu unseren Events beruht auf Deiner Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO.

### 6.3 Zweck der Datenverarbeitung

Zweck der Datenverarbeitung ist Dir die Möglichkeit zu geben, sich für bestimmte Events anmelden zu können. Deine Kontaktdaten benötigen wir, um Dir die notwendigen Informationen und Teilnahmelinks zukommen zu lassen.

### 6.4 Dauer der Datenspeicherung

Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen.

### 6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen.

### 6.6 Google Forms

#### 6.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Für die Bereitstellung des Anmeldeformulars nutzen wir die Dienste Google Docs. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Durch die Nutzung des Formulars werden folgende Daten verarbeitet:

• Daten, die Du in das Formular einträgst  
• IP-Adresse

Zudem verwendet Google Forms Cookies, um Nutzerdaten zu sammeln. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Google findest Du hier: https://policies.google.com/privacy?hl=de

#### 6.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung

Die Datenverarbeitung durch Google beruht auf Ihrer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO.

#### 6.6.3 Zweck der Datenverarbeitung

Zweck der Datenverarbeitung ist die Bereitstellung eines Anmeldeformulars. Somit hast Du die Möglichkeit dich unkompliziert für unsere Events anzumelden.

#### 6.6.4 Dauer der Datenspeicherung

Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt werden, es sei denn, dass gesetzliche Vorschriften dem entgegenstehen.

#### 6.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung zu widerrufen.

### 6.7 Zoom

#### 6.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Für unsere Online-Events nutzen wir die Dienste von Zoom. Zoom dient zugleich als Kommunikationsplattform für Online-Events mittels Video- und Telefonkonferenzen sowie um zu kommunizieren oder Dateien zu bearbeiten und freizugeben. Um an einem unserer Online-Events teilnehmen zu können, senden wir einen Link an Deine E-Mail-Adresse, der zu dem entsprechenden Online-Event bei Zoom weist. Anschließend musst Du Dich bei Zoom registrieren. Dabei werden folgende personenbezogene Daten verarbeitet:

- Vorname
- Nachname
- E-Mail-Adresse
- Bestätigung der E-Mail-Adresse
- Position
- Angabe, ob Du Deine persönliche oder Firmen-E-Mail-Adresse angegeben hast
- Unternehmensname
- Angabe, wie Du auf das Online-Seminar aufmerksam geworden bist

Freiwillig kannst Du zudem folgende Angaben machen:

- Land/Region
- Telefonnummer
- Zoom ist End-to-end verschlüsselt.

Die Produkte von Zoom verfügen über einen Zustimmungsmechanismus für EU-Benutzende. Vorhandene oder neue Benutzende, die von einer IP-Adresse stammen, die von der EU erkannt wird, müssen einmalig der Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie zustimmen. Die Zustimmung zur aktualisierten Datenschutzrichtlinie und den Nutzungsbedingungen wird zu Compliance-Zwecken gespeichert. Zudem sind Datenschutzeinstellungen innerhalb des Zoom-Accounts möglich. Benutzenden, denen bei ihrem ersten Besuch auf der zoom.us-Website über die IP-Adresse aus einem EU-Mitgliedstaat erkannt werden, wird ein Cookie-Pop-up-Feld angezeigt, in dem Cookie-Einstellungen festgelegt werden können. Diese Cookie-Einstellungen kannst Du auch in Zukunft jederzeit ändern, indem Du den Link zu den Cookie-Einstellungen am Fuße einer beliebigen Seite auf der Website besuchst. Zuvor werden nach Angaben von Zoom keine Daten über Cookies übertragen. Durch das Nutzen von Zoom können zudem je nach Deinen Einstellungen folgende Daten von Zoom verarbeitet werden:

Informationen, die Du oder andere hochladen, bereitstellen oder erstellen, während Du Zoom verwendest, sofern Du Chatprotokolle speicherst. Dabei versichert Zoom, dass diese Datenverarbeitung aus keinem anderen Grund geschieht, als im Rahmen der Bereitstellung ihrer Dienstleistungen. Zoom verkauft keine Kundeninhalte an Dritte oder verwendet sie für Werbezwecke.

- Technische Informationen (z.B: IP-Adresse, Systemtyp und- version, Kamera und Mikrofontyp)
- Metadaten
- Nutzereinstellungen
- Informationen wie Du den Dienst nutzt (z.B.: nutzt Du eine Videokonferenz oder ein Telefonat)
- Ungefährer Standort

Zoom bietet die Möglichkeiten zur Gestaltung von individuellen Accounteinstellungen sowie von Benutzerrechten mit Passwortschutz. Als Mitglied des EU-US Privacy Shield verpflichtet sich Zoom außerdem, ein der DSGVO entsprechendes Datenschutzniveau einzuhalten. Ebenfalls unterwirft sich Zoom im Falle einer Datenverarbeitung den Standardvertragsklauseln der EU.

Zusätzliche Informationen zum Datenschutz kannst Du der Datenschutzerklärung von Zoom entnehmen: https://zoom.us/privacy

#### 6.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

Sofern Du personenbezogene Daten angibst, die zu den Pflichtfeldeingabemasken bei der Registrierung gehören, basiert die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit b) DSGVO. Trägst Du darüber hinaus personenbezogene Daten in die übrigen (optionalen) Eingabefeldmasken ein, beruht die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO.

#### 6.7.3 Zweck der Datenverarbeitung

Wir nutzen Zoom, um Online-Events veranstalten zu können und so die Möglichkeit zu bieten interessante Inhalte anschaulich zu präsentieren. Zoom verarbeitet die Daten, um Dir die Dienste bereitzustellen und zu optimieren.

#### 6.7.4 Dauer der Datenspeicherung

Zoom löscht personenbezogene Daten, sofern der Verarbeitungszweck erfüllt ist und keine gesetzlichen Regelungen einer Löschung entgegenstehen. Du hast zudem die Möglichkeit, Deine eigenen Inhalte zu löschen.

#### 6.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Du hast jederzeit die Möglichkeit der Datenverarbeitung zu widersprechen oder eine erteilte Einwilligung zu widerrufen. Kontaktieren hierfür bitte unseren Datenschutzbeauftragten oder Zoom über folgende E-Mail-Adresse: legal@zoom.us oder <privacy@zoom.us>

##  7 Bewerbungen 

### 7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung 

Über unsere Webseite ist es möglich, sich mittels E-Mail (bewerbung@neuemedienmacher.de) bei uns zu bewerben. Hierfür werden personenbezogene Daten verarbeitet und zur weiteren Verarbeitung für das jeweilige Bewerbungsverfahren gespeichert.

### 7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

Die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung sind Art. 88 DSGVO und § 26 BDSG.

### 7.3 Zweck der Datenverarbeitung

Wir verarbeiten Deine Daten ausschließlich zu dem Zweck, das Bewerbungsverfahren durchzuführen.

### 7.4 Dauer der Datenspeicherung

Sofern die Bewerbung zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses führen sollte, werden die personenbezogenen Daten unter Achtung der gesetzlichen Vorschriften entsprechend gespeichert. Sollte die Bewerbung bei der Auswahl einer\*eines potentiellen Kandidatin\*Kandidaten nicht berücksichtigt werden, wird diese nach den Regeln des hiesigen Löschkonzepts gelöscht, wobei die Vorschriften zum AGG, insbesondere der bestehenden Beweispflicht nach § 22 AGG, Berücksichtigung finden.

Dies gilt nicht, sofern gesetzliche Bestimmungen der Löschung entgegenstehen oder Du für eine längere Speicherung Deine Einwilligung erteilt hast. In diesem Falle erfolgt die weitergehende Speicherung Deiner personenbezogenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) bzw. lit. a) DSGVO.

### 7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Du kannst jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen und einer weiteren Verarbeitung Deiner Daten widersprechen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge des Bewerbungsverfahrens von uns verarbeitet wurden, werden in diesem Fall gelöscht, es sei denn einer Löschung stehen zwingende gesetzliche Vorschriften entgegen.

##  8 Spenden 

### 8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Auf unserer Webseite eröffnen wir Dir die Möglichkeit, uns Spenden ohne Mitgliedschaftserfordernis direkt zukommen zu lassen. Hierfür werden mittels eines Spende-Formulars personenbezogene Daten zur Verarbeitung abgefragt.

Folgende Daten werden hierfür mindestens erhoben:

- Anrede
- Vorname
- Nachname
- Adressdaten (Land, Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer
- Spendenbetrag
- Spendenrhythmus
- Spendenquittung (ja oder nein)
- Zahlungsart

Folgende Daten kannst Du optional angeben:

- E-Mail-Adresse
- Firma
- Firmenzusatz

Wird eine Spendenquittung gewünscht, verarbeiten wir die Daten, um eine entsprechende Spendenquittung auszustellen und zuzusenden. Im Zeitpunkt der Absendung des Formulars wird zudem die IP-Adresse des\*der Nutzerin gespeichert. Die IP-Adresse verwenden wir, um einen Missbrauch des Spendenformulars zu verhindern.

### 8.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung

Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Die Rechtgrundlage für die Verarbeitung der IP-Adresse ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO.

### 8.3 Zweck der Datenverarbeitung

Die erhobenen Daten sind zur Aus- und Durchführung des Spendenauftrags erforderlich. Die E-Mail-Adresse des\*der Nutzer\*in wird benötigt, um den Eingang des Spendenauftrags zu bestätigen. Für weitere Zwecke werden die Daten nicht verwendet. Die IP-Adresse wird zum Zweck der Betrugsprävention genutzt und um unberechtigte Transaktionen zum Schaden Dritter zu verhindern.

### 8.4 Dauer der Datenverarbeitung

Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Bei den Bankdaten ist dies unmittelbar nach Einzug des Spendenbetrags der Fall. Die Adressdaten werden nach ggf. gewünschter Erstellung und Zusendung einer Spendenquittung, wie alle weiteren eingegeben Daten im Rahmen steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten, gespeichert, dabei jedoch für jegliche andere Verwendung gesperrt. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobene IP-Adresse wird spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht.

### 8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Nutzende haben jederzeit die Möglichkeit, der Verarbeitung der Daten zu widersprechen. Es ist allerdings zu beachten, dass bei einem Widerspruch der Spendenauftrag nicht mehr wie gewünscht ausgeführt werden kann.

### 8.6 Spendenformular - SozialBank AG

#### 8.6.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Das Spendenformular wird von der SozialBank AG bereitgestellt. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad- Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln.

Die eingegebenen Daten werden zur Ausführung des Spendenauftrags unmittelbar mit einer verschlüsselten SSL-Verbindung an die der BFS sowie die von der BFS zur Bereitstellung des Formulars eingesetzten technischen Dienstleistenden weitergegeben.

Weitere Informationen zum Datenschutz bei der SozialBank AG findest Du unter: https://www.sozialbank.de/datenschutz

#### 8.6.2 Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung

Die Rechtsgrundlage für die Übermittlung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Bereitstellung eines Spendenformulars.

#### 8.6.3 Zweck der Datenverarbeitung

Die Daten werden verarbeitet, um die Spende mit Dir abzuwickeln.

#### 8.6.4 Dauer der Datenverarbeitung

Deine Daten werden nur solange gespeichert, wie dies zur Zweckerfüllung notwendig ist und solange wir durch gesetzliche Pflichten zur Aufbewahrung Deiner Daten verpflichtet sind.

#### 8.6.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Spende abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann. Sofern Du das Spendenformular nicht nutzen möchtest, hast Du die Möglichkeit uns eine Spende per Banküberweisung zukommen zu lassen. Die dafür erforderlichen Bankdaten haben wir auf unserer Webseite hinterlegt.

### 8.7 Lastschrift

#### 8.7.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Sofern Du Dich für das Lastschriftverfahren entscheidest, werden die folgenden Zahlungsdaten erhoben:

- Name des Kontoinhabers
- IBAN

Wir verarbeiten die Zahlungsdaten nicht selbst, sondern diese werden unmittelbar von dem Dienstleistenden, der die Zahlung abwickelt, verarbeitet. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: SozialBank AG, Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln

Über die angegebenen Zahlungsdaten hinaus werden lediglich

- Auftragsnummer und
- Rechnungsbetrag

verarbeitet. Der\*Die Dienstleistende kann diese Informationen anderen Informationen (wie etwa Ihrer Adresse oder E-Mail-Adresse) nicht zuordnen. Bitte beachte die Datenschutzerklärung der\*des Dienstleistenden: www.sozialbank.de/datenschutz

#### 8.7.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO.

#### 8.7.3 Zweck der Datenverarbeitung

Die Verarbeitung der Daten ist für die Bezahlung per Lastschrift und damit für die Durchführung des Vertrages erforderlich.

#### 8.7.4 Dauer der Datenspeicherung

Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Spendenabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Deiner Daten entgegen.

#### 8.7.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per Lastschrift abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht.

### 8.8 PayPal

#### 8.8.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Wir bieten als möglichen Zahlungsdienst PayPal an. PayPal ist ein virtuelles Kontenmodell und Zahlungsmittel. Um den Zahlungsdienst mittels PayPals zu nutzen, ist die vorherige Anmeldung bei PayPal erforderlich. Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg.

Sofern Du PayPal als Zahlungsmittel nutzt, werden Deine personenbezogene Daten an PayPal übermittelt. Bei den personenbezogenen Daten handelt es sich um folgende:

- Name
- Nachname
- Adresse
- E-Mail-Adresse
- IP-Adresse
- Telefonnummer
- ggf. Mobilnummer
- andere Daten, die zur endgültigen Zahlungsabwicklung erforderlich sind

Neben der Weitergabe der Daten an Auskunfteien ist es auch möglich, dass PayPal die personenbezogenen Daten ggf. an verbundene Unternehmen, auch Subunternehmer, weiterleitet, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich wird. Das gleiche gilt für eine Auftragsverarbeitung. PayPal verwendet verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Binding Corporate Rules): <https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/bcr> , um die Datenverarbeitung abzusichern.

Bezüglich der Datenschutzhinweise von PayPal wird auf nachstehenden Link verwiesen: <https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full>

#### 8.8.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

Die Rechtsgrundlage basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO.

#### 8.8.3 Zweck der Datenverarbeitung

Die Übermittlung der Daten ist notwendig, um einen etwaigen Missbrauch zu verhindern. Wir teilen mit, dass PayPal die personenbezogenen Daten möglicherweise an Auskunfteien übermittelt. Dies deswegen, weil PayPal sich eine Prüfung Deiner Identität und Bonität vorbehält.

#### 8.8.4 Dauer der Datenspeicherung

Deine Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Kaufabwicklung und Rechnungstellung notwendig ist, es sei denn, es stehen gesetzliche oder vertragliche Speicherfristen einer Löschung Ihrer Daten entgegen.

#### 8.8.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Die Datenverarbeitung ist zwingend erforderlich, um Deine Zahlung per PayPal abwickeln zu können, weswegen auf sie nicht verzichtet werden kann, wenn Du diese Zahlungsart gewählt hast. Eine Beseitigungsmöglichkeit gibt es daher nicht.

##  9 Social Media Auftritte 

### 9.1 Gemeinsam mit uns Verantwortliche soziale Medien

**Neue deutsche Medienmacher\*innen e.V.**   
Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin  
E-Mail: <info@neuemedienmacher.de>   
Webseite: <https://neuemedienmacher.de>

betreibt folgende eigene Auftritte in den sozialen Medien:

- BlueSky: <https://bsky.app/profile/ndmedienmacher.bsky.social>
- Facebook: [www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/](http://www.facebook.com/neuedeutschemedienmacher/)
- Instagram: [www.instagram.com/neuemedienmachx/](http://www.instagram.com/neuemedienmachx/)
- LinkedIn: [www.linkedin.com/company/neue-deutsche- medienmacherinnen-ev/](http://www.linkedin.com/company/neue-deutsche-)
- Mastodon: <https://federated.press/@ndmedienmacher>
- Threads: [www.threads.com/@neuemedienmachx](http://www.threads.com/@neuemedienmachx)
- X: [twitter.com/NDMedienmacher](http://twitter.com/NDMedienmacher)
- YouTube: [www.youtube.com/user/neuemedienmache](http://www.youtube.com/user/neuemedienmache)r

Hierbei greifen wir auf folgende Dienstleistenden zurück:

- Bluesky PBLLC, 113 Cherry St, Seattle, WA 98104, USA (“BlueSky”)
- Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Facebook”)
- Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Instagram”)
- LinkedIn Ireland, Wilton Plaza, Wilton Place, Dublin 2, Irland beziehungsweise LinkedIn Corporation, 1000 W. Maude Ave., Sunnyvale, California 94085, USA (“LinkedIn”)
- Mastodon GmbH, Mühlenstraße 8a, 14167 Berlin, Deutschland (“Mastodon”)
- Meta Platforms Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA beziehungsweise Meta Platforms Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland (“Threads”)
- Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA (“X”)
- YouTube LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA (“YouTube”) präsentiert durch: Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, Datenverarbeitung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (“Google”)

Aufgrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 05.06.2018 (abrufbar unter [http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf? text=&docid=202543&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=298398](http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf)) gelten Betreibende von Auftritten in sozialen Medien und die Betreibenden der sozialen Medien selbst als gemeinsam für die Datenverarbeitung Verantwortliche.

Wir weisen Dich darauf hin, dass Du unsere Auftritte in den sozialen Medien und deren Funktionen in eigener Verantwortung nutzt. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (z.B. Kommentieren, Teilen, Bewerten). Alternativ kannst Du die Informationen, die wir in den sozialen Medien zur Verfügung stellen, auch auf unserem eigenen Internet-Angebot abrufen.

### 9.2 Datenschutzbeauftragter

Unser Datenschutzbeauftragter ist Kemal Webersohn von der WS Datenschutz GmbH. Bei Fragen zum Datenschutz erreichst Du ihn wie folgt:

**WS Datenschutz GmbH**   
Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn  
Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin  
E-Mail: <neuemedienmacher@ws-datenschutz.de>  
Webseite: <https://webersohnundscholtz.de/>

Die Datenschutzbeauftragten der jeweiligen sozialen Medien erreichst Du über die jeweiligen sozialen Medien:

- Die\*Den Datenschutzbeauftragte\*n von Bluesky erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: <https://bsky.social/about/support/privacy-policy#privacy-choices>
- Die\*Den Datenschutzbeauftragte\*n von Facebook, Instagram und Threads erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: <https://help.meta.com/support/privacy/>
- Die\*Den Datenschutzbeauftragte\*n von LinkedIn erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: <https://www.linkedin.com/help/linkedin/ask/TSO-DPO>
- Die\*Den Datenschutzbeauftragte\*n von Mastodon erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: <https://mastodon.social/about>
- Die\*Den Datenschutzbeauftragte\*n von X erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: <https://help.x.com/de/managing-your-account/accessing-your-x-data>
- Die\*Den Datenschutzbeauftragte\*n von YouTube erreichst Du über folgendes, verlinktes Kontaktformular: [https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit\_id=639074630360787953-4249302340&rd=1](https://support.google.com/youtube/answer/7585465?sjid=12758793551700893368-EU&visit_id=639074630360787953-4249302340&rd=1)

### 9.3 Von den sozialen Medien verarbeitete Daten

Beim Besuch unserer Auftritte in den sozialen Medien erfassen die Betreibenden der sozialen Medien u.a. Deine IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Deinem PC vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um uns als Betreiber des Auftritts statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Seite zur Verfügung zu stellen. Die in diesem Zusammenhang über Dich erhobenen Daten werden von den Betreibenden der sozialen Medien verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen der\*die Betreiber\*in des jeweiligen sozialen Netzwerkes erhält und wie diese verwendet werden, wird in den Datenschutzerklärungen der jeweiligen sozialen Netzwerke beschrieben. Dort findest Du auch Informationen zu den Kontaktmöglichkeiten.

Nähere Informationen hierzu findest Du unter folgenden Links:

**BlueSky**  
<https://bsky.social/about/support/privacy-policy>

**Facebook**  
[https://de-de.facebook.com/full\_data\_use\_policy](https://de-de.facebook.com/full_data_use_policy)  
[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\_DE](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de_DE)

**Instagram**   
[https://help.instagram.com/155833707900388](https://help.instagram.com/155833707900388)  
<https://www.instagram.com/about/legal/privacy/>

**Mastodon**  
<https://federated.press/privacy-policy>

**LinkedIn**   
<https://www.linkedin.com/legal/privacy-policy>

**Threads**   
<https://help.instagram.com/515230437301944>  
<https://help.instagram.com/769983657850450>  
<https://www.instagram.com/about/legal/privacy/>

**X**   
<https://twitter.com/privacy?lang=de>

**YouTube**   
<https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/>

In welcher Weise die Betreibenden der sozialen Medien Daten aus dem Besuch unseres Auftritts in den sozialen Medien für eigene Zwecke verwenden, in welchem Umfang Aktivitäten auf den Auftritten in sozialen Medien einzelnen Nutzenden zugeordnet werden, wie lange die Betreibenden diese Daten speichern und ob Daten aus einem Besuch der Auftritten in sozialen Medien an Dritte weitergegeben werden, wird von den Betreibenden der sozialen Medien nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt.

Beim Zugriff auf unsere Auftritte in sozialen Medien wird die, Deinem Endgerät zugeteilte IP- Adresse an den Betreibenden des jeweiligen sozialen Netzwerks übermittelt. Die sozialen Netzwerke speichern darüber hinaus Informationen über die Endgeräte der Nutzenden (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist den Betreibern der sozialen Medien damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzenden möglich.

Wenn Du als nutzende Person aktuell bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk angemeldet bist, befindet sich auf Deinem Endgerät ein Cookie mit Deiner individuellen Kennung in diesem sozialen Netzwerk. Dadurch kann vom Betreibenden des sozialen Netzwerks nachvollzogen werden, dass Du eine bestimmte Seite aufgesucht und wie Du sie genutzt hast. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Deine bisherigen Webseitenbesuche zugeschnitten werden.

Wenn Du das vermeiden möchtest, solltest Du dich bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk abmelden bzw. die Funktion "angemeldet bleiben" deaktivieren, die auf deinem Gerät vorhandenen Cookies löschen sowie Deinen Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Anmelde-Informationen, über die Du unmittelbar identifiziert werden kannst, gelöscht. Damit kannst Du unsere Auftritte in sozialen Medien nutzen, ohne dass Deine Nutzerkennung offenbart wird. Wenn Du auf interaktive Funktionen der Seite zugreifst (Gefällt mir, Kommentieren, Teilen, Nachrichten etc.), erscheint eine Anmeldemaske. Nach einer etwaigen Anmeldung bist Du für das genutzte Soziale Netzwerk erneut als bestimmte\*r Nutzer\*in erkennbar.

Informationen dazu, wie Du vorhandene Informationen innerhalb des sozialen Netzwerks verwalten oder löschen kannst, findest Du auf den oben genannten Support-Seiten des jeweiligen sozialen Netzwerks.

### 9.4 Von uns verarbeitete Daten

#### 9.4.1 Art und Umfang der Datenverarbeitung

Die von Dir bei sozialen Netzwerken eingegebenen Daten, insbesondere Dein Nutzername und die, unter Deinem Account veröffentlichten Inhalte, werden von uns insofern verarbeitet, als wir auf Deine Nachrichten gegebenenfalls reagieren. Zudem verweisen Deine veröffentlichten Beiträge, Bewertungen und Kommentare auf Deinen Account in dem jeweiligen sozialen Netzwerk. Wenn Du uns über ein @ oder ein # oder Ähnliches erwähnst, wird diese Erwähnung unter Deinem Nutzernamen gegebenenfalls auf unserer Seite veröffentlicht. Die von Dir frei bei dem jeweiligen sozialen Netzwerk veröffentlichten und verbreiteten Daten werden so gegebenenfalls von uns in unser Angebot einbezogen und anderen Nutzenden des jeweiligen sozialen Netzwerkes zugänglich gemacht. Markierst Du unseren Auftritt in den sozialen Medien mit „Gefällt mir“ oder „Folgen“ oder einer ähnlichen Interaktion, so wird uns dies von dem jeweiligen sozialen Netzwerk mit Deinem Nutzernamen und Link zu Deinem Account mitgeteilt.

Wir als Anbieter des Informationsdienstes erheben und verarbeiten darüber hinaus keine Daten aus Deiner Nutzung unserer Auftritte in den sozialen Medien.

#### 9.4.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Die Datenverarbeitung von unserer Seite basiert auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ergibt sich aus der werbenden Funktion von sozialen Medien. Wir nutzen diese, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens zu steigern.

#### 9.4.3 Zweck der Verarbeitung

Die in diesem Zusammenhang von Dir angegebenen und für uns ggf. zugänglichen Daten (z.B. Nutzername, Bilder, ggf. Interessen, Kontaktdaten) werden von uns ausschließlich zum Zweck der Kunden- und Interessentenkommunikation verarbeitet. Unser berechtigtes Interesse liegt darin, Dir eine Plattform zu bieten, auf der wir Dir aktuelle Informationen anzeigen und mit Hilfe derer Du Dein Anliegen an uns richten kannst und wir Deinem Anliegen schnellstmöglich nachkommen können.

#### 9.4.4 Dauer der Speicherung

Deine Daten werden, soweit es uns möglich ist, bei Einstellung unseres Auftritts in den sozialen Medien gelöscht.

##  10 Social Media Links 

Wir haben auf unseren Diensten Social Media Plattformen über Links eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Sofern Du auf den Social Media Link klickst, wird die Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters aufgerufen. Durch den Aufruf der Webseite des jeweiligen Social Media Anbieters über unsere Dienste werden dem jeweiligen Social Media Anbieter die jeweiligen Bezugsdaten übermittelt. Der Social Media Anbieter erhält dadurch die Information, dass Du uns besucht hast.

Hinweis zur Datenverarbeitung in den USA: Wenn Du auf einen Social Media Link klickst, werden möglicherweise Daten von Dir durch den jeweiligen Anbieter in den USA verarbeitet. Der Datenschutzstandard in den USA ist nach Ansicht des EuGHs unzureichend und es besteht die Gefahr, dass Deine Daten durch die US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden. Sofern Du nicht auf die Links der Social Media Anbieter klickst, findet eine Datenübermittlung nicht statt.

Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die Social Media Anbieter findest Du hier:

**BlueSky**  
<https://bsky.social/about/support/privacy-policy>

**Facebook**  
[https://de-de.facebook.com/full\_data\_use\_policy](https://de-de.facebook.com/full_data_use_policy)  
[https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de\_DE](https://www.facebook.com/privacy/policy/?locale=de_DE)

**Instagram**  
[https://help.instagram.com/155833707900388](https://help.instagram.com/155833707900388)  
<https://www.instagram.com/about/legal/privacy/>

**Mastodon**  
<https://federated.press/privacy-policy>

**LinkedIn**  
<https://www.linkedin.com/legal/privacy-policy>

**Threads**  
<https://help.instagram.com/515230437301944>  
<https://help.instagram.com/769983657850450>  
<https://www.instagram.com/about/legal/privacy/>

**X**  
<https://twitter.com/privacy?lang=de>

**YouTube**  
<https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/>

##  11 Social Media Plugins 

Wir haben auf unserer Webseite Social Media Plattformen über sogenannte „Social Plugins“ eingebunden, die dazu führen, dass die Social Media Anbieter ggf. Daten von Dir erhalten. Diese schlüsseln wir für Dich im Folgenden genau auf.

### 11.1 YouTube Video

#### 11.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Wir nutzen für die Einbindung von Videos auf unserer Webseite den Anbieter YouTube. Für die Datenverarbeitung gemeinsam mit uns verantwortlich ist: YouTube LLC, 901 Cherry Avenue, San Bruno, CA 94066, USA, vertreten durch Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Die Datenverarbeitung für den europäischen Wirtschaftsraum und für die Schweiz wird durchgeführt von: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland.

Normalerweise wird bereits bei Aufruf einiger Seiten unserer Webseite mit eingebetteten Videos Deine IP-Adresse an YouTube gesendet und Cookies auf Deinem Rechner installiert. Wir haben YouTube-Videos jedoch mit dem erweiterten Datenschutzmodus eingebunden. In diesem Fall nimmt YouTube immer noch Kontakt zu dem Dienst Google Ad Manager - früher Double Click - von Google auf, doch werden dabei laut der Datenschutzerklärung von Google personenbezogene Daten nicht ausgewertet. Dadurch werden von YouTube keine Informationen über die Besucher\*innen mehr gespeichert, es sei denn, sie sehen sich das Video an. Wenn Du das Video anklickst, wird Deine IP-Adresse an YouTube übermittelt und YouTube erfährt, dass Du das Video angesehen hast. Bist Du bei YouTube eingeloggt, wird diese Information auch Deinem Benutzerkonto zugeordnet. Von der dann möglichen Erhebung und Verwendung Deiner Daten durch YouTube haben wir keine Kenntnis und darauf auch keinen Einfluss. Für weitere Informationen zum Thema Datenschutz verweisen wir auf die nachstehende Datenrichtlinie von YouTube bzw. Google: <https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/>

#### 11.1.1.1 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO.

#### 11.1.1.2 Zweck der Datenverarbeitung

Wir nutzen Social Media, um unser Unternehmen bekannter zu machen. Außerdem möchten wir Dir die Möglichkeit bieten über unsere Webseite mit den sozialen Medien zu interagieren.

#### 11.1.1.3 Dauer der Datenspeicherung

Die Daten, die von YouTube (Google) über Plugins und Werbung erhoben werden, werden von dem Verantwortlichen nach einer festen Speicherdauer gelöscht. Laut Google beträgt diese Zeit 9 bzw. 18 Monate.

#### 11.1.1.4 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte kontaktiere hierfür unseren Datenschutzbeauftragten. Um die Datenverarbeitung durch YouTube zu verhindern, hast Du die Möglichkeit, dich vor Aufruf unserer Webseite bei YouTube auszuloggen und alle Cookies aus deinem Browserverlauf zu löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der YouTube Profileinstellungen möglich. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktop Computer oder mobile Geräte übernommen.

##  12 Tracker und Analysetools 

### 12.1 Matomo

#### 12.1.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Wir nutzen den Web-Analysedienst Matomo (ehemals PIWIK). Die Datenverarbeitung wird durchgeführt von: InnoCraft Ltd., 150 Willis St, 6011 Wellington, Neuseeland. Matomo sitzt in Neu Seeland, einem Drittland mit von der EU-Kommission zertifizierten angemessenem Schutzniveau gem. Art 45 Abs. 3 DSGVO, [https://eur-lex.europa.eu/legal- content/EN/ALL/?uri=CELEX%3A32013D0065](https://eur-lex.europa.eu/legal-)

Matomo setzt ein Cookie. Zur Erklärung der Cookies wird auf den entsprechenden Passus weiter oben verwiesen. Folgende Daten werden dabei gespeichert:

- IP-Adresse (wird nur in anonymisierter Form erfasst und gespeichert)
- Datum und Uhrzeit der Abfrage
- Name(n) der aufgerufenen Seite(n)
- URL(s) der aufgerufenen Seite(n)
- URL der vorhergehenden Seite
- Bildschirmauflösung
- Angeklickte und heruntergeladene Dateien
- Klicks auf externe Links
- Klick- und Mausbewegungen
- Zeit, die die Seite zum Laden benötigt
- Standort der\*des Nutzenden: Land
- Sprache des Browsers
- Typ und Version des Browsers
- Suchvorgänge auf der Website

Wir verwenden die Matomo-Cloud-Solution. Die durch die Cookies erzeugten Informationen über die Webseitennutzung an den Server von Matomo übertragen und gespeichert, damit das Nutzungsverhalten ausgewertet werden kann. Die Software ist so eingestellt, dass die IP-Adressen nicht vollständig gespeichert, sondern 2 Bytes der IP- Adresse maskiert werden (Bsp.: 192.168.xxx.xxx). Auf diese Weise ist eine Zuordnung der gekürzten IP-Adresse zum aufrufenden Rechner nicht mehr möglich. Für weitere Informationen zu den Datenschutzbestimmungen von Matomo verweisen wir auf die nachstehenden Links: [https://matomo.org/privacy/ und https://matomo.org/privacy- policy/](https://matomo.org/privacy/)

#### 12.1.2 Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO.

#### 12.1.3 Zweck der Datenverarbeitung

Der Web-Analysedienst Matomo dient uns vorwiegend zur Optimierung der Webseite sowie zur Kosten-Nutzen-Analyse. Matomo wird weiterhin dafür genutzt, um eine Analyse des Besucherstroms der Nutzenden auf der Webseite zu ermöglichen. Es liegt in unserem Interesse, unser Webseite-Angebot für Dich anschaulich und nutzerfreundlich zu gestalten.

#### 12.1.4 Dauer der Datenspeicherung

Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur so lange, wie es notwendig ist. Sobald der Zweck der Datenverarbeitung erfüllt ist, findet nach den Maßstäben des hiesigen Löschkonzepts eine Sperrung und Löschung statt, es sei denn, dass gesetzliche, behördliche oder vertragliche Vorschriften einer Löschung entgegenstehen. Spätestens werden die Daten nach 730 Tagen gelöscht.

#### 12.1.5 Beseitigungsmöglichkeit durch die betroffene Person

Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung zu widerrufen. Bitte wende Dich hierfür an unseren Datenschutzbeauftragten. Das Setzen von Cookies kann zudem durch entsprechende Einstellungen in Deinem Internetbrowser jederzeit verhindert werden. Die bereits gesetzten Cookies können auch in den Einstellungen des Internetbrowsers für die Zukunft gelöscht werden. Wir geben zu bedenken, dass die Verhinderung des Setzens von Cookies zur Folge haben kann, dass nicht alle Funktionen uneingeschränkt verfügbar sind. Für Fragen zum Datenschutz an Matomo kannst Du Dich unter folgender E-Mail-Adresse an Matomo wenden: <privacy@matomo.org>

##  13 Datentransfer in ein Drittland 

Damit wir unsere Leistungen erbringen können, bedienen wir uns der Unterstützung von Diensteanbietern aus dem europäischen Raum als auch aus Drittstaaten. Um den Schutz Deiner personenbezogenen Daten auch im Fall der Datenübermittlung in ein Drittland sicherzustellen, schließen wir mit jedem der sorgfältig ausgewählten Diensteanbieter spezielle Auftragsverarbeitungsverträge. Alle von uns genutzten Diensteanbieter verfügen über hinreichende Nachweise, dass sie die Datensicherheit über geeignete technische und organisatorische Maßnahmen sicherstellen. Unsere Diensteanbieter aus Drittländern befinden sich entweder in Ländern, die über ein von der EU-Kommission anerkanntes, angemessenes Datenschutzniveau verfügen (Art. 45 DSGVO) oder haben geeignete Garantien vorgesehen (Art. 46 DSGVO).

*Angemessenes Schutzniveau:* Der Anbieter stammt aus einem Land, dessen angemessenes Datenschutzniveau von der EU-Kommission anerkannt wurde. Nähere Informationen findest Du unter: Adequacy decisions (europa.eu)

*EU-Standardvertragsklauseln:* Unser Anbieter hat sich den EU-Standardvertragsklauseln unterworfen, um einen sicheren Datentransfer zu gewährleisten. Nähere Informationen hierzu findest Du unter: [https://eur-lex.europa.eu/eli/dec\_impl/2021/914/oj? uri=CELEX%3A32021D0914&locale=en](https://eur-lex.europa.eu/eli/dec_impl/2021/914/oj)

*Binding Corporate Rules:* Die DSGVO sieht mit Art. 47 die Möglichkeit vor, den Datenschutz beim Datentransfer in einen Drittstaat über verbindliche interne Datenschutzvorschriften zu gewährleisten. Diese werden von den zuständigen Aufsichtsbehörden im Rahmen des Kohärenzverfahrens nach Art. 63 DSGVO geprüft und abgenommen.

*Einwilligung:* Außerdem findet ein Datentransfer in ein Drittland ohne angemessenes Schutzniveau nur dann statt, wenn Du uns gem. Art. 49 Abs. 1 lit. a) DSGVO hierfür Deine Einwilligung erteilt hast oder eine andere Ausnahme nach Art. 49 DSGVO für die Datenübermittlung einschlägig ist.

##  14 Deine Rechte 

Du hast gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Dich betreffenden personenbezogenen Daten:

### 14.1 Recht auf Widerruf der Einwilligung (vgl. Art. 7 DSGVO)

Falls Du eine Einwilligung zur Verarbeitung Deiner Daten erteilt hast, kannst Du diese jederzeit widerrufen. Ein solcher Widerruf beeinflusst die Zulässigkeit der Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten für die Zukunft, nachdem Du ihn gegenüber uns ausgesprochen hast. Er kann (fern-)mündlich oder schriftlich per Post oder E-Mail an uns erfolgen.

### 14.2 Recht auf Auskunft (vgl. Art. 15 DSGVO)

Im Falle eines Auskunftsersuchens musst Du hinreichende Angaben zu Deiner Identität machen und einen Nachweis erbringen, dass es sich um Deine Informationen handelt. Die Auskunft betrifft folgende Informationen:

- die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;
- die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;
- die Empfangenden bzw. die Kategorien von Empfangenden, gegenüber denen die Dich betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
- die geplante Dauer der Speicherung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;
- das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch die\*den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
- das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
- alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;
- das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.

### 14.3 Recht auf Berichtigung oder Löschung (vgl. Art. 16, 17 DSGVO)

Du hast ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber uns als Verantwortlichem, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Dich betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen. Zudem kannst Du die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten verlangen, sofern einer der folgenden Gründe auf Dich zutrifft:

- Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
- Du widerrufst Deine Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
- Du legst gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Du legst gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
- Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
- Die Löschung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaatenerforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
- Die Dich betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Haben wir die Dich betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und sind wir gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so treffen wir alle zumutbaren Maßnahmen auch andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche darüber zu informieren, dass Du die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hast.

Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist:

- zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;
- zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;
- aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
- für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das oben genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
- zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

### 14.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (vgl. Art. 18 DSGVO)

Unter den folgenden Voraussetzungen kannst Du die Einschränkung der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten von uns verlangen:

- wenn Du die Richtigkeit, der Dich betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreitest, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit Deiner personenbezogenen Daten zu überprüfen;
- die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Du die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnst und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangst;
- wir die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigen, Du diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigst, oder
- wenn Du Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hast und noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe gegenüber Deinen Gründen überwiegen.

Wurde die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Deiner Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, wirst Du von uns unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

### 14.5 Recht auf Unterrichtung (vgl. Art. 19 DSGVO)

Hast Du uns gegenüber Dein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung geltend gemacht, sind wir verpflichtet, allen Empfänger\*innen deiner personenbezogenen Daten die Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Datenverarbeitung mitzuteilen. Dies gilt nur insoweit, wie sich diese Mitteilung nicht als unmöglich erweist oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden wäre.

Du hast das Recht zu erfahren, welche Empfänger\*innen Deine Daten erhalten haben.

### 14.6 Recht auf Datenübertragbarkeit (vgl. Art. 20 DSGVO)

Du hast das Recht, Deine personenbezogenen Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format von uns zu erhalten, um sie ggf. an einen anderen Verantwortlichen weiterleiten zu lassen, sofern

- die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a) DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DSGVO beruht und
- die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

Bei der Ausübung Deines Rechts auf Datenübertragbarkeit hast Du das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist.

Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die uns übertragen wurde.

### 14.7 Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (vgl. Art. 21 DSGVO)

Soweit wir die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten auf ein berechtigtes Interesse (gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DSGVO) unsererseits stützen, kannst Du Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. Gleiches gilt, sollten wir die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. e) DSGVO stützen.

Bei Ausübung eines solchen Widerspruchs bitten wir um Darlegung der Gründe, weshalb wir Deine personenbezogenen Daten nicht wie von uns durchgeführt verarbeiten sollten. Im Falle Ihres begründeten Widerspruchs prüfen wir die Sachlage und werden entweder die Datenverarbeitung einstellen bzw. anpassen oder Dir unsere zwingenden schutzwürdigen Gründe aufzeigen, aufgrund derer wir die Verarbeitung fortführen.

### 14.8 Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (vgl. Art. 77 DSGVO)

Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Dir das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Deines Aufenthaltsorts, Deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.

Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet Dich über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

##  15 Wie Du diese Rechte wahrnimmst 

Zur Wahrnehmung dieser Rechte wende Dich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten:

**WS Datenschutz GmbH**   
Datenschutzbeauftragter: Kemal Webersohn  
Adresse: Dircksenstraße 51, D-10178 Berlin  
E-Mail: <neuemedienmacher@ws-datenschutz.de>  
Webseite: <https://webersohnundscholtz.de/>

##  16 Änderungsvorbehalt 

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zu ändern.

##  Stand 

Juni 2026

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  2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen)
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#  Wir sind Gesprächsthema! 

Trainings für professionelle Öffentlichkeitsarbeit

© Lauren Hoffmann  

Projektstatus: Abgeschlossen 

Wie setze ich in einem Interview meine Themen? Wie schreibe ich eine Pressemitteilung, die ankommt? Welcher Kanal ist der richtige für meine Medienarbeit? Das sind die zentralen Herausforderungen professioneller Öffentlichkeitsarbeit und die ist für migrantische NGOs, Initiativen und Vereine immer wichtig, um sich gesellschaftlich Gehör zu verschaffen. Die Trainings im Projekt „Wir sind Gesprächsthema!" halfen dabei, proaktiv, selbstbewusst und professionell mit Medien und Öffentlichkeit umzugehen.

## Zielgruppen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) förderte mit dem Bundesprogramm Gesellschaftlicher Zusammenhalt Projekte, die sich für ein vielfältiges und solidarisches Miteinander einsetzten. An genau diese Projekte richteten sich die Trainings.

## Wirkung

Zwischen 2019 und 2023 schulte das Projektteam rund 200 Organisationen in 50 Trainings – mehrtägig, bundesweit oder virtuell, gemeinsam mit 15 Medienprofis aus dem NdM-Netzwerk. Ergänzend begleiteten erfahrene Journalist\*innen die Projekte über mehrere Monate, um Trainingsinhalte in der Praxis anzuwenden.

Professionelle Öffentlichkeitsarbeit machte die wertvolle Arbeit integrativ wirkender Organisationen sichtbar und brachte migrantische Perspektiven in den öffentlichen Diskurs.

### Titel

Wir sind Gesprächsthema! Trainings für professionelle Öffentlichkeitsarbeit für Projekte des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt

### Laufzeit

01.06.2019 - 30.06.2023

### Gefördert von:

--- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Wir sind Gesprächsthema!](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/wir-sind-gesprächsthema) # Wir sind Gesprächsthema! Trainings für professionelle Öffentlichkeitsarbeit © Lauren Hoffmann Projektstatus: Abgeschlossen Wie setze ich in einem Interview meine Themen? Wie schreibe ich eine Pressemitteilung, die ankommt? Welcher Kanal ist der richtige für meine Medienarbeit? Das sind die zentralen Herausforderungen professioneller Öffentlichkeitsarbeit und die ist für migrantische NGOs, Initiativen und Vereine immer wichtig, um sich gesellschaftlich Gehör zu verschaffen. Die Trainings im Projekt „Wir sind Gesprächsthema!" halfen dabei, proaktiv, selbstbewusst und professionell mit Medien und Öffentlichkeit umzugehen. ## Zielgruppen Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) förderte mit dem Bundesprogramm Gesellschaftlicher Zusammenhalt Projekte, die sich für ein vielfältiges und solidarisches Miteinander einsetzten. An genau diese Projekte richteten sich die Trainings. ## Wirkung Zwischen 2019 und 2023 schulte das Projektteam rund 200 Organisationen in 50 Trainings – mehrtägig, bundesweit oder virtuell, gemeinsam mit 15 Medienprofis aus dem NdM-Netzwerk. Ergänzend begleiteten erfahrene Journalist\*innen die Projekte über mehrere Monate, um Trainingsinhalte in der Praxis anzuwenden. Professionelle Öffentlichkeitsarbeit machte die wertvolle Arbeit integrativ wirkender Organisationen sichtbar und brachte migrantische Perspektiven in den öffentlichen Diskurs. ### Titel Wir sind Gesprächsthema! Trainings für professionelle Öffentlichkeitsarbeit für Projekte des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt ### Laufzeit 01.06.2019 - 30.06.2023 ### Gefördert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Wir sind Gesprächsthema!](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/wir-sind-gesprächsthema) # Wir sind Gesprächsthema! Trainings für professionelle Öffentlichkeitsarbeit © Lauren Hoffmann Projektstatus: Abgeschlossen Wie setze ich in einem Interview meine Themen? Wie schreibe ich eine Pressemitteilung, die ankommt? Welcher Kanal ist der richtige für meine Medienarbeit? Das sind die zentralen Herausforderungen professioneller Öffentlichkeitsarbeit und die ist für migrantische NGOs, Initiativen und Vereine immer wichtig, um sich gesellschaftlich Gehör zu verschaffen. Die Trainings im Projekt „Wir sind Gesprächsthema!" halfen dabei, proaktiv, selbstbewusst und professionell mit Medien und Öffentlichkeit umzugehen. ## Zielgruppen Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) förderte mit dem Bundesprogramm Gesellschaftlicher Zusammenhalt Projekte, die sich für ein vielfältiges und solidarisches Miteinander einsetzten. An genau diese Projekte richteten sich die Trainings. ## Wirkung Zwischen 2019 und 2023 schulte das Projektteam rund 200 Organisationen in 50 Trainings – mehrtägig, bundesweit oder virtuell, gemeinsam mit 15 Medienprofis aus dem NdM-Netzwerk. Ergänzend begleiteten erfahrene Journalist\*innen die Projekte über mehrere Monate, um Trainingsinhalte in der Praxis anzuwenden. Professionelle Öffentlichkeitsarbeit machte die wertvolle Arbeit integrativ wirkender Organisationen sichtbar und brachte migrantische Perspektiven in den öffentlichen Diskurs. ### Titel Wir sind Gesprächsthema! Trainings für professionelle Öffentlichkeitsarbeit für Projekte des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt ### Laufzeit 01.06.2019 - 30.06.2023 ### Gefördert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Wir sind Gesprächsthema!](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/wir-sind-gesprächsthema) # Wir sind Gesprächsthema! Trainings für professionelle Öffentlichkeitsarbeit © Lauren Hoffmann Projektstatus: Abgeschlossen Wie setze ich in einem Interview meine Themen? Wie schreibe ich eine Pressemitteilung, die ankommt? Welcher Kanal ist der richtige für meine Medienarbeit? Das sind die zentralen Herausforderungen professioneller Öffentlichkeitsarbeit und die ist für migrantische NGOs, Initiativen und Vereine immer wichtig, um sich gesellschaftlich Gehör zu verschaffen. Die Trainings im Projekt „Wir sind Gesprächsthema!" halfen dabei, proaktiv, selbstbewusst und professionell mit Medien und Öffentlichkeit umzugehen. ## Zielgruppen Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) förderte mit dem Bundesprogramm Gesellschaftlicher Zusammenhalt Projekte, die sich für ein vielfältiges und solidarisches Miteinander einsetzten. An genau diese Projekte richteten sich die Trainings. ## Wirkung Zwischen 2019 und 2023 schulte das Projektteam rund 200 Organisationen in 50 Trainings – mehrtägig, bundesweit oder virtuell, gemeinsam mit 15 Medienprofis aus dem NdM-Netzwerk. Ergänzend begleiteten erfahrene Journalist\*innen die Projekte über mehrere Monate, um Trainingsinhalte in der Praxis anzuwenden. Professionelle Öffentlichkeitsarbeit machte die wertvolle Arbeit integrativ wirkender Organisationen sichtbar und brachte migrantische Perspektiven in den öffentlichen Diskurs. ### Titel Wir sind Gesprächsthema! Trainings für professionelle Öffentlichkeitsarbeit für Projekte des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt ### Laufzeit 01.06.2019 - 30.06.2023 ### Gefördert von:

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#  Wir stärken *Journalist\*innen* gegen Bedrohung und Gewalt. 

Journalist*innen, die angegriffen oder bedroht werden, stehen oft allein da. Wir ändern das. Mit persönlicher Beratung, geschützten Austauschräumen und einem starken Netzwerk stehen wir Medienschaffenden zur Seite, die Hass, Bedrohungen oder Desinformationskampagnen ausgesetzt sind. 

Schutz und Support 

### Sicherer Austausch für Betroffene

Wir schaffen geschützte Räume für Journalist\*innen, die von Hassrede und Übergriffen betroffen sind. Dort können sie Erfahrungen teilen, Unterstützung finden und gemeinsam Handlungsstrategien entwickeln. Termine geben wir in unserem Newsletter bekannt.

### Tipps & Tools gegen digitale Angriffe

Hass im Netz trifft viele, doch gute Standards schützen alle. Wir helfen dabei, neue Wege im Umgang mit digitalen Angriffen zu finden – für eine Kultur, in der demokratische Werte auch online verteidigt werden.   
[Hier](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) geht es zu den Wissens-Tools

### Schutzkodex für Medienhäuser

Sicherheit muss Standard sein. 2021 haben wir den [Schutzkodex](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/schutzkodex) mitinitiiert, einen verbindlichen Standard, dem Medienhäuser beitreten können. Er verpflichtet sie zu konkreten Maßnahmen: einer internen Ansprechperson, psychologischer und juristischer Unterstützung sowie Personenschutz bei Bedarf.

### Internationale Vernetzung

Als Teil der [Coalition against Online Violence](https://onlineviolenceresponsehub.org) haben wir Zugang zu globalem Fachwissen und internationalen Ressourcen. Davon profitieren alle, die wir begleiten.

Betroffen oder interessiert? Schreib uns:

<info@neuemedienmacher.de>

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# Parteien bürgern Migrant\*innen nicht ein, um eigene Wählerschaft *„zu erhöhen”*

Feindbild Regierungsparteien

## Das *Narrativ*

Parteien wie SPD oder Bündnis 90/Die Grünen würden das Einbürgerungsrecht lockern, um den Kreis der Wahlberechtigten gezielt auszuweiten und damit mehr Wählerstimmen zu erhalten.

## Die *Argumentation* 

Menschen, die wenig über Deutschland und die deutsche Politik verstünden, würden gezielt eingebürgert, um damit die Wahl zu manipulieren. Neu Eingebürgerte würden ihre Wahlentscheidung nicht nach den Inhalten einer Partei richten, sondern die Parteien wählen, die ihre eigene Einbürgerung ermöglicht haben oder noch weitere Zuwanderung aus ihren Heimatländern nach Deutschland ermöglichen.

Als vermeintlichen Beleg für diese Behauptung wird auf die verabschiedete Reform des Einbürgerungsrechts verwiesen, die die Einbürgerung vereinfachen soll.

Verbreitet wird hierbei die Behauptung, dass Parteien wie SPD und Bündnis 90/Die Grünen durch die Einbürgerung von Migrant\*innen die Wählerschaft „de-rationalisieren“ würden. Mit De-Rationalisierung ist gemeint, dass die eingebürgerte Wählerschaft nicht in der Lage sei, rationale Wahlentscheidungen zu treffen, und stattdessen Parteien wähle, die keine „vernünftige Politik“ führen. Mit „vernünftige Politik“ wird in diesem Narrativ eine Politik verbunden, die Migration sowie Klimaschutzmaßnahmen ablehnt. Es wird im Umkehrschluss davon ausgegangen, dass rational handelnde Bürger\*innen nicht die SPD und das Bündnis 90/Die Grünen wählen würden.

### **Keywords, die einen Hinweis auf das Narrativ sein können**

‘Ampel muss weg’ I ‘Standards für deutschen Pass’ I ‘Hände weg von der Staatsbürgerschaft’

## *Gegenargumente*

Für die Behauptung, dass Parteien Einbürgerungen erleichtern würden, um damit das Wahlergebnis zu manipulieren, gibt es keinerlei Belege. Genauso wenig belegen lässt sich die Behauptung der bewussten „De-rationalisierung“ der Wählerschaft.

Im Jahr 2022 wurden insgesamt 168.775 Einbürgerungen verzeichnet, was lediglich 3,1 Prozent der seit mindestens zehn Jahren in Deutschland lebenden ausländischen Staatsangehörigen entspricht – ein vergleichsweise geringer Anteil.1 Ob die Einbürgerungszahlen durch die Anfang 2024 verabschiedete Reform des Staatsangehörigkeitsrecht steigen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Die Reform ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen, dass Menschen in Deutschland schneller eingebürgert werden können und damit auch wahlberechtigt sind.2 Die Wahlentscheidung neu eingebürgerter Menschen lässt sich ebenfalls nicht vorhersehen.

Die genauen Gründe, aus denen migrantische Gruppen bestimmte Parteien wählen, sind aufgrund unzureichender Datenlage größtenteils unklar. Besser untersucht sind hingegen Parteipräferenzen von Menschen mit Migrationsgeschichte. Lange galt, dass ehemalige Gastarbeiter\*innen und ihre Nachkommen dazu tendierten, die SPD zu wählen, während Spätaussiedler\*innen eher zur CDU/CSU neigten.3 Aktuellere Studien zeigen jedoch, dass diese alten Parteibindungen teilweise abnehmen und eine höhere parteipolitische Mobilität zu beobachten ist – ein Trend, der sich generell in der Wahlverhaltensforschung zeigt.4

Abgesehen davon gibt es allgemeine Faktoren, die das Wahlverhalten unabhängig von der Herkunft beeinflussen. Dazu zählen langfristige Parteibindungen, die Vorliebe für bestimmte Kandidat\*innen, politische Programme, die Bewertung der Regierungsleistung sowie soziodemografische Merkmale wie Alter, Geschlecht, Bildung und Religionszugehörigkeit.5

#### **Ausführlichere Informationen zur politischen Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte**

[Mediendienst Integration](https://mediendienst-integration.de/integration/politische-teilhabe.html)

#### **Weitere Studien zum Wahlverhalten von Menschen mit Migrationsgeschichte** 

[Universität Duisburg-Essen](https://osf.io/preprints/socarxiv/j72pb)  
[Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration](https://www.svr-migration.de/wp-content/uploads/2018/09/SVR_Parteipraeferenzen_2018.pdf)

**Disclaimer**

*Die Narrative und Keywords, die auf dieser Seite zusammengefasst werden, enthalten falsche, tendenziöse und menschenfeindliche Aussagen. Die aufgeführten Narrative und Keywords geben nicht die Perspektive der Neuen deutschen Medienmacher\*innen wieder, sondern dienen lediglich der Zusammenfassung von bestehenden Falschinformationsnarrativen im Netz.*

1. Statistisches Bundesamt (2023): [Einbürgerungen nach bisheriger Staatsangehörigkeit, Einbürgerungen insgesamt und ausgeschöpftes Einbürgerungspotential](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Tabellen/einbuergerungen-staatsangehoerigkeit.html) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
2. Bundesministerium für Inneres und Heimat (2023): [Fragen und Antworten: Reform des Staatsangehörigkeitsrechts](https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/heimat/reform-staatsangehoerigkeitsrecht/reform-staatsangehoerigkeitsrecht-liste.html) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
3. Andreas M. Wüst (2003): [Das Wahlverhalten eingebürgerter Personen in Deutschland](https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/27215/das-wahlverhalten-eingebuergerter-personen-in-deutschland/) in „APuZ aus Politik und Zeitgeschichte”, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung (zuletzt aufgerufenam 04.04.2024)
4. Jannes Jacobsen und Martin Kroh (2021): [Eingewanderte bauen nur schrittweise Bindungen an Parteien in Deutschland auf ](https://www.diw.de/de/diw_01.c.821469.de/publikationen/wochenberichte/2021_28_1/eingewanderte_bauen_nur_schrittweise_bindungen_an_parteien_in_deutschland_auf.html)in „DIW Wochenbericht 28 / 2021”, S. 493 f. (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
5. Rüdiger Schmitt-Beck (2021): [Wahlpolitische Achterbahnfahrt](https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/343500/wahlpolitische-achterbahnfahrt/) in „ApuZ aus Politik und Zeitgeschichte”, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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# Etablierte Medien bilden nicht *„staatlich genehmigte”* Meinungen ab

Feindbild Medien

## Das *Narrativ*

Medien, vor allem der öffentlich-rechtliche Rundfunk, würden eine bestimmte Agenda verfolgen, die mit der des Staates übereinstimme. Laut diesem Narrativ berichten etablierte Medien nicht über Fakten und Zahlen, die vom vermeintlichen „staatlichen Kurs“ abweichen.

## Die *Argumentation* 

Etablierte Medien, besonders der öffentlich-rechtliche Rundfunk, würden kritische Diskussionen zu Themen wie Migration bewusst verhindern und politischen und gesellschaftlichen Akteur\*innen, die diese „alternativen Ansichten“ vertreten, zu wenig Raum bieten.

### **Keywords, die einen Hinweis auf das Narrativ sein können**

‘Orwellsche Ära’ I ‘Staatsmedien’ I ‘Systemmedien’ I ‘Lügenpresse’ I ‘Zwangsgebühr’ I ‘Migrationsprobleme: ein No-Go bei der ARD’ I ‘Zensur unabhängiger Medien’

## *Gegenargumente*

Es gibt keine nachweisbaren Belege dafür, dass etablierte Medien, darunter führende Medienkanäle sowie der öffentlich-rechtliche Rundfunk, ausschließlich zugunsten der Bundesregierung berichten. Medien in Deutschland bilden eine Vielzahl von verschiedenen Themen und Meinungen ab und unterliegen keiner staatlichen Zensur.

Die Vielfalt der Medienlandschaft in Deutschland bietet den Bürger\*innen eine breite Auswahl an Nachrichtenquellen, unabhängig von der politischen Ausrichtung. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird zudem vom jeweiligen Rundfunkrat kontrolliert, der sicherstellt, dass eine Vielfalt von Meinungen und Standpunkten präsentiert wird.1 Auch wenn viele Rundfunkratsmitglieder nachweislich staatsnah sind und die pluralistische Gesellschaft noch nicht ausreichend repräsentieren,2 bietet der öffentlich-rechtliche Rundfunk in seiner Programmgestaltung vielfältige Themen an. Laut einer Studie von 2024 war sowohl die Vielfalt der behandelten Themen als auch die Akteursvielfalt in den öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformaten durchweg hoch. Obgleich die Autor\*innen hinsichtlich der Perspektivenvielfalt in Nachrichtenmedien Raum für mehr konservative und marktliberale Positionen sehen, so kommen sie dennoch zu dem Schluss, dass eine besonders einseitige Berichterstattung nicht vorliegt. Die Ergebnisse der Studie widerlegen die Behauptung, dass die Nachrichtenformate des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Vergleich zu anderen Nachrichtenmedien besonders einseitig seien und keinen Raum für gesellschaftlich sensible Themen, wie bspw. Migration, bieten würden.3 Nur weil eine individuelle Meinung vielleicht weniger prominent vertreten ist als gewünscht, kann deshalb nicht von Zensur gesprochen werden.

Die Pressefreiheit sowie die Meinungs- und Zensurfreiheit sind grundlegende Säulen der deutschen Demokratie und sind im Grundgesetz fest verankert. Artikel 5 des Grundgesetzes legt fest: „Eine Zensur findet nicht statt.“ 4 Damit sind die Presse- und Meinungsfreiheit vor staatlicher Zensur geschützt.

Der jährliche Bericht „Freedom in the World“ von „Freedom House“ bestätigt Deutschlands starke Position in Bezug auf politische Rechte und Bürgerfreiheiten im internationalen Vergleich.5 Trotz der Garantie der Zensurfreiheit durch das Grundgesetz ist die Meinungsfreiheit nicht absolut. Sie bedeutet nicht, dass uneingeschränkt alles gesagt und geschrieben werden darf, ohne Konse- quenzen zu tragen. Denn andere Rechtsgüter wie das Recht der persönlichen Ehre, der Straftatbestand der Volksverhetzung und gesetzliche Vorschriften zum Schutz der Jugend setzen ihr klare Grenzen.6

**Weitere Informationen zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk**

[Bundeszentrale für politische Bildung](https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/311191/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-von-der-gruendung-der-ard-bis-heute/)

**Disclaimer**

*Die Narrative und Keywords, die auf dieser Seite zusammengefasst werden, enthalten falsche, tendenziöse und menschenfeindliche Aussagen. Die aufgeführten Narrative und Keywords geben nicht die Perspektive der Neuen deutschen Medienmacher\*innen wieder, sondern dienen lediglich der Zusammenfassung von bestehenden Falschinformationsnarrativen im Netz.*

1. Bundeszentrale für politische Bildung (2020): [Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: von der Gründung der ARD bis heute](https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/311191/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-von-der-gruendung-der-ard-bis-heute/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
2. Neue deutsche Medienmacher\*innen e.V. (2022): [Welche Gesellschaft soll das abbilden?](https://mediendiversitaet.de/fileadmin/user_upload/20220803_Studie_Rundfunkraete_NdM.pdf), S. 23 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
3. Marcus Maurer, Simon Kruschinski, Pablo Jost (2024): [Fehlt da was? Perspektivenvielfalt in den öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformaten](https://www.polkom.ifp.uni-mainz.de/files/2024/01/pm_perspektivenvielfalt.pdf), S. 19-20 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
4. Deutscher Bundestag (2024): [Die Grundrechte](https://www.bundestag.de/gg/grundrechte) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
5. Freedom House (2024): [Germany in „Freedom in the World 2021](https://freedomhouse.org/country/germany/freedom-world/2021)” (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
6. Deutscher Bundestag (2024): [Die Grundrechte](https://www.bundestag.de/gg/grundrechte) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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# Geflüchtete betreiben keinen *„Sozialtourismus”*

Feindbild Migrantion

## Das *Narrativ*

Geflüchtete würden Zuflucht in Deutschland suchen, um den Sozialstaat auszunutzen, obwohl sie den Schutz nicht bräuchten. Damit tragen sie laut Narrativ zu den wirtschaftlichen Problemen des Landes bei.

## Die *Argumentation* 

Grundlage dieses Narrativs ist die Unterstellung, dass Geflüchtete in ihren Herkunftsländern keinen großen Problemen und Gefahren ausgesetzt seien. Laut diesem Narrativ würden sie nicht vor Krieg oder Verfolgung in Deutschland Schutz suchen, sondern sie kämen nach Deutschland, um finanzielle Vorteile auszunutzen. Das Narrativ unterstellt Geflüchteten, zuletzt vor allem Kriegsflüchtlingen aus  
der Ukraine, Syrien oder Afghanistan, dass sie sich nicht integrieren wollten, sondern nur von finanziellen Vorteilen profitieren würden. Als vermeintlicher Beleg hierfür wird behauptet, sie würden regelmäßig in ihre jeweiligen Heimatländer fahren, um Urlaub zu machen oder ihre Verwandten zu besuchen. Die Erzählung wird durch angebliche Beweise wie die Behauptung, dass Busse aus Deutschland in die Ukraine ausgebucht seien, unterstützt.

Seit der Ankunft ukrainischer Geflüchteter wird das Narrativ häufiger verbreitet.

### **Keywords, die einen Hinweis auf das Narrativ sein können**

‘Sozialtourismus’ I ‘Wirtschaftsflüchtlinge’ I ‘Pull-Faktor’ I ‘Wir Idioten können ja zahlen’ I ‘Einwanderer in das Sozialsystem’

## *Gegenargumente*

Es gibt keinerlei Belege dafür, dass Geflüchtete in erster Linie nach Deutschland kommen, um Sozialleistungen zu beziehen. Eine Untersuchung mehrerer Studien zeigt, dass die Annahme, Migrant\*innen und insbesondere Geflüchtete könnten die Sozialsysteme missbrauchen, übertrieben ist und sich als größtenteils unbegründet erweist.1

Generell gilt: Geflüchtete erhalten während ihres Asylverfahrens in Deutschland Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Diese Leistungen stellen ausschließlich eine Grundversorgung dar.2

Menschen suchen Schutz vor den verheerenden Folgen von Krieg, Armut, Gewalt und Terror in ihren Heimatländern, wobei auch potenzielle Arbeitsmöglichkeiten eine wichtige Rolle spielen.3 Im Jahr 2023 stellten hauptsächlich Menschen aus Syrien, der Türkei, Afghanistan, dem Irak und dem Iran Asylanträge in Deutschland.4 Die Lage in diesen Ländern verdeutlicht die Gründe der Flucht: In Syrien hält die Gewalt unvermindert an, während die türkische Regierung repressiv gegen Regimekritiker\*innen vorgeht. In Afghanistan verschärft sich die Unterdrückung der Taliban-Herrschaft, während der Irak als gescheiterter Staat gilt.5 Und im Iran werden Menschen, die gegen das Regime protestieren, inhaftiert, gefoltert oder hingerichtet.6 Außerdem gibt es derzeit kaum noch legale und sichere Fluchtwege, wodurch Geflüchtete gezwungen sind, ihr Leben auf gefährlichen Routen zu riskieren.7

Von den gesetzlichen Regelungen für Asylsuchende ausgenommen sind Ukrainer\*innen, die vor dem russischen Angriffskrieg nach Deutschland geflohen sind.8 Als anerkannte Kriegsflüchtlinge9 sind sie in Bezug auf Sozialleistungen mit deutschen Staatsangehörigen gleichgestellt10 und können Bürgergeld beantragen. Es gibt jedoch weder Belege für die Behauptung, dass Ukrainer\*innen in Deutschland systematisch unrechtmäßige Sozialleistungen beziehen, noch dafür, dass sie massenhaft in die Ukraine zurückreisen, um dort Urlaub zu machen.

#### Ausführlichere Informationen zu den Rechten von ukrainischen Kriegsflüchtlingen

[Mediendienst Integration](https://mediendienst-integration.de/migration/flucht-asyl/ukrainische-fluechtlinge.html)

#### Ausführlichere Informationen zu Fluchtursachen der Migrationsforschung

[Flucht und Migration: Trends, Faktoren, Dynamik](https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-28237-0_2)

**Weitere Faktenchecks zum vermeintlichen „Sozialtourismus“, den Geflüchtete angeblich betrieben**

[dpa ](https://dpa-factchecking.com/germany/230711-99-364205/) und [dpa](https://dpa-factchecking.com/germany/230810-99-796379/)  
[mdr](https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/faktencheck-sozialleistungen-fluechtlinge-effekt-100.html)

#### Weitere Faktenchecks zum angeblichen Sozialbetrug durch ukrainische Geflüchtete

[br](https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/volle-flixbusse-kein-beleg-fuer-sozialbetrug-von-ukrainern-faktenfuchs,THrjfYm)  
[mdr](https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/deutschland-fluechtlinge-ukraine-flixbus-hartz-vier-100.html)  
[CORRECTIV](https://correctiv.org/faktencheck/2022/09/15/kein-belege-fuer-angeblichen-hartz-iv-betrug-durch-ukrainer-die-per-flixbus-einreisen/)

**Disclaimer**

*Die Narrative und Keywords, die auf dieser Seite zusammengefasst werden, enthalten falsche, tendenziöse und menschenfeindliche Aussagen. Die aufgeführten Narrative und Keywords geben nicht die Perspektive der Neuen deutschen Medienmacher\*innen wieder, sondern dienen lediglich der Zusammenfassung von bestehenden Falschinformationsnarrativen im Netz.*

1. Corrado Giulietti, Jackline Wahba (2013): [Welfare Migration](https://m.norface-migration.org/publ_uploads/NDP_38_12.pdf), S. 15 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
2. Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (2024): [Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)](https://sozialplattform.de/inhalt/leistungen-nach-asylblg) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
3. Daniel Naujoks (2020):[ Flucht und Migration: Trends, Faktoren, Dynamik in „Globale Wanderungsbewegungen“](https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-28237-0), herausgegeben von Christoph Beier, Dirk Messner, Hans-Joachim Preuß, S. 3f. (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
4. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (2024): [Asylgeschäftsstatistik Gesamtjahr und Dezember 2023 ](https://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2024/240108-asylgeschaeftsstatistik-dezember-und-gesamtjahr-2023.html?nn=284830) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
5. Uno Flüchtlingshilfe (2024): [Vorurteile gegen Flüchtlinge auf dem Prüfstand](https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/faktencheck) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
6. Human Rights Council (2023): [Situation of human rights in the Islamic Republic of Iran](https://www.ohchr.org/en/documents/country-reports/ahrc5267-situation-human-rights-islamic-republic-iran-report-special), S. 9f., S. 14 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
7. Uno Flüchtlingshilfe (2024): [Auf der Suche nach Schutz und Sicherheit](https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/hilfe-weltweit/themen/fluchtrouten) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
8. Mediendienst Integration (2024): [Flüchtlinge aus der Ukraine](https://mediendienst-integration.de/migration/flucht-asyl/ukrainische-fluechtlinge.html) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
9. Europäischer Rat, Rat der Europäischen Union (2022): [Ukraine: Rat beschließt einstimmig vorübergehenden Schutz für Kriegsflüchtlinge](https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2022/03/04/ukraine-council-introduces-temporary-protection-for-persons-fleeing-the-war/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
10. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (2024): [Sozialleistungen](https://www.germany4ukraine.de/hilfeportal-de/arbeit-und-soziales/ukrainer-sozialleistungen) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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#  Deutschland *„schafft sich nicht ab”* 

Feindbild Migrantion

## Das *Narrativ*

Deutschland verändere sich durch Migration so grundlegend, dass das Land nicht wiederzuerkennen sein werde. Insbesondere „die deutsche Kultur“, aber auch der Zugang zu Sozialleistungen für Personen ohne Migrationsgeschichte seien durch Migration bedroht. Grund dafür sei, dass Deutschland bald mehrheitlich von muslimischen Migrant\*innen bewohnt sein würde, die zu viele Sozialleistungen in Anspruch nehmen würden.

## Die *Argumentation*

Zurück geht diese Annahme auf die Vorstellung, migrantische Familien, insbesondere muslimische, bekämen mehr Kinder als Familien ohne Migrationsgeschichte. „Deutschen“ Familien hingegen stünden nicht genügend finanzielle Ressourcen zur Verfügung, um mehr Kinder zu bekommen. Demgegenüber würden, so das Narrativ, die migrantischen Familien Sozialleistungen beziehen und hätten daher genügend Geld zur Verfügung.

In Beiträgen, von denen dieses Narrativ lebt, wird ein „kulturfernes“ Bild von Migrant\*innen gezeichnet, die die „deutsche Kultur“ beein- trächtigen. Die Vielfalt der kulturellen Hintergründe und Identitäten der Migrant\*innen wird in diesem Narrativ oft auf eine unveränder- liche Ferne von der „deutschen Kultur“ reduziert. Das Narrativ folgt dabei der Annahme, dass nur [autochthone Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/autochthone-deutsche-2/) in der Lage seien, eine vermeintliche deutsche Kultur zu bewahren. Mit anderen Worten wird von einer fundamentalen und über Generationen hinweg bestehenden Unvereinbarkeit zwischen migrantischen Gemeinschaften, insbesondere solchen muslimischen Glaubens, und der deutschen Kultur ausgegangen.

### **Keywords, die ein Hinweis auf das Narrativ sein können**

‘Deutschland schafft sich ab’ I ‘Thilo Sarrazin: brave man’ I ‘Migrations-Klartext’ I ‘Merz-Revolution’ I ‘Ampel-Ideologie’ I ‘Deutschland-Diagnose’ I ‘Schande für Deutschland’ I ‘Deutschland-Verrat’

## *Gegenargumente*

Weder die bisherigen Zahlen zu Geflüchteten noch die Geburtenraten deuten statistisch darauf hin, dass Deutschland in absehbarer Zeit mehrheitlich muslimisch sein wird. Ebenso lässt sich die Annahme, dass Sozialleistungen ein entscheidender Faktor für Flucht und Einwanderung sind, nicht bestätigen.

Die genaue Anzahl der Muslim\*innen in Deutschland ist aufgrund fehlender systematischer Erfassung der Religionszugehörigkeit schwer zu bestimmen. Schätzungen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für 2019 gehen von etwa 5,3 bis 5,6 Millionen Muslim\*innen aus, was einem Anteil von 6,4 bis 6,7 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht.1 Generell gilt: Längst nicht alle Migrant\*innen aus mehrheitlich muslimisch geprägten Herkunftsländern bezeichnen sich als Muslim\*in.2

Hinsichtlich der Geburtenzahlen in Deutschland existieren keine präzisen Daten zur Religionszugehörigkeit der Mütter in der gesamtdeutschen Geburtenstatistik. Statistisch betrachtet ist es daher schwierig nachzuweisen, dass Musliminnen signifikant mehr Kinder bekommen würden als Deutsche. Laut dem Geburtenbericht des Statistischen Bundesamts von 2022 liegt die Geburtenrate von Frauen ohne deutsche Staatsbürgerschaft seit den 1990er-Jahren über der Geburtenrate von Frauen mit deutscher Staatsbürgerschaft. In der Differenz lässt sich jedoch keine klare Tendenz erkennen.3

Weder die Behauptung, dass Migrant\*innen hauptsächlich nach Deutschland kommen, um Sozialleistungen zu erhalten, noch dass Migrant\*innen bevorzugt im Sozialsystem behandelt werden, finden eine nachweisbare Bestätigung. Asylsuchende erhalten während ihres Asylverfahrens Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, die geringer sind als das Bürgergeld.4 Anerkannte Geflüchtete haben bei Bedürftigkeit die gleichen Ansprüche an Sozialleistungen wie deutsche Staatsangehörige. Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von 2023 zeigt zudem, dass 54 Prozent der von 2013 bis 2019 nach Deutschland zugezogenen Geflüchteten, nach sechs Jahren in Deutschland, erwerbstätig sind und 70 Prozent von ihnen eine qualifizierte Tätigkeit ausüben.5 Das widerlegt Vorstellungen von einer ausschließlich auf Sozialleistungen ausgerichteten Einwanderung und betont vielmehr die Integrationsbereitschaft und den Arbeitswillen der Einwander\*innen. In dem Narrativ wird eine Unvereinbarkeit von Deutschsein und Muslimischsein hergestellt, die auf eine rassistische Vorstellung von Deutschsein zurückzuführen ist.6

#### **Ausführlichere Informationen zu Islam und Muslim\*innen** 

[Mediendienst Integration](https://mediendienst-integration.de/gruppen/islam-und-muslime.html)

#### **Ausführlichere Informationen zur Geburtenentwicklung in der migrantischen Bevölkerung** 

[Handbuch Familiensoziologie](https://link.springer.com/referenceworkentry/10.1007/978-3-658-35215-8_14-1#citeas)

#### **Weitere Faktenchecks zu diesem Thema**

[Pro Asyl](https://www.proasyl.de/thema/fakten-zahlen-argumente/fakten-gegen-vorurteile-2/)  
[UNO Flüchtlingshilfe](https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/faktencheck)

**Disclaimer**

*Die Narrative und Keywords, die auf dieser Seite zusammengefasst werden, enthalten falsche, tendenziöse und menschenfeindliche Aussagen. Die aufgeführten Narrative und Keywords geben nicht die Perspektive der Neuen deutschen Medienmacher\*innen wieder, sondern dienen lediglich der Zusammenfassung von bestehenden Falschinformationsnarrativen im Netz.*

1. Katrin Pfündel, Anja Stichs und Kerstin Tanis (2021): [Muslimisches Leben in Deutschland 2020](https://www.bamf.de/SharedDocs/ProjekteReportagen/DE/Forschung/Integration/muslimisches-leben-deutschland-2020.html?nn=283560), S. 9, (zu- letzt aufgerufen am 04.04.2024)
2. Mediendienst Integration (2024): [Islam und Muslime](https://mediendienst-integration.de/gruppen/islam-und-muslime.html) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
3. Statistisches Bundesamt (2024): [Statistik der Geburten](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/_inhalt.html#_wjqxxweky) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
4. Carsten Wolf (2024): [Weniger Bargeld für Asylsuchende](https://mediendienst-integration.de/artikel/weniger-bargeld-fuer-asylsuchende.html) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) Bundesministerium der Justiz (o. J.): [Asylbewerberleistungsgesetz](https://www.gesetze-im-internet.de/asylblg/BJNR107410993.html)(zuletztaufgerufen am 04.04.2024)
5. Herbert Brücker, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova und Ehsan Vallizadeh (2023): [Erwerbstätigkeit und Löhne von Geflüchteten steigen deutlich](https://doku.iab.de/kurzber/2023/kb2023-13.pdf), S. 1 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
6. Oliver Decker, Elmar Brähler (2018): [Flucht ins Autoritäre](https://www.researchgate.net/profile/Elmar-Braehler/publication/339788574_Flucht_ins_Autoritare_Rechtsextreme_Dynamiken_in_der_Mitte_der_Gesellschaft/links/5e661a78a6fdcc37dd11dee6/Flucht-ins-Autoritaere-Rechtsextreme-Dynamiken-in-der-Mitte-der-Gesellschaft.pdf), S. 100f., S. 260, S. 248 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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# Migrant\*innen sind kein „Sicherheitsrisiko”

Feindbild Migration

## Das *Narrativ*

Migrant\*innen und dabei besonders Geflüchtete seien eine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit und damit ein Sicherheitsrisiko für Deutschland.

## Die *Argumentation*

Dieses Narrativ unterstellt Migrant\*innen, häufiger Straftaten zu verüben als Personen ohne Migrationsgeschichte. Sie seien angeblich besonders häufig beteiligt an sexuellen Nötigungen oder Straftaten gegen die öffentliche Ordnung. Um das zu argumentieren, wird die Kriminalstatistik selektiv ausgelegt und Nachrichtenberichterstattung und Videos dekontextualisiert. Straftaten in den Silvesternächten 2015 in Köln und 2022 in Berlin und Dortmund werden besonders häufig als vermeintlicher Beleg für eine generelle Bedrohung Deutschlands durch zugewanderte Menschen angeführt. Die überproportionale Darstellung von Straftaten, die von migrantischen Personen begangen wurden, stilisiert Menschen mit Einwanderungsgeschichte undifferenziert zur Bedrohung und zum Feindbild.

Dieses Narrativ läuft in seiner Zuspitzung auf die antisemitische Verschwörungserzählung des „großen Austausches“ hinaus. Diese behauptet, dass eine gezielte „Umvolkung“ stattfände, bei der die einheimische Bevölkerung durch Migration systematisch durch nicht-europäische „Völker“ ersetzt würde. Mehr Informationen dazu bei [Krautreporter](https://krautreporter.de/politik-und-macht/4732-the-great-replacement-wer-hat-angst-vorm-grossen-austausch).

### **Keywords, die ein Hinweis auf das Narrativ sein können**

‘Ampel muss’ I ‘Ampel-Ideologie’ I ‘Deutschland-Verrat’ I ‘die größte Bedrohung für unser Land’ I ‘Fachkräfte von Zukunft’ I ‘Freifahrtschein für Kriminelle und Terroristen nach Deutschland’ I ‘Importierter Islamterror’ I ‘Nancy Faeser ist ein Sicherheitsrisiko’ I ‘Parallelgesellschaft’ I ‘Politik gegen die eigene Bevölkerung’

## *Gegenargumente*

Es besteht kein nachweisbarer kausaler Zusammenhang zwischen Herkunft und Kriminalität.

Laut Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS)1 wurden im Jahr 2023 insgesamt 2.246.767 Millionen Tatverdächtige erfasst, davon wurden 923.269 als „nichtdeutsch“ eingestuft. Mit einem Anteil von 41 Prozent sind sie überrepräsentiert. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass die Kategorie „Nichtdeutsche“ in der PKS auch Straftaten von Ausländer\*innen wie bspw. Geschäftsreisenden umfasst. Ebenfalls in der Kategorie geführt werden ausländerrechtliche Verstöße, die nur von Ausländer\*innen begangen werden können, wie illegale Einreise oder Aufenthalt. Die Zahl ausländischer Tatverdächtiger ins Verhältnis zum Anteil ausländischer Staatsbürger\*innen an der Wohnbevölkerung in Deutschland zu setzen, ist also nicht zielführend. Auch muss berücksichtigt werden, dass in der Statistik Tatverdächtige und nicht tatsächlich Verurteilte erfasst werden. Damit ist sie nur bedingt aussagekräftig.2

Die Überrepräsentation „nichtdeutscher“ Tatverdächtiger in der Statistik lässt sich vielmehr durch Faktoren wie Alter, Geschlecht oder die soziale Lage erklären. Diese Faktoren beeinflussen das Risiko von Straffälligkeit unabhängig von nationaler Herkunft oder kultureller Prägung.3 Unter Migrant\*innen und Geflüchteten sind beispielsweise junge Männer prozentual überrepräsentiert, eine Personengruppe, die herkunftsübergreifend die meisten Straftaten begeht.4 Untersuchungen weisen außerdem darauf hin, dass Menschen, die als fremd wahrgenommen werden, häufiger angezeigt werden als Deutsche.5 Eine Kausalität zwischen nationaler Herkunft oder kultureller Prägung und Kriminalität ist unbelegt.

**Ausführlichere Informationen zur Kriminalität in der Einwanderungsgesellschaft**

[Mediendienst Integration](https://mediendienst-integration.de/desintegration/kriminalitaet)

**Weitere Faktenchecks zu diesem Thema**

[Uno Flüchtlingshilfe](https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/faktencheck)  
[ProAsyl](https://www.proasyl.de/thema/fakten-zahlen-argumente/fakten-gegen-vorurteile-2/#%239)

####   
**Disclaimer**

*Die Narrative und Keywords, die auf dieser Seite zusammengefasst werden, enthalten falsche, tendenziöse und menschenfeindliche Aussagen. Die aufgeführten Narrative und Keywords geben nicht die Perspektive der Neuen deutschen Medienmacher\*innen wieder, sondern dienen lediglich der Zusammenfassung von bestehenden Falschinformationsnarrativen im Netz.*

1. Bundesministerium des Innern und für Heimat (2024): [Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 – Ausgewählte Zahlen im Überblick](https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/sicherheit/pks-2023.pdf;jsessionid=B1BA79B34E28328FE9440D3085B52742.live862?__blob=publicationFile&v=3) (zuletzt aufgerufen am 12.04.2024)
2. Bundeskriminalamt (2022): [Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 Ausgewählte Zahlen im Überblick](https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/sicherheit/pks-2023.pdf;jsessionid=B1BA79B34E28328FE9440D3085B52742.live862?__blob=publicationFile&v=3), S. 8 (zuletzt aufgerufen am 12.04.2024)
3. Christian Walburg (2020): [Migration und Kriminalität – Erfahrungen und neuere Entwicklungen](https://www.bpb.de/themen/innere-sicherheit/dossier-innere-sicherheit/301624/migration-und-kriminalitaet-erfahrungen-und-neuere-entwicklungen/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
4. Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Prof. Dr. Dirk Baier und Dr. Sören Kliem (2018): [Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland Schwerpunkte: Jugendliche und Flüchtlinge als Täter und Opfer](https://www.zhaw.ch/storage/shared/sozialearbeit/News/gutachten-entwicklung-gewalt-deutschland.pdf), S. 73 f. (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
5. Mediendienst Integration (2016): [Was wissen wir über Migration und Kriminalität?](https://mediendienst-integration.de/artikel/was-wissen-wir-ueber-migration-und-kriminalitaet.html) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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#  Geflüchtete verursachen keine *Wohnungsnot* 

Feindbild Migrantion

## Das *Narrativ*

Migrant\*innen, insbesondere Geflüchtete, seien der Hauptgrund für den Mangel an Sozialwohnungen in Deutschland. Nach dieser Darstellung wird argumentiert, dass seit 2015 Geflüchtete vermeintlichsämtliche Sozialwohnungen beanspruchten, wodurch Personen ohne Fluchthintergrund so gut wie keine Sozialwohnungen kriegen würden.

## Die *Argumentation*

Geflüchtete seien der Hauptgrund für Wohnungsmangel in Deutschland, sie beanspruchten seit 2015 sämtliche Sozialwohnungen. Zur Untermauerung dieser Behauptung wird häufig ein Zusammenhang zwischen der Anzahl der neu gebauten Sozialwohnungen in einer Stadt und der Anzahl der Geflüchteten gezogen. Wenn die Zahl der Geflüchteten höher ist als die Zahl der neu gebauten Sozialwohnungen, wird aus einer angeblichen Kausalität geschlossen, dass alle Sozialwohnungen von Geflüchteten belegt sein müssten. Denn geflüchtete Personen seien angeblich grundsätzlich nicht erwerbstätig und verfügten daher nicht über ausreichendes Einkommen, um auf dem freien Markt eine Mietwohnung zu finden. Daher zögen sie allesamt in die Sozialwohnungen ein.

### **Keywords, die ein Hinweis auf das Narrativ sein können**

‘Flüchtlinge suchen Wohlstand, keinen Schutz’ I ‘Wirtschaftsflüchtlinge’ I ‘Für die \[Geflüchteten\] baut ihr’ I ‘Für die Ausländer werden die Sozialwohnungen gebaut’

## *Gegenargumente* 

Es fehlen Belege dafür, dass Menschen mit Einwanderungsgeschichte, insbesondere Geflüchtete, der Hauptgrund für Wohnungsmangel in Deutschland sind.

Deutschland verzeichnete 2022 einen Rückgang des Bestands an Sozialwohnungen auf 1,09 Millionen, was einem Rückgang von etwa 41.000 Wohnungen im Vergleich zu 2020 entspricht.1 Dies setzt den langjährigen Trend des kontinuierlichen Rückgangs seit den 1990er-Jahren fort, als der Bestand an Sozialwohnungen noch bei schätzungsweise 2,87 Millionen lag.2 Die zunehmende Knappheit an bezahlbarem Wohnraum betrifft insbesondere Geringverdiener\*innen, unabhängig von ihrer Herkunft, und ist nicht erst seit dem Anstieg der Geflüchtetenzahlen ein Problem.3 Besonders in Ballungszentren, in denen auch viele Geflüchtete aufgrund der Arbeitsmöglichkeiten, Infrastruktur und Zukunftsperspektiven leben, wird der Mangel an Sozialwohnungen deutlich spürbar.4 Einwanderung belastet die angespannte Situation zwar zusätzlich, weil mehr Menschen um Wohnungen konkurrieren, das lässt jedoch keine ausschließliche Begründung zu. Konkrete Zahlen, wie viele Geflüchtete in Sozialwohnungen leben, liegen nicht vor. Daher sind die Behauptungen in diesem Kontext unbelegt.

Gibt es zu wenig Sozialwohnungen, die dem Bedarf nicht gerecht werden, kann das Konkurrenzdebatten fördern. Dadurch wird ein Sozialneid gegenüber Geflüchteten geschürt, obwohl alle Bevölkerungsgruppen unter dem Wohnraummangel leiden - geflüchtete Menschen besonders akut.5 Asylsuchende haben eingeschränkte Chancen auf eigene Wohnungen, z. B. aufgrund fehlender Arbeitserlaubnis oder befristeter Aufenthaltsgenehmigungen.6 Der Wohnraummangel führt dazu, dass selbst anerkannte Geflüchtete oft lange Zeit in Sammelunterkünften bleiben müssen.7 Von einer Bevorzugung geflüchteter Menschen auf dem Wohnungsmarkt kann daher nicht die Rede sein. Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von November 2023 zeigt zudem, dass 54 Prozent der von 2013 bis 2019 nach Deutschland gekommenen Geflüchteten nach sechs Jahren in Deutschland erwerbstätig sind. Ihre Erwerbstätigkeit bedeutet, dass sie aktiv zum Sozialsystem beitragen und ihr Gehalt auch über den Einkommensgrenzen für Sozialwohnungen liegen kann.8

#### Ausführlichere Informationen zu Geflüchteten auf dem Wohnungsmarkt 

[Mediendienst Integration](https://mediendienst-integration.de/artikel/expertise-bim-welche-chancen-haben-fluechtlinge-auf-dem-wohnungsmarkt-berlin-dresden.html)

#### Weitere Faktenchecks zu diesem Thema 

[CORRECTIV](https://correctiv.org/faktencheck/2023/08/16/ja-die-stadt-willich-baute-einfamilienhaeuser-fuer-gefluechtete/)  
[dpa](https://dpa-factchecking.com/germany/230724-99-515134/)

**Disclaimer**

*Die Narrative und Keywords, die auf dieser Seite zusammengefasst werden, enthalten falsche, tendenziöse und menschenfeindliche Aussagen. Die aufgeführten Narrative und Keywords geben nicht die Perspektive der Neuen deutschen Medienmacher\*innen wieder, sondern dienen lediglich der Zusammenfassung von bestehenden Falschinformationsnarrativen im Netz.*

1. Statista (2023): [Bestand der Sozialmietwohnungen in Deutschland in den Jahren von 2006 bis 2022](https://de.statista.com/statistik/daten/studie/892789/umfrage/sozialwohnungen-in-deutschland/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
2. Philipp Deschermeier, Anna-Maria Hagenberger, Ralph Henger (2023): [Wie groß ist der Bedarf an neuen Sozialwohnungen](https://www.econstor.eu/bitstream/10419/281040/1/1873188536.pdf), S. 2 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
3. Hein de Haas (2023): [Migration – 22 populäre Mythen und was wirklich dahinter steckt](https://www.fischerverlage.de/buch/hein-de-haas-migration-9783103975345#:~:text=22%20popul%C3%A4re%20Mythen%20und%20was%20wirklich%20hinter%20ihnen%20steckt&text=Ausgehend%20von%20jahrzehntelanger%20Forschung%20bringt,eine%20L%C3%B6sung%20f%C3%BCr%20andere%20Probleme.), S. 196
4. Förderverein PRO ASYL e.V., Amadeu Antonio Stiftung, IG Metall Vorstand, Gemeinnützige Respekt! Kein Platz für Rassismus GmbH, ver. di Bundesvorstand (2017): [Pro Menschenrechte Contra Vorurteile](https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/2015/12/Pro_Menschenrechte_Contra_Vorurteile_2017_Webversion.pdf), S. 25 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
5. Johanna Herzing (2015): [Konkurrenz nährt Sozialneid auf Flüchtlinge](https://www.deutschlandfunk.de/zu-wenig-bezahlbare-wohnungen-konkurrenz-naehrt-sozialneid-100.html) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
6. Zarenga GmbH (2022): [Sozialwohnung erhalten: Alles rund um den WBS](https://www.wohnberechtigungsschein.net/ratgeber/sozialwohnung-erhalten-alles-rund-um-den-wbs-wohnberechtigungsschein/) (Wohnberechtigungsschein) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
7. Boris Kühn und Julian Schlicht (2023): [Kommunale Unterbringung von Geflüchteten – Probleme und Lösungsansätze](https://mediendienst-integration.de/fileadmin/Dateien/MEDIENDIENST_Expertise_Unterbringung_Gefluechtete.pdf) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
8. Herbert Brücker, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova und Ehsan Vallizadeh (2023): [Erwerbstätigkeit und Löhne von Geflüchteten steigen deutlich](https://doku.iab.de/kurzber/2023/kb2023-13.pdf), S. 1 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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# Einwanderung ist eine Lösung für *Fachkräftemangel*

Feindbild Migrantion

## Das *Narrativ*

Der Fachkräftemangel sei nur ein Vorwand, damit mehr Migrant\*innen über einen legalen Weg nach Deutschland einwandern könnten. Laut diesem Narrativ könne Einwanderung das Problem des Fachkräftemangels nicht beheben.

## Die *Argumentation* 

Dieses Narrativ teilt den Fachkräftemangel beliebig in einen realen und einen vermeintlich durch Medien und Politik erfundenen Fachkräftemangel ein. Basierend auf dieser Einteilung sei der angeblich reale Fachkräftemangel durch verschiedene Maßnahmen, wie bspw. die Rekrutierung von Arbeitskräften innerhalb Europas, überwindbar. Daher bestehe kein Bedarf, Arbeitskräfte aus Drittstaaten nach Deutschland einwandern zu lassen.

Laut dieser Erzählung sei das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das im November 2023 in Kraft getreten ist, wenig aussichtsreich. Es würde lediglich die Einwanderung für nicht bzw. gering qualifizierte Menschen aus Drittstaaten nach Deutschland vereinfachen. Daher sei mit einer verstärkten Einwanderung von nicht bzw. gering qualifizierten Menschen aus Drittstaaten nach Deutschland zu rechnen.

Um diese Behauptungen zu untermauern, werden Aussagen von Politiker\*innen aus dem Kontext gerissen und die Berichterstattung u. a. zum Bürgergeld verzerrt interpretiert.

### **Keywords, die einen Hinweis auf das Narrativ sein können**

‘Das Märchen vom Fachkräftemangel’ I ‘Fachkräftemangel-Lüge’ I ‘Mehr Bildung statt Ideologie’

## *Gegenargumente*

Es gibt keinerlei Belege dafür, dass der Fachkräftemangel lediglich als Vorwand für eine verstärkte Einwanderung nach Deutschland dient. Tatsächlich ist der Fachkräftemangel in Deutschland zu einem branchenübergreifenden Problem geworden, das sowohl die Politik als auch die Wirtschaft herausfordert.

Eine Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln zeigte bereits 2017, dass zwei von drei Stellen in sogenannten Engpassberufen unbesetzt blieben oder schwer zu besetzen waren.1 Die Mehrheit der unbesetzten Stellen erfordert Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung. Die Situation wird voraussichtlich noch kritischer: Prognosen deuten darauf hin, dass die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter in Deutschland bis 2060 um mehrere Millionen sinken wird.2

Die Ursachen des Fachkräftemangels sind vielfältig. Ein entscheidender Faktor ist der demografische Wandel in Deutschland. Mit einer zunehmenden Alterung der Bevölkerung gehen mehr Menschen in Rente, als junge Arbeitskräfte nachkommen, was zu einem spürbaren Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung führt.3 Hinzu kommen unter anderem die Akademisierung der Arbeitswelt, die fortschreitende Digitalisierung mit neuen Anforderungen an die Arbeitskräfte und die sich wandelnden Berufspräferenzen und Erwartungen an den Arbeitsplatz.4

Das Potenzial für Fachkräfte aus der EU ist begrenzt. Viele europäische Länder sind mit ähnlichen demografischen Herausforderungen wie Deutschland konfrontiert. Außerdem haben sich die Einkommensunterschiede zwischen den EU-Mitgliedsländern verringert und das Migrationspotenzial nach Deutschland abgenommen.5 Entgegen der Behauptung ist der Fachkräftemangel durch Rekrutierung von Arbeitskräften innerhalb Europas nicht überwindbar und die Anwerbung von Fachkräften aus Drittstaaten außerhalb der EU notwendig.6 Um dem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung daher das Fachkräfteeinwanderungsgesetz verabschiedet. Dieses Gesetz erleichtert es Fachkräften aus Nicht- EU-Ländern, nach Deutschland zu kommen, indem die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse vereinfacht wird und neben der Berufsausbildung nun auch die Berufserfahrung zählt.7 Da das Gesetz aus mehreren Teilen besteht und bis Juni 2024 schrittweise in Kraft tritt, ist es derzeit noch nicht möglich, vorherzusagen, wie viele Menschen aus Drittstaaten mit welchen Qualifikationen in Zukunft einwandern werden.

Zusätzlich zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz hat die Bundesregierung im Sommer 2023 auch ein Aus- und Weiterbildungsgesetz beschlossen, das darauf abzielt, die Qualifikation der Erwerbstätigen in Deutschland zu verbessern.8 Das zeigt, dass die Bundesregierung in diesem Bereich nicht ausschließlich auf Einwanderung setzt.

**Weitere Informationen zum Fachkräftemangel und welche Bereiche besonders betroffen sind**

[Bundesagentur für Arbeit](https://statistik.arbeitsagentur.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Einzelheftsuche_Formular.html?nn=27096&topic_f=fachkraefte-engpassanalyse)

**Disclaimer**

*Die Narrative und Keywords, die auf dieser Seite zusammengefasst werden, enthalten falsche, tendenziöse und menschenfeindliche Aussagen. Die aufgeführten Narrative und Keywords geben nicht die Perspektive der Neuen deutschen Medienmacher\*innen wieder, sondern dienen lediglich der Zusammenfassung von bestehenden Falschinformationsnarrativen im Netz.*

1. Institut der deutschen Wirtschaft Köln (2017): [Fachkräfteengpässe in Unternehmen — Rezepte gegen den Fachkräftemangel: Internationale Fachkräfte, ältere Beschäftigte und Frauen finden und binden](https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/Kofa-Studie_4_2017_Fachkraefteengpaesse.pdf), S. 4 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ( 2023): [Das Erwerbspersonenpotenzial schrumpft bis 2060 um 11,7 Prozent ](https://iab.de/presseinfo/rueckgang-des-erwerbspersonenpotenzials-bis-2060-um117-prozent/)(zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
3. Statistisches Bundesamt (o. J.): [Demografischer Wandel](https://www.destatis.de/DE/Im-Fokus/Fachkraefte/Demografie/_inhalt.html) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
4. Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (2023): [Fachkräftemangel in Deutschland: Herausforderung und Wege in die Zukunft](https://www.verdi.de/themen/arbeit/++co++74debf86-472f-11ee-894c-001a4a160129) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
5. Jana Heigl (2023): [\#Faktenfuchs: Fachkräftemangel lindern — nur mit Zuwanderung?](https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/faktenfuchs-fachkraeftemangel-linderung-nur-mit-zuwanderung,TmLfY4K) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
6. Andreas Peichl, Stefan Sauer, Klaus Wohlrabe (2022): [Fachkräftemangel in Deutschland und Europa — Historie, Status quo und was getan werden muss](https://www.econstor.eu/bitstream/10419/272069/1/ifo-sd-2022-10-s70-75.pdf), S. 73f. (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
7. Die Bundesregierung (2024): [Neue Wege zur Fachkräftegewinnung](https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/arbeit-und-soziales/fachkraefteeinwanderungsgesetz-2182168) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
8. Die Bundesregierung (2023): [Berufliche Aus- und Weiterbildung. Fit für die Arbeit von morgen ](https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/arbeit-und-soziales/weiterbildungsgesetz-bundesrat-2173366)(zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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#  Faktenchecker\*innen *„dienen”* nicht der Bundesregierung 

Feindbild Medien

## Das *Narrativ*

Faktenfinder\*innen und Faktenchecker\*innen seien „der lange Arm der Regierung“ und würden die Meinungsfreiheit einschränken. Es wird der Eindruck erzeugt, Faktenchecks dienten nicht der Aufdeckung von Falschinformationen, sondern der Bundesregierung oder eigenen Zielen.

## Die *Argumentation* 

Diese Erzählung unterstellt Faktencheck-Redaktionen, dass sie den freien Informationsfluss verhindern würden, indem sie regierungs-kritische Informationen durch ihren Faktencheck diskreditierten. Als ein angebliches Instrument der Bundesregierung würden Faktencheck-Redaktionen die Opposition einschüchtern, indem sie regierungskritische Meldungen als falsch bezeichnen würden. So wird beispielsweise dem Medienhaus Correctiv vorgeworfen, von der Bundesregierung gefördert zu werden, um „staatsgenehmene“ Narrative zu stärken.

Zusätzlich dazu wird behauptet, dass die etablierten Medien in den vergangenen Jahren an Zuschauerschaft verloren hätten und des- wegen eine Kampagne gegen sogenannte alternative Medien und Influencer\*innen gestartet hätten.

Beide Aspekte der Erzählung arbeiten mit einer verfälschten Interpretation von Faktencheck-Beiträgen und mit Dekontextualisierungen. Als Beleg dafür, dass Redaktionen absichtlich Fakten täuschen würden, wird ein Fehler der Faktenfinder-Redaktion der ARD1 angeführt. Der Redaktion war ein Übersetzungsfehler unterlaufen, der erst nach Veröffentlichung behoben wurde.

### **Keywords, die einen Hinweis auf das Narrativ sein können**

‘Faktenchecker checken keine Fakten’ I ‘Linke Faktenchecker’ I ‘Die neue Zensur heißt Faktencheck’

## *Gegenargumente*

Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Regierung Faktencheck-Teams beeinflusst. Die Medienlandschaft in Deutschland spiegelt eine Vielfalt von Themen und Meinungen wider, ohne dabei einer staatlichen Kontrolle zu unterliegen. Dies gilt auch für die Faktencheck-Redaktionen.

Faktencheck-Teams wählen die zu überprüfenden Beiträge nach Kriterien wie Aktualität, Reichweite und potenziellem Schaden für die Gesellschaft aus. Die Beiträge überprüfen sie mit objektiven und nachvollziehbaren Methoden. Faktencheck-Redaktionen konzentrieren sich darauf, Beiträge und Informationen anhand von Belegen und Primärquellen zu analysieren. Diese Quellen umfassen Daten, Dokumente, Aussagen von Augenzeug\*innen, Betroffenen, Behörden und Einordnungen von Wissenschaftler\*innen. Die Faktencheck Teams dokumentieren ihren Rechercheweg transparent und legen offen, wie sie eine Information überprüft haben und auf welche Quellen sie sich bezogen haben. Faktenchecks zielen nicht darauf ab, individuelle Meinungen zu bewerten.2

Um die Unabhängigkeit von Faktencheck-Teams zu sichern, wird die Einhaltung von bestimmten Standards von internationalen Organisationen wie dem International Fact-Checking Network geprüft. Zu diesen Standards gehören Überparteilichkeit, Fairness, Transparenz der Quellen und Finanzierung sowie Transparenz der Methodik und Korrekturpolitik.3

Die Finanzierung von Faktencheck-Redaktionen variiert. Faktencheck-Teams, die Teil eines Medienhauses sind, erhalten ihre Mittel direkt von diesem, wie BR24 #Faktenfuchs.4 Demgegenüber stehen unabhängige Faktencheck-Initiativen, deren Einkünfte aus einer Vielzahl von Quellen stammen, darunter Spenden, Fundraising-Aktionen, öffentliche Förderungen und Förderungen von Techfirmen oder Stiftungen, wie bei Correctiv.5 Die dpa-Faktencheckredaktion wurde im Jahr 2021 und 2022 auch durch Kooperationspartner wie Meta und TikTok sowie durch öffentliche Förderprojekte des EU-Parlaments unterstützt.6 Dies impliziert jedoch keineswegs eine Einflussnahme der finanziellen Unterstützer auf die journalistische Arbeit. Der Pressekodex gibt die strikte Trennung zwischen Verlag und Redaktion vor, was die redaktionelle Unabhängigkeit von finanziellen Zuwendungen sicherstellen soll.7

Für die Behauptung, die öffentlich-rechtlichen Medien würden gezielte Kampagnen gegen Influencer\*innen führen, um ihre vermeintlich verlorenen Zuschauer\*innen zurückzugewinnen, gibt es auch keine Belege. Laut der AGF Videoforschung weisen alle TV-Nutzungswerte 2022 eine rückläufige Tendenz gegenüber den Vorjahren auf.8 Jedoch ist laut der Mainzer Langzeitstudie das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk trotz aller Diskussionen hoch.9 Die Faktencheck-Redaktionen überprüfen Beiträge und Informationen auf einer Vielzahl von Plattformen. Darunter befinden sich auch Beiträge von Influencer\*innen, Facebook-Seiten, Telegram- und Youtube-Kanälen. Die seltene Überprüfung von Berichten etablierter Medien durch Faktencheck-Redaktionen lässt sich auf die journalistischen Standards, Qualitätskontrollen und Regulierungen in Redaktionen zurückführen.10 Etablierte Medien unterliegen internen und externen Überwachungsmechanismen, wodurch Fehler in der Regel rasch korrigiert werden. Soziale Medien, Messengerdienste, private Blogs hingegen weisen oft einen Mangel an vergleichbaren Kontrollmechanismen auf. Daher beschäftigen sich die Faktencheck-Redaktionen öfter mit Informationen, die dort verbreitet werden.

**Mehr Informationen zum International Fact-Checking Network**

[International Fact-Checking Network](https://ifcncodeofprinciples.poynter.org/)

**Disclaimer**

*Die Narrative und Keywords, die auf dieser Seite zusammengefasst werden, enthalten falsche, tendenziöse und menschenfeindliche Aussagen. Die aufgeführten Narrative und Keywords geben nicht die Perspektive der Neuen deutschen Medienmacher\*innen wieder, sondern dienen lediglich der Zusammenfassung von bestehenden Falschinformationsnarrativen im Netz.*

1. Pascal Siggelkow (2023): [Nord Stream-Explosionen – Weitere Unstimmigkeiten in Hersh-Bericht](https://www.tagesschau.de/faktenfinder/nord-stream-explosionen-hersh-101.html)(zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
2. International Fact-Checking Network (2024): [The commitments of the code of principles](https://ifcncodeofprinciples.poynter.org/the-commitments) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
3. International Fact-Checking Net work (2024): [The commitments of the code of principles](https://ifcncodeofprinciples.poynter.org/the-commitments) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
4. Br24 Redaktion (2021): #Faktenfuchs: [Wer wir sind und wie wir uns finanzieren](https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wer-wir-sind-und-wie-wir-uns-finanzieren,SRACpK2) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
5. CORRECTIV (2024): [Unsere Finanzen sind transparent](https://correctiv.org/in-eigener-sache/2024/01/18/unsere-finanzen-sind-transparent/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
6. dpa (2024): [Faktencheck bei dpa](https://www.dpa.com/de/faktencheck) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
7. Pressekodex (2024): [Trennung von Werbung und Redaktion](https://www.presserat.de/pressekodex.html) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
8. Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (2024): [Fernsehnutzung](https://www.kek-online.de/medienkonzentration/mediennutzung/fernsehnutzung) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
9. Bundeszentrale für Politische Bildung (2023): [Medienvertrauen in Krisenzeiten](https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-2023/521979/medienvertrauen-in-krisenzeiten/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
10. CORRECTIV (2024): [FAQ: Häufig gestellte Fragen an CORRECTIV.Faktencheck](https://correctiv.org/faktencheck/faq-haeufig-gestellte-fragen-an-das-faktencheck-team/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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# Wahlen und Demokratie sind keine *„Show”*

Feindbild Regierungsparteien

## Das *Narrativ*

Wahlen seien lediglich ein Instrument, um der Bevölkerung das Gefühl der Teilhabe vorzutäuschen, während die tatsächlichen politischen Entscheidungen bereits im Vorfeld feststünden. Wahlen seien deswegen unwirksam.

## Die *Argumentation* 

Um dieses Narrativ zu begründen, werden oft Zitate aus dem Kontext gerissen und selektiv verwendet, um den Eindruck zu erwecken, dass dieselbe Politik verfolgt wird, egal welche der bisherigen Regierungsparteien die Regierungsgewalt innehat.

Zur Verstärkung dieses Arguments werden Satire-Sendungen als vermeintliches Indiz herangezogen, die aber nicht als Satire gekennzeichnet werden. So wird der Eindruck vermittelt, politische Prozesse und Wahlen seien lediglich „Theater für die Öffentlichkeit“ und die „eigentlichen Entscheidungen” würden anderswo getroffen. Wer genau vermeintlich diese Entscheidungen trifft, wird meist nicht konkretisiert.

Das Narrativ läuft in seiner Zuspitzung auf die antisemitische Verschwörungserzählung „New World Order“ hinaus. Diese behauptet, dass eine geheime Elite mit dem Ziel arbeitet, eine autoritäre Weltregierung zu etablieren, die nationale Souveränität und individuelle Freiheiten abschafft. Mehr Informationen gibt es bei der [Amadeu Antonio Stiftung](https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/verschwoerungen-internet.pdf).

### **Keywords, die einen Hinweis auf das Narrativ sein können**

‘Die da oben’ (antisemitischer Code) I ‘Wahrheit trauen’

## *Gegenargumente*

Für die Behauptung von Schein-Wahlen gibt es keine Belege. Auch die Behauptung, dass Wahlen keine Veränderungen bewirken, ist unzutreffend und verkennt, dass die liberale Demokratie eine äußerst dynamische Staats- und Herrschaftsform ist.

Denn die liberale Demokratie zeichnet sich durch Pluralismus, Meinungsvielfalt, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Schutz der Menschenrechte und Wahl- und Beteiligungsrechte aus. Diese Merkmale unterstreichen ihre Anpassungsfähigkeit und Flexibilität in einer sich ständig verändernden Gesellschaft. Wahlen legitimieren die politische Führung, kontrollieren diese und sichern die Bindung der Politik an die Meinung der Bürger\*innen. Deutschland ist eine Parteiendemokratie, in der jede Partei ihre eigenen politischen Grundsätze, Inhalte und Programme vertritt. Wahlen zeigen, dass verschiedene Parteien die politische Führung übernehmen und unterschiedliche politische Schwerpunkte setzen können.1 Unter der sechzehnjährigen Amtszeit von Angela Merkel,2 vor allem in den beiden letzten Kabinetten der Großen Koalition, gab es eine gewisse Kontinuität in der Politikgestaltung und wenig Reformvisionen.3 Doch die letzte Bundestagswahl brachte eine historische Veränderung: Erstmals bildete sich eine rot-grün-gelbe Koalition, die den Regierungsauftrag übernahm.4 Diese Veränderung spiegelt sich auch in politischen Maßnahmen wider.5 Dies unterstreicht die dynamische Natur der politischen Landschaft und widerlegt die Vorstellung einer konstanten Politik unabhängig von den regierenden Parteien.

Deutschland belegt im Demokratie-Index von der „Economist Intelligence Unit“ (EIU) 2023 den 12. Platz von 167 und erzielt besonders gute Ergebnisse in Bezug auf Wahlverfahren und Pluralismus. Dies spiegelt die Offenheit, Transparenz und das Funktionieren des Wahlsystems und der Machtübergabe wider.6 Die Demokratiequalität in Deutschland, ebenfalls gemessen am EIU-Index, verbesserte sich von 2010 bis 2022 und erreichte 2022 einen Wert von 8,8 von 10 Indexpunkten.7

Gemäß Artikel 20 des Grundgesetzes wird die Staatsgewalt in Deutschland vom Volk ausgeübt, das seine Vertreter\*innen im Bundestag wählt.8 Die regelmäßigen Wahlen konfrontieren Politiker\*innen mit dem ständigen Ziel der Wiederwahl und erfordern daher, die Meinung sowie den Willen der Wählerschaft ernsthaft zu berücksichtigen. Um in einem hart umkämpften politischen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Politiker\*innen ihre Politik also nach den Wünschen der Bürger\*innen ausrichten.9

#### Einen Überblick über umgesetzte Maßnahmen der amtierenden Bundesregierung

[Regierungsmonitor der Bundesregierung](https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/regierungsmonitor)

**Disclaimer**

*Die Narrative und Keywords, die auf dieser Seite zusammengefasst werden, enthalten falsche, tendenziöse und menschenfeindliche Aussagen. Die aufgeführten Narrative und Keywords geben nicht die Perspektive der Neuen deutschen Medienmacher\*innen wieder, sondern dienen lediglich der Zusammenfassung von bestehenden Falschinformationsnarrativen im Netz.*

1. Oskar Niedermayer (2022): [Die Rolle und Funktionen von Parteien in der deutschen Demokratie](https://www.bpb.de/themen/parteien/parteien-in-deutschland/42035/die-rolle-und-funktionen-von-parteien-in-der-deutschen-demokratie/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
2. Statista (2024):[ Länge der Amtszeiten der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 2023 ](https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1154964/umfrage/regierungszeiten-der-bundeskanzler-der-bundesrepublik-deutschland/)(zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
3. Reimut Zohlnhöfer (2021): [Krisenmodus statt Visionen. Eine Reformbilanz der Regierungen unter Angela Merkel](https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/343509/krisenmodus-statt-visionen/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
4. Statista (2024): [Regierungsdauer der bisherigen Koalitionsbündnisse im Bundestag von 1949 bis 2023](https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1278397/umfrage/koalitionen-im-bund-nach-regierungsdauer/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
5. Die Bundesregierung (2024): [Mehr Chancen und mehr Respekt](https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte/entlastung-fuer-deutschland/buergergeld-2125010) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
6. Economist Intelligence (2024): [Democracy Index 2023. Age of conflict](https://pages.eiu.com/rs/753-RIQ-438/images/Democracy-Index-2023-Final-report.pdf?version=0&mkt_tok=NzUzLVJJUS00MzgAAAGRrgdc3F2JzW_--CXiBqUOxy3-TFwAzL4feF5b_dAWShBy4IKZe4Rdlo29Y3Z8JjE2Va06i3p_oP7Q62EkP4o8GH489o8Mg93D8Wq_1ZgBJ-0Ppg), S. 9 und S. 68 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
7. Statista (2024): [Entwicklung der Demokratiequalität in Deutschland nach dem Democracy Index in den Jahren von 2010 bis 2022 ](https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1102572/umfrage/entwicklung-der-demokratiequalitaet-in-deutschland/)(zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
8. Deutscher Bundestag (2024): [Der Bund und die Länder ](https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_02-245124)(zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
9. Karl-Rudolf Korte (2021): [Warum wählen?](https://www.bpb.de/themen/politisches-system/wahlen-in-deutschland/335614/warum-waehlen/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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# Die EU hat die EU-Grenzen nicht *„geöffnet”*

Feindbild Regierungsparteien

## Das *Narrativ*

EU-Institutionen und Politiker\*innen der Europäischen Union hätten die EU-Grenzen „geöffnet“, um Geflüchteten einen einfachen Zugang zu Europa, besonders nach Deutschland, zu ermöglichen. Damit solle für gezieltes Chaos in Deutschland gesorgt werden.

## Die *Argumentation* 

Im September 2023 besuchte Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, auf Einladung der italienischen Regierung die Mittelmeerinsel Lampedusa.1 Kurz darauf verbreiteten sich in den Sozialen Netzwerken Behauptungen, dass der EU-Grenzschutz im Mittelmeerraum „deaktiviert” worden sei. Der Weg nach Europa stünde seither für Millionen von Geflüchteten, vor allem aus Nordafrika, offen. Es wird nicht konkretisiert, welche EU-Institution aus welchem Grund diese Entscheidung getroffen habe.

Das Narrativ legt seinen Fokus auf die dramatische Lage auf der Insel Lampedusa. Es vermittelt den Eindruck, dass das auf Lampedusa herrschende Chaos außer Kontrolle geraten sei und bald auch in Deutschland herrschen werde. Denn „Millionen“ von Geflüchteten befänden sich bald auf dem Weg von Lampedusa nach Deutschland und würden eben dieses Chaos mitbringen. Um das Narrativ zu begründen, werden Videos und Fotos von der Situation auf Lampedusa geteilt, die zum Teil gefälscht sind.

Dieses Narrativ läuft in seiner Zuspitzung auf die antisemitische Verschwörungserzählung des „großen Austausches“ hinaus. Diese behauptet, dass eine gezielte „Umvolkung“ stattfände, bei der die einheimische Bevölkerung durch Migration systematisch durch nicht-europäische „Völker“ ersetzt würde. Mehr Informationen dazu bei [Krautreporter](https://krautreporter.de/politik-und-macht/4732-the-great-replacement-wer-hat-angst-vorm-grossen-austausch).

### **Keywords, die einen Hinweis auf das Narrativ sein können**

‘Flüchtlings-Verschwörung’ (antisemitischer Code) I ‘Heimatschützen’

## *Gegenargumente*

Die Behauptung, dass der Grenzschutz der Europäischen Union (EU) im Mittelmeer aufgehoben wurde, ist falsch.

Die EU-Agentur Frontex ist weiterhin für den Schutz der europäischen Außengrenzen verantwortlich.2 EU-Rat und Europaparlament haben sich im Dezember 2023 auf eine weitreichende Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) geeinigt, die eine deutliche Verschärfung der Asylbestimmungen vorsieht und zu einem härteren Umgang mit Migrant\*innen ohne Bleibeperspektive führt. Neben der Einführung strengerer Grenzkontrollen sieht sie unter anderem einheitliche Verfahren an den Außengrenzen und eine Neuregelung bei der Verteilung von Geflüchteten vor. Eine Aufhebung des Grenzschutzes ist demnach keineswegs zutreffend.3

Bei ihrem Besuch auf Lampedusa im September 2023 kündigte von der Leyen keine Einstellung des EU-Grenzschutzes an. Stattdessen sagte sie Italien Unterstützung durch die Europäische Kommission und Frontex zur Bewältigung des hohen Andrangs von Geflüchteten zu. Außerdem präsentierte sie einen 10-Punkte-Plan,4 der unter anderem vorsieht, die Überwachung der EU-Außengrenzen auf See und aus der Luft mithilfe von Frontex zu verstärken.5

**Ausführlichere Debatten zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems**

[Deutscher Bundestag](https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw24-de-asylsysteme-951866)  
[Heinrich-Böll-Stiftung](https://heimatkunde.boell.de/de/2023/06/08/das-drohende-ende-des-fluechtlingsschutzes-europa-die-geas-reform-und-ihre-folgen)  
[Pro Asyl](https://www.proasyl.de/pressemitteilung/fatale-geas-einigung-rechtsruck-in-europa-manifestiert-sich-im-abbau-der-menschenrechte-beim-fluechtlingsschutz/)

**Weitere Faktenchecks zu diesem Thema**

[europeannewsroom](https://europeannewsroom.com/de/eu-verschaerft-grenzueberwachung-im-mittelmeer/)  
[dpa](https://dpa-factchecking.com/luxembourg/230921-99-276225/)

**Disclaimer**

*Die Narrative und Keywords, die auf dieser Seite zusammengefasst werden, enthalten falsche, tendenziöse und menschenfeindliche Aussagen. Die aufgeführten Narrative und Keywords geben nicht die Perspektive der Neuen deutschen Medienmacher\*innen wieder, sondern dienen lediglich der Zusammenfassung von bestehenden Falschinformationsnarrativen im Netz.*

1. Europäische Kommission (2023): [Lampedusa: Kommissionspräsidentin von der Leyen legt 10-Punkte-Plan vor](https://germany.representation.ec.europa.eu/news/lampedusa-kommissionsprasidentin-von-der-leyen-legt-10-punkte-plan-vor-2023-09-18_de) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
2. Frontex (2024): [Who we are](https://www.frontex.europa.eu/about-frontex/who-we-are/tasks-mission/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
3. Bundeszentrale für politische Bildung (2023): [Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems](https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/522800/reform-des-gemeinsamen-europaeischen-asylsystems/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024); Europäischer Rat, Rat der Europäischen Union (2024): [Migrations- und Asylpaket](https://www.consilium.europa.eu/de/policies/eu-migration-policy/eu-migration-asylum-reform-pact/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
4. European Commission (2023): [10-Point Plan for Lampedusa](https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/IP_23_4503) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
5. Europäische Kommission (2023): [Lampedusa: Kommissionspräsidentin von der Leyen legt 10-Punkte-Plan vor](https://germany.representation.ec.europa.eu/news/lampedusa-kommissionsprasidentin-von-der-leyen-legt-10-punkte-plan-vor-2023-09-18_de) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools)
 3. [Gegen Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation)
 4. [Desinformationen über Migration](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration)

# Desinformationen über *Migration*

Desinformationen über Migration sind weit verbreitet. Wer dagegenhält, muss sie kennen, benennen und widerlegen können. In zehn kurzen Explainern zeigen wir, wie diese Narrative funktionieren und was sich dem gegenüberstellen lässt.

### Desinformationen, die unsere Einwanderungsgesellschaft *bedrohen* 

Desinformationen sind ein zunehmendes Problem für unsere pluralistische Demokratie. In Deutschland drehen sie sich besonders häufig um das Thema Migration1. Das Ziel: Menschen verunsichern, die Gesellschaft spalten und Feindbilder kreieren.

Die rechtsextremen Anschläge in Halle und Hanau zeigen, wozu digitaler Hass und Falschinformationen führen können. Die Täter haben sich im Internet radikalisiert.2 Rassistische Weltbilder und Verschwörungsmythen finden sich nicht „nur“ in rechtsextremen Kreisen. Schleichend setzen sich einzelne Falschinformationen zu migrationsfeindlichen Narrativen zusammen.

### Was sind *migrationsfeindliche* Narrative? 

Unter migrationsfeindlichen Narrativen verstehen wir Erzählungen über Migration und Migrant\*innen, die (im Internet) weitverbreitet sind und auf Falschinformationen basieren. Oft entstehen sie durch das Hervorheben oder Weglassen von Einzelheiten einzelner Ereignisse. In der Regel bestätigen und/oder beinhalten migrationsfeindliche Narrative ein Weltbild, das geprägt ist von Rassismus sowie Demokratie- und Medienfeindlichkeit. Wir haben zehn besonders weitverbreitete Narrative erfasst und überprüft.

### Was hat das mit *Journalismus* zu tun? 

Journalist\*innen, die sich vor Desinformationen schützen oder gegen sie angehen möchten, sollten sie erkennen, als solche benennen und faktenbasiert widerlegen können. Nur durch Differenzierung, Fakten und Sensibilität für Falschinformationen kann sich Journalismus von gefühlten Internet-Wahrheiten unterscheiden. Weil es im Journalismus schnell gehen muss, fehlt es oft an Hintergrundwissen und Kontext zu migrationsfeindlichen Narrativen. Deswegen haben die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sich diese Erzählungen genauer angesehen.

In 10 kurzen Explainern erklären wir, wie in dem Anti-Migrations-Narrativ argumentiert wird und was sich dem gegenüberstellen lässt. Wir gliedern sie hier in die Feindbilder, die im Fokus stehen:

- Migrant\*innen
- Medien
- Regierungsparteien.

Migrationsfeindliche Narrative greifen häufig auf wiederkehrende Formulierungen zurück, sogenannte Keywords. Begegnet man solchen Formulierungen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um ein Falschinformationsnarrativ handelt. Deshalb haben wir zu jedem Explainer auch dazugehörige Keywords aufgeführt.

In der Praxis ist die Abgrenzung zwischen Fehl- und Desinformation manchmal schwer zu treffen, da die Absichten der Urheber\*innen und Verbreiter\*innen nicht immer erkennbar sind. Deswegen nutzen wir im Rahmen der Explainer, die auf unserer Erhebung basieren, den Begriff Falschinformation.

Feindbild Migrant\*innen##  Migrant\*innen 

- [  Migrant\*innen sind kein „Sicherheitsrisiko”   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration/migrant-innen-sind-kein-sicherheitsrisiko)
- [  Deutschland „schafft sich nicht ab”    ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration/deutschland-schafft-sich-nicht-ab)
- [  Geflüchtete verursachen keine Wohnungsnot   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration/gefluechtete-verursachen-keine-wohnungsnot)
- [  Geflüchtete betreiben keinen „Sozialtourismus”   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration/gefluechtete-betreiben-keinen-sozialtourismus)
- [  Einwanderung ist eine Lösung für Fachkräftemangel   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration/einwanderung-ist-eine-loesung-fuer-fachkraeftemangel)

Feindbild Medien##  Medien 

- [  Etablierte Medien bilden nicht „staatlich genehmigte” Meinungen ab   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration/etablierte-medien-bilden-nicht-staatlich-genehmigte-meinungen-ab)
- [  Faktenchecker\*innen „dienen” nicht der Bundesregierung   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration/faktenchecker-innen-dienen-nicht-der-bundesregierung)

Feindbild Regierungsparteien##  Regierungsparteien 

- [  Die EU hat die EU-Grenzen nicht „geöffnet”   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration/die-eu-hat-die-eu-grenzen-nicht-geoeffnet)
- [  Parteien bürgern Migrant\*innen nicht ein, um eigene Wählerschaft „zu erhöhen”   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration/parteien-buergern-migrant-innen-nicht-ein-um-eigene-waehlerschaft-zu-erhoehen)
- [  Wahlen und Demokratie sind keine „Show”   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration/wahlen-und-demokratie-sind-keine-show)

## Zu unserer Erhebung

Die von uns herausgearbeiteten Narrative basieren auf einer umfassenden Analyse von Falschinformationsnarrativen auf TikTok, Instagram und Telegram im Zeitraum von Juni 2023 bis einschließlich März 2024.

Für die Analyse wurden insgesamt 71 Accounts beobachtet. Die durchschnittliche Reichweite der Accounts betrug ca. 32.000 Follower\*innen auf TikTok und Instagram und 60.000 Abonnent\*innen auf Telegram. In einem ersten Schritt wurden Accounts erfasst, die bereits durch die Verbreitung von Falschinformationen aufgefallen sind.

Parallel dazu wurden gezielte Recherchen durchgeführt, indem nach spezifischen und weitverbreiteten Keywords und Hashtags gesucht wurde. Dadurch konnten weitere Kanäle identifiziert werden, die falsche Informationen verbreiteten. In die Analyse flossen insgesamt 73 Beiträge ein. Die Auswahl der Social-Media-Beiträge für die Analyse erfolgte anhand ihrer Views, Likes, Kommentare und Reshares. Die durchschnittliche Reichweite der analysierten Beiträge betrug etwa 49.000 Views.

Diese Auswahlkriterien ermöglichten es uns, einen Einblick in die Verbreitung von Falschinformationen in diesen drei sozialen Medien zu gewinnen.

Jedes der hier aufgeführten Narrative wird durch verschiedene Falschinformationen zusammengesetzt, die zu einem verzerrten Gesamtbild führen. Ein Narrativ bezeichnet eine sinnstiftende Erzählung. Es setzt bspw. Ereignisse durch Hervorhebung und Weglassen von Einzelheiten in einen scheinbar logischen Kontext. Narrative sind aufgeladen mit Werten und Emotionen. Damit sind sie normativ und können eine motivierende Wirkung haben. Unter migrationsfeindlichen Narrativen verstehen wir Erzählungen über Migration und Migrant\*innen, die (im Internet) weitverbreitet sind und auf Falschinformationen basieren. In der Regel bestätigen und/oder beinhalten migrationsfeindliche Narrative ein Weltbild, das geprägt ist von Rassismus sowie Demokratie- und Medienfeindlichkeit.

Um die Narrative aus den Falschinformationen herauszuarbeiten, orientierte sich die Analyse an den Frame- Elementen nach Entman.3 Entlang dieser Elemente konnten in den untersuchten Beiträgen übergeordnete Narrative festgestellt werden. In unserer Analyse haben wir zudem festgehalten, welche Begriffe und Formulierungen im Zusammenhang mit den Narrativen häufiger vorkommen oder besonders auffällige Wortneuschöpfungen/Wortzusammensetzungen darstellen. Diese bezeichnen wir als Keywords. Begegnet man einem solchen Keyword, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um ein Falschinformationsnarrativ handelt.

Die hier aufgeführten Narrative wurden im April 2024 in der Pubilkation „Feindbild Migration- Falschinformationen, die unsere Einwanderungsgesellschaft bedrohen.” in Rahmen des Projekts No Hate Speech Movement veröffentlicht.

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ, des BAFzA oder anderer Förderpartner\*innen dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Herausgeber\*innen und Autor\*innen die Verantwortung.

1. Cherilyn Ireton, Julie Posetti (2022): [Journalismus, Fake News & Desinformation](https://www.unesco.de/sites/default/files/2023-02/384435ger.pdf) S. 16 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)  
    Matthias Kohring und Fabian Zimmermann (2020): Aktuelle Desinformationen: Definition-Konsequenzen-Gegenmassnahmen in „[Was ist Desinformation? Betrachtungen aus sechs wissenschaftlichen Perspektiven.](https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/NeueWebsite_0120/Themen/Desinformation/WasIstDesinformation_Paper_LFMNRW.pdf)“ herausgegeben von der Landesmedienanstalt NRW. S. 21 (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
2. Samah Hefny (2022): [Gastbeitrag: Hanau-Attentäter: Im Netz geplant, in der Realität ermordet](https://www.das-nettz.de/gastbeitrag-hanau-attentaeter-im-netz-geplant-der-realitaet-ermordet) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
3. Jörg Matthes (2014): Framing in „Konzepte. Ansätze Der Medien- Und Kommunikationswissenschaft” herausgegeben von Patrick Rössler and Hans-Bernd Brosius

### Gefördert von:



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#  Anleitung für *Allys* 

Diversität braucht Verbündete. Allyship bedeutet, nicht wegzuschauen, die eigenen Privilegien zu nutzen und marginalisierte Kolleg\*innen aktiv zu unterstützen. Nicht einmalig, sondern als Haltung. Jede Person im Medienhaus kann dazu beitragen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle sicher und wertgeschätzt fühlen.

### *Zuhören* und dazulernen

Ally-Sein ist kein Zustand, den man einmal erreicht. Es ist ein Prozess, der Selbstreflexion und Lernbereitschaft braucht. Lass Dich korrigieren, lern daraus und mach weiter, auch wenn es unbequem wird. Bewusstsein und Empathie zählen mehr als Perfektion.

### Den Mund *aufmachen*

Schweig nicht, wenn Du rassistisches, sexistisches, queer- oder behindertenfeindliches Verhalten beobachtest. Nimm Betroffene ernst, die Diskriminierungen ansprechen, auch wenn Bemerkungen vermeintlich harmlos oder lustig gemeint sind. Ein einfaches „Hey, das ist nicht in Ordnung" kann bereits große Wirkung haben.

### Den Rücken *freihalten*

Lass marginalisierte Kolleg\*innen nicht im Stich, wenn es schwierig wird. Stell Dich vor sie, wenn rassistische Kampagnen oder Anfeindungen auf sie einprasseln. Allyship zeigt sich besonders dann, wenn es unbequem wird.

### *Privilegien* nutzen

Gib Entscheidungsmacht ab, mach Prozesse transparent und zieh marginalisierte Kolleg\*innen aktiv mit hoch. Bring sie ins Gespräch, wenn es um Beförderungen oder die Vergabe von Aufträgen geht.

### Stimmen *sichtbar* machen

Gib marginalisierten Kolleg\*innen Raum, ihre Perspektiven zu teilen. Wiederhole ihre Ideen, mach ihre Beiträge sichtbar und sorg dafür, dass sie die Anerkennung bekommen, die ihnen zusteht. Setz dabei nicht voraus, dass Betroffene über ihre Diskriminierungserfahrungen berichten wollen. Frag nach. Es kann belastend oder traumatisch sein, darüber zu arbeiten.

### Als Mentor\*in engagieren

Unterstütze Kolleg\*innen, die einen anderen Hintergrund haben als du. Lade sie zum Kaffee ein und finde heraus, bei welchen Karrierezielen du helfen kannst. Weise Vorgesetzte auf besondere Leistungen und Stärken hin und nutze Dein Netzwerk, um der Person zu neuen Jobs oder Aufträgen zu verhelfen.

##  Guter Journalismus braucht *Verbündete* 

Damit Journalist*innen gut arbeiten können, ohne Hass, ohne Hürden und mit mehr Perspektiven. 

[Werde Teil unserer Community](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen) 

© Astrid Piethan  

### Für vielfältige Panels einsetzen

Wenn Du zu Konferenzen, Podiumsdiskussionen oder Workshops eingeladen wirst, schau dir die Besetzung genau an. Sind nur wenige oder keine Stimmen aus marginalisierten Gruppen vertreten, sprich die Veranstaltenden direkt darauf an und empfiehl geeignete Kolleginnen und Kollegen. Deine Stimme ist ein Hebel.

Dasselbe gilt nach innen: Lade regelmäßig Redner\*innen aus marginalisierten Communities ins Haus. Das bereichert die Redaktionskultur und erweitert das Netzwerk des gesamten Teams.

### Wann Allyship misslingt

Allyship scheitert, wenn Verbündete sich selbst in den Mittelpunkt stellen. Es geht nicht darum, wie Du Dein Verhalten bewertest, sondern wie Betroffene es erleben. Allys sind Unterstützende, keine Hauptfiguren. Überlass Menschen aus den betroffenen Gruppen die Führung und verstärke ihre Stimmen.

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Das waren nur einige Vorschläge. Im Netz gibt es unzählige weitere Tipps, Ideen und Beispiele, wie Du persönlich Diversität fördern und die Redaktionskultur verbessern kannst.

[How to Be an Ally in the Newsroom von Emma Carew Grovum (2019)](https://source.opennews.org/articles/how-be-ally-newsroom/)  
[Becoming an Ally: Breaking the Cycle of Oppression in People von Anne Bishop (2015)](https://eichendorff21.de/buch/9781552667231/)  
[Transformative Leadership for Women’s Rights (2014)](https://oxfamilibrary.openrepository.com/bitstream/handle/10546/317242/ml-transformative-leadership-womens-rights-220514-en.pdf)

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# Tipps für *Redaktionen*

Hass im Netz trifft Redaktionen und der Umgang damit ist Chef\*innensache. Wer Mitarbeitende schützen, demokratische Debatten verteidigen und handlungsfähig bleiben will, braucht mehr als guten Willen: klare Strukturen, verbindliche Abläufe und eine Haltung, die von oben getragen wird. Diese Empfehlungen zeigen, wie das gelingt.

### Klare Haltung & Solidarität

- Chefredaktion und Geschäftsleitung müssen Verantwortung übernehmen und Hass aktiv thematisieren.
- Chefredaktion und Geschäftsleitung müssen Community-Arbeit als eigenes Berufsfeld verstehen, das Qualifikationen und Anerkennung erfordert.
- Betroffene Mitarbeiter\*innen dürfen nicht allein gelassen werden. Solidarität nach innen und außen ist zentral.
- Verantwortung darf niemals auf Einzelpersonen ausgelagert werden.

### Gute Strukturen statt Überlastung

- Community-Arbeit braucht ausreichende Ressourcen, eigene Stellen, gut ausgestattete Teams und Zeit.
- Wo das nicht möglich ist: Kommentarfunktionen einschränken oder deaktivieren.
- Künstliche Intelligenz kann Community Arbeit unterstützen, aber nicht ersetzen.
- Es braucht eine feste interne Anlaufstelle für Hass im Netz.

### Prävention durch Regeln & Vorbereitung

- Eine transparente Netiquette erstellen (gern gemeinsam mit der Community) und sichtbar veröffentlichen.
- Demokratische Debatten brauchen auch eine ganzheitliche Social-Media-Strategie – eine Netiquette allein reicht nicht.
- Klare interne Abläufe für Hassrede, Shitstorms und Drohungen festlegen.
- Argumentationsleitfäden, Eskalationsstufen und Zuständigkeiten vorab definieren.
- Kontakte zu der Polizei, juristischer Beratung und psychologischer Unterstützung aufbauen.

### Schulungen & Austausch

- Regelmäßige Fortbildungen zu Hass im Netz, Erkennung extremistischer Inhalte, Social Media und Sicherheit anbieten.
- Social-Media- und Community-Redakteur\*innen gezielt schulen.
- Hass im Netz regelmäßig im Team besprechen. Erfahrungsaustausch entlastet.

### Krisenkommunikation im Shitstorm

- Ruhe bewahren und dem festgelegten Ablaufplan folgen.
- Mitarbeitende aktiv schützen und öffentlich stärken.
- Nicht vorschnell entschuldigen, sondern analysieren und bewusst reagieren.
- Arbeitslast verteilen und Pausen ermöglichen.

### Nachsorge & Unterstützung

- Psychologische Unterstützung ermöglichen oder aktiv anbieten.
- Angriffe dokumentieren und bei Bedarf rechtliche Schritte einleiten.
- Nachbereitung im Team: Was lief gut, was braucht es zukünftig?

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# *Hilfe* in Bedrohungslagen

Wenn Du als Journalist\*in angegriffen oder bedroht wirst, musst Du das nicht alleine durchstehen. Mit persönlicher Beratung, geschützten Austauschräumen und einem starken Netzwerk unterstützen wir Dich, egal ob Du Hass, Bedrohungen oder Desinformationskampagnen ausgesetzt bist.

### Wenn Du freischaffend bist

Schreibst Du über sensible Themen oder erwartest Du heftige Reaktionen auf Deine Berichterstattung? Dann kläre vorab mit der Redaktion, welche Schritte unternommen werden und wer zuständig ist, falls eine Bedrohungslage entsteht. Dieses Gespräch kann entscheidend sein.

### Sicherer Austausch für Betroffene

Du brauchst einen Raum, in dem Du offen reden kannst? Wir schaffen geschützte Orte für Journalist\*innen, die von Hassrede und Übergriffen betroffen sind, zum Erfahrungsaustausch, zur gegenseitigen Unterstützung und zur Entwicklung konkreter Handlungsstrategien. Termine findest Du in unserem [Newsletter](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter).

### Tipps für Betroffene

Wie ernst ist eine Drohung? Was kannst Du tun und an wen wendest Du Dich? [Unsere Hinweise](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-betroffene) geben Dir erste Orientierung und zeigen konkrete Schritte, mit denen Du Deine Sicherheit erhöhen und gezielt Unterstützung organisieren kannst.

### Schutzkodex für Medienhäuser

Sicherheit muss Standard sein, auch bei Deinem Arbeitgeber. 2021 haben wir den [Schutzkodex](https://schutzkodex.de/#kodex) mitinitiiert: ein verbindlicher Standard, dem Medienhäuser beitreten können. Er verpflichtet sie zu konkreten Maßnahmen, einer internen Ansprechperson, psychologischer und juristischer Unterstützung sowie Personenschutz bei Bedarf. Schau nach, ob Dein Arbeitgeber dabei ist.

Betroffen oder interessiert? Schreib uns:

<info@neuemedienmacher.de>

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### Weitere Anlaufstellen für Journalist\*innen

[**Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e. V. (BAfF)** ](https://www.baff-zentren.org/)  
Bundesverband von bundesweit 47 psychosozialen Zentren, Einrichtungen und Initiativen für die psychosoziale und therapeutische Versorgung von Geflüchteten in Deutschland.

[**European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF)** ](https://ecpmf.eu/)  
Unterstützung für bedrohte Journalist\*innen, unter anderem psychotherapeutische Begleitung und ein Notfallfonds zur persönlichen Absicherung.

[**GegenRechtsSchutz von Frag den Staat**](https://gegenrechtsschutz.de/)  
Der Gegenrechtsschutz unterstützt Betroffene dabei, sich gegen Rechtsmissbrauch zur Wehr zu setzen.

[**Global Center for Journalism and Trauma (GCJT)**](https://gcjt.org/)  
Das GCJT ist eine US-Nonprofit Organisation, die sich für verantwortungsvolle Berichterstattung über Gewalt, Krisen und Tragödien sowie für die psychische Belastbarkeit von Journalisten weltweit einsetzt. Hier findet man viele englischsprachige Ressourcen zum Thema Journalismus und Trauma.

[**HateAid** ](https://hateaid.org/)  
Psychosoziale Erstberatung, Prozesskostenfinanzierung sowie Hilfe bei der Anzeigenerstellung und bei Strafanträgen. HateAid zeigt rechtswidrige Inhalte an und stellt Informationen zum Strafverfahren bereit.

[**Helpline von Netzwerk Recherche** ](https://netzwerkrecherche.org/helpline/)  
Anonyme, kostenlose Telefonberatung bei mentaler Belastung.   
Mo–Fr, 18–19 Uhr: 030 7543 7633

[**Info-Telefon Depression** ](https://www.deutsche-depressionshilfe.de/)  
derStiftung Deutsche Depressionshilfe.

[**Leitfaden zur emotionalen Selbsthilfe** ](https://www.innen-leben.org/)  
Für Menschen, die von Krieg und Flucht betroffen sind, sowie zur Prophylaxe von Sekundärtraumatisierung bei Journalist\*innen und Helfenden. Von mehreren Trauma-Therapeut\*innen gemeinsam entwickelt. Verfügbar auf Deutsch, Ukrainisch, Russisch, Polnisch und Englisch.

[**No SLAPP Anlaufstelle** ](http://noslapp.de/akute-hilfe)  
Wer mit einer Abmahnung, Klage oder anderen juristischen Drohungen konfrontiert ist oder sich präventiv mit dem Thema SLAPP beschäftigen möchte, steht oft allein da. Die No SLAPP Anlaufstelle begleitet, vermittelt und stärkt.

[**OFEK**](https://ofek-beratung.de/)  
Fachberatungsstelle für Betroffene, ihre Angehörigen und Zeug\*innen antisemitischer Straftaten und Vorfälle. OFEK bietet psychosoziale, psychologische und rechtliche Beratung und Begleitung an.

[**Reporter ohne Grenzen** ](https://www.reporter-ohne-grenzen.de/was-wir-tun/unterstuetzung-fur-journalistinnen/individuelle-unterstuetzung/unterstuetzung-in-deutschland)  
Reporter ohne Grenzen (RSF) bietet praktische Nothilfe für bedrohte Medienschaffende, einschließlich administrativer und finanzieller Unterstützung sowie Hilfe bei Schutzprogrammen und Asylverfahren, wenn die Bedrohung direkt mit der journalistischen Arbeit zusammenhängt.

[**Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG e.V.)** ](https://verband-brg.de/beratung/)  
Die im VBRG e.V. zusammengeschlossenen unabhängigen Beratungsstellen aus 13 Bundesländern unterstützen und beraten jährlich hunderte von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt – darunter auch Medienschaffende

Therapeut\*innen:  
*Fee Rojas* Therapeutin mit Schwerpunkt Trauma und Journalismus.  
*Friederike Engst* Trauma- und fachspezifische Unterstützung für freie Journalist\*innen.

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#  Werde Unterstützer\*in für guten *Journalismus*, für *Vielfalt* und *Demokratie* 

Guter Journalismus braucht eine starke Community. Als unsere Unterstützer*in setzt Du Dich für vielfältige, diskrimnierungssensible Berichterstattung ein. Du stärkst Journalist*innen und hilfst uns, eine Medienlandschaft ohne Hass, ohne Hürden und mit mehr Perspektiven zu gestalten – ob mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende. 

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Deine Spende ermöglicht Netzwerke und Unterstützung für Menschen mit Einwanderungsgeschichte, BIPoC und für jene, die neu in Deutschland sind. *Du gibst der nächsten Generation Rückenwind.*

### Für Medienhäuser – nachhaltige Veränderung

Wir bieten Workshops, Beratung und Fachwissen, um echte Veränderungen zu ermöglichen. *Du ermöglichst den Wandel von innen.*

### Für den öffentlichen Diskurs – Vielfalt sichtbar machen

Wir mischen uns ein, setzen Themen und üben konstruktive Medienkritik. Unsere Social-Media-Kanäle und Publikationen erreichen Hunderttausende. Sie zeigen: Deutschland ist mehrsprachig, vielstimmig und lebendig. *Du stärkst unsere Stimme in der Öffentlichkeit.*

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- Bank: SozialBank AG
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- BIC: BFSWDE33XXX
- Verwendungszweck: Spende

Wenn Du eine Spendenquittung erhalten möchtest, gib im Verwendungszweck bitte Deine E-Mail-Adresse und auch Deine vollständige postalische Adresse an.

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Regelmäßige Spenden geben uns Planungssicherheit. Damit können wir langfristige Projekte und Förderungen besser gestalten. Aber auch eine einmalige Spende ist eine wertvolle Unterstützung für unsere Arbeit!

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Bisher haben wir uns noch für kein Spendensiegel beworben. Wir sind aber Mitglied der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ)“ und arbeiten transparent mit unseren Mitteln. Alle relevanten Informationen über unsere Organisation sind auf unserer [Transparenzseite](https://neuemedienmacher.de/transparenz/) zusammengestellt. Hier findest Du auch unseren aktuellen Tätigkeitsbericht.

## Werdet Ihr nicht vollständig von Steuergeldern finanziert?

Viele unserer [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) werden aus öffentlichen Mitteln und von Stiftungen gefördert, doch diese Gelder sind immer an konkrete Projekte gebunden. Für zentrale Bereiche unserer Arbeit gibt es keine Förderung. Genau hier sind private Spenden entscheidend.

Dazu zählen der [Schutz](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/schutz) von Medienschaffenden, die angegriffen oder bedroht werden, die [Netzwerkarbeit](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/netzwerk) und [Beratung](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/beratung) für Journalist\*innen mit Einwanderungs- oder Fluchterfahrung sowie unser Engagement in öffentlichen Debatten mit Stellungnahmen und [Medienkritik](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/medienkritik).

Diese Arbeit lässt sich nicht projektfinanzieren. Sie braucht Menschen, die sie dauerhaft möglich machen. Mit einer Spende tust Du genau das.

## Wie sicher ist es, online zu spenden?

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## Kann ich meine Spendendaten verwalten?

Selbstverständlich kannst Du Deine persönlichen Daten, Deine Zahlungsart und die Höhe Deiner finanziellen Unterstützung jederzeit ändern. Kontaktiere dazu einfach unser Team unter <info@neuemedienmacher.de>.

## Kann ich eine Spende steuerlich absetzen? Wie bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Deine Spende an die Neuen deutschen Medienmacher\*innen ist steuerlich absetzbar. Sofern Du im Formular angekreuzt hast, dass Du für Deine Spende eine Quittung erhalten möchtest, erhältst Du von uns eine digitale Zuwendungsbestätigung. Um Zeit und Ressourcen sparsam einzusetzen, versenden wir Jahreszuwendungsbestätigungen. Das heißt, dass Du im ersten Quartal des Folgejahres für alle von Dir im Vorjahr getätigten Spenden eine Zuwendungsbestätigung erhältst. Solltest Du die Bestätigung bereits vorab oder in Papierform benötigen, schreib uns gerne an [info@neuemedienmacher.de.](mailto:info@neuemedienmacher.de)

Übrigens: Spenden bis 300 Euro kannst Du beim Finanzamt ohne amtliche Spendenquittung einreichen. Aufgrund der Belegvorhaltepflicht musst Du Deine Spenden nur belegen, wenn das Finanzamt aktiv danach verlangt. Bis zu diesem Betrag genügt dann ein vereinfachter Nachweis, z. B. ein Screenshot von der Zahlung.

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Als Mitglied wirst Du Teil eines Netzwerks aus über 750 Medienschaffenden – mit lokalen Stammtischen, Online-Meetups und exklusiven Veranstaltungen.

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Unser Mitglieder-Newsletter hält Dich mit Jobchancen, Ausschreibungen und wichtigen Infos immer auf dem Laufenden.

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Unsere Netzwerktreffen in Städten wie Hamburg, München, Stuttgart und Köln bieten Dir die Möglichkeit, Dich vor Ort mit anderen Medienschaffenden auszutauschen. Unser Mitglieder-Newsletter versorgt Dich mit den aktuellen Stammtisch-Terminen. Komm vorbei, lerne andere Medienschaffende kennen und tausch Dich in entspannter Runde aus.

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Manche Stammtische stehen allen offen: Mitgliedern und Medienschaffenden, die unser Netzwerk kennenlernen möchten. Wenn Du Mitglied wirst, machst Du unser Netzwerk auch finanziell möglich. Du gibst uns so eine verlässliche Basis, um langfristig etwas zu bewegen.

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Wir begleiten Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation, stärken Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte und bringen marginalisierte Stimmen in die Debatte. Denn Deutschland ist mehrsprachig, vielstimmig und lebendig. 

## *Aktuelle* Projekte

[### toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation Für einen digitalen Raum, der Demokratie stärkt Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/toneshift) [### BetterPost Bessere Posts, weniger Hass. Wir zeigen wie. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/betterpost) [### Mentoring@NRW NRW ist vielfältig. Sein Journalismus sollte es auch sein. Wir öffnen Türen für junge Menschen, die im Medienbetrieb zu oft vor verschlossenen stehen. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) [### Voices of Faith Glaube vielfältig, lebendig und nah. Junge Berliner\*innen holen ihn vor die Kamera – auf Augenhöhe, ohne Klischee, mit eigener Stimme. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/voices-of-faith) [### Investigativjournalismus-Fellowship Zugang zum Investigativjournalismus. Für alle, die ihn verändern wollen. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/investigativjournmalismus-fellowship) [### Schutzkodex Der Schutzkodex verpflichtet Medienhäuser zum Schutz ihrer Mitarbeitenden vor Hass, Bedrohung und Gewalt und stärkt damit die Pressefreiheit in Deutschland. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/schutzkodex) 

Unsere Erfolge 

- 48  umgesetzte Projekte

[Projekte entdecken](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte)
- 430  geförderte Nachwuchstalente

[Mentoring kennenlernen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw)
- 57.000  Follower\*innen
- 80+  Kooperationspartner\*innen

## *Abgeschlossene* Projekte

[### Beyond the Frame Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/beyond-the-frame) [### No Hate Speech Movement Aufklärung und starke Allianzen gegen Hassrede Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/no-hate-speech-movement) [### Mentoringprogramme Für mehr personelle Vielfalt in Redaktionen Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoringprogramme) [### Get The Trolls Out Internationales Monitoring-Projekt zu antimuslimischen und antisemitischen Hass in Europa Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/get-the-trolls-out) [### Spotlight-Workshops Erfolgreiche Medienarbeit für migrantische NGOs, Initiativen und Vereine Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/spotlight-workshops) [### Handbook Germany : Together Von der Community für die Community: Informationen zum Leben in Deutschland Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/handbook-germany-together) [### Wir sind Gesprächsthema! Trainings für professionelle Öffentlichkeitsarbeit Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/wir-sind-gesprächsthema) [### neue deutsche organisationen Postmigrantisches Netzwerk für ein inklusives Deutschland Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/neue-deutsche-organisationen) [### Wetterberichtigung Reichweitenstarke Kampagne für mehr Diversität Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/wetterberichtigung) [### Goldene Kartoffel Medienpreis für unterirdische Berichterstattung · 2018–2022 Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/goldene-kartoffel) 

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#  BetterPost 

Rassismus ist kein Clickbait. Wir monitoren Berichterstattung auf Social Media, zeigen Zusammenhänge zwischen Posts und Kommentaren und stärken Redaktionen gegen Hass und Desinformation.

© Hannes Jung  

Projektstatus: Aktiv 

## Was wir *machen*

Wie hängt die Sprache in journalistischen Posts mit Rassismus in den Kommentaren zusammen? Dieser Frage geht BetterPost nach. Wir monitoren und analysieren kontinuierlich Social-Media-Posts von Redaktionen und Kommentare von Leser\*innen. Dafür arbeiten wir mit Wissenschaftler\*innen, migrantischen Selbstorganisationen und Journalist\*innen zusammen.

Unsere Erkenntnisse geben wir weiter: durch Workshops, Beratung und praxisnahe Angebote zu diskriminierungssensibler Berichterstattung, Desinformation und dem Umgang mit Hass im Netz. Wir publizieren Stellungnahmen und Handreichungen – etwa zu mehrsprachiger Desinformation oder zu Forderungen für zukunftsfähigen Community-Journalismus auf Social Media – und bringen Expert\*innen in Fachgruppen wie dem Community Management in Austausch.

## Bisherige *Erfolge*

2022 haben wir in einer quantitativen Analyse die häufigsten rassistischen Begriffe in über 1.700 Medien-Posts und 85.000 Kommentaren untersucht. Wir haben journalistische Mittel identifiziert, die zu mehr oder weniger Hass beitragen und in rund drei Millionen Kommentaren analysiert, wer hinter Hasskommentaren steckt: Mensch oder Bot?

Von 2023 bis Anfang 2025 haben wir unsere Arbeit im Rahmen des europäischen Monitoringprojekts „Get the Trolls Out" auf eine vergleichende Ebene gehoben. Als einer von sieben Partnern haben wir den Mediendiskurs in Deutschland beobachtet und mit antimuslimischen, antisemitischen und weiteren anti-religiösen Hass- und Desinformationsnarrativen in Belgien, Frankreich, Moldawien, Polen, dem Vereinigten Königreich und Ungarn verglichen.

Seit 2022 haben wir über 30 Workshops für Journalist\*innen gegeben u.a. bei BR24, SPIEGEL, SWR Data Lab und ZDFheute. Außerdem hielten wir über 20 Vorträge und Diskussionen bei Fachveranstaltungen und führten über 15 Gespräche mit Redaktionen durch.

--- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [BetterPost](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/betterpost) # BetterPost Rassismus ist kein Clickbait. Wir monitoren Berichterstattung auf Social Media, zeigen Zusammenhänge zwischen Posts und Kommentaren und stärken Redaktionen gegen Hass und Desinformation. © Hannes Jung Projektstatus: Aktiv ## Was wir *machen* Wie hängt die Sprache in journalistischen Posts mit Rassismus in den Kommentaren zusammen? Dieser Frage geht BetterPost nach. Wir monitoren und analysieren kontinuierlich Social-Media-Posts von Redaktionen und Kommentare von Leser\*innen. Dafür arbeiten wir mit Wissenschaftler\*innen, migrantischen Selbstorganisationen und Journalist\*innen zusammen. Unsere Erkenntnisse geben wir weiter: durch Workshops, Beratung und praxisnahe Angebote zu diskriminierungssensibler Berichterstattung, Desinformation und dem Umgang mit Hass im Netz. Wir publizieren Stellungnahmen und Handreichungen – etwa zu mehrsprachiger Desinformation oder zu Forderungen für zukunftsfähigen Community-Journalismus auf Social Media – und bringen Expert\*innen in Fachgruppen wie dem Community Management in Austausch. ## Bisherige *Erfolge* 2022 haben wir in einer quantitativen Analyse die häufigsten rassistischen Begriffe in über 1.700 Medien-Posts und 85.000 Kommentaren untersucht. Wir haben journalistische Mittel identifiziert, die zu mehr oder weniger Hass beitragen und in rund drei Millionen Kommentaren analysiert, wer hinter Hasskommentaren steckt: Mensch oder Bot? Von 2023 bis Anfang 2025 haben wir unsere Arbeit im Rahmen des europäischen Monitoringprojekts „Get the Trolls Out" auf eine vergleichende Ebene gehoben. Als einer von sieben Partnern haben wir den Mediendiskurs in Deutschland beobachtet und mit antimuslimischen, antisemitischen und weiteren anti-religiösen Hass- und Desinformationsnarrativen in Belgien, Frankreich, Moldawien, Polen, dem Vereinigten Königreich und Ungarn verglichen. Seit 2022 haben wir über 30 Workshops für Journalist\*innen gegeben u.a. bei BR24, SPIEGEL, SWR Data Lab und ZDFheute. Außerdem hielten wir über 20 Vorträge und Diskussionen bei Fachveranstaltungen und führten über 15 Gespräche mit Redaktionen durch. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [BetterPost](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/betterpost) # BetterPost Rassismus ist kein Clickbait. Wir monitoren Berichterstattung auf Social Media, zeigen Zusammenhänge zwischen Posts und Kommentaren und stärken Redaktionen gegen Hass und Desinformation. © Hannes Jung Projektstatus: Aktiv ## Was wir *machen* Wie hängt die Sprache in journalistischen Posts mit Rassismus in den Kommentaren zusammen? Dieser Frage geht BetterPost nach. Wir monitoren und analysieren kontinuierlich Social-Media-Posts von Redaktionen und Kommentare von Leser\*innen. Dafür arbeiten wir mit Wissenschaftler\*innen, migrantischen Selbstorganisationen und Journalist\*innen zusammen. Unsere Erkenntnisse geben wir weiter: durch Workshops, Beratung und praxisnahe Angebote zu diskriminierungssensibler Berichterstattung, Desinformation und dem Umgang mit Hass im Netz. Wir publizieren Stellungnahmen und Handreichungen – etwa zu mehrsprachiger Desinformation oder zu Forderungen für zukunftsfähigen Community-Journalismus auf Social Media – und bringen Expert\*innen in Fachgruppen wie dem Community Management in Austausch. ## Bisherige *Erfolge* 2022 haben wir in einer quantitativen Analyse die häufigsten rassistischen Begriffe in über 1.700 Medien-Posts und 85.000 Kommentaren untersucht. Wir haben journalistische Mittel identifiziert, die zu mehr oder weniger Hass beitragen und in rund drei Millionen Kommentaren analysiert, wer hinter Hasskommentaren steckt: Mensch oder Bot? Von 2023 bis Anfang 2025 haben wir unsere Arbeit im Rahmen des europäischen Monitoringprojekts „Get the Trolls Out" auf eine vergleichende Ebene gehoben. Als einer von sieben Partnern haben wir den Mediendiskurs in Deutschland beobachtet und mit antimuslimischen, antisemitischen und weiteren anti-religiösen Hass- und Desinformationsnarrativen in Belgien, Frankreich, Moldawien, Polen, dem Vereinigten Königreich und Ungarn verglichen. Seit 2022 haben wir über 30 Workshops für Journalist\*innen gegeben u.a. bei BR24, SPIEGEL, SWR Data Lab und ZDFheute. Außerdem hielten wir über 20 Vorträge und Diskussionen bei Fachveranstaltungen und führten über 15 Gespräche mit Redaktionen durch. - © Hannes Jung - © Schore Mehrdju - © Medientage München - © Hannes Jung - © Hannes Jung Neugierig geworden auf die Ergebnisse unserer Monitorings? Die gibt es in unseren Workshops für Social Media Redakteur\*innen und Community Manager\*innen. Mit unserem Angebot beraten wir Redaktionen und geben Hilfestellung für differenzierte Berichterstattung auf Social Media. Wir zeigen an aktuellen Beispielen wie Journalismus in der Einwanderungsgesellschaft aussehen sollte und wie nicht. Wir texten in wenigen Zeichen, aber rassismuskritisch. Wir schärfen den Blick für sensible Bilder. Und kontern mit den richtigen Worten gegen Hasskommentare und Desinformation. BetterPost ist seit Anfang 2025 Teil von [toneshift – dem Netzwerk gegen Hass und Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/toneshift) Pressespiegel## BetterPost in den *Medien* - [Mehrsprachig gegen Desinformation | Menschen machen Medien (ver.di) | 11.02.2026](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/menschen-machen-medien-ver-di-2) - ["Bits & Böses": Wer moderiert den Hass im Netz? | heise online | 17.06.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/heise-online) - [Rassismus in den Kommentarspalten | Menschen machen Medien (ver.di) | 25.03.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/menschen-machen-medien-ver-di) - ["Lauter Hass, leiser Rückzug" - digitale Gewalt gegen Frauen | ALEX Berlin | 14.03.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/alex-berlin) - ["Talahon": Ein rassistischer Begriff? | NDR Kultur | 03.03.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/ndr-kultur) - [Warum berichten Medien nur dann über Migration, wenn etwas Schlimmes passiert? | Übermedien Holger ruft an | 06.02.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/übermedien-podcast-holger-ruft-an) ### Kontakt <a>betterpost@neuemedienmacher.de</a> ### Titel toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation (ab 2025) Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz (2021-24) ### Laufzeit Aktuelle Förderperiode Bewilligungszeitraum: 01.01.2025 - 31.12.2025 ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: Neugierig geworden auf die Ergebnisse unserer Monitorings? Die gibt es in unseren Workshops für Social Media Redakteur\*innen und Community Manager\*innen. Mit unserem Angebot beraten wir Redaktionen und geben Hilfestellung für differenzierte Berichterstattung auf Social Media. Wir zeigen an aktuellen Beispielen wie Journalismus in der Einwanderungsgesellschaft aussehen sollte und wie nicht. Wir texten in wenigen Zeichen, aber rassismuskritisch. Wir schärfen den Blick für sensible Bilder. Und kontern mit den richtigen Worten gegen Hasskommentare und Desinformation. BetterPost ist seit Anfang 2025 Teil von [toneshift – dem Netzwerk gegen Hass und Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/toneshift) Pressespiegel ## BetterPost in den *Medien* - [Mehrsprachig gegen Desinformation | Menschen machen Medien (ver.di) | 11.02.2026](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/menschen-machen-medien-ver-di-2) - ["Bits & Böses": Wer moderiert den Hass im Netz? | heise online | 17.06.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/heise-online) - [Rassismus in den Kommentarspalten | Menschen machen Medien (ver.di) | 25.03.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/menschen-machen-medien-ver-di) - ["Lauter Hass, leiser Rückzug" - digitale Gewalt gegen Frauen | ALEX Berlin | 14.03.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/alex-berlin) - ["Talahon": Ein rassistischer Begriff? | NDR Kultur | 03.03.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/ndr-kultur) - [Warum berichten Medien nur dann über Migration, wenn etwas Schlimmes passiert? | Übermedien Holger ruft an | 06.02.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/übermedien-podcast-holger-ruft-an) ### Kontakt <a>betterpost@neuemedienmacher.de</a> ### Titel toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation (ab 2025) Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz (2021-24) ### Laufzeit Aktuelle Förderperiode Bewilligungszeitraum: 01.01.2025 - 31.12.2025 ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: Neugierig geworden auf die Ergebnisse unserer Monitorings? Die gibt es in unseren Workshops für Social Media Redakteur\*innen und Community Manager\*innen. Mit unserem Angebot beraten wir Redaktionen und geben Hilfestellung für differenzierte Berichterstattung auf Social Media.

Wir zeigen an aktuellen Beispielen wie Journalismus in der Einwanderungsgesellschaft aussehen sollte und wie nicht. Wir texten in wenigen Zeichen, aber rassismuskritisch. Wir schärfen den Blick für sensible Bilder. Und kontern mit den richtigen Worten gegen Hasskommentare und Desinformation.

BetterPost ist seit Anfang 2025 Teil von [toneshift – dem Netzwerk gegen Hass und Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/toneshift)

Pressespiegel ##  BetterPost in den *Medien* 

- [Mehrsprachig gegen Desinformation | Menschen machen Medien (ver.di) | 11.02.2026](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/menschen-machen-medien-ver-di-2)
- ["Bits & Böses": Wer moderiert den Hass im Netz? | heise online | 17.06.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/heise-online)
- [Rassismus in den Kommentarspalten | Menschen machen Medien (ver.di) | 25.03.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/menschen-machen-medien-ver-di)
- ["Lauter Hass, leiser Rückzug" - digitale Gewalt gegen Frauen | ALEX Berlin | 14.03.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/alex-berlin)
- ["Talahon": Ein rassistischer Begriff? | NDR Kultur | 03.03.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/ndr-kultur)
- [Warum berichten Medien nur dann über Migration, wenn etwas Schlimmes passiert? | Übermedien Holger ruft an | 06.02.2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/übermedien-podcast-holger-ruft-an)

### Kontakt

<a>betterpost@neuemedienmacher.de</a>

### Titel

toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation (ab 2025)  
Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz (2021-24)

### Laufzeit

Aktuelle Förderperiode  
Bewilligungszeitraum: 01.01.2025 - 31.12.2025

### Gefördert von:

### Ko-Förderung:



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#  Voices of Faith 

Glaube vielfältig, lebendig und nah. Junge Berliner\*innen holen ihn vor die Kamera, auf Augenhöhe, ohne Klischee, mit eigener Stimme.

© Nadja Wohlleben  

Projektstatus: Aktiv 

## Was wir *machen*

Wie sieht gelebter Glaube aus, wenn junge Menschen selbst zeigen, was ihnen wichtig ist? Genau dieser Frage geht *Voices of Faith* nach. Das Projekt setzt sich für eine vielfältige und authentische Darstellung von Religionen in den Medien ein und gibt jungen Berliner\*innen die Möglichkeit, religiöse Vielfalt selbst sichtbar zu machen.

10 medieninteressierte Berliner\*innen begleiten dafür Protagonist\*innen aus Berliner Glaubensgemeinschaften und erzählen ihre Geschichten in selbst produzierten Videoreportagen. Das Projekt kombiniert Workshops in Storytelling, diskriminierungssensibler Berichterstattung, Videoproduktion und Postproduktion.

In Kooperation mit ALEX Berlin, dem Jungen Forum der Religionen und dem Interkulturellen Zentrum – Evangelischer Kirchenkreis Neukölln sowie weiteren Glaubensgemeinschaften entwickeln die Teilnehmenden eigene Beiträge, die religiöse Vielfalt authentisch abbilden. Die fertigen Reportagen werden im Herbst 2026 bei ALEX Berlin ausgestrahlt und auf Social Media begleitet.

### Kontakt

<medientrainings@neuemedienmacher.de>

### Titel

Voices of Faith

### Laufzeit

01.01.2026 – 31.12.2026

### In Kooperation mit:

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# neue deutsche organisationen

Postmigrantisches Netzwerk für ein inklusives Deutschland.

© Kanaan brothers 

Projektstatus: Abgeschlossen

Anfang 2015 organisierten die Neuen deutschen Medienmacherinnen ein Treffen, um postmigrantische Initiativen aus ganz Deutschland erstmals zusammenzubringen und zu vernetzen: der erste Bundeskongress der Neuen deutschen Organisationen. Bis einschließlich März 2019 wurden die damit verbundenen Aktivitäten über die Neuen deutschen Medienmacher\*innen e.V. als Projektträger abgewickelt.

Aus diesem Impuls heraus entwickelten sich die „neuen deutschen organisationen" – bewusst kleingeschrieben zu einer eigenständigen Struktur: Sie gründeten einen eigenen Trägerverein und eine Geschäftsstelle und wurden zu einer postmigrantischen Offensive in eigener Verantwortung.  

Die [ndo](https://www.neue-deutsche-organisationen.de) sind ein bundesweites Netzwerk aus über 200 Vereinen, Organisationen und Projekten. Ihre Mitglieder sind Nachkommen von Arbeitsmigrant\*innen und Geflüchteten, Sinti\*zze und Rom\*nja, afrodiasporische Menschen, jüdische, muslimische und andere dialogsuchende Engagierte. Als postmigrantische Bewegung engagieren sie sich gegen Rassismus und für ein inklusives Deutschland, für mehr Sichtbarkeit, Teilhabe und Chancengerechtigkeit.

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
  2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen)
  3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte)
  4. [toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/toneshift)

#  *toneshift* – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation 

Gegen Hass und Desinformation braucht es starke Allianzen. Wir bringen unsere Expertise in das Netzwerk toneshift ein, für einen digitalen Raum, der Demokratie stärkt.

© Hannes Jung  

Projektstatus: Aktiv 

Hass im Netz, Desinformation und digitale Gewalt gefährden nicht nur einzelne Medienschaffende – sie bedrohen den demokratischen Diskurs insgesamt. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind seit vielen Jahren eine zentrale Anlaufstelle für Medienschaffende und Redaktionen zum Thema diskriminierungssensible Berichterstattung, Hass im Netz und digitale Gewalt.

Seit Anfang 2025 bringen wir unser Wissen und unsere Expertise bei [toneshift](https://toneshift.org/lauter-hass-leiser-rueckzug/) – dem Netzwerk gegen Hass und Desinformation ein. Gemeinsam mit Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid, dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft und REspect! im Netz bieten wir Informations- und Beratungsangebote an. Zuvor waren wir von 2021 bis 2024 Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz.

## BetterPost

Als Beitrag zu toneshift sind wir als Neue deutsche Medienmacher\*innen mit unserem Projekt BetterPost auf Social Media unterwegs, mit kritischem Blick für die Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft und gegen rassistischen Hass und Desinformationen. Mit den Ergebnissen unserer Social Media Monitorings beraten wir Redaktionen und geben Hilfestellung für eine gute – weil differenzierte – Berichterstattung auf Social Media. [Zum Projekt](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/betterpost)

## Studie *Lauter* Hass – *Leiser* Rückzug

Die repräsentative Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug“ wurde im Rahmen einer Pressekonferenz mit Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am 13.02.2024 veröffentlicht. Zahlreiche Medien[,](https://neuemedienmacher.de/pressespiegel/beitrag/#c1403) u.a. tagesschau, ZDF, SZ, ZEIT ONLINE und taz, berichteten.

##  Lauter *Hass –* leiser *Rückzug* 

Unsere repräsentative Studie von 2024 beleuchtet, wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht. Im Fokus stehen die Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz in Deutschland. 

[Zur Studie](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf) 

© Stefanie Loos  

Gemeinsam mit Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur und HateAid sowie der Forschungs- und Beratungsagentur pollytix haben wir 2024 als Teil des Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz über 3.000 Internet-User\*innen zur Wahrnehmung, Betroffenheit und den Folgen von Hass im Netz befragt.

Das Ergebnis: Hass im Netz kann alle treffen, aber nicht alle gleich. Besonders Menschen mit Einwanderungsgeschichte, junge Frauen und queere Menschen werden online beleidigt und bedroht. Als Folge von Online-Hass ziehen sich immer mehr Menschen aus öffentlichen Diskursen zurück. Hass im Netz schadet der Meinungsfreiheit und damit auch unserer Demokratie.

Von der Politik fordern wir: Betroffene müssen besser geschützt und unterstützt werden, zum Beispiel durch ein bundesweites Netzwerk von spezialisierten Beratungsstellen. Außerdem müssen Strafverfolgungsbehörden besser geschult werden und Plattformen finanzielle Verantwortung für Hass im Netz tragen.

## Kampagne *\#WhatTheHate?!*

--- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/toneshift) # *toneshift* – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation Gegen Hass und Desinformation braucht es starke Allianzen. Wir bringen unsere Expertise in das Netzwerk toneshift ein, für einen digitalen Raum, der Demokratie stärkt. © Hannes Jung Projektstatus: Aktiv Hass im Netz, Desinformation und digitale Gewalt gefährden nicht nur einzelne Medienschaffende – sie bedrohen den demokratischen Diskurs insgesamt. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind seit vielen Jahren eine zentrale Anlaufstelle für Medienschaffende und Redaktionen zum Thema diskriminierungssensible Berichterstattung, Hass im Netz und digitale Gewalt. Seit Anfang 2025 bringen wir unser Wissen und unsere Expertise bei [toneshift](https://toneshift.org/lauter-hass-leiser-rueckzug/) – dem Netzwerk gegen Hass und Desinformation ein. Gemeinsam mit Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid, dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft und REspect! im Netz bieten wir Informations- und Beratungsangebote an. Zuvor waren wir von 2021 bis 2024 Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz. ## BetterPost Als Beitrag zu toneshift sind wir als Neue deutsche Medienmacher\*innen mit unserem Projekt BetterPost auf Social Media unterwegs, mit kritischem Blick für die Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft und gegen rassistischen Hass und Desinformationen. Mit den Ergebnissen unserer Social Media Monitorings beraten wir Redaktionen und geben Hilfestellung für eine gute – weil differenzierte – Berichterstattung auf Social Media. [Zum Projekt](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/betterpost) ## Studie *Lauter* Hass – *Leiser* Rückzug Die repräsentative Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug“ wurde im Rahmen einer Pressekonferenz mit Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am 13.02.2024 veröffentlicht. Zahlreiche Medien[,](https://neuemedienmacher.de/pressespiegel/beitrag/#c1403) u.a. tagesschau, ZDF, SZ, ZEIT ONLINE und taz, berichteten. ## Lauter *Hass –* leiser *Rückzug* Unsere repräsentative Studie von 2024 beleuchtet, wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht. Im Fokus stehen die Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz in Deutschland. [Zur Studie](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf) © Stefanie Loos Gemeinsam mit Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur und HateAid sowie der Forschungs- und Beratungsagentur pollytix haben wir 2024 als Teil des Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz über 3.000 Internet-User\*innen zur Wahrnehmung, Betroffenheit und den Folgen von Hass im Netz befragt. Das Ergebnis: Hass im Netz kann alle treffen, aber nicht alle gleich. Besonders Menschen mit Einwanderungsgeschichte, junge Frauen und queere Menschen werden online beleidigt und bedroht. Als Folge von Online-Hass ziehen sich immer mehr Menschen aus öffentlichen Diskursen zurück. Hass im Netz schadet der Meinungsfreiheit und damit auch unserer Demokratie. Von der Politik fordern wir: Betroffene müssen besser geschützt und unterstützt werden, zum Beispiel durch ein bundesweites Netzwerk von spezialisierten Beratungsstellen. Außerdem müssen Strafverfolgungsbehörden besser geschult werden und Plattformen finanzielle Verantwortung für Hass im Netz tragen. ## Kampagne *\#WhatTheHate?!* --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/toneshift) # *toneshift* – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation Gegen Hass und Desinformation braucht es starke Allianzen. Wir bringen unsere Expertise in das Netzwerk toneshift ein, für einen digitalen Raum, der Demokratie stärkt. © Hannes Jung Projektstatus: Aktiv Hass im Netz, Desinformation und digitale Gewalt gefährden nicht nur einzelne Medienschaffende – sie bedrohen den demokratischen Diskurs insgesamt. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind seit vielen Jahren eine zentrale Anlaufstelle für Medienschaffende und Redaktionen zum Thema diskriminierungssensible Berichterstattung, Hass im Netz und digitale Gewalt. Seit Anfang 2025 bringen wir unser Wissen und unsere Expertise bei [toneshift](https://toneshift.org/lauter-hass-leiser-rueckzug/) – dem Netzwerk gegen Hass und Desinformation ein. Gemeinsam mit Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid, dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft und REspect! im Netz bieten wir Informations- und Beratungsangebote an. Zuvor waren wir von 2021 bis 2024 Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz. ## BetterPost Als Beitrag zu toneshift sind wir als Neue deutsche Medienmacher\*innen mit unserem Projekt BetterPost auf Social Media unterwegs, mit kritischem Blick für die Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft und gegen rassistischen Hass und Desinformationen. Mit den Ergebnissen unserer Social Media Monitorings beraten wir Redaktionen und geben Hilfestellung für eine gute – weil differenzierte – Berichterstattung auf Social Media. [Zum Projekt](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/betterpost) ## Studie *Lauter* Hass – *Leiser* Rückzug Die repräsentative Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug“ wurde im Rahmen einer Pressekonferenz mit Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am 13.02.2024 veröffentlicht. Zahlreiche Medien[,](https://neuemedienmacher.de/pressespiegel/beitrag/#c1403) u.a. tagesschau, ZDF, SZ, ZEIT ONLINE und taz, berichteten. ## Lauter *Hass –* leiser *Rückzug* Unsere repräsentative Studie von 2024 beleuchtet, wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht. Im Fokus stehen die Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz in Deutschland. [Zur Studie](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf) © Stefanie Loos Gemeinsam mit Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur und HateAid sowie der Forschungs- und Beratungsagentur pollytix haben wir 2024 als Teil des Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz über 3.000 Internet-User\*innen zur Wahrnehmung, Betroffenheit und den Folgen von Hass im Netz befragt. Das Ergebnis: Hass im Netz kann alle treffen, aber nicht alle gleich. Besonders Menschen mit Einwanderungsgeschichte, junge Frauen und queere Menschen werden online beleidigt und bedroht. Als Folge von Online-Hass ziehen sich immer mehr Menschen aus öffentlichen Diskursen zurück. Hass im Netz schadet der Meinungsfreiheit und damit auch unserer Demokratie. Von der Politik fordern wir: Betroffene müssen besser geschützt und unterstützt werden, zum Beispiel durch ein bundesweites Netzwerk von spezialisierten Beratungsstellen. Außerdem müssen Strafverfolgungsbehörden besser geschult werden und Plattformen finanzielle Verantwortung für Hass im Netz tragen. ## Kampagne *\#WhatTheHate?!* --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/toneshift) # *toneshift* – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation Gegen Hass und Desinformation braucht es starke Allianzen. Wir bringen unsere Expertise in das Netzwerk toneshift ein, für einen digitalen Raum, der Demokratie stärkt. © Hannes Jung Projektstatus: Aktiv Hass im Netz, Desinformation und digitale Gewalt gefährden nicht nur einzelne Medienschaffende – sie bedrohen den demokratischen Diskurs insgesamt. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind seit vielen Jahren eine zentrale Anlaufstelle für Medienschaffende und Redaktionen zum Thema diskriminierungssensible Berichterstattung, Hass im Netz und digitale Gewalt. Seit Anfang 2025 bringen wir unser Wissen und unsere Expertise bei [toneshift](https://toneshift.org/lauter-hass-leiser-rueckzug/) – dem Netzwerk gegen Hass und Desinformation ein. Gemeinsam mit Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid, dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft und REspect! im Netz bieten wir Informations- und Beratungsangebote an. Zuvor waren wir von 2021 bis 2024 Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz. ## BetterPost Als Beitrag zu toneshift sind wir als Neue deutsche Medienmacher\*innen mit unserem Projekt BetterPost auf Social Media unterwegs, mit kritischem Blick für die Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft und gegen rassistischen Hass und Desinformationen. Mit den Ergebnissen unserer Social Media Monitorings beraten wir Redaktionen und geben Hilfestellung für eine gute – weil differenzierte – Berichterstattung auf Social Media. [Zum Projekt](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/betterpost) ## Studie *Lauter* Hass – *Leiser* Rückzug Die repräsentative Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug“ wurde im Rahmen einer Pressekonferenz mit Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am 13.02.2024 veröffentlicht. Zahlreiche Medien[,](https://neuemedienmacher.de/pressespiegel/beitrag/#c1403) u.a. tagesschau, ZDF, SZ, ZEIT ONLINE und taz, berichteten. ## Lauter *Hass –* leiser *Rückzug* Unsere repräsentative Studie von 2024 beleuchtet, wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht. Im Fokus stehen die Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz in Deutschland. [Zur Studie](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf) © Stefanie Loos Gemeinsam mit Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur und HateAid sowie der Forschungs- und Beratungsagentur pollytix haben wir 2024 als Teil des Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz über 3.000 Internet-User\*innen zur Wahrnehmung, Betroffenheit und den Folgen von Hass im Netz befragt. Das Ergebnis: Hass im Netz kann alle treffen, aber nicht alle gleich. Besonders Menschen mit Einwanderungsgeschichte, junge Frauen und queere Menschen werden online beleidigt und bedroht. Als Folge von Online-Hass ziehen sich immer mehr Menschen aus öffentlichen Diskursen zurück. Hass im Netz schadet der Meinungsfreiheit und damit auch unserer Demokratie. Von der Politik fordern wir: Betroffene müssen besser geschützt und unterstützt werden, zum Beispiel durch ein bundesweites Netzwerk von spezialisierten Beratungsstellen. Außerdem müssen Strafverfolgungsbehörden besser geschult werden und Plattformen finanzielle Verantwortung für Hass im Netz tragen. ## Kampagne *\#WhatTheHate?!* --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/toneshift) # *toneshift* – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation Gegen Hass und Desinformation braucht es starke Allianzen. Wir bringen unsere Expertise in das Netzwerk toneshift ein, für einen digitalen Raum, der Demokratie stärkt. © Hannes Jung Projektstatus: Aktiv Hass im Netz, Desinformation und digitale Gewalt gefährden nicht nur einzelne Medienschaffende – sie bedrohen den demokratischen Diskurs insgesamt. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind seit vielen Jahren eine zentrale Anlaufstelle für Medienschaffende und Redaktionen zum Thema diskriminierungssensible Berichterstattung, Hass im Netz und digitale Gewalt. Seit Anfang 2025 bringen wir unser Wissen und unsere Expertise bei [toneshift](https://toneshift.org/lauter-hass-leiser-rueckzug/) – dem Netzwerk gegen Hass und Desinformation ein. Gemeinsam mit Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid, dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft und REspect! im Netz bieten wir Informations- und Beratungsangebote an. Zuvor waren wir von 2021 bis 2024 Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz. ## BetterPost Als Beitrag zu toneshift sind wir als Neue deutsche Medienmacher\*innen mit unserem Projekt BetterPost auf Social Media unterwegs, mit kritischem Blick für die Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft und gegen rassistischen Hass und Desinformationen. Mit den Ergebnissen unserer Social Media Monitorings beraten wir Redaktionen und geben Hilfestellung für eine gute – weil differenzierte – Berichterstattung auf Social Media. [Zum Projekt](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/betterpost) ## Studie *Lauter* Hass – *Leiser* Rückzug Die repräsentative Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug“ wurde im Rahmen einer Pressekonferenz mit Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am 13.02.2024 veröffentlicht. Zahlreiche Medien[,](https://neuemedienmacher.de/pressespiegel/beitrag/#c1403) u.a. tagesschau, ZDF, SZ, ZEIT ONLINE und taz, berichteten. ## Lauter *Hass –* leiser *Rückzug* Unsere repräsentative Studie von 2024 beleuchtet, wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht. Im Fokus stehen die Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz in Deutschland. [Zur Studie](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf) © Stefanie Loos Gemeinsam mit Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur und HateAid sowie der Forschungs- und Beratungsagentur pollytix haben wir 2024 als Teil des Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz über 3.000 Internet-User\*innen zur Wahrnehmung, Betroffenheit und den Folgen von Hass im Netz befragt. Das Ergebnis: Hass im Netz kann alle treffen, aber nicht alle gleich. Besonders Menschen mit Einwanderungsgeschichte, junge Frauen und queere Menschen werden online beleidigt und bedroht. Als Folge von Online-Hass ziehen sich immer mehr Menschen aus öffentlichen Diskursen zurück. Hass im Netz schadet der Meinungsfreiheit und damit auch unserer Demokratie. Von der Politik fordern wir: Betroffene müssen besser geschützt und unterstützt werden, zum Beispiel durch ein bundesweites Netzwerk von spezialisierten Beratungsstellen. Außerdem müssen Strafverfolgungsbehörden besser geschult werden und Plattformen finanzielle Verantwortung für Hass im Netz tragen. ## Kampagne *\#WhatTheHate?!* Die Studie wurde 2024 von unserer Social Media Kampagne #WhatTheHate?! begleitet, die junge Menschen auf den Instagram- und TikTok-Kanälen der vier Organisationen zu Hass im Netz aufklärt und zur Gegenrede ermutigt. Mit dabei: Maria Popov, Fikri Anıl Altıntaş, Esra Schotte, Ninia LaGrande, Pandora Nox, Ridal Carel Tchoukuegno, Ruth Moschner, Taneshia Abt, Hatice Schmidt und Lisa Paus. [Hier](https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug/) gibt’s einen Einblick in die Kampagne und das digitale Sticker-Set zum Herunterladen. ### Kontakt <a>betterpost@neuemedienmacher.de</a> ### Titel toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation (ab 2025) ### Laufzeit Aktueller Bewilligungszeitraum: 01.01.2025 - 31.12.2025 ### Gefördert durch: ### Ko-Förderung: Die Studie wurde 2024 von unserer Social Media Kampagne #WhatTheHate?! begleitet, die junge Menschen auf den Instagram- und TikTok-Kanälen der vier Organisationen zu Hass im Netz aufklärt und zur Gegenrede ermutigt. Mit dabei: Maria Popov, Fikri Anıl Altıntaş, Esra Schotte, Ninia LaGrande, Pandora Nox, Ridal Carel Tchoukuegno, Ruth Moschner, Taneshia Abt, Hatice Schmidt und Lisa Paus. [Hier](https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug/) gibt’s einen Einblick in die Kampagne und das digitale Sticker-Set zum Herunterladen. ### Kontakt <a>betterpost@neuemedienmacher.de</a> ### Titel toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation (ab 2025) ### Laufzeit Aktueller Bewilligungszeitraum: 01.01.2025 - 31.12.2025 ### Gefördert durch: ### Ko-Förderung: Die Studie wurde 2024 von unserer Social Media Kampagne #WhatTheHate?! begleitet, die junge Menschen auf den Instagram- und TikTok-Kanälen der vier Organisationen zu Hass im Netz aufklärt und zur Gegenrede ermutigt. Mit dabei: Maria Popov, Fikri Anıl Altıntaş, Esra Schotte, Ninia LaGrande, Pandora Nox, Ridal Carel Tchoukuegno, Ruth Moschner, Taneshia Abt, Hatice Schmidt und Lisa Paus. [Hier](https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug/) gibt’s einen Einblick in die Kampagne und das digitale Sticker-Set zum Herunterladen. ### Kontakt <a>betterpost@neuemedienmacher.de</a> ### Titel toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation (ab 2025) ### Laufzeit Aktueller Bewilligungszeitraum: 01.01.2025 - 31.12.2025 ### Gefördert durch: ### Ko-Förderung: Die Studie wurde 2024 von unserer Social Media Kampagne #WhatTheHate?! begleitet, die junge Menschen auf den Instagram- und TikTok-Kanälen der vier Organisationen zu Hass im Netz aufklärt und zur Gegenrede ermutigt. Mit dabei: Maria Popov, Fikri Anıl Altıntaş, Esra Schotte, Ninia LaGrande, Pandora Nox, Ridal Carel Tchoukuegno, Ruth Moschner, Taneshia Abt, Hatice Schmidt und Lisa Paus. [Hier](https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug/) gibt’s einen Einblick in die Kampagne und das digitale Sticker-Set zum Herunterladen. ### Kontakt <a>betterpost@neuemedienmacher.de</a> ### Titel toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation (ab 2025) ### Laufzeit Aktueller Bewilligungszeitraum: 01.01.2025 - 31.12.2025 ### Gefördert durch: ### Ko-Förderung: Die Studie wurde 2024 von unserer Social Media Kampagne #WhatTheHate?! begleitet, die junge Menschen auf den Instagram- und TikTok-Kanälen der vier Organisationen zu Hass im Netz aufklärt und zur Gegenrede ermutigt.

Mit dabei: Maria Popov, Fikri Anıl Altıntaş, Esra Schotte, Ninia LaGrande, Pandora Nox, Ridal Carel Tchoukuegno, Ruth Moschner, Taneshia Abt, Hatice Schmidt und Lisa Paus.

[Hier](https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug/) gibt’s einen Einblick in die Kampagne und das digitale Sticker-Set zum Herunterladen.

### Kontakt

<a>betterpost@neuemedienmacher.de</a>

### Titel

toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation (ab 2025)

### Laufzeit

Aktueller Bewilligungszeitraum: 01.01.2025 - 31.12.2025

### Gefördert durch:

### Ko-Förderung:



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# Get The Trolls Out

Als einer von sieben Partnern des europäischen Projekts „Get the Trolls Out" monitorten wir den deutschen Mediendiskurs zu Antimuslimismus und Antisemitismus, verglichen Ergebnisse mit sechs weiteren Ländern und entwickelten gemeinsam Gegenerzählungen zu länderübergreifenden Hassdynamiken und Desinformationsnarrativen.

© Hannes Jung 

Projektstatus: Abgeschlossen

## **Veröffentlichungen**

Die Ergebnisse unserer Monitorings haben wir als[ Artikel](https://getthetrollsout.org/articles) auf Englisch veröffentlicht – einige davon sind in Zusammenarbeit mit unseren internationalen Partner\*innen entstanden. Hier eine Auswahl unserer aktuellsten Veröffentlichungen:

#### 30.09.2024: How can reporting on the Israel-Palestine conflict be successful in a migration society?

Der terroristische Angriff der Hamas auf Israel und die anhaltende Gewalt in Israel und Palästina heizen auch in Deutschland menschenfeindliche Diskurse an und bieten Nährboden für Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus. Als Neue deutsche Medienmacher\*innen zeigen wir, wie ein inklusiver, pluralistischer Journalismus mit diesem sensiblen Thema umgehen kann – mit Best-Practice-Beispielen aus deutschen Medien. [Zum Artikel](https://static1.squarespace.com/static/5ee500d316a2470c370596d3/t/66fa80a59fee956bef41ae9d/1727692966098/GTTO_Reporting-on-the-Israel-Palestine-conflict+%281%29.pdf)

#### 11.09.24: German media reporting on the attack in Solingen

Auf einem Stadtfest in Solingen wurden am 23. August drei Menschen von einem Mann mit einem Messer getötet. Mehrere Menschen wurden schwer verletzt. Der IS bekannte sich zur Tat. Die Medienberichterstattung in den folgenden Tagen trug dazu bei, Hass gegen muslimisch und migrantisch gelesene Menschen zu verstärken. [Zum Artikel](https://getthetrollsout.org/articles/german-media-reporting-on-the-attack-in-solingen)

#### 15.08.24: Racism in the news: the "Talahon" debate in the German media

In den letzten Wochen tauchte der Begriff „Talahon“ in den deutschen Medien immer häufiger auf. Grund dafür waren Videos, die vor allem auf TikTok trendeten. Zwar wird der Begriff auch als Selbstbezeichnung verwendet, als Fremdbezeichnung ist er aber rassistisch und klassistisch. Trotzdem berichten einige deutsche Medien über einen vermeintlichen „Sexismus-Trend“ und ohne ihn als rassistisch einzuordnen. [Zum Artikel](https://getthetrollsout.org/articles/racism-in-the-news-the-talahon-debate-in-the-german-media)

### Titel

Get the Trolls Out - Undivided Action on Divisive Speech

### Laufzeit

01.12.2023 - 25.04.2025

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
  2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen)
  3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte)
  4. [Mentoring@NRW](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw)

#  Mentoring@NRW 

NRW ist vielfältig. Sein Journalismus sollte es auch sein. Wir öffnen Türen für junge Menschen, die im Medienbetrieb zu oft vor verschlossenen stehen.

© LFM Karrieretag  

Projektstatus: Aktiv 

Nordrhein-Westfalen ist eines der vielfältigsten Bundesländer Deutschlands, doch in Redaktionen spiegelt sich diese Realität nur unzureichend wider. Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte stehen beim Berufseinstieg vor besonderen Hürden: fehlende Netzwerke, ungleiche Zugänge und wenige Vorbilder. Zugleich suchen lokale und regionale Medien dringend nach Nachwuchs und vielfältigen Perspektiven, um ihre Relevanz für das Publikum vor Ort zu sichern. Mentoring@NRW setzt seit 2020 hier an: Wir begleiten, vernetzen und fördern junge Journalist\*innen gezielt beim Einstieg in den Beruf und stärken so die gesamte Medienlandschaft in NRW.

Die Teilnehmenden der bisherigen Mentoring-Jahrgänge erhielten Unterstützung durch erfahrene Journalist\*innen aus der Region, lernten Redaktionen kennen und bauten ein eigenes berufliches Netzwerk auf. Lokalredaktionen und Medienhäuser wiederum lernten engagierte Nachwuchsjournalist\*innen kennen, die neue Perspektiven, transkulturelle Kompetenzen, crossmediale Zusatzqualifikationen und frische Ideen mitbrachten.

## Mentoring-Camp *NRW*

Unser aktuelles Camp-Format unterstützt 15 junge Menschen aus NRW mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung beim Start in den Journalismus. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden von erfahrenen Medienprofis, vernetzen sich untereinander und entwickeln eigene Themen und Perspektiven – mit dem Schwerpunkt auf Lokal- und Regionaljournalismus.

## Bisherige *Erfolge*

Seit 2020 haben wir mehr als 60 Nachwuchsjournalist\*innen in NRW begleitet, die heute bei WDR, Funke Mediengruppe, Deutschlandfunk, SAT.1 NRW, Handelsblatt, Cosmo u.v.m. arbeiten.

Die Bewerbungsphase für das Camp 2026 ist bereits abgeschlossen.

--- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Mentoring@NRW](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) # Mentoring@NRW NRW ist vielfältig. Sein Journalismus sollte es auch sein. Wir öffnen Türen für junge Menschen, die im Medienbetrieb zu oft vor verschlossenen stehen. © LFM Karrieretag Projektstatus: Aktiv Nordrhein-Westfalen ist eines der vielfältigsten Bundesländer Deutschlands, doch in Redaktionen spiegelt sich diese Realität nur unzureichend wider. Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte stehen beim Berufseinstieg vor besonderen Hürden: fehlende Netzwerke, ungleiche Zugänge und wenige Vorbilder. Zugleich suchen lokale und regionale Medien dringend nach Nachwuchs und vielfältigen Perspektiven, um ihre Relevanz für das Publikum vor Ort zu sichern. Mentoring@NRW setzt seit 2020 hier an: Wir begleiten, vernetzen und fördern junge Journalist\*innen gezielt beim Einstieg in den Beruf und stärken so die gesamte Medienlandschaft in NRW. Die Teilnehmenden der bisherigen Mentoring-Jahrgänge erhielten Unterstützung durch erfahrene Journalist\*innen aus der Region, lernten Redaktionen kennen und bauten ein eigenes berufliches Netzwerk auf. Lokalredaktionen und Medienhäuser wiederum lernten engagierte Nachwuchsjournalist\*innen kennen, die neue Perspektiven, transkulturelle Kompetenzen, crossmediale Zusatzqualifikationen und frische Ideen mitbrachten. ## Mentoring-Camp *NRW* Unser aktuelles Camp-Format unterstützt 15 junge Menschen aus NRW mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung beim Start in den Journalismus. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden von erfahrenen Medienprofis, vernetzen sich untereinander und entwickeln eigene Themen und Perspektiven – mit dem Schwerpunkt auf Lokal- und Regionaljournalismus. ## Bisherige *Erfolge* Seit 2020 haben wir mehr als 60 Nachwuchsjournalist\*innen in NRW begleitet, die heute bei WDR, Funke Mediengruppe, Deutschlandfunk, SAT.1 NRW, Handelsblatt, Cosmo u.v.m. arbeiten. Die Bewerbungsphase für das Camp 2026 ist bereits abgeschlossen. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Mentoring@NRW](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) # Mentoring@NRW NRW ist vielfältig. Sein Journalismus sollte es auch sein. Wir öffnen Türen für junge Menschen, die im Medienbetrieb zu oft vor verschlossenen stehen. © LFM Karrieretag Projektstatus: Aktiv Nordrhein-Westfalen ist eines der vielfältigsten Bundesländer Deutschlands, doch in Redaktionen spiegelt sich diese Realität nur unzureichend wider. Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte stehen beim Berufseinstieg vor besonderen Hürden: fehlende Netzwerke, ungleiche Zugänge und wenige Vorbilder. Zugleich suchen lokale und regionale Medien dringend nach Nachwuchs und vielfältigen Perspektiven, um ihre Relevanz für das Publikum vor Ort zu sichern. Mentoring@NRW setzt seit 2020 hier an: Wir begleiten, vernetzen und fördern junge Journalist\*innen gezielt beim Einstieg in den Beruf und stärken so die gesamte Medienlandschaft in NRW. Die Teilnehmenden der bisherigen Mentoring-Jahrgänge erhielten Unterstützung durch erfahrene Journalist\*innen aus der Region, lernten Redaktionen kennen und bauten ein eigenes berufliches Netzwerk auf. Lokalredaktionen und Medienhäuser wiederum lernten engagierte Nachwuchsjournalist\*innen kennen, die neue Perspektiven, transkulturelle Kompetenzen, crossmediale Zusatzqualifikationen und frische Ideen mitbrachten. ## Mentoring-Camp *NRW* Unser aktuelles Camp-Format unterstützt 15 junge Menschen aus NRW mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung beim Start in den Journalismus. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden von erfahrenen Medienprofis, vernetzen sich untereinander und entwickeln eigene Themen und Perspektiven – mit dem Schwerpunkt auf Lokal- und Regionaljournalismus. ## Bisherige *Erfolge* Seit 2020 haben wir mehr als 60 Nachwuchsjournalist\*innen in NRW begleitet, die heute bei WDR, Funke Mediengruppe, Deutschlandfunk, SAT.1 NRW, Handelsblatt, Cosmo u.v.m. arbeiten. Die Bewerbungsphase für das Camp 2026 ist bereits abgeschlossen. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. 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Mentoring@NRW setzt seit 2020 hier an: Wir begleiten, vernetzen und fördern junge Journalist\*innen gezielt beim Einstieg in den Beruf und stärken so die gesamte Medienlandschaft in NRW. Die Teilnehmenden der bisherigen Mentoring-Jahrgänge erhielten Unterstützung durch erfahrene Journalist\*innen aus der Region, lernten Redaktionen kennen und bauten ein eigenes berufliches Netzwerk auf. Lokalredaktionen und Medienhäuser wiederum lernten engagierte Nachwuchsjournalist\*innen kennen, die neue Perspektiven, transkulturelle Kompetenzen, crossmediale Zusatzqualifikationen und frische Ideen mitbrachten. ## Mentoring-Camp *NRW* Unser aktuelles Camp-Format unterstützt 15 junge Menschen aus NRW mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung beim Start in den Journalismus. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden von erfahrenen Medienprofis, vernetzen sich untereinander und entwickeln eigene Themen und Perspektiven – mit dem Schwerpunkt auf Lokal- und Regionaljournalismus. ## Bisherige *Erfolge* Seit 2020 haben wir mehr als 60 Nachwuchsjournalist\*innen in NRW begleitet, die heute bei WDR, Funke Mediengruppe, Deutschlandfunk, SAT.1 NRW, Handelsblatt, Cosmo u.v.m. arbeiten. Die Bewerbungsphase für das Camp 2026 ist bereits abgeschlossen. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Mentoring@NRW](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) # Mentoring@NRW NRW ist vielfältig. Sein Journalismus sollte es auch sein. Wir öffnen Türen für junge Menschen, die im Medienbetrieb zu oft vor verschlossenen stehen. © LFM Karrieretag Projektstatus: Aktiv Nordrhein-Westfalen ist eines der vielfältigsten Bundesländer Deutschlands, doch in Redaktionen spiegelt sich diese Realität nur unzureichend wider. Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte stehen beim Berufseinstieg vor besonderen Hürden: fehlende Netzwerke, ungleiche Zugänge und wenige Vorbilder. Zugleich suchen lokale und regionale Medien dringend nach Nachwuchs und vielfältigen Perspektiven, um ihre Relevanz für das Publikum vor Ort zu sichern. Mentoring@NRW setzt seit 2020 hier an: Wir begleiten, vernetzen und fördern junge Journalist\*innen gezielt beim Einstieg in den Beruf und stärken so die gesamte Medienlandschaft in NRW. Die Teilnehmenden der bisherigen Mentoring-Jahrgänge erhielten Unterstützung durch erfahrene Journalist\*innen aus der Region, lernten Redaktionen kennen und bauten ein eigenes berufliches Netzwerk auf. Lokalredaktionen und Medienhäuser wiederum lernten engagierte Nachwuchsjournalist\*innen kennen, die neue Perspektiven, transkulturelle Kompetenzen, crossmediale Zusatzqualifikationen und frische Ideen mitbrachten. ## Mentoring-Camp *NRW* Unser aktuelles Camp-Format unterstützt 15 junge Menschen aus NRW mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung beim Start in den Journalismus. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden von erfahrenen Medienprofis, vernetzen sich untereinander und entwickeln eigene Themen und Perspektiven – mit dem Schwerpunkt auf Lokal- und Regionaljournalismus. ## Bisherige *Erfolge* Seit 2020 haben wir mehr als 60 Nachwuchsjournalist\*innen in NRW begleitet, die heute bei WDR, Funke Mediengruppe, Deutschlandfunk, SAT.1 NRW, Handelsblatt, Cosmo u.v.m. arbeiten. Die Bewerbungsphase für das Camp 2026 ist bereits abgeschlossen. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Mentoring@NRW](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) # Mentoring@NRW NRW ist vielfältig. Sein Journalismus sollte es auch sein. Wir öffnen Türen für junge Menschen, die im Medienbetrieb zu oft vor verschlossenen stehen. © LFM Karrieretag Projektstatus: Aktiv Nordrhein-Westfalen ist eines der vielfältigsten Bundesländer Deutschlands, doch in Redaktionen spiegelt sich diese Realität nur unzureichend wider. Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte stehen beim Berufseinstieg vor besonderen Hürden: fehlende Netzwerke, ungleiche Zugänge und wenige Vorbilder. Zugleich suchen lokale und regionale Medien dringend nach Nachwuchs und vielfältigen Perspektiven, um ihre Relevanz für das Publikum vor Ort zu sichern. Mentoring@NRW setzt seit 2020 hier an: Wir begleiten, vernetzen und fördern junge Journalist\*innen gezielt beim Einstieg in den Beruf und stärken so die gesamte Medienlandschaft in NRW. Die Teilnehmenden der bisherigen Mentoring-Jahrgänge erhielten Unterstützung durch erfahrene Journalist\*innen aus der Region, lernten Redaktionen kennen und bauten ein eigenes berufliches Netzwerk auf. Lokalredaktionen und Medienhäuser wiederum lernten engagierte Nachwuchsjournalist\*innen kennen, die neue Perspektiven, transkulturelle Kompetenzen, crossmediale Zusatzqualifikationen und frische Ideen mitbrachten. ## Mentoring-Camp *NRW* Unser aktuelles Camp-Format unterstützt 15 junge Menschen aus NRW mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung beim Start in den Journalismus. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden von erfahrenen Medienprofis, vernetzen sich untereinander und entwickeln eigene Themen und Perspektiven – mit dem Schwerpunkt auf Lokal- und Regionaljournalismus. ## Bisherige *Erfolge* Seit 2020 haben wir mehr als 60 Nachwuchsjournalist\*innen in NRW begleitet, die heute bei WDR, Funke Mediengruppe, Deutschlandfunk, SAT.1 NRW, Handelsblatt, Cosmo u.v.m. arbeiten. Die Bewerbungsphase für das Camp 2026 ist bereits abgeschlossen. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Mentoring@NRW](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) # Mentoring@NRW NRW ist vielfältig. Sein Journalismus sollte es auch sein. Wir öffnen Türen für junge Menschen, die im Medienbetrieb zu oft vor verschlossenen stehen. © LFM Karrieretag Projektstatus: Aktiv Nordrhein-Westfalen ist eines der vielfältigsten Bundesländer Deutschlands, doch in Redaktionen spiegelt sich diese Realität nur unzureichend wider. Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte stehen beim Berufseinstieg vor besonderen Hürden: fehlende Netzwerke, ungleiche Zugänge und wenige Vorbilder. Zugleich suchen lokale und regionale Medien dringend nach Nachwuchs und vielfältigen Perspektiven, um ihre Relevanz für das Publikum vor Ort zu sichern. Mentoring@NRW setzt seit 2020 hier an: Wir begleiten, vernetzen und fördern junge Journalist\*innen gezielt beim Einstieg in den Beruf und stärken so die gesamte Medienlandschaft in NRW. Die Teilnehmenden der bisherigen Mentoring-Jahrgänge erhielten Unterstützung durch erfahrene Journalist\*innen aus der Region, lernten Redaktionen kennen und bauten ein eigenes berufliches Netzwerk auf. Lokalredaktionen und Medienhäuser wiederum lernten engagierte Nachwuchsjournalist\*innen kennen, die neue Perspektiven, transkulturelle Kompetenzen, crossmediale Zusatzqualifikationen und frische Ideen mitbrachten. ## Mentoring-Camp *NRW* Unser aktuelles Camp-Format unterstützt 15 junge Menschen aus NRW mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung beim Start in den Journalismus. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden von erfahrenen Medienprofis, vernetzen sich untereinander und entwickeln eigene Themen und Perspektiven – mit dem Schwerpunkt auf Lokal- und Regionaljournalismus. ## Bisherige *Erfolge* Seit 2020 haben wir mehr als 60 Nachwuchsjournalist\*innen in NRW begleitet, die heute bei WDR, Funke Mediengruppe, Deutschlandfunk, SAT.1 NRW, Handelsblatt, Cosmo u.v.m. arbeiten. Die Bewerbungsphase für das Camp 2026 ist bereits abgeschlossen. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Mentoring@NRW](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) # Mentoring@NRW NRW ist vielfältig. Sein Journalismus sollte es auch sein. Wir öffnen Türen für junge Menschen, die im Medienbetrieb zu oft vor verschlossenen stehen. © LFM Karrieretag Projektstatus: Aktiv Nordrhein-Westfalen ist eines der vielfältigsten Bundesländer Deutschlands, doch in Redaktionen spiegelt sich diese Realität nur unzureichend wider. Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte stehen beim Berufseinstieg vor besonderen Hürden: fehlende Netzwerke, ungleiche Zugänge und wenige Vorbilder. Zugleich suchen lokale und regionale Medien dringend nach Nachwuchs und vielfältigen Perspektiven, um ihre Relevanz für das Publikum vor Ort zu sichern. Mentoring@NRW setzt seit 2020 hier an: Wir begleiten, vernetzen und fördern junge Journalist\*innen gezielt beim Einstieg in den Beruf und stärken so die gesamte Medienlandschaft in NRW. Die Teilnehmenden der bisherigen Mentoring-Jahrgänge erhielten Unterstützung durch erfahrene Journalist\*innen aus der Region, lernten Redaktionen kennen und bauten ein eigenes berufliches Netzwerk auf. Lokalredaktionen und Medienhäuser wiederum lernten engagierte Nachwuchsjournalist\*innen kennen, die neue Perspektiven, transkulturelle Kompetenzen, crossmediale Zusatzqualifikationen und frische Ideen mitbrachten. ## Mentoring-Camp *NRW* Unser aktuelles Camp-Format unterstützt 15 junge Menschen aus NRW mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung beim Start in den Journalismus. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden von erfahrenen Medienprofis, vernetzen sich untereinander und entwickeln eigene Themen und Perspektiven – mit dem Schwerpunkt auf Lokal- und Regionaljournalismus. ## Bisherige *Erfolge* Seit 2020 haben wir mehr als 60 Nachwuchsjournalist\*innen in NRW begleitet, die heute bei WDR, Funke Mediengruppe, Deutschlandfunk, SAT.1 NRW, Handelsblatt, Cosmo u.v.m. arbeiten. Die Bewerbungsphase für das Camp 2026 ist bereits abgeschlossen. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Mentoring@NRW](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) # Mentoring@NRW NRW ist vielfältig. Sein Journalismus sollte es auch sein. Wir öffnen Türen für junge Menschen, die im Medienbetrieb zu oft vor verschlossenen stehen. © LFM Karrieretag Projektstatus: Aktiv Nordrhein-Westfalen ist eines der vielfältigsten Bundesländer Deutschlands, doch in Redaktionen spiegelt sich diese Realität nur unzureichend wider. Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte stehen beim Berufseinstieg vor besonderen Hürden: fehlende Netzwerke, ungleiche Zugänge und wenige Vorbilder. Zugleich suchen lokale und regionale Medien dringend nach Nachwuchs und vielfältigen Perspektiven, um ihre Relevanz für das Publikum vor Ort zu sichern. Mentoring@NRW setzt seit 2020 hier an: Wir begleiten, vernetzen und fördern junge Journalist\*innen gezielt beim Einstieg in den Beruf und stärken so die gesamte Medienlandschaft in NRW. Die Teilnehmenden der bisherigen Mentoring-Jahrgänge erhielten Unterstützung durch erfahrene Journalist\*innen aus der Region, lernten Redaktionen kennen und bauten ein eigenes berufliches Netzwerk auf. Lokalredaktionen und Medienhäuser wiederum lernten engagierte Nachwuchsjournalist\*innen kennen, die neue Perspektiven, transkulturelle Kompetenzen, crossmediale Zusatzqualifikationen und frische Ideen mitbrachten. ## Mentoring-Camp *NRW* Unser aktuelles Camp-Format unterstützt 15 junge Menschen aus NRW mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung beim Start in den Journalismus. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden von erfahrenen Medienprofis, vernetzen sich untereinander und entwickeln eigene Themen und Perspektiven – mit dem Schwerpunkt auf Lokal- und Regionaljournalismus. ## Bisherige *Erfolge* Seit 2020 haben wir mehr als 60 Nachwuchsjournalist\*innen in NRW begleitet, die heute bei WDR, Funke Mediengruppe, Deutschlandfunk, SAT.1 NRW, Handelsblatt, Cosmo u.v.m. arbeiten. Die Bewerbungsphase für das Camp 2026 ist bereits abgeschlossen. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Mentoring@NRW](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) # Mentoring@NRW NRW ist vielfältig. Sein Journalismus sollte es auch sein. Wir öffnen Türen für junge Menschen, die im Medienbetrieb zu oft vor verschlossenen stehen. © LFM Karrieretag Projektstatus: Aktiv Nordrhein-Westfalen ist eines der vielfältigsten Bundesländer Deutschlands, doch in Redaktionen spiegelt sich diese Realität nur unzureichend wider. Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte stehen beim Berufseinstieg vor besonderen Hürden: fehlende Netzwerke, ungleiche Zugänge und wenige Vorbilder. Zugleich suchen lokale und regionale Medien dringend nach Nachwuchs und vielfältigen Perspektiven, um ihre Relevanz für das Publikum vor Ort zu sichern. Mentoring@NRW setzt seit 2020 hier an: Wir begleiten, vernetzen und fördern junge Journalist\*innen gezielt beim Einstieg in den Beruf und stärken so die gesamte Medienlandschaft in NRW. Die Teilnehmenden der bisherigen Mentoring-Jahrgänge erhielten Unterstützung durch erfahrene Journalist\*innen aus der Region, lernten Redaktionen kennen und bauten ein eigenes berufliches Netzwerk auf. Lokalredaktionen und Medienhäuser wiederum lernten engagierte Nachwuchsjournalist\*innen kennen, die neue Perspektiven, transkulturelle Kompetenzen, crossmediale Zusatzqualifikationen und frische Ideen mitbrachten. ## Mentoring-Camp *NRW* Unser aktuelles Camp-Format unterstützt 15 junge Menschen aus NRW mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung beim Start in den Journalismus. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden von erfahrenen Medienprofis, vernetzen sich untereinander und entwickeln eigene Themen und Perspektiven – mit dem Schwerpunkt auf Lokal- und Regionaljournalismus. ## Bisherige *Erfolge* Seit 2020 haben wir mehr als 60 Nachwuchsjournalist\*innen in NRW begleitet, die heute bei WDR, Funke Mediengruppe, Deutschlandfunk, SAT.1 NRW, Handelsblatt, Cosmo u.v.m. arbeiten. Die Bewerbungsphase für das Camp 2026 ist bereits abgeschlossen. - © Astrid Piethan - © Astrid Piethan - © Astrid Piethan - © Schore Mehrdju - © Astrid Piethan - © Astrid Piethan ### Kontakt nrwmentoring@neuemedienmacher.de ### Titel Mentoring-Camp NRW ### Gefördert von ### Kontakt nrwmentoring@neuemedienmacher.de ### Titel Mentoring-Camp NRW ### Gefördert von ### Kontakt nrwmentoring@neuemedienmacher.de ### Titel Mentoring-Camp NRW ### Gefördert von ### Kontakt nrwmentoring@neuemedienmacher.de ### Titel Mentoring-Camp NRW ### Gefördert von ### Kontakt nrwmentoring@neuemedienmacher.de ### Titel Mentoring-Camp NRW ### Gefördert von ### Kontakt nrwmentoring@neuemedienmacher.de ### Titel Mentoring-Camp NRW ### Gefördert von ### Kontakt nrwmentoring@neuemedienmacher.de ### Titel Mentoring-Camp NRW ### Gefördert von ### Kontakt nrwmentoring@neuemedienmacher.de ### Titel Mentoring-Camp NRW ### Gefördert von ### Kontakt nrwmentoring@neuemedienmacher.de ### Titel Mentoring-Camp NRW ### Gefördert von 

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 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte)
 4. [Investigativjournalismus-Fellowship](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/investigativjournmalismus-fellowship)

# Investigativjournalismus-Fellowship

Wer investigativ recherchiert, braucht Zugang. Wir schaffen ihn – für Journalist\*innen, deren Perspektiven den Unterschied machen.

© Andreas Domma 

Projektstatus: Aktiv

## *Vielfalt* im Investigativjournalismus stärken

Investigativjournalismus braucht vielfältige Perspektiven. Journalist\*innen, die selbst Einwanderungsgeschichten, Rassismus- oder Armutserfahrungen mitbringen, erschließen Themen und Zugänge, die in vielen Redaktionen bislang fehlen. Genau das wollen wir fördern.

Bereits zum fünften Mal in Folge bieten wir in Kooperation mit Netzwerk Recherche das Investigativjournalismus-Fellowship an. Das rechercheorientierte Programm ermöglicht angehenden Investigativjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte, Rassismus- und/oder Armutserfahrungen den Zugang zu renommierten Rechercheredaktionen in ganz Deutschland.

**Das Fellowship umfasst:**  
Ein bezahltes Praktikum über drei Monate zwischen Mai und Dezember. Dazu ein Stipendium von mindestens 1.300 Euro pro Monat für den Lebensunterhalt, bestehend aus Praktikumsgehalt und einem aufstockenden Stipendium.

Ab April 2026 gibt es exklusive Workshops mit erfahrenen Investigativjournalist\*innen. Ergänzt wird das Programm durch strukturierte Begleitung: Peer-Learning mit anderen Fellows und Alumni sowie Vernetzung durch Netzwerk Recherche und die Neuen deutschen Medienmacherinnen.

**Diesjährige Partnerredaktionen**

- Der Spiegel
- DIE ZEIT
- LaboM team.recherche
- Süddeutsche Zeitung
- SWR
- taz
- ZDF Magazin Royale

## Bisherige *Erfolge*

Seit dem Start 2021 haben sich über 230 Personen auf das Investigativ-Fellowship beworben und wir haben 21 Journalist\*innen in insgesamt 12 Redaktionen vermittelt. Die Hälfte der Praktika wurde aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit verlängert.

Die Bewerbungsfrist für 2026 ist abgelaufen.

### Kontakt

<if@netzwerkrecherche.de>

### Titel

Investigativjournalismus-Fellowship 2026

### Trägerschaft & Finanzierung

Die Trägerschaft des Projekts liegt beim Verein Netzwerk Recherche e. V.   
Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung aus Projektmitteln von Netzwerk Recherche und tragen zusätzlich mit ehrenamtlicher Arbeit zur Durchführung des Projekts bei.

### Eine Kooperation mit

--- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Investigativjournalismus-Fellowship](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/investigativjournmalismus-fellowship) # Investigativjournalismus-Fellowship Wer investigativ recherchiert, braucht Zugang. Wir schaffen ihn – für Journalist\*innen, deren Perspektiven den Unterschied machen. © Andreas Domma Projektstatus: Aktiv ## *Vielfalt* im Investigativjournalismus stärken Investigativjournalismus braucht vielfältige Perspektiven. Journalist\*innen, die selbst Einwanderungsgeschichten, Rassismus- oder Armutserfahrungen mitbringen, erschließen Themen und Zugänge, die in vielen Redaktionen bislang fehlen. Genau das wollen wir fördern. Bereits zum fünften Mal in Folge bieten wir in Kooperation mit Netzwerk Recherche das Investigativjournalismus-Fellowship an. Das rechercheorientierte Programm ermöglicht angehenden Investigativjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte, Rassismus- und/oder Armutserfahrungen den Zugang zu renommierten Rechercheredaktionen in ganz Deutschland. **Das Fellowship umfasst:** Ein bezahltes Praktikum über drei Monate zwischen Mai und Dezember. Dazu ein Stipendium von mindestens 1.300 Euro pro Monat für den Lebensunterhalt, bestehend aus Praktikumsgehalt und einem aufstockenden Stipendium. Ab April 2026 gibt es exklusive Workshops mit erfahrenen Investigativjournalist\*innen. Ergänzt wird das Programm durch strukturierte Begleitung: Peer-Learning mit anderen Fellows und Alumni sowie Vernetzung durch Netzwerk Recherche und die Neuen deutschen Medienmacherinnen. **Diesjährige Partnerredaktionen** - Der Spiegel - DIE ZEIT - LaboM team.recherche - Süddeutsche Zeitung - SWR - taz - ZDF Magazin Royale ## Bisherige *Erfolge* Seit dem Start 2021 haben sich über 230 Personen auf das Investigativ-Fellowship beworben und wir haben 21 Journalist\*innen in insgesamt 12 Redaktionen vermittelt. Die Hälfte der Praktika wurde aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit verlängert. Die Bewerbungsfrist für 2026 ist abgelaufen. ### Kontakt  ### Titel Investigativjournalismus-Fellowship 2026 ### Trägerschaft & Finanzierung Die Trägerschaft des Projekts liegt beim Verein Netzwerk Recherche e. V. Die Neuen deutschen Medienmacher\\\*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung aus Projektmitteln von Netzwerk Recherche und tragen zusätzlich mit ehrenamtlicher Arbeit zur Durchführung des Projekts bei. ### Eine Kooperation mit --- page\_type: Project --- 1. \[Home\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \[Was wir machen\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. \[Projekte\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. \[Investigativjournalismus-Fellowship\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/investigativjournmalismus-fellowship) # Investigativjournalismus-Fellowship Wer investigativ recherchiert, braucht Zugang. Wir schaffen ihn – für Journalist\\\*innen, deren Perspektiven den Unterschied machen. © Andreas Domma Projektstatus: Aktiv ## \*Vielfalt\* im Investigativjournalismus stärken Investigativjournalismus braucht vielfältige Perspektiven. Journalist\\\*innen, die selbst Einwanderungsgeschichten, Rassismus- oder Armutserfahrungen mitbringen, erschließen Themen und Zugänge, die in vielen Redaktionen bislang fehlen. Genau das wollen wir fördern. Bereits zum fünften Mal in Folge bieten wir in Kooperation mit Netzwerk Recherche das Investigativjournalismus-Fellowship an. Das rechercheorientierte Programm ermöglicht angehenden Investigativjournalist\\\*innen mit Einwanderungsgeschichte, Rassismus- und/oder Armutserfahrungen den Zugang zu renommierten Rechercheredaktionen in ganz Deutschland. \*\*Das Fellowship umfasst:\*\* Ein bezahltes Praktikum über drei Monate zwischen Mai und Dezember. Dazu ein Stipendium von mindestens 1.300 Euro pro Monat für den Lebensunterhalt, bestehend aus Praktikumsgehalt und einem aufstockenden Stipendium. Ab April 2026 gibt es exklusive Workshops mit erfahrenen Investigativjournalist\\\*innen. Ergänzt wird das Programm durch strukturierte Begleitung: Peer-Learning mit anderen Fellows und Alumni sowie Vernetzung durch Netzwerk Recherche und die Neuen deutschen Medienmacherinnen. \*\*Diesjährige Partnerredaktionen\*\* - Der Spiegel - DIE ZEIT - LaboM team.recherche - Süddeutsche Zeitung - SWR - taz - ZDF Magazin Royale ## Bisherige \*Erfolge\* Seit dem Start 2021 haben sich über 230 Personen auf das Investigativ-Fellowship beworben und wir haben 21 Journalist\\\*innen in insgesamt 12 Redaktionen vermittelt. Die Hälfte der Praktika wurde aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit verlängert. Die Bewerbungsfrist für 2026 ist abgelaufen. ### Kontakt ### Titel Investigativjournalismus-Fellowship 2026 ### Trägerschaft & Finanzierung Die Trägerschaft des Projekts liegt beim Verein Netzwerk Recherche e. V. Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung aus Projektmitteln von Netzwerk Recherche und tragen zusätzlich mit ehrenamtlicher Arbeit zur Durchführung des Projekts bei. ### Eine Kooperation mit --- page\\\_type: Project --- 1. \\\[Home\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\[Was wir machen\\\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. \\\[Projekte\\\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. \\\[Investigativjournalismus-Fellowship\\\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/investigativjournmalismus-fellowship) # Investigativjournalismus-Fellowship Wer investigativ recherchiert, braucht Zugang. Wir schaffen ihn – für Journalist\\\\\\\*innen, deren Perspektiven den Unterschied machen. © Andreas Domma Projektstatus: Aktiv ## \\\*Vielfalt\\\* im Investigativjournalismus stärken Investigativjournalismus braucht vielfältige Perspektiven. Journalist\\\\\\\*innen, die selbst Einwanderungsgeschichten, Rassismus- oder Armutserfahrungen mitbringen, erschließen Themen und Zugänge, die in vielen Redaktionen bislang fehlen. Genau das wollen wir fördern. Bereits zum fünften Mal in Folge bieten wir in Kooperation mit Netzwerk Recherche das Investigativjournalismus-Fellowship an. Das rechercheorientierte Programm ermöglicht angehenden Investigativjournalist\\\\\\\*innen mit Einwanderungsgeschichte, Rassismus- und/oder Armutserfahrungen den Zugang zu renommierten Rechercheredaktionen in ganz Deutschland. \\\*\\\*Das Fellowship umfasst:\\\*\\\* Ein bezahltes Praktikum über drei Monate zwischen Mai und Dezember. Dazu ein Stipendium von mindestens 1.300 Euro pro Monat für den Lebensunterhalt, bestehend aus Praktikumsgehalt und einem aufstockenden Stipendium. Ab April 2026 gibt es exklusive Workshops mit erfahrenen Investigativjournalist\\\\\\\*innen. Ergänzt wird das Programm durch strukturierte Begleitung: Peer-Learning mit anderen Fellows und Alumni sowie Vernetzung durch Netzwerk Recherche und die Neuen deutschen Medienmacherinnen. \\\*\\\*Diesjährige Partnerredaktionen\\\*\\\* - Der Spiegel - DIE ZEIT - LaboM team.recherche - Süddeutsche Zeitung - SWR - taz - ZDF Magazin Royale ## Bisherige \\\*Erfolge\\\* Seit dem Start 2021 haben sich über 230 Personen auf das Investigativ-Fellowship beworben und wir haben 21 Journalist\\\\\\\*innen in insgesamt 12 Redaktionen vermittelt. Die Hälfte der Praktika wurde aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit verlängert. Die Bewerbungsfrist für 2026 ist abgelaufen. ### Kontakt ### Titel Investigativjournalismus-Fellowship 2026 ### Trägerschaft & Finanzierung Die Trägerschaft des Projekts liegt beim Verein Netzwerk Recherche e. V. Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung aus Projektmitteln von Netzwerk Recherche und tragen zusätzlich mit ehrenamtlicher Arbeit zur Durchführung des Projekts bei. ### Eine Kooperation mit --- page\\\\\\\_type: Project --- 1. \\\\\\\[Home\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\\\\\[Was wir machen\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. \\\\\\\[Projekte\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. \\\\\\\[Investigativjournalismus-Fellowship\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/investigativjournmalismus-fellowship) # Investigativjournalismus-Fellowship Wer investigativ recherchiert, braucht Zugang. Wir schaffen ihn – für Journalist\\\\\\\\\\\\\\\*innen, deren Perspektiven den Unterschied machen. © Andreas Domma Projektstatus: Aktiv ## \\\\\\\*Vielfalt\\\\\\\* im Investigativjournalismus stärken Investigativjournalismus braucht vielfältige Perspektiven. Journalist\\\\\\\\\\\\\\\*innen, die selbst Einwanderungsgeschichten, Rassismus- oder Armutserfahrungen mitbringen, erschließen Themen und Zugänge, die in vielen Redaktionen bislang fehlen. Genau das wollen wir fördern. Bereits zum fünften Mal in Folge bieten wir in Kooperation mit Netzwerk Recherche das Investigativjournalismus-Fellowship an. Das rechercheorientierte Programm ermöglicht angehenden Investigativjournalist\\\\\\\\\\\\\\\*innen mit Einwanderungsgeschichte, Rassismus- und/oder Armutserfahrungen den Zugang zu renommierten Rechercheredaktionen in ganz Deutschland. \\\\\\\*\\\\\\\*Das Fellowship umfasst:\\\\\\\*\\\\\\\* Ein bezahltes Praktikum über drei Monate zwischen Mai und Dezember. Dazu ein Stipendium von mindestens 1.300 Euro pro Monat für den Lebensunterhalt, bestehend aus Praktikumsgehalt und einem aufstockenden Stipendium. Ab April 2026 gibt es exklusive Workshops mit erfahrenen Investigativjournalist\\\\\\\\\\\\\\\*innen. Ergänzt wird das Programm durch strukturierte Begleitung: Peer-Learning mit anderen Fellows und Alumni sowie Vernetzung durch Netzwerk Recherche und die Neuen deutschen Medienmacherinnen. \\\\\\\*\\\\\\\*Diesjährige Partnerredaktionen\\\\\\\*\\\\\\\* - Der Spiegel - DIE ZEIT - LaboM team.recherche - Süddeutsche Zeitung - SWR - taz - ZDF Magazin Royale ## Bisherige \\\\\\\*Erfolge\\\\\\\* Seit dem Start 2021 haben sich über 230 Personen auf das Investigativ-Fellowship beworben und wir haben 21 Journalist\\\\\\\\\\\\\\\*innen in insgesamt 12 Redaktionen vermittelt. Die Hälfte der Praktika wurde aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit verlängert. Die Bewerbungsfrist für 2026 ist abgelaufen. ### Kontakt ### Titel Investigativjournalismus-Fellowship 2026 ### Trägerschaft & Finanzierung Die Trägerschaft des Projekts liegt beim Verein Netzwerk Recherche e. V. Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung aus Projektmitteln von Netzwerk Recherche und tragen zusätzlich mit ehrenamtlicher Arbeit zur Durchführung des Projekts bei. ### Eine Kooperation mit --- page\\\\\\\\\\\\\\\_type: Project --- 1. \\\\\\\\\\\\\\\[Home\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\\\\\\\\\\\\\[Was wir machen\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. \\\\\\\\\\\\\\\[Projekte\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. \\\\\\\\\\\\\\\[Investigativjournalismus-Fellowship\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/investigativjournmalismus-fellowship) # Investigativjournalismus-Fellowship Wer investigativ recherchiert, braucht Zugang. Wir schaffen ihn – für Journalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen, deren Perspektiven den Unterschied machen. © Andreas Domma Projektstatus: Aktiv ## \\\\\\\\\\\\\\\*Vielfalt\\\\\\\\\\\\\\\* im Investigativjournalismus stärken Investigativjournalismus braucht vielfältige Perspektiven. Journalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen, die selbst Einwanderungsgeschichten, Rassismus- oder Armutserfahrungen mitbringen, erschließen Themen und Zugänge, die in vielen Redaktionen bislang fehlen. Genau das wollen wir fördern. Bereits zum fünften Mal in Folge bieten wir in Kooperation mit Netzwerk Recherche das Investigativjournalismus-Fellowship an. Das rechercheorientierte Programm ermöglicht angehenden Investigativjournalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen mit Einwanderungsgeschichte, Rassismus- und/oder Armutserfahrungen den Zugang zu renommierten Rechercheredaktionen in ganz Deutschland. \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Das Fellowship umfasst:\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* Ein bezahltes Praktikum über drei Monate zwischen Mai und Dezember. Dazu ein Stipendium von mindestens 1.300 Euro pro Monat für den Lebensunterhalt, bestehend aus Praktikumsgehalt und einem aufstockenden Stipendium. Ab April 2026 gibt es exklusive Workshops mit erfahrenen Investigativjournalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen. Ergänzt wird das Programm durch strukturierte Begleitung: Peer-Learning mit anderen Fellows und Alumni sowie Vernetzung durch Netzwerk Recherche und die Neuen deutschen Medienmacherinnen. \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Diesjährige Partnerredaktionen\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* - Der Spiegel - DIE ZEIT - LaboM team.recherche - Süddeutsche Zeitung - SWR - taz - ZDF Magazin Royale ## Bisherige \\\\\\\\\\\\\\\*Erfolge\\\\\\\\\\\\\\\* Seit dem Start 2021 haben sich über 230 Personen auf das Investigativ-Fellowship beworben und wir haben 21 Journalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen in insgesamt 12 Redaktionen vermittelt. Die Hälfte der Praktika wurde aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit verlängert. Die Bewerbungsfrist für 2026 ist abgelaufen. ### Kontakt ### Titel Investigativjournalismus-Fellowship 2026 ### Trägerschaft & Finanzierung Die Trägerschaft des Projekts liegt beim Verein Netzwerk Recherche e. V. Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung aus Projektmitteln von Netzwerk Recherche und tragen zusätzlich mit ehrenamtlicher Arbeit zur Durchführung des Projekts bei. ### Eine Kooperation mit --- page\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_type: Project --- 1. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Home\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Was wir machen\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Projekte\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Investigativjournalismus-Fellowship\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/investigativjournmalismus-fellowship) # Investigativjournalismus-Fellowship Wer investigativ recherchiert, braucht Zugang. Wir schaffen ihn – für Journalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen, deren Perspektiven den Unterschied machen. © Andreas Domma Projektstatus: Aktiv ## \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Vielfalt\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* im Investigativjournalismus stärken Investigativjournalismus braucht vielfältige Perspektiven. Journalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen, die selbst Einwanderungsgeschichten, Rassismus- oder Armutserfahrungen mitbringen, erschließen Themen und Zugänge, die in vielen Redaktionen bislang fehlen. Genau das wollen wir fördern. Bereits zum fünften Mal in Folge bieten wir in Kooperation mit Netzwerk Recherche das Investigativjournalismus-Fellowship an. Das rechercheorientierte Programm ermöglicht angehenden Investigativjournalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen mit Einwanderungsgeschichte, Rassismus- und/oder Armutserfahrungen den Zugang zu renommierten Rechercheredaktionen in ganz Deutschland. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Das Fellowship umfasst:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Ein bezahltes Praktikum über drei Monate zwischen Mai und Dezember. Dazu ein Stipendium von mindestens 1.300 Euro pro Monat für den Lebensunterhalt, bestehend aus Praktikumsgehalt und einem aufstockenden Stipendium. Ab April 2026 gibt es exklusive Workshops mit erfahrenen Investigativjournalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen. Ergänzt wird das Programm durch strukturierte Begleitung: Peer-Learning mit anderen Fellows und Alumni sowie Vernetzung durch Netzwerk Recherche und die Neuen deutschen Medienmacherinnen. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Diesjährige Partnerredaktionen\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* - Der Spiegel - DIE ZEIT - LaboM team.recherche - Süddeutsche Zeitung - SWR - taz - ZDF Magazin Royale ## Bisherige \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Erfolge\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Seit dem Start 2021 haben sich über 230 Personen auf das Investigativ-Fellowship beworben und wir haben 21 Journalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen in insgesamt 12 Redaktionen vermittelt. Die Hälfte der Praktika wurde aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit verlängert. Die Bewerbungsfrist für 2026 ist abgelaufen. ### Kontakt ### Titel Investigativjournalismus-Fellowship 2026 ### Trägerschaft & Finanzierung Die Trägerschaft des Projekts liegt beim Verein Netzwerk Recherche e. V. Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung aus Projektmitteln von Netzwerk Recherche und tragen zusätzlich mit ehrenamtlicher Arbeit zur Durchführung des Projekts bei. ### Eine Kooperation mit ### Gefördert von Der Fellowship-Durchgang 2026 wird gefördert von der Olin gGmbH, der Freudenberg Stiftung, der Commerzbank-Stiftung und dem Unternehmensgründer Thomas Wüst.### Gefördert von Der Fellowship-Durchgang 2026 wird gefördert von der Olin gGmbH, der Freudenberg Stiftung, der Commerzbank-Stiftung und dem Unternehmensgründer Thomas Wüst.### Gefördert von Der Fellowship-Durchgang 2026 wird gefördert von der Olin gGmbH, der Freudenberg Stiftung, der Commerzbank-Stiftung und dem Unternehmensgründer Thomas Wüst.### Gefördert von Der Fellowship-Durchgang 2026 wird gefördert von der Olin gGmbH, der Freudenberg Stiftung, der Commerzbank-Stiftung und dem Unternehmensgründer Thomas Wüst.### Gefördert von Der Fellowship-Durchgang 2026 wird gefördert von der Olin gGmbH, der Freudenberg Stiftung, der Commerzbank-Stiftung und dem Unternehmensgründer Thomas Wüst.### Gefördert von Der Fellowship-Durchgang 2026 wird gefördert von der Olin gGmbH, der Freudenberg Stiftung, der Commerzbank-Stiftung und dem Unternehmensgründer Thomas Wüst.### Gefördert von

Der Fellowship-Durchgang 2026 wird gefördert von der Olin gGmbH, der Freudenberg Stiftung, der Commerzbank-Stiftung und dem Unternehmensgründer Thomas Wüst.

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen)
 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte)
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# Schutzkodex

Der Schutzkodex verpflichtet Medienhäuser zum Schutz ihrer Mitarbeitenden vor Hass, Bedrohung und Gewalt und stärkt damit die Pressefreiheit in Deutschland.

© Frederike van der Straeten 

Projektstatus: Aktiv

Hass und Hetze auf Social Media, Morddrohungen per E-Mail, körperliche Übergriffe auf der Straße, die Gewalt gegen Medienschaffende ist besorgniserregend hoch. Für Journalist\*innen, die zur Zielscheibe werden, ist die Bedrohung eine massive Belastung. Das gefährdet nicht nur ihre tägliche Arbeit, sondern die Pressefreiheit insgesamt.

Die Initiative Schutzkodex wurde von Reporter ohne Grenzen, der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, den Neuen deutschen Medienmacher\*innen e.V. und dem Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e. V. ins Leben gerufen.

## *Was* ist der Schutzkodex?

Der Schutzkodex umfasst Standards für Medienhäuser und konkrete Maßnahmen zur Unterstützung von Journalist\*innen. Die beigetretenen Medienhäuser stellen ihren Mitarbeitenden unter anderem eine verlagsinterne Ansprechperson für Bedrohungen und Angriffe zur Verfügung, leisten psychologische und juristische Unterstützung und organisieren ihren Angestellten gegebenenfalls Personenschutz.

## *Wer* ist dabei?

Seit 2021 sind Der Spiegel, Correctiv, dpa, FragdenStaat, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche-Zeitung, taz, Weserkurier, Funke Mediengruppe, Südwestdeutsche Medienholding und Die Zeit der Initiative beigetreten.

## Mitglied werden

Medienhäuser, die sich dem Schutzkodex ebenfalls anschließen wollen, können sich an die Mitglieder der Initiative wenden. [Zum Schutzkodex](https://schutzkodex.de/)

## Austausch für *betroffene* Journalist\*innen

Wir schaffen geschützte Räume für Journalist\*innen, die von Hassrede und Übergriffen betroffen sind. Dort können sie Erfahrungen teilen, Unterstützung finden und gemeinsam Handlungsstrategien entwickeln. Bei Interesse an <info@neuemedienmacher.de>

Unsere Tipps##  *Hilfe* in Bedrohungslagen 

- [  Tipps für Betroffene   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-betroffene)
- [  Tipps für Redaktionen   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-redaktionen)
- [  Tipps für Community-Arbeit   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-community-arbeit)
- [  Weitere Anlaufstellen für Medienschaffende   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/hilfe-in-bedrohungslagen)

### Kontakt

<info@neuemedienmacher.de>

### Titel

Schutzkodex

### In Kooperation mit



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  4. [No Hate Speech Movement](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/no-hate-speech-movement)

#  No Hate Speech Movement 

Aufklärung und starke Allianzen gegen Hassrede

© Schore Mehrdju  

Projektstatus: Abgeschlossen 

Von 2016 bis 2024 waren die Neuen deutschen Medienmacher\*innen Projektträger des No Hate Speech Movement . Das Projekt verfolgte drei zentrale Ansätze: Aufklärung, die Bildung starker Allianzen gegen Desinformation und Hate Speech sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch Kampagnenarbeit. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen etablierten sich dabei als Anlaufstelle für Betroffene von Hass im Netz.

## Zielgruppen und *Partnerschaften*

Um Hass und Desinformation im Netz wirksam zu bekämpfen, etablierten die NdM das Nationale Komitee. Darin arbeiteten Akteur\*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam und multidisziplinär an Strategien, mit denen Hate Speech und Desinformationen nachhaltig bekämpft werden konnten.

Die No Hate Speech Movement arbeitete eng mit Medienschaffenden, zivilgesellschaftlich Engagierten, gemeinnützigen Vereinen und migrantischen Selbstorganisationen zusammen. Ebenso wurden Menschen unterstützt, die von digitaler Gewalt betroffen waren. Multiplikator\*innen wurden im Rahmen des Projekts als No-Hate-Speech-Trainer\*innen ausgebildet, um die Reichweite der Arbeit nachhaltig zu vergrößern.

## *Erfolge* und Materialien 

In über 50 Vorträgen und Workshops klärte das Projektteam über Hate Speech und den Umgang damit auf. Europaweite Kampagnen ergänzten die Bildungsarbeit auf internationaler Ebene. Als besonders nachgefragte Ressource erschien die Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm" in neun Auflagen. Darüber hinaus wurde ein Online-Helpdesk mit praxisnahen Gegenstrategien gegen Hass im Netz entwickelt.   

Die Handreichung „Feindbild Migration: Falschinformationen, die unsere Einwanderungsgesellschaft bedrohen“ stellte 2024 zehn gängige Narrative gegen die Einwanderungsgesellschaft und fundierte Gegenargumente vor.   

Das langjährige Wissen des Projekts ist in unseren Bereich [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz) eingeflossen.

## Auszeichnungen

No Hate Speech Movement wurde 2017 mit dem Pädagogischen Medienpreis und 2020 dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet.

### Titel

No Hate Speech 2020 – 2024: Die Würde des Menschen ist unhassbar

### Laufzeit

01.01.2020 – 31.12.2024

### initiiert von:

--- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [No Hate Speech Movement](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/no-hate-speech-movement) # No Hate Speech Movement Aufklärung und starke Allianzen gegen Hassrede © Schore Mehrdju Projektstatus: Abgeschlossen Von 2016 bis 2024 waren die Neuen deutschen Medienmacher\*innen Projektträger des No Hate Speech Movement . Das Projekt verfolgte drei zentrale Ansätze: Aufklärung, die Bildung starker Allianzen gegen Desinformation und Hate Speech sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch Kampagnenarbeit. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen etablierten sich dabei als Anlaufstelle für Betroffene von Hass im Netz. ## Zielgruppen und *Partnerschaften* Um Hass und Desinformation im Netz wirksam zu bekämpfen, etablierten die NdM das Nationale Komitee. Darin arbeiteten Akteur\*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam und multidisziplinär an Strategien, mit denen Hate Speech und Desinformationen nachhaltig bekämpft werden konnten. Die No Hate Speech Movement arbeitete eng mit Medienschaffenden, zivilgesellschaftlich Engagierten, gemeinnützigen Vereinen und migrantischen Selbstorganisationen zusammen. Ebenso wurden Menschen unterstützt, die von digitaler Gewalt betroffen waren. Multiplikator\*innen wurden im Rahmen des Projekts als No-Hate-Speech-Trainer\*innen ausgebildet, um die Reichweite der Arbeit nachhaltig zu vergrößern. ## *Erfolge* und Materialien In über 50 Vorträgen und Workshops klärte das Projektteam über Hate Speech und den Umgang damit auf. Europaweite Kampagnen ergänzten die Bildungsarbeit auf internationaler Ebene. Als besonders nachgefragte Ressource erschien die Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm" in neun Auflagen. Darüber hinaus wurde ein Online-Helpdesk mit praxisnahen Gegenstrategien gegen Hass im Netz entwickelt. Die Handreichung „Feindbild Migration: Falschinformationen, die unsere Einwanderungsgesellschaft bedrohen“ stellte 2024 zehn gängige Narrative gegen die Einwanderungsgesellschaft und fundierte Gegenargumente vor. Das langjährige Wissen des Projekts ist in unseren Bereich [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz) eingeflossen. ## Auszeichnungen No Hate Speech Movement wurde 2017 mit dem Pädagogischen Medienpreis und 2020 dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet. ### Titel No Hate Speech 2020 – 2024: Die Würde des Menschen ist unhassbar ### Laufzeit 01.01.2020 – 31.12.2024 ### initiiert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. 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Die No Hate Speech Movement arbeitete eng mit Medienschaffenden, zivilgesellschaftlich Engagierten, gemeinnützigen Vereinen und migrantischen Selbstorganisationen zusammen. Ebenso wurden Menschen unterstützt, die von digitaler Gewalt betroffen waren. Multiplikator\*innen wurden im Rahmen des Projekts als No-Hate-Speech-Trainer\*innen ausgebildet, um die Reichweite der Arbeit nachhaltig zu vergrößern. ## *Erfolge* und Materialien In über 50 Vorträgen und Workshops klärte das Projektteam über Hate Speech und den Umgang damit auf. Europaweite Kampagnen ergänzten die Bildungsarbeit auf internationaler Ebene. Als besonders nachgefragte Ressource erschien die Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm" in neun Auflagen. Darüber hinaus wurde ein Online-Helpdesk mit praxisnahen Gegenstrategien gegen Hass im Netz entwickelt. Die Handreichung „Feindbild Migration: Falschinformationen, die unsere Einwanderungsgesellschaft bedrohen“ stellte 2024 zehn gängige Narrative gegen die Einwanderungsgesellschaft und fundierte Gegenargumente vor. Das langjährige Wissen des Projekts ist in unseren Bereich [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz) eingeflossen. ## Auszeichnungen No Hate Speech Movement wurde 2017 mit dem Pädagogischen Medienpreis und 2020 dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet. ### Titel No Hate Speech 2020 – 2024: Die Würde des Menschen ist unhassbar ### Laufzeit 01.01.2020 – 31.12.2024 ### initiiert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. 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Die No Hate Speech Movement arbeitete eng mit Medienschaffenden, zivilgesellschaftlich Engagierten, gemeinnützigen Vereinen und migrantischen Selbstorganisationen zusammen. Ebenso wurden Menschen unterstützt, die von digitaler Gewalt betroffen waren. Multiplikator\*innen wurden im Rahmen des Projekts als No-Hate-Speech-Trainer\*innen ausgebildet, um die Reichweite der Arbeit nachhaltig zu vergrößern. ## *Erfolge* und Materialien In über 50 Vorträgen und Workshops klärte das Projektteam über Hate Speech und den Umgang damit auf. Europaweite Kampagnen ergänzten die Bildungsarbeit auf internationaler Ebene. Als besonders nachgefragte Ressource erschien die Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm" in neun Auflagen. Darüber hinaus wurde ein Online-Helpdesk mit praxisnahen Gegenstrategien gegen Hass im Netz entwickelt. Die Handreichung „Feindbild Migration: Falschinformationen, die unsere Einwanderungsgesellschaft bedrohen“ stellte 2024 zehn gängige Narrative gegen die Einwanderungsgesellschaft und fundierte Gegenargumente vor. Das langjährige Wissen des Projekts ist in unseren Bereich [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz) eingeflossen. ## Auszeichnungen No Hate Speech Movement wurde 2017 mit dem Pädagogischen Medienpreis und 2020 dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet. ### Titel No Hate Speech 2020 – 2024: Die Würde des Menschen ist unhassbar ### Laufzeit 01.01.2020 – 31.12.2024 ### initiiert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. 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Die No Hate Speech Movement arbeitete eng mit Medienschaffenden, zivilgesellschaftlich Engagierten, gemeinnützigen Vereinen und migrantischen Selbstorganisationen zusammen. Ebenso wurden Menschen unterstützt, die von digitaler Gewalt betroffen waren. Multiplikator\*innen wurden im Rahmen des Projekts als No-Hate-Speech-Trainer\*innen ausgebildet, um die Reichweite der Arbeit nachhaltig zu vergrößern. ## *Erfolge* und Materialien In über 50 Vorträgen und Workshops klärte das Projektteam über Hate Speech und den Umgang damit auf. Europaweite Kampagnen ergänzten die Bildungsarbeit auf internationaler Ebene. Als besonders nachgefragte Ressource erschien die Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm" in neun Auflagen. Darüber hinaus wurde ein Online-Helpdesk mit praxisnahen Gegenstrategien gegen Hass im Netz entwickelt. Die Handreichung „Feindbild Migration: Falschinformationen, die unsere Einwanderungsgesellschaft bedrohen“ stellte 2024 zehn gängige Narrative gegen die Einwanderungsgesellschaft und fundierte Gegenargumente vor. Das langjährige Wissen des Projekts ist in unseren Bereich [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz) eingeflossen. ## Auszeichnungen No Hate Speech Movement wurde 2017 mit dem Pädagogischen Medienpreis und 2020 dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet. ### Titel No Hate Speech 2020 – 2024: Die Würde des Menschen ist unhassbar ### Laufzeit 01.01.2020 – 31.12.2024 ### initiiert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. 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Die No Hate Speech Movement arbeitete eng mit Medienschaffenden, zivilgesellschaftlich Engagierten, gemeinnützigen Vereinen und migrantischen Selbstorganisationen zusammen. Ebenso wurden Menschen unterstützt, die von digitaler Gewalt betroffen waren. Multiplikator\*innen wurden im Rahmen des Projekts als No-Hate-Speech-Trainer\*innen ausgebildet, um die Reichweite der Arbeit nachhaltig zu vergrößern. ## *Erfolge* und Materialien In über 50 Vorträgen und Workshops klärte das Projektteam über Hate Speech und den Umgang damit auf. Europaweite Kampagnen ergänzten die Bildungsarbeit auf internationaler Ebene. Als besonders nachgefragte Ressource erschien die Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm" in neun Auflagen. Darüber hinaus wurde ein Online-Helpdesk mit praxisnahen Gegenstrategien gegen Hass im Netz entwickelt. 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Die No Hate Speech Movement arbeitete eng mit Medienschaffenden, zivilgesellschaftlich Engagierten, gemeinnützigen Vereinen und migrantischen Selbstorganisationen zusammen. Ebenso wurden Menschen unterstützt, die von digitaler Gewalt betroffen waren. Multiplikator\*innen wurden im Rahmen des Projekts als No-Hate-Speech-Trainer\*innen ausgebildet, um die Reichweite der Arbeit nachhaltig zu vergrößern. ## *Erfolge* und Materialien In über 50 Vorträgen und Workshops klärte das Projektteam über Hate Speech und den Umgang damit auf. Europaweite Kampagnen ergänzten die Bildungsarbeit auf internationaler Ebene. Als besonders nachgefragte Ressource erschien die Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm" in neun Auflagen. Darüber hinaus wurde ein Online-Helpdesk mit praxisnahen Gegenstrategien gegen Hass im Netz entwickelt. Die Handreichung „Feindbild Migration: Falschinformationen, die unsere Einwanderungsgesellschaft bedrohen“ stellte 2024 zehn gängige Narrative gegen die Einwanderungsgesellschaft und fundierte Gegenargumente vor. Das langjährige Wissen des Projekts ist in unseren Bereich [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz) eingeflossen. ## Auszeichnungen No Hate Speech Movement wurde 2017 mit dem Pädagogischen Medienpreis und 2020 dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet. ### Titel No Hate Speech 2020 – 2024: Die Würde des Menschen ist unhassbar ### Laufzeit 01.01.2020 – 31.12.2024 ### initiiert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. 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Die No Hate Speech Movement arbeitete eng mit Medienschaffenden, zivilgesellschaftlich Engagierten, gemeinnützigen Vereinen und migrantischen Selbstorganisationen zusammen. Ebenso wurden Menschen unterstützt, die von digitaler Gewalt betroffen waren. Multiplikator\*innen wurden im Rahmen des Projekts als No-Hate-Speech-Trainer\*innen ausgebildet, um die Reichweite der Arbeit nachhaltig zu vergrößern. ## *Erfolge* und Materialien In über 50 Vorträgen und Workshops klärte das Projektteam über Hate Speech und den Umgang damit auf. Europaweite Kampagnen ergänzten die Bildungsarbeit auf internationaler Ebene. Als besonders nachgefragte Ressource erschien die Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm" in neun Auflagen. Darüber hinaus wurde ein Online-Helpdesk mit praxisnahen Gegenstrategien gegen Hass im Netz entwickelt. Die Handreichung „Feindbild Migration: Falschinformationen, die unsere Einwanderungsgesellschaft bedrohen“ stellte 2024 zehn gängige Narrative gegen die Einwanderungsgesellschaft und fundierte Gegenargumente vor. Das langjährige Wissen des Projekts ist in unseren Bereich [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz) eingeflossen. ## Auszeichnungen No Hate Speech Movement wurde 2017 mit dem Pädagogischen Medienpreis und 2020 dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet. ### Titel No Hate Speech 2020 – 2024: Die Würde des Menschen ist unhassbar ### Laufzeit 01.01.2020 – 31.12.2024 ### initiiert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [No Hate Speech Movement](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/no-hate-speech-movement) # No Hate Speech Movement Aufklärung und starke Allianzen gegen Hassrede © Schore Mehrdju Projektstatus: Abgeschlossen Von 2016 bis 2024 waren die Neuen deutschen Medienmacher\*innen Projektträger des No Hate Speech Movement . Das Projekt verfolgte drei zentrale Ansätze: Aufklärung, die Bildung starker Allianzen gegen Desinformation und Hate Speech sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch Kampagnenarbeit. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen etablierten sich dabei als Anlaufstelle für Betroffene von Hass im Netz. ## Zielgruppen und *Partnerschaften* Um Hass und Desinformation im Netz wirksam zu bekämpfen, etablierten die NdM das Nationale Komitee. Darin arbeiteten Akteur\*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam und multidisziplinär an Strategien, mit denen Hate Speech und Desinformationen nachhaltig bekämpft werden konnten. Die No Hate Speech Movement arbeitete eng mit Medienschaffenden, zivilgesellschaftlich Engagierten, gemeinnützigen Vereinen und migrantischen Selbstorganisationen zusammen. Ebenso wurden Menschen unterstützt, die von digitaler Gewalt betroffen waren. Multiplikator\*innen wurden im Rahmen des Projekts als No-Hate-Speech-Trainer\*innen ausgebildet, um die Reichweite der Arbeit nachhaltig zu vergrößern. ## *Erfolge* und Materialien In über 50 Vorträgen und Workshops klärte das Projektteam über Hate Speech und den Umgang damit auf. Europaweite Kampagnen ergänzten die Bildungsarbeit auf internationaler Ebene. Als besonders nachgefragte Ressource erschien die Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm" in neun Auflagen. Darüber hinaus wurde ein Online-Helpdesk mit praxisnahen Gegenstrategien gegen Hass im Netz entwickelt. Die Handreichung „Feindbild Migration: Falschinformationen, die unsere Einwanderungsgesellschaft bedrohen“ stellte 2024 zehn gängige Narrative gegen die Einwanderungsgesellschaft und fundierte Gegenargumente vor. Das langjährige Wissen des Projekts ist in unseren Bereich [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz) eingeflossen. ## Auszeichnungen No Hate Speech Movement wurde 2017 mit dem Pädagogischen Medienpreis und 2020 dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet. ### Titel No Hate Speech 2020 – 2024: Die Würde des Menschen ist unhassbar ### Laufzeit 01.01.2020 – 31.12.2024 ### initiiert von: ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ### Gefördert von: ### Ko-Förderung: ### Gefördert von:

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  4. [Spotlight-Workshops](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/spotlight-workshops)

#  Spotlight-Workshops 

Migrantische Perspektiven werden in der öffentlichen Debatte häufig vernachlässigt. Trotz erheblichen ehrenamtlichen Engagements finden die Themen von Migrant\*innenselbstorganisationen (MSOs) in der medialen Berichterstattung kaum Erwähnung. Stattdessen wurden Migrant\*innen oft problematisierend dargestellt, während ihre aktiven gesellschaftlichen Beiträge in der öffentlichen Wahrnehmung untergingen.

(c) Laurent Hoffmann  

Projektstatus: Abgeschlossen 

## Ansatz und *Ziele*

Mit Spotlight stärkten die Neuen deutschen Medienmacher\*innen migrantische Selbstorganisationen in ihrer Medienarbeit. Ziel war es, die mediale Sichtbarkeit und Repräsentation von MSOs zu verbessern und Organisationen aus marginalisierten Gruppen in ihrem öffentlichen Auftritt zu fördern.

In praxisnahen Online-Workshops vermittelten Expert\*innen mit eigener Migrationsgeschichte Wissen zu Social Media, diskriminierungssensibler Sprache, Öffentlichkeitsarbeit und Message Building. So wurden Vereine und Initiativen dabei unterstützt, ihre Anliegen sichtbarer und wirksamer in die öffentliche Debatte einzubringen.

## *Erfolge*

Die kostenlosen, eintägigen Online-Workshops fanden auf Deutsch statt und richteten sich an MSOs, die proaktiv, selbstbewusst und professionell mit Medien und Öffentlichkeit umgehen wollten. Dabei kamen Medienexpert\*innen und Trainer\*innen aus dem großen NdM-Netzwerk zum Einsatz. 2025 wurden im Rahmen des Projekts 144 Organisationen in 20 Workshops erreicht.

### Titel

Spotlight - Online Workshops

### Laufzeit

01.11.2024 – 31.12.2025

### gefördert von:

--- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Spotlight-Workshops](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/spotlight-workshops) # Spotlight-Workshops Migrantische Perspektiven werden in der öffentlichen Debatte häufig vernachlässigt. Trotz erheblichen ehrenamtlichen Engagements finden die Themen von Migrant\*innenselbstorganisationen (MSOs) in der medialen Berichterstattung kaum Erwähnung. Stattdessen wurden Migrant\*innen oft problematisierend dargestellt, während ihre aktiven gesellschaftlichen Beiträge in der öffentlichen Wahrnehmung untergingen. (c) Laurent Hoffmann Projektstatus: Abgeschlossen ## Ansatz und *Ziele* Mit Spotlight stärkten die Neuen deutschen Medienmacher\*innen migrantische Selbstorganisationen in ihrer Medienarbeit. Ziel war es, die mediale Sichtbarkeit und Repräsentation von MSOs zu verbessern und Organisationen aus marginalisierten Gruppen in ihrem öffentlichen Auftritt zu fördern. In praxisnahen Online-Workshops vermittelten Expert\*innen mit eigener Migrationsgeschichte Wissen zu Social Media, diskriminierungssensibler Sprache, Öffentlichkeitsarbeit und Message Building. So wurden Vereine und Initiativen dabei unterstützt, ihre Anliegen sichtbarer und wirksamer in die öffentliche Debatte einzubringen. ## *Erfolge* Die kostenlosen, eintägigen Online-Workshops fanden auf Deutsch statt und richteten sich an MSOs, die proaktiv, selbstbewusst und professionell mit Medien und Öffentlichkeit umgehen wollten. Dabei kamen Medienexpert\*innen und Trainer\*innen aus dem großen NdM-Netzwerk zum Einsatz. 2025 wurden im Rahmen des Projekts 144 Organisationen in 20 Workshops erreicht. ### Titel Spotlight - Online Workshops ### Laufzeit 01.11.2024 – 31.12.2025 ### gefördert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Spotlight-Workshops](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/spotlight-workshops) # Spotlight-Workshops Migrantische Perspektiven werden in der öffentlichen Debatte häufig vernachlässigt. Trotz erheblichen ehrenamtlichen Engagements finden die Themen von Migrant\*innenselbstorganisationen (MSOs) in der medialen Berichterstattung kaum Erwähnung. Stattdessen wurden Migrant\*innen oft problematisierend dargestellt, während ihre aktiven gesellschaftlichen Beiträge in der öffentlichen Wahrnehmung untergingen. (c) Laurent Hoffmann Projektstatus: Abgeschlossen ## Ansatz und *Ziele* Mit Spotlight stärkten die Neuen deutschen Medienmacher\*innen migrantische Selbstorganisationen in ihrer Medienarbeit. Ziel war es, die mediale Sichtbarkeit und Repräsentation von MSOs zu verbessern und Organisationen aus marginalisierten Gruppen in ihrem öffentlichen Auftritt zu fördern. In praxisnahen Online-Workshops vermittelten Expert\*innen mit eigener Migrationsgeschichte Wissen zu Social Media, diskriminierungssensibler Sprache, Öffentlichkeitsarbeit und Message Building. So wurden Vereine und Initiativen dabei unterstützt, ihre Anliegen sichtbarer und wirksamer in die öffentliche Debatte einzubringen. ## *Erfolge* Die kostenlosen, eintägigen Online-Workshops fanden auf Deutsch statt und richteten sich an MSOs, die proaktiv, selbstbewusst und professionell mit Medien und Öffentlichkeit umgehen wollten. Dabei kamen Medienexpert\*innen und Trainer\*innen aus dem großen NdM-Netzwerk zum Einsatz. 2025 wurden im Rahmen des Projekts 144 Organisationen in 20 Workshops erreicht. ### Titel Spotlight - Online Workshops ### Laufzeit 01.11.2024 – 31.12.2025 ### gefördert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Spotlight-Workshops](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/spotlight-workshops) # Spotlight-Workshops Migrantische Perspektiven werden in der öffentlichen Debatte häufig vernachlässigt. Trotz erheblichen ehrenamtlichen Engagements finden die Themen von Migrant\*innenselbstorganisationen (MSOs) in der medialen Berichterstattung kaum Erwähnung. Stattdessen wurden Migrant\*innen oft problematisierend dargestellt, während ihre aktiven gesellschaftlichen Beiträge in der öffentlichen Wahrnehmung untergingen. (c) Laurent Hoffmann Projektstatus: Abgeschlossen ## Ansatz und *Ziele* Mit Spotlight stärkten die Neuen deutschen Medienmacher\*innen migrantische Selbstorganisationen in ihrer Medienarbeit. Ziel war es, die mediale Sichtbarkeit und Repräsentation von MSOs zu verbessern und Organisationen aus marginalisierten Gruppen in ihrem öffentlichen Auftritt zu fördern. In praxisnahen Online-Workshops vermittelten Expert\*innen mit eigener Migrationsgeschichte Wissen zu Social Media, diskriminierungssensibler Sprache, Öffentlichkeitsarbeit und Message Building. So wurden Vereine und Initiativen dabei unterstützt, ihre Anliegen sichtbarer und wirksamer in die öffentliche Debatte einzubringen. ## *Erfolge* Die kostenlosen, eintägigen Online-Workshops fanden auf Deutsch statt und richteten sich an MSOs, die proaktiv, selbstbewusst und professionell mit Medien und Öffentlichkeit umgehen wollten. Dabei kamen Medienexpert\*innen und Trainer\*innen aus dem großen NdM-Netzwerk zum Einsatz. 2025 wurden im Rahmen des Projekts 144 Organisationen in 20 Workshops erreicht. ### Titel Spotlight - Online Workshops ### Laufzeit 01.11.2024 – 31.12.2025 ### gefördert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Spotlight-Workshops](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/spotlight-workshops) # Spotlight-Workshops Migrantische Perspektiven werden in der öffentlichen Debatte häufig vernachlässigt. Trotz erheblichen ehrenamtlichen Engagements finden die Themen von Migrant\*innenselbstorganisationen (MSOs) in der medialen Berichterstattung kaum Erwähnung. Stattdessen wurden Migrant\*innen oft problematisierend dargestellt, während ihre aktiven gesellschaftlichen Beiträge in der öffentlichen Wahrnehmung untergingen. (c) Laurent Hoffmann Projektstatus: Abgeschlossen ## Ansatz und *Ziele* Mit Spotlight stärkten die Neuen deutschen Medienmacher\*innen migrantische Selbstorganisationen in ihrer Medienarbeit. Ziel war es, die mediale Sichtbarkeit und Repräsentation von MSOs zu verbessern und Organisationen aus marginalisierten Gruppen in ihrem öffentlichen Auftritt zu fördern. In praxisnahen Online-Workshops vermittelten Expert\*innen mit eigener Migrationsgeschichte Wissen zu Social Media, diskriminierungssensibler Sprache, Öffentlichkeitsarbeit und Message Building. So wurden Vereine und Initiativen dabei unterstützt, ihre Anliegen sichtbarer und wirksamer in die öffentliche Debatte einzubringen. ## *Erfolge* Die kostenlosen, eintägigen Online-Workshops fanden auf Deutsch statt und richteten sich an MSOs, die proaktiv, selbstbewusst und professionell mit Medien und Öffentlichkeit umgehen wollten. Dabei kamen Medienexpert\*innen und Trainer\*innen aus dem großen NdM-Netzwerk zum Einsatz. 2025 wurden im Rahmen des Projekts 144 Organisationen in 20 Workshops erreicht. ### Titel Spotlight - Online Workshops ### Laufzeit 01.11.2024 – 31.12.2025 ### gefördert von: --- page_type: Project --- 1. 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Ziel war es, die mediale Sichtbarkeit und Repräsentation von MSOs zu verbessern und Organisationen aus marginalisierten Gruppen in ihrem öffentlichen Auftritt zu fördern. In praxisnahen Online-Workshops vermittelten Expert\*innen mit eigener Migrationsgeschichte Wissen zu Social Media, diskriminierungssensibler Sprache, Öffentlichkeitsarbeit und Message Building. So wurden Vereine und Initiativen dabei unterstützt, ihre Anliegen sichtbarer und wirksamer in die öffentliche Debatte einzubringen. ## *Erfolge* Die kostenlosen, eintägigen Online-Workshops fanden auf Deutsch statt und richteten sich an MSOs, die proaktiv, selbstbewusst und professionell mit Medien und Öffentlichkeit umgehen wollten. Dabei kamen Medienexpert\*innen und Trainer\*innen aus dem großen NdM-Netzwerk zum Einsatz. 2025 wurden im Rahmen des Projekts 144 Organisationen in 20 Workshops erreicht. ### Titel Spotlight - Online Workshops ### Laufzeit 01.11.2024 – 31.12.2025 ### gefördert von: ### Ko-Förderung: ### Ko-Förderung: ### Ko-Förderung: ### Ko-Förderung: ### Ko-Förderung: ### Ko-Förderung:



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 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen)
 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte)
 4. [Mentoringprogramme](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoringprogramme)

# Mentoringprogramme

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Förderung von Medienschaffenden mit Einwanderungsgeschichte. Durch Mentoring, Fellowships, Netzwerke und Austausch begleiten wir Nachwuchsjournalist\*innen und stärken bestehende Karrieren.

© Schore Mehrdju 

Projektstatus: Abgeschlossen

## Türen *öffnen*

In den vergangenen Jahren haben wir ein starkes Fundament aus Mentoring, Fellowships und kontinuierlichem Austausch geschaffen. Wir begleiten Nachwuchsjournalist\*innen bei ihren ersten Schritten und stärken bereits etablierte Karrieren nachhaltig. Mittlerweile haben wir über 400 Medienschaffende auf ihrem Weg unterstützt. Viele von ihnen prägen heute als feste oder freie Redakteur\*innen, in Verlagen, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder als innovative Creator\*innen die deutsche Medienlandschaft.

## Langfristige *Begleitung*

Wir verbinden individuelles Mentoring mit praxisnahen Workshops, exklusiven Redaktionsbesuchen und gezielter Vernetzung. Dabei haben wir stets das gesamte Mediensystem im Blick: Wir empowern Talente mit Einwanderungsgeschichte oder of Color und unterstützen gleichzeitig Redaktionen dabei, vielfältige Perspektiven aktiv und gewinnbringend einzubinden.

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Viele von ihnen prägen heute als feste oder freie Redakteur\*innen, in Verlagen, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder als innovative Creator\*innen die deutsche Medienlandschaft. ## Langfristige *Begleitung* Wir verbinden individuelles Mentoring mit praxisnahen Workshops, exklusiven Redaktionsbesuchen und gezielter Vernetzung. Dabei haben wir stets das gesamte Mediensystem im Blick: Wir empowern Talente mit Einwanderungsgeschichte oder of Color und unterstützen gleichzeitig Redaktionen dabei, vielfältige Perspektiven aktiv und gewinnbringend einzubinden. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. 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Viele von ihnen prägen heute als feste oder freie Redakteur\*innen, in Verlagen, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder als innovative Creator\*innen die deutsche Medienlandschaft. ## Langfristige *Begleitung* Wir verbinden individuelles Mentoring mit praxisnahen Workshops, exklusiven Redaktionsbesuchen und gezielter Vernetzung. Dabei haben wir stets das gesamte Mediensystem im Blick: Wir empowern Talente mit Einwanderungsgeschichte oder of Color und unterstützen gleichzeitig Redaktionen dabei, vielfältige Perspektiven aktiv und gewinnbringend einzubinden. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. 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Viele von ihnen prägen heute als feste oder freie Redakteur\*innen, in Verlagen, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder als innovative Creator\*innen die deutsche Medienlandschaft. ## Langfristige *Begleitung* Wir verbinden individuelles Mentoring mit praxisnahen Workshops, exklusiven Redaktionsbesuchen und gezielter Vernetzung. Dabei haben wir stets das gesamte Mediensystem im Blick: Wir empowern Talente mit Einwanderungsgeschichte oder of Color und unterstützen gleichzeitig Redaktionen dabei, vielfältige Perspektiven aktiv und gewinnbringend einzubinden. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. 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Viele von ihnen prägen heute als feste oder freie Redakteur\*innen, in Verlagen, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder als innovative Creator\*innen die deutsche Medienlandschaft. ## Langfristige *Begleitung* Wir verbinden individuelles Mentoring mit praxisnahen Workshops, exklusiven Redaktionsbesuchen und gezielter Vernetzung. Dabei haben wir stets das gesamte Mediensystem im Blick: Wir empowern Talente mit Einwanderungsgeschichte oder of Color und unterstützen gleichzeitig Redaktionen dabei, vielfältige Perspektiven aktiv und gewinnbringend einzubinden. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. 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Viele von ihnen prägen heute als feste oder freie Redakteur\*innen, in Verlagen, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder als innovative Creator\*innen die deutsche Medienlandschaft. ## Langfristige *Begleitung* Wir verbinden individuelles Mentoring mit praxisnahen Workshops, exklusiven Redaktionsbesuchen und gezielter Vernetzung. Dabei haben wir stets das gesamte Mediensystem im Blick: Wir empowern Talente mit Einwanderungsgeschichte oder of Color und unterstützen gleichzeitig Redaktionen dabei, vielfältige Perspektiven aktiv und gewinnbringend einzubinden. - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju ## Räume für *Austausch* Journalismus in einer pluralen Gesellschaft braucht Mut und Rückhalt. Deshalb schaffen wir geschützte Räume für kollegiale Beratung und tiefe Vernetzung. Uns ist eine langfristige Begleitung wichtig, die über den Moment hinausgeht: Wir fördern die Resilienz und die Sichtbarkeit von Medienschaffenden, damit sie als unverzichtbare Stimmen in den Redaktionen präsent bleiben und die Medienlandschaft von innen heraus mitgestalten. In den vergangenen Jahren haben wir verschiedene Projekte konzipiert wie z.B. Mit **„Vielfalt stärken"** (2020–2022) wurden 42 Journalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte durch individuelles Mentoring, Workshops und Praktikavermittlung gefördert – und Redaktionen dabei unterstützt, vielfältige Perspektiven gezielt einzubinden. **„Stark für Vielfalt"** (2022–2024) baute auf diesen Erfahrungen auf und richtete sich an 30 Nachwuchs- und erfahrene Journalist\*innen zugleich. Eingewanderte und exilierte Medienschaffende erhielten darüber hinaus individuelle Beratung sowie eine mehrsprachige Ratgeberbroschüre. Mit **„Stark bleiben"** (2025) entstand ein geschützter Raum: ein Wochenend-Retreat, das kollegiale Beratung, Workshops und Vernetzung ermöglichte – für Medienschaffende, die trotz Rassismus und Diskriminierung in Redaktionen wichtige Stimmen sind und bleiben.## Räume für *Austausch* Journalismus in einer pluralen Gesellschaft braucht Mut und Rückhalt. Deshalb schaffen wir geschützte Räume für kollegiale Beratung und tiefe Vernetzung. Uns ist eine langfristige Begleitung wichtig, die über den Moment hinausgeht: Wir fördern die Resilienz und die Sichtbarkeit von Medienschaffenden, damit sie als unverzichtbare Stimmen in den Redaktionen präsent bleiben und die Medienlandschaft von innen heraus mitgestalten. In den vergangenen Jahren haben wir verschiedene Projekte konzipiert wie z.B. Mit **„Vielfalt stärken"** (2020–2022) wurden 42 Journalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte durch individuelles Mentoring, Workshops und Praktikavermittlung gefördert – und Redaktionen dabei unterstützt, vielfältige Perspektiven gezielt einzubinden. **„Stark für Vielfalt"** (2022–2024) baute auf diesen Erfahrungen auf und richtete sich an 30 Nachwuchs- und erfahrene Journalist\*innen zugleich. Eingewanderte und exilierte Medienschaffende erhielten darüber hinaus individuelle Beratung sowie eine mehrsprachige Ratgeberbroschüre. Mit **„Stark bleiben"** (2025) entstand ein geschützter Raum: ein Wochenend-Retreat, das kollegiale Beratung, Workshops und Vernetzung ermöglichte – für Medienschaffende, die trotz Rassismus und Diskriminierung in Redaktionen wichtige Stimmen sind und bleiben.## Räume für *Austausch* Journalismus in einer pluralen Gesellschaft braucht Mut und Rückhalt. Deshalb schaffen wir geschützte Räume für kollegiale Beratung und tiefe Vernetzung. Uns ist eine langfristige Begleitung wichtig, die über den Moment hinausgeht: Wir fördern die Resilienz und die Sichtbarkeit von Medienschaffenden, damit sie als unverzichtbare Stimmen in den Redaktionen präsent bleiben und die Medienlandschaft von innen heraus mitgestalten. In den vergangenen Jahren haben wir verschiedene Projekte konzipiert wie z.B. Mit **„Vielfalt stärken"** (2020–2022) wurden 42 Journalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte durch individuelles Mentoring, Workshops und Praktikavermittlung gefördert – und Redaktionen dabei unterstützt, vielfältige Perspektiven gezielt einzubinden. **„Stark für Vielfalt"** (2022–2024) baute auf diesen Erfahrungen auf und richtete sich an 30 Nachwuchs- und erfahrene Journalist\*innen zugleich. Eingewanderte und exilierte Medienschaffende erhielten darüber hinaus individuelle Beratung sowie eine mehrsprachige Ratgeberbroschüre. Mit **„Stark bleiben"** (2025) entstand ein geschützter Raum: ein Wochenend-Retreat, das kollegiale Beratung, Workshops und Vernetzung ermöglichte – für Medienschaffende, die trotz Rassismus und Diskriminierung in Redaktionen wichtige Stimmen sind und bleiben.## Räume für *Austausch* Journalismus in einer pluralen Gesellschaft braucht Mut und Rückhalt. Deshalb schaffen wir geschützte Räume für kollegiale Beratung und tiefe Vernetzung. Uns ist eine langfristige Begleitung wichtig, die über den Moment hinausgeht: Wir fördern die Resilienz und die Sichtbarkeit von Medienschaffenden, damit sie als unverzichtbare Stimmen in den Redaktionen präsent bleiben und die Medienlandschaft von innen heraus mitgestalten. In den vergangenen Jahren haben wir verschiedene Projekte konzipiert wie z.B. Mit **„Vielfalt stärken"** (2020–2022) wurden 42 Journalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte durch individuelles Mentoring, Workshops und Praktikavermittlung gefördert – und Redaktionen dabei unterstützt, vielfältige Perspektiven gezielt einzubinden. **„Stark für Vielfalt"** (2022–2024) baute auf diesen Erfahrungen auf und richtete sich an 30 Nachwuchs- und erfahrene Journalist\*innen zugleich. Eingewanderte und exilierte Medienschaffende erhielten darüber hinaus individuelle Beratung sowie eine mehrsprachige Ratgeberbroschüre. Mit **„Stark bleiben"** (2025) entstand ein geschützter Raum: ein Wochenend-Retreat, das kollegiale Beratung, Workshops und Vernetzung ermöglichte – für Medienschaffende, die trotz Rassismus und Diskriminierung in Redaktionen wichtige Stimmen sind und bleiben.## Räume für *Austausch* Journalismus in einer pluralen Gesellschaft braucht Mut und Rückhalt. Deshalb schaffen wir geschützte Räume für kollegiale Beratung und tiefe Vernetzung. Uns ist eine langfristige Begleitung wichtig, die über den Moment hinausgeht: Wir fördern die Resilienz und die Sichtbarkeit von Medienschaffenden, damit sie als unverzichtbare Stimmen in den Redaktionen präsent bleiben und die Medienlandschaft von innen heraus mitgestalten. In den vergangenen Jahren haben wir verschiedene Projekte konzipiert wie z.B. Mit **„Vielfalt stärken"** (2020–2022) wurden 42 Journalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte durch individuelles Mentoring, Workshops und Praktikavermittlung gefördert – und Redaktionen dabei unterstützt, vielfältige Perspektiven gezielt einzubinden. **„Stark für Vielfalt"** (2022–2024) baute auf diesen Erfahrungen auf und richtete sich an 30 Nachwuchs- und erfahrene Journalist\*innen zugleich. Eingewanderte und exilierte Medienschaffende erhielten darüber hinaus individuelle Beratung sowie eine mehrsprachige Ratgeberbroschüre. Mit **„Stark bleiben"** (2025) entstand ein geschützter Raum: ein Wochenend-Retreat, das kollegiale Beratung, Workshops und Vernetzung ermöglichte – für Medienschaffende, die trotz Rassismus und Diskriminierung in Redaktionen wichtige Stimmen sind und bleiben.## Räume für *Austausch*

Journalismus in einer pluralen Gesellschaft braucht Mut und Rückhalt. Deshalb schaffen wir geschützte Räume für kollegiale Beratung und tiefe Vernetzung. Uns ist eine langfristige Begleitung wichtig, die über den Moment hinausgeht: Wir fördern die Resilienz und die Sichtbarkeit von Medienschaffenden, damit sie als unverzichtbare Stimmen in den Redaktionen präsent bleiben und die Medienlandschaft von innen heraus mitgestalten.

In den vergangenen Jahren haben wir verschiedene Projekte konzipiert wie z.B.

Mit **„Vielfalt stärken"** (2020–2022) wurden 42 Journalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte durch individuelles Mentoring, Workshops und Praktikavermittlung gefördert – und Redaktionen dabei unterstützt, vielfältige Perspektiven gezielt einzubinden.

**„Stark für Vielfalt"** (2022–2024) baute auf diesen Erfahrungen auf und richtete sich an 30 Nachwuchs- und erfahrene Journalist\*innen zugleich. Eingewanderte und exilierte Medienschaffende erhielten darüber hinaus individuelle Beratung sowie eine mehrsprachige Ratgeberbroschüre.

Mit **„Stark bleiben"** (2025) entstand ein geschützter Raum: ein Wochenend-Retreat, das kollegiale Beratung, Workshops und Vernetzung ermöglichte – für Medienschaffende, die trotz Rassismus und Diskriminierung in Redaktionen wichtige Stimmen sind und bleiben.

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  4. [Handbook Germany : Together](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/handbook-germany-together)

#  Handbook Germany : Together 

Von der Community für die Community: Informationen zum Leben in Deutschland

© Handbook Germany  

Projektstatus: Abgeschlossen 

Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together vereint Information, Erstberatung sowie Vernetzung und wurde kontinuierlich zur zentralen digitalen bundesweiten Anlaufstelle für Menschen aus Drittstaaten in Deutschland ausgebaut. Handbook Germany : Together bietet Informationen, Erstberatung sowie Austauschmöglichkeiten in neun Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch, Farsi, Französisch, Paschto, Türkisch, Russisch und Ukrainisch.

Im Laufe des Förderzeitraums wurden die beiden ursprünglichen Projekte Handbook Germany (Informationsplattform) und Together in Germany (Community-Plattform) zu einer multiplen Plattform zusammengeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. So entstand eine umfassende digitale Infrastruktur für Information, Vernetzung und Unterstützung.

## Reichweite und *Inhalte*

Handbookgermany.de wuchs zur größten themenübergreifenden Informationsplattform für Neuzuwanderer\*innen in Deutschland heran. In Artikeln, Videos und täglichen Social-Media-Posts wurden alle zentralen Fragen des Alltags beantwortet – von Aufenthaltsstatus, Deutschkursen, Gesundheit und Kita über Arbeit und Wohnen bis hin zu Visaangelegenheiten.

Gleichzeitig etablierte sich [handbookgermany.de](https://handbookgermany.de/de) als zentrale Wissensplattform für Migration, deren Inhalte zunehmend auch für digitale Anwendungen wie Chatbots genutzt wurden.

## Auszeichnungen 

Das Engagement von Handbook Germany wurde in mehreren Jahren ausgezeichnet. 2017 erhielt das Projekt den 1. Preis „Medien & Migration" der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, 2018 folgte der Deutsche Digital Award für Branded Content (Bronze, BVDW) sowie der 1. Preis beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie Corporate Responsibility. 2019 wurde das Projekt mit dem 1. Preis beim Smart Hero Award in der Kategorie „Vielfalt und Chancengleichheit" ausgezeichnet und 2020 für den Deutschen Engagementpreis und 2025 für den Grimme Online Award nominiert.

Handbook Germany wird nun als eigenständiges Projekt der Handbook Germany gGmbH weitergeführt.

### Titel

Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together

### Laufzeit

01.01.2023 - 31.10.2025

### Gefördert von:

--- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Handbook Germany : Together](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/handbook-germany-together) # Handbook Germany : Together Von der Community für die Community: Informationen zum Leben in Deutschland © Handbook Germany Projektstatus: Abgeschlossen Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together vereint Information, Erstberatung sowie Vernetzung und wurde kontinuierlich zur zentralen digitalen bundesweiten Anlaufstelle für Menschen aus Drittstaaten in Deutschland ausgebaut. Handbook Germany : Together bietet Informationen, Erstberatung sowie Austauschmöglichkeiten in neun Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch, Farsi, Französisch, Paschto, Türkisch, Russisch und Ukrainisch. Im Laufe des Förderzeitraums wurden die beiden ursprünglichen Projekte Handbook Germany (Informationsplattform) und Together in Germany (Community-Plattform) zu einer multiplen Plattform zusammengeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. So entstand eine umfassende digitale Infrastruktur für Information, Vernetzung und Unterstützung. ## Reichweite und *Inhalte* Handbookgermany.de wuchs zur größten themenübergreifenden Informationsplattform für Neuzuwanderer\*innen in Deutschland heran. In Artikeln, Videos und täglichen Social-Media-Posts wurden alle zentralen Fragen des Alltags beantwortet – von Aufenthaltsstatus, Deutschkursen, Gesundheit und Kita über Arbeit und Wohnen bis hin zu Visaangelegenheiten. Gleichzeitig etablierte sich [handbookgermany.de](https://handbookgermany.de/de) als zentrale Wissensplattform für Migration, deren Inhalte zunehmend auch für digitale Anwendungen wie Chatbots genutzt wurden. ## Auszeichnungen Das Engagement von Handbook Germany wurde in mehreren Jahren ausgezeichnet. 2017 erhielt das Projekt den 1. Preis „Medien & Migration" der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, 2018 folgte der Deutsche Digital Award für Branded Content (Bronze, BVDW) sowie der 1. Preis beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie Corporate Responsibility. 2019 wurde das Projekt mit dem 1. Preis beim Smart Hero Award in der Kategorie „Vielfalt und Chancengleichheit" ausgezeichnet und 2020 für den Deutschen Engagementpreis und 2025 für den Grimme Online Award nominiert. Handbook Germany wird nun als eigenständiges Projekt der Handbook Germany gGmbH weitergeführt. ### Titel Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together ### Laufzeit 01.01.2023 - 31.10.2025 ### Gefördert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Handbook Germany : Together](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/handbook-germany-together) # Handbook Germany : Together Von der Community für die Community: Informationen zum Leben in Deutschland © Handbook Germany Projektstatus: Abgeschlossen Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together vereint Information, Erstberatung sowie Vernetzung und wurde kontinuierlich zur zentralen digitalen bundesweiten Anlaufstelle für Menschen aus Drittstaaten in Deutschland ausgebaut. Handbook Germany : Together bietet Informationen, Erstberatung sowie Austauschmöglichkeiten in neun Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch, Farsi, Französisch, Paschto, Türkisch, Russisch und Ukrainisch. Im Laufe des Förderzeitraums wurden die beiden ursprünglichen Projekte Handbook Germany (Informationsplattform) und Together in Germany (Community-Plattform) zu einer multiplen Plattform zusammengeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. So entstand eine umfassende digitale Infrastruktur für Information, Vernetzung und Unterstützung. ## Reichweite und *Inhalte* Handbookgermany.de wuchs zur größten themenübergreifenden Informationsplattform für Neuzuwanderer\*innen in Deutschland heran. In Artikeln, Videos und täglichen Social-Media-Posts wurden alle zentralen Fragen des Alltags beantwortet – von Aufenthaltsstatus, Deutschkursen, Gesundheit und Kita über Arbeit und Wohnen bis hin zu Visaangelegenheiten. Gleichzeitig etablierte sich [handbookgermany.de](https://handbookgermany.de/de) als zentrale Wissensplattform für Migration, deren Inhalte zunehmend auch für digitale Anwendungen wie Chatbots genutzt wurden. ## Auszeichnungen Das Engagement von Handbook Germany wurde in mehreren Jahren ausgezeichnet. 2017 erhielt das Projekt den 1. Preis „Medien & Migration" der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, 2018 folgte der Deutsche Digital Award für Branded Content (Bronze, BVDW) sowie der 1. Preis beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie Corporate Responsibility. 2019 wurde das Projekt mit dem 1. Preis beim Smart Hero Award in der Kategorie „Vielfalt und Chancengleichheit" ausgezeichnet und 2020 für den Deutschen Engagementpreis und 2025 für den Grimme Online Award nominiert. Handbook Germany wird nun als eigenständiges Projekt der Handbook Germany gGmbH weitergeführt. ### Titel Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together ### Laufzeit 01.01.2023 - 31.10.2025 ### Gefördert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Handbook Germany : Together](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/handbook-germany-together) # Handbook Germany : Together Von der Community für die Community: Informationen zum Leben in Deutschland © Handbook Germany Projektstatus: Abgeschlossen Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together vereint Information, Erstberatung sowie Vernetzung und wurde kontinuierlich zur zentralen digitalen bundesweiten Anlaufstelle für Menschen aus Drittstaaten in Deutschland ausgebaut. Handbook Germany : Together bietet Informationen, Erstberatung sowie Austauschmöglichkeiten in neun Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch, Farsi, Französisch, Paschto, Türkisch, Russisch und Ukrainisch. Im Laufe des Förderzeitraums wurden die beiden ursprünglichen Projekte Handbook Germany (Informationsplattform) und Together in Germany (Community-Plattform) zu einer multiplen Plattform zusammengeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. So entstand eine umfassende digitale Infrastruktur für Information, Vernetzung und Unterstützung. ## Reichweite und *Inhalte* Handbookgermany.de wuchs zur größten themenübergreifenden Informationsplattform für Neuzuwanderer\*innen in Deutschland heran. In Artikeln, Videos und täglichen Social-Media-Posts wurden alle zentralen Fragen des Alltags beantwortet – von Aufenthaltsstatus, Deutschkursen, Gesundheit und Kita über Arbeit und Wohnen bis hin zu Visaangelegenheiten. Gleichzeitig etablierte sich [handbookgermany.de](https://handbookgermany.de/de) als zentrale Wissensplattform für Migration, deren Inhalte zunehmend auch für digitale Anwendungen wie Chatbots genutzt wurden. ## Auszeichnungen Das Engagement von Handbook Germany wurde in mehreren Jahren ausgezeichnet. 2017 erhielt das Projekt den 1. Preis „Medien & Migration" der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, 2018 folgte der Deutsche Digital Award für Branded Content (Bronze, BVDW) sowie der 1. Preis beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie Corporate Responsibility. 2019 wurde das Projekt mit dem 1. Preis beim Smart Hero Award in der Kategorie „Vielfalt und Chancengleichheit" ausgezeichnet und 2020 für den Deutschen Engagementpreis und 2025 für den Grimme Online Award nominiert. Handbook Germany wird nun als eigenständiges Projekt der Handbook Germany gGmbH weitergeführt. ### Titel Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together ### Laufzeit 01.01.2023 - 31.10.2025 ### Gefördert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Handbook Germany : Together](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/handbook-germany-together) # Handbook Germany : Together Von der Community für die Community: Informationen zum Leben in Deutschland © Handbook Germany Projektstatus: Abgeschlossen Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together vereint Information, Erstberatung sowie Vernetzung und wurde kontinuierlich zur zentralen digitalen bundesweiten Anlaufstelle für Menschen aus Drittstaaten in Deutschland ausgebaut. Handbook Germany : Together bietet Informationen, Erstberatung sowie Austauschmöglichkeiten in neun Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch, Farsi, Französisch, Paschto, Türkisch, Russisch und Ukrainisch. Im Laufe des Förderzeitraums wurden die beiden ursprünglichen Projekte Handbook Germany (Informationsplattform) und Together in Germany (Community-Plattform) zu einer multiplen Plattform zusammengeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. So entstand eine umfassende digitale Infrastruktur für Information, Vernetzung und Unterstützung. ## Reichweite und *Inhalte* Handbookgermany.de wuchs zur größten themenübergreifenden Informationsplattform für Neuzuwanderer\*innen in Deutschland heran. In Artikeln, Videos und täglichen Social-Media-Posts wurden alle zentralen Fragen des Alltags beantwortet – von Aufenthaltsstatus, Deutschkursen, Gesundheit und Kita über Arbeit und Wohnen bis hin zu Visaangelegenheiten. Gleichzeitig etablierte sich [handbookgermany.de](https://handbookgermany.de/de) als zentrale Wissensplattform für Migration, deren Inhalte zunehmend auch für digitale Anwendungen wie Chatbots genutzt wurden. ## Auszeichnungen Das Engagement von Handbook Germany wurde in mehreren Jahren ausgezeichnet. 2017 erhielt das Projekt den 1. Preis „Medien & Migration" der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, 2018 folgte der Deutsche Digital Award für Branded Content (Bronze, BVDW) sowie der 1. Preis beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie Corporate Responsibility. 2019 wurde das Projekt mit dem 1. Preis beim Smart Hero Award in der Kategorie „Vielfalt und Chancengleichheit" ausgezeichnet und 2020 für den Deutschen Engagementpreis und 2025 für den Grimme Online Award nominiert. Handbook Germany wird nun als eigenständiges Projekt der Handbook Germany gGmbH weitergeführt. ### Titel Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together ### Laufzeit 01.01.2023 - 31.10.2025 ### Gefördert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Handbook Germany : Together](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/handbook-germany-together) # Handbook Germany : Together Von der Community für die Community: Informationen zum Leben in Deutschland © Handbook Germany Projektstatus: Abgeschlossen Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together vereint Information, Erstberatung sowie Vernetzung und wurde kontinuierlich zur zentralen digitalen bundesweiten Anlaufstelle für Menschen aus Drittstaaten in Deutschland ausgebaut. Handbook Germany : Together bietet Informationen, Erstberatung sowie Austauschmöglichkeiten in neun Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch, Farsi, Französisch, Paschto, Türkisch, Russisch und Ukrainisch. Im Laufe des Förderzeitraums wurden die beiden ursprünglichen Projekte Handbook Germany (Informationsplattform) und Together in Germany (Community-Plattform) zu einer multiplen Plattform zusammengeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. So entstand eine umfassende digitale Infrastruktur für Information, Vernetzung und Unterstützung. ## Reichweite und *Inhalte* Handbookgermany.de wuchs zur größten themenübergreifenden Informationsplattform für Neuzuwanderer\*innen in Deutschland heran. In Artikeln, Videos und täglichen Social-Media-Posts wurden alle zentralen Fragen des Alltags beantwortet – von Aufenthaltsstatus, Deutschkursen, Gesundheit und Kita über Arbeit und Wohnen bis hin zu Visaangelegenheiten. Gleichzeitig etablierte sich [handbookgermany.de](https://handbookgermany.de/de) als zentrale Wissensplattform für Migration, deren Inhalte zunehmend auch für digitale Anwendungen wie Chatbots genutzt wurden. ## Auszeichnungen Das Engagement von Handbook Germany wurde in mehreren Jahren ausgezeichnet. 2017 erhielt das Projekt den 1. Preis „Medien & Migration" der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, 2018 folgte der Deutsche Digital Award für Branded Content (Bronze, BVDW) sowie der 1. Preis beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie Corporate Responsibility. 2019 wurde das Projekt mit dem 1. Preis beim Smart Hero Award in der Kategorie „Vielfalt und Chancengleichheit" ausgezeichnet und 2020 für den Deutschen Engagementpreis und 2025 für den Grimme Online Award nominiert. Handbook Germany wird nun als eigenständiges Projekt der Handbook Germany gGmbH weitergeführt. ### Titel Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together ### Laufzeit 01.01.2023 - 31.10.2025 ### Gefördert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Handbook Germany : Together](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/handbook-germany-together) # Handbook Germany : Together Von der Community für die Community: Informationen zum Leben in Deutschland © Handbook Germany Projektstatus: Abgeschlossen Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together vereint Information, Erstberatung sowie Vernetzung und wurde kontinuierlich zur zentralen digitalen bundesweiten Anlaufstelle für Menschen aus Drittstaaten in Deutschland ausgebaut. Handbook Germany : Together bietet Informationen, Erstberatung sowie Austauschmöglichkeiten in neun Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch, Farsi, Französisch, Paschto, Türkisch, Russisch und Ukrainisch. Im Laufe des Förderzeitraums wurden die beiden ursprünglichen Projekte Handbook Germany (Informationsplattform) und Together in Germany (Community-Plattform) zu einer multiplen Plattform zusammengeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. So entstand eine umfassende digitale Infrastruktur für Information, Vernetzung und Unterstützung. ## Reichweite und *Inhalte* Handbookgermany.de wuchs zur größten themenübergreifenden Informationsplattform für Neuzuwanderer\*innen in Deutschland heran. In Artikeln, Videos und täglichen Social-Media-Posts wurden alle zentralen Fragen des Alltags beantwortet – von Aufenthaltsstatus, Deutschkursen, Gesundheit und Kita über Arbeit und Wohnen bis hin zu Visaangelegenheiten. Gleichzeitig etablierte sich [handbookgermany.de](https://handbookgermany.de/de) als zentrale Wissensplattform für Migration, deren Inhalte zunehmend auch für digitale Anwendungen wie Chatbots genutzt wurden. ## Auszeichnungen Das Engagement von Handbook Germany wurde in mehreren Jahren ausgezeichnet. 2017 erhielt das Projekt den 1. Preis „Medien & Migration" der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, 2018 folgte der Deutsche Digital Award für Branded Content (Bronze, BVDW) sowie der 1. Preis beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie Corporate Responsibility. 2019 wurde das Projekt mit dem 1. Preis beim Smart Hero Award in der Kategorie „Vielfalt und Chancengleichheit" ausgezeichnet und 2020 für den Deutschen Engagementpreis und 2025 für den Grimme Online Award nominiert. Handbook Germany wird nun als eigenständiges Projekt der Handbook Germany gGmbH weitergeführt. ### Titel Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together ### Laufzeit 01.01.2023 - 31.10.2025 ### Gefördert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Handbook Germany : Together](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/handbook-germany-together) # Handbook Germany : Together Von der Community für die Community: Informationen zum Leben in Deutschland © Handbook Germany Projektstatus: Abgeschlossen Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together vereint Information, Erstberatung sowie Vernetzung und wurde kontinuierlich zur zentralen digitalen bundesweiten Anlaufstelle für Menschen aus Drittstaaten in Deutschland ausgebaut. Handbook Germany : Together bietet Informationen, Erstberatung sowie Austauschmöglichkeiten in neun Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch, Farsi, Französisch, Paschto, Türkisch, Russisch und Ukrainisch. Im Laufe des Förderzeitraums wurden die beiden ursprünglichen Projekte Handbook Germany (Informationsplattform) und Together in Germany (Community-Plattform) zu einer multiplen Plattform zusammengeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. So entstand eine umfassende digitale Infrastruktur für Information, Vernetzung und Unterstützung. ## Reichweite und *Inhalte* Handbookgermany.de wuchs zur größten themenübergreifenden Informationsplattform für Neuzuwanderer\*innen in Deutschland heran. In Artikeln, Videos und täglichen Social-Media-Posts wurden alle zentralen Fragen des Alltags beantwortet – von Aufenthaltsstatus, Deutschkursen, Gesundheit und Kita über Arbeit und Wohnen bis hin zu Visaangelegenheiten. Gleichzeitig etablierte sich [handbookgermany.de](https://handbookgermany.de/de) als zentrale Wissensplattform für Migration, deren Inhalte zunehmend auch für digitale Anwendungen wie Chatbots genutzt wurden. ## Auszeichnungen Das Engagement von Handbook Germany wurde in mehreren Jahren ausgezeichnet. 2017 erhielt das Projekt den 1. Preis „Medien & Migration" der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, 2018 folgte der Deutsche Digital Award für Branded Content (Bronze, BVDW) sowie der 1. Preis beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie Corporate Responsibility. 2019 wurde das Projekt mit dem 1. Preis beim Smart Hero Award in der Kategorie „Vielfalt und Chancengleichheit" ausgezeichnet und 2020 für den Deutschen Engagementpreis und 2025 für den Grimme Online Award nominiert. 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Handbook Germany : Together bietet Informationen, Erstberatung sowie Austauschmöglichkeiten in neun Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch, Farsi, Französisch, Paschto, Türkisch, Russisch und Ukrainisch. Im Laufe des Förderzeitraums wurden die beiden ursprünglichen Projekte Handbook Germany (Informationsplattform) und Together in Germany (Community-Plattform) zu einer multiplen Plattform zusammengeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. So entstand eine umfassende digitale Infrastruktur für Information, Vernetzung und Unterstützung. ## Reichweite und *Inhalte* Handbookgermany.de wuchs zur größten themenübergreifenden Informationsplattform für Neuzuwanderer\*innen in Deutschland heran. In Artikeln, Videos und täglichen Social-Media-Posts wurden alle zentralen Fragen des Alltags beantwortet – von Aufenthaltsstatus, Deutschkursen, Gesundheit und Kita über Arbeit und Wohnen bis hin zu Visaangelegenheiten. 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Gleichzeitig etablierte sich [handbookgermany.de](https://handbookgermany.de/de) als zentrale Wissensplattform für Migration, deren Inhalte zunehmend auch für digitale Anwendungen wie Chatbots genutzt wurden. ## Auszeichnungen Das Engagement von Handbook Germany wurde in mehreren Jahren ausgezeichnet. 2017 erhielt das Projekt den 1. Preis „Medien & Migration" der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, 2018 folgte der Deutsche Digital Award für Branded Content (Bronze, BVDW) sowie der 1. Preis beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie Corporate Responsibility. 2019 wurde das Projekt mit dem 1. Preis beim Smart Hero Award in der Kategorie „Vielfalt und Chancengleichheit" ausgezeichnet und 2020 für den Deutschen Engagementpreis und 2025 für den Grimme Online Award nominiert. 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Handbook Germany : Together bietet Informationen, Erstberatung sowie Austauschmöglichkeiten in neun Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch, Farsi, Französisch, Paschto, Türkisch, Russisch und Ukrainisch. Im Laufe des Förderzeitraums wurden die beiden ursprünglichen Projekte Handbook Germany (Informationsplattform) und Together in Germany (Community-Plattform) zu einer multiplen Plattform zusammengeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. So entstand eine umfassende digitale Infrastruktur für Information, Vernetzung und Unterstützung. ## Reichweite und *Inhalte* Handbookgermany.de wuchs zur größten themenübergreifenden Informationsplattform für Neuzuwanderer\*innen in Deutschland heran. In Artikeln, Videos und täglichen Social-Media-Posts wurden alle zentralen Fragen des Alltags beantwortet – von Aufenthaltsstatus, Deutschkursen, Gesundheit und Kita über Arbeit und Wohnen bis hin zu Visaangelegenheiten. Gleichzeitig etablierte sich [handbookgermany.de](https://handbookgermany.de/de) als zentrale Wissensplattform für Migration, deren Inhalte zunehmend auch für digitale Anwendungen wie Chatbots genutzt wurden. ## Auszeichnungen Das Engagement von Handbook Germany wurde in mehreren Jahren ausgezeichnet. 2017 erhielt das Projekt den 1. Preis „Medien & Migration" der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, 2018 folgte der Deutsche Digital Award für Branded Content (Bronze, BVDW) sowie der 1. Preis beim Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie Corporate Responsibility. 2019 wurde das Projekt mit dem 1. Preis beim Smart Hero Award in der Kategorie „Vielfalt und Chancengleichheit" ausgezeichnet und 2020 für den Deutschen Engagementpreis und 2025 für den Grimme Online Award nominiert. Handbook Germany wird nun als eigenständiges Projekt der Handbook Germany gGmbH weitergeführt. ### Titel Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together ### Laufzeit 01.01.2023 - 31.10.2025 ### Gefördert von: --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Handbook Germany : Together](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/handbook-germany-together) # Handbook Germany : Together Von der Community für die Community: Informationen zum Leben in Deutschland © Handbook Germany Projektstatus: Abgeschlossen Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together vereint Information, Erstberatung sowie Vernetzung und wurde kontinuierlich zur zentralen digitalen bundesweiten Anlaufstelle für Menschen aus Drittstaaten in Deutschland ausgebaut. 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Handbook Germany wird nun als eigenständiges Projekt der Handbook Germany gGmbH weitergeführt. ### Titel Die zentrale digitale Anlaufstelle - Handbook Germany : Together ### Laufzeit 01.01.2023 - 31.10.2025 ### Gefördert von:

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 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte)
 4. [Wetterberichtigung](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/wetterberichtigung)

# Wetterberichtigung

Unsere Kampagne Wetterberichtigung war mehr als eine PR-Aktion – es war ein Beweis, dass kreative Interventionen gesellschaftliche Debatten anstoßen können. Und eine Erinnerung daran: Millionen Menschen mit internationaler Herkunft gehören längst zu dieser Gesellschaft dazu.

Projektstatus: Abgeschlossen

## Die Idee

Deutschland ist ein Einwanderungsland, doch auf der Wetterkarte hießen die Hoch- und Tiefdruckgebiete fast immer nur Gisela oder Helmut. Im Januar 2021 kauften wir 14 Patenschaften für Wetterphänomene beim Institut für Meteorologie und vergaben Namen, die die tatsächliche Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln.

Deutsche heißen schließlich auch Ahmet, Chana, Khuê und Romani. Mit diesem gezielten Eingriff schlichen sich neue deutsche Namen in Wetterberichte aller großen Sender und Zeitungen und setzten damit ein unübersehbares Zeichen für Diversität in der Öffentlichkeit. Auch in Österreich und der Schweiz gilt: Millionen von Menschen mit internationaler Herkunft gehören längst zur Gesellschaft dazu.

--- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Wetterberichtigung](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/wetterberichtigung) # Wetterberichtigung Unsere Kampagne Wetterberichtigung war mehr als eine PR-Aktion – es war ein Beweis, dass kreative Interventionen gesellschaftliche Debatten anstoßen können. Und eine Erinnerung daran: Millionen Menschen mit internationaler Herkunft gehören längst zu dieser Gesellschaft dazu. Projektstatus: Abgeschlossen ## Die Idee Deutschland ist ein Einwanderungsland, doch auf der Wetterkarte hießen die Hoch- und Tiefdruckgebiete fast immer nur Gisela oder Helmut. Im Januar 2021 kauften wir 14 Patenschaften für Wetterphänomene beim Institut für Meteorologie und vergaben Namen, die die tatsächliche Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln. Deutsche heißen schließlich auch Ahmet, Chana, Khuê und Romani. Mit diesem gezielten Eingriff schlichen sich neue deutsche Namen in Wetterberichte aller großen Sender und Zeitungen und setzten damit ein unübersehbares Zeichen für Diversität in der Öffentlichkeit. Auch in Österreich und der Schweiz gilt: Millionen von Menschen mit internationaler Herkunft gehören längst zur Gesellschaft dazu. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Wetterberichtigung](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/wetterberichtigung) # Wetterberichtigung Unsere Kampagne Wetterberichtigung war mehr als eine PR-Aktion – es war ein Beweis, dass kreative Interventionen gesellschaftliche Debatten anstoßen können. Und eine Erinnerung daran: Millionen Menschen mit internationaler Herkunft gehören längst zu dieser Gesellschaft dazu. Projektstatus: Abgeschlossen ## Die Idee Deutschland ist ein Einwanderungsland, doch auf der Wetterkarte hießen die Hoch- und Tiefdruckgebiete fast immer nur Gisela oder Helmut. Im Januar 2021 kauften wir 14 Patenschaften für Wetterphänomene beim Institut für Meteorologie und vergaben Namen, die die tatsächliche Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln. Deutsche heißen schließlich auch Ahmet, Chana, Khuê und Romani. Mit diesem gezielten Eingriff schlichen sich neue deutsche Namen in Wetterberichte aller großen Sender und Zeitungen und setzten damit ein unübersehbares Zeichen für Diversität in der Öffentlichkeit. Auch in Österreich und der Schweiz gilt: Millionen von Menschen mit internationaler Herkunft gehören längst zur Gesellschaft dazu. --- page_type: Project --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Was wir machen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen) 3. [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 4. [Wetterberichtigung](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/wetterberichtigung) # Wetterberichtigung Unsere Kampagne Wetterberichtigung war mehr als eine PR-Aktion – es war ein Beweis, dass kreative Interventionen gesellschaftliche Debatten anstoßen können. Und eine Erinnerung daran: Millionen Menschen mit internationaler Herkunft gehören längst zu dieser Gesellschaft dazu. Projektstatus: Abgeschlossen ## Die Idee Deutschland ist ein Einwanderungsland, doch auf der Wetterkarte hießen die Hoch- und Tiefdruckgebiete fast immer nur Gisela oder Helmut. Im Januar 2021 kauften wir 14 Patenschaften für Wetterphänomene beim Institut für Meteorologie und vergaben Namen, die die tatsächliche Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln. Deutsche heißen schließlich auch Ahmet, Chana, Khuê und Romani. Mit diesem gezielten Eingriff schlichen sich neue deutsche Namen in Wetterberichte aller großen Sender und Zeitungen und setzten damit ein unübersehbares Zeichen für Diversität in der Öffentlichkeit. Auch in Österreich und der Schweiz gilt: Millionen von Menschen mit internationaler Herkunft gehören längst zur Gesellschaft dazu. > *„Wir kapern das Wetter und schleusen neue deutsche Namen in den Wetterbericht.“* — Motto der Kampagne ## Die Wirkung Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz – sowie zahlreiche englischsprachige Redaktionen – berichteten über die Aktion. Die Kampagne kam auf eine Gesamtreichweite von über einer Milliarde. Der Hashtag #Wetterberichtigung wurde einer der großen Trends auf Twitter. Politiker\*innen, Künstler:\*innen und gesellschaftspolitische Aktivist\*innen meldeten sich zu Wort und diskutierten die mangelnde Repräsentation von Menschen mit Migrationsgeschichte in den Medien. Die Forderung nach mehr Diversität in Medienhäusern wurde breit aufgegriffen und debattiert. ## Die Forderungen Das Wetter zieht weiter, aber die Forderungen der NdM bleiben. Mit der Kampagne stellten wir strukturelle Forderungen: - Medienhäuser müssen Diversität professionell im Programm umsetzen. - Nicht-weiße Menschen sollen bei jedem Thema und in jeder Sendung sichtbar sein. - Medien müssen endlich internationalen Diversity-Standards entsprechen. - Gesellschaftliche Vielfalt muss zur Normalität werden, in Redaktionen wie auf dem Bildschirm. ## Die Wetter-Allianz Hinter der Kampagne standen die Neue deutschen Medienmacher\*innen, Neue Schweizer Medienmacher\*innen und Kolleg\*nnen aus Österreich. Die Wetterpatenschaften wurden durch Spenden finanziert. Die Kampagne war eine Idee des Kreativteams Goran Golik und M. Alexander Trybus aus Österreich, die #Wetterberichtigung“ zusammen mit Ketchum Publico kreativ umgesetzt haben. Alle Beteiligten haben pro bono mitgewirkt.## Die Wirkung Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz – sowie zahlreiche englischsprachige Redaktionen – berichteten über die Aktion. Die Kampagne kam auf eine Gesamtreichweite von über einer Milliarde. Der Hashtag #Wetterberichtigung wurde einer der großen Trends auf Twitter. Politiker\*innen, Künstler:\*innen und gesellschaftspolitische Aktivist\*innen meldeten sich zu Wort und diskutierten die mangelnde Repräsentation von Menschen mit Migrationsgeschichte in den Medien. Die Forderung nach mehr Diversität in Medienhäusern wurde breit aufgegriffen und debattiert. ## Die Forderungen Das Wetter zieht weiter, aber die Forderungen der NdM bleiben. Mit der Kampagne stellten wir strukturelle Forderungen: - Medienhäuser müssen Diversität professionell im Programm umsetzen. - Nicht-weiße Menschen sollen bei jedem Thema und in jeder Sendung sichtbar sein. - Medien müssen endlich internationalen Diversity-Standards entsprechen. - Gesellschaftliche Vielfalt muss zur Normalität werden, in Redaktionen wie auf dem Bildschirm. ## Die Wetter-Allianz Hinter der Kampagne standen die Neue deutschen Medienmacher\*innen, Neue Schweizer Medienmacher\*innen und Kolleg\*nnen aus Österreich. Die Wetterpatenschaften wurden durch Spenden finanziert. Die Kampagne war eine Idee des Kreativteams Goran Golik und M. Alexander Trybus aus Österreich, die #Wetterberichtigung“ zusammen mit Ketchum Publico kreativ umgesetzt haben. Alle Beteiligten haben pro bono mitgewirkt.## Die Wirkung Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz – sowie zahlreiche englischsprachige Redaktionen – berichteten über die Aktion. Die Kampagne kam auf eine Gesamtreichweite von über einer Milliarde. Der Hashtag #Wetterberichtigung wurde einer der großen Trends auf Twitter. Politiker\*innen, Künstler:\*innen und gesellschaftspolitische Aktivist\*innen meldeten sich zu Wort und diskutierten die mangelnde Repräsentation von Menschen mit Migrationsgeschichte in den Medien. Die Forderung nach mehr Diversität in Medienhäusern wurde breit aufgegriffen und debattiert. ## Die Forderungen Das Wetter zieht weiter, aber die Forderungen der NdM bleiben. Mit der Kampagne stellten wir strukturelle Forderungen: - Medienhäuser müssen Diversität professionell im Programm umsetzen. - Nicht-weiße Menschen sollen bei jedem Thema und in jeder Sendung sichtbar sein. - Medien müssen endlich internationalen Diversity-Standards entsprechen. - Gesellschaftliche Vielfalt muss zur Normalität werden, in Redaktionen wie auf dem Bildschirm. ## Die Wetter-Allianz Hinter der Kampagne standen die Neue deutschen Medienmacher\*innen, Neue Schweizer Medienmacher\*innen und Kolleg\*nnen aus Österreich. Die Wetterpatenschaften wurden durch Spenden finanziert. Die Kampagne war eine Idee des Kreativteams Goran Golik und M. Alexander Trybus aus Österreich, die #Wetterberichtigung“ zusammen mit Ketchum Publico kreativ umgesetzt haben. Alle Beteiligten haben pro bono mitgewirkt.## Die Wirkung

Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz – sowie zahlreiche englischsprachige Redaktionen – berichteten über die Aktion. Die Kampagne kam auf eine Gesamtreichweite von über einer Milliarde. Der Hashtag #Wetterberichtigung wurde einer der großen Trends auf Twitter.

Politiker\*innen, Künstler:\*innen und gesellschaftspolitische Aktivist\*innen meldeten sich zu Wort und diskutierten die mangelnde Repräsentation von Menschen mit Migrationsgeschichte in den Medien. Die Forderung nach mehr Diversität in Medienhäusern wurde breit aufgegriffen und debattiert.

## Die Forderungen

Das Wetter zieht weiter, aber die Forderungen der NdM bleiben. Mit der Kampagne stellten wir strukturelle Forderungen:

- Medienhäuser müssen Diversität professionell im Programm umsetzen.
- Nicht-weiße Menschen sollen bei jedem Thema und in jeder Sendung sichtbar sein.
- Medien müssen endlich internationalen Diversity-Standards entsprechen.
- Gesellschaftliche Vielfalt muss zur Normalität werden, in Redaktionen wie auf dem Bildschirm.

## Die Wetter-Allianz

Hinter der Kampagne standen die Neue deutschen Medienmacher\*innen, Neue Schweizer Medienmacher\*innen und Kolleg\*nnen aus Österreich.

Die Wetterpatenschaften wurden durch Spenden finanziert. Die Kampagne war eine Idee des Kreativteams Goran Golik und M. Alexander Trybus aus Österreich, die #Wetterberichtigung“ zusammen mit Ketchum Publico kreativ umgesetzt haben. Alle Beteiligten haben pro bono mitgewirkt.

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# Goldene Kartoffel 

Die Goldene Kartoffel war ein Negativpreis für besonders diskriminierende Berichterstattung. Ausgezeichnet wurden Medien oder Journalist\*innen, die ein verzerrtes Bild vom Zusammenleben im Einwanderungsland Deutschland zeichnen, Vorurteile verfestigen, Probleme grob überzeichnen oder gegen journalistische Standards verstoßen. Nach 2022 wurde der Preis nicht mehr vergeben.

© Neue deutsche Medienmacher\*innen 

Projektstatus: Abgeschlossen

**2018** — **Julian Reichelt**, Chefredakteur der BILD-Zeitung   
Begründung: Unter seiner Ägide stehe das Blatt für Unsachlichkeit, Vorurteile und Panikmache bei den Themen Integration, Migration und Asyl sowie für doppelte Standards in der Berichterstattung über Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.

**2019** — **Vier politische Talkshows** im öffentlich-rechtlichen Fernsehen: *Hart aber fair* (Frank Plasberg, ARD), *Maischberger* (Sandra Maischberger, ARD), *Anne Will* (Anne Will, ARD) und *Maybrit Illner* (Maybrit Illner, ZDF)  
Begründung: Die vier Talkshows schenkten Rechtsradikalen und Rassisten regelmäßig Sendezeit, luden hingegen kaum Vertreter\*innen ethnischer und religiöser Minderheiten ein und behandelten Rassismus wie jeden anderen Standpunkt, damit wurden sie ihrem öffentlich-rechtlichen Auftrag nicht gerecht.

**2020** — **SPIEGEL TV**, stellvertretend für die Berichterstattung über „Clan-Kriminalität" in deutschen Medien   
Begründung: Die Berichterstattung sei verzerrt, stigmatisierend, und der fast ausschließliche Fokus auf „Clans" erwecke den Anschein, mafiöse Vereinigungen in Deutschland seien vornehmlich arabische Familien oder Rom\*nja.

**2021** — **Die Debatte über „Identitätspolitik" in bürgerlichen Medien**  
Begründung: Kurz nach den rechtsterroristischen Anschlägen von Halle und Hanau, dem Mord an Walter Lübcke sinnierte fast die gesamte bürgerliche Medienlandschaft darüber, ob Antirassismus und „linke Identitätspolitik" die Gesellschaft spalten. Damit machten sie rechtsradikale Erzählungen salonfähig und delegitimierten die Stimmen von Minderheiten.

**2022** — **SWR** und die Dokumentation *„Russlanddeutsche – unsere fremden Nachbarn? Bilanz einer schwierigen Integration"*, stellvertretend für die Berichterstattung über Russlanddeutsche und andere Zugewanderte aus dem postsowjetischen Raum  
Begründung: Russlanddeutsche werden in der Dokumentation als Problemfall dargestellt, als Parallelgesellschaft, beeinflusst und gesteuert von Kreml-Propaganda. Der SWR verpasste die Chance, ein differenziertes Bild russlanddeutscher Einwanderer\*innen sowie deren Migrations- und Integrationsgeschichte zu vermitteln.

Der Preis wurde ohne externe Förderung als eigenständige Vereinsinitiative vergeben.

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#  Seit 2008 *gemeinsam* mehr bewegen 

Als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin machen wir strukturelle Ausschlüsse im Journalismus sichtbar und arbeiten daran, sie langfristig zu überwinden. Als Netzwerk von Medienschaffenden glauben wir an die Kraft des Kollektivs. Durch Mentoring, Fachkonferenzen und starke Partnerschaften machen wir Vielfalt im Journalismus real. 

- © Schore Mehrdju
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- © Hannes Jung
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- © Nadja Wohlleben
- © Schore Mehrdju
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- © Schore Mehrdju

Verein 

Neue deutsche Medienmacher\*innen e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin. Gegründet 2008 und 2009 ins Vereinsregister eingetragen, versteht sich der Verein als bundesweites Netzwerk von Journalist\*innen mit und ohne Einwanderungsgeschichte oder eigener Fluchterfahrung.

Seitdem arbeitet der Verein an einer vielfältigeren und diskriminierungssensibleren Berichterstattung in Deutschland. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von Medienschaffenden mit Einwanderungsgeschichte und/oder eigener Fluchterfahrung sowie auf gezielter Medienkritik.

Ein zentrales Anliegen des Vereins ist die nachhaltige Nachwuchsförderung. Herzstück dieser Arbeit sind Mentoring-Programme, die über 400 Nachwuchsjournalist\*innen auf ihrem Weg in den Journalismus begleitet hat. Viele von ihnen arbeiten heute fest oder frei in Redaktionen, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, in Verlagen oder als selbstständige Journalist\*innen und Creator\*innen.

2020 machten die Neuen deutschen Medienmacher\*innen mit der Recherche[„Viel Wille, kein Weg“](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/recherche-diversitaet-in-deutschen-redaktionen) erstmals systematisch sichtbar, wie gering die Vielfalt in Führungspositionen deutscher Medien ist. Die Erhebung zeigte, dass 118 von 126 untersuchten Chefredakteur\*innen der reichweitenstärksten Medienhäuser keine Migrationsgeschichte hatten. Die Veröffentlichung wurde breit rezipiert und gilt bis heute als Referenz für Debatten über strukturelle Ungleichheit im Journalismus.

Neben eigenen Studien und der Nachwuchsförderung entwickelt der Verein auch praxisnahe und diskriminierungssensible Werkzeuge für Redaktionen. Dazu gehören das [NdM Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar) für diskriminierungssensible Sprache sowie ein [Diversity-Guide](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2021_Diversityguide.pdf), der redaktionelle Routinen, Sprache und Themenauswahl kritisch reflektiert und konkrete Handlungsempfehlungen bietet.  

2021 setzten die Neuen deutschen Medienmacher\*innen ein kreatives Zeichen für Diversität. Mit der Kampagne [Wetterberichtigung](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/wetterberichtigung) vergaben sie nicht nur neue deutsche Namen an Wetterphänomene, sondern stießen auch eine Debatte über die mangelnde Repräsentation in den Medien an.

Die Arbeit der Neuen deutschen Medienmacher\*innen reagiert auf aktuelle Herausforderungen: zunehmende Polarisierung, Desinformation, Hass und Bedrohungen gegen Journalist\*innen. Ziel bleibt ein Journalismus, der präzise berichtet, Verantwortung übernimmt und die gesellschaftliche Realität in ihrer Vielfalt ernst nimmt.

[Unsere Satzung](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/verein/satzung)

Lokale Netzwerke 

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind bundesweit aktiv und zugleich lokal verankert. In vielen Regionen Deutschlands gibt es inzwischen lokale [Netzwerke](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/netzwerk) der NdM, in denen sich Medienschaffende sowie interessierte Kolleg\*innen vor Ort vernetzen und austauschen.

Die lokalen Netzwerke schaffen Räume für Begegnung, gegenseitige Unterstützung und fachlichen Austausch. Sie organisieren Veranstaltungen, Gesprächsabende oder regelmäßige Stammtische und greifen Themen auf, die vor Ort besonders relevant sind.

Mit diesen Netzwerken stärken wir lokale journalistische Strukturen und fördern Solidarität im Berufsalltag. Wer Teil eines bestehenden Netzwerks werden oder ein neues lokales Netzwerk aufbauen möchte, kann sich jederzeit an uns wenden.

Struktur 

Der Verein wird von über 750 Mitgliedern mit unterschiedlichen biografischen Hintergründen getragen. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich und wird alle zwei Jahre von den Mitgliedern gewählt. Die operative Arbeit liegt bei der Geschäftsführung.  

Mitglied bei den NdM können alle werden, die die Ziele des Vereins teilen – egal, ob Medienmacher\*innen mit oder ohne Einwanderungsgeschichte.

Vorstand 

**Vorstandsvorsitzende**  
Ella Schindler (sie/ihr)  
Natalie Sablowski (sie/ihr)

**Schatzmeister**  
Daniel Bax (er/ihm)

**Beisitzer\*in**  
Polo Türk (er/keine)

**Besondere Vertreterin gemäß § 30 BGB, Geschäftsführerin**  
Elena Kountidou (sie/ihr)

**Stellvertretende Geschäftsführerin**  
Jannice Beckschebe (sie/ihr)

##  Werde Mitglied für guten Journalismus, für *Vielfalt* und *Demokratie* 

Zusammen können wir etwas bewegen. 

[Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen) 

© Astrid Piethan

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#  Satzung des Neue deutsche Medienmacher\*innen e. V. 

Unsere Satzung 

### **§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr**

Der Verein trägt den Namen „Neue deutsche Medienmacher\*innen e. V.“. Vereinssitz ist Berlin. Der Verein ist unter der Vereinsregisternummer VR 28575 B in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg in Berlin eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

### **§ 2 Vereinszweck**

Ziel des Vereins ist es, kulturelle Vielfalt durch ethnische Pluralität in den Medien der deutschen und europäischen Einwanderungsgesellschaft zu fördern. Dieses Ziel soll erreicht werden durch die Förderung:

- der Vernetzung von und den Austausch zwischen Medienschaffenden mit und ohne Migrationshintergrund auf deutscher und europäischer Ebene,
- der interkulturellen Kompetenz und Sensibilität in der journalistischen Arbeit und Berichterstattung und in der Aus- und Fortbildung der Medienberufe,
- des journalistischen Nachwuchses mit Migrationshintergrund.

Der Verein will den Anteil von Medienschaffenden mit Migrationshintergrund in allen Bereichen und Ebenen der Medien erhöhen. Ein weiteres Anliegen des Vereins ist die Förderung des interkulturellen Dialogs und der Völkerverständigung, der Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur sowie der Bildung und Erziehung, insbesondere der Medienbildung und –erziehung.

### **§ 3 Gemeinnützigkeit, Mittelverwendung, Vergütung** 

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung. Seine Tätigkeit ist nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei Ausscheiden eines Mitglieds oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins dürfen Mitglieder keine Anteile am Vereinsvermögen erhalten. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Grundsätzlich werden alle Vereinsämter durch ehrenamtliche Arbeit ausgeübt. Soweit die finanzielle Situation des Vereins es zulässt, kann eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG vom Vorstand beschlossen werden. Aufwendungen für Auslagen werden in nachgewiesener Höhe erstattet.

Der Verein kann Mittel teilweise einer anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaft oder einer juristischen Person des öffentlichen Rechts zur Verwendung für steuerbegünstigte Zwecke zur Verfügung stellen. Die Vergabe erfolgt nach Beschluss des Vorstands und ist schriftlich zu dokumentieren.

### **§ 4 Mitgliedschaft**

#### § 4.1 Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Ziele des Vereins (wie § 2) unterstützt. Juristische Personen werden mit einer Stimme vertreten durch den gesetzlich Vertretungsberechtigten.

#### § 4.2 Erwerb der Mitgliedschaft

Anträge auf Erwerb der Mitgliedschaft sind schriftlich, auch elektronisch an den Vorstand zu richten. Über die Annahme entscheidet der Vorstand.

#### § 4.3 Beiträge

Jedes Mitglied hat einen jährlichen Beitrag zu entrichten, dessen Höhe von der ordentlichen Mitgliederversammlung festgelegt wird. Der Beitrag ist im Voraus zu errichten. In sozialen Härtefällen kann der Vorstand auf Antrag eine Ermäßigung oder eine vorübergehende Freistellung der Beiträge beschließen.

#### § 4.4 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Vorstand kann den Ausschluss eines Mitgliedes bei grober Verletzung der Satzung oder bei Rückstand von mindestens einem Jahresbeitrag trotz Mahnung beschließen. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit Zweidrittelmehrheit. Gegen den Ausschluss kann das betroffene Mitglied Berufung einlegen, die innerhalb eines Monats nach Zugang der Ausschlussentscheidung beim Vorstand eingehen muss. Diese hat aufschiebende Wirkung. Über die Berufung entscheidet eine ordentlich einberufene Mitgliederversammlung.

#### § 4.5 Ehrenmitgliedschaft

Der Verein kann Personen, die sich in besonderer Weise um die Ziele des Vereines verdient gemacht haben, die Ehrenmitgliedschaft verleihen. Die Ehrenmitglieder haben kein Stimmrecht.

### **§ 5 Organe des Vereins**

Die Organe des Vereins sind:

- die Mitgliederversammlung,
- der Vorstand,
- eine Geschäftsführung als besondere\*r Vertreter\*in gemäß § 30 BGB.

### **§ 6 Die Mitgliederversammlung**

#### § 6.1 Einberufung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal jährlich einberufen. Der Vorstand lädt wenigstens vier Wochen vorher schriftlich, auch elektronisch und unter Angabe der Tagesordnung ein; Anträge auf Satzungsänderung müssen im Wortlaut mit der Einladung verschickt werden. Die Mitgliederversammlung kann die Tagesordnung ergänzen.

Die Mitgliederversammlung kann als Präsenzversammlung oder als virtuelle Mitgliederversammlung abgehalten werden. Zur Präsenzversammlung treffen sich alle Teilnehmer\*innen der Mitgliederversammlung an einem gemeinsamen Ort. Die virtuelle Mitgliederversammlung erfolgt durch Einwahl aller Teilnehmer\*innen in eine Video- oder Telefonkonferenz. Der Vorstand entscheidet über die Form der Mitgliederversammlung und teilt diese in der Einladung zur Mitgliederversammlung mit. Lädt der Vorstand zu einer virtuellen Mitgliederversammlung ein, so teilt er den Mitgliedern spätestens eine Stunde vor Beginn der Mitgliederversammlung per E-Mail die Einwahldaten für die Video- oder Telefonkonferenz mit.

Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muss sie innerhalb von drei Monaten einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/4 der Mitglieder es verlangt. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung kann die Ladefrist auf zwei Wochen verkürzt werden.

#### § 6.2 Rechte und Pflichten der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung bestimmt die Richtlinien der Tätigkeit des Vereins. Ihr obliegt außerdem

- die Wahl des Vorstands und zweier Kassenprüfer\*innen,
- die Entgegennahme des Geschäfts- und Rechenschaftsberichts des Vorstands sowie des Kassenberichts der Rechnungsprüfer\*innen,
- die Entlastung des Vorstands,
- die Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
- die Auflösung des Vereins mit 3/4-Mehrheit,
- die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen.

Über die Mitgliederversammlung werden Protokolle gefertigt. Diese werden unterschrieben von dem\*der Versammlungsleiter\*in und Protokollführer\*in. Versammlungsleiter\*in und Protokollführer\*in werden mit einfacher Mehrheit in der Versammlung gewählt.

#### § 6.3 Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung

Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Die Auflösung des Vereins sowie die Veränderung der Vereinszwecke können in einer Mitgliederversammlung nur dann beschlossen werden, wenn mindestens 7 Mitglieder anwesend sind.

#### § 6.4 Abstimmung in der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, soweit die Satzung nichts anderes regelt. Stimmrechte sind nicht übertragbar. Auf Antrag von mindestens drei Mitgliedern wird geheim abgestimmt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

#### § 6.5 Kassenprüfer\*in

Die Mitgliederversammlung bestellt zwei Rechnungsprüfer\*innen, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen. Die Rechnungsprüfer\*innen berichten über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung.

### **§ 7 Der Vorstand**

#### § 7.1 Mitglieder des Vorstandes

Der Vorstand iSd § 26 BGB besteht aus

- dem\*der 1. Vorsitzenden,
- dem\*der 2. Vorsitzenden,
- dem\*der Schatzmeister\*in sowie
- bis zu sechs weiteren Vorstandsmitgliedern als Beisitzer\*innen.

Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand, der aus mindestens drei und höchstens neun Vorstandsmitgliedern besteht. Blockwahl ist zulässig.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von zwei Vorstandsmitgliedern vertreten.

#### § 7.2 Wahl des Vorstandes

Der Vorstand wird für zwei Jahre gewählt. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig und führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Die Mitglieder des Vorstands können auch während der Amtsdauer in einer Mitgliederversammlung mit einer 2/3-Mehrheit abgewählt werden.

#### § 7.3 Arbeitsweise des Vorstandes

Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, es sei denn, die Satzung sieht andere Regelungen vor. Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse des Vorstands sind schriftlich niederzulegen und werden den Mitgliedern mitgeteilt.

#### § 7.4 Einberufung eines Beirates

Dem Beirat gehören Persönlichkeiten an, die die Ziele des Vereins maßgeblich unterstützen. Der Beirat wird durch den Vorstand berufen. Er berät den Vorstand und unterstützt die Arbeit des Vereins.

#### § 7.5 Förderkuratorium 

Der Verein kann ein Förderkuratorium einsetzen, das finanzielle Mittel für den Verein bereitstellt. Die nähere Ausgestaltung, Aufgaben, Zusammensetzung und Verfahren bestimmt die vom Vorstand zu erlassende Vereinsordnung. Änderungen dieser Ordnung beschließt der Vorstand.

#### § 7.6. Bestellung eines\*einer besonderen Vertreter\*in

Der Vorstand kann eine Geschäftsführung (eine\*n oder mehrere als besondere\*n Vertreter\*innen im Sinne des § 30 BGB) für die Bereiche Projekte - Beantragung und Durchführung - sowie Personal bestellen. Die Einzelheiten zum Aufgabenkreis und der Vertretungsmacht der Geschäftsführung werden in einer Geschäftsordnung festgelegt. Bestellte Mitglieder der Geschäftsführung sind als besondere Vertreter\*in zur Eintragung im Vereinsregister anzumelden.

#### § 7.7. Kooptation

Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, können die verbliebenen Vorstandsmitglieder aus dem Kreis der Vereinsmitglieder bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied in den Vorstand kooptieren. Maximal dürfen zwei Vorstandsmitglieder kooptiert werden. Scheidet eine\*r der beiden Vorsitzenden während der Amtsperiode aus, so übernimmt ein\*e Beisitzer\*in den Vorsitz für die laufende Amtsperiode.

### **§ 8 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung**

Bei der Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an den neue deutsche organisationen e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

*Die vorstehende Satzung wurde am 03. Dezember 2025 beschlossen.*

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#  Initiative *Transparente* Zivilgesellschaft: Wir sind dabei! 

Transparenz ist für uns selbstverständlich. Wir berichten regelmäßig über unsere Projekte und Publikationen, fassen Entwicklungen im Tätigkeitsbericht zusammen und veröffentlichen unsere Finanzen. Als Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft veröffentlicht wir folgende Angaben: 

##  1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr 

**Neue deutsche Medienmacher\*innen e. V.**

Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin  
Ansprechpartnerin: Elena Kountidou  
E-Mail: <info@neuemedienmacher.de>  
Webseite: <https://neuemedienmacher.de>  
Telefon: +49 155 6745 2152

Der Neue deutsche Medienmacher\*innen e. V. wurde im Jahr 2008 in Berlin gegründet und ist seit 2009 im Vereinsregister am Amtsgericht Charlottenburg unter der Registernummer VR 28575 verzeichnet.

##  2. Vollständige Satzung sowie Angaben zu den Zielen unserer Organisation 

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen (NdM) sind ein gemeinnütziger Verein, der sich für Vielfalt im Journalismus und eine demokratische Medienlandschaft einsetzt. In Zeiten wachsender Polarisierung, Desinformation und Hass gegen Journalist\*innen reagieren die NdM mit Projekten auf vielen Ebenen: Sie begleiten Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation, stärken Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte und bringen marginalisierte Perspektiven in den öffentlichen Diskurs.

Die NdM bauen aktiv Strukturen, die Vielfalt in den Medien real machen: durch Mentoring, lokale Netzwerke, Fachkonferenzen und starke Partnerschaften. Ziel ist ein öffentlicher Diskurs, der auf Fakten, Kontext und Respekt basiert, und ein Journalismus, der die gesellschaftliche Realität in ihrer Vielfalt ernst nimmt und so langfristig das Vertrauen in Medien stärkt.

[Satzung](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/verein/satzung)

[Mission](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mission)

##  3. Angaben zur Steuerbegünstigung 

Der Neue deutsche Medienmacher\*innen e. V. ist mit dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Berlin vom 23.03.2026 gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 GewStG von der Gewerbesteuer befreit, weil der Verein ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. AO dient. Der Verein trägt die Steuernummer: 27/643/06536 (Finanzamt Berlin).

##  4. Name und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger\*innen 

**Vorstandsvorsitzende**  
Ella Schindler (sie/ihr)  
Natalie Sablowski (sie/ihr)

**Schatzmeister**  
Daniel Bax (er/ihm)

**Beisitzer\*in**  
Polo Türk (er/keine)

**Besondere Vertreterin gemäß § 30 BGB, Geschäftsführerin**  
Elena Kountidou (sie/ihr)

**Stellvertretende Geschäftsführerin**  
Jannice Beckschebe (sie/ihr)

##  5. Tätigkeitsberichte 

[Tätigkeitsbericht 2022](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Transparenz/NdM_2022_Taetigkeitsbericht.pdf)  
[Tätigkeitsbericht 2023](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Transparenz/NdM_2023_Taetigkeitsbericht.pdf)  
[Tätigkeitsbericht 2024](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Transparenz/NdM_2024_Taetigkeitsbericht.pdf)

##  6. Personalstruktur 

Der Neue deutsche Medienmacher\*innen e.V. hat zum 30.06.2026 10 Mitarbeiter\*innen, davon 2 in Vollzeit, 8 in Teilzeit. Zudem beschäftigt der Verein eine wechselnde Anzahl an Honorarkräften.

##  7 & 8. Angaben zur Mittelherkunft sowie -verwendung 

[Hier](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Transparenz/NdM_2024_Taetigkeitsbericht.pdf) findet sich die vollständige Darstellung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, die Einnahmen/Überschußrechnung sowie die Vermögensübersicht für 2024.

Zum 30.06.2026 bestehen öffentliche Förderungen für die folgenden Projekte:

- Projekt BetterPost als Teil von toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: 424.999,38 EUR
- Projekt Mentoring@NRW gefördert von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen : 60.000,00 EUR
- Projekt Voices of Faith gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt: 99.826,12 EUR

##  9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten 

Wir sind ein eigenständiger, gemeinnütziger und eingetragener Verein und es besteht keine Verbundenheit zu Dritten.

##  10. Namen von Personen, deren jährliche Zahlungen mehr als 10% des Gesamtjahresbudgets ausmachen 

Für die erfolgreichen Projekte der Neuen deutschen Medienmacher\*innen erhält der Verein zweckgebundene Fördermittel für gemeinnützige Zwecke. Mehr als zehn Prozent der gesamten Vereinsmittel der Neuen deutschen Medienmacher\*innen 2024 machten Fördermittel für verschiedene Projekte (s.o.) von folgenden Förder\*innen aus:

- Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramm Demokratie leben!
- Europäische Union im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds

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#  Erzähl uns, was *Dich* bewegt 

Kontakt 

Du hast Fragen an uns,  
möchtest mit uns zusammenarbeiten  
oder zu einem anderen Thema mit uns in Kontakt treten?  
So erreichst Du uns:

**E-Mail:** <info@neuemedienmacher.de>

**Telefon:** +49 155 6745 2152

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#  Checkliste für *Entscheider\*innen*  

Diversität ist Chef\*innensache. Wer heute nicht investiert, verliert morgen Publikum, Glaubwürdigkeit und Marktrelevanz. Führungskräfte müssen Ressourcen bereitstellen, Ziele setzen und selbst vorangehen. Zehn Schritte, wie Entscheider\*innen Vielfalt zur Chefsache machen und ihr Medienhaus zukunftsfähig aufstellen.

### *Vielfalt* kommunizieren

Klar nach innen signalisieren, dass diskriminierungsarme Berichterstattung und diverse Teams ernsthaft gewollt sind – nicht als Projekt, sondern als strategische Priorität. Kolleg\*innen, die dieses Ziel teilen, erhalten so Rückendeckung.

### *Vorbild* sein

Führungskultur prägt Redaktionskultur. Diskriminierende Bemerkungen von oben senden ein Signal an alle. Andersherum färbt eine Führungskultur, die von gegenseitiger Achtung und Wertschätzung geprägt ist, schnell auf die gesamte Redaktion ab.

### *Diversity-Beauftragte* einsetzen

Hauptamtliche Stellen mit Mandat, Budget und Befugnissen schaffen. In US-amerikanischen und britischen Medienhäusern längst Standard, in Deutschland noch auszubauen. Eine separate Ansprechperson für Diskriminierungsfälle ist empfehlenswert.

### Ist-Zustand *erfassen*

Wo mangelt es an Vielfalt in der Berichterstattung und in der Redaktion? Welche Gruppen kommen zu Wort, welche nicht? Wie ist die Belegschaft zusammengesetzt? Wie die Chefetage? Ohne Datenbasis keine Strategie.

### *Zielmarken* definieren

Verbindliche, messbare Ziele festlegen, die sich an gesellschaftlicher Realität orientieren. Beispiel: 50-Prozent-Frauenquote in Führungspositionen, 30 Prozent nicht-weiße Interviewpartner\*innen.

### *Maßnahmen* umsetzen

Neue Recruiting-Strategien, Quoten, Fortbildungen – passend zum Haus. Alle Vorhaben müssen im ganzen Haus kommuniziert werden. Wir empfehlen Aus- und Fortbildungen, in denen Journalist\*innen für typische, diskriminierende Fallstricke in der Berichterstattung sensibilisiert und interkulturelle Kompetenzen trainiert werden. Skeptische Mitarbeiter\*innen können mit Anreizsystemen zur Teilnahme bewegt werden.

### *Konsequenzen* festlegen

Ziele brauchen Verbindlichkeit. Beförderungen an das Verfolgen von Diversity-Zielen knüpfen. Klären: Was passiert, wenn Ziele verfehlt oder übertroffen werden?

### *Evaluation* beauftragen

Eine Person benennen, die die Überprüfung verantwortet – idealerweise nicht die Diversity-Beauftragte selbst, um objektive Bewertung zu gewährleisten.

### *Fortschritte* messen

Regelmäßig in konkreten Zahlen auswerten: Eigene Zählungen in Redaktionen, technische Analysetools oder externe Evaluation durch Medienwissenschaftler\*innen. Ergebnisse nutzen, um Strategien nachzujustieren.

### *Transparenz* herstellen

Ziele, Maßnahmen und Ergebnisse veröffentlichen. Jährliche Diversity-Reports stärken Glaubwürdigkeit nach innen und außen.

##  *Wissen* aus der Branche. *Für* die Branche. 

Vielfalt entscheidet über Relevanz und Reichweite. Wir beraten Medienhäuser und geben Workshops, wie diverse Strukturen gelingen. 

[Beratung](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/beratung) 

© Schore Mehrdju

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
  2. [Wer wir sind](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind)
  3. [Mission](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mission)

#  Eine vielfältige *Gesellschaft* braucht vielfältigen *Journalismus* 

Wir prägen Debatten, verändern Strukturen und sorgen dafür, dass unterschiedliche Perspektiven im öffentlichen Diskurs sichtbar werden. Was uns antreibt und wie wir es angehen. 

- © Hannes Jung
- © Stephan Roehl
- © Schore Mehrdju
- © Nadja Wohlleben
- © Schore Mehrdju
- © Sedat Mehder
- © Schore Mehrdju
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- Schore Mehrdju
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Unsere Mission 

Mit Projekten, Publikationen, Weiterbildungen und Beratung stärken wir diskriminierungssensible Medienarbeit in Deutschland. Wir unterstützen Journalist\*innen, Redaktionen und Medienhäuser dabei, fairer, präziser und kontextreicher zu berichten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Medienschaffenden mit Einwanderungsgeschichte und/oder eigener Fluchterfahrung, die im Journalismus strukturell benachteiligt sind.

Als bundesweites Netzwerk von Medienschaffenden verbinden wir journalistische Praxis und konstruktive Medienkritik. Unsere Arbeit zielt darauf ab, journalistische Standards weiterzuentwickeln, Vertrauen in Medien zu stärken und langfristig zu einer vielfältigeren, demokratischen Medienlandschaft beizutragen.

Unser Verständnis von Journalismus 

Journalismus ist für alle. Die Medien prägen, wer gehört und wie Gesellschaft verstanden wird. Unser Anspruch ist ein Journalismus, der die Realität einer Einwanderungsgesellschaft abbildet, ohne zu vereinfachen, zu verzerren oder auszugrenzen. Damit die Berichterstattung sie adäquat wiedergibt, setzen wir uns für vielfältigen Journalismus und diverser besetzte Redaktionen ein.

Denn wir stehen fest zu unserem Grundgesetz: Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit gelten für alle. Dieses Versprechen muss sich auch in redaktioneller Praxis, Themenwahl und Sprache einlösen.

Unser Ziel ist ein öffentlicher Diskurs, der auf Fakten, Kontext und Respekt basiert. Wir treten diskriminierenden Darstellungen, Hass und Desinformation entgegen, in klassischen Medien ebenso wie in digitalen Räumen.

Was wir machen 

--- page_type: Page --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wer wir sind](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind) 3. [Mission](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mission) # Eine vielfältige *Gesellschaft* braucht vielfältigen *Journalismus* Wir prägen Debatten, verändern Strukturen und sorgen dafür, dass unterschiedliche Perspektiven im öffentlichen Diskurs sichtbar werden. Was uns antreibt und wie wir es angehen. - © Hannes Jung - © Stephan Roehl - © Schore Mehrdju - © Nadja Wohlleben - © Schore Mehrdju - © Sedat Mehder - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Stephan Roehl - © Hannes Jung - © Hannes Jung - Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju Unsere Mission Mit Projekten, Publikationen, Weiterbildungen und Beratung stärken wir diskriminierungssensible Medienarbeit in Deutschland. Wir unterstützen Journalist\*innen, Redaktionen und Medienhäuser dabei, fairer, präziser und kontextreicher zu berichten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Medienschaffenden mit Einwanderungsgeschichte und/oder eigener Fluchterfahrung, die im Journalismus strukturell benachteiligt sind. Als bundesweites Netzwerk von Medienschaffenden verbinden wir journalistische Praxis und konstruktive Medienkritik. Unsere Arbeit zielt darauf ab, journalistische Standards weiterzuentwickeln, Vertrauen in Medien zu stärken und langfristig zu einer vielfältigeren, demokratischen Medienlandschaft beizutragen. Unser Verständnis von Journalismus Journalismus ist für alle. Die Medien prägen, wer gehört und wie Gesellschaft verstanden wird. Unser Anspruch ist ein Journalismus, der die Realität einer Einwanderungsgesellschaft abbildet, ohne zu vereinfachen, zu verzerren oder auszugrenzen. Damit die Berichterstattung sie adäquat wiedergibt, setzen wir uns für vielfältigen Journalismus und diverser besetzte Redaktionen ein. Denn wir stehen fest zu unserem Grundgesetz: Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit gelten für alle. Dieses Versprechen muss sich auch in redaktioneller Praxis, Themenwahl und Sprache einlösen. Unser Ziel ist ein öffentlicher Diskurs, der auf Fakten, Kontext und Respekt basiert. Wir treten diskriminierenden Darstellungen, Hass und Desinformation entgegen, in klassischen Medien ebenso wie in digitalen Räumen. Was wir machen --- page_type: Page --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wer wir sind](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind) 3. [Mission](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mission) # Eine vielfältige *Gesellschaft* braucht vielfältigen *Journalismus* Wir prägen Debatten, verändern Strukturen und sorgen dafür, dass unterschiedliche Perspektiven im öffentlichen Diskurs sichtbar werden. Was uns antreibt und wie wir es angehen. - © Hannes Jung - © Stephan Roehl - © Schore Mehrdju - © Nadja Wohlleben - © Schore Mehrdju - © Sedat Mehder - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Stephan Roehl - © Hannes Jung - © Hannes Jung - Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju Unsere Mission Mit Projekten, Publikationen, Weiterbildungen und Beratung stärken wir diskriminierungssensible Medienarbeit in Deutschland. Wir unterstützen Journalist\*innen, Redaktionen und Medienhäuser dabei, fairer, präziser und kontextreicher zu berichten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Medienschaffenden mit Einwanderungsgeschichte und/oder eigener Fluchterfahrung, die im Journalismus strukturell benachteiligt sind. Als bundesweites Netzwerk von Medienschaffenden verbinden wir journalistische Praxis und konstruktive Medienkritik. Unsere Arbeit zielt darauf ab, journalistische Standards weiterzuentwickeln, Vertrauen in Medien zu stärken und langfristig zu einer vielfältigeren, demokratischen Medienlandschaft beizutragen. Unser Verständnis von Journalismus Journalismus ist für alle. Die Medien prägen, wer gehört und wie Gesellschaft verstanden wird. Unser Anspruch ist ein Journalismus, der die Realität einer Einwanderungsgesellschaft abbildet, ohne zu vereinfachen, zu verzerren oder auszugrenzen. Damit die Berichterstattung sie adäquat wiedergibt, setzen wir uns für vielfältigen Journalismus und diverser besetzte Redaktionen ein. Denn wir stehen fest zu unserem Grundgesetz: Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit gelten für alle. Dieses Versprechen muss sich auch in redaktioneller Praxis, Themenwahl und Sprache einlösen. Unser Ziel ist ein öffentlicher Diskurs, der auf Fakten, Kontext und Respekt basiert. Wir treten diskriminierenden Darstellungen, Hass und Desinformation entgegen, in klassischen Medien ebenso wie in digitalen Räumen. Was wir machen --- page_type: Page --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wer wir sind](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind) 3. [Mission](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mission) # Eine vielfältige *Gesellschaft* braucht vielfältigen *Journalismus* Wir prägen Debatten, verändern Strukturen und sorgen dafür, dass unterschiedliche Perspektiven im öffentlichen Diskurs sichtbar werden. Was uns antreibt und wie wir es angehen. - © Hannes Jung - © Stephan Roehl - © Schore Mehrdju - © Nadja Wohlleben - © Schore Mehrdju - © Sedat Mehder - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Stephan Roehl - © Hannes Jung - © Hannes Jung - Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju Unsere Mission Mit Projekten, Publikationen, Weiterbildungen und Beratung stärken wir diskriminierungssensible Medienarbeit in Deutschland. Wir unterstützen Journalist\*innen, Redaktionen und Medienhäuser dabei, fairer, präziser und kontextreicher zu berichten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Medienschaffenden mit Einwanderungsgeschichte und/oder eigener Fluchterfahrung, die im Journalismus strukturell benachteiligt sind. Als bundesweites Netzwerk von Medienschaffenden verbinden wir journalistische Praxis und konstruktive Medienkritik. Unsere Arbeit zielt darauf ab, journalistische Standards weiterzuentwickeln, Vertrauen in Medien zu stärken und langfristig zu einer vielfältigeren, demokratischen Medienlandschaft beizutragen. Unser Verständnis von Journalismus Journalismus ist für alle. Die Medien prägen, wer gehört und wie Gesellschaft verstanden wird. Unser Anspruch ist ein Journalismus, der die Realität einer Einwanderungsgesellschaft abbildet, ohne zu vereinfachen, zu verzerren oder auszugrenzen. Damit die Berichterstattung sie adäquat wiedergibt, setzen wir uns für vielfältigen Journalismus und diverser besetzte Redaktionen ein. Denn wir stehen fest zu unserem Grundgesetz: Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit gelten für alle. Dieses Versprechen muss sich auch in redaktioneller Praxis, Themenwahl und Sprache einlösen. Unser Ziel ist ein öffentlicher Diskurs, der auf Fakten, Kontext und Respekt basiert. Wir treten diskriminierenden Darstellungen, Hass und Desinformation entgegen, in klassischen Medien ebenso wie in digitalen Räumen. Was wir machen --- page_type: Page --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wer wir sind](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind) 3. [Mission](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mission) # Eine vielfältige *Gesellschaft* braucht vielfältigen *Journalismus* Wir prägen Debatten, verändern Strukturen und sorgen dafür, dass unterschiedliche Perspektiven im öffentlichen Diskurs sichtbar werden. Was uns antreibt und wie wir es angehen. - © Hannes Jung - © Stephan Roehl - © Schore Mehrdju - © Nadja Wohlleben - © Schore Mehrdju - © Sedat Mehder - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Stephan Roehl - © Hannes Jung - © Hannes Jung - Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju Unsere Mission Mit Projekten, Publikationen, Weiterbildungen und Beratung stärken wir diskriminierungssensible Medienarbeit in Deutschland. Wir unterstützen Journalist\*innen, Redaktionen und Medienhäuser dabei, fairer, präziser und kontextreicher zu berichten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Medienschaffenden mit Einwanderungsgeschichte und/oder eigener Fluchterfahrung, die im Journalismus strukturell benachteiligt sind. Als bundesweites Netzwerk von Medienschaffenden verbinden wir journalistische Praxis und konstruktive Medienkritik. Unsere Arbeit zielt darauf ab, journalistische Standards weiterzuentwickeln, Vertrauen in Medien zu stärken und langfristig zu einer vielfältigeren, demokratischen Medienlandschaft beizutragen. Unser Verständnis von Journalismus Journalismus ist für alle. Die Medien prägen, wer gehört und wie Gesellschaft verstanden wird. Unser Anspruch ist ein Journalismus, der die Realität einer Einwanderungsgesellschaft abbildet, ohne zu vereinfachen, zu verzerren oder auszugrenzen. Damit die Berichterstattung sie adäquat wiedergibt, setzen wir uns für vielfältigen Journalismus und diverser besetzte Redaktionen ein. Denn wir stehen fest zu unserem Grundgesetz: Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit gelten für alle. Dieses Versprechen muss sich auch in redaktioneller Praxis, Themenwahl und Sprache einlösen. Unser Ziel ist ein öffentlicher Diskurs, der auf Fakten, Kontext und Respekt basiert. Wir treten diskriminierenden Darstellungen, Hass und Desinformation entgegen, in klassischen Medien ebenso wie in digitalen Räumen. Was wir machen --- page_type: Page --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wer wir sind](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind) 3. [Mission](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mission) # Eine vielfältige *Gesellschaft* braucht vielfältigen *Journalismus* Wir prägen Debatten, verändern Strukturen und sorgen dafür, dass unterschiedliche Perspektiven im öffentlichen Diskurs sichtbar werden. Was uns antreibt und wie wir es angehen. - © Hannes Jung - © Stephan Roehl - © Schore Mehrdju - © Nadja Wohlleben - © Schore Mehrdju - © Sedat Mehder - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Stephan Roehl - © Hannes Jung - © Hannes Jung - Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju Unsere Mission Mit Projekten, Publikationen, Weiterbildungen und Beratung stärken wir diskriminierungssensible Medienarbeit in Deutschland. Wir unterstützen Journalist\*innen, Redaktionen und Medienhäuser dabei, fairer, präziser und kontextreicher zu berichten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Medienschaffenden mit Einwanderungsgeschichte und/oder eigener Fluchterfahrung, die im Journalismus strukturell benachteiligt sind. Als bundesweites Netzwerk von Medienschaffenden verbinden wir journalistische Praxis und konstruktive Medienkritik. Unsere Arbeit zielt darauf ab, journalistische Standards weiterzuentwickeln, Vertrauen in Medien zu stärken und langfristig zu einer vielfältigeren, demokratischen Medienlandschaft beizutragen. Unser Verständnis von Journalismus Journalismus ist für alle. Die Medien prägen, wer gehört und wie Gesellschaft verstanden wird. Unser Anspruch ist ein Journalismus, der die Realität einer Einwanderungsgesellschaft abbildet, ohne zu vereinfachen, zu verzerren oder auszugrenzen. Damit die Berichterstattung sie adäquat wiedergibt, setzen wir uns für vielfältigen Journalismus und diverser besetzte Redaktionen ein. Denn wir stehen fest zu unserem Grundgesetz: Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit gelten für alle. Dieses Versprechen muss sich auch in redaktioneller Praxis, Themenwahl und Sprache einlösen. Unser Ziel ist ein öffentlicher Diskurs, der auf Fakten, Kontext und Respekt basiert. Wir treten diskriminierenden Darstellungen, Hass und Desinformation entgegen, in klassischen Medien ebenso wie in digitalen Räumen. Was wir machen --- page_type: Page --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wer wir sind](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind) 3. [Mission](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mission) # Eine vielfältige *Gesellschaft* braucht vielfältigen *Journalismus* Wir prägen Debatten, verändern Strukturen und sorgen dafür, dass unterschiedliche Perspektiven im öffentlichen Diskurs sichtbar werden. Was uns antreibt und wie wir es angehen. - © Hannes Jung - © Stephan Roehl - © Schore Mehrdju - © Nadja Wohlleben - © Schore Mehrdju - © Sedat Mehder - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Stephan Roehl - © Hannes Jung - © Hannes Jung - Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju Unsere Mission Mit Projekten, Publikationen, Weiterbildungen und Beratung stärken wir diskriminierungssensible Medienarbeit in Deutschland. Wir unterstützen Journalist\*innen, Redaktionen und Medienhäuser dabei, fairer, präziser und kontextreicher zu berichten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Medienschaffenden mit Einwanderungsgeschichte und/oder eigener Fluchterfahrung, die im Journalismus strukturell benachteiligt sind. Als bundesweites Netzwerk von Medienschaffenden verbinden wir journalistische Praxis und konstruktive Medienkritik. Unsere Arbeit zielt darauf ab, journalistische Standards weiterzuentwickeln, Vertrauen in Medien zu stärken und langfristig zu einer vielfältigeren, demokratischen Medienlandschaft beizutragen. Unser Verständnis von Journalismus Journalismus ist für alle. Die Medien prägen, wer gehört und wie Gesellschaft verstanden wird. Unser Anspruch ist ein Journalismus, der die Realität einer Einwanderungsgesellschaft abbildet, ohne zu vereinfachen, zu verzerren oder auszugrenzen. Damit die Berichterstattung sie adäquat wiedergibt, setzen wir uns für vielfältigen Journalismus und diverser besetzte Redaktionen ein. Denn wir stehen fest zu unserem Grundgesetz: Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit gelten für alle. Dieses Versprechen muss sich auch in redaktioneller Praxis, Themenwahl und Sprache einlösen. Unser Ziel ist ein öffentlicher Diskurs, der auf Fakten, Kontext und Respekt basiert. Wir treten diskriminierenden Darstellungen, Hass und Desinformation entgegen, in klassischen Medien ebenso wie in digitalen Räumen. Was wir machen 1. Wir stärken Medienschaffende durch Wissen, Beratung und praxisnahe Angebote zu diskriminierungssensibler Berichterstattung, Desinformation und dem Umgang mit Hass im Netz. So tragen wir dazu bei, dass Journalist\*innen sicher, informiert und verantwortungsvoll arbeiten können. 2. Medienschaffende, die angegriffen oder bedroht werden, unterstützen wir durch Beratung, Vernetzung und geschützte Räume. Unser Ziel ist es, Stimmen im öffentlichen Diskurs zu halten und Verdrängung durch Einschüchterung entgegenzuwirken 3. Nachwuchsjournalist\*innen und erfahrene Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte begleiten wir durch Mentoring, Netzwerke und Austausch, weil strukturelle Benachteiligung konkrete Gegenmaßnahmen braucht. 4. Redaktionen und Medienhäuser beraten wir mit Workshops, Materialien und Hintergrundgesprächen, um Strukturen zu reflektieren und langfristig inklusiver zu gestalten. 5. An öffentlichen Debatten beteiligen wir uns aktiv, veröffentlichen Stellungnahmen und üben gezielte Medienkritik. So tragen wir dazu bei, journalistische Standards weiterzuentwickeln und die Medienlandschaft nachhaltig zu verändern. 6. Zivilgesellschaftliche Akteure begleiten wir im Umgang mit Hass und Desinformation, denn eine demokratische Öffentlichkeit braucht starke Stimmen. ## Unsere *Projekte* Wir begleiten Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation, stärken Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte und bringen marginalisierte Stimmen in die Debatte. [Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) © Nadja Wohlleben ## Unsere *Projekte* Wir begleiten Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation, stärken Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte und bringen marginalisierte Stimmen in die Debatte. [Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) © Nadja Wohlleben ## Unsere *Projekte* Wir begleiten Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation, stärken Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte und bringen marginalisierte Stimmen in die Debatte. [Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) © Nadja Wohlleben ## Unsere *Projekte* Wir begleiten Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation, stärken Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte und bringen marginalisierte Stimmen in die Debatte. [Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) © Nadja Wohlleben ## Unsere *Projekte* Wir begleiten Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation, stärken Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte und bringen marginalisierte Stimmen in die Debatte. [Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) © Nadja Wohlleben ## Unsere *Projekte* Wir begleiten Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation, stärken Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte und bringen marginalisierte Stimmen in die Debatte. [Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) © Nadja Wohlleben 

##  Unsere *Projekte* 

Wir begleiten Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation, stärken Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte und bringen marginalisierte Stimmen in die Debatte. 

[Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) 

© Nadja Wohlleben

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#  Wissen & Tools gegen *Hass im Netz* 

Hass im Netz trifft viele, doch gute Standards schützen alle. Wir helfen dabei, neue Wege im Umgang mit digitalen Angriffen zu finden, auf mutige, konstruktive und solidarische Weise – für eine Kultur des Miteinanders, in der demokratische Werte auch online sichtbar verteidigt werden. Mit unseren Tipps, Infos und Leitfäden schützt Du Dich selbst, Deine Redaktion und Deine Community. 

- [## Definition, Zahlen & Fakten Die wichtigsten Infos auf einen Blick](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/definition-zahlen-fakten)
- [## Tipps für Betroffene Schutz bei akuten Bedrohungslagen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-betroffene)
- [## Tipps für Redaktionen Strategien für Prävention, Krisenmanagement und Nachsorge](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-redaktionen)
- [## Tipps für Community-Arbeit Better Practices, Hass-Typologie und effektive Gegenrede](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-community-arbeit)

##  Lauter *Hass –* leiser *Rückzug* 

Unsere repräsentative Studie von 2024 beleuchtet, wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht. Im Fokus stehen die Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz in Deutschland. 

[Zur Studie](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf) 

© Stefanie Loos  

##  Weiteres zum Thema *Hass im Netz* 

[Artikel vom 05.08.2026 ### Zwischen Leitlinien und Grauzonen: Das war unsere Fachgruppe Community Management #2 Die wichtigsten Takeaways aus unserem Fachgruppentreffen mit Input von den CM-Expertinnen Katja Musafiri und Vivian Pein Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/zwischen-leitlinien-und-grauzonen-das-war-unsere-fachgruppe-community-management-2) [Termin am 07.10.2026 ### Fachgruppe Community Management #3 bei toneshift-Konferenz #RECLAIMTHEDIGITAL Was tun, wenn Hasskommentare rechtliche Grenzen überschreiten? Mit der Meldestelle REspect sprechen wir über rechtliche Fragen und die Aufarbeitung von Hass im Netz. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/fachgruppe-community-management-2-2) [Artikel vom 07.07.2026 ### Schutz für Community Manager\*innen: NdM unterzeichnet Community Kodex Wer Kommentarspalten moderiert, braucht Rückhalt. Wir haben den neuen Kodex mitentwickelt, der Community-Manager\*innen schützt und Standards für verantwortungsvolle Moderation setzt. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/schutz-fuer-die-die-den-ton-im-netz-halten-ndm-unterzeichnet-community-kodex) 

[Alle anzeigen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 

##  Das war *noch nicht alles*! 

Unter **Wissen & Tools** gibt es noch mehr Tipps von uns – für gute Berichterstattung, gegen Hass im Netz und Desinformation und für das Empowerment von Journalist\*innen.

[Weiter entdecken](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools)

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# Empfehlungen für mehr *Stimmen und Perspektiven*

Vielfältige Stimmen machen Journalismus glaubwürdiger. Unsere Tipps und Checklisten helfen dabei, Berichterstattung zu öffnen: für mehr Perspektiven, weniger Klischees und einen respektvollen Umgang mit unser pluralen Gesellschaft.

Mehr Perspektiven- [  Tipps zur Migrationsberichterstattung   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-für-mehr-stimmen-und-perspektiven/tipps-zur-migrationsberichterstattung)
- [  Tipps zum Thema Gewalt gegen Frauen   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-für-mehr-stimmen-und-perspektiven/tipps-zum-thema-gewalt-gegen-frauen)
- [  Checkliste: Wen lasse ich zu Wort kommen?   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-für-mehr-stimmen-und-perspektiven/checkliste-wen-lasse-ich-zu-wort-kommen)
- [  50:50 The Equality Project   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-für-mehr-stimmen-und-perspektiven/5050-the-equality-project)
- [  Checkliste: Klischees erkennen, Perspektiven prüfen   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-für-mehr-stimmen-und-perspektiven/checkliste-klischees-erkennen-perspektiven-pruefen)

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# Empfehlungen für *sensible Sprache*

Sprache prägt, wie wir die Welt wahrnehmen. Mit den richtigen Formulierungen können wir die Realität einer vielfältigen Gesellschaft präzise und respektvoll abbilden, ohne Stereotype zu reproduzieren. Unsere Checklisten und Formulierungshilfen helfen bei einer sensiblen Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft, queere Menschen oder Menschen mit Behinderung.

Sensible Sprache- [  Checkliste für journalistische Sprache   ](https://www.neuemedienmacher.de/checkliste-fuer-journalistische-sprache)
- [  Formulierungshilfen Menschen mit Behinderung   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-formulierungshilfen-für-sensible-sprache/formulierungshilfen-menschen-mit-behinderung)
- [  Formulierungshilfen LGBTQIA+   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-formulierungshilfen-für-sensible-sprache/formulierungshilfen-lgbtqia)
- [  Formulierungshilfen Einwanderungsgesellschaft   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-formulierungshilfen-für-sensible-sprache/formulierungshilfen-einwanderungsgesellschaft)
- [  Checkliste für genderbewusstes Schreiben   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-formulierungshilfen-für-sensible-sprache/checkliste-fuer-genderbewusstes-schreiben)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools)
 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen)
 4. [Ressourcen & Links](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/ressourcen-und-links)

# *Ressourcen* & Links

Für den Berufseinstieg in den Journalismus sind Austausch und Vernetzung alles. Hier findest du eine Auswahl an weiterführenden Links zu Gewerkschaften und Berufsverbänden, weiteren Medienorganisationen, Anlaufstellen für Aus‑ und Weiterbildung sowie Stipendien und Fördermöglichkeiten. Nutze diese Möglichkeiten, um Kontakte zu knüpfen, Unterstützung zu finden und neue Chancen zu entdecken.

Inhaltsübersicht

1. [Gewerkschaften und Berufsverbände](#gewerkschaften-und-berufsverbaende)
2. [Ausbildung und Weiterbildung](#ausbildung-und-weiterbildung)
3. [Jobsuche](#jobsuche)
4. [Stipendien und Fördermöglichkeiten](#stipendien-und-foerdermoeglichkeiten)

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[Jobsuche](#jobsuche) 4. [Stipendien und Fördermöglichkeiten](#stipendien-und-foerdermoeglichkeiten) ## Gewerkschaften und Berufsverbände [**Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju)** ](http://www.dju.verdi.de) Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union ist die Journalist\*innenorganisation innerhalb des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Sie ist eine Berufsgruppe innerhalb der Fachgruppe Medien in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). [**Deutscher Journalistenverband (DJV)** ](http://www.djv.de) Der DJV ist ein Berufsverband für Journalist\*innen. Auf der Website findest Du u.a. [weitere Infos](https://freien.info/freien-abc/) für Berufseinsteiger\*innen. [**Deutscher Fachjournalisten-Verband e.V.** ](http://www.dfjv.de) Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) ist ein Berufsverband für auf ein Fach, Ressort oder Themengebiet spezialisierte Journalistinnen und Journalisten. [**Freischreiber e.V.** ](http://www.freischreiber.de) Freischreiber ist der einzige Berufsverband, der sich exklusiv für freie Journalisten und Journalistinnen einsetzt. Der Verband setzt sich für ein besseres Urheberrecht, für bessere Verträge und faire Honorare ein. Er bietet Austausch, [Wissen](https://freischreiber.de/produkt/freienbibel2/), [Weiterbildung](https://freischreiber.de/alle-termine/) und [Mentoring](https://freischreiber.de/das-bieten-wir/fuer-einsteigerinnen/mentoring/) an. [**Freelens**](http://www.freelens.com) Freelens ist ein Berufsverband für Fotojournalist\*innen und Fotograf\*innen, der mit rund 2.000–2.300 Mitgliedern als einer der größten Zusammenschlüsse von Fotoprofis in Deutschland gilt. --- ## Ausbildung und Weiterbildung ### Volontariate Der [Volo-Ratgeber](https://cms-s3.verdi.de/drupal/public/documents/Volo_Ratgeber2024_A5_kompl_WEB.pdf?VersionId=327dffff-c31e-4243-ab56-1ee01768cde9) der dju in ver.di zeigt, wie gute Ausbildung aussehen kann und soll. Volontariate bieten u.a. auch alle öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten an. ### Journalist\*innenschulen Verlagsunabhängig: [Deutsche Journalistenschule (DJS), München](http://www.djs-online.de) [Freie Journalistenschule (fjs), online](http://www.freie-journalistenschule.de) [Hamburg Media School, Hamburg](http://www.hamburgmediaschool.com) [ifp – Die katholische Journalistenschule, München](http://www.journalistenschule-ifp.de) [Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft, Köln](http://www.koelnerjournalistenschule.de) [Mitteldeutsche Journalistenschule, Mittweida](http://www.mjs-mw.de) [Zeitenspiegel-Reportageschule, Reutlingen](http://www.reportageschule.de) Verlagsgebunden: [Bauer Media Academy, Hamburg](https://www.bauermedia.de/karriere/dein-berufseinstieg/ausbildung) [Burda-Journalistenschule, Offenburg](http://www.burda-journalistenschule.de) [electronic media school (ems), Potsdam-Babelsberg](http://www.ems-babelsberg.de) [Free Tech – Axel Springer Academy of Journalism and Technology, Berlin](http://www.freetech.academy) [Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten, Düsseldorf](https://holtzbrinck-schule.de/) [Henri-Nannen-Schule, Hamburg](http://www.henri-nannen-schule.de) [RTL Journalistenschule, Köln ](http://www.rtl-journalistenschule.de) ### Weiterbildungsangebote [Akademie der bayerischen Presse, München](http://www.abp.de) [Akademie für Publizistik, Hamburg](http://www.akademie-fuer-publizistik.de) [ARD.ZDF medienakademie, Nürnberg / Hannover](http://www.ard-zdf-medienakademie.de) [Deutsche Journalistenakademie, online](http://www.deutschejournalistenakademie.de) [Evangelische Medienakademie, Hamburg](http://www.evangelische-medienakademie.de) [ProContent, Essen](http://www.procontent.de) [Reporter-Akademie Berlin, Berlin](http://www.reporter-akademie-berlin.de) [Reporterfabrik, online, kostengünstig](http://www.reporterfabrik.org) [Volkshochschulen, online und lokal](http://www.volkshochschule.de) --- ## Jobsuche [**Journojobs.cool** ](https://journojobs.cool/) Oscar Vitlif verschickt aktuelle Ausschreibungen für Jobs und Praktika als Newsletter oder über Telegramm. Auf der Website veröffentlicht er auch seine [Datenbank zur Praktikumsvergütung](https://journojobs.cool/praktikumsgehalt/) im Journalismus. [**Newsroom** ](https://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/) News aus den Bereichen Journalismus, Medien und PR [**Jobs bei Verlagen** ](https://medienjobs.boersenblatt.net/) medienjobs.boersenblatt.net/ --- ## Stipendien und Fördermöglichkeiten ### Journalistische Ausbildung [FAZIT Stiftung](https://www.fazit-stiftung.de/foerderungen/stipendium-im-bereich-journalismus) [Rudolf-Augstein-Stiftung](https://rudolf-augstein-stiftung.de/antrag-stellen/#hinweis-journalistisches-stipendium) [Studienstiftung des deutschen Volkes](https://www.studienstiftung.de/journalismus) ### Nachwuchs [Deutschlandstiftung Integration, Journalismus-Stipendium Geh Deinen Weg](https://www.deutschlandstiftung.net/projekte/geh-deinen-weg-programm/journalismus-stipendium-geh-deinen-weg) [taz Panter Stiftung,Nachwuchsprogramme, Stipendien, Residencies ](https://taz.de/Panter-Stiftung/!v=e4eb8635-98d1-4a5d-b035-a82efb835967/) ### Recherche-Stipendien, Auslandsjournalismus, Wissenschaftsjournalismus [Internationale Journalisten-Programme (IJP)](https://ijp.org/) [Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Journalists-in-Residence Programm](https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/de/aktuelles/karriere/journalist-programm) [Netzwerk Recherche, Recherche-Stipendienprogramme](https://netzwerkrecherche.org/wir-foerdern/) [& Linksammlung zu weiteren Stipendien](https://netzwerkrecherche.org/blog/stipendien-und-fellowships-fuer-journalisten/) [n-ost, Programme für Auslandsberichterstattung](https://n-ost.org/focus-areas/foreign-reporting) ### Gründer\*innen [Media Forward Fund](https://www.mediaforwardfund.org/) [Media Lab Bayern, Media Startup Fellowship](https://www.media-lab.de/de/angebote/media-startup-fellowship/) [MIZ Babelsberg, Förderprogramme für innovative Medienprojekte](http://www.miz-babelsberg.de/foerderung/allgemeines.html) [Netzwerk Recherche,Grow-Stipendium ](https://netzwerkrecherche.org/wir-foerdern/grow-stipendien/) ### Journalist\*innen im Exil [Journalisten helfen Journalisten](https://www.journalistenhelfen.org/) [Journalists in Need Network (jinn)](https://www.jinn-media.org/) [JX-Fund, Europäischer Fonds für Journalismus im Exil.](https://jx-fund.org/) [PEN Deutschland, Writers in Exile Programm (für Schriftsteller\*innen)](https://pen-deutschland.de/writers-in-exile/) [Reporter ohne Grenzen, RSF Reporting Fellowships, Rest & Refuge Fellowship, Berliner Stipendienprogramm ](www.reporter-ohne-grenzen.de/stipendien) ### Übersicht über weitere Stipendien und Journalistenpreise [journalistenpreise.de/kategorie/stipendien](https://journalistenpreise.de/kategorie/stipendien)[**Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju)** ](http://www.dju.verdi.de)  
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union ist die Journalist\*innenorganisation innerhalb des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Sie ist eine Berufsgruppe innerhalb der Fachgruppe Medien in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

[**Deutscher Journalistenverband (DJV)** ](http://www.djv.de)  
Der DJV ist ein Berufsverband für Journalist\*innen. Auf der Website findest Du u.a. [weitere Infos](https://freien.info/freien-abc/) für Berufseinsteiger\*innen.

[**Deutscher Fachjournalisten-Verband e.V.** ](http://www.dfjv.de)  
Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) ist ein Berufsverband für auf ein Fach, Ressort oder Themengebiet spezialisierte Journalistinnen und Journalisten.

[**Freischreiber e.V.** ](http://www.freischreiber.de)  
Freischreiber ist der einzige Berufsverband, der sich exklusiv für freie Journalisten und Journalistinnen einsetzt. Der Verband setzt sich für ein besseres Urheberrecht, für bessere Verträge und faire Honorare ein. Er bietet Austausch, [Wissen](https://freischreiber.de/produkt/freienbibel2/), [Weiterbildung](https://freischreiber.de/alle-termine/) und [Mentoring](https://freischreiber.de/das-bieten-wir/fuer-einsteigerinnen/mentoring/) an.

[**Freelens**](http://www.freelens.com)   
Freelens ist ein Berufsverband für Fotojournalist\*innen und Fotograf\*innen, der mit rund 2.000–2.300 Mitgliedern als einer der größten Zusammenschlüsse von Fotoprofis in Deutschland gilt.

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##  Ausbildung und Weiterbildung 

### Volontariate

Der [Volo-Ratgeber](https://cms-s3.verdi.de/drupal/public/documents/Volo_Ratgeber2024_A5_kompl_WEB.pdf?VersionId=327dffff-c31e-4243-ab56-1ee01768cde9) der dju in ver.di zeigt, wie gute Ausbildung aussehen kann und soll.  
Volontariate bieten u.a. auch alle öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten an.

### Journalist\*innenschulen

Verlagsunabhängig:

[Deutsche Journalistenschule (DJS), München](http://www.djs-online.de)  
[Freie Journalistenschule (fjs), online](http://www.freie-journalistenschule.de)  
[Hamburg Media School, Hamburg](http://www.hamburgmediaschool.com)  
[ifp – Die katholische Journalistenschule, München](http://www.journalistenschule-ifp.de)  
[Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft, Köln](http://www.koelnerjournalistenschule.de)  
[Mitteldeutsche Journalistenschule, Mittweida](http://www.mjs-mw.de)  
[Zeitenspiegel-Reportageschule, Reutlingen](http://www.reportageschule.de)

Verlagsgebunden:

[Bauer Media Academy, Hamburg](https://www.bauermedia.de/karriere/dein-berufseinstieg/ausbildung)  
[Burda-Journalistenschule, Offenburg](http://www.burda-journalistenschule.de)  
[electronic media school (ems), Potsdam-Babelsberg](http://www.ems-babelsberg.de)  
[Free Tech – Axel Springer Academy of Journalism and Technology, Berlin](http://www.freetech.academy)  
[Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten, Düsseldorf](https://holtzbrinck-schule.de/)  
[Henri-Nannen-Schule, Hamburg](http://www.henri-nannen-schule.de)  
[RTL Journalistenschule, Köln ](http://www.rtl-journalistenschule.de)

### Weiterbildungsangebote

[Akademie der bayerischen Presse, München](http://www.abp.de)  
[Akademie für Publizistik, Hamburg](http://www.akademie-fuer-publizistik.de)  
[ARD.ZDF medienakademie, Nürnberg / Hannover](http://www.ard-zdf-medienakademie.de)  
[Deutsche Journalistenakademie, online](http://www.deutschejournalistenakademie.de)  
[Evangelische Medienakademie, Hamburg](http://www.evangelische-medienakademie.de)  
[ProContent, Essen](http://www.procontent.de)  
[Reporter-Akademie Berlin, Berlin](http://www.reporter-akademie-berlin.de)  
[Reporterfabrik, online, kostengünstig](http://www.reporterfabrik.org)  
[Volkshochschulen, online und lokal](http://www.volkshochschule.de)

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##  Jobsuche 

[**Journojobs.cool** ](https://journojobs.cool/)  
Oscar Vitlif verschickt aktuelle Ausschreibungen für Jobs und Praktika als Newsletter oder über Telegramm. Auf der Website veröffentlicht er auch seine [Datenbank zur Praktikumsvergütung](https://journojobs.cool/praktikumsgehalt/) im Journalismus.

[**Newsroom** ](https://www.newsroom.de/jobs/aktuelle-jobs/)  
News aus den Bereichen Journalismus, Medien und PR

[**Jobs bei Verlagen** ](https://medienjobs.boersenblatt.net/)  
medienjobs.boersenblatt.net/

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##  Stipendien und Fördermöglichkeiten 

### Journalistische Ausbildung 

[FAZIT Stiftung](https://www.fazit-stiftung.de/foerderungen/stipendium-im-bereich-journalismus)  
[Rudolf-Augstein-Stiftung](https://rudolf-augstein-stiftung.de/antrag-stellen/#hinweis-journalistisches-stipendium)  
[Studienstiftung des deutschen Volkes](https://www.studienstiftung.de/journalismus)

### Nachwuchs

[Deutschlandstiftung Integration, Journalismus-Stipendium Geh Deinen Weg](https://www.deutschlandstiftung.net/projekte/geh-deinen-weg-programm/journalismus-stipendium-geh-deinen-weg)  
[taz Panter Stiftung,Nachwuchsprogramme, Stipendien, Residencies ](https://taz.de/Panter-Stiftung/!v=e4eb8635-98d1-4a5d-b035-a82efb835967/)

### Recherche-Stipendien, Auslandsjournalismus, Wissenschaftsjournalismus 

[Internationale Journalisten-Programme (IJP)](https://ijp.org/)  
[Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Journalists-in-Residence Programm](https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/de/aktuelles/karriere/journalist-programm)  
[Netzwerk Recherche, Recherche-Stipendienprogramme](https://netzwerkrecherche.org/wir-foerdern/) [& Linksammlung zu weiteren Stipendien](https://netzwerkrecherche.org/blog/stipendien-und-fellowships-fuer-journalisten/)  
[n-ost, Programme für Auslandsberichterstattung](https://n-ost.org/focus-areas/foreign-reporting)

### Gründer\*innen 

[Media Forward Fund](https://www.mediaforwardfund.org/)  
[Media Lab Bayern, Media Startup Fellowship](https://www.media-lab.de/de/angebote/media-startup-fellowship/)  
[MIZ Babelsberg, Förderprogramme für innovative Medienprojekte](http://www.miz-babelsberg.de/foerderung/allgemeines.html)  
[Netzwerk Recherche,Grow-Stipendium ](https://netzwerkrecherche.org/wir-foerdern/grow-stipendien/)

### Journalist\*innen im Exil

[Journalisten helfen Journalisten](https://www.journalistenhelfen.org/)  
[Journalists in Need Network (jinn)](https://www.jinn-media.org/)  
[JX-Fund, Europäischer Fonds für Journalismus im Exil.](https://jx-fund.org/)  
[PEN Deutschland, Writers in Exile Programm (für Schriftsteller\*innen)](https://pen-deutschland.de/writers-in-exile/)  
[Reporter ohne Grenzen, RSF Reporting Fellowships, Rest & Refuge Fellowship, Berliner Stipendienprogramm ](www.reporter-ohne-grenzen.de/stipendien)

### Übersicht über weitere Stipendien und Journalistenpreise 

[journalistenpreise.de/kategorie/stipendien](https://journalistenpreise.de/kategorie/stipendien)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools)
 3. [Für Diversität in Medienhäusern](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern)
 4. [Argumente für mehr Vielfalt](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/argumente-für-mehr-vielfalt)

# Argumente für mehr *Vielfalt*

Vielfalt in den Medien wird immer noch als Nischenthema behandelt, losgelöst von Strategie und Zukunftsfragen. Angesichts sinkender Reichweiten, wachsender Konkurrenz und des Umbruchs durch KI ist das fatal. Dabei liegt gerade in der Krise ein tiefgreifender Transformationsprozess, den Medienhäuser dringend brauchen. Mehr Vielfalt erschließt neue Zielgruppen, erzählt bessere Geschichten, stärkt Glaubwürdigkeit und sichert die Zukunftsfähigkeit der Medien. Und nicht zuletzt: Sie ist eine Frage unserer Demokratie.

Inhaltsübersicht

1. [Neue Zielgruppen](#neue-nbsp-zielgruppen)
2. [Neue Geschichten](#neue-geschichten)
3. [Wichtige Kompetenzen](#wichtige-nbsp-kompetenzen)
4. [Mehr Glaubwürdigkeit](#mehr-glaubwuerdigkeit)
5. [Zukunftsfähigkeit](#zukunftsfaehigkeit)
6. [Unsere Demokratie](#unsere-demokratie)

--- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Diversität in Medienhäusern](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern) 4. [Argumente für mehr Vielfalt](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/argumente-für-mehr-vielfalt) # Argumente für mehr *Vielfalt* Vielfalt in den Medien wird immer noch als Nischenthema behandelt, losgelöst von Strategie und Zukunftsfragen. Angesichts sinkender Reichweiten, wachsender Konkurrenz und des Umbruchs durch KI ist das fatal. Dabei liegt gerade in der Krise ein tiefgreifender Transformationsprozess, den Medienhäuser dringend brauchen. Mehr Vielfalt erschließt neue Zielgruppen, erzählt bessere Geschichten, stärkt Glaubwürdigkeit und sichert die Zukunftsfähigkeit der Medien. Und nicht zuletzt: Sie ist eine Frage unserer Demokratie. Inhaltsübersicht 1. [Neue Zielgruppen](#neue-nbsp-zielgruppen) 2. [Neue Geschichten](#neue-geschichten) 3. [Wichtige Kompetenzen](#wichtige-nbsp-kompetenzen) 4. [Mehr Glaubwürdigkeit](#mehr-glaubwuerdigkeit) 5. [Zukunftsfähigkeit](#zukunftsfaehigkeit) 6. [Unsere Demokratie](#unsere-demokratie) ## Neue *Zielgruppen* Manche Medienunternehmen scheinen noch anzunehmen, ihr Publikum sei dasselbe wie vor fünfzig Jahren. Dabei sieht unsere Gesellschaft so aus: die Hälfte Frauen, über 30 Prozent mit Einwanderungsgeschichte, jede\*r Zehnte mit Behinderung, immer mehr Menschen, die sich offen als LGBTQIA+ identifizieren. All diese Gruppen nutzen Medien intensiv, und viele finden sich darin kaum wieder. Menschen mit Behinderung stoßen auf Barrieren wie fehlende Untertitel oder Audiodeskription. Frauen sind trotz gleicher Mediennutzung deutlich unterrepräsentiert. Wer nicht typisch deutsch aussieht oder heißt, empfindet die Berichterstattung oft als stereotyp. Das ist eine verpasste Chance. Medienhäuser können diese Menschen als Zielgruppe gewinnen. Indem sie: - alle Gruppen themenübergreifend zeigen. Menschen mit Behinderung nicht nur bei Gesundheitsthemen, Musliminnen nicht nur beim Thema Kopftuch, Schwarze Menschen nicht nur bei Rassismus. - Stereotype reflektieren und Themen aufgreifen, die neue Zielgruppen interessieren. - personelle Vielfalt in die Redaktion holen. - Inhalte barrierefrei anbieten. - einen Gesellschaftsquerschnitt zeigen in allen Formaten, von Talkshows bis Vox-Pops, und bei der Auswahl von Expert\*innen. - Journalist\*innen aus unterrepräsentierten Gruppen fördern. - bei der Bebilderung die Vielfalt unserer Gesellschaft abbilden. Das gilt besonders für Themen, die alle angehen, wie Rente, Bildung, das Wetter oder Gesundheitstipps. --- ## Neue *Geschichten* Die Durchschnittsperson im deutschen Journalismus ist männlich, Mitte vierzig und akademisch gebildet.1 Dieser Blick dominiert, was berichtet wird und wie. Vielfältig besetzte Redaktionen wirken wie ein Weitwinkelobjektiv. Wer unterschiedliche Lebenswelten in die Redaktion holt, holt auch andere Fragen, andere Zugänge und andere Themen. Eine Rollstuhlfahrerin erzählt eine andere Geschichte über kommunale Verkehrsplanung als der Kollege, der mit dem Auto zur Arbeit kommt. Jemand, dessen Eltern auf Sozialleistungen angewiesen waren, hat zum bedingungslosen Grundeinkommen einen anderen Zugang als jemand aus einer Anwaltsfamilie. Vielfältige Teams stellen in der Recherche andere Fragen: zu Diskriminierung, zu Zugängen zum Gesundheitssystem, zu Wohnsituationen. Sie öffnen damit ganz neue Storylines. Editorische Entscheidungen werden sensibler, Stereotype seltener, Geschichten authentischer. --- ## Wichtige *Kompetenzen* Vielfalt entfaltet enormes Potenzial, aber nur, wenn sie aktiv gestaltet wird. Diverse Teams zeigen höhere Innovationskraft, bessere Problemlösung und ausgewogenere Entscheidungen, weil unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.2 Das gilt für Unternehmen und erst recht für Redaktionen. Vielfältige Teams bringen Kompetenzen mit, die im Journalismus chronisch fehlen: - Inter- und subkulturelles Wissen und Zugänge zu Communities, die bisher kaum vorkommen - Mehrsprachigkeit einschließlich Gebärdensprache - Neue Kontakte zu Expert\*innen und Protagonist\*innen jenseits des üblichen Adressbuchs - Zugänge zu Communitys und ihren Themen - Vermittlungskompetenz für Themen - Gelebte Erfahrungen mit Rassismus, Sexismus und anderen Diskriminierungsformen - Den Blick für blinde Flecken, also die Fähigkeit, gesellschaftliche „Normalitäten" zu hinterfragen, die für andere unsichtbar bleiben Dabei gilt: Wer Journalist\*innen mit diversen Hintergründen einstellt, sollte sie nicht auf ihr Diversitätsmerkmal reduzieren. Nicht jede Person mit Migrationsgeschichte muss automatisch Migrationsthemen betreuen. --- ## Mehr *Glaubwürdigkeit* Vertrauen schenken wir am ehesten jenen, die uns ähnlich sind. In Menschen, die uns in vielem gleichen, erkennen wir uns selbst wieder. Ihre Geschichten berühren uns eher, denn sie könnten unsere eigenen sein. Das bestätigen auch Studien: Journalist\*innen mit unterschiedlichen kulturellen und biografischen Hintergründen binden ein diverses Publikum und stärken dessen Vertrauen in das Medium. Sie sind Vorbilder und Identifikationsfiguren3. Medien, die Diversität und Repräsentation ernst nehmen, werden von einem breiteren Publikum als glaubwürdiger und vertrauenswürdiger wahrgenommen. Das ist nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sondern ein zentraler Faktor für Erfolg und Akzeptanz in einer pluralistischen Gesellschaft. Wo dieses Vertrauen fehlt, entstehen Desinformation und Polarisierung, und alternative “Informationsräume” gewinnen an Einfluss. --- ## *Zukunftsfähigkeit* Zukunftsfähigkeit hängt unmittelbar davon ab, wie vielfältig Redaktionen aufgestellt sind. Wer die Lebensrealität großer Teile der Gesellschaft nicht abbildet, verliert nicht nur Vertrauen, sondern auch Publikum. Vielfalt bringt Innovation, Kreativität und Zugang zu Zielgruppen, die heute noch unerreicht bleiben. Eine immer diversere Gesellschaft stellt die Medienwelt vor eine Grundsatzfrage: Investieren wir jetzt in Strukturen, die Schritt halten, oder warten wir ab, bis wir den Anschluss verloren haben? Medien, die Vielfalt weiterhin nur nebenbei behandeln, verabschieden sich nicht nur von der Zukunft, sondern auch von ihrer eigenen Relevanz. --- ## Unsere *Demokratie* Unsere Gesellschaft braucht Journalismus, der Menschen informiert und politische Meinungsbildung ermöglicht. Je homogener die Redaktionsteams sind, desto schwerer fällt es, vielfältige Perspektiven einzubringen und die Themen einer pluralen Gesellschaft vorurteilsfrei aufzugreifen. Je diverser sie sind, desto besser gelingt das. Gerade aufgrund des besonderen verfassungsrechtlichen Auftrags der Medien ist die Frage der Zugangsgerechtigkeit und der Repräsentation aller Bevölkerungsgruppen im Journalismus nicht zuletzt eine demokratische Frage. Das gilt besonders für öffentlich-rechtliche Medien, aber nicht nur für sie. 1. Hans-Bredow-Institut (2023): Journalismus in Deutschland 2023 2. McKinsey & Company (2020): Diversity Wins: How Inclusion Matters / McKinsey & Company (2024): Die Bedeutung von Vielfalt für den Geschäftserfolg wird immer stärker 3. WDR (2020): Junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte: Mediennutzung und ProgrammerwartungenManche Medienunternehmen scheinen noch anzunehmen, ihr Publikum sei dasselbe wie vor fünfzig Jahren. Dabei sieht unsere Gesellschaft so aus: die Hälfte Frauen, über 30 Prozent mit Einwanderungsgeschichte, jede\*r Zehnte mit Behinderung, immer mehr Menschen, die sich offen als LGBTQIA+ identifizieren.

All diese Gruppen nutzen Medien intensiv, und viele finden sich darin kaum wieder. Menschen mit Behinderung stoßen auf Barrieren wie fehlende Untertitel oder Audiodeskription. Frauen sind trotz gleicher Mediennutzung deutlich unterrepräsentiert. Wer nicht typisch deutsch aussieht oder heißt, empfindet die Berichterstattung oft als stereotyp.

Das ist eine verpasste Chance. Medienhäuser können diese Menschen als Zielgruppe gewinnen. Indem sie:

- alle Gruppen themenübergreifend zeigen. Menschen mit Behinderung nicht nur bei Gesundheitsthemen, Musliminnen nicht nur beim Thema Kopftuch, Schwarze Menschen nicht nur bei Rassismus.
- Stereotype reflektieren und Themen aufgreifen, die neue Zielgruppen interessieren.
- personelle Vielfalt in die Redaktion holen.
- Inhalte barrierefrei anbieten.
- einen Gesellschaftsquerschnitt zeigen in allen Formaten, von Talkshows bis Vox-Pops, und bei der Auswahl von Expert\*innen.
- Journalist\*innen aus unterrepräsentierten Gruppen fördern.
- bei der Bebilderung die Vielfalt unserer Gesellschaft abbilden. Das gilt besonders für Themen, die alle angehen, wie Rente, Bildung, das Wetter oder Gesundheitstipps.

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##  Neue *Geschichten*

Die Durchschnittsperson im deutschen Journalismus ist männlich, Mitte vierzig und akademisch gebildet.1 Dieser Blick dominiert, was berichtet wird und wie.

Vielfältig besetzte Redaktionen wirken wie ein Weitwinkelobjektiv. Wer unterschiedliche Lebenswelten in die Redaktion holt, holt auch andere Fragen, andere Zugänge und andere Themen. Eine Rollstuhlfahrerin erzählt eine andere Geschichte über kommunale Verkehrsplanung als der Kollege, der mit dem Auto zur Arbeit kommt. Jemand, dessen Eltern auf Sozialleistungen angewiesen waren, hat zum bedingungslosen Grundeinkommen einen anderen Zugang als jemand aus einer Anwaltsfamilie.

Vielfältige Teams stellen in der Recherche andere Fragen: zu Diskriminierung, zu Zugängen zum Gesundheitssystem, zu Wohnsituationen. Sie öffnen damit ganz neue Storylines. Editorische Entscheidungen werden sensibler, Stereotype seltener, Geschichten authentischer.

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##  Wichtige *Kompetenzen*

Vielfalt entfaltet enormes Potenzial, aber nur, wenn sie aktiv gestaltet wird. Diverse Teams zeigen höhere Innovationskraft, bessere Problemlösung und ausgewogenere Entscheidungen, weil unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.2 Das gilt für Unternehmen und erst recht für Redaktionen.

Vielfältige Teams bringen Kompetenzen mit, die im Journalismus chronisch fehlen:

- Inter- und subkulturelles Wissen und Zugänge zu Communities, die bisher kaum vorkommen
- Mehrsprachigkeit einschließlich Gebärdensprache
- Neue Kontakte zu Expert\*innen und Protagonist\*innen jenseits des üblichen Adressbuchs
- Zugänge zu Communitys und ihren Themen
- Vermittlungskompetenz für Themen
- Gelebte Erfahrungen mit Rassismus, Sexismus und anderen Diskriminierungsformen
- Den Blick für blinde Flecken, also die Fähigkeit, gesellschaftliche „Normalitäten" zu hinterfragen, die für andere unsichtbar bleiben

Dabei gilt: Wer Journalist\*innen mit diversen Hintergründen einstellt, sollte sie nicht auf ihr Diversitätsmerkmal reduzieren. Nicht jede Person mit Migrationsgeschichte muss automatisch Migrationsthemen betreuen.

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##  Mehr *Glaubwürdigkeit*

Vertrauen schenken wir am ehesten jenen, die uns ähnlich sind. In Menschen, die uns in vielem gleichen, erkennen wir uns selbst wieder. Ihre Geschichten berühren uns eher, denn sie könnten unsere eigenen sein.

Das bestätigen auch Studien: Journalist\*innen mit unterschiedlichen kulturellen und biografischen Hintergründen binden ein diverses Publikum und stärken dessen Vertrauen in das Medium. Sie sind Vorbilder und Identifikationsfiguren3.

Medien, die Diversität und Repräsentation ernst nehmen, werden von einem breiteren Publikum als glaubwürdiger und vertrauenswürdiger wahrgenommen. Das ist nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sondern ein zentraler Faktor für Erfolg und Akzeptanz in einer pluralistischen Gesellschaft. Wo dieses Vertrauen fehlt, entstehen Desinformation und Polarisierung, und alternative “Informationsräume” gewinnen an Einfluss.

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##  *Zukunftsfähigkeit*

Zukunftsfähigkeit hängt unmittelbar davon ab, wie vielfältig Redaktionen aufgestellt sind. Wer die Lebensrealität großer Teile der Gesellschaft nicht abbildet, verliert nicht nur Vertrauen, sondern auch Publikum. Vielfalt bringt Innovation, Kreativität und Zugang zu Zielgruppen, die heute noch unerreicht bleiben.

Eine immer diversere Gesellschaft stellt die Medienwelt vor eine Grundsatzfrage: Investieren wir jetzt in Strukturen, die Schritt halten, oder warten wir ab, bis wir den Anschluss verloren haben? Medien, die Vielfalt weiterhin nur nebenbei behandeln, verabschieden sich nicht nur von der Zukunft, sondern auch von ihrer eigenen Relevanz.

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##  Unsere *Demokratie*

Unsere Gesellschaft braucht Journalismus, der Menschen informiert und politische Meinungsbildung ermöglicht. Je homogener die Redaktionsteams sind, desto schwerer fällt es, vielfältige Perspektiven einzubringen und die Themen einer pluralen Gesellschaft vorurteilsfrei aufzugreifen. Je diverser sie sind, desto besser gelingt das.

Gerade aufgrund des besonderen verfassungsrechtlichen Auftrags der Medien ist die Frage der Zugangsgerechtigkeit und der Repräsentation aller Bevölkerungsgruppen im Journalismus nicht zuletzt eine demokratische Frage. Das gilt besonders für öffentlich-rechtliche Medien, aber nicht nur für sie.

1. Hans-Bredow-Institut (2023): Journalismus in Deutschland 2023
2. McKinsey & Company (2020): Diversity Wins: How Inclusion Matters / McKinsey & Company (2024): Die Bedeutung von Vielfalt für den Geschäftserfolg wird immer stärker
3. WDR (2020): Junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte: Mediennutzung und Programmerwartungen

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#  Presse 

Pressekontakt 

**E-Mail:** <presse@neuemedienmacher.de>

**Telefon:** +49 155 6745 2152

Kurztext 

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen setzen sich für eine Medienlandschaft ein, die so vielfältig ist wie die Gesellschaft selbst. Der gemeinnützige Verein stärkt marginalisierte Stimmen im öffentlichen Diskurs, begleitet Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation und tritt diskriminierenden Darstellungen entgegen – in klassischen Medien wie in digitalen Räumen. Ziel ist ein medialer Diskurs, der die gesellschaftliche Realität in ihrer ganzen Vielfalt abbildet.

##  Du bist *Journalist\*in* und möchtest über unsere Arbeit *informiert* bleiben? 

Dann melde Dich für unseren Presseverteiler an.

[E-Mail-Anfrage senden](mailto:presse@neuemedienmacher.de?subject=Presseverteiler&body=Liebes%20NdM-Team,%0A%0Abitte%20nehmt%20mich%20in%20euren%20Presseverteiler%20auf.%0A%0AMein%20Name%20lautet%20xxx%20und%20ich%20arbeite%20für%20folgendes%20Medium:%20xxx.%0A%0AViele%20Grüße) 

##  *Stellungnahmen* der NdM 

[Stellungnahme vom 07.07.2026 ### Für den Erhalt des Informationsfreiheitsgesetzes Mit einem Bündnis aus über 100 Organisationen und Medien fordern wir von der Bundesregierung, die Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz zu verhindern. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/fuer-den-erhalt-des-informationsfreiheitsgesetzes) [Stellungnahme vom 03.07.2026 ### WDR nimmt Sendernamen 1LIVE STREET zurück Ein Etappensieg für zehntausende Menschen und über 500 migrantische Organisationen, die in den letzten Wochen lautstark protestiert haben! Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wdr-nimmt-sendernamen-1live-street-zurueck) [Stellungnahme vom 29.06.2026 ### Wissenschaftliches Gutachten: Geplanter COSMO-Umbau verstößt gegen das WDR-Gesetz COSMO ist gesetzlich beauftragt und darf nicht zu einer „jungen Welle" umgebaut werden Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/-wissenschaftliches-gutachten-geplanter-cosmo-umbau-verstoeßt-gegen-das-wdr-gesetz) 

[Alle anzeigen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools)
 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen)
 4. [Diskriminierung in Redaktionen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/diskriminierung-in-redaktionen)

# *Diskriminierung* in Redaktionen

Verlage, Sender und Redaktionen sind keine diskriminierungsfreien Räume. Viele Medienschaffende machen an ihrem Arbeitsplatz diskriminierende Erfahrungen. Deshalb bieten wir schnelle Hilfe und Antworten auf die dringlichsten Fragen zum Thema Diskriminierung im journalistischen Arbeitskontext.

Inhaltsübersicht

1. [Was tun bei Diskriminierung in Redaktionen?](#was-tun-bei-diskriminierung-in-redaktionen)
2. [Wirst Du diskriminiert?](#wirst-du-diskriminiert)
3. [Was kannst Du tun, wenn Du diskriminiert wirst?](#was-kannst-du-tun-wenn-du-diskriminiert-wirst)
4. [Welche Pflichten haben Arbeitgeber, wenn eine Diskriminierung festgestellt wird?](#welche-pflichten-haben-arbeitgeber-wenn-eine-diskriminierung-festgestellt-wird)
5. [Was kannst Du tun, wenn Du Diskriminierung in der Redaktion beobachtest?](#was-kannst-du-tun-wenn-du-diskriminierung-in-der-redaktion-beobachtest)

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[Was kannst Du tun, wenn Du diskriminiert wirst?](#was-kannst-du-tun-wenn-du-diskriminiert-wirst) 4. [Welche Pflichten haben Arbeitgeber, wenn eine Diskriminierung festgestellt wird?](#welche-pflichten-haben-arbeitgeber-wenn-eine-diskriminierung-festgestellt-wird) 5. [Was kannst Du tun, wenn Du Diskriminierung in der Redaktion beobachtest?](#was-kannst-du-tun-wenn-du-diskriminierung-in-der-redaktion-beobachtest) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. [Diskriminierung in Redaktionen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/diskriminierung-in-redaktionen) # *Diskriminierung* in Redaktionen Verlage, Sender und Redaktionen sind keine diskriminierungsfreien Räume. 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Für Betroffene ist es deshalb wichtig, ihre Rechte zu kennen. Und für Arbeitgeber\*innen ist es wichtig zu wissen, was ihre Pflichten sind. Erst dann kann Diskriminierungsschutz greifen. --- ## Wirst Du *diskriminiert*? ### Eine Diskriminierung liegt immer dann vor, wenn - jemand mittelbar oder unmittelbar - aufgrund eines schützenswerten Merkmals (Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, sexuelle Identität, Behinderung) - ohne sachliche Rechtfertigung benachteiligt wird. Wer also beispielsweise wegen eines russischen Akzents die eigenen Radiobeiträge nicht sprechen darf, während die Kolleg\*innen mit englischem oder französischem Akzent ans Mikro dürfen, wird diskriminiert. Wer mit Verweis auf die eigene Herkunft als befangen gilt und deshalb nicht über bestimmte Themen berichten darf, wird diskriminiert. Wer wegen einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität systematisch übergangen oder anders behandelt wird als Kolleg\*innen, wird diskriminiert. ### Diskriminierungen erkennen Im Arbeitsalltag ist es gar nicht so einfach, Diskriminierungen zu erkennen und als solche zu benennen: Weil man nicht weiß, ob sich etwas noch im Raum des Erlaubten befindet oder doch eine Grenze überschritten wurde. Weil Kolleg\*innen vehement abstreiten, dass es sich um eine Diskriminierung handelt. Oder weil man sich bewusst oder unbewusst nicht in der Rolle der diskriminierten Person wiederfinden möchte. **Dennoch gilt:** Wer ohne sachlichen Grund schlechter behandelt wird als die Kolleg\*innen, wer in solchen Situationen direkt oder diffus auf eine tatsächliche oder zugeschriebene Migrationsgeschichte reduziert wird, wird vermutlich diskriminiert und sollte handeln. --- ## *Was kannst Du tun*, wenn Du diskriminiert wirst? ### In der Situation **Achte auf Dich**: Diskriminierungen sind verletzend und können sich entwürdigend anfühlen. In solch einer Situation musst Du niemandem etwas beweisen. Du musst nicht besonders schlagfertig sein oder sofort „richtig“ reagieren. Du musst die Diskriminierung aber auch nicht hinnehmen. Wichtig ist, dem nachzuspüren, was Dir in dieser Situation gerade gut tun würde – und dieser Intuition dann zu folgen. Die Situation zu verlassen, ist genauso in Ordnung wie eine sachliche Auseinandersetzung oder ein deutliches „Stopp!“. Zudem solltest Du Dir selbst gegenüber anerkennen, dass es schon eine große Leistung an sich ist, eine diskriminierende Erfahrung überhaupt als solche zu benennen. **Bewahre Ruhe:** Atme tief durch und lass dich nicht verunsichern. Du solltest versuchen, ruhig zu bleiben und Deine Position klarzumachen. Ebenso solltest Du nach Gründen für ein Verhalten oder eine Entscheidung fragen und möglichst deutlich benennen, dass und (wenn möglich) warum Du damit nicht einverstanden bist. **Suche Unterstützer\*innen:** Das können (un)beteiligte Kolleg\*innen sein, die Du ansprechen und einbeziehen kannst – sei es als emotionale Unterstützung oder als spätere Zeug\*innen. **Sichere Beweise:** Die Begründung für eine Entscheidung oder Handlung solltest Du Dir schriftlich geben lassen, um einen Beweis zu haben. Ebenso solltest Du Namen von Beteiligten oder Zeug\*innen einer Situation notieren. Wirst Du beispielsweise als Journalist\*in of Color als einzige\*r Volontär\*in nach der Ausbildung nicht übernommen, obwohl alle Feedback-Gespräche positiv waren und alle produzierten Beiträge gesendet wurden, solltest Du genau das schriftlich dokumentieren. ### Nachdem die Situation vorbei ist **Dokumentiere die Diskriminierung:** Wichtig ist, möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll über die diskriminierende Situation anzufertigen. Fertigt möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll an. Wichtige Details wie Uhrzeiten, Namen und Abläufe können in Vergessenheit geraten. Notiert: - Wo und wann ist die Diskriminierung passiert? - Von wem wurdest Du diskriminiert? - Was ist passiert? Wer war beteiligt, was geschah zuerst, was danach? - Was wurde gesagt und getan? Wie lange dauerte die Situation? - Gibt es Beweise, zum Beispiel Fotos, Briefe oder E-Mails? - Gibt es Zeug\*innen oder Beteiligte? (Namen und Kontaktmöglichkeiten notieren) **Suche Unterstützung in Deinem sozialen Umfeld:** Hilfreich ist es auch, mit Menschen aus dem eigenen Umfeld zu sprechen, die Verständnis für Diskriminierungserfahrungen haben. Das können Freund\*innen, Vertraute, Kolleg\*innen oder Netzwerke wie die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sein. **Suche professionelle Unterstützung:** Der Besuch einer Antidiskriminierungsberatungsstelle kann sehr hilfreich sein. Dort kannst Du Dich an Berater\*innen wenden, die Dich dabei unterstützen, das Erlebte einzuordnen oder zu verarbeiten. Außerdem können diese Dir dabei helfen, zu entscheiden, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Wenn Du rechtliche Ansprüche geltend machen willst, solltest Du möglichst unmittelbar eine professionelle Beratung aufsuchen, da solche Ansprüche zwei Monate nach Bekanntwerden der Diskriminierung verjähren können. Beratungsstellen findest Du bei der [Fachstelle Antidiskriminierungsberatung](https://fachstelle.antidiskriminierung.org). **Frage Deine Arbeitnehmer\*innenvertretung:** In großen Medienhäusern gibt es eine Beschwerdestelle oft zumindest eine Gleichstellungsbeauftragte. Einige Betroffene haben uns berichtet, dass Betriebs- oder Personalräte ebenfalls hilfreiche Anlaufstellen waren. Das hängt aber stark davon ab, wie intensiv sich diese bereits mit Diskriminierung oder Rassismus beschäftigt haben und wie gut sie das [Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/AGG/agg_gleichbehandlungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=38) kennen. --- ## Welche Pflichten haben *Arbeitgeber*, wenn eine Diskriminierung festgestellt wird? Bei Diskriminierungen durch den Arbeitgeber ist dieser verpflichtet, Abhilfemaßnahmen zu ergreifen, die Benachteiligung zu unterlassen und nachträglich unterlassene Leistungen zu gewährleisten. Außerdem sind Arbeitgeber nach § 13 AGG verpflichtet, eine interne Beschwerdestelle einzurichten, an die sich betroffene Beschäftigte wenden können. Bei Diskriminierungen durch Beschäftigte hat der Arbeitgeber Schutzpflichten und muss geeignete Maßnahmen zur Unterbindung der Benachteiligung treffen, zum Beispiel durch Abmahnung, Umsetzung, Versetzung oder Kündigung. Bei Diskriminierungen durch Dritte wie Partner\*innen oder Dienstleister\*innen gelten ebenfalls Schutzpflichten. Im Ausnahmefall kann das sogar bedeuten, dass die Geschäftsverbindung abzubrechen ist. --- ## Was kannst Du tun, wenn Du Diskriminierung in der Redaktion beobachtest? Diversität braucht Verbündete. Allyship bedeutet, nicht wegzuschauen, die eigenen Privilegien zu nutzen und marginalisierte Kolleg\*innen aktiv zu unterstützen. Nicht einmalig, sondern als Haltung. [Mehr dazu findest Du in unserer Anleitung für Allys](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/anleitung-fuer-allys)Viele Journalist\*innen machen an ihrem Arbeitsplatz diskriminierende Erfahrungen. Sie erfahren konkrete berufliche Nachteile zum Beispiel wegen ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft, Religion oder sexuellen Identität. Ihnen wird ihre journalistische Objektivität abgesprochen. Sie müssen sich anhören, sie hätten ihren Job nur wegen einer Förderquote bekommen. Oder sie werden wegen ihres Namens, Akzents, ihres Geschlechts, einer Behinderung oder anderer Merkmale zur Zielscheibe von Sprüchen und Scherzen, während niemand aus dem Kreis des Kollegiums einschreitet. Für Betroffene ist es deshalb wichtig, ihre Rechte zu kennen. Und für Arbeitgeber\*innen ist es wichtig zu wissen, was ihre Pflichten sind. Erst dann kann Diskriminierungsschutz greifen. --- ## Wirst Du *diskriminiert*? ### Eine Diskriminierung liegt immer dann vor, wenn - jemand mittelbar oder unmittelbar - aufgrund eines schützenswerten Merkmals (Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, sexuelle Identität, Behinderung) - ohne sachliche Rechtfertigung benachteiligt wird. Wer also beispielsweise wegen eines russischen Akzents die eigenen Radiobeiträge nicht sprechen darf, während die Kolleg\*innen mit englischem oder französischem Akzent ans Mikro dürfen, wird diskriminiert. Wer mit Verweis auf die eigene Herkunft als befangen gilt und deshalb nicht über bestimmte Themen berichten darf, wird diskriminiert. Wer wegen einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität systematisch übergangen oder anders behandelt wird als Kolleg\*innen, wird diskriminiert. ### Diskriminierungen erkennen Im Arbeitsalltag ist es gar nicht so einfach, Diskriminierungen zu erkennen und als solche zu benennen: Weil man nicht weiß, ob sich etwas noch im Raum des Erlaubten befindet oder doch eine Grenze überschritten wurde. Weil Kolleg\*innen vehement abstreiten, dass es sich um eine Diskriminierung handelt. Oder weil man sich bewusst oder unbewusst nicht in der Rolle der diskriminierten Person wiederfinden möchte. **Dennoch gilt:** Wer ohne sachlichen Grund schlechter behandelt wird als die Kolleg\*innen, wer in solchen Situationen direkt oder diffus auf eine tatsächliche oder zugeschriebene Migrationsgeschichte reduziert wird, wird vermutlich diskriminiert und sollte handeln. --- ## *Was kannst Du tun*, wenn Du diskriminiert wirst? ### In der Situation **Achte auf Dich**: Diskriminierungen sind verletzend und können sich entwürdigend anfühlen. In solch einer Situation musst Du niemandem etwas beweisen. Du musst nicht besonders schlagfertig sein oder sofort „richtig“ reagieren. Du musst die Diskriminierung aber auch nicht hinnehmen. Wichtig ist, dem nachzuspüren, was Dir in dieser Situation gerade gut tun würde – und dieser Intuition dann zu folgen. Die Situation zu verlassen, ist genauso in Ordnung wie eine sachliche Auseinandersetzung oder ein deutliches „Stopp!“. Zudem solltest Du Dir selbst gegenüber anerkennen, dass es schon eine große Leistung an sich ist, eine diskriminierende Erfahrung überhaupt als solche zu benennen. **Bewahre Ruhe:** Atme tief durch und lass dich nicht verunsichern. Du solltest versuchen, ruhig zu bleiben und Deine Position klarzumachen. Ebenso solltest Du nach Gründen für ein Verhalten oder eine Entscheidung fragen und möglichst deutlich benennen, dass und (wenn möglich) warum Du damit nicht einverstanden bist. **Suche Unterstützer\*innen:** Das können (un)beteiligte Kolleg\*innen sein, die Du ansprechen und einbeziehen kannst – sei es als emotionale Unterstützung oder als spätere Zeug\*innen. **Sichere Beweise:** Die Begründung für eine Entscheidung oder Handlung solltest Du Dir schriftlich geben lassen, um einen Beweis zu haben. Ebenso solltest Du Namen von Beteiligten oder Zeug\*innen einer Situation notieren. Wirst Du beispielsweise als Journalist\*in of Color als einzige\*r Volontär\*in nach der Ausbildung nicht übernommen, obwohl alle Feedback-Gespräche positiv waren und alle produzierten Beiträge gesendet wurden, solltest Du genau das schriftlich dokumentieren. ### Nachdem die Situation vorbei ist **Dokumentiere die Diskriminierung:** Wichtig ist, möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll über die diskriminierende Situation anzufertigen. Fertigt möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll an. Wichtige Details wie Uhrzeiten, Namen und Abläufe können in Vergessenheit geraten. Notiert: - Wo und wann ist die Diskriminierung passiert? - Von wem wurdest Du diskriminiert? - Was ist passiert? Wer war beteiligt, was geschah zuerst, was danach? - Was wurde gesagt und getan? Wie lange dauerte die Situation? - Gibt es Beweise, zum Beispiel Fotos, Briefe oder E-Mails? - Gibt es Zeug\*innen oder Beteiligte? (Namen und Kontaktmöglichkeiten notieren) **Suche Unterstützung in Deinem sozialen Umfeld:** Hilfreich ist es auch, mit Menschen aus dem eigenen Umfeld zu sprechen, die Verständnis für Diskriminierungserfahrungen haben. Das können Freund\*innen, Vertraute, Kolleg\*innen oder Netzwerke wie die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sein. **Suche professionelle Unterstützung:** Der Besuch einer Antidiskriminierungsberatungsstelle kann sehr hilfreich sein. Dort kannst Du Dich an Berater\*innen wenden, die Dich dabei unterstützen, das Erlebte einzuordnen oder zu verarbeiten. Außerdem können diese Dir dabei helfen, zu entscheiden, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Wenn Du rechtliche Ansprüche geltend machen willst, solltest Du möglichst unmittelbar eine professionelle Beratung aufsuchen, da solche Ansprüche zwei Monate nach Bekanntwerden der Diskriminierung verjähren können. Beratungsstellen findest Du bei der [Fachstelle Antidiskriminierungsberatung](https://fachstelle.antidiskriminierung.org). **Frage Deine Arbeitnehmer\*innenvertretung:** In großen Medienhäusern gibt es eine Beschwerdestelle oft zumindest eine Gleichstellungsbeauftragte. Einige Betroffene haben uns berichtet, dass Betriebs- oder Personalräte ebenfalls hilfreiche Anlaufstellen waren. Das hängt aber stark davon ab, wie intensiv sich diese bereits mit Diskriminierung oder Rassismus beschäftigt haben und wie gut sie das [Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/AGG/agg_gleichbehandlungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=38) kennen. --- ## Welche Pflichten haben *Arbeitgeber*, wenn eine Diskriminierung festgestellt wird? Bei Diskriminierungen durch den Arbeitgeber ist dieser verpflichtet, Abhilfemaßnahmen zu ergreifen, die Benachteiligung zu unterlassen und nachträglich unterlassene Leistungen zu gewährleisten. Außerdem sind Arbeitgeber nach § 13 AGG verpflichtet, eine interne Beschwerdestelle einzurichten, an die sich betroffene Beschäftigte wenden können. Bei Diskriminierungen durch Beschäftigte hat der Arbeitgeber Schutzpflichten und muss geeignete Maßnahmen zur Unterbindung der Benachteiligung treffen, zum Beispiel durch Abmahnung, Umsetzung, Versetzung oder Kündigung. Bei Diskriminierungen durch Dritte wie Partner\*innen oder Dienstleister\*innen gelten ebenfalls Schutzpflichten. Im Ausnahmefall kann das sogar bedeuten, dass die Geschäftsverbindung abzubrechen ist. --- ## Was kannst Du tun, wenn Du Diskriminierung in der Redaktion beobachtest? Diversität braucht Verbündete. Allyship bedeutet, nicht wegzuschauen, die eigenen Privilegien zu nutzen und marginalisierte Kolleg\*innen aktiv zu unterstützen. Nicht einmalig, sondern als Haltung. [Mehr dazu findest Du in unserer Anleitung für Allys](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/anleitung-fuer-allys)Viele Journalist\*innen machen an ihrem Arbeitsplatz diskriminierende Erfahrungen. Sie erfahren konkrete berufliche Nachteile zum Beispiel wegen ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft, Religion oder sexuellen Identität. Ihnen wird ihre journalistische Objektivität abgesprochen. Sie müssen sich anhören, sie hätten ihren Job nur wegen einer Förderquote bekommen. Oder sie werden wegen ihres Namens, Akzents, ihres Geschlechts, einer Behinderung oder anderer Merkmale zur Zielscheibe von Sprüchen und Scherzen, während niemand aus dem Kreis des Kollegiums einschreitet. Für Betroffene ist es deshalb wichtig, ihre Rechte zu kennen. Und für Arbeitgeber\*innen ist es wichtig zu wissen, was ihre Pflichten sind. Erst dann kann Diskriminierungsschutz greifen. --- ## Wirst Du *diskriminiert*? ### Eine Diskriminierung liegt immer dann vor, wenn - jemand mittelbar oder unmittelbar - aufgrund eines schützenswerten Merkmals (Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, sexuelle Identität, Behinderung) - ohne sachliche Rechtfertigung benachteiligt wird. Wer also beispielsweise wegen eines russischen Akzents die eigenen Radiobeiträge nicht sprechen darf, während die Kolleg\*innen mit englischem oder französischem Akzent ans Mikro dürfen, wird diskriminiert. Wer mit Verweis auf die eigene Herkunft als befangen gilt und deshalb nicht über bestimmte Themen berichten darf, wird diskriminiert. Wer wegen einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität systematisch übergangen oder anders behandelt wird als Kolleg\*innen, wird diskriminiert. ### Diskriminierungen erkennen Im Arbeitsalltag ist es gar nicht so einfach, Diskriminierungen zu erkennen und als solche zu benennen: Weil man nicht weiß, ob sich etwas noch im Raum des Erlaubten befindet oder doch eine Grenze überschritten wurde. Weil Kolleg\*innen vehement abstreiten, dass es sich um eine Diskriminierung handelt. Oder weil man sich bewusst oder unbewusst nicht in der Rolle der diskriminierten Person wiederfinden möchte. **Dennoch gilt:** Wer ohne sachlichen Grund schlechter behandelt wird als die Kolleg\*innen, wer in solchen Situationen direkt oder diffus auf eine tatsächliche oder zugeschriebene Migrationsgeschichte reduziert wird, wird vermutlich diskriminiert und sollte handeln. --- ## *Was kannst Du tun*, wenn Du diskriminiert wirst? ### In der Situation **Achte auf Dich**: Diskriminierungen sind verletzend und können sich entwürdigend anfühlen. In solch einer Situation musst Du niemandem etwas beweisen. Du musst nicht besonders schlagfertig sein oder sofort „richtig“ reagieren. Du musst die Diskriminierung aber auch nicht hinnehmen. Wichtig ist, dem nachzuspüren, was Dir in dieser Situation gerade gut tun würde – und dieser Intuition dann zu folgen. Die Situation zu verlassen, ist genauso in Ordnung wie eine sachliche Auseinandersetzung oder ein deutliches „Stopp!“. Zudem solltest Du Dir selbst gegenüber anerkennen, dass es schon eine große Leistung an sich ist, eine diskriminierende Erfahrung überhaupt als solche zu benennen. **Bewahre Ruhe:** Atme tief durch und lass dich nicht verunsichern. Du solltest versuchen, ruhig zu bleiben und Deine Position klarzumachen. Ebenso solltest Du nach Gründen für ein Verhalten oder eine Entscheidung fragen und möglichst deutlich benennen, dass und (wenn möglich) warum Du damit nicht einverstanden bist. **Suche Unterstützer\*innen:** Das können (un)beteiligte Kolleg\*innen sein, die Du ansprechen und einbeziehen kannst – sei es als emotionale Unterstützung oder als spätere Zeug\*innen. **Sichere Beweise:** Die Begründung für eine Entscheidung oder Handlung solltest Du Dir schriftlich geben lassen, um einen Beweis zu haben. Ebenso solltest Du Namen von Beteiligten oder Zeug\*innen einer Situation notieren. Wirst Du beispielsweise als Journalist\*in of Color als einzige\*r Volontär\*in nach der Ausbildung nicht übernommen, obwohl alle Feedback-Gespräche positiv waren und alle produzierten Beiträge gesendet wurden, solltest Du genau das schriftlich dokumentieren. ### Nachdem die Situation vorbei ist **Dokumentiere die Diskriminierung:** Wichtig ist, möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll über die diskriminierende Situation anzufertigen. Fertigt möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll an. Wichtige Details wie Uhrzeiten, Namen und Abläufe können in Vergessenheit geraten. Notiert: - Wo und wann ist die Diskriminierung passiert? - Von wem wurdest Du diskriminiert? - Was ist passiert? Wer war beteiligt, was geschah zuerst, was danach? - Was wurde gesagt und getan? Wie lange dauerte die Situation? - Gibt es Beweise, zum Beispiel Fotos, Briefe oder E-Mails? - Gibt es Zeug\*innen oder Beteiligte? (Namen und Kontaktmöglichkeiten notieren) **Suche Unterstützung in Deinem sozialen Umfeld:** Hilfreich ist es auch, mit Menschen aus dem eigenen Umfeld zu sprechen, die Verständnis für Diskriminierungserfahrungen haben. Das können Freund\*innen, Vertraute, Kolleg\*innen oder Netzwerke wie die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sein. **Suche professionelle Unterstützung:** Der Besuch einer Antidiskriminierungsberatungsstelle kann sehr hilfreich sein. Dort kannst Du Dich an Berater\*innen wenden, die Dich dabei unterstützen, das Erlebte einzuordnen oder zu verarbeiten. Außerdem können diese Dir dabei helfen, zu entscheiden, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Wenn Du rechtliche Ansprüche geltend machen willst, solltest Du möglichst unmittelbar eine professionelle Beratung aufsuchen, da solche Ansprüche zwei Monate nach Bekanntwerden der Diskriminierung verjähren können. Beratungsstellen findest Du bei der [Fachstelle Antidiskriminierungsberatung](https://fachstelle.antidiskriminierung.org). **Frage Deine Arbeitnehmer\*innenvertretung:** In großen Medienhäusern gibt es eine Beschwerdestelle oft zumindest eine Gleichstellungsbeauftragte. Einige Betroffene haben uns berichtet, dass Betriebs- oder Personalräte ebenfalls hilfreiche Anlaufstellen waren. Das hängt aber stark davon ab, wie intensiv sich diese bereits mit Diskriminierung oder Rassismus beschäftigt haben und wie gut sie das [Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/AGG/agg_gleichbehandlungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=38) kennen. --- ## Welche Pflichten haben *Arbeitgeber*, wenn eine Diskriminierung festgestellt wird? Bei Diskriminierungen durch den Arbeitgeber ist dieser verpflichtet, Abhilfemaßnahmen zu ergreifen, die Benachteiligung zu unterlassen und nachträglich unterlassene Leistungen zu gewährleisten. Außerdem sind Arbeitgeber nach § 13 AGG verpflichtet, eine interne Beschwerdestelle einzurichten, an die sich betroffene Beschäftigte wenden können. Bei Diskriminierungen durch Beschäftigte hat der Arbeitgeber Schutzpflichten und muss geeignete Maßnahmen zur Unterbindung der Benachteiligung treffen, zum Beispiel durch Abmahnung, Umsetzung, Versetzung oder Kündigung. Bei Diskriminierungen durch Dritte wie Partner\*innen oder Dienstleister\*innen gelten ebenfalls Schutzpflichten. Im Ausnahmefall kann das sogar bedeuten, dass die Geschäftsverbindung abzubrechen ist. --- ## Was kannst Du tun, wenn Du Diskriminierung in der Redaktion beobachtest? Diversität braucht Verbündete. Allyship bedeutet, nicht wegzuschauen, die eigenen Privilegien zu nutzen und marginalisierte Kolleg\*innen aktiv zu unterstützen. Nicht einmalig, sondern als Haltung. [Mehr dazu findest Du in unserer Anleitung für Allys](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/anleitung-fuer-allys)Viele Journalist\*innen machen an ihrem Arbeitsplatz diskriminierende Erfahrungen. Sie erfahren konkrete berufliche Nachteile zum Beispiel wegen ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft, Religion oder sexuellen Identität. Ihnen wird ihre journalistische Objektivität abgesprochen. Sie müssen sich anhören, sie hätten ihren Job nur wegen einer Förderquote bekommen. Oder sie werden wegen ihres Namens, Akzents, ihres Geschlechts, einer Behinderung oder anderer Merkmale zur Zielscheibe von Sprüchen und Scherzen, während niemand aus dem Kreis des Kollegiums einschreitet. Für Betroffene ist es deshalb wichtig, ihre Rechte zu kennen. Und für Arbeitgeber\*innen ist es wichtig zu wissen, was ihre Pflichten sind. Erst dann kann Diskriminierungsschutz greifen. --- ## Wirst Du *diskriminiert*? ### Eine Diskriminierung liegt immer dann vor, wenn - jemand mittelbar oder unmittelbar - aufgrund eines schützenswerten Merkmals (Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, sexuelle Identität, Behinderung) - ohne sachliche Rechtfertigung benachteiligt wird. Wer also beispielsweise wegen eines russischen Akzents die eigenen Radiobeiträge nicht sprechen darf, während die Kolleg\*innen mit englischem oder französischem Akzent ans Mikro dürfen, wird diskriminiert. Wer mit Verweis auf die eigene Herkunft als befangen gilt und deshalb nicht über bestimmte Themen berichten darf, wird diskriminiert. Wer wegen einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität systematisch übergangen oder anders behandelt wird als Kolleg\*innen, wird diskriminiert. ### Diskriminierungen erkennen Im Arbeitsalltag ist es gar nicht so einfach, Diskriminierungen zu erkennen und als solche zu benennen: Weil man nicht weiß, ob sich etwas noch im Raum des Erlaubten befindet oder doch eine Grenze überschritten wurde. Weil Kolleg\*innen vehement abstreiten, dass es sich um eine Diskriminierung handelt. Oder weil man sich bewusst oder unbewusst nicht in der Rolle der diskriminierten Person wiederfinden möchte. **Dennoch gilt:** Wer ohne sachlichen Grund schlechter behandelt wird als die Kolleg\*innen, wer in solchen Situationen direkt oder diffus auf eine tatsächliche oder zugeschriebene Migrationsgeschichte reduziert wird, wird vermutlich diskriminiert und sollte handeln. --- ## *Was kannst Du tun*, wenn Du diskriminiert wirst? ### In der Situation **Achte auf Dich**: Diskriminierungen sind verletzend und können sich entwürdigend anfühlen. In solch einer Situation musst Du niemandem etwas beweisen. Du musst nicht besonders schlagfertig sein oder sofort „richtig“ reagieren. Du musst die Diskriminierung aber auch nicht hinnehmen. Wichtig ist, dem nachzuspüren, was Dir in dieser Situation gerade gut tun würde – und dieser Intuition dann zu folgen. Die Situation zu verlassen, ist genauso in Ordnung wie eine sachliche Auseinandersetzung oder ein deutliches „Stopp!“. Zudem solltest Du Dir selbst gegenüber anerkennen, dass es schon eine große Leistung an sich ist, eine diskriminierende Erfahrung überhaupt als solche zu benennen. **Bewahre Ruhe:** Atme tief durch und lass dich nicht verunsichern. Du solltest versuchen, ruhig zu bleiben und Deine Position klarzumachen. Ebenso solltest Du nach Gründen für ein Verhalten oder eine Entscheidung fragen und möglichst deutlich benennen, dass und (wenn möglich) warum Du damit nicht einverstanden bist. **Suche Unterstützer\*innen:** Das können (un)beteiligte Kolleg\*innen sein, die Du ansprechen und einbeziehen kannst – sei es als emotionale Unterstützung oder als spätere Zeug\*innen. **Sichere Beweise:** Die Begründung für eine Entscheidung oder Handlung solltest Du Dir schriftlich geben lassen, um einen Beweis zu haben. Ebenso solltest Du Namen von Beteiligten oder Zeug\*innen einer Situation notieren. Wirst Du beispielsweise als Journalist\*in of Color als einzige\*r Volontär\*in nach der Ausbildung nicht übernommen, obwohl alle Feedback-Gespräche positiv waren und alle produzierten Beiträge gesendet wurden, solltest Du genau das schriftlich dokumentieren. ### Nachdem die Situation vorbei ist **Dokumentiere die Diskriminierung:** Wichtig ist, möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll über die diskriminierende Situation anzufertigen. Fertigt möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll an. Wichtige Details wie Uhrzeiten, Namen und Abläufe können in Vergessenheit geraten. Notiert: - Wo und wann ist die Diskriminierung passiert? - Von wem wurdest Du diskriminiert? - Was ist passiert? Wer war beteiligt, was geschah zuerst, was danach? - Was wurde gesagt und getan? Wie lange dauerte die Situation? - Gibt es Beweise, zum Beispiel Fotos, Briefe oder E-Mails? - Gibt es Zeug\*innen oder Beteiligte? (Namen und Kontaktmöglichkeiten notieren) **Suche Unterstützung in Deinem sozialen Umfeld:** Hilfreich ist es auch, mit Menschen aus dem eigenen Umfeld zu sprechen, die Verständnis für Diskriminierungserfahrungen haben. Das können Freund\*innen, Vertraute, Kolleg\*innen oder Netzwerke wie die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sein. **Suche professionelle Unterstützung:** Der Besuch einer Antidiskriminierungsberatungsstelle kann sehr hilfreich sein. Dort kannst Du Dich an Berater\*innen wenden, die Dich dabei unterstützen, das Erlebte einzuordnen oder zu verarbeiten. Außerdem können diese Dir dabei helfen, zu entscheiden, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Wenn Du rechtliche Ansprüche geltend machen willst, solltest Du möglichst unmittelbar eine professionelle Beratung aufsuchen, da solche Ansprüche zwei Monate nach Bekanntwerden der Diskriminierung verjähren können. Beratungsstellen findest Du bei der [Fachstelle Antidiskriminierungsberatung](https://fachstelle.antidiskriminierung.org). **Frage Deine Arbeitnehmer\*innenvertretung:** In großen Medienhäusern gibt es eine Beschwerdestelle oft zumindest eine Gleichstellungsbeauftragte. Einige Betroffene haben uns berichtet, dass Betriebs- oder Personalräte ebenfalls hilfreiche Anlaufstellen waren. Das hängt aber stark davon ab, wie intensiv sich diese bereits mit Diskriminierung oder Rassismus beschäftigt haben und wie gut sie das [Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/AGG/agg_gleichbehandlungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=38) kennen. --- ## Welche Pflichten haben *Arbeitgeber*, wenn eine Diskriminierung festgestellt wird? Bei Diskriminierungen durch den Arbeitgeber ist dieser verpflichtet, Abhilfemaßnahmen zu ergreifen, die Benachteiligung zu unterlassen und nachträglich unterlassene Leistungen zu gewährleisten. Außerdem sind Arbeitgeber nach § 13 AGG verpflichtet, eine interne Beschwerdestelle einzurichten, an die sich betroffene Beschäftigte wenden können. Bei Diskriminierungen durch Beschäftigte hat der Arbeitgeber Schutzpflichten und muss geeignete Maßnahmen zur Unterbindung der Benachteiligung treffen, zum Beispiel durch Abmahnung, Umsetzung, Versetzung oder Kündigung. Bei Diskriminierungen durch Dritte wie Partner\*innen oder Dienstleister\*innen gelten ebenfalls Schutzpflichten. Im Ausnahmefall kann das sogar bedeuten, dass die Geschäftsverbindung abzubrechen ist. --- ## Was kannst Du tun, wenn Du Diskriminierung in der Redaktion beobachtest? Diversität braucht Verbündete. Allyship bedeutet, nicht wegzuschauen, die eigenen Privilegien zu nutzen und marginalisierte Kolleg\*innen aktiv zu unterstützen. Nicht einmalig, sondern als Haltung. [Mehr dazu findest Du in unserer Anleitung für Allys](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/anleitung-fuer-allys)Viele Journalist\*innen machen an ihrem Arbeitsplatz diskriminierende Erfahrungen. Sie erfahren konkrete berufliche Nachteile zum Beispiel wegen ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft, Religion oder sexuellen Identität. Ihnen wird ihre journalistische Objektivität abgesprochen. Sie müssen sich anhören, sie hätten ihren Job nur wegen einer Förderquote bekommen. Oder sie werden wegen ihres Namens, Akzents, ihres Geschlechts, einer Behinderung oder anderer Merkmale zur Zielscheibe von Sprüchen und Scherzen, während niemand aus dem Kreis des Kollegiums einschreitet. Für Betroffene ist es deshalb wichtig, ihre Rechte zu kennen. Und für Arbeitgeber\*innen ist es wichtig zu wissen, was ihre Pflichten sind. Erst dann kann Diskriminierungsschutz greifen. --- ## Wirst Du *diskriminiert*? ### Eine Diskriminierung liegt immer dann vor, wenn - jemand mittelbar oder unmittelbar - aufgrund eines schützenswerten Merkmals (Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, sexuelle Identität, Behinderung) - ohne sachliche Rechtfertigung benachteiligt wird. Wer also beispielsweise wegen eines russischen Akzents die eigenen Radiobeiträge nicht sprechen darf, während die Kolleg\*innen mit englischem oder französischem Akzent ans Mikro dürfen, wird diskriminiert. Wer mit Verweis auf die eigene Herkunft als befangen gilt und deshalb nicht über bestimmte Themen berichten darf, wird diskriminiert. Wer wegen einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität systematisch übergangen oder anders behandelt wird als Kolleg\*innen, wird diskriminiert. ### Diskriminierungen erkennen Im Arbeitsalltag ist es gar nicht so einfach, Diskriminierungen zu erkennen und als solche zu benennen: Weil man nicht weiß, ob sich etwas noch im Raum des Erlaubten befindet oder doch eine Grenze überschritten wurde. Weil Kolleg\*innen vehement abstreiten, dass es sich um eine Diskriminierung handelt. Oder weil man sich bewusst oder unbewusst nicht in der Rolle der diskriminierten Person wiederfinden möchte. **Dennoch gilt:** Wer ohne sachlichen Grund schlechter behandelt wird als die Kolleg\*innen, wer in solchen Situationen direkt oder diffus auf eine tatsächliche oder zugeschriebene Migrationsgeschichte reduziert wird, wird vermutlich diskriminiert und sollte handeln. --- ## *Was kannst Du tun*, wenn Du diskriminiert wirst? ### In der Situation **Achte auf Dich**: Diskriminierungen sind verletzend und können sich entwürdigend anfühlen. In solch einer Situation musst Du niemandem etwas beweisen. Du musst nicht besonders schlagfertig sein oder sofort „richtig“ reagieren. Du musst die Diskriminierung aber auch nicht hinnehmen. Wichtig ist, dem nachzuspüren, was Dir in dieser Situation gerade gut tun würde – und dieser Intuition dann zu folgen. Die Situation zu verlassen, ist genauso in Ordnung wie eine sachliche Auseinandersetzung oder ein deutliches „Stopp!“. Zudem solltest Du Dir selbst gegenüber anerkennen, dass es schon eine große Leistung an sich ist, eine diskriminierende Erfahrung überhaupt als solche zu benennen. **Bewahre Ruhe:** Atme tief durch und lass dich nicht verunsichern. Du solltest versuchen, ruhig zu bleiben und Deine Position klarzumachen. Ebenso solltest Du nach Gründen für ein Verhalten oder eine Entscheidung fragen und möglichst deutlich benennen, dass und (wenn möglich) warum Du damit nicht einverstanden bist. **Suche Unterstützer\*innen:** Das können (un)beteiligte Kolleg\*innen sein, die Du ansprechen und einbeziehen kannst – sei es als emotionale Unterstützung oder als spätere Zeug\*innen. **Sichere Beweise:** Die Begründung für eine Entscheidung oder Handlung solltest Du Dir schriftlich geben lassen, um einen Beweis zu haben. Ebenso solltest Du Namen von Beteiligten oder Zeug\*innen einer Situation notieren. Wirst Du beispielsweise als Journalist\*in of Color als einzige\*r Volontär\*in nach der Ausbildung nicht übernommen, obwohl alle Feedback-Gespräche positiv waren und alle produzierten Beiträge gesendet wurden, solltest Du genau das schriftlich dokumentieren. ### Nachdem die Situation vorbei ist **Dokumentiere die Diskriminierung:** Wichtig ist, möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll über die diskriminierende Situation anzufertigen. Fertigt möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll an. Wichtige Details wie Uhrzeiten, Namen und Abläufe können in Vergessenheit geraten. Notiert: - Wo und wann ist die Diskriminierung passiert? - Von wem wurdest Du diskriminiert? - Was ist passiert? Wer war beteiligt, was geschah zuerst, was danach? - Was wurde gesagt und getan? Wie lange dauerte die Situation? - Gibt es Beweise, zum Beispiel Fotos, Briefe oder E-Mails? - Gibt es Zeug\*innen oder Beteiligte? (Namen und Kontaktmöglichkeiten notieren) **Suche Unterstützung in Deinem sozialen Umfeld:** Hilfreich ist es auch, mit Menschen aus dem eigenen Umfeld zu sprechen, die Verständnis für Diskriminierungserfahrungen haben. Das können Freund\*innen, Vertraute, Kolleg\*innen oder Netzwerke wie die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sein. **Suche professionelle Unterstützung:** Der Besuch einer Antidiskriminierungsberatungsstelle kann sehr hilfreich sein. Dort kannst Du Dich an Berater\*innen wenden, die Dich dabei unterstützen, das Erlebte einzuordnen oder zu verarbeiten. Außerdem können diese Dir dabei helfen, zu entscheiden, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Wenn Du rechtliche Ansprüche geltend machen willst, solltest Du möglichst unmittelbar eine professionelle Beratung aufsuchen, da solche Ansprüche zwei Monate nach Bekanntwerden der Diskriminierung verjähren können. Beratungsstellen findest Du bei der [Fachstelle Antidiskriminierungsberatung](https://fachstelle.antidiskriminierung.org). **Frage Deine Arbeitnehmer\*innenvertretung:** In großen Medienhäusern gibt es eine Beschwerdestelle oft zumindest eine Gleichstellungsbeauftragte. Einige Betroffene haben uns berichtet, dass Betriebs- oder Personalräte ebenfalls hilfreiche Anlaufstellen waren. Das hängt aber stark davon ab, wie intensiv sich diese bereits mit Diskriminierung oder Rassismus beschäftigt haben und wie gut sie das [Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/AGG/agg_gleichbehandlungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=38) kennen. --- ## Welche Pflichten haben *Arbeitgeber*, wenn eine Diskriminierung festgestellt wird? Bei Diskriminierungen durch den Arbeitgeber ist dieser verpflichtet, Abhilfemaßnahmen zu ergreifen, die Benachteiligung zu unterlassen und nachträglich unterlassene Leistungen zu gewährleisten. Außerdem sind Arbeitgeber nach § 13 AGG verpflichtet, eine interne Beschwerdestelle einzurichten, an die sich betroffene Beschäftigte wenden können. Bei Diskriminierungen durch Beschäftigte hat der Arbeitgeber Schutzpflichten und muss geeignete Maßnahmen zur Unterbindung der Benachteiligung treffen, zum Beispiel durch Abmahnung, Umsetzung, Versetzung oder Kündigung. Bei Diskriminierungen durch Dritte wie Partner\*innen oder Dienstleister\*innen gelten ebenfalls Schutzpflichten. Im Ausnahmefall kann das sogar bedeuten, dass die Geschäftsverbindung abzubrechen ist. --- ## Was kannst Du tun, wenn Du Diskriminierung in der Redaktion beobachtest? Diversität braucht Verbündete. Allyship bedeutet, nicht wegzuschauen, die eigenen Privilegien zu nutzen und marginalisierte Kolleg\*innen aktiv zu unterstützen. Nicht einmalig, sondern als Haltung. [Mehr dazu findest Du in unserer Anleitung für Allys](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/anleitung-fuer-allys)Viele Journalist\*innen machen an ihrem Arbeitsplatz diskriminierende Erfahrungen. Sie erfahren konkrete berufliche Nachteile zum Beispiel wegen ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft, Religion oder sexuellen Identität. Ihnen wird ihre journalistische Objektivität abgesprochen. Sie müssen sich anhören, sie hätten ihren Job nur wegen einer Förderquote bekommen. Oder sie werden wegen ihres Namens, Akzents, ihres Geschlechts, einer Behinderung oder anderer Merkmale zur Zielscheibe von Sprüchen und Scherzen, während niemand aus dem Kreis des Kollegiums einschreitet. Für Betroffene ist es deshalb wichtig, ihre Rechte zu kennen. Und für Arbeitgeber\*innen ist es wichtig zu wissen, was ihre Pflichten sind. Erst dann kann Diskriminierungsschutz greifen.

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##  Wirst Du *diskriminiert*? 

### Eine Diskriminierung liegt immer dann vor, wenn 

- jemand mittelbar oder unmittelbar
- aufgrund eines schützenswerten Merkmals (Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, sexuelle Identität, Behinderung)
- ohne sachliche Rechtfertigung benachteiligt wird.

Wer also beispielsweise wegen eines russischen Akzents die eigenen Radiobeiträge nicht sprechen darf, während die Kolleg\*innen mit englischem oder französischem Akzent ans Mikro dürfen, wird diskriminiert. Wer mit Verweis auf die eigene Herkunft als befangen gilt und deshalb nicht über bestimmte Themen berichten darf, wird diskriminiert. Wer wegen einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität systematisch übergangen oder anders behandelt wird als Kolleg\*innen, wird diskriminiert.

### Diskriminierungen erkennen

Im Arbeitsalltag ist es gar nicht so einfach, Diskriminierungen zu erkennen und als solche zu benennen: Weil man nicht weiß, ob sich etwas noch im Raum des Erlaubten befindet oder doch eine Grenze überschritten wurde. Weil Kolleg\*innen vehement abstreiten, dass es sich um eine Diskriminierung handelt. Oder weil man sich bewusst oder unbewusst nicht in der Rolle der diskriminierten Person wiederfinden möchte. **Dennoch gilt:** Wer ohne sachlichen Grund schlechter behandelt wird als die Kolleg\*innen, wer in solchen Situationen direkt oder diffus auf eine tatsächliche oder zugeschriebene Migrationsgeschichte reduziert wird, wird vermutlich diskriminiert und sollte handeln.

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##  *Was kannst Du tun*, wenn Du diskriminiert wirst? 

### In der Situation

**Achte auf Dich**: Diskriminierungen sind verletzend und können sich entwürdigend anfühlen. In solch einer Situation musst Du niemandem etwas beweisen. Du musst nicht besonders schlagfertig sein oder sofort „richtig“ reagieren. Du musst die Diskriminierung aber auch nicht hinnehmen. Wichtig ist, dem nachzuspüren, was Dir in dieser Situation gerade gut tun würde – und dieser Intuition dann zu folgen. Die Situation zu verlassen, ist genauso in Ordnung wie eine sachliche Auseinandersetzung oder ein deutliches „Stopp!“. Zudem solltest Du Dir selbst gegenüber anerkennen, dass es schon eine große Leistung an sich ist, eine diskriminierende Erfahrung überhaupt als solche zu benennen.

**Bewahre Ruhe:** Atme tief durch und lass dich nicht verunsichern. Du solltest versuchen, ruhig zu bleiben und Deine Position klarzumachen. Ebenso solltest Du nach Gründen für ein Verhalten oder eine Entscheidung fragen und möglichst deutlich benennen, dass und (wenn möglich) warum Du damit nicht einverstanden bist.

**Suche Unterstützer\*innen:** Das können (un)beteiligte Kolleg\*innen sein, die Du ansprechen und einbeziehen kannst – sei es als emotionale Unterstützung oder als spätere Zeug\*innen.

**Sichere Beweise:** Die Begründung für eine Entscheidung oder Handlung solltest Du Dir schriftlich geben lassen, um einen Beweis zu haben. Ebenso solltest Du Namen von Beteiligten oder Zeug\*innen einer Situation notieren. Wirst Du beispielsweise als Journalist\*in of Color als einzige\*r Volontär\*in nach der Ausbildung nicht übernommen, obwohl alle Feedback-Gespräche positiv waren und alle produzierten Beiträge gesendet wurden, solltest Du genau das schriftlich dokumentieren.

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Nachdem die Situation vorbei ist

**Dokumentiere die Diskriminierung:** Wichtig ist, möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll über die diskriminierende Situation anzufertigen. Fertigt möglichst schnell ein Gedächtnisprotokoll an. Wichtige Details wie Uhrzeiten, Namen und Abläufe können in Vergessenheit geraten. Notiert:

- Wo und wann ist die Diskriminierung passiert?
- Von wem wurdest Du diskriminiert?
- Was ist passiert? Wer war beteiligt, was geschah zuerst, was danach?
- Was wurde gesagt und getan? Wie lange dauerte die Situation?
- Gibt es Beweise, zum Beispiel Fotos, Briefe oder E-Mails?
- Gibt es Zeug\*innen oder Beteiligte? (Namen und Kontaktmöglichkeiten notieren)

**Suche Unterstützung in Deinem sozialen Umfeld:** Hilfreich ist es auch, mit Menschen aus dem eigenen Umfeld zu sprechen, die Verständnis für Diskriminierungserfahrungen haben. Das können Freund\*innen, Vertraute, Kolleg\*innen oder Netzwerke wie die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sein.

**Suche professionelle Unterstützung:** Der Besuch einer Antidiskriminierungsberatungsstelle kann sehr hilfreich sein. Dort kannst Du Dich an Berater\*innen wenden, die Dich dabei unterstützen, das Erlebte einzuordnen oder zu verarbeiten. Außerdem können diese Dir dabei helfen, zu entscheiden, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Wenn Du rechtliche Ansprüche geltend machen willst, solltest Du möglichst unmittelbar eine professionelle Beratung aufsuchen, da solche Ansprüche zwei Monate nach Bekanntwerden der Diskriminierung verjähren können. Beratungsstellen findest Du bei der [Fachstelle Antidiskriminierungsberatung](https://fachstelle.antidiskriminierung.org).

**Frage Deine Arbeitnehmer\*innenvertretung:** In großen Medienhäusern gibt es eine Beschwerdestelle oft zumindest eine Gleichstellungsbeauftragte. Einige Betroffene haben uns berichtet, dass Betriebs- oder Personalräte ebenfalls hilfreiche Anlaufstellen waren. Das hängt aber stark davon ab, wie intensiv sich diese bereits mit Diskriminierung oder Rassismus beschäftigt haben und wie gut sie das [Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/AGG/agg_gleichbehandlungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=38) kennen.

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##  Welche Pflichten haben *Arbeitgeber*, wenn eine Diskriminierung festgestellt wird? 

Bei Diskriminierungen durch den Arbeitgeber ist dieser verpflichtet, Abhilfemaßnahmen zu ergreifen, die Benachteiligung zu unterlassen und nachträglich unterlassene Leistungen zu gewährleisten. Außerdem sind Arbeitgeber nach § 13 AGG verpflichtet, eine interne Beschwerdestelle einzurichten, an die sich betroffene Beschäftigte wenden können.

Bei Diskriminierungen durch Beschäftigte hat der Arbeitgeber Schutzpflichten und muss geeignete Maßnahmen zur Unterbindung der Benachteiligung treffen, zum Beispiel durch Abmahnung, Umsetzung, Versetzung oder Kündigung. Bei Diskriminierungen durch Dritte wie Partner\*innen oder Dienstleister\*innen gelten ebenfalls Schutzpflichten. Im Ausnahmefall kann das sogar bedeuten, dass die Geschäftsverbindung abzubrechen ist.

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##  Was kannst Du tun, wenn Du Diskriminierung in der Redaktion beobachtest? 

Diversität braucht Verbündete. Allyship bedeutet, nicht wegzuschauen, die eigenen Privilegien zu nutzen und marginalisierte Kolleg\*innen aktiv zu unterstützen. Nicht einmalig, sondern als Haltung.

[Mehr dazu findest Du in unserer Anleitung für Allys](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/anleitung-fuer-allys)

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# Untersuchung: Mangelnde Vielfalt in *Rundfunkräten*

Rundfunkräte schließen große Teile der Gesellschaft aus – das zeigt unsere Untersuchung aus dem Jahr 2022. Zum ersten Mal haben wir erhoben, wie gut verschiedene gesellschaftliche Gruppen in den Gremien der zwölf öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vertreten sind.

## Die wichtigsten *Ergebnisse*

1. **Rundfunkräte sind oft nur so staatsfern wie sie unbedingt müssen.**

Trotz des Gebots der Staatsferne stellen Landtagsabgeordnete, Regierungsmitglieder und -mitarbeiter\*innen sowie Kommunalvertreter\*innen in allen Rundfunkräten die größte Gruppe. Bei durchschnittlich mehr als jedem vierten Rundfunkratsmitglied (27,1 Prozent) handelt es sich um eine\*n staatliche\*n oder staatsnahe\*n Akteur\*in.
2. **In Rundfunkräten sitzen vor allem etablierte Gruppen.**

Neben Vertreter\*innen aus Politik finden sich in Rundfunkräten vor allem Repräsentant\*innen aus Arbeitnehmer\*innen- und Arbeitgeber\*innenverbänden sowie den beiden staatlichen Kirchen. Zusammen stellen sie über die Hälfte (56 Prozent) der insgesamt 542 Mitglieder. Ihre Dominanz zeigt sich auch an der starken Ausdifferenzierung. Selbst kleinere Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände sind häufig mit eigenen Sitzen vertreten.
3. **Rundfunkräte schließen große Teile der Gesellschaft aus.**

Gesellschaftlich benachteiligte Gruppen werden in Rundfunkräten kaum oder gar nicht repräsentiert. Menschen mit Behinderung sind lediglich in sieben, LGBTQIA+ in sechs, Muslim\*innen in vier und Rom\*nja und Sinti\*zze nur in einem von insgesamt zwölf Gremien vertreten. Für viele weitere Gruppen wie zum Beispiel Schwarze Menschen, Jesid\*innen, Kurd\*innen, Geflüchtete, Russland- oder Türkeideutsche existieren in keinem Rundfunkrat eigene Sitze. Sie müssen sich im besten Fall gemeinsam einen Sitz für „Migration” oder „Ausländer” teilen.
4. **Geschlechtergerechtigkeit gibt es nur mit verbindlichen Regelungen.**

Mit einem durchschnittlichen Frauenanteil von 44 Prozent herrscht in Rundfunkräten ein einigermaßen ausgeglichenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen. Grund hierfür sind verbindliche Vorgaben in den jeweiligen Gesetzen und Staatsverträgen. Wo diese fehlen oder Schlupflöcher gelassen wurden, profitieren nach wie vor Männer.
5. **Rundfunkräten fehlt es an jungen Perspektiven.**

Mit einem Durchschnittsalter von 57,8 Jahren sind alle untersuchten Gremien stark überaltert. Fast die Hälfte der Rundfunkratsmitglieder ist älter als 60 Jahre. Auf jede Person unter 40 kommen durchschnittlich mehr als zwei, die älter sind als 70. Stimmen von Menschen, die jünger sind als 35, fehlen in vielen Gremien komplett.
6. **Manche Rundfunkratsmitglieder sind privilegierter als andere.**

Gute Rundfunkarbeit ist arbeitsintensiv. Ein Pensum von 30 Sitzungen im Jahr oder mehr plus entsprechende Vorbereitungszeit ist keine Seltenheit. Dabei herrscht zwischen den einzelnen Rundfunkrät\*innen ein deutliches Ressourcenungleichgewicht. Während Vertreter\*innen aus Politik, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und Kirchen häufig durch eigene Mitarbeiter\*innen oder ganze Büros bei der Arbeit unterstützt werden, müssen andere die ehrenamtliche Arbeit im Gremium neben ihrem Hauptjob nach Feierabend schultern. Dies führt zu einer Machtverschiebung im Gremium, die insbesondere Vertreter\*innen marginalisierter Gruppen und ehrenamtlicher Organisationen aus der Zivilgesellschaft stark benachteiligt.
7. **Rundfunkräten fehlt es an Transparenz und Öffentlichkeit.**

Viele Rundfunkrät\*innen klagen über fehlendes öffentliches Interesse für ihr Engagement. Das liegt auch daran, dass viele Gremien ihre Arbeit kaum oder nur schlecht nach außen kommunizieren. Ebenso mangelt es bei Gesetzesänderungen, die Rundfunkräte betreffen, häufig an Transparenz: Über wichtige Fragen wie die Aufnahme neuer Organisationen, Aufwandsentschädigungen oder Bestimmungen zur Geschlechtergerechtigkeit entscheiden in den meisten Fällen Regierungsbeamt\*innen, ohne Einbeziehung der Öffentlichkeit. Die Verabschiedung der Gesetzesvorschläge durch die Parlamente geschieht oft ohne Debatte im Plenum. Beides widerspricht dem demokratischen Anspruch der Gremien und erschwert besonders die Teilhabe gesellschaftlich benachteiligter Gruppen.
8. **Rundfunkräte können flexibel sein – sind es aber oft nicht.**

Die Arbeit in einem Rundfunkrat mit bis 74 Mitgliedern wirkt häufig schwerfällig und wenig ökonomisch. Die Erfahrungen einiger Gremien zeigt aber auch: Repräsentation möglichst vieler gesellschaftlicher Gruppen einerseits und schlanke, effiziente Gremienarbeit andererseits sind gut möglich. In einigen Rundfunkräten wird ein Teil der Plätze nach jeder Amtszeit neu vergeben. Anderswo einigen sich mehrere Organisationen auf eine\*n Vertreter\*in, wechseln sich nach einer bestimmten Zeit ab oder werden ausgelost.
9. **Rundfunkrat ist nicht gleich Rundfunkrat.**

Einige Gesetzgeber\*innen sind in den vergangenen Jahren wichtige Schritte in Richtung Vielfalt und faire Repräsentation gegangen (zum Beispiel Radio Bremen, SWR und ZDF). Anderswo kommen politische Entscheider\*innen den Forderungen nach Reformen nicht nach und verharren im Status Quo.
10. **Mehr Vielfalt ist möglich.**

In Rundfunkräten existieren zahlreiche Modelle, mit denen sich unterschiedlichste gesellschaftlichen Gruppen abbilden lassen. Gerechte Repräsentation scheitert in der Regel weder am Platz im Gremium noch am Organisationsgrad der Betroffenen. Sie scheitert am fehlenden politischen Willen.

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## Was wir *empfehlen*

1. **Mehr Vielfalt.**

Rundfunkräte müssen Gremien der gesamten Gesellschaft sein. Gesetzgeber\*innen sollten deshalb damit aufhören, großen Teilen der Gesellschaft den Zugang zu verwehren und ihnen Sitze sowie Stimmen vorzuenthalten. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk arbeitet genauso beispielsweise für Eingewanderte, LGBTQIA+, Menschen mit Behinderung, Rom\*nja und Sinti\*zze, Schwarze Menschen, Russlanddeutsche, Muslim\*innen, wie für Bäuer\*innen und Museumsverbände. Schließlich zahlen sie alle ihren Rundfunkbeitrag.
2. **Mehr Differenzierung.**

Rundfunkratssitze für „Ausländer” oder „Migration/Integration” sind besser als gar keine, aber sie scheren die Menschen über einen viel zu groben Kamm. LGBTQIA+-Personen, Menschen mit Einwanderungsbiografie oder Behinderung sind keine homogenen Gruppen. Wenn es für Jäger\*innen und Heimatvertriebene einen Platz im Gremium gibt, warum dann nicht auch für trans\* Menschen, Kurd\*innen oder Fridays for Future? Das ist übrigens auch die Meinung des Bundesverfassungsgerichts, das die Politik explizit auffordert, in den Rundfunkräten auch kleinen Gruppen eine Stimme zu geben. Es geht um größtmögliche Vielfalt und nicht nur darum, dass Organisationen entsprechend ihrer Größenverhältnisse vertreten sind.
3. **Mehr Staatsferne.**

Die staatliche Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu sichern ist der Grundgedanke von Rundfunkräten. Warum stellen staatliche und staatsnahe Akteur\*innen in Rundfunkräten dann überall die mit Abstand größte Gruppe unter den Mitgliedern? Landtagsabgeordnete und Staatssekretär\*innen sollten in Rundfunkräten nicht stärker vertreten sein als andere gesellschaftliche Gruppen.
4. **Weniger Dominanz.**

Keine Frage: Kirchen, Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften sind wichtige Akteur\*innen der Gesellschaft. Aber deshalb müssen sie nicht vier-, fünf- oder sechsfach in einem Rundfunkrat vertreten sein. Zumal anderen Gruppen oft aus vermeintlichen „Platzgründen” die Teilhabe verweigert wird. Dabei ist es genau umgekehrt: Die begrenzte Zahl an Sitzen ist das beste Argument für mehr Parität in Rundfunkräten.
5. ### **Mehr Flexibilität.**

Rotierende Sitze, Losverfahren, Plätze, für die sich Organisationen nach ein oder zwei Amtszeiten neu bewerben können: Es existieren zahlreiche Modelle, um auch kleineren gesellschaftlichen Gruppen Teilhabe zu ermöglichen, ohne die Gremien ins Uferlose wachsen zu lassen. Sie müssen nur genutzt werden.
6. ### **Mehr Diversität.**

Nach Personen unter 40 kann man in den meisten Rundfunkräten genauso lange suchen wie nach Menschen mit Rassismus- oder Armutserfahrung. Echte Perspektivenvielfalt gibt es so nicht. Entsendeorganisationen sollten angehalten werden, bei der Auswahl ihrer Vertreter\*innen auch Mitglieder unterschiedlichen Alters, Herkunft, Religion und sexueller und geschlechtlicher Identität und Behinderung zu berücksichtigen. Die Erfahrungen bei der Gleichstellung von Frauen haben gezeigt, dass nur verbindliche Regelungen funktionieren.
7. ### **Mehr Fairness.**

Gute Arbeit im Rundfunkrat ist zeitaufwändig. Während Abgesandte aus Politik, Kirchen oder Wirtschaftsverbänden bei der Tätigkeit in ihren Institutionen oft von ganzen Teams unterstützt werden, haben Vertreter\*innen ehrenamtlich organisierter Organisationen diese Privilegien nicht. Dieser ungleiche Zugang zu Ressourcen führt zu einem Machtungleichgewicht im Gremium. Damit allseits gut informierte Entscheidungen getroffen werden können, braucht es Mechanismen, die den Zugang zu Ressourcen erleichtern. Ideen hierfür gibt es viele.
8. ### **Mehr Expertise.**

Gute Arbeit im Rundfunkrat braucht fachliche Expertise zu den unterschiedlichsten Themen. Nicht immer kann diese von den Mitgliedern allein eingebracht werden, deshalb hilft Unterstützung von außen. Im Plenum und in den Ausschüssen sollte die Anhörung von externen Expert\*innen und Interessenvertreter\*innen nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel sein. Das gilt besonders für alle Themen, die Gruppen betreffen, die im Gremium nicht vertreten sind. Zudem sollte neuen Mitgliedern der Einstieg mittels Seminaren bspw. zur Struktur und Funktion der Öffentlich-Rechtlichen erleichtert werden.
9. ### **Mehr Transparenz.**

Rundfunkräte sind Vertretungen unserer Gesellschaft im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Doch die Gesellschaft bekommt davon kaum etwas mit. Das liegt auch an fehlender Offenheit und mangelnder Kommunikation der Gremien nach außen. Deshalb sollten Sitzungen in aller Regel für die Öffentlichkeit zugänglich sein – selbstverständlich inklusive Livestream im Netz. Ausnahmen sollten auf wirklich sensible Themen etwa zu Vertrags- und Personalfragen begrenzt werden. Statt irgendwo auf der Website als PDF-Download versteckt sollten die Ergebnisse der Sitzungen und Ausschüsse zeitgemäß aufbereitet, gut zugänglich und barrierefrei präsentiert werden.
10. ### **Mehr Demokratie.**

Unsere Gesellschaft verändert sich – die Zusammensetzung von Rundfunkräten hingegen kaum. Gesetze und Staatsverträge sollten regelmäßig evaluiert und den gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst werden. Dabei sollten unterschiedliche gesellschaftliche Akteur\*innen angehört und mit einbezogen werden. Dazu gehört auch, sie rechtzeitig über Beteiligungsmöglichkeiten und Termine zu informieren. Die Debatte darüber, wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kontrolliert – und wer nicht – gehört in die Öffentlichkeit und nicht hinter die verschlossenen Türen von Staatskanzleien.

##  Welche *Gesellschaft* soll das abbilden? 

Untersuchung von 2022 zu mangelnder Vielfalt in Rundfunkräten und was dagegen hilft.

[Zum PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2022_Recherche_Rundfunkraete.pdf) 

Die Untersuchung „Welche Gesellschaft soll das abbilden? Mangelnde Vielfalt in Rundfunkräten und was dagegen hilft.“ wurde durchgeführt von den Neuen deutschen Medienmacher\*innen. Beteiligte Organisationen waren [Leidmedien (Sozialheld\*innen)](https://leidmedien.de/), [LSVD+ Verband queerer Vielfalt, ](https://www.lsvd.de/de/home)[MaLisa Stiftung](https://malisastiftung.org/), [Pro Quote Medien](https://www.pro-quote.de/) und [Queer Media Society](https://www.queermediasociety.org/).

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#  Wissen & Tools für *mehr Diversität* in Medienhäusern 

Seit unserer Gründung arbeiten wir mit unseren Mitstreiter*innen daran, die Zukunftsfähigkeit der Medien zu sichern und sind überzeugt: Ohne Vielfalt in den Redaktionen geht das nicht. Wer die Lebensrealität großer Teile der Gesellschaft nicht abbildet, verliert Vertrauen, Relevanz und Publikum. Unsere Studien und Empfehlungen zeigen, wie Diversität gelingen kann. 

Was zählt##  Zahlen & Fakten 

- [  Argumente für mehr Vielfalt   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/argumente-für-mehr-vielfalt)
- [  Irrtümer und Denkfehler zu diversem Medienpersonal   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/irrtümer-und-denkfehler-zu-diversem-medienpersonal)
- [  Checkliste zur Erhebung von Diversity-Daten   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/checkliste-zur-erhebung-von-diversity-daten)
- [  Forderung für Quoten   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/forderung-für-quoten)
- [  Recherche: Diversität in deutschen Redaktionen   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/recherche-diversitaet-in-deutschen-redaktionen)
- [  Untersuchung: Mangelnde Vielfalt in Rundfunkräten   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/untersuchung-rundfunkraete)

Vielfalt gestalten##  Für Entscheider\*innen und Redaktionen 

- [  Checkliste für Entscheider\*innen    ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/checkliste-für-entscheider-innen)
- [  Checkliste fürs Recruiting    ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/checkliste-fürs-recruiting)
- [  Anleitung für eine inklusive Redaktionskultur    ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/anleitung-fuer-eine-inklusive-redaktionskultur)
- [  Anleitung für Allys   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/anleitung-fuer-allys)

Unsere Kooperationspartner\*innen      

Vielfalt für alle 

Die Inhalte dieses Kapitels basieren auf dem „Diversity Guide – Wie deutsche Medien mehr Vielfalt schaffen" der Neuen deutschen Medienmacher\*innen (2021), der 2022 in Zusammenarbeit mit Leidmedien (Sozialheld\*innen), dem LSVD+ Verband queerer Vielfalt, der MaLisa Stiftung, Pro Quote Medien und der Queer Media Society überarbeitet wurde. Viele der hier versammelten Artikel und Impulse gingen aus diesem kollektiven Prozess hervor.

##  Das war *noch nicht alles*! 

Unter **Wissen & Tools** gibt es noch mehr Tipps von uns – für gute Berichterstattung, gegen Hass im Netz und Desinformation und für das Empowerment von Journalist\*innen.

[Weiter entdecken](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 

##  Weiteres zum Thema *Diversität in Medienhäusern* 

[ Stellungnahme vom 03.07.2026### WDR nimmt Sendernamen 1LIVE STREET zurück

Ein Etappensieg für zehntausende Menschen und über 500 migrantische Organisationen, die in den letzten Wochen lautstark protestiert haben!

Weiter lesen

](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wdr-nimmt-sendernamen-1live-street-zurueck) [ Artikel vom 02.07.2026### Projektstart bei „Voices of Faith“

Wie sieht gelebter Glaube aus, wenn junge Menschen ihn mit der Kamera dokumentieren? Unser neues Projekt geht dieser Frage nach. Ein paar Eindrücke von unserem Auftakt.

Weiter lesen

](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/kickoff-von-voices-of-faith-2026) [ Pressespiegel vom 29.06.2026### Medienecho zum COSMO-Gutachten

Die wichtigsten Berichte und Pressestimmen zum Rechtsgutachten im Überblick.

Weiter lesen

](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/medienecho-zum-cosmo-gutachten) 

[Alle anzeigen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles)

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#  Handwerkszeug für *Mitstreiter\*innen* und Verbündete 

Unsere Materialien werden täglich genutzt und kostenlos bereitgestellt. Vom Glossar, Newsletter, Leitfäden bis hin zu unseren Fact-Sheets, wir informieren die breite Öffentlichkeit und Fachpublikum zu wichtigen Themen. 

Unser Wissen & unsere Tools- [  Für gute Berichterstattung   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung)
- [  Gegen Hass im Netz   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz)
- [  Gegen Desinformation   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation)
- [  Für Diversität in Medienhäusern   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern)
- [  Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen   ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen)

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#  Unser Einsatz *für Vielfalt* und *gegen Hass* 

Was wir machen, wirkt – in Medien, in der Zivilgesellschaft und im öffentlichen Diskurs. Von Beratung über Schutz bis zu Netzwerk und Projekten: Wir arbeiten auf vielen Ebenen dafür, dass Journalismus die Realität einer vielfältigen Gesellschaft abbildet. Wir begleiten Medienschaffende und mischen uns in öffentliche Debatten ein, weil nachhaltige Veränderung Praxis und Haltung braucht. 

Unsere Tätigkeitsbereiche - [Projekte](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte)
- [Beratung](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/beratung)
- [Schutz](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/schutz)
- [Medienkritik](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/medienkritik)
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## Ausgewählte *Projekte*

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#  Was machen die Neuen deutschen Medienmacher\*innen? 

Wer wir sind 

### Wir stellen uns vor  

Wir sind der Verein Neue deutsche Medienmacher\*innen.

In dem Verein sind Menschen aus ganz Deutschland,

die für Medien arbeiten.

Medien sind zum Beispiel:

- Zeitungen
- Radio
- Fernsehen
- soziale Medien wie Instagram
- Internet-Seiten.

Wir nennen Menschen,

die für Medien arbeiten:

Medienschaffende oder Medienmacher\*innen.

Manche Medienmacher\*innen im Verein haben eine Einwanderungs-Geschichte.

Das heißt:

- Die Medienmacher\*innen sind aus einem anderen Land nach Deutschland gezogen.
- Oder die Eltern von den Medienmacher\*innen sind aus einem anderen Land nach Deutschland gezogen.

Manche Medienmacher\*innen im Verein sind aus einem anderen Land nach Deutschland geflüchtet.

Zum Beispiel, weil in ihrem Heimat-Land Krieg ist.

Manche Medienmacher\*innen im Verein haben **keine** Einwanderungs-Geschichte und sind **nicht** geflüchtet.

Es gibt den Verein seit 2008.

Sein Büro ist in Berlin.

Der Verein ist gemein-nützig.

Das heißt: Die Arbeit vom Verein soll gut sein für die ganze Gesellschaft.

**Das wollen wir**

Viele Menschen sollen sich über wichtige Themen unterhalten.

Deshalb müssen Menschen sich gut auskennen.

Deshalb sollen Medienmacher\*innen darauf achten,

- dass sie nur richtige Infos schreiben oder sagen
- dass sie alle Infos gut erklären
- dass sie mit Respekt über andere Menschen berichten.  
    Respekt heißt: Gut miteinander umgehen.

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen setzen sich deshalb **dagegen** ein,

dass diskriminierend berichtet wird.

Diskriminierend heißt:

Menschen werden schlechter behandelt,

weil sie zu einer bestimmten Gruppe gehören.

Eine solche Gruppe sind zum Beispiel: Menschen mit Einwanderungs-Geschichte.

Diskriminierend berichten heißt:

Medien beschreiben Menschen aus bestimmten Gruppen schlechter als andere Menschen.

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen wollen **nicht**,

dass Medien so berichten.

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen setzen sich auch **gegen** Hass-Nachrichten im Internet ein.

Und sie setzen sich **dagegen** ein,

dass in den Zeitungen, im Fernsehen oder im Internet Lügen verbreitet werden.

**Das machen wir**

Die Medien in Deutschland sollen besser werden.

Zum Beispiel:

Viele verschiedene Menschen sollen in Deutschland mitreden können.

Dafür arbeiten wir.

Hier erklären wir unsere Arbeit.

**Wir helfen Medienmacher\*innen, die wegen ihrer Arbeit angegriffen werden**

Wir helfen Medienmacher\*innen,

- die wegen ihrer Arbeit angegriffen werden
- die wegen ihrer Arbeit bedroht werden
- die wegen ihrer Arbeit Hass-Nachrichten bekommen.

Wir möchten,

dass sich die Medienmacher\*innen bei uns sicher fühlen.

Dann können sie erzählen,

was ihnen passiert ist.

Wir möchten,

dass sie sich **nicht** alleine fühlen.

In unserem Verein können sich Medienmacher\*innen gegenseitig helfen.

**Unterstützung für Medienmacher\*innen mit Einwanderungs-Geschichte**

Es gibt in Deutschland verschiedene Gruppen,

die in der Gesellschaft **nicht** genug gehört oder gesehen werden.

Zum Beispiel:

- Menschen mit Einwanderungs-Geschichte
- Menschen, die neu in Deutschland sind
- Menschen, die Rassismus erleben.  
    Rassismus heißt:  
    Menschen werden schlechter behandelt,  
    weil sie aus einem anderen Land kommen.  
    Oder weil sie eine dunkle Haut-Farbe haben.

Menschen aus diesen Gruppen sollen auch bei Medien arbeiten können.

Deshalb unterstützen wir Menschen aus diesen Gruppen.

Wir finden wichtig,

dass viele verschiedene Menschen in Deutschland mitreden können und gesehen werden.

**Kurse und Infos für Medien-Häuser**

Medien-Häuser sind Firmen,

die zum Beispiel Zeitungen oder Fernseh-Sendungen machen.

Wir bieten Medien-Häusern Kurse, Beratung und viele Infos an.

Zum Beispiel darüber:

- Wie berichtet man gut über Menschen mit Einwanderungs-Geschichte?
- Wie können alle Menschen und Gruppen mitreden?

Dann können Medien-Häuser bessere Arbeit machen.

**Wir reden mit, damit mehr Menschen in den Medien vorkommen**

Wir mischen uns ein.

Wir reden mit darüber,

wie in Deutschland Journalismus gemacht wird.

Wir sagen zum Beispiel,

- was Medien **nicht** so gut gemacht haben
- wie sie es besser machen können.

Wir schreiben Texte.

Und wir machen Beiträge im Internet, zum Beispiel bei Instagram.

Viele Tausend Menschen lesen unsere Texte und sehen unsere Beiträge.

**Info: Darum schreiben wir manche Wörter mit dem Stern \***

Es gibt Frauen und Männer.

Und es gibt Menschen,

die **nicht** Frauen oder Männer sind.

Ein Wort mit einem Stern heißt:

Alle Menschen sind gemeint.

Zum Beispiel in unserem Namen: Neue deutsche Medienmacher\*innen.

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  2. [Wer wir sind](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind)

#  Gemeinsame Sache für vielfältigen *Journalismus* 

Wir sind ein bundesweites Netzwerk von Medienschaffenden mit und ohne Einwanderungsgeschichte. Wir setzen uns für eine Medienlandschaft ein, die so vielfältig ist wie die Gesellschaft selbst. Erfahr mehr über unsere Mission, unseren Verein und wie Du Teil davon werden kannst. 

Die NdM - [Mission](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mission)
- [Verein](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/verein)
- [Team](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/unser-team)
- [Mitmachen](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen)
- [Transparenz](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/transparenz)
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Auf ein Blick 

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen setzen sich für eine Medienlandschaft ein, die so vielfältig ist wie die Gesellschaft selbst. Der gemeinnützige Verein stärkt marginalisierte Stimmen im öffentlichen Diskurs, begleitet Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation und tritt diskriminierenden Darstellungen entgegen – in klassischen Medien wie in digitalen Räumen. Ziel ist ein medialer Diskurs, der die gesellschaftliche Realität in ihrer ganzen Vielfalt abbildet.

- 48  umgesetzte Projekte

[Projekte entdecken](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte)
- 70+  Stellungnahmen

[Aktuelle Stellungnahmen lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme)
- 750+  Mitglieder

[Mitglied werden](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen)
- 430  geförderte Nachwuchstalente

[Mentoring kennenlernen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw)

Was wir machen 

Was wir machen, wirkt – in Medien, in der Zivilgesellschaft und im öffentlichen Diskurs.

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Der gemeinnützige Verein stärkt marginalisierte Stimmen im öffentlichen Diskurs, begleitet Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation und tritt diskriminierenden Darstellungen entgegen – in klassischen Medien wie in digitalen Räumen. Ziel ist ein medialer Diskurs, der die gesellschaftliche Realität in ihrer ganzen Vielfalt abbildet. - 48 umgesetzte Projekte [Projekte entdecken](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) - 70+ Stellungnahmen [Aktuelle Stellungnahmen lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) - 750+ Mitglieder [Mitglied werden](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen) - 430 geförderte Nachwuchstalente [Mentoring kennenlernen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) Was wir machen Was wir machen, wirkt – in Medien, in der Zivilgesellschaft und im öffentlichen Diskurs. --- page_type: Page --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wer wir sind](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind) # Gemeinsame Sache für vielfältigen *Journalismus* Wir sind ein bundesweites Netzwerk von Medienschaffenden mit und ohne Einwanderungsgeschichte. Wir setzen uns für eine Medienlandschaft ein, die so vielfältig ist wie die Gesellschaft selbst. Erfahr mehr über unsere Mission, unseren Verein und wie Du Teil davon werden kannst. Die NdM- [Mission](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mission) - [Verein](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/verein) - [Team](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/unser-team) - [Mitmachen](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen) - [Transparenz](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/transparenz) - [Jobs](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/jobs) - © Schore Mehjdu - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Schore Mehrdju - © Hannes Jung - - © Astrid Piethan - © Schore Mehrdju - © Lauren Hoffmann - © Schore Mehrdju Auf ein Blick Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen setzen sich für eine Medienlandschaft ein, die so vielfältig ist wie die Gesellschaft selbst. Der gemeinnützige Verein stärkt marginalisierte Stimmen im öffentlichen Diskurs, begleitet Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure im Umgang mit Hass und Desinformation und tritt diskriminierenden Darstellungen entgegen – in klassischen Medien wie in digitalen Räumen. Ziel ist ein medialer Diskurs, der die gesellschaftliche Realität in ihrer ganzen Vielfalt abbildet. - 48 umgesetzte Projekte [Projekte entdecken](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte) - 70+ Stellungnahmen [Aktuelle Stellungnahmen lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) - 750+ Mitglieder [Mitglied werden](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen) - 430 geförderte Nachwuchstalente [Mentoring kennenlernen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) Was wir machen Was wir machen, wirkt – in Medien, in der Zivilgesellschaft und im öffentlichen Diskurs. 1. ### Demokratie schützen: Hass und Desinformation treffen viele, aber gute Standards schützen alle. Wir begleiten Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure beim Umgang mit digitalen Angriffen: mutig, konstruktiv und solidarisch. 2. ### Vielfalt sichtbar machen: Wir bringen neue Perspektiven und marginalisierte Stimmen in den Journalismus, durch Workshops, Kampagnen und Netzwerke. Unsere Kanäle erreichen Hunderttausende und zeigen: Deutschland ist vielstimmig. 3. ### Strukturen öffnen: Wir öffnen Türen, die für viele verschlossen bleiben: durch Mentoring, Netzwerke und Unterstützung für Journalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte. Wir sorgen dafür, dass Vielfalt im Journalismus nicht nur gefordert, sondern gelebt wird ## Stärke *Vielfalt* in den Medien Deine Spende macht einen Unterschied. Egal, ob Du einmalig oder regelmäßig spenden möchtest. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) ## Stärke *Vielfalt* in den Medien Deine Spende macht einen Unterschied. Egal, ob Du einmalig oder regelmäßig spenden möchtest. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) ## Stärke *Vielfalt* in den Medien Deine Spende macht einen Unterschied. Egal, ob Du einmalig oder regelmäßig spenden möchtest. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) ## Stärke *Vielfalt* in den Medien Deine Spende macht einen Unterschied. Egal, ob Du einmalig oder regelmäßig spenden möchtest. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) ## Stärke *Vielfalt* in den Medien Deine Spende macht einen Unterschied. Egal, ob Du einmalig oder regelmäßig spenden möchtest. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) ## Stärke *Vielfalt* in den Medien Deine Spende macht einen Unterschied. Egal, ob Du einmalig oder regelmäßig spenden möchtest. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) ## Stärke *Vielfalt* in den Medien Deine Spende macht einen Unterschied. Egal, ob Du einmalig oder regelmäßig spenden möchtest. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) ## Stärke *Vielfalt* in den Medien Deine Spende macht einen Unterschied. Egal, ob Du einmalig oder regelmäßig spenden möchtest. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) ## Stärke *Vielfalt* in den Medien Deine Spende macht einen Unterschied. Egal, ob Du einmalig oder regelmäßig spenden möchtest. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) ## Stärke *Vielfalt* in den Medien Deine Spende macht einen Unterschied. Egal, ob Du einmalig oder regelmäßig spenden möchtest. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) ## Stärke *Vielfalt* in den Medien Deine Spende macht einen Unterschied. Egal, ob Du einmalig oder regelmäßig spenden möchtest. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) 

##  Stärke *Vielfalt* in den Medien  

Deine Spende macht einen Unterschied. Egal, ob Du einmalig oder regelmäßig spenden möchtest.

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#  Impressum 

Angaben gemäß § 5 DDG 

### Neue deutsche Medienmacher\*innen e.V.

Adresse: c/o Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin  
E-Mail: <info@neuemedienmacher.de>  
Webseite: <https://neuemedienmacher.de>  
Telefon: +49 155 6745 2152

Vertretungsberechtigter Vorstand  
Ella Schindler   
Natalie Sablowski

Registereintrag  
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg  
Registernummer: VR 28575 B

Inhaltlich Verantwortliche gemäß § 55 Abs. 2 RStV  
Elena Kountidou, Geschäftsführerin

Website 

### Design & Entwicklung

[Village One](https://www.village.one/)

Haftungsausschluss 

### Haftung für Inhalte

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#  Barrierefreiheitserklärung 

Neue deutsche Medienmacher*innen e.V. ist bemüht, seine Website im Einklang mit den geltenden Anforderungen zur digitalen Barrierefreiheit barrierefrei zugänglich zu machen. 

Erklärung 

### Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

Diese Website ist teilweise mit den Anforderungen der Barrierefreiheit vereinbar. Es kann derzeit noch zu einzelnen Barrieren kommen.

### Nicht barrierefreie Inhalte

Es kann derzeit auf der gesamten Website insbesondere in folgenden Bereichen noch zu Barrieren kommen:

- einzelne Bedienelemente oder Navigationsbestandteile sind möglicherweise noch nicht in allen Fällen vollständig per Tastatur nutzbar,
- einzelne Kontraste, Fokusmarkierungen oder Überschriftenstrukturen können noch verbessert werden,
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Wenn Dir Barrieren auf unserer Website auffallen oder Du Inhalte in barrierefreier Form benötigst, kannst Du dich gern an uns wenden. Bitte benenne das Problem und auf welcher Seite bzw. bei welcher Funktion es aufgetreten ist.

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### Durchsetzungsverfahren

Solltest Du auf Deine Anfrage keine zufriedenstellende Antwort erhalten, kannst Du dich an die zuständige Durchsetzungsstelle wenden.

### Erstellung dieser Erklärung

Diese Erklärung wurde am 27. April 2026 erstellt.

Die Einschätzung beruht auf einer Selbstbewertung. Zum Zeitpunkt dieser Erklärung liegt keine externe Prüfung der Website vor. Bei der Entwicklung der Seite wurden Aspekte der Barrierefreiheit berücksichtig und intern getestet. Wir arbeiten stetig daran, bestehende Barrieren schrittweise zu identifizieren und abzubauen und somit die Barrierefreiheit der Website fortlaufend zu verbessern.

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#  Jobs mit *Sinn* 

Setz Dich mit uns für einen öffentlichen Diskurs ein, der auf Fakten, Kontext und Respekt basiert. Werde Teil unseres diversen Teams. Dich erwarten flache Hierarchien und eine offene, wertschätzende Arbeitsatmosphäre. 

Aktuelles 

### Stellenausschreibungen

Aktuell haben wir keine offenen Stellen zu besetzen.

### Initiativbewerbungen

Initiativbewerbungen können wir derzeit leider nicht berücksichtigen.

Vielfalt ist uns wichtig

Wir wünschen uns einen diskriminierungssensiblen Umgang miteinander, nicht nur in den Medien, sondern auch in unserer täglichen Arbeit.

Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen unabhängig von ihrer nationalen oder sozialen Herkunft, Religion oder Weltanschauung, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Identität, einer Behinderung oder ihrem Alter. Besonders freuen wir uns über Bewerbungen von Schwarzen Personen, Menschen mit Rassismuserfahrung sowie Bewerber\*innen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte.

Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere eigene Arbeit und die Zusammenarbeit im Team diskriminierungssensibel zu gestalten und freuen uns darauf, diesen Prozess gemeinsam mit Dir weiterzuführen.

##  Keine *Stellenausschreibung* verpassen  

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# Irrtümer und Denkfehler zu *diversem Medienpersonal*

Zu wenig Bewerbungen. Zu viel Aufwand. Wer sich in Redaktionen für mehr Vielfalt einsetzt, kennt diese Sätze. Die gute Nachricht: Für jeden dieser Irrtümer gibt es Gegenbeispiele und konkrete Alternativen. Wir haben die häufigsten gesammelt und zeigen, was wirklich dahintersteckt.

Inhaltsübersicht

1. [Warum überhaupt? Die Grundlage ](#warum-ueberhaupt-die-grundlage)
2. [Recruiting: Wer kommt nicht rein?](#recruiting-wer-kommt-nicht-rein)
3. [Redaktionskultur: Drinnen anfangen ](#redaktionskultur-drinnen-anfangen)
4. [Strukturelle Hindernisse: Was Redaktionen aufhält](#strukturelle-hindernisse-was-redaktionen-aufhaelt)
5. [Publikum: Wen sprecht ihr eigentlich an? ](#publikum-wen-sprecht-ihr-eigentlich-an-nbsp)

--- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Diversität in Medienhäusern](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern) 4. [Irrtümer und Denkfehler zu diversem Medienpersonal](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/irrtümer-und-denkfehler-zu-diversem-medienpersonal) # Irrtümer und Denkfehler zu *diversem Medienpersonal* Zu wenig Bewerbungen. Zu viel Aufwand. Wer sich in Redaktionen für mehr Vielfalt einsetzt, kennt diese Sätze. Die gute Nachricht: Für jeden dieser Irrtümer gibt es Gegenbeispiele und konkrete Alternativen. Wir haben die häufigsten gesammelt und zeigen, was wirklich dahintersteckt. Inhaltsübersicht 1. [Warum überhaupt? Die Grundlage ](#warum-ueberhaupt-die-grundlage) 2. [Recruiting: Wer kommt nicht rein?](#recruiting-wer-kommt-nicht-rein) 3. [Redaktionskultur: Drinnen anfangen ](#redaktionskultur-drinnen-anfangen) 4. [Strukturelle Hindernisse: Was Redaktionen aufhält](#strukturelle-hindernisse-was-redaktionen-aufhaelt) 5. [Publikum: Wen sprecht ihr eigentlich an? ](#publikum-wen-sprecht-ihr-eigentlich-an-nbsp) ## Warum überhaupt? *Die Grundlage* #### *Irrtum* „Diverses Personal ist doch kein Qualitätsmerkmal." Stimmt und darum geht es auch nicht. Journalist\*innen mit Diskriminierungserfahrungen sind nicht objektiver, professioneller oder kompetenter als andere. Aber sie bringen etwas mit, das in vielen deutschen Redaktionen fehlt: andere Blickwinkel, neue Themen und einen direkten Zugang zu Communities, die sonst kaum vorkommen. Außerdem können Journalist\*innen, die aufgrund ihrer Identität oder äußerer Zuschreibungen selbst Diskriminierung erfahren, meistens besser oder überhaupt erkennen, wenn andere abgewertet oder ausgegrenzt werden. Sie sind nicht immer, aber ziemlich oft diskriminierungssensibel in ihrer Berichterstattung und in der Redaktion. Das ist der Unterschied. #### *Irrtum* „Wer gut ist, setzt sich sowieso durch." Leider nein. Die Zählung von ProQuote Medien zeigt: Obwohl rund zwei Drittel der Volontär\*innen weiblich sind, stellen 2025 Frauen bei Regionalzeitungen nur etwa ein Fünftel der Chefredaktionen. 2020 haben die Neuen deutschen Medienmacher\*innen erhoben: Nur sechs Prozent der Chefredakteur\*innen hatten einen statistischen Migrationshintergrund. Tendenz: kaum steigend. #### *Irrtum* „Bei uns haben alle die gleiche Chance." Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht. Der Weg in den Journalismus ist nicht standardisiert. Netzwerke und Kontakte zählen oft mehr als Talent. Diese Buddy-Kultur ist überwiegend weiß, cis-männlich, heterosexuell, akademisch und ohne Behinderung. Wer nicht dazugehört, spürt das. Gleiche Chancen entstehen nicht von selbst. Sie brauchen aktive Maßnahmen: Mentoring, transparente Auswahlverfahren, Netzwerke wie das der Neuen deutschen Medienmacher\*innen oder Leidmedien. --- ## Recruiting: *Wer kommt nicht rein?* #### *Irrtum* „Es bewirbt sich halt keiner." Doch – nur nicht dort, wo man sich nicht willkommen fühlt. Wenn die Neuen deutschen Medienmacher\*innen ein [Mentoringprogramm](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) ausschreiben*,* bewerben sich mehr als hundert angehende Journalist\*innen of Color oder mit Einwanderungsgeschichte. Das Potenzial ist da. Die Frage ist, ob Medienhäuser es auch erreichen. Unsere [Checkliste für diversitygerechtes Recruiting](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/checkliste-fürs-recruiting) zeigt, wie Redaktionen die besten Talente finden. #### *Irrtum* „Die wollen doch sowieso lieber Arzt oder Anwalt werden." Dieses Argument erklärt sich selbst. Die meisten Menschen orientieren sich an Vorbildern aus dem eigenen Umfeld. Dazu kommt: Journalismus ist ein unsicherer Beruf. Wer freischaffend startet, lebt oft prekär. Diesen Schritt zu wagen braucht Selbstvertrauen und familiäre Rückendeckung, beides ist nicht selbstverständlich, unabhängig von der Herkunft. Die Lösung liegt nicht im Abwarten, sondern darin, früh Vorbilder zu schaffen und Einstiege zu erleichtern. #### *Irrtum* „Wir haben doch schon jemanden mit Migrationshintergrund." Noch nie gehört: „Ach schade, aber wir haben schon einen Mann in der Nachrichtenredaktion." Oder: „Bei uns gibt's schon so viele Heteros, versuchen Sie es doch woanders." Eine einzelne Person verändert eine Redaktion nicht. Die Wissenschaft spricht von einer „kritischen Masse"1: Erst wenn mehrere Menschen mit ähnlichen Erfahrungen in einer Redaktion arbeiten, können sie Themen setzen, Perspektiven einbringen und Strukturen wirklich beeinflussen. Darum sind lediglich ein oder zwei migrantische, queere oder behinderte Journalist\*innen in einer Redaktion zwar besser als keine\*r, aber sie allein werden nicht viel ausrichten können. Wenn Fortschritt und Vielfalt das Ziel sind, reicht eine Vorzeige-Person nicht. --- ## Redaktionskultur: *Drinnen anfangen* #### *Irrtum* „Gute Journalist\*innen können über alles berichten." Theoretisch ja. Praktisch ist Berichterstattung immer eine Frage des Blickwinkels und der hängt davon ab, wer im Raum sitzt. Noch vor wenigen Jahrzehnten saßen in Redaktionen fast ausschließlich Männer. Themen wie ungleiche Bezahlung, Kinderbetreuung oder Reproduktionsmedizin galten als Randthemen, weil sie für die Mehrheit in der Redaktion keine Rolle spielten. Das hat sich geändert, seit Frauen auch in Chefredaktionen sitzen. Dieselbe Logik gilt für alle anderen Perspektiven: Eine ältere Journalistin setzt andere Schwerpunkte als eine jüngere. Jemand ohne Hochschulabschluss sieht andere Aspekte als eine Akademiker\*in. Ausgewogene Berichterstattung ist auch eine Frage der Zusammensetzung der Redaktion. #### *Irrtum* „Die sind bei vielen Themen befangen." Dieses Argument wird selektiv angewendet. „Weiß", „männlich" oder „heterosexuell" gelten nicht als Perspektiven, die den Blick verzerren könnten. „Migrantisch", „trans\*" oder „schwul" schon. Schwarze Journalist\**innen* oder Menschen mit Kopftuch werden schnell als Aktivistinnen in eigener Sache wahrgenommen – ihre weißen, cis-männlichen Kolleg\*innen dagegen als neutral. Befangenheit ist keine Frage der Herkunft oder Identität. Sie ist eine Frage der Reflexion und die ist von allen Journalist\*innen zu leisten. Immerhin: Große Rundfunkanstalten, die lange vermieden haben, Erstsprachler\*innen *als* Auslandskorrespondent\*innen einzusetzen, rücken zunehmend von dieser Praxis ab. Ein überfälliger Schritt. #### *Irrtum* „Das Wissen kann sich unsere Redaktion selbst aneignen." Ja, und das sollte sie auch tun. Diversity-Kompetenz ist erlernbar und gehört heute zum journalistischen Handwerk. Diskriminierungserfahrung schärft den Blick, ist aber keine Voraussetzung für diskriminierungskritische Berichterstattung. Was dabei oft übersehen wird: Inter- und subkulturelle Kompetenz ist eine journalistische Qualifikation, sie wird nur selten als solche anerkannt und entsprechend selten gefördert. Aus- und Weiterbildung ist deshalb auch für divers besetzte Redaktionen nicht optional, sondern Standard. --- ## Strukturelle Hindernisse: *Was Redaktionen aufhält* #### *Irrtum* „Frauen wollen doch gar nicht Karriere machen." Doch, aber die Strukturen lassen es oft nicht zu. Die Studie von ProQuote Medien [„Führungsfrauen in den Medien: der harte Weg nach oben"](https://www.pro-quote.de/neue-studie-von-proquote-medien-fuehrungsfrauen-in-den-medien-wie-care-arbeit-und-fehlende-foerderung-den-weg-nach-oben-erschweren/) von 2024 zeigt, wo es hakt: Die Schere zwischen den Karriereverläufen öffnet sich vor allem zwischen 30 und 39 Jahren – genau dann, wenn Männer häufiger in Führungspositionen aufsteigen und Frauen gleichzeitig einen Großteil der Care-Arbeit übernehmen. Das ist kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles. Was hilft: flexible Arbeitszeiten, verlässliche Kinderbetreuung und Vorbilder, die zeigen, dass Care-Arbeit keine Frauensache ist. Solange Redaktionen das nicht aktiv gestalten, bleibt der Aufstieg für viele Journalistinnen eine Frage der privaten Umstände – nicht der Leistung. #### *Irrtum*: „Die zusätzliche Belastung kann ich der Redaktion nicht zumuten.” Ja, Veränderungen werden nötig sein. Aber sie kommen allen zugute. Inklusive Strukturen bedeuten in der Praxis: mehr Homeoffice-Möglichkeiten, Ruheräume, transparentere Kommunikation. Das sind keine Sonderlösungen – das ist gute Arbeitsorganisation. Vorurteile und Berührungsängste gegenüber Menschen mit Behinderungen gibt es auch unter Journalist\*innen. Sie lassen sich abbauen. Sie dürfen aber niemals ein Grund sein, Menschen mit Behinderungen auszuschließen. --- ## Publikum: *Wen sprecht ihr eigentlich an?* #### *Irrtum* „Unser Publikum will das nicht." Wenn das wirklich stimmt, lohnt sich die Frage, was das über das Medium und seine Ausrichtung sagt. Auf die meisten Medien trifft diese Annahme ohnehin nicht zu. Menschen mit Migrationsgeschichte machen bereits über 30 Prozent der Bevölkerung aus, bei Jugendlichen sind es über 40 Prozent. In repräsentativen Umfragen wünschen sich Medienkonsument\*innen seit Langem eine vielfältigere Besetzung2.Wer sich im Programm nicht wiederfindet, sucht sich andere Angebote und wird sie finden3. Jüngere Zielgruppen weichen längst auf Social Media und Streaming aus, wo Content Creator\*innen Vielfalt authentisch verkörpern. #### *Irrtum* „Wir können keine Moderator\*in mit Akzent einsetzen." 58 Prozent der Bundesbürger\*innen würden es befürworten, wenn in TV und Radio auch Moderator\*innen eingesetzt werden, an deren Aussprache zu erkennen ist, dass Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des NDR4 hervor. Akzente sind kein Makel. Sie sind Ausdruck erweiterter Sprachkompetenz und repräsentieren eine Gesellschaft, die längst mehrsprachig ist. Wir begegnen ihnen täglich – auf der Straße, beim Arzt, am Arbeitsplatz. Nur im deutschen Radio und TV hören wir sie kaum. Es wird Zeit, das zu ändern. 1. Childs, Sarah / Krook, Mona Lena: Critical Mass Theory and Women's Political Representation, in: Political Studies Association, Vol. 56, 2008, S. 725-736 2. RTL: Repräsentative Forsa-Umfrage „Meinungen zum Thema Integration in den Medien", 2011 3. Krtalić, Iva / Simon, Erk (2026): Medien für die superdiverse Gesellschaft. Konzepte und Ergebnisse für die Medienpraxis, Köln: Halem 4. NDR Umfrage 2023: [Hörbare Diversität: Mehrheit der Deutschen ist aufgeschlossen für fremdsprachige Akzente in den Medien,](https://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Hoerbare-Diversitaet-Mehrheit-der-Deutschen-ist-aufgeschlossen-fuer-fremdsprachige-Akzente-in-den-Medien-,pressemeldungndr23974.html__)#### *Irrtum* „Diverses Personal ist doch kein Qualitätsmerkmal."

Stimmt und darum geht es auch nicht. Journalist\*innen mit Diskriminierungserfahrungen sind nicht objektiver, professioneller oder kompetenter als andere. Aber sie bringen etwas mit, das in vielen deutschen Redaktionen fehlt: andere Blickwinkel, neue Themen und einen direkten Zugang zu Communities, die sonst kaum vorkommen.

Außerdem können Journalist\*innen, die aufgrund ihrer Identität oder äußerer Zuschreibungen selbst Diskriminierung erfahren, meistens besser oder überhaupt erkennen, wenn andere abgewertet oder ausgegrenzt werden. Sie sind nicht immer, aber ziemlich oft diskriminierungssensibel in ihrer Berichterstattung und in der Redaktion. Das ist der Unterschied.

#### *Irrtum* „Wer gut ist, setzt sich sowieso durch."

Leider nein. Die Zählung von ProQuote Medien zeigt: Obwohl rund zwei Drittel der Volontär\*innen weiblich sind, stellen 2025 Frauen bei Regionalzeitungen nur etwa ein Fünftel der Chefredaktionen. 2020 haben die Neuen deutschen Medienmacher\*innen erhoben: Nur sechs Prozent der Chefredakteur\*innen hatten einen statistischen Migrationshintergrund. Tendenz: kaum steigend.

#### *Irrtum* „Bei uns haben alle die gleiche Chance."

Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht. Der Weg in den Journalismus ist nicht standardisiert. Netzwerke und Kontakte zählen oft mehr als Talent. Diese Buddy-Kultur ist überwiegend weiß, cis-männlich, heterosexuell, akademisch und ohne Behinderung. Wer nicht dazugehört, spürt das.

Gleiche Chancen entstehen nicht von selbst. Sie brauchen aktive Maßnahmen: Mentoring, transparente Auswahlverfahren, Netzwerke wie das der Neuen deutschen Medienmacher\*innen oder Leidmedien.

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##  Recruiting: *Wer kommt nicht rein?*

#### *Irrtum* „Es bewirbt sich halt keiner."

Doch – nur nicht dort, wo man sich nicht willkommen fühlt. Wenn die Neuen deutschen Medienmacher\*innen ein [Mentoringprogramm](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) ausschreiben*,* bewerben sich mehr als hundert angehende Journalist\*innen of Color oder mit Einwanderungsgeschichte. Das Potenzial ist da. Die Frage ist, ob Medienhäuser es auch erreichen.

Unsere [Checkliste für diversitygerechtes Recruiting](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/checkliste-fürs-recruiting) zeigt, wie Redaktionen die besten Talente finden.

#### *Irrtum* „Die wollen doch sowieso lieber Arzt oder Anwalt werden."

Dieses Argument erklärt sich selbst. Die meisten Menschen orientieren sich an Vorbildern aus dem eigenen Umfeld. Dazu kommt: Journalismus ist ein unsicherer Beruf. Wer freischaffend startet, lebt oft prekär. Diesen Schritt zu wagen braucht Selbstvertrauen und familiäre Rückendeckung, beides ist nicht selbstverständlich, unabhängig von der Herkunft.

Die Lösung liegt nicht im Abwarten, sondern darin, früh Vorbilder zu schaffen und Einstiege zu erleichtern.

#### *Irrtum* „Wir haben doch schon jemanden mit Migrationshintergrund."

Noch nie gehört: „Ach schade, aber wir haben schon einen Mann in der Nachrichtenredaktion." Oder: „Bei uns gibt's schon so viele Heteros, versuchen Sie es doch woanders."

Eine einzelne Person verändert eine Redaktion nicht. Die Wissenschaft spricht von einer „kritischen Masse"1: Erst wenn mehrere Menschen mit ähnlichen Erfahrungen in einer Redaktion arbeiten, können sie Themen setzen, Perspektiven einbringen und Strukturen wirklich beeinflussen. Darum sind lediglich ein oder zwei migrantische, queere oder behinderte Journalist\*innen in einer Redaktion zwar besser als keine\*r, aber sie allein werden nicht viel ausrichten können. Wenn Fortschritt und Vielfalt das Ziel sind, reicht eine Vorzeige-Person nicht.

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##  Redaktionskultur: *Drinnen anfangen* 

#### *Irrtum* „Gute Journalist\*innen können über alles berichten."

Theoretisch ja. Praktisch ist Berichterstattung immer eine Frage des Blickwinkels und der hängt davon ab, wer im Raum sitzt.

Noch vor wenigen Jahrzehnten saßen in Redaktionen fast ausschließlich Männer. Themen wie ungleiche Bezahlung, Kinderbetreuung oder Reproduktionsmedizin galten als Randthemen, weil sie für die Mehrheit in der Redaktion keine Rolle spielten. Das hat sich geändert, seit Frauen auch in Chefredaktionen sitzen. Dieselbe Logik gilt für alle anderen Perspektiven: Eine ältere Journalistin setzt andere Schwerpunkte als eine jüngere. Jemand ohne Hochschulabschluss sieht andere Aspekte als eine Akademiker\*in. Ausgewogene Berichterstattung ist auch eine Frage der Zusammensetzung der Redaktion.

#### *Irrtum* „Die sind bei vielen Themen befangen."

Dieses Argument wird selektiv angewendet. „Weiß", „männlich" oder „heterosexuell" gelten nicht als Perspektiven, die den Blick verzerren könnten. „Migrantisch", „trans\*" oder „schwul" schon. Schwarze Journalist\**innen* oder Menschen mit Kopftuch werden schnell als Aktivistinnen in eigener Sache wahrgenommen – ihre weißen, cis-männlichen Kolleg\*innen dagegen als neutral.

Befangenheit ist keine Frage der Herkunft oder Identität. Sie ist eine Frage der Reflexion und die ist von allen Journalist\*innen zu leisten.

Immerhin: Große Rundfunkanstalten, die lange vermieden haben, Erstsprachler\*innen *als* Auslandskorrespondent\*innen einzusetzen, rücken zunehmend von dieser Praxis ab. Ein überfälliger Schritt.

#### *Irrtum* „Das Wissen kann sich unsere Redaktion selbst aneignen."

Ja, und das sollte sie auch tun. Diversity-Kompetenz ist erlernbar und gehört heute zum journalistischen Handwerk. Diskriminierungserfahrung schärft den Blick, ist aber keine Voraussetzung für diskriminierungskritische Berichterstattung.

Was dabei oft übersehen wird: Inter- und subkulturelle Kompetenz ist eine journalistische Qualifikation, sie wird nur selten als solche anerkannt und entsprechend selten gefördert. Aus- und Weiterbildung ist deshalb auch für divers besetzte Redaktionen nicht optional, sondern Standard.

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##  Strukturelle Hindernisse: *Was Redaktionen aufhält*

#### *Irrtum* „Frauen wollen doch gar nicht Karriere machen."

Doch, aber die Strukturen lassen es oft nicht zu. Die Studie von ProQuote Medien [„Führungsfrauen in den Medien: der harte Weg nach oben"](https://www.pro-quote.de/neue-studie-von-proquote-medien-fuehrungsfrauen-in-den-medien-wie-care-arbeit-und-fehlende-foerderung-den-weg-nach-oben-erschweren/) von 2024 zeigt, wo es hakt: Die Schere zwischen den Karriereverläufen öffnet sich vor allem zwischen 30 und 39 Jahren – genau dann, wenn Männer häufiger in Führungspositionen aufsteigen und Frauen gleichzeitig einen Großteil der Care-Arbeit übernehmen. Das ist kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles.

Was hilft: flexible Arbeitszeiten, verlässliche Kinderbetreuung und Vorbilder, die zeigen, dass Care-Arbeit keine Frauensache ist. Solange Redaktionen das nicht aktiv gestalten, bleibt der Aufstieg für viele Journalistinnen eine Frage der privaten Umstände – nicht der Leistung.

#### *Irrtum*: „Die zusätzliche Belastung kann ich der Redaktion nicht zumuten.”

Ja, Veränderungen werden nötig sein. Aber sie kommen allen zugute. Inklusive Strukturen bedeuten in der Praxis: mehr Homeoffice-Möglichkeiten, Ruheräume, transparentere Kommunikation. Das sind keine Sonderlösungen – das ist gute Arbeitsorganisation. Vorurteile und Berührungsängste gegenüber Menschen mit Behinderungen gibt es auch unter Journalist\*innen. Sie lassen sich abbauen. Sie dürfen aber niemals ein Grund sein, Menschen mit Behinderungen auszuschließen.

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##  Publikum: *Wen sprecht ihr eigentlich an?* 

#### *Irrtum* „Unser Publikum will das nicht."

Wenn das wirklich stimmt, lohnt sich die Frage, was das über das Medium und seine Ausrichtung sagt. Auf die meisten Medien trifft diese Annahme ohnehin nicht zu.

Menschen mit Migrationsgeschichte machen bereits über 30 Prozent der Bevölkerung aus, bei Jugendlichen sind es über 40 Prozent. In repräsentativen Umfragen wünschen sich Medienkonsument\*innen seit Langem eine vielfältigere Besetzung2.Wer sich im Programm nicht wiederfindet, sucht sich andere Angebote und wird sie finden3. Jüngere Zielgruppen weichen längst auf Social Media und Streaming aus, wo Content Creator\*innen Vielfalt authentisch verkörpern.

#### *Irrtum* „Wir können keine Moderator\*in mit Akzent einsetzen."

58 Prozent der Bundesbürger\*innen würden es befürworten, wenn in TV und Radio auch Moderator\*innen eingesetzt werden, an deren Aussprache zu erkennen ist, dass Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des NDR4 hervor.

Akzente sind kein Makel. Sie sind Ausdruck erweiterter Sprachkompetenz und repräsentieren eine Gesellschaft, die längst mehrsprachig ist. Wir begegnen ihnen täglich – auf der Straße, beim Arzt, am Arbeitsplatz. Nur im deutschen Radio und TV hören wir sie kaum. Es wird Zeit, das zu ändern.

1. Childs, Sarah / Krook, Mona Lena: Critical Mass Theory and Women's Political Representation, in: Political Studies Association, Vol. 56, 2008, S. 725-736
2. RTL: Repräsentative Forsa-Umfrage „Meinungen zum Thema Integration in den Medien", 2011
3. Krtalić, Iva / Simon, Erk (2026): Medien für die superdiverse Gesellschaft. Konzepte und Ergebnisse für die Medienpraxis, Köln: Halem
4. NDR Umfrage 2023: [Hörbare Diversität: Mehrheit der Deutschen ist aufgeschlossen für fremdsprachige Akzente in den Medien,](https://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Hoerbare-Diversitaet-Mehrheit-der-Deutschen-ist-aufgeschlossen-fuer-fremdsprachige-Akzente-in-den-Medien-,pressemeldungndr23974.html__)

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# Checkliste zur Erhebung von *Diversity*-Daten

„Wer nicht gezählt wird, zählt nicht“ – so bringt es ein Handbuch über Gleichstellungspolitik auf den Punkt. Ohne die Erfassung von Diskriminierung bleiben Ungleichheiten gerade in großen Organisationen oft unsichtbar. Nur mit transparenten Zahlen zur Diversität in den eigenen Reihen können echte Veränderungen angestoßen und Fortschritte überprüft werden.

Inhaltsübersicht

1. [Warum Daten erheben?](#warum-daten-erheben)
2. [Was und wen erheben?](#was-amp-wen-erheben)
3. [Was beim Datenschutz zu beachten ist](#was-beim-datenschutz-zu-beachten-ist)
4. [Wie es nach der Befragung weitergeht](#wie-es-nbsp-nach-der-befragung-nbsp-weitergeht)
5. [Die 7 Prinzipien der Datenerhebung](#die-7-nbsp-prinzipien-der-datenerhebung)

--- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Diversität in Medienhäusern](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern) 4. [Checkliste zur Erhebung von Diversity-Daten](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/checkliste-zur-erhebung-von-diversity-daten) # Checkliste zur Erhebung von *Diversity*-Daten „Wer nicht gezählt wird, zählt nicht“ – so bringt es ein Handbuch über Gleichstellungspolitik auf den Punkt. Ohne die Erfassung von Diskriminierung bleiben Ungleichheiten gerade in großen Organisationen oft unsichtbar. Nur mit transparenten Zahlen zur Diversität in den eigenen Reihen können echte Veränderungen angestoßen und Fortschritte überprüft werden. Inhaltsübersicht 1. [Warum Daten erheben?](#warum-daten-erheben) 2. [Was und wen erheben?](#was-amp-wen-erheben) 3. [Was beim Datenschutz zu beachten ist](#was-beim-datenschutz-zu-beachten-ist) 4. [Wie es nach der Befragung weitergeht](#wie-es-nbsp-nach-der-befragung-nbsp-weitergeht) 5. [Die 7 Prinzipien der Datenerhebung](#die-7-nbsp-prinzipien-der-datenerhebung) ## Warum *Daten* erheben? ### Von Zahlen profitieren alle Ein weiterer Grund für eine Bestandsaufnahme von Diversität in Deiner Redaktion: Von den Daten profitiert nicht nur das Medium, das sie erhebt. Verlässliche Zahlen sind auch eine wichtige Grundlage für gesellschaftliche Debatten und Veränderungsprozesse. Die Fortschritte bei der Gleichberechtigung von Frauen wurden erst durch konkrete Daten und Messbarkeit maßgeblich sichtbar. Was die Situation von Journalist\*innen of Color, LGBTQIA+-Personen oder Menschen mit Behinderung angeht, tappen wir dagegen vielerorts noch im Dunkeln. Dass sich auch hier etwas ändern kann, zeigen Erfahrungen aus anderen Ländern. ### Diskriminierung messen ist keine Diskriminierung Manche Verantwortliche argumentieren, sie würden aus Datenschutz- oder Antidiskriminierungsgründen keine entsprechenden Daten erheben. Andere deuten ihre Unkenntnis über die Zusammensetzung ihrer Belegschaft als Ausdruck von Offenheit – nach dem Motto: „Mich interessiert nicht, welche Hautfarbe oder Herkunft jemand hat.“ Doch wenn die Belegschaft überwiegend männlich, heterosexuell und weiß ist, sollte sie gerade daran interessiert sein. Ziel der Befragung ist es nicht, Menschen in bestimmte Kategorien einzuordnen, sondern herauszufinden, ob allen der gleiche Zugang ermöglicht wird. Deshalb ist es wichtig, Journalist\*innen neben ihrer Selbstidentifikation auch nach Fremdzuschreibungen zu befragen. Eine Person mit arabisch klingendem Namen kann christlich oder säkular geprägt sein und dennoch von antimuslimischen Vorurteilen betroffen sein. Menschen mit Behinderung müssen sich nicht als solche identifizieren, um von ihren Mitmenschen behindert zu werden. Um solche und andere Formen von Diskriminierung sichtbar zu machen, kommt man um entsprechende Fragen nicht herum. Gleichzeitig kann sich eine Person mit bosnischer Familiengeschichte selbstverständlich genauso deutsch fühlen wie Kolleg\*innen ohne Migrationsgeschichte. Wenn sie in der Redaktion jedoch die einzige Person mit Einwanderungsgeschichte ist, kann das ein wichtiges Indiz dafür sein, dass Bewerbungs- und Auswahlprozesse nicht für alle gleich funktionieren. --- ## Was und wen *erheben*? ### Welche Daten erhoben werden sollten Welche Daten erhoben werden sollten, hängt davon ab, in welchen Bereichen Gleichstellung erreicht werden soll. Wer ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in seiner Redaktion erzielen will, sollte seine Mitarbeiter\*innen nicht nach ihrer Religion fragen. Zur Orientierung können die Diskriminierungsmerkmale des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes [AGG](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/AGG/agg_gleichbehandlungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile) dienen: - Rassistische Diskriminierung / ethnische Herkunft - Geschlecht und Geschlechtsidentität - Religion oder Weltanschauung - Behinderung / chronische Krankheiten - Alter - Sexuelle Identität Eine weitere sinnvolle Dimension kann die soziale Herkunft sein, etwa wenn es darum geht, Benachteiligungen aufgrund von Armut oder geringer formaler Bildung in der Familie sichtbar zu machen. **Wichtig:** Deutsche Medien sollten nicht einfach Vorlagen aus dem Ausland übernehmen und übersetzen, sondern die spezifische Situation in Deutschland und die Eigenheiten der deutschen Sprache berücksichtigen. Während in Großbritannien etwa Kategorien wie BAME (Black, Asian and Minority Ethnic) verwendet werden, braucht es hierzulande andere, präzisere und kontextgerechte Begriffe wie Migrant\*in, Schwarz, Afrodeutsch, People of Color, Asiatische Deutsche oder Person mit Migrationsgeschichte. Bei der Formulierung der konkreten Kategorien sollten daher immer NGOs von Vertreter\*innen der jeweiligen Gruppen und Wissenschaftler\*innen einbezogen werden. ### Warum der Migrationshintergrund nur bedingt hilfreich ist Der Migrationshintergrund hat einen Vorteil: Er wird regelmäßig vom Statistischen Bundesamt erhoben und eignet sich daher als Mess- und Vergleichsgröße. Laut Definition des Statistischen Bundesamtes hat eine Person einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. Allerdings ist zu beachten, dass das Statistische Bundesamt seit 20231 parallel eine engere Kategorie eingeführt hat: „Personen mit Einwanderungsgeschichte". Das sind Personen, die entweder selbst oder deren beide Elternteile seit 1950 nach Deutschland eingewandert sind. Diese Kategorie soll mittelfristig den breiteren „Migrationshintergrund" als Hauptkategorie ablösen. Wer Daten zu Einwanderung erhebt, sollte sich mit beiden Konzepten vertraut machen und prüfen, welches für den eigenen Erhebungszweck besser geeignet ist. Der grundlegende Nachteil beider Konzepte: Sie geben nur unzureichend Auskunft über die Diskriminierungserfahrungen von Menschen. Denn auch weiße Österreicher\*innen, Schweizer\*innen oder Skandinavier\*innen haben einen Migrationshintergrund, müssen aber in der Regel nicht befürchten, wegen ihres Namens oder Aussehens Nachteile zu haben. Wir empfehlen, den Migrationshintergrund deshalb in Kombination mit anderen Diskriminierungsmerkmalen zu messen, wie zum Beispiel mit Rassismuserfahrungen, die anonym und freiwillig angegeben werden können. ### Wer befragt werden soll Ist geklärt, was abgefragt werden soll, stellt sich die Frage nach dem Kreis der Befragten. Im besten Fall sind das alle, die redaktionell mitwirken und an der Teilnahme interessiert sind. Je mehr Mitarbeiter\*innen teilnehmen, desto valider sind die Aussagen, die sich daraus ableiten lassen. Dabei sind folgende Punkte zu beachten: - Die Teilnahme ist freiwillig. Wer nicht mitmachen will, macht nicht mit. - Erhebung und Auswertung der Daten erfolgen immer anonymisiert, sodass im Anschluss keine Rückschlüsse auf einzelne Personen mehr möglich sind. - Alle Teilnehmenden müssen über Sinn und Zweck der Befragung aufgeklärt werden. ### Wann und wen man besser nicht befragt Eine anonyme Befragung verhindert nicht automatisch, dass einzelne Personen nicht doch identifiziert werden können. Gibt es beispielsweise nur eine Person mit Behinderung fällt es nicht schwer, dieser die Kritik an der Geschäftsführung über fehlende Rollstuhlrampen zuzuordnen – auch wenn sie ihre Angaben anonym macht. Das Problem ist umso größer, je kleiner die Redaktion ist und umso genauer gefragt wird. Gerade bei intersektionalen Erhebungen erhöht sich das Risiko bis hin zum Zwangsouting: Was, wenn die einzige ostdeutsche Frau in der Redaktion über homophobe Sprüche klagt? Wir empfehlen deshalb: - Alle möglichen Teilnehmer\*innen sollten explizit auf dieses Problem aufmerksam gemacht werden. - Bei der Konzeption der Fragen sollten von Beginn an Expert\*innen für Datenerhebung und Diskriminierung einbezogen werden. - Es sollte nicht mehr abgefragt werden, als nötig. - Die Gruppe, deren Daten erhoben werden, sollte so groß wie möglich sein: beispielsweise, indem die Befragung nicht nur für eine Zeitung, sondern für alle Medien des Verlages durchgeführt wird. Noch besser: eine branchenweite Erhebung unterstützen. --- ## Was beim *Datenschutz* zu beachten ist Im deutschen Datenschutzrecht – geregelt vor allem durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und ergänzend das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) – gibt es für die Erhebung personenbezogener Daten besonders hohe Hürden: - Generell dürfen Daten nur in einem eng gefassten Rahmen erhoben und verarbeitet werden. - Viele Angaben, mit denen sich Vielfalt und Diskriminierung messen lassen, gelten als „besondere Kategorien personenbezogener Daten" im Sinne von Art. 9 DSGVO. Dazu zählen Angaben zur Migrationsgeschichte und Nationalität, Religion, Gesundheit oder sexuellen Orientierung. - Solche Daten dürfen grundsätzlich nicht verarbeitet werden. Eine Ausnahme besteht u.a. bei ausdrücklicher Einwilligung (Art. 9 Abs. 2a DSGVO). Die Verarbeitung ist zulässig, wenn die betroffene Person ihre ausdrückliche Einwilligung zu der Verarbeitung für einen oder mehrere festgelegte Zwecke erteilt hat. - Dies kann z.B. in Form einer rechtssicheren Einwilligungserklärung am Anfang einer Onlinebefragung geschehen. Hinzu kommen weitere rechtliche, technische und organisatorische Anforderungen, zum Beispiel bei der Programmierung der Eingabemaske und der Verschlüsselung der Daten. Notwendig ist deshalb in jedem Fall, Expert\*innen hinzuzuziehen, die alle Schritte der Datenerhebung begleiten. **Tipp:** Der Leitfaden zu Diversity in Mitarbeitendenbefragungen der Charta der Vielfalt bietet einen kompakten Überblick über die rechtlichen Grundlagen und enthält einen Musterfragebogen. [Zum Leitfaden](https://cdn.prod.website-files.com/67b322b4f0736791cf0402d6/68fb4a8784f34d0bdb1b27b3_HowTo_Mitarbeitendenbefragungen_2025.pdf) --- ## Wie es *nach der Befragung* weitergeht Eine Befragung nützt wenig, wenn daraus keine Konsequenzen folgen. Die eigentliche Arbeit beginnt, wenn die Fragebögen ausgewertet sind. Dann weißt Du, wie die Verhältnisse in Deiner Redaktion aussehen und hast konkrete Zahlen. - Wo wollt Ihr hin, welche Zielmarken wollt Ihr erreichen, was ist sinnvoll und nötig? [Mehr dazu in unserer Checkliste für Entscheider\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/checkliste-für-entscheider-innen) - Wie müssen Stellenausschreibungen formuliert werden, um unterrepräsentierte Gruppen anzusprechen? [Mehr dazu in unserer Checkliste Recruiting](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/checkliste-fürs-recruiting) - In welchen Bereichen braucht es Trainings und Weiterbildung und für wen? [Mehr dazu in unserer Checklisten für mehr Stimmen und Perspektiven](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-für-mehr-stimmen-und-perspektiven) - Wie lässt sich das alles evaluieren und transparent machen? Diese und viele andere Fragen lassen sich erst sinnvoll beantworten, wenn klar ist, wie groß das Problem ist. Das Messen von Vielfalt und Diskriminierung ist der erste Schritt, also die Voraussetzung, um Lösungen zu finden. ### Wenn es angeblich keine Diskriminierung gibt Häufig deutet die feste Überzeugung, dass es „so etwas bei uns nicht gibt“, auf fehlende Sensibilität für Ausschlussmechanismen und Diskriminierungen hin. Wer sich sicher ist, vor Klischees und Stereotypen gefeit zu sein, übersieht womöglich wichtige Probleme. Einige Hinweise darauf sind: - **Diskriminierung geschieht auch ohne „böse Absicht":** Oft tendieren wir dazu, Vorurteile nur als etwas zu betrachten, was vorsätzlich geschieht. Aber Diskriminierung ist auch dann real, wenn Kolleg\*innen es „nicht so gemeint haben". - **Unconscious Bias:** Unbewusste Vorurteile sind tief in uns allen verankert – egal wie aufgeklärt, sensibel oder tolerant wir uns selbst fühlen. - **Diskriminierungserfahrungen sollten ernst genommen werden**, auch wenn Führungskräfte sie selbst nicht wahrnehmen. - **Ähnlichkeitsprinzip:** Menschen vertrauen vor allem Leuten, die ihnen ähnlich sind. Deutsche, weiße, bildungsbürgerliche Chefredakteur\*innen stellen daher oft eher deutsche, weiße und bildungsbürgerliche Redakteur\*innen ein. --- ## Die 7 Prinzipien der *Datenerhebung* Unsere Partner\*innen von [zedela](https://zedela.org/) beraten Organisationen bei der Erhebung von Daten und empfehlen [sieben Prinzipien](https://www.antidiskriminierung.org/s/12_Methoden_barrierefrei23864.pdf), die Organisationen bei der Erhebung von Daten beachten sollten. 1. Selbstidentifikation der Befragten (anstatt einer Fremdzuschreibung durch Dritte) 2. Freiwilligkeit der Teilnahme Einwilligung nach erfolgter Aufklärung über Sinn und Zweck der Datenerhebung 3. Anonymität bei der Datenerhebung (d. h., dass die Daten anonym erhoben oder so verarbeitet werden, dass nicht mehr nachvollziehbar ist, welche Person welche Antwort gegeben hat) 4. Beteiligung von Vertreter\*innen zu befragender Gruppen und Gemeinschaften während des Prozesses der Datenerhebung, -analyse und -verbreitung 5. Recht, multiple und intersektionale Identitäten zu wählen (d. h., dass Befragte nicht nur eine Identität angeben können, sondern, wenn sie es wünschen, mehrere) 6. Prinzip der Nichtschädigung (dafür braucht es u. a. eine Rückkopplung der Ergebnisse mit den und in den Communities. 7. Diese Feedbackschleifen sollten dann in den weiteren bzw. nächsten Erhebungsprozess miteinfließen) 1. Weiterführende Informationen vom [Statistischen Bundesamt](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Methoden/Erlauterungen/einwanderungsgeschichte-hintergrundpapier.html)### Von Zahlen profitieren alle

Ein weiterer Grund für eine Bestandsaufnahme von Diversität in Deiner Redaktion: Von den Daten profitiert nicht nur das Medium, das sie erhebt. Verlässliche Zahlen sind auch eine wichtige Grundlage für gesellschaftliche Debatten und Veränderungsprozesse. Die Fortschritte bei der Gleichberechtigung von Frauen wurden erst durch konkrete Daten und Messbarkeit maßgeblich sichtbar.  
Was die Situation von Journalist\*innen of Color, LGBTQIA+-Personen oder Menschen mit Behinderung angeht, tappen wir dagegen vielerorts noch im Dunkeln. Dass sich auch hier etwas ändern kann, zeigen Erfahrungen aus anderen Ländern.

### Diskriminierung messen ist keine Diskriminierung

Manche Verantwortliche argumentieren, sie würden aus Datenschutz- oder Antidiskriminierungsgründen keine entsprechenden Daten erheben. Andere deuten ihre Unkenntnis über die Zusammensetzung ihrer Belegschaft als Ausdruck von Offenheit – nach dem Motto: „Mich interessiert nicht, welche Hautfarbe oder Herkunft jemand hat.“ Doch wenn die Belegschaft überwiegend männlich, heterosexuell und weiß ist, sollte sie gerade daran interessiert sein.

Ziel der Befragung ist es nicht, Menschen in bestimmte Kategorien einzuordnen, sondern herauszufinden, ob allen der gleiche Zugang ermöglicht wird. Deshalb ist es wichtig, Journalist\*innen neben ihrer Selbstidentifikation auch nach Fremdzuschreibungen zu befragen.

Eine Person mit arabisch klingendem Namen kann christlich oder säkular geprägt sein und dennoch von antimuslimischen Vorurteilen betroffen sein. Menschen mit Behinderung müssen sich nicht als solche identifizieren, um von ihren Mitmenschen behindert zu werden. Um solche und andere Formen von Diskriminierung sichtbar zu machen, kommt man um entsprechende Fragen nicht herum.

Gleichzeitig kann sich eine Person mit bosnischer Familiengeschichte selbstverständlich genauso deutsch fühlen wie Kolleg\*innen ohne Migrationsgeschichte. Wenn sie in der Redaktion jedoch die einzige Person mit Einwanderungsgeschichte ist, kann das ein wichtiges Indiz dafür sein, dass Bewerbungs- und Auswahlprozesse nicht für alle gleich funktionieren.

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##  Was und wen *erheben*? 

### Welche Daten erhoben werden sollten

Welche Daten erhoben werden sollten, hängt davon ab, in welchen Bereichen Gleichstellung erreicht werden soll. Wer ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in seiner Redaktion erzielen will, sollte seine Mitarbeiter\*innen nicht nach ihrer Religion fragen. Zur Orientierung können die Diskriminierungsmerkmale des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes [AGG](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/AGG/agg_gleichbehandlungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile) dienen:

- Rassistische Diskriminierung / ethnische Herkunft
- Geschlecht und Geschlechtsidentität
- Religion oder Weltanschauung
- Behinderung / chronische Krankheiten
- Alter
- Sexuelle Identität

Eine weitere sinnvolle Dimension kann die soziale Herkunft sein, etwa wenn es darum geht, Benachteiligungen aufgrund von Armut oder geringer formaler Bildung in der Familie sichtbar zu machen.

**Wichtig:** Deutsche Medien sollten nicht einfach Vorlagen aus dem Ausland übernehmen und übersetzen, sondern die spezifische Situation in Deutschland und die Eigenheiten der deutschen Sprache berücksichtigen. Während in Großbritannien etwa Kategorien wie BAME (Black, Asian and Minority Ethnic) verwendet werden, braucht es hierzulande andere, präzisere und kontextgerechte Begriffe wie Migrant\*in, Schwarz, Afrodeutsch, People of Color, Asiatische Deutsche oder Person mit Migrationsgeschichte.

Bei der Formulierung der konkreten Kategorien sollten daher immer NGOs von Vertreter\*innen der jeweiligen Gruppen und Wissenschaftler\*innen einbezogen werden.

### Warum der Migrationshintergrund nur bedingt hilfreich ist

Der Migrationshintergrund hat einen Vorteil: Er wird regelmäßig vom Statistischen Bundesamt erhoben und eignet sich daher als Mess- und Vergleichsgröße. Laut Definition des Statistischen Bundesamtes hat eine Person einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.

Allerdings ist zu beachten, dass das Statistische Bundesamt seit 20231 parallel eine engere Kategorie eingeführt hat: „Personen mit Einwanderungsgeschichte". Das sind Personen, die entweder selbst oder deren beide Elternteile seit 1950 nach Deutschland eingewandert sind. Diese Kategorie soll mittelfristig den breiteren „Migrationshintergrund" als Hauptkategorie ablösen. Wer Daten zu Einwanderung erhebt, sollte sich mit beiden Konzepten vertraut machen und prüfen, welches für den eigenen Erhebungszweck besser geeignet ist.

Der grundlegende Nachteil beider Konzepte: Sie geben nur unzureichend Auskunft über die Diskriminierungserfahrungen von Menschen. Denn auch weiße Österreicher\*innen, Schweizer\*innen oder Skandinavier\*innen haben einen Migrationshintergrund, müssen aber in der Regel nicht befürchten, wegen ihres Namens oder Aussehens Nachteile zu haben. Wir empfehlen, den Migrationshintergrund deshalb in Kombination mit anderen Diskriminierungsmerkmalen zu messen, wie zum Beispiel mit Rassismuserfahrungen, die anonym und freiwillig angegeben werden können.

### Wer befragt werden soll

Ist geklärt, was abgefragt werden soll, stellt sich die Frage nach dem Kreis der Befragten. Im besten Fall sind das alle, die redaktionell mitwirken und an der Teilnahme interessiert sind. Je mehr Mitarbeiter\*innen teilnehmen, desto valider sind die Aussagen, die sich daraus ableiten lassen. Dabei sind folgende Punkte zu beachten:

- Die Teilnahme ist freiwillig. Wer nicht mitmachen will, macht nicht mit.
- Erhebung und Auswertung der Daten erfolgen immer anonymisiert, sodass im Anschluss keine Rückschlüsse auf einzelne Personen mehr möglich sind.
- Alle Teilnehmenden müssen über Sinn und Zweck der Befragung aufgeklärt werden.

### Wann und wen man besser nicht befragt

Eine anonyme Befragung verhindert nicht automatisch, dass einzelne Personen nicht doch identifiziert werden können. Gibt es beispielsweise nur eine Person mit Behinderung fällt es nicht schwer, dieser die Kritik an der Geschäftsführung über fehlende Rollstuhlrampen zuzuordnen – auch wenn sie ihre Angaben anonym macht. Das Problem ist umso größer, je kleiner die Redaktion ist und umso genauer gefragt wird. Gerade bei intersektionalen Erhebungen erhöht sich das Risiko bis hin zum Zwangsouting: Was, wenn die einzige ostdeutsche Frau in der Redaktion über homophobe Sprüche klagt? Wir empfehlen deshalb:

- Alle möglichen Teilnehmer\*innen sollten explizit auf dieses Problem aufmerksam gemacht werden.
- Bei der Konzeption der Fragen sollten von Beginn an Expert\*innen für Datenerhebung und Diskriminierung einbezogen werden.
- Es sollte nicht mehr abgefragt werden, als nötig.
- Die Gruppe, deren Daten erhoben werden, sollte so groß wie möglich sein: beispielsweise, indem die Befragung nicht nur für eine Zeitung, sondern für alle Medien des Verlages durchgeführt wird. Noch besser: eine branchenweite Erhebung unterstützen.

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##  Was beim *Datenschutz* zu beachten ist 

Im deutschen Datenschutzrecht – geregelt vor allem durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und ergänzend das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) – gibt es für die Erhebung personenbezogener Daten besonders hohe Hürden:

- Generell dürfen Daten nur in einem eng gefassten Rahmen erhoben und verarbeitet werden.
- Viele Angaben, mit denen sich Vielfalt und Diskriminierung messen lassen, gelten als „besondere Kategorien personenbezogener Daten" im Sinne von Art. 9 DSGVO. Dazu zählen Angaben zur Migrationsgeschichte und Nationalität, Religion, Gesundheit oder sexuellen Orientierung.
- Solche Daten dürfen grundsätzlich nicht verarbeitet werden. Eine Ausnahme besteht u.a. bei ausdrücklicher Einwilligung (Art. 9 Abs. 2a DSGVO). Die Verarbeitung ist zulässig, wenn die betroffene Person ihre ausdrückliche Einwilligung zu der Verarbeitung für einen oder mehrere festgelegte Zwecke erteilt hat.
- Dies kann z.B. in Form einer rechtssicheren Einwilligungserklärung am Anfang einer Onlinebefragung geschehen.

Hinzu kommen weitere rechtliche, technische und organisatorische Anforderungen, zum Beispiel bei der Programmierung der Eingabemaske und der Verschlüsselung der Daten. Notwendig ist deshalb in jedem Fall, Expert\*innen hinzuzuziehen, die alle Schritte der Datenerhebung begleiten.  

**Tipp:** Der Leitfaden zu Diversity in Mitarbeitendenbefragungen der Charta der Vielfalt bietet einen kompakten Überblick über die rechtlichen Grundlagen und enthält einen Musterfragebogen. [Zum Leitfaden](https://cdn.prod.website-files.com/67b322b4f0736791cf0402d6/68fb4a8784f34d0bdb1b27b3_HowTo_Mitarbeitendenbefragungen_2025.pdf)

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##  Wie es *nach der Befragung* weitergeht 

Eine Befragung nützt wenig, wenn daraus keine Konsequenzen folgen. Die eigentliche Arbeit beginnt, wenn die Fragebögen ausgewertet sind. Dann weißt Du, wie die Verhältnisse in Deiner Redaktion aussehen und hast konkrete Zahlen.

- Wo wollt Ihr hin, welche Zielmarken wollt Ihr erreichen, was ist sinnvoll und nötig?   
    [Mehr dazu in unserer Checkliste für Entscheider\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/checkliste-für-entscheider-innen)
- Wie müssen Stellenausschreibungen formuliert werden, um unterrepräsentierte Gruppen anzusprechen?   
    [Mehr dazu in unserer Checkliste Recruiting](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/checkliste-fürs-recruiting)
- In welchen Bereichen braucht es Trainings und Weiterbildung und für wen?   
    [Mehr dazu in unserer Checklisten für mehr Stimmen und Perspektiven](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-für-mehr-stimmen-und-perspektiven)
- Wie lässt sich das alles evaluieren und transparent machen?

Diese und viele andere Fragen lassen sich erst sinnvoll beantworten, wenn klar ist, wie groß das Problem ist. Das Messen von Vielfalt und Diskriminierung ist der erste Schritt, also die Voraussetzung, um Lösungen zu finden.

### Wenn es angeblich keine Diskriminierung gibt

Häufig deutet die feste Überzeugung, dass es „so etwas bei uns nicht gibt“, auf fehlende Sensibilität für Ausschlussmechanismen und Diskriminierungen hin. Wer sich sicher ist, vor Klischees und Stereotypen gefeit zu sein, übersieht womöglich wichtige Probleme. Einige Hinweise darauf sind:

- **Diskriminierung geschieht auch ohne „böse Absicht":** Oft tendieren wir dazu, Vorurteile nur als etwas zu betrachten, was vorsätzlich geschieht. Aber Diskriminierung ist auch dann real, wenn Kolleg\*innen es „nicht so gemeint haben".
- **Unconscious Bias:** Unbewusste Vorurteile sind tief in uns allen verankert – egal wie aufgeklärt, sensibel oder tolerant wir uns selbst fühlen.
- **Diskriminierungserfahrungen sollten ernst genommen werden**, auch wenn Führungskräfte sie selbst nicht wahrnehmen.
- **Ähnlichkeitsprinzip:** Menschen vertrauen vor allem Leuten, die ihnen ähnlich sind. Deutsche, weiße, bildungsbürgerliche Chefredakteur\*innen stellen daher oft eher deutsche, weiße und bildungsbürgerliche Redakteur\*innen ein.

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##  Die 7 Prinzipien der *Datenerhebung*

Unsere Partner\*innen von [zedela](https://zedela.org/) beraten Organisationen bei der Erhebung von Daten und empfehlen [sieben Prinzipien](https://www.antidiskriminierung.org/s/12_Methoden_barrierefrei23864.pdf), die Organisationen bei der Erhebung von Daten beachten sollten.

1. Selbstidentifikation der Befragten (anstatt einer Fremdzuschreibung durch Dritte)
2. Freiwilligkeit der Teilnahme Einwilligung nach erfolgter Aufklärung über Sinn und Zweck der Datenerhebung
3. Anonymität bei der Datenerhebung (d. h., dass die Daten anonym erhoben oder so verarbeitet werden, dass nicht mehr nachvollziehbar ist, welche Person welche Antwort gegeben hat)
4. Beteiligung von Vertreter\*innen zu befragender Gruppen und Gemeinschaften während des Prozesses der Datenerhebung, -analyse und -verbreitung
5. Recht, multiple und intersektionale Identitäten zu wählen (d. h., dass Befragte nicht nur eine Identität angeben können, sondern, wenn sie es wünschen, mehrere)
6. Prinzip der Nichtschädigung (dafür braucht es u. a. eine Rückkopplung der Ergebnisse mit den und in den Communities.
7. Diese Feedbackschleifen sollten dann in den weiteren bzw. nächsten Erhebungsprozess miteinfließen)

1. Weiterführende Informationen vom [Statistischen Bundesamt](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Methoden/Erlauterungen/einwanderungsgeschichte-hintergrundpapier.html)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools)
 3. [Für Diversität in Medienhäusern](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern)
 4. [Forderung für Quoten](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/forderung-für-quoten)

# Forderung für *Quoten*

Weiß, cis-männlich, nicht behindert, heterosexuell – so sieht noch immer die Mehrheit in deutschen Redaktionen aus. Mit der gesellschaftlichen Realität hat das wenig zu tun. Freiwillige Selbstverpflichtungen auf konkrete Diversitätsziele haben sich bewährt und sind ein wirksamer Weg, das zu ändern. Ohne gesetzlichen Zwang, aber mit echten Konsequenzen.

Inhaltsübersicht

1. [9 gute Gründe für Quoten](#9-gute-gruende-fuer-quoten)
2. [Empfehlungen für mehr Vielfalt in der Medienwelt](#empfehlungen-fuer-nbsp-mehr-vielfalt-in-der-medienwelt)
3. [Wie konkrete Ziele aussehen könnten](#wie-nbsp-konkrete-ziele-aussehen-koennten)

--- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Diversität in Medienhäusern](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern) 4. [Forderung für Quoten](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/forderung-für-quoten) # Forderung für *Quoten* Weiß, cis-männlich, nicht behindert, heterosexuell – so sieht noch immer die Mehrheit in deutschen Redaktionen aus. Mit der gesellschaftlichen Realität hat das wenig zu tun. Freiwillige Selbstverpflichtungen auf konkrete Diversitätsziele haben sich bewährt und sind ein wirksamer Weg, das zu ändern. Ohne gesetzlichen Zwang, aber mit echten Konsequenzen. Inhaltsübersicht 1. [9 gute Gründe für Quoten](#9-gute-gruende-fuer-quoten) 2. [Empfehlungen für mehr Vielfalt in der Medienwelt](#empfehlungen-fuer-nbsp-mehr-vielfalt-in-der-medienwelt) 3. [Wie konkrete Ziele aussehen könnten](#wie-nbsp-konkrete-ziele-aussehen-koennten) ## 9 *gute Gründe* für Quoten **1. Unterrepräsentation als strukturelles Problem** Frauen und LGBTQIA+ mit und ohne Behinderung oder Einwanderungsgeschichte sind in der Medienwelt unterrepräsentiert. Eine Quote hilft, diesen Missstand auszugleichen. **2. Qualifikation allein reicht nicht – Netzwerke entscheiden** „Bei uns entscheidet allein die Qualifikation" – doch in Wirklichkeit setzen sich oft die mit den besten Buddy-Netzwerken durch. Erst die Quote schafft echten Wettbewerb. **3. Quoten greifen nur bei gleicher Eignung – kein Qualitätsverlust** Das Argument, wonach bald lauter schlechte Medienschaffende die Redaktionen bevölkern, ist irrational: Quoten greifen nur bei gleicher Qualifikation. **4. Unbewusste Vorurteile brauchen eine strukturelle Gegenkraft** Gleich und Gleich gesellt sich gern. Weiße, heterosexuelle cis Männer neigen dazu, Menschen wie sich selbst einzustellen. Eine Quote hilft, bewusste und unbewusste Bias zu überwinden. **5. Einzelne Vorzeigepersonen reichen nicht – kritische Masse ist nötig** Eine Schwarze oder muslimische Kollegin reicht nicht aus. Damit sich neue Kolleg\*innen wirklich entfalten können, statt sich dem bestehenden System anzupassen, braucht es mehr Kolleg\*innen mit ähnlichen Erfahrungen. **6. Diverse Teams machen besseren Journalismus** Vielfältige Teams bieten unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen, hinterfragen einander und verringern das Fehlerrisiko. Von einer Quote profitiert das gesamte Unternehmen. **7. Mehr Vielfalt verbessert die Redaktionskultur** Heterogene Belegschaften schaffen ein respektvolleres und familienfreundlicheres Arbeitsklima. Eine Quote sorgt für bessere Stimmung und Zusammenarbeit am Arbeitsplatz. **8. Neue Kolleg\*innen bringen frische Inspiration für alle** Nur wo alte Muster eingerissen werden, kann Neues entstehen. Neue Perspektiven sorgen auch bei Alteingesessenen für Motivation und neue Impulse. **9. Gute Absichten allein ändern nichts – Quoten schaffen Verbindlichkeit** Wohlklingende Versprechen haben in den letzten Jahrzehnten wenig am Status quo geändert. Eine Quote ist überprüfbar, transparent und verbindlich. Quoten allein reichen nicht aus. Sie müssen von flankierenden Maßnahmen begleitet werden: Mentoringprogramme, Barrierefreiheit und gezielte Talentförderung sind ebenso notwendig, damit strukturelle Veränderungen nachhaltig wirken. --- ## Empfehlungen für mehr *Vielfalt* in der Medienwelt - **50 Prozent1 Frauen in Führungspositionen** Gut die Hälfte der Bevölkerung, aber nur 10 bis 35 Prozent – je nach Mediengattung – der medialen Entscheider\*innen sind Frauen. Frauenförderung, die allein auf den guten Willen der Medienhäuser setzt, funktioniert nicht. Jetzt hilft nur noch die Quote, um die gläsernen Decken zu sprengen. - **30 Prozent Journalist\*innen mit Migrationshintergrund, Rassismuserfahrungen, Einwanderungsgeschichte** 30 Prozent der Gesamtgesellschaft, 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen, über 50 Prozent in mancher Großstadt: Eine „kleine Minderheit” sind Menschen mit Migrationshintergrund allenfalls in der Redaktionskonferenz. Dazu kommen Schwarze Menschen ohne Migrationshintergrund und weitere Eingewanderte und ihre Nachkommen. Es wird Zeit, dass sich das in den Redaktionen und in den Medien zeigt. - **Eine echte Quote von 10 Prozent für Menschen mit Behinderung** Gibt es doch schon längst? Nein. Seit 1974 sind Arbeitgeber\*innen gesetzlich dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Und dennoch findet sich in jedem vierten Unternehmen keine einzige solche Person, stattdessen wird eine Ausgleichsabgabe gezahlt. Wir fordern eine Quote, von der man sich nicht freikaufen kann. ### Warum gibt es keine Empfehlung einer Personalquote für *Queers*? LGBTQIA+ sind sehr häufig nur als LGBTQIA+ sichtbar, wenn sie sich selbst zum Comingout entscheiden. Eine Quote für queeres Personal ist darum schwer umzusetzen. Eine Quotenempfehlung von zwanzig Prozent bezieht sich deshalb nur auf queere Charaktere auf dem Bildschirm und queere Themen in anderen Medien. Eine [Studie](https://www.appinio.com/de/pressemitteilungen/csd?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR26QWi1cezAYQfGpN4CvY1XuO7rQ-Yg-rTK5aCKeqJkOCiKAQKhXYL6Roc_aem_8_z2FSiVNuNM5Q_pDE_eYw) der gemeinnützigen Organisation Queermentor und dem Marktforschungsunternehmen Appinio aus dem Jahr 2024 kommt zu dem Ergebnis, dass sich mehr als jede\*r fünfte Deutsche (20 %) als Teil der LGBTQIA+ Community identifiziert, jede\*r Zehnte (10 %) ist sich noch unsicher. Die größte Gruppe derjenigen, die sich als Teil der Community identifizieren, ist zwischen 25 und 34 Jahren alt (28 %). Auf Basis dieser Zahlen fordert die [Queer Media Society](https://www.queermediasociety.org/ueber-uns/), dass 20 Prozent des turnusmäßigen Outputs aller Medienproduktionen mit LGBTQIA+-Inhalten und -Akteur\*innen belegt werden. Eine [Studie](https://www.lsvd.de/de/ct/6047-Darstellung-von-LSBTIQ-im-Fernsehen-und-den-Medien#:~:text=5.,Produktionen%20aus%20allen%20L%C3%A4ndern%20einbezogen.) der Universität Rostock aus dem Jahr 2021 zeigt, dass das deutsche Fernsehen die Vielfalt der Bevölkerung noch nicht ausreichend abbildet. Queere Repräsentation bleibt marginal: Nur etwa 2 Prozent der erfassten Personen wurden als nicht heterosexuell dargestellt, ausschließlich als homosexuell oder bisexuell. In Print- oder Online-Medien dürften die Zahlen nicht viel höher sein. Abgesehen davon gilt die Empfehlung für Medien, die Vielfalt der Gesellschaft abzubilden, auch über LGBTQIA+ hinaus. Nicht zuletzt, lässt sich so ein größeres Publikum erschließen. Denn wer sich nicht repräsentiert sieht, fühlt sich auch weniger angesprochen. Weitere Infos gibt’s bei „[Beyond Gende](https://www.bbc.co.uk/5050/beyondgender/home)r“ der BBC. --- ## Wie *konkrete Ziele* aussehen könnten ### Wir als Medium XY verpflichten uns bis 2035 - zu einer Redaktion, deren Zusammensetzung mindestens so divers ist wie die Bevölkerung in unserem Verbreitungsgebiet - mit unserer Berichterstattung die gesellschaftliche Vielfalt widerzuspiegeln und strukturell diskriminierte Gruppen nachprüfbar häufiger zu Wort kommen zu lassen - in Sachen Vielfalt Vorreiter unter den Medien in unserem Verbreitungsgebiet zu werden ### Berichterstattung - Alle Mitarbeiter\*innen werden bis 2035 mindestens einmal an einer Professionalisierungsmaßnahme teilnehmen, etwa an einem Training für diskriminierungskritische Sprache, Bildberichterstattung o.ä. - Entsprechende Seminare zum Umgang mit Sprache, Themenwahl, Perspektiven und ggf. Bildberichterstattung werden fester Teil der Volontär\*innen-Ausbildung. - Wir setzen uns das Ziel, dass Frauen, LGBTQIA+, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderung mindestens so oft zu Wort kommen, wie es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht. Das betrifft Politiker\*innen, Expert\*innen, Interviewpartner\*innen und alle anderen Protagonist\*innen journalistischer Beiträge. - Alle drei Monate werden alle Berichte unserer Ressorts für den Zeitraum von 14 Tagen danach analysiert, wie viele Frauen und Menschen mit Diskriminierungserfahrungen sichtbar und repräsentiert sind. Redaktionen, die die Zielmarken nicht erreichen, sollten einen Plan vorlegen, wie sie den Anteil marginalisierter Gruppen an ihrer Berichterstattung erhöhen wollen. - Mindestens einmal pro Quartal laden wir kritische Stimmen aus der Zivilgesellschaft zu einer Blattkritik ein. Dazu zählen zum Beispiel Initiativen von Schwarzen Menschen und People of Color, Geflüchtetenorganisationen, Organisationen von queeren Menschen oder Menschen mit Behinderung und feministische Initiativen. ### Redaktionen im Fokus - Alle zwei Jahre findet eine anonymisierte, freiwillige und von Expert\*innen begleitete Erfassung der Vielfalt und Diskriminierungserfahrungen aller Mitarbeiter\*innen statt. - In Führungspositionen gilt es eine Frauenquote von 50 Prozent zu erreichen. - Weitere gesellschaftliche Gruppen, die bisher in unserer Redaktion unterrepräsentiert sind, sollten bei jeder vierten Neueinstellung berücksichtigt werden. Hierzu zählen Menschen ohne akademische Ausbildung, Menschen mit Behinderung, LGBTQIA+-Personen sowie Menschen mit ostdeutscher Biografie. - Ein\*e „Beauftragte\*r für Diversity“ in Vollzeit, angegliedert an unsere Organisationsentwicklung, erarbeitet detaillierte Diversity-Maßnahmen, koordiniert deren Evaluierung, begleitet die Einhaltung von Diversity-Zielmarken und ist Ansprechpartner\*in der Leser\*innenschaft in Diversitätsfragen. - Ein\*e Beauftragte\*r für Anti-Diskriminierung im Haus dient als Ansprechpartner\*in der Redaktion und erarbeitet mit Unterstützung des Personalrats bei Bedarf notwendige Maßnahmen für ein offenes, respektvolles Arbeitsklima. ## *Argumente* überzeugen. *Spenden* bewegen. Deine Spende macht den Unterschied. Egal wie groß. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) 1. Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass diese Zahl sehr binär gedacht ist, aber da unsere Gesellschaft nach wie vor binär gegliedert ist und weil wir aus Gründen keine Personalquote für queere Menschen fordern, ist das an dieser Stelle so formuliert.**1. Unterrepräsentation als strukturelles Problem** Frauen und LGBTQIA+ mit und ohne Behinderung oder Einwanderungsgeschichte sind in der Medienwelt unterrepräsentiert. Eine Quote hilft, diesen Missstand auszugleichen.

**2. Qualifikation allein reicht nicht – Netzwerke entscheiden** „Bei uns entscheidet allein die Qualifikation" – doch in Wirklichkeit setzen sich oft die mit den besten Buddy-Netzwerken durch. Erst die Quote schafft echten Wettbewerb.

**3. Quoten greifen nur bei gleicher Eignung – kein Qualitätsverlust** Das Argument, wonach bald lauter schlechte Medienschaffende die Redaktionen bevölkern, ist irrational: Quoten greifen nur bei gleicher Qualifikation.

**4. Unbewusste Vorurteile brauchen eine strukturelle Gegenkraft** Gleich und Gleich gesellt sich gern. Weiße, heterosexuelle cis Männer neigen dazu, Menschen wie sich selbst einzustellen. Eine Quote hilft, bewusste und unbewusste Bias zu überwinden.

**5. Einzelne Vorzeigepersonen reichen nicht – kritische Masse ist nötig** Eine Schwarze oder muslimische Kollegin reicht nicht aus. Damit sich neue Kolleg\*innen wirklich entfalten können, statt sich dem bestehenden System anzupassen, braucht es mehr Kolleg\*innen mit ähnlichen Erfahrungen.

**6. Diverse Teams machen besseren Journalismus** Vielfältige Teams bieten unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen, hinterfragen einander und verringern das Fehlerrisiko. Von einer Quote profitiert das gesamte Unternehmen.

**7. Mehr Vielfalt verbessert die Redaktionskultur** Heterogene Belegschaften schaffen ein respektvolleres und familienfreundlicheres Arbeitsklima. Eine Quote sorgt für bessere Stimmung und Zusammenarbeit am Arbeitsplatz.

**8. Neue Kolleg\*innen bringen frische Inspiration für alle** Nur wo alte Muster eingerissen werden, kann Neues entstehen. Neue Perspektiven sorgen auch bei Alteingesessenen für Motivation und neue Impulse.

**9. Gute Absichten allein ändern nichts – Quoten schaffen Verbindlichkeit** Wohlklingende Versprechen haben in den letzten Jahrzehnten wenig am Status quo geändert. Eine Quote ist überprüfbar, transparent und verbindlich.

Quoten allein reichen nicht aus. Sie müssen von flankierenden Maßnahmen begleitet werden: Mentoringprogramme, Barrierefreiheit und gezielte Talentförderung sind ebenso notwendig, damit strukturelle Veränderungen nachhaltig wirken.

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##  Empfehlungen für mehr *Vielfalt* in der Medienwelt 

- **50 Prozent1 Frauen in Führungspositionen**  
    Gut die Hälfte der Bevölkerung, aber nur 10 bis 35 Prozent – je nach Mediengattung – der medialen Entscheider\*innen sind Frauen. Frauenförderung, die allein auf den guten Willen der Medienhäuser setzt, funktioniert nicht. Jetzt hilft nur noch die Quote, um die gläsernen Decken zu sprengen.
- **30 Prozent Journalist\*innen mit Migrationshintergrund, Rassismuserfahrungen, Einwanderungsgeschichte**  
    30 Prozent der Gesamtgesellschaft, 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen, über 50 Prozent in mancher Großstadt: Eine „kleine Minderheit” sind Menschen mit Migrationshintergrund allenfalls in der Redaktionskonferenz. Dazu kommen Schwarze Menschen ohne Migrationshintergrund und weitere Eingewanderte und ihre Nachkommen. Es wird Zeit, dass sich das in den Redaktionen und in den Medien zeigt.
- **Eine echte Quote von 10 Prozent für Menschen mit Behinderung**  
    Gibt es doch schon längst? Nein. Seit 1974 sind Arbeitgeber\*innen gesetzlich dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Und dennoch findet sich in jedem vierten Unternehmen keine einzige solche Person, stattdessen wird eine Ausgleichsabgabe gezahlt. Wir fordern eine Quote, von der man sich nicht freikaufen kann.

### Warum gibt es keine Empfehlung einer Personalquote für *Queers*?

LGBTQIA+ sind sehr häufig nur als LGBTQIA+ sichtbar, wenn sie sich selbst zum Comingout entscheiden. Eine Quote für queeres Personal ist darum schwer umzusetzen. Eine Quotenempfehlung von zwanzig Prozent bezieht sich deshalb nur auf queere Charaktere auf dem Bildschirm und queere Themen in anderen Medien.

Eine [Studie](https://www.appinio.com/de/pressemitteilungen/csd?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR26QWi1cezAYQfGpN4CvY1XuO7rQ-Yg-rTK5aCKeqJkOCiKAQKhXYL6Roc_aem_8_z2FSiVNuNM5Q_pDE_eYw) der gemeinnützigen Organisation Queermentor und dem Marktforschungsunternehmen Appinio aus dem Jahr 2024 kommt zu dem Ergebnis, dass sich mehr als jede\*r fünfte Deutsche (20 %) als Teil der LGBTQIA+ Community identifiziert, jede\*r Zehnte (10 %) ist sich noch unsicher. Die größte Gruppe derjenigen, die sich als Teil der Community identifizieren, ist zwischen 25 und 34 Jahren alt (28 %). Auf Basis dieser Zahlen fordert die [Queer Media Society](https://www.queermediasociety.org/ueber-uns/), dass 20 Prozent des turnusmäßigen Outputs aller Medienproduktionen mit LGBTQIA+-Inhalten und -Akteur\*innen belegt werden.

Eine [Studie](https://www.lsvd.de/de/ct/6047-Darstellung-von-LSBTIQ-im-Fernsehen-und-den-Medien#:~:text=5.,Produktionen%20aus%20allen%20L%C3%A4ndern%20einbezogen.) der Universität Rostock aus dem Jahr 2021 zeigt, dass das deutsche Fernsehen die Vielfalt der Bevölkerung noch nicht ausreichend abbildet. Queere Repräsentation bleibt marginal: Nur etwa 2 Prozent der erfassten Personen wurden als nicht heterosexuell dargestellt, ausschließlich als homosexuell oder bisexuell. In Print- oder Online-Medien dürften die Zahlen nicht viel höher sein.

Abgesehen davon gilt die Empfehlung für Medien, die Vielfalt der Gesellschaft abzubilden, auch über LGBTQIA+ hinaus. Nicht zuletzt, lässt sich so ein größeres Publikum erschließen. Denn wer sich nicht repräsentiert sieht, fühlt sich auch weniger angesprochen. Weitere Infos gibt’s bei „[Beyond Gende](https://www.bbc.co.uk/5050/beyondgender/home)r“ der BBC.

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##  Wie *konkrete Ziele* aussehen könnten 

### Wir als Medium XY verpflichten uns bis 2035

- zu einer Redaktion, deren Zusammensetzung mindestens so divers ist wie die Bevölkerung in unserem Verbreitungsgebiet
- mit unserer Berichterstattung die gesellschaftliche Vielfalt widerzuspiegeln und strukturell diskriminierte Gruppen nachprüfbar häufiger zu Wort kommen zu lassen
- in Sachen Vielfalt Vorreiter unter den Medien in unserem Verbreitungsgebiet zu werden

### Berichterstattung

- Alle Mitarbeiter\*innen werden bis 2035 mindestens einmal an einer Professionalisierungsmaßnahme teilnehmen, etwa an einem Training für diskriminierungskritische Sprache, Bildberichterstattung o.ä.
- Entsprechende Seminare zum Umgang mit Sprache, Themenwahl, Perspektiven und ggf. Bildberichterstattung werden fester Teil der Volontär\*innen-Ausbildung.
- Wir setzen uns das Ziel, dass Frauen, LGBTQIA+, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderung mindestens so oft zu Wort kommen, wie es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht. Das betrifft Politiker\*innen, Expert\*innen, Interviewpartner\*innen und alle anderen Protagonist\*innen journalistischer Beiträge.
- Alle drei Monate werden alle Berichte unserer Ressorts für den Zeitraum von 14 Tagen danach analysiert, wie viele Frauen und Menschen mit Diskriminierungserfahrungen sichtbar und repräsentiert sind. Redaktionen, die die Zielmarken nicht erreichen, sollten einen Plan vorlegen, wie sie den Anteil marginalisierter Gruppen an ihrer Berichterstattung erhöhen wollen.
- Mindestens einmal pro Quartal laden wir kritische Stimmen aus der Zivilgesellschaft zu einer Blattkritik ein. Dazu zählen zum Beispiel Initiativen von Schwarzen Menschen und People of Color, Geflüchtetenorganisationen, Organisationen von queeren Menschen oder Menschen mit Behinderung und feministische Initiativen.

### Redaktionen im Fokus 

- Alle zwei Jahre findet eine anonymisierte, freiwillige und von Expert\*innen begleitete Erfassung der Vielfalt und Diskriminierungserfahrungen aller Mitarbeiter\*innen statt.
- In Führungspositionen gilt es eine Frauenquote von 50 Prozent zu erreichen.
- Weitere gesellschaftliche Gruppen, die bisher in unserer Redaktion unterrepräsentiert sind, sollten bei jeder vierten Neueinstellung berücksichtigt werden. Hierzu zählen Menschen ohne akademische Ausbildung, Menschen mit Behinderung, LGBTQIA+-Personen sowie Menschen mit ostdeutscher Biografie.
- Ein\*e „Beauftragte\*r für Diversity“ in Vollzeit, angegliedert an unsere Organisationsentwicklung, erarbeitet detaillierte Diversity-Maßnahmen, koordiniert deren Evaluierung, begleitet die Einhaltung von Diversity-Zielmarken und ist Ansprechpartner\*in der Leser\*innenschaft in Diversitätsfragen.
- Ein\*e Beauftragte\*r für Anti-Diskriminierung im Haus dient als Ansprechpartner\*in der Redaktion und erarbeitet mit Unterstützung des Personalrats bei Bedarf notwendige Maßnahmen für ein offenes, respektvolles Arbeitsklima.

##  *Argumente* überzeugen. *Spenden* bewegen. 

Deine Spende macht den Unterschied. Egal wie groß.

[Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533) 

1. Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass diese Zahl sehr binär gedacht ist, aber da unsere Gesellschaft nach wie vor binär gegliedert ist und weil wir aus Gründen keine Personalquote für queere Menschen fordern, ist das an dieser Stelle so formuliert.

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# Recherche: *Diversität* in deutschen Redaktionen

Deutschland ein Einwanderungsland – aber nicht in den Chefetagen deutscher Medien. Das zeigte unsere Recherche „Viel Wille, kein Weg" aus dem Jahr 2020, in der wir zum ersten Mal erhoben, wie viele Chefredakteur\*innen hierzulande einen Migrationshintergrund haben.

### Die wichtigsten *Ergebnisse*:

- 118 von 126 befragten Chefredakteur\*innen der reichweitenstärksten Medien (94 Prozent) sind Deutsche ohne Migrationshintergrund.
- Unter den sechs Chefs und zwei Chefinnen, die mindestens einen nicht-deutschen Elternteil haben, stammt die Hälfte aus Nachbarländern Deutschlands und die andere Hälfte aus EU-Mitgliedsstaaten.
- Besonders diskriminierte Gruppen sind überhaupt nicht vertreten – kein Chefredakteur und keine Chefredakteurin, der oder die Schwarz ist, aus einer muslimisch geprägten Familie oder einer den größten Einwanderergruppen (türkisch, polnisch, russischsprachig) stammt.

### *Keine People of Colour* in deutschen Chefredaktionen

Zum ersten Mal haben wir den Migrationshintergrund in deutschen Chefredaktionen erhoben. Einerseits, weil das in Deutschland bisher noch nie untersucht wurde. Und andererseits, weil die Chef\*innen naturgemäß eine wichtige Funktion innehaben. Sie können die Öffnung zu mehr Diversität vorantreiben, selbst wenn nicht alle in der Redaktion dieses Ziel unterstützen. Diese Erfahrungen haben Medienunternehmen in der Vergangenheit in Bezug auf die Gleichstellung von Frauen gemacht.

Die Rücklaufquote war ungewöhnlich hoch: 90 Befragte haben geantwortet, das sind etwa 71 Prozent, davon haben 80 inhaltlich Stellung genommen. Fast alle Chefredakteur\*innen haben ihren eigenen Migrationshintergrund angegeben. Dieser lässt sich zudem aus öffentlich zugänglichen Informationen nachvollziehen.

#### So haben wir ausgewählt:

Wir haben **126 Chefredakteur\*innen** per E-Mail angeschrieben, die **in 122 Redaktionen** der reichweitenstärksten regionalen und überregionalen deutschen Medien arbeiten. Dazu gehören:

- Nachrichtenmagazine und überregionale Zeitungen mit einer Auflage über 60.000 und regionale Zeitungen mit einer Auflage über 80.000 Exemplaren.
- Journalistische Online-Medien mit mehr als zwanzig Millionen Besuchen im Monat
- Öffentlich-rechtliche Hörfunk- und Fernsehsender sowie private Fernsehsender, die per Antenne zu empfangen sind.

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### Die Ergebnisse *im Detail*:

- Von den 126 berücksichtigten Chefredakteur\*innen haben nur acht einen Migrationshintergrund nach der [Definition des Statistischen Bundesamtes.](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Glossar/migrationshintergrund.html) Das heißt, sie selbst oder mindestens ein Elternteil sind nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren worden.
- Vertreten sind die Nationalitäten österreichisch, luxemburgisch, dänisch, niederländisch, irisch, italienisch, rumänisch und griechisch.
- Auch die wenigen Chefredakteur\*innen mit Migrationshintergrund gehören mehrheitlich zu Einwanderergruppen, die im öffentlichen Diskurs nicht als „fremd“ kodiert werden.
- Es ist zudem keine einzige Person darunter, die eine außer-europäische Familienherkunft hätte oder eine Person of Color wäre.
- Die Chefredakteur\*innen in deutschen Massenmedien weisen daher für eine Gesellschaft, die sich seit mindestens zwei Jahrzehnten auch offiziell als Einwanderungsland versteht, eine erstaunliche Homogenität auf.
- Umgekehrt bedeutete das: Sichtbare Minderheiten bleiben dort vollständig außen vor.

### Fast alle *wollen* vielfältigere Redaktionen

Ein wichtiger Befund ist aber auch: Die Forderung nach diverser besetzten Redaktionen wird mittlerweile von den meisten befragten Chefredakteur\*innen und Redaktionen geteilt. Zwei Drittel derjenigen, die geantwortet haben, unterstützen die entsprechende Resolution des DJV. Ein Teil nimmt eine neutrale Haltung ein, weniger als zehn Prozent lehnen sie ab. Damit gilt in den meisten deutschen Chefredaktionen: Die Arbeit von Journalist\*innen aus Einwandererfamilien ist wichtig, einerseits um Diskriminierung zu überwinden, andererseits um ein besseres journalistisches Produkt zu erhalten.

Konkrete Maßnahmen und Strategien zur Gewinnung von Personal mit Einwanderungsgeschichte bleiben aber nach wie vor die Ausnahme. Die meisten Chefredakteur\*innen betonen, dass die Qualifikation allein dafür ausschlaggebend sei, ob jemand eingestellt werde oder nicht. Wer gut sei, setze sich auch ohne besondere Maßnahmen der Medienhäuser durch. Obwohl sie interkulturelle Kompetenzen als Pluspunkt anerkennen, suchen sie nicht gezielt nach Mitarbeiter\*innen, die diese mitbringen.

Viele Befragte unterstellen, dass mangelndes Können bei Journalist\*innen mit Migrationsgeschichte entscheidend sei, wenn es nicht klappt und schließen eine eigene Verantwortung aus. Die seit langem bekannte soziologische Erkenntnis, dass Entscheider:innen meist Menschen einstellen, die ihnen ähnlich sind, wird weitgehend ignoriert. Die Betonung von Qualifikation als einzigem Kriterium schließt jedoch einen professionellen Umgang mit Phänomenen wie „unconscious bias” (unbewusste Vorurteile) aus. Würden allein Eignung und Befähigung über Einstellungen entscheiden, wäre kaum zu erklären, warum Frauen bis vor einigen Jahren [keine entscheidenden Rollen in Medienhäusern einnehmen konnten](https://www.pro-quote.de/wp-content/uploads/2018/11/ProQuote_Medien_Monitoring_online_1.pdf).

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### Offen für Vielfalt, *aber* *nicht für Maßnahmen*

Um beurteilen zu können, wie weit die Öffnung der Redaktionen für Medienschaffende aus Einwandererfamilien gediehen ist, fehlt die Datenbasis. Denn der Anteil der Journalist\*innen mit Migrationshintergrund wird nach wie vor nicht systematisch erfasst. Häufig mit Verweis auf den Datenschutz. Wenn die befragten Chefredakteur\*innen dazu Angaben machen, dann sind das Schätzungen, die nicht verifiziert werden können. Bei diesen Schätzungen wird oft selbstkritisch eingeräumt, dass der Anteil relativ gering sei.

Ein Widerspruch prägt daher den aktuellen Umgang mit Vielfalt in deutschen Redaktionen: Die Stimmung ist positiv, die Unterstützung für die Forderung nach einer Öffnung der Redaktionen ist größer denn je. Die meisten Chefredakteur\*innen sagen, sie wollen mehr dafür tun. Konkrete Zahlen zu erheben und darauf basierende Maßnahmen einzuleiten, lehnen die meisten allerdings ab. Wie aber soll es gelingen, deutsche Redaktionen durch Journalist\*innen mit diversen Hintergründen vielfältiger zu gestalten, ohne eine entsprechende Strategie? Viele deutsche Medien werden damit den Anschluss an die Zukunft der deutschen Einwanderungsgesellschaft verlieren.

### Gezählt wird *immer noch nicht* – obwohl es geht

Ohne transparente Zahlen zur Diversität in deutschen Redaktionen können weder nachhaltige Veränderungen angestoßen werden, noch lässt sich nachvollziehen, ob Fortschritte erreicht wurden. Die allermeisten Medienunternehmen zeigen aber nach wie vor kein Interesse daran, von sich aus diese Daten zu erheben.

Von 122 befragten Redaktionen haben lediglich 56 auf die Frage geantwortet, ob sie den Anteil der Journalist\*innen mit Migrationshintergrund in ihrer Redaktion kennen. Mit einer Ausnahme konnte niemand dazu verlässliche, also systematische Angaben machen. Es findet keine Erhebung statt. Manche der Befragten haben ihn individuell geschätzt. Demnach arbeitet zum Beispiel bei der Märkischen Oderzeitung niemand mit einem Migrationshintergrund in der Redaktion. Beim Kölner Express hingegen seien es etwa 15 Prozent. Für die Gesamtsituation haben diese punktuellen Schätzungen keine Aussagekraft.

Nach wie vor existiert in deutschen Medienhäusern keine Transparenz bezüglich der Diversität der dort arbeitenden Journalist\*innen. Dabei zeigen einige Beispiele: Wenn der Wille da ist, dann ist es also durchaus möglich, Diversity-Daten in deutschen Medienunternehmen zu erheben.

#### Diese Medien erfassen die Vielfalt ihrer Mitarbeiter\*innen:

- Unter den Befragten erfasst einzig die Nachrichtenagentur Thomson Reuters die Staatsangehörigkeiten aller angestellten Journalist\*innen und wertet diese für Statistiken zum Thema Diversity aus. Der Anteil derjenigen, die eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen, liegt aktuell bei 31 Prozent. Dies erklärt sich unter anderem dadurch, dass viele Korrespondent\*innen von Hause aus mehrsprachig sind.
- Der WDR fragt seit 2014 neu eingestellte Mitarbeiter\*innen anonym nach ihrer Einwanderungsgeschichte. Nach Auskunft des Senders lag der Anteil neu eingestellter Volontär\*innen in den letzten Jahren stets bei über 30 Prozent. Positiv ist auch die Antwortquote der freiwilligen Befragung. Sie liegt bei rund 90 Prozent.
- 2013 hat der SWR nach eigenen Angaben einmalig eine anonyme Umfrage zum Migrationshintergrund seiner Belegschaft durchgeführt, an der über 2.000 Mitarbeiter\*innen teilnahmen. 19 Prozent gaben an, einen Migrationshintergrund zu besitzen.

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### Vielfalt erwünscht – mehr als *eine Floskel*?

Manche Chefredakteure, die nach dem eigenen Migrationshintergrund gefragt wurden, antworteten augenzwinkernd, sie hätten auch einen, als „Rheinländer in Schwaben“ zum Beispiel.

Wohl wissend, dass das nicht reicht, um die gesellschaftliche Wirklichkeit abzubilden. Sie unterstützen mehrheitlich den Diversity-Appell des Deutschen Journalisten-Verbands. Angesprochen auf diese Resolution, die ihr Berufsverband im November 2018 veröffentlicht hat, antworteten 41 Redaktionen, dass sie das gut finden. Zwanzig positionierten sich neutral dazu und nur vier sind dagegen, sich für eine diverser besetzte Redaktion einzusetzen.

Die Gegner argumentieren immer mit dem Leistungsprinzip. Sie befürchten, dass Gleichstellung auf Kosten der Qualität gehen würde. Problematisch ist dabei die implizite Unterstellung, dass Journalist\*innen mit Migrationshintergrund nicht genauso gut qualifiziert sein oder ausgebildet werden können. Ausgeblendet wird dabei auch, dass sie zusätzliche Hürden meistern müssen. Sie überwinden Vorurteile oder studieren, obwohl sie womöglich aus einem nicht-akademischen Haushalt stammen. Diese besonderen Leistungen werden nicht gesehen.

Die Mehrheit unterstützt aber die Aufforderung für mehr Diversität zu sorgen. Das sei „ein wesentlicher Bestandteil unserer Zukunftssicherung“, betont ein Zeitungs-Chef. Ein beträchtlicher Anteil unterstützt die Resolution allerdings nur mit Vorbehalten. Sie wird als eine Aufforderung zur Offenheit verstanden, um Diskriminierung zu vermeiden, aber nicht um bestimmte Gruppen explizit zu fördern.

Nur ein Drittel derjenigen, die geantwortet haben, hat von sich aus angegeben, aktiv etwas zu unternehmen, um den Anteil der Journalist\*innen mit Migrationshintergrund in ihren Redaktionen zu erhöhen. Der NDR sagt zum Beispiel, er setze sich im Rahmen einer „freiwilligen Selbstverpflichtung“ für das Thema ein, die Berliner *taz* habe ihre Ausschreibungen für Stellen und Praktika verändert. „Zeit Online“ habe bezahlte, lange Hospitanzen “für Menschen mit interessanterem Hintergrund“ eingerichtet.

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### *Fazit*: Viel Support, wenig Action

Vielfalt finden mittlerweile viele wichtig und bekennen sich dazu. Der DJV hat einen eindeutigen Appell formuliert, dafür zu sorgen, dass sich das in deutschen Redaktionen besser widergespiegelt. Und es ist erfreulich, dass er auf mehrheitlich positive Resonanz stößt. Zwei Drittel der Chefredaktionen, die sich dazu geäußert haben, unterstützen dieses Ziel ausdrücklich. Umso erstaunlicher, dass bislang wenig Konsequenzen gezogen werden.

Die positive Einstellung zum Thema Vielfalt spiegelt sich in deutschen Chefredaktionen nicht wider. Sie sind eine homogene Enklave. Und in den allermeisten Medienhäusern existiert auch keine Bereitschaft systematisch Daten zu erheben, um die Grundlage für eine Diversity-Strategie zu schaffen. Stattdessen wiederholen Chefredakteur\*innen allzu oft das Argument, Mitarbeiter\*innen sollten durch die Abfrage ihrer Herkunft nicht diskriminiert werden. Die Folge: Bestehende strukturelle Diskriminierung bleibt unsichtbar und unangetastet.

Der Datenschutz verhindert nicht, dass Medienunternehmen sich ein ehrliches Bild über den Anteil migrantischer Journalist\*innen in ihren Redaktionen verschaffen. Sie können anonyme oder auf Freiwilligkeit basierende Befragungen durchführen. In Einzelfällen passiert das schon. Auch wenn die daraus gewonnenen Zahlen nicht hundertprozentig belastbar sind, es ist besser als gar keine Zahlen zu besitzen, wie es heute noch in nahezu allen Medienhäusern der Fall ist.

Konkrete Maßnahmen zur Erhöhung der Vielfalt in deutschen Redaktionen unternimmt nur eine Minderheit der deutschen Massenmedien. Sicher, jeder Leser, jede Leserin, Hörer:in und Zuschauer\*in in Deutschland kann bestätigen, dass Journalist\*innen mit Migrationshintergrund heutzutage in der deutschen Medienlandschaft präsent sind. Und zwar mehr als in der Vergangenheit. Aber es ist nach wie vor davon auszugehen, dass sie deutlich unterrepräsentiert sind im Vergleich zum Bevölkerungsanteil. Davon gehen auch die Medienhäuser selbst aus – trotz guten Willens tun sie aber wenig oder gar nichts, um das nachhaltig zu ändern. Dabei zeigen einige Vorreiter, wie es geht. Man muss es nur machen.

##  Viel Wille, *kein Weg* 

Eine Recherche von 2020 über interkulturell vielfältiges Medienpersonal in deutschen Redaktionen und die Ansichten von Führungskräften zu Diversität in den Medien.

[Zum PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2020_Recherche_Diversity_im_Journalismus.pdf)

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#  Checkliste fürs *Recruiting*  

Vielfalt beginnt nicht mit der Einstellung, sondern schon mit der Ausschreibung. Sprache, Anforderungen, Bilder und Verfahren senden Signale, wer willkommen ist und wer nicht. Unsere Checkliste zeigt, wie Redaktionen die besten Talente finden.

### Bekenntnis zu *Vielfalt*

Medienhäuser, die sich mehr Vielfalt in ihrer Redaktion wünschen, sollten das in ihren Ausschreibungen klar kommunizieren. Das Mindeste ist ein Abbinder wie: „Wir freuen uns auf Bewerbungen von Menschen unterschiedlichster Lebensentwürfe und sozialer und kultureller Hintergründe.“ Besser noch: Medien sollten deutlich machen, dass ihnen ein diskriminierungsfreies Klima wichtig ist. Unter „Was wir bieten“ könnte zum Beispiel eine Formulierung stehen wie: „Wir legen Wert auf ein offenes und diskriminierungsfreies Arbeitsklima“.

Je weniger so ein Zusatz nach einer lieblosen Standardformulierung klingt, desto besser. Wichtig sind klare Signale dafür, dass Sie es ernst meinen. Gleiches gilt für die Bebilderung. Wer nur weiße Männer ohne Behinderung abbildet, muss damit rechnen, dass auch nur sie darauf antworten.

### *Alle* Geschlechter ansprechen 

Ausschreibungen, die sich nur an „Bewerber" richten, findet man heutzutage zum Glück nur noch selten. Doch auch das inzwischen weit verbreitete (m/w/d) ist keine optimale Lösung: Die männliche Form, die der Klammer vorausgeht, spricht eben doch nicht alle gleichermaßen an und außerdem fehlt die Option, gar kein Geschlecht anzugeben.

### *Keine* Geschlechter ansprechen 

Noch besser als alle Geschlechter anzusprechen, kann es deshalb sein, die Frage des Geschlechts einfach ganz außen vor zu lassen. Statt an ehemalige „Volontäre und Volontärinnen“ kann sich die Ausschreibung an Personen „mit abgeschlossenem Volontariat“ richten. Genauso gut wie „ein\*e Redaktionsleiter\*in“ ist es, eine kompetente „Redaktionsleitung“ auszuschreiben.

### Nur Anforderungen, auf die es *wirklich* ankommt 

Ausschreibungen sollten auf Anforderungen verzichten, die für den Job nicht nötig sind und potenzielle Bewerber\*innen ausschließen. „Sehr gute Deutschkenntnisse“ sind nicht immer nötig, wie zum Beispiel in der Bildredaktion und bei anderen Jobs im Journalismus.

Auch Formulierungen wie „junges Team“ oder „flexible“ Arbeitszeiten können versteckte Diskriminierungsfallen sein für erfahrene Journalist\*innen oder Kolleg\*innen mit Kindern. Und braucht es wirklich ein „abgeschlossenes Masterstudium“ für Volos oder können entsprechende Fachkenntnisse und Erfahrungen auf anderem Weg erworben sein?

### *Anonymisierte* Bewerbungsverfahren

In vielen Ländern sind anonymisierte Bewerbungen längst Standard. Ein Modellversuch in Schweden zeigte: Ohne persönliche Angaben haben Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte deutlich bessere Einstiegschancen. In Deutschland hat sich das bislang noch nicht durchgesetzt.

Dabei überzeugen die Vorteile: Anonymisierte Verfahren fördern Chancengleichheit, erleichtern die Vergleichbarkeit und ziehen motiviertere Bewerbungen an. Drei Varianten sind möglich: vorstrukturierte Online-Eingabemasken, Formulare, bei denen persönliche Daten vor der Weitergabe entfernt werden, sowie die nachträgliche Schwärzung personenbezogener Angaben.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes bietet dazu einen [Leitfaden](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/projekte/bewerbungsformular_anonymisiert.pdf?__blob=publicationFile&v=1)

### Keine *unrealistischen* Erwartungen 

Überfrachten Unternehmen ihre Ausschreibungen mit Anforderungen, schreckt das viele Talente ab. Untersuchungen deuten darauf hin: Frauen bewerben sich häufig nur, wenn sie nahezu alle genannten Qualifikationen erfüllen, während Männer die Hürde niedriger ansetzen. Wer vielfältige Bewerbungen möchte, beschränkt sich auf das Wesentliche.

Hinzu kommt der Faktor Unconscious Bias: Wir vertrauen am ehesten Menschen, die uns ähneln. Das führt dazu, dass Führungskräfte unbewusst Personen bevorzugen, die ihnen selbst ähneln. Klare Kriterien im Auswahlprozess und vielfältig zusammengesetzte Recruiting-Teams helfen, diesen Mechanismus auszuhebeln.

### Leitfaden für Bewerbungsgespräche 

Wer vorab klar definiert, welche Qualifikationen und Eigenschaften eine Stelle erfordert, und Bewerbungen konsequent daran misst, trifft objektivere Entscheidungen. Denn unbewusste Vorurteile sind im Auswahlprozess allgegenwärtig: Marginalisierten Gruppen wird mangelnde Neutralität unterstellt, Frauen weniger Führungsstärke zugetraut und Medienschaffenden mit Behinderung fehlende Belastbarkeit.

Verbindliche Kriterien für Bewerbungsgespräche sind Voraussetzung dafür, dass alle Bewerber\*innen dieselbe Chance bekommen, ihre Qualitäten zu zeigen.

### Netzwerke nutzen, um *Talente* zu finden 

Wer vielfältige Bewerbungen möchte, muss Stellen dort ausschreiben, wo die gesuchten Menschen sind. Vereine und Initiativen vor Ort helfen bei der Verbreitung, ebenso Netzwerke wie die Neuen Deutschen Medienmacher\*innen oder Leidmedien. Auch Szenemagazine, Community-Newsletter und Social-Media-Kanäle sind sinnvolle Orte für Ausschreibungen. Redaktionen können zudem auf Karrieremessen präsent sein, etwa der LGBTQIA+-Messe Sticks and Stones.

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#  Anleitung für eine *inklusive Redaktionskultur*  

Diskriminierung in Redaktionen passiert selten absichtlich und trotzdem ist sie da. Rassismus, Sexismus und Ausgrenzung aufgrund von Behinderung, Alter oder sexueller Identität sind in vielen Medienhäusern keine Ausnahme, sondern Ausdruck struktureller Probleme. Dagegen hilft kein guter Wille allein: Es braucht verbindliche Regeln, sichere Räume und Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen. Diese Anleitung zeigt, wie eine Redaktionskultur entsteht, die vielfältige Perspektiven einbezieht und alle Kolleg\*innen wirksam schützt.

### *Klarheit* schaffen

Leiter\*innen in Ressort, Redaktion und Verlag müssen deutlich machen, dass ihnen ein diskriminierungsfreies Arbeitsklima wichtig ist. Das sollte so transparent wie möglich und so häufig wie nötig geschehen: als wichtiges Thema bei Vorstellungsgesprächen, auf Betriebsversammlungen, in Redaktionskonferenzen – besonders wenn rassistische, sexistische oder andere diskriminierende Bemerkungen im Redaktionsalltag fallen – nach innen, durch sichtbare Aushänge im Gebäude und nach außen zum Beispiel durch eine Diversity-Erklärung auf der Homepage.

### Alle *gleich* behandeln 

Kolleg\*innen mit Diskriminierungserfahrungen sollten nicht erst einfordern müssen, dass ihre Wünsche und Bedürfnisse respektiert werden. Auf sie sollte genauso selbstverständlich Rücksicht genommen werden wie auf die der restlichen Belegschaft auch. Das beginnt beim gegenderten Arbeitsvertrag, reicht über koschere Essensangebote in der Cafeteria bis zur Einrichtung geschlechtsneutraler Toiletten und barrierefreier Redaktionsräume.

### *Räume* bieten

Ob aus Zeitdruck, Scham oder Angst vor negativen Reaktionen: Für Menschen, die von Diskriminierung betroffenen sind, ist es häufig schwer, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Aber auch Redakteur\*innen, die nicht unmittelbar betroffen sind, sollten die Möglichkeit haben, Unsicherheit anzusprechen und sich über das Thema auszutauschen. Entweder mit einer\*einem Antidiskriminierungsbeauftragten oder in einer internen Gruppe von Kolleg\*innen mit Diskriminierungserfahrungen im Haus. Auch die klare Ansage, sich bei Problemen oder Unsicherheiten an Vorgesetzte wenden zu können, ist wichtig.

### *Beschwerdestellen* einrichten

Nicht immer eignen sich Vorgesetzte oder Kolleg\*innen als Ansprechpartner\*innen – erst recht nicht, wenn von ihnen selbst Diskriminierung ausgeht. Anstatt – oder zusätzlich zu – Antidiskriminierungsbeauftragten kann deshalb auch eine unabhängige Beschwerdestelle eingerichtet werden. Ein Konzept hierfür hat die „Antidiskriminierungsstelle des Bundes“ [erstellt](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/faqs/DE/tipps_fuer_arbeitgeber_innen/09_Beschwerdestelle_einrichten.html).

### Fortbildungen

Ein respektvoller und sensibler Umgang miteinander kann erlernt werden. Einzelne Medien haben für ihre gesamte Belegschaft bereits Anti-Bias-Trainings angeboten. Die führen natürlich nicht automatisch dazu, sämtliche Probleme zu lösen, sind aber besonders zur Sensibilisierung der Chefetage wichtig.

### Empowerment

Betroffenen hilft es, sich mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, auszutauschen. Entscheider\*innen sollten es deshalb unterstützen, wenn Kolleg\*innen, die Diskriminierungserfahrungen haben, sich formell oder informell zusammenfinden wollen. In einem Arbeitskreis „LGBTQIA+ im Verlag XY“ oder „BPoC im Radio ABC” können Menschen über Erfahrungen sprechen, Forderungen formulieren und sie – ohne sie zu personalisieren – gemeinsam an die Redaktionsleitung weitergeben.

### *Vielfältiger* werden

Inklusion braucht eine kritische Masse. Wer die einzige Person mit Behinderung, Einwanderungsgeschichte oder einer anderen marginalisierten Erfahrung im Newsroom ist, trägt eine unverhältnismäßige Last. Austausch, gegenseitige Unterstützung und das Gefühl, nicht allein zu sein, entstehen erst, wenn Vielfalt kein Einzelfall ist.

Der wirksamste Schutz vor Diskriminierung ist eine Redaktion, die von Anfang an vielfältig zusammengesetzt wird. Wie das beim Recruiting konkret gelingt, zeigt die [Checkliste: So finden Redaktionen die besten Talente](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/checkliste-für-entscheider-innen)

### *Diversity*-Management

Eine inklusive Redaktionskultur braucht eine Organisationsentwicklung, die Diversity, Equity & Inclusion strukturell verankert: in Personalentscheidungen, Redaktionsabläufen, Führungskultur und Unternehmenskommunikation. Das bedeutet konkret: klare Ziele definieren, Fortschritte messen und Verantwortlichkeiten benennen, zum Beispiel durch eine Diversity-Beauftragte oder ein internes DEI-Team.

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### Welche Gesetze schützen vor *Diskriminierung*?

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schützt seit 2006 vor Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Identität, am Arbeitsplatz und im Alltag. Arbeitgebende sind verpflichtet, eine Beschwerdestelle einzurichten, haben bei der Ausgestaltung jedoch freie Hand.

Weitere Vielfaltsdimensionen: Die Charta der Vielfalt hat die soziale Herkunft als zusätzliche Vielfaltsdimension aufgenommen. Neben den gesetzlichen Mindestanforderungen können Medienhäuser weitere Vielfaltsdimensionen in den Blick nehmen, die für ihre Arbeit besonders relevant sind. So priorisiert die Deutsche Welle die Dimensionen Ost- und Westdeutschland, Globaler Norden und Globaler Süden sowie Neurodiversität.

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### Wenn es angeblich *keine Diskriminierung* gibt

Häufig deutet die feste Überzeugung, dass es „so etwas bei uns nicht gibt“, auf fehlende Sensibilität für Ausschlussmechanismen und Diskriminierungen hin. Wer sich sicher ist, vor Klischees und Stereotypen gefeit zu sein, übersieht womöglich wichtige Probleme. Einige Hinweise darauf sind:

- **Diskriminierung geschieht auch ohne „böse Absicht":** Oft tendieren wir dazu, Vorurteile nur als etwas zu betrachten, was vorsätzlich geschieht. Aber Diskriminierung ist auch dann real, wenn Kolleg\*innen es „nicht so gemeint haben".
- **Unconscious Bias:** Unbewusste Vorurteile sind tief in uns allen verankert – egal wie aufgeklärt, sensibel oder tolerant wir uns selbst fühlen.
- **Diskriminierungserfahrungen sollten ernst genommen werden**, auch wenn Führungskräfte sie selbst nicht wahrnehmen.
- **Ähnlichkeitsprinzip:** Menschen vertrauen vor allem Leuten, die ihnen ähnlich sind. Deutsche, weiße, bildungsbürgerliche Chefredakteur\*innen stellen daher oft eher deutsche, weiße und bildungsbürgerliche Redakteur\*innen ein.

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
  2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools)
  3. [Gegen Hass im Netz](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz)
  4. [Tipps für Community-Arbeit](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-community-arbeit)

#  Tipps für *Community-Arbeit* 

Nicht jeder Hasskommentar verdient dieselbe Antwort und nicht jede Antwort hilft. Wer in der Community-Arbeit wirksam bleibt, braucht Strategie und klare Prioritäten. Unsere Tipps helfen dabei, besonnen zu reagieren, konstruktive Stimmen zu stärken und die eigene Energie sinnvoll einzusetzen.

Inhaltsübersicht

1. [10 Tipps für die Community-Arbeit](#10-tipps-fuer-die-community-arbeit)
2. [Wann sich Gegenrede lohnt](#wann-sich-gegenrede-lohnt)
3. [Community-Kodex](#tipps-fuer-verantwortungsvolle-moderation-und-schutz-von-community-manager-innen)

##  *Praxistipps:* Codes auf Social Media erkennen 

Eine 🥝 ist nicht immer nur eine Kiwi: Hinter harmlos wirkenden Emojis und Zahlenkombinationen in Kommentarspalten können rechtsextreme, rassistische oder queerfeindliche Hasscodes stecken. Für alle, die diese Kommentare erkennen und einordnen wollen, gibt es unsere kostenlose Handreichung: Darin erklären wir über 40 gängige Codes, inklusive Hinweisen und Praxis-Empfehlungen für Umgang in der Community-Moderation. 

[Kostenlose Übersicht erhalten](https://mailchi.mp/08054c6ceeac/praxishilfe-codes-dog-whistles-fr-cm) 

##  10 Tipps für die *Community-Arbeit*

Bevor Du entscheidest, wie Du auf einen Hasskommentar reagierst, gibt es ein paar grundsätzliche Best-Practices zu beachten:

1. ### Nimm Dir Zeit zum Durchatmen und Überlegen:

Wen oder was will ich erreichen? Verschaffe ich dem Hasskommentar eventuell mehr Reichweite?
2. ### Reagiere dennoch so schnell wie möglich.

Antworte nicht auf alte Kommentare – so belebst Du nur bereits verebbte Unterhaltungen, was zu erneutem Hass führen kann.
3. ### Bleibe stets respektvoll,

egal, wie niveaulos der Hasskommentar ist. Formuliere nicht mit erhobenem Zeigefinger oder belehrend, sondern sachlich und gelassen.
4. ### Formuliere Argumente so kurz wie möglich

und mit bewusst gewählten Worten. Unangemessene Formulierungen machen die Gegenrede angreifbar.
5. ### Kommuniziere deutlich,

dass Diskriminierung, Rassismus und jede andere Art der Menschenfeindlichkeit nicht geduldet werden. Hier ist es hilfreich, auf die eigene Netiquette oder Community-Regeln zu verweisen.
6. ### Faustregel:

Reagiere maximal zwei bis drei mal auf einen Hasskommentar. **Verabschiede Dich** dann freundlich aus der Debatte. User\*innen, die trotzdem an der Konversation festhalten, sind meist weniger am Diskurs interessiert als daran, Energie und Arbeitskraft ihres Gegenübers zu binden.
7. ### Pflege Deine Community,

indem Du Dich für konstruktive Kommentare oder Konter mit einem Like oder einer privaten Nachricht bei den jeweiligen Verfasser\*innen bedankst. Verteile grundsätzlich viel Lob für sachliche und inhaltliche Kommentare. Die Unterstützung positiver Kommentarkultur ist oft vielversprechender als die eigene Gegenrede. Im besten Fall entsteht so eine Kommentarkultur und Community, die sich selbst reguliert.
8. ### Beantworte konstruktive und sachliche Kommentare zuerst

– und halte deren Verfasser\*innen und stille Mitleser\*innen damit bei der Stange. Wenn Du in der Masse von Hasskommentaren priorisieren musst, antworte eher auf Kommentare von Profilen mit Klarnamen und erkennbaren Profilbildern.
9. ### Melde Kommentare oder zeige sie an,

sollten sie gegen die Community-Standards sozialer Netzwerke verstoßen oder strafrechtlich relevant sein. Wichtig ist, mögliche strafrechtlich relevante Inhalte zu dokumentieren und zu archivieren. Werden sie von den Plattformen gelöscht, sind sie sonst oft nicht mehr nachvollziehbar.
10. ### Reagiere nicht auf alle Hasskommentare mit der gleichen Phrase

– das mag Hater\*innen ermüden (muss es aber nicht), langweilt aber in jedem Fall die Menschen, die mitlesen und an einem ernsthaften Austausch interessiert sind.

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##  Wann sich Gegenrede *lohnt*

Gegenrede ersetzt nicht das Verbergen, Löschen oder Melden von Beiträgen, die gegen eure Netiquette, Community Standards oder Gesetze verstoßen.

Gegenrede dient in erster Linie dazu, dass abwertende oder diskriminierende Kommentare für Mitlesende nicht unwidersprochen bleiben und dadurch fälschlicherweise als Mehrheitsmeinung wirken. Sie richtet sich also nicht primär an Hater\*innen selbst, sondern an die Community und stille Mitlesende.

Bevor Du Dich entscheidest, ob sich Gegenrede lohnt und wie Du am besten auf einen Kommentar reagierst, ist es hilfreich, einzuschätzen, wer hinter dem Kommentar steckt. Dabei kannst Du ein Nutzer\*innen-Profil an ein paar einfachen Fragen prüfen:

- Gibt es ein Profilbild und einen Klarnamen oder „versteckt“ sich die Person hinter Fantasiefoto und Pseudonym? Dies kann (humorvoll) thematisiert werden. Es kann (muss aber nicht) Aufschluss darüber geben, ob die Person an einer ernsthaften Debatte interessiert ist.
- Wer sind Follower\*innen und wie viele sind es? Hater\*innen zu antworten, die nur wenige Follower\*innen haben, kann kontraproduktiv sein, da man ihnen eine Öffentlichkeit einräumt, die sie sonst nicht gehabt hätten.
- Kategorisieren nach Follower:innen und Reichweite: Werte ich den Beitrag durch meine Beachtung auf?
- Welche Kommentare werden ansonsten gepostet? Dies hilft bei der Einordnung, gerade wenn ein Kommentar mehrdeutig oder nicht verständlich ist.
- Welche Quellen und Links werden geteilt?
- Wird ein einzelner Kommentar gepostet oder postet der\*die Kommentator\*in eine Welle von Kommentaren unter verschiedenen Artikeln? Dies kann Aufschluss darüber geben, ob die Person an einer ernsthaften Debatte interessiert ist, Propaganda verbreitet, bezahlt wird oder gar ein Bot ist.
- Bei erfahrenen Hater\*innen eher nicht die Strategie „Nachfragen“ anwenden, denn auf Fragen gibt es oft perfide Antworten.

## Und wie *effektive Gegenrede* funktioniert

Es ist ratsam, bei Gegenrede die jeweils passendste Methode für die spezifische Form von Hass zu wählen.

- Wut & Angst: Mit gezielten Rückfragen fehlende Fakten sichtbar machen, sachlich bleiben.
- Victim Blaming, Themen-Hopping oder Whataboutism: Die Strategie klar benennen und zurückweisen, Solidarität mit Betroffenen zeigen, konsequent zum eigentlichen Thema zurückführen.
- Halbwahrheiten & Falschinformationen: Mit überprüfbaren Fakten und seriösen Quellen antworten, nach Originalquellen fragen, Widersprüche offenlegen.

## Wenn Gegenrede nicht reicht: *Strategien gegen Extremismus*

- Transparente Grenzen setzen: Umgang mit extremistischen Inhalten in der Netiquette festhalten.
- Bei strafbaren Inhalte: [Beweise sichern](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-betroffene), ausblenden/verbergen und anzeigen.
- Verstöße gegen Netiquette konsequent entfernten. Achtung: Bei Strafanzeige zunächst nur ausblenden/verbergen.
- Extremismus beim Namen nennen: Emotional aufgeladene Propaganda sachlich einordnen und deutlich machen, wie Extremist\*innen versuchen, zu eskalieren.
- Fakten einfordern: Falschaussagen korrigieren, Argumentationslücken aufzeigen – vor allem für Mitlesende und die Community.

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##  Community-Kodex 

Die folgenden Tipps stammen aus dem neuen Community Kodex, den wir mitinitiiert und unterschrieben haben. Er formuliert acht Leitprinzipien für verantwortungsvolle Moderation und den Schutz von Community Manager\*innen. Als Unternehmen, Organisation oder Einzelperson könnt Ihr den Kodex ebenfalls [unterzeichnen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/schutz-fuer-die-die-den-ton-im-netz-halten-ndm-unterzeichnet-community-kodex).

### Für verantwortungsvolle Moderation:

1. ### Menschenwürde und Vielfalt als Basis der Moderation

Moderationsentscheidungen orientieren sich an der Wahrung der Menschenwürde und dem Schutz vor Diskriminierung. Strafrechtlich relevante Inhalte werden unverzüglich entfernt, für alle anderen Fälle gilt eine transparente und konsistent angewendete Netiquette.
2. ### Sichtbare Präsenz statt reinem Löschen

Gute Moderation geht über das Filtern und Sanktionieren von Regelverstößen hinaus. Konstruktive und dialogfördernde Beiträge werden gezielt unterstützt, um die Qualität des Austauschs aktiv zu verbessern.
3. ### Konsequentes Sanktionieren von menschenfeindlichen Kommentaren und Codes

Menschenfeindliche, diskriminierende oder entwürdigende Inhalte werden konsequent sanktioniert. Das gilt auch für indirekte oder codierte Ausdrucksformen. Die Perspektiven von Betroffenen fließen dabei besonders in die Entscheidung ein.
4. ### Blick auf die Außenwirkung des Stehenlassens

Was unkommentiert bleibt, kann als stillschweigende Zustimmung gewertet werden. Übersteigt die Kommentarmenge die eigenen Kapazitäten, helfen andere Schutzmaßnahmen, etwa das zeitweise Schließen von Kommentarspalten oder externe Unterstützung.

### Zum Schutz von Community Manager\*innen:

1. ### Klare Zuständigkeiten für Community Management

Community Management wird als eigenständige fachliche Disziplin anerkannt und strukturell verankert. Entscheidungskompetenzen sind klar geregelt, eine enge Abstimmung mit der Content-Erstellung stellt sicher, dass Kommunikation und Moderation zusammenpassen.
2. ### Adäquate Ressourcen für das Team

Personelle, zeitliche und technische Ausstattung entsprechen den arbeitsrechtlichen Vorgaben, inklusive Schutz vor psychischer Belastung. Schulungen, Supervision und diverse Teamzusammensetzungen helfen, sensibler und näher an der gesamten Community zu moderieren.
3. ### Systematische Qualitäts- und Wissenssicherung

Verbindliche, dokumentierte Qualitätsstandards werden regelmäßig überprüft, dabei zählen auch qualitative Kriterien der Diskursqualität. Erfahrungen aus der Praxis werden im Team geteilt, damit die Moderation einheitlich und verlässlich bleibt.
4. ### Klare Meldeketten und Entscheidungshilfen

Für Routinefälle wie für kritische Situationen gibt es festgelegte Abläufe und Eskalationswege. Bei kritischen Fällen ist Unterstützung durch Vorgesetzte gesichert, das Team handelt mit voller Rückendeckung der Organisation.

##  Tipps für wirksame *Gegenrede* 

Zehn Explainer zu Anti-Migrations-Erzählungen und und was ihnen entgegenzusetzen ist.

[Zu den Explainern](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
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  3. [Gegen Hass im Netz](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz)
  4. [Definition, Zahlen & Fakten](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/definition-zahlen-fakten)

#  Definition, Zahlen & Fakten 

Hass im Netz ist kein Randphänomen, er verdrängt Stimmen, schüchtert ein und vergiftet den öffentlichen Diskurs. Aber was ist damit gemeint? Wo beginnt Hassrede, wo digitale Gewalt? Wer die Begriffe kennt, versteht die Strategien dahinter und kann wirksamer dagegen vorgehen. Eine Einordnung.

Inhaltsübersicht

1. [Was ist Hass im Netz?](#was-ist-hass-im-netz)
2. [Unsere Studie](#unsere-studie)
3. [Strategien des Hasses](#strategien-des-hasses)
4. [Hass ist keine Meinung!](#hass-ist-keine-meinung)
5. [Haltung gegen Hass](#haltung-gegen-hass)

##  *Was* ist Hass im Netz? 

Hass im Netz begegnet uns in Kommentarspalten, privaten Nachrichten oder Memes und kann ganz verschiedene Formen annehmen. Bevor wir Hass im Netz untersuchen und wirksam bekämpfen können, muss daher klar sein, was genau damit gemeint ist. Denn je nachdem, wie eng oder weit Hass im Netz verstanden wird, entsteht auch in Studien und Statistiken ein unterschiedliches Bild.

Es gibt verschiedene Ansätze, Hass im Netz zu bestimmen und von ähnlichen Phänomenen abzugrenzen. Die folgenden Erklärungen helfen dabei, die Begrifflichkeiten besser einzuordnen. Sie orientieren sich an den Begriffsklärungen von [toneshift](https://toneshift.org/was-ist-hass-im-netz/) – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation

- **Hass im Netz** bezeichnet eine Vielzahl unterschiedlicher u. a. abwertender, entwürdigender, auf Einschüchterung zielender oder verhetzender Online-Phänomene gegenüber Personen oder bestimmten Personengruppen. Gemeint sind damit sowohl entsprechende Inhalte als auch Handlungen.
- Betroffen sind häufig Menschen, die aufgrund zugeschriebener oder tatsächlicher Merkmale von **Diskriminierung** betroffen sind. Dazu gehören z. B. Ableismus, Antisemitismus, Klassismus, LGBTQIA-Feindlichkeit, Rassismus oder Sexismus.
- Hass im Netz ist kein juristisch definierter Begriff. Das bedeutet auch, dass man ihn in dieser Form nicht in Gesetzen findet. Er kann aber in vielen Fällen **straf- und/oder zivilrechtliche Konsequenzen** haben.
- Anders als der Begriff Hassrede bezieht sich Hass im Netz nicht nur auf sprachliche Äußerungen und Bilder, sondern beinhaltet z. B. auch das **Stalken** in sozialen Netzwerken oder anhand von Überwachungssoftware oder das Veröffentlichen von persönlichen Daten wie Name und Wohnadresse (**Doxing**).
- Eng verbunden ist das Phänomen zudem mit der Verbreitung von [Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation-2)
- **Hassrede** (engl. Hate Speech) bezeichnet sprachliche Handlungen oder Handlungen in Bildform (z. B. Memes) gegen Einzelpersonen und/oder Gruppen mit dem Ziel der Verletzung, Abwertung, der Einschüchterung oder Bedrohung aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer marginalisierten Gruppe in der Gesellschaft oder auch immer häufiger aufgrund ihres politischen Engagements für demokratische Werte.
- **Digitale Gewalt** ist der Einsatz digitaler, virtueller oder online-kommunikativer Mittel, um einer anderen Person gegen ihren Willen Schaden zuzufügen, sie dem eigenen Willen zu unterwerfen oder der solchermaßen ausgeübten Gewalt durch Gegen-Gewalt zu begegnen. Analoge und digitale Gewaltphänomene sind eng miteinander verschränkt und bedingen einander.

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##  *Strategien* des Hasses 

Menschenverachtende Ideologien arbeiten häufig mit einem einfachen „Gut gegen Böse“-Narrativ und emotionalisieren Debatten gezielt. Dazu kommen Strategien wie das Kapern von Hashtags, die Verbreitung von Desinformation oder die Verbreitung von manipulativen Bildern und Videos. Auch algorithmische Verstärkung z.B. durch Bezug auf virale Trends spielt eine Rolle.

Hater\*innen und extremistische Gruppen nutzen Hass im Netz gezielt, um Menschen aus öffentlichen Debatten zu verdrängen und nehmen ihnen so faktisch ihre Stimme (Silencing-Effekt). Deshalb ist es wichtig, gegen Hass im Netz vorzugehen, um Meinungsfreiheit zu ermöglichen.

Es müssen jene gestärkt werden, die respektvoll diskutieren wollen – ohne Beleidigungen oder Abwertung.

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##  Hass ist *keine* *Meinung*! 

Beiträge, die strafrechtlich relevant sind, fallen nicht unter die Meinungsfreiheit. Meinungsfreiheit kann eingeschränkt werden, wenn sie die Rechte anderer verletzt. Im Internet gilt außerdem das digitale Hausrecht: Wer ein Profil betreibt, kann selbst entscheiden, welche Kommentare stehen bleiben oder gelöscht werden sollen. Niemand hat einen Anspruch darauf, seine Inhalte überall im Netz veröffentlichen zu dürfen.

Es ist wichtig, Extremismus klare Grenzen zu setzen. Der Umgang mit extremistischen Inhalten sollte Teil der Netiquette sein. Das erhöht nicht nur die Transparenz, sondern zeigt auch, dass Menschenfeindlichkeit und Rassismus nicht geduldet werden

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##  *Haltung* gegen Hass 

Hass im Netz braucht Widerspruch, aber keinen Schlagabtausch um jeden Preis. Zeige Solidarität mit Betroffenen und setze klare Grenzen bei abwertenden Kommentaren, ohne Dich provozieren zu lassen. Bleib sachlich, nimm Dir Zeit für Deine Antworten und setze Deine Energie bewusst ein. Denn nicht jede Diskussion ist es wert. Stärke stattdessen konstruktive Stimmen und melde strafbare Inhalte konsequent bei Plattformen, Meldestellen oder der Polizei. Vernetze Dich mit anderen, unterstützt Euch gegenseitig und hol Dir Hilfe, wenn die Belastung zu groß wird.

##  Lauter *Hass –* leiser *Rückzug* 

Unsere repräsentative Studie von 2024 beleuchtet, wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht. Im Fokus stehen die Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz in Deutschland. 

[Zur Studie](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf) 

© Stefanie Loos  

##  Unsere *Studie*

#### **Hass im Netz kann alle treffen – aber nicht alle gleich.**

Besonders betroffen sind Menschen mit sichtbarer Einwanderungsgeschichte, junge Frauen und queere Menschen. Die Folgen sind gravierend: Viele ziehen sich aus Online-Debatten zurück. Das zeigt die repräsentative Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug: Wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht“ (2024). Befragt wurden dafür mehr als 3.000 Internetnutzer\*innen in Deutschland ab 16 Jahren. Das sind die wichtigsten Ergebnisse:

#### **Hass im Netz kann alle treffen:**

- Fast jede zweite Person (49 %) wurde schon einmal online beleidigt.
- Einem Viertel (25 %) der Befragten wurde körperliche Gewalt angedroht.
- 13 % der Befragten wurden mit sexualisierter Gewalt konfrontiert.

#### **Besonders häufig betroffen sind:**

- Personen mit sichtbarem Migrationshintergrund (30 %)
- junge Frauen (30 %)
- Menschen mit homosexueller (28 %) oder bisexueller (36 %) Orientierung

#### **Mehr als die Hälfte der Befragten:**

- bekennt sich aus Angst im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung (57 %)
- beteiligt sich seltener an Diskussionen (55 %)
- formuliert Beiträge bewusst vorsichtiger (53 %)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
  2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools)
  3. [Gegen Hass im Netz](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz)
  4. [Tipps für Betroffene](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-betroffene)

#  Tipps für *Betroffene* 

Bedrohungen, Einschüchterungsversuche oder Belästigung treffen oft Menschen, die öffentlich besonders sichtbar sind, z. B. in Medien, Politik, Wissenschaft, Kultur oder Zivilgesellschaft. Solche Situationen können verunsichern und werfen oft viele praktische Fragen auf: Wie ernst ist die Drohung? Was solltest Du jetzt tun? Und an wen kannst Du Dich wenden? Die folgenden Hinweise geben eine erste Orientierung für den Umgang mit Bedrohungen und zeigen Schritte, mit denen Du Deine Sicherheit erhöhen und Unterstützung organisieren kannst.

Inhaltsübersicht

1. [Situation klären: Drohung ernst nehmen](#situation-klaeren-drohung-ernst-nehmen)
2. [Sicherheit erhöhen](#sicherheit-erhoehen)
3. [Melderegister sperren](#melderegister-sperren)
4. [Beweise sichern](#beweise-sichern)
5. [Polizei und Strafverfolgung](#polizei-und-strafverfolgung)
6. [Rechtliche Unterstützung organisieren](#rechtliche-unterstuetzung-organisieren)
7. [Wohnung absichern](#wohnung-absichern)
8. [Psychische Belastung und Selbstschutz](#psychische-belastung-und-selbstschutz)
9. [Beratungs- und Anlaufstellen](#beratungs-und-anlaufstellen-fuer-betroffene)

--- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Gegen Hass im Netz](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz) 4. [Tipps für Betroffene](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-betroffene) # Tipps für *Betroffene* Bedrohungen, Einschüchterungsversuche oder Belästigung treffen oft Menschen, die öffentlich besonders sichtbar sind, z. B. in Medien, Politik, Wissenschaft, Kultur oder Zivilgesellschaft. Solche Situationen können verunsichern und werfen oft viele praktische Fragen auf: Wie ernst ist die Drohung? Was solltest Du jetzt tun? Und an wen kannst Du Dich wenden? Die folgenden Hinweise geben eine erste Orientierung für den Umgang mit Bedrohungen und zeigen Schritte, mit denen Du Deine Sicherheit erhöhen und Unterstützung organisieren kannst. Inhaltsübersicht 1. [Situation klären: Drohung ernst nehmen](#situation-klaeren-drohung-ernst-nehmen) 2. [Sicherheit erhöhen](#sicherheit-erhoehen) 3. [Melderegister sperren](#melderegister-sperren) 4. [Beweise sichern](#beweise-sichern) 5. [Polizei und Strafverfolgung](#polizei-und-strafverfolgung) 6. [Rechtliche Unterstützung organisieren](#rechtliche-unterstuetzung-organisieren) 7. [Wohnung absichern](#wohnung-absichern) 8. [Psychische Belastung und Selbstschutz](#psychische-belastung-und-selbstschutz) 9. [Beratungs- und Anlaufstellen](#beratungs-und-anlaufstellen-fuer-betroffene) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Gegen Hass im Netz](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz) 4. [Tipps für Betroffene](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-betroffene) # Tipps für *Betroffene* Bedrohungen, Einschüchterungsversuche oder Belästigung treffen oft Menschen, die öffentlich besonders sichtbar sind, z. B. in Medien, Politik, Wissenschaft, Kultur oder Zivilgesellschaft. Solche Situationen können verunsichern und werfen oft viele praktische Fragen auf: Wie ernst ist die Drohung? Was solltest Du jetzt tun? Und an wen kannst Du Dich wenden? Die folgenden Hinweise geben eine erste Orientierung für den Umgang mit Bedrohungen und zeigen Schritte, mit denen Du Deine Sicherheit erhöhen und Unterstützung organisieren kannst. Inhaltsübersicht 1. [Situation klären: Drohung ernst nehmen](#situation-klaeren-drohung-ernst-nehmen) 2. [Sicherheit erhöhen](#sicherheit-erhoehen) 3. [Melderegister sperren](#melderegister-sperren) 4. [Beweise sichern](#beweise-sichern) 5. [Polizei und Strafverfolgung](#polizei-und-strafverfolgung) 6. [Rechtliche Unterstützung organisieren](#rechtliche-unterstuetzung-organisieren) 7. [Wohnung absichern](#wohnung-absichern) 8. [Psychische Belastung und Selbstschutz](#psychische-belastung-und-selbstschutz) 9. [Beratungs- und Anlaufstellen](#beratungs-und-anlaufstellen-fuer-betroffene) ## Situation klären: Drohung *ernst nehmen* Nicht jede Drohung ist gleich gefährlich, aber im Zweifel gilt: ernst nehmen. - Hinweise auf eine **erhöhte Gefährdung**: u. a. gezielte Ansprachen, persönliche Informationen, konkrete Orts- oder Zeitangaben oder direkte Kontaktaufnahme (z. B. per Brief). Auch Drohungen aus dem Umfeld **extremistischer Akteur\*innen** sollten aufmerksam geprüft werden. - **Informiere** Personen, die mit Dir zusammenleben, denn auch sie können gefährdet sein. - **Dokumentiere** alle Drohungen und bewahre Nachrichten, E-Mails oder Audiodateien sicher auf. - **Keine vorschnelle Öffentlichkeit:** Von einer direkten Veröffentlichung der Drohung raten wir ab. Öffentliche Aufmerksamkeit kann Täter\*innen bestärken, Nachahmung motivieren und Ermittlungen erschweren. - Der Austausch mit vertrauten Personen kann dabei helfen, die Situation zu verstehen und ggf. weitere Sicherheitsmaßnahmen diskutieren zu können. --- ## *Sicherheit* erhöhen Spätestens bei konkreten Drohungen solltest Du alle Online-Zugänge absichern: - Passwörter ändern und für jeden Dienst unterschiedliche, starke Passwörter nutzen - Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren - Profile – wenn möglich – auf privat stellen oder berufliche und private Accounts trennen Gib Deine private Adresse oder Telefonnummer nicht öffentlich an. Prüfe, ob persönliche Daten auf Websites oder in Suchmaschinen auffindbar sind, und lasse sie löschen. Wenn Du aufgrund Deiner beruflichen oder öffentlichen Tätigkeit ein Impressum angeben musst, prüfe, welche Kontaktdaten wirklich erforderlich sind. In vielen Fällen genügt eine geschäftliche Adresse oder eine E-Mail-Adresse. Insbesondere für freie Journalist\*innen: keine Privatadresse, keine Telefonnummer – eine E-Mail-Adresse genügt. Prüfe Anfragen nach persönlichen Daten, z. B. vermeintliche Einladungen oder Kooperationsanfragen. Zusätzlich können weitere Maßnahmen helfen, etwa das Entfernen Deines Namens von der Klingel, der Empfang von Post im Büro oder über ein Postfach. --- ## Melderegister *sperren* Bei konkreten Bedrohungen kannst Du Deine Adresse im Melderegister sperren lassen (§ 51 Bundesmeldegesetz). Dazu reicht ein formloser Antrag beim Einwohnermeldeamt mit der Begründung, dass durch die Veröffentlichung der Adresse eine Gefahr besteht. Ein Schreiben Deines Arbeitgebers, einer Organisation oder von Auftraggeber\*innen kann den Vorgang beschleunigen. Die Sperre gilt in der Regel zwei Jahre und muss anschließend verlängert werden. Wird der Antrag abgelehnt, solltest Du anwaltliche Beratung einholen. Bestimmte Sicherheitsbehörden behalten trotz Sperre Zugriff. --- ## Beweise *sichern* Wenn du einen Hass-Kommentar anzeigen möchtest, solltest du zunächst Beweise sichern**.** So gelingt ein rechtssicherer Screenshot: - Mach ein Bildschirmfoto vom Hasskommentar. Achte darauf, dass Datum, Uhrzeit und der Name der\*des Verfasser*\**in sichtbar sind. - Der Kommentar sollte direkt unter dem Beitrag stehen, auf den er sich bezieht. So wird klar, gegen wen sich der Hass richtet und dass er nicht auf andere Kommentare antwortet. - Wenn du ein Bildschirmfoto machst, ist das Dokument direkt mit Datum und Uhrzeit benannt. Dieser Zeitstempel ist auch wichtig. Achtung: Wenn Du einen Post anzeigst, solltest Du ihn nicht gleichzeitig dem Betreiber der Plattform melden, weil dieser ihn sonst gegebenenfalls entfernt. Polizei bzw. Staatsanwaltschaft müssen bzw. wollen aber meistens selbst Beweise sichern. Im schlimmsten Fall wird Dir unterstellt, Du hättest die Screenshots manipuliert. Es gilt: 1. Beweise sichern (Screenshots, Links, Zeitstempel) 2. Dann Anzeige erstatten/beraten lassen 3. Danach ggf. bei Plattform melden --- ## Polizei und Strafverfolgung Ein Kontakt mit der Polizei ist sinnvoll, wenn Drohungen konkret oder eskalierend sind. Dort geht es zunächst um Beratung und Gefährdungseinschätzung. Eine Strafanzeige kannst Du bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft stellen. Bei der Staatsanwaltschaft ist es wichtig, einen konkreten Anfangsverdacht zu haben. Eine weitere Möglichkeit ist, online Strafanzeige zu erstatten. Das geht unter: [online-strafanzeige.de](https://online-strafanzeige.de/). Bei Beleidigung, übler Nachrede oder Verleumdung ist zusätzlich ein Strafantrag nötig, der innerhalb von drei Monaten gestellt werden muss. Sei Dir bewusst, dass bei Strafanzeigen persönliche Daten weitergegeben werden können. Anzeigende müssen nicht ihre Privatadresse angeben. Sie können eine andere Adresse angeben, an der sie zuverlässig erreicht werden können. Zum Beispiel die Adresse von Anwält\*innen oder Betroffenenberatungsstellen. Wichtig bei Gefährdung: Damit der Wohnort von Anfang an nicht in den Akten auftaucht, sollten Betroffene möglichst schon bei der Erstattung der Strafanzeige an einen entsprechenden Hinweis auf die befürchtete Gefährdung denken. Es besteht auch die Möglichkeit, der Polizei anonym Hinweise zu geben. Ob eine Strafanzeige für Dich sinnvoll ist, hängt auch von Deinen eigenen Ressourcen ab. Juristische Beratung ist dringend zu empfehlen. Eine niedrigschwellige Möglichkeit kann die Meldung bei der zivilgesellschaftlichen Organisation [REspect! im Netz](https://respectimnetz.de) sein. Dort kannst Du mutmaßlich strafbare Inhalte melden, die von einem juristischen Team geprüft werden. Wird ein Beitrag als strafrechtlich relevant eingeschätzt, leitet die Meldestelle ihn an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weiter. **In Notfall-Situationen gilt immer: Sofort die 110 anrufen.** --- ## Rechtliche Unterstützung *organisieren* Wenn Du häufiger im Fokus der Öffentlichkeit stehst, kann eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein, insbesondere bei politisch sensiblen Themen oder Konflikten im öffentlichen Raum. Nach konkreten Drohungen solltest Du zeitnah juristischen Beratung einholen, etwa über Deinen Arbeitgeber, Berufsverbände, Gewerkschaften oder eigene Anwält\*innen. Auch zivilgesellschaftliche Organisationen wie [HateAid](https://hateaid.org/) unterstützen Betroffene von Hass im Netz finanziell und beratend bei rechtlichen Schritten. --- ## Wohnung *absichern* Bei erhöhter Bedrohung kann eine bauliche Sicherung Deiner Wohnung sinnvoll sein. Landeskriminalämter beraten hierzu und nennen geeignete Fachbetriebe. Vor baulichen Veränderungen in Mietwohnungen brauchst Du die Zustimmung der Vermieter\*innen. Wenn Deine Adresse bereits bekannt geworden ist oder die Belastung zu groß wird, kann es sinnvoll sein, Dich vorübergehend an einen sicheren Ort zurückzuziehen und die Polizei zu informieren. Kosten können – je nach Fall – eventuell von Arbeitgeber\*innen*,* Auftraggeber\*innen, Gewerkschaften oder Solidaritätsfonds mitgetragen werden. --- ## Psychische Belastung und *Selbstschutz* Die psychische Belastung durch Hass im Netz und Bedrohungen sollte niemals unterschätzt werden. Sie trifft nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern kann auch Familie und Freund\*innen belasten. Es lohnt sich deshalb, frühzeitig professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. --- ## Beratungs- und Anlaufstellen Der [Sozialpsychiatrische Dienst](https://gesund.bund.de/sozialpsychiatrischer-dienst) des lokalen Gesundheitsamts hilft bei akuten Krisen. Die [Telefonseelsorge](https://www.telefonseelsorge.de/) ist rund um die Uhr unter 0800 / 11 10 111 sowie 0800 / 11 10 222 erreichbar. [HateAid](https://hateaid.org/) unterstützt unabhängig und überparteilich mit persönlicher Beratung und Prozesskostenfinanzierung. Der [Weiße Ring](https://weisser-ring.de/) bietet konkrete Unterstützung für Betroffene von Kriminalität und hat auch eine Online-Beratung im Angebot. Diese Beratung empfiehlt sich vor allem dann, wenn zum Beispiel private Daten gestohlen wurden. Die [Amadeu Antonio Stiftung](https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/) unterstützt bei Bedrohungslagen durch Rechtsextreme. Das Projekt civic.net kümmert sich um Betroffene von Hass im Netz. Der Opferfond der Stiftung greift Betroffenen von rechtsextremer Gewalt ideell und finanziell unter die Arme. [Reporter ohne Grenzen](https://www.reporter-ohne-grenzen.de/) ist eine weltweit operierende Nichtregierungsorganisation, die sich um die Wahrung der Pressefreiheit kümmert. Sie dient auch als erste Anlaufstelle für bedrohte Journalist\*innen. Die Projekte [Hayat](https://hayat-deutschland.de/), [Violence Prevention Network](violence-prevention-network.de) und [Ufuq](https://www.ufuq.de/) können jeweils Beratung im Umgang mit Islamismus bieten: hayat-deutschland.de, violence-prevention-network.de, ufuq.de Das [Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen](https://www.hilfetelefon.de/) bietet Unterstützung für Frauen, u.a. bei Stalking, Bedrohung, Belästigung, telefonisch unter der Nummer 116 016 und via Online-Beratung. ### **Lokale Beratungsstellen** - [Demokratiezentrum](https://demokratiezentrum-bw.de/), Baden-Württemberg - [Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus](https://www.lks-bayern.de/), Bayern - [ReachOut](reachoutberlin.de), Berlin - [Opferperspektive](https://www.opferperspektive.de/), Brandenburg - [Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus](https://www.mbt-hb.de/), Bremen - [Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus](https://mobileberatunghamburg.de/), Hamburg - [response](https://response-hessen.de/), Hessen - [RAA Demokratie und Bildung](https://www.raa-mv.de/ueber-uns/leitbild/), Mecklenburg-Vorpommern - [Mobile Beratung](https://mbt-niedersachsen.de/), Niedersachsen - [Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus](https://www.mobile-beratung-nrw.de/), Nordrhein-Westfalen - [Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus](https://demokratiezentrum.rlp.de/), Rheinland-Pfalz - [Fachstelle gegen Rechtsextremismus](https://landesdemokratiezentrum-saarland.de/), Saarland - [Kulturbüro](https://kulturbuero-sachsen.de/), Sachsen - [Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus](https://www.beratungsnetzwerk-sachsen-anhalt.de/), Sachsen-Anhalt - [Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus](https://www.ldz-sh.de/), Schleswig-Holstein - [Mobile Beratung](https://mobit.org/), Thüringen ### **Unterstützungsangebote für Journalist\*innen:** Die [Helpline](https://netzwerkrecherche.org/helpline/) von Netzwerk Recherche bietet anonyme, kostenlose Telefonberatung für Journalist\*innen bei mentaler Belastung: 030 7543 7633 (Mo–Fr, 18–19 Uhr). Das [European Center for Press and Media Freedom (ECPMF)](https://www.ecpmf.eu/) bietet einen Notfall-Fond für bedrohte Journalist\*innen, zum Beispiel zur Sicherung der eigenen Wohnung. Anträge können online gestellt werden. Die [:Freischreiber](https://freischreiber.de/) und [FREELENS](https://freelens.com/) bieten Unterstützung für freie Journalist\*innen und Fotograf\*innen an.Nicht jede Drohung ist gleich gefährlich, aber im Zweifel gilt: ernst nehmen. - Hinweise auf eine **erhöhte Gefährdung**: u. a. gezielte Ansprachen, persönliche Informationen, konkrete Orts- oder Zeitangaben oder direkte Kontaktaufnahme (z. B. per Brief). Auch Drohungen aus dem Umfeld **extremistischer Akteur\*innen** sollten aufmerksam geprüft werden. - **Informiere** Personen, die mit Dir zusammenleben, denn auch sie können gefährdet sein. - **Dokumentiere** alle Drohungen und bewahre Nachrichten, E-Mails oder Audiodateien sicher auf. - **Keine vorschnelle Öffentlichkeit:** Von einer direkten Veröffentlichung der Drohung raten wir ab. Öffentliche Aufmerksamkeit kann Täter\*innen bestärken, Nachahmung motivieren und Ermittlungen erschweren. - Der Austausch mit vertrauten Personen kann dabei helfen, die Situation zu verstehen und ggf. weitere Sicherheitsmaßnahmen diskutieren zu können. --- ## *Sicherheit* erhöhen Spätestens bei konkreten Drohungen solltest Du alle Online-Zugänge absichern: - Passwörter ändern und für jeden Dienst unterschiedliche, starke Passwörter nutzen - Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren - Profile – wenn möglich – auf privat stellen oder berufliche und private Accounts trennen Gib Deine private Adresse oder Telefonnummer nicht öffentlich an. Prüfe, ob persönliche Daten auf Websites oder in Suchmaschinen auffindbar sind, und lasse sie löschen. Wenn Du aufgrund Deiner beruflichen oder öffentlichen Tätigkeit ein Impressum angeben musst, prüfe, welche Kontaktdaten wirklich erforderlich sind. In vielen Fällen genügt eine geschäftliche Adresse oder eine E-Mail-Adresse. Insbesondere für freie Journalist\*innen: keine Privatadresse, keine Telefonnummer – eine E-Mail-Adresse genügt. Prüfe Anfragen nach persönlichen Daten, z. B. vermeintliche Einladungen oder Kooperationsanfragen. Zusätzlich können weitere Maßnahmen helfen, etwa das Entfernen Deines Namens von der Klingel, der Empfang von Post im Büro oder über ein Postfach. --- ## Melderegister *sperren* Bei konkreten Bedrohungen kannst Du Deine Adresse im Melderegister sperren lassen (§ 51 Bundesmeldegesetz). Dazu reicht ein formloser Antrag beim Einwohnermeldeamt mit der Begründung, dass durch die Veröffentlichung der Adresse eine Gefahr besteht. Ein Schreiben Deines Arbeitgebers, einer Organisation oder von Auftraggeber\*innen kann den Vorgang beschleunigen. Die Sperre gilt in der Regel zwei Jahre und muss anschließend verlängert werden. Wird der Antrag abgelehnt, solltest Du anwaltliche Beratung einholen. Bestimmte Sicherheitsbehörden behalten trotz Sperre Zugriff. --- ## Beweise *sichern* Wenn du einen Hass-Kommentar anzeigen möchtest, solltest du zunächst Beweise sichern**.** So gelingt ein rechtssicherer Screenshot: - Mach ein Bildschirmfoto vom Hasskommentar. Achte darauf, dass Datum, Uhrzeit und der Name der\*des Verfasser*\**in sichtbar sind. - Der Kommentar sollte direkt unter dem Beitrag stehen, auf den er sich bezieht. So wird klar, gegen wen sich der Hass richtet und dass er nicht auf andere Kommentare antwortet. - Wenn du ein Bildschirmfoto machst, ist das Dokument direkt mit Datum und Uhrzeit benannt. Dieser Zeitstempel ist auch wichtig. Achtung: Wenn Du einen Post anzeigst, solltest Du ihn nicht gleichzeitig dem Betreiber der Plattform melden, weil dieser ihn sonst gegebenenfalls entfernt. Polizei bzw. Staatsanwaltschaft müssen bzw. wollen aber meistens selbst Beweise sichern. Im schlimmsten Fall wird Dir unterstellt, Du hättest die Screenshots manipuliert. Es gilt: 1. Beweise sichern (Screenshots, Links, Zeitstempel) 2. Dann Anzeige erstatten/beraten lassen 3. Danach ggf. bei Plattform melden --- ## Polizei und Strafverfolgung Ein Kontakt mit der Polizei ist sinnvoll, wenn Drohungen konkret oder eskalierend sind. Dort geht es zunächst um Beratung und Gefährdungseinschätzung. Eine Strafanzeige kannst Du bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft stellen. Bei der Staatsanwaltschaft ist es wichtig, einen konkreten Anfangsverdacht zu haben. Eine weitere Möglichkeit ist, online Strafanzeige zu erstatten. Das geht unter: [online-strafanzeige.de](https://online-strafanzeige.de/). Bei Beleidigung, übler Nachrede oder Verleumdung ist zusätzlich ein Strafantrag nötig, der innerhalb von drei Monaten gestellt werden muss. Sei Dir bewusst, dass bei Strafanzeigen persönliche Daten weitergegeben werden können. Anzeigende müssen nicht ihre Privatadresse angeben. Sie können eine andere Adresse angeben, an der sie zuverlässig erreicht werden können. Zum Beispiel die Adresse von Anwält\*innen oder Betroffenenberatungsstellen. Wichtig bei Gefährdung: Damit der Wohnort von Anfang an nicht in den Akten auftaucht, sollten Betroffene möglichst schon bei der Erstattung der Strafanzeige an einen entsprechenden Hinweis auf die befürchtete Gefährdung denken. Es besteht auch die Möglichkeit, der Polizei anonym Hinweise zu geben. Ob eine Strafanzeige für Dich sinnvoll ist, hängt auch von Deinen eigenen Ressourcen ab. Juristische Beratung ist dringend zu empfehlen. Eine niedrigschwellige Möglichkeit kann die Meldung bei der zivilgesellschaftlichen Organisation [REspect! im Netz](https://respectimnetz.de) sein. Dort kannst Du mutmaßlich strafbare Inhalte melden, die von einem juristischen Team geprüft werden. Wird ein Beitrag als strafrechtlich relevant eingeschätzt, leitet die Meldestelle ihn an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weiter. **In Notfall-Situationen gilt immer: Sofort die 110 anrufen.** --- ## Rechtliche Unterstützung *organisieren* Wenn Du häufiger im Fokus der Öffentlichkeit stehst, kann eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein, insbesondere bei politisch sensiblen Themen oder Konflikten im öffentlichen Raum. Nach konkreten Drohungen solltest Du zeitnah juristischen Beratung einholen, etwa über Deinen Arbeitgeber, Berufsverbände, Gewerkschaften oder eigene Anwält\*innen. Auch zivilgesellschaftliche Organisationen wie [HateAid](https://hateaid.org/) unterstützen Betroffene von Hass im Netz finanziell und beratend bei rechtlichen Schritten. --- ## Wohnung *absichern* Bei erhöhter Bedrohung kann eine bauliche Sicherung Deiner Wohnung sinnvoll sein. Landeskriminalämter beraten hierzu und nennen geeignete Fachbetriebe. Vor baulichen Veränderungen in Mietwohnungen brauchst Du die Zustimmung der Vermieter\*innen. Wenn Deine Adresse bereits bekannt geworden ist oder die Belastung zu groß wird, kann es sinnvoll sein, Dich vorübergehend an einen sicheren Ort zurückzuziehen und die Polizei zu informieren. Kosten können – je nach Fall – eventuell von Arbeitgeber\*innen*,* Auftraggeber\*innen, Gewerkschaften oder Solidaritätsfonds mitgetragen werden. --- ## Psychische Belastung und *Selbstschutz* Die psychische Belastung durch Hass im Netz und Bedrohungen sollte niemals unterschätzt werden. Sie trifft nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern kann auch Familie und Freund\*innen belasten. Es lohnt sich deshalb, frühzeitig professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. --- ## Beratungs- und Anlaufstellen Der [Sozialpsychiatrische Dienst](https://gesund.bund.de/sozialpsychiatrischer-dienst) des lokalen Gesundheitsamts hilft bei akuten Krisen. Die [Telefonseelsorge](https://www.telefonseelsorge.de/) ist rund um die Uhr unter 0800 / 11 10 111 sowie 0800 / 11 10 222 erreichbar. [HateAid](https://hateaid.org/) unterstützt unabhängig und überparteilich mit persönlicher Beratung und Prozesskostenfinanzierung. Der [Weiße Ring](https://weisser-ring.de/) bietet konkrete Unterstützung für Betroffene von Kriminalität und hat auch eine Online-Beratung im Angebot. Diese Beratung empfiehlt sich vor allem dann, wenn zum Beispiel private Daten gestohlen wurden. Die [Amadeu Antonio Stiftung](https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/) unterstützt bei Bedrohungslagen durch Rechtsextreme. Das Projekt civic.net kümmert sich um Betroffene von Hass im Netz. Der Opferfond der Stiftung greift Betroffenen von rechtsextremer Gewalt ideell und finanziell unter die Arme. [Reporter ohne Grenzen](https://www.reporter-ohne-grenzen.de/) ist eine weltweit operierende Nichtregierungsorganisation, die sich um die Wahrung der Pressefreiheit kümmert. Sie dient auch als erste Anlaufstelle für bedrohte Journalist\*innen. Die Projekte [Hayat](https://hayat-deutschland.de/), [Violence Prevention Network](violence-prevention-network.de) und [Ufuq](https://www.ufuq.de/) können jeweils Beratung im Umgang mit Islamismus bieten: hayat-deutschland.de, violence-prevention-network.de, ufuq.de Das [Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen](https://www.hilfetelefon.de/) bietet Unterstützung für Frauen, u.a. bei Stalking, Bedrohung, Belästigung, telefonisch unter der Nummer 116 016 und via Online-Beratung. ### **Lokale Beratungsstellen** - [Demokratiezentrum](https://demokratiezentrum-bw.de/), Baden-Württemberg - [Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus](https://www.lks-bayern.de/), Bayern - [ReachOut](reachoutberlin.de), Berlin - [Opferperspektive](https://www.opferperspektive.de/), Brandenburg - [Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus](https://www.mbt-hb.de/), Bremen - [Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus](https://mobileberatunghamburg.de/), Hamburg - [response](https://response-hessen.de/), Hessen - [RAA Demokratie und Bildung](https://www.raa-mv.de/ueber-uns/leitbild/), Mecklenburg-Vorpommern - [Mobile Beratung](https://mbt-niedersachsen.de/), Niedersachsen - [Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus](https://www.mobile-beratung-nrw.de/), Nordrhein-Westfalen - [Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus](https://demokratiezentrum.rlp.de/), Rheinland-Pfalz - [Fachstelle gegen Rechtsextremismus](https://landesdemokratiezentrum-saarland.de/), Saarland - [Kulturbüro](https://kulturbuero-sachsen.de/), Sachsen - [Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus](https://www.beratungsnetzwerk-sachsen-anhalt.de/), Sachsen-Anhalt - [Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus](https://www.ldz-sh.de/), Schleswig-Holstein - [Mobile Beratung](https://mobit.org/), Thüringen ### **Unterstützungsangebote für Journalist\*innen:** Die [Helpline](https://netzwerkrecherche.org/helpline/) von Netzwerk Recherche bietet anonyme, kostenlose Telefonberatung für Journalist\*innen bei mentaler Belastung: 030 7543 7633 (Mo–Fr, 18–19 Uhr). Das [European Center for Press and Media Freedom (ECPMF)](https://www.ecpmf.eu/) bietet einen Notfall-Fond für bedrohte Journalist\*innen, zum Beispiel zur Sicherung der eigenen Wohnung. Anträge können online gestellt werden. Die [:Freischreiber](https://freischreiber.de/) und [FREELENS](https://freelens.com/) bieten Unterstützung für freie Journalist\*innen und Fotograf\*innen an.Nicht jede Drohung ist gleich gefährlich, aber im Zweifel gilt: ernst nehmen.

- Hinweise auf eine **erhöhte Gefährdung**: u. a. gezielte Ansprachen, persönliche Informationen, konkrete Orts- oder Zeitangaben oder direkte Kontaktaufnahme (z. B. per Brief). Auch Drohungen aus dem Umfeld **extremistischer Akteur\*innen** sollten aufmerksam geprüft werden.
- **Informiere** Personen, die mit Dir zusammenleben, denn auch sie können gefährdet sein.
- **Dokumentiere** alle Drohungen und bewahre Nachrichten, E-Mails oder Audiodateien sicher auf.
- **Keine vorschnelle Öffentlichkeit:** Von einer direkten Veröffentlichung der Drohung raten wir ab. Öffentliche Aufmerksamkeit kann Täter\*innen bestärken, Nachahmung motivieren und Ermittlungen erschweren.
- Der Austausch mit vertrauten Personen kann dabei helfen, die Situation zu verstehen und ggf. weitere Sicherheitsmaßnahmen diskutieren zu können.

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##  *Sicherheit* erhöhen 

Spätestens bei konkreten Drohungen solltest Du alle Online-Zugänge absichern:

- Passwörter ändern und für jeden Dienst unterschiedliche, starke Passwörter nutzen
- Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren
- Profile – wenn möglich – auf privat stellen oder berufliche und private Accounts trennen

Gib Deine private Adresse oder Telefonnummer nicht öffentlich an. Prüfe, ob persönliche Daten auf Websites oder in Suchmaschinen auffindbar sind, und lasse sie löschen. Wenn Du aufgrund Deiner beruflichen oder öffentlichen Tätigkeit ein Impressum angeben musst, prüfe, welche Kontaktdaten wirklich erforderlich sind. In vielen Fällen genügt eine geschäftliche Adresse oder eine E-Mail-Adresse. Insbesondere für freie Journalist\*innen: keine Privatadresse, keine Telefonnummer – eine E-Mail-Adresse genügt.

Prüfe Anfragen nach persönlichen Daten, z. B. vermeintliche Einladungen oder Kooperationsanfragen.

Zusätzlich können weitere Maßnahmen helfen, etwa das Entfernen Deines Namens von der Klingel, der Empfang von Post im Büro oder über ein Postfach.

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##  Melderegister *sperren*

Bei konkreten Bedrohungen kannst Du Deine Adresse im Melderegister sperren lassen (§ 51 Bundesmeldegesetz). Dazu reicht ein formloser Antrag beim Einwohnermeldeamt mit der Begründung, dass durch die Veröffentlichung der Adresse eine Gefahr besteht. Ein Schreiben Deines Arbeitgebers, einer Organisation oder von Auftraggeber\*innen kann den Vorgang beschleunigen. Die Sperre gilt in der Regel zwei Jahre und muss anschließend verlängert werden. Wird der Antrag abgelehnt, solltest Du anwaltliche Beratung einholen. Bestimmte Sicherheitsbehörden behalten trotz Sperre Zugriff.

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##  Beweise *sichern*

Wenn du einen Hass-Kommentar anzeigen möchtest, solltest du zunächst Beweise sichern**.** So gelingt ein rechtssicherer Screenshot:

- Mach ein Bildschirmfoto vom Hasskommentar. Achte darauf, dass Datum, Uhrzeit und der Name der\*des Verfasser*\**in sichtbar sind.
- Der Kommentar sollte direkt unter dem Beitrag stehen, auf den er sich bezieht. So wird klar, gegen wen sich der Hass richtet und dass er nicht auf andere Kommentare antwortet.
- Wenn du ein Bildschirmfoto machst, ist das Dokument direkt mit Datum und Uhrzeit benannt. Dieser Zeitstempel ist auch wichtig.

Achtung: Wenn Du einen Post anzeigst, solltest Du ihn nicht gleichzeitig dem Betreiber der Plattform melden, weil dieser ihn sonst gegebenenfalls entfernt. Polizei bzw. Staatsanwaltschaft müssen bzw. wollen aber meistens selbst Beweise sichern. Im schlimmsten Fall wird Dir unterstellt, Du hättest die Screenshots manipuliert. Es gilt:

1. Beweise sichern (Screenshots, Links, Zeitstempel)
2. Dann Anzeige erstatten/beraten lassen
3. Danach ggf. bei Plattform melden

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##  Polizei und Strafverfolgung 

Ein Kontakt mit der Polizei ist sinnvoll, wenn Drohungen konkret oder eskalierend sind. Dort geht es zunächst um Beratung und Gefährdungseinschätzung.

Eine Strafanzeige kannst Du bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft stellen. Bei der Staatsanwaltschaft ist es wichtig, einen konkreten Anfangsverdacht zu haben. Eine weitere Möglichkeit ist, online Strafanzeige zu erstatten. Das geht unter: [online-strafanzeige.de](https://online-strafanzeige.de/). Bei Beleidigung, übler Nachrede oder Verleumdung ist zusätzlich ein Strafantrag nötig, der innerhalb von drei Monaten gestellt werden muss.

Sei Dir bewusst, dass bei Strafanzeigen persönliche Daten weitergegeben werden können. Anzeigende müssen nicht ihre Privatadresse angeben. Sie können eine andere Adresse angeben, an der sie zuverlässig erreicht werden können. Zum Beispiel die Adresse von Anwält\*innen oder Betroffenenberatungsstellen. Wichtig bei Gefährdung: Damit der Wohnort von Anfang an nicht in den Akten auftaucht, sollten Betroffene möglichst schon bei der Erstattung der Strafanzeige an einen entsprechenden Hinweis auf die befürchtete Gefährdung denken. Es besteht auch die Möglichkeit, der Polizei anonym Hinweise zu geben.

Ob eine Strafanzeige für Dich sinnvoll ist, hängt auch von Deinen eigenen Ressourcen ab. Juristische Beratung ist dringend zu empfehlen. Eine niedrigschwellige Möglichkeit kann die Meldung bei der zivilgesellschaftlichen Organisation [REspect! im Netz](https://respectimnetz.de) sein. Dort kannst Du mutmaßlich strafbare Inhalte melden, die von einem juristischen Team geprüft werden. Wird ein Beitrag als strafrechtlich relevant eingeschätzt, leitet die Meldestelle ihn an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weiter.

**In Notfall-Situationen gilt immer: Sofort die 110 anrufen.**

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##  Rechtliche Unterstützung *organisieren*

Wenn Du häufiger im Fokus der Öffentlichkeit stehst, kann eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein, insbesondere bei politisch sensiblen Themen oder Konflikten im öffentlichen Raum.

Nach konkreten Drohungen solltest Du zeitnah juristischen Beratung einholen, etwa über Deinen Arbeitgeber, Berufsverbände, Gewerkschaften oder eigene Anwält\*innen. Auch zivilgesellschaftliche Organisationen wie [HateAid](https://hateaid.org/) unterstützen Betroffene von Hass im Netz finanziell und beratend bei rechtlichen Schritten.

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##  Wohnung *absichern*

Bei erhöhter Bedrohung kann eine bauliche Sicherung Deiner Wohnung sinnvoll sein. Landeskriminalämter beraten hierzu und nennen geeignete Fachbetriebe. Vor baulichen Veränderungen in Mietwohnungen brauchst Du die Zustimmung der Vermieter\*innen.

Wenn Deine Adresse bereits bekannt geworden ist oder die Belastung zu groß wird, kann es sinnvoll sein, Dich vorübergehend an einen sicheren Ort zurückzuziehen und die Polizei zu informieren. Kosten können – je nach Fall – eventuell von Arbeitgeber\*innen*,* Auftraggeber\*innen, Gewerkschaften oder Solidaritätsfonds mitgetragen werden.

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##  Psychische Belastung und *Selbstschutz*

Die psychische Belastung durch Hass im Netz und Bedrohungen sollte niemals unterschätzt werden. Sie trifft nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern kann auch Familie und Freund\*innen belasten. Es lohnt sich deshalb, frühzeitig professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

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##  Beratungs- und Anlaufstellen 

Der [Sozialpsychiatrische Dienst](https://gesund.bund.de/sozialpsychiatrischer-dienst) des lokalen Gesundheitsamts hilft bei akuten Krisen.

Die [Telefonseelsorge](https://www.telefonseelsorge.de/) ist rund um die Uhr unter 0800 / 11 10 111 sowie 0800 / 11 10 222 erreichbar.

[HateAid](https://hateaid.org/) unterstützt unabhängig und überparteilich mit persönlicher Beratung und Prozesskostenfinanzierung.

Der [Weiße Ring](https://weisser-ring.de/) bietet konkrete Unterstützung für Betroffene von Kriminalität und hat auch eine Online-Beratung im Angebot. Diese Beratung empfiehlt sich vor allem dann, wenn zum Beispiel private Daten gestohlen wurden.

Die [Amadeu Antonio Stiftung](https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/) unterstützt bei Bedrohungslagen durch Rechtsextreme. Das Projekt civic.net kümmert sich um Betroffene von Hass im Netz. Der Opferfond der Stiftung greift Betroffenen von rechtsextremer Gewalt ideell und finanziell unter die Arme.

[Reporter ohne Grenzen](https://www.reporter-ohne-grenzen.de/) ist eine weltweit operierende Nichtregierungsorganisation, die sich um die Wahrung der Pressefreiheit kümmert. Sie dient auch als erste Anlaufstelle für bedrohte Journalist\*innen.

Die Projekte [Hayat](https://hayat-deutschland.de/), [Violence Prevention Network](violence-prevention-network.de) und [Ufuq](https://www.ufuq.de/) können jeweils Beratung im Umgang mit Islamismus bieten: hayat-deutschland.de, violence-prevention-network.de, ufuq.de

Das [Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen](https://www.hilfetelefon.de/) bietet Unterstützung für Frauen, u.a. bei Stalking, Bedrohung, Belästigung, telefonisch unter der Nummer 116 016 und via Online-Beratung.

### **Lokale Beratungsstellen**

- [Demokratiezentrum](https://demokratiezentrum-bw.de/), Baden-Württemberg
- [Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus](https://www.lks-bayern.de/), Bayern
- [ReachOut](reachoutberlin.de), Berlin
- [Opferperspektive](https://www.opferperspektive.de/), Brandenburg
- [Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus](https://www.mbt-hb.de/), Bremen
- [Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus](https://mobileberatunghamburg.de/), Hamburg
- [response](https://response-hessen.de/), Hessen
- [RAA Demokratie und Bildung](https://www.raa-mv.de/ueber-uns/leitbild/), Mecklenburg-Vorpommern
- [Mobile Beratung](https://mbt-niedersachsen.de/), Niedersachsen
- [Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus](https://www.mobile-beratung-nrw.de/), Nordrhein-Westfalen
- [Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus](https://demokratiezentrum.rlp.de/), Rheinland-Pfalz
- [Fachstelle gegen Rechtsextremismus](https://landesdemokratiezentrum-saarland.de/), Saarland
- [Kulturbüro](https://kulturbuero-sachsen.de/), Sachsen
- [Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus](https://www.beratungsnetzwerk-sachsen-anhalt.de/), Sachsen-Anhalt
- [Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus](https://www.ldz-sh.de/), Schleswig-Holstein
- [Mobile Beratung](https://mobit.org/), Thüringen

### **Unterstützungsangebote für Journalist\*innen:**

Die [Helpline](https://netzwerkrecherche.org/helpline/) von Netzwerk Recherche bietet anonyme, kostenlose Telefonberatung für Journalist\*innen bei mentaler Belastung: 030 7543 7633 (Mo–Fr, 18–19 Uhr).

Das [European Center for Press and Media Freedom (ECPMF)](https://www.ecpmf.eu/) bietet einen Notfall-Fond für bedrohte Journalist\*innen, zum Beispiel zur Sicherung der eigenen Wohnung. Anträge können online gestellt werden.

Die [:Freischreiber](https://freischreiber.de/) und [FREELENS](https://freelens.com/) bieten Unterstützung für freie Journalist\*innen und Fotograf\*innen an.

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#  Unser *NdM Glossar* für sensible Sprache 

Über das Glossar 

Unser Glossar bietet Orientierung für eine präzise und respektvolle Sprache in einer vielfältigen Gesellschaft. Es erklärt Begriffe, ordnet sie in ihren gesellschaftlichen Kontext ein und lädt dazu ein, Sprache bewusst zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Die hier vorgeschlagenen Alternativen sollen eine praktische Unterstützung für die tägliche Arbeit in Redaktionen und anderen Kommunikationsbereichen sein.

Entwickelt wurden das Glossar gemeinsam mit Fachleuten und Praktiker\*innen. Da Sprache sich stetig verändert und auch wir dazulernen, wird das Glossar immer wieder aktualisiert und erweitert. Die Vorschläge verstehen sich als Beitrag zu einer offenen und fortlaufenden Debatte über Sprache in einer vielfältigen Gesellschaft.

Wir freuen uns über Hinweise oder Vorschläge zur Erweiterung. [Schreibt uns](mailto:info@neuemedienmacher.de)!

Content Note 

Das Glossar enthält Begriffe, die sich mit Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus sowie Hass im Netz befassen. Einige Begriffe sind diskriminierend oder verletzend, werden aber trotzdem erläutert. Nur so lassen sich ihre Bedeutung und Wirkung kritisch einordnen und entkräften.

Themen 

Das Glossar ist in folgende Themenbereiche untergliedert, um die Recherche zu erleichtern und Zusammenhänge und Kontexte zu verdeutlichen:

- [„Wir“ und „die Anderen”](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/themen/wer-sind-wir-wer-sind-die-anderen)
- [Migration](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/themen/migration)
- [Flucht und Asyl](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/themen/asyl)
- [Muslim\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/themen/muslim-innen)
- [Juden\*Jüdinnen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/themen/juden-juedinnen)
- [Schwarze Menschen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/themen/schwarze-menschen)
- [Sinti\*zze und Rom\*nja](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/themen/sinti-zze-und-rom-nja)
- [Post-Ost](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/themen/post-ost)
- [Rechtsextremismus](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/themen/rechtspopulismus-und-extremismus)
- [Hass im Netz und Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/themen/hate-speech-und-desinformationen)
- [Kriminalitätsberichterstattung](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/themen/kriminalitätsberichterstattung)

Nutzungsrechte 

Die Inhalte des Glossars dürfen verwendet und geteilt werden, sofern die Quelle deutlich genannt wird. Die Urheberrechte liegen bei Neue deutsche Medienmacher\*innen. Eine Bearbeitung, Vervielfältigung oder Verbreitung über die zitierte Nutzung hinaus sowie eine kommerzielle Verwendung sind ohne vorherige schriftliche Einwilligung nicht gestattet. Alle Rechte vorbehalten.

Weitere Glossare & Quellen 

Unser Glossar beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Begriffen der Einwanderungsgesellschaft und bildet damit nicht allen Themen, Perspektiven und Gruppen im Bereich diskriminierungssensibler Sprache ab. Deshalb empfehlen wir folgende weitere Glossare und Quellen für eine intersektionale, diskriminierungssensible Sprache:

**Diversität:**

- [Wörterbuch von Diversity Arts Culture: ](https://diversity-arts-culture.berlin/diversity-arts-culture/woerterbuch)erklärt Begriffe der Diversitätsentwicklung in Kunst und Kultur

**Migration:**

- [Inventar der Migrationsbegriffe](https://www.migrationsbegriffe.de): zentrale Begriffe der aktuellen und historischen Debatten über Migration
- [Glossar Migration – Integration – Flucht & Asyl ](https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/glossar-migration-integration/)der Bundeszentrale für politische Bildung
- [Glossar von Amaro Foro](https://amaroforo.de/presse/glossar/) zum Thema Antiziganismus

**Gendern:**

- [genderleicht.de](http://genderleicht.de): Tipps, Hinweise und Good Practice-Beispiele für gendergerechtes Schreiben vom Journalistinnenbund
- [Leitfaden ÜberzeuGENDERe Sprache](https://gb.uni-koeln.de/themen/gendergerechte_sprache/index_ger.html) der Uni Köln
- [Geschickt Gendern](https://geschicktgendern.de/): Genderwörterbuch mit alternativen gendergerechten Begriffen
- [Scribbr](https://www.scribbr.de/gendern/genderpruefung/): Genderprüfung mit gendergerechten Alternativen

**LGBTQIA+:**

- [Glossar der Vielfalt](https://www.lsvd.de/de/ct/3385-Was-bedeutet-LSBTIQ-Glossar-der-sexuellen-und-geschlechtlichen-Vielfalt) des LSVD+ – Verband Queere Vielfalt mit kurzen Definitionen der wichtigsten Begriffe zu sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt
- [Queer Lexikon](https://queer-lexikon.net/category/queer-lexikon/glossar/) mit Begriffen zu Queerfeminismus und Queer-sein
- [Queeres Glossar](https://qnn.de/produkt/queeres-glossar/) von Queeres Netzwerk Niedersachsen e.V. - Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt von A bis Z
- [Trans\* Inter\* Queer ABC](https://www.transinterqueer.org/angebote/publikationen/informationsmaterial/) und [Inter\* & Sprache](https://www.transinterqueer.org/angebote/publikationen/informationsmaterial/) von TransInterQueer e.V.

**Behinderung:**

- [Begriffe über Behinderung](https://leidmedien.de/begriffe-ueber-behinderung-von-a-bis-z/) von A bis Z von Leidmedien.de
- [Glossar der Servicestelle Inklusion](https://www.inklusion-kultur.de/infoportal/glossar/) im Kulturbereich des Landesverband Soziokultur Sachsen
- [Glossar zu Begriffen Behinderung & Geschlecht](https://www.netzwerkavanti.ch/netzwerk-avanti/blogbeitrage/blog-glossar-begriffe/) des Netzwerks avanti

Gerne nehmen wir weitere Empfehlungen auf. [Schreibt uns](mailto:info@neuemedienmacher.de)!

##  Sprache prägt, wie wir die Welt wahrnehmen 

Unsere Checklisten für diskriminierungssensible Berichterstattung

[Weiterlesen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung)

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# *Formulierungshilfen:* LGBTQIA+

Unsere Formulierungshilfen helfen bei einer sensiblen Berichterstattung über queere Menschen.

**Hinweis zur Schreibweise:** Auf dieser Seite verwenden wir die Schreibweise „LGBTQIA+", obwohl im Deutschen auch „LSBTQIA\*" oder „LSBTIAQ\*" gebräuchlich sind. Wir haben uns für die englische Variante entschieden, weil sie in vielen deutschsprachigen Leitmedien etabliert ist und unsere Formulierungshilfen sich vorrangig an Redaktionen richten, die in diesem Umfeld arbeiten.

**Besser so:** ***Dritter Geschlechtseintrag***  
als so: Drittes Geschlecht  

Seit dem 01. Januar 2019 gibt es mit „divers” neben „weiblich” und „männlich” einen dritten positiven Geschlechtseintrag im deutschen Personenstandsrecht. Außerdem konnte bereits vorher auch „kein Geschlecht” eingetragen werden. Es gibt also vier Optionen. „Divers” ist jedoch kein eigenes (Drittes) Geschlecht, sondern eine Sammelkategorie für alle jene, die sich „dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen” – so hat es das Bundesverfassungsgericht eingefordert. Das können Menschen mit den unterschiedlichsten Geschlechtern bzw. Geschlechtsidentitäten sein.   

**Besser so:** ***trans\*, trans, transgeschlechtlich, transgender, transident***  
als so: transsexuell

Trans\* ist ein Adjektiv und da es bei trans\* nicht um eine sexuelle Orientierung oder Sexualität geht, sondern um Geschlechtlichkeit bzw. Geschlechtsidentität, wird der Begriff „Transsexualität” abgelehnt und zunehmend durch die anderen Begriffe ersetzt. Eine Ausnahme: Auch „transsexuell” kann eine Selbstbezeichnung sein, die man in diesem Fall respektieren sollte.   

**Besser so:** ***Geschlechtsangleichung***  
als so: Geschlechtsumwandlung, umoperieren lassen

Der Begriff „Geschlechtsumwandlung” soll Eingriffe bezeichnen, die den Körper in seiner Geschlechtlichkeit verändern. Dabei wird suggeriert, dass trans\* Menschen (erst) dadurch ihr Geschlecht „umwandeln”, d.h. jemand wäre demzufolge zum Beispiel mal eine Frau gewesen und sei jetzt ein Mann. Das ist aber falsch und entspricht auch nicht der Selbstwahrnehmung von trans\* Menschen. Zum einen ist Geschlecht mehr als Biologie und Körper. Zum anderen werden diese Eingriffe als Angleichungen an die Geschlechtsidentität erlebt. Der Körper wird verändert, die Geschlechtsidentität ist aber auch nach den Eingriffen die gleiche geblieben.   

**Besser so:** ***bei der Geburt als Mädchen eingeordnet oder dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet***  
als so: „als Frau geboren”, „biologische” Frau

Analog zu den Ausführungen beim Begriff „Geschlechtsangleichung” oder wie es auch Simone de Beauvoir schon sagte: „man wird nicht als Frau geboren, man wird es”. Mit der Formulierung wird suggeriert, dass ein trans\* Mann mal eine Frau war und gibt den Geschlechtsorganen die Definitionshoheit über das, was Geschlecht ist und ausmacht. Geschlecht ist aber mehr als Körper und Geschlechtsorgane. Ausschlaggebend ist die Geschlechtsidentität. Neugeborene werden bei der Geburt aufgrund der körperlichen Geschlechtsmerkmale einem Geschlecht zugeordnet. Für cisgeschlechtliche Menschen passt diese Zuordnung, für transgeschlechtliche Menschen nicht.   

**Besser so:** ***lebte lange als Mann***  
als so: war mal ein Mann

Ähnlich wie im Abschnitt davor, geht es um die Frage, was ausschlaggebend für das Geschlecht ist und sich mit dem Comingout als trans\* verändert hat. Eine trans\* Frau war nie ein Mann. Sie wurde bei der Geburt als solcher eingeordnet und hat vielleicht auch Jahrzehnte als Junge oder Mann gelebt. Aber eigentlich war sie immer eine Frau, sie hat es vielleicht lange niemandem erzählt und ihr Auftreten und Erscheinungsbild (Genderexpression) entsprach nicht ihrer weiblichen Geschlechtsidentität. Sie lebte also als Mann, auch wenn sie keiner war.

**Besser so:** ***Frauen, Männer und nicht-binäre Personen bzw. cisgeschlechtliche und transgeschlechtliche Frauen / Männer / Menschen***  
als so: Frauen, Männer und trans\* Personen

Trans\* Frauen sind auch Frauen, trans\* Männer sind auch Männer, damit sind sie auch in der Aufzählung Männer und Frauen enthalten und brauchen keine Extra-Nennung, die ihnen zudem implizit abspricht, „richtige” Frauen oder Männer zu sein. Soll etwa zwischen Männern unterschieden werden, die bereits bei der Geburt als männlich eingeordnet wurden, und denen, die nicht dem männlichen Geschlecht zugeordnet wurden, wäre die korrekte Verwendung cisgeschlechtliche und transgeschlechtliche Männer. Nicht alle Menschen sind Frauen oder Männer. Es gibt zum Beispiel nicht-binäre Menschen, die sich der vorherrschenden binären Geschlechternorm nicht zuordnen (lassen). Dafür wäre dann die Aufzählung Frauen, Männer und nicht-binäre Personen korrekt.

**Besser so:** ***Immer mehr Menschen finden im Begriff nicht-binär ihre Selbstbezeichnung.***  
als so: Nicht-Binär-Sein ist Trend

Nicht-binär ist ein Überbegriff für verschiedene Geschlechtsidentitäten auf dem Geschlechterspektrum. Nicht-binäre Menschen verorten sich selbst zwischen den binären Polen des geschlechtlichen Spektrums („männlich“/ „weiblich“) oder außerhalb davon. Vielfältige geschlechtliche Identitäten gab es schon immer, auch in der Steinzeit und in der frühen Bürgerrechtsbewegung für Lesben und Schwule. Der Begriff „Nicht-binär“ ist jedoch jünger. Die Selbstbezeichnungen von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt werden immer vielfältiger, sodass immer mehr Erfahrungen einen Namen finden. Das kann das Selbstbewusstsein von queeren Menschen stärken.

**Besser so:** ***Demonstration für die Rechte queerer Menschen***  
als so: schrille Schwulenparade

CSDs werden in vielen Berichten als „schrill“ beschrieben. Im Duden wird dieses Wort zum einen als „in unangenehmer Weise durchdringend hell, hoch und grell klingend” definiert, zum anderen als „auffallend, aus dem Rahmen fallend; ausgefallen; skurril.” Spätestens dann wird klar, dass dieses Wort eher negativ belegt ist und Abwehr hervorruft. Eher unpassend für die Beschreibung einer Demonstration für gleiche Rechte. Zudem demonstrieren beim CSD nicht nur schwule Männer, sondern auch lesbische, bisexuelle, queere oder nicht-binäre Menschen, die damit einfach ignoriert werden.

**Besser so: offen schwul**  
als so: bekennend schwul

Ein Bekenntnis ist dann angebracht, wenn man sich etwas eingesteht, eine Tat offen zugibt, sich als schuldig oder gläubig bekennt, Queerness ist nichts davon. Die Verwendung „bekennend schwul” zeugt vor allem von einem verkrampften Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und zwar bei der Person, die die Formulierung verwendet.

**Besser so:** ***offen lesbisch***  
als so: überzeugte Lesbe

„Überzeugte Lesbe" suggeriert, dass lesbische Frauen von ihrer Orientierung erst überzeugt werden müssten oder noch überzeugt werden könnten. Das ist nicht nur falsch, sondern kann Übergriffigkeit legitimieren. „Offen lesbisch" beschreibt hingegen das, was gemeint ist: Frauen, die selbstbewusst und geoutet lesbisch leben.

**Besser so:** ***Coming-out***  
als so: Outing

Auch wenn die Begriffe mittlerweile häufig synonym verwendet werden, unterscheiden sie sich. Coming-out beschreibt den Prozess, in dem eine Person sich selbst über ihr Geschlecht und/oder über ihre sexuelle Identität bewusst wird (inneres Coming-out) oder wenn sie beginnt, mit anderen darüber zu sprechen (äußeres Coming-out). Outing hingegen bedeutet, dass eine andere Person vor Menschen oder der Öffentlichkeit die sexuelle Orientierung oder das Geschlecht einer queeren Person öffentlich macht. Häufig passiert das gegen den Willen der Person und kann sie in Gefahr bringen. Wenn eine queere Person sich selbst dazu äußert, heißt es Coming-out. Geht es darum, dass eine andere Person das öffentlich macht, heißt es Outing.  

**Besser so:** ***bisexuell/ pansexuell, fühlt sich zu mehreren/ allen Geschlechtern hingezogen***  
als so: kann sich nicht zwischen Männern und Frauen entscheiden, hatte schonmal eine lesbische Phase

Sexuelle Orientierung ist keine „Entscheidung“, sondern eine Identität. Bisexuelle Menschen sind weder „unentschieden“, noch suchen sie sich das Beste aus „beiden Welten“, also der hetero- und homosexuellen, aus. Bisexualität ist etwas Ganzes, Eigenes und Gleichwertiges, wird jedoch durch die Gesellschaft, auch Teile der queeren Community und Medienberichterstattung oft unsichtbar gemacht.  

**Besser so:** ***asexuell***  
als so: sexuell unerfahren, Das Sexleben ist nicht normal

Es gibt Menschen, die keine sexuellen Erfahrungen haben, sie sich aber wünschen, aber auch Asexualität. Die Abwesenheit in den Fokus zu stellen, reduziert asexuelle Menschen auf ein vermeintliches Fehlen. Das greift zu kurz und reproduziert Vorurteile über asexuelle Menschen. „Asexuell“ ist die Selbstbezeichnung für Personen, die wenig oder keine sexuelle Anziehung verspüren. Das schließt jedoch romantische Beziehungen, emotionale Nähe oder Partner\*innenschaften nicht aus. Es handelt sich um eine eigene sexuelle Orientierung, die Respekt verdient.

Artikel in Zusammenarbeit mit [Leidmedien (Sozialheld\*innen)](https://leidmedien.de/), [LSVD+ Verband Queere Vielfalt, ](https://www.lsvd.de/de/home)[MaLisa Stiftung](https://malisastiftung.org/), [Pro Quote Medien](https://www.pro-quote.de/) und [Queer Media Society](https://www.queermediasociety.org/).

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#  *Formulierungshilfen:* Menschen mit Behinderung 

Unsere Formulierungshilfen helfen bei einer sensiblen Berichterstattung über Menschen mit Behinderung.

***Besser so:*** Person X sitzt im oder benutzt den Rollstuhl, fährt Rollstuhl, ist auf den Rollstuhl angewiesen oder ist im Rollstuhl unterwegs  
als so: Person X ist an den Rollstuhl gefesselt

***Besser so:*** Person X hat die Behinderung ABC oder lebt mit Krankheit ABC  
als so: Person X leidet an ABC

***Besser so:*** Mensch mit Behinderung oder behinderter Mensch  
als so: der/die Behinderte, die Behinderten

***Besser so:*** Behinderung, behindert   
als so: Handicap, gehandicapt

***Besser so:*** behindert  
als so: invalide, schwerbeschädigt

***Besser so:*** nichtbehindert vs. behindert  
als so: gesund oder normal vs. krank

***Besser so:*** mit der Behinderung leben  
als so: das Leben oder die Behinderung „meistern“

***Besser so:*** mit seiner\*ihrer Behinderung  
als so: trotz seiner\*ihrer Behinderung

***Besser so:*** sehbeeinträchtigt, sehbehindert  
als so: sehgeschädigt, Sehschwäche

***Besser so:*** taub, gehörlos, schwerhörig, hörbehindert, Gebärdensprache, Gebärdensprachdolmetscher\*in  
als so: taubstumm, hörgeschädigt, Zeichensprache, Gebärdendolmetscher\*in

***Besser so:*** Die Person ernst nehmen  
als so: Sorgenkind, Schützling, „Du“ statt „Sie“

***Besser so:*** Mensch mit Lernschwierigkeiten, kognitiv beeinträchtigt  
als so: geistige Behinderung, geistig behindert

***Besser so:*** Mensch mit Trisomie 21, Mensch mit Down-Syndrom  
als so: Mongoloismus, mongoloid, Downie

***Besser so*****:** Mensch mit Assistenzbedarf  
als so: Pflegefall

***Besser so:*** kleinwüchsiger Mensch  
als so: Zwerg, Liliputaner

***Besser so:*** Autist\*in  
als so: Mensch mit Autismus

***Besser so:*** psychisch beeinträchtigt, Psychiatrie-Erfahrene\*r  
als so: psychisch krank, psychisch gestört, geisteskrank

***Besser so:*** blinde Person   
als so: der/die Blinde

Artikel in Zusammenarbeit mit [Leidmedien (Sozialheld\*innen)](https://leidmedien.de/), [LSVD+ Verband queerer Vielfalt,](https://www.lsvd.de/de/home)[MaLisa Stiftung](https://malisastiftung.org/), [Pro Quote Medien](https://www.pro-quote.de/) und [Queer Media Society](https://www.queermediasociety.org/).

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# Checkliste für *genderbewusstes* Schreiben

Lange Zeit war es üblich, alles in der männlichen Form zu schreiben. Dann kamen der Schrägstrich und das dazwischen gestellte große I. Jetzt haben wir Gendersternchen, Gender-Gap und Gender-Doppelpunkt. Das klingt für manche verwirrend, ist aber in der Praxis ganz einfach. Mit etwas Kreativität und diesen Tipps fällt genderbewusstes Schreiben leicht.

**Konkret sein**  
Wer das Geschlecht der Person kennt, über die oder sie berichtet, kann dies auch ruhig nennen und mit korrekten Personenbezeichnungen arbeiten. Eine Journalistin ist weder ein Journalist, noch eine Journalist\*in. Besonders wichtig ist das bei Abbildungen auf Fotos oder Videomaterial.

**Weg vom Personalisieren**  
Die Tätigkeit nennen und nicht eine Person, die etwas tut. Gendersternchen, Binnen-I und Doppelnennungen braucht es dann nicht. Zum Beispiel „alle, die Moped fahren" statt „alle Mopedfahrer\*innen".

**Mit Partizipien arbeiten**  
Die Verwendung von Partizipien ist eine weitere Möglichkeit, Personenbezeichnungen zu umgehen. „Herausgegeben von" trifft die Sache und macht den „Herausgeber" überflüssig. „Geschrieben von" ersetzt den „Autor".

**Geschlechtsneutrale Oberbegriffe wählen**  
Die deutsche Sprache ist reich an Begriffen, die nicht auf ein bestimmtes Geschlecht festgelegt sind – am besten nutzen! Ein paar Beispiele:

\- Menschen und Leute  
\- Beschäftigte und Team  
\- Anwesende und Studierende  
\- Fach- und Lehrkräfte  
\- Eltern und Geschwister  
\- Medizinisches Personal  
\- Medienpersonal

**Relativsätze nutzen**  
Fahrradfahrer sollten einen Helm tragen. Fahrradfahrerinnen aber auch. Deshalb gleich formulieren: Wer Fahrrad fährt, sollte einen Helm tragen.

**Für die Zielgruppe schreiben**  
Genderzeichen wie den Genderstern nutzen, wenn es für die Menschen passt, die mit den eigenen Gedanken erreicht werden sollen – oder wenn es zum Medium passt.

**Vorsicht vor Doppelnennungen**  
Die Nennung der weiblichen und männlichen Form kann in einem längeren Text am Anfang vorkommen – und später dann vielleicht noch einmal, sofern diese Doppelnennungen passen. Aber Achtung: Doppelnennungen schließen Menschen jenseits der binären Geschlechternorm aus. Wer nur die männliche und weibliche Form nutzt, sollte sich auch sicher sein, dass nur Männer und Frauen gemeint sind.

**Rollenklischees hinterfragen**  
Wenn eine Doppelnennung zur Gruppe passt, die beschrieben wird, lassen sich damit Überraschungseffekte setzen: Chefärztinnen und Oberärzte oder Expertinnen und Laien.

**Auf den Lesefluss achten**  
Den Text schon mal laut vorlesen? Hört er sich durch das Gendern holprig an? Was gesagt werden soll, lässt sich sicher auch anders ausdrücken – einfach ausprobieren.

**Das generische Maskulinum vermeiden**  
Die Zeit der ausschließlich männlichen Formen ist vorbei. Denn zahlreiche Studien belegen: Bei einer männlichen Bezeichnung haben die meisten Menschen einen Mann vor Augen.

**Mit der Sprache spielen**  
Kreativ sein und verschiedene Wege ausprobieren, um herauszufinden, welcher Stil zum eigenen Publikum passt. Die eine richtige Art zu gendern gibt es nicht. Hauptsache, der Text zeigt, wer die Person ist, um die es geht.

Mehr Tipps und Tools zum Gendern gibt’s bei [Genderleicht.de](http://genderleicht.de)

Artikel in Zusammenarbeit mit [Leidmedien (Sozialheld\*innen)](https://leidmedien.de/), [LSVD+ Verband queerer Vielfalt, ](https://www.lsvd.de/de/home)[MaLisa Stiftung](https://malisastiftung.org/), [Pro Quote Medien](https://www.pro-quote.de/) und [Queer Media Society](https://www.queermediasociety.org/).

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# Formulierungshilfen: *Einwanderungsgesellschaft*

Begriffe prägen die Wahrnehmung. Journalist\*innen sollten bewusst und differenziert formulieren, um homogene Darstellungen zu vermeiden und die Vielschichtigkeit unserer Gesellschaft zu zeigen.

## Drei Begriffe aus unserem Glossar, die Medien ruhig *häufig verwenden* können

1. [***Einwanderungsgesellschaft***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderungsgesellschaft/) beschreibt Deutschland als Einwanderungsland: Menschen wandern ein und werden Teil der heimischen Bevölkerung. Da aber längst nicht alle, die kommen, ihr Leben lang bleiben (wollen) und außerdem viele [***Deutsche***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) ins Ausland ziehen, kann auch von einer Migrationsgesellschaft gesprochen werden.
2. [***Menschen aus Einwanderer\*innenfamilien***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-aus-eingewanderten-familien/) beschreibt keine statistische Größe, sondern das, worum es geht: um Menschen und ihre Familien, die eingewandert sind.
3. [***Antimuslimischer Rassismus***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antimuslimischer-rassismus/) bezeichnet die Diskriminierung von Menschen, die aufgrund ihrer tatsächlichen oder auch bloß zugeschriebenen Religionszugehörigkeit als [***Muslim\*innen***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) wahrgenommen werden. Im Vergleich zu den Begriffen [***Islamophobie***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamophobie/) oder [***Islamfeindlichkeit***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamfeindlichkeit/) verweist die Bezeichnung antimuslimischer Rassismus auf das tatsächliche Problem: eine rassistische Vorstellung von Muslim\*innen als homogene Gruppe, der bestimmte (zumeist negative) Eigenschaften zugewiesen werden und die als fremd eingeordnet wird.

## Drei Begriffe aus unserem Glossar, auf die Medien gern *verzichten* können

1. [***Clan-Kriminalität***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/clan-kriminalitaet/) ist ein stigmatisierender Begriff, weil damit ganze Familien, auch Kinder, Großeltern und andere Verwandte zu Kriminellen erklärt werden. Häufig knüpft er an kulturrassistische Vorstellungen an, etwa, dass alle [***Clan***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/clan/)-Mitglieder in archaischen Familienstrukturen leben. Alternativ kann man von organisierter Kriminalität oder von einer kriminellen [***Bande***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/banden/) sprechen, sofern die fachlichen Kriterien dafür tatsächlich erfüllt sind.
2. [***Flüchtlingskrise***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlingskrise/) ist ein häufig benutztes Schlagwort in der Asyldebatte. Es sagt aus, dass es eine Krise wegen [***geflüchteten Menschen***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) gäbe, und weist die Verantwortung den Schutzsuchenden zu, anstatt die Ursachen für Probleme z. B. im Versagen deutscher Politik oder Strukturen zu suchen. Entsprechend kann stattdessen auch von einer Krise der Asylpolitik oder neutraler von Fluchtmigration oder Fluchtbewegung die Rede sein.
3. [***Fremdenfeindlichkeit***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/auslaenderhass-fremdenfeindlichkeit/) ist als Synonym für Rassismus und rassistische Tatmotive ungenau, da es selten um tatsächliche Fremde wie etwa Tourist\*innen geht. Von der vermeintlichen „Fremdenfeindlichkeit“ sind oft [***deutsche***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) Staatsangehörige betroffen. Wer Angriffe auf [***BIPoC***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bipoc/) als „Fremdenfeindlichkeit“ oder „Ausländerhass“ bezeichnet, übernimmt die Sichtweise der rassistischen Täter\*innen. Präziser ist es, die Straftaten und Motive als rassistisch, rassistisch motiviert, rechtsextrem, rechtsterroristisch oder neonazistisch zu bezeichnen (siehe [***Hassverbrechen***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/hassverbrechen-hasskriminalitaet/), Hasskriminalität).

Unser [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar) bietet Orientierung für eine präzise und respektvolle Sprache in einer vielfältigen Gesellschaft. Es erklärt über 350 Begriffe im gesellschaftlichen Kontext und schlägt Alternativen vor. Entwickelt wurde es mit Fachleuten und Praktiker\*innen und wird immer wieder aktualisiert.

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools)
 3. [Für gute Berichterstattung](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung)
 4. [Checklisten und Datenbanken für gute Bilder](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder)

# Checklisten und Datenbanken für *gute* *Bilder*

Bilder prägen, wie wir die Welt sehen, und können Stereotype festigen, wenn sie unreflektiert eingesetzt werden. Unsere Checklisten und Hinweise helfen, Bildberichterstattung vielfältig, fair und diskriminierungsarm zu gestalten.

Inhaltsübersicht

1. [Checkliste für Fotograf\*innen](#checkliste-fuer-fotograf-innen)
2. [Vielfältige Bilderdatenbanken](#vielfaeltige-bilderdatenbanken)
3. [Checkliste für Bildredaktionen](#checkliste-fuer-bildredaktionen)

Bilder schaffen Wirklichkeit. Sie wirken unmittelbar, sind universell verständlich und zeigen dennoch immer nur einen Ausschnitt der Realität, der je nach Perspektive unterschiedlich konstruiert sein kann. Genau deshalb tragen alle, die Bilder produzieren oder auswählen, eine besondere Verantwortung.

In der medialen Praxis wird diese Verantwortung häufig nicht eingelöst: Menschen mit Behinderung erscheinen auf Fotos oft ausschließlich als Träger ihrer Behinderung. Berichte über Migration werden reflexartig mit Bildern von Frauen mit Kopftuch illustriert, sodass die tatsächliche Heterogenität migrantischer Gruppen unsichtbar bleibt. Und Fotos zu LGBTQIA+-Themen zeigen fast immer schwule Männerpaare, während lesbische, trans\*, bi- oder intersexuelle Menschen visuell kaum vorkommen.

Klischees und Sehgewohnheiten lassen sich durchbrechen, und zwar mit bewussten Entscheidungen bei Aufnahme und Bildauswahl. Die folgenden Checklisten richten sich an Fotograf\*innen und Bildredaktionen und bieten konkrete Leitfragen für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung.

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--- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für gute Berichterstattung](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung) 4. [Checklisten und Datenbanken für gute Bilder](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) # Checklisten und Datenbanken für *gute* *Bilder* Bilder prägen, wie wir die Welt sehen, und können Stereotype festigen, wenn sie unreflektiert eingesetzt werden. Unsere Checklisten und Hinweise helfen, Bildberichterstattung vielfältig, fair und diskriminierungsarm zu gestalten. Inhaltsübersicht 1. [Checkliste für Fotograf\*innen](#checkliste-fuer-fotograf-innen) 2. [Vielfältige Bilderdatenbanken](#vielfaeltige-bilderdatenbanken) 3. [Checkliste für Bildredaktionen](#checkliste-fuer-bildredaktionen) Bilder schaffen Wirklichkeit. Sie wirken unmittelbar, sind universell verständlich und zeigen dennoch immer nur einen Ausschnitt der Realität, der je nach Perspektive unterschiedlich konstruiert sein kann. Genau deshalb tragen alle, die Bilder produzieren oder auswählen, eine besondere Verantwortung. In der medialen Praxis wird diese Verantwortung häufig nicht eingelöst: Menschen mit Behinderung erscheinen auf Fotos oft ausschließlich als Träger ihrer Behinderung. Berichte über Migration werden reflexartig mit Bildern von Frauen mit Kopftuch illustriert, sodass die tatsächliche Heterogenität migrantischer Gruppen unsichtbar bleibt. Und Fotos zu LGBTQIA+-Themen zeigen fast immer schwule Männerpaare, während lesbische, trans\*, bi- oder intersexuelle Menschen visuell kaum vorkommen. Klischees und Sehgewohnheiten lassen sich durchbrechen, und zwar mit bewussten Entscheidungen bei Aufnahme und Bildauswahl. Die folgenden Checklisten richten sich an Fotograf\*innen und Bildredaktionen und bieten konkrete Leitfragen für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. --- ## Checkliste für *Fotograf\*innen* 1. **Werden Klischees reproduziert?** Bei der Bebilderung von marginalisierten Gruppen gilt: eigene Vorannahmen kritisch prüfen. Menschen nicht auf Symbole reduzieren, Alltag statt Symbolik zeigen und die Sehgewohnheiten der Rezipient\*innen auch einmal herausfordern. 2. **Werden die Protagonist\*innen ernst genommen?** Die Porträtierten sind Expert\*innen ihrer eigenen Lebensrealität und sollten mitentscheiden, wie sie dargestellt werden. Wenn möglich: Bilder gemeinsam sichten und die Perspektive der Abgebildeten respektieren. Leitfrage: Würde ich so fotografiert werden wollen? 3. **Wie können marginalisierte Gruppen fair dargestellt werden?** Porträtierte sollten in einer aktiven Rolle oder in Interaktion gezeigt werden, nicht als passives “Problemobjekt”. Nichts inszenieren, was nicht Teil der Realität ist, besonders in religiösen Räumen. 4. **Ist mit den abgebildeten Personen alles geklärt?** Bildrechte vorab besprechen und das Einverständnis für die weitere Verwendung einholen. Bei sensiblen Motiven: Kontext klären, Bildidee transparent machen und informierte Zustimmung sicherstellen. 5. **Werden die Fotos in einem angemessenen Kontext verwendet?** Falls die Bildredaktion ein Foto aus dem Zusammenhang reißt oder unangemessen einsetzt, kann und sollte darauf hingewiesen werden. 6. **Was gilt beim Verkauf an Bilddatenbanken?** Bilder möglichst präzise verschlagworten, damit sie auffindbar sind und passend für die Darstellung gesellschaftlicher Vielfalt eingesetzt werden können. --- ## Checkliste für *Bildredaktionen* 1. **Ist das Bild diskriminierend?** Gängige Fehler vermeiden: Frauen nur von hinten mit Kopftuch, nachgestellte Behinderungen durch Menschen ohne Behinderung, LGBTQIA+-Personen ausschließlich auf Christopher Street Days. Leitfrage: Verstärkt das Bild Vorurteile oder Wissen? 2. **Ist das Bild als Symbolbild geeignet?** Bilder, die Klischees reproduzieren, stark stereotypisierend sind und im schlimmsten Fall Vorurteile bekräftigen, sollten vermieden werden. Zeigt das Bild Alltag und Situation oder nur Symbolik? Ist ersichtlich, wer abgebildet ist und wo sich die Szene abspielt? 3. **Wird gesellschaftliche Vielfalt repräsentiert?** Allgemeine Themen wie Arbeit, Bildung, Familie oder Rente können auch mit Regenbogenfamilien, Menschen mit Migrationsgeschichte oder mit Behinderung bebildert werden. Unterschiedliche Generationen, Geschlechter und Identitäten sichtbar machen. 4. **Wird Mehrfachzugehörigkeit gezeigt?** Personen gehören immer mehreren Gruppen an. Die Frau mit Kopftuch kann Mechatronikerin und alleinerziehende Mutter sein, die Person im Rollstuhl Anwalt und transgeschlechtlich. Menschen als Individuen zeigen, nicht als Stellvertreter\*innen einer einzigen Gruppe. 5. **Aus welchem Kontext stammt das Bild?** Bei Agenturmaterial sollte der inhaltliche Zusammenhang von Bildern und Schlagwörtern vor der Verwendung immer geprüft werden, um herauszufinden, aus welchem Kontext das betreffende Bild stammt und ob es bei einer geplanten weiteren Verwendung problematisch sein könnte. 6. **Wann sollten Diversitätsmerkmale gezeigt werden, wann nicht?** Bilder sollten repräsentieren, anstatt zu markieren. Das heißt, gesellschaftliche Vielfalt sollte so dargestellt werden, wie sie auch tatsächlich ist. Wenn aber eine Person mit einem bestimmten Merkmal (z.B. Rollstuhl) für ein Kollektiv (z.B. alle Menschen mit Behinderung in Deutschland) steht, wird eher markiert, statt Vielfalt abzubilden. Im unserem Projekt **„Beyond the Frame"** entstanden über 180 Bilder, die Religion in Berlin jenseits von Stereotypen zeigen. Sie sind in der Datenbank Gesellschaftsbilder verfügbar, damit Redaktionen diskriminierungssensible Alternativen zu gängigen Religionsdarstellungen nutzen können. [Zu Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/) - © Ilona Scherer - © Loredana Zafisambondaoky - © Amelie John - © David Simon Groß - © Esra Shaiban - © Leander Louca - © Yasemin Yildirim - © Timur Vorkul ## Vielfältige Bilderdatenbanken 1. [**Gesellschaftsbilder**](http://www.gesellschaftsbilder.de/) ist eine Fotodatenbank für Redaktionen und Medienschaffende, die Bilder fernab von Klischees suchen. Besonders: Models und Fotograf*innen arbeiten eng zusammen – die Models entscheiden als Expert*innen selbst über Fragen der Repräsentation und Authentizität. 2. [**Die Lean In Collection**](https://leanin.org/getty) von Getty Images enthält nach eigener Auskunft über 10.000 Fotos mit selbstbewussten und erfolgreichen Frauen und Mädchen abseits der üblichen Klischees. 3. Die gemeinnützige Initiative [**Women Photograph**](https://www.womenphotograph.com/) will Frauen und nicht-binäre Menschen sichtbarer machen. Die Datenbank umfasst die Werke von über 1.000 unabhängigen Fotograf\*innen aus über 100 Ländern. 4. [**Diversity Photos**](https://diversityphotos.com/) bietet authentische Stockfotos mit dem Anspruch, echte Vielfalt abzubilden. Die Plattform kombiniert Aufnahmen echter Fotograf\*innen mit KI-gestützten Erweiterungen – ohne dabei die Urheberschaft zu verschleiern. Die Nutzung ist kostenpflichtig. 5. [**The Gender Spectrum Collection**](https://genderspectrum.vice.com/) des Vice Magazine bietet Stockfotos von trans\* und nicht-binären Models jenseits von Klischees. Die Fotos stehen unter einer Creative Commons-Lizenz, d.h. sie sind für nicht-kommerzielle Zwecke nutzbar, sofern die Bilder nicht verändert werden. 6. [**Age Without Limits**](https://www.agewithoutlimits.org/) ist eine britische Kampagne gegen Altersdiskriminierung und bietet eine kostenlose Bildbibliothek mit alterspositivem Bildmaterial, jenseits von Klischees über ältere Menschen. Die Fotos stehen zur redaktionellen Nutzung zur Verfügung. 7. **Amaro Foro e.V.** ist ein Berliner Verein, der sich für die Rechte von Sinti\*zze und Rom\*nja einsetzt. [Das Bildarchiv](https://amaroforo.de/media-image/) umfasst über 300 Fotos aus den Bereichen Bildungsarbeit, Roma-Selbstorganisation und Antiziganismusund steht ausschließlich für redaktionelle Zwecke zur Verfügung. 8. [**Disabled And Here Collection**](https://affecttheverb.com/collection/) ist eine von Menschen mit Behinderung geführte Initiative, die Stockbilder von BIPOC mit Behinderung bereitstellt. Diese Checkliste entstand 2018 im Rahmen eines Workshops der Neuen deutschen Medienmacher\*innen, organisiert gemeinsam mit den Sozialhelden e.V. und dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD).1. **Werden Klischees reproduziert?** Bei der Bebilderung von marginalisierten Gruppen gilt: eigene Vorannahmen kritisch prüfen. Menschen nicht auf Symbole reduzieren, Alltag statt Symbolik zeigen und die Sehgewohnheiten der Rezipient\*innen auch einmal herausfordern.
2. **Werden die Protagonist\*innen ernst genommen?** Die Porträtierten sind Expert\*innen ihrer eigenen Lebensrealität und sollten mitentscheiden, wie sie dargestellt werden. Wenn möglich: Bilder gemeinsam sichten und die Perspektive der Abgebildeten respektieren. Leitfrage: Würde ich so fotografiert werden wollen?
3. **Wie können marginalisierte Gruppen fair dargestellt werden?** Porträtierte sollten in einer aktiven Rolle oder in Interaktion gezeigt werden, nicht als passives “Problemobjekt”. Nichts inszenieren, was nicht Teil der Realität ist, besonders in religiösen Räumen.
4. **Ist mit den abgebildeten Personen alles geklärt?** Bildrechte vorab besprechen und das Einverständnis für die weitere Verwendung einholen. Bei sensiblen Motiven: Kontext klären, Bildidee transparent machen und informierte Zustimmung sicherstellen.
5. **Werden die Fotos in einem angemessenen Kontext verwendet?** Falls die Bildredaktion ein Foto aus dem Zusammenhang reißt oder unangemessen einsetzt, kann und sollte darauf hingewiesen werden.
6. **Was gilt beim Verkauf an Bilddatenbanken?** Bilder möglichst präzise verschlagworten, damit sie auffindbar sind und passend für die Darstellung gesellschaftlicher Vielfalt eingesetzt werden können.

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##  Checkliste für *Bildredaktionen*

1. **Ist das Bild diskriminierend?** Gängige Fehler vermeiden: Frauen nur von hinten mit Kopftuch, nachgestellte Behinderungen durch Menschen ohne Behinderung, LGBTQIA+-Personen ausschließlich auf Christopher Street Days. Leitfrage: Verstärkt das Bild Vorurteile oder Wissen?
2. **Ist das Bild als Symbolbild geeignet?** Bilder, die Klischees reproduzieren, stark stereotypisierend sind und im schlimmsten Fall Vorurteile bekräftigen, sollten vermieden werden. Zeigt das Bild Alltag und Situation oder nur Symbolik? Ist ersichtlich, wer abgebildet ist und wo sich die Szene abspielt?
3. **Wird gesellschaftliche Vielfalt repräsentiert?** Allgemeine Themen wie Arbeit, Bildung, Familie oder Rente können auch mit Regenbogenfamilien, Menschen mit Migrationsgeschichte oder mit Behinderung bebildert werden. Unterschiedliche Generationen, Geschlechter und Identitäten sichtbar machen.
4. **Wird Mehrfachzugehörigkeit gezeigt?** Personen gehören immer mehreren Gruppen an. Die Frau mit Kopftuch kann Mechatronikerin und alleinerziehende Mutter sein, die Person im Rollstuhl Anwalt und transgeschlechtlich. Menschen als Individuen zeigen, nicht als Stellvertreter\*innen einer einzigen Gruppe.
5. **Aus welchem Kontext stammt das Bild?** Bei Agenturmaterial sollte der inhaltliche Zusammenhang von Bildern und Schlagwörtern vor der Verwendung immer geprüft werden, um herauszufinden, aus welchem Kontext das betreffende Bild stammt und ob es bei einer geplanten weiteren Verwendung problematisch sein könnte.
6. **Wann sollten Diversitätsmerkmale gezeigt werden, wann nicht?** Bilder sollten repräsentieren, anstatt zu markieren. Das heißt, gesellschaftliche Vielfalt sollte so dargestellt werden, wie sie auch tatsächlich ist. Wenn aber eine Person mit einem bestimmten Merkmal (z.B. Rollstuhl) für ein Kollektiv (z.B. alle Menschen mit Behinderung in Deutschland) steht, wird eher markiert, statt Vielfalt abzubilden.

Im unserem Projekt **„Beyond the Frame"** entstanden über 180 Bilder, die Religion in Berlin jenseits von Stereotypen zeigen. Sie sind in der Datenbank Gesellschaftsbilder verfügbar, damit Redaktionen diskriminierungssensible Alternativen zu gängigen Religionsdarstellungen nutzen können. [Zu Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/)

- © Ilona Scherer
- © Loredana Zafisambondaoky
- © Amelie John
- © David Simon Groß
- © Esra Shaiban
- © Leander Louca
- © Yasemin Yildirim
- © Timur Vorkul

##  Vielfältige Bilderdatenbanken 

1. [**Gesellschaftsbilder**](http://www.gesellschaftsbilder.de/) ist eine Fotodatenbank für Redaktionen und Medienschaffende, die Bilder fernab von Klischees suchen. Besonders: Models und Fotograf*innen arbeiten eng zusammen – die Models entscheiden als Expert*innen selbst über Fragen der Repräsentation und Authentizität.
2. [**Die Lean In Collection**](https://leanin.org/getty) von Getty Images enthält nach eigener Auskunft über 10.000 Fotos mit selbstbewussten und erfolgreichen Frauen und Mädchen abseits der üblichen Klischees.
3. Die gemeinnützige Initiative [**Women Photograph**](https://www.womenphotograph.com/) will Frauen und nicht-binäre Menschen sichtbarer machen. Die Datenbank umfasst die Werke von über 1.000 unabhängigen Fotograf\*innen aus über 100 Ländern.
4. [**Diversity Photos**](https://diversityphotos.com/) bietet authentische Stockfotos mit dem Anspruch, echte Vielfalt abzubilden. Die Plattform kombiniert Aufnahmen echter Fotograf\*innen mit KI-gestützten Erweiterungen – ohne dabei die Urheberschaft zu verschleiern. Die Nutzung ist kostenpflichtig.
5. [**The Gender Spectrum Collection**](https://genderspectrum.vice.com/) des Vice Magazine bietet Stockfotos von trans\* und nicht-binären Models jenseits von Klischees. Die Fotos stehen unter einer Creative Commons-Lizenz, d.h. sie sind für nicht-kommerzielle Zwecke nutzbar, sofern die Bilder nicht verändert werden.
6. [**Age Without Limits**](https://www.agewithoutlimits.org/) ist eine britische Kampagne gegen Altersdiskriminierung und bietet eine kostenlose Bildbibliothek mit alterspositivem Bildmaterial, jenseits von Klischees über ältere Menschen. Die Fotos stehen zur redaktionellen Nutzung zur Verfügung.
7. **Amaro Foro e.V.** ist ein Berliner Verein, der sich für die Rechte von Sinti\*zze und Rom\*nja einsetzt. [Das Bildarchiv](https://amaroforo.de/media-image/) umfasst über 300 Fotos aus den Bereichen Bildungsarbeit, Roma-Selbstorganisation und Antiziganismusund steht ausschließlich für redaktionelle Zwecke zur Verfügung.
8. [**Disabled And Here Collection**](https://affecttheverb.com/collection/) ist eine von Menschen mit Behinderung geführte Initiative, die Stockbilder von BIPOC mit Behinderung bereitstellt.

Diese Checkliste entstand 2018 im Rahmen eines Workshops der Neuen deutschen Medienmacher\*innen, organisiert gemeinsam mit den Sozialhelden e.V. und dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD).

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#  Tipps zur *Migrationsberichterstattung* 

Unser Leitfaden zeigt auf, wie Journalist\*innen Migration und die Einwanderungsgesellschaft gerecht abbilden können.

Die deutsche Medienlandschaft zeigt noch immer große Lücken, wenn es darum geht, die Vielstimmigkeit unserer Gesellschaft abzubilden. Dabei ist es gerade die Aufgabe des Journalismus, Realität differenziert und wahrheitsgetreu zu spiegeln – nicht nur für einige, sondern für alle.

Doch die Berichterstattung ist oft einseitig, Menschen mit Migrationsgeschichte und Angehörige von Minderheiten werden bestenfalls als Randfiguren oder Stereotype dargestellt. Unsere Empfehlungen zeigen Wege auf, wie Journalist\*innen endlich Narrative hinterfragen und neue Ansätze finden können, die unsere Gesellschaft realistisch und respektvoll darstellen.

**Betroffene zu Wort kommen lassen** Persönliche Geschichten und Perspektiven von Betroffenen rechter, antisemitischer und rassistischer Gewalt sind oft unterrepräsentiert. Anstatt sich auf populistische Forderungen einzelner Politiker\*innen zu konzentrieren, sollten Journalist\*innen Betroffene selbst zu Wort kommen lassen und die Ursachen und Geschichte ihrer Flucht beleuchten. Diese persönliche Ebene schafft nicht nur Empathie, sondern trägt auch maßgeblich dazu bei, Vorurteile abzubauen und ein tieferes Verständnis für die komplexen Herausforderungen von Migration zu fördern.  

**Auf Fakten setzen** Die Zahl der rechtsextrem motivierten Straftaten gegen Geflüchtete ist laut [Bundesinnenministerium](https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2024/05/bka-pmk-2023-pm.html) 2023 um 75% gestiegen, was zeigt, wie gefährlich Falschinformationen und Hassrede in der Asyldebatte sind. Journalist\*innen sollten wachsam sein, wenn in der Berichterstattung über Flucht und Migration Grundrechte infrage gestellt oder zur Gewalt aufgerufen wird. Anstatt solche Forderungen unkritisch wiederzugeben, ist es ihre Aufgabe, diese Entwicklungen klar einzuordnen und auf die grundgesetzwidrigen Implikationen hinzuweisen. Durch die Zusammenarbeit mit Asylrechtsexpert\*innen können Medien die Debatten versachlichen und juristisch fundierte Perspektiven bieten, um den öffentlichen Diskurs auf Basis von Fakten und Rechtsstaatlichkeit zu führen. Polarisierende und aufgebauschte Themen auf Kosten von Minderheiten sollten vermieden werden. Zur Unterstützung haben die Neuen deutschen Medienmacher\*innen weit verbreitete falsche Narrative über Migration zusammengefasst und mit Fakten widerlegt.   

[Desinformationen über *Migration*](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration)  

**Nuancierte Einblicke bieten** Statt Migration einseitig als Problem darzustellen, braucht es Geschichten, die Vielfalt und Normalität betonen. Stereotype führen nur zu verzerrten Bildern, die echte Vielfalt verschleiern.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Medien häufig eine übermäßig negative Berichterstattung über Migration pflegen. Zwischen 2016 und 2020 dominierten negative Themen wie Terrorismus und Kriminalität die Berichterstattung, während positive oder neutrale Geschichten seltener waren. Die [Studie](https://presse.uni-mainz.de/medien-berichten-deutlich-negativer-ueber-gefluechtete-als-im-jahr-2015/) zeigte, dass in nur 3% der Medienberichterstattung über Migration auf Straftaten gegen Geflüchtete eingegangen wurde, während 13% über Kriminalität von Geflüchteten berichteten. Darüber hinaus zeigt eine weitere [Studie](https://neuemedienmacher.de/aktuelles/beitrag/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-laeuft/) im Jahr 2024, dass ein Großteil der Berichterstattung über den Islam und Muslim\*innen auf Negativthemen wie Terrorismus und Sicherheit fokussiert ist (86% bei ARD-Beiträgen). Um die Vielfalt und Realität des muslimischen Lebens in den Fokus zu rücken, sollten Journalistinnen mehr konstruktive und positive Aspekte aufgreifen. Eine ausgewogene Darstellung kann helfen, Stereotype abzubauen und ein differenziertes Bild der muslimischen Gemeinschaft zu vermitteln.  

**Sprache bewusst einsetzen** Begriffe prägen die Wahrnehmung. Journalist\*innen sollten bewusst und differenziert formulieren, um homogene Darstellungen zu vermeiden und die Vielschichtigkeit unserer Gesellschaft zu zeigen. Nicht selten passiert es aber, dass beispielsweise Begriffe wie »Zuwanderung« und »Einwanderung« in einem Beitrag als Synonyme verwendet werden. Die deutsche Gesellschaft hat sich verändert, sie ist vielfältiger geworden. Das sollte sich in der Berichterstattung wiederfinden. Gleichzeitig müssen Journalist\*innen oft vereinfachen, um komplizierte Sachverhalte kurz und verständlich darzustellen. Manchmal führt das zu einem Dilemma: Wie beschreibe ich die Gruppe, der jemand angehört? Wie beschreibe ich die anderen? Und wo ist diese Trennung wirklich nötig? Zunächst ist es sinnvoll, die Protagonist\*innen zu fragen, wie sie sich selbst nennen würden. Vertreter\*innen von strukturell benachteiligten Gruppen wissen am besten, wie sie bezeichnet werden wollen. Das ist allerdings nicht immer möglich. Zudem kann man bei der Beschreibung von Gruppen nicht davon ausgehen, dass alle dieselbe Präferenz haben. Bei einer allgemeinen Bezeichnung für Eingewanderte und ihre Nachkommen läuft man Gefahr, das Bild einer homogenen Gruppe zu erzeugen. Menschen mit Migrationsgeschichte sind jedoch keineswegs homogen: Aussiedler\*innen haben in der Regel mit Geflüchteten aus dem Libanon so wenig gemeinsam wie kemalistische Türk\*innen mit kurdischen Feminist\*innen. Dennoch ist es in der Berichterstattung manchmal nötig, eine Gruppe pauschal zu benennen. Die vorliegenden Erläuterungen dienen der Präzisierung von Begriffen und bieten praktische Vorschläge für die differenzierte Bezeichnung von Minderheiten, der Mehrheit und natürlich auch von beiden.   

Seit 2014 veröffentlichen die Neuen deutschen Medienmacher\*innen ein Glossar mit Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternativen Begriffen für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft.  

[NdM Glossar für sensible Sprache](https://www.neuemedienmacher.de/glossar)  

**Geeignete Bilder wählen** Bilder schaffen Wirklichkeit. Medien müssen stereotype Darstellungen vermeiden und stattdessen visuelle Narrative bieten, die die Vielfalt und Würde der Betroffenen respektieren.

Muslim\*innen werden zudem häufig durch Bilder wie "Sicherheitsrisiko" oder "kulturelle Herausforderung" dargestellt, oft durch stereotype visuelle Merkmale wie das Kopftuch. Mit der Art und Weise wie sie Menschen, Situationen und Dinge darstellen, schaffen Bilder Wirklichkeit. Unsere Wahrnehmung gesellschaftlicher Realität hängt stark von den Fotos und Videos ab, die wir täglich zu sehen bekommen – besonders dann, wenn es um Menschen mit Diskriminierungserfahrungen geht. Fotos sind keine neutrale oder objektive Abbildung der Realität, vielmehr konstruieren sie diese. Unkommentiert, spiegeln sie deutlich die Macht- und Herrschaftsverhältnisse unserer Gesellschaft wider.  

**Kontext bieten** Themen wie Antisemitismus, Asylrecht, Kriminalität – getrennt betrachten, statt vermischen. Ein präziser Umgang mit Themen verhindert populistische Drohszenarien und stärkt den sachlichen Diskurs.

Eine sachliche und differenzierte Berichterstattung hilft dabei, diffuse Bedrohungsszenarien, wie zum Thema Messerkriminalität und Migration, zu vermeiden, die oft rassistisch konnotiert und von rechtspopulistischen Kräften instrumentalisiert werden. Durch präzise Einordnung und Faktenorientierung können Medien dazu beitragen, ein differenziertes Bild von Migration und der Einwanderungsgesellschaft zu vermitteln und so zur Versachlichung des öffentlichen Diskurses beitragen.  

**Kontinuierlich berichten** Migration ist kein Krisenthema. Nur eine regelmäßige Berichterstattung kann das vollständige Bild von Migrant\*innen zeichnen.

Wie eine [Studie](https://www.polkom.ifp.uni-mainz.de/files/2024/01/pm_perspektivenvielfalt.pdf) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2024 zeigt, bleiben die langfristigen Herausforderungen und Erfolge von Migrant\*innen oft unerwähnt. Eine kontinuierliche Berichterstattung würde helfen, ein vollständigeres Bild zu zeichnen.  

**Fundierte Berichterstattung fördern** Während Meinungsbeiträge wichtig bleiben, sollte der Fokus verstärkt auf fundierten Recherchen und noch nicht ausreichend behandelten Themen in Bezug auf Migration und Einwanderungsgesellschaft liegen. Es gibt viele unbeachtete Aspekte, die sorgfältiger Analyse und Berichterstattung bedürfen.  

**Kritisch gegenüber Behörden bleiben** In der Berichterstattung, insbesondere bei Themen wie Rassismus, sollten Journalist\*innen Sicherheitsbehörden nicht unkritisch behandeln. Laut einer [Studie](https://duepublico2.uni-due.de/receive/duepublico_mods_00075438) der Uni Duisburg-Essen 2022 sind rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle. Aufgabe von Journalismus ist es, die Komplexität von Polizeiarbeit sichtbar zu machen und somit auch Missstände aufzudecken.  

**Selbstkritik üben** Auch Medien machen Fehler. Echte Reflexion und Auseinandersetzung mit eigenen rassistischen Mustern sind überfällig, um Vielfalt glaubwürdig zu vertreten. National Geographic hat beispielsweise im Jahr 2018 einen unabhängigen Historiker damit beauftragt, die eigene, über hundert Jahre andauernde Berichterstattung auf Rassismus zu untersuchen. Die Ergebnisse waren erschütternd. Die Zeitschrift veröffentlichte sie unter der Überschrift „[For Decades, Our Coverage Was Racist. To Rise Above Our Past, We Must Acknowledge It](https://www.nationalgeographic.com/magazine/article/from-the-editor-race-racism-history)

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# Tipps zum Thema *Gewalt gegen Frauen*

Wie über Gewalt gegen Frauen berichtet wird, hat Folgen – für Betroffene, für die gesellschaftliche Wahrnehmung des Problems und für das Vertrauen in den Journalismus.

Eine retraumatisierende, voyeuristische oder verharmlosende Berichterstattung kann Schaden anrichten. Eine sensible, differenzierte kann dazu beitragen, Gewalt sichtbar zu machen, Betroffene zu stärken und Hilfsangebote bekannter zu machen. Diese Sammlung bietet Orientierung für den journalistischen Alltag  

**Leitfaden: Berichten über Femizide** Eine Initiative von Investigativjournalistinnen hat den [Leitfaden Kein Familiendrama: Berichterstattung über Femizide und der Umgang mit Überlebenden und Angehörigen](https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/kein-familiendrama-berichterstattung-ueber-femizide-und-der-umgang-mit-ueberlebenden-und-angehoerigen/) entwickelt. Veröffentlicht im Fachmagazin *journalist*.  
Ergänzend dazu hat das Global Investigative Journalism Network (GIJN) einen [Recherche-Guide](https://netzwerkrecherche.org/blog/zu-femiziden-recherchieren/) speziell für Journalist\*innen veröffentlicht, die zu Femiziden arbeiten wollen – auch auf Deutsch verfügbar.  

**Tipps für die Berichterstattung über geschlechtsspezifische Gewalt** Der bff – Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe hat Hinweise und [Tipps für Medien zur Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen und Kinder](https://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/journalismus-229/viele-journalisten-gehen-einer-lauten-minderheit-auf-den-leim-969289/) zusammengestellt. Das Dokument behandelt Sprache, Bildauswahl, den Umgang mit Betroffenen und häufige Klischees – von der Täter-Opfer-Umkehr bis zur Symbolbildsprache dunkler Gassen.   

**Betroffenensensible Berichterstattung über sexuellen Kindesmissbrauch** Die Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) stellt [Tipps für Medien zur betroffenensensiblen Berichterstattung](https://beauftragte-missbrauch.de/presse/tipps-fuer-medien-fuer-eine-betroffenensensible-berichterstattung) bereit, inklusive konkreter Hinweise für Interviews und den Umgang mit traumatisierten Gesprächspartner\*innen. Das Angebot umfasst auch Stockfotos zum Themenfeld, die Klischeebilder ersetzen können.  

**Studie: Berichterstattung über Gewalt gegen Frauen** Die Otto-Brenner-Stiftung hat 2021 eine [Studie](https://archiv.otto-brenner-stiftung.de/tragische-einzelfaelle/) zur medialen Darstellung von Gewalt gegen Frauen veröffentlicht. Mit einer systematischen Analyse von Sprache, Framing und blinden Flecken in deutschen Medien.   

**Redaktionelle Selbstreflexion: RTVE als Vorbild** Der spanische öffentlich-rechtliche Rundfunk RTVE bietet seinen Redaktionen seit Jahren Workshops, Fortbildungen und ein internes Regelwerk zur genderbewussten Berichterstattung und zum Umgang mit geschlechtsspezifischer Gewalt. Der [„Equality Guide"](https://www.rtve.es/contenidos/instituto/Guia-Igualdad-ingles.pdf) – auf Englisch verfügbar – enthält ein eigenes Kapitel zu diesem Thema und kann als Modell für eigene redaktionelle Leitlinien dienen.  

**Alternativen zu Klischeefotos** Studierende der Neuen Schule für Fotografie Berlin haben in Kooperation mit dem Netzwerk der brandenburgischen Frauenhäuser [differenzierte Fotoarbeiten](https://www.flickr.com/photos/198188483@N08/albums/72177720307558881/) entwickelt, die häusliche Gewalt als strukturelles Problem sichtbar machen, ohne zu stigmatisieren oder zu voyeurisieren. Eine Alternative zu den üblichen Stockbild-Klischees.

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# Checkliste: *Klischees* erkennen, *Perspektiven* prüfen

Wer weniger einseitig berichten und vielfältige Positionen, Blickwinkel und Themen berücksichtigen will, kann sich bei der journalistischen Arbeit regelmäßig die folgenden Fragen stellen

### Was ist meine *persönliche Einstellung* zum Thema?

Journalismus ist keine Nachrichtenmaschine. Der eigene Blick – geprägt durch Herkunft, Erfahrungen, Redaktionskultur – wirkt bereits bei der Entscheidung mit, was als berichtenswert gilt. Wer die eigene Perspektive für allgemeingültig hält, ist ihr am stärksten ausgeliefert.

### Bilde ich die *Bandbreite der Positionen* ab?

Journalismus neigt zur Vereinfachung: zwei Seiten, ein Konflikt. Doch die Realität bietet mehr. Ein Gespräch mit Fachleuten kann die eigene Einordnung korrigieren. Wenn in der Redaktion niemand ist, der auf andere Perspektiven aufmerksam machen kann, sollte das benannt werden und sich etwas ändern.

### Kommen *Betroffene* zu Wort?

Über Rassismus reden, ohne Betroffene zu befragen. Über Barrierefreiheit schreiben, ohne Menschen mit Behinderung zu fragen. Das kommt immer noch vor. Manche Gruppen haben keine Pressestelle und keine Ressourcen für professionelle Öffentlichkeitsarbeit – das ist ein erschwerender Umstand, aber keine Ausrede.

### Nehme ich unbemerkt die *Täter\*innenperspektive* ein?

In der Berichterstattung über Hasskriminalität passiert es regelmäßig, dass implizit das Verhalten der Opfer zur Erklärung herangezogen wird. Ein schwules Paar wurde nicht angegriffen, „weil sie sich küssten". Eine Frau wurde nicht ermordet, „weil sie sich trennen wollte". Menschen werden Opfer von Gewalt aufgrund homofeindlicher, misogyner oder antisemitischer Einstellungen der Täter\*innen. Überschriften wie „Sie musste sterben, weil sie ein Kopftuch trug“ nehmen ausschließlich die Sicht der Täter\*innen ein.

### Hinterfrage ich *Klischees*?

Handelt die Geschichte wirklich von „arabischen Großfamilien" oder waren es drei Menschen in Neukölln? Leiden Menschen mit Behinderung tatsächlich immer „unter ihrem Schicksal"? Gibt es Karrierefrauen, aber keine Karrieremänner? Klischees sind resistent, auch gegenüber Journalist\*innen, die es besser wissen wollen.

### Gehe ich *Populist\*innen* auf den Leim?

Das Verbreiten von Klischees und Unwahrheiten ist der erste Schritt, um gesellschaftliche Stimmungen und Debatten zu erzeugen, die nichts mit der Realität zu tun haben. Das macht es umso wichtiger zu fragen: Ist dieser Aufreger wirklich relevant oder wurde er gezielt platziert? Hat die Gender-Professorin tatsächlich ein Sprechverbot gefordert oder hat jemand ihren Vorschlag zugespitzt? Provokation ist eine Strategie. Nicht darauf hereinzufallen, ist Handwerk.

### *Polarisiere* ich unnötig?

Journalismus muss verständlich sein, aber nicht vereinfachend. Themen wie Flucht und Migration, die Ursachen urbaner Kriminalität, die vielfältigen Versuche, unsere Sprache geschlechtergerecht zu machen oder nicht-binäre Identitäten sind nunmal komplex. Monokausale Erklärungen und undifferenzierte Unterscheidungen zwischen gut und böse führen fast immer in die Irre. Das lässt sich dem Publikum auch so sagen.

### *Normalisiere* ich antidemokratische Positionen?

Fragen wie „Sollen wir Flüchtlinge im Mittelmeer retten?”, „Sind gleichgeschlechtliche Eltern gefährlich für Kinder?” oder „Gehört der Islam zu Deutschland?” zielen bewusst darauf ab, ohnehin schon ausgegrenzte Gruppen weiter zu marginalisieren und unter dem Vorwand der „Debatte” Unsagbares als legitime Position erscheinen zu lassen. Perspektiven- und Debattenvielfalt ist wichtig. Sie hat aber auch ihre Grenzen und die stehen im Grundgesetz.

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# Checkliste: *Wen* lasse ich zu Wort kommen?

Vielfältige Stimmen finden sich nicht von selbst. Diese drei Fragen helfen dabei, sie systematisch in den Redaktionsalltag zu integrieren.

### Nach *welchen Kriterien* wurden die Protagonist\*innen ausgesucht?

Bei der Auswahl von Protagonist\*innen, Expert\*innen und anderen Akteur\*innen spielen viele unbewusste Faktoren eine Rolle. Wird weiterhin nur in der Redaktionskontaktliste nachgeschlagen oder werden bewusst neue Stimmen recherchiert? Zählt die größte Expertise oder die Zuverlässigkeit beim Rückruf? Die beste Story oder die, die am besten zur vorhandenen Erzählung passt?

### Werden *vielfältige* Meinungen und Menschen abgebildet?

Manche gesellschaftlichen Gruppen kommen kaum zu Wort, während andere Positionen und Personen omnipräsent sind. Bildet die Auswahl von Protagonist\*innen, Expert\*innen oder Panelist\*innen die Realität eines Einwanderungslandes ab? Diese Frage sollte bei jeder Zusammenstellung mitgedacht werden.

### Wer kommt *womit, wie oft, wie lang und wann* zu Wort?

Medienschaffende sollten selbstkritisch prüfen, wie viel Raum verschiedene Menschen im Beitrag einnehmen. Haben unterschiedliche Akteur\*innen ähnlich viel Platz für ihre Argumente oder dominiert eine Perspektive, auch wenn kurz eine Gegenmeinung auftaucht? Werden demokratiefeindliche Positionen mit legitimen menschenrechtlichen Anliegen gleichgestellt? Wer spricht zuerst, wer bekommt das letzte Wort und was bleibt am Ende hängen?

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### Unsere Tipps: 

Der [Mediendienst Integration](https://mediendienst-integration.de/) vermittelt kostenlos Expert\*innen aus Wissenschaft und Praxis – innerhalb von 30 Minuten, auf Basis einer Datenbank mit über 1.800 Fachleuten. Der Service richtet sich ausschließlich an Journalist\*innen. +49 30 200 764 80 · mail@mediendienst-integration.de

[Vielfaltfinder.de](http://www.vielfaltfinder.de) ist eine kostenfreie Expert\*innendatenbank für Medienschaffende. Hunderte von Fachleuten aller Wissensgebiete spiegeln die diversesten Expertisen Deutschlands wider.

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# 50:50 *The* *Equality* *Project*

Wie gerechtere Repräsentation gelingen kann.

Das 50:50 Equality Project wurde in der Londoner Nachrichtenredaktion der BBC gegründet. Sie verfolgt das Ziel, die BBC und Organisationen weltweit dazu zu inspirieren, Journalismus und Medieninhalte zu schaffen, die unsere Welt fair widerspiegeln.

Mit der sogenannten 50:50-Methode hat die BBC bemerkenswert schnell Fortschritte bei der Repräsentation von Frauen erzielt. Inzwischen wird damit auch die bessere Repräsentation anderer marginalisierter Gruppen erreicht.

## So funktioniert die „50:50“-Methode 

1. Redaktionen zählen die Anzahl der Personen, die bspw. in einer Nachrichtensendung oder in einem Zeitungsressort vorkommen und auf die sie Einfluss haben.
2. Auf Grundlage der Gesamtzahl setzen sie ihre Ziele: zum Beispiel 50% Frauen, 30% BIPoC, 10% Menschen mit Behinderung etc.
3. Für jede Sendung und jede Ausgabe werden Daten, also vorkommende Personen im medialen Produkt von Redakteur\*innen selbst gezählt. Sind Personen nicht eindeutig zuzuordnen, gilt immer die Wahrnehmung des Publikums.
4. Die Ergebnisse werden für alle in der Redaktion transparent und nachvollziehbar gemacht. Sie werden untereinander diskutiert und einmal monatlich fürs ganze Haus veröffentlicht.

## Die *Vorteile* von „50:50“: 

1. Die Methode ist übertragbar auf alle Themen und Abteilungen: von der Social-Media-Redaktion bis zum Rundfunkorchester.
2. Redaktionen nehmen freiwillig teil und jede kann allein und unabhängig 50:50 anwenden, auch ganz ohne Beteiligung anderer im Haus.
3. „50:50" kostet nichts, außer etwas Zeit aller Redakteur\*innen.
4. Im Zählprozess und durch die Ergebnisse wird direkt bei allen Teilnehmenden und in der ganzen Redaktion das Bewusstsein für fehlende Diversität geschärft.
5. Die BBC hat gemessen, dass mit „50:50“ nicht nur mehr unterrepräsentierte Gruppen ins Programm kommen, sondern auch mehr neue vielfältige Geschichten. Und das bringt mehr zufriedenes, ganz neues und auch jüngeres Publikum.

Ausführliche Informationen [50:50 The Equality Project](https://www.bbc.com/5050/)

Inzwischen haben sich über 100 Organisationen in 26 Ländern dem Projekt angeschlossen.1 Auch in Deutschland greifen mehrere ARD-Landesrundfunkanstalten seit 2022 auf das Tool zurück. So gibt der NDR an, den Frauenanteil im Programm seitdem auf 45 Prozent gesteigert zu haben.2 Der Spiegel geht noch einen Schritt weiter und testet ein eigenes, KI-gestütztes Gender-Equality-Tool, das Geschlechterverhältnisse in Echtzeit über Texte, Videos, Podcasts und Social-Media-Posts hinweg misst – mit ersten nachweisbaren Erfolgen, auch wenn die Einführung in allen Ressorts noch aussteht.3

1. https://www.bbc.co.uk/5050/partners/home/de/
2. https://www.ndr.de/der\_ndr/unternehmen/5050-Challenge-der-BBC,bbcchallenge100.html
3. https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/das-ende-der-vielfalt/

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#  Wissen & Tools für *gute Berichterstattung* 

Wir machen Vielfalt sichtbar und unterstützen Medienschaffende dabei, neue Perspektiven einzunehmen und marginalisierte Stimmen in die öffentliche Debatte zu bringen. Damit Journalismus die Gesellschaft präzise, sensibel und vielfältig abbildet, haben wir hier Formulierungshilfen und Checklisten zusammengestellt. 

- [## Glossar Über 350 Begriffe für sensible Sprache in einer vielfältigen Gesellschaft](https://www.neuemedienmacher.de/glossar)
- [## Empfehlungen für sensible Sprache Mit Beispielen zu Einwanderungsgesellschaft, LGBTQIA+ und Menschen mit Behinderung](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-formulierungshilfen-für-sensible-sprache)
- [## Empfehlungen für mehr Stimmen und Perspektiven Berichten für die ganze Gesellschaft](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-für-mehr-stimmen-und-perspektiven)
- [## Checklisten und Datenbanken für gute Bilder Für Bilder, die die ganze Gesellschaft zeigen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder)

##  Das war *noch nicht alles*! 

Unter **Wissen & Tools** gibt es noch mehr Tipps von uns – für gute Berichterstattung, gegen Hass im Netz und Desinformation und für das Empowerment von Journalist\*innen.

[Weiter entdecken](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 

##  Weiteres zum Thema *Gute Berichterstattung*  

[Artikel vom 16.07.2026 ### Diskriminerungssensibler Sportjournalismus: Vier Tipps nach sechs Wochen WM-Berichterstattung Unsere wichtigsten Analysen und Tipps für einen diskriminierungssensiblen Sportjournalismus. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/diskriminerungssensibler-sportjournalismus-vier-tipps-nach-sechs-wochen-wm-berichterstattung) [Artikel vom 13.07.2026 ### Nachgefragt: Katja Musafiri, über journalistische Verantwortung im Community Management Warum sollten Redaktionen Community Management ernster nehmen? Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/nachgefragt-katja-musafiri-ueber-journalistische-verantwortung-im-community-management) [Termin am 08.09.2026 ### Workshop: Grundlagen der Datenüberprüfung für Journalist\*innen Zahlen lügen nicht – aber sie können täuschen. Lerne, Statistiken und Daten in der Berichterstattung zu prüfen und kritisch zu hinterfragen. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/workshop-grundlagen-der-datenueberpruefung-fuer-journalisten) 

[Alle anzeigen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 

##  Wir schaffen *Wissen* 

Verschaff uns Sicherheit

[Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533)

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#  Wissen & Tools gegen *Desinformationen* 

Desinformationen bedrohen den demokratischen Diskurs. Wir erklären Begriffe, analysieren verbreitete migrationsfeindliche Narrative und zeigen, wie Medienschaffende faktenbasiert dagegen halten. Denn wer Desinformationen erkennt und benennt, kann sie widerlegen. 

- [## Begriffserklärungen Desinformation, Fehlinformation, Fake News – was ist was?](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/begriffserklärungen)
- [## Desinformationen über Migration Wie sie funktionieren und was ihnen entgegensteht](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration)
- [## Desinformationen und Journalismus Fakten schützen, Demokratie stärken](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformation-und-journalismus)

##  Das war *noch nicht alles*! 

Unter **Wissen & Tools** gibt es noch mehr Tipps von uns – für gute Berichterstattung, gegen Hass im Netz und Desinformation und für das Empowerment von Journalist\*innen.

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##  Weiteres zum Thema *Desinformation* 

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Hinter den Neuen deutschen Medienmacher*innen stehen Menschen, die Journalismus als gesellschaftliche Verantwortung verstehen. Unser Team vereint vielfältige Perspektiven, Erfahrungen und Hintergründe, weil wir überzeugt sind: Wer Vielfalt einfordert, muss sie auch leben. 

Geschäftsführung  Elena Kountidou (sie/ihr) Geschäftsführerin 

Jannice Beckschebe (sie/ihr) stellv. Geschäftsführerin 

Unser Team  Anna (sie/ihr) Projektleitung, NRW@Mentoring 

David (er/ihn) Projektleitung, BetterPost als Teil von toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation 

Eren Projektleitung, Voices of Faith 

Judith (sie/ihr) stellv. Projektleitung, BetterPost als Teil von toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation 

Katja (sie/ihr) Projektmitarbeit, Verwaltung 

Maya (sie/ihr) Social-Media-Redaktion 

Melis (sie/ihr) Projektmitarbeit, BetterPost als Teil von toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation 

Rebecca (sie/ihr) Leitung Projektentwicklung und Netzwerk

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#  Medienlandschaft 

Der deutsche Medienmarkt ist dezentral und vielfältig: Presse, Rundfunk und Online. Wer hier arbeiten will, muss wissen, wie Redaktionen aufgebaut sind, wen man ansprechen sollte und wie man ein Thema überzeugend anbietet. Unser Überblick für den erfolgreichen Einstieg.

Inhaltsübersicht

1. [Wie der deutsche Medienmarkt aufgebaut ist](#wie-der-deutsche-medienmarkt-aufgebaut-ist)
2. [Wie Redaktionen arbeiten](#wie-redaktionen-arbeiten)
3. [Wie Du ein gutes Exposé schreibst](#wie-du-ein-gutes-expose-schreibst)
4. [Lohnt es sich, ein Praktikum oder ein Volontariat zu machen?](#lohnt-es-sich-ein-praktikum-oder-ein-volontariat-zu-machen)

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[Wie Du ein gutes Exposé schreibst](#wie-du-ein-gutes-expose-schreibst) 4. [Lohnt es sich, ein Praktikum oder ein Volontariat zu machen?](#lohnt-es-sich-ein-praktikum-oder-ein-volontariat-zu-machen) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. [Medienlandschaft](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/medienlandschaft) # Medienlandschaft Der deutsche Medienmarkt ist dezentral und vielfältig: Presse, Rundfunk und Online. Wer hier arbeiten will, muss wissen, wie Redaktionen aufgebaut sind, wen man ansprechen sollte und wie man ein Thema überzeugend anbietet. Unser Überblick für den erfolgreichen Einstieg. Inhaltsübersicht 1. [Wie der deutsche Medienmarkt aufgebaut ist](#wie-der-deutsche-medienmarkt-aufgebaut-ist) 2. [Wie Redaktionen arbeiten](#wie-redaktionen-arbeiten) 3. [Wie Du ein gutes Exposé schreibst](#wie-du-ein-gutes-expose-schreibst) 4. [Lohnt es sich, ein Praktikum oder ein Volontariat zu machen?](#lohnt-es-sich-ein-praktikum-oder-ein-volontariat-zu-machen) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. [Medienlandschaft](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/medienlandschaft) # Medienlandschaft Der deutsche Medienmarkt ist dezentral und vielfältig: Presse, Rundfunk und Online. Wer hier arbeiten will, muss wissen, wie Redaktionen aufgebaut sind, wen man ansprechen sollte und wie man ein Thema überzeugend anbietet. Unser Überblick für den erfolgreichen Einstieg. Inhaltsübersicht 1. [Wie der deutsche Medienmarkt aufgebaut ist](#wie-der-deutsche-medienmarkt-aufgebaut-ist) 2. [Wie Redaktionen arbeiten](#wie-redaktionen-arbeiten) 3. [Wie Du ein gutes Exposé schreibst](#wie-du-ein-gutes-expose-schreibst) 4. [Lohnt es sich, ein Praktikum oder ein Volontariat zu machen?](#lohnt-es-sich-ein-praktikum-oder-ein-volontariat-zu-machen) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. [Medienlandschaft](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/medienlandschaft) # Medienlandschaft Der deutsche Medienmarkt ist dezentral und vielfältig: Presse, Rundfunk und Online. Wer hier arbeiten will, muss wissen, wie Redaktionen aufgebaut sind, wen man ansprechen sollte und wie man ein Thema überzeugend anbietet. Unser Überblick für den erfolgreichen Einstieg. Inhaltsübersicht 1. [Wie der deutsche Medienmarkt aufgebaut ist](#wie-der-deutsche-medienmarkt-aufgebaut-ist) 2. [Wie Redaktionen arbeiten](#wie-redaktionen-arbeiten) 3. [Wie Du ein gutes Exposé schreibst](#wie-du-ein-gutes-expose-schreibst) 4. [Lohnt es sich, ein Praktikum oder ein Volontariat zu machen?](#lohnt-es-sich-ein-praktikum-oder-ein-volontariat-zu-machen) ## Wie der deutsche *Medienmarkt* aufgebaut ist Das deutsche Mediensystem ist, verglichen mit anderen Ländern, relativ stark dezentralisiert. Der Einfluss des Staats ist gering. Auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (RoG) liegt Deutschland im Jahr 2025 auf Platz 11 von 180. In den vergangenen Jahren ist Deutschland hier einige Plätze zurückgefallen. Gründe sind vermehrte Übergriffe auf Journalist\*innen und ein wirtschaftlich bedingter Rückgang der Pressevielfalt. Grundsätzlich lässt sich der deutsche Medienmarkt in die Bereiche Presse, Rundfunk und Internet unterteilen. Die Presse: Hier dominieren in Deutschland regional verbreitete Abonnementzeitungen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen gemeinsamen sogenannten Mantel-Teil haben, der internationale und deutschlandweite politische wie wirtschaftliche Themen behandelt. Weiter hinten folgen – je nachdem, wo die Zeitung verkauft wird – verschiedene Lokalteile für die einzelnen Gebiete. Große Verlage mit Regionalzeitungen sind etwa die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, die Funke Mediengruppe oder die Verlagsgruppe Ippen. Publiziert werden dort zum Beispiel: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Sächsische Zeitung oder die Frankfurter Rundschau. Daneben gibt es auch einige überregionale Zeitungen und Zeitschriften, die täglich oder wöchentlich erscheinen. Sie haben ein stärkeres politisches Profil. Beispiele: taz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Spiegel, Stern, ZEIT, Welt, BILD. Der Rundfunk: Der Rundfunk (Fernsehen und Radio) ist in Deutschland unterteilt in den öffentlich-rechtlichen und den privaten Rundfunk. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat vom Staat den Auftrag, die Bevölkerung mit Informationen, Bildung, Beratung und Unterhaltung zu versorgen. In der Ausgestaltung dieses Auftrags ist er allerdings frei. Finanziert werden „die Öffentlich-Rechtlichen“ über den Rundfunkbeitrag, den in Deutschland alle Bürger, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls zahlen. Auch hier gibt es überregionale und regionale Sender. Überregionale Beispiele: ARD, ZDF, Deutschlandradio. Regionale Beispiele: NDR, MDR, SWR, BR, HR. Der private Rundfunk ist frei von einem gesetzlichen Auftrag, erhält allerdings kein Geld aus dem Rundfunkbeitrag zur Finanzierung. Es gibt frei empfangbare Sender, die sich über Werbeeinnahmen finanzieren. Beispiele: Sat.1, ProSieben, RTL. Daneben gibt es Sender, die nur gegen Bezahlung geschaut werden können. Beispiel: Sky. Das Internet: Größere publizistisch relevante Anbieter im Internet sind vor allem die entsprechenden Online-Auftritte der großen Presse- oder Rundfunkmedien. Beispiele: tagesschau.de, spiegel.de, rtl.de. --- ## Wie *Redaktionen* arbeiten Die Redaktionen von Medien sind in verschiedene Ressorts unterteilt. Jedes Ressort ist einem Thema gewidmet, etwa Politik, Wirtschaft, Sport oder Wissenschaft. Innerhalb der Ressorts gibt es feste Abläufe und Strukturen. Die Abläufe werden stark durch den Erscheinungsrhythmus geprägt. In Tageszeitungen gibt es morgendliche Konferenzen, in denen Themen besprochen werden, danach werden die Texte geschrieben und die Zeitung layoutet. Bis zum Redaktionsschluss zu einer bestimmten Uhrzeit muss alles fertig sein. Bei wöchentlich erscheinenden Publikationen gibt es meist keine tägliche Konferenz, die Themen werden schon länger vorausgeplant und es bleibt mehr Zeit zum Recherchieren und Schreiben. In Online-Redaktionen wiederum gibt es zwar auch regelmäßige Konferenzen (meist täglich), dafür gibt es keinen Redaktionsschluss. Oft müssen Texte „so schnell wie möglich“ fertig werden, sie werden nach Fertigstellung gleich publiziert. Willst Du einem Medium einen Beitrag anbieten, ist es hilfreich, wenn das Angebot gleich an der richtigen Stelle ankommt. Wichtig ist dabei, dass Inhalt und Form des Beitrags zu diesem Medium passen. Hast Du das geprüft, musst Du die richtige Ansprechperson finden. Kolleg\*innen, die auch für das Medium arbeiten, können vielleicht weiterhelfen. Ansonsten kannst Du auch im Impressum nachschauen, wer das Ressort leitet, in das der Beitrag passen würde. Die Ressorts haben meist eine allgemeine E-Mail-Adresse, die von der\*dem Assistent\*in verwaltet wird. Auch dorthin kannst Du Vorschläge in Form eines Exposés (siehe unten) schicken. Steht die E-Mail-Adresse nicht im Impressum, kannst Du sie bei der allgemeinen Telefonnummer erfragen. Manchmal lässt sich auch die direkten E-Mail-Adresse der zuständigen Redakteur\*in ausfindig machen. Ist das der Fall, kannst Du die\*den Redakteur\*in suchen, die\*der sich inhaltlich am ehesten mit dem Thema deines Beitrags auskennt und ein Exposé an sie\*ihn schicken. **Wichtige Stellen in einer Redaktion sind:** - **Chefredakteur\*in:** Sie oder er ist die inhaltliche Leiter\*in, koordiniert die gesamte Redaktion und entwickelt sie weiter. Sie entscheidet grundsätzliche Fragen, zum Beispiel zu Budget, Personal, Layout oder inhaltlicher Ausrichtung. Am Tagesgeschäft ist sie eher selten beteiligt. - **Ressortleiter\*innen:** Sie entscheiden über die Inhalte, die im jeweiligen Ressort erscheinen. Darüber hinaus koordinieren sie die Abläufe im Ressort. - **Chef\*in vom Dienst (CvD):** Sie oder er managt den redaktionellen Alltag, leitet die Konferenzen, behält die Abgabe von Artikeln im Blick, plant den Inhalt und ist Ansprechpartner\*in für das Tagesgeschäft. - **Redakteur\*innen:** Sie recherchieren, schreiben und redigieren Texte. Meist haben sie einen inhaltlichen Schwerpunkt, in dem sie sich besonders gut auskennen. - **Assistent\*innen:** Sie helfen bei der Organisation des Ressorts. Sie beantworten kleinere Anfragen und koordinieren Termine oder Reisen. - **Buchhaltung:** die Abteilung in einer Redaktion, die für die Finanzen zuständig ist. Die Mitarbeiter\*innen kümmern sich zum Beispiel um die Bezahlung von Honoraren. Weitere Begriffe aus dem journalistischen Berufsalltag – von A wie Advertorial bis Z wie Zeugnisverweigerungsrecht – findest Du auf der Seite Journalistikon, einem Online-Wörterbuch der Journalistik. [Zum Journalistikon](https://journalistikon.de) --- ## Wie Du ein gutes *Exposé* schreibst Ein Exposé ist ein kurzer Text, der das Thema und den Inhalt deines Beitrags vorstellt. Wer das Exposé gelesen hat, sollte danach grob wissen, um was es geht und wie der Beitrag aussehen könnte. Das Exposé selbst ist kurz. Ein paar Zeilen/Sätze genügen, mehr als zwei Absätze sollten es in der Regel nicht sein. Die Sprache sollte einfach sein. Es ist zwar gar nicht so leicht, die wichtigsten Inhalte auszumachen und in wenigen Sätzen darzustellen. Die Redakteur\*innen, an die Du dein Exposé schickst, haben allerdings meistens wenig Zeit und bekommen oft viele verschiedene Themenvorschläge. Für sie ist wichtig, dass sie durch das Exposé in kurzer Zeit alle Informationen erhalten, die sie brauchen, um entscheiden zu können, ob der Beitrag zu ihnen passt. Nenne das Thema in einem Satz. Erkläre dann, was der Anlass ist oder warum es besonders relevant ist und eine Bedeutung für die Gesellschaft bzw. die Zielgruppe des Mediums/Ressorts hat. Schreib noch ein, zwei Sätze dazu, wie Du das Thema umsetzen willst (Reportage, Feature, Interview o. Ä.). Schlag außerdem noch vor, wie lang der Beitrag deiner Meinung nach werden sollte (in Zeichen oder Sendeminuten). Wenn Du schon weisst, wer die Protagonist\*innen sein könnten, kannst Du das ebenfalls dazuschreiben. Ist es das erste Mal, dass Du der Redaktion/der Redakteur\*in ein Thema vorschlägst, kannst Du noch ein paar ebenfalls kurze Sätze zu dir selbst schreiben: welche Ausbildung und Arbeitserfahrung Du hast und für welche Medien Du schon gearbeitet hast. Besitzt Du eine Website oder Arbeitsproben, dann verlinke diese. --- ## Lohnt es sich, ein *Praktikum* oder ein *Volontariat* zu machen? Man benötigt in Deutschland grundsätzlich keine Ausbildung, um als Journalist\*in zu arbeiten. Erfahrungen zeigen aber, dass ein abgeschlossenes Volontariat, also ein berufsbegleitendes Traineeship in einem Medienhaus, oder der Besuch einer Journalist\*innenschule viele Vorteile bringt. Dies gilt auch für für Journalist\*innen, die bereits in ihrem Herkunftsland mehrere Jahre Arbeitserfahrung oder in verantwortlicher Position gearbeitet haben. Auch wenn Du handwerklich nichts dazulernen solltet, lohnt sich eine solche Ausbildung, weil Du in dieser Zeit die Chance hast, berufliche Netzwerke zu knüpfen, dich auszuprobieren und zu beweisen. Ein Problem ist, dass solche Ausbildungen oftmals schlecht oder zum Teil gar nicht vergütet werden. Aber es gibt Stipendien, die man dafür beantragen kann. Die Auswahlverfahren für die Volontariate sind allerdings manchmal nicht so leicht. Hier empfehlen wir, mit ehemaligen Volontär\*innen in Kontakt zu kommen und Tipps zu erfragen, wie man sich darauf vorbereiten kann und worauf es ankommt. Auch hier zahlt sich ein gutes Netzwerk aus. Auch Praktika sind schlecht oder zum Teil gar nicht vergütet. Dennoch lohnt es sich, ein Praktikum zu machen, denn auf diese Weise lernt man eine Redaktion und ihre Abläufe von innen kennen – und vielleicht noch wichtiger: Die Redakteur\*innen lernen dich besser kennen. Wichtig wäre vorab und währenddessen darüber zu sprechen, was Du dir von diesem Praktikum oder der Hospitanz versprichst. Beachte: Manche Medienhäuser vergeben Praktika nur an Pflichtpraktikant\*innen, also nur an Journalist\*innen, die im Rahmen eines Studiums oder einer Ausbildung ein Praktikum machen. Eine bezahlte Alternative, um als Studierende Redaktionserfahrung zu erwerben, sind Jobs für Werkstudierende.Das deutsche Mediensystem ist, verglichen mit anderen Ländern, relativ stark dezentralisiert. Der Einfluss des Staats ist gering. Auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (RoG) liegt Deutschland im Jahr 2025 auf Platz 11 von 180. In den vergangenen Jahren ist Deutschland hier einige Plätze zurückgefallen. Gründe sind vermehrte Übergriffe auf Journalist\*innen und ein wirtschaftlich bedingter Rückgang der Pressevielfalt. Grundsätzlich lässt sich der deutsche Medienmarkt in die Bereiche Presse, Rundfunk und Internet unterteilen. Die Presse: Hier dominieren in Deutschland regional verbreitete Abonnementzeitungen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen gemeinsamen sogenannten Mantel-Teil haben, der internationale und deutschlandweite politische wie wirtschaftliche Themen behandelt. Weiter hinten folgen – je nachdem, wo die Zeitung verkauft wird – verschiedene Lokalteile für die einzelnen Gebiete. Große Verlage mit Regionalzeitungen sind etwa die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, die Funke Mediengruppe oder die Verlagsgruppe Ippen. Publiziert werden dort zum Beispiel: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Sächsische Zeitung oder die Frankfurter Rundschau. Daneben gibt es auch einige überregionale Zeitungen und Zeitschriften, die täglich oder wöchentlich erscheinen. Sie haben ein stärkeres politisches Profil. Beispiele: taz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Spiegel, Stern, ZEIT, Welt, BILD. Der Rundfunk: Der Rundfunk (Fernsehen und Radio) ist in Deutschland unterteilt in den öffentlich-rechtlichen und den privaten Rundfunk. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat vom Staat den Auftrag, die Bevölkerung mit Informationen, Bildung, Beratung und Unterhaltung zu versorgen. In der Ausgestaltung dieses Auftrags ist er allerdings frei. Finanziert werden „die Öffentlich-Rechtlichen“ über den Rundfunkbeitrag, den in Deutschland alle Bürger, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls zahlen. Auch hier gibt es überregionale und regionale Sender. Überregionale Beispiele: ARD, ZDF, Deutschlandradio. Regionale Beispiele: NDR, MDR, SWR, BR, HR. Der private Rundfunk ist frei von einem gesetzlichen Auftrag, erhält allerdings kein Geld aus dem Rundfunkbeitrag zur Finanzierung. Es gibt frei empfangbare Sender, die sich über Werbeeinnahmen finanzieren. Beispiele: Sat.1, ProSieben, RTL. Daneben gibt es Sender, die nur gegen Bezahlung geschaut werden können. Beispiel: Sky. Das Internet: Größere publizistisch relevante Anbieter im Internet sind vor allem die entsprechenden Online-Auftritte der großen Presse- oder Rundfunkmedien. Beispiele: tagesschau.de, spiegel.de, rtl.de. --- ## Wie *Redaktionen* arbeiten Die Redaktionen von Medien sind in verschiedene Ressorts unterteilt. Jedes Ressort ist einem Thema gewidmet, etwa Politik, Wirtschaft, Sport oder Wissenschaft. Innerhalb der Ressorts gibt es feste Abläufe und Strukturen. Die Abläufe werden stark durch den Erscheinungsrhythmus geprägt. In Tageszeitungen gibt es morgendliche Konferenzen, in denen Themen besprochen werden, danach werden die Texte geschrieben und die Zeitung layoutet. Bis zum Redaktionsschluss zu einer bestimmten Uhrzeit muss alles fertig sein. Bei wöchentlich erscheinenden Publikationen gibt es meist keine tägliche Konferenz, die Themen werden schon länger vorausgeplant und es bleibt mehr Zeit zum Recherchieren und Schreiben. In Online-Redaktionen wiederum gibt es zwar auch regelmäßige Konferenzen (meist täglich), dafür gibt es keinen Redaktionsschluss. Oft müssen Texte „so schnell wie möglich“ fertig werden, sie werden nach Fertigstellung gleich publiziert. Willst Du einem Medium einen Beitrag anbieten, ist es hilfreich, wenn das Angebot gleich an der richtigen Stelle ankommt. Wichtig ist dabei, dass Inhalt und Form des Beitrags zu diesem Medium passen. Hast Du das geprüft, musst Du die richtige Ansprechperson finden. Kolleg\*innen, die auch für das Medium arbeiten, können vielleicht weiterhelfen. Ansonsten kannst Du auch im Impressum nachschauen, wer das Ressort leitet, in das der Beitrag passen würde. Die Ressorts haben meist eine allgemeine E-Mail-Adresse, die von der\*dem Assistent\*in verwaltet wird. Auch dorthin kannst Du Vorschläge in Form eines Exposés (siehe unten) schicken. Steht die E-Mail-Adresse nicht im Impressum, kannst Du sie bei der allgemeinen Telefonnummer erfragen. Manchmal lässt sich auch die direkten E-Mail-Adresse der zuständigen Redakteur\*in ausfindig machen. Ist das der Fall, kannst Du die\*den Redakteur\*in suchen, die\*der sich inhaltlich am ehesten mit dem Thema deines Beitrags auskennt und ein Exposé an sie\*ihn schicken. **Wichtige Stellen in einer Redaktion sind:** - **Chefredakteur\*in:** Sie oder er ist die inhaltliche Leiter\*in, koordiniert die gesamte Redaktion und entwickelt sie weiter. Sie entscheidet grundsätzliche Fragen, zum Beispiel zu Budget, Personal, Layout oder inhaltlicher Ausrichtung. Am Tagesgeschäft ist sie eher selten beteiligt. - **Ressortleiter\*innen:** Sie entscheiden über die Inhalte, die im jeweiligen Ressort erscheinen. Darüber hinaus koordinieren sie die Abläufe im Ressort. - **Chef\*in vom Dienst (CvD):** Sie oder er managt den redaktionellen Alltag, leitet die Konferenzen, behält die Abgabe von Artikeln im Blick, plant den Inhalt und ist Ansprechpartner\*in für das Tagesgeschäft. - **Redakteur\*innen:** Sie recherchieren, schreiben und redigieren Texte. Meist haben sie einen inhaltlichen Schwerpunkt, in dem sie sich besonders gut auskennen. - **Assistent\*innen:** Sie helfen bei der Organisation des Ressorts. Sie beantworten kleinere Anfragen und koordinieren Termine oder Reisen. - **Buchhaltung:** die Abteilung in einer Redaktion, die für die Finanzen zuständig ist. Die Mitarbeiter\*innen kümmern sich zum Beispiel um die Bezahlung von Honoraren. Weitere Begriffe aus dem journalistischen Berufsalltag – von A wie Advertorial bis Z wie Zeugnisverweigerungsrecht – findest Du auf der Seite Journalistikon, einem Online-Wörterbuch der Journalistik. [Zum Journalistikon](https://journalistikon.de) --- ## Wie Du ein gutes *Exposé* schreibst Ein Exposé ist ein kurzer Text, der das Thema und den Inhalt deines Beitrags vorstellt. Wer das Exposé gelesen hat, sollte danach grob wissen, um was es geht und wie der Beitrag aussehen könnte. Das Exposé selbst ist kurz. Ein paar Zeilen/Sätze genügen, mehr als zwei Absätze sollten es in der Regel nicht sein. Die Sprache sollte einfach sein. Es ist zwar gar nicht so leicht, die wichtigsten Inhalte auszumachen und in wenigen Sätzen darzustellen. Die Redakteur\*innen, an die Du dein Exposé schickst, haben allerdings meistens wenig Zeit und bekommen oft viele verschiedene Themenvorschläge. Für sie ist wichtig, dass sie durch das Exposé in kurzer Zeit alle Informationen erhalten, die sie brauchen, um entscheiden zu können, ob der Beitrag zu ihnen passt. Nenne das Thema in einem Satz. Erkläre dann, was der Anlass ist oder warum es besonders relevant ist und eine Bedeutung für die Gesellschaft bzw. die Zielgruppe des Mediums/Ressorts hat. Schreib noch ein, zwei Sätze dazu, wie Du das Thema umsetzen willst (Reportage, Feature, Interview o. Ä.). Schlag außerdem noch vor, wie lang der Beitrag deiner Meinung nach werden sollte (in Zeichen oder Sendeminuten). Wenn Du schon weisst, wer die Protagonist\*innen sein könnten, kannst Du das ebenfalls dazuschreiben. Ist es das erste Mal, dass Du der Redaktion/der Redakteur\*in ein Thema vorschlägst, kannst Du noch ein paar ebenfalls kurze Sätze zu dir selbst schreiben: welche Ausbildung und Arbeitserfahrung Du hast und für welche Medien Du schon gearbeitet hast. Besitzt Du eine Website oder Arbeitsproben, dann verlinke diese. --- ## Lohnt es sich, ein *Praktikum* oder ein *Volontariat* zu machen? Man benötigt in Deutschland grundsätzlich keine Ausbildung, um als Journalist\*in zu arbeiten. Erfahrungen zeigen aber, dass ein abgeschlossenes Volontariat, also ein berufsbegleitendes Traineeship in einem Medienhaus, oder der Besuch einer Journalist\*innenschule viele Vorteile bringt. Dies gilt auch für für Journalist\*innen, die bereits in ihrem Herkunftsland mehrere Jahre Arbeitserfahrung oder in verantwortlicher Position gearbeitet haben. Auch wenn Du handwerklich nichts dazulernen solltet, lohnt sich eine solche Ausbildung, weil Du in dieser Zeit die Chance hast, berufliche Netzwerke zu knüpfen, dich auszuprobieren und zu beweisen. Ein Problem ist, dass solche Ausbildungen oftmals schlecht oder zum Teil gar nicht vergütet werden. Aber es gibt Stipendien, die man dafür beantragen kann. Die Auswahlverfahren für die Volontariate sind allerdings manchmal nicht so leicht. Hier empfehlen wir, mit ehemaligen Volontär\*innen in Kontakt zu kommen und Tipps zu erfragen, wie man sich darauf vorbereiten kann und worauf es ankommt. Auch hier zahlt sich ein gutes Netzwerk aus. Auch Praktika sind schlecht oder zum Teil gar nicht vergütet. Dennoch lohnt es sich, ein Praktikum zu machen, denn auf diese Weise lernt man eine Redaktion und ihre Abläufe von innen kennen – und vielleicht noch wichtiger: Die Redakteur\*innen lernen dich besser kennen. Wichtig wäre vorab und währenddessen darüber zu sprechen, was Du dir von diesem Praktikum oder der Hospitanz versprichst. Beachte: Manche Medienhäuser vergeben Praktika nur an Pflichtpraktikant\*innen, also nur an Journalist\*innen, die im Rahmen eines Studiums oder einer Ausbildung ein Praktikum machen. Eine bezahlte Alternative, um als Studierende Redaktionserfahrung zu erwerben, sind Jobs für Werkstudierende.Das deutsche Mediensystem ist, verglichen mit anderen Ländern, relativ stark dezentralisiert. Der Einfluss des Staats ist gering. Auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (RoG) liegt Deutschland im Jahr 2025 auf Platz 11 von 180. In den vergangenen Jahren ist Deutschland hier einige Plätze zurückgefallen. Gründe sind vermehrte Übergriffe auf Journalist\*innen und ein wirtschaftlich bedingter Rückgang der Pressevielfalt. Grundsätzlich lässt sich der deutsche Medienmarkt in die Bereiche Presse, Rundfunk und Internet unterteilen. Die Presse: Hier dominieren in Deutschland regional verbreitete Abonnementzeitungen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen gemeinsamen sogenannten Mantel-Teil haben, der internationale und deutschlandweite politische wie wirtschaftliche Themen behandelt. Weiter hinten folgen – je nachdem, wo die Zeitung verkauft wird – verschiedene Lokalteile für die einzelnen Gebiete. Große Verlage mit Regionalzeitungen sind etwa die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, die Funke Mediengruppe oder die Verlagsgruppe Ippen. Publiziert werden dort zum Beispiel: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Sächsische Zeitung oder die Frankfurter Rundschau. Daneben gibt es auch einige überregionale Zeitungen und Zeitschriften, die täglich oder wöchentlich erscheinen. Sie haben ein stärkeres politisches Profil. Beispiele: taz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Spiegel, Stern, ZEIT, Welt, BILD. Der Rundfunk: Der Rundfunk (Fernsehen und Radio) ist in Deutschland unterteilt in den öffentlich-rechtlichen und den privaten Rundfunk. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat vom Staat den Auftrag, die Bevölkerung mit Informationen, Bildung, Beratung und Unterhaltung zu versorgen. In der Ausgestaltung dieses Auftrags ist er allerdings frei. Finanziert werden „die Öffentlich-Rechtlichen“ über den Rundfunkbeitrag, den in Deutschland alle Bürger, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls zahlen. Auch hier gibt es überregionale und regionale Sender. Überregionale Beispiele: ARD, ZDF, Deutschlandradio. Regionale Beispiele: NDR, MDR, SWR, BR, HR. Der private Rundfunk ist frei von einem gesetzlichen Auftrag, erhält allerdings kein Geld aus dem Rundfunkbeitrag zur Finanzierung. Es gibt frei empfangbare Sender, die sich über Werbeeinnahmen finanzieren. Beispiele: Sat.1, ProSieben, RTL. Daneben gibt es Sender, die nur gegen Bezahlung geschaut werden können. Beispiel: Sky. Das Internet: Größere publizistisch relevante Anbieter im Internet sind vor allem die entsprechenden Online-Auftritte der großen Presse- oder Rundfunkmedien. Beispiele: tagesschau.de, spiegel.de, rtl.de. --- ## Wie *Redaktionen* arbeiten Die Redaktionen von Medien sind in verschiedene Ressorts unterteilt. Jedes Ressort ist einem Thema gewidmet, etwa Politik, Wirtschaft, Sport oder Wissenschaft. Innerhalb der Ressorts gibt es feste Abläufe und Strukturen. Die Abläufe werden stark durch den Erscheinungsrhythmus geprägt. In Tageszeitungen gibt es morgendliche Konferenzen, in denen Themen besprochen werden, danach werden die Texte geschrieben und die Zeitung layoutet. Bis zum Redaktionsschluss zu einer bestimmten Uhrzeit muss alles fertig sein. Bei wöchentlich erscheinenden Publikationen gibt es meist keine tägliche Konferenz, die Themen werden schon länger vorausgeplant und es bleibt mehr Zeit zum Recherchieren und Schreiben. In Online-Redaktionen wiederum gibt es zwar auch regelmäßige Konferenzen (meist täglich), dafür gibt es keinen Redaktionsschluss. Oft müssen Texte „so schnell wie möglich“ fertig werden, sie werden nach Fertigstellung gleich publiziert. Willst Du einem Medium einen Beitrag anbieten, ist es hilfreich, wenn das Angebot gleich an der richtigen Stelle ankommt. Wichtig ist dabei, dass Inhalt und Form des Beitrags zu diesem Medium passen. Hast Du das geprüft, musst Du die richtige Ansprechperson finden. Kolleg\*innen, die auch für das Medium arbeiten, können vielleicht weiterhelfen. Ansonsten kannst Du auch im Impressum nachschauen, wer das Ressort leitet, in das der Beitrag passen würde. Die Ressorts haben meist eine allgemeine E-Mail-Adresse, die von der\*dem Assistent\*in verwaltet wird. Auch dorthin kannst Du Vorschläge in Form eines Exposés (siehe unten) schicken. Steht die E-Mail-Adresse nicht im Impressum, kannst Du sie bei der allgemeinen Telefonnummer erfragen. Manchmal lässt sich auch die direkten E-Mail-Adresse der zuständigen Redakteur\*in ausfindig machen. Ist das der Fall, kannst Du die\*den Redakteur\*in suchen, die\*der sich inhaltlich am ehesten mit dem Thema deines Beitrags auskennt und ein Exposé an sie\*ihn schicken. **Wichtige Stellen in einer Redaktion sind:** - **Chefredakteur\*in:** Sie oder er ist die inhaltliche Leiter\*in, koordiniert die gesamte Redaktion und entwickelt sie weiter. Sie entscheidet grundsätzliche Fragen, zum Beispiel zu Budget, Personal, Layout oder inhaltlicher Ausrichtung. Am Tagesgeschäft ist sie eher selten beteiligt. - **Ressortleiter\*innen:** Sie entscheiden über die Inhalte, die im jeweiligen Ressort erscheinen. Darüber hinaus koordinieren sie die Abläufe im Ressort. - **Chef\*in vom Dienst (CvD):** Sie oder er managt den redaktionellen Alltag, leitet die Konferenzen, behält die Abgabe von Artikeln im Blick, plant den Inhalt und ist Ansprechpartner\*in für das Tagesgeschäft. - **Redakteur\*innen:** Sie recherchieren, schreiben und redigieren Texte. Meist haben sie einen inhaltlichen Schwerpunkt, in dem sie sich besonders gut auskennen. - **Assistent\*innen:** Sie helfen bei der Organisation des Ressorts. Sie beantworten kleinere Anfragen und koordinieren Termine oder Reisen. - **Buchhaltung:** die Abteilung in einer Redaktion, die für die Finanzen zuständig ist. Die Mitarbeiter\*innen kümmern sich zum Beispiel um die Bezahlung von Honoraren. Weitere Begriffe aus dem journalistischen Berufsalltag – von A wie Advertorial bis Z wie Zeugnisverweigerungsrecht – findest Du auf der Seite Journalistikon, einem Online-Wörterbuch der Journalistik. [Zum Journalistikon](https://journalistikon.de) --- ## Wie Du ein gutes *Exposé* schreibst Ein Exposé ist ein kurzer Text, der das Thema und den Inhalt deines Beitrags vorstellt. Wer das Exposé gelesen hat, sollte danach grob wissen, um was es geht und wie der Beitrag aussehen könnte. Das Exposé selbst ist kurz. Ein paar Zeilen/Sätze genügen, mehr als zwei Absätze sollten es in der Regel nicht sein. Die Sprache sollte einfach sein. Es ist zwar gar nicht so leicht, die wichtigsten Inhalte auszumachen und in wenigen Sätzen darzustellen. Die Redakteur\*innen, an die Du dein Exposé schickst, haben allerdings meistens wenig Zeit und bekommen oft viele verschiedene Themenvorschläge. Für sie ist wichtig, dass sie durch das Exposé in kurzer Zeit alle Informationen erhalten, die sie brauchen, um entscheiden zu können, ob der Beitrag zu ihnen passt. Nenne das Thema in einem Satz. Erkläre dann, was der Anlass ist oder warum es besonders relevant ist und eine Bedeutung für die Gesellschaft bzw. die Zielgruppe des Mediums/Ressorts hat. Schreib noch ein, zwei Sätze dazu, wie Du das Thema umsetzen willst (Reportage, Feature, Interview o. Ä.). Schlag außerdem noch vor, wie lang der Beitrag deiner Meinung nach werden sollte (in Zeichen oder Sendeminuten). Wenn Du schon weisst, wer die Protagonist\*innen sein könnten, kannst Du das ebenfalls dazuschreiben. Ist es das erste Mal, dass Du der Redaktion/der Redakteur\*in ein Thema vorschlägst, kannst Du noch ein paar ebenfalls kurze Sätze zu dir selbst schreiben: welche Ausbildung und Arbeitserfahrung Du hast und für welche Medien Du schon gearbeitet hast. Besitzt Du eine Website oder Arbeitsproben, dann verlinke diese. --- ## Lohnt es sich, ein *Praktikum* oder ein *Volontariat* zu machen? Man benötigt in Deutschland grundsätzlich keine Ausbildung, um als Journalist\*in zu arbeiten. Erfahrungen zeigen aber, dass ein abgeschlossenes Volontariat, also ein berufsbegleitendes Traineeship in einem Medienhaus, oder der Besuch einer Journalist\*innenschule viele Vorteile bringt. Dies gilt auch für für Journalist\*innen, die bereits in ihrem Herkunftsland mehrere Jahre Arbeitserfahrung oder in verantwortlicher Position gearbeitet haben. Auch wenn Du handwerklich nichts dazulernen solltet, lohnt sich eine solche Ausbildung, weil Du in dieser Zeit die Chance hast, berufliche Netzwerke zu knüpfen, dich auszuprobieren und zu beweisen. Ein Problem ist, dass solche Ausbildungen oftmals schlecht oder zum Teil gar nicht vergütet werden. Aber es gibt Stipendien, die man dafür beantragen kann. Die Auswahlverfahren für die Volontariate sind allerdings manchmal nicht so leicht. Hier empfehlen wir, mit ehemaligen Volontär\*innen in Kontakt zu kommen und Tipps zu erfragen, wie man sich darauf vorbereiten kann und worauf es ankommt. Auch hier zahlt sich ein gutes Netzwerk aus. Auch Praktika sind schlecht oder zum Teil gar nicht vergütet. Dennoch lohnt es sich, ein Praktikum zu machen, denn auf diese Weise lernt man eine Redaktion und ihre Abläufe von innen kennen – und vielleicht noch wichtiger: Die Redakteur\*innen lernen dich besser kennen. Wichtig wäre vorab und währenddessen darüber zu sprechen, was Du dir von diesem Praktikum oder der Hospitanz versprichst. Beachte: Manche Medienhäuser vergeben Praktika nur an Pflichtpraktikant\*innen, also nur an Journalist\*innen, die im Rahmen eines Studiums oder einer Ausbildung ein Praktikum machen. Eine bezahlte Alternative, um als Studierende Redaktionserfahrung zu erwerben, sind Jobs für Werkstudierende.Das deutsche Mediensystem ist, verglichen mit anderen Ländern, relativ stark dezentralisiert. Der Einfluss des Staats ist gering. Auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (RoG) liegt Deutschland im Jahr 2025 auf Platz 11 von 180. In den vergangenen Jahren ist Deutschland hier einige Plätze zurückgefallen. Gründe sind vermehrte Übergriffe auf Journalist\*innen und ein wirtschaftlich bedingter Rückgang der Pressevielfalt. Grundsätzlich lässt sich der deutsche Medienmarkt in die Bereiche Presse, Rundfunk und Internet unterteilen. Die Presse: Hier dominieren in Deutschland regional verbreitete Abonnementzeitungen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen gemeinsamen sogenannten Mantel-Teil haben, der internationale und deutschlandweite politische wie wirtschaftliche Themen behandelt. Weiter hinten folgen – je nachdem, wo die Zeitung verkauft wird – verschiedene Lokalteile für die einzelnen Gebiete. Große Verlage mit Regionalzeitungen sind etwa die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, die Funke Mediengruppe oder die Verlagsgruppe Ippen. Publiziert werden dort zum Beispiel: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Sächsische Zeitung oder die Frankfurter Rundschau. Daneben gibt es auch einige überregionale Zeitungen und Zeitschriften, die täglich oder wöchentlich erscheinen. Sie haben ein stärkeres politisches Profil. Beispiele: taz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Spiegel, Stern, ZEIT, Welt, BILD. Der Rundfunk: Der Rundfunk (Fernsehen und Radio) ist in Deutschland unterteilt in den öffentlich-rechtlichen und den privaten Rundfunk. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat vom Staat den Auftrag, die Bevölkerung mit Informationen, Bildung, Beratung und Unterhaltung zu versorgen. In der Ausgestaltung dieses Auftrags ist er allerdings frei. Finanziert werden „die Öffentlich-Rechtlichen“ über den Rundfunkbeitrag, den in Deutschland alle Bürger, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls zahlen. Auch hier gibt es überregionale und regionale Sender. Überregionale Beispiele: ARD, ZDF, Deutschlandradio. Regionale Beispiele: NDR, MDR, SWR, BR, HR. Der private Rundfunk ist frei von einem gesetzlichen Auftrag, erhält allerdings kein Geld aus dem Rundfunkbeitrag zur Finanzierung. Es gibt frei empfangbare Sender, die sich über Werbeeinnahmen finanzieren. Beispiele: Sat.1, ProSieben, RTL. Daneben gibt es Sender, die nur gegen Bezahlung geschaut werden können. Beispiel: Sky. Das Internet: Größere publizistisch relevante Anbieter im Internet sind vor allem die entsprechenden Online-Auftritte der großen Presse- oder Rundfunkmedien. Beispiele: tagesschau.de, spiegel.de, rtl.de. --- ## Wie *Redaktionen* arbeiten Die Redaktionen von Medien sind in verschiedene Ressorts unterteilt. Jedes Ressort ist einem Thema gewidmet, etwa Politik, Wirtschaft, Sport oder Wissenschaft. Innerhalb der Ressorts gibt es feste Abläufe und Strukturen. Die Abläufe werden stark durch den Erscheinungsrhythmus geprägt. In Tageszeitungen gibt es morgendliche Konferenzen, in denen Themen besprochen werden, danach werden die Texte geschrieben und die Zeitung layoutet. Bis zum Redaktionsschluss zu einer bestimmten Uhrzeit muss alles fertig sein. Bei wöchentlich erscheinenden Publikationen gibt es meist keine tägliche Konferenz, die Themen werden schon länger vorausgeplant und es bleibt mehr Zeit zum Recherchieren und Schreiben. In Online-Redaktionen wiederum gibt es zwar auch regelmäßige Konferenzen (meist täglich), dafür gibt es keinen Redaktionsschluss. Oft müssen Texte „so schnell wie möglich“ fertig werden, sie werden nach Fertigstellung gleich publiziert. Willst Du einem Medium einen Beitrag anbieten, ist es hilfreich, wenn das Angebot gleich an der richtigen Stelle ankommt. Wichtig ist dabei, dass Inhalt und Form des Beitrags zu diesem Medium passen. Hast Du das geprüft, musst Du die richtige Ansprechperson finden. Kolleg\*innen, die auch für das Medium arbeiten, können vielleicht weiterhelfen. Ansonsten kannst Du auch im Impressum nachschauen, wer das Ressort leitet, in das der Beitrag passen würde. Die Ressorts haben meist eine allgemeine E-Mail-Adresse, die von der\*dem Assistent\*in verwaltet wird. Auch dorthin kannst Du Vorschläge in Form eines Exposés (siehe unten) schicken. Steht die E-Mail-Adresse nicht im Impressum, kannst Du sie bei der allgemeinen Telefonnummer erfragen. Manchmal lässt sich auch die direkten E-Mail-Adresse der zuständigen Redakteur\*in ausfindig machen. Ist das der Fall, kannst Du die\*den Redakteur\*in suchen, die\*der sich inhaltlich am ehesten mit dem Thema deines Beitrags auskennt und ein Exposé an sie\*ihn schicken. **Wichtige Stellen in einer Redaktion sind:** - **Chefredakteur\*in:** Sie oder er ist die inhaltliche Leiter\*in, koordiniert die gesamte Redaktion und entwickelt sie weiter. Sie entscheidet grundsätzliche Fragen, zum Beispiel zu Budget, Personal, Layout oder inhaltlicher Ausrichtung. Am Tagesgeschäft ist sie eher selten beteiligt. - **Ressortleiter\*innen:** Sie entscheiden über die Inhalte, die im jeweiligen Ressort erscheinen. Darüber hinaus koordinieren sie die Abläufe im Ressort. - **Chef\*in vom Dienst (CvD):** Sie oder er managt den redaktionellen Alltag, leitet die Konferenzen, behält die Abgabe von Artikeln im Blick, plant den Inhalt und ist Ansprechpartner\*in für das Tagesgeschäft. - **Redakteur\*innen:** Sie recherchieren, schreiben und redigieren Texte. Meist haben sie einen inhaltlichen Schwerpunkt, in dem sie sich besonders gut auskennen. - **Assistent\*innen:** Sie helfen bei der Organisation des Ressorts. Sie beantworten kleinere Anfragen und koordinieren Termine oder Reisen. - **Buchhaltung:** die Abteilung in einer Redaktion, die für die Finanzen zuständig ist. Die Mitarbeiter\*innen kümmern sich zum Beispiel um die Bezahlung von Honoraren. Weitere Begriffe aus dem journalistischen Berufsalltag – von A wie Advertorial bis Z wie Zeugnisverweigerungsrecht – findest Du auf der Seite Journalistikon, einem Online-Wörterbuch der Journalistik. [Zum Journalistikon](https://journalistikon.de) --- ## Wie Du ein gutes *Exposé* schreibst Ein Exposé ist ein kurzer Text, der das Thema und den Inhalt deines Beitrags vorstellt. Wer das Exposé gelesen hat, sollte danach grob wissen, um was es geht und wie der Beitrag aussehen könnte. Das Exposé selbst ist kurz. Ein paar Zeilen/Sätze genügen, mehr als zwei Absätze sollten es in der Regel nicht sein. Die Sprache sollte einfach sein. Es ist zwar gar nicht so leicht, die wichtigsten Inhalte auszumachen und in wenigen Sätzen darzustellen. Die Redakteur\*innen, an die Du dein Exposé schickst, haben allerdings meistens wenig Zeit und bekommen oft viele verschiedene Themenvorschläge. Für sie ist wichtig, dass sie durch das Exposé in kurzer Zeit alle Informationen erhalten, die sie brauchen, um entscheiden zu können, ob der Beitrag zu ihnen passt. Nenne das Thema in einem Satz. Erkläre dann, was der Anlass ist oder warum es besonders relevant ist und eine Bedeutung für die Gesellschaft bzw. die Zielgruppe des Mediums/Ressorts hat. Schreib noch ein, zwei Sätze dazu, wie Du das Thema umsetzen willst (Reportage, Feature, Interview o. Ä.). Schlag außerdem noch vor, wie lang der Beitrag deiner Meinung nach werden sollte (in Zeichen oder Sendeminuten). Wenn Du schon weisst, wer die Protagonist\*innen sein könnten, kannst Du das ebenfalls dazuschreiben. Ist es das erste Mal, dass Du der Redaktion/der Redakteur\*in ein Thema vorschlägst, kannst Du noch ein paar ebenfalls kurze Sätze zu dir selbst schreiben: welche Ausbildung und Arbeitserfahrung Du hast und für welche Medien Du schon gearbeitet hast. Besitzt Du eine Website oder Arbeitsproben, dann verlinke diese. --- ## Lohnt es sich, ein *Praktikum* oder ein *Volontariat* zu machen? Man benötigt in Deutschland grundsätzlich keine Ausbildung, um als Journalist\*in zu arbeiten. Erfahrungen zeigen aber, dass ein abgeschlossenes Volontariat, also ein berufsbegleitendes Traineeship in einem Medienhaus, oder der Besuch einer Journalist\*innenschule viele Vorteile bringt. Dies gilt auch für für Journalist\*innen, die bereits in ihrem Herkunftsland mehrere Jahre Arbeitserfahrung oder in verantwortlicher Position gearbeitet haben. Auch wenn Du handwerklich nichts dazulernen solltet, lohnt sich eine solche Ausbildung, weil Du in dieser Zeit die Chance hast, berufliche Netzwerke zu knüpfen, dich auszuprobieren und zu beweisen. Ein Problem ist, dass solche Ausbildungen oftmals schlecht oder zum Teil gar nicht vergütet werden. Aber es gibt Stipendien, die man dafür beantragen kann. Die Auswahlverfahren für die Volontariate sind allerdings manchmal nicht so leicht. Hier empfehlen wir, mit ehemaligen Volontär\*innen in Kontakt zu kommen und Tipps zu erfragen, wie man sich darauf vorbereiten kann und worauf es ankommt. Auch hier zahlt sich ein gutes Netzwerk aus. Auch Praktika sind schlecht oder zum Teil gar nicht vergütet. Dennoch lohnt es sich, ein Praktikum zu machen, denn auf diese Weise lernt man eine Redaktion und ihre Abläufe von innen kennen – und vielleicht noch wichtiger: Die Redakteur\*innen lernen dich besser kennen. Wichtig wäre vorab und währenddessen darüber zu sprechen, was Du dir von diesem Praktikum oder der Hospitanz versprichst. Beachte: Manche Medienhäuser vergeben Praktika nur an Pflichtpraktikant\*innen, also nur an Journalist\*innen, die im Rahmen eines Studiums oder einer Ausbildung ein Praktikum machen. Eine bezahlte Alternative, um als Studierende Redaktionserfahrung zu erwerben, sind Jobs für Werkstudierende.Das deutsche Mediensystem ist, verglichen mit anderen Ländern, relativ stark dezentralisiert. Der Einfluss des Staats ist gering. Auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (RoG) liegt Deutschland im Jahr 2025 auf Platz 11 von 180. In den vergangenen Jahren ist Deutschland hier einige Plätze zurückgefallen. Gründe sind vermehrte Übergriffe auf Journalist\*innen und ein wirtschaftlich bedingter Rückgang der Pressevielfalt. Grundsätzlich lässt sich der deutsche Medienmarkt in die Bereiche Presse, Rundfunk und Internet unterteilen. Die Presse: Hier dominieren in Deutschland regional verbreitete Abonnementzeitungen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen gemeinsamen sogenannten Mantel-Teil haben, der internationale und deutschlandweite politische wie wirtschaftliche Themen behandelt. Weiter hinten folgen – je nachdem, wo die Zeitung verkauft wird – verschiedene Lokalteile für die einzelnen Gebiete. Große Verlage mit Regionalzeitungen sind etwa die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, die Funke Mediengruppe oder die Verlagsgruppe Ippen. Publiziert werden dort zum Beispiel: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Sächsische Zeitung oder die Frankfurter Rundschau. Daneben gibt es auch einige überregionale Zeitungen und Zeitschriften, die täglich oder wöchentlich erscheinen. Sie haben ein stärkeres politisches Profil. Beispiele: taz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Spiegel, Stern, ZEIT, Welt, BILD. Der Rundfunk: Der Rundfunk (Fernsehen und Radio) ist in Deutschland unterteilt in den öffentlich-rechtlichen und den privaten Rundfunk. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat vom Staat den Auftrag, die Bevölkerung mit Informationen, Bildung, Beratung und Unterhaltung zu versorgen. In der Ausgestaltung dieses Auftrags ist er allerdings frei. Finanziert werden „die Öffentlich-Rechtlichen“ über den Rundfunkbeitrag, den in Deutschland alle Bürger, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls zahlen. Auch hier gibt es überregionale und regionale Sender. Überregionale Beispiele: ARD, ZDF, Deutschlandradio. Regionale Beispiele: NDR, MDR, SWR, BR, HR. Der private Rundfunk ist frei von einem gesetzlichen Auftrag, erhält allerdings kein Geld aus dem Rundfunkbeitrag zur Finanzierung. Es gibt frei empfangbare Sender, die sich über Werbeeinnahmen finanzieren. Beispiele: Sat.1, ProSieben, RTL. Daneben gibt es Sender, die nur gegen Bezahlung geschaut werden können. Beispiel: Sky. Das Internet: Größere publizistisch relevante Anbieter im Internet sind vor allem die entsprechenden Online-Auftritte der großen Presse- oder Rundfunkmedien. Beispiele: tagesschau.de, spiegel.de, rtl.de. --- ## Wie *Redaktionen* arbeiten Die Redaktionen von Medien sind in verschiedene Ressorts unterteilt. Jedes Ressort ist einem Thema gewidmet, etwa Politik, Wirtschaft, Sport oder Wissenschaft. Innerhalb der Ressorts gibt es feste Abläufe und Strukturen. Die Abläufe werden stark durch den Erscheinungsrhythmus geprägt. In Tageszeitungen gibt es morgendliche Konferenzen, in denen Themen besprochen werden, danach werden die Texte geschrieben und die Zeitung layoutet. Bis zum Redaktionsschluss zu einer bestimmten Uhrzeit muss alles fertig sein. Bei wöchentlich erscheinenden Publikationen gibt es meist keine tägliche Konferenz, die Themen werden schon länger vorausgeplant und es bleibt mehr Zeit zum Recherchieren und Schreiben. In Online-Redaktionen wiederum gibt es zwar auch regelmäßige Konferenzen (meist täglich), dafür gibt es keinen Redaktionsschluss. Oft müssen Texte „so schnell wie möglich“ fertig werden, sie werden nach Fertigstellung gleich publiziert. Willst Du einem Medium einen Beitrag anbieten, ist es hilfreich, wenn das Angebot gleich an der richtigen Stelle ankommt. Wichtig ist dabei, dass Inhalt und Form des Beitrags zu diesem Medium passen. Hast Du das geprüft, musst Du die richtige Ansprechperson finden. Kolleg\*innen, die auch für das Medium arbeiten, können vielleicht weiterhelfen. Ansonsten kannst Du auch im Impressum nachschauen, wer das Ressort leitet, in das der Beitrag passen würde. Die Ressorts haben meist eine allgemeine E-Mail-Adresse, die von der\*dem Assistent\*in verwaltet wird. Auch dorthin kannst Du Vorschläge in Form eines Exposés (siehe unten) schicken. Steht die E-Mail-Adresse nicht im Impressum, kannst Du sie bei der allgemeinen Telefonnummer erfragen. Manchmal lässt sich auch die direkten E-Mail-Adresse der zuständigen Redakteur\*in ausfindig machen. Ist das der Fall, kannst Du die\*den Redakteur\*in suchen, die\*der sich inhaltlich am ehesten mit dem Thema deines Beitrags auskennt und ein Exposé an sie\*ihn schicken. **Wichtige Stellen in einer Redaktion sind:** - **Chefredakteur\*in:** Sie oder er ist die inhaltliche Leiter\*in, koordiniert die gesamte Redaktion und entwickelt sie weiter. Sie entscheidet grundsätzliche Fragen, zum Beispiel zu Budget, Personal, Layout oder inhaltlicher Ausrichtung. Am Tagesgeschäft ist sie eher selten beteiligt. - **Ressortleiter\*innen:** Sie entscheiden über die Inhalte, die im jeweiligen Ressort erscheinen. Darüber hinaus koordinieren sie die Abläufe im Ressort. - **Chef\*in vom Dienst (CvD):** Sie oder er managt den redaktionellen Alltag, leitet die Konferenzen, behält die Abgabe von Artikeln im Blick, plant den Inhalt und ist Ansprechpartner\*in für das Tagesgeschäft. - **Redakteur\*innen:** Sie recherchieren, schreiben und redigieren Texte. Meist haben sie einen inhaltlichen Schwerpunkt, in dem sie sich besonders gut auskennen. - **Assistent\*innen:** Sie helfen bei der Organisation des Ressorts. Sie beantworten kleinere Anfragen und koordinieren Termine oder Reisen. - **Buchhaltung:** die Abteilung in einer Redaktion, die für die Finanzen zuständig ist. Die Mitarbeiter\*innen kümmern sich zum Beispiel um die Bezahlung von Honoraren. Weitere Begriffe aus dem journalistischen Berufsalltag – von A wie Advertorial bis Z wie Zeugnisverweigerungsrecht – findest Du auf der Seite Journalistikon, einem Online-Wörterbuch der Journalistik. [Zum Journalistikon](https://journalistikon.de) --- ## Wie Du ein gutes *Exposé* schreibst Ein Exposé ist ein kurzer Text, der das Thema und den Inhalt deines Beitrags vorstellt. Wer das Exposé gelesen hat, sollte danach grob wissen, um was es geht und wie der Beitrag aussehen könnte. Das Exposé selbst ist kurz. Ein paar Zeilen/Sätze genügen, mehr als zwei Absätze sollten es in der Regel nicht sein. Die Sprache sollte einfach sein. Es ist zwar gar nicht so leicht, die wichtigsten Inhalte auszumachen und in wenigen Sätzen darzustellen. Die Redakteur\*innen, an die Du dein Exposé schickst, haben allerdings meistens wenig Zeit und bekommen oft viele verschiedene Themenvorschläge. Für sie ist wichtig, dass sie durch das Exposé in kurzer Zeit alle Informationen erhalten, die sie brauchen, um entscheiden zu können, ob der Beitrag zu ihnen passt. Nenne das Thema in einem Satz. Erkläre dann, was der Anlass ist oder warum es besonders relevant ist und eine Bedeutung für die Gesellschaft bzw. die Zielgruppe des Mediums/Ressorts hat. Schreib noch ein, zwei Sätze dazu, wie Du das Thema umsetzen willst (Reportage, Feature, Interview o. Ä.). Schlag außerdem noch vor, wie lang der Beitrag deiner Meinung nach werden sollte (in Zeichen oder Sendeminuten). Wenn Du schon weisst, wer die Protagonist\*innen sein könnten, kannst Du das ebenfalls dazuschreiben. Ist es das erste Mal, dass Du der Redaktion/der Redakteur\*in ein Thema vorschlägst, kannst Du noch ein paar ebenfalls kurze Sätze zu dir selbst schreiben: welche Ausbildung und Arbeitserfahrung Du hast und für welche Medien Du schon gearbeitet hast. Besitzt Du eine Website oder Arbeitsproben, dann verlinke diese. --- ## Lohnt es sich, ein *Praktikum* oder ein *Volontariat* zu machen? Man benötigt in Deutschland grundsätzlich keine Ausbildung, um als Journalist\*in zu arbeiten. Erfahrungen zeigen aber, dass ein abgeschlossenes Volontariat, also ein berufsbegleitendes Traineeship in einem Medienhaus, oder der Besuch einer Journalist\*innenschule viele Vorteile bringt. Dies gilt auch für für Journalist\*innen, die bereits in ihrem Herkunftsland mehrere Jahre Arbeitserfahrung oder in verantwortlicher Position gearbeitet haben. Auch wenn Du handwerklich nichts dazulernen solltet, lohnt sich eine solche Ausbildung, weil Du in dieser Zeit die Chance hast, berufliche Netzwerke zu knüpfen, dich auszuprobieren und zu beweisen. Ein Problem ist, dass solche Ausbildungen oftmals schlecht oder zum Teil gar nicht vergütet werden. Aber es gibt Stipendien, die man dafür beantragen kann. Die Auswahlverfahren für die Volontariate sind allerdings manchmal nicht so leicht. Hier empfehlen wir, mit ehemaligen Volontär\*innen in Kontakt zu kommen und Tipps zu erfragen, wie man sich darauf vorbereiten kann und worauf es ankommt. Auch hier zahlt sich ein gutes Netzwerk aus. Auch Praktika sind schlecht oder zum Teil gar nicht vergütet. Dennoch lohnt es sich, ein Praktikum zu machen, denn auf diese Weise lernt man eine Redaktion und ihre Abläufe von innen kennen – und vielleicht noch wichtiger: Die Redakteur\*innen lernen dich besser kennen. Wichtig wäre vorab und währenddessen darüber zu sprechen, was Du dir von diesem Praktikum oder der Hospitanz versprichst. Beachte: Manche Medienhäuser vergeben Praktika nur an Pflichtpraktikant\*innen, also nur an Journalist\*innen, die im Rahmen eines Studiums oder einer Ausbildung ein Praktikum machen. Eine bezahlte Alternative, um als Studierende Redaktionserfahrung zu erwerben, sind Jobs für Werkstudierende.Das deutsche Mediensystem ist, verglichen mit anderen Ländern, relativ stark dezentralisiert. Der Einfluss des Staats ist gering. Auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (RoG) liegt Deutschland im Jahr 2025 auf Platz 11 von 180. In den vergangenen Jahren ist Deutschland hier einige Plätze zurückgefallen. Gründe sind vermehrte Übergriffe auf Journalist\*innen und ein wirtschaftlich bedingter Rückgang der Pressevielfalt. Grundsätzlich lässt sich der deutsche Medienmarkt in die Bereiche Presse, Rundfunk und Internet unterteilen.

Die Presse: Hier dominieren in Deutschland regional verbreitete Abonnementzeitungen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen gemeinsamen sogenannten Mantel-Teil haben, der internationale und deutschlandweite politische wie wirtschaftliche Themen behandelt. Weiter hinten folgen – je nachdem, wo die Zeitung verkauft wird – verschiedene Lokalteile für die einzelnen Gebiete. Große Verlage mit Regionalzeitungen sind etwa die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH, die Funke Mediengruppe oder die Verlagsgruppe Ippen. Publiziert werden dort zum Beispiel: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Sächsische Zeitung oder die Frankfurter Rundschau.

Daneben gibt es auch einige überregionale Zeitungen und Zeitschriften, die täglich oder wöchentlich erscheinen. Sie haben ein stärkeres politisches Profil. Beispiele: taz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Spiegel, Stern, ZEIT, Welt, BILD.

Der Rundfunk: Der Rundfunk (Fernsehen und Radio) ist in Deutschland unterteilt in den öffentlich-rechtlichen und den privaten Rundfunk. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat vom Staat den Auftrag, die Bevölkerung mit Informationen, Bildung, Beratung und Unterhaltung zu versorgen. In der Ausgestaltung dieses Auftrags ist er allerdings frei. Finanziert werden „die Öffentlich-Rechtlichen“ über den Rundfunkbeitrag, den in Deutschland alle Bürger, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls zahlen. Auch hier gibt es überregionale und regionale Sender. Überregionale Beispiele: ARD, ZDF, Deutschlandradio. Regionale Beispiele: NDR, MDR, SWR, BR, HR.

Der private Rundfunk ist frei von einem gesetzlichen Auftrag, erhält allerdings kein Geld aus dem Rundfunkbeitrag zur Finanzierung. Es gibt frei empfangbare Sender, die sich über Werbeeinnahmen finanzieren. Beispiele: Sat.1, ProSieben, RTL. Daneben gibt es Sender, die nur gegen Bezahlung geschaut werden können. Beispiel: Sky.

Das Internet: Größere publizistisch relevante Anbieter im Internet sind vor allem die entsprechenden Online-Auftritte der großen Presse- oder Rundfunkmedien. Beispiele: tagesschau.de, spiegel.de, rtl.de.

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##  Wie *Redaktionen* arbeiten 

Die Redaktionen von Medien sind in verschiedene Ressorts unterteilt. Jedes Ressort ist einem Thema gewidmet, etwa Politik, Wirtschaft, Sport oder Wissenschaft. Innerhalb der Ressorts gibt es feste Abläufe und Strukturen. Die Abläufe werden stark durch den Erscheinungsrhythmus geprägt. In Tageszeitungen gibt es morgendliche Konferenzen, in denen Themen besprochen werden, danach werden die Texte geschrieben und die Zeitung layoutet. Bis zum Redaktionsschluss zu einer bestimmten Uhrzeit muss alles fertig sein. Bei wöchentlich erscheinenden Publikationen gibt es meist keine tägliche Konferenz, die Themen werden schon länger vorausgeplant und es bleibt mehr Zeit zum Recherchieren und Schreiben. In Online-Redaktionen wiederum gibt es zwar auch regelmäßige Konferenzen (meist täglich), dafür gibt es keinen Redaktionsschluss. Oft müssen Texte „so schnell wie möglich“ fertig werden, sie werden nach Fertigstellung gleich publiziert.

Willst Du einem Medium einen Beitrag anbieten, ist es hilfreich, wenn das Angebot gleich an der richtigen Stelle ankommt. Wichtig ist dabei, dass Inhalt und Form des Beitrags zu diesem Medium passen. Hast Du das geprüft, musst Du die richtige Ansprechperson finden. Kolleg\*innen, die auch für das Medium arbeiten, können vielleicht weiterhelfen. Ansonsten kannst Du auch im Impressum nachschauen, wer das Ressort leitet, in das der Beitrag passen würde. Die Ressorts haben meist eine allgemeine E-Mail-Adresse, die von der\*dem Assistent\*in verwaltet wird. Auch dorthin kannst Du Vorschläge in Form eines Exposés (siehe unten) schicken. Steht die E-Mail-Adresse nicht im Impressum, kannst Du sie bei der allgemeinen Telefonnummer erfragen. Manchmal lässt sich auch die direkten E-Mail-Adresse der zuständigen Redakteur\*in ausfindig machen. Ist das der Fall, kannst Du die\*den Redakteur\*in suchen, die\*der sich inhaltlich am ehesten mit dem Thema deines Beitrags auskennt und ein Exposé an sie\*ihn schicken.   

**Wichtige Stellen in einer Redaktion sind:**

- **Chefredakteur\*in:** Sie oder er ist die inhaltliche Leiter\*in, koordiniert die gesamte Redaktion und entwickelt sie weiter. Sie entscheidet grundsätzliche Fragen, zum Beispiel zu Budget, Personal, Layout oder inhaltlicher Ausrichtung. Am Tagesgeschäft ist sie eher selten beteiligt.
- **Ressortleiter\*innen:** Sie entscheiden über die Inhalte, die im jeweiligen Ressort erscheinen. Darüber hinaus koordinieren sie die Abläufe im Ressort.
- **Chef\*in vom Dienst (CvD):** Sie oder er managt den redaktionellen Alltag, leitet die Konferenzen, behält die Abgabe von Artikeln im Blick, plant den Inhalt und ist Ansprechpartner\*in für das Tagesgeschäft.
- **Redakteur\*innen:** Sie recherchieren, schreiben und redigieren Texte. Meist haben sie einen inhaltlichen Schwerpunkt, in dem sie sich besonders gut auskennen.
- **Assistent\*innen:** Sie helfen bei der Organisation des Ressorts. Sie beantworten kleinere Anfragen und koordinieren Termine oder Reisen.
- **Buchhaltung:** die Abteilung in einer Redaktion, die für die Finanzen zuständig ist. Die Mitarbeiter\*innen kümmern sich zum Beispiel um die Bezahlung von Honoraren.

Weitere Begriffe aus dem journalistischen Berufsalltag – von A wie Advertorial bis Z wie Zeugnisverweigerungsrecht – findest Du auf der Seite Journalistikon, einem Online-Wörterbuch der Journalistik. [Zum Journalistikon](https://journalistikon.de)

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##  Wie Du ein gutes *Exposé* schreibst 

Ein Exposé ist ein kurzer Text, der das Thema und den Inhalt deines Beitrags vorstellt. Wer das Exposé gelesen hat, sollte danach grob wissen, um was es geht und wie der Beitrag aussehen könnte. Das Exposé selbst ist kurz. Ein paar Zeilen/Sätze genügen, mehr als zwei Absätze sollten es in der Regel nicht sein. Die Sprache sollte einfach sein. Es ist zwar gar nicht so leicht, die wichtigsten Inhalte auszumachen und in wenigen Sätzen darzustellen. Die Redakteur\*innen, an die Du dein Exposé schickst, haben allerdings meistens wenig Zeit und bekommen oft viele verschiedene Themenvorschläge. Für sie ist wichtig, dass sie durch das Exposé in kurzer Zeit alle Informationen erhalten, die sie brauchen, um entscheiden zu können, ob der Beitrag zu ihnen passt.

Nenne das Thema in einem Satz. Erkläre dann, was der Anlass ist oder warum es besonders relevant ist und eine Bedeutung für die Gesellschaft bzw. die Zielgruppe des Mediums/Ressorts hat. Schreib noch ein, zwei Sätze dazu, wie Du das Thema umsetzen willst (Reportage, Feature, Interview o. Ä.). Schlag außerdem noch vor, wie lang der Beitrag deiner Meinung nach werden sollte (in Zeichen oder Sendeminuten). Wenn Du schon weisst, wer die Protagonist\*innen sein könnten, kannst Du das ebenfalls dazuschreiben.

Ist es das erste Mal, dass Du der Redaktion/der Redakteur\*in ein Thema vorschlägst, kannst Du noch ein paar ebenfalls kurze Sätze zu dir selbst schreiben: welche Ausbildung und Arbeitserfahrung Du hast und für welche Medien Du schon gearbeitet hast. Besitzt Du eine Website oder Arbeitsproben, dann verlinke diese.

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##  Lohnt es sich, ein *Praktikum* oder ein *Volontariat* zu machen? 

Man benötigt in Deutschland grundsätzlich keine Ausbildung, um als Journalist\*in zu arbeiten. Erfahrungen zeigen aber, dass ein abgeschlossenes Volontariat, also ein berufsbegleitendes Traineeship in einem Medienhaus, oder der Besuch einer Journalist\*innenschule viele Vorteile bringt. Dies gilt auch für für Journalist\*innen, die bereits in ihrem Herkunftsland mehrere Jahre Arbeitserfahrung oder in verantwortlicher Position gearbeitet haben. Auch wenn Du handwerklich nichts dazulernen solltet, lohnt sich eine solche Ausbildung, weil Du in dieser Zeit die Chance hast, berufliche Netzwerke zu knüpfen, dich auszuprobieren und zu beweisen.

Ein Problem ist, dass solche Ausbildungen oftmals schlecht oder zum Teil gar nicht vergütet werden. Aber es gibt Stipendien, die man dafür beantragen kann. Die Auswahlverfahren für die Volontariate sind allerdings manchmal nicht so leicht. Hier empfehlen wir, mit ehemaligen Volontär\*innen in Kontakt zu kommen und Tipps zu erfragen, wie man sich darauf vorbereiten kann und worauf es ankommt. Auch hier zahlt sich ein gutes Netzwerk aus.

Auch Praktika sind schlecht oder zum Teil gar nicht vergütet. Dennoch lohnt es sich, ein Praktikum zu machen, denn auf diese Weise lernt man eine Redaktion und ihre Abläufe von innen kennen – und vielleicht noch wichtiger: Die Redakteur\*innen lernen dich besser kennen. Wichtig wäre vorab und währenddessen darüber zu sprechen, was Du dir von diesem Praktikum oder der Hospitanz versprichst. Beachte: Manche Medienhäuser vergeben Praktika nur an Pflichtpraktikant\*innen, also nur an Journalist\*innen, die im Rahmen eines Studiums oder einer Ausbildung ein Praktikum machen. Eine bezahlte Alternative, um als Studierende Redaktionserfahrung zu erwerben, sind Jobs für Werkstudierende.

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#  *Gemeinsame* Sache für *starken* Journalismus 

Als Netzwerk von Medienschaffenden gegründet, glauben wir an die demokratische Kraft des Kollektivs. Wir vernetzen und sind vernetzt, lokal, bundesweit und international. Wir bauen aktiv Strukturen, die Vielfalt im Journalismus real machen: durch Mentoring, lokale Netzwerke, Fachkonferenzen und starke Partnerschaften. 

- © Stephan Roehl
- © Schore Mehdju
- © Schore Mehrdju
- © Astrid Piethan
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- © Stephan Roehl
- © Frederike van der Straeten
- © Frederike van der Straeten
- © Schore Mehrdju

Unser Netzwerk 

### Türen öffnen für Journalist\*innen

Wer keine Kontakte hat, wer nicht weiß, wie die Branche funktioniert, wer sich in Redaktionen nicht repräsentiert sieht, wer Deutsch nicht als Erstsprache spricht, kommt schwerer rein. Das ist kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles. Wir fördern Medienschaffende mit Einwanderungsgeschichte oder of colour durch Mentorings, Workshops, Fellowshipprogramme und Vernetzung. Dabei ist uns eine langfristige Begleitung wichtig. [Mehr zu unseren Programmen](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte)

### Fachkonferenzen

Neben unserer NxM Konferenz organisieren wir mit Partner\*innen themen- und zielgruppenspezifische Veranstaltungen. Weil Austausch auf Augenhöhe Dinge verändert, die Einzelgespräche nicht können. [Kommende Veranstaltungen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin)

### Lokale Netzwerke in ganz Deutschland

In vielen Regionen gibt es lokale NdM-Netzwerke: Stammtische, Gesprächsabende, Veranstaltungen: niedrigschwellig, relevant, von der Community für die Community. Für Medienschaffende, die sich vor Ort vernetzen, austauschen und gegenseitig stärken wollen. Unsere Netzwerke treffen sich aktuell in Hamburg, Berlin, Köln, Stuttgart und München. [Jetzt Mitglied werden](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen)

### Starke Allianzen 

Wir arbeiten mit Medienhäusern, Organisationen und Initiativen zusammen und sind auf den wichtigsten Konferenzen der Branche präsent. Zwei Beispiele, wie diese Vernetzung konkret wirkt:

*toneshift – gemeinsam gegen Hass und Desinformation*  
Gegen Hass und Desinformation braucht es starke Netzwerke. toneshift bündelt die Expertise von sechs etablierten Organisationen und bietet als zentrale Anlaufstelle Orientierung für alle, die Hilfe suchen, sich engagieren oder im Themenfeld arbeiten. [Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/toneshift)

*Schutzkodex – ein starkes Schutzschild für Medienschaffende*  
Die Gewalt gegen Journalist\*innen gefährdet nicht nur die tägliche Arbeit Einzelner, sondern die Pressefreiheit insgesamt. Mit einem breiten Bündnis von Initiativen konnten wir den Schutzkodex ins Leben rufen. Er setzt verbindliche Standards zum Schutz von Medienschaffenden. [Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/schutzkodex)

##  Stärke die nächste *Generation* 

Deine Spende gibt Medienschaffenden mit Einwanderungsgeschichte Rückenwind.

[Jetzt spenden!](https://secure.spendenbank.de/form/2533)

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#  *Wissen* aus der Branche. *Für* die Branche. 

Guter Journalismus ist vielfältig – in Perspektiven, Sprache und Stimmen. Die Neuen deutschen Medienmacher*innen begleiten Redaktionen und Medienhäuser dabei, Diversität nicht als Zusatzaufgabe, sondern als journalistischen Standard zu verstehen. Wir setzen uns für einen öffentlichen Diskurs ein, der auf Fakten, Kontext und Respekt basiert – und geben unser Wissen in Impulsvorträgen, Workshops und strategischer Beratung weiter. Gemeinsam machen wir Perspektivenvielfalt zum Standard. 

##  *Impulse* und Talk 

Als gefragte Speaker*innen auf Konferenzen, Fachveranstaltungen und Panels bringen wir Themen auf die Bühne, die im Medienbetrieb zu oft im Hintergrund bleiben: Wer kommt zu Wort und wer nicht? Wie prägen Sprache und Auswahl das Bild, das Journalismus von Gesellschaft zeichnet? Ob zu diskriminierungssensibler Sprache, Diversität im Medienhaus, Community Management oder dem Umgang mit Hass im Netz und Desinformation: Unsere Vorträge sind ein zugänglicher Einstieg ins Thema. 

[Speaker\*in anfragen](mailto:info@neuemedienmacher.de?subject=Anfrage%20Speaker:in&body) 

© Schore Mehrdju  

##  Workshops 

Unsere Workshops vermitteln genau das Handwerkszeug, das im Redaktionsalltag wirklich zählt: praxisnah, direkt anwendbar und auf die konkreten Herausforderungen der jeweiligen Redaktion zugeschnitten. Wir arbeiten zu diskriminierungssensibler Berichterstattung, zu Sprache und Perspektivenvielfalt, zum professionellen Umgang mit Communitys sowie zu den Themen Hass und Desinformation. Ob Einführung oder Vertiefung, unsere Formate richten sich an Redaktionen, die ihre Kompetenz gezielt weiterentwickeln wollen. 

[Workshop anfragen](mailto:info@neuemedienmacher.de?subject=Anfrage%20Workshop&body) 

© Hannes Jung  

##  Beratung  

Wir begleiten Medienhäuser und Organisationen, die Veränderung ernsthaft angehen wollen: von Hintergrundgesprächen und Impulsvorträgen für Führungskräfte über die Konzeption diversitätssensibler Panel- und Veranstaltungsformate bis hin zu Workshops für eine inklusive Redaktionskultur. Darüber hinaus unterstützen wir bei der Gründung interner Netzwerke und begleiten die ersten Schritte, damit aus guten Vorsätzen nachhaltige Strukturen werden. Wir beraten alle, die Perspektivenvielfalt nicht dem Zufall überlassen wollen. 

[Beratung anfragen](mailto:info@neuemedienmacher.de?subject=Anfrage%20Beratung&body) 

© Hannes Jung

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#  Unsere *Stimme* für *guten* Journalismus 

Medien entscheiden, wer gehört wird und welche Themen zählen. Wir beobachten, analysieren und formulieren Empfehlungen und Forderungen. Mit unseren Kanälen und Publikationen erreichen wir Hunderttausende und mischen uns ein, wo es drauf ankommt. So tragen wir dazu bei, journalistische Standards weiterzuentwickeln und die Medienlandschaft nachhaltig zu verändern. 

Ein Überblick über unsere Themen 

Diskriminierende Darstellungen, die Übernahme rechtsextremer Narrative, eine Berichterstattung, die weite Teile der Bevölkerung ausblendet: Das sind oft keine Einzelfälle, sondern strukturelle Muster. Wir beobachten sie und mischen uns ein, weil wir an einen Journalismus glauben, der die Realität einer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft präzise und kontextreich abbildet.

Seit Jahren veröffentlichen wir Stellungnahmen, formulieren konkrete Forderungen und entwickeln Guides, die direkt im Redaktionsalltag helfen. Darüber hinaus beteiligen wir uns aktiv an öffentlichen Debatten und veröffentlichen Stellungnahmen zu konkreten Themen: von der Sprache der Migrationsdebatte über mehrsprachige Desinformation bis hin zu Wahlberichterstattung und Bildsprache in Medien.

Hier ein Überblick über Themen, zu denen wir uns in den letzten Jahren positioniert haben:

#### Community-Journalismus ist mehr als Kommentare löschen 

Community Manager\*innen recherchieren, moderieren Debatten und schützen demokratische Räume online und werde dafür kaum anerkannt. Wir haben sieben Forderungen formuliert: von fairer Berufsbezeichnung über Ausbildungsstandards bis zu psychologischer Unterstützung für Teams, die täglich Hass ausgesetzt sind. [Unsere Forderungen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/sieben-forderungen-für-zukunftsfähigen-community-journalismus-auf-social-media)

#### **Desinformation spricht viele Sprachen – Medien oft nur eine** 

Desinformationskampagnen kursieren auf Arabisch, Türkisch, Russisch, während deutsche Medien fast ausschließlich auf Deutsch berichten. Wir fordern eine nationale Koordinierungsstelle, mehrsprachige öffentlich-rechtliche Angebote und Plattformen, die Verantwortung übernehmen. [Stellungnahme lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/sieben-forderungen-gegen-desinformation-ndm-fordern-mehrsprachige-offensive)

#### Wie Sprache Wirklichkeit verschiebt: Von „Willkommenskultur” zu „Remigration”

Rechtsextreme Narrative haben den Mediendiskurs über Migration grundlegend verändert und große Teile der Medienlandschaft sind mitgegangen. Wir zeigen, wie das passiert ist, und machen konkrete Vorschläge für eine menschenrechtsbasierte Berichterstattung. [Unsere Vorschläge](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/von-sommer-der-migration-zu-remigrationwie-sich-der-diskurs-verschoben-hat)

#### Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sendet nicht für alle 

23 Prozent der Bevölkerung sprechen zu Hause neben Deutsch eine andere Sprache. Der ÖRR bleibt trotzdem nahezu einsprachig. Wir fordern mehrsprachige Nachrichten, bessere Auffindbarkeit in der Mediathek und dauerhafte Finanzierung statt Einzelinitiativen. [Stellungnahme lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/gesellschaft-im-wandel-rundfunk-im-stillstand)

#### Rechtsextreme Gewalt nimmt zu, die mediale Aufmerksamkeit sinkt 

Zum fünften Jahrestag von Hanau haben wir fünf Hinweise für sorgfältigen Journalismus über rechtsextreme Gewalt formuliert: Betroffene ins Zentrum stellen, Falschbehauptungen nicht verstärken, strukturelle Ursachen recherchieren. [Stellungnahme lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/rechtsextremismus-bleibt-die-größte-gefahr-für-unsere-demokratie)

#### Wahlberichterstattung braucht ein Umdenken 

Sommerinterviews und Elefantenrunden reichen nicht, wenn Demokratie auf dem Spiel steht. Wir haben sieben Hinweise aus dem Austausch mit US-amerikanischen Journalist\*innen formuliert, die seit 2016 mit diesen Fragen ringen. [Stellungnahme lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wahlberichterstattung-braucht-ein-umdenken-statt-politiker-innen-müssen-wähler-innen-im-fokus-stehen)

- [## Glossar

Über 350 Begriffe für sensible Sprache in einer vielfältigen Gesellschaft

](https://www.neuemedienmacher.de/glossar)
- [## Empfehlungen für sensible Sprache

Mit Beispielen zu Einwanderungsgesellschaft, LGBTQIA+ und Menschen mit Behinderung

](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-formulierungshilfen-für-sensible-sprache)
- [## Empfehlungen für mehr Stimmen und Perspektiven

Berichten für die ganze Gesellschaft

](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-für-mehr-stimmen-und-perspektiven)
- [## Checklisten und Datenbanken für gute Bilder

Für Bilder, die die ganze Gesellschaft zeigen

](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder)

##  Stärke unsere *Stimme*  

Wir setzen Themen und erreichen Hunderttausende.

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#  Wissen & Tools für *Empowerment* und *Schutz* von Journalist\*innen 

Journalismus ist für die meisten nicht nur Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Und manchmal ein Risiko. Gemeinsam mit den Freischreibern und n-ost geben wir Überblick über deutsche Medien und ihre Arbeitsweise, praktische Tipps für die Arbeit mit Redaktionen, Orientierung bei Freiberuflichkeit und Hilfe bei Diskriminierung und Bedrohungslagen. 

- [## Medienlandschaft Strukturen und Einstiegswege im Überblick](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/medienlandschaft)
- [## Verträge & Honorare Erfolgreich verhandeln und abrechnen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/das-organisatorische)
- [## Neu in Deutschland Orientierung für Journalist\*innen mit eigener Migrationsgeschichte](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/neu-in-deutschland)
- [## Ressourcen & Links Anlaufstellen auf einen Blick](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/ressourcen-und-links)
- [## Diskriminierung in Redaktionen Handlungsoptionen und Rechte im Berufsalltag](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/diskriminierung-in-redaktionen)
- [## Hilfe in Bedrohungslagen Unterstützung und Anlaufstellen für den Ernstfall](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/hilfe-in-bedrohungslagen)

Unsere Kooperationspartner\*innen    

##  Das war *noch nicht alles*! 

Unter **Wissen & Tools** gibt es noch mehr Tipps von uns – für gute Berichterstattung, gegen Hass im Netz und Desinformation und für das Empowerment von Journalist\*innen.

[Weiter entdecken](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 

##  Weiteres zum Thema *Empowerment und Schutz von Journalist\*innen*  

[Artikel vom 03.07.2026 ### Das war Take your Space – Zeit für deine Perspektive Workshops und jede Menge Netzwerken. Hier geht’s zu den Highlights und Bildern unseres Events. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/das-war-take-your-space---zeit-fuer-deine-perspektive) [Termin am 26.06.2026 ### Event: Take Your Space – Zeit für Deine Perspektive Diesmal in München: Ein Tag voller Workshops und Inspiration. Werde Teil eines starken Netzwerks und gestalte die Medienwelt von morgen aktiv mit. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/take-your-space---zeit-fuer-deine-perspektive) [Artikel vom 26.05.2026 ### Wenn der Rechtsstaat schweigt: Unser Panel zur Pressefreiheit auf der re:publica26 Angriffe auf Medienschaffende sind kein Einzelfall, sondern System. Jetzt die Paneldiskussion nachschauen. Weiter lesen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/wenn-der-rechtsstaat-schweigt-unser-panel-zur-pressefreiheit-auf-der-republica26) 

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# Begriffserklärungen

Um Falschinformationen besser zu verstehen, muss man ihre Absicht kennen: Ob wir von Fehlinformation oder Desinformation sprechen, hängt von der Täuschungsabsicht ab. Weil Präzision wichtig ist, hier eine Begriffsklärung.

Inhaltsübersicht

1. [Begriffe](#begriffe)
2. [Täuschungsabsicht als Maß](#taeuschungsabsicht-als-mass)
3. [Die Folgen](#die-folgen)

--- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Gegen Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation) 4. [Begriffserklärungen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/begriffserklärungen) # Begriffserklärungen Um Falschinformationen besser zu verstehen, muss man ihre Absicht kennen: Ob wir von Fehlinformation oder Desinformation sprechen, hängt von der Täuschungsabsicht ab. Weil Präzision wichtig ist, hier eine Begriffsklärung. Inhaltsübersicht 1. [Begriffe](#begriffe) 2. [Täuschungsabsicht als Maß](#taeuschungsabsicht-als-mass) 3. [Die Folgen](#die-folgen) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Gegen Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation) 4. [Begriffserklärungen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/begriffserklärungen) # Begriffserklärungen Um Falschinformationen besser zu verstehen, muss man ihre Absicht kennen: Ob wir von Fehlinformation oder Desinformation sprechen, hängt von der Täuschungsabsicht ab. Weil Präzision wichtig ist, hier eine Begriffsklärung. Inhaltsübersicht 1. [Begriffe](#begriffe) 2. [Täuschungsabsicht als Maß](#taeuschungsabsicht-als-mass) 3. [Die Folgen](#die-folgen) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Gegen Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation) 4. [Begriffserklärungen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/begriffserklärungen) # Begriffserklärungen Um Falschinformationen besser zu verstehen, muss man ihre Absicht kennen: Ob wir von Fehlinformation oder Desinformation sprechen, hängt von der Täuschungsabsicht ab. Weil Präzision wichtig ist, hier eine Begriffsklärung. Inhaltsübersicht 1. [Begriffe](#begriffe) 2. [Täuschungsabsicht als Maß](#taeuschungsabsicht-als-mass) 3. [Die Folgen](#die-folgen) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Gegen Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation) 4. [Begriffserklärungen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/begriffserklärungen) # Begriffserklärungen Um Falschinformationen besser zu verstehen, muss man ihre Absicht kennen: Ob wir von Fehlinformation oder Desinformation sprechen, hängt von der Täuschungsabsicht ab. Weil Präzision wichtig ist, hier eine Begriffsklärung. Inhaltsübersicht 1. [Begriffe](#begriffe) 2. [Täuschungsabsicht als Maß](#taeuschungsabsicht-als-mass) 3. [Die Folgen](#die-folgen) ## Begriffe **Desinformation** bezeichnet eine falsche oder irreführende Information, die absichtlich erstellt oder verbreitet wird, um Personen zu täuschen. In digitalen Räumen wird sie oft über Online-Plattformen und Messenger-Dienste verbreitet und erscheint in Form von Text, Bild, Audio oder Video. Zunehmend kann sie auch mit Hilfe generativer künstlicher Intelligenz erstellt werden. In der Forschung gibt es verschiedene Ansätze, um den Begriff der „Desinformation” zu definieren. Abgegrenzt wird er dabei häufig von benachbarten Phänomenen wie Fehlinformation. **Fehlinformation** ist zwar auch falsch, entsteht jedoch ohne Täuschungsabsicht zum Beispiel durch redaktionelle Fehler.1 **Falschinformation** kann als Oberbegriff verwendet werden, der sowohl Desinformationen als auch Fehlinformationen umfasst. Und warum reden alle über **Fake News**? „Fake News” ist ein unspezifischer Sammelbegriff für verschiedene Formen von Fehl-und Desinformationen. Er wird häufig in einem Kontext genutzt, in dem Berichterstattung diskreditiert und Unsicherheiten geschürt werden. Wir raten deswegen von dem Begriff ab - denn komplexe Phänomene müssen mit präziser Sprache beschrieben werden.2 --- ## Täuschungsabsicht als Maß Fehl- und Desinformationen haben nicht das gleiche Maß an Täuschungsabsicht und das gleiche Ziel. Wie vielfältig die Formen von Falschinformationen sein können, zeigt diese Skala mit Beispielen3. 1. **Erfundener Inhalt** ist zu 100 % falsch und wurde mit der Absicht zu täuschen erstellt. 2. Wenn wahrheitsgemäße Informationen manipuliert werden, um Menschen zu täuschen, handelt es sich um **überarbeitete Inhalte**. Meist geht es um Fotos und Videos. 3. Werden echte Quellen nachgeahmt, aber mit anderen Inhalten versehen, handelt es sich um **betrügerischen Inhalt**. Hierbei werden u. a. Logos von Organisationen oder Namen von bekannten Persönlichkeiten verwendet. 4. Wenn authentische Inhalte mit falschen Kontextinformationen geteilt werden, ist das ein **falscher Zusammenhang bzw. Dekontextualisierung**. 5. **Irreführung**: Um eine Person oder ein Thema auf eine bestimmte Art und Weise darzustellen, werden authentische Informationen auf irreführende Weise dargestellt. Hier werden beispielsweise Statistiken lückenhaft interpretiert, um bestimmte Einstellungen zu belegen. 6. **Falsche Verknüpfungen:** Sensationalisierende Überschriften oder Bilder und Captions, die den Inhalt von Artikeln nicht akkurat wiedergeben, stellen eine falsche Verknüpfung her. Diese Technik findet sich häufig im Zusammenhang mit medialer Berichterstattung und ist auch bekannt unter dem Titel „Clickbait”. 7. **Satire oder Parodie** will in erster Linie nicht schaden, hat jedoch irreführendes Potenzial. Wenn satirische Inhalte verbreitet werden, kann ihre Verbindung zu dem\*der Urheber\*in verloren gehen. Der Beitrag wird dann nicht mehr als Satire, sondern als Fakt wahrgenommen. --- ## Die *Folgen* Desinformationen greifen einen Grundpfeiler der Demokratie an: die freie, selbstbestimmte Meinungsbildung auf Basis von frei zugänglichen Informationen.4 Dafür wird das Vertrauen in Nachrichten, Forschung und Regierungsbehörden bewusst geschwächt. Der Journalismus wird diskreditiert, indem journalistische Standards infrage gestellt werden. Der Wissenschaft wird das Vertrauen entzogen, indem ihr eine politische Motivation unterstellt wird. Politische Institutionen werden in ein schlechtes Licht gerückt, indem u. a. die Rechtmäßigkeit von Wahlergebnissen hinterfragt wird. Wenn Menschen Nachrichten, Wissenschaft und Regierungsbehörden nicht mehr vertrauen, wird es schwieriger, zwischen Fakten und Falschinformationenzu unterscheiden und an Informationen zu kommen, die vertrauenswürdig sind. Für die freie Meinungsbildung braucht die Demokratie informierte Bürger\*innen. Durch Desinformationenentstandene Informationslücken werden durch sog. „Alternative Medien” geschlossen, die sich nicht an wissenschaftliche oder journalistische Standards halten.. Desinformationen fördern eine Abkehr von Fakten und können ein Denken begünstigen, das sich ausschließlich auf die eigene Meinung stützt.5 Steigt der Einfluss von Desinformationen über einen langen Zeitraum , wird der öffentliche Diskurs zunehmend geleitet von emotionaler Rhetorik anstelle von faktenbasierten Argumenten. Folgt das öffentliche Meinungsbild dem Grundsatz „ich glaube, also habe ich recht“, dringt faktenbasierter Journalismus nicht mehr durch. Expert\*innen sprechen dann auch von einer postfaktischen Gesellschaft.6 #### **Weiterführende Publikationen** [zu Arten von Falschinformationen](https://unesdoc.unesco.org/in/documentViewer.xhtml?v=2.1.196&id=p::usmarcdef_0000384435&file=/in/rest/annotationSVC/DownloadWatermarkedAttachment/attach_import_74cc952a-a90d-4fbe-9605-08b782d87574%3F_%3D384435ger.pdf&locale=en&multi=true&ark=/ark:/48223/pf0000384435/PDF/384435ger.pdf#%5B%7B%22num%22%3A143%2C%22gen%22%3A0%7D%2C%7B%22name%22%3A%22XYZ%22%7D%2C1%2C699%2C0%5D) [zu Folgen von Falschinformationen](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) [zur postfaktischen Gesellschaft](https://www.boell.de/sites/default/files/2020-08/200825_E-Paper3_DE.pdf) 1. 2. Claire Wardle und Hossein Derakhshan (2017): [Information Disorder: Toward an interdisciplinary framework for research and policy making](https://rm.coe.int/information-disorder-toward-an-interdisciplinary-framework-for-researc/168076277c) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 3. Claire Wardle (2019): [First Drafts Essential Guide to Understanding Information Disorder](https://firstdraftnews.org/wp-content/uploads/2019/10/Information_Disorder_Digital_AW.pdf) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 4. Julia Tegeler (2023): [Desinformationen – was sie bedeuten und warum wir uns damit befassen](https://upgradedemocracy.de/desinformationen-was-sie-bedeuten-und-warum-wir-uns-damit-befassen/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 5. Lea Frühwirth (2023): [Koordinierter Vertrauensverlust](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 6. Lejla Turčilo und Mlanden Obrenovic (2020): [Demokratie im Fokus #3 Fehlinformationen, Desinformationen, Malinformationen: Ursachen, Entwicklungen und ihr Einfluss auf die Demokratie](https://www.boell.de/sites/default/files/2020-08/200825_E-Paper3_DE.pdf) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)**Desinformation** bezeichnet eine falsche oder irreführende Information, die absichtlich erstellt oder verbreitet wird, um Personen zu täuschen. In digitalen Räumen wird sie oft über Online-Plattformen und Messenger-Dienste verbreitet und erscheint in Form von Text, Bild, Audio oder Video. Zunehmend kann sie auch mit Hilfe generativer künstlicher Intelligenz erstellt werden. In der Forschung gibt es verschiedene Ansätze, um den Begriff der „Desinformation” zu definieren. Abgegrenzt wird er dabei häufig von benachbarten Phänomenen wie Fehlinformation. **Fehlinformation** ist zwar auch falsch, entsteht jedoch ohne Täuschungsabsicht zum Beispiel durch redaktionelle Fehler.1 **Falschinformation** kann als Oberbegriff verwendet werden, der sowohl Desinformationen als auch Fehlinformationen umfasst. Und warum reden alle über **Fake News**? „Fake News” ist ein unspezifischer Sammelbegriff für verschiedene Formen von Fehl-und Desinformationen. Er wird häufig in einem Kontext genutzt, in dem Berichterstattung diskreditiert und Unsicherheiten geschürt werden. Wir raten deswegen von dem Begriff ab - denn komplexe Phänomene müssen mit präziser Sprache beschrieben werden.2 --- ## Täuschungsabsicht als Maß Fehl- und Desinformationen haben nicht das gleiche Maß an Täuschungsabsicht und das gleiche Ziel. Wie vielfältig die Formen von Falschinformationen sein können, zeigt diese Skala mit Beispielen3. 1. **Erfundener Inhalt** ist zu 100 % falsch und wurde mit der Absicht zu täuschen erstellt. 2. Wenn wahrheitsgemäße Informationen manipuliert werden, um Menschen zu täuschen, handelt es sich um **überarbeitete Inhalte**. Meist geht es um Fotos und Videos. 3. Werden echte Quellen nachgeahmt, aber mit anderen Inhalten versehen, handelt es sich um **betrügerischen Inhalt**. Hierbei werden u. a. Logos von Organisationen oder Namen von bekannten Persönlichkeiten verwendet. 4. Wenn authentische Inhalte mit falschen Kontextinformationen geteilt werden, ist das ein **falscher Zusammenhang bzw. Dekontextualisierung**. 5. **Irreführung**: Um eine Person oder ein Thema auf eine bestimmte Art und Weise darzustellen, werden authentische Informationen auf irreführende Weise dargestellt. Hier werden beispielsweise Statistiken lückenhaft interpretiert, um bestimmte Einstellungen zu belegen. 6. **Falsche Verknüpfungen:** Sensationalisierende Überschriften oder Bilder und Captions, die den Inhalt von Artikeln nicht akkurat wiedergeben, stellen eine falsche Verknüpfung her. Diese Technik findet sich häufig im Zusammenhang mit medialer Berichterstattung und ist auch bekannt unter dem Titel „Clickbait”. 7. **Satire oder Parodie** will in erster Linie nicht schaden, hat jedoch irreführendes Potenzial. Wenn satirische Inhalte verbreitet werden, kann ihre Verbindung zu dem\*der Urheber\*in verloren gehen. Der Beitrag wird dann nicht mehr als Satire, sondern als Fakt wahrgenommen. --- ## Die *Folgen* Desinformationen greifen einen Grundpfeiler der Demokratie an: die freie, selbstbestimmte Meinungsbildung auf Basis von frei zugänglichen Informationen.4 Dafür wird das Vertrauen in Nachrichten, Forschung und Regierungsbehörden bewusst geschwächt. Der Journalismus wird diskreditiert, indem journalistische Standards infrage gestellt werden. Der Wissenschaft wird das Vertrauen entzogen, indem ihr eine politische Motivation unterstellt wird. Politische Institutionen werden in ein schlechtes Licht gerückt, indem u. a. die Rechtmäßigkeit von Wahlergebnissen hinterfragt wird. Wenn Menschen Nachrichten, Wissenschaft und Regierungsbehörden nicht mehr vertrauen, wird es schwieriger, zwischen Fakten und Falschinformationenzu unterscheiden und an Informationen zu kommen, die vertrauenswürdig sind. Für die freie Meinungsbildung braucht die Demokratie informierte Bürger\*innen. Durch Desinformationenentstandene Informationslücken werden durch sog. „Alternative Medien” geschlossen, die sich nicht an wissenschaftliche oder journalistische Standards halten.. Desinformationen fördern eine Abkehr von Fakten und können ein Denken begünstigen, das sich ausschließlich auf die eigene Meinung stützt.5 Steigt der Einfluss von Desinformationen über einen langen Zeitraum , wird der öffentliche Diskurs zunehmend geleitet von emotionaler Rhetorik anstelle von faktenbasierten Argumenten. Folgt das öffentliche Meinungsbild dem Grundsatz „ich glaube, also habe ich recht“, dringt faktenbasierter Journalismus nicht mehr durch. Expert\*innen sprechen dann auch von einer postfaktischen Gesellschaft.6 #### **Weiterführende Publikationen** [zu Arten von Falschinformationen](https://unesdoc.unesco.org/in/documentViewer.xhtml?v=2.1.196&id=p::usmarcdef_0000384435&file=/in/rest/annotationSVC/DownloadWatermarkedAttachment/attach_import_74cc952a-a90d-4fbe-9605-08b782d87574%3F_%3D384435ger.pdf&locale=en&multi=true&ark=/ark:/48223/pf0000384435/PDF/384435ger.pdf#%5B%7B%22num%22%3A143%2C%22gen%22%3A0%7D%2C%7B%22name%22%3A%22XYZ%22%7D%2C1%2C699%2C0%5D) [zu Folgen von Falschinformationen](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) [zur postfaktischen Gesellschaft](https://www.boell.de/sites/default/files/2020-08/200825_E-Paper3_DE.pdf) 1. 2. Claire Wardle und Hossein Derakhshan (2017): [Information Disorder: Toward an interdisciplinary framework for research and policy making](https://rm.coe.int/information-disorder-toward-an-interdisciplinary-framework-for-researc/168076277c) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 3. Claire Wardle (2019): [First Drafts Essential Guide to Understanding Information Disorder](https://firstdraftnews.org/wp-content/uploads/2019/10/Information_Disorder_Digital_AW.pdf) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 4. Julia Tegeler (2023): [Desinformationen – was sie bedeuten und warum wir uns damit befassen](https://upgradedemocracy.de/desinformationen-was-sie-bedeuten-und-warum-wir-uns-damit-befassen/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 5. Lea Frühwirth (2023): [Koordinierter Vertrauensverlust](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 6. Lejla Turčilo und Mlanden Obrenovic (2020): [Demokratie im Fokus #3 Fehlinformationen, Desinformationen, Malinformationen: Ursachen, Entwicklungen und ihr Einfluss auf die Demokratie](https://www.boell.de/sites/default/files/2020-08/200825_E-Paper3_DE.pdf) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)**Desinformation** bezeichnet eine falsche oder irreführende Information, die absichtlich erstellt oder verbreitet wird, um Personen zu täuschen. In digitalen Räumen wird sie oft über Online-Plattformen und Messenger-Dienste verbreitet und erscheint in Form von Text, Bild, Audio oder Video. Zunehmend kann sie auch mit Hilfe generativer künstlicher Intelligenz erstellt werden. In der Forschung gibt es verschiedene Ansätze, um den Begriff der „Desinformation” zu definieren. Abgegrenzt wird er dabei häufig von benachbarten Phänomenen wie Fehlinformation. **Fehlinformation** ist zwar auch falsch, entsteht jedoch ohne Täuschungsabsicht zum Beispiel durch redaktionelle Fehler.1 **Falschinformation** kann als Oberbegriff verwendet werden, der sowohl Desinformationen als auch Fehlinformationen umfasst. Und warum reden alle über **Fake News**? „Fake News” ist ein unspezifischer Sammelbegriff für verschiedene Formen von Fehl-und Desinformationen. Er wird häufig in einem Kontext genutzt, in dem Berichterstattung diskreditiert und Unsicherheiten geschürt werden. Wir raten deswegen von dem Begriff ab - denn komplexe Phänomene müssen mit präziser Sprache beschrieben werden.2 --- ## Täuschungsabsicht als Maß Fehl- und Desinformationen haben nicht das gleiche Maß an Täuschungsabsicht und das gleiche Ziel. Wie vielfältig die Formen von Falschinformationen sein können, zeigt diese Skala mit Beispielen3. 1. **Erfundener Inhalt** ist zu 100 % falsch und wurde mit der Absicht zu täuschen erstellt. 2. Wenn wahrheitsgemäße Informationen manipuliert werden, um Menschen zu täuschen, handelt es sich um **überarbeitete Inhalte**. Meist geht es um Fotos und Videos. 3. Werden echte Quellen nachgeahmt, aber mit anderen Inhalten versehen, handelt es sich um **betrügerischen Inhalt**. Hierbei werden u. a. Logos von Organisationen oder Namen von bekannten Persönlichkeiten verwendet. 4. Wenn authentische Inhalte mit falschen Kontextinformationen geteilt werden, ist das ein **falscher Zusammenhang bzw. Dekontextualisierung**. 5. **Irreführung**: Um eine Person oder ein Thema auf eine bestimmte Art und Weise darzustellen, werden authentische Informationen auf irreführende Weise dargestellt. Hier werden beispielsweise Statistiken lückenhaft interpretiert, um bestimmte Einstellungen zu belegen. 6. **Falsche Verknüpfungen:** Sensationalisierende Überschriften oder Bilder und Captions, die den Inhalt von Artikeln nicht akkurat wiedergeben, stellen eine falsche Verknüpfung her. Diese Technik findet sich häufig im Zusammenhang mit medialer Berichterstattung und ist auch bekannt unter dem Titel „Clickbait”. 7. **Satire oder Parodie** will in erster Linie nicht schaden, hat jedoch irreführendes Potenzial. Wenn satirische Inhalte verbreitet werden, kann ihre Verbindung zu dem\*der Urheber\*in verloren gehen. Der Beitrag wird dann nicht mehr als Satire, sondern als Fakt wahrgenommen. --- ## Die *Folgen* Desinformationen greifen einen Grundpfeiler der Demokratie an: die freie, selbstbestimmte Meinungsbildung auf Basis von frei zugänglichen Informationen.4 Dafür wird das Vertrauen in Nachrichten, Forschung und Regierungsbehörden bewusst geschwächt. Der Journalismus wird diskreditiert, indem journalistische Standards infrage gestellt werden. Der Wissenschaft wird das Vertrauen entzogen, indem ihr eine politische Motivation unterstellt wird. Politische Institutionen werden in ein schlechtes Licht gerückt, indem u. a. die Rechtmäßigkeit von Wahlergebnissen hinterfragt wird. Wenn Menschen Nachrichten, Wissenschaft und Regierungsbehörden nicht mehr vertrauen, wird es schwieriger, zwischen Fakten und Falschinformationenzu unterscheiden und an Informationen zu kommen, die vertrauenswürdig sind. Für die freie Meinungsbildung braucht die Demokratie informierte Bürger\*innen. Durch Desinformationenentstandene Informationslücken werden durch sog. „Alternative Medien” geschlossen, die sich nicht an wissenschaftliche oder journalistische Standards halten.. Desinformationen fördern eine Abkehr von Fakten und können ein Denken begünstigen, das sich ausschließlich auf die eigene Meinung stützt.5 Steigt der Einfluss von Desinformationen über einen langen Zeitraum , wird der öffentliche Diskurs zunehmend geleitet von emotionaler Rhetorik anstelle von faktenbasierten Argumenten. Folgt das öffentliche Meinungsbild dem Grundsatz „ich glaube, also habe ich recht“, dringt faktenbasierter Journalismus nicht mehr durch. Expert\*innen sprechen dann auch von einer postfaktischen Gesellschaft.6 #### **Weiterführende Publikationen** [zu Arten von Falschinformationen](https://unesdoc.unesco.org/in/documentViewer.xhtml?v=2.1.196&id=p::usmarcdef_0000384435&file=/in/rest/annotationSVC/DownloadWatermarkedAttachment/attach_import_74cc952a-a90d-4fbe-9605-08b782d87574%3F_%3D384435ger.pdf&locale=en&multi=true&ark=/ark:/48223/pf0000384435/PDF/384435ger.pdf#%5B%7B%22num%22%3A143%2C%22gen%22%3A0%7D%2C%7B%22name%22%3A%22XYZ%22%7D%2C1%2C699%2C0%5D) [zu Folgen von Falschinformationen](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) [zur postfaktischen Gesellschaft](https://www.boell.de/sites/default/files/2020-08/200825_E-Paper3_DE.pdf) 1. 2. Claire Wardle und Hossein Derakhshan (2017): [Information Disorder: Toward an interdisciplinary framework for research and policy making](https://rm.coe.int/information-disorder-toward-an-interdisciplinary-framework-for-researc/168076277c) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 3. Claire Wardle (2019): [First Drafts Essential Guide to Understanding Information Disorder](https://firstdraftnews.org/wp-content/uploads/2019/10/Information_Disorder_Digital_AW.pdf) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 4. Julia Tegeler (2023): [Desinformationen – was sie bedeuten und warum wir uns damit befassen](https://upgradedemocracy.de/desinformationen-was-sie-bedeuten-und-warum-wir-uns-damit-befassen/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 5. Lea Frühwirth (2023): [Koordinierter Vertrauensverlust](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 6. Lejla Turčilo und Mlanden Obrenovic (2020): [Demokratie im Fokus #3 Fehlinformationen, Desinformationen, Malinformationen: Ursachen, Entwicklungen und ihr Einfluss auf die Demokratie](https://www.boell.de/sites/default/files/2020-08/200825_E-Paper3_DE.pdf) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)**Desinformation** bezeichnet eine falsche oder irreführende Information, die absichtlich erstellt oder verbreitet wird, um Personen zu täuschen. In digitalen Räumen wird sie oft über Online-Plattformen und Messenger-Dienste verbreitet und erscheint in Form von Text, Bild, Audio oder Video. Zunehmend kann sie auch mit Hilfe generativer künstlicher Intelligenz erstellt werden. In der Forschung gibt es verschiedene Ansätze, um den Begriff der „Desinformation” zu definieren. Abgegrenzt wird er dabei häufig von benachbarten Phänomenen wie Fehlinformation. **Fehlinformation** ist zwar auch falsch, entsteht jedoch ohne Täuschungsabsicht zum Beispiel durch redaktionelle Fehler.1 **Falschinformation** kann als Oberbegriff verwendet werden, der sowohl Desinformationen als auch Fehlinformationen umfasst. Und warum reden alle über **Fake News**? „Fake News” ist ein unspezifischer Sammelbegriff für verschiedene Formen von Fehl-und Desinformationen. Er wird häufig in einem Kontext genutzt, in dem Berichterstattung diskreditiert und Unsicherheiten geschürt werden. Wir raten deswegen von dem Begriff ab - denn komplexe Phänomene müssen mit präziser Sprache beschrieben werden.2 --- ## Täuschungsabsicht als Maß Fehl- und Desinformationen haben nicht das gleiche Maß an Täuschungsabsicht und das gleiche Ziel. Wie vielfältig die Formen von Falschinformationen sein können, zeigt diese Skala mit Beispielen3. 1. **Erfundener Inhalt** ist zu 100 % falsch und wurde mit der Absicht zu täuschen erstellt. 2. Wenn wahrheitsgemäße Informationen manipuliert werden, um Menschen zu täuschen, handelt es sich um **überarbeitete Inhalte**. Meist geht es um Fotos und Videos. 3. Werden echte Quellen nachgeahmt, aber mit anderen Inhalten versehen, handelt es sich um **betrügerischen Inhalt**. Hierbei werden u. a. Logos von Organisationen oder Namen von bekannten Persönlichkeiten verwendet. 4. Wenn authentische Inhalte mit falschen Kontextinformationen geteilt werden, ist das ein **falscher Zusammenhang bzw. Dekontextualisierung**. 5. **Irreführung**: Um eine Person oder ein Thema auf eine bestimmte Art und Weise darzustellen, werden authentische Informationen auf irreführende Weise dargestellt. Hier werden beispielsweise Statistiken lückenhaft interpretiert, um bestimmte Einstellungen zu belegen. 6. **Falsche Verknüpfungen:** Sensationalisierende Überschriften oder Bilder und Captions, die den Inhalt von Artikeln nicht akkurat wiedergeben, stellen eine falsche Verknüpfung her. Diese Technik findet sich häufig im Zusammenhang mit medialer Berichterstattung und ist auch bekannt unter dem Titel „Clickbait”. 7. **Satire oder Parodie** will in erster Linie nicht schaden, hat jedoch irreführendes Potenzial. Wenn satirische Inhalte verbreitet werden, kann ihre Verbindung zu dem\*der Urheber\*in verloren gehen. Der Beitrag wird dann nicht mehr als Satire, sondern als Fakt wahrgenommen. --- ## Die *Folgen* Desinformationen greifen einen Grundpfeiler der Demokratie an: die freie, selbstbestimmte Meinungsbildung auf Basis von frei zugänglichen Informationen.4 Dafür wird das Vertrauen in Nachrichten, Forschung und Regierungsbehörden bewusst geschwächt. Der Journalismus wird diskreditiert, indem journalistische Standards infrage gestellt werden. Der Wissenschaft wird das Vertrauen entzogen, indem ihr eine politische Motivation unterstellt wird. Politische Institutionen werden in ein schlechtes Licht gerückt, indem u. a. die Rechtmäßigkeit von Wahlergebnissen hinterfragt wird. Wenn Menschen Nachrichten, Wissenschaft und Regierungsbehörden nicht mehr vertrauen, wird es schwieriger, zwischen Fakten und Falschinformationenzu unterscheiden und an Informationen zu kommen, die vertrauenswürdig sind. Für die freie Meinungsbildung braucht die Demokratie informierte Bürger\*innen. Durch Desinformationenentstandene Informationslücken werden durch sog. „Alternative Medien” geschlossen, die sich nicht an wissenschaftliche oder journalistische Standards halten.. Desinformationen fördern eine Abkehr von Fakten und können ein Denken begünstigen, das sich ausschließlich auf die eigene Meinung stützt.5 Steigt der Einfluss von Desinformationen über einen langen Zeitraum , wird der öffentliche Diskurs zunehmend geleitet von emotionaler Rhetorik anstelle von faktenbasierten Argumenten. Folgt das öffentliche Meinungsbild dem Grundsatz „ich glaube, also habe ich recht“, dringt faktenbasierter Journalismus nicht mehr durch. Expert\*innen sprechen dann auch von einer postfaktischen Gesellschaft.6 #### **Weiterführende Publikationen** [zu Arten von Falschinformationen](https://unesdoc.unesco.org/in/documentViewer.xhtml?v=2.1.196&id=p::usmarcdef_0000384435&file=/in/rest/annotationSVC/DownloadWatermarkedAttachment/attach_import_74cc952a-a90d-4fbe-9605-08b782d87574%3F_%3D384435ger.pdf&locale=en&multi=true&ark=/ark:/48223/pf0000384435/PDF/384435ger.pdf#%5B%7B%22num%22%3A143%2C%22gen%22%3A0%7D%2C%7B%22name%22%3A%22XYZ%22%7D%2C1%2C699%2C0%5D) [zu Folgen von Falschinformationen](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) [zur postfaktischen Gesellschaft](https://www.boell.de/sites/default/files/2020-08/200825_E-Paper3_DE.pdf) 1.  2. Claire Wardle und Hossein Derakhshan (2017): [Information Disorder: Toward an interdisciplinary framework for research and policy making](https://rm.coe.int/information-disorder-toward-an-interdisciplinary-framework-for-researc/168076277c) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 3. Claire Wardle (2019): [First Drafts Essential Guide to Understanding Information Disorder](https://firstdraftnews.org/wp-content/uploads/2019/10/Information_Disorder_Digital_AW.pdf) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 4. Julia Tegeler (2023): [Desinformationen – was sie bedeuten und warum wir uns damit befassen](https://upgradedemocracy.de/desinformationen-was-sie-bedeuten-und-warum-wir-uns-damit-befassen/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 5. Lea Frühwirth (2023): [Koordinierter Vertrauensverlust](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 6. Lejla Turčilo und Mlanden Obrenovic (2020): [Demokratie im Fokus #3 Fehlinformationen, Desinformationen, Malinformationen: Ursachen, Entwicklungen und ihr Einfluss auf die Demokratie](https://www.boell.de/sites/default/files/2020-08/200825_E-Paper3_DE.pdf) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)**Desinformation** bezeichnet eine falsche oder irreführende Information, die absichtlich erstellt oder verbreitet wird, um Personen zu täuschen. In digitalen Räumen wird sie oft über Online-Plattformen und Messenger-Dienste verbreitet und erscheint in Form von Text, Bild, Audio oder Video. Zunehmend kann sie auch mit Hilfe generativer künstlicher Intelligenz erstellt werden. In der Forschung gibt es verschiedene Ansätze, um den Begriff der „Desinformation” zu definieren. Abgegrenzt wird er dabei häufig von benachbarten Phänomenen wie Fehlinformation.

**Fehlinformation** ist zwar auch falsch, entsteht jedoch ohne Täuschungsabsicht zum Beispiel durch redaktionelle Fehler.1

**Falschinformation** kann als Oberbegriff verwendet werden, der sowohl Desinformationen als auch Fehlinformationen umfasst.

Und warum reden alle über **Fake News**? „Fake News” ist ein unspezifischer Sammelbegriff für verschiedene Formen von Fehl-und Desinformationen. Er wird häufig in einem Kontext genutzt, in dem Berichterstattung diskreditiert und Unsicherheiten geschürt werden. Wir raten deswegen von dem Begriff ab - denn komplexe Phänomene müssen mit präziser Sprache beschrieben werden.2

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##  Täuschungsabsicht als Maß 

Fehl- und Desinformationen haben nicht das gleiche Maß an Täuschungsabsicht und das gleiche Ziel. Wie vielfältig die Formen von Falschinformationen sein können, zeigt diese Skala mit Beispielen3.

1. **Erfundener Inhalt** ist zu 100 % falsch und wurde mit der Absicht zu täuschen erstellt.
2. Wenn wahrheitsgemäße Informationen manipuliert werden, um Menschen zu täuschen, handelt es sich um **überarbeitete Inhalte**. Meist geht es um Fotos und Videos.
3. Werden echte Quellen nachgeahmt, aber mit anderen Inhalten versehen, handelt es sich um **betrügerischen Inhalt**. Hierbei werden u. a. Logos von Organisationen oder Namen von bekannten Persönlichkeiten verwendet.
4. Wenn authentische Inhalte mit falschen Kontextinformationen geteilt werden, ist das ein **falscher Zusammenhang bzw. Dekontextualisierung**.
5. **Irreführung**: Um eine Person oder ein Thema auf eine bestimmte Art und Weise darzustellen, werden authentische Informationen auf irreführende Weise dargestellt. Hier werden beispielsweise Statistiken lückenhaft interpretiert, um bestimmte Einstellungen zu belegen.
6. **Falsche Verknüpfungen:** Sensationalisierende Überschriften oder Bilder und Captions, die den Inhalt von Artikeln nicht akkurat wiedergeben, stellen eine falsche Verknüpfung her. Diese Technik findet sich häufig im Zusammenhang mit medialer Berichterstattung und ist auch bekannt unter dem Titel „Clickbait”.
7. **Satire oder Parodie** will in erster Linie nicht schaden, hat jedoch irreführendes Potenzial. Wenn satirische Inhalte verbreitet werden, kann ihre Verbindung zu dem\*der Urheber\*in verloren gehen. Der Beitrag wird dann nicht mehr als Satire, sondern als Fakt wahrgenommen.

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##  Die *Folgen*

Desinformationen greifen einen Grundpfeiler der Demokratie an: die freie, selbstbestimmte Meinungsbildung auf Basis von frei zugänglichen Informationen.4 Dafür wird das Vertrauen in Nachrichten, Forschung und Regierungsbehörden bewusst geschwächt.

Der Journalismus wird diskreditiert, indem journalistische Standards infrage gestellt werden. Der Wissenschaft wird das Vertrauen entzogen, indem ihr eine politische Motivation unterstellt wird. Politische Institutionen werden in ein schlechtes Licht gerückt, indem u. a. die Rechtmäßigkeit von Wahlergebnissen hinterfragt wird. Wenn Menschen Nachrichten, Wissenschaft und Regierungsbehörden nicht mehr vertrauen, wird es schwieriger, zwischen Fakten und Falschinformationenzu unterscheiden und an Informationen zu kommen, die vertrauenswürdig sind. Für die freie Meinungsbildung braucht die Demokratie informierte Bürger\*innen.

Durch Desinformationenentstandene Informationslücken werden durch sog. „Alternative Medien” geschlossen, die sich nicht an wissenschaftliche oder journalistische Standards halten.. Desinformationen fördern eine Abkehr von Fakten und können ein Denken begünstigen, das sich ausschließlich auf die eigene Meinung stützt.5

Steigt der Einfluss von Desinformationen über einen langen Zeitraum , wird der öffentliche Diskurs zunehmend geleitet von emotionaler Rhetorik anstelle von faktenbasierten Argumenten. Folgt das öffentliche Meinungsbild dem Grundsatz „ich glaube, also habe ich recht“, dringt faktenbasierter Journalismus nicht mehr durch. Expert\*innen sprechen dann auch von einer postfaktischen Gesellschaft.6

#### **Weiterführende Publikationen**

[zu Arten von Falschinformationen](https://unesdoc.unesco.org/in/documentViewer.xhtml?v=2.1.196&id=p::usmarcdef_0000384435&file=/in/rest/annotationSVC/DownloadWatermarkedAttachment/attach_import_74cc952a-a90d-4fbe-9605-08b782d87574%3F_%3D384435ger.pdf&locale=en&multi=true&ark=/ark:/48223/pf0000384435/PDF/384435ger.pdf#%5B%7B%22num%22%3A143%2C%22gen%22%3A0%7D%2C%7B%22name%22%3A%22XYZ%22%7D%2C1%2C699%2C0%5D)

[zu Folgen von Falschinformationen](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/)

[zur postfaktischen Gesellschaft](https://www.boell.de/sites/default/files/2020-08/200825_E-Paper3_DE.pdf)

1. <https://toneshift.org/was-ist-desinformation/>
2. Claire Wardle und Hossein Derakhshan (2017): [Information Disorder: Toward an interdisciplinary framework for research and policy making](https://rm.coe.int/information-disorder-toward-an-interdisciplinary-framework-for-researc/168076277c) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
3. Claire Wardle (2019): [First Drafts Essential Guide to Understanding Information Disorder](https://firstdraftnews.org/wp-content/uploads/2019/10/Information_Disorder_Digital_AW.pdf) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
4. Julia Tegeler (2023): [Desinformationen – was sie bedeuten und warum wir uns damit befassen](https://upgradedemocracy.de/desinformationen-was-sie-bedeuten-und-warum-wir-uns-damit-befassen/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
5. Lea Frühwirth (2023): [Koordinierter Vertrauensverlust](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
6. Lejla Turčilo und Mlanden Obrenovic (2020): [Demokratie im Fokus #3 Fehlinformationen, Desinformationen, Malinformationen: Ursachen, Entwicklungen und ihr Einfluss auf die Demokratie](https://www.boell.de/sites/default/files/2020-08/200825_E-Paper3_DE.pdf) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
  2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools)
  3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen)
  4. [Neu in Deutschland](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/neu-in-deutschland)

#  *Neu* in Deutschland 

Unabhängig davon, wie erfahren oder etabliert Du als Journalist\*in bist, in Deutschland beginnt für Dich ein beruflicher Neustart. Wir möchten Dich mit Informationen und Erfahrungswissen dabei unterstützen, im deutschen Journalismus Fuß zu fassen.

Inhaltsübersicht

1. [Startklar. Was man als freie Journalist\*in wissen sollte, wenn man neu in Deutschland ist](#startklar-was-man-als-freie-journalist-in-wissen-sollte-wenn-man-neu-in-deutschland-ist)
2. [Musst Du Deutsch sprechen, um in Deutschland arbeiten zu können?](#musst-du-deutsch-sprechen-um-in-deutschland-arbeiten-zu-koennen)
3. [Was musst Du tun, um als freie Journalist\*innen arbeiten zu dürfen?](#was-musst-du-tun-um-als-freie-journalist-innen-arbeiten-zu-duerfen)
4. [Voraussetzungen für ein Visum zur Selbstständigkeit](#voraussetzungen-fuer-ein-visum-zur-selbststaendigkeit)

--- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. [Neu in Deutschland](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/neu-in-deutschland) # *Neu* in Deutschland Unabhängig davon, wie erfahren oder etabliert Du als Journalist\*in bist, in Deutschland beginnt für Dich ein beruflicher Neustart. Wir möchten Dich mit Informationen und Erfahrungswissen dabei unterstützen, im deutschen Journalismus Fuß zu fassen. Inhaltsübersicht 1. [Startklar. Was man als freie Journalist\*in wissen sollte, wenn man neu in Deutschland ist](#startklar-was-man-als-freie-journalist-in-wissen-sollte-wenn-man-neu-in-deutschland-ist) 2. [Musst Du Deutsch sprechen, um in Deutschland arbeiten zu können?](#musst-du-deutsch-sprechen-um-in-deutschland-arbeiten-zu-koennen) 3. [Was musst Du tun, um als freie Journalist\*innen arbeiten zu dürfen?](#was-musst-du-tun-um-als-freie-journalist-innen-arbeiten-zu-duerfen) 4. [Voraussetzungen für ein Visum zur Selbstständigkeit](#voraussetzungen-fuer-ein-visum-zur-selbststaendigkeit) ## *Startklar.* Was man als freie Journalist\*in wissen sollte, wenn man neu in Deutschland ist Die Gründe, nach Deutschland zu kommen, sind vielfältig. Manche müssen Ihr Land verlassen, weil sie dort nicht mehr frei berichten können, andere kommen aus familiären oder privaten Gründen. So unterschiedlich diese Gründe auch sind, eins verbindet: Viele Journalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte oder im Exil möchten hier weiter journalistisch arbeiten. Und genau deswegen haben wir diese Broschüre zusammengetragen, denn wir finden: Die Medienbranche Deutschlands braucht dringend neue, frische Stimmen. Sie braucht die Perspektiven und Erfahrungen, die Menschen haben, die nicht in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Sie bringen wertvolle Zugänge und Blickwinkel mit, die den Journalismus in diesem Land nur besser machen können. Daher setzen wir uns seit Jahren für Diversität in den Medien ein. Im Laufe der Zeit haben wir viele Kolleg\*innen begleitet, die im deutschen Mediensystem bei null angefangen haben. Die Geschichten dieser Journalist\*innen zeigen, ein neuer Anfang in Deutschland ist nicht leicht, aber möglich. Auch deshalb, weil es ein großes Netzwerk an Kolleg\*innen gibt, auf die Du zurückgreifen kannst. Dazu gehören wir, die Neuen deutschen Medienmacher\*innen, [n-ost](https://n-ost.org), ein ein internationales Netzwerk von Journalist\*innen, das sich auf grenzübergreifenden Journalismus in Osteuropa spezialisiert hat, und [Freischreiber](https://freischreiber.de), ein Netzwerk zur Selbsthilfe für freiberufliche Journalist\*innen. Gemeinsam haben wir 2022 die wichtigsten Informationen zusammengetragen, die (freie) Journalist\*innen brauchen, gerade wenn sie in Deutschland neu beginnen. Angefangen bei einem Überblick über Aufbau und Arbeitsweise deutscher Medien, geht es weiter mit vielen praktischen Tipps zur Arbeit mit Redaktionen und zur Organisation der eigenen freiberuflichen Tätigkeit bis hin zu Hilfestellungen bei Diskriminierung und Bedrohungslagen. Du findest sie entweder hier auf unserer Website unter Wissen und Tools oder in weiteren Sprachen in Form der PDF-Broschüre „Startklar. Was man als freie Journalist\*in wissen sollte, wenn man neu in Deutschland ist” (Stand 2022): [Startklar Arabisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Arabisch.pdf) [Startklar Englisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Englisch.pdf) [Startklar Persisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Persisch.pdf) [Startklar Russisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Russisch.pdf) [Startklar Ukrainisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Ukrainisch.pdf) Allerdings sind unsere Angaben juristisch nicht bindend. Insbesondere bei Fragen zu Aufenthalts- und Arbeitsrecht muss jeder Fall praktisch individuell betrachtet werden. Rechtliche und steuerliche Regelungen können sich ändern. Wir empfehlen daher, [Migrationsberatungsstellen](https://www.migrationsberatung.org/de/) oder Anwält\*innen für Ausländerrecht zu konsultieren. Informiere Dich stets über die aktuellen Bestimmungen für Deine spezifische Situation. Wir wünschen Dir viel Erfolg auf Deinem Weg in die deutsche Medienbranche. Und wenn Du Dich unseren Netzwerken anschließen willst, sei herzlich willkommen. --- ## Musst Du *Deutsch sprechen*, um in Deutschland arbeiten zu können? Der Journalismus und die Medienbranche verändern sich. Nicht für alle journalistischen Tätigkeiten braucht es heute noch perfekte Deutschkenntnisse. In einem datenjournalistischen Team ist man sicher auch dann gefragt, wenn man Deutsch nicht perfekt, dafür aber Englisch und Programmiersprachen beherrscht. Redaktionen, die Crossborder-Projekte vorantreiben und an internationalen Rechercheprojekten arbeiten, sind ebenfalls offen für mehrsprachige Kolleg\*innen. Generell hängt es sehr von der Redaktion ab und den Menschen, die dort arbeiten, wie selbstverständlich man dort als Autor\*in oder Mitarbeiter\*in einbezogen wird. In den vergangenen Jahren ist in den Medienhäusern generell ein Bewusstsein dafür entstanden, dass mehr Vielfalt gut für die Berichterstattung ist. Und es wird sich sicherlich noch einiges in dieser Hinsicht verändern. Wer aber über Deutschland und für eine deutschsprachige Zielgruppe berichtet, tut gut daran, sein Deutsch möglichst zu perfektionieren. Zum einen, um weniger auf Hilfe bei der Übersetzung von Quellen, Interviewpartner\*innen und Texten angewiesen zu sein. Zum anderen aber auch, um besser mit den Kolleg\*innen in der Redaktion kommunizieren zu können. Eine große Hilfe sind zum Teil kostenlose KI-basierte Tools für Übersetzung oder Rechtschreibprüfung, wie [DeepL](https://www.deepl.com/de/translator), [Duden-Mentor](https://mentor.duden.de/) oder [LanguageTool](https://languagetool.org/de?utm_campaign=rechtschreibpruefung&utm_source=google&utm_content=resp-srch&utm_medium=cpc&l=de&utm_term=textkorrektur&gclid=EAIaIQobChMI6Omenenj-AIVhfdRCh2l1QeqEAAYASAAEgIMt_D_BwE). Bei Texten, die sensible Daten enthalten, sollte man diese Tools jedoch nicht oder nur mit Vorsicht benutzen. Unabhängig von euren Deutschkenntnissen könnt ihr damit beginnen, journalistisch zu arbeiten. Eine Möglichkeit besteht darin, mit deutschsprachigen Co-Autor\*innen zusammenzuarbeiten. Ein weiterer Vorteil kollaborativer Arbeit ist: Redaktionen sind offener dafür, einen Auftrag an euch zu vergeben, wenn sie jemanden aus dem Autor\*innen-Team bereits kennen. --- ## *Was* musst Du tun, um als freie Journalist\*innen arbeiten zu dürfen? In Deutschland kann jede\*r als Journalist\*in arbeiten. Denn dabei handelt es sich nicht um eine geschützte Berufsbezeichnung. Anders als etwa Ärzt\*innen, Apotheker\*innen oder Anwält\*innen müssen Journalist\*innen ihre Berufsabschlüsse also nicht anerkennen lassen. Nach Artikel 5 des Grundgesetzes gilt aufgrund der Pressefreiheit auch der freie Zugang zum Journalismus. Dennoch gibt es natürlich gewisse Hürden. Um als freie Journalist\*in arbeiten zu dürfen, muss in Deinem Aufenthaltstitel ausdrücklich „Erwerbstätigkeit gestattet“ oder „selbstständige Tätigkeit gestattet“ stehen. Wenn Du als Asylberechtigte\*r, Flüchtling oder subsidiär Schutzberechtigte\*r anerkannt bist, steht diese Information meistens in einem grünen Beiblatt, das Du zusammen mit Deinem Aufenthaltstitel von der Ausländerbehörde bekommst. Wenn Dein Aufenthaltstitel keine selbstständige Tätigkeit erlaubt, kannst Du unter bestimmten Voraussetzungen bei der Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis nach [§ 21 Abs. 6 AufenthG](https://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__21.html) beantragen. Das bedeutet eine nebenberufliche Selbständigkeit. Wenn Du Dich als Freiberufler\*in selbstständig machen möchtest und Dir sicher bist, euer Einkommen ausschließlich aus freiberuflicher Tätigkeit generieren zu können, liegt eigentlich ein Visum / eine Aufenthaltserlaubnis zur Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit nach [§ 21 Abs. 5 AufenthG](https://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__21.html) nahe. Bevor Du loslegen kannst, musst Du erst einmal ziemlich viel Papierkram erledigen. Je nachdem, woher Du kommst und wie alt Du bist, sind die Voraussetzungen dafür simpel, streng oder sehr streng. Wenn Du aus einem Land der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums oder aus der Schweiz stammst und Dich in Deutschland mit Hauptwohnsitz anmeldest, erhältst Du eine Steueridentifikationsnummer und kannst aufgrund des Freizügigkeitsrechts mit der Arbeit beginnen. Wenn Du allerdings als Freiberufler\*in arbeiten willst und dann Rechnungen einreichen wirst, braucht Du noch eine Steuernummer. Die musst Du bei Deinem lokalen Finanzamt beantragen. Kommst Du aus einem anderen Land als den oben genannten, musst Du eine Arbeitserlaubnis beantragen. Bei Migrant\*innen ist die Arbeitserlaubnis direkt mit der Aufenthaltserlaubnis verknüpft. Hier gibt es sehr viele verschiedene Aufenthaltstitel (Blue Card, Visum zur Arbeitssuche, Visum zum Studieren und einige mehr. Mehr dazu findest Du auf Englisch und Deutsch auf der Seite des [Service-Portals Berlin](http://www.service.berlin.de/dienstleistungen/migration-integration/). Informationen zum Aufenthaltsrecht in Deutschland gibt es auf neun Sprachen erklärt auf der Seite von [Handbook Germany](http://www.handbookgermany.de/de/immigration). Für Beratung zum Thema Aufenthaltsrecht, Arbeitsrecht, Sozialversicherung und Steuern für internationale Künstler\*innen sowie Freiberufler\*innen aus dem Bereich Kreativwirtschaft und Journalismus empfehlen wir auch die Organisation [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/home). Eine Aufenthaltserlaubnis für eine freiberufliche Tätigkeit nach § 21 Abs. 5 kann erteilt werden, wenn von ihr positive ökonomische oder kulturelle Auswirkungen zu erwarten sind. Es handelt sich hier um eine sogenannte Ermessensnorm. Das bedeutet, dass die Erlaubnis im Ermessen der zuständigen Ausländerbehörde liegt und keinen Anspruch begründet. Um dieses Visum / diese Aufenthaltserlaubnis zu bekommen, musst Du bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Darüber hinaus muss man ziemlich viele weitere Unterlagen vorlegen. Dazu zählen ein Lebenslauf, eine Mitgliedsbescheinigung einer Krankenversicherung, eine Prognose des erwarteten Gewinns, der Nachweis von Mietkosten und einiges mehr. Eine bestimmte Ausbildung musst Du nicht nachweisen, denn in Deutschland darf jede\*r als Journalist\*in arbeiten. Die Ausländerbehörde prüft vor allem, ob Deine Angaben realistisch sind und Du von Deinen Einkünften leben kannst. Auch dazu gibt es Informationen zum Beispiel auf der Seite des [Service-Portals Berlin](https://service.berlin.de/dienstleistung/328332/), von [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/en/home) und von [Handbook Germany](https://handbookgermany.de/de/rights-laws/immigration/visa-self-employed.html). Wenn Du geflüchtet bist, hängt alles von Deinem aktuellen Status ab. Wenn Du geduldet bist oder Dein Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist, ist es eher schwierig, dass Du eine Erlaubnis für eine selbstständige Tätigkeit erhältst. Wenn Dein Asylantrag positiv entschieden wurde, Du also einen Schutzstatus als Asylberechtigte\*r, als Flüchtling oder als subsidiär Schutzberechtigte\*r erhalten hast, darfst Du ohne Einschränkungen als Arbeitnehmer\*in oder als Selbstständige\*r arbeiten. Für Dich gelten auf dem Arbeitsmarkt dieselben Regeln wie für deutsche Staatsbürger\*innen. Einen Sonderstatus haben momentan Menschen, die eine Aufenthaltsgenehmigung nach § 24 AufenthG erhalten haben. Dies betrifft bis zum 04.03.2027 Menschen mit ukrainischer Staatsbürgerschaft, deren Kernfamilie und unter bestimmten Voraussetzungen auch Drittstaatsangehörige, die ab dem 24.2.2022 aus der Ukraine geflohen sind. Mit diesem Status kann man ohne Weiteres als freie Journalist\*in arbeiten. Dafür sollte ein offizielles Dokument ausreichen, das die Identität beweist. Die Erfahrung zeigt, dass viele Entscheidungen vom Ermessensspielraum der Sachbearbeiter\*innen auf der Ausländerbehörde abhängen. Es ist daher schwer, pauschal Tipps zu geben. Aber es lohnt sich, ein gutes Netzwerk zu haben, und Redaktionen helfen ebenfalls oft mit Referenzen. --- ## Voraussetzungen für ein *Visum zur Selbstständigkeit* - Die Finanzierung der Geschäftsidee ist gesichert. - Wer auf Honorarbasis tätig werden will, benötigt Absichtserklärungen („Letter of Intent“) zur Zusammenarbeit. Also mindestens zwei Absichtserklärungen von Redaktionen, die bestätigen, dass sie mit euch zusammenarbeiten wollen (mit Angaben zu Art, Umfang und Beschreibung der Tätigkeit. So einen Letter of Intent zu erhalten ist eher möglich, wenn euch die Redaktionen bereits kennen. Daher ist es ratsam, diese Form der Aufenthaltserlaubnis erst dann zu beantragen, wenn ihr davor schon durch eine andere Form der Arbeitserlaubnis die Möglichkeit hattet, Kontakte in die jeweilige Redaktion aufzubauen. Zum Beispiel durch Praktika oder Hospitanzen. - Wer älter als 45 Jahre ist, muss außerdem den Nachweis erbringen, ausreichend fürs Alter vorgesorgt zu haben. Bei selbstständig Tätigen kann dies grundsätzlich durch eigenes Vermögen in jeglicher Form, im Ausland und/oder Inland erworbene Rentenanwartschaften oder Betriebsvermögen nachgewiesen werden. - Als Anhaltspunkt wird in den Verfahrenshinweisen zum Aufenthaltsrecht des [Landesamtes für Einwanderung](https://service.berlin.de/dienstleistung/324288/) (LEA) Berlin angegeben: Man sollte nachweisen können,dass man ab dem 67. Lebensjahr über eine monatliche Rente von mehr als 1.612,53 EuroEuro oder über ein Vermögen von mehr als 232.204,00 Euro verfügen kann. Ausnahme: Bürger\*innen einige weniger Staaten sind davon befreit.Die Gründe, nach Deutschland zu kommen, sind vielfältig. Manche müssen Ihr Land verlassen, weil sie dort nicht mehr frei berichten können, andere kommen aus familiären oder privaten Gründen. So unterschiedlich diese Gründe auch sind, eins verbindet: Viele Journalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte oder im Exil möchten hier weiter journalistisch arbeiten. Und genau deswegen haben wir diese Broschüre zusammengetragen, denn wir finden: Die Medienbranche Deutschlands braucht dringend neue, frische Stimmen. Sie braucht die Perspektiven und Erfahrungen, die Menschen haben, die nicht in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Sie bringen wertvolle Zugänge und Blickwinkel mit, die den Journalismus in diesem Land nur besser machen können. Daher setzen wir uns seit Jahren für Diversität in den Medien ein.

Im Laufe der Zeit haben wir viele Kolleg\*innen begleitet, die im deutschen Mediensystem bei null angefangen haben. Die Geschichten dieser Journalist\*innen zeigen, ein neuer Anfang in Deutschland ist nicht leicht, aber möglich. Auch deshalb, weil es ein großes Netzwerk an Kolleg\*innen gibt, auf die Du zurückgreifen kannst. Dazu gehören wir, die Neuen deutschen Medienmacher\*innen, [n-ost](https://n-ost.org), ein ein internationales Netzwerk von Journalist\*innen, das sich auf grenzübergreifenden Journalismus in Osteuropa spezialisiert hat, und [Freischreiber](https://freischreiber.de), ein Netzwerk zur Selbsthilfe für freiberufliche Journalist\*innen. Gemeinsam haben wir 2022 die wichtigsten Informationen zusammengetragen, die (freie) Journalist\*innen brauchen, gerade wenn sie in Deutschland neu beginnen. Angefangen bei einem Überblick über Aufbau und Arbeitsweise deutscher Medien, geht es weiter mit vielen praktischen Tipps zur Arbeit mit Redaktionen und zur Organisation der eigenen freiberuflichen Tätigkeit bis hin zu Hilfestellungen bei Diskriminierung und Bedrohungslagen. Du findest sie entweder hier auf unserer Website unter Wissen und Tools oder in weiteren Sprachen in Form der PDF-Broschüre „Startklar. Was man als freie Journalist\*in wissen sollte, wenn man neu in Deutschland ist” (Stand 2022):

[Startklar Arabisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Arabisch.pdf) [Startklar Englisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Englisch.pdf) [Startklar Persisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Persisch.pdf) [Startklar Russisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Russisch.pdf) [Startklar Ukrainisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Ukrainisch.pdf)

Allerdings sind unsere Angaben juristisch nicht bindend. Insbesondere bei Fragen zu Aufenthalts- und Arbeitsrecht muss jeder Fall praktisch individuell betrachtet werden. Rechtliche und steuerliche Regelungen können sich ändern. Wir empfehlen daher, [Migrationsberatungsstellen](https://www.migrationsberatung.org/de/) oder Anwält\*innen für Ausländerrecht zu konsultieren. Informiere Dich stets über die aktuellen Bestimmungen für Deine spezifische Situation.

Wir wünschen Dir viel Erfolg auf Deinem Weg in die deutsche Medienbranche. Und wenn Du Dich unseren Netzwerken anschließen willst, sei herzlich willkommen.

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##  Musst Du *Deutsch sprechen*, um in Deutschland arbeiten zu können? 

Der Journalismus und die Medienbranche verändern sich. Nicht für alle journalistischen Tätigkeiten braucht es heute noch perfekte Deutschkenntnisse. In einem datenjournalistischen Team ist man sicher auch dann gefragt, wenn man Deutsch nicht perfekt, dafür aber Englisch und Programmiersprachen beherrscht. Redaktionen, die Crossborder-Projekte vorantreiben und an internationalen Rechercheprojekten arbeiten, sind ebenfalls offen für mehrsprachige Kolleg\*innen. Generell hängt es sehr von der Redaktion ab und den Menschen, die dort arbeiten, wie selbstverständlich man dort als Autor\*in oder Mitarbeiter\*in einbezogen wird. In den vergangenen Jahren ist in den Medienhäusern generell ein Bewusstsein dafür entstanden, dass mehr Vielfalt gut für die Berichterstattung ist. Und es wird sich sicherlich noch einiges in dieser Hinsicht verändern.

Wer aber über Deutschland und für eine deutschsprachige Zielgruppe berichtet, tut gut daran, sein Deutsch möglichst zu perfektionieren. Zum einen, um weniger auf Hilfe bei der Übersetzung von Quellen, Interviewpartner\*innen und Texten angewiesen zu sein. Zum anderen aber auch, um besser mit den Kolleg\*innen in der Redaktion kommunizieren zu können. Eine große Hilfe sind zum Teil kostenlose KI-basierte Tools für Übersetzung oder Rechtschreibprüfung, wie [DeepL](https://www.deepl.com/de/translator), [Duden-Mentor](https://mentor.duden.de/) oder [LanguageTool](https://languagetool.org/de?utm_campaign=rechtschreibpruefung&utm_source=google&utm_content=resp-srch&utm_medium=cpc&l=de&utm_term=textkorrektur&gclid=EAIaIQobChMI6Omenenj-AIVhfdRCh2l1QeqEAAYASAAEgIMt_D_BwE). Bei Texten, die sensible Daten enthalten, sollte man diese Tools jedoch nicht oder nur mit Vorsicht benutzen.

Unabhängig von euren Deutschkenntnissen könnt ihr damit beginnen, journalistisch zu arbeiten. Eine Möglichkeit besteht darin, mit deutschsprachigen Co-Autor\*innen zusammenzuarbeiten. Ein weiterer Vorteil kollaborativer Arbeit ist: Redaktionen sind offener dafür, einen Auftrag an euch zu vergeben, wenn sie jemanden aus dem Autor\*innen-Team bereits kennen.

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##  *Was* musst Du tun, um als freie Journalist\*innen arbeiten zu dürfen? 

In Deutschland kann jede\*r als Journalist\*in arbeiten. Denn dabei handelt es sich nicht um eine geschützte Berufsbezeichnung. Anders als etwa Ärzt\*innen, Apotheker\*innen oder Anwält\*innen müssen Journalist\*innen ihre Berufsabschlüsse also nicht anerkennen lassen. Nach Artikel 5 des Grundgesetzes gilt aufgrund der Pressefreiheit auch der freie Zugang zum Journalismus.

Dennoch gibt es natürlich gewisse Hürden. Um als freie Journalist\*in arbeiten zu dürfen, muss in Deinem Aufenthaltstitel ausdrücklich „Erwerbstätigkeit gestattet“ oder „selbstständige Tätigkeit gestattet“ stehen. Wenn Du als Asylberechtigte\*r, Flüchtling oder subsidiär Schutzberechtigte\*r anerkannt bist, steht diese Information meistens in einem grünen Beiblatt, das Du zusammen mit Deinem Aufenthaltstitel von der Ausländerbehörde bekommst. Wenn Dein Aufenthaltstitel keine selbstständige Tätigkeit erlaubt, kannst Du unter bestimmten Voraussetzungen bei der Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis nach [§ 21 Abs. 6 AufenthG](https://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__21.html) beantragen. Das bedeutet eine nebenberufliche Selbständigkeit.

Wenn Du Dich als Freiberufler\*in selbstständig machen möchtest und Dir sicher bist, euer Einkommen ausschließlich aus freiberuflicher Tätigkeit generieren zu können, liegt eigentlich ein Visum / eine Aufenthaltserlaubnis zur Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit nach [§ 21 Abs. 5 AufenthG](https://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__21.html) nahe.

Bevor Du loslegen kannst, musst Du erst einmal ziemlich viel Papierkram erledigen. Je nachdem, woher Du kommst und wie alt Du bist, sind die Voraussetzungen dafür simpel, streng oder sehr streng.

Wenn Du aus einem Land der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums oder aus der Schweiz stammst und Dich in Deutschland mit Hauptwohnsitz anmeldest, erhältst Du eine Steueridentifikationsnummer und kannst aufgrund des Freizügigkeitsrechts mit der Arbeit beginnen. Wenn Du allerdings als Freiberufler\*in arbeiten willst und dann Rechnungen einreichen wirst, braucht Du noch eine Steuernummer. Die musst Du bei Deinem lokalen Finanzamt beantragen.

Kommst Du aus einem anderen Land als den oben genannten, musst Du eine Arbeitserlaubnis beantragen. Bei Migrant\*innen ist die Arbeitserlaubnis direkt mit der Aufenthaltserlaubnis verknüpft. Hier gibt es sehr viele verschiedene Aufenthaltstitel (Blue Card, Visum zur Arbeitssuche, Visum zum Studieren und einige mehr. Mehr dazu findest Du auf Englisch und Deutsch auf der Seite des [Service-Portals Berlin](http://www.service.berlin.de/dienstleistungen/migration-integration/). Informationen zum Aufenthaltsrecht in Deutschland gibt es auf neun Sprachen erklärt auf der Seite von [Handbook Germany](http://www.handbookgermany.de/de/immigration). Für Beratung zum Thema Aufenthaltsrecht, Arbeitsrecht, Sozialversicherung und Steuern für internationale Künstler\*innen sowie Freiberufler\*innen aus dem Bereich Kreativwirtschaft und Journalismus empfehlen wir auch die Organisation [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/home).

Eine Aufenthaltserlaubnis für eine freiberufliche Tätigkeit nach § 21 Abs. 5 kann erteilt werden, wenn von ihr positive ökonomische oder kulturelle Auswirkungen zu erwarten sind. Es handelt sich hier um eine sogenannte Ermessensnorm. Das bedeutet, dass die Erlaubnis im Ermessen der zuständigen Ausländerbehörde liegt und keinen Anspruch begründet.

Um dieses Visum / diese Aufenthaltserlaubnis zu bekommen, musst Du bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Darüber hinaus muss man ziemlich viele weitere Unterlagen vorlegen. Dazu zählen ein Lebenslauf, eine Mitgliedsbescheinigung einer Krankenversicherung, eine Prognose des erwarteten Gewinns, der Nachweis von Mietkosten und einiges mehr.

Eine bestimmte Ausbildung musst Du nicht nachweisen, denn in Deutschland darf jede\*r als Journalist\*in arbeiten. Die Ausländerbehörde prüft vor allem, ob Deine Angaben realistisch sind und Du von Deinen Einkünften leben kannst. Auch dazu gibt es Informationen zum Beispiel auf der Seite des [Service-Portals Berlin](https://service.berlin.de/dienstleistung/328332/), von [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/en/home) und von [Handbook Germany](https://handbookgermany.de/de/rights-laws/immigration/visa-self-employed.html).

Wenn Du geflüchtet bist, hängt alles von Deinem aktuellen Status ab. Wenn Du geduldet bist oder Dein Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist, ist es eher schwierig, dass Du eine Erlaubnis für eine selbstständige Tätigkeit erhältst. Wenn Dein Asylantrag positiv entschieden wurde, Du also einen Schutzstatus als Asylberechtigte\*r, als Flüchtling oder als subsidiär Schutzberechtigte\*r erhalten hast, darfst Du ohne Einschränkungen als Arbeitnehmer\*in oder als Selbstständige\*r arbeiten. Für Dich gelten auf dem Arbeitsmarkt dieselben Regeln wie für deutsche Staatsbürger\*innen.

Einen Sonderstatus haben momentan Menschen, die eine Aufenthaltsgenehmigung nach § 24 AufenthG erhalten haben. Dies betrifft bis zum 04.03.2027 Menschen mit ukrainischer Staatsbürgerschaft, deren Kernfamilie und unter bestimmten Voraussetzungen auch Drittstaatsangehörige, die ab dem 24.2.2022 aus der Ukraine geflohen sind. Mit diesem Status kann man ohne Weiteres als freie Journalist\*in arbeiten. Dafür sollte ein offizielles Dokument ausreichen, das die Identität beweist.

Die Erfahrung zeigt, dass viele Entscheidungen vom Ermessensspielraum der Sachbearbeiter\*innen auf der Ausländerbehörde abhängen. Es ist daher schwer, pauschal Tipps zu geben. Aber es lohnt sich, ein gutes Netzwerk zu haben, und Redaktionen helfen ebenfalls oft mit Referenzen.

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##  Voraussetzungen für ein *Visum zur Selbstständigkeit*

- Die Finanzierung der Geschäftsidee ist gesichert.
- Wer auf Honorarbasis tätig werden will, benötigt Absichtserklärungen („Letter of Intent“) zur Zusammenarbeit. Also mindestens zwei Absichtserklärungen von Redaktionen, die bestätigen, dass sie mit euch zusammenarbeiten wollen (mit Angaben zu Art, Umfang und Beschreibung der Tätigkeit. So einen Letter of Intent zu erhalten ist eher möglich, wenn euch die Redaktionen bereits kennen. Daher ist es ratsam, diese Form der Aufenthaltserlaubnis erst dann zu beantragen, wenn ihr davor schon durch eine andere Form der Arbeitserlaubnis die Möglichkeit hattet, Kontakte in die jeweilige Redaktion aufzubauen. Zum Beispiel durch Praktika oder Hospitanzen.
- Wer älter als 45 Jahre ist, muss außerdem den Nachweis erbringen, ausreichend fürs Alter vorgesorgt zu haben. Bei selbstständig Tätigen kann dies grundsätzlich durch eigenes Vermögen in jeglicher Form, im Ausland und/oder Inland erworbene Rentenanwartschaften oder Betriebsvermögen nachgewiesen werden.
- Als Anhaltspunkt wird in den Verfahrenshinweisen zum Aufenthaltsrecht des [Landesamtes für Einwanderung](https://service.berlin.de/dienstleistung/324288/) (LEA) Berlin angegeben: Man sollte nachweisen können,dass man ab dem 67. Lebensjahr über eine monatliche Rente von mehr als 1.612,53 EuroEuro oder über ein Vermögen von mehr als 232.204,00 Euro verfügen kann. Ausnahme: Bürger\*innen einige weniger Staaten sind davon befreit.

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#  Verträge & Honorare 

Honorarverhandlung, Verträge, Rechnungen. Der organisatorische Teil des Journalismus ist oft so aufwendig wie die Arbeit selbst. Hier findest Du die wichtigsten Grundlagen, um als Journalist\*in wirtschaftlich fair behandelt zu werden.

Inhaltsübersicht

1. [Worauf solltest Du achten?](#worauf-solltest-du-achten)
2. [Welche Honorare sind angemessen und wie verhandelst Du am besten?](#welche-honorare-sind-angemessen-und-wie-verhandelst-du-am-besten)
3. [Worauf Du bei Verträgen achten solltest](#worauf-du-bei-vertraegen-achten-solltest)
4. [Wie Du eine Rechnung schreibst](#wie-du-eine-rechnung-schreibst)
5. [Wichtiges in Kürze](#wichtiges-in-kuerze)

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[Wie Du eine Rechnung schreibst](#wie-du-eine-rechnung-schreibst) 5. [Wichtiges in Kürze](#wichtiges-in-kuerze) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. [Verträge & Honorare](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/das-organisatorische) # Verträge & Honorare Honorarverhandlung, Verträge, Rechnungen. Der organisatorische Teil des Journalismus ist oft so aufwendig wie die Arbeit selbst. Hier findest Du die wichtigsten Grundlagen, um als Journalist\*in wirtschaftlich fair behandelt zu werden. Inhaltsübersicht 1. [Worauf solltest Du achten?](#worauf-solltest-du-achten) 2. [Welche Honorare sind angemessen und wie verhandelst Du am besten?](#welche-honorare-sind-angemessen-und-wie-verhandelst-du-am-besten) 3. [Worauf Du bei Verträgen achten solltest](#worauf-du-bei-vertraegen-achten-solltest) 4. [Wie Du eine Rechnung schreibst](#wie-du-eine-rechnung-schreibst) 5. [Wichtiges in Kürze](#wichtiges-in-kuerze) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. [Verträge & Honorare](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/das-organisatorische) # Verträge & Honorare Honorarverhandlung, Verträge, Rechnungen. Der organisatorische Teil des Journalismus ist oft so aufwendig wie die Arbeit selbst. Hier findest Du die wichtigsten Grundlagen, um als Journalist\*in wirtschaftlich fair behandelt zu werden. Inhaltsübersicht 1. [Worauf solltest Du achten?](#worauf-solltest-du-achten) 2. 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Inhaltsübersicht 1. [Worauf solltest Du achten?](#worauf-solltest-du-achten) 2. [Welche Honorare sind angemessen und wie verhandelst Du am besten?](#welche-honorare-sind-angemessen-und-wie-verhandelst-du-am-besten) 3. [Worauf Du bei Verträgen achten solltest](#worauf-du-bei-vertraegen-achten-solltest) 4. [Wie Du eine Rechnung schreibst](#wie-du-eine-rechnung-schreibst) 5. [Wichtiges in Kürze](#wichtiges-in-kuerze) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. [Verträge & Honorare](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/das-organisatorische) # Verträge & Honorare Honorarverhandlung, Verträge, Rechnungen. Der organisatorische Teil des Journalismus ist oft so aufwendig wie die Arbeit selbst. Hier findest Du die wichtigsten Grundlagen, um als Journalist\*in wirtschaftlich fair behandelt zu werden. Inhaltsübersicht 1. [Worauf solltest Du achten?](#worauf-solltest-du-achten) 2. [Welche Honorare sind angemessen und wie verhandelst Du am besten?](#welche-honorare-sind-angemessen-und-wie-verhandelst-du-am-besten) 3. [Worauf Du bei Verträgen achten solltest](#worauf-du-bei-vertraegen-achten-solltest) 4. [Wie Du eine Rechnung schreibst](#wie-du-eine-rechnung-schreibst) 5. [Wichtiges in Kürze](#wichtiges-in-kuerze) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. [Verträge & Honorare](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/das-organisatorische) # Verträge & Honorare Honorarverhandlung, Verträge, Rechnungen. Der organisatorische Teil des Journalismus ist oft so aufwendig wie die Arbeit selbst. Hier findest Du die wichtigsten Grundlagen, um als Journalist\*in wirtschaftlich fair behandelt zu werden. Inhaltsübersicht 1. [Worauf solltest Du achten?](#worauf-solltest-du-achten) 2. [Welche Honorare sind angemessen und wie verhandelst Du am besten?](#welche-honorare-sind-angemessen-und-wie-verhandelst-du-am-besten) 3. [Worauf Du bei Verträgen achten solltest](#worauf-du-bei-vertraegen-achten-solltest) 4. [Wie Du eine Rechnung schreibst](#wie-du-eine-rechnung-schreibst) 5. [Wichtiges in Kürze](#wichtiges-in-kuerze) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. 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[Worauf Du bei Verträgen achten solltest](#worauf-du-bei-vertraegen-achten-solltest) 4. [Wie Du eine Rechnung schreibst](#wie-du-eine-rechnung-schreibst) 5. [Wichtiges in Kürze](#wichtiges-in-kuerze) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. [Verträge & Honorare](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/das-organisatorische) # Verträge & Honorare Honorarverhandlung, Verträge, Rechnungen. Der organisatorische Teil des Journalismus ist oft so aufwendig wie die Arbeit selbst. Hier findest Du die wichtigsten Grundlagen, um als Journalist\*in wirtschaftlich fair behandelt zu werden. Inhaltsübersicht 1. [Worauf solltest Du achten?](#worauf-solltest-du-achten) 2. [Welche Honorare sind angemessen und wie verhandelst Du am besten?](#welche-honorare-sind-angemessen-und-wie-verhandelst-du-am-besten) 3. [Worauf Du bei Verträgen achten solltest](#worauf-du-bei-vertraegen-achten-solltest) 4. [Wie Du eine Rechnung schreibst](#wie-du-eine-rechnung-schreibst) 5. [Wichtiges in Kürze](#wichtiges-in-kuerze) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. [Verträge & Honorare](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/das-organisatorische) # Verträge & Honorare Honorarverhandlung, Verträge, Rechnungen. Der organisatorische Teil des Journalismus ist oft so aufwendig wie die Arbeit selbst. Hier findest Du die wichtigsten Grundlagen, um als Journalist\*in wirtschaftlich fair behandelt zu werden. Inhaltsübersicht 1. [Worauf solltest Du achten?](#worauf-solltest-du-achten) 2. [Welche Honorare sind angemessen und wie verhandelst Du am besten?](#welche-honorare-sind-angemessen-und-wie-verhandelst-du-am-besten) 3. [Worauf Du bei Verträgen achten solltest](#worauf-du-bei-vertraegen-achten-solltest) 4. [Wie Du eine Rechnung schreibst](#wie-du-eine-rechnung-schreibst) 5. [Wichtiges in Kürze](#wichtiges-in-kuerze) --- page_type: Resource --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Wissen & Tools](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools) 3. [Für Empowerment und Schutz von Journalist\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen) 4. [Verträge & Honorare](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-empowerment-von-journalist-innen/das-organisatorische) # Verträge & Honorare Honorarverhandlung, Verträge, Rechnungen. Der organisatorische Teil des Journalismus ist oft so aufwendig wie die Arbeit selbst. Hier findest Du die wichtigsten Grundlagen, um als Journalist\*in wirtschaftlich fair behandelt zu werden. Inhaltsübersicht 1. [Worauf solltest Du achten?](#worauf-solltest-du-achten) 2. [Welche Honorare sind angemessen und wie verhandelst Du am besten?](#welche-honorare-sind-angemessen-und-wie-verhandelst-du-am-besten) 3. [Worauf Du bei Verträgen achten solltest](#worauf-du-bei-vertraegen-achten-solltest) 4. [Wie Du eine Rechnung schreibst](#wie-du-eine-rechnung-schreibst) 5. [Wichtiges in Kürze](#wichtiges-in-kuerze) ## *Worauf* solltest Du achten? Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst. Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht! Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage. Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu. --- ## Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren. Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt. Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz). Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro. Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps: - **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln. - **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab). - **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte. - **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar). - **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran. - **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken. - **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein. --- ## Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll: #### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel. #### Übertragbarkeit Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden. #### Verlagsklausel Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich #### Bearbeitungsrecht Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen. #### Nebenrechte Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten. --- ## Wie Du eine *Rechnung* schreibst Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind: 1. Name und Anschrift von Dir 2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in 3. Rechnungsdatum 4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden) 5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage) 6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum 7. Nettobetrag 8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen) 9. Umsatzsteuer-Betrag 10. Bruttobetrag 11. Steuernummer Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen. Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen: 1. ein kurzes Anschreiben 2. Zahlungsfrist 3. Deine Bankverbindung Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“. [Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg) --- ## *Wichtiges* in Kürze ### Fristen Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit. ### Presseausweis Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt. ### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK) In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/). ### Spesen Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben. ### Steuern Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz. Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer). ### VG Wort Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.Du liebst Deinen Job und Deine Themen liegen Dir am Herzen. Aber trotzdem: Du musst davon gut leben können. Und deshalb solltest Du Dir als Allererstes ausrechnen, was Du pro Tag verdienen musst, damit Du es Dir gut gehen lassen kannst.

Besonders wenn Du aus einem Land kommst, das gerade oft in den Nachrichten ist, kann es passieren, dass Du von Medien um Interviews gebeten wist. Sag unbedingt, dass Du dafür bezahlt werden möchtest. Du kannst dafür zum Beispiel ein Recherche-Honorar verlangen. Verschenk Deine Expertise nicht!

Wenn Du einen Auftrag erhältst, lass Dir wichtige Vereinbarungen wie Honorar, Spesen, Länge und Abgabefrist per E-Mail bestätigen. Denn wenn es Streit gibt, musst Du nachweisen können, was ihr abgemacht habt. Deine Rechnung kannst Du sofort nach Lieferung des Beitrags stellen. Darin solltest Du unbedingt eine Frist für die Bezahlung setzen, die Du frei wählen kannst. Üblich sind eine oder zwei Wochen, manchmal auch 30 Tage.

Hast Du es mit Behörden zu tun, prüf die Bescheide, denn auch Ämter machen Fehler. Verlass Dich nie auf mündliche Aussagen und bestehe immer darauf, dass Du etwas Schriftliches bekommt. Bist Du mit einer Entscheidung nicht einverstanden, kannst Du dagegen schriftlich Widerspruch einlegen. Dafür gibt es keine Regeln, ein einfacher Brief mit einigen Sätzen reicht völlig aus. Aber: Nicht alle Behörden lassen Anträge und Widersprüche per E-Mail zu.

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##  Welche *Honorare* sind angemessen und wie verhandelst Du am besten? 

Für Journalist\*innen gibt es keinen Mindestlohn, der über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn hinausgeht. Und weil freie Journalist\*innen für jeden einzelnen Auftrag bezahlt werden, können sie sich schlecht an den geltenden Tarifverträgen fest angestellter Journalist\*innen orientieren.

Freie Journalist\*innen erhalten oft Zeilen- oder Seitenhonorare. Das heißt, sie bekommen eine feste Summe pro Zeile oder Magazinseite ihres Beitrags. Das ist nicht immer fair, denn manche Artikel erfordern viel mehr Aufwand als andere. Fairer ist es deswegen meistens, wenn Medien in Tages- oder Stundensätzen bezahlen. Denn nur dann wird tatsächlich die benötigte Arbeitszeit bezahlt.

Wie viel Honorar man verlangen kann, ist schwierig zu sagen. Laut dem [Freischreiber-Honorarreport](https://freischreiber.de/wp-content/uploads/2024/09/FS-Honorarreport-24.pdf) liegt das Einkommen einer fest angestellten Journalist\*in bei mittlerer Berufserfahrung (zwischen fünf und zehn Jahren) bei 3538 Euro brutto im Monat. Um einen durchschnittlichen Tagessatz zu ermitteln, rechnet man noch 300 Euro für Betriebsausgaben hinzu und verteilt dieses Geld auf die Arbeitstage einer freien Journalist\*in, zieht man Urlaub, Wochenenden, Feiertage und Krankheitstage ab, bleiben pro Jahr 214 Arbeitstage. Zieht man davon noch mal 20 Prozent ab, weil freie Journalist\*innen auch Themen recherchieren und vorschlagen, die Buchhaltung machen und Kunden anschreiben müssen, bleiben noch 171,2 Arbeitstage pro Jahr bzw. 14,27 Arbeitstage pro Monat), dann läge der durchschnittliche Tagessatz bei 268,96 Euro (33,62 Euro Stundensatz).

Die tatsächlich gezahlten Honorare variieren in Deutschland je nach Auftraggeber, Form der Publikation, Reichweite oder Themengebiet stark: Laut Freischreiber-Honorartool betragen die durchschnittlichen Stundensätze im Jahr 2024 bei der taz 12,50 Euro, beim Tagesspiegel 18,90 Euro, bei Zeit Online 25,00 Euro, beim NDR 27,94 Euro, bei Deutschlandfunk Kultur 38,60 Euro, beim WDR 48,09 Euro.   

Übrigens kannst Du Honorare oft noch verhandelt. Dazu einige Verhandlungstipps:

- **Sei gut vorbereitet.** Wenn Du weisst, wie viel Honorar die Redaktion sonst zahlt, kannst Du besser verhandeln.
- **Hab drei Preise im Kopf.** Überleg Dir vorm Verhandeln ein Wunschhonorar, ein Anker-Honorar (das liegt höher und Du nennst es zu Beginn, damit Du am Ende auf Dein Wunschhonorar kommst) und ein Exit-Honorar (alles darunter lehnst Du ab).
- **Wähle den richtigen Zeitpunkt.** Verhandele am besten dann, wenn die Redaktion Dein Exposé angenommen hat und Dich beauftragen möchte.
- **Sprich als Erste\*r.** Es ist gut, wenn zuerst Du eine Zahl nennst (Dein Anker-Honorar).
- **Nimm Dein Exit-Honorar ernst.** Du hast Deine rote Linie gesetzt – halte Dich auch daran.
- **Du arbeitest nicht für die Ehre.** Ruhm oder über eine wichtige Sache zu berichten sind nachvollziehbare Motive für journalistische Arbeit. Aber lass Dich deswegen nicht unter Dein Exit-Honorar drücken.
- **Empathie und Augenhöhe.** Verhandeln ja, streiten nein. Verhandeln kann freundlich ablaufen, es muss kein Kampf sein.

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##  Worauf Du bei *Verträgen* achten solltest 

Wer von einem Verlag fürs Verfassen eines Beitrags beauftragt wird, bekommt vom Verlag auch einen Autorenvertrag zugeschickt. Darin werden die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geregelt. In vielen Punkten haben Verleger\*innen und freie Autor\*innen verschiedene Interessen. Hier ist eine Auswahl, worauf man bei einem Autor\*innenvertrag achten kann/soll:

#### Ausschließliches/exklusives Nutzungsrecht 

Wenn Mehrfachverwertung geplant ist, müssen die Rechte „nicht ausschließlich“ bzw. „einfach“ eingeräumt werden. Die Einräumung eines „ausschließlichen“ oder „exklusiven“ Nutzungsrechts ist nur akzeptabel, wenn eine Zweitverwertung nicht infrage kommt. Bei Magazintexten ist „ausschließlich“ bzw. „exklusiv“ für einen Zeitraum von einem Jahr die Regel.

#### Übertragbarkeit

Viele Verträge sehen mittlerweile vor, dass der Verlag die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen darf. Damit macht man sich als Journalist\*in selbst Konkurrenz und verliert zudem die Kontrolle über die publizistische Nutzung. Eine solche Klausel sollte in der Regel ergänzt werden durch eine der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeit angemessene Erhöhung des Honorars (gegebenenfalls als Beteiligung am Erlös bei einer Weiterübertragung) sowie eine Informationspflicht des Verlags bezüglich solcher Erlöse. Mindestens sollte der\*die Autor\*in in jedem Fall gefragt werden.

#### Verlagsklausel

Früher sahen Verträge in der Regel vor, dass Nutzungsrechte zugunsten eines publizistischen Objektes eingeräumt wurden. Heute versuchen Verlage häufig, die Rechte gleich auf alle Objekte ihres Hauses zu erweitern. Dies ist für eine\*n Autor\*in in der Regel nachteilig, weil die Honorarhöhe selten an die erweiterte Nutzungsmöglichkeit angepasst wird. Gerade bei Tageszeitungsverlagen mit mehreren unabhängigen Objekten (z. B. Holtzbrinck) ist mit einer solchen Klausel ein Mehrfachverkauf desselben Textes an zwei oder drei Zeitungen nicht mehr möglich

#### Bearbeitungsrecht

Beiträge werden oft in Vorgesprächen mit der Redaktion (mehrere Redaktionsschleifen, lange Vorgespräche) erarbeitet und nach der Abgabe in einer oder mehreren Redaktionsschleifen überarbeitet. In der Regel lassen sich Verlage das Recht einräumen, beauftragte Texte zu bearbeiten. Das ist notwendig und sinnvoll, weil aus Layout- und Formatgründen oftmals kleinere Anpassungen erforderlich sind. Allerdings sollte das Bearbeitungsrecht immer beschränkt sein auf „sinnwahrende“ Bearbeitungen; alles andere darf nur mit vorheriger Zustimmung der\*des Autor\*in erfolgen.

#### Nebenrechte

Nebenrechte sind solche Rechte, die nicht für den Hauptzweck des Vertrags benötigt werden – also beispielsweise Übersetzungsrechte, Buchrechte, Filmrechte, Aufführungsrechte. In der Regel sind diese Rechte von der Rechteeinräumung umfasst. Aufpassen sollte man hier, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus einem Text ein Buch oder ein Film wird – hat man das Recht exklusiv an den Verlag gegeben, kann man den betreffenden Text für den Film oder das Buch unter Umständen nicht mehr ohne Zustimmung des Verlags verwerten.

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##  Wie Du eine *Rechnung* schreibst 

Damit freie Journalist\*innen in Deutschland ihr Honorar erhalten, müssen sie eine Rechnung schreiben. Was in einer Rechnung alles enthalten sein muss, das regelt das Umsatzsteuergesetz (Paragraf 14 – Ausstellung von Rechnungen). Diese Pflichtangaben sind:

1. Name und Anschrift von Dir
2. Name und Anschrift der Auftraggeber\*in
3. Rechnungsdatum
4. Rechnungsnummer (muss fortlaufend sein, darf auf keinen Fall doppelt vergeben werden)
5. Leistungsbeschreibung (Menge, Umfang, Art, ggf. auch Zahl gearbeiteter Stunden oder Tage)
6. Leistungszeitraum und/oder Lieferdatum
7. Nettobetrag
8. Umsatzsteuer-Satz (meist 7 Prozent für Journalist\*innen)
9. Umsatzsteuer-Betrag
10. Bruttobetrag
11. Steuernummer

Bist Du offiziell in einem anderen Land ansässig, musst Du auf der Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen muss aber folgender Hinweis auf der Rechnung stehen: „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“. Stammst Du aus einem EU-Land, muss zusätzlich Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) und auch die des Auftraggebers auf der Rechnung stehen. Bist Du in einem Drittstaat ansässig, muss Deine Steuernummer auf der Rechnung stehen.

Über diese Angaben hinaus empfiehlt es sich, die folgenden drei Punkte ebenfalls in einer Rechnung aufzuführen:

1. ein kurzes Anschreiben
2. Zahlungsfrist
3. Deine Bankverbindung

Solltest Du Kleinunternehmer\*in sein (Umsatz im Vorjahr weniger als 25.000 Euro, im laufenden Jahr geschätzt unter 100.000 Euro) und führst deswegen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, musst Du diese natürlich auch nicht auf Deiner Rechnung angeben. Stattdessen musst Du aber einen entsprechenden Hinweis einfügen. Der könnte zum Beispiel so lauten: „Nicht umsatzsteuerpflichtig nach § 19 UStG“.

[Beispielrechnung](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Rechnungsvorlage_copyright_Freichreiber.jpg)

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##  *Wichtiges* in Kürze 

### Fristen

Fristen, die Dir von Behörden gesetzt werden, können selten ohne Weiteres verlängert werden. Eine Frist beginnt aber nicht schon an dem Tag, an dem die Behörde den Brief geschrieben hat, sondern erst, wenn der Brief bei Dir angekommen ist. Wird kein genaues Datum genannt, sind „vier Wochen“ 28 Tage; steht da „ein Monat“ hast Du 30 Tage Zeit.

### Presseausweis

Der Presseausweis ist der Nachweis dafür, dass Du hauptberuflich als Journalist\*in arbeitest. Er wird von verschiedenen Journalist\*innenverbänden (BDZV, DJV, dju, MVFP, Freelens, VDS) nach einheitlichen Regeln vergeben. Ausnahmen dürfen nicht gemacht werden. Als Nachweis Deiner journalistischen Tätigkeit könntest Du beispielsweise Veröffentlichungen und Rechnungen aus den vergangenen Monaten sowie einen Nachweis der Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse vorlegen. Der Presseausweis hilft zum Beispiel dabei, sich für Veranstaltungen akkreditieren zu lassen – oft geht es aber auch ohne. Zum Beispiel wenn eine Redaktion bestätigt, dass sie Dich mit einem Beitrag zu dieser Veranstaltung beauftragt hat. Ein Presseausweis ist aber nützlich, wenn man bei unvorhersehbaren Ereignissen kurzfristig Zugang zu einem durch Polizei gesperrten Gelände benötigt.

### Soziale Absicherung / Künstlersozialkasse (KSK)

In Deutschland müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Höhe der Beiträge hängt vom Einkommen ab. Für in Deutschland lebende freie Journalist\*innen bezahlt die Künstlersozialkasse die Hälfte der Beiträge. Die Bedingung ist, dass Du als freie\*r Journalist\*in mindestens 3900 Euro im Jahr verdienst. Zu Beginn der Berufstätigkeit als Journalist\*in gelten jedoch Ausnahmen davon. Versuch in jedem Fall, in die KSK zu kommen. Auch hier helfen Referenzschreiben von Journalist\*innenorganisationen. Dort kannst Du Dich auch beraten lassen. Der Aufnahmeprozess in die KSK kann mehrere Monate dauern. Als Stichtag gilt jedoch rückwirkend der Tag der Bewerbung um die Aufnahme. Mehr Informationen:[www.kuenstlersozialkasse.de](http://www.kuenstlersozialkasse.de/).

### Spesen

Wenn Du für einen Auftrag irgendwo hinfahren muss, frag Deine\*n Auftraggeber\*in, ob diese Spesen übernommen werden. Einen Anspruch darauf hast Du aber nicht. Falls sie nicht übernommen werden, kannst Du diese Ausgaben bei der Steuererklärung von Deinem Umsatz abziehen und musst dann weniger Steuern zahlen. In jedem Fall solltest Du alle Rechnungen und Kassenzettel aufheben.

### Steuern

Lag Dein Umsatz (nicht der Gewinn) im Vorjahr unter 25.000 Euro und bleibst Du im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich unter 100.000 Euro, musst Du keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen (Kleinunternehmerregelung). Wenn Du dann aber doch darüberliegst, darfst Du die Kleinunternehmerregelung im folgenden Jahr nicht mehr nutzen. Ein Vorteil ist die Regel nicht unbedingt: Denn freie Journalist\*innen dürfen 7 Prozent Umsatzsteuer (vergünstigter Steuersatz statt der sonst üblichen 19 Prozent) für journalistische Leistungen in Rechnung stellen. Bei nicht publizistischen Leistungen wie Workshops etc. gilt allerdings der normale Steuersatz.  
Ganz wichtig: Wenn Du Deine Steuererklärung selbst machst (ohne Steuerberater/Lohnsteuerhilfe), musst Du Deine Steuererklärung bis zum 31. Juli für das vorangegangene Kalenderjahr eingereicht haben. Überzieht Du die Frist, kann das mindestens 25 Euro pro Monat kosten. Mehr Information zum Thema Steuererklärung erhältst Du bei den Gewerkschaften und Berufsverbänden wie dju, DJV und Freischreiber, die dazu Sprechstunden anbieten. Mehrsprachige Informationen zum Thema Steuern findest Du [hier](https://handbookgermany.de/de/tax-declaration) auf der Seite von Handbook Germany und für international mobile Freiberufler\*innen bei [Touring Artists](https://www.touring-artists.info/einkommensteuer/einkommensteuer).

### VG Wort 

Die [VG Wort](http://www.vgwort.de) ist eine Verwertungsgesellschaft, die für Autor\*innen und Journalist\*innen pauschale Vergütungen etwa für Kopien, Bibliotheksnutzungen oder Online-Texte einsammelt und als Tantiemen ausschüttet. Gerade für Freie ist das oft ein spürbarer zusätzlicher Einkommensbaustein. Um eine Ausschüttung zu erhalten, muss man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen und seine Publikationen einmal im Jahr melden. Das ist ein bürokratischer Prozess, der sich aber lohnen kann. Wichtig ist dabei, die Fristen zu beachten. Für Fotograf\*innen oder Karikaturist\*innen ist die [VG Bild-Kunst](http://www.bildkunst.de) relevant.

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# Desinformationen und *Journalismus*

Narrative gegen die Einwanderungsgesellschaft sind nicht neu und kein reines Internet-Phänomen. Politische und mediale Diskurse sind seit Langem von einem negativen Blick auf Migration geprägt. Unsere Demokratie lässt sich nur mit faktenbasiertem Journalismus erhalten, indem Medienschaffende Desinformationen erkennen, benennen und aktiv widerlegen.

In sozialen Netzwerken wird die Einwanderungsgesellschaft vehement angegriffen. Weitverbreitet sind hier rassistische Erzählungen, die Einwanderung zur Bedrohung für Sicherheit, Sozialsystem, eine vermeintliche „deutsche Kultur“ und den Wohnungsmarkt machen und menschenfeindliche Einstellungen fördern. Im Kern der Bedrohungsszenarien steht der Wunsch nach einer homogenen Bevölkerung und einer geschlossenen Gesellschaft. Diese inszenierten Bedrohungsszenarios werden so zur realen Bedrohung für Menschen mit Einwanderungsgeschichte, Politiker\*innen und Medienschaffende, die sich für eine diverse Einwanderungsgesellschaft stark machen und nicht zuletzt für unsere Einwanderungsgesellschaft selbst. Beispiele wie die Anschläge in Halle und Hanau zeigen, dass der Angriff auf die Migrationsgesellschaft nicht online bleibt, sondern in der analogen Welt in physische Angriffe auf Migrant\*innen münden können.1

Die Medienberichterstattung hat über Jahrzehnte ein mehrheitlich negatives Bild über die Einwanderungsgesellschaft gezeichnet. So zeigen Studien, dass Personen mit Einwanderungsgeschichte bereits seit Jahren medial überwiegend als Bedrohung und/oder Belastung dargestellt werden. Das geschieht u. a. durch die Überbetonung einer vermeintlichen illegalen Einwanderung. Über Menschen mit Einwanderungsgeschichte wird besonders häufig in Zusammenhang mit Armut, Kriminalität und Unterstellungen, das Sozialsystem auszunutzen, berichtet.2

Hinzu kommt die mediale Debatte über eine vermeintliche fehlende Integration bestimmter migrantischer Gruppen, besonders Muslim\*innen. Dieses Motiv der deutschen Berichterstattung fußt auf der Vorstellung von defizitären Migrant\*innen mit Bringschuld gegenüber der Dominanzgesellschaft.3

Nachdem Medien dieses Bild von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in den letzten Jahren geprägt haben, werden sie nun selbst zum Feindbild. Medien und Faktencheck-Redaktionen wird unterstellt, systematisch Informationen vorzuenthalten. Der Vorwurf: Medien würden u. a. über die vermeintlichen negativen Folgen von Migration nicht berichten. Stattdessen würde sich die Berichterstattung inhaltlich an den Regierungsparteien orientieren. Für ein realistisches Bild der Lage, so die Narrative, müssten alternative Medien konsumiert werden.

Politische Debatten in Deutschland drehen sich seit Jahrzehnten um die Steuer- und Kontrollierbarkeit von Einwanderung und vermitteln nicht zuletzt den Eindruck, Migration könne „außer Kontrolle geraten.“4 Ebenfalls verbreitet sind Kosten-Nutzen-Abwägungen in Migrationsdiskursen, die Generationen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte auf ihren potenziellen wirtschaftlichen Nutzen oder Schaden für den Wohlstand des Landes reduzieren.5

## Falschinformationen säen *Misstrauen*

Laut dem repräsentativen Demokratiemonitoring 2023 der Universität Hohenheim unterstellt ein Fünftel der Bürger\*innen in Deutschland den etablierten Medien, sie systematisch zu belügen. Das Monitoring zeigt auch, dass 50 % der Befragten Parteien und der Bundesregierung misstrauen.6 Auch die von uns [analysierten Narrative](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration) säen Misstrauen gegenüber seriösen Informationsquellen und stellen den Wahrheitsgehalt der Medienberichterstattung infrage. Sie vermitteln auch das Bild, Regierungsparteien würden nicht im Sinne der Bevölkerung handeln, und raten somit indirekt von demokratischer Beteiligung ab.

## *Was* Medienschaffende jetzt *tun* können

Narrative gegen die Einwanderungsgesellschaft sind nicht neu und kein reines Internet-Phänomen. Politische und mediale Diskurse sind schon lange von einem negativen Blick auf Migration geprägt.

Unsere demokratische Einwanderungsgesellschaft lässt sich nur mit faktenbasiertem Journalismus erhalten. Die Weiterverbreitung von Falschinformationsnarrativen können Medienschaffende verhindern, indem sie faktenbasiert aufklären und rassistische Falschinformationsnarrative erkennen, benennen, aktiv widerlegen und so langfristig das Vertrauen in den Journalismus aufrechterhalten.

Seriöse Journalist\*innen streuen keine gezielten Falschinformationen, faktenbasiertes Arbeiten unterscheidet sie schließlich von Social Media Accounts. Sie können jedoch (auch unbewusst) zu einseitig negativen Framings und Dekontextualisierungen beitragen, wenn sie im Sinne des Clickbaitings Spaltung reproduzieren. Clickbaiting führt zwar zu mehr Reichweite, schadet aber unserer Demokratie und damit schlussendlich auch dem Glauben an Journalismus. Und damit Medienschaffenden selbst.   

**Guter Journalismus muss sich von Falschinformationsnarrativen abgrenzen, anstatt sie zu reproduzieren.**

1. Samah Hefny (2022): [Gastbeitrag: Hanau-Attentäter: Im Netz geplant, in der Realität ermordet](https://www.das-nettz.de/gastbeitrag-hanau-attentaeter-im-netz-geplant-der-realitaet-ermordet) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)  
    Bundeszentrale für politische Bildung (2020): [Der Anschlag von Halle](https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/316638/der-anschlag-von-halle/#:~:text=Am%209.%20Oktober%202019%20versuchte,dieses%20Jahres%20steht%20Stephan%20B.) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)
2. Siegfried Jäger (2000): Von deutschen Einzeltätern und ausländischen Banden in „Migranten und Medien. Neue Herausforderungen an die Integrationsfunktion von Presse und Funk” herausgegeben von H. Schatz, C. Holtz-Bacha und J.-U. Nieland, S. 212f.

Margreth Lünenborg, Katharina Fritsche, Annika Bach (2011): Migrantinnen in den Medien. Darstellungen in der Presse und ihre Rezeption, S. 43-105

Maria do Mar Castro Varela und Paul Mecheril (2019): Migration in „(K)erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk.” von S. Arndt und N. Ofuatey-Alazard, S. 154

Daniel Müller (2005): Die Darstellung ethnischer Minderheiten in deutschen Massenmedien in „Massenmedien und die Integration ethnischer Minderheiten in Deutschland herausgegeben” von R. Geißler und H. Pöttker, S. 87-107

Georg Ruhrmann und Songül Demren (2000): „Wie Medien über Migranten berichten“ in „Migranten und Medien. Neue Herausforderungen an die Integrationsfunktion von Presse und Funk” herausgegeben von H. Schatz, C. Holtz-Bacha und J.-U. Nieland, S. 71
3. Anna Böcker (2019): Integration in „(K)erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk.” herausgegeben von S. Arndt und N. Ofuatey-Alazard, S. 351f.
4. Hein de Haas (2023): Migration- 22 populäre Mythen und was wirklich dahinter steckt, S. 13, 20
5. Maria do Mar Castro Varela und Paul Mecheril (2019): Migration in „(K)erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk.” herausgegeben von S. Arndt und N. Ofuatey-Alazard, S. 155
6. Universität Hohenheim (2023): [Demokratie-Monitoring: Ein Fünftel der Deutschen hat rechtspopulistisches Weltbild](https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=59968&cHash=ed53cfefe175adba6bf807eb2bf4ffc9) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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#  Dein Antrag auf Mitgliedschaft bei den Neuen deutschen Medienmacher\*innen 

Hallo, schön, dass Du dabei sein möchtest! Wir freuen uns über Dein Interesse an einer Mitgliedschaft bei den Neuen deutschen Medienmacher*innen. Dein Antrag ist bei uns eingegangen und wird nun sorgfältig geprüft. Wir melden uns zeitnah mit einem Update. Herzliche Grüße Deine Neuen deutschen Medienmacher*innen

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# Checkliste für journalistische Sprache

Es gibt für fast alles sehr präzise Bezeichnungen, die gut verständlich sind. Es ist der Job von Journalist\*innen, sich diese anzueignen. Folgende Tipps können dabei helfen.

**Keine Begriffe aus dem Nationalsozialismus und der Kolonialzeit**  
„Asoziale“ haben in journalistischen Texten genauso wenig verloren wie „ausmerzen“ oder das Gedenken an die „Reichskristallnacht“. Das gilt natürlich auch für Begriffe aus der Kolonialzeit wie „Schwarzafrika“ oder „Farbige“.

**Keine Beschönigungen**  
Wer die Demokratie abschaffen will, ist kein „besorgter Bürger“, und wer zu Gewalt gegen Geflüchtete aufruft, ist kein „Asylkritiker“. Morde an Frauen sind „Femizide”, die Bezeichnungen „Beziehungstragödien“ oder „Familiendramen“ sind für sie genauso unpassend wie „Schulhofdramen“ für Amokläufe.

**Keine doppelten Standards**  
Wenn wir Hetero-Ehen nicht so benennen, sollten wir das bei „Homo-Ehen” auch nicht tun. Und Morde an Frauen aus muslimischen Familien macht sie nicht zwangsläufig zu „Ehrenmorden“.

**Differenzieren**  
Nur weil eine Gruppe von außen als homogen wahrgenommen wird, heißt das nicht, dass sie es auch ist. Wir alle haben mehr als eine Eigenschaft oder Zugehörigkeit, die unsere Identität ausmacht. Für eine Person mit deutscher und türkischer Staatsbürgerschaft kann auch „Alevit\*in“ oder „Kurd\*in“ die passende Bezeichnung sein – vielleicht ist sie aber auch primär „Gamer\*in“.

**Selbstbezeichnungen nutzen**  
Vertreter\*innen von strukturell benachteiligten Gruppen wissen am besten, wie sie bezeichnet werden wollen. Zum Beispiel „Frau mit Behinderung” statt „Behinderte”, „trans\*” statt „transsexuell”. Viele weitere solcher Hinweise bieten unsere Formulierungshilfen sowie unser [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar).

**Gendern**  
Tipps zum genderleichten Schreiben gibt es unter [Checkliste für genderbewusstes Schreiben ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-formulierungshilfen-f%C3%BCr-sensible-sprache/checkliste-fuer-genderbewusstes-schreiben)

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#  *Russischer Imperialismus* 

beschreibt die territoriale, politische, wirtschaftliche und kulturelle Expansion Russlands auf Kosten benachbarter Kulturen und Völker – durch Okkupation, Kontrolle, Ausbeutung und Unterdrückung.  
Der Begriff umfasst sowohl den Imperialismus des zaristischen Russlands als auch die imperiale Politik der Sowjetunion und wird heute im Zusammenhang mit der Politik des russischen Staates unter Wladimir Putin verwendet, etwa im Kontext des Angriffskriegs gegen die Ukraine.  
Nach dem Zerfall der UdSSR begann eine Phase, in der viele ehemalige Sowjetrepubliken formal ihre Unabhängigkeit erlangten. Dennoch setzte Russland weiterhin seinen Einfluss in der Region durch geopolitische Maßnahmen und kulturelle Dominanz, etwa durch die Verdrängung lokaler Sprachen, Narrative und Identitäten, fort.

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# *Xoraxaia / Horahane*

ist ein Religionym, also eine auf der Religion beruhende Benennung eines Volkes, und bezeichnet **[Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/)** muslimischen Glaubens.

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#  *Asyl* 

Deutschland ist eines der wenigen Länder, in dem das Recht auf Asyl in der Verfassung festgeschrieben ist: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht", heißt es in § 16a Grundgesetz. Doch dieses Recht wurde 1993, nach einer Welle rassistischer Gewalttaten, mit dem sogenannten „Asylkompromiss" stark eingeschränkt und ist weitgehend vom EU-Recht abgelöst. Nur ein kleiner Teil der Asylentscheidungen entfällt auf eine Anerkennung nach Art. 16a GG – die meisten Schutzgewährungen erfolgen als Flüchtlingsschutz nach der [Genfer Flüchtlingskonvention](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/genfer-fluechtlingskonvention-gfk) oder als subsidiärer Schutz.1

1. BAMF – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: [Asylzahlen](https://www.bamf.de/DE/Themen/Statistik/Asylzahlen/asylzahlen-node.html)

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# *Thora / Tora / Torah*

ist der erste Teil der Heiligen Schrift des Judentums ([Tanach](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/tanachtenach/)) und besteht aus fünf Büchern. Sie ist der Grundstein jüdischen Glaubens und eine Quelle für jüdisches Recht, Ethik und Lebensweise. Daneben wurde die mündlich überlieferte Lehre später im [Talmud](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/talmud/) festgehalten.

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#  *Dreadlocks* 

auch kurz Locks genannt, ist eine Frisur, bei der Haarsträhnen gedreht und so bearbeitet werden, dass sie dauerhaft verfilzen. Gefilzte Haare waren in verschiedenen Kulturen weltweit üblich, werden heute aber vor allem mit Rastafaris in Verbindung gebracht. Sie tragen Dreadlocks aus religiösen Gründen und um sich bewusst gegen **[koloniale](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kolonialismus/)** Schönheitsnormen abzugrenzen. Die Abkürzung „Dreads“ ist problematisch, weil der Begriff (engl. dread) übersetzt „Furcht“ bedeutet und der Verunglimpfung der Rastafari-Bewegung diente. Heute noch werden **[Schwarze Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/)** mit Locks diskriminiert. Dreadlocks **[weißer](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/)** Menschen werden als **[kulturelle Aneignung](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kulturelle-aneignung/)** kritisiert.

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#  *Davidstern* 

ist ein sechszackiger Stern aus zwei miteinander verwobenen gleichseitigen Dreiecken. Er ist benannt nach dem jüdischen König David, der etwa 1.000 [**v. d. Z.**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/v-d-z-vor-der-zeitrechnungzeitwende/) lebte. Der auf Hebräisch „Magen David“ also Davidsschild genannte Stern war bereits in der Antike vor allem in der Levante ein Schutzsymbol. Ungefähr seit dem 16. Jh. ist der Davidstern ein Symbol für das Judentum. Er schmückt seit 1948 auch die Flagge des Staates Israel, nachdem er vorher von den Nationalsozialist\*innen als gelber „Judenstern“ missbraucht wurde, um [**Juden\*Jüdinnen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/) zu kennzeichnen.

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# *Weiß*

Geht es um Zugehörigkeit, Teilhabe und [Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/), ist immer öfter von Weißen die Rede. Häufig herrscht das Missverständnis, es ginge dabei um eine [Hautfarbe](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/hautfarbe/). Tatsächlich meint weiß eine gesellschaftspolitische Norm und Machtposition und wird deshalb in wissenschaftlichen Text oft klein und kursiv geschrieben. Der Begriff wird als Gegensatz zu BIPoC und [Schwarzen Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen/) verwendet. Dabei müssen sich z.B. weiße Deutsche nicht selbst als weiß oder privilegiert fühlen.

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# *BIPoC*

BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) ist eine Selbstbezeichnung von und für Menschen mit Rassismuserfahrungen. People of Color (Singular Person of Color) steht für Menschen, die nicht als **[weiß](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/ "Geht es um Zugehörigkeit, Teilhabe und ||Rassismus, ist immer öfter von Weißen die Rede. Häufig herrscht das Missverständnis, es ginge dabei um eine ||Hautfarbe. Tatsächlich meint weiß eine gesellschaftspolitische Norm und Machtposition und wird deshalb in wissenschaftlichen Text oft klein und kursiv geschrieben. Der Begriff wird als Gegensatz zu ||BIPoC und ||Schwarzen Menschen verwendet. Dabei…")**, deutsch und westlich wahrgenommen werden und sich selbst nicht so definieren. Black benennt **[Schwarze Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/)** mit Rassismuserfahrungen explizit und schließt sie mit ein. **[Indigenous](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/indigene/)** beschreibt eine ebenfalls heterogene Gruppe von Menschen, die sich v. a. durch die Merkmale Selbstzuschreibung, Ortsgebundenheit und Traditionsverbundenheit sowie koloniale Gewalterfahrungen verbinden. Bei den Begriffen [Schwarz](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarz/ "ist eine Eigenbezeichnung, die viele afrodiasporische Menschen und Initiativen verwenden. Sie kommt aus dem englischsprachigen Rassismusdiskurs („Black“). Auch hier geht es nicht um ||Hautfarbe, sondern um den Gegensatz zu ||weiß (vgl. ||BIPoC). Als politische Selbstbezeichnung wird Schwarz groß geschrieben – auch von immer mehr Medien. Seit Juli 2020 hat bspw. die New York Times die…"), weiß und PoC geht es um die Benennung von [Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/ "ist, wenn strukturell benachteiligte Gruppen oder einzelne Menschen aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher körperlicher oder kultureller Merkmale (z. B. ||Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Religion) pauschal abgewertet und ausgegrenzt werden. Beim klassischen Rassismus wird eine Ungleichheit und Ungleichwertigkeit wegen vermeintlicher biologischer Unterschiede behauptet. Beim Kulturrassismus wird die Ungleichheit und Ungleichwertigkeit mit angeblichen Unterschieden zwischen den „Kulturen“ zu begründen…") und den Machtverhältnissen in einer mehrheitlich weißen Gesellschaft, nicht um Hautfarben. Der Begriff BIPoC hat sich als Selbstbezeichnung im rassismuskritischen Diskurs inzwischen etabliert, wird jedoch auch kritisiert, weil darin sehr heterogene Gruppen ohne Differenzierung vermengt werden.

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# *Nationale Minderheit*

beschreibt jene Gruppen der Bevölkerung, die in Deutschland durch Bund und Länder einen besonderen Schutz und eine spezifische Förderung erhalten. Neben den [deutschen Sinti\*zze und Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-sinti-und-roma-2/) sind auch die Lausitzer Sorb\*innen, die dänische Minderheit und die friesische Volksgruppe als nationale Minderheit anerkannt. Angehörige der nationalen Minderheiten sind [deutsche Staatsangehörige](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-staatsangehoerigkeit-2/), unterscheiden sich aber von der [Mehrheitsbevölkerung](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/mehrheitsgesellschaft-2/) durch eine eigene Sprache, Kultur, Geschichte und Identität, die sie bewahren. Im Gegensatz zu den anderen Gruppen leben die deutschen Sinti\*zze und [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/) nicht in angestammten Siedlungsgebieten, sondern im ganzen Bundesgebiet.

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#  *Schwarzafrika* 

wird als Synonym für afrikanische Länder südlich der Sahara genutzt. Darin schwingt eine koloniale Vorstellung von Nordafrika als dem hochentwickelten weißeren Teil des afrikanischen Kontinents mit (ehemals „Weißafrika“) und der vermeintlich unterentwickelten, von [**Schwarzen Menschen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/) bewohnten Region. Präziser ist es, die Länder zu benennen, die gemeint sind, oder die Region als südliches Afrika zu bezeichnen.

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#  *Niqab* 

ist ein Gesichtsschleier, der nur die Augen freilässt. Ein Niqab wird teils in Verbindung mit einem langen, meist schwarzen mantelähnlichen Umhang getragen (z.B. in Saudi-Arabien, Jemen, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Katar). In anderen arabischen Ländern heißt dieser Mantel oder Umhang Abaya, im Iran [Tschador](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/tschador/).

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# *Talmud*

ist die Heilige Schrift des Judentums. Er entstand in einem 1.200 Jahre andauernden, komplexen Prozess als Sammlung unterschiedlicher religiöser und profaner jüdischer Schriften. Der Tanach wurde etwa 100 [n. d. Z.](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/n-d-z-nach-der-zeitrechnung-zeitwende/) in 24 Bücher eingeteilt und kanonisiert. Er erzählt die Geschichte der Schöpfung und des Volkes Israel über einen Zeitraum von 1.300 Jahren. Das Christentum hat alle Bücher des Tanach, in etwas anderer Anordnung, als Altes Testament übernommen.

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# *Schwarze Menschen, Schwarze\*r*

ist eine Selbstbezeichnung von Menschen mit beispielsweise afrikanischen, karibischen oder afro-US-amerikanischen Vorfahren. Schwarz wird in diesem Zusammenhang immer groß geschrieben, um deutlich zu machen, dass damit keine [**Hautfarbe**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/hautfarbe/) beschrieben wird. [Schwarz](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarz/ "ist eine Eigenbezeichnung, die viele afrodiasporische Menschen und Initiativen verwenden. Sie kommt aus dem englischsprachigen Rassismusdiskurs („Black“). Auch hier geht es nicht um ||Hautfarbe, sondern um den Gegensatz zu ||weiß (vgl. ||BIPoC). Als politische Selbstbezeichnung wird Schwarz groß geschrieben – auch von immer mehr Medien. Seit Juli 2020 hat bspw. die New York Times die…") ist vielmehr eine politische Selbstbezeichnung, die gemeinsame Erfahrungen sowie die gesellschaftspolitische Position und die Lebensrealität von Menschen beschreibt, die von [**Anti-Schwarzem Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/anti-schwarzer-rassismus/) betroffen sind.

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# *Kopftuch*

kann im Gegensatz zum eher eng anliegenden [Hijab](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/hijabhidschab/) auch ein locker um den Kopf geschlungenes Tuch sein. Je nach Auslegung des [Korans](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/koran/), politischer Lage und persönlicher Einstellung, ist es Musliminnen freigestellt, sich zu verhüllen, oder es gibt eine Pflicht, die Haare zu verdecken. Laut einer Umfrage unter [Musliminnen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) in Deutschland trägt von den stark Gläubigen unter ihnen jede Zweite nie ein Kopftuch.1 In Ländern wie Iran, Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten sind Frauen gesetztlich verpflichtet, sich zu bedecken, wenn sie von nicht verwandten Männern gesehen werden könnten.

1. [Muslimisches Leben in Deutschland, Umfrage im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz (2009)](https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Forschungsberichte/fb06-muslimisches-leben.pdf?__blob=publicationFile&v=11 "Muslimisches Leben in Deutschland, Umfrage im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz (2009)")

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# *Radikaler Islam / radikale Muslim\*innen*

sind problematische Zuschreibungen, weil sie pauschalisieren, so wie „radikales Christentum“ oder „radikales Judentum“. Gerade im Zusammenhang mit Sicherheits- und Terrorismusdebatten werden die Begriffe oft undifferenziert verwendet. Passender könnte sein: religiös begründeter oder motivierter Extremismus.

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#  *Hijab / Hidschab* 

bedeutet Verhüllung und wird in Deutschland oft wie [Kopftuch](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kopftuch/) verwendet. Gemeint ist ein Tuch, das den Kopf, meist auch den Hals und teils die Schultern bedeckt, das Gesicht aber freilässt. Inspiriert durch Tradition oder Mode gibt es viele verschiedene Trageweisen des Hijab, meist liegt das Tuch relativ eng an.

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#  *Neokolonialismus* 

bezeichnet fortwirkende oder neue Formen von Abhängigkeit und Ausbeutung nach dem Ende des formalen [**Kolonialismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kolonialismus/). Demnach werden ehemals kolonisierte Gebiete heute mit neokolonialistischen Mitteln indirekt von ehemaligen Kolonialmächten beherrscht, u.a. durch finanzielle (z.B. durch Kredite), aber auch politische, technologische, militärische oder kulturelle Abhängigkeiten.

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# *Ramadan*

ist der islamische Fastenmonat. Er berechnet sich nach dem islamischen Mondkalender und verschiebt sich jedes Jahr. Dabei verzichten [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) 29 bis 30 Tage lang, von Morgendämmerung bis Sonnenuntergang, unter anderem auf Essen und Trinken. Zum Ende des Fastenmonats wird drei Tage lang das Ramadan-Fest gefeiert – auch bekannt als Zuckerfest.

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# *Völkisch*

ist ein belasteter historischer Begriff und begründet die Zugehörigkeit zum deutschen Volk durch Rassentheorien (NS-Sprache: „Volksgemeinschaft“). Er wurde während der Nazi-Zeit oft als Synonym für nationalsozialistisch verwendet. Versuche von [Rechtsradikalen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/), die Begriffe „völkisch“ und „Volksgemeinschaft“ positiv zu besetzen, sind bislang gescheitert.

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# *Osteuropäischer Herkunft, arabischstämmig*

etc. sind meist mutmaßliche Beschreibungen und sollten mit Bedacht verwendet werden. Grundsätzlich sind in Fahndungshilfen nur Formulierungen zu empfehlen, die auf Tatsachen beruhen und wirklich hilfreich sind. Die Zuordnung eines Menschen zu großen Regionen, wie Arabien, Osteuropa, Asien etc. sind kaum nützlich für die Fahndung, dafür aber stark verallgemeinernd.

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#  *Aussiedler\*innen / Spätaussiedler\*innen* 

sind rechtlich „[deutsche](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche) Volkszugehörige“ und mit etwa 2,7 Millionen Menschen1 eine der größten eingewanderten Gruppen in der Bundesrepublik. Laut Definition des Innenministeriums handelt es sich bei ihnen um „Personen deutscher Herkunft, die in Ost- und Südosteuropa sowie in der Sowjetunion unter den Folgen des Zweiten Weltkrieges gelitten haben (…) (und die) aufgrund ihrer Volkszugehörigkeit noch Jahrzehnte nach Kriegsende massiv verfolgt“ wurden.2

In der Bundesrepublik können sie die „Statusdeutscheneigenschaft“ bekommen, werden damit [deutschen Staatsangehörigen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-staatsangehoerigkeit-2) gleichgestellt und sind keine [Ausländer\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/auslaender). Trotzdem sind sie teils spezifischen bürokratischen Hürden oder Diskriminierungen ausgesetzt.

1. Mediendienst Integration: [„Wie viele postsowjetische Migranten leben in Deutschland?“](,%20mediendienst-integration.de/bevoelkerung/postsowjetische-migranten-in-deutschland/wie-viele-postsowjetische-migranten-leben-in-deutschland), Stand 10.12.2025
2. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (2013): (Spät-)Aussiedler in Deutschland. Eine Analyse aktueller Daten und Forschungsergebnisse, S. 18,

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# *Salafismus, Salafist\*innen*

wird in Deutschland vor allem vom Verfassungsschutz verwendet. Die so benannten Gläubigen sind eine sehr kleine Minderheit unter den [sunnitischen Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sunniten/) und bezeichnen sich selbst zum Teil mit dem auch in der Islamwissenschaft verwendeten Terminus Salafit\*innen, mittlerweile ist das arabische Salafis gängiger, weniger üblich ist die weibliche Form Salafiyât. Die Strömung bezieht sich auf die „Altvorderen“ (Salaf) und eine dogmatische Interpretation des [Koran](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/koran/), die sie als den „wahren“ Islam propagiert. Salafit\*innen oder Salafis sind jedoch keine homogene Gruppe und nicht grundsätzlich gewaltbereit oder terroristisch, sondern oft unpolitisch. Expert\*innen schlagen vor, nur die gewaltbereite Gruppe unter ihnen als Salafist\*innen zu bezeichnen, in Abgrenzung zu unpolitischen Salafit\*innen1 oder Salafis. Militante Salafist\*innen sind dementsprechend gewaltbereite [Islamist\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamismus-islamist-politischer-islam/).

1. Salafismus in Deutschland, Thorsten Gerald Schneiders (Hrsg.), transcript Verlag, Oktober 2014

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# *Mehrfachdiskriminierung*

Wenn eine Person oder Gruppe auf Basis mehrerer verschiedener Eigenschaften diskriminiert wird, die sie entweder hat oder die ihr zugeschrieben werden.

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# *Allochthone*

(griech.) wird in den Sozialwissenschaften als Bezeichnung von Menschen oder Gruppen mit gebietsfremder Herkunft verwendet. In den Niederlanden wird der Begriff zur Beschreibung von Menschen verwendet, die selbst oder deren Eltern eingewandert sind. Allochthone ist das Gegenteil von [**Autochthone**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/autochthone-deutsche-2/).

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# *Gastarbeiter*

wurden männliche wie weibliche Arbeitseinwander\*innen genannt, die seit den 1950er Jahren durch bilaterale Verträge zur Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland kamen. Im Wort „Gast“ schwang mit, dass die [**Eingewanderten**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/) nicht bleiben sollten. Der Begriff ist inzwischen veraltet, wird manchmal aber noch zur Selbstbezeichnung gebraucht, z.B. als „Gastarbeiterkind“. Die wissenschaftliche Literatur ist dazu übergegangen, ihn mit dem Zusatz „sogenannte Gastarbeiter“ zu versehen.

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# *Euro-Muslim\*innen*

geht auf den Begriff des Euro-Islam zurück, den der Islamwissenschaftler Bassam Tibi 1991 in die wissenschaftliche Diskussion eingebracht hat. Der Begriff beschreibt eine bestimmte säkularisierte Form des Islam, die sich dadurch herausbilden soll, dass in Europa lebende [**Muslim\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) Pflichten und Prinzipien des Islam mit Werten der modernen europäischen Kultur kombinieren. Mittlerweile gibt es aber auch konservativere Auslegungen eines Euro-Islam, weshalb der Begriff wissenschaftlich umstritten ist. In der Berichterstattung kommt Euro-Muslim\*in vor allem als Selbstbezeichnung vor.

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# *Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)*

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schreibt in Deutschland das Recht darauf, nicht diskriminiert zu werden, fest1. Es wurde 2006 verabschiedet und bildet seitdem die juristische Grundlage, um sich gegen Diskriminierung zu verteidigen.

1. Antidiskriminierungsstelle des Bundes: [Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/AGG/agg_gleichbehandlungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile)

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# *Radikalismus*

beschreibt radikale politisch-ideologische Positionen, die die Grundwerte unserer freiheitlichen Demokratie nicht generell in Frage stellen. Man kann Radikalismus als eine Art legale Vorstufe zum [Extremismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/extremismus/) betrachten. Radikale haben zum Ziel unsere Gesellschaftsordnung grundlegend zu verändern, bewegen sich dabei aber noch innerhalb der Grenzen der Verfassung. „In einem lebendigen demokratischen Diskurs haben auch radikale Ansichten ihren Platz“, heißt es laut Verfassungsschutz.1

1. Bundesamt für Verfassungsschutz: Auftrag und Arbeitsweise. [Verfassung schützen](https://www.verfassungsschutz.de/DE/verfassungsschutz/auftrag/verfassung-schuetzen/verfassung-schuetzen_artikel.html#doc679114bodyText3).

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# *Marginalisierung*

**Marginalisierung** bedeutet wörtlich “an den Rand drängen” und beschreibt Personen und gesellschaftliche Gruppen, die aufgrund bestimmter Merkmale unterdrückt und benachteiligt werden – z. B. auf ökonomischer, sozialer oder geographischer Ebene1. Mit dem Begriff soll ausgedrückt werden, dass diese Menschen diskriminiert werden, aber auch, dass es nicht automatisch um Minderheiten geht. So sind z. B. Frauen marginalisiert, obwohl sie sogar etwas mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung darstellen.

1. Angelehnt an die Erläuterungen im [Glossar des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit e.V.](https://www.idaev.de/recherchetools/glossar?tx_dpnglossary_glossary%5Baction%5D=list&tx_dpnglossary_glossary%5Bcontroller%5D=Term&tx_dpnglossary_glossary%5BcurrentCharacter%5D=M&cHash=5b841e866c7ebf148f160e6c08daaa69)

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# *Deutscher Diversity-Tag*

ist ein Aktionstag zur Förderung von [Diversität ](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/diversity/)und Chancengleichheit in der Arbeitswelt. Er wurde 2012 von der Charta der Vielfalt initiiert und macht seitdem jährlich im Mai mit Aktionen, Workshops und Veranstaltungen auf Themen der vielfältigen Arbeitswelt aufmerksam.1

1. [Webseite Charta der Vielfalt](https://www.charta-der-vielfalt.de/aktivitaeten/deutscher-diversity-tag/)

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# *Kulturelle Aneignung*

(engl. Cultural Appropriation) beschreibt die Kritik an [**weißen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) Menschen, die kulturelle Errungenschaften von rassistisch diskriminierten Gruppen kopieren oder sich zu eigen machen, ohne selbst dafür diskriminiert zu werden. So sind etwa [**Dreadlocks**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dreadlocks/) ein Symbol der antikolonialen Religion der Rastafari-Bewegung, wenn Weiße sie aber aus modischen Gründen tragen, gilt das als kulturelle Aneignung.

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# *Antimuslimischer Rassismus*

bezeichnet die Diskriminierung von Menschen, die aufgrund ihrer tatsächlichen oder auch bloß zugeschriebenen Religionszugehörigkeit als [**Muslim\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) wahrgenommen werden. Im Vergleich zu den Begriffen [**Islamophobie**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamophobie/) oder [**Islamfeindlichkeit**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamfeindlichkeit/) verweist die Bezeichnung antimuslimischer Rassismus auf das tatsächliche Problem: eine rassistische Vorstellung von [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) als homogene Gruppe, der bestimmte (zumeist negative) Eigenschaften zugewiesen werden und die als fremd eingeordnet wird.

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#  *Talmud* 

ist ein Gesetzeskodex und nach dem [Tanach](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/tanachtenach/) das bedeutendste Schriftwerk des Judentums. Der Talmud ist die schriftliche Sammlung jahrhundertelanger rabbinischer Debatten über Recht, Philosophie und Bibelauslegung. Er ist jedoch weder ein Gesetzbuch noch ein bloßer Kommentar zu den rechtlichen Abschnitten der [Tora](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/thoratoratorah/). Aufgrund seines knappen, oft lakonischen Stils wird der Talmud in der Regel studiert, nicht einfach fortlaufend gelesen. Zusammengestellt wurde er zwischen dem 3. und 8. Jahrhundert; strukturell ist er als Kommentar zur Mischna angelegt, einer zentralen Sammlung der sogenannten mündlichen Tora. In die Argumentationen sind immer wieder Erzählungen, Beispiele und Lehrgeschichten eingewoben.  
Er liegt in zwei Ausgaben vor, dem Jerusalemer Talmud und dem babylonischen Talmud. Wenn einfach vom Talmud gesprochen wird, ist in der Regel der babylonische gemeint.

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# *Schwarz*

ist eine Eigenbezeichnung, die viele afrodiasporische Menschen und Initiativen verwenden. Sie kommt aus dem englischsprachigen Rassismusdiskurs („Black“). Auch hier geht es nicht um [**Hautfarbe**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/hautfarbe/), sondern um den Gegensatz zu [**weiß**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) (vgl. **[BIPoC](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bipoc/ "BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) ist eine Selbstbezeichnung von und für Menschen mit Rassismuserfahrungen. People of Color (Singular Person of Color) steht für Menschen, die nicht als ||weiß, deutsch und westlich wahrgenommen werden und sich selbst nicht so definieren. Black benennt ||Schwarze Menschen mit Rassismuserfahrungen explizit und schließt sie mit ein. ||Indigenous beschreibt…")**). Als politische Selbstbezeichnung wird Schwarz groß geschrieben – auch von immer mehr Medien. Seit Juli 2020 hat bspw. die New York Times die Großschreibung von „Black“ in ihren redaktionellen Stilvorschriften festgelegt. Die spezifische Rassismuserfahrung, die Schwarze Menschen machen, wird als [**Anti-Schwarzer Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/anti-schwarzer-rassismus/) bezeichnet.

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#  *Xenophobie* 

(griech. xeno, fremd) bezeichnet die ablehnende Haltung gegenüber einer Gruppe, die als fremd wahrgenommen wird, aber nicht automatisch fremd sein muss, wie zum Beispiel [Afrodeutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/afrodeutsche/) oder [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/). Xenophobie ist eine Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Der Begriff wird kritisiert, weil „Phobie“ wörtlich übersetzt Angst bedeutet, es bei Xenophobie aber nicht um eine natürliche Angst geht, sondern um Feindlichkeit und Hass.

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# *Armutszuwander\*in*

wird in der männlichen Form oft als abfällige Bezeichnung für Menschen aus Südosteuropa verwendet, teils auch als Synonym für [**Rom\*nja**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/), die im Zuge der EU-Freizügigkeit nach Deutschland kommen. Die große Mehrheit der Menschen, die aus den EU-Mitgliedsstaaten [**Bulgarien**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bulgarien/) und [**Rumänien**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rumaenien/) eingewandert sind, geht jedoch einer Arbeit nach oder studiert. Es handelt sich daher überwiegend um eine – für Deutschland profitable – Arbeitseinwanderung bzw. Arbeitszuwanderung. Bei „Armutsmigration“ wird vor allem eine vermeintliche Einwanderung in die Sozialsysteme betont, die gesetzlich aber ausgeschlossen ist.

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# *Neonazi*

Kurzform von Neo-Nationalsozialist\*in. Neonazis beziehen sich geistig, politisch sowie in der Symbolik und den Aktionsformen auf den Nationalsozialismus. Die neonazistische Szene pflegt das NS-Erbe sowie Traditionen von SA- und SS-Verbänden. Neonazismus ist die radikalste und aggressivste Variante des heutigen [Rechtsextremismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/). Jeder Neonazi ist rechtsextrem, aber nicht jeder Rechtsextreme ist Neonazi. Viele Rechtsextreme beziehen sich nicht mehr auf den Nationalsozialismus und sind auch nicht mehr an den typischen Symbolen der 1990er Jahre zu erkennen (Glatze, Stiefel, Bomberjacke). Rassistische oder rechtsextreme Ideologien können in allen Spektren der Gesellschaft herrschen, z. B. bei selbsternannten [Asylgegner\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylkritikerasylgegner/).

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#  *Rabbiner\*in* 

(hebr.: Meister, Lehrer) ist ein religiöser Titel, der jüdischen Gelehrten verliehen wird. Sie werden von ihrer Gemeinde gewählt und bezahlt. Zu ihren Aufgaben gehören Seelsorge, interkonfessioneller Dialog, Predigen und Lehren. In [**liberalen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/liberales-judentum/) jüdischen Gemeinden gibt es eine wachsende Zahl von Rabbinerinnen. Als Rabbi werden seit dem Altertum jüdische Gelehrte bezeichnet, die die [**Thora**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/thoratoratorah/) auslegen. Heute werden die Begriffe Rabbiner und Rabbi oft synonym verwendet.

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# *Ally*

(engl. Alliierte\*r) ist im politischen und aktivistischen Sinn eine Person, die sich für die Interessen von diskriminierten Gruppen einsetzt, zu denen sie selbst nicht gehört. Gleichgesinnte weiße Verbündete können Allys sein – allerdings nur, wenn diejenigen, die unterstützt werden, sie als solche betrachten. Ein\*e Ally ist von [White Savior](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/white-savior/) zu unterscheiden.

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#  *Asozial* 

existierte schon vor der NS-Zeit als abwertende Zuschreibung für Menschen am Rande der Gesellschaft. Während der Zeit des Nationalsozialismus bezeichnete der Begriff Menschen, die sich nicht in die nationalsozialistische Gemeinschaft einfügten und bildete somit die Grundlage für das NS-Regime, Menschen unterschiedlichster Gruppen aus willkürlichen Gründen zu deportieren.1 Erst 2020 wurden die Betroffenen als [Opfer](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/opfer/ "Opfer Opfer Opfer") anerkannt und haben seitdem Anspruch auf Entschädigung.2 Heute wird der Begriff manchmal fälschlicherweise übernommen, ohne den nationalsozialistisch belasteten Hintergrund zu kennen. Er wird häufig als Ausdruck für unsoziales, unfreundliches oder boshaftes Verhalten auf individueller Ebene verwendet. Das Konzept wird weiter eingesetzt, um Menschen abzuwerten und sozial auszugrenzen, v. a. auf Basis klassistischer Kategorien wie Armut oder Arbeitslosigkeit.3

1. Gernot Jochheim: [“Gemeinschaftsfremde” und Kranke](https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/info-aktuell/239457/gemeinschaftsfremde-und-kranke/). Bundeszentrale für politische Bildung, 2016
2. Peter Bratenstein: [“Asoziale” und “Berufsverbrecher” – Die verleugneten Nazi-Opfer](https://www.swr.de/swrkultur/wissen/asoziale-und-berufsverbrecher-die-verleugneten-nazi-opfer-102.html). SWR2, 2024
3. Peter Bratenstein: [“Asoziale” und “Berufsverbrecher” – Die verleugneten Nazi-Opfer](https://www.swr.de/swrkultur/wissen/asoziale-und-berufsverbrecher-die-verleugneten-nazi-opfer-102.html). SWR2, 2024

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# *Wir*

kann missverständlich wirken, wenn beispielsweise von „wir Deutschen“ die Rede ist, aber nur [Deutsche ohne Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-ohne-migrationshintergrund/) gemeint sind. Als Alternative kann [Mehrheitsbevölkerung](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/mehrheitsgesellschaft-2/) passender sein – allerdings nicht überall, in Frankfurt am Main z. B. sind [Menschen mit Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-migrationshintergrund/) bereits in der Mehrheit.

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# *Deutsche ohne Migrationshintergrund*

ist der korrekte Gegensatz zu **[Menschen mit Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-migrationshintergrund-mh/)**. Ist nur von **[Deutschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/)** die Rede, sind [Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/ "Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher") mit Migrationshintergrund schließlich selten mitgemeint.

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# *Diversity*

Diversity bzw. Diversität bedeutet Vielfalt und beschreibt die Tatsache, dass Menschen unterschiedliche Merkmale hinsichtlich verschiedener Kategorien (wie z. B. Herkunft, Ethnizität, Sexualität, Behinderung etc.) haben. Auf diesen vielfältigen Merkmalen basieren strukturelle Ungleichheit und Diskriminierung. Diversitätsorientierte Arbeit erkennt die Vielfalt der Gesellschaft an und strebt danach, Diskriminierungen abzubauen und Chancengleichheit zu fördern. Diversitätsorientierung reagiert nicht nur auf die faktische Diversität unserer Gesellschaft, sondern gestaltet sie aktiv und nimmt ihr Potenzial wahr. Der Ansatz entstand in der US-amerikanischen Schwarzen Bürgerbewegung der 1960er Jahre.1

1. Elisabeth Gregull: [Migration und Diversity.](https://www.bpb.de/themen/migration-integration/dossier-migration/223777/migration-und-diversity/) Bundeszentrale für politische Bildung, 2018

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#  *Deutsche Staatsangehörigkeit* 

erwerben Menschen mit der Geburt entweder nach dem Abstammungsprinzip, wenn sie also als Kind deutscher Eltern geboren werden, oder seit 2000 auch nach dem Geburtsortprinzip. Das heißt, auch Kinder, deren Eltern keine [**deutsche**](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) Staatsangehörigkeit besitzen, erhalten seither die deutsche Staatsbürgerschaft, wenn sie in Deutschland geboren werden und mindestens ein Elternteil seit fünf Jahren rechtmäßig in Deutschland lebt und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt1 (siehe [**doppelte Staatsangehörigkeit**](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/doppelte-staatsangehoerigkeit/)). Unter bestimmten Voraussetzungen (u. a. fünfjähriger Aufenthalt 2) kann man durch [**Einbürgerung**](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/einbuergerung/) deutsche\*r Staatsbürger\*in werden. Seit 2024 ist dabei grundsätzlich auch die Beibehaltung der bisherigen Staatsangehörigkeit möglich.

1. Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG), [§ 4 Abs. 1 u. Abs. 3](https://www.gesetze-im-internet.de/stag/__4.html)
2. Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG), § 10 Abs. 1 (fünf Jahre rechtmäßiger Aufenthalt, bei besonderen Integrationsleistungen drei Jahre)

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# *Lügenpresse*

ist ein politisches Schlagwort zur Diffamierung der Medien. Ab den 2000er Jahren nutzten es vor allem [Neonazis](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/neonazi/) und [Rechtsextreme](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/), es wurde bei Pegida-Demos häufig skandiert, heute hetzen auch [rechtsradikale](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/) und [-extreme](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) Politiker\*innen mit diesem oder ähnlichen Begriffen gegen journalistische Medien. Dahinter steht die Verschwörungstheorie, dass in den Medien, vermeintlich planmäßig und gesteuert, [Desinformation](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/desinformation/) betrieben würde. Entsprechend werden verächtlich gemeinte Chiffren, wie [Staatsfunk](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/staatsfunk/), „System-“ oder „Mainstream-Medien“, benutzt. „Lügenpresse“ war 2014 das Unwort des Jahres.1

1. [Sprachkritische Aktion, Unwort des Jahres 2014](https://www.unwortdesjahres.net/unwort/das-unwort-seit-1991/2010-2019/)

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# *Herkunftsdeutsche*

ist umstritten. Wer allerdings „Deutsche mit türkischer Herkunft“ sagt, müsste konsequenterweise auch Deutsche mit deutscher Herkunft, sprich Herkunftsdeutsche sagen.

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# *Antijudaismus*

ist kein Synonym für [**Antisemitismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antisemitismus/), selbst, wenn die Motive sich teils überschneiden können. Antijudaismus steht vielmehr für die religiös begründete Ablehnung des jüdischen Glaubens und seiner Anhänger\*innen und wird deshalb auch christlicher, historisch tradierter oder religiöser Antijudaismus genannt.

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# *Wurzeln, mit griechischen etc.*

wird oft verwendet, um die Herkunft von **[Menschen mit internationaler Geschichte](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-internationaler-geschichte/)** zu beschreiben. Weil damit keine Verortung in Deutschland, sondern vielmehr eine Entwurzelung von [**Eingewanderten und ihren Nachkommen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/) mitschwingt, wird die Beschreibung teilweise kritisch gesehen. Alternativ kann z.B. die (ehemalige) Nationalität der Eltern genannt werden, sofern es wirklich nötig ist.

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# *Autochthone Deutsche*

autochthon kommt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäß eingeboren, alteingesessen. Autochthone Deutsche könnte dazu dienen, **[Deutsche ohne Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-ohne-migrationshintergrund/)** aktiv zu benennen, hat allerdings als kaum bekanntes Fremdwort wenig Aussicht, sich durchzusetzen.

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# *Standard-Deutsche*

beschreibt [Deutsche ohne Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-ohne-migrationshintergrund/) und macht aufmerksam auf eine Normvorstellung, von der [Deutsche mit Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-migrationshintergrund-mh/) vermeintlich abweichen. Der Begriff wurde durch den Migrationspädagogen Paul Mecheril in die Debatte eingebracht1, der auch den Begriff Copyright-[Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) prägte.

1. Mecheril, Paul and Thomas Teo (1997, Hrsg.), Psychologie und Rassismus, Hamburg

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# *Nomad\*innen*

oder auch „Fahrendes [Volk](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/volk/)“ beruhen wie alle Begriffe, die [Sinti\*zze](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sinti-2/) und [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/) als permanent in Bewegung lebende Gruppen darstellen, auf jahrhundertealten Klischees und werden von vielen Gruppenangehörigen als verletzend empfunden. Historisch gesehen diente das Bild umherziehender Außenseiter\*innen dazu, Diskriminierung und gesetzliche Restriktionen zu legitimieren. Migrationsbewegungen durch [Sinti\*zze](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sinti-2/) und [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/) beruhten in der Vergangenheit oft weniger auf einem selbstgewählten Lebenswandel als auf ökonomischen Zwängen und politischer Verfolgung. Zudem gab es jahrhundertelang Niederlassungsverbote für sie. Aktuelle Studien belegen, dass über 90 Prozent der europäischen Rom\*nja sesshaft sind. 1

1. [Rombase, didaktisch aufbereitete Informationen über Roma, Nomadisch und sesshaft](http://rombase.uni-graz.at/cgi-bin/art.cgi?src=data/ethn/topics/nomadic.de.xml)

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# *Hasskriminalität, Hassverbrechen*

deutsch für Hate-Crime, bezeichnet Gewalt- und Straftaten, die z.B. durch [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/), religiöse Intoleranz, Trans- oder Homofeindlichkeit und Ähnlichem motiviert sind. Hasskriminalität ist sinnvoll zur Benennung von Straftaten, wenn die Betroffenen von den Täter\*innen als „anders“ und nicht als gleichwertige Menschen angesehen werden. In der Kriminologie werden die Fachbegriffe Vorurteilskriminalität und Vorurteilsverbrechen benutzt. Wissenschaftlich formuliert wäre das Motiv gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

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# *White Tears*

(engl. weiße Tränen) Wenn [**weiße**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) Menschen mit [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/) und ihrem Weißsein konfrontiert werden, fühlen sie sich oft ungerecht behandelt und lenken mit den eigenen Emotionen von den Betroffenen ab. Dieses Verhalten wird als White Tears beschrieben.

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#  *Zensur* 

bedeutet eine staatliche Kontrolle darüber, welche Inhalte in Medien veröffentlicht werden dürfen. Das Ziel ist, nur die Informationen zu verbreiten, die eine Regierung für wünschenswert hält1. In Deutschland verbietet Artikel 5 des Grundgesetz Zensur. Nationales, europäisches und internationales Recht schützen zudem die Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Wissenschaftsfreiheit und Kunstfreiheit. Diese Rechte können nur in Ausnahmefällen eingeschränkt werden, zum Beispiel für den Jugendschutz.

1. Bundeszentrale für politische Bildung: [Zensur](https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/321475/zensur/)

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#  *Black Lives Matter* 

Name einer Stiftung und Slogan einer globalen Schwarzen Widerstandsbewegung, die für das Leben und Überleben von **[Schwarzen Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/)** kämpft1. Die Bewegung begann ursprünglich 2013 in den USA und setzt sich v. a. gegen rassistische (Polizei-)Gewalt an Schwarzen Menschen ein2. In der breiten Öffentlichkeit Deutschlands ist Black Lives Matter im Jahr 2020 nach dem Mord an George Floyd und den darauffolgenden Massenprotesten angekommen.

1. [Webseite Black Lives Matter](https://blacklivesmatter.com/about/)
2. Luvena Kopp: [Black Lives Matter – eine Bestandsaufnahme.](https://www.bpb.de/themen/nordamerika/usa/507013/black-lives-matter-eine-bestandsaufnahme/) Bundeszentrale für politische Bildung, 2022

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#  *Rechtsextremismus* 

benennt laut Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) Einstellungen oder Handlungen, die sich gegen die Gleichheit bzw. Gleichwertigkeit aller Menschen richten und damit gegen ein zentrales Prinzip des Grundgesetzes.1 Rechtsextremismus gilt deshalb als verfassungsfeindlich. Die ethnische Zugehörigkeit von Menschen wird in diesem Weltbild höher bewertet und individuelle Rechte treten zugunsten „volksgemeinschaftlicher“ Konstrukte zurück. Weitere wesentliche Bestandteile sind neben [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/) auch [**Antisemitismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antisemitismus/) auch Sexismus und ein autoritäres Staatsverständnis.2

Das Bundesamt für Verfassungsschutz stufte die AfD 2025 als gesichert rechtsextremistische Bestrebung ein; mehrere Landesverbände (u. a. Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen) gelten bereits länger als gesichert rechtsextrem. Das Verwaltungsgericht Köln hat sie im Februar 2026 im Eilverfahren vorläufig gestoppt, das Hauptsacheverfahren steht noch aus (Stand August 2026).3

1. [Rechtsextremismus](https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/500806/rechtsextremismus/) aus dem Glossar der Bundeszentrale für politische Bildung
2. [Bundesamt für Verfassungsschutz, Glossar “Rechtsextremismus”](https://www.verfassungsschutz.de/DE/service/glossar/Functions/glossar.html?cms_lv2=678616)
3. [VG Köln bremst BfV: AfD-Hochstufung gestoppt](https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/13l110925-vg-koeln-stoppt-hochstufung-afd-als-gesichert-rechtsextrem). Legal Tribune Online, 2026

[Verfassungsschutz darf Alternative für Deutschland vorläufig nicht als gesichert extremistische Bestrebung einstufen](https://www.vg-koeln.nrw.de/behoerde/presse/Pressemitteilungen/05_26022026/index.php). Pressemitteilung, Verwaltungsgericht Köln, 2026

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# *Zero Discrimination Day*

Der weltweite Zero Discrimination Day (Tag gegen Diskriminierung) findet seit 2014 jährlich am 1. März statt und soll zeigen, wie wichtig der Kampf gegen Diskriminierung jeglicher Form ist. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und wird vor allem von UNAIDS ausgerichtet, das sich weltweit gegen HIV und AIDS engagiert1.

1. <https://www.internationaldays.org/march/zerodiscriminationday>

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#  *Holocaust* 

(griech. vollständig verbrannt) bezeichnet die systematische, massenhafte Ermordung von [**Juden\*Jüdinnen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/) und anderen Minderheiten durch die Nationalsozialist\*innen. Eingeführt wurde der Begriff 1979 als Titel der amerikanischen Fernsehserie „Holocaust – Die Geschichte der Familie [Weiß](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/ "Geht es um Zugehörigkeit, Teilhabe und ||Rassismus, ist immer öfter von Weißen die Rede. Häufig herrscht das Missverständnis, es ginge dabei um eine ||Hautfarbe. Tatsächlich meint weiß eine gesellschaftspolitische Norm und Machtposition und wird deshalb in wissenschaftlichen Text oft klein und kursiv geschrieben. Der Begriff wird als Gegensatz zu ||BIPoC und ||Schwarzen Menschen verwendet. Dabei…")“, die auch in Deutschland sehr populär war. Manche Juden\*Jüdinnen lehnen das Wort allerdings ab, weil das Brandopfer in der [**Thora**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/thoratoratorah/) die Obhut Gottes verspricht, und bevorzugen deswegen den hebräischen Begriff Shoa (auch Shoah, Schoa oder Schoah), der für „große Katastrophe“ steht. Bis heute gibt es keinen eigenen deutschen Begriff für diesen historischen Massenmord.

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# *Israelbezogener Antisemitismus*

bezeichnet antisemitische Handlungen oder Äußerungen gegenüber oder in Bezug auf Israel, die tradierte antisemitische Narrative/Darstellungsweisen auf Israel, Israelis oder Zionist\*innen übertragen. Wenn z.B. dem Staat Israel unterstellt wird, als heimlicher Drahtzieher der Weltpolitik zu agieren oder, wie im [**sekundären Antisemitismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sekundaerer-antisemitismus/), die israelische Politik gegenüber Palästina mit der des Nationalsozialismus gleichgesetzt wird. Diese Form antisemitischer Gesinnung stellt die am häufigsten vorkommende Form von Antisemitismus dar. Sie findet sich sowohl bei linken, rechten und islamistischen Gruppierungen wieder. Sie ist die Äußerungsform von Antisemitismus, die am stärksten geleugnet bzw. nicht als Ausdruck davon anerkannt wird, und kommt in allen Teilen der Gesellschaft vor.

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# *Gadje / Gadjé / Gadsche*

(Singular Gadjo / Gadscho) ist auf [**Romanes**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/romanes/) die Bezeichnung für Nicht-[Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/ "ist sowohl Selbstbezeichnung als auch allgemeiner Sammelbegriff für eine heterogene Gruppe von Menschen, die vor gut 1000 Jahren aus Indien und dem heutigen Pakistan nach Europa gekommen sind. Sie bilden die größte ethnische Minderheit in Europa. Expert*innen sprechen häufig von Roma-Gruppen oder Angehörigen der Roma-Minderheiten, da es zahlreiche verschiedene Untergruppen gibt, die sich in Sprachen, Religionen…"). Die Minderheit nutzt den Begriff, um sich von den Nicht-Rom\*nja abzugrenzen. Der genaue Wortursprung ist umstritten.

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# *Neo-Muslim\*innen*

beschreibt eine in Deutschland sozialisierte und selbstbewusste [muslimische](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslimisch/) Generation, in die auch Konvertit\*innen inbegriffen sind. Nach Eren Güvercin beziehen sich „Neo-Moslems“ auf die fünf Säulen des Islam (Glaubensbekenntnis, Fasten, tägliches Gebet, Pilgerfahrt nach Mekka, Abgabe an Bedürftige und Arme) und sind gesellschaftlich, kulturell oder politisch engagiert1. Neo-Muslim\*innen ist mehr ein spielerischer Begriff als eine feste Kategorie.

1. Eren Güvercin: Neo-Moslems. Portrait einer deutschen Generation. Herder, 2012

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# *Featurism*

zeigt sich, wenn optische Merkmale, wie zum Beispiel eine breitere Nasenform, abgewertet werden, weil sie nicht einer [**weißen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) „Norm“ entsprechen. Ähnlich wie bei [**Texturism**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/texturism/) wirken in Featurism die kolonialen Schönheitsideale nach und sorgen auch in [**Schwarzen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarz/) Communitys für Ausgrenzung.

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# *Besorgte Bürger\*innen*

ist 2014 im Zuge der ersten Pegida-Demonstrationen in Dresden als Euphemismus für Menschen mit **[islamfeindlichen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamfeindlichkeit/)** Einstellungen aufgekommen. Es entstand eine Debatte, ob „besorgte Bürger“ zu selten gehört würden. Deren „Sorgen“ prägten, flankiert von Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“1, allerdings schon seit Jahren, den Diskurs. Die Ängste der Betroffenen davor, dass **[Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/)** in Deutschland allmählich salonfähig wird und reale Folgen für sie hat, waren in Politik und Medien weniger präsent. Entsprechend kann von den unterschiedlichen Sorgen aller Bürger\*innen berichtet werden oder von den Einstellungen **[islamfeindlicher](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamfeindlichkeit/)** Bürger\*innen bzw. von **[antimuslimischem Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antimuslimischer-rassismus/)**.

1. Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen, Deutsche Verlags-Anstalt, 2010

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# *Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau*

Am 19. Februar 2020 tötete in Hanau ein Mann aus rassistischen Motiven neun Menschen mit Einwanderungsgeschichte, seine Mutter und sich selbst. Jährlich gedenken seitdem viele Menschen und Initiativen (allen voran die Initiative 19. Februar Hanau1) der [Opfer](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/opfer/), fordern die vollständige Aufklärung der Tat und setzen sich für den Kampf gegen [Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/) und [Rechtsextremismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) ein.

1. [Webseite der Initiative 19. Februar Hanau](https://19feb-hanau.org/)

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# *Deutschenfeindlichkeit*

wird in [rechtsradikalen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/) und [-extremen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) Kreisen benutzt, um zu behaupten, [weiße](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) [Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) seien von [Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/) durch [eingewanderte Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderer/), insbesondere [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) betroffen. Da diesen Minderheiten strukturelle Macht in Deutschland fehlt, trifft der Vorwurf nicht zu, wenn es etwa zu Beleidigungen oder Mobbing kommt. Der ideologisch aufgeladene Begriff relativiert tatsächlich existierenden [Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/), es findet eine Täter-Opfer-Umkehr statt. Trotzdem taucht der umstrittene Begriff seit 2020 als eigene Kategorie „deutschfeindliche Straftaten“ in der Statistik des Innenministeriums über politisch motivierte Kriminalität auf.1

1. Mohamed Amjahid: [Die neue “Deutschfeindlichkeit”.](https://www.spiegel.de/politik/deutschland/kriminalitaet-deutschfeindliche-straftaten-was-steckt-dahinter-a-541ae885-7724-4df6-b128-c03a5e37e069) Der Spiegel, 2020

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# *Tag der Menschenrechte*

Am 10. Dezember ist Tag der Menschenrechte. Er geht auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen im Jahr 1948 zurück. Die Menschenrechte stehen jedem Menschen von Geburt an bedingungslos zu. Da sie jedoch vielfach verletzt werden, ist der Tag vor allem eine Erinnerung daran, sich gegen die Verletzung von Menschenrechten einzusetzen.

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# *Südländer\*in*

ist ein aus der Mode gekommener Begriff, aber in der Beschreibung „südländisches Aussehen“ in manchen Medien noch zu finden. Hier stellt sich die Frage: Was genau ist gemeint? Geografisch ist der Begriff unspezifisch und verortet Menschen außerhalb von Deutschland, obwohl sie hier geboren und aufgewachsen sein könnten. Der Begriff wird auch von [rechtsradikalen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/) und [rechtsextremen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) Medien verwendet.

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# *Anti-Schwarzer Rassismus*

richtet sich spezifisch gegen **[Schwarze Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/)** und entstand systematisch mit der Versklavung sowie der Ausbeutung des afrikanischen Kontinents und seiner Bewohner\*innen. Um die brutale Kolonialisierung zu legitimieren, erklärten Europäer\*innen, darunter auch Wissenschaftler\*innen, Schwarze zu minderwertigen Menschen. Das geschah besonders anhand physischer Eigenschaften, zum Beispiel der Körperform oder von [**Afrohaaren**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/afrohaare/). Anti-Schwarzer Rassismus führt aufgrund dieser Sichtbarkeit des Schwarzseins, insbesondere bei [**dark-skinned**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dark-skinned/) Personen, zu regelmäßigen psychischen und physischen Gewalterfahrungen im privaten und öffentlichen Raum.

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# *M-Wort*

ist seit dem 17. Jh. eine Fremdbezeichnung für Schwarze Menschen und wurde zunächst mit dem Bild einer Person verbunden, die [**weiße**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) Menschen bedient und aus Marokko oder Mauretanien stammt. Später tauchte das M-Wort als Bezeichnung für Schwarze Menschen auch in der Rassenlehre auf. Der Begriff hält eine rassistisch-romantisierte koloniale Erinnerungskultur am Leben, mit der Fantasie des Schwarzen Dieners als Eigentum von [**weißen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) Menschen. Er existiert heute noch in Namen von Apotheken oder Gaststätten, als Bild in Stadtwappen, auf Lebensmitteln, in Straßennamen, als Karnevalsverkleidung, im christlichen Krippenspiel und bei Sternsingern (vgl. [**Blackfacing**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/blackfacing/)). Das M-Wort sollte, wie das N-Wort nicht ausgeschrieben oder ausgesprochen werden. Mögliche Beschreibungen sind Schwarzer Mensch in dienender Haltung, Darstellung eines Schwarzen Dieners, rassistisch überzeichnete Figur einer Schwarzen Person.

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# *Kulturbereicherer*

ist zynisch gemeint und stammt aus der [**rechtsextremen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) Szene. Der Begriff bezeichnet männliche [**Geflüchtete**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/). Er soll die radikale Ablehnung von [**Menschen mit internationaler Geschichte**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-internationaler-geschichte/) ausdrücken und ist die zynische Auslegung eines Zitats von Sigmar Gabriel (SPD), der 2015 von einer kulturellen Bereicherung durch [Geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/ "Geflüchteter Geflüchteter Geflüchteter Geflüchteter Geflüchteter Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge") sprach.

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# *Hautfarbe*

unterscheidet sich je nach Melaningehalt. In Farben von Buntstiften oder Feinstrumpfhosen findet sich in der Regel jedoch nur die Hautfarbe [**weißer**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) Menschen wieder. Eine Beschreibung von Hautfarben ist inhaltlich selten nötig, vor allem sollte auf die Verbindung mit Lebensmitteln oder Gegenständen verzichtet werden („kohlrabenschwarz“, „schokobraun“). Geht es im Bericht um [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/) oder [**Colorism**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/colorism/), kann benannt werden, dass Betroffene [**Schwarz**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarz/) sind. In keinem Fall wird eine Person zum Beispiel „wegen ihrer\*seiner Hautfarbe“ angegriffen oder „weil sie\*er [Schwarz](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarz/ "ist eine Eigenbezeichnung, die viele afrodiasporische Menschen und Initiativen verwenden. Sie kommt aus dem englischsprachigen Rassismusdiskurs („Black“). Auch hier geht es nicht um ||Hautfarbe, sondern um den Gegensatz zu ||weiß (vgl. ||BIPoC). Als politische Selbstbezeichnung wird Schwarz groß geschrieben – auch von immer mehr Medien. Seit Juli 2020 hat bspw. die New York Times die…") ist“, sondern ein Angriff geschieht aus rassistischen Gründen und die betroffene Person ist Schwarz. Bei rassistischen Erfahrungen spielen [**Featurism**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/featurism/) oder [**Texturism**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/texturism/) ebenfalls eine Rolle. Gleichzeitig können [**light-skinned**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/light-skinned/) Personen oder [**Weißgelesene**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weiss-gelesen/) auch [Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/ "ist, wenn strukturell benachteiligte Gruppen oder einzelne Menschen aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher körperlicher oder kultureller Merkmale (z. B. ||Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Religion) pauschal abgewertet und ausgegrenzt werden. Beim klassischen Rassismus wird eine Ungleichheit und Ungleichwertigkeit wegen vermeintlicher biologischer Unterschiede behauptet. Beim Kulturrassismus wird die Ungleichheit und Ungleichwertigkeit mit angeblichen Unterschieden zwischen den „Kulturen“ zu begründen…") erleben.

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# *Eingewanderte und ihre (direkten) Nachkommen*

wurde von der Fachkommission Integrationsfähigkeit1 der Bundesregierung eingebracht, um den recht weit gefassten und inzwischen stigmatisierenden Begriff „Migrationshintergrund“ abzulösen. 2022 übernahm das Statistische Bundesamt den Begriff als zusätzliche Kategorie.2 Eingewanderte und ihre Nachkommen sind dem Vorschlag der Fachkommission nach nur Personen, die selbst nach Deutschland eingewandert sind und ihre Kinder, wenn beide Elternteile eigene Einwanderungserfahrungen haben. Wie in anderen Einwanderungsländern üblich, soll ausschlaggebend sein, ob die Menschen tatsächlich eingewandert sind. Ihre Nationalität ist dabei nachrangig (anders als bei [Menschen mit Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-migrationshintergrund-mh/)).

1. [Bericht der Fachkommission zu den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit „Gemeinsam die Einwanderungsgesellschaft gestalten“, 2021, S. 218 ff.:](https://www.fachkommission-integrationsfaehigkeit.de/resource/blob/1786706/1880170/5a5d62f9636b87f10fd0e271ba326471/bericht-de-artikel-data.pdf?download=1)
2. Destatis: [Hintergrundpapier für die Veröffentlichung von Ergebnissen zur Bevölkerung nach Einwanderungsgeschichte](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Methoden/Erlauterungen/einwanderungsgeschichte-hintergrundpapier.html).

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# *Rechtspopulismus*

dient oft als Beschreibung für die Politik rassistischer Protestparteien. In der Forschung ist umstritten, ob es sich bei Rechtspopulismus um eine Ideologie handelt oder um einen Politikstil von Parteien der radikalen Rechten1 (vgl. [rechtsradikal](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/)). Der Soziologe Wilhelm Heitmeyer kritisiert den Begriff „Rechtspopulismus“ als verharmlosend und spricht von einem autoritären Nationalradikalimus.2 Fest steht: Rechtspopulist\*innen arbeiten mit Gegensätzen, die von einem „reinen [Volk](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/volk/)“ sowie einer „korrupten (politischen) Elite“ ausgehen und mit einem Nationalismus, bei dem [Eingewanderte](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/), insbesondere [Geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/), als Eindringlinge und Bedrohung dargestellt werden. Vertreter\*innen des Rechtspopulismus bzw. Rechtsradikale treten oft als angebliche Hüter\*innen der demokratischen Ordnung auf.

1. [Bundeszentrale für politische Bildung, Rechtspopulismus: Erscheinungsformen, Ursachen und Gegenstrategien ](https://www.bpb.de/themen/parteien/rechtspopulismus/240089/rechtspopulismus-erscheinungsformen-ursachen-und-gegenstrategien/ "Bundeszentrale für politische Bildung, Rechtspopulismus: Erscheinungsformen, Ursachen und Gegenstrategien")

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# *Sekundärer Antisemitismus*

ist eine Umwegkommunikation von Antisemitismus. Das Phänomen konnte unmittelbar nach 1945 erstmalig beobachtet werden, nachdem Antisemitismus tabuisiert und sanktioniert wurde. Er äußert sich bspw. in Forderungen nach einem Schlussstrich bezüglich der (gesellschaftlichen) Beschäftigung mit dem Holocaust oder in dem Vorwurf, [Juden\*Jüdinnen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/) hätten eine Mitschuld an der Verfolgung durch die Nazis oder zögen einen Vorteil aus dem [Holocaust](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/holocaust/). Oft ergibt sich diese Form des [Antisemitismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antisemitismus/) aus einem Schuld- und Schamgefühl wegen der Shoa.

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# *Heimat*

beschreibt, als persönlich definierter Begriff, den Ort, an dem Menschen sich heimisch fühlen, egal ob sie dort geboren sind oder nicht. Entsprechend können [**Menschen mit internationaler Geschichte**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-internationaler-geschichte/) eine Verbundenheit zu mehreren Heimaten empfinden. Politisch wird der Heimatbegriff teils weiterhin nationalistisch interpretiert (vgl. [**Volk**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/volk/)). Eine der wenigen Äußerungen des ersten Bundesheimatministers Seehofer (CSU) dazu lautete „Heimatpolitik ist stets eine Politik der Vielfalt“.1

1. Horst Seehofer [„Warum Heimatverlust die Menschen so umtreibt“](https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/innenminister-horst-seehofer-zum-thema-heimat-15565980.html), Gastbeitrag, FAZ vom 29.04.2018

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# *Alevit\*innen*

sind eine eigenständige Religionsgemeinschaft, die ihren Glauben als Yol (mystischer Weg) bezeichnet. Das Alevitentum hat sich aus vorislamischen, schiitischen und mystischen Elementen in Anatolien entwickelt, sodass unterschiedliche Verständnisse darüber existieren. Zahlreiche **[Eingewanderte](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/)** aus der Türkei sind bspw. Alevit\*innen, darunter auch viele Kurd\*innen.

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# *Menschen aus eingewanderten Familien*

beschreibt keine statistische Größe, sondern das, worum es geht: um Menschen und ihre Familien, die eingewandert sind.

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# *Bulgarien*

Hier sind die **[Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/)** (wie in **[Rumänien](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rumaenien/)**) nach **[Türk\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/tuerkischstaemmige-2/)** die zweitgrößte Minderheit. Neben **[Rumänien](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rumaenien/)**, der Slowakei, Ungarn und der Tschechischen Republik gehört Bulgarien zu den fünf Ländern, die von der Europäischen Kommission 2013 länderspezifische Empfehlungen zur Umsetzung nationaler Roma-Integrationsstrategien erhielten. Sie sind Teil des von den EU-Staats- und Regierungschefs 2011 unterzeichneten EU-Rahmens (IP/11/789) zur [Integration](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/integration/ "Integration Integration Integration Integration Integration") der [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/ "ist sowohl Selbstbezeichnung als auch allgemeiner Sammelbegriff für eine heterogene Gruppe von Menschen, die vor gut 1000 Jahren aus Indien und dem heutigen Pakistan nach Europa gekommen sind. Sie bilden die größte ethnische Minderheit in Europa. Expert*innen sprechen häufig von Roma-Gruppen oder Angehörigen der Roma-Minderheiten, da es zahlreiche verschiedene Untergruppen gibt, die sich in Sprachen, Religionen…") in den Mitgliedsstaaten. Roma-Selbstorganisationen kritisieren, dass die Verteilung der Gelder nicht ausreichend kontrolliert werde.

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# *Liberales Judentum*

bezeichnet eine Strömung, die im 19. Jh. in Deutschland in Abgrenzung zur Orthodoxie entstand. Im Gegensatz zum [orthodoxen Judentum](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/orthodoxes-judentum/) sind die Geschlechter im liberalen Judentum meistens in allen religiösen Angelegenheiten gleichberechtigt: Dies umfasst in vielen Gemeinden auch die Ordination von Frauen zu [Rabbinerinnen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rabbiner/) bzw. Rabba. Durch Auswanderung gelangten die Kernideen des liberalen Judentums im 19. Jh. in die USA, wo sie als Reformjudentum eine andere Entwicklung nahmen als in Deutschland. In Israel ist die liberale jüdische Gemeinde recht klein. Auch in Deutschland verstehen sich die meisten Gemeinden als [orthodox](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/orthodoxes-judentum/), in jüngster Zeit entstehen allerdings auch hier wieder mehr liberale Gemeinden. Das liberale Judentum wird in Europa auch progressives Judentum genannt.

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# *Migrationsvordergrund*

eine meist augenzwinkernd gemeinte Selbstbezeichnung von Menschen, deren [Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-migrationshintergrund-mh/) sichtbar ist.

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# *Ideologien der Ungleichwertigkeit*

sind Weltanschauungen, in denen die Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung aller Menschen grundlegend abgelehnt werden. Ideologien der Ungleichwertigkeit sind u.a. [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/), [**Antisemitismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antisemitismus/), Sexismus, Sozialdarwinismus, Chauvinismus sowie Homo- und Transfeindlichkeit. Sie können sich in [**Hasskriminalität**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/hassverbrechen-hasskriminalitaet/) äußern.

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# *Antisemitismus*

Allgemein werden damit sämtliche Formen von Hass, feindlichen Einstellungen, Äußerungen, Handlungen und Vorurteilen beschrieben, die sich bewusst oder unbewusst gegen [**Juden\*Jüdinnen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/) und alles, was als "jüdisch" wahrgenommen wird, richtet. Der Begriff wurde erstmalig im 19. Jh. öffentlich verwendet und löste mit rassistischen Motiven den religiös begründeten [**Antijudaismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antijudaismus/) ab. Die damaligen Rassentheorien waren eine Grundlage der Nazi-Ideologie. Antisemitismus als politischer Begriff wurde durch den deutschen Journalisten Friedrich Marr geprägt. Die von ihm 1879 begründete Antisemitenliga forderte die Vertreibung aller Juden\*Jüdinnen aus Deutschland. Öffentliche antisemitische Hetze ist heute in Deutschland strafbar. Dazu gehört auch die Leugnung des [**Holocaust**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/holocaust/)**.**

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# *Menschen mit internationaler Geschichte*

ist eine weitere Alternativformulierung, die im Workshop „Was heißt hier Migrationshintergrund?“ beim [Diversity-Day](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutscher-diversity-tag/) 2014 von Heidelberger\*innen zusammen mit den NdM entwickelt wurde. Der Begriff berücksichtigt, dass nicht alle Menschen mit ihren Familien eingewandert sind. Er ist umgekehrt auch verwendbar für [Standard-Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/standard-deutsche/), also Menschen ohne internationale Geschichte.

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# *Post-Ost*

ist eine Selbstbezeichnung von Menschen mit Migrationsgeschichte aus dem südost- zentral- und osteuropäischen Raum und/oder aus Regionen ehemalig unter sowjetischer Besatzung. Der Begriff entstand 2019 im Feld zivilgesellschaftlichen Engagements und wurde ursprünglich etabliert, um eine links-progressive Position zu beschreiben.  
Er entstand aus dem Wunsch nach neuen Bezeichnungen, die die Gruppen in ihrer Verschiedenartigkeit berücksichtigen. Menschen, die aus den jeweiligen Regionen zugewandert sind, haben diverse multiethnische und -religiöse Identitäten. Fremdbezeichnungen wie „postsowjetisch“ oder „aus dem Ostblock“ empfehlen viele als verallgemeinernd und deswegen als nicht korrekt oder diskriminierend.  
Gleichzeitig reproduzieren diese historisch belasteten Begriffe die Dominanz Russlands und damit Repression und Russifizierung während der sowjetischen Besatzung. Auch vor dem Hintergrund von Kriegshandlungen und Machtbestrebungen Russlands klingen Begriffe wie „postsowjetisch“ daher für viele nicht neutral.  
Mit seiner schnellen Verbreitung über Social Media entwickelte sich die Bedeutung von Post-Ost weiter und löste sich zunehmend vom ursprünglichen linken Bezugsrahmen. In breiteren Diskursen wurde der Begriff teils unscharf oder synonym zu Bezeichnungen wie „postsowjetisch“ oder „russlanddeutsch“ verwendet. Die Bedeutung des Begriffs bleibt dynamisch und wird in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft kontinuierlich ausgehandelt.

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# *Silencing(-Effekt)*

Mehr als die Hälfte der Online-Nutzer\*innen äußern ihre politische Meinung aus Angst vor Hass und **[digitaler Gewalt](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/digitale-gewalt/)** nicht mehr online1 2. Das nennt man Silencing. Silencing hat zur Folge, dass ein verzerrtes Bild der Meinungsverteilung entsteht, weil extreme Positionen überproportional vertreten sind und so suggeriert wird, sie entsprächen der Mehrheitsmeinung.

1. Campact: [Hass im Netz bedroht Meinungsvielfalt und Demokratie bundesweit](https://www.campact.de/presse/mitteilung/20190703-pm-hass-im-netz-bundesweite-studie/). 2019
2. Das NETTZ, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und Neue deutsche Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz: [Lauter Hass – leiser Rückzug. Wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung](https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug/). 2024

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#  *Kanak\*in* 

(polynesisch „Kanaka“ = Mensch) ist ein Schimpfwort, wird jedoch manchmal (mit sarkastischem Unterton) als Selbstzuschreibung verwendet. Wenn Protagonist\*innen sie für sich selbst verwenden, kann die Selbstbezeichnung in Medienberichten übernommen werden, sollte aber als solche erkennbar sein.

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#  *Kippa / Kippah* 

bezeichnet die Kopfbedeckung, die insbesondere während des Gebets und Studiums der Heiligen Schriften von männlichen [**Juden**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/) getragen wird, in [**liberalen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/liberales-judentum/) Gemeinden manchmal auch von Frauen. Manche tragen die Kippa auch im Alltag als öffentliches Bekenntnis zum Judentum oder aus Demut und Ehrfurcht vor Gott.

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# *White Savior*

(engl. weiße\*r Retter\*in) wird eine [**weiße**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) Person genannt, die nicht-weißen Menschen auf eigennützige Weise Hilfe leistet, um sich selbst aufzuwerten. Ein\*e White Savior ist somit von einem\*einer [**Ally**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/ally/) zu unterscheiden. Die oft unbeabsichtigte, aber reale Folge ist eine Abwertung armer, nicht-weißer Menschen. Beispielhaft dafür sind Fotos oder Reiseberichte von Weißen und ihren Begegnungen mit Kindern in Armut. White Saviorism wird häufig bei internationalen Charity-Projekten kritisiert.

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#  *Doppelte Staatsangehörigkeit* 

Das Fachwort dafür ist Mehrstaatigkeit. Es bezeichnet den Besitz von zwei oder mehr Staatsangehörigkeiten. Das kann zum Beispiel entstehen, wenn ein Kind nach dem Abstammungsprinzip die Staatsangehörigkeiten beider Elternteile erhält. Seit dem 27. Juni 20241 ist Mehrstaatigkeit bei [Einbürgerungen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/einbuergerung/) in Deutschland grundsätzlich erlaubt; die frühere Pflicht, eine bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben, entfällt. Bei Kindern, die in Deutschland geboren wurden und die deutsche Staatsangehörigkeit nach dem Geburtsortprinzip erwerben, ist die frühere [Optionspflicht](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/optionspflicht/) ebenfalls entfallen.

Bei der Beschreibung von Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft ist es sinnvoll, ihren Lebensmittelpunkt zu betonen, also z. B. [Türkei-Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsch-tuerke/) statt Deutsch-Türk\*innen etc., ähnlich wie bei Russlanddeutschen.

1. Bundestag: [Bundestag erleichtert Zugang zur deutschen Staatsangehörigkeit](https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw03-de-staatsangehoerigkeitsrecht-986286)

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#  *Desinformation* 

bezeichnet eine falsche oder irreführende Information, die absichtlich erstellt oder verbreitet wird, um Personen zu täuschen. In digitalen Räumen wird sie oft über Online-Plattformen und Messenger-Dienste verbreitet und erscheint in Form von Text, Bild, Audio oder Video. Zunehmend kann sie auch mit Hilfe generativer künstlicher Intelligenz erstellt werden. In der Forschung gibt es verschiedene Ansätze, um den Begriff der „Desinformation1” zu definieren. Abgegrenzt wird er dabei häufig von benachbarten Phänomenen wie [Fehlinformation](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/fehlinformation).

1. Toneshift: [Was ist Desinformation?](https://toneshift.org/was-ist-desinformation/)

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# *Identitätspolitik*

Identitätspolitik beschreibt ursprünglich die [**Selbstermächtigung**](http://Empowerment)[**marginalisierter**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/marginalisierung/)Gruppen, die für ihre Interessen einstehen. Der Begriff wurde in den 1970er Jahren vom Combahee River Collective, einem Kollektiv von [**Schwarzen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarz/), lesbischen Frauen, geprägt. Sie sahen sich in Politik und Aktivismus weder von [**weißen** ](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/)Frauen noch von Schwarzen Männern vertreten und nutzten den Begriff, um die Selbstermächtigung Schwarzer, lesbischer Frauen zu beschreiben1 (s.a. [**Intersektionalität**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/intersektionalitaet/)). Im Sinne progressiver Identitätspolitik soll sich Politik an den Bedürfnissen der marginalisierten, unterdrückten und prekär lebenden Mitglieder der Gesellschaft orientieren und damit Chancengleichheit für alle erreichen.2 Der Begriff ist in den letzten Jahren öffentlich viel diskutiert und [rechtsradikal](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/) vereinnahmt worden. Progressiver Identitätspolitik wird vorgeworfen, sie ginge mit den Forderungen nach Gerechtigkeit zu weit und spalte die Gesellschaft.3

1. The Combahee River Collective: [The Combahee River Collective Statement](https://www.blackpast.org/african-american-history/combahee-river-collective-statement-1977/). 1977
2. Jörg Scheller: [Potenziale und Grenzen der Identitätspolitik](https://www.bpb.de/themen/rassismus-diskriminierung/rassismus/515930/potenziale-und-grenzen-der-identitaetspolitik/). Bundeszentrale für politische Bildung, 2022
3. Neue deutsche Medienmacher\*innen: [“Goldene Kartoffel” 2021 für die unterirdische Debatte über “Identitätspolitik”](https://neuemedienmacher.de/goldene-kartoffel/beitrag/goldene-kartoffel-2021/)

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# *Neo-Orthodoxie*

ist hauptsächlich in Westeuropa, vor allem in England, Frankreich und Deutschland, als eine Strömung der Orthodoxie verbreitet. Sie wurde im 19. Jh. in Frankfurt am Main gegründet. Wie beim [orthodoxen Judentum](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/orthodoxes-judentum/) entspringen ihre Grundideen dem traditionellen Judentum, allerdings findet eine Öffnung zur westlichen Kultur statt, indem z.B. am öffentlichen Leben teilgenommen wird.

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# *Der\*die Gesuchte spricht Deutsch mit türkischem Akzent*

ist in fast allen Fällen eine vage Vermutung. Es ist schwer unterscheidbar, ob ein Mensch einen **[türkischen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/tuerkischstaemmige-2/)**, kurdischen, persischen, berberischen oder anderen Akzent hat. Entsprechend kann in Meldungen zur Fahndungshilfe wahrheitsgemäß formuliert werden spricht Deutsch mit Akzent oder sprach Deutsch mit einem Akzent, der vom Zeugen als türkisch eingeschätzt wurde.

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# *Mord im Namen einer vermeintlichen Ehre*

sind reflektierte Alternativen für [Ehrenmord](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/ehrenmord/), wenn man sich in der Berichterstattung vom Motiv der Täter\*innen distanzieren will. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet für solche Morde den politischen Begriff Femizide1 . Handelt es sich eindeutig um einen Mord im Namen einer vermeintlichen Ehre, kann man der Idee der Istanbuler Initiative „Kadın Cinayetlerini Durduracagız“2 folgen: Die Frauenrechtlerinnen plädieren für den Begriff Frauenmord als Synonym, da er die Betroffenen und die Tat in den Fokus rückt. Allerdings zählen zu den Opfern manchmal auch Männer, die am vermeintlichen „Ehrbruch“ beteiligt waren oder nicht heterosexuell sind. Ein weiter gefasster Begriff ist **Gewalt im Namen einer vermeintlichen Ehre**, der darauf hinweist, dass auch andere Straftaten aus vermeintlichen Ehrmotiven begangen werden (z. B. Freiheitsberaubung, körperliche Gewalt).

1. WHO: [Understanding and addressing violence against women: femicide](https://www.who.int/publications/i/item/WHO-RHR-12.38). 2012
2. [Webseite der Initiative „Kadın Cinayetlerini Durduracagız“](https://kadincinayetlerinidurduracagiz.net/uber-uns)

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#  *Black History Month* 

Der Black History Month ist im Februar und besteht aus einer Reihe von Aktionen, Veröffentlichungen und Veranstaltungen, um Schwarze Geschichte zu würdigen und Schwarzes Leben zu feiern1. Dabei geht es um Wissen, Gedenken und Empowerment. Ursprünglich Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA begonnen, wird der Black History Month seit den 1990er Jahren auch in Deutschland veranstaltet 2.

1. Bundeszentrale für politische Bildung (2026): [Black History Month](https://www.bpb.de/kurz-knapp/taegliche-dosis-politik/559199/black-history-month/).
2. [Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund (ISD) e. V.](https://isdonline.de/mitmachen/#veranstaltungen)

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# *Dschihadismus, Dschihadist\*in*

wird in der Regel im Zusammenhang mit militanten, gewaltbereiten [Islamist\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamismus-islamist-politischer-islam/) verwendet, deren Ideologie zufolge der [Dschihad](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dschihad/) den bewaffneten Kampf meint, der jedem\*jeder [Muslim\*in](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) vorgeschrieben sei, solange muslimische Gebiete unter Besetzung sind oder „Ungläubige“ gegen Muslim\*innen kämpfen.

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# *Mohammedaner*

ist ein veralteter Begriff und als Synonym für [**Muslim\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) unpassend, weil sie Mohammed nicht als Gott verehren. In der Regel findet der Begriff auf einschlägig islamfeindlichen Blogs Verwendung und ist abfällig gemeint.

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# *Juden\*Jüdinnen*

sind dem rabbinischen Religionsgesetz nach alle, deren Mutter Jüdin ist. Weil es immer mehr gemischtkonfessionelle Ehen gibt, gilt z. B. bei progressiven Strömungen in den USA auch als jüdisch, wer einen jüdischen Vater hat und jüdisch erzogen wird. Ebenso ist es möglich, zum jüdischen Glauben zu konvertieren. Juden\*Jüdinnen sind Teil einer ethnisch-religiösen Gemeinschaft, die [v. d. Z.](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/v-d-z-vor-der-zeitrechnungzeitwende) im heutigen Israel/Palästina entstanden ist. Das Judentum existiert als eine komplexe Mischung diverser kultureller und religiöser Traditionen sowie der Identifizierung als das [Volk](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/volk/) Israel mit einer gemeinsamen Geschichte. Es ist aber ein Irrtum, Juden\*Jüdinnen, die in vielen Teilen der Welt leben, mit Israel\*innen, also den Bürger\*innen des multiethnischen Staates Israel, gleichzusetzen. Jüdinnen\*Juden gewichten die religiösen und kulturellen Aspekte ihrer Identität unterschiedlich. Glaube und/oder religiöse Praxis sind dabei keine notwendigen Voraussetzungen, um als jüdisch zu gelten oder am jüdischen Gemeindeleben teilzunehmen. „Jude“ wird übrigens aus historischen Gründen nicht mit der Form „Jüd\*innen“ gegendert, sondern „Juden\*Jüdinnen“1.

1. Latkes\*Berlin: [Juden gendern](https://latkesberlin.wordpress.com/2020/10/24/juden-gendern/). 2020

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#  *Aschkenasim* 

Unter Aschkenasim lässt sich die nord-, mittel- und osteuropäische jüdische Diaspora mit gemeinsamer religiöser Tradition und Kultur fassen. Durch diverse Migrations- und Fluchtbewegungen haben sich Aschkenasim allerdings in verschiedenen Teilen der Welt niedergelassen. Der Begriff wurde ursprünglich im 9. Jh. von eingewanderten Juden\*Jüdinnen des deutschsprachigen Gebiets geprägt und breitete sich von dort aus aus. In diesem Kontext entstand Jiddisch als Alltagssprache der aschkenasischen [Juden\*Jüdinnen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/juden).

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# *Bundesrepublikaner\*in*

kann als Bezeichnung für alle Bürger\*innen in der Bundesrepublik Deutschland verwendet werden, denn auch diejenigen ohne **[deutsche Staatsangehörigkeit](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-staatsangehoerigkeit-2/)** haben sich für ein Leben in der Bundesrepublik entschieden.

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#  *Islamischer Staat (IS)* 

ist die derzeit gängige Bezeichnung für eine dschihadistisch-salafistische Terrororganisation, deren Vorläufergruppe der Jordanier Abu Musab al-Zarqawi im Jahr 2000 in Afghanistan unter dem Namen „Tauhid“ (Monotheismus) gründete.1 Nach der Übersiedlung in den Irak nannte sich die Gruppe ab Sommer 2003 „al-Tauhid wa-l-Jihad“ und schloss sich 2004 als „al-Qaida im Zweistromland“ dem Terrornetzwerk al-Qaida an.2 2006 benannte sie sich in ISI (Islamischer Staat im Irak) um und änderte ihren Namen 2013 in „al-Dawlah al-Islamiyah fi al-Iraq wa al-Sham“ (arabisch: Islamischer Staat im Irak und der Levante), dessen Abkürzung ISIL von der US-amerikanischen und der britischen Regierung verwendet wird.3 Die im Deutschen auch gebräuchliche Bezeichnung ISIS (Islamischer Staat in Irak und Syrien bzw. Großsyrien) vernachlässigt, dass der Machtanspruch der Gruppe über die beiden Länder hinausreicht. 2014 änderte die terroristische Organisation sich namentlich erneut um in IS (Islamischer Staat), um Staatsgrenzen für bedeutungslos zu erklären. Manche Politiker\*innen benutzen offiziell die Bezeichnung Daesh (Frankreich) oder DEAS/DAES (Türkei), die sich aus den arabischen Initialen der Gruppe zusammensetzen. Die Terrorist\*innen selbst lehnen diese Namen ab, weil sie im Arabischen negative Bedeutungen haben.4

1. Guido Steinberg (2026): Der Islamische Staat (IS). Bundeszentrale für politische Bildung.
2. Guido Steinberg (2015): *Kalifat des Terrors: IS und die Bedrohung durch den islamistischen Terror*. Knaur, S. 35–48;
3. Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages (2016): Die Bezeichnungen „IS“, „ISIS“, „ISIL“ und „Daesh“ im internationalen Sprachgebrauch. Sachstand WD 2 – 3000 – 018/16, S. 4–6;
4. Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages (2016): Die Bezeichnungen „IS“, „ISIS“, „ISIL“ und „Daesh“ im internationalen Sprachgebrauch, S. 7–9.

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# *Bekenntnisfreiheit*

wird durch das Rahmenübereinkommen zum Schutz **[nationaler Minderheiten](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/nationale-minderheit/)** des Europarates garantiert. Sie besagt, dass alle Angehörigen einer nationalen Minderheit selbst wählen dürfen, ob sie sich dieser Minderheit zugehörig fühlen oder nicht. Dieses Bekenntnis ist frei, ein Nachweis der Gruppenzugehörigkeit darf also nicht verlangt werden. **[Sinti\*zze](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sinti-2/)** und **[Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/)** sind in Deutschland seit 1998 als **[nationale Minderheit](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/nationale-minderheit/)** anerkannt.

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# *Israelkritik*

Mitunter werden Äußerungen in öffentlichen Debatten als Israelkritik bezeichnet, die weniger auf Fakten als auf antisemitischen Ressentiments beruhen und die sich pauschal gegen den israelischen Staat und dessen Bürger\*innen richten. Generell sollten Aspekte oder Akteur\*innen, die im Zusammenhang mit israelischer Politik kritisiert werden, in der Berichterstattung konkret benannt werden. Wenn z.B. wegen der Verfolgung des jüdischen Volks höhere moralische Maßstäbe an die Politik Israels angelegt werden als an andere Länder, handelt es sich um [israelbezogenen Antisemitismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/israelbezogener-antisemitismus/), nicht um differenzierte Kritik.

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#  *kaukasisch / caucasian* 

ist eine imperialistische bzw. koloniale Bezeichnung für Menschen aus dem Kaukasus. Sie suggeriert eine Homogenität in Bezug auf Sprache, Kultur und Religion, die so nicht existiert. Stattdessen sollten konkrete Bezeichnungen wie *tschetschenisch*, *dagestanisch*, *armenisch*, *georgisch* oder *aserbaidschanisch* usw. verwendet werden.  
In den USA wird „*caucasian”* teils noch als Synonym für [*weiß*](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche) bzw. für *weiße, europäischstämmige Menschen* verwendet – eine Praxis, die kritisiert wird. Der Begriff geht auf rassistische Klassifikationen aus dem 18. Jahrhundert zurück, in denen Menschen willkürlich in „Rassen“ eingeteilt und weiße Europäer\*innen als vermeintlich überlegen dargestellt wurden.

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# *Nationalsozialistischer Genozid*

**[Sintizze](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sinti-2/)** und **[Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/)** waren während des Nationalsozialismus Verfolgung und Völkermord ausgesetzt. Auf **[Romanes](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/romanes/)** gibt es dafür die Begriffe Porajmos oder Samudaripen (deutsch „das große Töten“). Der Tag der Erinnerung an die [Opfer](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/opfer/ "Opfer Opfer Opfer") des nationalsozialistischen Genozids an den [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/ "ist sowohl Selbstbezeichnung als auch allgemeiner Sammelbegriff für eine heterogene Gruppe von Menschen, die vor gut 1000 Jahren aus Indien und dem heutigen Pakistan nach Europa gekommen sind. Sie bilden die größte ethnische Minderheit in Europa. Expert*innen sprechen häufig von Roma-Gruppen oder Angehörigen der Roma-Minderheiten, da es zahlreiche verschiedene Untergruppen gibt, die sich in Sprachen, Religionen…") ist der 2. August. Mindestens 500.000 europäische [Sinti\*zze](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sinti-2/ "ist die Bezeichnung für Nachfahren der Roma-Gruppen, die bereits im 14. und 15. Jh. in den deutschsprachigen Raum eingewandert sind. Sinti*zze sind die in West- und Mitteleuropa beheimateten Angehörigen der Minderheit. Die Bezeichnung wird jedoch nur in Deutschland, Österreich und Teilen Norditaliens verwendet. Außerhalb des deutschen Sprachraums wird ||Rom*nja als Name für die gesamte Minderheit…") und Rom\*nja wurden durch Nationalsozialist\*innen oder mit ihnen verbündeten Regierungen und Bewegungen systematisch ermordet, was erst 1982 von der Bundesrepublik offiziell als Völkermord anerkannt wurde. Dieser wurde in der Geschichtsschreibung nach wie vor noch nicht vollständig aufgearbeitet.

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# *Säkulare Muslim\*innen*

ist eine differenzierte Beschreibung von [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/), die für eine Trennung von Staat und Religion sind. Präzise Beschreibungen sind oft mehrdeutig: So kann eine praktizierende Muslimin auch ohne [Kopftuch](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kopftuch/) auskommen oder eine Frau, die ein [Kopftuch](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kopftuch/) trägt, durchaus säkular sein. Im Diskurs der Deutschen Islamkonferenz (DIK) gelten nicht-organisierte muslimische Teilnehmer\*innen als säkulare [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/), was allerdings suggeriert, dass in Verbänden organisierte Muslim\*innen automatisch nicht säkular seien.

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#  *Rassismus* 

ist, wenn strukturell benachteiligte Gruppen oder einzelne Menschen aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher körperlicher oder kultureller Merkmale (z. B. [Hautfarbe](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/hautfarbe/), Herkunft, Sprache, Religion) pauschal abgewertet und ausgegrenzt werden. Beim klassischen Rassismus wird eine Ungleichheit und Ungleichwertigkeit wegen vermeintlicher biologischer Unterschiede behauptet. Beim [kulturalisierten Rassismus](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/kulturalisierung-kulturalisierter-rassismus) wird die Ungleichheit und Ungleichwertigkeit mit angeblichen Unterschieden zwischen den „Kulturen“ zu begründen versucht.1 Rassismus wird i. d. R. unterteilt in individuellen, institutionellen und strukturellen Rassismus2. Betroffene erleben Rassismus auf all diesen Ebenen oft so häufig, dass man von Alltagsrassismus spricht3.

1. Angelehnt an die Erläuterungen im [Glossar des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit e.V.](https://www.idaev.de/recherchetools/glossar/?no_cache=1)
2. Antidiskriminierungsstelle des Bundes: [Ethnische Herkunft / Rassismus](https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ueber-diskriminierung/diskriminierungsmerkmale/ethnische-herkunft-rassismus/ethnische-herkunft-rassismus-node.html)
3. Alice Hasters (2020): [Mückenstiche mit System. Zum Umgang mit Alltagsrassismus – Essay](https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/antirassismus-2020/316756/mueckenstiche-mit-system/). Bundeszentrale für politische Bildung.

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#  *Kabbala* 

ist eine mystische Tradition im Judentum, bei der spirituelle Erlebnisse im Mittelpunkt stehen. Verschiedene kabbalistische Schulen sind weltweit seit dem 13. Jh. entstanden. Heute werden kabbalistische Konzepte vor allem in [**chassidischen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/chassidismus/) Gemeinden in den USA und Israel, aber auch in nicht-jüdischen Kreisen fortgeführt. So wurde in den 1970ern das Kabbalah Center in den USA gegründet, das durch Prominente wie Madonna bekannt wurde.

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# *Kaschrut*

beschreibt die jüdischen Speisegesetze. In ihnen ist festgelegt, welche Lebensmittel erlaubt ([koscher](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/koscher/)) und welche verboten („treif“/ „trefe“/ „treife“) und welche neutrale Lebensmittel („parve“) wie Obst, Gemüse oder Fisch sind.

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# *Messereinwanderung*

ist ein propagandistischer Begriff, den die AfD-Bundestagsfraktion 2018 aufgebracht hat und der von einigen Boulevard-Medien („Messer-Angst!“1) aufgenommen wurde2. Für die Behauptung, Gewalttaten von [Migrant\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/migranten/) mit Messern seien bundesweit stark angestiegen seien, gibt es keine seriösen statistischen Belege, u. a. weil Landesbehörden solche Straftaten auf sehr unterschiedliche Weise erfassen.

1. Bild: [Messer-Angst in Deutschland](https://www.bild.de/news/inland/messer/messer-angst-in-deutschland-55137456.bild.html). 2018
2. Prof. Dr. Thomas Hestermann: [Wie Medien über Messerangriffe berichten](https://mediendienst-integration.de/fileadmin/Dateien/Expertise_Berichterstattung_ueber_Messerangriffe_Thomas_Hestermann.pdf). Mediendienst Integration, 2023

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#  *Sunnit\*innen* 

stellen mit rund 87 bis 90 Prozent weltweit die deutliche Mehrheit der [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/); schätzungsweise 10 bis 13 Prozent sind [Schiit\*innen.](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/schiiten)1 Die Spaltung geht historisch auf die Frage der rechtmäßigen Nachfolge des Propheten Mohammed zurück und wurde im Laufe der folgenden Jahrhunderte durch unterschiedliche theologische und rechtliche Traditionen weiter vertieft.2 Sunnit\*innen erkennen die vier Kalifen in der Nachfolge Mohammeds als rechtgeleitete Führer der Umma, der Gemeinde, an.3 [Salafismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/salafismus-salafisten/) ist eine antimodernistische Auslegung der Religion des sunnitischen Islams.4

1. Pew Research Center (2009 / fortlaufend): Mapping the Global Muslim Population: A Report on the Size and Distribution of the World's Muslim Population. Pew Forum on Religion & Public Life
2. Tilman Nagel (2014): Das islamische Recht: Geschichte und Gegenwart. Westhofen,
3. Guido Steinberg (2020): [Schiiten und Sunniten – ein politisch-religiöser Konflikt der Gegenwart](https://www.bpb.de/themen/naher-mittlerer-osten/iran/303490/schiiten-und-sunniten-ein-politisch-religioeser-konflikt-der-gegenwart/). Bundeszentrale für politische Bildung.
4. Klaus von Stosch (2016): Einführung in die Islamische Theologie. Schöningh/UTB, Paderborn, S. 201–208.

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#  *Islamisierung* 

ist ursprünglich ein historischer Begriff (analog zur Christianisierung). Re-Islamisierung ist der Fachbegriff für eine wachsende Bedeutung islamischer Religionen in der heutigen Zeit. Als politisches Schlagwort verwendet, wird „Islamisierung“ mit Radikalisierung assoziiert. Dabei wird [**Muslim\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) unterstellt, den Islam generell [**radikal**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/radikalismus/)auszulegen oder [**extremistisch**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/extremismus/) zu agieren. Nicht nur in [**rechtspopulistischen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtspopulist/) Kreisen ist der Begriff verbreitet, um vor einer vermeintlichen [**Überfremdung**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/ueberfremdung/) durch den Islam und seinen (mutmaßlichen) Anhänger\*innen zu warnen. Der alarmistische Begriff sollte in der Berichterstattung nicht unreflektiert benutzt werden.

1. [Pew Research Center (2017): „Europe‘s Growing Muslim Population“](http://assets.pewresearch.org/wp-content/uploads/sites/11/2017/11/06105637/FULL-REPORT-FOR-WEB-POSTING.pdf#page=5 "Pew Research Center (2017): „Europe‘s Growing Muslim Population“")
2. BAMF-Studie [„Muslimisches Leben in Deutschland“](https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Forschungsberichte/fb38-muslimisches-leben.html?nn=283560), 2020

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# *Blutrache*

bezeichnet ausschließlich schwere Gewalttaten oder Morde zur Vergeltung der Tötung von Familienmitgliedern. Mitunter wird Blutrache zur Beschreibung anderer Straftaten verwendet, die von **[Eingewanderten oder deren Nachkommen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/ "Einwanderer und ihre Nachkommen")** begangen werden. Dabei handelt es sich aber in vielen Fällen schlicht um Rache oder Racheakte.

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# *Afrodeutsche*

ist eine Selbstbezeichnung von [Schwarzen Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/) in Deutschland, die sich Ende der 80er-Jahre entwickelt hat. Afrodeutsche haben nicht zwingend eine afrikanische Einwanderungsgeschichte. Unabhängig vom Geburtstort der Eltern oder Großeltern sind die Teil der [Schwarzen Diaspora](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-diaspora/). Um deutlich zu machen, dass [Afrika](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/afrika/) kein Land, sondern ein Kontinent ist, bezeichnen sich manche auch als Afroeuropäer\*in.

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#  *Exotismus* 

Wenn [**Schwarze Menschen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/) und [**BIPoC**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bipoc/)oder andere Menschen, die nicht der [**weißen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) „Norm“ entsprechen, wegen ihrer „Andersartigkeit“ zur Schau gestellt oder beäugt werden, ist das Exotismus. So fanden zwischen 1870 und 1940 „Völkerschauen“ in deutschen Zoos statt.1 Exotismus beruht auf einer rassistischen Sichtweise auf das „Fremde“ aus einer eurozentrischen [**weißen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) Position. Dabei schwingt oft der Wunsch des Besitzenwollens oder ein sexuelles Begehren mit.

1. Planet Wissen (SWR/WDR): [Deutsche Kolonien: Völkerschauen](https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/deutsche_kolonien/voelkerschauen-und-kolonialausstellung-100.html).

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# *Mixed*

ist eine Selbstbezeichnung für Menschen, die [**weiße**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) und [**Schwarze**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarz/) Eltern oder Großeltern haben. Der Begriff mixed beschreibt Personen, die von [**weißen Privilegien**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-privilegien/) der Eltern oder eigenen [**light-skinned**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/light-skinned/) Privilegien profitieren können, beispielsweise der [**deutschen Staatsangehörigkeit**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-staatsangehoerigkeit-2/). Es ist falsch, mixed mit [**Mischling**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/mischling/) zu übersetzen. Die Debatte um die Bezeichnung von Menschen mit weißen und Schwarzen Eltern ist in Deutschland allerdings noch im Gange.

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#  *Antiziganismus* 

ist der spezifische Rassismus gegen Rom\*nja und Sinti\*zze sowie Menschen, die als solche wahrgenommen werden. Jahrhundertealte und tief verankerte Stereotype führen bis heute zu Diffamierung, Ausgrenzung, Entrechtung und Gewalt. Angehörige der Roma-Minderheiten sind auf individueller und institutioneller bzw. struktureller Ebene davon betroffen. Antiziganistische Klischees werden zum Teil romantisiert, dabei beruhen auch vermeintlich positive Vorurteile auf einer rassistischen Pauschalisierung, siehe dazu **[Philoziganismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/philoziganismus/)**. Der Begriff Antiziganismus ist etabliert, aber zum Teil umstritten, da er die rassistische Fremdbezeichnung [**Z\*\*\***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/z/) reproduziert. Alternative Bezeichnungen sind **[Antiromaismus & Antisintiismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antiromaismus-antisintiismus/)**, **[Gadje-Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gadje-rassismus/)** oder Rassismus gegen Rom\*nja und Sinti\*zze.

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#  *Sephardim* 

(von hebräisch «S‘farad» = Spanien) bezeichnet die jüdische Diaspora auf der iberischen Halbinsel bzw. die Nachfahren der um 1492 vertriebenen Juden\*Jüdinnen der iberischen Halbinsel. Dort bildeten Sephardim vor 1492 eines der intellektuellen und spirituelle Zentrum des Judentums. Als Alltagssprache der Sephardim entwickelte sich das Ladino, eine romanische Sprache, die sich – ähnlich wie das Jiddische – je nach Land, in dem sich diese Gemeinschaft niederließ, mit regionalen Vokabeln anreicherte. In Israel gibt es ein sephardisches und ein aschkenasisches Oberrabbinat; alle nicht-aschkenasischen Juden\*Jüdinnen sind dem sephardischen Rabbinat unterstellt. Damit wurde der Begriff Sephardim fälschlicherweise auf alle Juden\*Jüdinnen ausgeweitet, die nicht aschkenasischer Herkunft sind.

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# *Islamismus, Islamist, politischer Islam*

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# *Kartoffel*

ist ein ironischer, umgangssprachlicher Begriff für [**Deutsche ohne Migrationshintergrund**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-ohne-migrationshintergrund/) und ist aus der Annahme entstanden, in Deutschland würden besonders viele Kartoffeln verzehrt, was nur bedingt stimmt. Populär wurde „Kartoffel“ als Zuschreibung in der Jugendsprache und Popkultur seit den frühen 00er Jahren. Mittlerweile haben sich vor allem [deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/ "Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher") Rapper\*innen den Begriff als ironische Selbstbezeichnung angeeignet. Kartoffel ist im öffentlichen Diskurs meist humorvoll konnotiert. Trotzdem wird der Begriff von manchen als Beleidigung abgelehnt. Deutsche ohne Einwanderungsgeschichte, die sich als [**Ally**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/ally/) gegen [Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/ "ist, wenn strukturell benachteiligte Gruppen oder einzelne Menschen aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher körperlicher oder kultureller Merkmale (z. B. ||Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Religion) pauschal abgewertet und ausgegrenzt werden. Beim klassischen Rassismus wird eine Ungleichheit und Ungleichwertigkeit wegen vermeintlicher biologischer Unterschiede behauptet. Beim Kulturrassismus wird die Ungleichheit und Ungleichwertigkeit mit angeblichen Unterschieden zwischen den „Kulturen“ zu begründen…") einsetzen, werden außerdem liebevoll „Süßkartoffel“ genannt 1.

1. [Instagram-Post von Say My Name](https://www.instagram.com/p/CPneJG-noWY/?img_index=1), 2021

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# *Fremdarbeiter\*in*

ist eine Bezeichnung für Arbeitsmigrant\*innen, die immer noch hin und wieder in Boulevard-Medien auftaucht – dann allerdings ohne Genderstern. Sie ist seit der NS-Zeit historisch belastet und sollte nur mit einer entsprechenden geschichtlichen Einordnung verwendet werden. Als Alternative eignen sich Arbeitseinwander\*in, migrantische\*r Arbeiter\*in oder arbeitsmarktbezogene [**Einwander\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderer/) / [**Zuwander\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/zuwanderer/) (Fachsprache).

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#  *Imam\*in* 

ist das arabische Wort für die Person, die vorne steht/vorsteht. In deutschen Medien ist damit meist die religiöse Führung islamischer Gemeinden oder ein\*e Vorbeter\*in gemeint, obwohl die Vorbeter\*innen in türkischen Gemeinden i.d.R. Hoca heißen. Zu den Aufgaben von Imam\*innen in Deutschland gehören, neben dem Vorbeten und Predigen, die religiöse Unterweisung für Kinder und Erwachsene, die Seelsorge und der interreligiöse Dialog. Andere Begriffe für dieses Amt sind Scheikh und Murshid. Frauen können z. B. als weibliche Hoca, Murshida, Weize oder Sheika einer islamischen Gemeinde vorstehen oder Funktionen religiöser Autoritäten ausüben (Koraninterpretation, Erstellung von Rechtsgutachten); Imaminnen beten meistens nur weiblichen Gläubigen vor.

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#  *Dunkelhäutig* 

ist eine [deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/ "Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher") Fremdbeschreibung für **[Schwarze Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/)** und **[PoC](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/people-of-color-poc/)**, die von den so Bezeichneten häufig abgelehnt wird (vgl. **[farbig](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/farbige/)**). Der Begriff ist nicht gleichbedeutend mit der englischen Selbstbezeichnung **[dark-skinned](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dark-skinned/)**.

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#  *Ausmerzen* 

ist ursprünglich ein Begriff aus der Landwirtschaft zur Sortierung von Zuchtschafen1. Das Wort und die Handlung wurden allerdings von den Nationalsozialist\*innen vereinnahmt und in die menschenfeindliche Ideologie übertragen: unliebsame Personen, die nicht dem Bild des Nationalsozialismus entsprachen, wurden vernichtet2. Der Begriff sollte deshalb heute nicht mehr gebraucht werden. Mögliche Alternativen: entfernen, abbauen, abschaffen, tilgen, Fehler(haftes) korrigieren.

1. Der Sprachdienst: [Herkunft von ausmerzen](https://gfds.de/ausmerzen/). 2011, Nr. 2
2. Katapult Magazin: [Wir nutzen Nazibegriffe und nur eine merkt’s.](https://katapult-magazin.de/de/artikel/wir-nutzen-nazibegriffe-und-nur-eine-merkts#frueher-merz-ref) 2019

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#  *Beschneidung, islamische* 

von Jungen (arab. Khitan), wird von vielen **[Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/)** als religiöse Pflicht angesehen und ist weitgehend etablierte Praxis. Sie wird im Laufe der Kindheit vor der Pubertät durchgeführt. Mit der Beschneidung werden Jungen rituell in der islamischen Gemeinschaft sozialisiert. In Deutschland ist die Beschneidung seit 2012 gesetzlich geregelt; laut § 1631d des BGB ist sie erlaubt, wenn sie „nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt“ wird.

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# *Internationaler Tag der indigenen Bevölkerungen der Welt*

Der Internationale Tag der [**indigenen** ](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/indigene/)Bevölkerungen der Welt wird jährlich am 9. August begangen und wurde 1994 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Das Datum geht auf die Eröffnungssitzung der UN-Arbeitsgruppe zu indigenen Bevölkerungen im Jahr 1982 zurück.1

1. Bundeszentrale für politische Bildung: [Internationaler Tag der indigenen Bevölkerungen der Welt](https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/511542/internationaler-tag-der-indigenen-bevoelkerungen-der-welt/). 2022

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#  *russländisch* 

wird als Bezeichnung verwendet, um klar zwischen der Zugehörigkeit zu einem Staat und der Zugehörigkeit zu einer Bevölkerungsgruppe und ihrer Kultur zu unterscheiden. Der Begriff „russländisch“ (russisch: *российский/-ая/-ое*) leitet sich vom Wort „Russland“ (russisch: *Россия*) ab und bezieht sich auf alles, was den Staat Russland betrifft – etwa Staatsangehörigkeit, staatliche Institutionen, Territorium oder Wirtschaft. Er beschreibt somit eine staatsbürgerliche oder territoriale Zugehörigkeit.

Siehe Unterscheidung zum Begriff „[russisch](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/russisch)“

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# *Türkischstämmige*

(Bürger\*innen) ersetzt oftmals die früher gängige Bezeichnung „Türken“ und berücksichtigt, dass fast die Hälfte davon inzwischen [deutsche Staatsbürger\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) sind. Die Alternative Türkeistämmige drückt aus, dass viele [Eingewanderte aus der Türkei](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderer/) Kurd\*innen oder Angehörige anderer Minderheiten sind und sich nicht als „türkisch“ verstehen. Einige von ihnen lehnen diese verbale Verbindung mit der Türkei jedoch gänzlich ab.

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# *Ausländer\*innen mit deutschem Pass*

taucht – kaum in gegenderter Form, aber als „Ausländer mit deutschem Pass“ – erstaunlicherweise immer wieder auf, ist sachlich falsch und als diskriminierender Widerspruch zu sehen. Vermutlich sind damit Deutsche mit internationaler Geschichte, also mit eigener Einwanderungserfahrung oder **[Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-migrationshintergrund-mh/)** gemeint.

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#  *Debunking* 

bedeutet ursprünglich Entlarven. Der Begriff wird in der Netzwelt verwendet, um Strategien zu beschreiben, mit denen [Falschinformation](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/desinformation/) aufgedeckt und auf Fakten überprüft werden können, z. B. durch Quellen-Checks, Abgleich mit anderen Quellen oder Bildüberprüfung1.

1.

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# *Meinungsdiktatur*

herrscht in Deutschland zwar nicht (Art. 5 GG Meinungsfreiheit), in rechten Kreisen wird trotzdem oft behauptet, man könne seine Meinung nicht mehr äußern. Dahinter steckt meistens die Strategie, rassistische Aussagen zu relativieren und Fortschritte in Sachen sensibler Sprache zu diskreditieren.

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# *Christlich-jüdisch*

Als solche **[Leitkultur](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/leitkultur/)** oder solches Abendland wird oft eine in Deutschland vorherrschende kulturelle Ordnung bezeichnet. Die Verbindung dieser beiden Begriffe ist historisch falsch (siehe **[Antijudaismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antijudaismus/)**) und dient häufig der Abgrenzung gegenüber **[Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/)**. Alternativ können z. B. verfassungsgemäße Werte genannt werden, zu denen sich Gläubige aller Religionen, wie auch nicht gläubige Menschen in Deutschland bekennen sollten.

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# *Schwarzafrikaner\*in*

ist eine rassistische Fremdbezeichnung für [**Schwarze Menschen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/). Bezeichnungen wie „Afrikaner\*in“ sind geografisch ungenau. Es empfiehlt sich, konkrete Herkunftsländer zu benennen – sofern die Nationalität inhaltlich relevant ist. In Beiträgen über Südafrika kann von Schwarzen Südafrikaner\*innen und weißen Südafrikaner\*innen gesprochen werden.

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#  *Black Hair Politics* 

ist ein Fachbegriff für die politische Bedeutung von [**Afrohaaren**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/afrohaare/). [**Schwarze Menschen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/) erfahren seit der Kolonialzeit aufgrund ihrer [Afrohaare](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/afrohaare/) rassistische Diskriminierung – in Deutschland zum Beispiel auf dem Arbeitsmarkt. In den USA war das Tragen von [**Dreadlocks**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dreadlocks/) im Militär oder auf manchen Schulen verboten. Seit 2019 verbieten einzelne US-Bundesstaaten solche Verbote per Gesetz (CROWN Act).1 Schwarze Menschen tragen ihre natürlichen Haare teilweise als politisches Statement und nehmen die damit einhergehende Diskriminierung in auf.

1. The CROWN Act (2026): [The Official CROWN Act](https://www.thecrownact.com/).

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# *Z\*\*\**

ist eine Fremdbezeichnung und wird von Angehörigen der Roma-Minderheiten abgelehnt. Die verunglimpfende Bezeichnung ist Jahrtausende alt und hält sich bis heute hartnäckig im öffentlichen Sprachgebrauch. Der Begriff schreibt der diversen Minderheit negative, teilweise romantisierende und in jedem Fall rassistische Stereotype zu. Sogar Soßen und Schnitzel werden noch nach dem Schimpfwort benannt. Und das, obwohl hunderttausende Sinti\*zze und Rom\*nja im Nationalsozialismus mit „Z“ markiert und in Konzentrationslagern umgebracht wurden. Das ist auch der Grund, warum viele Angehörige der Minderheit die Abkürzung „Z-Wort“ (analog zu [N-Wort](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/n-wort/)) ablehnen. Übrigens sind [Sinti\*zze](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sinti-2/) und [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/) schon seit Jahrhunderten in Deutschland zuhause, viele Angehörige der Minderheit sind [autochthone Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/autochthone-deutsche-2/) und keine [Menschen mit Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-migrationshintergrund-mh/).

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#  *Talahon* 

Der Begriff “Talahon” (arabisch “Ta’al La’hon” = “Komm her”; feminin: Talahina) wurde ursprünglich durch TikTok bekannt und wird zunehmend als rassistische und klassistische Beleidigung benutzt. Als Fremdbezeichnung wertet der Begriff arabisch oder [**muslimisch**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslimisch/) gelesene junge Menschen ab und fördert das rassistische Stereotyp des “gefährlichen muslimischen Mannes”. 2024 landete “Talahon” unter den Top 3 für das Jugendwort des Jahres 1, Rechtsextreme haben zum Voting aufgerufen.

1. Langenscheidt: [Jugendwort des Jahres 2024 – "Aura" hat gewonnen](https://www.langenscheidt.com/presse/jugendwort-des-jahres-2024-aura-hat-gewonnen), Pressemitteilung, 19.10.2024

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# *Liberale Muslim\*innen*

wurde 2010 durch die Gründung des Liberal-Islamischen Bunds (LIB)1 als Begriff etabliert und ist die Selbstbezeichnung einer Gruppe von [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/), die zeitgemäße Zugänge zum [Koran](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/koran/) proklamieren und eine pluralistisch-freiheitliche Auffassung des Islam vertreten. Der LIB grenzt sich bewusst von den [Säkularmuslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/saekulare-muslime/) und den islamischen Verbänden (wie Ditib, Zentralrat der Muslime usw.) ab.

1. [Internetpräsenz des Liberal-Islamischen Bunds (LIB)](https://lib-ev.de)

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# *Philosemitismus*

bezeichnet die positive Neigung zu [Juden\*Jüdinnen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/) und jüdischer Kultur, die teils wie bei [Antisemitismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antisemitismus/) von einem homogenen Kollektiv ausgeht, dem bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden. Ein Motiv können zum Beispiel Schuldgefühle aufgrund der NS-Verbrechen sein. Der Begriff wurde erstmals im 19. Jh. verwendet, um projüdische Linksliberale abzuwerten.

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#  *Deutsche* 

steht für [**deutsche Staatsangehörige**](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-staatsangehoerigkeit-2/). Als Adjektiv oder Substantiv sollte der Begriff nicht dazu dienen, eine ethnische Zugehörigkeit zu beschreiben und damit nur die Bevölkerung **ohne Migrationshintergrund** zu meinen. Denn: Etwa **jede\*r vierte Deutsche** hat einen [Migrationshintergrund](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-migrationshintergrund-mh/)1 und ihr Anteil wächst. Seit dem Jahr 2000 erhalten in Deutschland geborene Kinder von [**Ausländer\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/auslaender/) die deutsche Staatsangehörigkeit, sofern mindestens ein Elternteil seit fünf Jahren rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat.

1. Statistisches Bundesamt (2026): [Bevölkerung nach Migrationshintergrund – Erstergebnisse 2025](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Publikationen/Downloads-Migration/statistischer-bericht-migrationshintergrund-erst-2010220257005.html).

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#  *Opferfest* 

zählt zu den wichtigsten [islamischen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamisch/) Ereignissen. Es dauert vier Tage, der Zeitpunkt berechnet sich nach dem islamischen Mondkalender und verschiebt sich jedes Jahr. Wer es sich leisten kann, soll laut Brauch ein Tier opfern bzw. schlachten (lassen) und das Fleisch unter den Armen verteilen. Üblich ist es, das Fleisch im eigenen Umfeld zu verteilen und zum Opferfest zu gratulieren.

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# *Mischling*

ist als Bezeichnung dem Tierreich entlehnt und beruht auf der Rassentheorie. Der rassistische Begriff sollte nicht auf Menschen übertragen werden. Ist die Information relevant, kann die Herkunft der Eltern konkret benannt werden. „Mischling“ ist nicht gleichbedeutend mit [mixed](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/mixed/).

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#  *Hate Speech* 

(dt. Hassrede) ist ein Phänomen, das sich zunehmend im Internet ausgebreitet hat. Es bezeichnet sprachliche Handlungen gegen Einzelpersonen und/oder Gruppen mit dem Ziel der Abwertung oder Bedrohung.1 Oft handelt es sich um menschenfeindliche (z. B. [rassistische](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus)) Äußerungen. Betroffene sind i.d.R. Gruppen, die ohnehin schon gesellschaftlich unterdrückt sind, und Menschen, die sich mit ihnen solidarisieren. Hasskommentare kommen laut dem BKA mehrheitlich aus dem [rechtsextremen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus) Spektrum.2 Hate Speech selbst ist kein juristischer Straftatbestand, es hängt von der jeweiligen Aussage ab, ob es sich z.B. um [Volksverhetzung](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/verhetzung), Beleidigung o.ä. handelt, oder “lediglich” eine abwertende und verletzende Meinungsäußerung.3

1. Neue deutsche Medienmacher\*innen: [Wetterfest durch den Shitstorm. Leitfaden für Medienschaffende zum Umgang mit Hass im Netz](https://neuemedienmacher.de/fileadmin/dateien/PDF_Borschueren-Infomaterial-Flyer/Leitfaden_gegen_Hassrede_2022.pdf). 2022
2. Bundeskriminalamt: [Vierter bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings](https://www.bka.de/DE/Presse/Listenseite_Pressemitteilungen/2019/Presse2019/190606_AktionstagHasspostings.html). 2019
3. Bernd Zywietz: [Hass ist keine Meinung? – Zu Meinungsfreiheit und Online-Hass](https://www.online-propagandaforschung.de/index.php/2022/12/23/hass-meinung/). 2022

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# *Zuwander\*innen*

sind zunächst alle Menschen, die nach Deutschland ziehen. Statistisch zählen dazu auch diejenigen, die nach kurzer Zeit wieder fortziehen (Abwander\*innen). Die Absicht zu bleiben ist bei Zuwander\*innen nicht gegeben. Der Begriff wurde lange Zeit vor allem in der Politik genutzt, um Deutschland nicht als [**Einwanderungsgesellschaft**](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderungsgesellschaft) zu benennen, sondern nur von (zeitlich begrenzter) Zuwanderung zu sprechen.

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#  *Antislawismus / Antislawischer Rassismus* 

bezeichnet die strukturelle Diskriminierung von Menschen, die vermeintlich oder selbstgewählt zur sozial konstruierten Gruppe der Slaw\*innen gehören, z. B. [Russlanddeutsche](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/russlanddeutsche), jüdische [Kontingentgeflüchtete](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/kontingentfluechtlinge) oder polnische [Migrant\*innen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/migranten). Diese Diskriminierungsform kann sich auch pauschal gegen die Bevölkerung aus Zentral-, Ost- und Südosteuropa richten oder gegen Menschen, denen die nationale oder ethnische Zugehörigkeit zu einer dieser Regionen zugeschrieben wird. Im Nationalsozialismus dienten der Antislawismus und die rassistische Zuordnung zu einer „slawischen [Rasse](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/rasse)“ der Abwertung und Entmenschlichung sowie als Begründung für Zwangsarbeit und [deutsche](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche)Kriegs- und Siedlungspolitik. Antislawismus geht auch mit anderen Diskriminierungsformen wie [Rassismus gegen Rom\*nja und Sinti\*zze](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/antiromaismus-antisintiismus), [Antisemitismus](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/antisemitismus), antiasiatischer [Rassismus](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus), [antimuslimischer Rassismus](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/antimuslimischer-rassismus), Sexismus oder Klassismus einher.

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# *Orthodoxes Judentum*

ist eine der großen Strömungen, neben dem [**konservativen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/konservatives-judentum/) und dem [**liberalen Judentum**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/liberales-judentum/). Sowohl in Deutschland als auch in Israel ist sie die einflussreichste. Zentrales Merkmal ist die strikte Einhaltung der Vorschriften (hebr.: Mizwot), also der Gebote und Verbote, die in der [**Thora**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/thoratoratorah/) festgelegt sind. Wenn eine Gemeinde sich als orthodox bezeichnet, bedeutet es jedoch nicht, dass alle ihre Mitglieder streng orthodox leben. Innerhalb der Orthodoxie existieren verschiedene Richtungen wie [**Neo-Orthodoxie**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/neo-orthodoxie/), [**Ultraorthodoxie**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/ultra-orthodoxe-juden/) und [**Chassidismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/chassidismus/).

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# *Einwanderungsgesellschaft*

beschreibt Deutschland als Einwanderungsland: Menschen wandern ein und werden Teil der heimischen Bevölkerung. Da aber längst nicht alle, die kommen, ihr Leben lang bleiben (wollen) und außerdem viele [Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) ins Ausland ziehen, kann auch von einer Migrationsgesellschaft gesprochen werden.

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# *Drittstaatsangehörige*

wird in der Fachsprache verwendet, um Menschen zu beschreiben, die keine Staatsangehörigkeit eines EU-Landes haben. Solange es rechtliche Unterscheidungen für diese Gruppen gibt, ist der Begriff unvermeidbar. Beispiel: **[Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/)** haben allgemeines Wahlrecht, EU- Bürger\*innen können in Deutschland bei Kommunalwahlen abstimmen, Drittstaatsangehörige dürfen in keinem Fall mitwählen.

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#  *White Supremacy* 

Die Idee der White Supremacy (dt. weiße Vorherrschaft) wird von [**extremen Rechten**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) vertreten, die titulieren, sie hätten qua ihres Weißseins das Recht auf Macht und Herrschaft und seien **[BIPoC](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bipoc/ "BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) ist eine Selbstbezeichnung von und für Menschen mit Rassismuserfahrungen. People of Color (Singular Person of Color) steht für Menschen, die nicht als ||weiß, deutsch und westlich wahrgenommen werden und sich selbst nicht so definieren. Black benennt ||Schwarze Menschen mit Rassismuserfahrungen explizit und schließt sie mit ein. ||Indigenous beschreibt…")** überlegen. In der Critical [Race](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/race/ "wird oft fälschlich mit ||Rasse übersetzt. Der Begriff race hat im englischsprachigen Raum, besonders durch die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung, einen Bedeutungswandel vollzogen. Er beinhaltet das Wissen, dass es zwar keine Menschenrassen gibt, aber sehr wohl ||Rassismus aufgrund einer Kategorisierung in vermeintliche „Rassen“. Im Deutschen verweist der Begriff hingegen auf angeblich biologische Unterschiede, z. B. zwischen ||weißen und ||Schwarzen…") Theory ist White Supremacy nicht nur eine Ideologie, sondern beschreibt das gesellschaftliche System, in dem [**weiße**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/)Menschen Privilegien haben und Macht ausüben und BIPoC strukturell unterdrückt sind1.

1. Alice Hasters: [Mückenstiche mit System. Zum Umgang mit Alltagsrassismus – Essay](https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/antirassismus-2020/316756/mueckenstiche-mit-system/). Bundeszentrale für politische Bildung, 2020

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# *Beschneidung, jüdische*

von neugeborenen Jungen ist in der [**Thora**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/thoratoratorah/) vorgeschrieben und hat eine große Bedeutung im Judentum. Der hebräische Name dafür ist Brit Mila(h) („Bund der Beschneidung“). Das Ritual dient der Aufnahme in die jüdische Gemeinschaft. In Deutschland ist die Beschneidung von jüdischen und muslimischen Jungen erst seit 2012 gesetzlich geregelt; laut §1631d des BGB ist sie erlaubt, wenn sie „nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt“ wird1.

1. Bürgerliches Gesetzbuch: [§ 1631d](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1631d.html)

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# *Verschwörungsideologien, antisemitische*

haben eine lange Tradition und sind heute vor allem in sozialen Netzwerken im Umlauf. Schon aus dem 12. Jh. sind Verschwörungsmythen bekannt, wie Legenden von Ritualmorden oder Brunnenvergiftungen, die immer wieder die Verfolgung von [**Juden\*Jüdinnen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/) auslösten. Mindestens seit dem Beginn des 19. Jh. existiert der Verschwörungsglaube von dem Streben der [Juden\*Jüdinnen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/ "Juden Juden Juden Juden Juden Juden Jüdinnen Jüdinnen Jüdinnen Jüdinnen Jude Jude Jude Jude Jude") nach der Weltherrschaft, welche auf den gefälschten „Protokollen der Weisen von Zion“ beruht. Noch heute berufen sich [**Antisemit\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antisemitismus/) auf diese Protokolle, an die bereits Adolf Hitler glaubte – sie gelten als Schlüsseldokument einer angeblichen jüdischen Weltverschwörung.

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# *Burka*

verhüllt den ganzen Körper, den Kopf und das Gesicht; die Augen sind von einem Stoffgitter verdeckt; vor allem typisch in Afghanistan und teils in Pakistan. Burka wird oft falsch verwendet, wenn eigentlich ein Gesichtsschleier gemeint ist, der die Augen freilässt, also ein **[Niqab](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/niqab/ "Niqab").**

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#  *Islamkritik* 

beschreibt die theologische, ethische oder politische Kritik am Islam und kann eine Form der Religionskritik sein. In öffentlichen Debatten werden jedoch oft auch antimuslimische oder [**islamfeindliche**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamfeindlichkeit/) Äußerungen als Islamkritik bezeichnet, die weniger auf Fakten als auf Ressentiments beruhen und sich pauschal gegen [**Muslim\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) richten.

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# *Einbürgerung*

ist der Prozess zur Erlangung der deutschen Staatsangehörigkeit. Unterschieden wird zwischen Anspruchseinbürgerung und Ermessenseinbürgerung. Einen Rechtsanspruch auf Einbürgerung hat, wer die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt – u. a. mindestens fünf Jahre rechtmäßiger Aufenthalt (bei besonderen Integrationsleistungen ggf. drei Jahre), Sicherung des Lebensunterhalts ohne Sozialhilfe oder Bürgergeld, ausreichende Deutschkenntnisse sowie das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Seit 2024 ist grundsätzlich auch die Beibehaltung einer weiteren Staatsangehörigkeit möglich. Sind nicht alle Voraussetzungen erfüllt, kann die Einbürgerungsbehörde die Staatsangehörigkeit nach Ermessen verleihen, etwa bei besonderem öffentlichen Interesse (z. B. bei Leistungssportler\*innen oder herausragenden wissenschaftlichen Verdiensten), sofern Mindestanforderungen gewahrt sind.

1. Bundestag: [Bundestag erleichtert Zugang zur deutschen Staatsangehörigkeit](https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw03-de-staatsangehoerigkeitsrecht-986286)

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# *Asiatische Deutsche*

wird als politische Selbstbezeichnung von vielen asiatisch wahrgenommenen Menschen verwendet. Der Begriff bezieht sich explizit nicht auf bestimmte Länder, Kulturen oder geografische Grenzen. Es ist ein Sammelbegriff, mit dem sich eine Vielzahl Asiatischer Deutscher gemeinsam positioniert und solidarisiert, um gegen **[Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/)** und für gesellschaftliche Teilhabe einzutreten. Der verstärkte Antiasiatische Rassismus in Zeiten der Corona-Pandemie zeigt dabei lediglich eine Facette existierender Rassismen gegenAsiatische Deutsche Menschen auf. Als politische Selbstbezeichnung wird der Begriff Asiatische [Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/ "Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher") und das Adjektiv Asiatisch-Deutsch großgeschrieben.

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# *Kolonialismus*

(lat. für Niederlassung, Ansiedelung) beschreibt, dass europäische Kolonialmächte seit dem 15. Jh. Territorien anderer Kontinente eingenommen und eine Kolonialherrschaft errichtet haben. Viele Regionen und ihre Bewohner\*innen wurden in Besitz genommen, ausgebeutet und verdrängt. Die kolonialisierte Bevölkerung in [**Afrika**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/afrika/), Asien oder den Amerikas wurde unterdrückt, versklavt oder getötet. Legitimiert wurde dies mit pseudo-wissenschaftlichen Rassentheorien und dem Glauben an die eigene kulturelle Überlegenheit. Eine einheitliche Definition von Kolonialismus ist ungenau, weil die Kolonialmächte unterschiedlich herrschten. Konkreter lassen sich beispielsweise der deutsche oder französische Kolonialismus fassen. Der Begriff Kolonialismus beschreibt außerdem historisch das Zeitalter des Kolonialismus, das mit Christoph Kolumbus 1492 begann und bis ins 20. Jh. reichte. Ab den 1950er Jahren setzte die sogenannte Dekolonialisierung ein, in der die kolonialisierten Nationen ihre Unabhängigkeit erkämpften. Kritiker\*innen sprechen jedoch von einem bis heute wirksamen [**Neokolonialismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/neokolonialismus/).

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#  *Ultraorthodoxe Juden\*Jüdinnen* 

ist eine Fremdbezeichnung für all jene [orthodoxen Juden\*Jüdinnen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/orthodoxes-judentum/), die in geschlossenen Gemeinschaften, geschlechtergetrennt und nach strengen Regeln leben. Sie sind nicht berufstätig. Die Männer studieren lebenslang die [Thora](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/thoratoratorah/) und werden meistens von Spenden oder in Israel durch den Staat finanziert. Die meisten von ihnen leben in den USA und in Israel.

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#  *Konservatives Judentum* 

ist eine in den USA entstandene Bewegung, deren Ursprünge allerdings in Deutschland liegen. In den Vereinigten Staaten bildet das konservative Judentum, neben dem [**liberalen Judentum**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/liberales-judentum/), heute die größte Gruppe. Konservative Juden\*Jüdinnen legen mehr Wert auf Traditionen als liberale, sie passen die Religionsgesetze jedoch auch zeitgemäß an. Ähnlich wie im [**orthodoxen Judentum**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/orthodoxes-judentum/) werden Gesetze wie bspw. die Speisevorschriften eingehalten, sie werden aber weniger streng ausgelegt. Zudem können Frauen im religiösen Ritus des konservativen Judentums – je nach Gemeinde – mehr Rechte haben als in der Orthodoxie. Die Begriffe „konservativ“, „liberal“ oder „orthodox“ dürfen also keineswegs mit politischen Richtungsbezeichnungen verwechselt werden.

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# *Deutsch-Türk\*in*

usw. ist eine Möglichkeit die Internationalität von Menschen zu beschreiben. Dabei ist es allerdings sinnvoll, ihren Lebensmittelpunkt zu betonen, alsoTürkei-Deutsche statt Deutsch-Türkin, Spanisch-Deutsche, Polnisch-Deutsche usw. Denn bei Wortzusammensetzungen im Deutschen steht die Hauptbedeutung immer am Ende (z. B. Hausschuh). Übrigens empfinden sich auch **[Eingewanderte](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/)** ohne deutschen Pass oft als Teil der deutschen Gesellschaft, also z.B. als Türkei-[Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/ "Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher"), zudem sind Bezeichnungen dieser Art im Plural genderneutral.

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#  *Weiße Fragilität* 

(engl. „White Fragility“) beschreibt die Reaktion vieler [**weißer**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) Menschen, wenn [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/), ihr Weißsein und die damit verbundenen [**weißen Privilegien**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-privilegien/) zur Sprache kommen. Dass weiße Menschen in der Gesellschaft besonderen Schutz und Sicherheit genießen, führt laut der Soziologin Robin DiAngelo1 zu einer fehlenden Notwendigkeit und Fähigkeit, sich (selbst-)kritisch mit [Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/) auseinanderzusetzen. Das wiederum hat typische Abwehrmechanismen zur Folge, wie Wut, Angst oder Schuld und Scham, die sich in solchen Situationen äußern.

1. [DiAngelo, Robin. White Fragility. International Journal of Critical Pedagogy, 3.3, 2011, S. 54-70](https://libjournal.uncg.edu/ijcp/article/viewFile/%20249/116)

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#  *Othering* 

beschreibt die Handlung, eine Gruppe oder Einzelperson als andersartig und fremd zu markieren und damit sich selbst oder die eigene Gruppe aufzuwerten. Der Begriff wird im Deutschen mit Veranderung übersetzt, in der deutschen Form aber kaum verwendet. Wissenschaftlich ist der Begriff vor allem von Gayatri Chakravorty Spivak geprägt worden1. Othering bildet oft eine Grundlage für [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/) und andere Diskriminierungsformen.

1. Spivak, Gayatari Chakravorty, The Rani of Sirmur: An Essay in Reading the Archives, in History and Theory, 24(3), 1985, S. 247–272

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#  *Antizionismus* 

richtet sich gegen die Ideologie des [**Zionismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/zionismus/) und kann daher implizit als Ablehnung des Existenzrechts des Staates Israel verstanden werden. In diesem Fall, also wenn z. B. nur Juden\*Jüdinnen das Selbstbestimmungsrecht der Völker abgesprochen wird, kann man auch von antizionistischem Antisemitismus sprechen/schreiben. Gleichzeitig sind nicht alle, die die unterschiedlichen Ideen zionistischer Strömungen kritisieren, automatisch gegen die Existenz Israels. So gibt es im innerisraelischen bzw. innerjüdischen Diskurs jüdischen Antizionismus, der nicht antisemitisch ist. Dieser kann allerdings als Feigenblattargument bzw. [**Tokenism**](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/tokenism)herangezogen werden, um antisemitische Ansichten pauschal von sich zu weisen. Zumal sich auch Juden\*Jüdinnen antisemitisch äußern und handeln können, da Betroffenheit nicht gleichzusetzen ist mit Expertise zu dieser gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit.

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#  *Afrohaare* 

Oberbegriff für Haare **[Schwarzer Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/)**. Ihre Struktur variiert von kleinen, spiralförmigen Locken („kinky“, „coily“) bis zu größer geformten Locken („curly“). Afrohaare werden in verschiedenen Frisuren getragen (z. B. als Flechtfrisur, [Dreadlocks](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dreadlocks/) oder toupiert als Afro) und können ein politisches Statement sein, siehe [**Black Hair Politics**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/black-hair-politics/).

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#  *Aufnahmegesellschaft* 

wird häufig als Synonym für [Deutsche ohne Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-ohne-migrationshintergrund/) verwendet, wirkt dabei jedoch ausgrenzend, da [Eingewanderte und ihre Nachkommen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderer-und-ihre-nachkommen/) auch zu den Aufnehmenden gehören. Ein klärender Zusatz, wie multikulturelle oder plurale Aufnahmegesellschaft wäre sinnvoll, damit deutlich wird: Es sind die rund 83 Millionen1 Bürger\*innen in Deutschland gemeint.

1. Statistisches Bundesamt (2026): [Bevölkerung Deutschlands sinkt im Jahr 2025 um 0,1 %](https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_203_124.html).

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#  *Weiße Privilegien* 

(engl. white privilege)sind gesellschaftliche Vorteile, die damit einhergehen, [**weiß**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) zu sein, allen voran das Privileg, nicht [**rassistisch**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/) diskriminiert zu werden.  

Die US-amerikanische Sozialwissenschaftlerin Peggy McIntosh prägte 1988 den Begriff und beschreibt Weißsein als einen „unsichtbaren Rucksack“ unverdienter Vorteile, die weiße Menschen besitzen, ohne sich dieser meist bewusst zu sein.1

1. Peggy McIntosh (2024): Weißsein als Privileg. Die Privilege Papers. Reclam Verlag. (Reihe: Was bedeutet das alles?)

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# *Texturism*

ist die Hierarchisierung unterschiedlicher Typen von [**Afrohaaren**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/afrohaare/). Haare, die eher dem [**weißen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) Schönheitsideal entsprechen, wie zum Beispiel größere Afrolocken, werden als „good hair“ aufgewertet und gegenüber engen kleinen Locken („bad hair“, „nappy hair“) bevorzugt. [**Schwarze**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarz/) Personen mit enger gelocktem Haar sind oft stärker von [**Anti-Schwarzem Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/anti-schwarzer-rassismus/) betroffen. Meistens ist Texturism mit [**Colorism**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/colorism/) verbunden.

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# *Zionismus*

(von Zion, dem Namen des Tempelbergs in Jerusalem) bezeichnet zum einen die historische jüdisch-nationalistische Bewegung, die einen jüdischen Staat gründen wollte, und zum anderen gegenwärtige politische Strömungen. Entstanden ist der Zionismus als Teil des europäischen Nationalismus des 19. Jh. Er war gleichzeitig die Gegenbewegung zum [Antisemitismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antisemitismus/), der sich damals immer weiter verbreitete. Mit der Gründung Israels 1948 wurde das zionistische Ziel erreicht. Allerdings gab es vor der Staatsgründung auch Jüdinnen\*Juden z. B. aus dem heutigen Jemen und Usbekistan, die in das damals vom Osmanischen Reich besetzte Palästina flohen oder migrierten sowie zionistische Bewegungen jüdischer Menschen im Iran und Irak. Heute wird Zionismus als Ideologie in Israel sehr unterschiedlich ausgelegt, so gibt es z.B. liberal-sozialdemokratischen, rechtsnationalen oder nationalreligiösen Zionismus. In den verschiedenen Formen von Zionismus finden sich sowohl koloniale wie auch dekoloniale Elemente. Der Begriff Zionismus wird teils undifferenziert als Kampfbegriff gegen Israels Haltung im Nahost-Konflikt benutzt oder auf seine radikalsten Strömungen/Vertreter reduziert. Mit der Verwendung des Begriff in seiner Darstellungsweise als Feindbild können bewusst oder unbewusst antisemitische Narrative reproduziert werden.

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# *Optionspflicht*

Seit 2000 erhalten in Deutschland geborene Kinder von [Ausländer\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/auslaender/) neben der ausländischen Staatsangehörigkeit in der Regel auch die [deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-staatsangehoerigkeit/). Bis 2024 galt dabei für die Kinder von [Drittstaatsangehörigen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/drittstaatsangehoerige/) die Optionspflicht: Zwischen dem 18. und dem 23. Geburtstag mussten sie sich für eine der beiden Staatsangehörigkeiten entscheiden. Mit der Reform des Staatsangehörigkeitsgesetzes (StAG), in Kraft getreten am 27. Juni 2024, ist die [doppelte Staatsangehörigkeit](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/doppelte-staatsangehoerigkeit/) generell ermöglicht und die Optionspflicht vollständig abgeschafft worden.

1. Bundestag: [Bundestag erleichtert Zugang zur deutschen Staatsangehörigkeit](https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw03-de-staatsangehoerigkeitsrecht-986286)

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# *Gadje-Rassismus*

Gadje-**[Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/)** ist als Synonym von [**Antiziganismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antiziganismus/) im deutschsprachigen Raum verbreitet und betont, dass Rassismus gegen Rom\*nja und Sinti\*zze von [**Gadje**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gadjegadsche/) (Bezeichnung für Nicht-**[Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/)** auf [**Romanes**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/romanes/)) ausgeht.

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# *Hadith / pl. Ahadith*

(arab. Bericht, Erzählung) In den Ahadith wurde das Reden, Handeln oder billigende Schweigen des Propheten festgehalten. Die Gesamtheit der Ahadith bildet die Sunna; neben dem **[Koran](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/koran/)** ist sie die zweite zentrale Quelle für [**islamische**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamisch/) Theologie und islamisches Recht sowie Ethik und Glaubenspraxis.

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# *Rasse*

ist seit dem Nationalsozialismus („Rassengesetze“) ein Unwort in Deutschland, das im Sprachgebrauch nicht mehr üblich ist. Dennoch existiert es noch in zahlreichen Gesetzestexten wie dem Grundgesetz („Niemand darf wegen … seiner Rasse … benachteiligt oder bevorzugt werden.“). Lange wurde in der Politik debattiert, den Begriff aus dem Grundgesetz zu streichen. Diese Bemühungen wurden jedoch 2024 eingestellt, u. a. wegen Einwände des Zentralrats der Juden und wegen mangelnder juristischer Alternativen1. In der Berichterstattung taucht er mitunter auf, wenn Rassismus-Debatten aus den USA wiedergegeben werden. Doch Begriffe wie „Rassenunruhen“ ([race](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/race/) oder ethnic riots) oder „Rassenbeziehungen“ (race relations) sollten nicht wortwörtlich übersetzt werden, weil der Begriff [race](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/race/) in den USA anders als „Rasse“ in Deutschland einen Bedeutungswandel durchlaufen hat. Alternativen wären auch Rassismus-Unruhen oder Unruhen wegen Rassismus-Vorwurf u. Ä.

1. Tagesschau: [Wort “Rasse” bleibt doch im Grundgesetz](https://www.tagesschau.de/inland/grundgesetz-rasse-begriff-100.html). 2024

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# *Race*

wird oft fälschlich mit [**Rasse**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rasse/) übersetzt. Der Begriff race hat im englischsprachigen Raum, besonders durch die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung, einen Bedeutungswandel vollzogen. Er beinhaltet das Wissen, dass es zwar keine Menschenrassen gibt, aber sehr wohl [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/) aufgrund einer Kategorisierung in vermeintliche „Rassen“. Im Deutschen verweist der Begriff hingegen auf angeblich biologische Unterschiede, z. B. zwischen [**weißen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) und [**Schwarzen Menschen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/). Je nach Zusammenhang könnte von (Menschen mit) Rassismuserfahrungen, von [**Schwarzer Diaspora**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-diaspora/) oder vom Schwarzsein die Rede sein.

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# *Colorism*

beschreibt eine spezifische Diskriminierungsform, die **[Schwarze](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/)** mit dunklem Hautton (**[dark-skinned](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dark-skinned/)**) abwertet. Colorism folgt einer kolonialen Farbhierarchie von dunkel nach hell, also von [dark-skinned](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dark-skinned/ "beschreibt eine ||Schwarze Person mit dunklem Hautton. Der englische Begriff ist nicht gleichbedeutend mit der deutschen Übersetzung ||dunkelhäutig (siehe dazu ||farbig). Dark-skinned Schwarze Menschen sind laut Studien  häufiger betroffen von rassistischer Gewalt und strukturellem ||Rassismus als ||light-skinned Personen. Weiterführende Begriffe:  ||Colorism, ||Schwarze Menschen, ||Kolonialismus, ||Anti-Schwarzer Rassismus, ||hautfarbe") über **[light-skinned](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/light-skinned/)** bis **[weißgelesen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weiss-gelesen/)**. Dark-skinned Schwarze sind stärker von **[Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/)** betroffen und medial weit weniger sichtbar. Colorism gibt es ebenso bei Menschen mit dunkleren oder helleren Hauttönen in Südasien oder in arabischen Ländern.

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# *Mutmaßlicher Islamist*

taucht in Medienberichten häufig auf und ist irreführend: [Islamist\*in](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamismus-islamist-politischer-islam/) zu sein ist nicht verboten, d. h. die Gesinnung ist nicht strafbar. Ungesetzlich sind dagegen islamistisch motivierte Gewalt und Propaganda für verbotene Organisationen wie den [IS](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamischer-staat-is/). Meist sind also nicht Islamist\*innen gemeint, sondern Terrorverdächtige. Zutreffend könnte zum Beispiel sein: „Die Polizei nahm einen Terrorverdächtigen fest. Die Behörden vermuten, er habe aus islamistischen / religiös begründeten Motiven gehandelt.“

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#  *Boko Haram* 

ist eine radikal-islamistische Terrormiliz, die 2002 von dem Prediger Mohammed Yusuf im Nordosten Nigerias als salafistische Predigergruppe gegründet wurde. Nach einem bewaffneten Aufstand gegen den nigerianischen Staat und der Tötung Yusufs im Juli 2009 radikalisierte sich die Gruppe zu einer jihadistischen Terrormiliz.Offiziell trägt sie seit 2009 den Namen „Jama‘atu Ahlis Sunna Lidda‘awati wal-Jihad“, der im Deutschen „Vereinigung der [**Sunniten**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sunniten/) für den Ruf zum [**Islam**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamismus-islamist-politischer-islam/) und für den [**Dschihad**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dschihad/)“ bedeutet. Sie wird im Allgemeinen jedoch weiterhin Boko Haram genannt, was meist übersetzt wird mit „Westliche Bildung ist verboten“. Ziel von Boko Haram ist es, einen [**islamischen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamisch/) Gottesstaat nach dem „Recht“ der [**Scharia**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/scharia/) zu errichten; 2014 rief die Miliz in den von ihr beherrschten Gebieten im Norden Nigerias ein islamisches Kalifat aus, ähnlich wie der [**IS**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamischer-staat-is/) kurz zuvor im Nordirak.2

1. Jan Sändig (2016): [Boko Haram: Lokaler oder transnationaler Terrorismus?](https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/228876/boko-haram-lokaler-oder-transnationaler-terrorismus/). Bundeszentrale für politische Bildung.
2. Council on Foreign Relations (CFR) (2014 / fortlaufend): [Boko Haram (Backgrounder / Security Tracker)](https://www.cfr.org/keywords/boko-haram). Council on Foreign Relations.

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# *Einheimische*

erzeugt ein schiefes Bild, weil viele [**Eingewanderte und ihre Nachkommen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/) hier längst heimisch sind. Es weckt die Assoziation von fremdländischen **[Migrant\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/migranten/)**.

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# *Fundamentalist\*in*

stammt aus der Geschichte der christlichen Kirchen und bezeichnete Angehörige einer Strömung im Protestantismus der USA Anfang des 20. Jh. Inzwischen wird der Begriff auch im politischen Kontext benutzt. Es ist aber umstritten, ob er auf bestimmte Strömungen im Islam anwendbar ist. Alternativ kann man auf Formulierungen zurückgreifen wie rückwärtsgewandte oder konservative Muslim\*innen oder altherkömmlich gläubige Muslim\*innen. Handelt es sich bei den zu Bezeichnenden um militante Fundamentalist\*innen (jedes Glaubens), kann man von Terrorist\*innen sprechen.

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# *Schiit\*innen*

sind eine der Hauptgruppen unter den vielen Strömungen im Islam. Die Spaltung in verschiedene Strömungen erfolgte historisch aufgrund der Auseinandersetzungen um die Frage der rechtmäßigen Führung der Gemeinschaft der [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) nach dem Tod des Propheten Mohammed. Schiit\*innen folgen nur dem vierten der Kalifen, Ali ibn Abi Talib. Dieser ist auch für die Alevit\*innen der einzig rechtmäßige Nachfolger Mohammeds.

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# *Halal und Haram*

sind aus dem Arabischen stammende Begriffe aus dem Koran, wobei Halal „erlaubte“ Verhaltensweisen bezeichnet, während Haram „Unerlaubtes“ festlegt. Bei Lebensmitteln sind bspw. Schweinefleisch und Alkohol haram, wobei viele Muslim\*innen mit den Nahrungsmittelgeboten eher individuell umgehen. Auch für die Herstellung der Lebensmittel gibt es Regeln, weshalb viele Hersteller mittlerweile mit Halal-Zertifikaten werben (siehe auch [**Koscher**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/koscher/) im Kapitel „[Juden\*Jüdinnen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/ "Juden Juden Juden Juden Juden Juden Jüdinnen Jüdinnen Jüdinnen Jüdinnen Jude Jude Jude Jude Jude")“).

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# *n. d. Z. / nach der Zeitrechnung / Zeitwende bzw. v. d. Z. / vor der Zeitrechnung / Zeitwende*

ist eine Formulierung, die der Jahreszählung mit Bezug auf die Geburt Jesu Christi dient, ohne den christlichen Bezug auszudrücken. Diese Bezeichnung ist nicht nur im Judentum gebräuchlich, sondern war zum Beispiel auch in der DDR üblich.

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# *Ausländerhass, Fremdenfeindlichkeit*

sind als Synonyme für [Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/) und rassistische Tatmotive ungenau, da es selten um tatsächliche Fremde wie etwa Tourist\*innen geht. Von der vermeintlichen „Ausländerfeindlichkeit“ sind oft [deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) Staatsangehörige betroffen. Wer Angriffe auf [BIPoC](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bipoc/) als „Fremdenfeindlichkeit“ oder „Ausländerhass“ bezeichnet, übernimmt die Sichtweise der rassistischen Täter\*innen. Präziser ist es, die Straftaten und Motive als rassistisch, rassistisch motiviert, rechtsextrem, rechtsterroristisch oder neonazistisch zu bezeichnen (siehe [Hassverbrechen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/hassverbrechen-hasskriminalitaet/), Hasskriminalität).

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#  *Xenophilie* 

ist das Gegenteil von [Xenophobie](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/xenophobie/) und beschreibt eine Neigung zu fremden Dingen oder Menschen. Beides ist allerdings eine Kategorisierung in „fremd“ und „nicht fremd“.

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#  *Rechtsradikal* 

beschreibt eine zum Extremen neigende politisch-ideologische Einstellung, weit rechts der Mitte des politischen Spektrums. Oft verfolgen radikale Rechte nationalistische und anti-liberale Ziele, um echte oder angebliche Probleme zu beseitigen und gesellschaftliche Verhältnisse grundlegend zu ändern.1 Dabei stellen Rechtsradikale die Grundwerte unserer freiheitlichen Demokratie nicht generell in Frage – im Gegensatz zu [Rechtsextremen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/), die klar verfassungsfeindlich sind (vgl. [Radikalismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/radikalismus/), [Extremismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/extremismus/)).

1. [Bundeszentrale für politische Bildung, Dossier Rechtsextremismus](https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/500808/rechtsradikalismus/ "Bundeszentrale für politische Bildung, Dossier Rechtsextremismus")

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#  *Leitkultur* 

wurde als Begriff vom Göttinger Politologen Bassam Tibi geprägt, dem zufolge sich [Menschen mit Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-migrationshintergrund-mh/) in heterogenen [Einwanderungsgesellschaften](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderungsgesellschaft/) den herrschenden kulturellen Normen anzupassen hätten, ohne die eigene Kultur aufgeben zu müssen.1 Der Begriff wurde 2000 vom damaligen Fraktionsvorsitzenden der Union Friedrich Merz übernommen, der bemängelte, es gebe keine [deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) Leitkultur mehr.2 Dabei ging es nicht um gemeinsame Werte, sondern um einen Katalog dessen, was [Eingewanderte](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/) sich zu eigen machen sollten, wollten sie in Deutschland leben. 2024 wurde der Begriff in das Grundsatzprogramm der CDU aufgenommen.3 Im Zuge der Asyldebatte wird Leitkultur als Schlagwort in der [bürgerlichen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/buergerlich-konservativ/) Mitte benutzt, kursiert aber auch unter [Rechtsradikalen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/) und [-extremen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/).

1. Prof. Dr. Bassam Tibi (2017): [Leitkultur als Integrationskonzept – revisited. Zwei missglückte deutsche Debatten 2000-2017.](https://www.bpb.de/themen/islamismus/dossier-islamismus/255521/leitkultur-als-integrationskonzept-revisited/) Bundeszentrale für politische Bildung.
2. Gábor Paál (2000): [Merz propagiert “Leitkultur” – Union streitet](https://www.swr.de/swrkultur/wissen/archivradio/merz-propagiert-leitkultur-union-streitet-104.html). SWR2.
3. [Grundsatzprogramm der CDU Deutschlands. In Freiheit leben. Deutschland sicher in die Zukunft führen. 2024](https://assets.ctfassets.net/nwwnl7ifahow/5CgMnK71ags88lqIxtkCB5/66e14b4cc6a1207a4a5e4da169e46a33/240507_CDU_GSP_2024_Beschluss_Parteitag_FINAL.pdf)

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# *Mikroaggressionen*

Die regelmäßigen, vermeintlich kleinen diskriminierenden Übergriffe, die Menschen in ihrem Alltag machen. Eine [**alltagsrassistische**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/), angeblich harmlos gemeinte Frage wie „Wo kommst Du wirklich her?“ mag in ihrer Singularität nicht so schlimm erscheinen, jedoch summiert sie sich mit den anderen rassistischen oder diskriminierenden Interaktionen, die [**marginalisierte**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/marginalisierung/) Menschen erfahren, auf. Alice Hasters beschreibt sie als „Mückenstiche“ – ein einzelner kann harmlos wirken, aber in Summe werden sie sehr schmerzhaft 1.

1. Alice Hasters: [Mückenstiche mit System. Zum Umgang mit Alltagsrassismus – Essay](https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/antirassismus-2020/316756/mueckenstiche-mit-system/). Bundeszentrale für politische Bildung, 2020

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#  *Racial Profiling* 

ist die Praxis, Menschen allein aufgrund von rassistischen oder anderen diskriminierenden Vorurteilen polizeilich zu kontrollieren. Obwohl Racial Profiling gesetzlich verboten ist, belegen wissenschaftliche Studien1, dass weiterhin solche „anlass- und verdachtsunabhängigen Personenkontrollen“ praktiziert werden. Häufig übt auch Sicherheitspersonal Racial Profiling aus, wenn [**Schwarzen Menschen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/) oder **[BIPoC](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bipoc/ "BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) ist eine Selbstbezeichnung von und für Menschen mit Rassismuserfahrungen. People of Color (Singular Person of Color) steht für Menschen, die nicht als ||weiß, deutsch und westlich wahrgenommen werden und sich selbst nicht so definieren. Black benennt ||Schwarze Menschen mit Rassismuserfahrungen explizit und schließt sie mit ein. ||Indigenous beschreibt…")** Zugänge verwehrt werden, wie zu Diskotheken.

1. [Thompson, Vanessa Eileen. „Racial Profiling“, institutioneller Rassismus und Interventionsmöglichkeiten. Bundeszentrale für politische Bildung, 27.04.2020](https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/migration-und-sicherheit/308350/racial-profiling-institutioneller-rassismus-und-interventionsmoeglichkeiten/#footnode2-2;) sowie [Hunold, Daniela und Maren Wegner. Rassismus und Polizei: Zum Stand der Forschung. APuZ, 09.10.2020](https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/antirassismus-2020/316766/rassismus-und-polizei-zum-stand-der-forschung/)

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# *Traveller*

So benannte Gruppen in Irland, Großbritannien und den USA wählen als Selbstbezeichnung meist den Begriff Pavee. Sie haben eine andere Herkunft, Siedlungsgeschichte und Sprache als die europäischen [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/) und sprechen nicht [Romanes](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/romanes/), sondern Shelta. Dies weist zwar Merkmale des Romanes auf, beruht aber auf der irischen (gälischen) Sprache und dem Englischen. Ihre Diskriminierungsgeschichte ist der der europäischen [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/) sehr ähnlich.

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# *Minderheitensekretariat*

wurde 2005 für die Verbände der **[nationalen Minderheiten](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/nationale-minderheit/)** in Deutschland eingerichtet. Das Minderheitensekretariat unterstützt die Arbeit des **[Minderheitenrates ](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/minderheitenrat/)**inhaltlich und organisatorisch, als eine Verbindungsstelle zwischen den Verbänden der anerkannten Minderheiten und Bundestag, Bundesregierung und Bundesrat.

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# *Staatsfunk*

ist eine diffamierende und faktisch falsche Bezeichnung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. In Deutschland wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk nach dem Solidarprinzip durch Rundfunkgebühren finanziert, um seinen Informationsauftrag unabhängig von Staat und Regierung zu erfüllen.

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# *Fatwa*

(arabisch) ist eine Rechtsauskunft von einer [**muslimischen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslimisch/) Autorität, die auf Anfrage ein religiöses oder rechtliches Problem klärt. Anders als ein Gerichtsurteil beruht die Fatwa auf der persönlichen Interpretation und der jeweiligen [**islamischen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamisch/) Rechtsschule ihres Verfassers. Somit können [**Muslim\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) zur gleichen Frage widersprüchliche Fatwas erhalten. Oftmals werden Fatwas als praktische Lebensberatung zu Alltagsfragen erlassen.

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# *Bindestrich-Deutsche*

wird manchmal als Selbstbezeichnung von **[Menschen mit internationaler Geschichte](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-internationaler-geschichte/)** benutzt. Der Begriff spielt auf Bezeichnungen wie **[Deutsch-Türk\*in](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsch-tuerke/)** an, benennt einerseits ein Zugehörigkeitsgefühl zu mehr als einer Kultur und spiegelt andererseits die Unterstellung wider, dass **[eingewanderte Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderer/)** keine „echten“ **[Deutschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/)** seien.

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#  *Koscher* 

(hebr. rein, geeignet) ist alles, das religiösen jüdischen Gesetzen entsprechend hergestellt oder zubereitet wurde. Welche Speisen koscher sind bzw. trefe, also nicht koscher, wird durch die [**Kaschrut**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kaschrut/)-Vorschriften bestimmt. Teilweise gelten die Regeln auch für Materialien, wie Stoffe oder Geschirr ([**Halal und Haram**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/halal-und-haram/) im Kapitel „[Musliminnen und Muslime](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kategorie/04-muslime/)“).

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# *Ausländische\*r Mitbürger\*in*

wird seit den 1970er Jahren als meistens wohlmeinende, jedoch widersprüchliche Bezeichnung für Menschen verwendet, die seit vielen Jahren hier leben und voraussichtlich bleiben werden. Soll die nicht-deutsche Staatsbürgerschaft betont werden, ist ausländische\*r Bürger\*in passender, da bei „Mit-Bürger\*in“ ein unnötiges „[Othering](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/othering/)“ stattfindet, d.h. ein\*e Mitbürger\*in ist damit scheinbar anders als ein\*e Bürger\*in.

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# *Philoziganismus*

beschreibt eine positive Neigung zu [Sinti\*zze](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sinti-2/) und [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/), die teils wie bei [Antiziganismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antiziganismus/) von einer homogenen Gruppe ausgeht und den Angehörigen der Roma-Minderheiten romantisierende Stereotype zuschreibt.

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# *Islamophobie*

ist der wissenschaftliche Begriff für die generelle Ablehnung des Islam und von tatsächlichen oder mutmaßlichen [**Muslim\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/ "Muslime"). Daneben beschreibt Islamophobie auch die stereotypisierende Darstellung von [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/ "Muslim Muslim Muslim Muslim Muslimin Muslimin Muslimin Muslima Muslima") (u. a. auf islamfeindlichen Blogs) sowie diskriminierendes Verhalten gegenüber muslimischen Menschen bzw. solchen, die dafür gehalten werden. Der Begriff steht in der Kritik, weil er durch die Endung -phobie auf eine Angst und somit auf eine Emotionalisierung des Themas fokussiert. Dabei lässt er außer Acht, dass es um Motive der Ausgrenzung und Abwertung geht1. Bessere Alternativen sind **[Islamfeindlichkeit](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamfeindlichkeit/)** und **[antimuslimischer Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antimuslimischer-rassismus/)**.

1. Vielfalt-Mediathek: [Antimuslimischer Rassismus](https://www.vielfalt-mediathek.de/kurz-erklaert-antimuslimischer-rassismus)

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#  *Political Correctness* 

(engl. politische Korrektheit) kurz: PC, entstand in den 1970er Jahren in den USA und bezeichnete die Forderung nach diskriminierungsfreier Sprache1. Seit den 1990er Jahren wird der Begriff von [Rechtsextremen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/), [Rechtsradikalen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/) und [Rechtspopulist\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtspopulist/) strategisch umgedeutet und dient als politischer Kampfbegriff, um öffentlichkeitswirksam eine angebliche [Meinungsdiktatur](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/meinungsdiktatur/) und [Zensur](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/zensur/) zu behaupten. Ziel ist es, das Bestreben um diskriminierungskritische Sprache und Handlungen sowie differenzierte Berichterstattung zu diffamieren.

1. Julia Brilling: [Political Correctness](https://heimatkunde.boell.de/de/2013/12/23/political-correctness#_ftnref4). Heinrich-Böll-Stiftung, 2013

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# *Displaced Persons (DPs)*

Der Begriff wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs geprägt und bezeichnet Millionen von Menschen in Mitteleuropa, die nach der Befreiung durch die Alliierten außerhalb der Grenzen ihrer Heimatländer waren. Er bezieht sich vor allem auf Zwangsarbeiter\*innen, (meist jüdische) Überlebende der Konzentrationslager, politische Gefangene sowie Kriegsgefangene der Nationalsozialisten und ihrer Verbündeten.1

Obwohl der Begriff Berührungspunkte mit [Flüchtlinge](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge) und [Vertriebene](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/vertriebene) hat – allen gemeinsam ist das unfreiwillige Verlassen der Heimat –, werden diese Begriffe nicht synonym gebraucht.

1. Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Oldenburg

Jacobmeyer, Wolfgang (1985): Vom Zwangsarbeiter zum Heimatlosen Ausländer. Die Displaced Persons in Westdeutschland 1945−1951, Göttingen

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#  *Integrationsverweiger\*in* 

steht für die diffuse Vorstellung, dass [**Eingewanderte**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/) die [deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) Gesellschaft, ihre Werte und Gesetze ablehnen würden. War früher noch die Rede von Menschen mit „Integrationsbedarf“ und „Integrationsproblemen“, wurden daraus später „Integrationsunfähige“ oder „Integrationsunwillige“ und danach „Integrationsverweiger\*innen“. Daran wird deutlich, dass [**Menschen aus eingewanderten Familien**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-aus-eingewanderten-familien/) oft eine willentliche und aktive Abgrenzung unterstellt wird, was jedoch sehr selten der Fall ist. Studien verweisen dagegen auf einen Mangel an Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit und fehlende oder erschwerte Möglichkeiten zur Partizipation.1

1. Sachverständigenrat für Integration und Migration (2025): [Ungleiche Bildungschancen. Fakten zur Benachteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem](https://www.svr-migration.de/wp-content/uploads/2025/01/SVR-Fakten-zu-ungleichen-Bildungschancen-2025.pdf). Sachverständigenrat für Integration und Migration, Berlin.

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# *Secondos / Secondas*

(f: Secondas) ist in der deutschsprachigen Schweiz die gängige Selbstbezeichnung von [Menschen aus eingewanderten Familien](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-aus-eingewanderten-familien/), die ab der zweiten Generation in der Schweiz leben. Singular: Secondo (m), Seconda (f).

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# *Postmigrantisch*

von Theaterintendantin Shermin Langhoff1 geprägt und von Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan2 theoretisch ausgebaut, begreift der Begriff Migration als prägende Kraft gesellschaftlicher Entwicklung. Im Fokus steht nicht die Migrationsbewegung selbst, sondern ihre Nachwirkung: Fragen von Zugehörigkeit, Identität und Teilhabe betreffen alle Gesellschaftsmitglieder, unabhängig von eigener Migrationserfahrung. Starre Kategorien wie [**deutsch**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) / nicht-deutsch verlieren damit ihre Grundlage. Akteur\*innen aus Wissenschaft, Kultur und Aktivismus verwenden den Begriff, um einen gerechten Umgang mit Pluralität einzufordern – hinsichtlich Herkunft, Gender, Religion, sexueller Selbstbestimmung, Klasse und im Kampf gegen Rassismus.

1. Shermin Langhoff (2011): [Die Herkunft spielt keine Rolle – “Postmigrantisches” Theater im Ballhaus Naunynstraße](https://www.bpb.de/lernen/kulturelle-bildung/60135/die-herkunft-spielt-keine-rolle-postmigrantisches-theater-im-ballhaus-naunynstrasse/). Bundeszentrale für politische Bildung.
2. Foroutan, Naika (2019): Die postmigrantische Gesellschaft. Ein Versprechen der pluralen Demokratie, Bielefeld: transcript.

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#  *Indigene* 

sind laut Definition der Vereinten Nationen die Nachfahren der Menschen, die ein Gebiet bereits bewohnten, bevor sie von Gruppen aus anderen Teilen der Welt unterworfen, untergeordnet oder kolonialisiert wurden oder ihr Gebiet Teil eines Staates wurde. Bis heute sind sie nicht maßgeblich an den nationalen Regierungen der Länder beteiligt, in denen sie leben. Weltweit gibt es schätzungsweise etwa 476 Millionen Indigene in rund 90 Staaten.1 Indigene ist als übergeordnetete Selbstbezeichnung akzeptiert, allerdings argumentiert Yezenia León Mezu, dass der Begriff im Deutschen noch eine stärkere Anbindung an den kolonialistischen Begriff “Eingeborene” hat als das englische “Indigenous”2. In einem Bericht kann auch die bestimmte Gruppe beim Namen genannt werden, z. B. Cherokee, Maya, Tuareg, Massai usw. Unangebracht sind kolonialistische Fremdbezeichnungen wie „Ureinwohner“, „Eingeborene“, „Naturvolk“, „Indianer“ etc.

1. United Nations (2025): [International Day of the World's Indigenous Peoples](https://www.un.org/en/observances/indigenous-day). United Nations.
2. Yezenia León Mezu: [Das I in BIPoC](https://missy-magazine.de/blog/2023/01/10/das-i-in-bipoc/). Missy Magazine, 2023

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# *Sprachpolizei*

ist ein Begriff, der in rechten Kreisen oft verwendet wird, wenn Betroffene sich kritisch über herabwürdigende Bezeichnungen äußern, wie z. B. dem [N-Wort](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/n-wort/)1. Da in Deutschland Meinungsfreiheit herrscht (Art. 5 GG), ist es beiden Seiten unbenommen, Kritik zu äußern. Ausgenommen von der Meinungsfreiheit sind allerdings Handlungen wie Volksverhetzung, Aufruf zu Straftaten, Verleumdung oder Beleidigungen2.

1. [Bundeszentrale für politische Bildung, Dossier Afrikanische Diaspora](http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/%20afrikanische-diaspora/59448/das-n-wort "Bundeszentrale für politische Bildung, Dossier Afrikanische Diaspora")
2. Bernd Zywietz: [Hass ist keine Meinung? – Zu Meinungsfreiheit und Online-Hass](https://www.online-propagandaforschung.de/index.php/2022/12/23/hass-meinung/). 2022

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#  *Deutsche Sinti\*zze und Rom\*nja* 

sind eine [nationale Minderheit](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/nationale-minderheit/). Sprachforscher\*innen verorten ihre ursprüngliche Herkunft in Indien und dem heutigen Pakistan. Laut [Minderheitensekretariat](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/minderheitensekretariat/) leben ca. 60.000 [Sinti\*zze](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sinti-2/) und 10.000 [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/) in Deutschland.1 Neben Deutsch sprechen sie als zweite Muttersprache häufig [Romanes](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/romanes/). Oft werden in der aktuellen Diskussion [Einwander\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderer/)aus [Rumänien](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rumaenien/), [Bulgarien](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bulgarien/) oder Serbien irrtümlicherweise als „Sinti und Roma“ bezeichnet. Auf sie würde gegebenenfalls nur die Bezeichnung [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/) zutreffen. Bei der Einwanderung nach Deutschland wird jedoch nur die Staatsangehörigkeit erfasst – es ist also nicht bekannt, welche Eingewanderten Angehörige der Minderheit sind2.

1. Minderheitensekretariat: [Die deutschen Sinti und Roma](https://www.minderheitensekretariat.de/die-deutschen-sinti-und-roma/).
2. Herbert Heuß: [Zuwanderung und Ausgrenzung – am Beispiel von Roma in Deutschland](https://zentralrat.sintiundroma.de/zuwanderung-und-ausgrenzung-am-beispiel-von-roma-in-deutschland-beitrag-von-herbert-heuss/). Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, 2014

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# *Clan-Kriminalität*

ist ein stigmatisierender Begriff, weil damit ganze Familien, auch Kinder, Großeltern und andere Verwandte zu Kriminellen erklärt werden. Häufig knüpft er an kulturrassistische Vorstellungen an, etwa, dass alle **[Clan](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/clan/)**-Mitglieder in archaischen Familienstrukturen leben. Alternativ kann man von organisierter Kriminalität oder von einer kriminellen **[Bande](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/banden/)** sprechen, sofern die fachlichen Kriterien dafür tatsächlich erfüllt sind.

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# *Neue Rechte*

beschreibt ein loses Netzwerk [Rechtsextremer](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/), die sich seit den 1970er Jahren gegen Ideen der Aufklärung und der Gleichheit der Menschen richten und (im Gegensatz zu Neonazis) auf die Idee der Konservativen Revolution der Weimarer Republik berufen1. Mit ihren antiparlamentarischen und antidemokratischen Tendenzen wurden Gruppen der Konservativen Revolution zu geistigen Wegbereitern des Nationalsozialismus.2 Sie beabsichtigen eine Intellektualisierung des [Rechtsextremismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/), mit dem Ziel, das politische System in Deutschland grundlegend zu verändern. Wissenschaftlich betrachtet zählen die AfD und die Identitäre Bewegung nicht dazu, da die AfD sich nicht auf die Konservative Revolution bezieht und die Identitäre Bewegung keinen intellektuellen Ansatz verfolgt3. Im öffentlichen Diskurs hingegen werden Organisationen wie die AfD oder die Identitäre Bewegung immer wieder der Neuen Rechten zugeordnet. Auch der Verfassungsschutz zählt die Identitäre Bewegung offiziell zum Spektrum der Neuen Rechten4.

1. Armin Pfahl-Traughber: [Was die “Neue Rechte” ist – und was nicht](https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/284268/was-die-neue-rechte-ist-und-was-nicht/). Bundeszentrale für politische Bildung, 2019
2. Arnulf Scriba, Daniel Wosnitzka: [Konservative Revolution.](https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/innenpolitik/konservative-revolution) Deutsches Historisches Museum, Berlin
3. Armin Pfahl-Traughber: [Was die “Neue Rechte” ist – und was nicht](https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/284268/was-die-neue-rechte-ist-und-was-nicht/). Bundeszentrale für politische Bildung, 2019
4. Verfassungsschutz: Rechtsextremismus. [Begriff und Erscheinungsformen](https://www.verfassungsschutz.de/DE/themen/rechtsextremismus/begriff-und-erscheinungsformen/begriff-und-erscheinungsformen_node.html#doc714132bodyText4).

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#  *Digitale Gewalt* 

ist ein Oberbegriff für verschiedene Formen der Herabsetzung, Belästigung, Diskriminierung, sozialen Isolation und Nötigung anderer Menschen in Netz. Täter\*innen fügen dabei mit digitalen Mitteln einer anderen Person Schaden zu, unterwerfen sie dem eigenen Willen oder erwidern ausgeübte Gewalt durch Gegen-Gewalt. Digitale Gewalt umfasst unter anderem beleidigende Privatnachrichten oder öffentlich einsehbare Kommentare, die Verbreitung von [Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/desinformation) über eine Person, Bedrohung und Erpressung, [Hate Speech](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/hate-speech), Cybermobbing oder das Erstellen von [Deep Fakes](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/deep-fakes).

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# *Rumänien*

In Rumänien bilden die **[Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/)** nach den Ungar\*innen die zweitgrößte Minderheit. Zwar gibt es keine konkreten Zahlen, schätzungsweise leben dort aber zwischen zwei und fünf Millionen [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/ "ist sowohl Selbstbezeichnung als auch allgemeiner Sammelbegriff für eine heterogene Gruppe von Menschen, die vor gut 1000 Jahren aus Indien und dem heutigen Pakistan nach Europa gekommen sind. Sie bilden die größte ethnische Minderheit in Europa. Expert*innen sprechen häufig von Roma-Gruppen oder Angehörigen der Roma-Minderheiten, da es zahlreiche verschiedene Untergruppen gibt, die sich in Sprachen, Religionen…"). Sie erfahren seit vielen Jahren schwere Repressionen, so waren Rom\*nja bis ins 19. Jahrhundert in Rumänien versklavt. Bis heute sind sie betroffen von Übergriffen und körperlicher Gewalt sowie auch einer generellen Ausgrenzung aus den Sozialsystemen – die ohnehin kaum vorhanden sind. Weiterführende Begriffe: [Bulgarien](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bulgarien/)

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#  *Menschen mit Migrationshintergrund* 

Eine Person hat einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. Im Einzelnen umfasst diese Definition zugewanderte und nicht zugewanderte [**Ausländer\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/auslaender/), zugewanderte und nicht zugewanderte Eingebürgerte, (Spät-) Aussiedler\*innen sowie die als Deutsche geborenen Nachkommen dieser Gruppen.1  

Zunächst wurde „Personen mit Migrationshintergrund“ in der Verwaltungs- und Wissenschaftssprache verwendet. Doch als durch Einbürgerungen und das neue Staatsangehörigkeitsrecht von 2000 der Begriff [**Ausländer\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/auslaender/) nicht mehr zutraf, um [**Eingewanderte und ihre Nachkommen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/) zu beschreiben, ging die Formulierung auch in die Umgangssprache ein (siehe auch [**Einbürgerung**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einbuergerung/) und [**Doppelte Staatsbürgerschaft**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/doppelte-staatsangehoerigkeit/)).

Das Statistische Bundesamt führte 2022 ergänzend zur Zählung der Menschen mit Migrationshintergrund die Kategorie [Eingewanderte und ihre Nachkommen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen) ein.2

Der Begriff Migrationshintergrund steht in der Kritik, da er als stigmatisierend empfunden wird.

Je nach Kontext präziser: [Menschen aus eingewanderten Familien](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-aus-eingewanderten-familien/), Menschen mit Einwanderungsgeschichte oder [Menschen mit internationaler Geschichte](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-internationaler-geschichte/).

1. [Glossar des Statistischen Bundesamtes (Destatis)](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Glossar/migrationshintergrund.html)
2. [Statistisches Bundesamt: *Hintergrundpapier für die Veröffentlichung von Ergebnissen zur Bevölkerung nach Einwanderungsgeschichte*, Wiesbaden: Statistisches Bundesamt](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Methoden/Erlauterungen/einwanderungsgeschichte-hintergrundpapier.html.)

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# *Roma Day / Weltromatag*

(8. April) ist ein internationaler Aktionstag, der ein Bewusstsein für die Belange der [**Sinti\*zze**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sinti-2/) und [**Rom\*nja**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/) schaffen sowie auf deren anhaltende Verfolgung und Diskriminierung aufmerksam machen will. Der Weltromatag erinnert darüber hinaus an die Anfänge der Bürgerrechtsbewegung, die am 8. April 1971 in London bei einem Treffen internationaler Vertreter\*innen der Roma-Minderheiten ihren Lauf nahm. Auf dem Kongress haben sich die Teilnehmer\*innen nicht nur für die Eigenbezeichnung [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/ "ist sowohl Selbstbezeichnung als auch allgemeiner Sammelbegriff für eine heterogene Gruppe von Menschen, die vor gut 1000 Jahren aus Indien und dem heutigen Pakistan nach Europa gekommen sind. Sie bilden die größte ethnische Minderheit in Europa. Expert*innen sprechen häufig von Roma-Gruppen oder Angehörigen der Roma-Minderheiten, da es zahlreiche verschiedene Untergruppen gibt, die sich in Sprachen, Religionen…") entschieden, sondern auch eine gemeinsame Flagge und Hymne als Symbole der Bewegung gewählt.

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# *Heimatschutz*

bezieht sich heute teils auf den Denkmalschutz (Schweiz) und ist ebenso ein militärischer Begriff. Er ist belastet, weil **[Neonazis](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/neonazi/)** ihn häufig nutzen (aus der neonazistischen Vereinigung „Thüringer Heimatschutz“ ist der NSU entstanden). Zudem wird Heimatschutz von **[Rechtsradikalen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/)** und **[Rechtsextremen ](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/)**auch als Argument für mehr Umweltschutz und daraus folgend gegen Einwanderung vorgebracht, um die „deutsche Natur“ zu erhalten.

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#  *Stamm* 

Im [**Kolonialismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kolonialismus/) orientierten Europäer\*innen sich oft an Begriffen, die in Zusammenhang mit der Antike und dem Frühmittelalter standen. In Anlehnung an germanische Völker wurden Gruppen auf dem afrikanischen und amerikanischen Kontinent einfach als „Stämme“ pauschalisiert. Die Diversität [**Afrikas**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/afrika/) und Amerikas blieb unsichtbar und dies wirkt bis heute nach. Sinnvoller ist es, die zahlreichen Selbstbezeichnungen zu benutzen, wie zum Beispiel für die Gruppe der Fulbe aus Westafrika oder die Kayapó aus dem Amazonasbecken.

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# *Überfremdung*

ist ein politisches Schlagwort, das von [Rechtsextremen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) und teils auch in der Politik verwendet wird. Es dient meist als Argument gegen die multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, z. B. in Debatten um den Bau von Moscheen. Dahinter steckt häufig eine [völkisch](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/voelkisch/)-nationalistische Vorstellung, in der als nicht deutsch empfundene Menschen und ihre Kultur eine Gefahr für die „deutsche Identität“, das „[Volk](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/volk/)“ oder die innere Sicherheit Deutschlands sind. Dass die Bundesrepublik bspw. wirtschaftlich von Einwanderung profitiert und sie sich demografisch positiv auswirkt, wird dabei ausgeblendet. „Überfremdung“ wurde bereits 1993 zum Unwort des Jahres gewählt.1

1. [Sprachkritische Aktion, Unwort des Jahres 1993](https://www.unwortdesjahres.net/unwort/das-unwort-%20seit-1991/1991-1999/)

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#  *Light-skinned* 

beschreibt eine [**Schwarze Person**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/) mit vergleichsweise hellem Hautton. Light-skinned Schwarze Menschen sind im Gegensatz zu [**dark-skinned**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dark-skinned/) Personen strukturell weniger stark benachteiligt. Sie profitieren von [**Colorism**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/colorism/), trotzdem erleben auch sie [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/).

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# *Dark-skinned*

beschreibt eine [**Schwarze Person**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/) mit dunklem Hautton. Der englische Begriff ist nicht gleichbedeutend mit der deutschen Übersetzung [**dunkelhäutig**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dunkelhaeutig/) (siehe dazu [**farbig**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/farbige/)). Dark-skinned Schwarze Menschen sind laut Studien1 häufiger betroffen von rassistischer Gewalt und strukturellem [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/) als [**light-skinned**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/light-skinned/) Personen.

1. [White, Karletta M. The salience of skin tone: Effects on the exercise of police enforcement authority. Ethnic and Racial Studies, 38.6, 2015, S. 993-1010](https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/01419870.2014.952752?casa_token=BTwOBqPfdDkAAAAA:7rTiBpILBWc5Gk6mHtYcfWiqxWsguzWbq6Rlx-78LmKwS137Pk0nWlrHbzfKMwy4J4_rpo54eg9qYQ) sowie [Gonzales-Barrera, Ana. Hispanics with darker skin are more likely to experience discrimination than those with lighter skin. Pew Research Center, 2019.](https://www.pewresearch.org/fact-tank/2019/07/02/hispanics-with-darker-skin-are-more-likely-to-experience-discrimination-than-those-with-lighter-skin/)

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# *Scharia*

ist keine Gesetzessammlung aus dem [Koran](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/koran/), sondern ein Regelwerk, das auf Interpretationen des Koran basiert. Neben radikalen Scharia-Forderungen gibt es auch verfassungskonforme, alternative Scharia-Konzepte, die [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) im Alltag als Richtlinie religiösen Lebens dienen können.

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# *Grenze des Sagbaren*

wird in der Berichterstattung oft im Kontext von gezielten sprachlichen Tabubrüchen durch [**Rechtsradikale**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/) und [**Rechtsextreme**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) erwähnt. Meist geht es um die Frage, ob sich eine Grenze dahin verschoben hat, dass menschenfeindliche und verhetzende Aussagen nun sagbar seien. Allein die Frage kommt einem Zugeständnis an diejenigen gleich, die versuchen, solche Aussagen in die Mitte des gesellschaftlichen und medialen Diskurses zu holen.

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#  *Mehrheitsgesellschaft* 

ist ein gängiger Begriff, der missverständlich ist. Eigentlich müsste es heißen: Mehrheitsbevölkerung, also die von gut 57–58 Millionen1 [Deutschen ohne Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-ohne-migrationshintergrund/). In einem faktischen Einwanderungsland funktionieren Bezeichnungen wie „die [deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) Gesellschaft“ oder „die Gesellschaft in Deutschland“ nicht als Synonym für [Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) ohne Einwanderungsbezug , sondern müssen die plurale deutsche Gesellschaft adressieren. Da es inzwischen nicht mehr nur um Mehrheitsverhältnisse, sondern viel mehr um Machtverhältnisse geht, spricht man heute auch von Dominanzgesellschaft.

1. [Statistisches Bundesamt: Mikrozensus – Bevölkerung nach Migrationshintergrund, Erstergebnisse 2025](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Publikationen/Downloads-Migration/statistischer-bericht-migrationshintergrund-erst-2010220257005.html), Wiesbaden 2026 (56,97 Mio. Menschen ohne Migrationshintergrund, 68,9 % der Bevölkerung)

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# *Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache*

(„ndH“) ist ein abstrakter Fachbegriff, der vor allem im Bildungsbereich für Schüler\*innen verwendet wird. Er ist der Versuch, bestimmte Förderbedürfnisse zu benennen, ohne Kinder einer Herkunftsgruppe zuzuordnen. Leider verbirgt sich dahinter ein defizitorientierter Blick: In der Schuleingangsuntersuchung wird allein der Frage nachgegangen, ob das Kind als erste Sprache Deutsch gelernt hat. Genauso geeignet und weniger abstrakt: Mehrsprachige Kinder oder Kinder mit internationaler Geschichte.

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#  *Muslim\*innen* 

sind Angehörige der islamischen Religionsgemeinschaft. Laut der aktuellsten Hochrechnung des BAMF-Forschungszentrums leben in Deutschland mittlerweile zwischen 6,6 und 7,0 Millionen muslimische Religionsangehörige.1 Das entspricht zwischen 8,0 und 8,5 Prozent der Gesamtbevölkerung von 82,7 Millionen (Stand 2025).

1. Anja Stichs (2026): [Zahl der Musliminnen und Muslime in Deutschland 2025 (Forschungsbericht 55)](https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Forschungsberichte/fb55-zahl-muslime-2025.pdf?__blob=publicationFile&v=6). Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
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#  *Trolle* 

ist eine Bezeichnung für Menschen, die strategisch im Netz [Hass](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/hass-im-netz) verbreiten. Im Gegensatz zu automatisierten, softwaregestützten Bots stehen hinter Trollen echte Menschen. Oft sind es nur wenige gut vernetzte Personen, die eine Vielzahl von Fake-Profilen bedienen und so, z. B. mit einem Shitstorm, den Eindruck erwecken, sie wären viel mehr Menschen, als sie wirklich sind. Durch die Dominanz und Überrepräsentation rechter Inhalte entsteht so ein verzerrtes Meinungsbild. Ein prominenter Fall für ein solches Trollnetzwerk ist “Reconquista Germania”1.

1. Julia Ebner, Jakob Guhl, Philipp Kreißel, Alexander Urban: Hass auf Knopfdruck. [Rechtsextreme Trollfabriken und das Ökosystem koordinierter Hasskampagnen im Netz](https://www.isdglobal.org/isd-publications/hass-auf-knopfdruck/). Institute for Strategic Dialogue, 2018, S. 16-18

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# *Romanes*

(Alternativbezeichnung: Roman, Romani) ist die Sprache der [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/ "ist sowohl Selbstbezeichnung als auch allgemeiner Sammelbegriff für eine heterogene Gruppe von Menschen, die vor gut 1000 Jahren aus Indien und dem heutigen Pakistan nach Europa gekommen sind. Sie bilden die größte ethnische Minderheit in Europa. Expert*innen sprechen häufig von Roma-Gruppen oder Angehörigen der Roma-Minderheiten, da es zahlreiche verschiedene Untergruppen gibt, die sich in Sprachen, Religionen…"). Im Laufe der Jahrhunderte haben sich in den jeweiligen Heimatländern unterschiedliche Romanes-Sprachen entwickelt. In Deutschland ist die Minderheitensprache Romanes neben Deutsch häufig die zweite Muttersprache der Angehörigen der Minderheit und ein wesentlicher Teil ihrer kulturellen Identität. Das Romanes ist mit der altindischen Hochsprache Sanskrit verwandt. Durch die Verfolgung im Nationalsozialismus, durch Zwangsassimilierung in anderen Ländern und die fortgesetzte Diskriminierung nach 1945 ist das Romanes heute in seinem Fortbestand gefährdet.

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# *Diversity Management*

Die aktive Gestaltung einer diversitätsorientierten Organisationsstruktur, v. a. im wirtschaftlichen Bereich. [Diversity](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/diversity/) Management versucht [Diversität ](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/diversity/)am Arbeitsplatz umzusetzen. Mittel dafür sind z. B. eine diversitätsorientierte Personalpolitik, Antidiskriminierungsmaßnahmen am Arbeitsplatz oder Auseinandersetzung mit verschiedenen Arbeitsweisen. Bisweilen wird Diversity Management allerdings als reines Modewort zu Marketingzwecken übernommen und eine Diversität behauptet, die nicht über [Tokenism](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/token/) hinausgeht.1

1. Vielfalt-Mediathek: [Diversity](https://www.vielfalt-mediathek.de/diversitaet)

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# *Intersektionalität*

bezeichnet die Verschränkung von unterschiedlichen Diskriminierungsformen. So erlebt eine [**Schwarze Frau**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarz/) beispielsweise andere Diskriminierungen als eine [**weiße Frau**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/), da sich [**Anti-Schwarzer Rassismus** ](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/anti-schwarzer-rassismus/)und misogyner Sexismus zu einem eigenen Phänomen verbinden. Der Begriff wurde von der Juristin und Schwarzen Feministin Kimberlé Crenshaw geprägt1. Synonym ist auch oft die Rede von [**Mehrfachdiskriminierung** ](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/mehrfachdiskriminierung/)oder mehrdimensionaler Diskriminierung. Bekannte Diskriminierungsformen sind: Verschiedene Formen von [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/), Sexismus, Homosexuellenfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Ableismus, Klassismus. Weniger bekannt sind: Ageismus, Saneismus, Lookismus.

1. Kimberlé Crenshaw: Ted Talk „[The urgency of intersectionality](https://www.ted.com/talks/kimberle_crenshaw_the_urgency_of_intersectionality?language=de)“, TEDWomen 2016

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#  *Rom\*nja* 

ist sowohl Selbstbezeichnung als auch allgemeiner Sammelbegriff für eine heterogene Gruppe von Menschen, die vor gut 1000 Jahren aus Indien und dem heutigen Pakistan nach Europa gekommen sind. 1 Sie bilden die größte ethnische Minderheit in Europa. Expert\*innen sprechen häufig von Roma-Gruppen oder Angehörigen der Roma-Minderheiten, da es zahlreiche verschiedene Untergruppen gibt, die sich in Sprachen, Religionen und Gewohnheiten voneinander unterscheiden, bspw. Kalderasch / Kalderaš / Kalderara, Kalé / Kale / Cale oder Lovara / Lowara. Im weiblichen Singular spricht man von Romni (Plural: Romnja), im männlichen von Rom (Plural: Roma).

1. [Bundeszentrale für politische Bildung; Ein unbekanntes Volk? Daten, Fakten und Zahlen: Zur Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma in Europa:](http://www.bpb.de/internationales/europa/sinti-und-roma-in-europa/179536/ein-unbekanntes-volk-daten-fakten-und-zahlen?p=0)

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# *Sinti\*zze*

ist die Bezeichnung für Nachfahren der Roma-Gruppen, die bereits im 14. und 15. Jh. in den deutschsprachigen Raum eingewandert sind. Sinti\*zze sind die in West- und Mitteleuropa beheimateten Angehörigen der Minderheit. Die Bezeichnung wird jedoch nur in Deutschland, Österreich und Teilen Norditaliens verwendet. Außerhalb des deutschen Sprachraums wird [Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/) als Name für die gesamte Minderheit genutzt. Der weibliche Singular ist Sintizza (Plural: Sintizze), der männliche Singular ist Sinto (Plural: Sinti). Eine Untergruppe der Sinti\*zze sind die Manouche, die vorwiegend in Frankreich leben.

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# *Biodeutsche*

wurde vor einigen Jahren von **[Menschen mit Einwanderungsgeschichte](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/)** als Gegenentwurf mit scherzhaft-provokantem Unterton in die Debatte gebracht und wird inzwischen aus Mangel an Alternativen mitunter ernsthaft verwendet. Viele so Bezeichnete lehnen den Begriff ab, weil in ihm die Vorstellung von Genetik mitschwingt. Die Deutung als Kürzel für Biografisch-Deutsche ist inzwischen verloren gegangen.

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#  *Blackfacing* 

ist eine rassistische und koloniale Bühnenpraxis, bei der meist **[weiße](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/)** Darsteller\*innen Karikaturen **[Schwarzer Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/)** spielen. Das Konzept geht zurück auf US-amerikanische „Minstrel Shows“ des 18. und 19. Jh. Dabei wurden Sprache, Tanz und Musik Schwarzer Menschen von Weißen mit angemaltem Gesicht und übertrieben dicken roten Lippen karikiert.1 In Deutschland gibt es erst seit wenigen Jahren eine öffentliche Debatte über Fälle von Blackfacing. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) empfiehlt, dass Sternsinger beim Dreikönigssingen keine schwarze Schminke mehr benutzen sollten.2 In der Faschings- und Karnevalszeit ist Blackfacing jedoch nach wie vor üblich. Asiatische Menschen sehen sich durch Yellowfacing ähnlicher Diskriminierung ausgesetzt.

1. L.I.S.A. Wissenschaftsportal (2020): [Blackfacing ist die „komische" Seite des Lynchens](https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/blackfacing). Gerda Henkel Stiftung.
2. [BDKJ. Aktion Dreikönigssingen, Segen bringen – Segen sein](https://www.bdkj.de/sternsingen)

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# *Gedenktag an Oury Jalloh*

Am 07. Januar 2005 starb der aus Sierra Leone [geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) Oury Jalloh in Polizeigewahrsam. Laut amtlicher Aussage soll er sich selbst angezündet haben, die Initiative „In Gedenken an Oury Jalloh“ zweifelt das allerdings aufgrund eigener Untersuchungen stark an und setzt sich dafür ein, dass Jallohs Tod als Mord aufgeklärt und anerkannt wird.1 Die Initiative hält jährlich zu seinem Todestag eine Gedenkdemonstration ab und kämpft gegen rassistische Polizeigewalt.2

1. [Webseite der Internationalen Unabhängigen Kommission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod des Oury Jalloh](https://www.ouryjallohcommission.com/arbeit)
2. [Webseite der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh](https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/)

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# *Ausländerkriminalität*

sollte nicht als eine Bezeichnung für alle Straftaten verwendet werden, die von [**Ausländer\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/auslaender/) begangen werden, sondern als Oberbegriff für Verstöße, die nur von Ausländer\*innen begangen werden können, wie z. B. Visavergehen oder Verstöße gegen Asylgesetze. Alle anderen Straftaten können konkret benannt werden – es ist bei Delikten, die Ausländer\*innen seltener begehen (z. B. Steuerflucht) auch nicht von „Deutschen-Kriminalität“ die Rede.

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# *Chassidismus*

ist eine religiösmystische Bewegung, innerhalb des [**orthodoxen Judentums**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/orthodoxes-judentum/), die besonders im 19. Jh. in Osteuropa verbreitet war. Bedeutend dabei sind [**kabbalistische**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kabbala/) Konzepte und spirituelle Erlebnisse. Heute gibt es nur noch einige hunderttausend chassidische **[Juden\*Jüdinnen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/)**, vor allem in Israel, Argentinien und den USA.

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# *Kartoffel-Rassismus*

ist ein Begriff, den die BILD-Zeitung 2021 nach einer Kontroverse um den Begriff „Süßkartoffel“ prägte1. Er impliziert, das Wort **[Kartoffel](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kartoffel/)** sei ein Ausdruck von **[Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/)** gegen [**weiße**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) [Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/ "Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher"), ähnlich wie **[Deutschenfeindlichkeit](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutschenfeindlichkeit/)**. Tatsächlich kann „[Kartoffel](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kartoffel/ "ist ein ironischer, umgangssprachlicher Begriff für ||Deutsche ohne Migrationshintergrund und ist aus der Annahme entstanden, in Deutschland würden besonders viele Kartoffeln verzehrt, was nur bedingt stimmt. Populär wurde „Kartoffel“ als Zuschreibung in der Jugendsprache und Popkultur seit den frühen 00er Jahren. Mittlerweile haben sich vor allem deutsche Rapper*innen den Begriff als ironische Selbstbezeichnung angeeignet. Kartoffel…")“ durchaus als Beleidigung verwendet und empfunden werden, dennoch ist der Begriff nicht rassistisch. Er hat keinen Bezug zu strukturell verankerter Benachteiligung und weist nicht auf eine historisch gewachsene, diskriminierend verwendete Eigenschaft hin. Weiße Menschen wurden zu keiner Zeit aufgrund der Tatsache unterdrückt, dass sie [weiß](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/ "Geht es um Zugehörigkeit, Teilhabe und ||Rassismus, ist immer öfter von Weißen die Rede. Häufig herrscht das Missverständnis, es ginge dabei um eine ||Hautfarbe. Tatsächlich meint weiß eine gesellschaftspolitische Norm und Machtposition und wird deshalb in wissenschaftlichen Text oft klein und kursiv geschrieben. Der Begriff wird als Gegensatz zu ||BIPoC und ||Schwarzen Menschen verwendet. Dabei…") sind.

1. Bild: [Bundeszentrale verhöhnt Deutsche als „Kartoffeln“](https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/rassismus-kampagne-bundeszentrale-verhoehnt-deutsche-als-kartoffeln-76617624.bild.html). 2021

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#  *Remigration* 

meint als populistische Parole die [**Ausweisung**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/ausweisung/) oder [**Abschiebung**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/abschiebung/) von [**Menschen mit Migrationshintergrund**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-migrationshintergrund-mh/) oder [**Geflüchteten**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) aus Deutschland. Die Forderung wird von [**Rechtsradikalen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/) und [**Rechtsextremen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) erhoben, als Mittel gegen die pluralistische [**Einwanderungsgesellschaft**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderungsgesellschaft/). Dahinter steht oftmals die Verschwörungstheorie, es sei ein geplanter „Bevölkerungsaustausch“ oder eine „Umvolkung“ im Gange, die umgekehrt werden müsste. Der Begriff hat 2024 neue Bekanntheit erlangt, nachdem durch eine Correctiv-Recherche an die Öffentlichkeit gelangt war, dass im November 2023 ein geheimes Treffen Rechtsextremer in Potsdam stattgefunden hat1. Bei diesem Treffen wurden Deportationspläne für migrantische Menschen und Andersdenkende besprochen und unter dem Schlagwort „Remigration“ geführt. Das Bekanntwerden des Treffens hat zu den größten Demonstrationen und Bürger\*innen-Protesten seit dem Mauerfall geführt. Der Begriff wurde von Medien oft unkritisch übernommen.

1. Correctiv (2024): [Neue Rechte. Geheimplan gegen Deutschland](https://correctiv.org/aktuelles/neue-rechte/2024/01/10/geheimplan-remigration-vertreibung-afd-rechtsextreme-november-treffen/).

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# *Ausländer\*in*

bezeichnet Einwohner\*innen ohne [deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) Staatsbürgerschaft. Als Synonym für [Einwander\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderer/) ist er dagegen falsch, da die meisten [Eingewanderten und ihre Nachkommen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/) keine Ausländer\*innen mehr sind, sondern [Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/). Grundsätzlich verortet „Ausländer\*innen“ Menschen im Ausland und klingt nicht nach jemandem, der\*die den Lebensmittelpunkt in Deutschland hat.

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# *Ethnopluralismus*

ist eine rassistische Theorie der [**Neuen Rechten**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/neue-rechte/), die davon ausgeht, es gäbe unveränderte kulturelle Identitäten verschiedener Völker und [**Kulturkreise**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kulturkreis/), die vor Fremden zu schützen seien, um eine „Reinhaltung“ der Kulturen zu erreichen. Ein solches Apartheids-System ist in einer globalisierten Welt nicht realistisch. Darüber hinaus wurde die Weiterentwicklung aller Kulturen der Welt vor allem durch Austausch befördert.

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# *Ehrenmord*

definieren Expert\*innen für das Bundeskriminalamt so: „Tötungsdelikte, die im Kontext patriarchalisch geprägter Familienverbände oder Gesellschaften vorrangig von Männern an Frauen verübt werden, um die aus Tätersicht verletzte Ehre der Familie oder des Mannes wiederherzustellen“1. Teils wird die Bezeichnung jedoch allgemein verwendet, zum Beispiel wenn ein türkeistämmiger Mann seine Frau umbringt. In vielen Fällen wird die gleiche Tat, begangen in einem [standarddeutschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/standard-deutsche/) Umfeld, Familientragödie oder Beziehungstat genannt. Auch diese Begriffe sind problematisch, weil sie suggerieren, die Gewalt geschehe aus (verletzter) Liebe. Die Weltgesundheitsorganiation (WHO) verwendet für solche Taten den BegriffFemizid2, der betont, dass diese Morde aus spezifisch misogynen Motiven begangen werden. Alternative: Frauenmord (siehe [Mord im Namen einer vermeintlichen Ehre](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/mord-im-namen-einer-vermeintlichen-ehre-_-mord-im-namen-eines-althergebrachten-begriffs-von-ehre/)).

1. WHO: [Understanding and addressing violence against women: femicide](https://www.who.int/publications/i/item/WHO-RHR-12.38). 2012

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# *Kulturmuslim\*innen*

beschreibt [**Muslim\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/), die den Islam zwar nicht praktizieren, sich aber einer [**islamischen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamisch/) Kultur zugehörig fühlen. Der Begriff taucht in der Berichterstattung meist als Selbstbezeichnung auf.

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# *Dschihad*

wird meist mit „Heiliger Krieg“ assoziiert, bedeutet zunächst „Anstrengung“, „Mühe“ und kann sich auch auf einen inneren Auftrag beziehen, z.B. beim Kampf gegen „das Böse“ im Herzen (großer Dschihad). Der kleine oder äußere Dschihad hingegen besteht in jeder Form der zulässigen Verteidigung von **[Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/).**

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# *Islamisch*

bezieht sich als Adjektiv nicht auf Menschen, sondern nur auf Objekte mit Islambezug und auf den Glauben selbst, z.B. islamische Theologie (nicht **[muslimische](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslimisch/ "Muslimisch")**), islamischer Feiertag, islamischer Verein oder islamische Länder.

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# *Neue Deutsche*

taucht immer häufiger auf und wird unterschiedlich verwendet: Manche gebrauchen den Begriff synonym für [Menschen mit Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-migrationshintergrund-mh/). Als Selbstbezeichnung von [Menschen aus eingewanderten Familien](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-aus-einwandererfamilien/) soll er den Anspruch auf Zugehörigkeit deutlich machen. Der Begriff kann aber auch für eine Haltung stehen statt für eine herkunftsbezogene Kategorisierung: Zu den Neuen Deutschen zählen dann alle Menschen (mit und ohne Migrationshintergrund), die positiv zur Pluralisierung der Gesellschaft stehen.

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#  *Latinx* 

(sprich: La-tí-nex) ist eine Selbstbezeichnung von Menschen lateinamerikanischer Herkunft. Der Begriff hat sich als inklusive und geschlechtergerechte Alternative für Latino / Latina im englischsprachigen Raum entwickelt.

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# *Ethnie*

wurde eingeführt als wissenschaftlicher Sammelbegriff für Gruppen, denen unter anderem eine gemeinsame Abstammung zugeschrieben wird. Häufig geht es um die Beschreibung von außereuropäischen Gruppen. Der Begriff fungiert umgangssprachlich als Ersatz für veraltete rassistische Begriffe wie [**Stamm**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/stamm/) oder [**Rasse**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rasse/), meint aber dasselbe Konzept. Korrekter ist es, konkret zu beschreiben, welche Gruppe gemeint ist, zum Beispiel die Hausa aus Westafrika. Je nach Kontext kann es auch um Communitys gehen oder beispielsweise die ghanaische Diaspora.

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#  *Migrant\*innen* 

werden vom Statistischen Bundesamt als Menschen definiert, die nicht auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik, sondern im Ausland geboren sind. Rund die Hälfte davon sind [Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/), die andere Hälfte hat eine ausländische Staatsangehörigkeit. Im Diskurs wird dieser Begriff häufig irrtümlich als Synonym für [Menschen mit Migrationshintergrund](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-migrationshintergrund-mh/) verwendet. [Rechtsradikale](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/) und [Rechtsextreme](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) nutzen den Begriff „Migranten“ anstatt von [Geflüchteten](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) zu sprechen. Damit soll suggeriert werden, dass Schutzsuchende nicht nach Deutschland fliehen, sondern aufgrund einer angeblich freien Entscheidung nach Deutschland kommen, also migrieren.

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# *Weiß gelesen*

(engl. White Passing) ist eine Person mit meistens sehr heller Haut ([**light-skinned**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/light-skinned/)) und/oder wenig gelockten Haaren, die [**Schwarze**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze/) Eltern oder Großeltern hat, und als [**weiß**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/), also ohne afrodiasporische Migrationsgeschichte wahrgenommen wird. In ähnlichen Fällen können auch [**People of Color**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bipoc/) als weiß gelesen werden. Historisch konnte es große Vorteile bringen, für [weiß](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/ "Geht es um Zugehörigkeit, Teilhabe und ||Rassismus, ist immer öfter von Weißen die Rede. Häufig herrscht das Missverständnis, es ginge dabei um eine ||Hautfarbe. Tatsächlich meint weiß eine gesellschaftspolitische Norm und Machtposition und wird deshalb in wissenschaftlichen Text oft klein und kursiv geschrieben. Der Begriff wird als Gegensatz zu ||BIPoC und ||Schwarzen Menschen verwendet. Dabei…") gehalten zu werden und auch heute noch sind damit Privilegien verbunden ([**weiße Privilegien**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-privilegien/)). Aber auch Weißgelesene können beispielsweise aufgrund ihrer Schwarzen Familie [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/) erleben. Teilweise bezeichnen sie sich deshalb ebenfalls als [Schwarz](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarz/ "ist eine Eigenbezeichnung, die viele afrodiasporische Menschen und Initiativen verwenden. Sie kommt aus dem englischsprachigen Rassismusdiskurs („Black“). Auch hier geht es nicht um ||Hautfarbe, sondern um den Gegensatz zu ||weiß (vgl. ||BIPoC). Als politische Selbstbezeichnung wird Schwarz groß geschrieben – auch von immer mehr Medien. Seit Juli 2020 hat bspw. die New York Times die…"), [**PoC**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bipoc/) oder nicht-weiß.

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# *Sabbat / Schabbat / Schabbes*

ist der siebte Wochentag, an dem, durch die [Thora](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/thoratoratorah/) vorgeschrieben, keine Arbeit verrichtet werden soll. Er beginnt am Freitagabend bei Sonnenuntergang und endet am Samstagabend nach Eintritt der Dunkelheit.

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# *Semit\*innen*

ist ein sprachwissenschaftlicher Begriff für alle, die eine semitische Sprache sprechen, wie hebräisch, aramäisch oder arabisch, und steht nicht für eine ethnische Gruppe. Ende des 19. Jh. benutzten Rassentheoretiker\*innen den Begriff „Semiten“ synonym und abwertend für [Juden\*Jüdinnen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/), woraus die Bezeichnung [Antisemitismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antisemitismus/) für deren Ideologie entstand. Ansonsten ist heute nur noch in der Sprachwissenschaft von Semit\*innen die Rede.

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# *Kopftuchträgerin*

wird oft synonym für praktizierende Musliminnen verwendet. Grundsätzlich ist die Reduzierung einer Person auf ein äußeres Merkmal problematisch, vor allem bei den mitunter abfällig gemeinten Begriffen „Kopftuchfrau“ oder „Kopftuchmädchen“. Diese Zuschreibungen sagen wenig über die vielfältigen Gründe, Weltanschauungen, Auslegungen und Glaubenspraktiken von Musliminnen aus.

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#  *Pogrom* 

(russisch: погром: Verwüstung; Vernichtung) benennt gewaltsame Ausschreitungen gegen religiöse, politische, ethnische Gruppen oder andere Minderheiten. Geprägt wurde der Begriff durch unzählige Massaker an Jüdinnen\*Juden im 19. und 20. Jh. im Russischen Imperium. In Deutschland wird er vor allem mit den Novemberpogromen 1938 in Verbindung gebracht, als die Nazis die organisierte Zerstörung von jüdischen Geschäften, Häusern, Synagogen und die Verfolgung von [**Juden\*Jüdinnen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/) anordneten.   
Während die vom NS-Regime gelenkten Medien von der „Judenaktion“ oder „Novemberaktion“ schrieben, bezeichnete der Volksmund die Novemberpogrome, die den Beginn der staatlich organisierten Judenverfolgung markierten, als „Reichskristallnacht“ – eine verharmlosende Anspielung auf die unzähligen Glasscherben zerstörter jüdischer Geschäfte und Synagogen, die nach den Pogromen auf den Straßen lagen.

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# *v.d.Z. / vor der Zeitrechnung / Zeitwende*

ist eine Formulierung, die der Jahreszählung mit Bezug auf die Geburt Jesu Christi dient, ohne den christlichen Bezug auszudrücken. Diese Bezeichnung ist nicht nur im Judentum gebräuchlich, sondern war zum Beispiel auch in der DDR üblich.

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# *Antiromaismus & Antisintiismus*

beschreibt Rassismus gegen Rom\*nja und Sinti\*zze , ohne das Schimpfwort **[Z\*\*\*](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/z/)** zu reproduzieren, und wird deshalb von einigen Betroffenen bevorzugt. Der Begriff ist allerdings in der Kritik, weil er aussagt, dass Menschen diskriminiert werden, weil sie **[Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/)** sind. Ursächlich dafür sind aber rassistische Einstellungen der [**Mehrheitsbevölkerung**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/mehrheitsgesellschaft-2/).

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# *Der Kölner Behrouz F.*

Bei der Nennung von Namen oder Alias-Namen in Berichten ist eine Verbindung mit dem Wohnort zu empfehlen. Auch eine Nennung des Wohnbezirks kann sinnvoll sein. Vor allem in ausführlichen Berichten ist es meist aufschlussreicher zu erfahren, ob Behrouz F. in einem Arbeiterkiez oder Nobelviertel wohnt. Verweise auf die (vermeintliche) Migrationsherkunft wie „der Iraner Behrouz F. aus Köln“ oder „der iranischstämmige Behrouz F.“ hingegen machen eher deutlich, dass Behrouz F. weder „echter“ Kölner noch **[Deutscher](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/)** ist oder sein kann.

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#  *Balkan* 

ist eine Bezeichnung für eine geographisch nicht eindeutig abgegrenzte Region im Südosten Europas, benannt nach dem Balkangebirge. Der Begriff wird oft synonym für Südosteuropa verwendet.  
Oft wird der Begriff im Zusammenhang mit [Rom\*nja](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2) gebracht, die in mehreren Ländern in Südosteuropa eine große ethnische Minderheit sind. In der Berichterstattung wird der Begriff zudem häufig im Kontext von Fluchtrouten und Asyl verwendet.

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# *Volk*

meint im politischen Sinn die gesamte Bevölkerung eines Landes. Heute wird der Begriff von [Rechtsradikalen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/) und [Rechtsextremen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) meistens darüber definiert, wer nicht dazu gehört – i.d.R. sind es [BIPoC](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bipoc/) (auch die [deutschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/)) , [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) und [Ausländer\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/auslaender/). Bundeskanzlerin Merkel drückte es 2016 dagegen sehr simpel aus, sie befand: „Alle sind das Volk.“1

1. [Merkel widerspricht rechten Gruppen – “Alle sind das Volk”](https://www.reuters.com/article/fl-chtlinge-deutschland-merkelww-idDEKCN12135M/)

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# *Einwander\*innen*

sind Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, um dauerhaft zu bleiben. In diesem Kontext ist jedoch oft fälschlich die Rede von **[Zuwander\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/zuwanderer/ "Zuwanderer")**, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Ähnlichem.

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# *Minderheitenrat*

setzt sich für die Förderung und den Schutz der vier [nationalen Minderheiten](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/nationale-minderheit/) in Deutschland ein und vertritt ihre Interessen gegenüber der Bundesregierung. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma gehört ihm an. Der Minderheitenrat soll den Informationsfluss zwischen den vier Minderheiten abstimmen und fördern, aber auch gemeinsame Stellungnahmen zu aktuellen Schwerpunkthemen verfassen.

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# *Gescheiterte Integration*

wird häufig als Ursache für Jugendkriminalität und andere Probleme genannt. Dabei wird oft unterstellt, dass zum Beispiel Verstöße gegen Gesetze und Normen begangen werden, weil die deutsche Gesellschaftsordnung abgelehnt und stattdessen einer vermeintlich archaischen Einwandererkultur mit eigenen Regeln gefolgt wird. Meist sind jedoch andere Ursachen zu finden, wie mangelnde Chancengleichheit oder Bildungsgerechtigkeit, soziale Benachteiligung etc.

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# *Der türkischstämmige Tatverdächtige*

(siehe auch: [türkischstämmig](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/tuerkischstaemmige-2/)) Grundsätzlich sollte die Herkunft von Straftäter\*innen oder Verdächtigen nur dann genannt werden, wenn ein Bezug zur Tat besteht und die Information zum Verständnis notwendig ist. Das wäre etwa der Fall, wenn z.B. ein kultureller oder religiöser Hintergrund bei der Entscheidung in einem Gerichtsverfahren berücksichtigt wird. Gibt es keinen sachlichen Bezug zum Tathergang, wird durch die explizite Nennung der ethnischen Herkunft von Straftäter\*innen oder Verdächtigen in der Nachricht ein vermeintlich ursächlicher Zusammenhang hergestellt. Zum Vergleich: Es ist auch nicht üblich, von deutschstämmigen Täter\*innen zu sprechen.

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# *Willkommenskultur*

wurde um 2010 zunächst als politisches Leitbild geprägt, vor allem im Kontext der Fachkräftegewinnung, um Deutschland als attraktives Einwanderungsland zu positionieren. In diesem Sinne entstanden z. B. in Hamburg und Stuttgart städtische „Welcome-Center" für [Einwander\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderer/). Seit 2015 wird der Begriff vor allem mit dem ehrenamtlichen Engagement für [Geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) verbunden und ist seitdem zur Standardvokabel in der Migrationsdebatte geworden.

Der Begriff war von Beginn an umstritten: In seiner frühen Verwendung adressierte er vor allem qualifizierte Arbeitskräfte und war damit von einer Ökonomisierung von Migration durchdrungen. Auch nach 2015 blieb er ambivalent: Er suggerierte gesellschaftliche Offenheit, während politische und rechtliche Ausschlussmechanismen fortbestanden.

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#  *Moslem\*in* 

ist eine etwas altmodisch klingende und daher seltener gebräuchliche Bezeichnung für [**Muslim\*innen.**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/ "Muslime")

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#  *Russlanddeutsche* 

sind Nachfahren deutscher Siedler\*innen im ehemaligen Russischen Reich beziehungsweise der Sowjetunion.1 Als [Aussiedler\*innen / Spätaussiedler\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/aussiedler-spaetaussiedler/) wanderten seit 1950 mehrere Millionen von ihnen nach Deutschland ein. Über das Bundesvertriebenengesetz erhalten sie als deutsche Volkszugehörige direkt die deutsche Staatsangehörigkeit.2

Dennoch machen viele von ihnen Erfahrungen mit [antislawischem Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antislawischer-rassismus/). Zusammen mit anderen Menschen mit eigener Wanderungserfahrung aus der ehemaligen Sowjetunion bilden sie eine der größten Gruppen von [Eingewanderten](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/) in Deutschland. Fremdbezeichnungen wie „Deutsch-Russen“ oder „Kasachischstämmige“ greifen zu kurz, verkennen die Geschichte der Russlanddeutschen und werden oft als diskriminierend empfunden. Noch im Etablierungsprozess ist die Selbstbezeichnung [Post-Ost](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/post-ost)für Menschen, die selbst oder deren Vorfahren aus Staaten kommen, die in Deutschland pauschal als sog. „Ostblock“ bezeichnet wurden und werden.

1. Panagiotidis, Jannis (2017): [Wer sind die Russlanddeutschen?](https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/252535/wer-sind-die-russlanddeutschen/) Kurzdossier, Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).
2. Bundesvertriebenengesetz (BVFG): Insbesondere \[§ 4 BVFG (Definition Spätaussiedler)\] und \[§ 15 BVFG (Ausstellung der Bescheinigung über die Spätaussiedlereigenschaft)\].

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# *Neubürger\*in*

klingt nach soeben eingewanderten Menschen. Als Synonym für Eingebürgerte ist der Begriff eher verwirrend, da er keine Verwurzelung in Deutschland vermuten lässt.

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# *Internationaler Holocaust-Gedenktag*

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager in Auschwitz-Birkenau befreit. Es war das größte Vernichtungslager des NS-Regimes. Seit 1996 ist dieser Tag in Deutschland Gedenktag, 2005 wurde er von den Vereinten Nationen als Internationaler Gedenktag an die [Opfer](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/opfer/ "Opfer Opfer Opfer") des Nationalsozialismus erklärt.

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# *Clan*

gehört zu den Begriffen, die ebenso wie die Schlagworte „Großfamilie“ oder „Sippe“ auch ohne einen Hinweis auf die Herkunft implizieren, dass es in einem Bericht um **[Eingewanderte und ihre Nachkommen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/)** oder **[Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/)** geht. Weniger kulturalistisch und konkreter ist der Begriff kriminelle Bande, wenn es sich tatsächlich um eine solche handelt.

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# *Misrachim*

abgeleitet vom hebräischen Wort für Osten „Misrach“ ist Mirachim ein Begriff für [Juden\*Jüdinnen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/juden) sowie deren Nachfahren, die unter anderem aus Nordafrika, der arabischen Halbinsel, kurdischen Gebieten, Indien, oder dem Kaukasus stammen. Die meisten von ihnen waren nach der Gründung des Staates Israel nach Israel emigriert, um der Verfolgung in ihren Herkunftsländern zu entgehen. Ihre Integration in die aschkenasisch dominierte Gesellschaft Israels ging mit Diskriminierungserfahrungen einher. Dazu gehörte unter anderem die Nicht-Anerkennung von Wissen und Abschlüssen, die ökonomische Benachteiligung sowie das systematische Ansiedeln in der Peripherie. Der Begriff Misrachim kommt aus der misrachisch-aktivistischen Szene. Viele Nachfahren aus misrachischen Familien identifizieren sich heute stärker mit dem Herkunftsland ihrer Großeltern, weniger mit dem Begriff „Misrachim“.

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# *Integration*

bezeichnet im wissenschaftlichen Kontext gesellschaftliche Teilhabeprozesse, etwa den Zugang zu Arbeit oder Bildung. Institutionell ist Integration fest verankert über Integrationsgesetze und -beauftragte. Im öffentlichen und politischen Diskurs ist der Begriff eng mit Migration verknüpft, während Inklusion auf Menschen mit Behinderung und Gleichstellung auf Frauen und LGBTQIA+ bezogen wird. Im öffentlichen Migrationsdiskurs haben sich Formulierungen etabliert wie „[**gescheiterte Integration**](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/gescheiterte-integration/)", „[**Integrationsverweiger\*in**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/integrationsverweigerer/)*" oder* „Integrationsunfähigkeit",die gesellschaftliche Strukturprobleme individualisieren und als Bringschuld der [**Einwander\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderer/) rahmen.   
Alternativen: Teilhabe, Chancengleichheit, Inklusion.

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# *Tokenism*

Tokenism beschreibt die Praxis, eine\*n Vertreter\*in einer diskriminierten Gruppe zu benutzen, um nach außen **[Vielfalt](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/diversity/)** vorzutäuschen oder diskriminierende Haltungen zu legitimieren. Muss also zum Beispiel auf der Firmenwebsite die einzige [**Schwarze**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarz/) Mitarbeiterin ganz vorn aufs Teamfoto oder werden Schwarze Schauspieler\*innen in Filmen ausschließlich auf Nebenrollen reduziert, fungieren sie als Tokens. In ähnlichen Zusammenhängen ist Deutschland manchmal von „Quotenmigranten“, „-Schwarzen“ oder „-frauen“ die Rede.

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#  *Postkolonialismus* 

(engl. Postcolonial Studies) ist eine Forschungsrichtung, die davon ausgeht, dass die Geschichte des [**Kolonialismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kolonialismus/) mit den historischen Unabhängigkeitserklärungen nicht vorbei ist. Untersucht werden die Folgen von bis heute fortbestehenden kolonialen Denk- und Handlungsmustern. Ebenso stellt Postkolonialismus die Frage nach Reparationen, beispielsweise in Debatten um die Rückgabe kolonialer Raubgüter in deutschen Museen.

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# *Banden*

wird in der Kriminalitätsberichterstattung häufig als Schlagwort verwendet, um mit dem Zusatz „aus Südosteuropa“ einen Hinweis auf **[Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/)** zu implizieren. Der Begriff sollte aber nur verwendet werden, wenn er juristisch angebracht ist. So definiert der Bundesgerichtshof eine Bande als „Zusammenschluss von mindestens drei Personen, die sich mit dem Willen verbunden haben, künftig für eine gewisse Dauer mehrere selbständige, im Einzelnen noch ungewisse Diebes- oder Raubtaten zu begehen“.

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# *Pop-Dschihadismus*

bezeichnet eine radikale Jugendsubkultur des [Dschihadismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dschihadismus-dschihadist/) in [Einwanderungsländern](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderungsgesellschaft/) wie Deutschland. Charakteristisch sind moderne Elemente der Popkultur, die für eine eher weltliche und politische Propaganda genutzt werden, im Unterschied zu den stärker theologisch fundierten Argumentationsmustern, etwa im politischen [Salafismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/salafismus-salafisten/). Instrumente dieser Propaganda sind neue Medien, Filmclips im Stil von Musikvideos oder T-Shirts mit entsprechenden Insignien. Meist männliche Vorbilder vermitteln orientierungslosen Jugendlichen einen neuen Lebenssinn, in dem Gruppenzugehörigkeit, ähnlich wie bei [Neonazi](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/neonazi/)-Kameradschaften, wichtig ist.1 Religiöse Inhalte dienen im Pop-Dschihadismus nur als Begründungsmuster, vor allem haben das Paradies-Versprechen und ein vermeintlich sündenloses Leben große Bedeutung. Anhänger\*innen des Pop-Dschihadismus sind Jugendliche aller Schichten und Nationalitäten. Sie werden teils schnell militant und zu Kämpfer\*innen des [IS](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamischer-staat-is/).

1. Stefan Braun: „[Videoclips aus dem Krieg](https://www.sueddeutsche.de/politik/islamismus-videoclips-aus-dem-krieg-1.2202691)“. Interview mit Claudia Dantschke, Süddeutsche, 2014

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# *Deutsche Rom\*nja*

sind diejenigen **[Rom\*nja](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/)**, die nach Aufhebung der Leibeigenschaft in Ost- und Südosteuropa ab Mitte des 19. Jahrhunderts nach Deutschland eingewandert sind. Weitere Roma-Gruppen sind in den 1960er Jahren als **[Gastarbeiter\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gastarbeiter/)** und in den 1990er Jahren, nach dem Zerfall Jugoslawiens, als **[Flüchtlinge](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge/)** nach Deutschland gekommen.

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#  *Parallelgesellschaft* 

ist ein Schlagwort, das Anfang der 2000er Jahre in der Debatte um [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) in Deutschland populär wurde. Der Begriff ist inhaltlich diffus und wird verbunden mit vermeintlich [gescheiterter Integration](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gescheiterte-integration/). Er zeichnet ein Bild homogener Minderheiten, die sich räumlich, sozial und kulturell von der [Mehrheitsbevölkerung](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/mehrheitsgesellschaft-2/) abschotten.1 Ihnen wird „Integrationsunwilligkeit“ unterstellt, ohne zu berücksichtigen, dass für [Integration](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/integration/) die gesamte Gesellschaft verantwortlich ist. Zudem ist für einen hohen Anteil von [Einwander\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/einwanderer/) in manchen Stadtteilen oft eher der Wohnungsmarkt ursächlich als ein Hang zu innerethnischen Nachbarschaften.

1. [„Zuwanderung wird als Bedrohung empfunden“: Interview mit Klaus J. Bade mit Spiegel Online vom 24.11.2004](https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/leitkultur-debatte-zuwanderung-wird-als-bedrohung-empfunden-a-329285.html)

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# *Extremismus*

bezeichnet laut Polizei und Verfassungsschutz extreme politische Haltungen, mit dem Ziel, sie gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung durchzusetzen. Extremist\*innen handeln verfassungsfeindlich, oft auch gewaltsam. Der Begriff ist umstritten, weil er undifferenziert ist und voraussetzt, dass es nur einen extremen linken und rechten Rand gibt. [**Ideologien der Ungleichwertigkeit**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/ideologien-der-ungleichwertigkeit/) und die Ablehnung der Demokratie finden sich jedoch auch in der Mitte der Gesellschaft. Umgangssprachlich wird Extremismus oft irrtümlich mit [**Radikalismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/radikalismus/) gleichgesetzt.

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# *Koran/Qur’an*

(arab. Lesung, Rezitation) ist die Heilige Schrift des Islams. Er ist in Reimprosa abgefasst und enthält gemäß dem Glauben von [**Muslim\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/) die wörtliche Offenbarung Gottes, die an den Propheten Mohammed, durch den Engel Gabriel herabgesandt wurde. Der Koran ist die wichtigste Quelle für islamische Theologie und islamisches Recht, sowie Ethik und Glaubenspraxis. Dennoch umfasst er nicht alle Belange und Fragestellungen von [Muslim\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslime/ "Muslim Muslim Muslim Muslim Muslimin Muslimin Muslimin Muslima Muslima"). Eine weitere bedeutende Quelle ist die Sunna (überlieferte Norm) des Propheten, in der mündlich überlieferte Aussprüche und Taten Mohammeds in den [**Hadith / pl. Ahadith**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/hadith/) festgehalten wurden.

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#  *Afrika* 

ist nach Asien der zweitgrößte Kontinent der Erde und entspricht mit einer Fläche von 30,3 Mio. km² rund 22 % der gesamten Landfläche der Erde. Dort leben über 1,46 Mrd. Menschen in 54 Staaten mit tausenden Sprachen und Kulturen.1 Trotzdem wird der Erdteil oft einem Land gleichgesetzt („Rita kommt aus Deutschland, Kofi aus Afrika."). Korrekter ist es, die gemeinten Länder (z. B. Ghana, Sudan, Algerien) oder Regionen (z. B. Nordafrika, Westafrika, südliches Afrika) zu nennen.

1. Bundeszentrale für politische Bildung (2026): [Bevölkerung nach Regionen](https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/globalisierung/52702/bevoelkerung-nach-regionen/).

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# *Tschador*

bedeutet auf Persisch „Zelt“ und ist ein den ganzen Körper bedeckender Umhang. Er wird vor allem von Frauen im Iran getragen.

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# *Muslimisch*

wird als als Adjektiv in Bezug auf Menschen verwendet z.B. muslimische Frau, muslimischer Schüler oder muslimische Bevölkerung, nicht aber muslimische Religion, sondern [islamische](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamisch/). Richtig ist auch islamische Länder, nicht muslimische.

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# *Islamfeindlichkeit*

bezeichnet eine generell ablehnende Haltung gegenüber dem Islam und seinen Glaubensrichtungen, sowie gegenüber Menschen [**muslimischen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/muslimisch/) Glaubens und ihren religiösen Praktiken. Im Gegensatz zu [**Islamophobie**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/islamophobie/) benennt Islamfeindlichkeit eine aktive Ablehnung, keine diffuse Angst (Phobie, griechisch: Angst). Synonym kann auch der Begriff [**antimuslimischer Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antimuslimischer-rassismus/) verwendet werden, weil er verdeutlicht, dass es dabei weniger um Religionsfragen geht, sondern vielmehr um Ausgrenzung.

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# *Farbig / Farbige*

ist eine koloniale Fremdbezeichnung, die Schwarze Menschen und People of Color als Abweichung von der [**weißen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/) „Norm“ betrachtet und eine vermeintliche [**Hautfarbe**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/hautfarbe/) beschreibt. Als rassistische Bezeichnung wird sie von vielen deshalb ebenso abgelehnt, wie der Begriff [**Dunkelhäutige**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/dunkelhaeutig/). Zudem meint „Farbige“ im Deutschen nicht das Gleiche, wie mit den englischen Selbstbezeichnungen [**Black, Indigenous and People of Color (BIPoC)**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/bipoc/) ausgesagt wird, und ist deshalb nicht synonym verwendbar.

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# *Passdeutsche*

stammt aus dem Vokabular von [Rechtsextremen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) und wurde zum Beispiel in Texten der NPD verwendet: Dort gibt es [Deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) und „Passdeutsche“ (also nicht richtige Deutsche). Letztere sollen damit als „undeutsch“ abgewertet werden.

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# *Opfer*

ist in der Kriminaliätsberichterstattung gängig als Bezeichnung für Betroffene von Gewalt oder Diskriminierung. Mit dem Begriff werden allerdings Eigenschaften wie Hilflosigkeit oder Versagen assoziiert. Eine mögliche Alternative ist: Betroffene.

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# *Kulturkreis*

stammt aus der Völkerkunde (19. Jh.) und war eine rassistische Vorstellung homogener [Ethnien](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/ethnie/), die in sich abgeschlossen in bestimmten Regionen leben (siehe auch [Ethnopluralismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/ethnopluralismus/)). Diese Lehre ist längst widerlegt. In einer globalisierten Welt kann von geschlossenen Kulturkreisen nicht ausgegangen werden. Anstatt bspw. von einem unbestimmten „islamischen Kulturkreis“ zu sprechen, bietet es sich an, präziser zu formulieren und stattdessen z. B. Muslim\*innen arabischer Länder zu benennen.1

1. [Erläuterung von Prof. Eric Anton Heuser, verkürzte Fassung des Gastbeitrags „Hasswort: Kulturkreis“, 11.11.16](https://uebermedien.de/9357/hasswort-kulturkreis-eric-anton-heuser/ "Erläuterung von Prof. Eric Anton Heuser: „Hasswort: Kulturkreis“")

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#  *Internationaler Tag gegen Rassismus* 

Der Internationale Tag gegen Rassismus gilt dem Kampf gegen [**Rassismus**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/)und der Solidarität mit den Opfern von [Rassismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus/ "ist, wenn strukturell benachteiligte Gruppen oder einzelne Menschen aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher körperlicher oder kultureller Merkmale (z. B. ||Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Religion) pauschal abgewertet und ausgegrenzt werden. Beim klassischen Rassismus wird eine Ungleichheit und Ungleichwertigkeit wegen vermeintlicher biologischer Unterschiede behauptet. Beim Kulturrassismus wird die Ungleichheit und Ungleichwertigkeit mit angeblichen Unterschieden zwischen den „Kulturen“ zu begründen…"). Er findet am 21. März statt und wird von den Internationalen Wochen gegen Rassismus begleitet, während derer viele Organisationen und Initiativen Informationsveranstaltungen, Workshops, Aktionen und Demonstrationen anbieten. Das Datum geht auf den 21. März 1960 zurück, an dem bei einer Demonstration gegen die Apartheidsgesetze in Südafrika 69 Menschen durch rassistische Polizeigewalt starben.

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# *Schwarze Diaspora*

(altgriech. „Zerstreuen“). Diaspora benennt ursprünglich [vertriebene](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/vertriebene/ "sind ||deutsche Staatsangehörige oder sog. deutsche „Volkszugehörige“ (jur. Bezeichnung, Bundesvertriebenengesetz) und ihre Nachkommen, die ihren Wohnsitz im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg verloren haben. Auch ||Aussiedler*innen gelten gesetzlich als Vertriebene. Beide Gruppen haben, ebenso wie ||Spätaussiedler*innen, einen rechtlichen Anspruch darauf, aus Ländern des ehemaligen Ostblocks in Deutschland aufgenommen zu werden. In der Bundesrepublik bekommen sie in…") jüdische Gruppen. Abgeleitet davon steht Schwarze Diaspora für [**Schwarze Menschen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/), die nicht in den Herkunftsregionen ihrer Vorfahren leben. Außerdem gibt es nationale Diaspora-Gruppen, zum Beispiel bezeichnen sich Menschen mit ghanaischer Migrationsbiografie in Deutschland als ghanaische Diaspora. Der Begriff wird von vielen Gruppen Ausgewanderter oder von Glaubensgemeinschaften verwendet; so gibt es die polnische Diaspora, die alevitische Diaspora etc.

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#  *Vertriebene* 

sind [deutsche Staatsangehörige](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche-staatsangehoerigkeit-2/) oder sog. [deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/) „Volkszugehörige" (Rechtsbegriff nach dem Bundesvertriebenengesetz, BVFG) und ihre Nachkommen, die im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg ihren Wohnsitz verloren haben. Etwa 12,3 Millionen Deutsche aus den Gebieten, die jetzt zu Polen, der Tschechoslowakei, der Sowjetunion, Ungarn und Rumänien gehörten, kamen in die Bundesrepublik Deutschland und die DDR.1

Gesetzlich als Vertriebene gelten auch Angehörige deutschsprachiger Minderheiten, die ab 1950 als [Aussiedlerinnen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/aussiedler-spaetaussiedler)bzw. ab dem 1. Januar 1993 als [Spätaussiedlerinnen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/aussiedler-spaetaussiedler) aus dem ehemaligen sowjetischen Einflussbereich nach Deutschland einwanderten. Sie können über ein förmliches Aufnahmeverfahren beim Bundesverwaltungsamt einreisen.2 Spätaussiedler\*innen erhalten mit ihrer Anerkennung automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit.3  

In der DDR galten aus politischen Gründen andere Bezeichnungen: zunächst „Umsiedlerinnen“, ab 1950 „Neubürger\*innen“.4

1. Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid (2026): *Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de*, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
2. Bundesvertriebenengesetz (BVFG), § 26 u. § 27
3. Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG), § 7; Bundesvertriebenengesetz (BVFG), § 15
4. Schwartz, Michael (2004): *Vertriebene und „Umsiedlerpolitik“. Integrationskonflikte in den deutschen Nachkriegs-Gesellschaften und die Assimilationsstrategien in der SBZ/DDR 1945–1961*, München: Oldenbourg.

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# *Mischehe*

beruht als Begriff auf der Rassentheorie und wurde vor allem im Zuge der „Rassenhygiene“ zur Zeit des Nationalsozialismus verwendet. Gute Alternativen sind binationale oder ggf. interreligiöse Ehe.

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# *Blackfishing*

ist, wenn nicht-Schwarze Menschen sich optisch verändern, um als **[Schwarze](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/)** wahrgenommen zu werden. Manche Frauen schminken sich etwa dunkle Haut, überzeichnen Lippen und Nase oder tragen ihre Haare wie Schwarze Menschen. Blackfishing ist eine Zusammensetzung aus dem Begriff „catfishing“, der beschreibt, dass eine Person auf Social Media eine andere Identität vortäuscht, und **[Blackfacing](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/blackfacing/)**.

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# *Jahrestag des Terroranschlags in Halle*

Bei einem [antisemitischen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antisemitismus/) Anschlag am 09. Oktober 2019 versuchte ein [Rechtsextremist](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/), in eine Synagoge in Halle zu gelangen und [Juden\*Jüdinnen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/) zu töten. Es war der höchste jüdische Feiertag Jom Kippur. Die Sicherheitstür der Synagoge verhinderte sein Eindringen und er erschoss daraufhin willkürlich eine Passantin und einen Besucher eines Imbisses1. Am 09. Oktober wird seitdem jährlich an diesen Anschlag erinnert.

1. Netzwerk für Demokratie und Courage Sachsen-Anhalt e. V. & Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e. V.: [Halle, 9. Oktober 2019. Der Anschlag, Ereignisse, Folgen, Hintergründe. Handreichung für die Bildungsarbeit](https://www.vielfalt-mediathek.de/material/antisemitismus/anschlag-in-halle). 2021

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# *Asylantenschwemme, Asylantenflut oder Asylantenstrom*

sind Metaphern, die vor allem in den 1980er und 1990er Jahren verbreitet waren. Sie suggerieren, dass es notwendig sei, die Aufnahme von [Geflüchteten](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) zu verhindern – diese werden deshalb Naturkatastrophen gleichgesetzt. Wie die Parole „Das Boot ist voll“ werden die oben genannten Begriffe als populistische Floskeln und emotional aufgeladene Angstmacherei kritisiert. Inzwischen werden oft die Varianten [Flüchtlingsstrom](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlingsstrom-zustrom-fluechtlingswelle/) oder „Flüchtlingswelle“ gebraucht, die dieselben Assoziationen wecken. Ein neutrales Schlagwort wäre z. B. Fluchtmigration.

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# *Bleibeperspektive*

Der Begriff soll die Kategorisierung von **[Asylsuchenden](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylsuchende/)** in solche mit guter/günstiger Bleibeperspektive und jene mit schlechter/geringer Bleibeperspektive zulassen. Letztere sind Menschen aus Ländern mit einer relativ hohen Anzahl von Asylsuchenden bei zugleich niedriger **[Schutzquote](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schutzquote/)**. **[Geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/)** mit guter Bleibeperspektive erhalten einen schnelleren Zugang zu Sprach- und Integrationskursen. Die Einteilung in „gute“ und „schlechte“ Schutzsuchende läuft einem Grundgedanken des **[Asylrechts](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/)**, der individuellen Prüfung der Fluchtgründe, zuwider.

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# *Freiwillige Ausreise / Rückkehr*

ist ein beschönigender Begriff für die Ausreise bzw. Rückkehr, die [Asylsuchenden](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylsuchende/) nahe gelegt wird, deren Asylantrag abgelehnt wurde. Lehnen sie ab, muss nach spätestens 30 Tagen die [Abschiebung](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/abschiebung/) erfolgen.

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# *Abschiebung*

bezeichnet die unter Zwang erfolgende Ausreise von [Ausländer\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/auslaender/) aus Deutschland. In vielen Fällen findet sie unter Anwendung von polizeilicher Gewalt sowie in Begleitung von Polizeibeamt\*innen statt. Behörden verwenden dafür den Begriff „Rückführung“, der von Hilfsorganisationen für [Geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) als euphemistisch kritisiert wird.

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# *Ausweisung*

ist ein Verwaltungsakt und betrifft **[Geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/)**, deren Antrag auf **[Asyl](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/)** rechtskräftig abgelehnt wurde oder **[Ausländer\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/auslaender/)**, die Straftaten begangen haben oder die als Gefahr für die Sicherheit in Deutschland eingestuft werden. Menschen, die nach Erhalt des Ausweisungsbescheids nicht freiwillig gehen, droht die **[Abschiebung](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/abschiebung/)**.

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# *Asylbetrüger\*in*

Während „Scheinasylant“ und „Asylschmarotzer“ heutzutage vor allem Begrifflichkeiten der [rechtsextremen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/) Szene sind, findet sich die Bezeichnung „Asylbetrüger“ teilweise auch in journalistischen Medien. So wurden bspw. [Geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) bezeichnet, die sich angeblich als Syrer\*innen ausgeben würden, um ihre Chance auf [Asyl](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/) zu erhöhen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière behauptete im Oktober 2015, 30 Prozent aller [Flüchtlinge](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge/), die sich als Syrer\*innen ausgeben würden, seien gar keine.1 Für diese Zahl fehlte allerdings jeglicher Beleg.

1. Robert Bongen, Stefan Buchen:[ “Falsche Syrer”: Wie der Innenminister Gerüchte schürt](https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2015/Falsche-Syrer-Wie-der-Innenminister-Geruechte-schuert,demaziere108.html)

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#  *Asylkritiker\*in / Asylgegner\*in* 

wären im eigentlichen Wortsinn eher Kritiker\*innen der Asylgesetzgebung, wie z.B. der [**Residenzpflicht**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/residenzpflicht/) für [**Geflüchtete**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/). Tatsächlich sind „Asylkritiker\*in“ oder „-gegner\*in“ oft Euphemismen für diejenigen, die sich [**rechtsextrem**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/), [**rechtsradikal**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/)oder rassistisch gegen Geflüchtete äußern. Die Begriffe werden häufig als Selbstbezeichnungen von [**Rechtsextremen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/), [**Rechtsradikalen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/) oder [**Rechtspopulist\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtspopulist/) benutzt. Da das Recht auf [**Asyl**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/) im Grundgesetz niedergeschrieben ist, kann dessen vollkommene Ablehnung als verfassungsfeindlich eingestuft werden.

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#  *Asylbewerber\*innen* 

sind juristisch gesehen Personen, die einen Antrag auf Anerkennung als politisch Verfolgte gestellt haben, deren Verfahren beim Bundesamt für Migration und [**Flüchtlinge**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge/) aber noch nicht abgeschlossen sind. Bis zum Antrag gilt man für die Behörden als „Asylbegehrender“ oder [**Asylsuchende\*r**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylsuchende/). Allerdings ist der Begriff „Asylbewerber“ irreführend, weil ein Grundrecht auf [**Asyl**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/) besteht; Menschen bewerben sich nicht um Grundrechte, sie haben sie bereits. Alternative Begriffe: [**Geflüchtete**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) oder Schutzsuchende.

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# *De-facto-Flüchtlinge*

haben entweder keinen Antrag auf [**Asyl**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/) gestellt oder ihr Asylantrag wurde abgelehnt. Die Bezeichnung de-facto-[**Flüchtling**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge/) ist kein Rechtsbegriff, taucht aber hin und wieder auf, meistens für Personen, denen aus humanitären Gründen die Rückkehr in ihr Heimatland nicht zumutbar ist (z.B. wegen drohender Todesstrafe oder Folter im Herkunftsland).

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# *Duldung*

betrifft Menschen ohne einen Aufenthaltstitel, von deren [**Abschiebung**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/abschiebung/) jedoch vorübergehend abgesehen wird, weil ihnen eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben droht oder eine [Abschiebung](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/abschiebung/ "bezeichnet die unter Zwang erfolgende Ausreise von ||Ausländer*innen aus Deutschland. In vielen Fällen findet sie unter Anwendung von polizeilicher Gewalt sowie in Begleitung von Polizeibeamt*innen statt. Behörden verwenden dafür den Begriff „Rückführung“, der von Hilfsorganisationen für ||Geflüchtete als euphemistisch kritisiert wird. Weiterführende Begriffe: ||Abschiebungsverbot, ||Asylbewerber, ||Ausweisung, ||Dublin-Verfahren, ||Flüchtlinge") nicht möglich ist (zum Beispiel, weil in dem Herkunftsland Krieg herrscht oder sie keine Papiere haben). Durch die Duldung wird der Aufenthalt zwar nicht rechtmäßig, aber es entfällt die Strafbarkeit wegen „illegalen Aufenthalts“.

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# *Flüchtlinge*

sind laut [**Genfer Flüchtlingskonvention**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/genfer-fluechtlingskonvention-gfk/) von 1951 Personen, die aus begründeter Furcht vor der Verfolgung ihrer Person wegen ihrer „[**Rasse**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rasse/)“, Religion, Nationalität, ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder ihrer politischen Überzeugung Schutz in einem anderen Land suchen. In amtlichen Statistiken gelten die Bezeichnungen Flüchtlinge und Asylberechtigte nur für Menschen, die schon Schutzstatus besitzen: Asylberechtigte werden nach dem Asylrecht im Grundgesetz anerkannt, Flüchtlingen wird [**Flüchtlingsschutz**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlingsschutz/) nach der Genfer Konvention gewährt. Sprachlich ist der Begriff „Flüchtling“ umstritten. So sind Worte mit dem Ableitungssuffix „-ling“ im Deutschen verkleinernd und teils negativ konnotiert (bspw. Eindringling, Schönling, Schädling etc.). Dazu kommt, dass der Begriff kein Geschlecht hat und die Menschen außerdem auf einen kleinen Teil ihrer Biografie, also nur auf ihre Flucht, reduziert werden. Alternative Begriffe: [**Geflüchtete**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/), Schutzsuchende oder ggf. [**Geschützte Personen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/geschuetzte-personen/).

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#  *Sichere Herkunftsländer* 

sind Länder, bei denen aufgrund der allgemeinen politischen Verhältnisse angenommen wird, „dass dort weder politische Verfolgung noch unmenschliche oder erniedrigende Bestrafung oder Behandlung stattfindet" (Art. 16a GG). Bislang stufte jeder EU-Staat sichere Herkunftsländer eigenständig ein; seit dem 12. Juni 2026 gibt es zusätzlich eine erste EU-weite Liste, die u. a. Marokko, Tunesien, Indien und Kosovo umfasst.1 Asylgesuche aus als sicher eingestuften Ländern werden schneller bearbeitet und in der Regel abgelehnt. [Asylsuchende](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylsuchende/) haben nur eine Woche Zeit für Widerspruch und können innerhalb von vier Wochen abgeschoben werden.

1. Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Brüssel (2026): [Asyl: Sichere Herkunftsstaaten und sichere Drittstaaten final beschlossen](https://europa.rlp.de/service/presse/detail/asyl-sichere-herkunftsstaaten-und-sichere-drittstaaten-final-beschlossen).

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#  *Dritte Welt* 

ist ein veralteter Begriff für Länder und Regionen, die aus einer europäischen Sicht als unterentwickelt gelten. Zur Zweiten Welt gehörten demnach sogenannte Schwellenländer, die Erste Welt sind hochentwickelte Industrieländer. Diese Hierarchie wird kritisiert, auch weil sie verschleiert, welche Länder verantwortlich für diese Ungleichheit sind. Geeigneter sind die Begriffe Globaler Süden und Globaler Norden. Sie sind nicht geografisch zu verstehen (auch Australien liegt im Süden), sondern beschreiben eine benachteiligte oder privilegierte Position in einer globalisierten Welt.

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#  *Sichere Drittstaaten* 

sind Staaten, in denen [Asylsuchenden](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylsuchende/) nach den verfassungsrechtlichen Vorgaben Schutz nach der [Genfer Flüchtlingskonvention](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/genfer-fluechtlingskonvention-gfk/) zugestanden wird – bislang die EU-Staaten, Norwegen und die Schweiz. Wer über einen sicheren Drittstaat einreist, kann sich laut § 26a Asylgesetz nicht auf das Grundrecht auf [Asyl](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/) berufen und wird an der Grenze zurückgewiesen. Mit der EU-Asylreform (GEAS) wurde das Konzept zum 12. Juni 2026 ausgeweitet: Eine persönliche Verbindung zum Drittstaat ist nicht mehr zwingend nötig, Staaten können auch einzeln oder national als sicher eingestuft werden.1

1. Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Brüssel (2026): [Asyl: Sichere Herkunftsstaaten und sichere Drittstaaten final beschlossen](https://europa.rlp.de/service/presse/detail/asyl-sichere-herkunftsstaaten-und-sichere-drittstaaten-final-beschlossen).

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#  *Obergrenze* 

ist eine politisches Schlagwort. Es suggeriert, das Recht auf [**Asyl**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/) in Deutschland könne auf eine bestimmte Anzahl von Personen beschränkt werden. Anfang 2018 einigte sich die Regierungskoalition auf die Formulierung: künftig könne eine „Spanne von jährlich 180.000 bis 220.000“ nicht überstiegen werden. Der Begriff Obergrenze wurde dabei vermieden, weil eine solche Begrenzung rechtlich nicht zulässig ist. Das Recht auf Asyl ist ein Grundrecht und hat Verfassungsrang.

1. CDU, CSU, SPD (2018): [Ein neuer Aufbruch für Europa. Eine neue Dynamik für Deutschland. Ein neuer Zusammenhalt für unser Land. Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD](https://www.bundestag.de/resource/blob/194886/696f36f795961df200fb27fb6803d83e/koalitionsvertrag-data.pdf).

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#  *Maghreb-Staaten* 

(arabisch: Westen, wörtlich: Ort, wo die Sonne untergeht) ist die zusammenfassende Bezeichnung für die drei nordafrikanischen Staaten Tunesien, Algerien und Marokko. Teilweise werden auch Libyen und Mauretanien dazugezählt. Der Bundestag stimmte 2016 und erneut 2019 dafür, Tunesien, Algerien und Marokko als [**sicheren Herkunftsländer**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sichere-herkunftslaender/) einzustufen; beide Versuche scheiterten am Bundesrat1, sodass die drei Staaten nach deutschem Recht bislang nicht offiziell als sicher gelten. Auf EU-Ebene hat sich die Lage inzwischen geändert: Im Zuge der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) wurde erstmals eine EU-weite Liste sicherer Herkunftsstaaten beschlossen, die Marokko und Tunesien – nicht aber Algerien – umfasst und seit dem 12. Juni 2026 gilt2. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Einstufung, weil in allen drei Ländern weiterhin Verfolgung und Diskriminierung insbesondere von Regierungskritiker\*innen, Frauen und LGBTQIA+ dokumentiert sind3.

1. Legal Tribune Online (2016): [Maghreb-Staaten keine sicheren Herkunftsländer](https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/maghreb-staaten-keine-sicheren-herkunftslaender-gesetz-bundesrat).
2. Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Brüssel (2026): [Asyl: Sichere Herkunftsstaaten und sichere Drittstaaten final beschlossen](https://europa.rlp.de/service/presse/detail/asyl-sichere-herkunftsstaaten-und-sichere-drittstaaten-final-beschlossen).
3. PRO ASYL (2016): [Keine sicheren Herkunftsländer! Warum die Bundesrat-Entscheidung zu Maghreb-Staaten richtig ist](https://www.proasyl.de/news/keine-sicheren-herkunftslaender-warum-die-bundesrat-entscheidung-zu-maghreb-staaten-richtig-ist/).

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# *Abschiebungsverbot*

Wird kein [Asyl](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/) und keine Eigenschaft als [Flüchtling](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge/) zuerkannt, kann für [Asylsuchende](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylsuchende/) ein sogenanntes zielstaatsbezogenes Abschiebungsverbot erteilt werden, wenn Gefahr für Leib, Leben und Freiheit nach einer [Abschiebung](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/abschiebung/) besteht. So [geschützte Personen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/geschuetzte-personen/) erhalten den nationalen [subsidiären Schutz](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/subsidiaerer-schutz/), mit einer Aufenthaltserlaubnis in der Regel für ein Jahr, haben aber weniger Rechte als anerkannte Flüchtlinge sowie subsidiär Schutzberechtigte nach europäischem Recht.

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# *Menschenschmuggel*

Viele Schutzsuchende sind auf Menschenschmuggler\*innen angewiesen, wenn sie nach Europa gelangen wollen (andere Bezeichnungen sind [**Schlepper\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schlepper-und-schleuser/) oder **[Schleuser\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schlepper-und-schleuser/)**). In der Debatte wird Menschenschmuggel oft fälschlicherweise mit Menschenhandel gleichgesetzt. Menschenhandel ist jedoch eine andere Straftat. Menschenhändler\*innen verdienen nicht in erster Linie am Transport der Betroffenen, sondern an der anschließenden Ausbeutung.

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# *Schutzquote*

bezeichnet den Anteil aller Asylanerkennungen, Gewährungen von [Flüchtlingsschutz](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlingsschutz/) und Feststellungen eines [Abschiebungsverbotes](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/abschiebungsverbot/) innerhalb eines Zeitraums, bezogen auf die Gesamtzahl dieser Entscheidungen im betreffenden Zeitraum. Außerdem gibt es den Fachbegriff Gesamtschutzquote. Damit wird der prozentuale Anteil solcher Entscheidungen über Personen aus einem bestimmten Herkunftsland in einem festgelegten Zeitraum beschriebene. In den Medien ist oft nur von einer „Schutzquote“ die Rede. Dieser Begriff ist aber unscharf, weil er sich sowohl auf die Gesamtschutzquote, als auch auf die Asylanerkennungsquote beziehen kann.

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# *Sekundärmigration*

beschreibt die Bewegung von [Geflüchteten](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) von einem Mitgliedsstaat der EU zu einem anderen. Im Europäischen Parlament wird der Terminus „Secondary Migration / Movement“ benutzt, im Deutschen ist Binnenmigration verständlicher. Der Gegenbegriff von Sekundärmigration ist Primärmigration, also eine Fluchtmigration in Länder an der europäischen Außengrenze.

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# *Flüchtlingskrise*

ist ein häufig benutztes Schlagwort in der Asyldebatte. Es sagt aus, dass es eine Krise wegen **[geflüchteten Menschen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/)** gebe und weist die Verantwortung den Schutzsuchenden zu, anstatt die Ursachen für Probleme z.B. im Versagen deutscher Politik oder Strukturen zu suchen. Entsprechend kann stattdessen auch von einer Krise der Asylpolitik oder neutraler von Fluchtmigration oder Fluchtbewegung die Rede sein.

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# *Bleiberecht*

bezeichnet die Aufenthaltserlaubnis für **[Ausländer\*innen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/auslaender/),** die sich schon länger ohne Aufenthaltstitel in Deutschland aufhalten, weil sie zum Beispiel als abgelehnte **[Asylsuchende](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylsuchende/)** geduldet wurden. In Deutschland wird der Begriff auch als politische Forderung und synonym zum international gebräuchlicheren Begriff Legalisierung verwendet. Voraussetzungen für die sog. gesetzliche Bleiberechts- und Altfallregelung sind unter anderem objektive Abschiebehindernisse, ein mehrjähriger Aufenthalt in Deutschland, eine Arbeitsstelle sowie Integrationsnachweise.

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#  *Asylmissbrauch* 

ist ein politisches Schlagwort, das seit den 1980er Jahren vor allem dann verwendet wird, wenn es um eine Einschränkung des Asylrechts geht, ähnlich wie die Begriffe „Asyltourismus“ oder „[Sozialtourismus](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/sozialtourismus/)“. Gleichzeitig handelt es sich um einen Kampfbegriff von [**Rechtsradikalen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/) oder [**Rechtsextremen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus/), die das Recht auf [**Asyl**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/) an sich infrage stellen wollen. Bereits 2001 wird im Zuwanderungsbericht des Bundesinnenministeriums gefordert, den Begriff nur im Zusammenhang mit Einzelfällen zu verwenden.1 Ein Recht einzufordern bzw. zu beantragen, ist kein Missbrauch, selbst wenn das Begehren erfolglos bleibt. Missbräuchlich ist erst der Betrugsversuch.

1. Unabhängige Kommission „Zuwanderung" (2001): [Zuwanderung gestalten – Integration fördern. Bericht der Unabhängigen Kommission „Zuwanderung"](http://www.fluechtlingsrat.org/download/berkommzusfas.pdf), Zusammenfassung. Bundesministerium des Innern.

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#  *Illegale Migrant\*innen* 

wurde eine Zeit lang (in der männlichen Form) von der Bundesregierung oder in EU-Rechtsakten für Menschen verwendet, die ohne Genehmigung einreisen oder sich ohne gültige Papiere in einem Land aufhalten. Gängiger ist es, von illegaler oder irregulärer Migration zu sprechen; eine bekannte Parole von Menschenrechtsorganisationen lautet „Kein Mensch ist illegal“, d.h. nur Handlungen können ungesetzlich sein.

Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hat deshalb bereits 2013 beschlossen, den Terminus nicht mehr zu verwenden.1 In Frankreich ist die Selbstbezeichnung Sans Papiers üblich, papierlose Migrant\*innen.

Weitere Alternativen: illegalisierte Migrant\*innen, irreguläre Migrant\*innen oder undokumentierte Migration.

1. Carroll, Kathleen (2013): [AP changes style on 'illegal immigrant'](https://www.poynter.org/reporting-editing/2013/ap-changes-style-on-illegal-immigrant/). Poynter.

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# *Schlepper\*innen / Schleuser\*innen*

Fluchthelfer\*innen werden in der Berichterstattung oft mit Schlepper\*innen oder Schleuser\*innen gleichgesetzt, obwohl die Begriffe unterschiedliche Bedeutungen haben: Fluchthelfer\*in ist die wertfreie Bezeichnung für jemanden, der\*die anderen zur Flucht verhilft. Geht es allerdings nicht um Hilfe, sondern vor allem um Profit, sind Schlepper\*in oder Schleuser\*in die angemessenen Bezeichnungen, da sie laut Duden jemanden beschreiben, der\*die andere „gegen Bezahlung illegal von einem Land in ein anderes bringt“. Der juristisch korrekte Begriff dafür lautet [Menschenschmuggel](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschenschmuggel/).

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#  *Subsidiärer Schutz* 

kann von [Geflüchteten](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) nach der Europäischen Menschenrechtskonvention in Anspruch genommen werden, wenn ihr Asylantrag vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abgelehnt wurde. Sie werden als subsidiär Schutzberechtigte anerkannt, wenn sie den Behörden stichhaltige Gründe dafür vorbringen können, dass ihnen im Herkunftsland ein ernsthafter Schaden droht. Dann wird ein einjähriger Schutz gewährt, mit Möglichkeit zur Verlängerung auf drei Jahre.

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# *Geflüchtete*

wird als Alternativbegriff für [**Flüchtlinge**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge/) verwendet, weil damit die als kleinmachend und teils abwertend empfundene Endung „-ling“ umgangen wird und die Menschen als aktive Subjekte beschrieben werden. Da es sich um keinen juristischen Begriff handelt, ist er bei der Berichterstattung in vielen Fällen einsetzbar: geflüchtete Menschen können auch jene sein, die keinen offiziellen Flüchtlingsstatus haben. Allerdings richtet sich genau dagegen auch eine Kritik am Begriff: Flüchtling ist ein durch die **[Genfer Flüchtlingskonvention](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/genfer-fluechtlingskonvention-gfk/)** juristisch geschützter Begriff. Weitere Alternativen: Schutzsuchende, [**Exilierte**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/exilierte/), [**Asylsuchende**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylsuchende/) (ggf. [**Geschützte Personen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/geschuetzte-personen/)).

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# *Flüchtlingsschutz*

wird nach der [**Genfer Flüchtlingskonvention**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/genfer-fluechtlingskonvention-gfk/) gewährt. Darüber hinaus gibt es [**subsidiären Schutz**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/subsidiaerer-schutz/) und [**Abschiebungsverbote**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/abschiebungsverbot/) für [Geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/ "Geflüchteter Geflüchteter Geflüchteter Geflüchteter Geflüchteter Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge Flüchtlinge"). Einen Rechtsanspruch auf [**Asyl**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/) in Deutschland haben nur politisch Verfolgte, so wäre z. B. ein Bürgerkrieg allein kein Asylgrund, aber ein Grund für subsidiären Schutz.

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# *Flüchtlingsstrom, -zustrom, -welle*

sind Metaphern, mit denen die Einreise von [**Geflüchteten**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) beschrieben wird. Sie vermitteln das Bild eines Naturphänomens, das sich seinen Weg nach Deutschland bahnt oder das Land überschwemmt. Der Begriff suggeriert, dass die Politik machtlos einer Naturgewalt ausgesetzt ist und weist damit den Schutzsuchenden selbst die Verantwortung für asylpolitische oder strukturelle Probleme bei ihrer Aufnahme in Deutschland zu. Journalistisch angemessener ist es, konkrete Zahlen zu nennen oder neutral von Fluchtmigration zu sprechen.

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# *Heimatlose Flüchtlinge*

auf Englisch [**Displaced persons (DPs)**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/displaced-persons-dps/) genannt, sind Menschen und ihre Nachkommen, die während des Zweiten Weltkriegs verschleppt wurden, nach 1945 aber nicht mehr in ihre Heimatländer zurückkehren konnten, zum Beispiel aufgrund veränderter Landesgrenzen. Die meisten von ihnen sind ehemalige Zwangsarbeiter\*innen aus Ost- und Südosteuropa, die während des Zweiten Weltkriegs in deutschen Industriebetrieben arbeiten mussten.

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#  *Dublin-Verfahren* 

regelte, welcher europäische Staat für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist: in der Regel der Staat, in den Schutzsuchende nachweislich zuerst eingereist sind. Grundlage war ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen den EU-Mitgliedsstaaten, Norwegen, Island, Liechtenstein und der Schweiz ([Dublin](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/dublin-verfahren)-Staaten). Seit dem 12. Juni 2026 ist die Dublin-Verordnung im Zuge der EU-Asylreform (GEAS) durch die Asyl- und Migrationsmanagement-Verordnung (AMMR) abgelöst, die einen neuen Solidaritätsmechanismus zwischen den Mitgliedstaaten einführt.1 Nur [**unbegleitete Minderjährige**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/unbegleitete-minderjaehrige-fluechtlinge/) haben weiterhin das Recht, zu ihrer Familie zu gehen oder dort aufgenommen zu werden, wo sie sich aufhalten. Kritik gab es, weil vor allem ärmere süd- und osteuropäische Staaten für die Asylverfahren verantwortlich gemacht wurden.

1. Mediendienst Integration (2026): [Das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS)](https://mediendienst-integration.de/news/das-neue-gemeinsame-europaeische-asylsystem-geas/).

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# *Geschützte Personen*

bezeichnet alle Menschen, die unter [Asylschutz](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl-und-fluechtlingsschutz/), [Flüchtlingsschutz](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlingsschutz/), [Subsidiärem Schutz](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/subsidiaerer-schutz/) und [Abschiebungsverbot](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/abschiebungsverbot/) stehen.

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# *Asylsuchende*

wird in der Öffentlichkeit oft synonym zum Begriff [**Flüchtlinge**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge/) gebraucht. Im Sprachgebrauch des UNHCR ist ein\*e Asylsuchende\*r aber eine Person, die einen Antrag auf Anerkennung als politisch Verfolgte\*r gestellt hat, den Status als [**Flüchtling**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge/) oder Asylberechtigte\*r aber noch nicht erhalten hat.

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# *Exilierte*

kann als alternative Bezeichnung für **[Flüchtlinge](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge/)** oder Schutzsuchende benutzt werden. Der Begriff Exilierte betont, dass geflüchtete Menschen sich dazu gezwungen sehen, ihre Heimat aufgrund von lebensbedrohlichen oder menschenunwürdigen Verhältnissen zu verlassen, auch wenn sie nicht von staatlicher Seite des Landes verwiesen werden.

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# *Residenzpflicht*

bezeichnet die Verpflichtung von [**Asylsuchenden**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylsuchende/) und Geduldeten, ihren Wohnsitz in der Stadt, dem Landkreis oder dem Bundesland zu nehmen, in dem sich die für sie zuständige Ausländerbehörde befindet. Wollen sie diesen Bereich verlassen, müssen sie zuvor schriftlich um Erlaubnis bitten. Diese Restriktion mit dem positiv konnotierten Verb „residieren“ zu umschreiben, ist beschönigend. Zudem steht eine solche Pflicht in Widerspruch zum Grundsatz der Freizügigkeit gemäß Artikel 26 der **[Genfer Flüchtlingskonvention](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/genfer-fluechtlingskonvention-gfk/)**. Anfang 2015 wurde die Residenzpflicht (§ 56 Asylgesetz) gelockert: Seitdem dürfen sich Schutzsuchende in der Regel, nach Ablauf von drei Monaten, frei im Bundesgebiet bewegen. [**Asylbewerber\*innen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylbewerber/) und Geduldete, deren Lebensunterhalt nicht gesichert ist, wird der Wohnsitz weiter durch eine Auflage (Wohnsitzauflage) eingeschränkt. Im Integrationsgesetz wurde Mitte 2016 zudem der § 12a AufenthG eingeführt, der unter bestimmten Bedingungen eine Wohnsitzauflage für anerkannte **[Flüchtlinge](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge/)** festlegt.

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# *Asylant\*in*

ist negativ konnotiert. Der Begriff wird (eher in der männlichen Form) häufig dann verwendet, wenn [Geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) als Bedrohung oder Belastung betrachtet werden und nicht als Schutzsuchende. Weitere Alternativen: [Asylsuchende](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylsuchende/), exilierte Menschen, je nach Status auch Asylberechtigte, [geschützte Personen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/geschuetzte-personen/) uvm.

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#  *Sozialtourismus* 

ist ein abwertendes Wort für [Migration](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/migranten/) und [Asylsuche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylsuchende/). Der Begriff suggeriert, [Geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) machten lediglich eine Reise, um in Deutschland von Sozialleistungen zu profitieren. Er ist verharmlosend und verzerrt die Realität. Der Begriff ist bereits 2013 zum Unwort des Jahres1 erklärt worden und war 2022 wegen des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz erneut in den Medien, als dieser ukrainischen Kriegsgeflüchteten fälschlicherweise vorwarf, Sozialtourismus zu betreiben2.

1. [Unwort des Jahres 2010-2019](https://www.unwortdesjahres.net/unwort/das-unwort-seit-1991/2010-2019/)
2. Markus Balser: [“Ich bedaure die Verwendung des Wortes Sozialtourismus”](https://www.sueddeutsche.de/politik/friedrich-merz-ukraine-sozialtourismus-1.5664595). Süddeutsche, 2022

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#  *Familiennachzug* 

ist ein feststehender Begriff im Asylverfahren. Er besagt, dass anerkannte [**Flüchtlinge**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge/) ([**Geschützte Personen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/geschuetzte-personen/)) ihre Ehepartner\*innen und Kinder nach Deutschland holen können und diese dann ebenfalls ein Aufenthaltsrecht bekommen. Voraussetzungen dafür sind z. B. ausreichender Wohnraum und die Möglichkeit, den Lebensunterhalt für die Familie sichern zu können. Nachziehende Ehepartner\*innen müssen in der Regel einfache Deutschkenntnisse nachweisen. Mit dem sog. Asylpaket II, das Anfang 2016 in Kraft trat, wurde der Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte bereits stark eingeschränkt. Seit dem 24. Juli 2025 ist der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten vollständig ausgesetzt; die Regelung gilt zunächst bis mindestens 23. Juli 2027.1

1. Deutscher Bundestag (2025): [Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten wird ausgesetzt](https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw26-de-familiennachzug-1084812). Deutscher Bundestag.

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#  *Königsteiner Schlüssel* 

ist ein Verteilungsschlüssel, der die Aufteilung von Flüchtlingen in die Bundesländer regelt. Mit ihm wird jährlich neu festgelegt, wie viele Schutzsuchende ein Bundesland aufnimmt. Die Verteilung richtet sich nach den Steuereinnahmen (2/3 Anteil bei der Bewertung) und der Bevölkerungszahl (1/3 Anteil bei der Bewertung).

ist ein Verteilungsschlüssel, der die Aufteilung von Flüchtlingen auf die Bundesländer regelt, nach Steuereinnahmen (2/3) und Bevölkerungszahl (1/3). Nicht zu verwechseln mit dem neuen EU-Solidaritätsmechanismus, der seit der GEAS-Reform (12. Juni 2026) die Verteilung zwischen den EU-Mitgliedstaaten regelt.1

1. Mediendienst Integration (2026): [Das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS)](https://mediendienst-integration.de/news/das-neue-gemeinsame-europaeische-asylsystem-geas/).

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#  *Armuts- oder Wirtschaftsflüchtlinge* 

sind abwertende Bezeichnungen, die aussagen sollen, dass [**Asylsuchende**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asylsuchende/) vor allem aus wirtschaftlicher Not fliehen und damit das Grundrecht auf [**Asyl**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/) ausnutzen würden. Besonders oft werden Menschen aus den [**Maghreb-Staaten**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/maghreb-staaten/) sowie [**Rom\*nja**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/roma-2/) als vermeintliche Armutsflüchtlinge bezeichnet, die jedoch oft fliehen, weil sie starker Diskriminierung ausgesetzt sind. Wenn Menschen tatsächlich aus wirtschaftlichen Gründen einreisen, kann auch von Arbeitseinwanderung gesprochen werden.

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# *Prinzip der Nicht-Zurückweisung*

bezeichnet nach internationalem Recht das Prinzip, nach dem [Geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) nicht in einen unsicheren Staat ausgewiesen werden dürfen.

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# *Asyl und Flüchtlingsschutz*

sind keine Synonyme, sondern unterschiedliche rechtliche Schutzformen. Einen Anspruch auf [**Asyl**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl/) haben nur politisch verfolgte [**Geflüchtete**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) in Deutschland, gemäß Art. 16a im Grundgesetz. Der [**Flüchtlingsschutz**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlingsschutz/) dagegen wird nach der [**Genfer Flüchtlingskonvention**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/genfer-fluechtlingskonvention-gfk/) gewährt. Außerdem gibt es auch [**Abschiebungsverbote**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/abschiebungsverbot/) auf Grundlage der Antifolterkonvention der Vereinten Nationen, der Europäischen Menschenrechtskonvention und anderer internationaler Abkommen.

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#  *AnkER-Zentrum* 

abgekürzt für **An**kunft, **E**ntscheidung und **R**ückführung. [**Geflüchtete**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) müssen in diesen Lagern wohnen, bis ihr [**Asylverfahren**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/asyl-und-fluechtlingsschutz/) abgeschlossen ist, und werden danach verteilt oder [**abgeschoben**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/abschiebung/). Kritisiert wird, dass Verfahren oft Monate dauern, Bewohner\*innen sich in dieser Zeit nicht frei bewegen können und keine unabhängige Rechtsberatung gewährleistet ist. Seit der EU-Asylreform (GEAS) vom 12. Juni 2026 kommt für Menschen aus Ländern mit niedriger Anerkennungsquote zusätzlich ein verpflichtendes EU-Grenzverfahren zum Einsatz.1

1. BAMF – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (2026): [Was wird sich mit der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) ändern?](https://www.bamf.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/260612-geas-reform.html)

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# *Kontingentflüchtlinge*

sind [Geflüchtete](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/gefluechtete/) aus Krisenregionen, die im Rahmen nationaler oder internationaler Hilfsaktionen staatlich aufgenommen werden. Kontingentflüchtlinge durchlaufen nicht das Asylverfahren und erhalten vorübergehend Schutz in Deutschland. Als Kontingentflüchtlinge wurden zum Beispiel auch jüdische Emigrant\*innen aus der ehemaligen UdSSR bezeichnet. Oft wird heutzutage von [Flüchtlingen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtlinge/) gesprochen, die in festgelegter Anzahl aus humanitären Gründen aufgenommen werden (das galt z.B. für Menschen aus Syrien).

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#  *Genfer Flüchtlingskonvention (GFK)* 

ist die wichtigste völkerrechtliche Vereinbarung darüber, wer als [**Flüchtling**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/fluechtling/) anerkannt wird und damit internationalen Schutz genießt. Das „Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge", wie die GFK eigentlich heißt, wurde 1951 verabschiedet. Mittlerweile sind 149 Staaten der GFK und/oder dem Zusatzprotokoll von 1967 beigetreten1, darunter auch Deutschland. Im deutschen Aufenthaltsrecht ist festgelegt, dass nicht abgeschoben werden darf, wer die Flüchtlingsdefinition der GFK erfüllt.

1. UNHCR Deutschland (2026): [Die Genfer Flüchtlingskonvention](https://www.unhcr.org/de/ueber-uns/unser-mandat/die-genfer-fluechtlingskonvention).

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#  *Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge* 

(umF) Bezeichnung für Schutzsuchende, die noch nicht volljährig sind und ohne sorgeberechtigte Begleitung aus ihrem Heimatland fliehen. Weltweit waren Ende 2025 laut UNHCR rund 117,8 Millionen Menschen auf der Flucht – nach 123 Millionen Ende 2024 der erste Rückgang seit 2016. Kinder machen 39 Prozent aller Flüchtlinge unter UNHCR-Mandat aus.1 Europäisches Recht schreibt vor, dass unbegleitete minderjährige Flüchtlinge besonders geschützt werden, wozu etwa der gesetzlich garantierte sofortige Zugang zu Schule und Ausbildung gehört. In der Praxis wird allerdings Kindern in Erstaufnahmeeinrichtungen der Schulbesuch teils monatelang verwehrt. Seit Ende 2015 werden allein geflüchtete Kinder und Jugendliche – wie Erwachsene – über eine Quotenregelung bundesweit verteilt. Grundlage dafür ist das „Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher", in dem bspw. die umstrittenen medizinischen Verfahren zur Alterseinschätzung weiterhin als Möglichkeit zur Schätzung des Alters vorgesehen sind.

1. UNHCR (2026): [Global Trends: Forced Displacement in 2025](https://www.unhcr.org/sites/default/files/2026-06/global-trends-report-2025.pdf).

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#  *N-Wort* 

ist ein [**kolonial**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kolonialismus/)-rassistischer Begriff für [**Schwarze Menschen**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/). Im Sprachgebrauch findet er sich noch als N.-Kuss, vor allem aber als Alltagsbeleidigung. In (Kinder-)Literatur kommt er beispielsweise als N-Sklave oder N-König vor, wie in (älteren) Auflagen von Astrid Lindgrens Büchern. Die Abkürzung N-Wort dient dazu, den rassistischen Begriff nicht zu reproduzieren. Der Begriff sollte nicht ausgesprochen oder ausgeschrieben werden, da er nie neutral gemeint war, sondern in Rassentheorien sowie der Versklavung Schwarzer Menschen verwurzelt ist und Schwarze entwürdigt. Auch in Zitaten sollte darauf verzichtet werden oder eine Triggerwarnung vorangestellt werden: „[Wir](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/wir/ "kann missverständlich wirken, wenn beispielsweise von „wir Deutschen“ die Rede ist, aber nur ||Deutsche ohne Migrationshintergrund gemeint sind. Als Alternative kann ||Mehrheitsbevölkerung passender sein – allerdings nicht überall, in Frankfurt am Main z. B. sind ||Menschen mit Migrationshintergrund bereits in der Mehrheit. Weiterführende Begriffe: ||Aufnahmegesellschaft, || Bundesrepublikaner*in, ||Deutsche ohne Migrationshintergrund, ||Deutsche Staatsangehörigkeit, ||Deutsche, || Mehrheitsgesellschaft, ||Othering") zeigen ein Archiv-Stück, in dem rassistische Begriffe vorkommen. Sie können verletzend oder retraumatisierend sein“. Das N-Wort nicht auszuformulieren zeigt, dass die Bedürfnisse Betroffener im Publikum ernst genommen werden.

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#  *Maafa* 

ist Kiswahili und bedeutet „Katastrophe, große Tragödie, schreckliches Ereignis“. Maafa bezeichnet die jahrhundertelange Ausbeutung, Unterdrückung und Versklavung der [**Schwarzen Bevölkerung**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/schwarze-menschen-schwarzer/) auf dem afrikanischen Kontinent durch [**weiße**](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/weisse-deutsche/)Menschen sowie die Widerstandsfähigkeit Schwarzer Menschen. Als Begriff einer afrikanischen Sprache ist Maafa eine selbstbestimmtere Alternative zum Begriff “Afrikanischer [Holocaust](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/holocaust/)”.1

1. Spitzer, Ryan Michael (2002): [The African Holocaust: Should Europe Pay Reparations to Africa for Colonialism and Slavery?](https://scholarship.law.vanderbilt.edu/vjtl/vol35/iss4/6/). Vanderbilt Journal of Transnational Law, Vol. 35, S. 1319.

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# *Bürgerlich (konservativ)*

wird zum Teil als beschönigende Beschreibung illiberaler Haltungen verwendet. Bürgerlicher Konservativismus in Deutschland ist freiheitlich-demokratisch geprägt und nicht **[radikal](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsradikal/)** – anders als viele politische Positionen rechter Kreise, die sich selbst als bürgerlich bezeichnen.

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# *Mauscheln*

Mauschel war vom 17. Jahrhundert an der antijüdische Spottname für eine\*n [Juden\*Jüdin ](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/juden/)(abgeleitet vom Namen Moische = Moses). Mauscheln bedeutete zuerst abfällig die undeutliche Art, wie ein\*e Mauschel\*in spricht – gemeint war die jiddische Sprache. Aus der [antisemitischen ](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/antisemitismus/)Ideologie heraus entwickelte sich als zweite Bedeutung für Mauscheln das Betrügen, das angeblich unsaubere Geschäft “nach Judenart„ nannte man dann Mauschelei. Die Begriffe haben also einen antisemitischen Ursprung.

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# *Gypsy*

leitet sich vom englischen Wort „Egyptian“ ab und ist eine englische Fremdbezeichnung, mit der nomadische Gruppen beschrieben werden. Ähnlich wie das [deutsche](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/deutsche/ "Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsche Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutsch Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher Deutscher") [**Z\*\*\***](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/z/) ist auch dieser Begriff negativ konnotiert. Er wird in englischsprachigen Ländern noch häufig verwendet. In Deutschland hält der Begriff in der Popkultur Einzug. Dabei wird ein romantisierendes Bild von Angehörigen der Roma-Minderheiten propagiert.

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#  *Hass im Netz* 

bezeichnet eine Vielzahl unterschiedlicher u. a. abwertender, entwürdigender, auf Einschüchterung zielender oder [verhetzender](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/verhetzung) Online-Phänomene gegenüber Personen oder bestimmten Personengruppen. Gemeint sind damit sowohl entsprechende Inhalte als auch Handlungen. „Hass im Netz“ ist kein juristisch definierter Begriff. Das bedeutet auch, dass man ihn in dieser Form nicht in Gesetzen findet. Er kann aber in vielen Fällen straf- und/oder zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.1

1. Toneshift: [Was ist Hass im Netz?](https://toneshift.org/was-ist-hass-im-netz/)

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#  *Verhetzung* 

oder Hetze bezeichnet Inhalte oder Äußerungen, die darauf gerichtet sind, andere gegen eine Person oder eine bestimmte Personengruppe aufzuwiegeln. Im Gegensatz zur [Hassrede](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/hate-speech), die sich als [digitale Gewalt](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/digitale-gewalt) direkt an die Betroffenen des Hasses wendet, um sie u. a. zu verletzen oder einzuschüchtern, adressiert Hetzrede also Dritte.1

1. Toneshift: [Was ist Hass im Netz?](https://toneshift.org/was-ist-hass-im-netz/)

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#  *Propaganda* 

ist ein vielschichtiger Begriff, er lässt sich aber als aggressive Werbung für oder Verbreitung von ideologischen (weltanschaulichen) oder großpolitischen Sichtweisen (z. B. „Kriegspropaganda“) definieren. Ziel von Propaganda ist es, entsprechende Vorstellungen, Einstellungen und Haltungen zu beeinflussen.1

1. Toneshift: [Was ist Hass im Netz?](https://toneshift.org/was-ist-hass-im-netz/)

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#  *Doxing* 

ist kurz für "document tracing" und bezeichnet das Erforschen und anschließende Veröffentlichen von persönlichen Daten konkreter Personen mit Hilfe des Internets. Doxing wird oft in Verbindung mit Cyber-Bullying genannt, aber auch im Kontext von [Hate Speech](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/hate-speech) werden oft Daten von Mitgliedern einer Gruppe veröffentlicht, um sie öffentlich an den Pranger zu stellen oder Druck auf sie auszuüben.1

1. Das Nettz: https://www.das-nettz.de/glossar/doxing-doxxing

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#  *Dog Whistle* 

(dt. „Hundepfeife") bezeichnet einen Begriff, ein Symbol oder eine Formulierung, die nach außen harmlos wirkt, aber für Eingeweihte eine zweite, politisch aufgeladene Bedeutung trägt. Ähnlich wie eine Hundepfeife, die nur für bestimmte Ohren wahrnehmbar ist, richten sich Dog Whistles gezielt an Menschen, die die dahinterstehenden Codes kennen und teilen. Dass die Botschaft als Code funktioniert, setzt eine fragmentierte Gesellschaft voraus in der nicht alle die selbe Sprache verstehen1.

In [rechtsextremen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/rechtsextremismus) und menschenfeindlichen Zusammenhängen werden Dog Whistles gezielt eingesetzt, um Inhalte zu verbreiten, ohne dass Content Moderation oder Außenstehende sie auf den ersten Blick als solche erkennen.

1. Bundeszentrale für politische Bildung: https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/571446/dog-whistle/

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#  *Fake News* 

ist ein unspezifischer Sammelbegriff für verschiedene Formen von [Fehl-](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/fehlinformation)und [Desinformationen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/desinformation). Er wird häufig in einem Kontext genutzt, in dem Berichterstattung diskreditiert und Unsicherheiten geschürt werden. Wir raten deswegen von dem Begriff ab, denn komplexe Phänomene müssen mit präziser Sprache beschrieben werden.

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#  *Falschinformation* 

kann als Oberbegriff verwendet werden, der sowohl [Desinformationen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/desinformation) als auch [Fehlinformationen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/fehlinformation) umfasst.

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#  *Malinformation* 

ist irreführend, aber nicht zwingend nachweislich [falsche Information](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/falschinformation). Sie arbeitet absichtlich mit Übertreibungen oder Herausreißen von Ereignissen aus ihrem Kontext.

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#  *Fehlinformation* 

sind falsche Informationen, entstehen jedoch ohne Täuschungsabsicht, zum Beispiel durch redaktionelle Fehler.

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#  *Trusted Flagger* 

oder vertrauenswürdige Hinweisgeber können nach dem EU-Gesetz über Digitale Dienste illegale Inhalte auf Online-Plattformen markieren und ihre Löschung beantragen. Sie werden in jedem EU-Mitgliedsstaat vom Digital Services Coordinator zugelassen – in Deutschland ist das die Bundesnetzagentur. Alle Trusted Flagger müssen vorweisen, dass sie rechtliche Sachkenntnis haben; unabhängig von Plattformen sind; und sorgfältig, genau und objektiv arbeiten1. In Deutschland gibt es Stand Juni 2026 vier Trusted Flagger: die Meldestelle REspect!, den Bundesverband Onlinehandel, HateAid und den Verbraucherzentrale Bundesverband2.

1. Europäische Union: [Gesetz über digitale Dienste](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32022R2065)
2. Bundesnetzagentur: [Trusted Flagger](https://www.dsc.bund.de/DE/Fachthemen/DSC/1_Themen/TrustedFlagger/start.html)

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#  *Prebunking* 

ist eine Methode, um präventiv gegen [Desinformation](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/desinformation) vorzugehen. Sie soll Nutzer\*innen für Manipulation sensibilisieren. Ziel ist es, die Medienkompetenz und Resilienz der Gesellschaft zu stärken, sodass manipulative Inhalte direkt als solche erkannt und nicht weiterverbreitet werden. Plattformbetreiber\*innen, Pädagog\*innen, Wissenschaftler\*innen und andere beleuchten beim Prebunking Manipulationstechniken und deren Wirkungsweisen, beispielsweise durch Kurzvideos in sozialen Medien.

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#  *Deep Fakes* 

oder synthetische Medien sind durch KI verfälschte Bild- und Tonaufnahmen. Dabei werden zum Beispiel das Gesicht einer Person auf den Körper einer anderen retuschiert oder gefälschte Sprachaufnahmen produziert. Deepfakes können schwerwiegende persönliche, strafrechtliche und gesellschaftliche Konsequenzen haben, etwa im Fall von sexualisierten Videos oder manipulierten politischen Redebeiträgen. Softwareunternehmen können ihre generativen KI-Anwendungen so programmieren, dass sie die Erstellung von Deep Fakes einschränken oder zulassen.

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#  *Cancel Culture* 

ist in Medien und öffentlicher Debatte ein kontrovers diskutiertes Phänomen, für das es keine einheitliche Definition gibt. Meist beschreibt der Begriff die öffentliche Ablehnung oder den Boykott einer Person oder Gruppe aufgrund bestimmter Äußerungen oder Handlungen. Vor allem in sozialen Medien können sich solche Reaktionen schnell und massenhaft verbreiten: Kritik wird durch Likes, Shares, Kommentare und algorithmische Verstärkung gebündelt und kann Forderungen nach dem Entzug von Plattformen, Aufträgen oder beruflichen Konsequenzen nach sich ziehen. Im politischen Kontext wird mit Cancel Culture häufig auf eine vermeintliche [Zensur](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/zensur) oder Einschränkung der Meinungsfreiheit angespielt. Rechte Akteur\*innen nutzen den Begriff, um Kritik an diskriminierender oder beleidigender Sprache als unzulässige Einschränkung darzustellen und zu delegitimieren. 2021 bezeichnete die Bundesregierung den Begriff in ihrer Antwort auf eine Anfrage der AfD als „weder klar abgrenzbar noch unumstritten“ abgelehnt1.

1. Bundestag: https://dserver.bundestag.de/btd/19/289/1928966.pdf

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#  *Migrationshintergrund* 

ist eine Kategorie, die das Statistische Bundesamt seit 2005 im Mikrozensus verwendet.1 Zu Menschen mit Migrationshintergrund zählt, wer selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde – das umfasst Ausländer\*innen, Eingebürgerte, (Spät-)Aussiedler\*innen sowie durch Adoption eingebürgerte Personen und deren Kinder.2Vertriebene des Zweiten Weltkriegs und ihre Nachkommen zählen laut Definition nicht dazu.

Laut Mikrozensus lebten 2025 rund 25,8 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland (31,1 % der Bevölkerung); mit 13,5 Millionen (52,4 %) besitzt die Mehrheit davon die deutsche Staatsbürgerschaft.3 Das Statistische Bundesamt hat 2022 [Eingewanderte und ihre Nachkommen](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/eingewanderte-und-ihre-nachkommen/) als ergänzende, engere Kategorie eingeführt.4

Der Begriff Migrationshintergrund steht in der Kritik. Er rückt Abstammung statt Einwanderung in den Mittelpunkt, schreibt ein vermeintliches Nicht-Dazugehören fest und ist mit Defizitzuschreibungen belastet. 2021 empfahl die „Unabhängige Fachkommission zu den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit" der Bundesregierung, ihn abzuschaffen.5

Je nach Kontext präziser: [Menschen aus eingewanderten Familien](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-aus-eingewanderten-familien/), Menschen mit Einwanderungsgeschichte oder [Menschen mit internationaler Geschichte](https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/menschen-mit-internationaler-geschichte/).

1. Statistisches Bundesamt (Destatis): Personen mit Migrationshintergrund
2. ebenda
3. Statistisches Bundesamt: *Mikrozensus – Bevölkerung nach Migrationshintergrund, Erstergebnisse 2025*, Wiesbaden 2026, zitiert nach [Bundeszentrale für politische Bildung: Bevölkerung mit Migrationshintergrund](https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61646/bevoelkerung-mit-migrationshintergrund/), Stand 01.08.2026
4. Destatis: [Hintergrundpapier für die Veröffentlichung von Ergebnissen zur Bevölkerung nach Einwanderungsgeschichte](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Methoden/Erlauterungen/einwanderungsgeschichte-hintergrundpapier.html)
5. Bericht der Fachkommission zu den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit „Gemeinsam die Einwanderungsgesellschaft gestalten", 2021, S. 218 ff.

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#  *russisch* 

(russisch: *русский/-ая/-ое*) bezieht sich auf die russische Identität sowie den russischen Kulturkreis (inkl. Sprache, Folklore, Tradition etc.). Er wird verwendet, um Menschen zu beschreiben, die ethnische Russ\*innen sind oder als solche wahrgenommen werden, und hebt deren tatsächliche oder zugeschriebene ethnische und kulturelle Zugehörigkeit hervor.  

Siehe Unterscheidung zum Begriff [russländisch](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/russländisch-russisch)

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#  *Russifizierung* 

bezeichnet die politisch erzwungene oder geförderte Übernahme der russischen Sprache, Kultur und Lebensweise durch nicht-russische Bevölkerungsgruppen. Die Politik reicht vom Zarenreich über die Sowjetunion bis ins heutige Russland. Weltweit sprechen rund 260 Millionen Menschen Russisch, viele davon als Folge dieser historischen Russifizierungspolitik.

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#  *Kulturalisierung / kulturalisierter Rassismus* 

bezeichnet die Praxis, individuelles Verhalten oder soziale Probleme pauschal mit der „Kultur" einer Person oder Gruppe zu erklären, statt strukturelle oder individuelle Ursachen zu berücksichtigen. In der Rassismusforschung gilt sie als Kern des sogenannten Kulturellen [Rassismus](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/rassismus) bzw. Neorassismus, der Unterschiede zwischen Menschen kulturell begründet. In der Berichterstattung führt Kulturalisierung dazu, dass Taten Einzelner als typisch für eine ganze Gruppe dargestellt werden.

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Newsletter vom 18.09.2025

#  Das Anti-Anti-NGO-*Narrativ* 

Hallo zusammen,

In dieser Ausgabe geht es vor allem um Jobs: kuratierte Ausschreibungen, ein Interview mit Oskar Vitlif(dem Mann für Journalismus-Jobs überhaupt gerade), und natürlich auch um unsere NGO-Jobs (und welchen Diffamierungen wir derzeit ausgesetzt sind). Außerdem: ein How-To über Berichterstattung zu jüdischem Leben, und ein Blick auf psychische Gesundheit bei Geflüchteten– ein Thema, über das bisher kaum berichtet wird. Die taz hat diese Lücke aufgegriffen.

Los geht’s.

## Was gibt's *Neues*?

**Hinter der Kamera: Wer fotografiert eigentlich?** In einem neuen Instagram-Post stellen wir die Menschen vor, die unser Projekt „[Beyond the Frame](https://neuemedienmacher.de/projekte/beyond-the-frame/)” überhaupt erst sichtbar machen: unsere Fotograf\*innen. Chiara spricht über Respekt zwischen Glaubensgemeinschaften, Esra über Alltagsmomente, die im Mainstream fehlen. Die Perspektiven der Fotograf\*innen prägen das Projekt genauso wie die der Porträtierten. [Mehr dazu](https://www.instagram.com/p/DOWKqWMjDNg/?img_index=4&igsh=dmpkZGJjaTh3ODk1)

**Was wir lesen, hören, schauen**: Wir teilen auf Instagram regelmäßig Medientipps und verweisen in unserem „Save for later“-Format auf Bücher, Filme, Reportagen, die in Diskussionen fehlen. Dabei taggen wir auch die Menschen dahinter, damit eure Feeds sich mit frischen Perspektiven füllen. Zuletzt dabei: Das Buch „[Unser Schmerz ist unsere Kraft](https://www.fischer-sauerlaender.de/buch/gamze-kubasik-semiya-simsek-unser-schmerz-ist-unsere-kraft-9783737373487)” und der Film „[Das deutsche Volk](https://www.youtube.com/watch?v=AP1dN_HF9V4)” über Hanau. [Zu unseren aktuellen Empfehlungen](https://www.instagram.com/p/DOYvtwSjJBg/?igsh=MW56NGhmb3RpcXJsdw==)

### Unsere nächsten Veranstaltungen

**Vortrag: „Analyse, Kritik und Perspektiven der deutschen Nahost-Berichterstattung“**  
*23. September 2025, 18:00 Uhr, Online (nur für Mitglieder)*  
In diesem einstündigen Online-Vortrag beleuchtet die Kommunikationswissenschaftlerin und Medienkritikerin Nadia Zaboura anhand Analysen die deutsche Berichterstattung zum Nahostkonflikt. [Mehr dazu](https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSe91gANazf-2UVVkfuIOWK-LcHAGyIfoBrG46PzPUjidX0v2Q/viewform)

**Diskussion „Zwischen Krieg und Hoffnung – Wie berichten wir über Krieg und seine Folgen?“**  
*24. September 2025, 19:00, Mahnmal St. Nikolai, Hamburg*  
Sandra Singh (Fotografin und Künstlerin), Lars Lindemann (Kurator) und Daniel Bax (taz, Vorstandsmitglied bei uns) diskutieren über mediale Aufmerksamkeit, Verantwortung und Herausforderungen journalistischer Arbeit in Krisenzeiten. Moderation: Gemma Pörzgen. [Mehr dazu](https://www.mahnmal-st-nikolai.de/veranstaltungen/zwischen-krieg-und-hoffnung-wie-berichten-wir-ueber-krieg-und-dessen-folgen/)

**Unser Panel beim b° future festival 2025: „Vielfalt in Redaktionen: Warum diverse Perspektiven die Berichterstattung verändern”**  
*3. Oktober 2025, Bonn*  
Auf unserem Panel diskutieren Waslat Hasrat-Nazimi, Heba Alkadri, Omid Rezaee und Joyce Lee, wie Vielfalt in Redaktionen die Migrationsberichterstattung verändert und welche Strukturen es dafür braucht. Zudem geben Karolina und Anna aus unserem NRW-Mentoring im Coaching-Format Tipps für den Berufseinstieg.[Mehr dazu](https://www.b-future.org/2025/veranstaltungen/vielfalt-in-redaktionen-warum-diverse-perspektiven-die-berichterstattung-veraendern)  

**Unser Panel bei den Medientage München 2025: „Das kann KI nicht”**  
*24. Oktober 2025, München*  
Die Konferenz findet dieses Jahr unter dem Motto „This is Media“ statt. Auch hier sind wir dabei. NdM-Geschäftsführerin Elena zeigt gemeinsam mit Jutta von unserem Projekt [BetterPost](https://neuemedienmacher.de/projekte/betterpost/) anhand von 1.700 Posts und 85.000 Kommentaren, wie Social-Media-Berichterstattung über Migration oft rassistische Stereotype verstärkt und wo KI eher Problem als Lösung ist. [Mehr dazu](http://medientage.de/programm/panel/?id=648)  

**Gespräch auf der Hamburger Woche der Pressefreiheit: „Hass und Misstrauen: Steckt der Journalismus in einer Vertrauenskrise?”**  
*2.-8. November 2025, 18-20:00 Uhr, Hamburg*  
Zusammen mit Netzwerk Recherche und Reporter ohne Grenzen widmen wir uns dem Thema Vertrauenskrise im Journalismus in Hamburg. Darüber diskutieren Judith Möller (Leibniz-Institut für Medienforschung, Hans-Bredow-Institut), Katharina Weiß (RSF Deutschland), Malte Werner (Netzwerk Recherche) und NdM-Mitglied und Journalist Omid Rezaee. [Mehr dazu](https://www.pressefreiheit.hamburg/programm/)

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## Im *Fokus*

### „Das Anti-NGO-Narrativ: Wie versucht wird, die Zivilgesellschaft zu delegitimieren”

**Der Anlass:**  
Zivilgesellschaftliche Organisationen wie unsere stehen immer öfter unter Beschuss. Diffamierende Narrative haben ein klares Ziel: die systematische Delegitimierung des zivilgesellschaftlichen Einflusses. Dabei wird bewusst verkannt, welche wichtige demokratische Funktion Protest, Kritik und die Interessenvertretung jenseits parteipolitischer Logiken haben. Die Vorwürfe sind nicht neu, aber sie gewinnen an Reichweite und Schärfe. Doch was steckt wirklich dahinter? Die neue Publikation „Das Anti-NGO-Narrativ“ von Dr. Siri Hummel (Maecenata Institut) und Dr. Peter Schubert (ZiviZ im Stifterverband) stellt diesen eine faktenbasierte Einordnungen gegenüber und zeigt, wie diese Narrative funktionieren.

**Wir fassen zusammen:**

**Narrativ: „NGOs sind linke Lobbygruppen.“**  
Unter den über 660.000 Organisationen in Deutschland gibt es eine Vielfalt an politischen Orientierungen, von konservativ bis progressiv.

**Narrativ: „Zivilgesellschaftliche Organisationen (ZGOs) haben zu viel Macht.“**  
ZGOs haben keine Gesetzgebungsmacht. Sie bringen Expertise und Stimmen in den Diskurs ein, die sonst oft ungehört blieben.

**Narrativ: „Profit und Selbstbereicherung stehen im Vordergrund.“**  
Die Arbeit in diesem Sektor ist oft prekär, Gehälter sind gering. Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.

**Narrativ: „Sie sind intransparent und steuerfinanziert.“**  
Zivilgesellschaftliche Organisationen unterliegen strengen Nachweispflichten. Viele setzen freiwillig auf Transparenzinitiativen.

**Narrativ: „NGOs betreiben Zensur und Cancel Culture.“**  
Kritik an Diskriminierung ist keine Zensur, sondern ein elementarer Bestandteil der demokratischen Gegenrede.

Die Analyse der Autor\*innen zeigt: Das Anti-NGO-Narrativ operiert mit empirisch kaum haltbaren Thesen und strategischen Verkürzungen. Es konstruiert eine Bedrohung, um unbequeme Stimmen mundtot zu machen, während wirtschafts- und politiknahe Akteure unsichtbar bleiben.

Das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit [warnt](https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/kleine-anfragen-bedrohen-medienprojekte-104501/): „Das Anzweifeln der Legitimität von Medienorganisationen – einschließlich CORRECTIV, Netzwerk Recherche e.V. und Neue deutsche Medienmacher\*innen e.V. – ist eine besonders besorgniserregende Entwicklung und kann als eine Bedrohung der Pressefreiheit gewertet werden.“ [Mehr dazu](https://www.maecenata.eu/2025/09/10/das-anti-ngo-narrativ-wie-versucht-wird-die-zivilgesellschaft-zu-delegimitieren/)

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## Auf dem *Radar*

**Gezielte Angriffe auf ZDF-Journalist\*innen** Dunja Hayali zieht sich nach massiven Hass- und Morddrohungen [aus den sozialen Medien zurück](https://www.spiegel.de/kultur/zdf-dunja-hayali-macht-nach-shitstorm-wegen-kirk-anmoderation-onlinepause-a-3a937a9a-7c34-477b-80ac-e24fb28f2c2e). Auslöser war ihre Moderation zum Mord am rechtsradikalen US-Aktivisten Charlie Kirk. Ihre Aussagen wurden von rechten Accounts gezielt aus dem Zusammenhang gerissen. Gleichzeitig forderte Trumps Vertrauter Richard Grenell, dem ZDF-Korrespondenten Elmar Theveßen das Visum zu entziehen, nachdem dieser Stephen Miller ideologisch in die Nähe des NS-Rechtsdenkers Carl Schmitt gerückt hatte. [ZDF und DJV stellten sich hinter ihn.](https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/thevessen-reaktionen-100.html) Beide Fälle zeigen, wie Journalist\*innen mit Einschüchterungskampagnen zum Schweigen gebracht werden sollen. Unsere Geschäftsführerin Elena Kountidou sagt: „Für Medienschaffende – besonders Journalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte – steigt der Druck durch Hass und Bedrohungen. Medienhäuser und Politik müssen Schutzgarantien schaffen, damit wichtige Stimmen nicht verstummen. Pressefreiheit darf nicht unter Beschuss geraten.“ Sie verweist dabei auf den von den Neuen deutschen Medienmacher\*innen mitinitiierten [„Schutzkodex](https://schutzkodex.de/)“, der ein 360-Grad-Schutzpaket für Beschäftigte vorsieht – von juristischer und psychologischer Unterstützung bis hin zu konkreten Sicherheitsmaßnahmen. Jetzt ist es höchste Zeit, dass sich mehr Medienhäuser anschließen.

**US-Regierung will I-Visa kürzen** 118 Medienhäuser und Journalist\*innenorganisationen warnen vor den US-Plänen, das I-Visum für Auslandsjournalist\*innen drastisch einzuschränken. Statt wie bisher bis zu fünf Jahre wären nur noch 240 Tage Aufenthalt möglich. ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten nennt das „ein fatales Signal in Zeiten, in denen unabhängiger Journalismus immer stärker unter Druck gerät“. [Mehr dazu](https://presseportal.zdf.de/wissenswert/internationale-berichterstattung-aus-den-usa)

**Heimlich eingeknickt** Der Verein „Freunde des Adolf-Grimme-Preises“ zeichnete die Aktivistin Judith Scheytt aus und nahm die Ehrung kurz darauf wieder zurück. Offiziell wegen angeblich antisemitischer Äußerungen, offenbar aber auch unter äußerem Druck. Ein Vorgang mit großem Schaden, analysiert von Lisa Kräher. [Mehr dazu](https://uebermedien.de/109057/heimlich-eingeknickt-die-fragwuerdige-aberkennung-von-judith-scheytts-ehrung/)

**Neues Wiki für Community-Journalismus** CORRECTIV.StartHub hat ein Wiki gestartet, das zeigt, wie Community-Journalismus funktioniert. Es bietet praxisnahe Guides, Best-Practice-Beispiele und Pionier-Porträts von Lokalmedien in Europa. [Mehr dazu](https://wiki.beabee.io/community-journalismus)

**Studie: Journalismus leicht verständlich** Ein neues Arbeitspapier der Otto Brenner Stiftung zeigt, wie Nachrichten in Leichter Sprache die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit geringer Lese- und Schreibfähigkeit verbessern können. Die Untersuchung liefert konkrete Ansätze für inklusive Medienangebote. Vorgestellt werden auch bestehende Angebote wie zum Beispiel der [Wochenrückblick im Deutschlandfunk](https://www.nachrichtenleicht.de/), die „[tagesschau" in Einfacher Sprache](https://www.ardmediathek.de/sendung/tagesschau-in-einfacher-sprache/Y3JpZDovL3RhZ2Vzc2NoYXUyNC90YWdlc3NjaGF1LWluLWVpbmZhY2hlci1zcHJhY2hl), das [Hamburger Abendblatt](https://www.abendblatt.de/podcast/einfaches-deutsch-nachrichten-in-leichter-sprache/) und der YouTube-Kanal „[easy newstime](https://www.youtube.com/@easynewstime)“. [Mehr dazu](https://www.otto-brenner-stiftung.de/journalismus-leicht-verstaendlich/)

**How-To: Über Jüdinnen und Juden berichten** Der Mediendienst Integration hat ein neues How-To veröffentlicht. Es zeigt, wie Journalist\*innen differenziert über jüdisches Leben in Deutschland berichten können – von präziser Begriffsverwendung über vielfältige Darstellungen bis zum Umgang mit Stereotypen. Enthalten sind auch Hinweise zu Antisemitismus, Altersarmut, Feiertagen und Kontakten zu jüdischen Organisationen. [Mehr dazu](https://mediendienst-integration.de/index.php?id=728)

**EU-Data Act tritt in Kraft** Seit dem 12. September gilt das neue EU-Datengesetz. Nutzer\*innen sollen künftig Zugriff auf Daten aus IoT-Geräten haben (vom Auto bis zum Fitnesstracker). Für den Datenjournalismus bedeutet das eventuell: Recherchen könnten auf Daten zugreifen, die bislang in Konzern-Silos verschwanden, etwa zu Verkehr, Lieferketten oder Energieverbrauch. Die Umsetzung des Gesetzes hakt bisher. [Mehr dazu](https://www.heise.de/hintergrund/Data-Act-EU-Gesetz-soll-Daten-befreien-10641336.html)

**Buch- und Podcast-Tipp: „Verbinden statt spalten“** Am 10. September ist das neue Buch der Journalistin und Autorin Gilda Sahebi erschienen. Sie zeigt darin, wie Erzählungen von Spaltung politisch erzeugt und medial verstärkt werden – und warum uns im Alltag viel mehr verbindet als trennt. Ein Plädoyer gegen Polarisierung und für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Journalistin hat letzte Woche auch einen gemeinsamen, wöchentlichen Politik-Podcast mit Arne Semsrott gestartet: „[Gilda con Arne](https://www.podcast.de/podcast/3636793/gilda-con-arne-der-politik-podcast)“. [Mehr dazu](https://www.fischerverlage.de/buch/gilda-sahebi-verbinden-statt-spalten-9783103977158)

**Buch-Tipp: „Hyperreaktiv“** Das neue Sachbuch der Kulturwissenschaftlerin Annekathrin Kohout zeigt, wie soziale Medien von Überreizung, Missverständnissen und Misstrauen geprägt sind – und wie dort mit Bildern, Emotionen und Algorithmen um Deutungsmacht gekämpft wird. [Mehr dazu](https://www.wagenbach.de/buecher/titel/1472-hyperreaktiv.html)

**Buch-Tipp: „Vielfalt – Eine andere Geschichte der Menschheit“** Am 3. November erscheint das erste Buch der Journalistin Morgane Llanque. Es erzählt von römischen Kaisern mit Migrationsgeschichte bis zu trans Personen in der indischen Antike. [Mehr dazu](https://www.droemer-knaur.de/buch/morgane-llanque-vielfalt-9783426565070?srsltid=AfmBOoobVAnNb0gaJJWIj61Kh0BqruiiLrfs8j7AWXVQP7aSuEXy8HYW)

**Buch-Tipp: „Mut zum Unmut”** Matthias Meisner und Paul Starzmann plädieren für politische Widerspenstigkeit. In einem Auszug aus ihrem [Buch](https://dietz-verlag.de/isbn/9783801207076/Mut-zum-Unmut-Eine-Anleitung-zur-politischen-Widerspenstigkeit-Matthias-Meisner-Paul-Starzmann) auf Volksverpetzer zeigen sie, warum Redaktionen Haltung brauchen statt falscher Ausgewogenheit. [Mehr dazu](https://www.volksverpetzer.de/analyse/journalismus-nicht-neutral/)

**(Anonyme) Umfrage zu Rassismuserfahrungen in Redaktionen** Das [KITT Kollektiv](https://www.instagram.com/kittkollektiv/) recherchiert zu strukturellem Rassismus in deutschen Medienhäusern. Im Fokus stehen Erfahrungen von BIPoC-Journalist\*innen und Medienschaffenden mit Migrationserfahrung. Die Ergebnisse sollen als Report in einem Branchenmagazin erscheinen. [Mehr dazu](https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfwo75K8yK9eAntGv28ZA_WzwYyAl_l6ygNvNHqFOVoJoaWWg/viewform)

**Community-Empfehlung:** Franzi von Kempis ist Journalistin, Politik- und Kommunikationsberaterin mit Schwerpunkt auf KI, Demokratie & Haltung. Ihr Sachbuch „[Anleitung zum Widerspruch](https://www.penguin.de/Paperback/Anleitung-zum-Widerspruch/Franzi-von-Kempis/Mosaik-Verlag/e558228.rhd)” erschien 2019 und liefert klare Antworten auf Parolen, Vorurteile und Verschwörungstheorien. Das macht sie auch in ihrem Newsletter „[Adé AfD](https://franzivonkempis.substack.com/)“, den wir Euch gerne weiterempfehlen.

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## *3 Fragen* an Oskar 

Schon mal ein Praktikum im Journalismus gemacht? Dann wisst Ihr: Einen Platz zu bekommen, ist schwer genug. Aber die eigentliche Frage kommt danach: Kann ich mir das überhaupt leisten? Wir haben deswegen drei Fragen an Oskar Vitlif gestellt. Oskar hat nämlich 450 Medienhäuser gecheckt und herausgefunden: Über 180 zahlen auch 2025 noch gar nichts. Ja, richtig gelesen: Unbezahlte Arbeit ist immer noch Standard. Wir haben mit Oskar darüber gesprochen, warum er für mehr Transparenz kämpft und – Überraschung – über KI im Journalismus.  

**Oskar Vitlif** ist freier Journalist und arbeitet vor allem für die ARD. Mit [JOURNOJOBS.COOL](https://journojobs.cool/) versorgt er junge Journalist\*innen mit neuen Stellenausschreibungen und mit seinem Newsletter [OSKAR.TOOLS](https://oskar.tools/) informiert er nämlich auch über neue KI-Tools, die den Alltag einfacher machen. Als Trainer und Berater unterstützt er zudem Redaktionen, Medienakademien und Verbände bei der digitalen Transformation.

**Du betreibst zwei Webseiten, die sich darum bemühen, mehr finanzielle Stabilität für Journalist\*innen zu schaffen. Wieso ist Dir das wichtig?**  
Ich habe den Newsletter JOURNOJOBS.COOL gestartet, weil mir so ein niedrigschwelliges Angebot zum Einstieg in den Journalismus immer gefehlt hat. Gleichzeitig versuche ich damit ein strukturelles Problem zu lösen: Wenn Praktika unbezahlt sind und viele Stellen nur unter der Hand vergeben werden, landen immer gleiche Leute in den Redaktionen. JOURNOJOBS.COOL soll den Zugang für alle öffnen. Mein neues Projekt Praktikumsgehalt.de zeigt, wo Praktikant:innen wie viel Gehalt erwarten können, um vorher checken zu können, ob die Arbeitsbedingungen fair sind.

**Was sagst Du zu der Kritik von vielen Menschen, darunter auch Kolleg\*innen, dass KI nicht umweltfreundlich ist?**  
Künstliche Intelligenz verursacht momentan eine große Umweltbelastung. Das liegt vor allem daran, dass Training und Betrieb der KI-Modelle viel Strom brauchen, der in den meisten Fällen nicht grün ist. Darüber hinaus werden den meisten KI-Firmen aber auch Diebstahl von urheberrechtlich geschützten Werken, mangelnder Datenschutz und die Ausbeutung von Arbeitskräften vor allem im globalen Süden vorgeworfen. Deshalb empfehle ich, bei jedem KI-Einsatz kritisch zu prüfen, ob sich das Problem oder die Fragestellung nicht auch auf anderen Wegen lösen lässt. Trotzdem sehe ich auch das Potenzial von KI für das journalistische Arbeiten und bin überzeugt, dass sich Umweltauswirkungen künftig begrenzen lassen.

**Wenn Du in die Zukunft blickst: Wie könnte Journalismus in fünf Jahren mit KI aussehen?**  
Ich kann mir vorstellen, dass Künstliche Intelligenz in Zukunft repetitive Fleißaufgaben in Redaktionen übernimmt, die Menschen viel Zeit kosten. Das kann beispielsweise das Transkribieren von Interviews sein, das Aufbereiten von Texten für Suchmaschinen oder das Verfassen von Bildbeschreibungen, um die eigenen Angebote barrierearmer zu gestalten. Damit bleibt den Menschen mehr Zeit für den Kern unserer journalistischen Arbeit: Kritisch beobachten, was in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft passiert. Empathisch sein, auf Menschen zugehen und ihre Geschichten erzählen. Aufdecken, was andere lieber nicht in der Öffentlichkeit sehen wollen.  

Das Interview haben wir auf unserem Instagram-Kanal fortgeführt. [Zum Reel](https://www.instagram.com/p/DOqwxhhDEzi/)

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## *Mehr* davon, danke

**Das Thema: Psychologische Hilfe für Geflüchtete**  
Die taz porträtiert Muhannad Taha, der selbst aus Syrien floh und heute als Psychologe anderen Geflüchteten hilft. Er baut Gesprächsrunden in Berliner Unterkünften auf, wo Männer über Angst, Wut oder Einsamkeit sprechen können. Doch das System versagt: Traumatisierte Menschen haben oft jahrelang keinen Zugang zu regulärer Therapie, und die Bundesregierung kürzt die ohnehin knappen Mittel.

**Warum das wichtig ist?**  
Weil hier sichtbar wird, wie politische Entscheidungen über Budget und Zugang zum Gesundheitssystem direkt über das Wohl traumatisierter Menschen entscheiden. Während viele Geflüchtete kaum Unterstützung bekommen, stemmen Ehrenamtliche und einzelne Projekte die Versorgung, und das auf Kosten ihrer eigenen Belastbarkeit.

[Zur taz-Reportage](https://taz.de/Psychologische-Hilfe-fuer-Gefluechtete/!6098152/)

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## Und Interesse am NdM-*Newsletter?*

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[Hier geht es zur Anmeldung](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)

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Newsletter vom 16.10.2025

# Wir bleiben im *Stadtbild*

Hallo zusammen,

was für ein Monat. Unsere alljährliche NxM Medienkonferenz 2025 ist vorbei und sie hat gezeigt, wie viel Kraft in diesem Netzwerk steckt! Danke an alle, die da waren, auch im Stadtbild ;)

In dieser Ausgabe findet Ihr neue Updates zu unseren Projekten („Beyond the Frame“ war bei Deutschlandfunk!), ein Gespräch über Sexualität in den Medien mit Maria Popov, neue Impulse zur Herkunftsnennung bei Strafdelikten, kurdisches Leben in Deutschland, sowie frisch-aus-der-Druckerei-gebackene Bücher wie „Alles auf Anfang“ von Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker zu Erinnerungspolitik (und wieso sie in die Gegenwart gedacht werden muss).

Für unsere Mitglieder haben wir unzählige Ausschreibungen und Jobannoncen kuratiert – von der Dlf Audio Storytelling Academy über das Publix Tech-Journalismus-Fellowship bis hin zu neuen Jobs bei DW, Amnesty und HateAid. Wollt Ihr das auch? Dann hier entlang zum [Mitgliedsformular](https://neuemedienmacher.de/mitglied-werden/)

Und: **Immer mehr Journalist\*innen erleben Hass, Beleidigungen und gezielte Angriffe, nur weil sie ihren Job machen.** Viele fühlen sich allein damit und genau das wollen wir ändern. Mit unserem Meet-up zu Hate Speech schaffen wir einen Raum, in dem Betroffene sich austauschen, voneinander lernen und gemeinsam stärker werden können. Damit wir das weitermachen können, brauchen wir Eure Unterstützung.

Jede Spende hilft, Journalist\*innen zu schützen und ihnen zu zeigen: Ihr steht nicht allein. [Jetzt spenden](https://neuemedienmacher.de/spenden/)

Los geht’s mit der Ausgabe.  
Eure Neuen deutschen Medienmacher\*innen

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## Was gibt's *Neues?*

**NxM Medienkonferenz 2025: Breaking News statt Faking News** Woran erkennt man, dass eine Medienkonferenz gelungen ist? An solchem Feedback: „Das Netzwerk lebt“, „Ich bin nicht allein“, „NdM Treffs einfach wholesome“. Über 200 Teilnehmende kamen im Berliner bUm zusammen, um über Hass im Netz, Desinformation und Medienverantwortung zu sprechen und fanden dabei vor allem eins: Gemeinschaft. Danke an alle Speaker\*innen, Teilnehmenden und Helfer\*innen! [Zum Recap und Fotos auf LinkedIn](https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7383471679324409856/)  

*Die NxM Medienkonferenz ist eine Veranstaltung unseres Projekts BetterPost. BetterPost ist Teil von toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation und wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom* [*Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend*](https://www.linkedin.com/company/bmbfsfj/)*.*  

**Unser Projekt „Beyond the Frame” in den Medien** So glaubt Berlin. Die [Berliner Morgenpost](https://www.morgenpost.de/kultur/article410082413/beyond-the-frame-junge-perspektiven-auf-vielfalt-im-glauben.html) und der [Deutschlandfunk](https://www.deutschlandfunk.de/projekt-beyond-the-frame-religion-in-medien-abseits-von-klischees-100.html) haben über unser Fotoprojekt berichtet, das den Alltag religiöser Communities in Berlin zeigt. Jenseits von Symbolbildern.

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## Unsere nächsten Veranstaltungen

#### „Spotlight”-Workshops im November

Wir haben weitere *kostenlose* Workshops für MSOs anzubieten. Und wenn Ihr euch noch nichts dazu vorstellen könnt, eine Teilnehmerin meint: „Spotlight ist großartig, weil es ehrenamtlich engagierten migrantischen Organisationen und Aktivist\*innen kostenlosen Zugang zu Wissen, Qualifizierung und Vernetzung ermöglicht – essenziell für unsere Arbeit."  

Die nächsten (und letzten) Termine in diesem Jahr:

– Öffentlichkeitsarbeit. Die Basics. (5.11.) mit Sara Mously  
– Social Media. Für Fortgeschrittene. (10.11.) mit Diren Gülveren  
– Message Building. Botschaften auf den Punkt gebracht. (19.11.) mit Nabila Abdel Aziz

[Zur Anmeldung](https://survey.lamapoll.de/Workshopanmeldung_112025)

#### Kitchen Talks x Exile Talks: Narratives on Migration in German Media

*12. November 2025, 18 Uhr, Berlin (English)*  
Wie entstehen dominante Migrationsnarrative und wie lassen sie sich verändern? Mit Shammi Haque (CORRECTIV), Rebecca Roth (Neue deutsche Medienmacher\*innen) und Anastasia Anisimova (n-ost). [Mehr Info & Anmeldung](https://aa0d25d8.correctiv.net/exile/exile-kitchen/)

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## Auf dem *Radar*

**Wann sollten die Medien die Herkunft nennen?** Die Bayerische Polizei nennt seit Oktober grundsätzlich die Nationalität von Täter\*innen und Opfern. Kommunikationswissenschaftlerin Christine Horz-Ishak kritisiert das als Verschiebung des Diskurses nach rechts. Im Übermedien-Podcast „Holger ruft an“ erklärt sie, wann solche Angaben wirklich sinnvoll sind. [Zur Folge](https://uebermedien.de/110188/wann-ist-es-sinnvoll-dass-medien-die-herkunft-eines-taeters-nennen/)

**Erinnerung weitergeben** Im fluter-Interview sprechen Semiya Şimşek und Gamze Kubaşık, deren Väter vom NSU ermordet wurden, über Rassismus, Aufarbeitung und warum sie heute an Schulen über ihre Geschichten sprechen – damit Jugendliche die Opfer nicht vergessen. [Zum Interview](https://www.fluter.de/interview-toechter-nsu-opfer)

Wo wir gerade bei Erinnerung sind, **Buch-Tipp: „Alles auf Anfang“** Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker fordern eine neue Erinnerungskultur, die nicht nur zurückblickt, sondern die Gegenwart verändert. [Zum Buch](https://www.fischerverlage.de/buch/max-czollek-hadija-haruna-oelker-alles-auf-anfang-9783103976861?gad_source=1&gad_campaignid=23016051079&gbraid=0AAAAAC-ob5fbPu3lBlmuEsJNMrPmJWcfz&gclid=Cj0KCQjwo63HBhCKARIsAHOHV_VDl7zPNauv24hLzyP1C3g2ImVwSGlf1bs5bf3ss29q4LJytMuk4YQaAti1EALw_wcB)

**Studie: Wie gespalten ist Deutschland wirklich?** Laut dem neuen Polarisierungsbarometer der TU Dresden sehen 81 Prozent der Deutschen die Gesellschaft als gespalten. Die Forscher\*innen warnen jedoch vor Vereinfachung: Viele Gräben seien weniger ideologisch als sozial, zum Beispiel bei Fragen zu Wohlstand, Migration oder Klimawandel. [Zur FAZ-Analyse](https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/studie-der-tu-dresden-die-deutschen-sehen-sich-gespalten-accg-110729829.html)

**Buch-Tipp: „Kurdisches Leben in Deutschland“** Die Publikation von Yekmal e. V. macht sichtbar, was oft übersehen wird: anti-kurdischen Rassismus. Forschende beleuchten Diskriminierung, Marginalisierung und fehlende Anerkennung und fordern, Kurd\*innen endlich in rassismuskritische Diskurse einzubeziehen. [Mehr zum Buch](https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/56458-kurdisches-leben-in-deutschland.html)

**Analyse: Wie rechte Medien Kampagnen inszenieren**  
Belltower.News beschreibt, wie das Portal Apollo News mit einer orchestrierten Empörungswelle die Amadeu Antonio Stiftung angreift. Es ist ein Beispiel dafür, wie rechts-alternative Medien Skandale konstruieren, um Diskurse zu verschieben und demokratische Akteur\*innen zu delegitimieren. [Zur Analyse](https://www.belltower.news/apollo-news-ein-inszenierter-skandal-wird-zur-hasswelle-gegen-die-zivilgesellschaft-162529/)  

**Newsletter-Tipp: WahlheYmatPost** Die Berliner Morgenpost und WahlheYmat e.V. starten mit WahlheYmatPost ein englischsprachiges Newsletter-Magazin für Zugewanderte in Berlin. Jeden Donnerstag liefert es politische Analysen, Alltagstipps und Porträts internationaler Berliner\*innen. [Mehr dazu](https://wahlheymat.de/wahlheymatpost/)

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## ***3 Fragen*** **an Maria Popov**

Sex wird in deutschen Medien oft als etwas erzählt, das man haben muss – als Gradmesser für Nähe, Erfolg oder Gesundheit. Aber was, wenn Lust ausbleibt? Und warum fällt es uns so schwer, darüber zu sprechen?

**Maria Popov** stellt diese und andere Fragen in ihrem neuen Buch „Kein Bock Club – Warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben“, das am 9. Oktober erschienen ist. Bekannt aus Formaten wie „Auf Klo“ und „Das letzte Gespräch“ spricht sie darüber, wie Medien Sexualität abbilden sollten, und zwar viel ehrlicher.

**Wie sollte man über Sexualität in deutschen Medien berichten?**   
Weniger normativ und performativ. Zu oft wird Sex als etwas dargestellt, das alle ständig wollen, können und sollen. Es dient als Beweis für Selbstwert, Gesundheit oder Nähe. Dabei spielen auch Mythen und Desinformationen eine Rolle. Medien sollten Räume öffnen, in denen Sexualität nicht an Häufigkeit oder Norm gemessen wird, sondern an Authentizität, Selbstbestimmung und Vielfalt.

**Wieso war es dir wichtig, über (sexuelle) Bocklosigkeit zu schreiben?**  
Wir leben in Zeiten in der Sexualität neu verhandelt wird: Die Gen Z hat nicht nur weniger Sex, sondern andere Prioritäten. Das 4B Movement geht viral und Frauen haben keinen Bock mehr auf Männer. Ich wollte die sexuelle Unlust aus der Tabuzone holen und zeigen, dass sie kein Defekt ist, sondern eine Facette menschlicher Sexualität.

**Was hast du aus deinem funk-Format „Das letzte Gespräch?" für dich gelernt, was du auf die aktuelle Debattenkultur in Deutschland übertragen könntest?**  
Dass Zuhören wichtiger ist als Gewinnen.  

Das Interview haben wir auf unserem Instagram-Kanal fortgeführt. [Zum Reel](https://www.instagram.com/p/DPy4Gs2jIBE/)

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## *Mehr* **davon, danke**

**Das Thema: Deutsche Einheit neu denken**  
Journalistin Nhi Le erinnert in den *tagesthemen* vom 3. Oktober daran, dass die Wiedervereinigung nicht für alle ein Grund zum Feiern ist. Für viele Ostdeutsche bedeuten die Jahre nach 1990 Brüche, Unsicherheit und mangelnde Anerkennung. Besonders Vertragsarbeitende erlebten Rassismus und Ausschluss. Ihre Lebensleistungen bleiben bis heute oft unsichtbar.

**Warum das wichtig ist?**  
Weil echte Einheit nur gelingt, wenn Ungleichheiten und historische Versäumnisse anerkannt werden. Wer Solidarität ernst meint, muss zuhören, hinsehen und aus der Vergangenheit lernen.

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[Zum Instagram-Beitrag](https://www.instagram.com/p/DPYp2n9iLuu/)

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Newsletter vom 17.07.2025

# Quo vadis, *Willkommenskultur*?

Hallo zusammen,

ich kannte das syrische Restaurant „Malakeh” schon, bevor Angela Merkel dort mit einem Team von WDRforyou Tee getrunken hat. Während Merkel dort öffentlich über ihre Migrationspolitik reflektiert hat, haben wir uns um die Gegenwart gekümmert: Wir haben eine [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/von-sommer-der-migration-zu-remigrationwie-sich-der-diskurs-verschoben-hat) veröffentlicht – über die Diskursverschiebung von „Wir schaffen das” zu „Wir schieben im großen Stil ab” und was wir dagegen tun können. Wir waren bei der No Hate Speech Week in Straßburg und haben mit Kolleg\*innen aus ganz Europa darüber gesprochen, wie sich digitale Räume schützen lassen. Mehr dazu unten. Und wir haben Workshops gegeben, saßen auf Panels (in [Kirchen](https://de.linkedin.com/posts/elenakountidou_wer-heute-f%C3%BCr-die-demokratie-k%C3%A4mpft-braucht-activity-7343620435269292032-pdnQ) und in [Universitäten](https://www.jura.uni-wuerzburg.de/fileadmin/0215-smus/2025/Programm.pdf)) und haben in Podcasts unsere Expertise weitergegeben.

Des Weiteren: Ein Interview mit Sanaz Saleh-Ebrahimi über SLAPP-Klagen und Darmgesundheit. Und selbstverständlich gibt es wieder Veranstaltungen und Ausschreibungen nur für unsere Mitglieder. Wenn Ihr gerade Fomo spürt, dann gibt’s [hier](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen) Abhilfe.

Los geht’s.  
*Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen*

Ach ja, wenn Dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über Deine Spende. Wir glauben: Journalismus soll offen für alle sein. Mit Deiner Spende ermöglichst Du Beratung, Mentoring und Vernetzung – für Schwarze Medienschaffende, für Kolleg\*innen mit Einwanderungsgeschichte, Fluchterfahrung oder für jene, die neu in Deutschland sind. [Jetzt spenden](https://secure.spendenbank.de/form/2533)und Vielfalt stärken!

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## Was gibt's *Neues*?

**Gegen Hass im Netz in Straßburg und Hamburg**  
Zwei Orte, ein Ziel: Bei der No Hate Speech Week 2025 des Europarats in Straßburg war NdM mit zwei [Workshops](https://www.linkedin.com/posts/neue-deutsche-medienmacherinnen-e-v_nohatespeechweek-notohate-medienvielfalt-activity-7343188034625953793-CYnk?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAE_Q5S0BZl1Vi6ZqA5Wd-f58j3X52uJhbE8) zu Medienverantwortung und europäischer Vernetzung vertreten. Ein starker Auftritt für unser Projekt BetterPost, als Teil von toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation. toneshift ist ein Zusammenschluss von Das NETTZ, GMK, HateAid, IDZ, REspect! und uns. Außerdem sprachen Jutta und Eda von NdM mit Nachwuchsreporter\*innen an der [Henri-Nannen-Schule](https://www.linkedin.com/posts/neue-deutsche-medienmacherinnen-e-v_journalismus-medienvielfalt-hatespeech-activity-7345836844690866178-4tkK?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAE_Q5S0BZl1Vi6ZqA5Wd-f58j3X52uJhbE8) über den Umgang mit Shitstorms. Mitgebracht haben sie unseren [Schutzkodex](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=615b893f22&e=71ca10d028), einen Diversity-Check für Redaktionen und einen gemeinsam entwickelten Leitfaden gegen Hass im Netz.

**Podcast-Tipp**   
In Staffel 2 des Heise-Podcasts „Bits & Böses” geht’s um Hass im Netz und um die Rolle von Plattformen, Gesetzen und Initiativen wie unserer. Unsere Studie [„Lauter Hass – leiser Rückzug”](https://toneshift.org/lauter-hass-leiser-rueckzug/) wird ausführlich besprochen. Auch dabei: Beispiele für gelungene Wahlkampfberichterstattung und unserer Kritik an einer unsensiblen Bildberichterstattung, die stereotype reproduziert. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c9aad04674&e=71ca10d028)

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## Im *Fokus*

### Wie sich die Migrationsberichterstattung in den letzten 10 Jahren entwickelt hat

**Der Anlass:**   
Zehn Jahre nach dem sogenannten „Sommer der Migration“ und „Wir schaffen das” bestimmen nicht mehr Willkommenskultur oder Menschenrechte die Schlagzeilen, sondern Begriffe wie „Migrationswende“, „Grenzschließung“ oder „Remigration“. Was 2024 noch Massenproteste ausgelöst hat, ist im Sommer 2025 politisch und medial normalisiert. Rechtsextreme Narrative haben sich festgesetzt und viele Redaktionen übernehmen sie, ohne sie zu hinterfragen.

**Wir warnen:**  
Wenn Medien Bilder und Begriffe unreflektiert übernehmen, tragen sie zur Entmenschlichung bei. Migration wird nicht mehr als gesellschaftlicher Prozess verstanden, sondern als Problem. Geflüchtete werden verdächtigt, statt befragt. Sichtbar ist das nicht nur in Formulierungen, sondern auch im Weglassen von Perspektiven, Kontext und Rechten.

### Unsere Empfehlungen für Redaktionen:

- **Geflüchtete zu Wort kommen lassen** Nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen. Biografien, Fluchtursachen und Erfahrungen sichtbar machen – jenseits der Opfer- oder Täterrolle.
- **Kontinuierlich berichten** Migration ist kein Ausnahmezustand. Nur eine regelmäßige, differenzierte Berichterstattung kann ein realistisches Bild der Einwanderungsgesellschaft zeigen.
- **Sprache bewusst einsetzen** Begriffe wie „Asyltourismus“ oder „Migrationskrise“ sind nicht neutral. Sie setzen politische Frames, statt Debatten zu versachlichen. (siehe unser [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar))
- **Stereotype Bildwelten vermeiden** Bilder formen Meinungen. Wer immer dieselben Lagerfotos zeigt, produziert keine Aufklärung, sondern Distanz. Gute Bildauswahl bedeutet: Vielfalt, Kontext, Respekt.
- **Mehr Recherche, weniger Meinung** Was oft fehlt: belastbare Daten, fundierte Analysen, langfristige Perspektiven. Was zu oft überwiegt: Zuspitzung und Meinung ohne Substanz.

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## Auf dem *Radar*

**Analyse zur Kampagne gegen Frauke Brosius-Gersdorf**   
Das Politikberatungsnetzwerk polisphere hat untersucht, wie gezielt die digitale Kampagne gegen die Juristin orchestriert wurde. Über 40.000 Beiträge auf X (ehemals Twitter) zielten mit teils falschen Behauptungen auf ihre Diskreditierung. Die Wahl zur Verfassungsrichterin wurde daraufhin abgesagt. [Zur Analyse](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=dd4ad9784a&e=71ca10d028)

**Neue Leitlinien zur Berichterstattung über den Genozid von Srebrenica**  
 Die Journalistin Melina Borčak hat im Auftrag des Srebrenica Gedenkzentrums offizielle Richtlinien für eine sachlich korrekte und respektvolle Berichterstattung verfasst. Hintergrund: Seit fast 30 Jahren wird der Genozid medial oft verkürzt und verzerrt dargestellt. [Zur Publikation](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=27e037eaaa&e=71ca10d028)

**Buchtipp: „Medien zwischen Macht und Ohnmacht“**   
Wie kann Journalismus Vertrauen zurückgewinnen, vor allem in Zeiten von Polarisierung und Desinformation? Das analysieren u. a. Nadia Zaboura, Rainer Nübel und Daniel Rölle im Sammelband „Medien zwischen Macht und Ohnmacht“. [Zum Buch](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=f9c3a3bbae&e=71ca10d028)

**X/Twitter droht mit Abschaltung – wegen Klage von Volksverpetzer**   
Volksverpetzer will vor Gericht durchsetzen, dass Twitter strafrechtlich relevante Inhalte löscht. Die Anwälte der Plattform behaupten nun, eine Verurteilung wäre „existenzgefährdend“. Die NGO sieht darin den Beweis, wie wenig Musk-Twitter von Rechtsstaatlichkeit hält und will mit Unterstützung der Community ein Grundsatzurteil erwirken. [Zur Analyse](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=334270fe98&e=71ca10d028)

**Studie: Online-Schlagzeilen werden immer negativer**   
Das Max-Planck-Institut hat 40 Mio. Schlagzeilen aus 20 Jahren analysiert. Ergebnis: Headlines sind länger, negativer und oft irreführend. Der Druck, Klicks zu generieren, verdrängt Informationsgehalt. Die Forscher\*innen fordern neue Erfolgsmetriken, z. B. „tief gelesen“ statt nur „meistgeklickt“. [Zur Studie](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=91f14f9920&e=71ca10d028)

**Mindestens 86 Tote nicht anerkannt**   
Laut einer ZEIT-Langzeit Recherche wurden seit 1990 mindestens 203 Menschen durch rechte Gewalt in Deutschland getötet. Offiziell anerkannt sind nur 117. Während rechtsextreme Gewalttaten 2024 stark zunehmen, fehlt dem Staat weiterhin ein realistisches Lagebild. [Zur Recherche](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=3f1640e2bf&e=71ca10d028)  

**Konferenz-Tipp: „The Future is Public“ (Wien)**   
Die Österreichische UNESCO-Kommission lädt ein zur ersten Konferenz zur Stärkung demokratischer Medienräume – am 21. November 2025 in Wien. Gesucht: Session-Vorschläge zu Themen wie Medienvielfalt, Plattformregulierung oder Teilhabe marginalisierter Gruppen. Einreichfrist: 12. September 2025 [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=adffe06fd0&e=71ca10d028)

**Studie zu KI im Journalismus**   
Wie verändert künstliche Intelligenz die journalistische Arbeit und wo entstehen neue Herausforderungen? Das untersucht ein Forschungsprojekt der TU Ilmenau. Ziel ist, Praxiswissen zu bündeln und Orientierung zu geben. Journalist\*innen und Medienhäuser sind eingeladen, sich an der länderübergreifenden Umfrage zu beteiligen. Dauer: 7 Minuten, anonym. [Jetzt teilnehmen](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=fa18d62cea&e=71ca10d028)

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## *3 Fragen* an

**Sanaz Saleh-Ebrahimi** ist Wissenschaftsjournalistin, Moderatorin und Content Creatorin. Sie informiert ihr Publikum über gesunde Ernährung und veröffentlicht Recherchen zur Lebensmittelindustrie. Ende 2024 wurde gegen sie eine SLAPP-Klage durch den Gründer eines bekannten Nahrungsergänzungsmittelunternehmens eingereicht, begleitet von einer öffentlichen Kampagne, in der ihre Kompetenz angezweifelt und ihre Reputation angegriffen wurde. Ein Fall, der für viel Aufmerksamkeit sorgte. Sanaz entschied sich, sich juristisch zu wehren – mit Erfolg. In diesem [Interview](https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/wie-ich-mich-gegen-einen-millionenschweren-fitness-influencer-gewehrt-habe/) mit „journalist” erzählt sie mehr.

**Was würdest Du Journalist\*innen raten, die vor einer ähnlichen Einschüchterungsklage stehen?**  
Als der Gründer von More Nutrition, Christian Wolf, mir eine Abmahnung geschickt hat, habe ich direkt gedacht: Alles klar, der will mich einschüchtern. Er wusste, dass weitere juristische Auseinandersetzungen für mich ein großes finanzielles Risiko sind. Er selbst ist mutmaßlich Multimillionär. Ihm sind die Kosten vor Gericht offenbar nicht so wichtig. Ich wusste, ich bin im Recht. Aber das heißt nicht zwangsläufig, dass ich auch Recht bekomme. Trotzdem bin ich das Risiko eingegangen, denn es war mir wichtig, mich zu verteidigen. Wir müssen als Journalist\*innen frei berichten können. Wenn wir Einschüchterungsklagen befürchten müssen, ist das meiner Meinung nach gefährlich. Deshalb war es mir wichtig zu zeigen, dass ich für meine Rechte einstehe. Ich würde anderen Journalist\*innen immer dazu raten, sich zu wehren. Aber: Trotz der vielen juristischen Erfolge, haben mich die verschiedenen Verfahren mehrere tausend Euro gekostet. Deshalb habe ich mir Hilfe gesucht. Bei der [Gesellschaft für Freiheitsrechte](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=e2fe30fc9d&e=71ca10d028), beim [Deutschen Journalisten-Verband](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=70ab1846a2&e=71ca10d028), bei [Reporter ohne Grenzen](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=9102400e9d&e=71ca10d028) und bei [NoSLAPP.de](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=0adce18cc9&e=71ca10d028).

**Welchen Umgang wünscht Du Dir von Redaktionen zu diesem Thema – insbesondere auch bei freien Journalist\*innen?**  
Ich hatte meine Recherche ursprünglich in der ZEIT veröffentlicht. Diese hat sich bei meinen juristischen Auseinandersetzungen jedoch nicht für mich eingesetzt. Das war sehr hart. Ich finde es extrem wichtig, dass Verlage für ihre Autor\*innen einstehen. Für die Festangestellten, aber auch für die Freien. Ich habe für meinen Text bei der ZEIT gerade mal 600 Euro bekommen. Da wäre es das Mindeste gewesen, dass sie mir wenigstens bei den juristischen Auseinandersetzungen helfen, die auch aufgrund meines Textes für die ZEIT entstanden sind.

**Du bist Wissenschaftsjournalistin und hast auf deinem Profil „gut health for conscious people” stehen. Warum ist es dir so wichtig, dass wir mehr über unseren Darm Bescheid wissen?**  
Heutzutage werden uns ständig Produkte für einen angeblich gesunden Lifestyle verkauft – viele davon sind reine Geldmacherei. Wenn etwas als „gesund“ beworben werden muss, sollte man skeptisch werden. Auf einem Apfel steht das schließlich auch nicht drauf. Gerade in sozialen Medien ist das ein Problem: Influencer\*innen erzählen, wie wichtig bestimmte Nahrungsergänzungsmittel sind – und verkaufen sie im selben Atemzug. Es fehlt an Aufklärung, und viele Redaktionen nehmen diese Blase noch nicht ernst genug. Deshalb habe ich meine Kanäle gestartet – um gute Infos auf Augenhöhe zu teilen. Statt Proteinshakes braucht es oft nur gutes Essen. Studien zeigen: Wer wöchentlich 30 verschiedene pflanzliche Lebensmittel isst – also auch Kräuter, Nüsse oder Gewürze – unterstützt seine Darmgesundheit. Dazu noch etwas Fermentiertes und Bewegung, und die Darmbakterien feiern mit.  
In meinem [Newsletter](https://sanazcooks.substack.com/) teile ich genau dazu Rezepte, Tipps und eine neue Rubrik: 30 gesunde Lebensmittel für den Darm – jede Woche neu. Letzte Woche kam ich auf 48! Und das ganz ohne Superfood-Hype, sondern mit einfachen Zutaten, die richtig gut schmecken.

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## *Mehr* davon, danke

**Das Thema: Merkel trifft Geflüchtete bei WDRforyou. 10 Jahre nach „Wir schaffen das“**  
2015 war der Satz da. Jetzt ist das Gespräch da. Angela Merkel spricht zum ersten Mal öffentlich mit Menschen, deren Leben durch ihre Entscheidung geprägt wurde. Kein Protokoll, kein Kanzlerinnen-Stuhl. Dafür: persönliche Geschichten, Kritik, Dankbarkeit, offene Fragen im syrischen Restaurant „Malakeh“ in Berlin.

**Warum das wichtig ist?**  
Weil über Geflüchtete viel geredet wird, aber viel zu selten mit ihnen. Weil das Narrativ von 2015 oft verzerrt wird: reduziert auf Zahlen, Angst, politische Karrieren. Dieses Gespräch rückt Menschen in den Mittelpunkt, die damals gekommen sind und geblieben sind. Merkel hört zu, erklärt, widerspricht der aktuellen Rückweisungspolitik der Bundesregierung. Sie sagt: „Wenn jemand an der Grenze Asyl sagt, braucht es ein Verfahren.“ Es ist ein seltener Moment ehrlicher Rückschau. Und ein Stück Mediengeschichte, das zeigt: Erinnerungspolitik kann auch anders gehen.

[Zum Gespräch in voller Länge](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=dca14f627c&e=71ca10d028)

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Stellungnahme vom 15.12.2025

# *7 Jahre* verschlepptes Strafverfahren nach *Neonazi-Angriff* auf Journalisten in Fretterode

## Der Rechtsstaat untergräbt den Schutz von Journalist\*innen und der Pressefreiheit

Mehr als siebeneinhalb Jahre nach dem schweren Angriff von Neonazis auf zwei Journalisten in Fretterode (Thüringen) im April 2018 beginnt zwei Tage vor Weihnachten am Montag, den 22. Dezember 2025 am Landgericht Mühlhausen das Revisionsverfahren gegen zwei Neonazis aus dem Umfeld von Thorsten Heise in Fretterode (Thüringen). Der zur Tatzeit 24-jährige Angeklagte Gianluca K. (geb. B.) und der damals 19-jährige Nordulf H. hatten im April 2018 zwei freie Journalisten mit dem Auto verfolgt, von der Straße abgebracht und schwer verletzt. Im September 2022 verurteilte das Landgericht Mühlhausen Gianluca K. und Nordulf H. zu einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe von einem Jahr beziehungsweise zu einer Auflage von 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit nach Jugendstrafrecht. Die Nebenklagevertreter hatten eine Verurteilung auch wegen schweren Raubes mit deutlich höheren Strafen und insbesondere die Berücksichtigung der neonazistischen Beweggründe bei der Strafzumessung gefordert.

„Nach siebeneinhalb Jahren Verschleppung ist am Landgericht Mühlhausen ein tatangemessenes Urteil kaum mehr zu erwarten", sagt Nebenklagevertreter Sven Adam. „Die Thüringer Justiz muss sich die Frage gefallen lassen, ob der Schutz der Pressefreiheit in diesem Verfahren die nötige Priorität hatte. Überlange Verfahren nach Angriffen auf Journalist\*innen senden ein fatales Signal", betont Danica Bensmail, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di – auch mit Verweis auf das milde [Urteil des Landgericht Dresden](https://dju.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++67763250-bbab-11f0-9496-b3284e2d4cfa) gegen rechtsextreme Angreifer, die im November 2022 in Laubegast (Sachsen) mehrere Medienvertreter\*innen und deren Begleitschutz angegriffen und verletzt hatten.

„Das verschleppte Strafverfahren verstärkt eine Kultur der Straflosigkeit bei schweren Neonazigewalttaten", betonen die Opferberatungsstellen im VBRG. Im Zeitraum von 2018 und 2024 haben die Opferberatungsstellen 295 rechtsextrem motivierte Angriffe – überwiegend Körperverletzungen – auf Journalist\*innen allein in 12 von 16 Bundesländern registriert. „Durch orchestrierte Kampagnen der extremen Rechten gegen das „Feindbild Presse" sind Journalist\*innen und Pressefreiheit massiv in Gefahr.“

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [7 Jahre verschlepptes Strafverfahren nach Neonazi-Angriff auf Journalisten in Fretterode](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/7-jahre-verschlepptes-strafverfahren-nach-neonazi-angriff-auf-journalisten-in-fretterode) Stellungnahme vom 15.12.2025 # *7 Jahre* verschlepptes Strafverfahren nach *Neonazi-Angriff* auf Journalisten in Fretterode ## Der Rechtsstaat untergräbt den Schutz von Journalist\*innen und der Pressefreiheit Mehr als siebeneinhalb Jahre nach dem schweren Angriff von Neonazis auf zwei Journalisten in Fretterode (Thüringen) im April 2018 beginnt zwei Tage vor Weihnachten am Montag, den 22. Dezember 2025 am Landgericht Mühlhausen das Revisionsverfahren gegen zwei Neonazis aus dem Umfeld von Thorsten Heise in Fretterode (Thüringen). Der zur Tatzeit 24-jährige Angeklagte Gianluca K. (geb. B.) und der damals 19-jährige Nordulf H. hatten im April 2018 zwei freie Journalisten mit dem Auto verfolgt, von der Straße abgebracht und schwer verletzt. Im September 2022 verurteilte das Landgericht Mühlhausen Gianluca K. und Nordulf H. zu einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe von einem Jahr beziehungsweise zu einer Auflage von 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit nach Jugendstrafrecht. Die Nebenklagevertreter hatten eine Verurteilung auch wegen schweren Raubes mit deutlich höheren Strafen und insbesondere die Berücksichtigung der neonazistischen Beweggründe bei der Strafzumessung gefordert. „Nach siebeneinhalb Jahren Verschleppung ist am Landgericht Mühlhausen ein tatangemessenes Urteil kaum mehr zu erwarten", sagt Nebenklagevertreter Sven Adam. „Die Thüringer Justiz muss sich die Frage gefallen lassen, ob der Schutz der Pressefreiheit in diesem Verfahren die nötige Priorität hatte. Überlange Verfahren nach Angriffen auf Journalist\*innen senden ein fatales Signal", betont Danica Bensmail, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di – auch mit Verweis auf das milde [Urteil des Landgericht Dresden](https://dju.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++67763250-bbab-11f0-9496-b3284e2d4cfa) gegen rechtsextreme Angreifer, die im November 2022 in Laubegast (Sachsen) mehrere Medienvertreter\*innen und deren Begleitschutz angegriffen und verletzt hatten. „Das verschleppte Strafverfahren verstärkt eine Kultur der Straflosigkeit bei schweren Neonazigewalttaten", betonen die Opferberatungsstellen im VBRG. Im Zeitraum von 2018 und 2024 haben die Opferberatungsstellen 295 rechtsextrem motivierte Angriffe – überwiegend Körperverletzungen – auf Journalist\*innen allein in 12 von 16 Bundesländern registriert. „Durch orchestrierte Kampagnen der extremen Rechten gegen das „Feindbild Presse" sind Journalist\*innen und Pressefreiheit massiv in Gefahr.“ 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [7 Jahre verschlepptes Strafverfahren nach Neonazi-Angriff auf Journalisten in Fretterode](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/7-jahre-verschlepptes-strafverfahren-nach-neonazi-angriff-auf-journalisten-in-fretterode) Stellungnahme vom 15.12.2025 # *7 Jahre* verschlepptes Strafverfahren nach *Neonazi-Angriff* auf Journalisten in Fretterode ## Der Rechtsstaat untergräbt den Schutz von Journalist\*innen und der Pressefreiheit Mehr als siebeneinhalb Jahre nach dem schweren Angriff von Neonazis auf zwei Journalisten in Fretterode (Thüringen) im April 2018 beginnt zwei Tage vor Weihnachten am Montag, den 22. Dezember 2025 am Landgericht Mühlhausen das Revisionsverfahren gegen zwei Neonazis aus dem Umfeld von Thorsten Heise in Fretterode (Thüringen). Der zur Tatzeit 24-jährige Angeklagte Gianluca K. (geb. B.) und der damals 19-jährige Nordulf H. hatten im April 2018 zwei freie Journalisten mit dem Auto verfolgt, von der Straße abgebracht und schwer verletzt. Im September 2022 verurteilte das Landgericht Mühlhausen Gianluca K. und Nordulf H. zu einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe von einem Jahr beziehungsweise zu einer Auflage von 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit nach Jugendstrafrecht. Die Nebenklagevertreter hatten eine Verurteilung auch wegen schweren Raubes mit deutlich höheren Strafen und insbesondere die Berücksichtigung der neonazistischen Beweggründe bei der Strafzumessung gefordert. „Nach siebeneinhalb Jahren Verschleppung ist am Landgericht Mühlhausen ein tatangemessenes Urteil kaum mehr zu erwarten", sagt Nebenklagevertreter Sven Adam. „Die Thüringer Justiz muss sich die Frage gefallen lassen, ob der Schutz der Pressefreiheit in diesem Verfahren die nötige Priorität hatte. Überlange Verfahren nach Angriffen auf Journalist\*innen senden ein fatales Signal", betont Danica Bensmail, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di – auch mit Verweis auf das milde [Urteil des Landgericht Dresden](https://dju.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++67763250-bbab-11f0-9496-b3284e2d4cfa) gegen rechtsextreme Angreifer, die im November 2022 in Laubegast (Sachsen) mehrere Medienvertreter\*innen und deren Begleitschutz angegriffen und verletzt hatten. „Das verschleppte Strafverfahren verstärkt eine Kultur der Straflosigkeit bei schweren Neonazigewalttaten", betonen die Opferberatungsstellen im VBRG. Im Zeitraum von 2018 und 2024 haben die Opferberatungsstellen 295 rechtsextrem motivierte Angriffe – überwiegend Körperverletzungen – auf Journalist\*innen allein in 12 von 16 Bundesländern registriert. „Durch orchestrierte Kampagnen der extremen Rechten gegen das „Feindbild Presse" sind Journalist\*innen und Pressefreiheit massiv in Gefahr.“ > *„Der Fretterode-Prozess ist ein Präzedenzfall dafür, wie der Rechtsstaat angegriffene Journalist\*innen im Stich lässt“* — Elena Kountidou, Geschäftsführerin der NdM Theresa Lauß, zuständige Beraterin bei ezra, der Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen betont, wie das Revisions-Verfahren auch in Hinblick auf die sonstige Praxis an Thüringer Gerichten einzuordnen ist: „Der Fall Fretterode steht exemplarisch für strukturelle Probleme und Kontinuitäten des Verschleppens an Thüringer Gerichten. Das zeigen viele Beispiele in unserer täglichen Arbeit als fachspezifische Opferberatungsstelle.“ Während die Täter durch die lange Verfahrensdauer vor allem profitieren, bleibe den Betroffenen eine konsequente Aufklärung und der juristische Abschluss verwehrt. Das führe zu Frustration und Entmutigung. „Wer rechte Gewalt erlebt hat, braucht einen Rechtsstaat, auf den er sich verlassen kann“, sagt Theresa Lauß. --- ## Zum *Hintergrund* Nachdem der Bundesgerichtshof im August 2023 das erstinstanzliche Urteil der Jugendkammer Landgerichts Mühlhausen vom 2022 als massiv rechtsfehlerhaft gerügt und aufgehoben hatte, beginnt nun aufgrund einer Verzögerungsrüge von Nebenklagevertreter Sven Adam (Göttingen) am 22. Dezember 2025 der Revisionsprozess am Landgericht Mühlhausen. Die Anklage wirft den Angeklagten – Nordulf H. und Gianluca K., Sohn und politischer Ziehsohn des Neonazikaders [Thorsten Heise](https://lotta-magazin.de/ausgabe/89/staatlich-legitimierte-gewalt/) – gefährliche Körperverletzung und schweren Raub vor. Das Gericht hat [acht Termine](https://gerichte.thueringen.de/media/tmmjv_gerichte/Oberlandesgericht/Gerichte_in_Thueringen/Landgerichtsbezirk_Muehlhausen/Landgericht_Muehlhausen/Dokumente/Presseinformationen/Presseerklaerung-Fretterode-Prozess_vom_08.09.2025.pdf) für die Hauptverhandlung bis in den Mai 2026 anberaumt. Die Prozessbeobachtungsgruppe von NSU Watch wird den Prozess begleiten. Öffentlich haben sich die Angeklagten – offenbar aus prozesstaktischen Gründen – nur noch selten bei Neonazi-Aktivitäten gezeigt. Gianluca K., der im April 2023 wegen seiner Beteiligung an dem Neonazi-Angriff auf den Stadtteil Connewitz im Januar 2016 zu einer [14-monatigen Bewährungsstrafe](https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2023-05/leipzig-neonazi-bewaehrung-sozialprognose) verurteilt wurde, fiel unter anderem bei einem [RechtsRock-Konzert](https://taz.de/Gartenkolonie-in-Neumuenster/!5919826/) im Frühjahr 2023 in Neumünster auf, bei dessen Auflösung es zu Angriffen auf Polizeibeamte kam. Der Neonazi-Angriff auf die zwei Journalisten in Fretterode und die verschleppte Strafverfolgung waren ein Ausgangspunkt zur Gründung der Initiative [Schutzkodex](https://schutzkodex.de/) zum Schutz von Medienschaffenden durch die Gewerkschaft dju/verdi, die Neuen Deutschen Medienmacher\*innen (NdM), Reporter ohne Grenzen und den Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG). Seit der Gründung dem Schutzkodex im Jahr 2022 haben sich 12 Medienhäuser – darunter die Deutsche Presseagentur, Südwestdeutsche Medienholding, DIE ZEIT, SPIEGEL und Süddeutsche Zeitung – zu konkreten Schutzmaßnahmen für bedrohte Journalist\*innen im Rahmen der Initiative Schutzkodex verpflichtet. **Informationen zum Prozessverlauf:** Opferberatung ezra in Thüringen, Theresa Lauß: Nebenklagevertretung Rechtsanwälte Sven Adam und Rasmus Kahlen: und ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\\\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\\\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: \[neuemedienmacher.de\](https://neuemedienmacher.de/) - \[ Stellungnahme als PDF \](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/PE\_Verschleppte\_Strafverfolgung\_Fretterode\_Revision\_Pressefreiheit\_in\_Gefahr\_SPERRFRIST12Uhr.pdf)Theresa Lauß, zuständige Beraterin bei ezra, der Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen betont, wie das Revisions-Verfahren auch in Hinblick auf die sonstige Praxis an Thüringer Gerichten einzuordnen ist: „Der Fall Fretterode steht exemplarisch für strukturelle Probleme und Kontinuitäten des Verschleppens an Thüringer Gerichten. Das zeigen viele Beispiele in unserer täglichen Arbeit als fachspezifische Opferberatungsstelle.“ Während die Täter durch die lange Verfahrensdauer vor allem profitieren, bleibe den Betroffenen eine konsequente Aufklärung und der juristische Abschluss verwehrt. Das führe zu Frustration und Entmutigung. „Wer rechte Gewalt erlebt hat, braucht einen Rechtsstaat, auf den er sich verlassen kann“, sagt Theresa Lauß. --- ## Zum *Hintergrund* Nachdem der Bundesgerichtshof im August 2023 das erstinstanzliche Urteil der Jugendkammer Landgerichts Mühlhausen vom 2022 als massiv rechtsfehlerhaft gerügt und aufgehoben hatte, beginnt nun aufgrund einer Verzögerungsrüge von Nebenklagevertreter Sven Adam (Göttingen) am 22. Dezember 2025 der Revisionsprozess am Landgericht Mühlhausen. Die Anklage wirft den Angeklagten – Nordulf H. und Gianluca K., Sohn und politischer Ziehsohn des Neonazikaders [Thorsten Heise](https://lotta-magazin.de/ausgabe/89/staatlich-legitimierte-gewalt/) – gefährliche Körperverletzung und schweren Raub vor. Das Gericht hat [acht Termine](https://gerichte.thueringen.de/media/tmmjv_gerichte/Oberlandesgericht/Gerichte_in_Thueringen/Landgerichtsbezirk_Muehlhausen/Landgericht_Muehlhausen/Dokumente/Presseinformationen/Presseerklaerung-Fretterode-Prozess_vom_08.09.2025.pdf) für die Hauptverhandlung bis in den Mai 2026 anberaumt. Die Prozessbeobachtungsgruppe von NSU Watch wird den Prozess begleiten. Öffentlich haben sich die Angeklagten – offenbar aus prozesstaktischen Gründen – nur noch selten bei Neonazi-Aktivitäten gezeigt. Gianluca K., der im April 2023 wegen seiner Beteiligung an dem Neonazi-Angriff auf den Stadtteil Connewitz im Januar 2016 zu einer [14-monatigen Bewährungsstrafe](https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2023-05/leipzig-neonazi-bewaehrung-sozialprognose) verurteilt wurde, fiel unter anderem bei einem [RechtsRock-Konzert](https://taz.de/Gartenkolonie-in-Neumuenster/!5919826/) im Frühjahr 2023 in Neumünster auf, bei dessen Auflösung es zu Angriffen auf Polizeibeamte kam. Der Neonazi-Angriff auf die zwei Journalisten in Fretterode und die verschleppte Strafverfolgung waren ein Ausgangspunkt zur Gründung der Initiative [Schutzkodex](https://schutzkodex.de/) zum Schutz von Medienschaffenden durch die Gewerkschaft dju/verdi, die Neuen Deutschen Medienmacher\*innen (NdM), Reporter ohne Grenzen und den Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG). Seit der Gründung dem Schutzkodex im Jahr 2022 haben sich 12 Medienhäuser – darunter die Deutsche Presseagentur, Südwestdeutsche Medienholding, DIE ZEIT, SPIEGEL und Süddeutsche Zeitung – zu konkreten Schutzmaßnahmen für bedrohte Journalist\*innen im Rahmen der Initiative Schutzkodex verpflichtet. **Informationen zum Prozessverlauf:** Opferberatung ezra in Thüringen, Theresa Lauß:  Nebenklagevertretung Rechtsanwälte Sven Adam und Rasmus Kahlen:  und  ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\\\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\\\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: \[neuemedienmacher.de\](https://neuemedienmacher.de/) - \[ Stellungnahme als PDF \](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/PE\_Verschleppte\_Strafverfolgung\_Fretterode\_Revision\_Pressefreiheit\_in\_Gefahr\_SPERRFRIST12Uhr.pdf)Theresa Lauß, zuständige Beraterin bei ezra, der Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen betont, wie das Revisions-Verfahren auch in Hinblick auf die sonstige Praxis an Thüringer Gerichten einzuordnen ist: „Der Fall Fretterode steht exemplarisch für strukturelle Probleme und Kontinuitäten des Verschleppens an Thüringer Gerichten. Das zeigen viele Beispiele in unserer täglichen Arbeit als fachspezifische Opferberatungsstelle.“

Während die Täter durch die lange Verfahrensdauer vor allem profitieren, bleibe den Betroffenen eine konsequente Aufklärung und der juristische Abschluss verwehrt. Das führe zu Frustration und Entmutigung. „Wer rechte Gewalt erlebt hat, braucht einen Rechtsstaat, auf den er sich verlassen kann“, sagt Theresa Lauß.

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## Zum *Hintergrund*

Nachdem der Bundesgerichtshof im August 2023 das erstinstanzliche Urteil der Jugendkammer Landgerichts Mühlhausen vom 2022 als massiv rechtsfehlerhaft gerügt und aufgehoben hatte, beginnt nun aufgrund einer Verzögerungsrüge von Nebenklagevertreter Sven Adam (Göttingen) am 22. Dezember 2025 der Revisionsprozess am Landgericht Mühlhausen. Die Anklage wirft den Angeklagten – Nordulf H. und Gianluca K., Sohn und politischer Ziehsohn des Neonazikaders [Thorsten Heise](https://lotta-magazin.de/ausgabe/89/staatlich-legitimierte-gewalt/) – gefährliche Körperverletzung und schweren Raub vor. Das Gericht hat [acht Termine](https://gerichte.thueringen.de/media/tmmjv_gerichte/Oberlandesgericht/Gerichte_in_Thueringen/Landgerichtsbezirk_Muehlhausen/Landgericht_Muehlhausen/Dokumente/Presseinformationen/Presseerklaerung-Fretterode-Prozess_vom_08.09.2025.pdf) für die Hauptverhandlung bis in den Mai 2026 anberaumt. Die Prozessbeobachtungsgruppe von NSU Watch wird den Prozess begleiten.

Öffentlich haben sich die Angeklagten – offenbar aus prozesstaktischen Gründen – nur noch selten bei Neonazi-Aktivitäten gezeigt. Gianluca K., der im April 2023 wegen seiner Beteiligung an dem Neonazi-Angriff auf den Stadtteil Connewitz im Januar 2016 zu einer [14-monatigen Bewährungsstrafe](https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2023-05/leipzig-neonazi-bewaehrung-sozialprognose) verurteilt wurde, fiel unter anderem bei einem [RechtsRock-Konzert](https://taz.de/Gartenkolonie-in-Neumuenster/!5919826/) im Frühjahr 2023 in Neumünster auf, bei dessen Auflösung es zu Angriffen auf Polizeibeamte kam.

Der Neonazi-Angriff auf die zwei Journalisten in Fretterode und die verschleppte Strafverfolgung waren ein Ausgangspunkt zur Gründung der Initiative [Schutzkodex](https://schutzkodex.de/) zum Schutz von Medienschaffenden durch die Gewerkschaft dju/verdi, die Neuen Deutschen Medienmacher\*innen (NdM), Reporter ohne Grenzen und den Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG). Seit der Gründung dem Schutzkodex im Jahr 2022 haben sich 12 Medienhäuser – darunter die Deutsche Presseagentur, Südwestdeutsche Medienholding, DIE ZEIT, SPIEGEL und Süddeutsche Zeitung – zu konkreten Schutzmaßnahmen für bedrohte Journalist\*innen im Rahmen der Initiative Schutzkodex verpflichtet.

**Informationen zum Prozessverlauf:**

Opferberatung ezra in Thüringen, Theresa Lauß: <theresa.lauss@ezra.de> Nebenklagevertretung Rechtsanwälte Sven Adam und Rasmus Kahlen: <kontakt@anwaltskanzlei-adam.de> und <kontakt@anwaltskanzlei-kahlen.de>

### Pressekontakt

presse@neuemedienmacher.de   
Tel.: +49 155 6745 2152

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

- [  Stellungnahme als PDF   ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/PE_Verschleppte_Strafverfolgung_Fretterode_Revision_Pressefreiheit_in_Gefahr_SPERRFRIST12Uhr.pdf)

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Termin am 04.12.2025

# *Fachgruppe* Community Management - Meet-Up #1

Wo: Zoom Wann: 04.12.25 ab 10:00 Uhr Wer auf Social Media postet, kennt es: Kaum ist ein Beitrag online, geht die Arbeit in den Kommentaren weiter. Community Management ist mehr als das Löschen von Hasskommentaren.  
Es braucht Strategie, Haltung und Ausdauer. Um diese Arbeit zu stärken, haben wir Neue deutsche Medienmacher\*innen als Teil von [**toneshift**](https://toneshift.org/)– Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation die Fachgruppe Community Management gegründet und laden Euch herzlich zum Auftakt ein:

**Wann?** Donnerstag, 4. Dezember 2025, 10:00 – 11:30 Uhr  
**Wo?** Online via Zoom. Der Zugangslink wird kurz vor der Veranstaltung versendet.  
**Für wen?** Expert\*innen aus Zivilgesellschaft & Medien, die sich zum Thema Community Management austauschen wollen  

**Moderation:** Eda Öztürk (Neue deutsche Medienmacher\*innen) Zu unserem Auftakt gibt unser Gastreferent **Ruben Kircher,** Chef vom Dienst Community Management beim ZDF Digital, Einblicke in seinen Arbeitsalltag. Er teilt bewährte Strategien und verrät, mit welchen Tools sein Team arbeitet. Im Anschluss an den Impuls freuen wir uns auf einen kollegialen Austausch.  

Falls Ihr beim Auftakt nicht dabei sein könnt, könnt Ihr im Anmeldeformular angeben, wenn Ihr zur nächsten Veranstaltung der Fachgruppe eingeladen werden möchtet.  

Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch!  
Eure Neuen deutschen Medienmacher\*innen

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Termin am 17.04.2026

#  Schutz-Workshops 

Wo:  bei Anmeldung  Wann:  17.04.26 ab 09:00 Uhr Bedrohungen, Angriffe, Einschüchterung, das ist für viele Journalist\*innen längst keine Ausnahme mehr, sondern Alltag. Und mit den Landtagswahlen im September wird der Druck weiter zunehmen.   
Der kostenlose Workshop richtet sich besonders an Medienschaffende aus Investigation & Recherche, Parlamentsberichterstattung sowie an Kolleg\*innen mit Einwanderungsgeschichte, die im Job Diskriminierung oder Angriffe erleben.

## Themen

- Rechtssichere Berichterstattung über Rechtsextreme
- Angebote & Anlaufstellen bei Bedrohung
- Innere Stabilität und Bewältigungsstrategien
- Umgang mit beruflicher Überlastung

## Termine

Halle · 17. April   
Rostock · 24. April

Anmeldung bis 10.April Halle / 15. April Rostock an: <schutzkodex@neuemedienmacher.de>  

Die Fortbildung ist eine Kooperation der Neuen deutschen Medienmacher\*innen und des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.) im Rahmen der Initiative Schutzkodex.

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Newsletter vom 22.01.2026

# Wir sagen *Nein* zu Enshittification

## Und Ja zu mehr *Unabhängigkeit*!

Hallo,

das Jahr hat gerade mal begonnen und es geht gleich los. Es gibt ein Phänomen namens „Enshittification”, das besagt, dass Plattformen mit der Zeit immer nerviger und schlechter werden, weil sie immer mehr rausholen wollen, erst aus Nutzer\*innen, dann aus Publishern, dann aus allen. Am Ende bleibt weniger Qualität und mehr, naja, Müll. Deswegen setzen wir dieses Jahr stärker auf eigene Kanäle (und damit auch Unabhängigkeit): neue Website (kommt bald!), mehr Abonnent\*innen für unseren Newsletter (Nicht vergessen, ihn weiterleiten, wenn er Dir gefallen hat heute), und vor allem ein direkter Draht zu unserer Community.

2026 ist das Jahr des Pferdes in der chinesischen Astrologie, und als solches steht das bevorstehende Jahr für *\*checks notes\** **Abenteuer, Freiheit** und **Energie**. Mit dem Superwahljahr 2026 in Deutschland und den andauernden Feindseligkeiten aus den USA werden wir dieses Jahr definitiv viele (weitere) Abenteuer erleben. Für all das brauchen wir natürlich Energie, und die haben wir jetzt zu Anfang des Jahres gleich erhalten – mit der Auszeichnung [„Goldene Brandmauer“](https://www.linkedin.com/posts/neue-deutsche-medienmacherinnen-e-v_demokratie-goldenebrandmauer-zivilgesellschaft-activity-7419013901356326912-jg1Q?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAA6llnIByscOaCK2rqq_r0M3zOf-VPqiAXQ)!

Wir sind mit einem kleineren Team ins neue Jahr gestartet und vieles ist noch im Aufbau. Aber das erzählen wir Dir nächsten Monat nochmal genauer. Bis dahin gibt’s in unserer Januar-Ausgabe:

- eine neue Checkliste für Redaktionen: bessere Symbolbilder, wenn’s um Religion geht
- Eine neue Runde Investigativ-Fellowship!
- neue Studien zu Medien und Journalismus, kurz und bündig für euch zusammengefasst
- **Nur für Mitglieder:** Viele Veranstaltungstipps sowie handkuratierte Ausschreibungen für Jobs und Fellowships in ganz Deutschland (Bist du eigentlich schon [Mitglied](https://neuemedienmacher.de/mitglied-werden/)?)

Auf ins neue Jahr,

*Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen*

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## Was gibt's *Neues*?

**Neues Jahr, neue Runde** Gemeinsam mit Netzwerk Recherche schreiben wir eine neue Runde des Investigativ Fellowships aus. Drei Monate Praktikum in einer renommierten Investigativredaktion, ein Stipendium, exklusive Workshops und Zugang zum Netzwerk recherchierender Journalist\*innen – damit wollen wir die Vielfalt stärken. Bewerbung bis zum 23. Februar 2026. [Mehr dazu](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/investigativjournmalismus-fellowship)

**Neue Bilder für vielfältige Perspektiven** Bilder prägen, wie wir über Religion und Gesellschaft denken. Im Projekt „Beyond the Frame” sind neue Bildserien entstanden, die gängige Symbolbilder bewusst hinterfragen und vielfältigere Perspektiven sichtbar machen. Ab sofort findest Du eine große Auswahl der Bilder in der Fotodatenbank [Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/media/category/115).

Bleiben wir beim Thema: **Checklisten-Alarm!** Ergänzend dazu haben wir für Redaktionen eine Checkliste entwickelt, die zentrale Kriterien zusammenfasst und dabei unterstützt, religiöse Vielfalt fair, kontextualisiert und respektvoll darzustellen. [Mehr dazu](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/checkliste-faire-bildberichterstattung-zu-religion)

**Was sagt die neueste Forschung zu Manipulation?** Wir haben Nachrichten aus unserem Kooperationsprojekt „toneshift”: Desinformation und KI verändern, wie wir Informationen wahrnehmen. Der neue Atlas „Wahrheit und Wissen im digitalen Wandel” (IDZ & GMK) fasst aktuelle Forschung verständlich auf und zeigt, wie sich Manipulation erkennen lässt und welche Folgen sie für Medienbildung und Politik hat. [Mehr dazu](https://atlas.machine-vs-rage.net/)

### Unsere nächsten Veranstaltungen

**Stammtisch Stuttgart**  
*22. Januar 2026, 19:00–20:00 Uhr, Schlampazius (Wagenburgstraße 147, Stuttgart)*  
Unser regionales Netzwerk in Stuttgart lädt zum Stammtisch für Vernetzung, Fragen und lockeren Austausch ein. Nur Mitglieder sind eingeladen. Werde Mitglied [hier](https://neuemedienmacher.de/mitglied-werden/)

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## Auf dem *Radar*

**10 Jahre Übermedien** Wir gratulieren zum Jubiläum und zehn Jahren Medienkritik. [Mehr dazu](https://uebermedien.de/112575/10-jahre-uebermedien/)

**Was steht 2026 für den Journalismus an?** Ein neuer Reuters-Report erwartet mehr Answer Engines, weniger Such-Traffic und den Aufstieg von News-Influencern. [Mehr dazu](https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/journalism-media-and-technology-trends-and-predictions-2026)

**„Journalismus unter Druck”** Studien zeigen: Stress durch Personalabbau trifft auf wachsende Diffamierung in sozialen Netzwerken. [Mehr dazu](https://medien.epd.de/article/4145)

**Für belastete Journalist\*innen:** Die Helpline von Netzwerk Recherche bietet anonyme, kostenlose Telefonberatung bei mentaler Belastung: 030 7543 7633 (Mo–Fr, 18–19 Uhr)

**KI und die neue Entfremdung** Bianca Kastl warnt: KI-Hype fördert Entfremdung und Ressourcenverschwendung. [Mehr dazu](https://netzpolitik.org/2026/degitalisierung-entfremdung/?via=nl)

**Presserat rügt DIE WELT** Wegen „gravierender Irreführung” über angebliche Geheimverträge zwischen NGOs und der EU-Kommission. [Mehr dazu](https://www.lobbycontrol.de/aus-der-lobbywelt/presserat-ruege-irrefuehrende-berichterstattung-der-welt-ueber-ngos-123791/)

**„Debatte” um Daniel Günther** Eine Aussage des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein bei Markus Lanz wurde verkürzt und als „Zensur“-Debatte geframed. Ein irreführender Clip von Nius ließ den Kontext Jugendschutz und Social Media weg, Medien zogen spät nach. Wir sagen: Wenn Redaktionen Zuspitzungen weiterverbreiten, ohne sie zu prüfen, verstärken sie Desinformation selbst. [Mehr dazu](https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7419725724657418240)

**Perspektivwechsel in der Iran-Berichterstattung** Der Journalist Omid Rezaee im kritisiert Video-Beitrag des Medienmagazins ZAPP, dass deutsche Medien zu oft auf etablierte Stimmen der Diaspora setzen, statt die aktuelle Realität vor Ort durch Menschen abzubilden, die erst kürzlich im Iran gelebt oder dort journalistisch gearbeitet haben. [Mehr dazu](https://www.instagram.com/p/DTdS47PjNdS/?hl=de)

**Buch-Tipp: Baba Issues** Die Journalistin Tessniem Kadiri schreibt autobiografisch über die Beziehung zu ihrem Vater, Patriarchat und Emanzipation. [Mehr dazu](https://www.ullstein.de/werke/baba-issues/hardcover/9783988160195)

**„Nalan’s Kitchen”** Neue deutsch-türkische Kochshow: Rezepte plus Migrationsgeschichten aus privaten Küchen. [Mehr dazu](https://www.youtube.com/watch?v=qVwLM9BcNpM)

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## *Mehr* davon, danke

**Das Thema: Ibrahim Akkuş**

Kurz vor dem sechsten Jahrestag des rassistischen Attentats von Hanau ist Ibrahim Akkuş im Alter von 70 Jahren verstorben. Der taz-Bericht dokumentiert, dass sein Tod am 10. Januar 2026 eine direkte Folge der schweren Verletzungen war, die ihm der rechtsextreme Täter am 19. Februar 2020 in der Arena-Bar zugefügt hatte. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer des Anschlags auch Jahre nach der Tatnacht.

**Warum das wichtig ist?**

Der Fall macht die Langzeitfolgen rassistischen Anschlags sichtbar, die oft aus dem öffentlichen Fokus geraten. Er zeigt die prekäre Lebenssituation der Überlebenden: Akkuş verbrachte seine letzten Jahre isoliert in einer nicht barrierefreien Wohnung und kämpfte mit Armut sowie chronischen Schmerzen. Sein Tod erinnert daran, dass die staatliche Unterstützung und der gesellschaftliche Diskurs über Hanau auch sechs Jahre später noch erhebliche Defizite bei der Versorgung der Schwerverletzten aufweisen.

[Zum Artikel in der taz](https://taz.de/Hanau-Ueberlebender-stirbt-an-Spaetfolgen/!6146257/)

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## Und Interesse am NdM-*Newsletter?*

Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen.   
[Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)

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Newsletter vom 19.02.2026

#  Desinformation spricht viele *Sprachen* 

Hallo,

Desinformation verbreitet sich längst nicht mehr nur auf Deutsch. Während viele Medienangebote einsprachig bleiben, zirkulieren Falschinformationen gezielt in mehreren Sprachen und erreichen Menschen, die kaum Zugang zu verlässlichen Nachrichten haben. In einer [neuen Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/sieben-forderungen-gegen-desinformation-ndm-fordern-mehrsprachige-offensive) haben wir deshalb sieben konkrete Forderungen vorgelegt, um mehrsprachige Desinformation wirksamer zu bekämpfen, angefangen bei mehrsprachigen öffentlich-rechtlichen Angeboten über diversere Redaktionen bis hin zu einer nationalen Koordinierungsstelle.

Denn demokratische Öffentlichkeit funktioniert nur, wenn alle Zugang zu verlässlichen Informationen haben.

Darüber hinaus gibt es in diesem Newsletter:

- **Neue NdM-Termine** 2026 sind wir bundesweit mit Veranstaltungen, Workshops und neuen Projekten für unsere Community unterwegs
- **Nur für Mitglieder:** Viele Veranstaltungstipps sowie handkuratierte Ausschreibungen für Jobs und Fellowships in ganz Deutschland (Bist du eigentlich schon Mitglied?)
- **Black History Month:** Wir teilen unsere Empfehlungen an journalistischen Beiträgen, Instagram-Formaten und Buchtipps, die Schwarze Geschichte und Perspektiven sichtbar machen

Auf ins neue (Mond-) Jahr,

*Eure Neuen deutschen Medienmacher\*innen*

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## Was gibt's *Neues*?

**Was machen wir mit mehrsprachiger Desinformation?** Zum Jahresauftakt haben wir sieben konkrete Forderungen veröffentlicht, wie mehrsprachige Desinformation wirksamer bekämpft werden kann. [Mehr dazu](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/sieben-forderungen-gegen-desinformation-ndm-fordern-mehrsprachige-offensive)

**Trefft uns vor Ort** Auch dieses Jahr sind wir bundesweit unterwegs. Ihr findet uns mit eigenen Ständen auf der [re:publica](https://re-publica.com/de) und der [Netzwerk Recherche-Konferenz](https://netzwerkrecherche.org/nr26/). Kommt vorbei, lernt unsere Arbeit kennen und kommt mit uns ins Gespräch.

**Förderung für Nachwuchsjournalist\*innen** Die Unterstützung neuer Stimmen bleibt ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Geplant sind unser erstes Mentoring-Camp in Bonn, eine neue Runde des Investigativ-Fellowships sowie eine Kooperation mit ALEX Berlin mit praxisnahen Workshops.

**Große Veranstaltungen geplant!** Als Teil von *toneshift* setzen wir unsere Arbeit gegen Hass im Netz und Desinformation fort. Höhepunkt wird eine Fachkonferenz im Herbst sein. Wir halten Euch auf dem Laufenden! Des Weiteren bereiten wir gemeinsam mit dem Media Lab Bayern eine Konferenz in München vor, mit dem Ziel, Medienschaffende auch im Freistaat zu vernetzen.

**Neue Wissensplattform im Aufbau** Unsere Website wird zu einer zentralen Wissensplattform ausgebaut. Dort bündeln wir künftig unser gesamtes Know-how, Materialien und Ressourcen für Medienschaffende.

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## Unsere nächsten Veranstaltungen

### Mentoring-Camp NRW – Einstieg in den Journalismus

*5.–7. Juni 2026, Bonn*  
Drei Tage Workshops, Gespräche und persönliche Beratung für angehende Journalist\*innen mit Migrationsgeschichte in NRW. Das Camp vermittelt praktische Einblicke und schafft Verbindungen zu erfahrenen Medienschaffenden. Bewerbung bis 17. März 2026. [Zur Anmeldung](https://survey.lamapoll.de/Anmeldung_Mentoring-Camp_NRW)

#### Seid Ihr schon Mitglied?

Unsere nächsten Stammtische in Hamburg, Berlin und Köln stehen an. Sie sind die beste Gelegenheit, andere NdM-Mitglieder persönlich kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Teil unseres Netzwerks zu sein. Wenn Ihr dabei sein wollt, jetzt [Mitglied werden](https://neuemedienmacher.de/mitglied-werden/) und nichts verpassen.

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## Auf dem *Radar*

**Medien auf X im Dauer-Shitstorm** Öffentlich-rechtliche und große Redaktionen bleiben auf X aktiv, obwohl sie dort kaum Reichweite und viel Hass bekommen. Warum sie trotzdem bleiben, zeigt eine Analyse von netzpolitik.org. [Mehr dazu](https://netzpolitik.org/2026/medien-auf-x-im-permanenten-shitstorm/?via=nl)

**Pressefreiheit unter Druck** Der neue RSF-Report zeigt: Immer mehr Journalist\*innen erleben Delegitimierung, Hetze und politische Angriffe. Desinformation und neue publizistische Milieus verschärfen die Lage zusätzlich. [Mehr dazu](https://media.reporter-ohne-grenzen.de/production/5742/01KGF415JZMP1HTVHW471B5M54.pdf)

**Was Trends früh verraten** Der ARD Trendradar beobachtet Veränderungen in Gesellschaft, Technologie und Medien, um ihre Folgen für Journalismus und Öffentlichkeit zu verstehen. [Mehr dazu](https://zukunft.wdr.de/trendradar/ueber-uns)

**Schwarze muslimische Räume sichtbar machen** Dr. Sally Mary Riedel zeigt in einer Langzeitstudie, wie Schwarze Muslim\*innen in Hamburg Ausgrenzung erleben und eigene Räume der Selbstbestimmung schaffen. [Mehr dazu](https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7946-5/schwarze-muslimische-raeume/) (Weitere Empfehlungen zum Black History Month findet Ihr [auf unserem Instagram-Kanal](https://www.instagram.com/neuemedienmachx/))

**Neue Plattform für globale Perspektiven** Die Journalistin Sham Jaff hat mit Gishty eine neue Multi-Newsletter-Plattform gegründet, die sich auf den sogenannten Globalen Süden konzentriert. Dort erscheint auch ihr Newsletter What Happened Last Week, der seit 2014 über 38.000 Leser\*innen erreicht. [Mehr dazu](https://gishty.com/)

**Honorare im freien Journalismus** Freischreiber sammelt anonym Daten zur Bezahlung freier Journalist\*innen, um faire Honorare sichtbar zu machen. [Jetzt teilnehmen](https://app.formbricks.com/s/pu9lgzyczo6yb5hdrvvsevg6)

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## *Mehr* davon, danke

#### Das Thema: Schwarze Geschichte in Deutschland

Der Februar ist Black History Month. Ein Monat, der Schwarze Geschichte sichtbar macht, und das auch in Deutschland. Diese Geschichte bleibt in Schulbüchern, Museen, Medien und im öffentlichen Bewusstsein oft unsichtbar. Dabei leben Schwarze Menschen seit Jahrhunderten in Deutschland, wie ZEIT-Redakteurin Celia Parbey erklärt. Für sie ist der der Black History Month nicht nur ein Moment des Erinnerns, sondern auch eine Frage an die Mehrheitsgesellschaft: Welche Geschichten gelten hier als „deutsch“ und welche nicht?

#### Warum das wichtig ist?

Schwarze Geschichte in Deutschland reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, wird aber oft erst ab den Vertragsarbeiter\*innen erzählt. Sichtbarkeit heißt deshalb auch, koloniale Kontinuitäten und Leerstellen in Bildung und Medien zu hinterfragen sowie anzuerkennen, dass sie Teil deutscher Geschichte ist.

[Zum Reel auf Instagram](https://www.instagram.com/reel/DUQlp6bCAu6/)

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## Und Interesse am NdM-*Newsletter?*

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[Hier geht es zur Anmeldung](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)

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Newsletter vom 18.12.2025

# Welcher Außerirdische ist *kriminell*?

Heute geben wir Euch ein kleines Geschenk zum Abschluss des Jahres: den **Mitglieder-Newsletter kostenfrei**. Wir wollen Euch einen kleinen Vorgeschmack darauf geben, wie es wäre, bei uns Mitglied zu sein.

Als Mitglied

- kriegt Ihr die einzigartige Möglichkeit, die Neuen deutschen Medienmacher\*innen ganz aktiv mitzugestalten.
- könnt Ihr euch mit Menschen vernetzen, die sich leidenschaftlich für den Journalismus einsetzen.
- seid diejenigen, die konstruktive Medienkritik in Deutschland nachhaltig finanzieren, und vieles mehr.

Wieso brauchen wir Dich als Mitglied? Stand Dezember 2025 sieht es so bei uns aus: viele wichtige Projekte fallen weg, und wichtige Stellen, die wir wirklich brauchen (wie eine Person, die mit uns Fundraising und Strategie mitdenkt) können wir nicht mehr finanzieren. Für einige unserer Ideen haben wir leider auch keine Finanzierung erhalten. Wir sind auch, mit Blick auf die bevorstehenden Bundestagswahlen (ja, sie sind sind „erst” 2029, aber wie schnell ist 2025 rum?), sehr besorgt um die Zivilgesellschaft.

Deswegen: **Wir wollen stark bleiben.** Mit Deinem jährlichen Mitgliedsbeitrag (24€ ermäßigt/48€) stärkst Du unsere Arbeit langfristig. Wir halten unsere jährlichen Mitgliedsbeiträge bewusst niedrig, um Zugang für alle zu ermöglichen. Gerne kannst du uns auch mit mehr unterstützen.

Im Gegenzug bekommt Ihr *unter anderem* Newsletter wie den von heute, mit handkuratierten Ausschreibungen für Eure Karriere und Veranstaltungshinweise, bei denen wir denken, dass es eine Bereicherung wäre, wenn Ihr diesen Raum befüllt (für beide Seiten).

Wir glauben an unsere Community, deswegen unser Jahresende-Appell an Euch: glaubt an uns und werdet [Mitglied](https://neuemedienmacher.de/mitglied-werden/). Wir brauchen Menschen wie Dich.

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## Was gibt's *Neues*?

**NdM Wrapped – Das war 2025** Dank unseres engagierten Teams und Projektpartner\*innen konnten wir viel bewegen.

- **Formate, Formate, Formate:** Über 60 Workshops, Konferenzen und Webtalks: Unser Team hat Wissen geteilt, Diskussionen angestoßen und wichtige Themen auf die Agenda gesetzt.
- **500 Teilnehmende, die aktiv mitgemischt haben:** In Workshops & Projekten wie Spotlight, Beyond the Frame oder unserem NRW-Mentoring.
- **20 Mentees & Fellows im Wachstum:** So viele Journalist\*innen haben wir auf ihrem Karriereweg begleitet – und wir könnten nicht stolzer sein.
- **30 Redaktionen im Reality-Check:** Beratung und Unterstützung zu Themen wie diskriminierungssensible Medienarbeit, diversity-gerechtes Recruiting und inklusiver Redaktionskultur.
- **150 Interventionen im Diskurs:** 20 Newsletter, mehrere Stellungnahmen und 130 Posts für einen gerechteren Mediendiskurs. 56.000+ Menschen auf unserer Timeline: Und jeden Tag ein bisschen weniger Alleingelassen-Sein im Journalismus.

**Kritisch zu KI** Das Projekt „Demokratische KI”, an dem wir mitgewirkt und das wir mitunterzeichnet haben, hat diese Woche das White Paper „KI & Solidarität“ veröffentlicht. Im Fokus steht die Frage, wie sich ein solidarischer Umgang mit KI konkret in der Praxis verankern lässt. Ethik-Leitlinien allein reichen nicht und es braucht verbindliche Regeln, Transparenz und Haftung. Das White Paper versteht sich als Gegenentwurf zu rein marktorientierten KI-Narrativen und richtet sich explizit an Politik, Verwaltung, Medien und NGOs – und an Dich. [Mehr dazu](https://demokratische-ki.de/white-paper-ki-solidaritaet/)

2026 sagen wir: „Macht. Platz!” Unsere Geschäftsführerin Elena Kountidou hat im neuen Power / Shift-Magazin von Better Leaders Lab nochmal einen Appell an die deutsche Medienlandschaft geschrieben. [Auf LinkedIn schreibt sie](https://www.linkedin.com/posts/elenakountidou_wer-entscheidet-eigentlich-was-berichtenswert-activity-7406603221793705984-c1a4?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAACQOsZEBLVt_SEA3k-jXvo7hxsSp6zOUj94): „Mein Plädoyer ist radikal simpel: Macht. Platz! Es reicht nicht mehr, marginalisierten Stimmen nur ein Mikrofon hinzuhalten. Chefredakteur\*innen müssen ihnen den Platz am Konferenztisch geben. Dort, wo die echten Entscheidungen fallen. … Wir leben in einer Gesellschaft, in der fast 40 % der jungen Generation eine Einwanderungsgeschichte haben. Vielfalt ist kein „Nice-to-have“ oder nette Dekoration. Sie ist die Voraussetzung für Relevanz.” [Mehr dazu ](https://betterleaderslab.com/de/powershift/)(ihr könnt dort auch ein kostenfreies Exemplar bestellen)

### **Unsere nächsten Veranstaltungen**

*Keine. Leider wissen wir aktuell noch nicht, mit welchen Projekten und Kolleg\*innen wir ins neue Jahr starten.*

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## Auf dem *Radar*

**Ist Vielfalt schon out?** Das fragt dieser Text von Sonja Peteranderl. Viel sichtbare Symbolik, wenig Machtverschiebung nach oben, während Zahlen wie „rund 40 Prozent junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte“ den Gap brutal klar machen. [Mehr dazu](https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/das-ende-der-vielfalt/)

**NGOs unter Dauerverdacht** Der neue Podcast „Die NGO-Debatte“ liefert nüchternes Grundlagenwissen in einer aufgeheizten Debatte. Was ist eigentlich „die Zivilgesellschaft”? Wie arbeiten NGOs? Und wer finanziert sie? [Jetzt hören](https://die-ngo-debatte-podcast.podigee.io/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=maecenata_newsletter_dezember_2025&utm_term=2025-12-14)

**Buch-Tipp: Mehr als divers** Iva Krtalić und Erik Simon schreiben in ihrem neuen Buch „Medien für die superdiverse Gesellschaft”: Zielgruppen sind nicht immer über die Herkunft „erklärbar”. Sie plädieren für User Needs, Lebenswelten und „Superdiversität” als Grundlage zeitgemäßer Medienpraxis. [Mehr dazu](https://www.halem-verlag.de/produkt/medien-fuer-die-superdiverse-gesellschaft/)

**Kampagne gegen ARD-Korrespondentin** Ein Kommentar bei Übermedien nimmt die Vorwürfe gegen Sophie von der Tann auseinander und kommt zum Befund: viel Empörung, wenig belastbare Belege. [Mehr dazu](https://uebermedien.de/111859/alles-andere-als-substanzielle-journalismuskritik/)

**„tagesschau” hat eine neue App** Seit dem 1. Dezember hat die tagesschau-App eine neue Optik, mehr Personalisierung (ohne persönliche Datenspeicherung) und Videos, sowie Inhalte in Gebärdensprache und in Einfacher Sprache. [Mehr dazu](https://www.tagesschau.de/app/neue-tagesschau-app-106.html)

**Medienvertrauen** Beim CIVIS Mediendialog diskutierten Oliver Köhr, Meron Mendel, Carsten Reinemann und Nadia Zaboura über sinkendes Vertrauen in Medien und die Konsequenzen für die Berichterstattung zu Israel und Palästina. [Mehr dazu](https://www.civismedia.eu/mediendialog/dritter-dialog/video/)

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## *Mehr* davon, danke

**Das Thema: Herkunftsangaben und mediale Verzerrung**  
Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum zeigt, warum Medien die Herkunft von Minderheiten so oft nennen. Laut der Psychologin Anna Schulte steckt dahinter weniger bewusste Voreingenommenheit als ein psychologischer Automatismus: Menschen markieren das, was sie als Abweichung von der Mehrheit wahrnehmen, weil es ihnen informativer erscheint. In Experimenten zeigte sich dieser Effekt selbst bei fiktiven Außerirdischen und auch bei positiven Nachrichten.

**Warum das wichtig ist?**  
Weil hier sichtbar wird, wie scheinbar neutrale Routinen unsere Wahrnehmung systematisch verzerren. Auch ohne offene Vorurteile entsteht so ein Zerrbild, das gesellschaftliche Stereotype festigt. Für Journalismus und den Einsatz von KI heißt das: Wer Herkunft nennt, muss sich fragen, ob sie wirklich relevant ist oder nur „anders“ wirkt.

[Zum Artikel](https://www.waz.de/lokales/bochum/article410615569/wie-viele-vorurteile-stecken-in-medien-warum-die-herkunft-so-oft-genannt-wird.html)

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## Und Interesse am NdM-*Newsletter?*

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Newsletter vom 20.11.2025

# Let's talk about *Klassismus*

Hallo zusammen,

Debatten über „Stadtbild“ und Haftbefehl füllen seit Wochen die Schlagzeilen.

Für alle durchgerutschten Themen und Fragen gibt es diesen Newsletter von uns. Wir sprechen mit Journalistin Isabelle Rogge über Klassismus in den Medien (bitte keine Poverty Porn-Texte, liebe Redaktionen), einen verantwortungsvolleren Umgang mit KI im Journalismus, Glaubensvielfalt und wie sie im Fotojournalismus dargestellt wird, und so viel mehr.

Wir sammeln auch Praktisches, was sonst untergeht: **Jobs, Stipendien, Preise, Veranstaltungen und Recherchen**, die euch in Redaktionen, Projekten und im Alltag konkret helfen. (Aber das ist tatsächlich nur für Mitglieder reserviert. Bist Du schon [Mitglied](https://neuemedienmacher.de/mitglied-werden/)?)

Los geht’s mit der Ausgabe.

Eure Neuen deutschen Medienmacher\*innen

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## Was gibt's *Neues*?

**Klare Regeln für KI im Journalismus** Wird KI in der Berichterstattung eingesetzt, braucht es dafür klare redaktionelle Richtlinien. Bei der diesjährigen #MTM25 haben Jutta und Elena einen [Vortrag](https://medientage.de/wp-content/uploads/2025/10/35_Das-kann-KI-nicht.pdf) darüber gehalten, was KI (noch) nicht kann: Haltung, Kontext und Verantwortung im Journalismus übernehmen. Vertiefende Einblicke in unser Projekt BetterPost gibt Jutta in [diesem Podcast-Interview](https://www.podcast.de/episode/695706941/folge-164-nicht-neutral-gegenueber-dem-eigenen-betriebssystem-die-verantwortung-von-medien-im-demokratischen-diskurs). Ansonsten geht’s hier entlang zu unserer Zusammenfassung auf [LinkedIn](https://www.linkedin.com/posts/neue-deutsche-medienmacherinnen-e-v_mtm25-activity-7388507790933237760-KeZz?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAACtoNf8Bba4rLfD0SAhd1qb7-fPFD2kIwgM) – mit unseren Learned Lessons, die wir mit Euch für Euren Arbeitsalltag teilen möchten.

**Gemeinsam für demokratische KI** Gemeinsam mit 75 zivilgesellschaftlichen Organisationen haben wir den Code of Conduct für eine demokratische KI unterzeichnet. Worum es geht: Wir fordern Transparenz, Schutz vor Diskriminierung und das klare Bewusstsein, dass KI niemals neutral ist, sondern existierende Machtstrukturen widerspiegelt. Der Kodex zeigt, wie KI Prozesse unterstützen kann, ohne die demokratische Teilhabe zu gefährden. [Mehr dazu](https://demokratische-ki.de/)

**Mentoring@NRW** 13 Mentees haben ihr Programmjahr beendet. Beim Abschlussevent ging es um Redaktionsbesuche, Workshops, erste Praktika, neue Netzwerke und viel gegenseitige Bestärkung. Das Ergebnis ist klar: Das Mentoring öffnet Türen, baut Hürden ab und schafft ein starkes Netzwerk junger Journalist\*innen in NRW. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.de/nachwuchs/mentoringnrw/)

**„So glaubt Berlin“** Wie wird Religion in den Medien gezeigt und was bleibt unsichtbar? Mit unserer Kampagne „So glaubt Berlin“ zeigen wir, wie vielfältig Glaube in der Hauptstadt gelebt wird. Aktuell siehst Du auf [Instagram](https://www.instagram.com/p/DQZiZvoDBMg/) und [LinkedIn](https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7388936296867729408) Einblicke in selten gezeigte Glaubensrealitäten: von Sikhismus über Candomblé bis zu queeren religiösen Identitäten. Wichtig: Die Fotos der kooperierenden Fotojournalist\*innen werden bis Jahresende auf [Gesellschaftsbilder.de](http://gesellschaftsbilder.de/) veröffentlicht und stehen Redaktionen dort für eine diskriminierungssensible Bildberichterstattung zur Verfügung.

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## Auf dem *Radar*

**Gezielte Angriffe auf NGOs** Der Film von LobbyControl beleuchtet, wie rechte Netzwerke und Lobbyakteure mit Desinformation, Diffamierung und Druckmitteln gegen zivilgesellschaftliche Organisationen vorgehen. [Mehr dazu](https://www.youtube.com/watch?v=8hMxVgqSfpE)

**Frauen in Führungspositionen** Die neue ProQuote-Studie zeigt: Der Frauenmachtanteil im Journalismus sinkt erneut und liegt bei nur 37,8 Prozent. Besonders schwach schneiden Regionalzeitungen, Privatfunk und Onlinemedien ab, die teils unter 20 Prozent liegen. [Mehr dazu](https://www.pro-quote.de/onlinemedien-fortschrittlich-von-wegen-proquote-medien-studie-zeigt-abwaertstrend-von-frauen-in-fuehrung/)

**Tödliche Polizeigewalt. Lorenz und die Einzelfälle** Journalist Hubertus Koch untersucht in seiner [Doku](https://www.youtube.com/watch?v=rU7hcUhJXio) die Strukturen hinter tödlicher Polizeigewalt. Im REDE!-Podcast spricht er über seine Recherchen und wie sich sein Blick auf Staat und Medien verändert hat. [Mehr dazu](https://www.youtube.com/watch?v=Mo3ycPuAw74)  

**NotebookLM für Faktenchecks** Ein Tool-Tipp von Franzi von Kempis! NotebookLM arbeitet nur mit eigenen Quellen. Ideal für schnelle Faktenchecks und die Auswertung großer Dokumentenmengen (PDFs, Webseiten) – einfach hochladen und befragen. [Mehr dazu](https://franzivonkempis.substack.com/p/die-ki-toolbox-fur-demokraten-gegen?utm_source=substack&publication_id=2306956&post_id=178475998&utm_medium=email&utm_content=share&utm_campaign=email-share&action=share&triggerShare=true&isFreemail=true&r=3d31an&triedRedirect=true)

**Clickbait hinter den Kulissen** Eine Ex-Redakteurin erzählt bei Übermedien, wie Reichweitendruck zu aufgeblähten Schlagzeilen führt und journalistische Qualität verdrängt. [Mehr dazu](https://uebermedien.de/110784/wenn-man-mal-ehrlich-ist-haben-wir-zu-100-prozent-fuer-google-geschrieben/)

**Wie berichten Medien über nicht-binäre Personen?** Eine EJO-Analyse zeigt: Leitmedien misgendern häufig. Neutrale Formulierungen werden genutzt, Neopronomen kaum. [Mehr dazu](https://de.ejo-online.eu/qualitaet-ethik/geschlechtergerechte-sprache-wie-deutsche-ueberregionale-tageszeitungen-nicht-binaere-personen-darstellen)

**Repräsentation in Medien** Eine neue Civey-Umfrage zeigt: Nur rund jede\*r Zehnte fühlt sich in deutschen Medien repräsentiert. Das Gefühl mangelnder Sichtbarkeit ist besonders im Osten und unter Studierenden groß. [Mehr dazu](https://www.braunschweiger-zeitung.de/wirtschaft/Presseportal/article410324703/studie-nur-jeder-zehnte-erkennt-sich-in-deutschen-medien-wieder.html)

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## **3 Fragen an**

**Isabelle Rogge** arbeitet als Journalistin, Moderatorin und Produzentin für Video- und [Podcastformate](https://www.podcast.de/podcast/3091092/halbwaisheiten) sowie als Dozentin für Wissenschaftskommunikation. Sie setzt sich in ihrer Arbeit mit den Themen Popkultur, Umwelt, soziale Gerechtigkeit und [Klassismuskritik](https://www.youtube.com/watch?v=RllFW3JCrOM) auseinander.

Ihr Ziel ist es, komplexe gesellschaftliche und wissenschaftliche Zusammenhänge für Menschen unabhängig von ihrem Bildungsgrad zugänglich zu machen und konstruktive Debatten für mehr Gerechtigkeit anzustoßen.

**Wie zeigt sich Klassismus in den Redaktionen?**  
Als freie Journalistin werde ich manchmal von Redaktionen angeschrieben, dass ihnen innerhalb der festen Redaktion die Betroffenheitsperspektive fehlt und ob ich nicht einen Text zum Thema XY und Armut schreiben könne. Ich gehe darauf ein, solange von mir kein Poverty-Porn-Text erwartet wird, sprich: ich schreibe über Armut, wenn ich anhand meiner Biografie und Expertise die systemischen Fehler aufzeigen kann. Nicht, damit sich Menschen der Mittel- und Oberschicht einen voyeuristischen Blick in Wohnungen erlauben dürfen, die sie selbst nie betreten. An den Anfragen zeigt sich, dass es innerhalb der Redaktionen an Menschen mit Armutserfahrungen fehlt, was sicherlich daran liegt, dass es für Menschen mit wenig Geld schwer ist in einer Welt Fuß zu fassen, in die man vor allem durch nicht oder schlecht bezahlte Praktika, Volontariate und mit Verbindungen gelangt.

**Wie erkennst Du, ob eine Berichterstattung über Armut von Menschen gemacht wurde, die sie nie erlebt haben?**  
Armut ist vielfältig. Besonders betroffen sind Rentner\*innen, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Care- und Pflegeverantwortung und Menschen mit Behinderungen. Auch Migration kann ein Faktor sein. Die meisten Armutsbetroffenen leisten sehr viel für unsere Gesellschaft, aber ihre Erwerbs- und Carearbeit ist unter- bis gar nicht bezahlt. Und selbst wenn Menschen gerade nichts zur Wirtschaftsleistung beitragen können, sollten sie nicht in Armut leben müssen. Wenn das nicht eingeordnet wird, werde ich schnell skeptisch. Ebenso wenn in einer Talkshow vor allem Menschen, die nie mit wenig Geld auskommen mussten, über Menschen in Armut sprechen.

**Welche Geschichte über Armut würdest Du gern einmal z.B. in der Tagesschau sehen?**  
*„Die Bundesregierung beschließt eine großzügige Kindergrundsicherung, um Kinderarmut zu bekämpfen und setzt Sanktionen für Grundsicherungsempfangende aus.”* Da das sehr unwahrscheinlich scheint, würde ich mich schon über regelmäßige Einordnungen freuen, inwiefern die aktuelle Regierungspolitik die Ungleichheit zwischen Armutsbetroffenen und reichen Menschen in Deutschland verstärkt.

**Klassismus** Diese Woche widmen wir uns auf [Instagram](https://www.instagram.com/neuemedienmachx/) dem Thema in seiner ganzen Breite: [Hürden im Einstieg](https://www.instagram.com/p/DRKhJc7jAzK/?img_index=1), [weitere Fragen mit Isabelle](https://www.instagram.com/p/DRNCahaDNJ3/) und Better-Practice-Beispiele für eine bessere Berichterstattung über Armut.

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## *Mehr* davon, danke

**Das Thema: Zwischen Zweifel, Zugehörigkeit und Erwartungsdruck**  
Das ARD-Radiofeature „Losing my religion?“ zeigt, wie vielfältig junge Muslim\*innen heute mit Religion umgehen – von persönlichen Glaubenskrisen bis zu individuellen Formen von Spiritualität. Die Doku macht sichtbar, wie sehr religiöse und nicht religiöse Muslim\*innen gleichermaßen mit Erwartungen, Vorurteilen und antimuslimischem Rassismus konfrontiert sind.

**Warum das wichtig ist?**  
Weil die Recherche ein Bild korrigiert, das in der öffentlichen Debatte hartnäckig hält: eine homogene, fromme muslimische Community. Stattdessen zeigt sie konkrete Lebensrealitäten, Konflikte und Brüche und schafft Raum für Stimmen, die sonst kaum gehört werden.

[Zur Podcast-Folge](https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/dok5/ard-radiofeature-losing-my-religion-100.html)

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Stellungnahme vom 10.02.2026

# Sieben Forderungen gegen *Desinformation*: NdM fordern *mehrsprachige* Offensive

## Allianz aus Journalismus, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, um Leerstelle bei der Mehrsprachigkeit zu schließen

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen (NdM) legen einen Forderungskatalog vor, um mehrsprachige Desinformation wirksamer zu bekämpfen. Während die meisten Medienangebote in Deutschland einsprachig sind, kursieren Desinformationskampagnen in zahlreichen Sprachen. Die NdM fordern unter anderem eine unabhängige nationale Koordinierungsstelle, den Ausbau mehrsprachiger öffentlich-rechtlicher Angebote sowie diversere Redaktionen.  
Wo verlässliche Informationen fehlen, gewinnen Falschinformationen an Einfluss, untergraben Medienvertrauen und gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Demokratische Öffentlichkeit braucht deshalb Zugang zu verlässlichen Informationen für alle, nicht nur auf Deutsch. Im Zentrum der Forderungen steht die Stärkung von Medienkompetenz, Transparenz, Glaubwürdigkeit und geteilter Verantwortung.

> *„Wir brauchen eine neue Infrastruktur für Glaubwürdigkeit. Nur durch die Zusammenarbeit von Journalismus, Wissenschaft und einer starken, pluralen Zivilgesellschaft können wir Desinformation wirksam begegnen.“*

— Elena Kountidou, NdM-Geschäftsführerin

## Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen fordern:

1. ### Mehrsprachige Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausbauen

Nachrichten und Bildungsinhalte müssen dauerhaft, sichtbar und aktuell in mehreren Sprachen verfügbar sein. Untertitel und mehrsprachige Tonspuren sollten Standard werden.
2. ### Diversität und Mehrsprachigkeit in Redaktionen stärken

Mehrsprachige, diverse Teams erkennen Desinformationsnarrative früher und können Faktenchecks zeitnah in mehreren Sprachen bereitstellen.
3. ### Kooperation zwischen Medienhäusern intensivieren

Gemeinsames Monitoring, Kollaboration bei Recherchen und Weiterbildung schaffen Synergien im Umgang mit begrenzten Ressourcen.
4. ### Partizipative Medienangebote fördern

Dialog und Beteiligung stärken Medienvertrauen. Formate, die Communitys aktiv einbeziehen, schließen Informationslücken und erhöhen Transparenz.
5. ### Eine gemeinsame Strategie gegen Desinformation etablieren

Eine unabhängige, wissenschaftlich fundierte Einrichtung soll Monitoring, Forschung und Gegenstrategien bündeln – im engen Austausch mit Journalismus, Zivilgesellschaft und Tech-Expert\*innen.
6. ### Medienbildung in mehrsprachigen Kontexten

Medienkompetenzprogramme und Prebunking-Strategien müssen gezielt in mehrsprachigen Communitys verankert werden.
7. ### Plattformen in die Pflicht nehmen

Meta, X, Google & Co. müssen Desinformation konsequent kennzeichnen und dürfen sie nicht algorithmisch verstärken. Zudem sollten sie mit Faktencheck-Initiativen auch in Nicht-EU-Sprachen kooperieren und ihre Moderationsprozesse transparent machen.

### Pressekontakt

presse@neuemedienmacher.de   
Tel.: +49 155 6745 2152

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

- [  Stellungnahme als PDF   ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20260210_Stellungnahme_Desinformation.pdf)

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Termin am 11.10.2025

# *NxM* Medienkonferenz 2025

Wo: Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin Wann: 11.10.25 ab 13:00 Uhr  1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Termin](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin) 4. [NxM Medienkonferenz 2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/nxm-medienkonferenz-2025) Termin am 11.10.2025 # *NxM* Medienkonferenz 2025 Wo: Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin Wann: 11.10.25 ab 13:00 Uhr 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Termin](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin) 4. [NxM Medienkonferenz 2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/nxm-medienkonferenz-2025) Termin am 11.10.2025 # *NxM* Medienkonferenz 2025 Wo: Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin Wann: 11.10.25 ab 13:00 Uhr 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Termin](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin) 4. [NxM Medienkonferenz 2025](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/nxm-medienkonferenz-2025) Termin am 11.10.2025 # *NxM* Medienkonferenz 2025 Wo: Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin Wann: 11.10.25 ab 13:00 Uhr **Breaking news statt faking news:** Unsere NxM Medienkonferenz geht in die dritte Runde. Am Samstag, 11. Oktober 2025 im bUm in Berlin (Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin). Der Eintritt ist frei. **Worum geht’s?** Dieses Jahr dreht sich bei unserer jährlichen Konferenz von und für Medienmacher\*innen alles um Faktenpower und Medienmut im journalistischen Einsatz gegen Hass im Netz und Desinformationen. Egal, ob Ihr mit TikToks Desinformation kontert, als Faktenchecker\*innen Falschinformationen zerpflückt oder als Journalist\*innen selbst ganz genau wisst, wie sich Hass anfühlt – hier seid Ihr genau richtig. Freut Euch auf interaktive Workshops, inspirierende Talks und spannende Meet-ups. Zum krönenden Abschluss gibt’s einen Jahresrückblick voller absurder Debatten und alternativer „Fakten”. Seid dabei, mischt Euch ein und gestaltet die Medienzukunft mit! **Wer ist dabei?** Mohamed Amjahid, Basma Bahgat, Rachel Baig, Ahmed Gaafar, Damla Hekimoğlu, Shafia Khawaja, Katharina Köth, Maria Popov, Julia Smirnova, Anastasia Sudzilovskaya, Polo Türk und Eda Öztürk. **Unsere NxM Medienkonferenz ist bereits ausgebucht.** --- ### *Programm der NxM Medienkonferenz* **13:00 Uhr** **Einlass** --- **13:30 Uhr** **Paneldiskussion: Fakten stärken, Vertrauen sichern: Strategien gegen mehrsprachige Desinformation** Während die meisten Medienangebote in Deutschland immer noch einsprachig sind, kursieren Desinformationskampagnen längst auf zahlreichen Sprachen. Das Problem: Wo verlässliche Informationen fehlen, gewinnen Falschinformationen an Einfluss und prägen die Meinungsbildung. Ob im TV, auf Telegram, YouTube, TikTok oder über Messenger-Dienste: Desinformationskampagnen unterwandern gezielt demokratische Werte, das Vertrauen in Medien und letztlich den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Panel diskutiert Strategien, Good Practices und Fragen: - Wie können Journalist\*innen migrantische Zielgruppen besser erreichen und was muss sich in der deutschen Medienlandschaft ändern? - Welche Formate, Allianzen und Strukturen stärken langfristig Vertrauen in faktenbasierte Informationen? - Welche Rolle spielen Sprache und Kontextwissen im Monitoring und im „Prebunken“ von Desinformation? Auf dem Panel: **Rachel Baig**, stellv. Leitung des DW Faktencheck-Teams, **Julia Smirnova**, Senior Researcherin bei CeMAS, wo sie zu Themen wie digitalen Autoritarismus und Desinformation im Internet forscht, **Anastasia Sudzilovskaya**, stellv. Geschäftsführerin Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V., die zu Desinformation viele Bildungsprojekte anbieten. Moderiert wird das Panel von **Damla Hekimoğlu**, Nachrichtenjournalistin von ARD-Aktuell und tagesschau24. --- **15:00 Uhr** **Get Together** Austausch bei Kaffee und Kuchen --- **16:00 Uhr** **Vortrag und Diskussion: KI: Tools, Trends und Takeaways für Journalist\*innen** ChatGPT, swat.io oder Penemue – künstliche Intelligenz ist im journalistischen Alltag angekommen – gerade dort, wo gleichzeitig recherchiert und gepostet, Debatten moderiert und Fakten geprüft werden müssen. Digitalexpertin **Katharina Köth** stellt Tools aus der Praxis von Redaktionen vor und diskutiert mit Euch: Wo ist KI eine Chance – und wo stößt sie an ihre Grenzen? **Eda Öztürk** aus dem Projekt BetterPost von uns Neuen deutschen Medienmacher\*innen bringt für die Diskussion spannende Learnings aus Gesprächen mit Social Media Redaktionen führender Medienhäuser mit. **Workshop: Scroll, Stop, Check – Desinformation auf TikTok zerlegen** Sus oder safe? Fakt oder Fake? TikTok und Instagram sind für viele die wichtigste News-Quelle – und gleichzeitig ein Spielfeld für Desinformation. Im Workshop liefert **Shafia Khawaja** Best-Practice-Beispiele vom Faktencheck-Kanal @fakecheck und zeigt euch, wie ihr mit praktischen Tools Behauptungen überprüft und Fakes zuverlässig erkennt. Am Ende ist euer Blick für Desinformation geschärft und eure Faktencheck-Skills vertieft– für einen Feed mit Fakten statt Fakes und Haltung statt Hate. **Austausch: Meet-up zum Umgang mit HateSpeech** Das Netz ist schon wild: Fakten werden politisch motiviert infrage gestellt, unabhängige Journalist\*innen persönlich angegriffen und rechtsextreme Kampagnen gegen kritische Berichterstattung sind leider keine Seltenheit mehr. Doch was steckt hinter koordinierten Shitstorms, welche Verantwortung tragen Medien und welche konkreten Strategien gibt es, um sich dagegen zu wehren? Diese Fragen diskutieren wir im Meet-up mit unseren Kooperationspartnern im Netzwerk toneshift **Basma Bahgat** von HateAid und **Ahmed Gaafar** von REspect!. Unser Host **Mohamed Amjahid** freut sich auf eine lebhafte Diskussion mit Euch. Es wird ausreichend Zeit für Eure Fragen und zum Austausch geben. --- **17:30 - 19:00 Uhr** **Abendessen und Austausch** --- **19:00 Uhr** **Unsere News Year Show 2025** Den Abschluss macht unsere große und interaktive News Year SHow moderiert von **Maria Popov** und **Polo Türk**. Wir scrollen durch 2025 – durch ganz schön viele alternative „Fakten”, peinliche Shitstorms und unnötigen Ragebait. Wir blicken zurück auf das Medienjahr. Und wir erinnern uns an die absurdesten (Un)Social Media Debatten, die wirklich niemand braucht. Und das Beste? Ihr seid Teil der Show: Mitdenken, mitmachen, mitlachen! ## Speaker\*innen **Mohamed Amjahid** Mohamed Amjahid ist freier investigativer Journalist und Buchautor. Er recherchiert zum Beispiel zum Thema Polizeigewalt und Rechtsextremismus in Deutschland, ist aber auch als Reporter im Ausland unterwegs. Meistens in Europa, Nordamerika, im Nahen Osten und Nordafrika. **Basma Bahgat** Basma Bahgat ist Betroffenenberaterin, Bildungsreferentin und Projektmanagerin bei toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation bei HateAid. Ihre Schwerpunkte liegen neben digitaler Gewalt insbesondere auf den Themen antimuslimischer Rassismus und Gewalt gegen kommunalpolitisch Engagierte und Aktivist\*innen. **Rachel Baig** Rachel Baig ist Journalistin und Medientrainerin bei der DW und der DW Akademie. Sie ist Gründungsmitglied des DW-Faktencheck-Teams und präsentiert das Faktencheck-Format für YouTube auf Englisch. **Ahmed Gaafar** Ahmed Gaafar ist Leiter der Meldestelle REspect! und setzt sich für digitale Zivilcourage und eine respektvolle Online-Kultur ein. Sein Ansatz verbindet Antidiskriminierungsarbeit, politische Bildung und Menschenrechte mit dem Ziel, demokratische Werte auch im digitalen Raum zu fördern und zu schützen. **Damla Hekimoğlu** Damla Hekimoğlu ist Journalistin, Tagesschau-Sprecherin und Moderatorin bei ARD-aktuell. Sie arbeitete u. a. für die Recherchekooperation WDR, NDR und SZ und war Vertretungskorrespondentin im ARD-Studio Istanbul. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Umgang mit Desinformation - den sie über die dpa-Kampagne „Jahr der Nachricht“ hinaus weiter in Workshops und Panels adressiert. **Shafia Khawaja** Shafia Khawaja war Redakteurin und Co-Host des Faktencheck-Formats @fakecheck\_offiziell (MDR/funk). Als freie Journalistin schreibt sie für jetzt.de (Süddeutsche Zeitung) mit Schwerpunkten auf Popkultur, mentale Gesundheit, Diskriminierung und Generation Z. **Katharina Köth** Katharina Köth ist UX Designerin und Strategieberaterin. Sie ist auf strategisches Design und Innovationsmanagement spezialisiert und hat über 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung digitaler Produkte für Medienhäuser. **Maria Popov** Maria Popov ist Journalistin und Moderatorin und ist insbesondere durch ihre Arbeit bei funk-Formaten wie „Auf Klo“ und „Das letzte Gespräch” bekannt. **Julia Smirnova** Julia Smirnova ist Senior Researcherin beim CeMAS. Sie forscht zu Desinformation und digitalem Autoritarismus im Internet. Zuvor arbeitete sie als Journalistin für Spiegel, Zeit und Die Welt, unter anderem als Korrespondentin in Russland und der Ukraine. **Anastasia Sudzilovskaya** Anastasia Sudzilovskaya ist stellvertretende Geschäftsführerin des Bundesverbands russischsprachiger Eltern e.V. (BVRE e.V.). Sie verantwortet den Bereich Politische Bildung und entwickelt Projekte mit Fokus auf Desinformation. **Polo Türk** (er/ihm, keine Pronomen) Polo Türk entwickelt und betreut innovative, digitale Formate für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und setzt sich als Vorstand der NdM für Sichtbarkeit und gerechtere Teilhabe von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte und Diskriminierungserfahrung in den Medien ein. **Eda Öztürk** (sie/ihr) Eda Öztürk ist Journalistin und Teil des Teams der Neuen deutschen Medienmacher\*innen. Im Projekt BetterPost berät sie Redaktionen führender Medien zur Social-Media-Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft. Die NxM Medienkonferenz ist eine Veranstaltung unseres Projekts [BetterPost](https://neuemedienmacher.de/projekte/betterpost/). BetterPost ist Teil von [toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation](https://toneshift.org/) und wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung. ### Gefördert durch**Breaking news statt faking news:** Unsere NxM Medienkonferenz geht in die dritte Runde. Am Samstag, 11. Oktober 2025 im bUm in Berlin (Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin). Der Eintritt ist frei. **Worum geht’s?** Dieses Jahr dreht sich bei unserer jährlichen Konferenz von und für Medienmacher\*innen alles um Faktenpower und Medienmut im journalistischen Einsatz gegen Hass im Netz und Desinformationen. Egal, ob Ihr mit TikToks Desinformation kontert, als Faktenchecker\*innen Falschinformationen zerpflückt oder als Journalist\*innen selbst ganz genau wisst, wie sich Hass anfühlt – hier seid Ihr genau richtig. Freut Euch auf interaktive Workshops, inspirierende Talks und spannende Meet-ups. Zum krönenden Abschluss gibt’s einen Jahresrückblick voller absurder Debatten und alternativer „Fakten”. Seid dabei, mischt Euch ein und gestaltet die Medienzukunft mit! **Wer ist dabei?** Mohamed Amjahid, Basma Bahgat, Rachel Baig, Ahmed Gaafar, Damla Hekimoğlu, Shafia Khawaja, Katharina Köth, Maria Popov, Julia Smirnova, Anastasia Sudzilovskaya, Polo Türk und Eda Öztürk. **Unsere NxM Medienkonferenz ist bereits ausgebucht.** --- ### *Programm der NxM Medienkonferenz* **13:00 Uhr** **Einlass** --- **13:30 Uhr** **Paneldiskussion: Fakten stärken, Vertrauen sichern: Strategien gegen mehrsprachige Desinformation** Während die meisten Medienangebote in Deutschland immer noch einsprachig sind, kursieren Desinformationskampagnen längst auf zahlreichen Sprachen. Das Problem: Wo verlässliche Informationen fehlen, gewinnen Falschinformationen an Einfluss und prägen die Meinungsbildung. Ob im TV, auf Telegram, YouTube, TikTok oder über Messenger-Dienste: Desinformationskampagnen unterwandern gezielt demokratische Werte, das Vertrauen in Medien und letztlich den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Panel diskutiert Strategien, Good Practices und Fragen: - Wie können Journalist\*innen migrantische Zielgruppen besser erreichen und was muss sich in der deutschen Medienlandschaft ändern? - Welche Formate, Allianzen und Strukturen stärken langfristig Vertrauen in faktenbasierte Informationen? - Welche Rolle spielen Sprache und Kontextwissen im Monitoring und im „Prebunken“ von Desinformation? Auf dem Panel: **Rachel Baig**, stellv. Leitung des DW Faktencheck-Teams, **Julia Smirnova**, Senior Researcherin bei CeMAS, wo sie zu Themen wie digitalen Autoritarismus und Desinformation im Internet forscht, **Anastasia Sudzilovskaya**, stellv. Geschäftsführerin Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V., die zu Desinformation viele Bildungsprojekte anbieten. Moderiert wird das Panel von **Damla Hekimoğlu**, Nachrichtenjournalistin von ARD-Aktuell und tagesschau24. --- **15:00 Uhr** **Get Together** Austausch bei Kaffee und Kuchen --- **16:00 Uhr** **Vortrag und Diskussion: KI: Tools, Trends und Takeaways für Journalist\*innen** ChatGPT, swat.io oder Penemue – künstliche Intelligenz ist im journalistischen Alltag angekommen – gerade dort, wo gleichzeitig recherchiert und gepostet, Debatten moderiert und Fakten geprüft werden müssen. Digitalexpertin **Katharina Köth** stellt Tools aus der Praxis von Redaktionen vor und diskutiert mit Euch: Wo ist KI eine Chance – und wo stößt sie an ihre Grenzen? **Eda Öztürk** aus dem Projekt BetterPost von uns Neuen deutschen Medienmacher\*innen bringt für die Diskussion spannende Learnings aus Gesprächen mit Social Media Redaktionen führender Medienhäuser mit. **Workshop: Scroll, Stop, Check – Desinformation auf TikTok zerlegen** Sus oder safe? Fakt oder Fake? TikTok und Instagram sind für viele die wichtigste News-Quelle – und gleichzeitig ein Spielfeld für Desinformation. Im Workshop liefert **Shafia Khawaja** Best-Practice-Beispiele vom Faktencheck-Kanal @fakecheck und zeigt euch, wie ihr mit praktischen Tools Behauptungen überprüft und Fakes zuverlässig erkennt. Am Ende ist euer Blick für Desinformation geschärft und eure Faktencheck-Skills vertieft– für einen Feed mit Fakten statt Fakes und Haltung statt Hate. **Austausch: Meet-up zum Umgang mit HateSpeech** Das Netz ist schon wild: Fakten werden politisch motiviert infrage gestellt, unabhängige Journalist\*innen persönlich angegriffen und rechtsextreme Kampagnen gegen kritische Berichterstattung sind leider keine Seltenheit mehr. Doch was steckt hinter koordinierten Shitstorms, welche Verantwortung tragen Medien und welche konkreten Strategien gibt es, um sich dagegen zu wehren? Diese Fragen diskutieren wir im Meet-up mit unseren Kooperationspartnern im Netzwerk toneshift **Basma Bahgat** von HateAid und **Ahmed Gaafar** von REspect!. Unser Host **Mohamed Amjahid** freut sich auf eine lebhafte Diskussion mit Euch. Es wird ausreichend Zeit für Eure Fragen und zum Austausch geben. --- **17:30 - 19:00 Uhr** **Abendessen und Austausch** --- **19:00 Uhr** **Unsere News Year Show 2025** Den Abschluss macht unsere große und interaktive News Year SHow moderiert von **Maria Popov** und **Polo Türk**. Wir scrollen durch 2025 – durch ganz schön viele alternative „Fakten”, peinliche Shitstorms und unnötigen Ragebait. Wir blicken zurück auf das Medienjahr. Und wir erinnern uns an die absurdesten (Un)Social Media Debatten, die wirklich niemand braucht. Und das Beste? Ihr seid Teil der Show: Mitdenken, mitmachen, mitlachen! ## Speaker\*innen **Mohamed Amjahid** Mohamed Amjahid ist freier investigativer Journalist und Buchautor. Er recherchiert zum Beispiel zum Thema Polizeigewalt und Rechtsextremismus in Deutschland, ist aber auch als Reporter im Ausland unterwegs. Meistens in Europa, Nordamerika, im Nahen Osten und Nordafrika. **Basma Bahgat** Basma Bahgat ist Betroffenenberaterin, Bildungsreferentin und Projektmanagerin bei toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation bei HateAid. Ihre Schwerpunkte liegen neben digitaler Gewalt insbesondere auf den Themen antimuslimischer Rassismus und Gewalt gegen kommunalpolitisch Engagierte und Aktivist\*innen. **Rachel Baig** Rachel Baig ist Journalistin und Medientrainerin bei der DW und der DW Akademie. Sie ist Gründungsmitglied des DW-Faktencheck-Teams und präsentiert das Faktencheck-Format für YouTube auf Englisch. **Ahmed Gaafar** Ahmed Gaafar ist Leiter der Meldestelle REspect! und setzt sich für digitale Zivilcourage und eine respektvolle Online-Kultur ein. Sein Ansatz verbindet Antidiskriminierungsarbeit, politische Bildung und Menschenrechte mit dem Ziel, demokratische Werte auch im digitalen Raum zu fördern und zu schützen. **Damla Hekimoğlu** Damla Hekimoğlu ist Journalistin, Tagesschau-Sprecherin und Moderatorin bei ARD-aktuell. Sie arbeitete u. a. für die Recherchekooperation WDR, NDR und SZ und war Vertretungskorrespondentin im ARD-Studio Istanbul. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Umgang mit Desinformation - den sie über die dpa-Kampagne „Jahr der Nachricht“ hinaus weiter in Workshops und Panels adressiert. **Shafia Khawaja** Shafia Khawaja war Redakteurin und Co-Host des Faktencheck-Formats @fakecheck\_offiziell (MDR/funk). Als freie Journalistin schreibt sie für jetzt.de (Süddeutsche Zeitung) mit Schwerpunkten auf Popkultur, mentale Gesundheit, Diskriminierung und Generation Z. **Katharina Köth** Katharina Köth ist UX Designerin und Strategieberaterin. Sie ist auf strategisches Design und Innovationsmanagement spezialisiert und hat über 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung digitaler Produkte für Medienhäuser. **Maria Popov** Maria Popov ist Journalistin und Moderatorin und ist insbesondere durch ihre Arbeit bei funk-Formaten wie „Auf Klo“ und „Das letzte Gespräch” bekannt. **Julia Smirnova** Julia Smirnova ist Senior Researcherin beim CeMAS. Sie forscht zu Desinformation und digitalem Autoritarismus im Internet. Zuvor arbeitete sie als Journalistin für Spiegel, Zeit und Die Welt, unter anderem als Korrespondentin in Russland und der Ukraine. **Anastasia Sudzilovskaya** Anastasia Sudzilovskaya ist stellvertretende Geschäftsführerin des Bundesverbands russischsprachiger Eltern e.V. (BVRE e.V.). Sie verantwortet den Bereich Politische Bildung und entwickelt Projekte mit Fokus auf Desinformation. **Polo Türk** (er/ihm, keine Pronomen) Polo Türk entwickelt und betreut innovative, digitale Formate für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und setzt sich als Vorstand der NdM für Sichtbarkeit und gerechtere Teilhabe von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte und Diskriminierungserfahrung in den Medien ein. **Eda Öztürk** (sie/ihr) Eda Öztürk ist Journalistin und Teil des Teams der Neuen deutschen Medienmacher\*innen. Im Projekt BetterPost berät sie Redaktionen führender Medien zur Social-Media-Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft. Die NxM Medienkonferenz ist eine Veranstaltung unseres Projekts [BetterPost](https://neuemedienmacher.de/projekte/betterpost/). BetterPost ist Teil von [toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation](https://toneshift.org/) und wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung. ### Gefördert durch**Breaking news statt faking news:** Unsere NxM Medienkonferenz geht in die dritte Runde. Am Samstag, 11. Oktober 2025 im bUm in Berlin (Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin). Der Eintritt ist frei. **Worum geht’s?** Dieses Jahr dreht sich bei unserer jährlichen Konferenz von und für Medienmacher\*innen alles um Faktenpower und Medienmut im journalistischen Einsatz gegen Hass im Netz und Desinformationen. Egal, ob Ihr mit TikToks Desinformation kontert, als Faktenchecker\*innen Falschinformationen zerpflückt oder als Journalist\*innen selbst ganz genau wisst, wie sich Hass anfühlt – hier seid Ihr genau richtig. Freut Euch auf interaktive Workshops, inspirierende Talks und spannende Meet-ups. Zum krönenden Abschluss gibt’s einen Jahresrückblick voller absurder Debatten und alternativer „Fakten”. Seid dabei, mischt Euch ein und gestaltet die Medienzukunft mit! **Wer ist dabei?** Mohamed Amjahid, Basma Bahgat, Rachel Baig, Ahmed Gaafar, Damla Hekimoğlu, Shafia Khawaja, Katharina Köth, Maria Popov, Julia Smirnova, Anastasia Sudzilovskaya, Polo Türk und Eda Öztürk. **Unsere NxM Medienkonferenz ist bereits ausgebucht.** --- ### *Programm der NxM Medienkonferenz* **13:00 Uhr** **Einlass** --- **13:30 Uhr** **Paneldiskussion: Fakten stärken, Vertrauen sichern: Strategien gegen mehrsprachige Desinformation** Während die meisten Medienangebote in Deutschland immer noch einsprachig sind, kursieren Desinformationskampagnen längst auf zahlreichen Sprachen. Das Problem: Wo verlässliche Informationen fehlen, gewinnen Falschinformationen an Einfluss und prägen die Meinungsbildung. Ob im TV, auf Telegram, YouTube, TikTok oder über Messenger-Dienste: Desinformationskampagnen unterwandern gezielt demokratische Werte, das Vertrauen in Medien und letztlich den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Panel diskutiert Strategien, Good Practices und Fragen: - Wie können Journalist\*innen migrantische Zielgruppen besser erreichen und was muss sich in der deutschen Medienlandschaft ändern? - Welche Formate, Allianzen und Strukturen stärken langfristig Vertrauen in faktenbasierte Informationen? - Welche Rolle spielen Sprache und Kontextwissen im Monitoring und im „Prebunken“ von Desinformation? Auf dem Panel: **Rachel Baig**, stellv. Leitung des DW Faktencheck-Teams, **Julia Smirnova**, Senior Researcherin bei CeMAS, wo sie zu Themen wie digitalen Autoritarismus und Desinformation im Internet forscht, **Anastasia Sudzilovskaya**, stellv. Geschäftsführerin Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V., die zu Desinformation viele Bildungsprojekte anbieten. Moderiert wird das Panel von **Damla Hekimoğlu**, Nachrichtenjournalistin von ARD-Aktuell und tagesschau24. --- **15:00 Uhr** **Get Together** Austausch bei Kaffee und Kuchen --- **16:00 Uhr** **Vortrag und Diskussion: KI: Tools, Trends und Takeaways für Journalist\*innen** ChatGPT, swat.io oder Penemue – künstliche Intelligenz ist im journalistischen Alltag angekommen – gerade dort, wo gleichzeitig recherchiert und gepostet, Debatten moderiert und Fakten geprüft werden müssen. Digitalexpertin **Katharina Köth** stellt Tools aus der Praxis von Redaktionen vor und diskutiert mit Euch: Wo ist KI eine Chance – und wo stößt sie an ihre Grenzen? **Eda Öztürk** aus dem Projekt BetterPost von uns Neuen deutschen Medienmacher\*innen bringt für die Diskussion spannende Learnings aus Gesprächen mit Social Media Redaktionen führender Medienhäuser mit. **Workshop: Scroll, Stop, Check – Desinformation auf TikTok zerlegen** Sus oder safe? Fakt oder Fake? TikTok und Instagram sind für viele die wichtigste News-Quelle – und gleichzeitig ein Spielfeld für Desinformation. Im Workshop liefert **Shafia Khawaja** Best-Practice-Beispiele vom Faktencheck-Kanal @fakecheck und zeigt euch, wie ihr mit praktischen Tools Behauptungen überprüft und Fakes zuverlässig erkennt. Am Ende ist euer Blick für Desinformation geschärft und eure Faktencheck-Skills vertieft– für einen Feed mit Fakten statt Fakes und Haltung statt Hate. **Austausch: Meet-up zum Umgang mit HateSpeech** Das Netz ist schon wild: Fakten werden politisch motiviert infrage gestellt, unabhängige Journalist\*innen persönlich angegriffen und rechtsextreme Kampagnen gegen kritische Berichterstattung sind leider keine Seltenheit mehr. Doch was steckt hinter koordinierten Shitstorms, welche Verantwortung tragen Medien und welche konkreten Strategien gibt es, um sich dagegen zu wehren? Diese Fragen diskutieren wir im Meet-up mit unseren Kooperationspartnern im Netzwerk toneshift **Basma Bahgat** von HateAid und **Ahmed Gaafar** von REspect!. Unser Host **Mohamed Amjahid** freut sich auf eine lebhafte Diskussion mit Euch. Es wird ausreichend Zeit für Eure Fragen und zum Austausch geben. --- **17:30 - 19:00 Uhr** **Abendessen und Austausch** --- **19:00 Uhr** **Unsere News Year Show 2025** Den Abschluss macht unsere große und interaktive News Year SHow moderiert von **Maria Popov** und **Polo Türk**. Wir scrollen durch 2025 – durch ganz schön viele alternative „Fakten”, peinliche Shitstorms und unnötigen Ragebait. Wir blicken zurück auf das Medienjahr. Und wir erinnern uns an die absurdesten (Un)Social Media Debatten, die wirklich niemand braucht. Und das Beste? Ihr seid Teil der Show: Mitdenken, mitmachen, mitlachen! ## Speaker\*innen **Mohamed Amjahid** Mohamed Amjahid ist freier investigativer Journalist und Buchautor. Er recherchiert zum Beispiel zum Thema Polizeigewalt und Rechtsextremismus in Deutschland, ist aber auch als Reporter im Ausland unterwegs. Meistens in Europa, Nordamerika, im Nahen Osten und Nordafrika. **Basma Bahgat** Basma Bahgat ist Betroffenenberaterin, Bildungsreferentin und Projektmanagerin bei toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation bei HateAid. Ihre Schwerpunkte liegen neben digitaler Gewalt insbesondere auf den Themen antimuslimischer Rassismus und Gewalt gegen kommunalpolitisch Engagierte und Aktivist\*innen. **Rachel Baig** Rachel Baig ist Journalistin und Medientrainerin bei der DW und der DW Akademie. Sie ist Gründungsmitglied des DW-Faktencheck-Teams und präsentiert das Faktencheck-Format für YouTube auf Englisch. **Ahmed Gaafar** Ahmed Gaafar ist Leiter der Meldestelle REspect! und setzt sich für digitale Zivilcourage und eine respektvolle Online-Kultur ein. Sein Ansatz verbindet Antidiskriminierungsarbeit, politische Bildung und Menschenrechte mit dem Ziel, demokratische Werte auch im digitalen Raum zu fördern und zu schützen. **Damla Hekimoğlu** Damla Hekimoğlu ist Journalistin, Tagesschau-Sprecherin und Moderatorin bei ARD-aktuell. Sie arbeitete u. a. für die Recherchekooperation WDR, NDR und SZ und war Vertretungskorrespondentin im ARD-Studio Istanbul. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Umgang mit Desinformation - den sie über die dpa-Kampagne „Jahr der Nachricht“ hinaus weiter in Workshops und Panels adressiert. **Shafia Khawaja** Shafia Khawaja war Redakteurin und Co-Host des Faktencheck-Formats @fakecheck\_offiziell (MDR/funk). Als freie Journalistin schreibt sie für jetzt.de (Süddeutsche Zeitung) mit Schwerpunkten auf Popkultur, mentale Gesundheit, Diskriminierung und Generation Z. **Katharina Köth** Katharina Köth ist UX Designerin und Strategieberaterin. Sie ist auf strategisches Design und Innovationsmanagement spezialisiert und hat über 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung digitaler Produkte für Medienhäuser. **Maria Popov** Maria Popov ist Journalistin und Moderatorin und ist insbesondere durch ihre Arbeit bei funk-Formaten wie „Auf Klo“ und „Das letzte Gespräch” bekannt. **Julia Smirnova** Julia Smirnova ist Senior Researcherin beim CeMAS. Sie forscht zu Desinformation und digitalem Autoritarismus im Internet. Zuvor arbeitete sie als Journalistin für Spiegel, Zeit und Die Welt, unter anderem als Korrespondentin in Russland und der Ukraine. **Anastasia Sudzilovskaya** Anastasia Sudzilovskaya ist stellvertretende Geschäftsführerin des Bundesverbands russischsprachiger Eltern e.V. (BVRE e.V.). Sie verantwortet den Bereich Politische Bildung und entwickelt Projekte mit Fokus auf Desinformation. **Polo Türk** (er/ihm, keine Pronomen) Polo Türk entwickelt und betreut innovative, digitale Formate für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und setzt sich als Vorstand der NdM für Sichtbarkeit und gerechtere Teilhabe von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte und Diskriminierungserfahrung in den Medien ein. **Eda Öztürk** (sie/ihr) Eda Öztürk ist Journalistin und Teil des Teams der Neuen deutschen Medienmacher\*innen. Im Projekt BetterPost berät sie Redaktionen führender Medien zur Social-Media-Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft. Die NxM Medienkonferenz ist eine Veranstaltung unseres Projekts [BetterPost](https://neuemedienmacher.de/projekte/betterpost/). BetterPost ist Teil von [toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation](https://toneshift.org/) und wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung. ### Gefördert durch**Breaking news statt faking news:**  
Unsere NxM Medienkonferenz geht in die dritte Runde. Am Samstag, 11. Oktober 2025 im bUm in Berlin (Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin). Der Eintritt ist frei.

**Worum geht’s?**  
Dieses Jahr dreht sich bei unserer jährlichen Konferenz von und für Medienmacher\*innen alles um Faktenpower und Medienmut im journalistischen Einsatz gegen Hass im Netz und Desinformationen.

Egal, ob Ihr mit TikToks Desinformation kontert, als Faktenchecker\*innen Falschinformationen zerpflückt oder als Journalist\*innen selbst ganz genau wisst, wie sich Hass anfühlt – hier seid Ihr genau richtig. Freut Euch auf interaktive Workshops, inspirierende Talks und spannende Meet-ups. Zum krönenden Abschluss gibt’s einen Jahresrückblick voller absurder Debatten und alternativer „Fakten”.

Seid dabei, mischt Euch ein und gestaltet die Medienzukunft mit!

**Wer ist dabei?**  
Mohamed Amjahid, Basma Bahgat, Rachel Baig, Ahmed Gaafar, Damla Hekimoğlu, Shafia Khawaja, Katharina Köth, Maria Popov, Julia Smirnova, Anastasia Sudzilovskaya, Polo Türk und Eda Öztürk.  

**Unsere NxM Medienkonferenz ist bereits ausgebucht.**

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### *Programm der NxM Medienkonferenz*

**13:00 Uhr**  
**Einlass**

---

**13:30 Uhr**  

**Paneldiskussion: Fakten stärken, Vertrauen sichern: Strategien gegen mehrsprachige Desinformation**

Während die meisten Medienangebote in Deutschland immer noch einsprachig sind, kursieren Desinformationskampagnen längst auf zahlreichen Sprachen. Das Problem: Wo verlässliche Informationen fehlen, gewinnen Falschinformationen an Einfluss und prägen die Meinungsbildung. Ob im TV, auf Telegram, YouTube, TikTok oder über Messenger-Dienste:

Desinformationskampagnen unterwandern gezielt demokratische Werte, das Vertrauen in Medien und letztlich den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das Panel diskutiert Strategien, Good Practices und Fragen:

- Wie können Journalist\*innen migrantische Zielgruppen besser erreichen und was muss sich in der deutschen Medienlandschaft ändern?
- Welche Formate, Allianzen und Strukturen stärken langfristig Vertrauen in faktenbasierte Informationen?
- Welche Rolle spielen Sprache und Kontextwissen im Monitoring und im „Prebunken“ von Desinformation?

Auf dem Panel: **Rachel Baig**, stellv. Leitung des DW Faktencheck-Teams, **Julia Smirnova**, Senior Researcherin bei CeMAS, wo sie zu Themen wie digitalen Autoritarismus und Desinformation im Internet forscht, **Anastasia Sudzilovskaya**, stellv. Geschäftsführerin Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V., die zu Desinformation viele Bildungsprojekte anbieten. Moderiert wird das Panel von **Damla Hekimoğlu**, Nachrichtenjournalistin von ARD-Aktuell und tagesschau24.

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**15:00 Uhr**  

**Get Together**  
Austausch bei Kaffee und Kuchen

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**16:00 Uhr**

**Vortrag und Diskussion: KI: Tools, Trends und Takeaways für Journalist\*innen**

ChatGPT, swat.io oder Penemue – künstliche Intelligenz ist im journalistischen Alltag angekommen – gerade dort, wo gleichzeitig recherchiert und gepostet, Debatten moderiert und Fakten geprüft werden müssen. Digitalexpertin **Katharina Köth** stellt Tools aus der Praxis von Redaktionen vor und diskutiert mit Euch: Wo ist KI eine Chance – und wo stößt sie an ihre Grenzen? **Eda Öztürk** aus dem Projekt BetterPost von uns Neuen deutschen Medienmacher\*innen bringt für die Diskussion spannende Learnings aus Gesprächen mit Social Media Redaktionen führender Medienhäuser mit.

**Workshop: Scroll, Stop, Check – Desinformation auf TikTok zerlegen**

Sus oder safe? Fakt oder Fake? TikTok und Instagram sind für viele die wichtigste News-Quelle – und gleichzeitig ein Spielfeld für Desinformation. Im Workshop liefert **Shafia Khawaja** Best-Practice-Beispiele vom Faktencheck-Kanal @fakecheck und zeigt euch, wie ihr mit praktischen Tools Behauptungen überprüft und Fakes zuverlässig erkennt. Am Ende ist euer Blick für Desinformation geschärft und eure Faktencheck-Skills vertieft– für einen Feed mit Fakten statt Fakes und Haltung statt Hate.

**Austausch: Meet-up zum Umgang mit HateSpeech**

Das Netz ist schon wild: Fakten werden politisch motiviert infrage gestellt, unabhängige Journalist\*innen persönlich angegriffen und rechtsextreme Kampagnen gegen kritische Berichterstattung sind leider keine Seltenheit mehr. Doch was steckt hinter koordinierten Shitstorms, welche Verantwortung tragen Medien und welche konkreten Strategien gibt es, um sich dagegen zu wehren? Diese Fragen diskutieren wir im Meet-up mit unseren Kooperationspartnern im Netzwerk toneshift **Basma Bahgat** von HateAid und **Ahmed Gaafar** von REspect!. Unser Host **Mohamed Amjahid** freut sich auf eine lebhafte Diskussion mit Euch. Es wird ausreichend Zeit für Eure Fragen und zum Austausch geben.

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**17:30 - 19:00 Uhr**

**Abendessen und Austausch**

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**19:00 Uhr**

**Unsere News Year Show 2025**

Den Abschluss macht unsere große und interaktive News Year SHow moderiert von **Maria Popov** und **Polo Türk**. Wir scrollen durch 2025 – durch ganz schön viele alternative „Fakten”, peinliche Shitstorms und unnötigen Ragebait. Wir blicken zurück auf das Medienjahr. Und wir erinnern uns an die absurdesten (Un)Social Media Debatten, die wirklich niemand braucht. Und das Beste? Ihr seid Teil der Show: Mitdenken, mitmachen, mitlachen!

## Speaker\*innen

**Mohamed Amjahid**  
Mohamed Amjahid ist freier investigativer Journalist und Buchautor. Er recherchiert zum Beispiel zum Thema Polizeigewalt und Rechtsextremismus in Deutschland, ist aber auch als Reporter im Ausland unterwegs. Meistens in Europa, Nordamerika, im Nahen Osten und Nordafrika.

**Basma Bahgat**  
Basma Bahgat ist Betroffenenberaterin, Bildungsreferentin und Projektmanagerin bei toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation bei HateAid. Ihre Schwerpunkte liegen neben digitaler Gewalt insbesondere auf den Themen antimuslimischer Rassismus und Gewalt gegen kommunalpolitisch Engagierte und Aktivist\*innen.

**Rachel Baig**  
Rachel Baig ist Journalistin und Medientrainerin bei der DW und der DW Akademie. Sie ist Gründungsmitglied des DW-Faktencheck-Teams und präsentiert das Faktencheck-Format für YouTube auf Englisch.

**Ahmed Gaafar**  
Ahmed Gaafar ist Leiter der Meldestelle REspect! und setzt sich für digitale Zivilcourage und eine respektvolle Online-Kultur ein. Sein Ansatz verbindet Antidiskriminierungsarbeit, politische Bildung und Menschenrechte mit dem Ziel, demokratische Werte auch im digitalen Raum zu fördern und zu schützen.

**Damla Hekimoğlu**  
Damla Hekimoğlu ist Journalistin, Tagesschau-Sprecherin und Moderatorin bei ARD-aktuell. Sie arbeitete u. a. für die Recherchekooperation WDR, NDR und SZ und war Vertretungskorrespondentin im ARD-Studio Istanbul. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Umgang mit Desinformation - den sie über die dpa-Kampagne „Jahr der Nachricht“ hinaus weiter in Workshops und Panels adressiert.

**Shafia Khawaja**  
Shafia Khawaja war Redakteurin und Co-Host des Faktencheck-Formats @fakecheck\_offiziell (MDR/funk). Als freie Journalistin schreibt sie für jetzt.de (Süddeutsche Zeitung) mit Schwerpunkten auf Popkultur, mentale Gesundheit, Diskriminierung und Generation Z.

**Katharina Köth**  
Katharina Köth ist UX Designerin und Strategieberaterin. Sie ist auf strategisches Design und Innovationsmanagement spezialisiert und hat über 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung digitaler Produkte für Medienhäuser.

**Maria Popov**  
Maria Popov ist Journalistin und Moderatorin und ist insbesondere durch ihre Arbeit bei funk-Formaten wie „Auf Klo“ und „Das letzte Gespräch” bekannt.

**Julia Smirnova**  
Julia Smirnova ist Senior Researcherin beim CeMAS. Sie forscht zu Desinformation und digitalem Autoritarismus im Internet. Zuvor arbeitete sie als Journalistin für Spiegel, Zeit und Die Welt, unter anderem als Korrespondentin in Russland und der Ukraine.

**Anastasia Sudzilovskaya**  
Anastasia Sudzilovskaya ist stellvertretende Geschäftsführerin des Bundesverbands russischsprachiger Eltern e.V. (BVRE e.V.). Sie verantwortet den Bereich Politische Bildung und entwickelt Projekte mit Fokus auf Desinformation.

**Polo Türk** (er/ihm, keine Pronomen)  
Polo Türk entwickelt und betreut innovative, digitale Formate für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und setzt sich als Vorstand der NdM für Sichtbarkeit und gerechtere Teilhabe von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte und Diskriminierungserfahrung in den Medien ein.

**Eda Öztürk** (sie/ihr)  
Eda Öztürk ist Journalistin und Teil des Teams der Neuen deutschen Medienmacher\*innen. Im Projekt BetterPost berät sie Redaktionen führender Medien zur Social-Media-Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft.

Die NxM Medienkonferenz ist eine Veranstaltung unseres Projekts [BetterPost](https://neuemedienmacher.de/projekte/betterpost/). BetterPost ist Teil von [toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation](https://toneshift.org/) und wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.

### Gefördert durch

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles)
 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme)
 4. [Von „Sommer der Migration“ zu „Remigration“](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/von-sommer-der-migration-zu-remigrationwie-sich-der-diskurs-verschoben-hat)

Stellungnahme vom 16.07.2025

# Von *„Sommer der Migration“* zu „Remigration“

## Wie sich der Diskurs *verschoben* hat

Die Einschränkung von Rechten, rassistische Narrative und der Ruf nach verschärften Kontrollen bestimmen den Mediendiskurs. Entmenschlichung ist an der Tagesordnung. Zehn Jahre nach dem „Sommer der Migration” wird wieder öffentlich in Frage gestellt, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist. Menschenrechte, Fakten und Perspektiven von Geflüchteten bleiben auf der Strecke. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen warnen vor einer weiteren Normalisierung rechtsextremer und menschenfeindlicher Debatten und machen konkrete Vorschläge für eine konstruktive und menschensrechtsbasierte Berichterstattung.

Der Diskurs hat sich dramatisch verschoben: Aus „Willkommenskultur“ wurde „wir schieben im großen Stil ab“. Begriffe wie „Grenzschließung“, „irreguläre Migration“, „Abschiebeoffensive“, „Migrationswende“ und „Migrationsdeckel“ dominieren die politische und öffentliche Debatte. Der von Rechtsextremen geprägte Begriff „Remigration“, der Anfang 2024 noch Empörung hervorrief und Millionen auf die Straße trieb, ist im Sommer 2025 normalisiert. Rechtsextreme Verschwörungsnarrative vom „großen Kontrollverlust“ haben es in Bundestagsdebatten und Talkshows geschafft. Aus „Wir schaffen das!“ wurde „Schaffen wir das noch mal?“

Rechtsextreme haben den Diskurs in der Migrationsdebatte maßgeblich verschoben. Und große Teile der Politik und Medienlandschaft laufen ihm hinterher. Während das Grundrecht auf Asyl an den Außengrenzen ausgehebelt wird, prägt ein rhetorischer Dammbruch nach dem nächsten die Schlagzeilen – auf Kosten von Minderheiten. Geflüchtete erleben derzeit ein erschreckendes Maß an öffentlichen Anfeindungen, Pauschalisierungen und Verdächtigungen.

Allein 2024 wurden laut Bundesinnenministerium über 2.500 Straftaten gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte verzeichnet – viele davon waren mit Gewalt verbunden. Die mediale und politische Resonanz: erschreckend gering.

**Wir sagen: Das darf nicht normal sein. Seit über zehn Jahren fordern wir, dass guter Journalismus Menschen in den Mittelpunkt stellt – und nicht entmenschlichende Debatten.**

---

## Unsere *Empfehlungen*

1. ### Geflüchtete zu Wort kommen lassen

Beiträge, die Geflüchtete nicht als anonyme Masse zeigen, sondern sie zu Wort kommen lassen, ihre Geschichten, Perspektiven und Lebensrealitäten sichtbar machen – mit Fokus auf Fluchtursachen, individuellen Erfahrungen und Teilhabe in der Gesellschaft. Diese persönliche Ebene schafft nicht nur Empathie, sondern trägt auch maßgeblich dazu bei, Vorurteile abzubauen und ein tieferes Verständnis für die komplexen Herausforderungen von Migration zu fördern.
2. ### Kontinuierliche Berichterstattung

Migration ist kein Krisenthema. Nur eine regelmäßige Berichterstattung kann das vollständige Bild von Migrant\*innen zeichnen. Wie eine Studie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2024 zeigt, bleiben die langfristigen Herausforderungen und Erfolge von Migrant\*innen oft unerwähnt. Eine kontinuierliche Berichterstattung würde helfen, ein vollständigeres Bild zu zeichnen.
3. ### Verantwortungsvoller Umgang mit Sprache und Framings 

Begriffe wie „Migrationskrise“ oder „Wirtschaftsflüchtlinge“ und „strenge Migrationspolitik” sind nicht neutral – sie transportieren gezielt Narrative. Journalist\*innen sollten differenziert formulieren, einordnen und damit Debatten versachlichen.
4. ### Geeignete Bilder

Es braucht eine Bildsprache, die auf stereotype oder entmenschlichende Darstellungen verzichtet und stattdessen Vielfalt, Respekt und Selbstbestimmung sichtbar macht.
5. ### Fundierte Berichterstattung

Während Meinungsbeiträge wichtig bleiben, sollte der Fokus verstärkt auf fundierten Recherchen und noch nicht ausreichend behandelten Themen in Bezug auf Migration und Einwanderungsgesellschaft liegen. Es gibt viele unbeachtete Aspekte, die sorgfältiger Analyse und Berichterstattung bedürfen.

---

## Weiterführende *Informationen*

**Mit Fakten gegen Falschinformationen**  
Die gängigsten Falschinformationsnarrative drehen sich um das Thema Migration. Wir haben zehn weit verbreitete falsche [Narrative über Migration](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration) zusammengefasst und mit Fakten widerlegt.

**Empfehlungen für besseren Journalismus über Einwanderungsgesellschaft und Migration**  
[Unser Leitfaden ](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-für-mehr-stimmen-und-perspektiven)zeigt Wege auf, wie Journalist\*innen endlich Narrative hinterfragen und neue Ansätze finden können, die unsere Gesellschaft realistisch und respektvoll darstellen.

**Sprache schafft Wirklichkeit**  
Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar).

**Chronologie des "Flüchtlingsjahrs" 2015**  
Im Jahr 2015 stieg die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland und in Europa innerhalb weniger Monate deutlich. Welche Ereignisse haben das „Flüchtlingsjahr" 2015 geprägt? Hier geht es zu einer [Übersicht des Mediendienst Integration](https://mediendienst-integration.de/news/chronologie-des-fluechtlingsjahrs-2015/).

### Pressekontakt

presse@neuemedienmacher.de   
Tel.: +49 155 6745 2152

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles)
 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme)
 4. [Verantwortung der Medien](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/verantwortung-der-medien)

Stellungnahme vom 06.02.2025

# *Verantwortung* der Medien

## *Kein* Verstärker für antidemokratische *Narrative*

Die Bundestagswahl steht zurzeit im Zentrum der politischen Berichterstattung und damit auch die Verantwortung der Medien, eine sachliche, kritische und kontextualisierte Auseinandersetzung mit politischen Inhalten zu gewährleisten. Medienschaffende sind nicht nur Berichterstatter\*innen, sondern auch Gatekeeper\*innen und Multiplikator\*innen öffentlicher Diskurse.

Werden im Laufe medialer Debatten rechtspopulistische Aussagen unkritisch übernommen, Straftaten kulturalisiert und marginalisierte Gruppen wie zum Beispiel Geflüchtete und einkommensschwache Menschen stigmatisiert, entstehen mediale Zerrbilder, die sich in der Gesellschaft manifestieren. Eine unkritische Reproduktion rechtspopulistischer Narrative führt zunehmend zur Normalisierung extremistischer Positionen und zur Verschiebung des gesellschaftlichen Diskurses.

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen fordern: Wenn sich die Politik radikalisiert, muss guter Journalismus dagegenhalten. Statt sich von Populismus vor sich hertreiben zu lassen, braucht es mehr denn je menschenrechtsbasierte Haltungen in Redaktionen.

**False Balancing: Keine Bühne für Demokratiefeinde**  
Eine falsch verstandene journalistische Neutralität birgt die Gefahr, antidemokratische Akteur\*innen als legitime politische Stimmen zu behandeln. Doch journalistische Ausgewogenheit bedeutet nicht, extremistische und menschenfeindliche Positionen unkritisch und ohne Einordnung wiederzugeben. Redaktionen sollten hinterfragen, ob Interviews oder Talkshow-Auftritte tatsächlich dem Erkenntnisgewinn oder lediglich der Vergrößerung der medialen Bühne dienen.

**Agenda-Setting: Verantwortungsvoller Umgang mit Sprache und Framings**  
Begriffe wie „Migrationskrise“ oder „Wirtschaftsflüchtlinge“ und „strenge Migrationspolitik” sind nicht neutral – sie transportieren gezielt Narrative. Journalist\*innen sollten differenziert formulieren, einordnen und damit Debatten versachlichen.

**Fakten verteidigen**  
Kurz vor der Bundestagswahl verbreiten manche Politiker\*innen und ihre Anhänger\*innen zunehmend Falschinformationen über Migrant\*innen und Geflüchtete. Sie machen die Einwanderungsgesellschaft zum Feindbild. Journalist\*innen müssen Desinformationen erkennen, benennen und faktenbasiert widerlegen.

**Grundrechte sind keine Frage von Pro und Contra**  
Die Diskussion über Flucht und Migration hat ihre Grenze überschritten, wenn Grundrechte infrage gestellt werden.

Guter Journalismus muss sich von Falschinformationsnarrativen abgrenzen, anstatt sie zu reproduzieren. Er stellt Menschen in den Mittelpunkt, nicht entmenschlichende Debatten, und sorgt dafür, dass auch marginalisierte Gruppen Gehör finden.

Medienschaffende stehen vor einer entscheidenden Herausforderung: Werden sie ihrer demokratischen Verantwortung gerecht – oder dienen sie als Verstärker antidemokratischer Ideologien?

### Pressekontakt

presse@neuemedienmacher.de   
Tel.: +49 155 6745 2152

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

- [  Stellungnahme als PDF   ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20250206_PM_Verantwortung_der_Medien.pdf)

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Artikel vom 20.01.2026

# *Faire* Bildberichterstattung zu Religion

Bilder prägen, wie wir über Religion und Gesellschaft denken. Im Projekt „Beyond the Frame” entstanden 2025 neue Bildserien jenseits gängiger Symbolbilder. Die folgende Checkliste fasst zentrale Kriterien zusammen und unterstützt Redaktionen dabei, religiöse Vielfalt fair, kontextualisiert und respektvoll darzustellen.

## Für *Redaktionen* & Bildredakteur\*innen

### Kontext statt Klischee

- Zeigt das Bild Alltag und Situation oder nur Symbolik?
- Ist ersichtlich, wer abgebildet ist und wo wir uns befinden?

### Menschen als Individuen

- Wird die Person als Mensch sichtbar, nicht als „Vertreter\*in“ einer Religion?
- Kommt Persönlichkeit, Beziehung, beruflicher oder sozialer Kontext vor?

**Vielfalt zeigen**

- Geht der Blick über dominante Motive hinaus?
- Werden unterschiedliche Generationen, Geschlechter, Identitäten sichtbar?

**Sensibilität im Umgang mit Räumen**

- Wurde das Bild in einem religiösen Raum gemacht und unter welchen Bedingungen?
- Ist die Szene authentisch, nicht gestellt oder exotisierend?

**Kontext & Sprache**

- Rahmt die Bildunterschrift das Motiv fair, informativ und kontextualisiert?
- Bildunterschriften erklären, statt zu deuten
- Headlines unterstützen das Bild, verzerren es nicht
- Werden religiöse Begriffe, Bezeichnungen und Orte korrekt verwendet und eingeordnet?
- Sind Übersetzungen richtig und sensibel vorgenommen, insbesondere bei Gebeten, Zitaten oder religiösen Begriffen?
- Wird auf Verallgemeinerungen oder verkürzende Zuschreibungen verzichtet?

**Zustimmung & Sicherheit**

- Liegt informierte Einwilligung vor, besonders bei sensiblen Momenten?
- Gibt es Hinweise auf mögliche Risiken, die berücksichtigt werden müssen?
- Leitfrage: Verstärkt das Bild Vorurteile oder Wissen?

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Die folgende Checkliste fasst zentrale Kriterien zusammen und unterstützt Redaktionen dabei, religiöse Vielfalt fair, kontextualisiert und respektvoll darzustellen. ## Für *Redaktionen* & Bildredakteur\*innen ### Kontext statt Klischee - Zeigt das Bild Alltag und Situation oder nur Symbolik? - Ist ersichtlich, wer abgebildet ist und wo wir uns befinden? ### Menschen als Individuen - Wird die Person als Mensch sichtbar, nicht als „Vertreter\*in“ einer Religion? - Kommt Persönlichkeit, Beziehung, beruflicher oder sozialer Kontext vor? **Vielfalt zeigen** - Geht der Blick über dominante Motive hinaus? - Werden unterschiedliche Generationen, Geschlechter, Identitäten sichtbar? **Sensibilität im Umgang mit Räumen** - Wurde das Bild in einem religiösen Raum gemacht und unter welchen Bedingungen? - Ist die Szene authentisch, nicht gestellt oder exotisierend? **Kontext & Sprache** - Rahmt die Bildunterschrift das Motiv fair, informativ und kontextualisiert? - Bildunterschriften erklären, statt zu deuten - Headlines unterstützen das Bild, verzerren es nicht - Werden religiöse Begriffe, Bezeichnungen und Orte korrekt verwendet und eingeordnet? - Sind Übersetzungen richtig und sensibel vorgenommen, insbesondere bei Gebeten, Zitaten oder religiösen Begriffen? - Wird auf Verallgemeinerungen oder verkürzende Zuschreibungen verzichtet? **Zustimmung & Sicherheit** - Liegt informierte Einwilligung vor, besonders bei sensiblen Momenten? - Gibt es Hinweise auf mögliche Risiken, die berücksichtigt werden müssen? - Leitfrage: Verstärkt das Bild Vorurteile oder Wissen? 1. 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Die folgende Checkliste fasst zentrale Kriterien zusammen und unterstützt Redaktionen dabei, religiöse Vielfalt fair, kontextualisiert und respektvoll darzustellen. ## Für *Redaktionen* & Bildredakteur\*innen ### Kontext statt Klischee - Zeigt das Bild Alltag und Situation oder nur Symbolik? - Ist ersichtlich, wer abgebildet ist und wo wir uns befinden? ### Menschen als Individuen - Wird die Person als Mensch sichtbar, nicht als „Vertreter\*in“ einer Religion? - Kommt Persönlichkeit, Beziehung, beruflicher oder sozialer Kontext vor? **Vielfalt zeigen** - Geht der Blick über dominante Motive hinaus? - Werden unterschiedliche Generationen, Geschlechter, Identitäten sichtbar? **Sensibilität im Umgang mit Räumen** - Wurde das Bild in einem religiösen Raum gemacht und unter welchen Bedingungen? - Ist die Szene authentisch, nicht gestellt oder exotisierend? **Kontext & Sprache** - Rahmt die Bildunterschrift das Motiv fair, informativ und kontextualisiert? - Bildunterschriften erklären, statt zu deuten - Headlines unterstützen das Bild, verzerren es nicht - Werden religiöse Begriffe, Bezeichnungen und Orte korrekt verwendet und eingeordnet? - Sind Übersetzungen richtig und sensibel vorgenommen, insbesondere bei Gebeten, Zitaten oder religiösen Begriffen? - Wird auf Verallgemeinerungen oder verkürzende Zuschreibungen verzichtet? **Zustimmung & Sicherheit** - Liegt informierte Einwilligung vor, besonders bei sensiblen Momenten? - Gibt es Hinweise auf mögliche Risiken, die berücksichtigt werden müssen? - Leitfrage: Verstärkt das Bild Vorurteile oder Wissen? - © Loredana Zafisambondaoky - © Ilona Scherer - © Esra Shaiban - © Timur Vorkul - © Yasemin Yildirim - © Leander Louca - © Amelie John ## Für *Fotograf\*innen* **Vor dem Shooting** - Kontext klären: Welche Bedeutung hat der Moment für die Person? - Zustimmung einholen, Bildidee transparent machen **Währenddessen** - Alltag statt Klischee: Menschen nicht auf Symbole reduzieren - Authentisch arbeiten: nichts inszenieren, was nicht Teil der Realität ist **Danach** - Bilder gemeinsam sichten, Perspektive der Abgebildeten respektieren - Prüfen: Würde ich so fotografiert werden wollen? --- In unserem Projekt [Beyond the Frame](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/beyond-the-frame) sind 2025 neue Bildserien entstanden, die gängige Symbolbilder bewusst hinterfragen und vielfältigere Perspektiven sichtbar machen. Ab sofort finden Interessierte eine große Auswahl der Bilder in der [Fotodatenbank Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/media/category/115)## Für *Fotograf\*innen* **Vor dem Shooting** - Kontext klären: Welche Bedeutung hat der Moment für die Person? - Zustimmung einholen, Bildidee transparent machen **Währenddessen** - Alltag statt Klischee: Menschen nicht auf Symbole reduzieren - Authentisch arbeiten: nichts inszenieren, was nicht Teil der Realität ist **Danach** - Bilder gemeinsam sichten, Perspektive der Abgebildeten respektieren - Prüfen: Würde ich so fotografiert werden wollen? --- In unserem Projekt [Beyond the Frame](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/beyond-the-frame) sind 2025 neue Bildserien entstanden, die gängige Symbolbilder bewusst hinterfragen und vielfältigere Perspektiven sichtbar machen. Ab sofort finden Interessierte eine große Auswahl der Bilder in der [Fotodatenbank Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/media/category/115)## Für *Fotograf\*innen*

**Vor dem Shooting**

- Kontext klären: Welche Bedeutung hat der Moment für die Person?
- Zustimmung einholen, Bildidee transparent machen

**Währenddessen**

- Alltag statt Klischee: Menschen nicht auf Symbole reduzieren
- Authentisch arbeiten: nichts inszenieren, was nicht Teil der Realität ist

**Danach**

- Bilder gemeinsam sichten, Perspektive der Abgebildeten respektieren
- Prüfen: Würde ich so fotografiert werden wollen?

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In unserem Projekt [Beyond the Frame](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/beyond-the-frame) sind 2025 neue Bildserien entstanden, die gängige Symbolbilder bewusst hinterfragen und vielfältigere Perspektiven sichtbar machen. Ab sofort finden Interessierte eine große Auswahl der Bilder in der [Fotodatenbank Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/media/category/115)

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Ausschreibung vom 15.01.2026

# Investigativjournalismus-*Fellowship* 2026

## *Vielfalt* im Investigativjournalimus stärken

Journalist\*innen mit unterschiedlich geprägten Lebenserfahrungen können Themen und Perspektiven einbringen, die in vielen Redaktionen bislang noch unterrepräsentiert sind. Deshalb haben wir in Kooperation mit [Netzwerk Recherche](https://netzwerkrecherche.org/) ein rechercheorientiertes **Fellowship-Programm** entwickelt. Wir wollen damit angehenden Investigativjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte, Rassismus- und/oder Armutserfahrungen Zugang zu renommierten Recherche-Redaktionen in ganz Deutschland ermöglichen.

### **Das Investigativjournalismus-Fellowship 2026**

Das Fellowship bietet ein Praktikum in einer Investigativredaktion, ein Stipendium, exklusive Workshops und Vernetzung.

**Bezahltes Praktikum**  
Drei Monate zwischen Mai und Dezember je nach Redaktion.

**Stipendium**  
Mindestens 1.300 Euro pro Monat für den Lebensunterhalt – bestehend aus Praktikumsgehalt und einem aufstockenden Stipendium.

**Workshops**  
Ab April 2026 mit erfahrenen Investigativjournalist\*innen.

**Journalismuskonferenz**  
Kostenlose Teilnahme an der [Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche 2026](https://netzwerkrecherche.org/wir-vernetzen/jahreskonferenz/).

**Begleitung**  
Austausch mit anderen Fellows und Alumni (Peer-Learning), Vernetzung durch Netzwerk Recherche und Neue deutsche Medienmacher\*innen.  

**Bewerbungsfrist:**   
Montag, 23. Februar 2026, 23:59 Uhr

Hier geht es zur [Ausschreibung ](https://netzwerkrecherche.org/wir-foerdern/investigativjournalismus-fellowship/investigativ-fellowship-ausschreibung-2026/)und zum [Bewerbungsformular](https://airtable.com/appZztIcF2DTpGx31/pagZupnwjwWm4DEX0/form) für den neuen Durchgang des Fellowship-Programms!

**Noch Fragen?**  
Antworten gibt es im [FAQ](https://netzwerkrecherche.org/wir-foerdern/investigativjournalismus-fellowship/faq-investigativ-fellowship/)  
Kontakt: <if@netzwerkrecherche.de>

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Pressespiegel vom 15.12.2025

# Frankfurter Rundschau

Kritische Stimmen nennen den Fall Fretterode typisch für „Kontinuitäten des Verschleppens“ an Thüringer Gerichten. Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher\*innen, kam zu dem Schluss, der Fretterode-Prozess sei: „ein Präzedenzfall dafür, wie der Rechtsstaat angegriffene Journalist\*innen im Stich“ lasse.

[zum Artikel](https://www.fr.de/politik/angriff-auf-journalisten-nach-bgh-ruege-startet-der-prozess-neu-94085157.html)

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Ausschreibung vom 30.01.2025

# Investigativjournamlismus-*Fellowship* 2025

Du willst investigativ recherchieren, Missstände aufdecken und die Gesellschaft bewegen? Dann ist dieses Fellowship Deine Chance! Journalismus braucht Perspektivenvielfalt. Doch oft stehen finanziellen Hürden und fehlende Netzwerke im Weg – wir ändern das!

**Unser Fellowship für Journalist\*nnen mit Migrationsgeschichte, Rassismus- oder Armutserfahrungen bietet:**

- Bezahltes Praktikum in führenden Investigativ-Redaktionen
- Stipendium – finanzielle Unterstützung für deine Teilnahme
- Exklusive Workshops mit erfahrenen Journalist\*innen
- Teilnahme an Top-Journalismuskonferenzen, z. B. der NR-Jahreskonferenz 2025
- Wertvolle Netzwerke, die dir beim Einstieg in den Investigativjournalismus helfen

Du kannst bei Der Spiegel, SZ, taz, ZDF Magazin Royale & weiteren investigativen Redaktionen arbeiten.

Jetzt bewerben & Investigativjournalismus vorantreiben! Hier gibt es mehr [Informationen zum Programm](https://netzwerkrecherche.org/stipendien-preise/investigativ-fellowship-2025/).  
Deadline: Sonntag, 2. März 2025, 23:59

Das Investigativ-Fellowship 2025 von [Netzwerk Recherche](https://www.linkedin.com/company/netzwerk-recherche/) und Neue deutsche Medienmacher\*innen e. V. wird von der Olin gGmbH, der [Freudenberg Stiftung](https://www.linkedin.com/company/freudenberg-stiftung/) und dem Unternehmensgründer Thomas Wüst unterstützt. Vielen herzlichen Dank dafür!

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Pressespiegel vom 14.10.2025

# Deutschlandfunk

Ein zentraler Gedanke des Projekts „Beyond the Frame” ist es, religiöse Vielfalt abzubilden, ohne in Klischees zu verfallen. Während eines Workshoptages des Projekts sammelt Deutschlandfunkjournalistin Luise Samman Eindrücke vor Ort.

[zum Audiobeitrag](https://www.deutschlandfunk.de/projekt-beyond-the-frame-religion-in-medien-abseits-von-klischees-100.html)

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Pressespiegel vom 12.08.2025

# Chrismon

Von 2015 bis heute hat sich der mediale Diskurs rund um das Thema Migration stark nach rechts verschoben. Wie kam es soweit? Ein Gespräch mit Ella Schindler von den Neuen deutschen Medienmacher\*innen

[zum Interview](https://chrismon.de/artikel/57264/interview-mit-ella-schindler-co-vorsitzende-der-neuen-deutschen-medienmacherinnen)

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Pressespiegel vom 05.12.2025

# journalist

In den USA schaffen Konzerne auf politischen Druck hin Diversity-Initiativen ab, einige deutsche Firmen ziehen nach. Wie steht es um die Vielfalt in der deutschen Medienlandschaft?

[zum Artikel](https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/das-ende-der-vielfalt/)

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Newsletter vom 21.08.2025

# Zwischen *Sex-Bots,* Hate und Burnout

Hallo zusammen,

dieser Newsletter erreicht Euch wahrscheinlich mitten im Urlaub. Aber wie Ihr wisst, die Welt bleibt nicht stehen, und Menschen kommentieren weiterhin in den sozialen Medien. Was bedeutet: Community-Redakteur\*innen haben das ganze Jahr über stets sehr viel zu tun. Um ihre Arbeit sichtbarer, wertgeschätzter und wirksamer zu machen, haben wir mehrere [Forderungen für besseren Community-Journalismus](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/sieben-forderungen-für-zukunftsfähigen-community-journalismus-auf-social-media) formuliert.

Dazu: ein Gespräch mit Hussam Al Zaher, Gründer von kohero magazin, unsere kommenden Veranstaltungen in Köln, Bonn und München, handverlesene Lesetipps zu KI, Polizei, Kriminalität, Syrien und Gaza, und eine Best Practice zum Thema Inklusion.

Los geht’s.

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## Was gibt's *Neues*?

**Beyond the Frame: Projekt-Update** Wie setzen junge Fotograf\*innen Glauben vielfältig in Szene? Auf Instagram geben wir Einblicke. Wir waren mit Loredana Zafisambondaoky und Djouama Hussein bei einem Fototermin dabei. Djoumana sprach über ihre Leidenschaft für Sport, Loredana über ihre fotografische Perspektive. Unser Projekt „Beyond the Frame” bringt junge (Foto-)Journalist\*innen mit religiösen Menschen zusammen und entwickelt diskriminierungssensible Bildsprachen. [Zum Instagram-Reel](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=a1f091991c&e=71ca10d028)

**Role Model Talk mit Tessniem Kadiri: Rückschau** Im August haben wir mit Tessniem über Einstiege in den Journalismus gesprochen. Ihre Top-Tipps: „Seid delulu” (direktes Zitat!) und traut euch Jobs zu, redet offen über Geld, verabredet euch zu Kaffee-Dates mit Redakteur\*innen und Journalist\*innen und vernetzt euch auf Konferenzen, in Verbänden und bei den NdM.

**Wir haben die 10.000 auf LinkedIn geknackt** Seit Jahresbeginn ist unsere Community dort um mehr als 3.000 Menschen gewachsen und damit so groß wie nie zuvor. Danke an alle, die liken, teilen und kommentieren: Ihr macht unsere Inhalte sichtbar und gebt uns Rückenwind! Wer uns noch nicht auf LinkedIn hat, [hier](https://de.linkedin.com/company/neue-deutsche-medienmacherinnen-e-v) geht’s lang.

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## Unsere nächsten Veranstaltungen

**Kostenlose Online-Workshops: Öffentlichkeitsarbeit & Social Media für MSOs**  
Im August ist unsere neue Staffel gestartet. Wir bieten praxisnahe Workshops für alle, die sich in migrantischen Selbstorganisationen engagieren und ihre Themen klar, klug und kraftvoll in die Öffentlichkeit bringen wollen. Geleitet werden die Workshops von erfahrenen Trainer\*innen mit Migrationsgeschichte. Aus der Praxis, für die Praxis. [Hier anmelden](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=ce1f786dc2&e=71ca10d028)

Online-Workshop: Wording. Diskriminierungsfrei Kommunizieren  
*4. September 2025, 10:00–16:00 Uhr, via Zoom*  
Mit Amal Schütz

Online-Workshop: Öffentlichkeitsarbeit. Die Basics  
*17. September 2025, 10:00–16:00 Uhr, via Zoom*  
Mit Sara Mously

Online-Workshop: Texten. In der Schreibwerkstatt  
*24. September 2025, 10:00–16:00 Uhr, via Zoom*  
Mit Sara Mously

**NRW-Stammtisch in Köln**  
*16. September 2025, 19 Uhr, Köln (genauer Ort wird bekanntgegeben)*  
Der Stammtisch in NRW ist aus der Sommerpause zurück! Damit wir besser planen können, meldet euch an bis zum 12.09.2025 unter <nrwmentoring@neuemedienmacher.de>

**Vortrag: Analyse, Kritik und Perspektiven der deutschen Nahost-Berichterstattung**  
*23. September 2025, 18:00 Uhr, Online*  
In diesem einstündigen Online-Vortrag beleuchtet die Kommunikationswissenschaftlerin und Medienkritikerin Nadia Zaboura anhand Grimme-nominierter Analysen die deutsche Berichterstattung zum Nahostkonflikt. Sie zeigt wissenschaftlich fundiert auf, wo die größten Problemfelder liegen, wo journalistische Exzellenz sichtbar wird, und welche konkreten Auswege zu mehr Vertrauen und Qualität im Journalismus führen können. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=77fbecd148&e=71ca10d028)

**Unser Panel beim b° future festival 2025: „Vielfalt in Redaktionen: Warum diverse Perspektiven die Berichterstattung verändern”**  
*3. Oktober 2025, Bonn*  
Das b° future festival ist ein Festival für zukunftsorientierten Journalismus und konstruktiven Dialog, organisiert vom Bonn Institute. Karolina und Anna sind auch dabei und diskutieren gemeinsam mit anderen Journalist\*innen, wie mehr Vielfalt in Redaktionen die Migrationsberichterstattung verändern kann und welche Strukturen dafür nötig sind. In einem Coaching-Format geben die beiden Tipps für den Berufseinstieg in den Journalismus[Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=2fe54ce612&e=71ca10d028)  

**Unser Panel bei den Medientage München 2025: „Das kann KI nicht”**  
*24. Oktober 2025, München*  
Die Konferenz findet dieses Jahr unter dem Motto „This is Media“ statt. Auch hier sind wir dabei. Jutta und Elena zeigen anhand von 1.700 Posts und 85.000 Kommentaren, wie Social-Media-Berichterstattung über Migration oft rassistische Stereotype verstärkt und wo KI eher Problem als Lösung ist. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=779a34c6d5&e=71ca10d028)

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## Im *Fokus*

### Sieben Forderungen für besseren Community-Journalismus

**Der Anlass:**   
Community-Arbeit in Redaktionen geht weit über das Löschen von Hasskommentaren hinaus: Community-Redakteur\*innen recherchieren, prüfen Fakten, moderieren Debatten und sichern digitale Räume. Trotzdem fehlt vielen Medienhäusern die Anerkennung dieser Arbeit als journalistischer Beruf. Unterbesetzte Teams stehen einer Flut von Hass und Desinformation gegenüber, und das oft ohne Ausbildung, Strategie oder Unterstützung. Workshops, Interviews und unser Monitoring im Projekt „BetterPost“ zeigen: Das Problem ist strukturell.

**Wir fordern:**  
Community-Journalismus muss als Teil der publizistischen Verantwortung gesehen werden und braucht Anerkennung, Ausbildung, Schutz und eine klare Strategie. Wer Kommentarspalten sich selbst überlässt, überlässt sie den Lautesten und verspielt Vertrauen.

### Unsere sieben Forderungen: 

1. **Rebranding: Community-Redakteur\*in statt Manager\*in** Die Rolle umfasst journalistische Aufgaben und sollte auch so benannt und anerkannt werden.
2. **Ausbildungs-Update: Moderation als Kernkompetenz** Deeskalation, Counter Speech und Schutz vor Hate Speech gehören in jede journalistische Aus- und Weiterbildung.
3. **Mehr Personal, mehr Tools, mehr Budget** Zukunftsfähige Community-Arbeit braucht ausreichende Ressourcen, gut ausgestattete Teams, sowie passende Software.
4. **Schutz ist Chef\*innen-Sache** Persönliche Angriffe und Belastung im Umgang mit Hass sind kein Berufsrisiko, sondern erfordern Rückendeckung auf Führungsebene, sowie psychologische und juristische Unterstützung.
5. **Ganzheitliche Strategien statt Kommentar-Kosmetik** Demokratische Debatten brauchen strategische Leitlinien – eine Netiquette reicht nicht.
6. **KI als Werkzeug – nicht als Ersatz** Künstliche Intelligenz kann unterstützen, aber nicht ersetzen. Entscheidungen müssen Journalist\*innen mit klaren Regeln für den Einsatz von KI treffen.
7. **Mehr Diversität in den Teams** Redaktionen sollen die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln. Das gilt auch für Social Media.

BetterPost ist Teil von toneshift - Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation, gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!” vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=b199dfbab9&e=71ca10d028)

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## Auf dem *Radar*

**Die Rolle von Medien bei rechten Aussagen** Eine neue Studie zeigt, dass britische Medien eindeutig zur Zustimmung zu rechten Aussagen beitragen, vor allem wenn diese Aussagen in der Berichterstattung nicht hinterfragt werden. Sebastian Wellendorf bei Deutschlandfunk spricht mit Florian Foos, dem Co-Autor der Studie. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=ad3bb663f6&e=71ca10d028)

**Hungersnot in Gaza** Fotos abgemagerter Kinder werden von israelischer Regierung und rechten Stimmen als Fake oder Propaganda abgetan. Übermedien zeigt, wie diese Debatte von der realen Hungersnot ablenkt und Zweifel an authentischem Bildmaterial gezielt gestreut werden. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=5db311ca05&e=71ca10d028)

**Gezielte Tötung von Journalisten in Gaza** Reporter ohne Grenzen verurteilt den Angriff der israelischen Armee, bei dem Al-Dschasira-Reporter Anas al-Sharif und fünf Kollegen getötet wurden. RSF spricht von einem Kriegsverbrechen und fordert eine internationale Untersuchung. NdM sieht das genauso. [Mehr dazu](https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/rsf-verurteilt-gezielte-toetungen-in-gaza)

**„Mein Leben nach Assads Sturz”** Der Reporter Sulaiman Tadmory floh vor über zehn Jahren aus Syrien und lebt heute als deutscher Staatsbürger in Hamburg. Nachdem Assad im Dezember 2024 gestürzt wird, kehrt Tadmory in seine Heimat zurück. „STRG\_F” begleitet ihn mit einer Reportage. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=46f908f485&e=71ca10d028)

**Weniger Klicks durch KI-Zusammenfassungen** Laut Pew Research klicken Google-Nutzer\*innen 50 % seltener auf Quellenlinks, wenn die Seite eine KI-generierte Zusammenfassung zeigt. Das wirft neue Fragen zur Sichtbarkeit journalistischer Inhalte auf. [Zur Studie (Englisch)](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c1360d9938&e=71ca10d028)

**Neue Datenbank zu Praktikumsgehältern im Journalismus** Wie viel zahlen deutsche Medien für Praktika? Die Plattform [praktikumsgehalt.de](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=9f87d46a87&e=71ca10d028) liefert ab dem 18.7. transparente Zahlen – basierend auf Anfragen an über 400 Redaktionen. Ein Projekt von Oskar Vitlif.

**Leitfaden: Bessere Berichte über Kriminalität & Polizei** Der *journalist* zeigt, wie Medien rassistische Verzerrungen, Copy-Paste aus Polizeimeldungen und Täter-Fixierung vermeiden können. Es gibt konkrete Tipps für eine verantwortungsvolle Kriminalitätsberichterstattung. [Zum Leitfaden](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=119d4b6456&e=71ca10d028)

**Buch-Tipp: „Herz aus Stacheldraht – Reportagen aus Kriegs- und Krisengebieten”** Die Journalistin Sophia Maier reist nach Syrien, Afghanistan, Palästina, in den Libanon, die Ukraine und an die EU-Außengrenzen. Sie erzählt von Menschen auf der Flucht, und das mit einem kritischen Blick auf die Verantwortung des Westens. [Mehr dazu & der Lesetour](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=a307d6868e&e=71ca10d028)

**Buch-Tipp: „Black(ness) in German African Studies”** Woher kommt unser Wissen über Afrika? Dieses Buch untersucht die Wissensproduktion über Afrika und seine Diaspora, anti-schwarze Strukturen in der deutschen Wissenschaft, epistemische Hierarchien und die Universität als Gatekeeperin. Es thematisiert die spezifisch deutsche Scheu im Umgang mit der kolonialen Vergangenheit sowie die Schwierigkeit, in Deutschland über „race“ und „Blackness“ zu sprechen. Die Beiträge stammen von Studierenden der Afrikastudien an deutschen Universitäten. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=7b6d3d3d9c&e=71ca10d028)

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## *3 Fragen* an

**Hussam Al Zaher** ist Gründer und Chefredakteur des [kohero magazin](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=de0fa38f08&e=71ca10d028). 2015 kam er aus Syrien nach Deutschland und hat mit kohero eine Plattform geschaffen, die Stimmen von Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte hörbar macht – in Artikeln, Podcasts und einem Printmagazin. Sein Ziel: durch Journalismus Brücken bauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

**Welche Allianz oder Kooperation wünschst Du Dir – bzw. mit wem müsste kohero sich zusammentun, um noch mehr Wirkung zu entfalten?**  
Mein Traum und Wunsch ist, dass die vielen migrantischen Plattformen im deutschsprachigen Raum zusammenarbeiten. Gemeinsam könnten wir eine große migrantische Plattform schaffen, die die Perspektiven migrantischer Menschen sichtbar macht. Wir sind viele, und es gibt zahlreiche Journalist\*innen mit Migrationsgeschichte, die große Erfahrung mitbringen (ich selbst lerne viel von ihnen). Doch bisher ist es uns leider nicht gelungen, wirklich zusammenzuarbeiten – obwohl wir es müssten.

**Welche drei Skills sollten Journalist\*innen mit Migrationsgeschichte stärken, um in deutschen Redaktionen nicht nur mitzuspielen, sondern mitzuentscheiden?**  
Viele verfügen bereits über diese Skills. Doch oft fehlen ihnen Netzwerke, Kontakte und Räume, um diese Verbindungen überhaupt aufzubauen. Neben Netzwerken geht es vor allem darum, Geschichten aus den Communities zu entdecken und in die Redaktionen hineinzutragen.  

**Was ist eine journalistische Arbeitsweise oder Erzählform, die Du aus Syrien mitbringst – und die dem deutschen Journalismus guttun würde?**  
Ich habe in Syrien nicht sehr viel journalistische Erfahrung gesammelt, aber eines habe ich gelernt: immer viele Fragen zu stellen – und nie aufzuhören, nach Antworten auf diese Fragen zu suchen.  

Das Interview haben wir auf unserem Instagram-Kanal fortgeführt. [Zum Reel](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=189ca58618&e=71ca10d028)

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## *Mehr* davon, danke

**Das Thema: Inklusion nur auf dem Papier?**  
Diese SZ-Recherche zeigt, was passiert, wenn Diskriminierung mehrfach greift: Ein Mann mit Behinderung und Migrationsgeschichte arbeitet Vollzeit im Supermarkt, bleibt aber offiziell Werkstattbeschäftigter für 395 Euro im Monat, ohne regulären Vertrag. Unternehmen umgehen gesetzliche Quoten, sparen Millionen und verkaufen das als Inklusion.

**Warum das wichtig ist?**  
Weil hier nicht Meinung transportiert wird, sondern Daten, Gesetzeslücken und persönliche Geschichten miteinander verbunden werden. Die Recherche macht deutlich, wie ein System Vielfalt vorgibt und gleichzeitig Menschen im Niedriglohn festhält.  

[Zur SZ-Recherche (Paywall)](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=d647aa4385&e=71ca10d028)

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Newsletter vom 19.03.2026

# Erst die *Wahrheit*, dann die Lüge

Hallo zusammen,

2020 hatten im Zuge der Black Lives Matter-Proteste viele Allys von dem Wort “Allyship” gehört, ohne zu wissen, dass sie das eigentlich gern werden wollten. Sechs Jahre später ist das Thema Solidarität immer noch wichtig. Wir beobachten: Diversitätsinitiativen erleben Rückschläge. Daher haben wir auf Instagram 5 Tipps gesammelt, wie Kolleg\*innen, die von Diskriminierung betroffen sind, unterstützt werden können. Eins davon ist ein einfaches “Hey, das ist nicht okay”. Denn ein Kommentar unter unserem Beitrag sagt ganz richtig: “Oft haben wir mehr Handlungsspielräume als wir erst meinen.”   
[Hier entlang zu den 5 Tipps](https://www.instagram.com/p/DVwDvOEFwos/?img_index=1)  

Außerdem in dieser Ausgabe: aktuelle Entwicklungen rund um das Informationsfreiheitsgesetz in Berlin, wie viele sich für unser Investigativ Fellowship beworben haben und das Wahrheits-Sandwich gegen Desinformation.   

Und: Wir scannen kontinuierlich Veranstaltungen, Jobs und Fördermöglichkeiten für unsere Mitglieder. Diesmal haben wir unsere Veranstaltungstipps für Euch “geöffnet”. Gerade bei Förderungen für Medienschaffende merken wir, wie sie weniger werden und schwerer zu finden sind. Genau hier investieren wir viel Zeit, damit Ihr schneller Zugang zu Chancen bekommt.  

Wenn Ihr unsere Arbeit unterstützen wollt, werdet Mitglied bei den Neuen deutschen Medienmacher\*innen. Mit Eurem Beitrag ermöglicht Ihr, dass wir diese Recherchen weitermachen und ausbauen können. Der Mitgliedsbeitrag ist steuerlich absetzbar, es gibt auch einen ermäßigten Soli-Beitrag. [Hier Mitglied werden](https://neuemedienmacher.de/mitglied-werden/)

Diesmal wünschen wir Frohes [Newroz](https://de.wikipedia.org/wiki/Nouruz),

*Eure Neuen deutschen Medienmacher\*innen*

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## Was gibt's *Neues*?

**Wahrheits-Sandwich** Studien belegen: Wird eine Falschaussage oft genug wiederholt, prägt sie sich ein. Auch dann, wenn sie als falsch markiert wird. Viele Medienschaffende wollen es besser machen und stellen dann die Flaschinformation an den Anfang, um sie zu widerlegen und stärken sie dabei ungewollt. Wir haben ein simples und sehr effektives Tool gegen Desinformation für Euch bei Instagram vorgestellt: das Wahrheits-Sandwich. Wahrheit + Falschinformation + Wahrheit = besser. [So funktioniert’s](https://www.instagram.com/p/DVbZ9Q5l1GP/?img_index=5) (Link führt zum Instagram-Post)  

**Stärkt die Zukunft des IFG in Berlin** Der Berliner Senat (CDU + SPD) hat zuletzt einen Gesetzentwurf vorgelegt, der das Berliner Informationsfreiheitsgesetz (IFG) massiv einschränken soll. Die neue Beschlussvorlage enthält insgesamt zehn neue Ausnahmevorschriften, was die Anzahl der Gründe verdoppelt hätte, mit denen Behörden IFG-Anfragen ablehnen können. Wir stellen uns dagegen. In einem Bündnis aus 38 Organisationen fordern wir die Rücknahme der geplanten Einschränkungen. [Unterstützt die Petition](https://weact.campact.de/petitions/finger-weg-vom-berliner-informationsfreiheitsgesetz)   

**Rekord-Bewerbungen beim Investigativ-Fellowship** Knapp 150 Bewerbungen haben uns für das Investigativ Fellowship 2026 erreicht! Diese enorme Resonanz zeigt: Der Bedarf an unabhängigen investigativen Journalismus ist groß und wächst weiter.  

**Handbook Germany in neuer Trägerschaft** Handbook Germany, die mehrsprachige Informationsplattform rund ums Leben in Deutschland, ist nun als eigenständiges Projekt der Handbook Germany gGmbH weitergeführt. Lange war das Angebot unter dem Dach des Neue deutsche Medienmacher\*innen e.V. beheimatet. Schaut gerne vorbei: [handbook-germany.de](https://handbook-germany.de/) Ebenfalls einen Blick wert: [asylum-info-germany.de](http://asylum-info-germany.de/) von Handbook Germany. Dort finden Schutzsuchende mehrsprachige Informationen rund um das Thema Asyl in Deutschland.

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## Unsere nächsten Veranstaltungen

**Stammtisch Hamburg**  
*Details werden nur Mitgliedern bekanntgegeben*  
Unser Hamburger Netzwerk trifft sich zum Stammtisch. Wenn Ihr solche Veranstaltungen in Zukunft nicht missen möchtet, freuen wir uns über Eure Mitgliedschaft.

#### Seid Ihr schon Mitglied?

Unsere nächsten Stammtische in Hamburg, Berlin und Köln stehen an. Sie sind die beste Gelegenheit, andere NdM-Mitglieder persönlich kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Teil unseres Netzwerks zu sein. Wenn Ihr dabei sein wollt, jetzt [Mitglied werden](https://neuemedienmacher.de/mitglied-werden/) und nichts verpassen.

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## Auf dem *Radar*

**Unsere langjährige Partner-Organisation ProQuote startet Crowdfunding** Der Verein benötigt nach dem Wegfall seiner Förderung Unterstützung, um die Leitmedienzählung und ihre öffentliche Kommunikation zu sichern. [Hier unterstützen](https://www.betterplace.org/de/projects/172696-proquotes-leitmedienzaehlung-2026-erhalten?utm_source=ig&utm_medium=social&utm_content=link_in_bio&fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGnLrtpU7p2gsTRxBBMgyDfJyskwOtgH6RuCpCXtwP49RFCSeLLDYtcdPr9xS4_aem_Bw6WMz-m031etxS8crHYIA)  

**Klima besser erzählen** Brandmelder ist eine neue Plattform, die untersucht, wie Medien die Klimakrise erzählen und vor allem wie diese Berichterstattung besser werden kann. Hinter dem Projekt steht das [Netzwerk Klimajournalismus Deutschland](https://klimajournalismus.de/de). [Mehr dazu](https://brandmelder.org/)  

**„Fun Facts”** ist ein neues deutsches Nachrichtenformat, das Fake News täglich mit humorvoll präsentierten Fakten widerlegt. Mit wechselnden Hosts wie beispielsweise Claus von Wagner oder Luisa Neubauer. Auf YouTube, Instagram und als Podcast. [Hier geht’s erstmal zum YouTube-Kanal](https://www.youtube.com/@funfacts_de)  

**Journalismus auf Minecraft** Die Reporter ohne Grenzen nutzen Minecraft als Zensur-Schlupfloch. Sie haben dort eine “Uncensored Library” und veröffentlichen dort in verschiedenen “Räumen” zu Russland, Belarus, Iran u.a. zensierte Artikel von Journalist\*innen (weil Minecraft fast überall frei zugänglich ist). Im März 2026 gibt es nun auch einen USA-Raum. [Mehr dazu](https://www.reporter-ohne-grenzen.de/was-wir-tun/kampagnen/the-uncensored-library)  

**Big Tech übernimmt den Staat** Eine investigative Publikation von Francesca Bria zeigt, wie Tech-Milliardäre wie Thiel und Musk über Verträge, Personalwechsel und Kapital zentrale Staatsfunktionen prägen. Demokratische Kontrolle wird dadurch geschwächt, während auch europäische Staaten zunehmend von US-Tech-Infrastruktur abhängig werden. [Mehr dazu](https://authoritarian-stack.info/)  

**Buch-Tipp: „Das können wir uns nicht leisten”** Journalistin und Podcasterin Miriam Davoudvandi zeigt in ihrem neuen Buch, wie sich Armut im Alltag festsetzt. Ihr Punkt: Selbst Dinge wie Trauern oder Sterben sind in Deutschland oft eine Frage des Geldes. [Mehr dazu](https://www.penguin.de/buecher/miriam-davoudvandi-das-koennen-wir-uns-nicht-leisten/paperback/9783442763290)  

**Hilfe für lokale Recherchen** Der Support Desk von Netzwerk Recherche berät Journalist\*innen kostenlos bei lokalen Recherchen. Ziel ist es, Hürden zu überwinden und bessere Geschichten möglich zu machen. [Mehr dazu](https://netzwerkrecherche.org/wir-staerken/lokaljournalismus/supportdesk/)

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## *Mehr* davon, danke

#### Das Thema: **Community-Management während Ramadan**

Ramadan ist für etwa 5,5 Millionen Muslim\*innen in Deutschland gelebter Alltag. In den Medien kommt davon oft wenig an. Zu oft dominieren Klischees, problematische Framings oder schlicht Unwissenheit. Dabei gibt es Redaktionen, die es anders machen: nah, vielfältig und mit echtem Verständnis für die Community.  

Der Account von „Der Maus” hat dabei nicht nur einen Erklär-Beitrag zur zeitlichen Gemeinsamkeit der christlichen und islamischen Fastenzeit erstellt, sondern ein sehr gutes Beispiel gezeigt, wie gutes Community-Management bei solchen sensiblen Themen gemacht wird.

#### Warum das wichtig ist?

Wer zu Ramadan berichtet, muss auch auf die Kommentarspalte vorbereitet sein. Bei religiösen Themen sind negative Reaktionen leider keine Ausnahme. Die Maus zeigt, wie gutes Community-Management aussieht: mit Haltung, klaren Erwartungen und Transparenz darüber, was mit Kommentaren passiert, die den Ton vergiften.

[Zum Beitrag auf Instagram](https://www.instagram.com/p/DU5N3MXD1LI/?img_index=1)

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## Und Interesse am NdM-*Newsletter?*

Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen.   
[Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)

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Artikel vom 18.10.2023

# Wie kann *Nahost-Berichterstattung* für die Migrationsgesellschaft gelingen? 

Der schreckliche terroristische Angriff der Hamas auf Israel und die anhaltende Gewalt in Israel und Palästina sind nur schwer zu beschreiben.

Viele Medienschaffende leisten gerade sehr wichtige Arbeit, um zu informieren und einzuordnen. Vor allem Medienschaffende aus der Region klären unermüdlich auf, während sie gleichzeitig Anfeindungen ausgesetzt oder teils sogar persönlich betroffen sind.

Der Nahost-Konflikt heizt auch hierzulande menschenfeindliche Diskurse an, er bietet Nährboden für Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus. Dem Einhalt zu gebieten und keine Menschenfeindlichkeit zu reproduzieren, sollte auch Aufgabe von Journalist\*innen sein.

Wie eine Berichterstattung für die pluralistische Gesellschaft, die verschiedene Positionen mitbedenkt, aussehen könnte, haben wir hier versucht zusammenzufassen.

- **Betroffenenperspektiven** sollten berücksichtigt und mitbedacht werden. Sowohl unter Journalist\*innen als auch unter Medien-Rezipient\*innen gibt es Menschen, die von dem terroristischen Angriff auf Israel und/oder der anhaltenden Gewalt in Israel und Palästina persönlich betroffen sind. Sie müssen vorkommen, ihnen sollte mit Empathie statt mit Überwältigung oder Kollektiv-Vorwürfen begegnet werden.
- **Differenzierungen** sind besonders in Zeiten von Kriegen wichtig. Wordings und Statements sollten nicht unhinterfragt übernommen, Fakten überprüft und Bilder eingeordnet werden. Eine gute Faustregel lautet: **Hinterfragen, recherchieren, einordnen, Expert\*innen und Betroffene hinzuziehen**.
- Die Berichterstattung braucht **Perspektivenvielfalt und Ambiguitätstoleranz** (Akzeptanz von Mehrdeutigkeit), aber auch klare **Abgrenzung** von extremistischen Positionen. **Hintergründe** sind wichtig. Dabei sollten Leid und Schmerz jedoch nicht relativiert werden, Gewalt gegenüber Zivilist\*innen nicht gerechtfertigt werden.
- **Eigene Vorurteile** haben in der Berichterstattung nichts verloren. Die aktuelle Situation für eigene ideologische Kämpfe zu instrumentalisieren, ist unangebracht.
- Über Israel und Palästina zu berichten erfordert, sich mit **Antisemitismus und antipalästinensischem Rassismus** auszukennen.
- Vorsicht vor **Generalverdachts-Debatten**. Juden\*Jüdinnen müssen nicht zur Politik Israels Stellung beziehen. Palästinenser\*innen oder Muslim\*innen sind nicht kollektiv für die terroristischen Angriffe der Hamas verantwortlich und sollten nicht unter Generalverdacht gestellt werden.
- Bilder von Gewaltszenen sollten nicht ohne vorherige **Content-Warnung** gezeigt werden. Bilder, die Terror zeigen oder sogar von Terroristen stammen, sollten auf keinen Fall uneingeordnet reproduziert werden.
- Vorsicht vor **Desinformation und Propaganda**. Auf TikTok, X, Instagram und co. kursieren Propaganda-Videos und Bilder, die in falsche Zusammenhänge gesetzt werden oder Fake sind. Social Media Inhalte sind also ohne journalistische Überprüfung keine zuverlässigen Nachrichten-Quellen.
- **Mitgefühl vor Hass**: Durchatmen und nicht von Spaltung und Hetze vor sich hertreiben lassen.

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Pressespiegel vom 04.06.2025

# Deutschlandfunk Kultur

Es wurde eine Petition zur Rettung der interkulturellen Hörfunkwelle Radio Cosmo gestartet. Wenn Radio Cosmo aufgrund der Sparmaßnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender schließen muss, hätten viele Migrantinnen und Migranten keine seriöse Informationsquelle mehr.

[zum Interview](https://www.deutschlandfunkkultur.de/wir-brauchen-die-vielfalt-das-drohende-aus-fuer-die-radiowelle-cosmo-100.html)

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Newsletter vom 17.04.2026

# Nicht allein, wenn's *brenzlig* wird

Hallo zusammen,

Beleidigungen, Drohungen, Diffamierungen gegen Journalist\*innen ist [Alltag](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=3cd0fccd98&e=7ac4309461). Die Folgen sind messbar: Manche meiden Themen, andere schwächen ihre Formulierungen ab. Trotzdem fehlt es in vielen Redaktionen an klaren Schutzstrukturen. Gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen, dju in ver.di und VBRG haben wir einen Schutzkodex entwickelt. Die Forderung ist einfach: Medienhäuser sollen ihn unterzeichnen und ihre Mitarbeitenden schützen. Wenn Du nicht in einem Medienhaus arbeitest: Teile unsere Beiträge auf [Instagram](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=bf9d729832&e=7ac4309461) und [LinkedIn](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=7662dcb764&e=7ac4309461). Das hilft genau so.

In dieser Ausgabe:

- **NdM-Mediencheck:** Welche Medien haben (weniger) gut zum Beispiel über Ramadan oder sexualisierte Gewalt berichtet? Wir haben uns das mal näher angeschaut.
- **Medien- und netzpolitische Empfehlungen**, zum Beispiel: Wie sehr versteht sich Deutschland als Einwanderungsland?
- **Nur für Mitglieder:** Veranstaltungstipps zum Thema Erinnerungskultur, Tech-Faschismus und LGBTQIA+-Aktivismus in der DDR sowie viele Ausschreibungen und Jobs deutschlandweit (mit einem leichten Fokus auf Lokaljournalismus) Noch kein Mitglied? [Jetzt nachholen](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=814237363c&e=7ac4309461)

*Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen*

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[Nicht allein, wenn's brenzlig wird](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/newsletter/erst-die-wahrheit-dann-die-luege-2) Newsletter vom 17.04.2026 # Nicht allein, wenn's *brenzlig* wird Hallo zusammen, Beleidigungen, Drohungen, Diffamierungen gegen Journalist\*innen ist [Alltag](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=3cd0fccd98&e=7ac4309461). Die Folgen sind messbar: Manche meiden Themen, andere schwächen ihre Formulierungen ab. Trotzdem fehlt es in vielen Redaktionen an klaren Schutzstrukturen. Gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen, dju in ver.di und VBRG haben wir einen Schutzkodex entwickelt. Die Forderung ist einfach: Medienhäuser sollen ihn unterzeichnen und ihre Mitarbeitenden schützen. Wenn Du nicht in einem Medienhaus arbeitest: Teile unsere Beiträge auf [Instagram](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=bf9d729832&e=7ac4309461) und [LinkedIn](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=7662dcb764&e=7ac4309461). Das hilft genau so. In dieser Ausgabe: - **NdM-Mediencheck:** Welche Medien haben (weniger) gut zum Beispiel über Ramadan oder sexualisierte Gewalt berichtet? Wir haben uns das mal näher angeschaut. - **Medien- und netzpolitische Empfehlungen**, zum Beispiel: Wie sehr versteht sich Deutschland als Einwanderungsland? - **Nur für Mitglieder:** Veranstaltungstipps zum Thema Erinnerungskultur, Tech-Faschismus und LGBTQIA+-Aktivismus in der DDR sowie viele Ausschreibungen und Jobs deutschlandweit (mit einem leichten Fokus auf Lokaljournalismus) Noch kein Mitglied? [Jetzt nachholen](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=814237363c&e=7ac4309461) *Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen* --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Newsletter](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/newsletter) 4. [Nicht allein, wenn's brenzlig wird](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/newsletter/erst-die-wahrheit-dann-die-luege-2) Newsletter vom 17.04.2026 # Nicht allein, wenn's *brenzlig* wird Hallo zusammen, Beleidigungen, Drohungen, Diffamierungen gegen Journalist\*innen ist [Alltag](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=3cd0fccd98&e=7ac4309461). Die Folgen sind messbar: Manche meiden Themen, andere schwächen ihre Formulierungen ab. Trotzdem fehlt es in vielen Redaktionen an klaren Schutzstrukturen. Gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen, dju in ver.di und VBRG haben wir einen Schutzkodex entwickelt. Die Forderung ist einfach: Medienhäuser sollen ihn unterzeichnen und ihre Mitarbeitenden schützen. Wenn Du nicht in einem Medienhaus arbeitest: Teile unsere Beiträge auf [Instagram](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=bf9d729832&e=7ac4309461) und [LinkedIn](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=7662dcb764&e=7ac4309461). Das hilft genau so. In dieser Ausgabe: - **NdM-Mediencheck:** Welche Medien haben (weniger) gut zum Beispiel über Ramadan oder sexualisierte Gewalt berichtet? Wir haben uns das mal näher angeschaut. - **Medien- und netzpolitische Empfehlungen**, zum Beispiel: Wie sehr versteht sich Deutschland als Einwanderungsland? - **Nur für Mitglieder:** Veranstaltungstipps zum Thema Erinnerungskultur, Tech-Faschismus und LGBTQIA+-Aktivismus in der DDR sowie viele Ausschreibungen und Jobs deutschlandweit (mit einem leichten Fokus auf Lokaljournalismus) Noch kein Mitglied? [Jetzt nachholen](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=814237363c&e=7ac4309461) *Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen* --- 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Newsletter](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/newsletter) 4. [Nicht allein, wenn's brenzlig wird](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/newsletter/erst-die-wahrheit-dann-die-luege-2) Newsletter vom 17.04.2026 # Nicht allein, wenn's *brenzlig* wird Hallo zusammen, Beleidigungen, Drohungen, Diffamierungen gegen Journalist\*innen ist [Alltag](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=3cd0fccd98&e=7ac4309461). Die Folgen sind messbar: Manche meiden Themen, andere schwächen ihre Formulierungen ab. Trotzdem fehlt es in vielen Redaktionen an klaren Schutzstrukturen. Gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen, dju in ver.di und VBRG haben wir einen Schutzkodex entwickelt. Die Forderung ist einfach: Medienhäuser sollen ihn unterzeichnen und ihre Mitarbeitenden schützen. Wenn Du nicht in einem Medienhaus arbeitest: Teile unsere Beiträge auf [Instagram](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=bf9d729832&e=7ac4309461) und [LinkedIn](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=7662dcb764&e=7ac4309461). Das hilft genau so. In dieser Ausgabe: - **NdM-Mediencheck:** Welche Medien haben (weniger) gut zum Beispiel über Ramadan oder sexualisierte Gewalt berichtet? Wir haben uns das mal näher angeschaut. - **Medien- und netzpolitische Empfehlungen**, zum Beispiel: Wie sehr versteht sich Deutschland als Einwanderungsland? - **Nur für Mitglieder:** Veranstaltungstipps zum Thema Erinnerungskultur, Tech-Faschismus und LGBTQIA+-Aktivismus in der DDR sowie viele Ausschreibungen und Jobs deutschlandweit (mit einem leichten Fokus auf Lokaljournalismus) Noch kein Mitglied? [Jetzt nachholen](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=814237363c&e=7ac4309461) *Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen* --- > *„Ein Shitstorm, die Angst gedoxxed zu werden. Damit Journalist\*innen frei arbeiten können, braucht es klare Richtlinien und in allen Medienhäusern einen verbindlichen Schutzkodex.“* — Hadija Haruna-Oelker, zu unserer Schutzkodex-Kampagne auf Social Media ## Was gibt's *Neues*? **Wir brauchen Deine Hilfe** Um auf der Spendenplattform Betterplace.org sichtbar zu werden und eine Spendenkampagne zu starten, müssen wir einen ersten Meilenstein erreichen: 250 Euro. Erst dann können wir wirklich durchstarten. Schon ein kleiner Beitrag zählt, nicht nur finanziell, sondern als Signal. [Jetzt spenden](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=86d48c4101&e=7ac4309461) **Unsere neue Wissensplattform** Wir bündeln unser Wissen zu präziser Sprache, Schutz vor Bedrohungen und Umgang mit Desinformation in einer neuen Plattform. Wir bauen das stetig weiter aus, also vorbeischauen lohnt sich mehrmals. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=011d3017b6&e=7ac4309461) **Wie Medien über sexualisierte Gewalt berichten** Wir zeigen am Fall Fernandes/Ulmen, wo Berichterstattung kippt: wenn Gewalt verharmlost, Täter-Narrative reproduziert oder Kommentarspalten sich selbst überlassen werden. [Zu unserem Beitrag auf LinkedIn](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=f93a5273c7&e=7ac4309461) **Rückblick: Ramadan-Berichterstattung 2026** Wir ziehen Bilanz: Einige Redaktionen haben gezeigt, wie differenzierte Berichterstattung über Ramadan aussehen kann, nah an der Community und jenseits von Problemframes. Gleichzeitig finden wir: es gibt Luft nach oben. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c4ec8d93b8&e=7ac4309461) --- ## Unsere nächsten Veranstaltungen **Fachtag „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“** *28. April 2026, 9:30–17:00 Uhr, Frankfurt am Main (Massif Central)* Fachtag zu antimuslimischem Rassismus im Journalismus mit u. a. einem Workshop von unserem Projekt „BetterPost“ zu verantwortungsvoller Berichterstattung auf Social Media. Kostenlos. [Zur Anmeldung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=87f50db9b0&e=7ac4309461) **Breakfast: Allianzen gegen Desinformation** *18. Mai 2026, 8:00–10:00 Uhr, Berlin (Café Zimt & Zucker)* Zusammen mit modusIzad und Media Lab Bayern veranstalten wir ein Frühstücks-Event vor der re:publica mit Impulsen und konkreten Hacks zum Umgang mit Desinformation. Fokus auf Austausch und Vernetzung zwischen Medien, Forschung und Zivilgesellschaft. [Zur Anmeldung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=ff3953572c&e=7ac4309461) --- ## Auf dem *Radar* **Einwanderungsland Deutschland** Armin Lehmann bekam 1990 sein Volontariat. Armin Faraoğlu mit türkischen Wurzeln hätte es wohl nicht bekommen. Ein persönlicher Text über Migration, Medien und das, was sich ändern muss. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=3f0e81f41b&e=7ac4309461) **Wie viel kostet eine Kriegsreportage?** Kriegsreporter\*innen riskieren ihr Leben für Reportage, die 30 Euro bringen. Wenn sie entführt werden, stehen sie allein da. Journalist Emran Feroz erzählt. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=29f2f53010&e=7ac4309461) **“NIUS und BILD manipuliert”** Laut BILD hätten zwei Geflüchtete aus Afghanistan den Flieger verpasst, weil sie am Flughafen shoppen waren. NIUS verbreitete die Nachricht. Doch: Die Geschichte war komplett erfunden, sagt Journalist Mats Schönauer. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=23711d6cf2&e=7ac4309461) **“Wie finanziert ihr das?”** Die Hamburg Media School untersucht, wie Journalist\*innen in Deutschland größere Recherchen finanzieren und ob Bedarf an neuen Finanzierungsmodellen besteht. Ziel ist eine Plattform. [Hier an der anonymen Umfrage teilnehmen](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=402b1f2697&e=7ac4309461) **Vergünstigte Freischreiber-Webinare** Eine Mitgliedschaft bei den NdM lohnt sich aus vielen Gründen. Denn eine Kooperation mit dem Berufsverband Freischreiber ermöglicht NdM-Mitgliedern eine vergünstigte Teilnahme an Webinaren des Verbands. Dazu gehören unter anderem das Webinar “[Starterpaket Freier Journalismus](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=600e6898b5&e=7ac4309461)“ am 27. April sowie der “[Crashkurs Mehrfachverwertung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c9d7f1b314&e=7ac4309461)” am 12. Mai. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung gibt es auf der [Website von Freischreiber.](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=eb358ecd6c&e=7ac4309461) --- ## *Mehr* davon, danke #### Das Thema: **Die Sicherheit von Frauen** SZ auf Instagram Seit der SPIEGEL-Recherche zu den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen läuft eine breitere Debatte über digitale und sexualisierte Gewalt, über Schutzlücken und darüber, wie tief solche Erfahrungen im Alltag von Frauen verankert sind. Die **Süddeutsche Zeitung** richtet den Blick dorthin, wo er in solchen Debatten oft fehlt: auf Männer. Die Kolleg\*innen haben verschiedene Expert\*innen gefragt, darunter auch Jans Wunderlich: Was können Männer konkret beitragen? Wunderlich koordiniert bei „Stop – Stadtteile ohne Gewalt“ präventive feministische Männerarbeit in Wien. Herausgekommen sind einfache, konkrete Vorschläge. Einer davon: Abstand halten, besonders nachts. **Warum das wichtig ist?** Der Beitrag verschiebt die Verantwortung ein Stück weit weg von Frauen, die sonst lernen sollen, wie sie sich schützen, hin zu Männern, die ihr Verhalten reflektieren sollen. Medienkritisch interessant wird es an der Grenze dieses Formats. Solche Beiträge sind leicht konsumierbar, gut teilbar, aber auch konfliktarm. Sie übersetzen ein strukturelles Problem in individuelle Handlungsanweisungen. Das kann ein Einstieg sein. Es kann aber auch dazu führen, dass Gewalt als Frage von „richtigem Verhalten“ verharmlost wird. Warum also trotzdem „mehr davon“? Weil diese Perspektivverschiebung noch lange nicht Standard ist. Und weil Allyship nicht abstrakt entsteht, sondern über genau solche konkreten, manchmal unangenehm simplen Fragen: Was mache ich eigentlich selbst im Alltag? [Zum Beitrag auf Instagram](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=134e3affca&e=7ac4309461) --- ## Und Interesse am NdM-*Newsletter?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)## Was gibt's *Neues*? **Wir brauchen Deine Hilfe** Um auf der Spendenplattform Betterplace.org sichtbar zu werden und eine Spendenkampagne zu starten, müssen wir einen ersten Meilenstein erreichen: 250 Euro. Erst dann können wir wirklich durchstarten. Schon ein kleiner Beitrag zählt, nicht nur finanziell, sondern als Signal. [Jetzt spenden](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=86d48c4101&e=7ac4309461) **Unsere neue Wissensplattform** Wir bündeln unser Wissen zu präziser Sprache, Schutz vor Bedrohungen und Umgang mit Desinformation in einer neuen Plattform. Wir bauen das stetig weiter aus, also vorbeischauen lohnt sich mehrmals. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=011d3017b6&e=7ac4309461) **Wie Medien über sexualisierte Gewalt berichten** Wir zeigen am Fall Fernandes/Ulmen, wo Berichterstattung kippt: wenn Gewalt verharmlost, Täter-Narrative reproduziert oder Kommentarspalten sich selbst überlassen werden. [Zu unserem Beitrag auf LinkedIn](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=f93a5273c7&e=7ac4309461) **Rückblick: Ramadan-Berichterstattung 2026** Wir ziehen Bilanz: Einige Redaktionen haben gezeigt, wie differenzierte Berichterstattung über Ramadan aussehen kann, nah an der Community und jenseits von Problemframes. Gleichzeitig finden wir: es gibt Luft nach oben. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c4ec8d93b8&e=7ac4309461) --- ## Unsere nächsten Veranstaltungen **Fachtag „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“** *28. April 2026, 9:30–17:00 Uhr, Frankfurt am Main (Massif Central)* Fachtag zu antimuslimischem Rassismus im Journalismus mit u. a. einem Workshop von unserem Projekt „BetterPost“ zu verantwortungsvoller Berichterstattung auf Social Media. Kostenlos. [Zur Anmeldung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=87f50db9b0&e=7ac4309461) **Breakfast: Allianzen gegen Desinformation** *18. Mai 2026, 8:00–10:00 Uhr, Berlin (Café Zimt & Zucker)* Zusammen mit modusIzad und Media Lab Bayern veranstalten wir ein Frühstücks-Event vor der re:publica mit Impulsen und konkreten Hacks zum Umgang mit Desinformation. Fokus auf Austausch und Vernetzung zwischen Medien, Forschung und Zivilgesellschaft. [Zur Anmeldung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=ff3953572c&e=7ac4309461) --- ## Auf dem *Radar* **Einwanderungsland Deutschland** Armin Lehmann bekam 1990 sein Volontariat. Armin Faraoğlu mit türkischen Wurzeln hätte es wohl nicht bekommen. Ein persönlicher Text über Migration, Medien und das, was sich ändern muss. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=3f0e81f41b&e=7ac4309461) **Wie viel kostet eine Kriegsreportage?** Kriegsreporter\*innen riskieren ihr Leben für Reportage, die 30 Euro bringen. Wenn sie entführt werden, stehen sie allein da. Journalist Emran Feroz erzählt. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=29f2f53010&e=7ac4309461) **“NIUS und BILD manipuliert”** Laut BILD hätten zwei Geflüchtete aus Afghanistan den Flieger verpasst, weil sie am Flughafen shoppen waren. NIUS verbreitete die Nachricht. Doch: Die Geschichte war komplett erfunden, sagt Journalist Mats Schönauer. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=23711d6cf2&e=7ac4309461) **“Wie finanziert ihr das?”** Die Hamburg Media School untersucht, wie Journalist\*innen in Deutschland größere Recherchen finanzieren und ob Bedarf an neuen Finanzierungsmodellen besteht. Ziel ist eine Plattform. [Hier an der anonymen Umfrage teilnehmen](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=402b1f2697&e=7ac4309461) **Vergünstigte Freischreiber-Webinare** Eine Mitgliedschaft bei den NdM lohnt sich aus vielen Gründen. Denn eine Kooperation mit dem Berufsverband Freischreiber ermöglicht NdM-Mitgliedern eine vergünstigte Teilnahme an Webinaren des Verbands. Dazu gehören unter anderem das Webinar “[Starterpaket Freier Journalismus](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=600e6898b5&e=7ac4309461)“ am 27. April sowie der “[Crashkurs Mehrfachverwertung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c9d7f1b314&e=7ac4309461)” am 12. Mai. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung gibt es auf der [Website von Freischreiber.](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=eb358ecd6c&e=7ac4309461) --- ## *Mehr* davon, danke #### Das Thema: **Die Sicherheit von Frauen** SZ auf Instagram Seit der SPIEGEL-Recherche zu den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen läuft eine breitere Debatte über digitale und sexualisierte Gewalt, über Schutzlücken und darüber, wie tief solche Erfahrungen im Alltag von Frauen verankert sind. Die **Süddeutsche Zeitung** richtet den Blick dorthin, wo er in solchen Debatten oft fehlt: auf Männer. Die Kolleg\*innen haben verschiedene Expert\*innen gefragt, darunter auch Jans Wunderlich: Was können Männer konkret beitragen? Wunderlich koordiniert bei „Stop – Stadtteile ohne Gewalt“ präventive feministische Männerarbeit in Wien. Herausgekommen sind einfache, konkrete Vorschläge. Einer davon: Abstand halten, besonders nachts. **Warum das wichtig ist?** Der Beitrag verschiebt die Verantwortung ein Stück weit weg von Frauen, die sonst lernen sollen, wie sie sich schützen, hin zu Männern, die ihr Verhalten reflektieren sollen. Medienkritisch interessant wird es an der Grenze dieses Formats. Solche Beiträge sind leicht konsumierbar, gut teilbar, aber auch konfliktarm. Sie übersetzen ein strukturelles Problem in individuelle Handlungsanweisungen. Das kann ein Einstieg sein. Es kann aber auch dazu führen, dass Gewalt als Frage von „richtigem Verhalten“ verharmlost wird. Warum also trotzdem „mehr davon“? Weil diese Perspektivverschiebung noch lange nicht Standard ist. Und weil Allyship nicht abstrakt entsteht, sondern über genau solche konkreten, manchmal unangenehm simplen Fragen: Was mache ich eigentlich selbst im Alltag? [Zum Beitrag auf Instagram](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=134e3affca&e=7ac4309461) --- ## Und Interesse am NdM-*Newsletter?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)## Was gibt's *Neues*? **Wir brauchen Deine Hilfe** Um auf der Spendenplattform Betterplace.org sichtbar zu werden und eine Spendenkampagne zu starten, müssen wir einen ersten Meilenstein erreichen: 250 Euro. Erst dann können wir wirklich durchstarten. Schon ein kleiner Beitrag zählt, nicht nur finanziell, sondern als Signal. [Jetzt spenden](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=86d48c4101&e=7ac4309461) **Unsere neue Wissensplattform** Wir bündeln unser Wissen zu präziser Sprache, Schutz vor Bedrohungen und Umgang mit Desinformation in einer neuen Plattform. Wir bauen das stetig weiter aus, also vorbeischauen lohnt sich mehrmals. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=011d3017b6&e=7ac4309461) **Wie Medien über sexualisierte Gewalt berichten** Wir zeigen am Fall Fernandes/Ulmen, wo Berichterstattung kippt: wenn Gewalt verharmlost, Täter-Narrative reproduziert oder Kommentarspalten sich selbst überlassen werden. [Zu unserem Beitrag auf LinkedIn](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=f93a5273c7&e=7ac4309461) **Rückblick: Ramadan-Berichterstattung 2026** Wir ziehen Bilanz: Einige Redaktionen haben gezeigt, wie differenzierte Berichterstattung über Ramadan aussehen kann, nah an der Community und jenseits von Problemframes. Gleichzeitig finden wir: es gibt Luft nach oben. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c4ec8d93b8&e=7ac4309461) --- ## Unsere nächsten Veranstaltungen **Fachtag „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“** *28. April 2026, 9:30–17:00 Uhr, Frankfurt am Main (Massif Central)* Fachtag zu antimuslimischem Rassismus im Journalismus mit u. a. einem Workshop von unserem Projekt „BetterPost“ zu verantwortungsvoller Berichterstattung auf Social Media. Kostenlos. [Zur Anmeldung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=87f50db9b0&e=7ac4309461) **Breakfast: Allianzen gegen Desinformation** *18. Mai 2026, 8:00–10:00 Uhr, Berlin (Café Zimt & Zucker)* Zusammen mit modusIzad und Media Lab Bayern veranstalten wir ein Frühstücks-Event vor der re:publica mit Impulsen und konkreten Hacks zum Umgang mit Desinformation. Fokus auf Austausch und Vernetzung zwischen Medien, Forschung und Zivilgesellschaft. [Zur Anmeldung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=ff3953572c&e=7ac4309461) --- ## Auf dem *Radar* **Einwanderungsland Deutschland** Armin Lehmann bekam 1990 sein Volontariat. Armin Faraoğlu mit türkischen Wurzeln hätte es wohl nicht bekommen. Ein persönlicher Text über Migration, Medien und das, was sich ändern muss. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=3f0e81f41b&e=7ac4309461) **Wie viel kostet eine Kriegsreportage?** Kriegsreporter\*innen riskieren ihr Leben für Reportage, die 30 Euro bringen. Wenn sie entführt werden, stehen sie allein da. Journalist Emran Feroz erzählt. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=29f2f53010&e=7ac4309461) **“NIUS und BILD manipuliert”** Laut BILD hätten zwei Geflüchtete aus Afghanistan den Flieger verpasst, weil sie am Flughafen shoppen waren. NIUS verbreitete die Nachricht. Doch: Die Geschichte war komplett erfunden, sagt Journalist Mats Schönauer. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=23711d6cf2&e=7ac4309461) **“Wie finanziert ihr das?”** Die Hamburg Media School untersucht, wie Journalist\*innen in Deutschland größere Recherchen finanzieren und ob Bedarf an neuen Finanzierungsmodellen besteht. Ziel ist eine Plattform. [Hier an der anonymen Umfrage teilnehmen](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=402b1f2697&e=7ac4309461) **Vergünstigte Freischreiber-Webinare** Eine Mitgliedschaft bei den NdM lohnt sich aus vielen Gründen. Denn eine Kooperation mit dem Berufsverband Freischreiber ermöglicht NdM-Mitgliedern eine vergünstigte Teilnahme an Webinaren des Verbands. Dazu gehören unter anderem das Webinar “[Starterpaket Freier Journalismus](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=600e6898b5&e=7ac4309461)“ am 27. April sowie der “[Crashkurs Mehrfachverwertung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c9d7f1b314&e=7ac4309461)” am 12. Mai. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung gibt es auf der [Website von Freischreiber.](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=eb358ecd6c&e=7ac4309461) --- ## *Mehr* davon, danke #### Das Thema: **Die Sicherheit von Frauen** SZ auf Instagram Seit der SPIEGEL-Recherche zu den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen läuft eine breitere Debatte über digitale und sexualisierte Gewalt, über Schutzlücken und darüber, wie tief solche Erfahrungen im Alltag von Frauen verankert sind. Die **Süddeutsche Zeitung** richtet den Blick dorthin, wo er in solchen Debatten oft fehlt: auf Männer. Die Kolleg\*innen haben verschiedene Expert\*innen gefragt, darunter auch Jans Wunderlich: Was können Männer konkret beitragen? Wunderlich koordiniert bei „Stop – Stadtteile ohne Gewalt“ präventive feministische Männerarbeit in Wien. Herausgekommen sind einfache, konkrete Vorschläge. Einer davon: Abstand halten, besonders nachts. **Warum das wichtig ist?** Der Beitrag verschiebt die Verantwortung ein Stück weit weg von Frauen, die sonst lernen sollen, wie sie sich schützen, hin zu Männern, die ihr Verhalten reflektieren sollen. Medienkritisch interessant wird es an der Grenze dieses Formats. Solche Beiträge sind leicht konsumierbar, gut teilbar, aber auch konfliktarm. Sie übersetzen ein strukturelles Problem in individuelle Handlungsanweisungen. Das kann ein Einstieg sein. Es kann aber auch dazu führen, dass Gewalt als Frage von „richtigem Verhalten“ verharmlost wird. Warum also trotzdem „mehr davon“? Weil diese Perspektivverschiebung noch lange nicht Standard ist. Und weil Allyship nicht abstrakt entsteht, sondern über genau solche konkreten, manchmal unangenehm simplen Fragen: Was mache ich eigentlich selbst im Alltag? [Zum Beitrag auf Instagram](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=134e3affca&e=7ac4309461) --- ## Und Interesse am NdM-*Newsletter?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)## Was gibt's *Neues*? **Wir brauchen Deine Hilfe** Um auf der Spendenplattform Betterplace.org sichtbar zu werden und eine Spendenkampagne zu starten, müssen wir einen ersten Meilenstein erreichen: 250 Euro. Erst dann können wir wirklich durchstarten. Schon ein kleiner Beitrag zählt, nicht nur finanziell, sondern als Signal. [Jetzt spenden](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=86d48c4101&e=7ac4309461) **Unsere neue Wissensplattform** Wir bündeln unser Wissen zu präziser Sprache, Schutz vor Bedrohungen und Umgang mit Desinformation in einer neuen Plattform. Wir bauen das stetig weiter aus, also vorbeischauen lohnt sich mehrmals. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=011d3017b6&e=7ac4309461) **Wie Medien über sexualisierte Gewalt berichten** Wir zeigen am Fall Fernandes/Ulmen, wo Berichterstattung kippt: wenn Gewalt verharmlost, Täter-Narrative reproduziert oder Kommentarspalten sich selbst überlassen werden. [Zu unserem Beitrag auf LinkedIn](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=f93a5273c7&e=7ac4309461) **Rückblick: Ramadan-Berichterstattung 2026** Wir ziehen Bilanz: Einige Redaktionen haben gezeigt, wie differenzierte Berichterstattung über Ramadan aussehen kann, nah an der Community und jenseits von Problemframes. Gleichzeitig finden wir: es gibt Luft nach oben. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c4ec8d93b8&e=7ac4309461) --- ## Unsere nächsten Veranstaltungen **Fachtag „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“** *28. April 2026, 9:30–17:00 Uhr, Frankfurt am Main (Massif Central)* Fachtag zu antimuslimischem Rassismus im Journalismus mit u. a. einem Workshop von unserem Projekt „BetterPost“ zu verantwortungsvoller Berichterstattung auf Social Media. Kostenlos. [Zur Anmeldung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=87f50db9b0&e=7ac4309461) **Breakfast: Allianzen gegen Desinformation** *18. Mai 2026, 8:00–10:00 Uhr, Berlin (Café Zimt & Zucker)* Zusammen mit modusIzad und Media Lab Bayern veranstalten wir ein Frühstücks-Event vor der re:publica mit Impulsen und konkreten Hacks zum Umgang mit Desinformation. Fokus auf Austausch und Vernetzung zwischen Medien, Forschung und Zivilgesellschaft. [Zur Anmeldung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=ff3953572c&e=7ac4309461) --- ## Auf dem *Radar* **Einwanderungsland Deutschland** Armin Lehmann bekam 1990 sein Volontariat. Armin Faraoğlu mit türkischen Wurzeln hätte es wohl nicht bekommen. Ein persönlicher Text über Migration, Medien und das, was sich ändern muss. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=3f0e81f41b&e=7ac4309461) **Wie viel kostet eine Kriegsreportage?** Kriegsreporter\*innen riskieren ihr Leben für Reportage, die 30 Euro bringen. Wenn sie entführt werden, stehen sie allein da. Journalist Emran Feroz erzählt. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=29f2f53010&e=7ac4309461) **“NIUS und BILD manipuliert”** Laut BILD hätten zwei Geflüchtete aus Afghanistan den Flieger verpasst, weil sie am Flughafen shoppen waren. NIUS verbreitete die Nachricht. Doch: Die Geschichte war komplett erfunden, sagt Journalist Mats Schönauer. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=23711d6cf2&e=7ac4309461) **“Wie finanziert ihr das?”** Die Hamburg Media School untersucht, wie Journalist\*innen in Deutschland größere Recherchen finanzieren und ob Bedarf an neuen Finanzierungsmodellen besteht. Ziel ist eine Plattform. [Hier an der anonymen Umfrage teilnehmen](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=402b1f2697&e=7ac4309461) **Vergünstigte Freischreiber-Webinare** Eine Mitgliedschaft bei den NdM lohnt sich aus vielen Gründen. Denn eine Kooperation mit dem Berufsverband Freischreiber ermöglicht NdM-Mitgliedern eine vergünstigte Teilnahme an Webinaren des Verbands. Dazu gehören unter anderem das Webinar “[Starterpaket Freier Journalismus](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=600e6898b5&e=7ac4309461)“ am 27. April sowie der “[Crashkurs Mehrfachverwertung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c9d7f1b314&e=7ac4309461)” am 12. Mai. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung gibt es auf der [Website von Freischreiber.](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=eb358ecd6c&e=7ac4309461) --- ## *Mehr* davon, danke #### Das Thema: **Die Sicherheit von Frauen** SZ auf Instagram Seit der SPIEGEL-Recherche zu den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen läuft eine breitere Debatte über digitale und sexualisierte Gewalt, über Schutzlücken und darüber, wie tief solche Erfahrungen im Alltag von Frauen verankert sind. Die **Süddeutsche Zeitung** richtet den Blick dorthin, wo er in solchen Debatten oft fehlt: auf Männer. Die Kolleg\*innen haben verschiedene Expert\*innen gefragt, darunter auch Jans Wunderlich: Was können Männer konkret beitragen? Wunderlich koordiniert bei „Stop – Stadtteile ohne Gewalt“ präventive feministische Männerarbeit in Wien. Herausgekommen sind einfache, konkrete Vorschläge. Einer davon: Abstand halten, besonders nachts. **Warum das wichtig ist?** Der Beitrag verschiebt die Verantwortung ein Stück weit weg von Frauen, die sonst lernen sollen, wie sie sich schützen, hin zu Männern, die ihr Verhalten reflektieren sollen. Medienkritisch interessant wird es an der Grenze dieses Formats. Solche Beiträge sind leicht konsumierbar, gut teilbar, aber auch konfliktarm. Sie übersetzen ein strukturelles Problem in individuelle Handlungsanweisungen. Das kann ein Einstieg sein. Es kann aber auch dazu führen, dass Gewalt als Frage von „richtigem Verhalten“ verharmlost wird. Warum also trotzdem „mehr davon“? Weil diese Perspektivverschiebung noch lange nicht Standard ist. Und weil Allyship nicht abstrakt entsteht, sondern über genau solche konkreten, manchmal unangenehm simplen Fragen: Was mache ich eigentlich selbst im Alltag? [Zum Beitrag auf Instagram](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=134e3affca&e=7ac4309461) --- ## Und Interesse am NdM-*Newsletter?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)## Was gibt's *Neues*? **Wir brauchen Deine Hilfe** Um auf der Spendenplattform Betterplace.org sichtbar zu werden und eine Spendenkampagne zu starten, müssen wir einen ersten Meilenstein erreichen: 250 Euro. Erst dann können wir wirklich durchstarten. Schon ein kleiner Beitrag zählt, nicht nur finanziell, sondern als Signal. [Jetzt spenden](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=86d48c4101&e=7ac4309461) **Unsere neue Wissensplattform** Wir bündeln unser Wissen zu präziser Sprache, Schutz vor Bedrohungen und Umgang mit Desinformation in einer neuen Plattform. Wir bauen das stetig weiter aus, also vorbeischauen lohnt sich mehrmals. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=011d3017b6&e=7ac4309461) **Wie Medien über sexualisierte Gewalt berichten** Wir zeigen am Fall Fernandes/Ulmen, wo Berichterstattung kippt: wenn Gewalt verharmlost, Täter-Narrative reproduziert oder Kommentarspalten sich selbst überlassen werden. [Zu unserem Beitrag auf LinkedIn](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=f93a5273c7&e=7ac4309461) **Rückblick: Ramadan-Berichterstattung 2026** Wir ziehen Bilanz: Einige Redaktionen haben gezeigt, wie differenzierte Berichterstattung über Ramadan aussehen kann, nah an der Community und jenseits von Problemframes. Gleichzeitig finden wir: es gibt Luft nach oben. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c4ec8d93b8&e=7ac4309461) --- ## Unsere nächsten Veranstaltungen **Fachtag „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“** *28. April 2026, 9:30–17:00 Uhr, Frankfurt am Main (Massif Central)* Fachtag zu antimuslimischem Rassismus im Journalismus mit u. a. einem Workshop von unserem Projekt „BetterPost“ zu verantwortungsvoller Berichterstattung auf Social Media. Kostenlos. [Zur Anmeldung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=87f50db9b0&e=7ac4309461) **Breakfast: Allianzen gegen Desinformation** *18. Mai 2026, 8:00–10:00 Uhr, Berlin (Café Zimt & Zucker)* Zusammen mit modusIzad und Media Lab Bayern veranstalten wir ein Frühstücks-Event vor der re:publica mit Impulsen und konkreten Hacks zum Umgang mit Desinformation. Fokus auf Austausch und Vernetzung zwischen Medien, Forschung und Zivilgesellschaft. [Zur Anmeldung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=ff3953572c&e=7ac4309461) --- ## Auf dem *Radar* **Einwanderungsland Deutschland** Armin Lehmann bekam 1990 sein Volontariat. Armin Faraoğlu mit türkischen Wurzeln hätte es wohl nicht bekommen. Ein persönlicher Text über Migration, Medien und das, was sich ändern muss. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=3f0e81f41b&e=7ac4309461) **Wie viel kostet eine Kriegsreportage?** Kriegsreporter\*innen riskieren ihr Leben für Reportage, die 30 Euro bringen. Wenn sie entführt werden, stehen sie allein da. Journalist Emran Feroz erzählt. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=29f2f53010&e=7ac4309461) **“NIUS und BILD manipuliert”** Laut BILD hätten zwei Geflüchtete aus Afghanistan den Flieger verpasst, weil sie am Flughafen shoppen waren. NIUS verbreitete die Nachricht. Doch: Die Geschichte war komplett erfunden, sagt Journalist Mats Schönauer. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=23711d6cf2&e=7ac4309461) **“Wie finanziert ihr das?”** Die Hamburg Media School untersucht, wie Journalist\*innen in Deutschland größere Recherchen finanzieren und ob Bedarf an neuen Finanzierungsmodellen besteht. Ziel ist eine Plattform. [Hier an der anonymen Umfrage teilnehmen](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=402b1f2697&e=7ac4309461) **Vergünstigte Freischreiber-Webinare** Eine Mitgliedschaft bei den NdM lohnt sich aus vielen Gründen. Denn eine Kooperation mit dem Berufsverband Freischreiber ermöglicht NdM-Mitgliedern eine vergünstigte Teilnahme an Webinaren des Verbands. Dazu gehören unter anderem das Webinar “[Starterpaket Freier Journalismus](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=600e6898b5&e=7ac4309461)“ am 27. April sowie der “[Crashkurs Mehrfachverwertung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c9d7f1b314&e=7ac4309461)” am 12. Mai. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung gibt es auf der [Website von Freischreiber.](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=eb358ecd6c&e=7ac4309461) --- ## *Mehr* davon, danke #### Das Thema: **Die Sicherheit von Frauen** SZ auf Instagram Seit der SPIEGEL-Recherche zu den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen läuft eine breitere Debatte über digitale und sexualisierte Gewalt, über Schutzlücken und darüber, wie tief solche Erfahrungen im Alltag von Frauen verankert sind. Die **Süddeutsche Zeitung** richtet den Blick dorthin, wo er in solchen Debatten oft fehlt: auf Männer. Die Kolleg\*innen haben verschiedene Expert\*innen gefragt, darunter auch Jans Wunderlich: Was können Männer konkret beitragen? Wunderlich koordiniert bei „Stop – Stadtteile ohne Gewalt“ präventive feministische Männerarbeit in Wien. Herausgekommen sind einfache, konkrete Vorschläge. Einer davon: Abstand halten, besonders nachts. **Warum das wichtig ist?** Der Beitrag verschiebt die Verantwortung ein Stück weit weg von Frauen, die sonst lernen sollen, wie sie sich schützen, hin zu Männern, die ihr Verhalten reflektieren sollen. Medienkritisch interessant wird es an der Grenze dieses Formats. Solche Beiträge sind leicht konsumierbar, gut teilbar, aber auch konfliktarm. Sie übersetzen ein strukturelles Problem in individuelle Handlungsanweisungen. Das kann ein Einstieg sein. Es kann aber auch dazu führen, dass Gewalt als Frage von „richtigem Verhalten“ verharmlost wird. Warum also trotzdem „mehr davon“? Weil diese Perspektivverschiebung noch lange nicht Standard ist. Und weil Allyship nicht abstrakt entsteht, sondern über genau solche konkreten, manchmal unangenehm simplen Fragen: Was mache ich eigentlich selbst im Alltag? [Zum Beitrag auf Instagram](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=134e3affca&e=7ac4309461) --- ## Und Interesse am NdM-*Newsletter?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)## Was gibt's *Neues*?

**Wir brauchen Deine Hilfe**  
Um auf der Spendenplattform Betterplace.org sichtbar zu werden und eine Spendenkampagne zu starten, müssen wir einen ersten Meilenstein erreichen: 250 Euro. Erst dann können wir wirklich durchstarten. Schon ein kleiner Beitrag zählt, nicht nur finanziell, sondern als Signal. [Jetzt spenden](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=86d48c4101&e=7ac4309461)

**Unsere neue Wissensplattform**  
Wir bündeln unser Wissen zu präziser Sprache, Schutz vor Bedrohungen und Umgang mit Desinformation in einer neuen Plattform. Wir bauen das stetig weiter aus, also vorbeischauen lohnt sich mehrmals. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=011d3017b6&e=7ac4309461)

**Wie Medien über sexualisierte Gewalt berichten**  
Wir zeigen am Fall Fernandes/Ulmen, wo Berichterstattung kippt: wenn Gewalt verharmlost, Täter-Narrative reproduziert oder Kommentarspalten sich selbst überlassen werden. [Zu unserem Beitrag auf LinkedIn](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=f93a5273c7&e=7ac4309461)

**Rückblick: Ramadan-Berichterstattung 2026**  
Wir ziehen Bilanz: Einige Redaktionen haben gezeigt, wie differenzierte Berichterstattung über Ramadan aussehen kann, nah an der Community und jenseits von Problemframes. Gleichzeitig finden wir: es gibt Luft nach oben. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c4ec8d93b8&e=7ac4309461)

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## Unsere nächsten Veranstaltungen

**Fachtag „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“**  
*28. April 2026, 9:30–17:00 Uhr, Frankfurt am Main (Massif Central)*  
Fachtag zu antimuslimischem Rassismus im Journalismus mit u. a. einem Workshop von unserem Projekt „BetterPost“ zu verantwortungsvoller Berichterstattung auf Social Media. Kostenlos. [Zur Anmeldung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=87f50db9b0&e=7ac4309461)

**Breakfast: Allianzen gegen Desinformation**  
*18. Mai 2026, 8:00–10:00 Uhr, Berlin (Café Zimt & Zucker)*  
Zusammen mit modusIzad und Media Lab Bayern veranstalten wir ein Frühstücks-Event vor der re:publica mit Impulsen und konkreten Hacks zum Umgang mit Desinformation. Fokus auf Austausch und Vernetzung zwischen Medien, Forschung und Zivilgesellschaft. [Zur Anmeldung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=ff3953572c&e=7ac4309461)

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## Auf dem *Radar*

**Einwanderungsland Deutschland** Armin Lehmann bekam 1990 sein Volontariat. Armin Faraoğlu mit türkischen Wurzeln hätte es wohl nicht bekommen. Ein persönlicher Text über Migration, Medien und das, was sich ändern muss. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=3f0e81f41b&e=7ac4309461)

**Wie viel kostet eine Kriegsreportage?** Kriegsreporter\*innen riskieren ihr Leben für Reportage, die 30 Euro bringen. Wenn sie entführt werden, stehen sie allein da. Journalist Emran Feroz erzählt. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=29f2f53010&e=7ac4309461)

**“NIUS und BILD manipuliert”**   
Laut BILD hätten zwei Geflüchtete aus Afghanistan den Flieger verpasst, weil sie am Flughafen shoppen waren. NIUS verbreitete die Nachricht. Doch: Die Geschichte war komplett erfunden, sagt Journalist Mats Schönauer. [Mehr dazu](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=23711d6cf2&e=7ac4309461)

**“Wie finanziert ihr das?”** Die Hamburg Media School untersucht, wie Journalist\*innen in Deutschland größere Recherchen finanzieren und ob Bedarf an neuen Finanzierungsmodellen besteht. Ziel ist eine Plattform. [Hier an der anonymen Umfrage teilnehmen](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=402b1f2697&e=7ac4309461)

**Vergünstigte Freischreiber-Webinare** Eine Mitgliedschaft bei den NdM lohnt sich aus vielen Gründen. Denn eine Kooperation mit dem Berufsverband Freischreiber ermöglicht NdM-Mitgliedern eine vergünstigte Teilnahme an Webinaren des Verbands. Dazu gehören unter anderem das Webinar “[Starterpaket Freier Journalismus](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=600e6898b5&e=7ac4309461)“ am 27. April sowie der “[Crashkurs Mehrfachverwertung](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=c9d7f1b314&e=7ac4309461)” am 12. Mai. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung gibt es auf der [Website von Freischreiber.](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=eb358ecd6c&e=7ac4309461)

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## *Mehr* davon, danke

#### Das Thema: **Die Sicherheit von Frauen**

SZ auf Instagram 

Seit der SPIEGEL-Recherche zu den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen läuft eine breitere Debatte über digitale und sexualisierte Gewalt, über Schutzlücken und darüber, wie tief solche Erfahrungen im Alltag von Frauen verankert sind. Die **Süddeutsche Zeitung** richtet den Blick dorthin, wo er in solchen Debatten oft fehlt: auf Männer. Die Kolleg\*innen haben verschiedene Expert\*innen gefragt, darunter auch Jans Wunderlich: Was können Männer konkret beitragen? Wunderlich koordiniert bei „Stop – Stadtteile ohne Gewalt“ präventive feministische Männerarbeit in Wien. Herausgekommen sind einfache, konkrete Vorschläge. Einer davon: Abstand halten, besonders nachts.

**Warum das wichtig ist?**  
Der Beitrag verschiebt die Verantwortung ein Stück weit weg von Frauen, die sonst lernen sollen, wie sie sich schützen, hin zu Männern, die ihr Verhalten reflektieren sollen. Medienkritisch interessant wird es an der Grenze dieses Formats. Solche Beiträge sind leicht konsumierbar, gut teilbar, aber auch konfliktarm. Sie übersetzen ein strukturelles Problem in individuelle Handlungsanweisungen. Das kann ein Einstieg sein. Es kann aber auch dazu führen, dass Gewalt als Frage von „richtigem Verhalten“ verharmlost wird. Warum also trotzdem „mehr davon“? Weil diese Perspektivverschiebung noch lange nicht Standard ist. Und weil Allyship nicht abstrakt entsteht, sondern über genau solche konkreten, manchmal unangenehm simplen Fragen: Was mache ich eigentlich selbst im Alltag?  

[Zum Beitrag auf Instagram](https://neuemedienmacher.us11.list-manage.com/track/click?u=5d8ad3af9f28c8dbbae5a057a&id=134e3affca&e=7ac4309461)

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## Und Interesse am NdM-*Newsletter?*

Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen.   
[Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)

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Termin am 18.05.2026

# Breakfast: Allianzen gegen Desinformation

Wo: Café Zimt & Zucker Wann: 18.05.26 ab 08:00 Uhr Wie kann die digitale Gesellschaft in diesen herausfordernden Zeiten nicht nur überleben, sondern einen Beitrag dazu leisten, die Demokratie aktiv zu stärken? Wir sind überzeugt: indem wir gemeinsam, inklusiv und wehrhaft gegen Desinformation agieren.

**Das erwartet dich**

- Ein leckeres Frühstück vor dem offiziellen Start der re:publica
- Vernetzung mit Personen aus Medien, Forschung und der Zivilgesellschaft
- Drei kurze, knackige Impulsvorträge mit Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Desinformation.

**Highlights**

- Wir zeigen dir, wie du Krisenfestigkeit als Innovationsmotor zum Einsatz bringen kannst.
- Konkrete Hacks zur Stärkung von Allianzen im Arbeitsalltag.

**Wann und Wo**

- 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr
- im Café Zimt & Zucker**,** Potsdamer Straße 103, 10785 Berlin

[Hier gehts zur Anmeldung](https://www.eventbrite.de/e/breakfast-allianzen-gegen-desinformation-tickets-1987392476396?aff=oddtdtcreator&keep_tld=true)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
  2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles)
  3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme)
  4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft)

Stellungnahme vom 18.03.2024

#  Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft 

Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss.

1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt**  
    57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht.
2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort**  
    Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen.
3. **Stereotype Bilder**  
    Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht.  
    Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“
4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden**  
    Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen.
5. **Pauschalisierende Debatten**  
    Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken.  
    In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht.  
    Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür.  
    Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten.
6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein**  
    Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen.  
    Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage.  
    Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“*

Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass.

### Weiterführende Links:

- Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin.
- Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung.
- Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar).

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. 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[Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. 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Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Was in der Islam-Berichterstattung schief läuft](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/was-in-der-islam-berichterstattung-schief-läuft) Stellungnahme vom 18.03.2024 # Was in der Islam-Berichterstattung *schief* läuft Der 400-seitige Bericht des „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" (UEM) enthält viele Ergebnisse zur Berichterstattung über Islam, die Medienschaffende kennen sollten. Das BMI hat den Bericht zwar wegen eines Satzes kurzzeitig offline gestellt, wir haben aber die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit vergangen Freitag haben wir uns den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine Deutsche Bilanz“ aufmerksam durchgelesen und für Medienschaffende sechs Vorschläge formuliert, was sich an der Islam-Berichterstattung in Deutschland ändern muss. 1. **Medienbeiträge über Islam sind meist negativ besetzt** 57 % der Print- und sogar 89 % der TV-Beiträge über Islam und Muslim\*innen handeln von Negativthemen. In ARD- Beiträgen mit Islam-Bezug beschäftigen sich knapp 86 % mit Terrorismus, Krieg und innerer Sicherheit. Das ergibt eine repräsentative Untersuchung von 20.000 Medienbeiträgen mit Islam-Bezug. Fazit der Studienmacher\*innen: Die Berichterstattung über Islam und Muslim\*innen braucht mehr thematische Vielfalt, die auch konstruktive Aspekte der muslimischen Lebensrealität miteinbezieht. 2. **Muslim\*innen kommen zu selten selbst zu Wort** Nach wie vor werde in Medien „*weit mehr über als mit Muslim\*innen gesprochen*“, so der Bericht. Muslim\*innen würden kaum als Sprecher\*innen in Erscheinung treten und „*in hohem Maße objektifiziert.*“ So würden Muslim\*innen beispielsweise häufiger als Miliz-Anhänger\*innen oder Terrorist\*innen in Erscheinung treten denn als Mitglieder der Zivilgesellschaft. Das beste Mittel gegen Fremddarstellungen: Mehr personelle Vielfalt in Redaktionen. 3. **Stereotype Bilder** Muslim\*innen werden auch auf Bildern v.a. als „Sicherheitsrisiko", „kulturelle Herausforderung" oder als „primitiv" dargestellt, analysiert der Bericht. Muslim\*innen werden häufig anders, fremd oder stereotyp markiert – zum Beispiel durch das Kopftuch. Der Expert\*innenkreis fordert „eine vollständige Neubestimmung des Bildjournalismus zur Überwindung visueller Stereotype.“ 4. **Mehr Distanz zu Staat und Behörden** Schon in der Ausbildung lernen Journalist\*innen, Sicherheitsbehörden als „privilegierte Quellen“ zu behandeln, manch eine\*r hält selbst das Abtippen von Polizeimeldungen für Journalismus. Doch gerade im Themenfeld Rassismus muss Journalismus kritisch bleiben, auch gegenüber Behörden. Weil – wie eine aktuelle Studie von Forscher\*innen der Uni Duisburg-Essen zeigt – rassistische Einstellungen unter Polizist\*innen keine Einzelfälle sind. Und weil Straftaten, in denen rassifizierte Personen nicht Täter, sondern Opfer sind, sehr viel weniger Aufmerksamkeit durch Sicherheitsbehörden erlangen. 5. **Pauschalisierende Debatten** Der UEM hat mehrere Debatten vom Karikaturenstreit, über die Kölner Silvesternacht, bis hin zur Berichterstattung über „Clankriminalität“ untersucht und zeigt: Medienschaffende verfallen immer wieder in ausgrenzende und pauschalisierende Dynamiken. In Medienberichten über Moscheebauten würden „Muslim\*innen als Problem benannt, in Gegensatz zur deutschen Gesellschaft gesetzt und damit in den Kontext einer vielfach negativen Berichterstattung über ‚den Islam‘ eingeordnet." so der Bericht. Die aktuellen Debatten über Beleuchtungen zum Ramadan sind ein gutes Beispiel dafür. Verantwortungsvolle Berichterstattung verzichtet auf solche polarisierenden und aufgebauschten Clickbaiting-Themen auf Kosten von Minderheiten. 6. **Selbstkritik und Verantwortungsbewusstsein** Im Bericht kommen viele Medienschaffende zu Wort, denen die Missstände bewusst sind. Ihre (Selbst)kritik reicht vom Fokus auf Negativthemen und mangelnden Fachkenntnissen, über unzureichenden Bezug zu migrantischen Zielgruppen und einseitiger Expert\*innenauswahl, bis zur Angst vor rechten Shitstorms und wirtschaftlichen Zwängen. Verbesserungsversuche scheitern häufig an der eigenen Chef\*innen-Etage. Der UEM fordert deshalb „*eine grundlegende Reform der Produktionsstrukturen im Journalismus, auf Leitungsebene der Medien und in der professionellen Selbstkontrolle (inkl. Mediengewerkschaften und -verbänden), um Medienschaffende und -organisationen nachhaltig zu sensibilisieren.“* Medienschaffende prägen die Stimmung im Land mit und tragen Verantwortung für die Folgen ihres Handelns. Verantwortungsvolle Medienschaffende sollten sich mit diskriminierenden Tendenzen in der eigenen Berichterstattung kritisch auseinandersetzen. Die Wochen gegen Rassismus bieten einen guten Anlass. ### Weiterführende Links: - Von den 16 Studien und Gutachten, die für den Bericht eingeholt wurden, sind einige noch online, z. B.: die [„Analyse der Islam‐Berichterstattung in deutschen Medien"](https://www.polsoz.fu-berlin.de/kommwiss/arbeitsstellen/internationale_kommunikation/Projekte-und-Publikationen/Islam-Berichterstattung1/Ergebnisbericht_final_neu.pdf) der FU Berlin. - Unterstützung bei einer besseren Bildauswahl bietet unsere [Checkliste](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) für eine diskriminierungsarme Bildberichterstattung. - Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf) - [Stellungnahme als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240318_PM_Islamberichterstattung.pdf)

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Pressemitteilung vom 14.05.2024

# NdM sind Teil der *Kampagne* „Lass dich nicht manipulieren“

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen unterstützen die Kampagne “Lass dich nicht manipulieren” von Google und dessen Tochter Jigsaw zur Eindämmung von Desinformationen im Rahmen der EU-Wahlen.

Vom 6. bis zum 9. Juni wird ein neues EU-Parlament gewählt und der Wahlkampf ist gerade in vollem Gange. Aber neben Parteiprogrammen und Informationen zur Wahl finden sich online auch allerhand Desinformationen.

Desinformationen beeinflussen das öffentliche Meinungsbild, indem sie das Vertrauen in Medien, Wissenschaft und Politik untergraben. Ohne Vertrauen in diese Institutionen wird es jedoch schwierig zwischen Fakten und Lügen zu unterscheiden und an Informationen zu kommen, die vertrauenswürdig sind. Es entsteht eine Informationslücke, die u. a. von Desinformationen gefüllt wird. Die US-Präsidentschaftswahl 2016 hat bereits gezeigt, welchen Einfluss Desinformationen haben können. Wissenschaftler\*innen gehen davon aus, dass Wähler\*innen, die früher Obama gewählt haben aufgrund von Falschinformationen einen anderen Kandidaten als Hillary Clinton gewählt oder gar nicht gewählt haben.1

### Prebunking kann vor Desinformationen schützen

Prebunking ist eine wissenschaftlich erprobte Kommunikationstechnik. Nutzer\*innen lernen beim Prebunking Taktiken zur Verbreitung von Desinformationen und Narrativen kennen, bevor sie ihnen begegnen - damit sie besser gerüstet sind, sie zu erkennen und ihnen zu widerstehen.  
Erfahren mit der Umsetzung großer Prebunking-Kampagnen ist Google. Gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Jigsaw hat das Techunternehmen im letzten Jahr bereits mit einer Kampagne 21,9 Millionen Nutzer\*innen auf YouTube und somit 58 Prozent der 18- bis 54-jährigen Bevölkerung in Deutschland erreicht.   
Pünktlich zu den EU-Wahlen startet die nun neue Prebunking-Kampagne “Lass dich nicht manipulieren” in Kooperation mit den Neuen deutschen Medienmacher\*innen. Im Mai und Juni werden Nutzer\*innen von YouTube, Instagram und Facebook in Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien und Polen durch kurze Videos über Desinformationsarten informiert. Die Videos sind in allen EU-Sprachen sowie Arabisch, Russisch und Türkisch verfügbar.

Mehr Informationen zur Kampagne gibt es [hier](https://blog.google/intl/de-de/unternehmen/inside-google/prebunking-desinformation-bekaempfen/).

#### **Was sind Desinformationen?**

Desinformationen sind Falschinformationen, die weitergegeben werden, mit der Absicht, Schaden zu verursachen. Personen, die Desinformation verbreiten, wissen, dass die Information nicht korrekt ist. Sie verfolgen mit der Verbreitung ein Ziel, z.B. Meinungen zu beeinflussen.2

### **Drei Arten von Desinformationen**

Desinformationen gibt es in verschiedenen Formen. Im Zusammenhang mit den EU-Wahlen rechnen Expert\*innen aber vor allen mit der Verbreitung von drei Arten:

1. Bei der Sündenbock-Methode werden gezielt Einzelpersonen, Personengruppen oder Organisationen für gesellschaftliche Probleme verantwortlich gemacht.
2. Rufschädigung ist die Verbreitung von falschen Aussagen über eine Person, Gruppe oder Institution mit dem Ziel, den Ruf zu schädigen.
3. Wenn authentische Inhalte mit falschen Kontextinformationen geteilt werden, ist das Dekontextualisierung.

Die Erklärvideos der Kampagne zu diesen Techniken gibt es [hier](https://prebunking.withgoogle.com/eu-prebunking/).

1. Julia Tegeler (2023):[ Desinformationen – was sie bedeuten und warum wir uns damit befassen](https://upgradedemocracy.de/desinformationen-was-sie-bedeuten-und-warum-wir-uns-damit-befassen/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) Lea Frühwirth (2023): [Koordinierter Vertrauensverlust](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) Matthias Kohring und Fabian Zimmermann (2020): Aktuelle Desinformationen: Definition-Konsequenzen-Gegenmassnahmen in „[Was ist Desinformation? Betrachtungen aus sechs wissenschaftlichen Perspektiven](https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/NeueWebsite_0120/Themen/Desinformation/WasIstDesinformation_Paper_LFMNRW.pdf)”, herausgegeben
2. Claire Wardle und Hossein Derakhshan (2017):[ Information Disorder: Toward an interdisciplinary framework for research and policy making](https://rm.coe.int/information-disorder-toward-an-interdisciplinary-framework-for-researc/168076277c) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024)

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Ohne Vertrauen in diese Institutionen wird es jedoch schwierig zwischen Fakten und Lügen zu unterscheiden und an Informationen zu kommen, die vertrauenswürdig sind. Es entsteht eine Informationslücke, die u. a. von Desinformationen gefüllt wird. Die US-Präsidentschaftswahl 2016 hat bereits gezeigt, welchen Einfluss Desinformationen haben können. Wissenschaftler\*innen gehen davon aus, dass Wähler\*innen, die früher Obama gewählt haben aufgrund von Falschinformationen einen anderen Kandidaten als Hillary Clinton gewählt oder gar nicht gewählt haben.1 ### Prebunking kann vor Desinformationen schützen Prebunking ist eine wissenschaftlich erprobte Kommunikationstechnik. Nutzer\*innen lernen beim Prebunking Taktiken zur Verbreitung von Desinformationen und Narrativen kennen, bevor sie ihnen begegnen - damit sie besser gerüstet sind, sie zu erkennen und ihnen zu widerstehen. Erfahren mit der Umsetzung großer Prebunking-Kampagnen ist Google. Gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Jigsaw hat das Techunternehmen im letzten Jahr bereits mit einer Kampagne 21,9 Millionen Nutzer\*innen auf YouTube und somit 58 Prozent der 18- bis 54-jährigen Bevölkerung in Deutschland erreicht. Pünktlich zu den EU-Wahlen startet die nun neue Prebunking-Kampagne “Lass dich nicht manipulieren” in Kooperation mit den Neuen deutschen Medienmacher\*innen. Im Mai und Juni werden Nutzer\*innen von YouTube, Instagram und Facebook in Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien und Polen durch kurze Videos über Desinformationsarten informiert. Die Videos sind in allen EU-Sprachen sowie Arabisch, Russisch und Türkisch verfügbar. Mehr Informationen zur Kampagne gibt es [hier](https://blog.google/intl/de-de/unternehmen/inside-google/prebunking-desinformation-bekaempfen/). #### **Was sind Desinformationen?** Desinformationen sind Falschinformationen, die weitergegeben werden, mit der Absicht, Schaden zu verursachen. Personen, die Desinformation verbreiten, wissen, dass die Information nicht korrekt ist. Sie verfolgen mit der Verbreitung ein Ziel, z.B. Meinungen zu beeinflussen.2 ### **Drei Arten von Desinformationen** Desinformationen gibt es in verschiedenen Formen. Im Zusammenhang mit den EU-Wahlen rechnen Expert\*innen aber vor allen mit der Verbreitung von drei Arten: 1. Bei der Sündenbock-Methode werden gezielt Einzelpersonen, Personengruppen oder Organisationen für gesellschaftliche Probleme verantwortlich gemacht. 2. Rufschädigung ist die Verbreitung von falschen Aussagen über eine Person, Gruppe oder Institution mit dem Ziel, den Ruf zu schädigen. 3. Wenn authentische Inhalte mit falschen Kontextinformationen geteilt werden, ist das Dekontextualisierung. Die Erklärvideos der Kampagne zu diesen Techniken gibt es [hier](https://prebunking.withgoogle.com/eu-prebunking/). 1. Julia Tegeler (2023):[ Desinformationen – was sie bedeuten und warum wir uns damit befassen](https://upgradedemocracy.de/desinformationen-was-sie-bedeuten-und-warum-wir-uns-damit-befassen/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) Lea Frühwirth (2023): [Koordinierter Vertrauensverlust](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) Matthias Kohring und Fabian Zimmermann (2020): Aktuelle Desinformationen: Definition-Konsequenzen-Gegenmassnahmen in „[Was ist Desinformation? Betrachtungen aus sechs wissenschaftlichen Perspektiven](https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/NeueWebsite_0120/Themen/Desinformation/WasIstDesinformation_Paper_LFMNRW.pdf)”, herausgegeben 2. Claire Wardle und Hossein Derakhshan (2017):[ Information Disorder: Toward an interdisciplinary framework for research and policy making](https://rm.coe.int/information-disorder-toward-an-interdisciplinary-framework-for-researc/168076277c) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [NdM sind Teil der Kampagne „Lass dich nicht manipulieren“](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/ndm-sind-teil-der-kampagne-lass-dich-nicht-manipulieren) Pressemitteilung vom 14.05.2024 # NdM sind Teil der *Kampagne* „Lass dich nicht manipulieren“ Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen unterstützen die Kampagne “Lass dich nicht manipulieren” von Google und dessen Tochter Jigsaw zur Eindämmung von Desinformationen im Rahmen der EU-Wahlen. Vom 6. bis zum 9. Juni wird ein neues EU-Parlament gewählt und der Wahlkampf ist gerade in vollem Gange. Aber neben Parteiprogrammen und Informationen zur Wahl finden sich online auch allerhand Desinformationen. Desinformationen beeinflussen das öffentliche Meinungsbild, indem sie das Vertrauen in Medien, Wissenschaft und Politik untergraben. Ohne Vertrauen in diese Institutionen wird es jedoch schwierig zwischen Fakten und Lügen zu unterscheiden und an Informationen zu kommen, die vertrauenswürdig sind. Es entsteht eine Informationslücke, die u. a. von Desinformationen gefüllt wird. Die US-Präsidentschaftswahl 2016 hat bereits gezeigt, welchen Einfluss Desinformationen haben können. Wissenschaftler\*innen gehen davon aus, dass Wähler\*innen, die früher Obama gewählt haben aufgrund von Falschinformationen einen anderen Kandidaten als Hillary Clinton gewählt oder gar nicht gewählt haben.1 ### Prebunking kann vor Desinformationen schützen Prebunking ist eine wissenschaftlich erprobte Kommunikationstechnik. Nutzer\*innen lernen beim Prebunking Taktiken zur Verbreitung von Desinformationen und Narrativen kennen, bevor sie ihnen begegnen - damit sie besser gerüstet sind, sie zu erkennen und ihnen zu widerstehen. Erfahren mit der Umsetzung großer Prebunking-Kampagnen ist Google. Gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Jigsaw hat das Techunternehmen im letzten Jahr bereits mit einer Kampagne 21,9 Millionen Nutzer\*innen auf YouTube und somit 58 Prozent der 18- bis 54-jährigen Bevölkerung in Deutschland erreicht. Pünktlich zu den EU-Wahlen startet die nun neue Prebunking-Kampagne “Lass dich nicht manipulieren” in Kooperation mit den Neuen deutschen Medienmacher\*innen. Im Mai und Juni werden Nutzer\*innen von YouTube, Instagram und Facebook in Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien und Polen durch kurze Videos über Desinformationsarten informiert. Die Videos sind in allen EU-Sprachen sowie Arabisch, Russisch und Türkisch verfügbar. Mehr Informationen zur Kampagne gibt es [hier](https://blog.google/intl/de-de/unternehmen/inside-google/prebunking-desinformation-bekaempfen/). #### **Was sind Desinformationen?** Desinformationen sind Falschinformationen, die weitergegeben werden, mit der Absicht, Schaden zu verursachen. Personen, die Desinformation verbreiten, wissen, dass die Information nicht korrekt ist. Sie verfolgen mit der Verbreitung ein Ziel, z.B. Meinungen zu beeinflussen.2 ### **Drei Arten von Desinformationen** Desinformationen gibt es in verschiedenen Formen. Im Zusammenhang mit den EU-Wahlen rechnen Expert\*innen aber vor allen mit der Verbreitung von drei Arten: 1. Bei der Sündenbock-Methode werden gezielt Einzelpersonen, Personengruppen oder Organisationen für gesellschaftliche Probleme verantwortlich gemacht. 2. Rufschädigung ist die Verbreitung von falschen Aussagen über eine Person, Gruppe oder Institution mit dem Ziel, den Ruf zu schädigen. 3. Wenn authentische Inhalte mit falschen Kontextinformationen geteilt werden, ist das Dekontextualisierung. Die Erklärvideos der Kampagne zu diesen Techniken gibt es [hier](https://prebunking.withgoogle.com/eu-prebunking/). 1. Julia Tegeler (2023):[ Desinformationen – was sie bedeuten und warum wir uns damit befassen](https://upgradedemocracy.de/desinformationen-was-sie-bedeuten-und-warum-wir-uns-damit-befassen/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) Lea Frühwirth (2023): [Koordinierter Vertrauensverlust](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) Matthias Kohring und Fabian Zimmermann (2020): Aktuelle Desinformationen: Definition-Konsequenzen-Gegenmassnahmen in „[Was ist Desinformation? Betrachtungen aus sechs wissenschaftlichen Perspektiven](https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/NeueWebsite_0120/Themen/Desinformation/WasIstDesinformation_Paper_LFMNRW.pdf)”, herausgegeben 2. Claire Wardle und Hossein Derakhshan (2017):[ Information Disorder: Toward an interdisciplinary framework for research and policy making](https://rm.coe.int/information-disorder-toward-an-interdisciplinary-framework-for-researc/168076277c) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [NdM sind Teil der Kampagne „Lass dich nicht manipulieren“](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/ndm-sind-teil-der-kampagne-lass-dich-nicht-manipulieren) Pressemitteilung vom 14.05.2024 # NdM sind Teil der *Kampagne* „Lass dich nicht manipulieren“ Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen unterstützen die Kampagne “Lass dich nicht manipulieren” von Google und dessen Tochter Jigsaw zur Eindämmung von Desinformationen im Rahmen der EU-Wahlen. Vom 6. bis zum 9. Juni wird ein neues EU-Parlament gewählt und der Wahlkampf ist gerade in vollem Gange. Aber neben Parteiprogrammen und Informationen zur Wahl finden sich online auch allerhand Desinformationen. Desinformationen beeinflussen das öffentliche Meinungsbild, indem sie das Vertrauen in Medien, Wissenschaft und Politik untergraben. Ohne Vertrauen in diese Institutionen wird es jedoch schwierig zwischen Fakten und Lügen zu unterscheiden und an Informationen zu kommen, die vertrauenswürdig sind. Es entsteht eine Informationslücke, die u. a. von Desinformationen gefüllt wird. Die US-Präsidentschaftswahl 2016 hat bereits gezeigt, welchen Einfluss Desinformationen haben können. Wissenschaftler\*innen gehen davon aus, dass Wähler\*innen, die früher Obama gewählt haben aufgrund von Falschinformationen einen anderen Kandidaten als Hillary Clinton gewählt oder gar nicht gewählt haben.1 ### Prebunking kann vor Desinformationen schützen Prebunking ist eine wissenschaftlich erprobte Kommunikationstechnik. Nutzer\*innen lernen beim Prebunking Taktiken zur Verbreitung von Desinformationen und Narrativen kennen, bevor sie ihnen begegnen - damit sie besser gerüstet sind, sie zu erkennen und ihnen zu widerstehen. Erfahren mit der Umsetzung großer Prebunking-Kampagnen ist Google. Gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Jigsaw hat das Techunternehmen im letzten Jahr bereits mit einer Kampagne 21,9 Millionen Nutzer\*innen auf YouTube und somit 58 Prozent der 18- bis 54-jährigen Bevölkerung in Deutschland erreicht. Pünktlich zu den EU-Wahlen startet die nun neue Prebunking-Kampagne “Lass dich nicht manipulieren” in Kooperation mit den Neuen deutschen Medienmacher\*innen. Im Mai und Juni werden Nutzer\*innen von YouTube, Instagram und Facebook in Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien und Polen durch kurze Videos über Desinformationsarten informiert. Die Videos sind in allen EU-Sprachen sowie Arabisch, Russisch und Türkisch verfügbar. Mehr Informationen zur Kampagne gibt es [hier](https://blog.google/intl/de-de/unternehmen/inside-google/prebunking-desinformation-bekaempfen/). #### **Was sind Desinformationen?** Desinformationen sind Falschinformationen, die weitergegeben werden, mit der Absicht, Schaden zu verursachen. Personen, die Desinformation verbreiten, wissen, dass die Information nicht korrekt ist. Sie verfolgen mit der Verbreitung ein Ziel, z.B. Meinungen zu beeinflussen.2 ### **Drei Arten von Desinformationen** Desinformationen gibt es in verschiedenen Formen. Im Zusammenhang mit den EU-Wahlen rechnen Expert\*innen aber vor allen mit der Verbreitung von drei Arten: 1. Bei der Sündenbock-Methode werden gezielt Einzelpersonen, Personengruppen oder Organisationen für gesellschaftliche Probleme verantwortlich gemacht. 2. Rufschädigung ist die Verbreitung von falschen Aussagen über eine Person, Gruppe oder Institution mit dem Ziel, den Ruf zu schädigen. 3. Wenn authentische Inhalte mit falschen Kontextinformationen geteilt werden, ist das Dekontextualisierung. Die Erklärvideos der Kampagne zu diesen Techniken gibt es [hier](https://prebunking.withgoogle.com/eu-prebunking/). 1. Julia Tegeler (2023):[ Desinformationen – was sie bedeuten und warum wir uns damit befassen](https://upgradedemocracy.de/desinformationen-was-sie-bedeuten-und-warum-wir-uns-damit-befassen/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) Lea Frühwirth (2023): [Koordinierter Vertrauensverlust](https://cemas.io/blog/desinformation-demokratiegefaehrdung/) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) Matthias Kohring und Fabian Zimmermann (2020): Aktuelle Desinformationen: Definition-Konsequenzen-Gegenmassnahmen in „[Was ist Desinformation? Betrachtungen aus sechs wissenschaftlichen Perspektiven](https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/NeueWebsite_0120/Themen/Desinformation/WasIstDesinformation_Paper_LFMNRW.pdf)”, herausgegeben 2. Claire Wardle und Hossein Derakhshan (2017):[ Information Disorder: Toward an interdisciplinary framework for research and policy making](https://rm.coe.int/information-disorder-toward-an-interdisciplinary-framework-for-researc/168076277c) (zuletzt aufgerufen am 04.04.2024) ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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Ausschreibung vom 30.03.2026

# Voices of Faith - Workshopreihe

## *Wie* läuft’s ab? 

Bei der Auftaktveranstaltung im Juni lernen sich Teilnehmende und Protagonist\*innen kennen, werden gematched und erhalten erste Einblicke in die jeweiligen Glaubensgemeinschaften. In anschließenden Workshops zu diskriminierungssensibler (Bild-)Sprache und Medienproduktion wird das handwerkliche und journalistische Rüstzeug für die Reportagen vermittelt. In der Praxisphase von Juli bis August wird das Gelernte umgesetzt: Storyboards entwickeln, Kamera in die Hand nehmen, schneiden und gestalten bis eine fertige Reportage über die Lebensrealitäten junger gläubiger Berliner\*innen entsteht. Im Herbst 2026 werden die Ergebnisse bei ALEX Berlin ausgestrahlt und auf Social Media begleitet.

## Für *wen* ist das Projekt? 

Du bist zwischen 18 und 35 Jahre alt, interessierst Dich für Journalismus und Medienproduktion und bist in Berlin für Kickoff, Workshops, Praxisphase und Abschlussveranstaltung dabei. Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Personen of Colour und/oder Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte.

Im Laufe des Projekts erwirbst Du praxisnah Kompetenzen, von Kameraarbeit über Schnitt bis hin zur Postproduktion, und präsentierst Deine Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit. Höhepunkt ist eine eigene Sendung bei ALEX Berlin im Herbst 2026. Professionelle Vorkenntnisse brauchst Du nicht. Hauptsache Du hast Zeit und Lust!

## An folgenden *Tagen* solltest Du Zeit haben

1. Kickoff am 21.06.2026
2. Beitragsgestaltung am 04.07.2026
3. Drehplanung am 11.07.2026
4. Equipmenteinführung am 25.07.26
5. Drehzeitraum 26.07. bis 07.08.26 (ca. 2 Tage Drehzeit)
6. Postproduktion am 08. und 09.08.2026
7. TV-Studioproduktion am 13.08.2026

## Zur *Bewerbung*

Der Bewerbungszeitraum ist bereits beendet.

[Zur Projektseite](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/voices-of-faith)

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Artikel vom 13.05.2026

# *Nachgefragt*: Manuel Biallas über sozialen Aufstieg, Klasse und Medien

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[Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Artikel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel) 4. [Nachgefragt: Manuel Biallas über sozialen Aufstieg, Klasse und Medien](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/nachgefragt-manuel-biallas-ueber-sozialen-aufstieg-klasse-und-medien) Artikel vom 13.05.2026 # *Nachgefragt*: Manuel Biallas über sozialen Aufstieg, Klasse und Medien © David Diwiak NDR-Reporter und NdM-Mitglied Manuel Biallas kennt den deutschen Aufstiegstraum von beiden Seiten. In seiner Dokumentation begibt er sich auf eine Spurensuche: Wer schafft es in Deutschland tatsächlich von unten nach oben? Persönliche Erfolgsgeschichten treffen dabei auf eine unbequeme Realität. [Zur NDR-Doku](https://www.ardmediathek.de/video/ndr-story/die-luege-vom-sozialen-aufstieg/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zNDcwYWI2My1iNWZmLTQyYWMtOTE1OS02MDYzNTBiNjY4OTY) --- **Welche Begegnung während der Dreharbeiten hat Dich am meisten überrascht oder berührt?** **Biallas:** Von Bärbel Bas über Philipp Amthor und Walter Riester können sich noch alle sehr gut an ihren sogenannten sozialen Aufstieg erinnern, das vergisst niemand. Spannend wird es dann, wenn ich sie frage, ob ihre eigene Biografie mit ihrer aktuellen Politik zusammen passt. In einem der reichsten Länder der Welt leben über 1 Million Kinder depriviert, also sind von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen, haben oft kein zweites Paar Schuhe oder wissen nicht, wo sie ihre nächste warme Mahlzeit herbekommen sollen. ### **Was sollen die Zuschauer\*innen nach 45 Minuten mitnehmen? Hoffnung, Wut oder beides?** **Biallas:** Je nach Quelle war vor wenigen Jahren noch jedes 6. Kind armutsbetroffen, dann jedes 5., mittlerweile ist es jedes 4. Kind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das niemanden wütend macht. Hoffnung stiften die Menschen, die im Kleinen ganz konkret etwas daran ändern wollen: Der Unternehmer, der mit seinem Verein Ausflüge für Kinder unternimmt, die Sozialaktivistin, die Kindern unkompliziert einen Schulbonus für eine eigene Schultüte auszahlt, die Schulleiterin, die Kindern Selbstermächtigung mit auf den Weg gibt. Häufig Menschen, die selbst erfahren haben, dass eben jede kleine Entlastung spürbar einen Unterschied macht. Meine Intention ist es, niemanden Emotionen aufzwingen zu wollen. Menschen berührt eine Geschichte oder eben nicht. Ehrlich ist aber auch, dass die Chancengleichheit weiterhin abnimmt. NDR **Wo siehst Du Leerstellen im deutschen Journalismus, wenn es um soziale Herkunft und Chancenungleichheit geht?** **Biallas:** Es ist nicht bahnbrechend, wenn ich sage, dass Journalismus ein eher elitäres Feld ist, in dem bestimmte soziale Milieus häufiger vertreten sind, als andere. Das kann dann tatsächlich zur Leerstelle werden, wenn Themen fehlen, wenn es zum Beispiel an Zugängen zu Bürgergeldempfängern fehlt, nicht aber zu denen, die laut “Totalverweigerer“ rufen. Soziale Herkunft gilt bisher nicht überall als Diskriminierungsmerkmal: Es fängt also dabei an, wer mit wem essen geht, wer auf bezahlten Panels spricht und welche Entscheiderpositionen mit welchen Biografien besetzt werden. Das ist aber vielfach kritisiert. Ich bekomme sehr häufig Zuschauer-Post von Menschen, die sich bei mir für meine Arbeit bedanken. Es gibt also einen riesigen Bedarf für diese Themen. **Reproduzieren Medien unbewusst das Bild, dass Aufstieg immer möglich ist, wer hart genug arbeitet?** **Biallas:** Meritokratie, also die Geschichte, dass wenn wir uns wirklich hart anstrengen, damit wir es schaffen können, steckt in jeder Facette unseres Lebens. Wir wachsen mit dieser Erzählung auf, sie steckt in Kinderbüchern, in Popkultur, im Feuilleton – klar konsumieren wir das auch über Medien, denn das Konzept ist nunmal fest in unseren Köpfen verankert. Shows wie die Höhle der Löwen, bei der Menschen mit den mutmaßlich besten Ideen gegeneinander antreten, um aufzusteigen, entstehen nicht im luftleeren Raum. Auch Sendungen, die Armut portraitieren, denken sich Personen aus, häufig eben mit einer gelernten Perspektive. Es ist also auf der einen Seite bewusst und gleichzeitig sehr unbewusst: Wir schauen natürlich gerne Geschichten vom sozialen Aufstieg, weil sie die Übertreibung sind und weil sie uns darin bestätigen, dass unser System eben gut funktioniert wie es ist. Wenn ich erstmal verstanden habe, wo diese „Lüge vom sozialen Aufstieg“ eigentlich überall drin steckt, schaue ich Filme, Serien oder Dokus nochmal mit einem ganz anderen Blick. --- ## Hast du bereits unseren *Newsletter abonniert?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter) NDR-Reporter und NdM-Mitglied Manuel Biallas kennt den deutschen Aufstiegstraum von beiden Seiten. In seiner Dokumentation begibt er sich auf eine Spurensuche: Wer schafft es in Deutschland tatsächlich von unten nach oben? Persönliche Erfolgsgeschichten treffen dabei auf eine unbequeme Realität. [Zur NDR-Doku](https://www.ardmediathek.de/video/ndr-story/die-luege-vom-sozialen-aufstieg/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zNDcwYWI2My1iNWZmLTQyYWMtOTE1OS02MDYzNTBiNjY4OTY) --- **Welche Begegnung während der Dreharbeiten hat Dich am meisten überrascht oder berührt?** **Biallas:** Von Bärbel Bas über Philipp Amthor und Walter Riester können sich noch alle sehr gut an ihren sogenannten sozialen Aufstieg erinnern, das vergisst niemand. Spannend wird es dann, wenn ich sie frage, ob ihre eigene Biografie mit ihrer aktuellen Politik zusammen passt. In einem der reichsten Länder der Welt leben über 1 Million Kinder depriviert, also sind von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen, haben oft kein zweites Paar Schuhe oder wissen nicht, wo sie ihre nächste warme Mahlzeit herbekommen sollen. ### **Was sollen die Zuschauer\*innen nach 45 Minuten mitnehmen? Hoffnung, Wut oder beides?** **Biallas:** Je nach Quelle war vor wenigen Jahren noch jedes 6. Kind armutsbetroffen, dann jedes 5., mittlerweile ist es jedes 4. Kind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das niemanden wütend macht. Hoffnung stiften die Menschen, die im Kleinen ganz konkret etwas daran ändern wollen: Der Unternehmer, der mit seinem Verein Ausflüge für Kinder unternimmt, die Sozialaktivistin, die Kindern unkompliziert einen Schulbonus für eine eigene Schultüte auszahlt, die Schulleiterin, die Kindern Selbstermächtigung mit auf den Weg gibt. Häufig Menschen, die selbst erfahren haben, dass eben jede kleine Entlastung spürbar einen Unterschied macht. Meine Intention ist es, niemanden Emotionen aufzwingen zu wollen. Menschen berührt eine Geschichte oder eben nicht. Ehrlich ist aber auch, dass die Chancengleichheit weiterhin abnimmt. NDR **Wo siehst Du Leerstellen im deutschen Journalismus, wenn es um soziale Herkunft und Chancenungleichheit geht?** **Biallas:** Es ist nicht bahnbrechend, wenn ich sage, dass Journalismus ein eher elitäres Feld ist, in dem bestimmte soziale Milieus häufiger vertreten sind, als andere. Das kann dann tatsächlich zur Leerstelle werden, wenn Themen fehlen, wenn es zum Beispiel an Zugängen zu Bürgergeldempfängern fehlt, nicht aber zu denen, die laut “Totalverweigerer“ rufen. Soziale Herkunft gilt bisher nicht überall als Diskriminierungsmerkmal: Es fängt also dabei an, wer mit wem essen geht, wer auf bezahlten Panels spricht und welche Entscheiderpositionen mit welchen Biografien besetzt werden. Das ist aber vielfach kritisiert. Ich bekomme sehr häufig Zuschauer-Post von Menschen, die sich bei mir für meine Arbeit bedanken. Es gibt also einen riesigen Bedarf für diese Themen. **Reproduzieren Medien unbewusst das Bild, dass Aufstieg immer möglich ist, wer hart genug arbeitet?** **Biallas:** Meritokratie, also die Geschichte, dass wenn wir uns wirklich hart anstrengen, damit wir es schaffen können, steckt in jeder Facette unseres Lebens. Wir wachsen mit dieser Erzählung auf, sie steckt in Kinderbüchern, in Popkultur, im Feuilleton – klar konsumieren wir das auch über Medien, denn das Konzept ist nunmal fest in unseren Köpfen verankert. Shows wie die Höhle der Löwen, bei der Menschen mit den mutmaßlich besten Ideen gegeneinander antreten, um aufzusteigen, entstehen nicht im luftleeren Raum. Auch Sendungen, die Armut portraitieren, denken sich Personen aus, häufig eben mit einer gelernten Perspektive. Es ist also auf der einen Seite bewusst und gleichzeitig sehr unbewusst: Wir schauen natürlich gerne Geschichten vom sozialen Aufstieg, weil sie die Übertreibung sind und weil sie uns darin bestätigen, dass unser System eben gut funktioniert wie es ist. Wenn ich erstmal verstanden habe, wo diese „Lüge vom sozialen Aufstieg“ eigentlich überall drin steckt, schaue ich Filme, Serien oder Dokus nochmal mit einem ganz anderen Blick. --- ## Hast du bereits unseren *Newsletter abonniert?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter) NDR-Reporter und NdM-Mitglied Manuel Biallas kennt den deutschen Aufstiegstraum von beiden Seiten. In seiner Dokumentation begibt er sich auf eine Spurensuche: Wer schafft es in Deutschland tatsächlich von unten nach oben? Persönliche Erfolgsgeschichten treffen dabei auf eine unbequeme Realität. [Zur NDR-Doku](https://www.ardmediathek.de/video/ndr-story/die-luege-vom-sozialen-aufstieg/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zNDcwYWI2My1iNWZmLTQyYWMtOTE1OS02MDYzNTBiNjY4OTY) --- **Welche Begegnung während der Dreharbeiten hat Dich am meisten überrascht oder berührt?** **Biallas:** Von Bärbel Bas über Philipp Amthor und Walter Riester können sich noch alle sehr gut an ihren sogenannten sozialen Aufstieg erinnern, das vergisst niemand. Spannend wird es dann, wenn ich sie frage, ob ihre eigene Biografie mit ihrer aktuellen Politik zusammen passt. In einem der reichsten Länder der Welt leben über 1 Million Kinder depriviert, also sind von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen, haben oft kein zweites Paar Schuhe oder wissen nicht, wo sie ihre nächste warme Mahlzeit herbekommen sollen. ### **Was sollen die Zuschauer\*innen nach 45 Minuten mitnehmen? Hoffnung, Wut oder beides?** **Biallas:** Je nach Quelle war vor wenigen Jahren noch jedes 6. Kind armutsbetroffen, dann jedes 5., mittlerweile ist es jedes 4. Kind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das niemanden wütend macht. Hoffnung stiften die Menschen, die im Kleinen ganz konkret etwas daran ändern wollen: Der Unternehmer, der mit seinem Verein Ausflüge für Kinder unternimmt, die Sozialaktivistin, die Kindern unkompliziert einen Schulbonus für eine eigene Schultüte auszahlt, die Schulleiterin, die Kindern Selbstermächtigung mit auf den Weg gibt. Häufig Menschen, die selbst erfahren haben, dass eben jede kleine Entlastung spürbar einen Unterschied macht. Meine Intention ist es, niemanden Emotionen aufzwingen zu wollen. Menschen berührt eine Geschichte oder eben nicht. Ehrlich ist aber auch, dass die Chancengleichheit weiterhin abnimmt. NDR **Wo siehst Du Leerstellen im deutschen Journalismus, wenn es um soziale Herkunft und Chancenungleichheit geht?** **Biallas:** Es ist nicht bahnbrechend, wenn ich sage, dass Journalismus ein eher elitäres Feld ist, in dem bestimmte soziale Milieus häufiger vertreten sind, als andere. Das kann dann tatsächlich zur Leerstelle werden, wenn Themen fehlen, wenn es zum Beispiel an Zugängen zu Bürgergeldempfängern fehlt, nicht aber zu denen, die laut “Totalverweigerer“ rufen. Soziale Herkunft gilt bisher nicht überall als Diskriminierungsmerkmal: Es fängt also dabei an, wer mit wem essen geht, wer auf bezahlten Panels spricht und welche Entscheiderpositionen mit welchen Biografien besetzt werden. Das ist aber vielfach kritisiert. Ich bekomme sehr häufig Zuschauer-Post von Menschen, die sich bei mir für meine Arbeit bedanken. Es gibt also einen riesigen Bedarf für diese Themen. **Reproduzieren Medien unbewusst das Bild, dass Aufstieg immer möglich ist, wer hart genug arbeitet?** **Biallas:** Meritokratie, also die Geschichte, dass wenn wir uns wirklich hart anstrengen, damit wir es schaffen können, steckt in jeder Facette unseres Lebens. Wir wachsen mit dieser Erzählung auf, sie steckt in Kinderbüchern, in Popkultur, im Feuilleton – klar konsumieren wir das auch über Medien, denn das Konzept ist nunmal fest in unseren Köpfen verankert. Shows wie die Höhle der Löwen, bei der Menschen mit den mutmaßlich besten Ideen gegeneinander antreten, um aufzusteigen, entstehen nicht im luftleeren Raum. Auch Sendungen, die Armut portraitieren, denken sich Personen aus, häufig eben mit einer gelernten Perspektive. Es ist also auf der einen Seite bewusst und gleichzeitig sehr unbewusst: Wir schauen natürlich gerne Geschichten vom sozialen Aufstieg, weil sie die Übertreibung sind und weil sie uns darin bestätigen, dass unser System eben gut funktioniert wie es ist. Wenn ich erstmal verstanden habe, wo diese „Lüge vom sozialen Aufstieg“ eigentlich überall drin steckt, schaue ich Filme, Serien oder Dokus nochmal mit einem ganz anderen Blick. --- ## Hast du bereits unseren *Newsletter abonniert?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)  
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**Welche Begegnung während der Dreharbeiten hat Dich am meisten überrascht oder berührt?**  

**Biallas:** Von Bärbel Bas über Philipp Amthor und Walter Riester können sich noch alle sehr gut an ihren sogenannten sozialen Aufstieg erinnern, das vergisst niemand. Spannend wird es dann, wenn ich sie frage, ob ihre eigene Biografie mit ihrer aktuellen Politik zusammen passt. In einem der reichsten Länder der Welt leben über 1 Million Kinder depriviert, also sind von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen, haben oft kein zweites Paar Schuhe oder wissen nicht, wo sie ihre nächste warme Mahlzeit herbekommen sollen.

### **Was sollen die Zuschauer\*innen nach 45 Minuten mitnehmen? Hoffnung, Wut oder beides?**

**Biallas:** Je nach Quelle war vor wenigen Jahren noch jedes 6. Kind armutsbetroffen, dann jedes 5., mittlerweile ist es jedes 4. Kind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das niemanden wütend macht. Hoffnung stiften die Menschen, die im Kleinen ganz konkret etwas daran ändern wollen: Der Unternehmer, der mit seinem Verein Ausflüge für Kinder unternimmt, die Sozialaktivistin, die Kindern unkompliziert einen Schulbonus für eine eigene Schultüte auszahlt, die Schulleiterin, die Kindern Selbstermächtigung mit auf den Weg gibt. Häufig Menschen, die selbst erfahren haben, dass eben jede kleine Entlastung spürbar einen Unterschied macht. Meine Intention ist es, niemanden Emotionen aufzwingen zu wollen. Menschen berührt eine Geschichte oder eben nicht. Ehrlich ist aber auch, dass die Chancengleichheit weiterhin abnimmt.

NDR 

**Wo siehst Du Leerstellen im deutschen Journalismus, wenn es um soziale Herkunft und Chancenungleichheit geht?**

**Biallas:** Es ist nicht bahnbrechend, wenn ich sage, dass Journalismus ein eher elitäres Feld ist, in dem bestimmte soziale Milieus häufiger vertreten sind, als andere. Das kann dann tatsächlich zur Leerstelle werden, wenn Themen fehlen, wenn es zum Beispiel an Zugängen zu Bürgergeldempfängern fehlt, nicht aber zu denen, die laut “Totalverweigerer“ rufen. Soziale Herkunft gilt bisher nicht überall als Diskriminierungsmerkmal: Es fängt also dabei an, wer mit wem essen geht, wer auf bezahlten Panels spricht und welche Entscheiderpositionen mit welchen Biografien besetzt werden. Das ist aber vielfach kritisiert. Ich bekomme sehr häufig Zuschauer-Post von Menschen, die sich bei mir für meine Arbeit bedanken. Es gibt also einen riesigen Bedarf für diese Themen.

**Reproduzieren Medien unbewusst das Bild, dass Aufstieg immer möglich ist, wer hart genug arbeitet?**

**Biallas:** Meritokratie, also die Geschichte, dass wenn wir uns wirklich hart anstrengen, damit wir es schaffen können, steckt in jeder Facette unseres Lebens. Wir wachsen mit dieser Erzählung auf, sie steckt in Kinderbüchern, in Popkultur, im Feuilleton – klar konsumieren wir das auch über Medien, denn das Konzept ist nunmal fest in unseren Köpfen verankert. Shows wie die Höhle der Löwen, bei der Menschen mit den mutmaßlich besten Ideen gegeneinander antreten, um aufzusteigen, entstehen nicht im luftleeren Raum. Auch Sendungen, die Armut portraitieren, denken sich Personen aus, häufig eben mit einer gelernten Perspektive. Es ist also auf der einen Seite bewusst und gleichzeitig sehr unbewusst: Wir schauen natürlich gerne Geschichten vom sozialen Aufstieg, weil sie die Übertreibung sind und weil sie uns darin bestätigen, dass unser System eben gut funktioniert wie es ist. Wenn ich erstmal verstanden habe, wo diese „Lüge vom sozialen Aufstieg“ eigentlich überall drin steckt, schaue ich Filme, Serien oder Dokus nochmal mit einem ganz anderen Blick.

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Stellungnahme vom 03.07.2025

# Sieben Forderungen für zukunftsfähigen *Community-Journalismus* auf Social Media

### Mehr als Moderation: Community-Arbeit ist Journalismus

Community-Arbeit in Redaktionen ist längst mehr als das Löschen von Hasskommentaren. Community Manager\*innen recherchieren, prüfen Fakten, moderieren hitzige Debatten und schützen digitale Räume vor dem Entgleisen. Trotzdem fehlt in vielen Medienhäusern die Anerkennung dieser Arbeit als vollwertiger journalistischer Beruf. Unterbesetzte Teams stehen täglich vor einer Flut an Hass, Desinformation und einer zunehmend aggressiven Debattenkultur – häufig ohne ausreichende Ausbildung, ohne strategischen Rückhalt und ohne psychologische Unterstützung.

Was als Nebenjob behandelt wird, ist in Wirklichkeit journalistisches Handwerk und oft unsichtbar, meist unterfinanziert und viel zu selten divers besetzt. Viele Redaktionen meiden sensible Themen wie Migration aus Angst vor Shitstorms, statt ihre Communitys aktiv zu gestalten und gesellschaftliche Debatten mutig mitzuführen.

Diese Zustände sind kein Einzelfall, sondern systemisch. Das zeigen Workshops, Expert\*inneninterviews mit Community- und Social Media-Redaktionen großer Medienhäuser sowie das Social Media Monitoring der Neuen deutschen Medienmacher\*innen im Projekt „BetterPost”.

**Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen fordern:** Community-Journalismus ist Teil der publizistischen Verantwortung und braucht Anerkennung, Ausbildung, Schutz und eine klare Strategie. Wer Kommentarspalten sich selbst überlässt, überlässt sie den Lautesten und verspielt Vertrauen.

1. ### Rebranding: Community-Redakteur\*in statt Manager\*in

Die Rolle umfasst journalistische Aufgaben und sollte auch so benannt und anerkannt werden.
2. ### Ausbildungs-Update: Moderation als Kernkompetenz

Deeskalation, Counter Speech und Schutz vor Hate Speech gehören in jede journalistische Aus- und Weiterbildung.
3. ### Mehr Personal, mehr Tools, mehr Budget

Zukunftsfähige Community-Arbeit braucht ausreichende Ressourcen, gut ausgestattete Teams, sowie passende Software.
4. ### Schutz ist Chef\*innen-Sache

Persönliche Angriffe und Belastung im Umgang mit Hass sind kein Berufsrisiko, sondern erfordern Rückendeckung auf Führungsebene, sowie psychologische und juristische Unterstützung.
5. ### Ganzheitliche Strategien statt Kommentar-Kosmetik

Demokratische Debatten brauchen strategische Leitlinien – eine Netiquette reicht nicht.
6. ### KI als Werkzeug – nicht als Ersatz

Künstliche Intelligenz kann unterstützen, aber nicht ersetzen. Entscheidungen müssen Journalist\*innen mit klaren Regeln für den Einsatz von KI treffen.
7. ### Mehr Diversität in den Teams

Redaktionen sollen die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln. Das gilt auch für Social Media.

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Sieben Forderungen für zukunftsfähigen Community-Journalismus auf Social Media](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/sieben-forderungen-für-zukunftsfähigen-community-journalismus-auf-social-media) Stellungnahme vom 03.07.2025 # Sieben Forderungen für zukunftsfähigen *Community-Journalismus* auf Social Media ### Mehr als Moderation: Community-Arbeit ist Journalismus Community-Arbeit in Redaktionen ist längst mehr als das Löschen von Hasskommentaren. Community Manager\*innen recherchieren, prüfen Fakten, moderieren hitzige Debatten und schützen digitale Räume vor dem Entgleisen. Trotzdem fehlt in vielen Medienhäusern die Anerkennung dieser Arbeit als vollwertiger journalistischer Beruf. Unterbesetzte Teams stehen täglich vor einer Flut an Hass, Desinformation und einer zunehmend aggressiven Debattenkultur – häufig ohne ausreichende Ausbildung, ohne strategischen Rückhalt und ohne psychologische Unterstützung. Was als Nebenjob behandelt wird, ist in Wirklichkeit journalistisches Handwerk und oft unsichtbar, meist unterfinanziert und viel zu selten divers besetzt. Viele Redaktionen meiden sensible Themen wie Migration aus Angst vor Shitstorms, statt ihre Communitys aktiv zu gestalten und gesellschaftliche Debatten mutig mitzuführen. Diese Zustände sind kein Einzelfall, sondern systemisch. Das zeigen Workshops, Expert\*inneninterviews mit Community- und Social Media-Redaktionen großer Medienhäuser sowie das Social Media Monitoring der Neuen deutschen Medienmacher\*innen im Projekt „BetterPost”. **Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen fordern:** Community-Journalismus ist Teil der publizistischen Verantwortung und braucht Anerkennung, Ausbildung, Schutz und eine klare Strategie. Wer Kommentarspalten sich selbst überlässt, überlässt sie den Lautesten und verspielt Vertrauen. 1. ### Rebranding: Community-Redakteur\*in statt Manager\*in Die Rolle umfasst journalistische Aufgaben und sollte auch so benannt und anerkannt werden. 2. ### Ausbildungs-Update: Moderation als Kernkompetenz Deeskalation, Counter Speech und Schutz vor Hate Speech gehören in jede journalistische Aus- und Weiterbildung. 3. ### Mehr Personal, mehr Tools, mehr Budget Zukunftsfähige Community-Arbeit braucht ausreichende Ressourcen, gut ausgestattete Teams, sowie passende Software. 4. ### Schutz ist Chef\*innen-Sache Persönliche Angriffe und Belastung im Umgang mit Hass sind kein Berufsrisiko, sondern erfordern Rückendeckung auf Führungsebene, sowie psychologische und juristische Unterstützung. 5. ### Ganzheitliche Strategien statt Kommentar-Kosmetik Demokratische Debatten brauchen strategische Leitlinien – eine Netiquette reicht nicht. 6. ### KI als Werkzeug – nicht als Ersatz Künstliche Intelligenz kann unterstützen, aber nicht ersetzen. Entscheidungen müssen Journalist\*innen mit klaren Regeln für den Einsatz von KI treffen. 7. ### Mehr Diversität in den Teams Redaktionen sollen die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln. Das gilt auch für Social Media. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20250703_PM_Community_Journalismus.pdf) - [  Stellungnahme als PDF   ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20250703_PM_Community_Journalismus.pdf)

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Newsletter vom 18.06.2025

# *Unfollow* Klischees

Hallo zusammen,

diese Ausgabe entstand zwischen zwei ernüchternden Erkenntnissen: Erstens, dass es verdammt schwer ist, eine diskriminierungssensible Frauenärztin zu finden. Und zweitens, dass [Shiv Roy](https://en.wikipedia.org/wiki/Shiv_Roy) in der Serie „Succession“ trotz all ihrer klugen, halbwegs demokratischen Ideen natürlich nie ganz oben ankommt (kein Spoiler). Vielleicht kein Zufall. In beiden Fällen zeigt sich: Wer mit Macht, Körpern oder Medien zu tun hat, kommt an strukturellen Fragen nicht vorbei.

In dieser Ausgabe: Unser neues Projekt „Beyond the Frame“ ist gestartet! 17 junge (Foto-)Journalist\*innen machen religiöse Vielfalt jenseits gängiger Klischees sichtbar. Unsere Geschäftsführerin Elena Kountidou hat sich für mehrsprachigen Journalismus stark gemacht (#saveCOSMOradio), wir waren auf der re:publica, bei Netzwerk Recherche und Medienkarriere NRW unterwegs und haben viele neue Menschen getroffen, die mit uns für mehr Vielfalt in den Medien kämpfen.

Außerdem: Drei Fragen an den Inklusions-Aktivisten Raúl Krauthausen, eine starke neue Podcast-Recherche über das ikonische Döner-Logo, Studien zu Burnout im Journalismus – und wie immer für Euch Mitglieder: handverlesene Ausschreibungen, Tipps & Termine für alle, die die Medienwelt verändern wollen.  

*Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen*

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Newsletter](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/newsletter) 4. [Unfollow Klischees](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/newsletter/unfollow-klischees) Newsletter vom 18.06.2025 # *Unfollow* Klischees Hallo zusammen, diese Ausgabe entstand zwischen zwei ernüchternden Erkenntnissen: Erstens, dass es verdammt schwer ist, eine diskriminierungssensible Frauenärztin zu finden. Und zweitens, dass [Shiv Roy](https://en.wikipedia.org/wiki/Shiv_Roy) in der Serie „Succession“ trotz all ihrer klugen, halbwegs demokratischen Ideen natürlich nie ganz oben ankommt (kein Spoiler). Vielleicht kein Zufall. In beiden Fällen zeigt sich: Wer mit Macht, Körpern oder Medien zu tun hat, kommt an strukturellen Fragen nicht vorbei. In dieser Ausgabe: Unser neues Projekt „Beyond the Frame“ ist gestartet! 17 junge (Foto-)Journalist\*innen machen religiöse Vielfalt jenseits gängiger Klischees sichtbar. Unsere Geschäftsführerin Elena Kountidou hat sich für mehrsprachigen Journalismus stark gemacht (#saveCOSMOradio), wir waren auf der re:publica, bei Netzwerk Recherche und Medienkarriere NRW unterwegs und haben viele neue Menschen getroffen, die mit uns für mehr Vielfalt in den Medien kämpfen. Außerdem: Drei Fragen an den Inklusions-Aktivisten Raúl Krauthausen, eine starke neue Podcast-Recherche über das ikonische Döner-Logo, Studien zu Burnout im Journalismus – und wie immer für Euch Mitglieder: handverlesene Ausschreibungen, Tipps & Termine für alle, die die Medienwelt verändern wollen. *Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen* Nadja Wohlleben ## Was gibt's *Neues*? **Beyond the Frame ist gestartet** Am 15. Juni fiel der Startschuss für unser neues Projekt [„Beyond the Frame“](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/beyond-the-frame). 17 junge (Foto-)Journalist\*innen kamen zur Auftaktveranstaltung in Berlin zusammen – mit Panels, Workshops und Gesprächen über diskriminierungssensible Bildsprache und interreligiöse Zusammenarbeit. Jetzt beginnt die Praxisphase: Die Teilnehmenden begleiten ihre Protagonist\*innen aus verschiedenen Glaubensgemeinschaften und entwickeln Bildstrecken, die neue religiöse Perspektiven sichtbar machen. [Mehr dazu](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/beyond-the-frame) (siehe Bild oben) **\#SaveCosmo – Wir sagen: COSMO muss bleiben** Mehrsprachiger Journalismus ist unverzichtbar. Deshalb unterstützen wir die Petition [\#saveCOSMOradio](https://innn.it/savecosmoradio) und fordern vom RBB und Radio Bremen ein klares Bekenntnis zur Vielfalt im ÖRR. Unsere Geschäftsführerin Elena Kountidou hat dazu mehrere Interviews gegeben. ([BR](https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-medien/cosmo-und-mehrsprachigkeit-warum-sie-in-den-medien-wichtig-ist/2107471), [Deutschlandfunk Kultur](https://www.deutschlandfunkkultur.de/wir-brauchen-die-vielfalt-das-drohende-aus-fuer-die-radiowelle-cosmo-100.html), [epd medien](https://medien.epd.de/article/3149)) **NdM on Tour – Berlin, Hamburg, Bielefeld** In den letzten Wochen waren wir viel unterwegs und haben überall für mehr Vielfalt und Schutz im Journalismus geworben. Danke an alle, die mit uns diskutiert, sich vernetzt und unsere Themen mitgetragen haben! Hier ein kleiner Rückblick: - ### re:publica Berlin – Fünf Formate (zum Beispiel [„Macht, Platz”](https://www.youtube.com/watch?v=lIT3JdyoGjg) und [„Create against Hate”](https://www.youtube.com/watch?v=kXg9-e5Ui-A)), volles Haus – von Community-Redaktionen über Schutz vor digitaler Gewalt bis zu unserem neuen Netzwerk [toneshift](https://neuemedienmacher.de/aktuelles/beitrag/wir-sind-toneshift-netzwerk-gegen-hass-im-netz-und-desinformation/) gegen Hass im Netz und Desinformation. Vielfalt war sichtbar, aber noch zu selten auf der Mainstage – wir arbeiten dran. - ### Netzwerk Recherche Hamburg – Ein Panel zum Schutz von Journalist\*innen mit internationaler Biografie, viele gute Gespräche am eigenen Stand im Hof und ein proppenvoller NdM-Stammtisch am Abend. - ### Medienkarriere NRW Bielefeld – Auf dem Karrieretag der Medien Karriere NRW haben unsere Kolleginnen von Mentoring@NRW einen Workshop zu Diversität im Redaktionsalltag gehalten – mit dabei: unsere Mentees Saba Amjed und Leon Wittler. Danke an alle, die am Stand vorbeigeschaut haben! **„Wie divers sind Deutschlands Redaktionen?“** Das hat ZAPP vom NDR zum Diversity Day gefragt. Unsere Geschäftsführerin Elena Kountidou sagt: Es gibt mehr Bewusstsein, aber zu wenig Verbindlichkeit. Auch unser Diversity Guide zeigt: Ohne Daten kein Wandel. [Mehr dazu](https://www.instagram.com/p/DKKdKkeMYGF/?img_index=1) --- ## Im *Fokus* ### Wer zeigt wen – und wie? Bildberichterstattung neu denken **Der Anlass:** Ob Frau mit Kopftuch bei Migration, Rollstuhl-Symbolbild bei Inklusion oder weißes cis–Männerpaar bei LGBTQIA+ – viele Themen werden medial mit immer denselben Bildern verknüpft. Klischees und visuelle Stereotype bestimmen, was gesehen wird und was nicht. Aber: Gute Bilder erzählen mehr. Mit unserem Projekt „Beyond the Frame: Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben“ wollen wir das ändern und setzen uns für eine vielfältige und diskriminierungssensible Darstellung von Religionen in den Medien ein. **Wir haben gelernt:** Im Rahmen unseres Projekts „Beyond the Frame” haben junge (Foto-) Journalist\*innen in Workshops über Storytelling und diskriminierungssensible Bildsprache gearbeitet. Unsere Tipps für Euch: - **Ein gutes Bild erzählt eine Geschichte** – Bild und Text müssen zusammen gedacht werden, um komplexe Themen sichtbar zu machen. - **Fotografische Zugänge sollten mehr als Klischees** **zeigen** – sie brauchen Reflexion, Kontext und Respekt vor den Abgebildeten. - **Diversitätsmerkmale dürfen nicht nur sichtbar sein, wenn es um Probleme geht**– sie gehören selbstverständlich ins Bild der Gesellschaft. - **Intersektionalität mitdenken** – Bilder sollten die Vielfalt von Lebensrealitäten und Mehrfachzugehörigkeiten abbilden, statt auf ein Merkmal zu reduzieren. - **Bewusste Bildauswahl und Editing sind entscheidend** – Wer ist wie dargestellt? Was wird weggelassen? Wer stellt wen wie dar? [Mehr dazu](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder) --- ## Auf dem *Radar* **Buch-Tipp: Rechte Gewalttaten in Deutschland – Aufarbeitung und Gedenken im lokalen Kontext** NSU, Halle, Hanau, Solingen – rechte Gewalt hat Kontinuität. Der Sammelband fragt, wie lokale Aufarbeitung und Gedenken funktionieren (oder eben nicht). Mit interdisziplinären Beiträgen und kritischen Perspektiven auf Erinnerungskultur in Deutschland. [Mehr dazu](https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7238-1/rechte-gewalttaten-in-deutschland/?c=310000023) **Betreff: Iran/Israel** Emran Feroz ruft seinen Cousin in Teheran mitten im israelisch-iranischen Konflikt an. Ein persönlicher Text über Angst, Alltag und das Vergessen der Menschen hinter dem Feindbild. [Mehr dazu](https://www.freitag.de/autoren/emran-feroz/ich-rufe-meinen-cousin-jahed-im-iran-an-wie-geht-es-dir) **Digital News Report 2025** Junge Menschen meiden klassische Nachrichten und wenden sich lieber TikTok, Podcasts & Chatbots zu. In den USA ist Social Media jetzt die wichtigste Newsquelle. Doch: Vertrauen sinkt, News werden oft vermieden. [Mehr dazu](https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/digital-news-report/2025) **Podcast-Tipp: Exiljournalist\*innen erzählen** In Folge 35 von „Ohne Block und Bleistift“ (DJV NRW) sprechen Heba Alkadri und Ahmad Shihabi über ihren Weg in den deutschen Journalismus – zwischen Exil, Sprachbarrieren und politischem Aktivismus. [Zur Folge](https://www.youtube.com/watch?v=HCm2hFviRGI) **Talk-Tipp: Medienkritik zur Nahost-Berichterstattung** Nadia Zaboura analysiert auf der re:publica, warum fast jede\*r Zweite den deutschen Medien bei Nahost-Themen nicht mehr traut und zeigt, wie Vertrauen zurückgewonnen werden kann. [Zum Talk auf YouTube](https://www.youtube.com/watch?v=XhDy5JG6Xks) **TV-Tipp: Shari Jung beim NDR** Warum Redaktionen so weiß sind und was sich ändern muss. [Zur ARD-Mediathek](https://www.ardmediathek.de/video/das/journalistin-shari-jung-redaktionen-sind-sehr-weiss-gepraegt/ndr-fernsehen/Y3JpZDovL25kci5kZS8yNTY0NzIwNS0yODI5LTQ0NGItYjI3Yi1jN2U0M2U4ZTc2YmQw) **New York Times lobt Merz – mit AfD-Rhetorik?** Ein NYT-Kommentar feiert Merz’ Migrationspolitik – und klingt dabei verdächtig nach rechter Argumentation. Die MDR-Medienkolumne „Altpapier” fragt: „Mit der AfD die Demokratie vor der AfD retten?“. Unsere Broschüre „Feindbild Migration” wird auch erwähnt. [Zur Kolumne](https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-4172.html) **Recherche: Kampagne gegen den ÖRR** 2024 orchestrierte das Internetportal „Rundfunkalarm.de“ über 48.000 Beschwerden gegen ARD & ZDF – ein gezielter Angriff auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. CORRECTIV hat recherchiert. [Mehr dazu](https://correctiv.org/aktuelles/medien/2025/05/26/zdf-und-ard-wie-ein-friedvoller-krieger-den-oerr-lahmlegen-will/) **Abo-Push fürs Missy Magazine** Das Missy Magazine braucht 3.000 neue Abos, um weitermachen zu können. Die Redaktion steht für unabhängigen, queerfeministischen Journalismus – von Frauen, PoC und queeren Personen. Missy zahlt aktuell 80 € für Musiktexte, will faire Honorare zahlen und langfristig planen. [Mehr dazu](https://missy-magazine.de/feministischer-journalismus-braucht-dich-jetzt/) **Was bringen eigentlich Programmbeschwerden?** 2024 gab’s 1.129 Programmbeschwerden – nur fünf hatten Erfolg. Medienjournalist Stefan Fries fordert: mehr Transparenz und klare Regeln statt Sender-Wirrwarr. [Mehr dazu](https://uebermedien.de/106261/was-bringen-eigentlich-programmbeschwerden/) **Frontex-Kinderbuch** Frontex verkauft Abschiebung an Kinder als Abenteuer. Mit Ausmalbildern und Kuscheltönen. [Mehr dazu](https://netzpolitik.org/2025/frontex-kinderbuch-oh-wie-schoen-ist-abschiebung/) **Studie: „Burning (Out) for Journalism”** Aktuelle LMU-Studie zeigt: Mehr als die Hälfte der deutschen Journalist\*innen kämpft mit Depressionen, 64 % denkt ans Aufhören. Burnout ist alarmierend verbreitet, besonders bei Frauen. Redaktionelle Unterstützung fehlt größtenteils. [Hier lesen](https://epub.ub.uni-muenchen.de/123416/1/BOfJ_Report.pdf) --- ## *3 Fragen* an... Raúl Krauthausen **NdM: Wenn Du eine Sache in der deutschen Medienberichterstattung über Aktivismus oder Inklusion radikal verändern könntest – was würdest Du sofort abschaffen oder ersetzen?** RK: Den paternalistischen Blick auf behinderte Menschen abschaffen. Ich spreche von der typischen „Trotz-der-Behinderung“-Narration. Eine behinderte Person wird nicht als Mensch mit Rechten dargestellt, sondern als Held\*in, die „trotz“ Behinderung irgendetwas geschafft hat. Oder umgekehrt als Opfer oder Sorgenkind. Dabei kommt die betroffene Person mit all ihren anderen Eigenschaften nicht selbst zu Wort. Diese Perspektive reduziert Menschen auf ihre Behinderung – statt ihre Forderungen, Kompetenzen und Lebensrealitäten in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Art der Berichterstattung ist nicht neutral – sie ist entpolitisierend. Statt strukturelle Barrieren zu thematisieren, individualisiert sie Probleme: Es geht dann nicht um fehlende Barrierefreiheit, sondern um den Willen einer Person, sich „durchzukämpfen“. Dabei wird Aktivismus oft auch romantisiert oder lächerlich gemacht, und echte Kritik am System bleibt außen vor. **NdM: Ableismus tötet. Welche Situation hat Dir das am brutalsten gezeigt – und hat zugleich keine Schlagzeile erhalten?** RK: Am 28. April 2021 ereignete sich im Thusnelda-von-Saldern-Haus des Oberlinhauses in Potsdam eine grausame Tat: Eine langjährige Pflegekraft, Ines R., tötete vier schwerbehinderte Bewohner\*innen mit einem Messer und verletzte eine weitere Person schwer. Die Opfer – Lucille H. (42), Martina W. (31), Christian S. (35) und Andreas K. (56) – waren aufgrund ihrer Behinderungen wehrlos und konnten sich nicht zur Wehr setzen. In der Berichterstattung lag der Schwerpunkt häufig auf der Biografie der Täterin, ihren psychischen Problemen und den Arbeitsbedingungen im Heim. Die Perspektive der Opfer und ihrer Angehörigen wurde hingegen selten beleuchtet. Auch wurden kaum behinderte Menschen allgemein befragt, was ihre Forderungen und Ängste sind. [Der Fall](https://taz.de/Gewalt-bei-der-Behindertenhilfe/!6089902/) offenbarte tiefgreifende strukturelle Probleme in der Behindertenhilfe: ein Machtgefälle zwischen Personal und Bewohner\*innen, mangelnde Kontrolle und fehlende Schutzmechanismen. Obwohl das Oberlinhaus nach der Tat eine Expertenkommission einsetzte und einen Gewaltschutzbeauftragten ernannte, bleibt die Frage, ob solche Maßnahmen ausreichen, um zukünftige Gewalt zu verhindern. Es sind einfach keine Einzelfälle, sondern es ist strukturell begünstigt. **NdM: Viele Journalist\*innen denken bei Behinderung zuerst an Barrierefreiheit. Was übersehen wir komplett, wenn wir das Thema darauf reduzieren?** RK: Sie übersehen dabei komplett, dass behinderte Menschen auch Expertisen über ihre eigene Behinderung hinaus haben. Sie können genauso Atomphysiker\*innen, Handwerker\*innen oder Künstler\*innen sein, aber darüber werden sie viel zu selten befragt. Und wenn man sie fragt, dann geht es meistens um die Behinderung und selten um die Kunst oder die anderen Themen, die sie beschäftigen. Weiter geht das Interview auf unserem [Instagram-Kanal!](https://www.instagram.com/p/DLAci_BNin5/) --- ## *Mehr* davon, danke **Das Thema: Wer hat das Döner-Logo erfunden?** Es ist auf Millionen Papieren gedruckt, umwickelt fast jeden Döner – und trotzdem wusste niemand, wer den ikonischen roten Dönerkoch gezeichnet hat. Bis jetzt. **Warum das wichtig ist?** Weil migrantische Kultur in Deutschland sichtbar ist – aber oft unsichtbar bleibt, wenn es um Urheberschaft, Anerkennung oder Deutungshoheit geht. Das berühmte Döner-Logo ist ein Symbol für deutsche Alltagskultur mit migrantischen Wurzeln. Und doch war der Mensch dahinter nie Teil der Erzählung. Aylin Doğan hat das geändert. Im BR-Podcast „Obsessed – Döner Papers” recherchiert sie, fragt sich durch die deutsch-türkische Community, folgt falschen Spuren – und findet schließlich den Urheber. Es ist nicht nur eine medienkritische Recherche, sondern auch eine Geschichte über Erinnerung, Zugehörigkeit und wer in Deutschland Geschichte schreiben darf. [Jetzt hören in der ARD Audiothek.](http://1.ard.de/br24web-doener_papers)## Was gibt's *Neues*?

**Beyond the Frame ist gestartet** Am 15. Juni fiel der Startschuss für unser neues Projekt [„Beyond the Frame“](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/beyond-the-frame). 17 junge (Foto-)Journalist\*innen kamen zur Auftaktveranstaltung in Berlin zusammen – mit Panels, Workshops und Gesprächen über diskriminierungssensible Bildsprache und interreligiöse Zusammenarbeit. Jetzt beginnt die Praxisphase: Die Teilnehmenden begleiten ihre Protagonist\*innen aus verschiedenen Glaubensgemeinschaften und entwickeln Bildstrecken, die neue religiöse Perspektiven sichtbar machen. [Mehr dazu](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/beyond-the-frame) (siehe Bild oben)

**\#SaveCosmo – Wir sagen: COSMO muss bleiben** Mehrsprachiger Journalismus ist unverzichtbar. Deshalb unterstützen wir die Petition [\#saveCOSMOradio](https://innn.it/savecosmoradio) und fordern vom RBB und Radio Bremen ein klares Bekenntnis zur Vielfalt im ÖRR. Unsere Geschäftsführerin Elena Kountidou hat dazu mehrere Interviews gegeben. ([BR](https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-medien/cosmo-und-mehrsprachigkeit-warum-sie-in-den-medien-wichtig-ist/2107471), [Deutschlandfunk Kultur](https://www.deutschlandfunkkultur.de/wir-brauchen-die-vielfalt-das-drohende-aus-fuer-die-radiowelle-cosmo-100.html), [epd medien](https://medien.epd.de/article/3149))

**NdM on Tour – Berlin, Hamburg, Bielefeld** In den letzten Wochen waren wir viel unterwegs und haben überall für mehr Vielfalt und Schutz im Journalismus geworben. Danke an alle, die mit uns diskutiert, sich vernetzt und unsere Themen mitgetragen haben! Hier ein kleiner Rückblick:

- ### re:publica

Berlin – Fünf Formate (zum Beispiel [„Macht, Platz”](https://www.youtube.com/watch?v=lIT3JdyoGjg) und [„Create against Hate”](https://www.youtube.com/watch?v=kXg9-e5Ui-A)), volles Haus – von Community-Redaktionen über Schutz vor digitaler Gewalt bis zu unserem neuen Netzwerk [toneshift](https://neuemedienmacher.de/aktuelles/beitrag/wir-sind-toneshift-netzwerk-gegen-hass-im-netz-und-desinformation/) gegen Hass im Netz und Desinformation. Vielfalt war sichtbar, aber noch zu selten auf der Mainstage – wir arbeiten dran.
- ### Netzwerk Recherche

Hamburg – Ein Panel zum Schutz von Journalist\*innen mit internationaler Biografie, viele gute Gespräche am eigenen Stand im Hof und ein proppenvoller NdM-Stammtisch am Abend.
- ### Medienkarriere NRW

Bielefeld – Auf dem Karrieretag der Medien Karriere NRW haben unsere Kolleginnen von Mentoring@NRW einen Workshop zu Diversität im Redaktionsalltag gehalten – mit dabei: unsere Mentees Saba Amjed und Leon Wittler. Danke an alle, die am Stand vorbeigeschaut haben!

**„Wie divers sind Deutschlands Redaktionen?“** Das hat ZAPP vom NDR zum Diversity Day gefragt. Unsere Geschäftsführerin Elena Kountidou sagt: Es gibt mehr Bewusstsein, aber zu wenig Verbindlichkeit. Auch unser Diversity Guide zeigt: Ohne Daten kein Wandel. [Mehr dazu](https://www.instagram.com/p/DKKdKkeMYGF/?img_index=1)

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## Im *Fokus*

### Wer zeigt wen – und wie? Bildberichterstattung neu denken

**Der Anlass:**   
Ob Frau mit Kopftuch bei Migration, Rollstuhl-Symbolbild bei Inklusion oder weißes cis–Männerpaar bei LGBTQIA+ – viele Themen werden medial mit immer denselben Bildern verknüpft. Klischees und visuelle Stereotype bestimmen, was gesehen wird und was nicht. Aber: Gute Bilder erzählen mehr. Mit unserem Projekt „Beyond the Frame: Junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben“ wollen wir das ändern und setzen uns für eine vielfältige und diskriminierungssensible Darstellung von Religionen in den Medien ein.

**Wir haben gelernt:**  
Im Rahmen unseres Projekts „Beyond the Frame” haben junge (Foto-) Journalist\*innen in Workshops über Storytelling und diskriminierungssensible Bildsprache gearbeitet.

Unsere Tipps für Euch:

- **Ein gutes Bild erzählt eine Geschichte** – Bild und Text müssen zusammen gedacht werden, um komplexe Themen sichtbar zu machen.
- **Fotografische Zugänge sollten mehr als Klischees** **zeigen** – sie brauchen Reflexion, Kontext und Respekt vor den Abgebildeten.
- **Diversitätsmerkmale dürfen nicht nur sichtbar sein, wenn es um Probleme geht**– sie gehören selbstverständlich ins Bild der Gesellschaft.
- **Intersektionalität mitdenken** – Bilder sollten die Vielfalt von Lebensrealitäten und Mehrfachzugehörigkeiten abbilden, statt auf ein Merkmal zu reduzieren.
- **Bewusste Bildauswahl und Editing sind entscheidend** – Wer ist wie dargestellt? Was wird weggelassen? Wer stellt wen wie dar?

[Mehr dazu](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-und-datenbanken-für-gute-bilder)

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## Auf dem *Radar*

**Buch-Tipp: Rechte Gewalttaten in Deutschland – Aufarbeitung und Gedenken im lokalen Kontext** NSU, Halle, Hanau, Solingen – rechte Gewalt hat Kontinuität. Der Sammelband fragt, wie lokale Aufarbeitung und Gedenken funktionieren (oder eben nicht). Mit interdisziplinären Beiträgen und kritischen Perspektiven auf Erinnerungskultur in Deutschland. [Mehr dazu](https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7238-1/rechte-gewalttaten-in-deutschland/?c=310000023)

**Betreff: Iran/Israel** Emran Feroz ruft seinen Cousin in Teheran mitten im israelisch-iranischen Konflikt an. Ein persönlicher Text über Angst, Alltag und das Vergessen der Menschen hinter dem Feindbild. [Mehr dazu](https://www.freitag.de/autoren/emran-feroz/ich-rufe-meinen-cousin-jahed-im-iran-an-wie-geht-es-dir)

**Digital News Report 2025** Junge Menschen meiden klassische Nachrichten und wenden sich lieber TikTok, Podcasts & Chatbots zu. In den USA ist Social Media jetzt die wichtigste Newsquelle. Doch: Vertrauen sinkt, News werden oft vermieden. [Mehr dazu](https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/digital-news-report/2025)

**Podcast-Tipp: Exiljournalist\*innen erzählen** In Folge 35 von „Ohne Block und Bleistift“ (DJV NRW) sprechen Heba Alkadri und Ahmad Shihabi über ihren Weg in den deutschen Journalismus – zwischen Exil, Sprachbarrieren und politischem Aktivismus. [Zur Folge](https://www.youtube.com/watch?v=HCm2hFviRGI)

**Talk-Tipp: Medienkritik zur Nahost-Berichterstattung** Nadia Zaboura analysiert auf der re:publica, warum fast jede\*r Zweite den deutschen Medien bei Nahost-Themen nicht mehr traut und zeigt, wie Vertrauen zurückgewonnen werden kann. [Zum Talk auf YouTube](https://www.youtube.com/watch?v=XhDy5JG6Xks)

**TV-Tipp: Shari Jung beim NDR** Warum Redaktionen so weiß sind und was sich ändern muss. [Zur ARD-Mediathek](https://www.ardmediathek.de/video/das/journalistin-shari-jung-redaktionen-sind-sehr-weiss-gepraegt/ndr-fernsehen/Y3JpZDovL25kci5kZS8yNTY0NzIwNS0yODI5LTQ0NGItYjI3Yi1jN2U0M2U4ZTc2YmQw)

**New York Times lobt Merz – mit AfD-Rhetorik?** Ein NYT-Kommentar feiert Merz’ Migrationspolitik – und klingt dabei verdächtig nach rechter Argumentation. Die MDR-Medienkolumne „Altpapier” fragt: „Mit der AfD die Demokratie vor der AfD retten?“. Unsere Broschüre „Feindbild Migration” wird auch erwähnt. [Zur Kolumne](https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-4172.html)

**Recherche: Kampagne gegen den ÖRR** 2024 orchestrierte das Internetportal „Rundfunkalarm.de“ über 48.000 Beschwerden gegen ARD & ZDF – ein gezielter Angriff auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. CORRECTIV hat recherchiert. [Mehr dazu](https://correctiv.org/aktuelles/medien/2025/05/26/zdf-und-ard-wie-ein-friedvoller-krieger-den-oerr-lahmlegen-will/)

**Abo-Push fürs Missy Magazine** Das Missy Magazine braucht 3.000 neue Abos, um weitermachen zu können. Die Redaktion steht für unabhängigen, queerfeministischen Journalismus – von Frauen, PoC und queeren Personen. Missy zahlt aktuell 80 € für Musiktexte, will faire Honorare zahlen und langfristig planen. [Mehr dazu](https://missy-magazine.de/feministischer-journalismus-braucht-dich-jetzt/)

**Was bringen eigentlich Programmbeschwerden?** 2024 gab’s 1.129 Programmbeschwerden – nur fünf hatten Erfolg. Medienjournalist Stefan Fries fordert: mehr Transparenz und klare Regeln statt Sender-Wirrwarr. [Mehr dazu](https://uebermedien.de/106261/was-bringen-eigentlich-programmbeschwerden/)

**Frontex-Kinderbuch** Frontex verkauft Abschiebung an Kinder als Abenteuer. Mit Ausmalbildern und Kuscheltönen. [Mehr dazu](https://netzpolitik.org/2025/frontex-kinderbuch-oh-wie-schoen-ist-abschiebung/)

**Studie: „Burning (Out) for Journalism”** Aktuelle LMU-Studie zeigt: Mehr als die Hälfte der deutschen Journalist\*innen kämpft mit Depressionen, 64 % denkt ans Aufhören. Burnout ist alarmierend verbreitet, besonders bei Frauen. Redaktionelle Unterstützung fehlt größtenteils. [Hier lesen](https://epub.ub.uni-muenchen.de/123416/1/BOfJ_Report.pdf)

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## *3 Fragen* an... Raúl Krauthausen

**NdM: Wenn Du eine Sache in der deutschen Medienberichterstattung über Aktivismus oder Inklusion radikal verändern könntest – was würdest Du sofort abschaffen oder ersetzen?**  
RK: Den paternalistischen Blick auf behinderte Menschen abschaffen. Ich spreche von der typischen „Trotz-der-Behinderung“-Narration. Eine behinderte Person wird nicht als Mensch mit Rechten dargestellt, sondern als Held\*in, die „trotz“ Behinderung irgendetwas geschafft hat. Oder umgekehrt als Opfer oder Sorgenkind. Dabei kommt die betroffene Person mit all ihren anderen Eigenschaften nicht selbst zu Wort. Diese Perspektive reduziert Menschen auf ihre Behinderung – statt ihre Forderungen, Kompetenzen und Lebensrealitäten in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Art der Berichterstattung ist nicht neutral – sie ist entpolitisierend. Statt strukturelle Barrieren zu thematisieren, individualisiert sie Probleme: Es geht dann nicht um fehlende Barrierefreiheit, sondern um den Willen einer Person, sich „durchzukämpfen“. Dabei wird Aktivismus oft auch romantisiert oder lächerlich gemacht, und echte Kritik am System bleibt außen vor.

**NdM: Ableismus tötet. Welche Situation hat Dir das am brutalsten gezeigt – und hat zugleich keine Schlagzeile erhalten?**  
RK: Am 28. April 2021 ereignete sich im Thusnelda-von-Saldern-Haus des Oberlinhauses in Potsdam eine grausame Tat: Eine langjährige Pflegekraft, Ines R., tötete vier schwerbehinderte Bewohner\*innen mit einem Messer und verletzte eine weitere Person schwer. Die Opfer – Lucille H. (42), Martina W. (31), Christian S. (35) und Andreas K. (56) – waren aufgrund ihrer Behinderungen wehrlos und konnten sich nicht zur Wehr setzen. In der Berichterstattung lag der Schwerpunkt häufig auf der Biografie der Täterin, ihren psychischen Problemen und den Arbeitsbedingungen im Heim. Die Perspektive der Opfer und ihrer Angehörigen wurde hingegen selten beleuchtet. Auch wurden kaum behinderte Menschen allgemein befragt, was ihre Forderungen und Ängste sind. [Der Fall](https://taz.de/Gewalt-bei-der-Behindertenhilfe/!6089902/) offenbarte tiefgreifende strukturelle Probleme in der Behindertenhilfe: ein Machtgefälle zwischen Personal und Bewohner\*innen, mangelnde Kontrolle und fehlende Schutzmechanismen. Obwohl das Oberlinhaus nach der Tat eine Expertenkommission einsetzte und einen Gewaltschutzbeauftragten ernannte, bleibt die Frage, ob solche Maßnahmen ausreichen, um zukünftige Gewalt zu verhindern. Es sind einfach keine Einzelfälle, sondern es ist strukturell begünstigt.

**NdM: Viele Journalist\*innen denken bei Behinderung zuerst an Barrierefreiheit. Was übersehen wir komplett, wenn wir das Thema darauf reduzieren?**  
RK: Sie übersehen dabei komplett, dass behinderte Menschen auch Expertisen über ihre eigene Behinderung hinaus haben. Sie können genauso Atomphysiker\*innen, Handwerker\*innen oder Künstler\*innen sein, aber darüber werden sie viel zu selten befragt. Und wenn man sie fragt, dann geht es meistens um die Behinderung und selten um die Kunst oder die anderen Themen, die sie beschäftigen.

Weiter geht das Interview auf unserem [Instagram-Kanal!](https://www.instagram.com/p/DLAci_BNin5/)

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## *Mehr* davon, danke

**Das Thema: Wer hat das Döner-Logo erfunden?**  
Es ist auf Millionen Papieren gedruckt, umwickelt fast jeden Döner – und trotzdem wusste niemand, wer den ikonischen roten Dönerkoch gezeichnet hat. Bis jetzt.

**Warum das wichtig ist?**  
Weil migrantische Kultur in Deutschland sichtbar ist – aber oft unsichtbar bleibt, wenn es um Urheberschaft, Anerkennung oder Deutungshoheit geht. Das berühmte Döner-Logo ist ein Symbol für deutsche Alltagskultur mit migrantischen Wurzeln. Und doch war der Mensch dahinter nie Teil der Erzählung. Aylin Doğan hat das geändert. Im BR-Podcast „Obsessed – Döner Papers” recherchiert sie, fragt sich durch die deutsch-türkische Community, folgt falschen Spuren – und findet schließlich den Urheber. Es ist nicht nur eine medienkritische Recherche, sondern auch eine Geschichte über Erinnerung, Zugehörigkeit und wer in Deutschland Geschichte schreiben darf.

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Pressespiegel vom 17.06.2025

#  heise online 

**"Hass im Netz kann zwar alle treffen, aber er trifft nicht alle gleich"**, sagt Jutta Brennauer von den Neuen Deutschen Medienmacher\*innen im heise-Podcast.

[zum Interview](https://www.heise.de/news/Bits-Boeses-Wer-moderiert-den-Hass-im-Netz-10447368.html)

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Pressespiegel vom 15.06.2025

# BR24 MEDIEN

In vielen Medienhäusern gibt es so gut wie keine mehrsprachigen Projekte: Warum ist das so? Sind mehrsprachige Sendungen sinnvoll? Was können sie leisten? Das erklären Elena Kountidou von den Neuen deutschen Medienmacher\*innen und die Sprachwissenschaftlerin Beatrix Kreß.

[zum Interview](https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:2b94114c96b2559b/)

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Newsletter vom 22.05.2025

# Nicht alle sprechen *„Tagesschau“*

Hallo zusammen,

willkommen zurück. Ein Fun Fact schon mal: Die heutige Ausgabe wurde mit Hilfe von [kurdischem Kaffee](https://de.wikipedia.org/wiki/Kurdischer_Kaffee) geschrieben.

In dieser Ausgabe: Workshops zu SLAPP-Abwehr und Öffentlichkeitsarbeit für migrantische Selbstorganisationen, wieso wir mehr Mehrsprachigkeit vom ÖRR fordern und drei Fragen an Sophia Maier, Polizeikritik in der deutschen Primetime.

Wenn Euch unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über Eure Spende. Wir glauben: Journalismus soll offen für alle sein. Mit Eurer Spende ermöglicht Ihr Beratung, Mentoring und Vernetzung – für Schwarze Medienschaffende, für Kolleg\*innen mit Einwanderungsgeschichte, Fluchterfahrung oder für jene, die neu in Deutschland sind. [Jetzt spenden](https://www.neuemedienmacher.de/jetzt-spenden) und Vielfalt stärken!

Viel Spaß beim Lesen,  
Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Newsletter](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/newsletter) 4. [Nicht alle sprechen „Tagesschau“](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/newsletter/nicht-alle-sprechen-tagesschau) Newsletter vom 22.05.2025 # Nicht alle sprechen *„Tagesschau“* Hallo zusammen, willkommen zurück. Ein Fun Fact schon mal: Die heutige Ausgabe wurde mit Hilfe von [kurdischem Kaffee](https://de.wikipedia.org/wiki/Kurdischer_Kaffee) geschrieben. In dieser Ausgabe: Workshops zu SLAPP-Abwehr und Öffentlichkeitsarbeit für migrantische Selbstorganisationen, wieso wir mehr Mehrsprachigkeit vom ÖRR fordern und drei Fragen an Sophia Maier, Polizeikritik in der deutschen Primetime. Wenn Euch unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über Eure Spende. Wir glauben: Journalismus soll offen für alle sein. Mit Eurer Spende ermöglicht Ihr Beratung, Mentoring und Vernetzung – für Schwarze Medienschaffende, für Kolleg\*innen mit Einwanderungsgeschichte, Fluchterfahrung oder für jene, die neu in Deutschland sind. [Jetzt spenden](https://www.neuemedienmacher.de/jetzt-spenden) und Vielfalt stärken! Viel Spaß beim Lesen, Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen © Sapna Richter ## Was gibt's *Neues*? **Retreat für Journalist\*innen mit Flucht- und Migrationserfahrung** Mit unserem ersten eigenen Retreat haben wir einen Raum geschaffen, den es so bisher kaum gibt: Für drei Tage konnten sich rund 20 Journalist\*innen mit eigener Einwanderungs- und Fluchterfahrung in Berlin austauschen, vernetzen und gegenseitig stärken. Organisiert und kuratiert von uns lag der Fokus auf Themen, die im Redaktionsalltag oft untergehen: Resilienz, Selbstbehauptung, Themenfindung und solidarisches Miteinander. Mehr Einblicke gibt’s auf Instagram, schaut [hier](https://www.instagram.com/p/DJW2GzeskZq/) vorbei. **White Paper für gerechte KI** Was hat KI mit sozialer Gerechtigkeit zu tun? Eine ganze Menge. Genau dieser Frage sind wir als Neue deutsche Medienmacher\*innen im Projekt „Code of Conduct Demokratische KI” nachgegangen – gemeinsam mit 15 zivilgesellschaftlichen Organisationen. Unsere Perspektive: Mediale Repräsentation, Sprache und Teilhabe müssen auch im digitalen Raum neu gedacht werden. Wir haben vier klare Thesen in einem White Paper erarbeitet. [Mehr dazu](https://demokratische-ki.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-15-White-Paper_Gerechtigkeit.pdf) --- ## Im *Fokus* ### Das Thema Öffentlich-rechtlich, aber nicht für alle? **Der Anlass:** [23 Prozent](https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2025/PD25_08_p002.html) der Bevölkerung sprechen zu Hause neben Deutsch eine andere Sprache oder kein Deutsch. **Die Einordnung:** Doch der öffentlich-rechtliche Rundfunk sendet fast ausschließlich einsprachig. Darüber hinaus sind in Mediatheken fremdsprachige Tonspuren und Untertitel schwer auffindbar oder veraltet. Es gibt sehr wenige hochwertige Bildungsformate auf Türkisch, Arabisch oder anderen stark vertretenen Sprachen. Menschen mit Einwanderungsgeschichte zahlen zwar Rundfunkbeitrag, erhalten aber kaum Zugang zu Nachrichten oder Bildungsinhalten in ihrer Sprache. Besonders Kinder und Jugendliche bleiben außen vor. Somit bleiben zentrale Zielgruppen außerhalb der demokratischen Grundversorgung. **Wir fordern:** Der ÖRR muss mehrsprachig werden – mit aktuellen Nachrichten, auffindbaren Inhalten, dauerhafter Finanzierung und einer wirklichen Strategie. Erfolgreiche Angebote wie WDRforyou und COSMO zeigen, dass Know-how, Interesse und Bedarf da sind. Denn: Mehrsprachigkeit ist kein Nice-to-have, sondern eine Grundbedingung für demokratische Teilhabe. --- ## Auf dem *Radar* **„Über Israel und Palästina sprechen“** Medienkritikerin Nadia Zaboura über mediale Schlagseiten, Schieflagen und Schweigen. Im Gespräch mit Shai Hoffmann. [Zur Podcast-Episode](https://www.podcast.de/episode/687554868/was-fehlt-medienkritikerin-nadia-zaboura-ueber-die-medienberichterstattung-zu-israel-und-palaestina) **Macht, Geld, Einschüchterung** Journalistin Sanaz Saleh-Ebrahimi über ihre Erfahrungen mit juristischem Druck nach Kritik an More Nutrition. Zum Text im [journalist](https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/wie-ich-mich-gegen-einen-millionenschweren-fitness-influencer-gewehrt-habe/?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAafoew-5zCjGuNROc4v-c4e8mKzTwiwyAgmPBXEw7KB-wtxIj80wlqUb5S6_Ug_aem_HOO67cl3LaWGs0jvvJpXBQ) **Journalismus im öffentlichen Interesse braucht neue Strukturen** Ein neues White Paper zieht Bilanz nach 18 Monaten Forschung und Gesprächen mit Medienakteur\*innen in ganz Europa: Öffentliches Interesse allein reicht nicht – ohne strukturelle Förderung, Schutz vor politischem Druck und faire Geschäftsmodelle bleibt unabhängiger Journalismus prekär. [Zum White Paper](https://journalismvalueproject.eu/wp-content/uploads/sites/6/2025/04/Reframing-Public-Interest-Journalism-in-Europe.pdf) **Finnland als Vorbild** Früh übt sich: Finnland begegnet Desinformation mit einer breit angelegten Medienbildung – von der Schule bis zur Bibliothek. Deutschland kann davon viel lernen. [Zum Text](https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/medienkompetenz-von-finnland-lernen-102571/) **„Abgeschrieben?“ – Der Osten in den Medien** Wie mediale Klischees das Bild Ostdeutschlands prägen – und warum das Vertrauen in Medien dort besonders brüchig ist. Eine sehenswerte ARD-Doku über journalistische Muster und mediale Selbstbilder. [Zur Doku](https://www.ardmediathek.de/film/abgeschrieben-der-osten-in-den-medien/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kZXJlaWhlbi82ZDMzNjkwMS05NTg2LTQ5ZDUtYjIyNy04ZWE2YjJjZWQ2ZjAvZDNkZTM2MDctM2E4My00NzNhLThiYzgtZWIwYzQ2NmI4MzYz) **Neues aus der Wissenschaft** Die neue Ausgabe der Zeitschrift für Journalismusforschung, „Journalistik”, beleuchtet Diversität in Redaktionen, Desinformation im US-Wahlkampf, sowie strukturelle Risiken für unabhängige Medien. [Zur Ausgabe](https://journalistik.online/aktuelle-ausgabe/) **DJV: Berichterstattung über AfD neu ausrichten** Nach der Einstufung der AfD als rechtsextrem (tbd), fordert der Deutsche Journalisten-Verband einen klareren Umgang: Keine Normalisierung, keine Gleichsetzung mit demokratischen Parteien – und deutliche Einordnung rassistischer Positionen. [Zur Stellungnahme](https://www.djv.de/news/pressemitteilungen/press-detail/umgang-der-medien-mit-afd-muss-sich-aendern/) **Desinformation im Koalitionsvertrag** Union und SPD wollen härter gegen gezielte Falschinformationen vorgehen. CORRECTIV analysiert, was wirklich geplant ist – und warum kein „Lügen-Verbot“ droht. [Zum Text](https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2025/05/06/koalitionsvertrag-wie-union-und-spd-gegen-desinformation-vorgehen-wollen/) --- ## *3 Fragen* an **Sophia Maier** ist freie Journalistin, Reporterin und Filmemacherin. Ihre Themenschwerpunkte sind Migration, Flucht und Nahost. Im Oktober erscheint ihr erstes Buch „Herz aus Stacheldraht". **NdM: Wie bewertest Du die deutsche Berichterstattung zu Gaza? Hat sich diese seit dem 7. Oktober verändert – und wenn ja, wie** SM: Gerade in den ersten Monaten nach dem 7. Oktober war die deutsche Berichterstattung oft einseitig – emotional aufgeladen, mit Fokus auf die Perspektive Israels. Inzwischen lässt sich ein gewisser Wandel im Mediendiskurs erkennen. Aber von einem Journalismus, der durchgehend faktenbasiert, menschenrechtsorientiert und völkerrechtskonform berichtet, sind wir noch weit entfernt. Aussagen von Kriegsparteien werden nicht immer ausreichend kontextualisiert, zentrale Informationen bleiben aus – und das Leid der palästinensischen Bevölkerung wird häufig nur am Rand erwähnt. Auch palästinensische Stimmen finden in der öffentlichen Debatte kaum Gehör. Diese Schieflage hat Vertrauen gekostet – viele Menschen im Land wünschen sich eine differenziertere Berichterstattung. **NdM: Was sind Deine drei „Goldenen Regeln“ für Journalist\*innen, die überlegen, frei zu arbeiten?** SM: Fokussiere Dich auf Themen, für die Du brennst – und in denen Du Expertise hast. Vernetze Dich. Kollegen und Kolleginnen sind keine Konkurrenz – sondern Wegbegleiter, Unterstützung und Türöffner. Denk vorher gut darüber nach: Wie kannst Du bei diesem Schritt gut für Dich sorgen – finanziell, körperlich und emotional? **NdM: Wie gehst Du mit Hass-Kommentaren um?** SM: Mit der Zeit hat sich eine Art Gewöhnung eingestellt – aus Selbstschutz. Beleidigungen wie „du dumme Fotze“ rauschen oft nur noch durch. Doch wenn es ein Shitstorm ist, hunderte Nachrichten auf einmal, dann trifft es mich: wegen der Masse und der Wucht. Ich versuche mir bewusst zu machen: Als Journalistin bin ich oft nur eine Projektionsfläche – für Frust, Wut, Enttäuschung. Das hilft meist. Aber an schlechten Tagen – oder wenn es um echte Drohungen geht – lässt es sich nicht einfach wegschieben. Weiter geht das Interview auf unserem [Instagram-Kanal!](https://www.instagram.com/p/DJ65o5Gs98I/) --- ## *Mehr* davon, danke **Das Thema: Ein Moment der Klarheit in der Primetime** Carolin Kebekus spricht in ihrer Show über Lorenz A., den 21-jährigen Schwarzen Mann, der von einem Polizisten in Oldenburg erschossen wurde – und über strukturellen Rassismus in der Polizei. Keine Pointe, keine Ironie – nur Klartext, Haltung und ein Ruf nach Gerechtigkeit. **Warum das wichtig ist?** Weil solche Fälle in den Nachrichten oft schnell verschwinden. Weil es nicht selbstverständlich ist, dass eine der bekanntesten Unterhalter\*innen im deutschen Fernsehen die Initiative Gerechtigkeit für Lorenz zitiert: „Wäre es nicht Lorenz gewesen, so wäre es der Sohn einer anderen Mutter gewesen. Ein anderer Bruder. Ein anderer Freund.“ Und weil Sichtbarkeit für solche Themen in der Primetime ein politischer Akt ist. [Zur Sendung in der ARD-Mediathek](https://www.ardmediathek.de/video/die-carolin-kebekus-show/polizei-freund-und-helfer-fuer-alle/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYWJjMTAxMmItZGU1ZS00NzMyLWIwNjMtMDhiODc1YmUwZjc0) --- ## Und Interesse am NdM-*Newsletter?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)## Was gibt's *Neues*?

**Retreat für Journalist\*innen mit Flucht- und Migrationserfahrung**  
Mit unserem ersten eigenen Retreat haben wir einen Raum geschaffen, den es so bisher kaum gibt: Für drei Tage konnten sich rund 20 Journalist\*innen mit eigener Einwanderungs- und Fluchterfahrung in Berlin austauschen, vernetzen und gegenseitig stärken. Organisiert und kuratiert von uns lag der Fokus auf Themen, die im Redaktionsalltag oft untergehen: Resilienz, Selbstbehauptung, Themenfindung und solidarisches Miteinander. Mehr Einblicke gibt’s auf Instagram, schaut [hier](https://www.instagram.com/p/DJW2GzeskZq/) vorbei.

**White Paper für gerechte KI**  
Was hat KI mit sozialer Gerechtigkeit zu tun? Eine ganze Menge. Genau dieser Frage sind wir als Neue deutsche Medienmacher\*innen im Projekt „Code of Conduct Demokratische KI” nachgegangen – gemeinsam mit 15 zivilgesellschaftlichen Organisationen. Unsere Perspektive: Mediale Repräsentation, Sprache und Teilhabe müssen auch im digitalen Raum neu gedacht werden. Wir haben vier klare Thesen in einem White Paper erarbeitet. [Mehr dazu](https://demokratische-ki.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-15-White-Paper_Gerechtigkeit.pdf)

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## Im *Fokus*

### Das Thema Öffentlich-rechtlich, aber nicht für alle?

**Der Anlass:**  
[23 Prozent](https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2025/PD25_08_p002.html) der Bevölkerung sprechen zu Hause neben Deutsch eine andere Sprache oder kein Deutsch.

**Die Einordnung:**  
Doch der öffentlich-rechtliche Rundfunk sendet fast ausschließlich einsprachig. Darüber hinaus sind in Mediatheken fremdsprachige Tonspuren und Untertitel schwer auffindbar oder veraltet. Es gibt sehr wenige hochwertige Bildungsformate auf Türkisch, Arabisch oder anderen stark vertretenen Sprachen. Menschen mit Einwanderungsgeschichte zahlen zwar Rundfunkbeitrag, erhalten aber kaum Zugang zu Nachrichten oder Bildungsinhalten in ihrer Sprache. Besonders Kinder und Jugendliche bleiben außen vor. Somit bleiben zentrale Zielgruppen außerhalb der demokratischen Grundversorgung.

**Wir fordern:**   
Der ÖRR muss mehrsprachig werden – mit aktuellen Nachrichten, auffindbaren Inhalten, dauerhafter Finanzierung und einer wirklichen Strategie. Erfolgreiche Angebote wie WDRforyou und COSMO zeigen, dass Know-how, Interesse und Bedarf da sind. Denn: Mehrsprachigkeit ist kein Nice-to-have, sondern eine Grundbedingung für demokratische Teilhabe.

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## Auf dem *Radar*

**„Über Israel und Palästina sprechen“** Medienkritikerin Nadia Zaboura über mediale Schlagseiten, Schieflagen und Schweigen. Im Gespräch mit Shai Hoffmann. [Zur Podcast-Episode](https://www.podcast.de/episode/687554868/was-fehlt-medienkritikerin-nadia-zaboura-ueber-die-medienberichterstattung-zu-israel-und-palaestina)

**Macht, Geld, Einschüchterung** Journalistin Sanaz Saleh-Ebrahimi über ihre Erfahrungen mit juristischem Druck nach Kritik an More Nutrition. Zum Text im [journalist](https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/wie-ich-mich-gegen-einen-millionenschweren-fitness-influencer-gewehrt-habe/?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAafoew-5zCjGuNROc4v-c4e8mKzTwiwyAgmPBXEw7KB-wtxIj80wlqUb5S6_Ug_aem_HOO67cl3LaWGs0jvvJpXBQ)

**Journalismus im öffentlichen Interesse braucht neue Strukturen** Ein neues White Paper zieht Bilanz nach 18 Monaten Forschung und Gesprächen mit Medienakteur\*innen in ganz Europa: Öffentliches Interesse allein reicht nicht – ohne strukturelle Förderung, Schutz vor politischem Druck und faire Geschäftsmodelle bleibt unabhängiger Journalismus prekär. [Zum White Paper](https://journalismvalueproject.eu/wp-content/uploads/sites/6/2025/04/Reframing-Public-Interest-Journalism-in-Europe.pdf)  

**Finnland als Vorbild** Früh übt sich: Finnland begegnet Desinformation mit einer breit angelegten Medienbildung – von der Schule bis zur Bibliothek. Deutschland kann davon viel lernen. [Zum Text](https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/medienkompetenz-von-finnland-lernen-102571/)

**„Abgeschrieben?“ – Der Osten in den Medien** Wie mediale Klischees das Bild Ostdeutschlands prägen – und warum das Vertrauen in Medien dort besonders brüchig ist. Eine sehenswerte ARD-Doku über journalistische Muster und mediale Selbstbilder. [Zur Doku](https://www.ardmediathek.de/film/abgeschrieben-der-osten-in-den-medien/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kZXJlaWhlbi82ZDMzNjkwMS05NTg2LTQ5ZDUtYjIyNy04ZWE2YjJjZWQ2ZjAvZDNkZTM2MDctM2E4My00NzNhLThiYzgtZWIwYzQ2NmI4MzYz)

**Neues aus der Wissenschaft** Die neue Ausgabe der Zeitschrift für Journalismusforschung, „Journalistik”, beleuchtet Diversität in Redaktionen, Desinformation im US-Wahlkampf, sowie strukturelle Risiken für unabhängige Medien. [Zur Ausgabe](https://journalistik.online/aktuelle-ausgabe/)

**DJV: Berichterstattung über AfD neu ausrichten** Nach der Einstufung der AfD als rechtsextrem (tbd), fordert der Deutsche Journalisten-Verband einen klareren Umgang: Keine Normalisierung, keine Gleichsetzung mit demokratischen Parteien – und deutliche Einordnung rassistischer Positionen. [Zur Stellungnahme](https://www.djv.de/news/pressemitteilungen/press-detail/umgang-der-medien-mit-afd-muss-sich-aendern/)  

**Desinformation im Koalitionsvertrag** Union und SPD wollen härter gegen gezielte Falschinformationen vorgehen. CORRECTIV analysiert, was wirklich geplant ist – und warum kein „Lügen-Verbot“ droht. [Zum Text](https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2025/05/06/koalitionsvertrag-wie-union-und-spd-gegen-desinformation-vorgehen-wollen/)

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## *3 Fragen* an

**Sophia Maier** ist freie Journalistin, Reporterin und Filmemacherin. Ihre Themenschwerpunkte sind Migration, Flucht und Nahost. Im Oktober erscheint ihr erstes Buch „Herz aus Stacheldraht".

**NdM: Wie bewertest Du die deutsche Berichterstattung zu Gaza? Hat sich diese seit dem 7. Oktober verändert – und wenn ja, wie**  
SM: Gerade in den ersten Monaten nach dem 7. Oktober war die deutsche Berichterstattung oft einseitig – emotional aufgeladen, mit Fokus auf die Perspektive Israels. Inzwischen lässt sich ein gewisser Wandel im Mediendiskurs erkennen. Aber von einem Journalismus, der durchgehend faktenbasiert, menschenrechtsorientiert und völkerrechtskonform berichtet, sind wir noch weit entfernt. Aussagen von Kriegsparteien werden nicht immer ausreichend kontextualisiert, zentrale Informationen bleiben aus – und das Leid der palästinensischen Bevölkerung wird häufig nur am Rand erwähnt. Auch palästinensische Stimmen finden in der öffentlichen Debatte kaum Gehör. Diese Schieflage hat Vertrauen gekostet – viele Menschen im Land wünschen sich eine differenziertere Berichterstattung.

**NdM: Was sind Deine drei „Goldenen Regeln“ für Journalist\*innen, die überlegen, frei zu arbeiten?**  
SM: Fokussiere Dich auf Themen, für die Du brennst – und in denen Du Expertise hast.  
Vernetze Dich. Kollegen und Kolleginnen sind keine Konkurrenz – sondern Wegbegleiter, Unterstützung und Türöffner. Denk vorher gut darüber nach: Wie kannst Du bei diesem Schritt gut für Dich sorgen – finanziell, körperlich und emotional?

**NdM: Wie gehst Du mit Hass-Kommentaren um?**  
SM: Mit der Zeit hat sich eine Art Gewöhnung eingestellt – aus Selbstschutz. Beleidigungen wie „du dumme Fotze“ rauschen oft nur noch durch. Doch wenn es ein Shitstorm ist, hunderte Nachrichten auf einmal, dann trifft es mich: wegen der Masse und der Wucht. Ich versuche mir bewusst zu machen: Als Journalistin bin ich oft nur eine Projektionsfläche – für Frust, Wut, Enttäuschung. Das hilft meist. Aber an schlechten Tagen – oder wenn es um echte Drohungen geht – lässt es sich nicht einfach wegschieben.

Weiter geht das Interview auf unserem [Instagram-Kanal!](https://www.instagram.com/p/DJ65o5Gs98I/)

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## *Mehr* davon, danke

**Das Thema: Ein Moment der Klarheit in der Primetime**  
Carolin Kebekus spricht in ihrer Show über Lorenz A., den 21-jährigen Schwarzen Mann, der von einem Polizisten in Oldenburg erschossen wurde – und über strukturellen Rassismus in der Polizei. Keine Pointe, keine Ironie – nur Klartext, Haltung und ein Ruf nach Gerechtigkeit.

**Warum das wichtig ist?**  
Weil solche Fälle in den Nachrichten oft schnell verschwinden. Weil es nicht selbstverständlich ist, dass eine der bekanntesten Unterhalter\*innen im deutschen Fernsehen die Initiative Gerechtigkeit für Lorenz zitiert: „Wäre es nicht Lorenz gewesen, so wäre es der Sohn einer anderen Mutter gewesen. Ein anderer Bruder. Ein anderer Freund.“ Und weil Sichtbarkeit für solche Themen in der Primetime ein politischer Akt ist.

[Zur Sendung in der ARD-Mediathek](https://www.ardmediathek.de/video/die-carolin-kebekus-show/polizei-freund-und-helfer-fuer-alle/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYWJjMTAxMmItZGU1ZS00NzMyLWIwNjMtMDhiODc1YmUwZjc0)

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Stellungnahme vom 20.05.2025

# Gesellschaft im *Wandel*, Rundfunk im *Stillstand*

### Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss sprachlich endlich *vielfältiger* werden

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) ignoriert die sprachliche Realität unseres Landes. Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte zahlen den Rundfunkbeitrag, erhalten aber kaum Zugang zu Nachrichten oder Bildungsinhalten in ihren Familiensprachen. Dabei ist der Auftrag des ÖRR klar: Er soll die Gesamtheit der Bevölkerung vollumfänglich informieren – nicht nur einen Teil davon.  
Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen fordern eine Neuausrichtung: Mehr mehrsprachige Nachrichten sowie Kinderformate, bessere Auffindbarkeit in der Mediathek und dauerhafte Finanzierung.

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Dabei ist der Auftrag des ÖRR klar: Er soll die Gesamtheit der Bevölkerung vollumfänglich informieren – nicht nur einen Teil davon. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen fordern eine Neuausrichtung: Mehr mehrsprachige Nachrichten sowie Kinderformate, bessere Auffindbarkeit in der Mediathek und dauerhafte Finanzierung. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Gesellschaft im Wandel, Rundfunk im Stillstand](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/gesellschaft-im-wandel-rundfunk-im-stillstand) Stellungnahme vom 20.05.2025 # Gesellschaft im *Wandel*, Rundfunk im *Stillstand* ### Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss sprachlich endlich *vielfältiger* werden Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) ignoriert die sprachliche Realität unseres Landes. Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte zahlen den Rundfunkbeitrag, erhalten aber kaum Zugang zu Nachrichten oder Bildungsinhalten in ihren Familiensprachen. Dabei ist der Auftrag des ÖRR klar: Er soll die Gesamtheit der Bevölkerung vollumfänglich informieren – nicht nur einen Teil davon. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen fordern eine Neuausrichtung: Mehr mehrsprachige Nachrichten sowie Kinderformate, bessere Auffindbarkeit in der Mediathek und dauerhafte Finanzierung. > *„In Zeiten von Desinformation braucht es verlässliche Informationen für alle – nicht nur auf Deutsch. Mehrsprachige Inhalte sind keine Kür, sondern essenzieller Bestandteil demokratischer Grundversorgung. Warum gibt es die Tagesschau nicht in mehreren Sprachen?“* — Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher\*innen ### Diverse Gesellschaft, weitgehend einsprachiger Rundfunk 23 Prozent der Bevölkerung sprechen zu Hause neben Deutsch eine andere Sprache oder kein Deutsch1 – doch der ÖRR bleibt nahezu einsprachig. 2025 gibt es nur noch auf dem Hörfunkprogramm COSMO vereinzelte Sendungen in anderen Sprachen als Deutsch, meist spätabends - für einige Communitys die letzte verbliebene öffentlich-rechtliche Informationsquelle auf Türkisch, Russisch, Polnisch oder Arabisch. Mediatheken bieten zwar Untertitel oder fremdsprachige Tonspuren bei vereinzelten Titeln, doch diese sind selten aktuell und schwer auffindbar. Während Streaming-Plattformen längst auf Mehrsprachigkeit setzen, hält der ÖRR an einem fast ausschließlich deutschsprachigen Angebot fest. Damit überlässt er die Informationsversorgung von Einwanderer\*innen Algorithmen oder staatlich gelenkten Medien aus dem Ausland. Das Fehlen seriöser, mehrsprachiger Informationsangebote begünstigt somit die Verbreitung von Desinformation und erschwert die gesellschaftliche Teilhabe und Integration von vielen Menschen mit Einwanderungsgeschichte. **Und was ist mit den Kindern?** Im Jahr 2024 sprachen laut Mikrozensus 31 Prozent2 der Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren zu Hause mehr als nur Deutsch, 25 Prozent vorwiegend nicht Deutsch. Formate wie logo! oder Die Sendung mit der Maus – International bieten wenig oder veraltete Inhalte in anderen Sprachen. Zwar gibt es einige Vorschulangebote in mehreren Sprachen - Türkisch und Arabisch fehlen jedoch. Ein regelmäßiges, hochwertiges Bildungsangebot für mehrsprachige Kinder existiert nicht – was die Bildungsungleichheit verstärkt. ### **Forderungen:** 1. **Mehr Nachrichten, mehr Sprachen** Türkisch, Russisch, Arabisch, Polnisch, Englisch: Nachrichten in diesen und weiteren Sprachen müssen selbstverständlich sein – täglich, aktuell, unabhängig. 2. **Bessere Auffindbarkeit mehrsprachiger Inhalte** Mediatheken müssen eine klare Suchfunktion nach Sprache bieten. Untertitel und fremdsprachige Tonspuren dürfen keine Ausnahme sein, sondern müssen Standard werden. 3. **Mehrsprachige Kinderformate ausbauen** Kinder brauchen Zugang zu Bildungs- und Nachrichtenformaten in ihren Familiensprachen. Nur so können frühe Medienkompetenz und gleichberechtigter Zugang zu Wissen sichergestellt werden. 4. **Dauerhafte Finanzierung** Erfolgreiche Angebote wie WDRforyou und COSMO zeigen, dass Know-how, Interesse und Bedarf da sind. Statt zeitlich begrenzter Initiativen wie Nachrichten auf Arabisch und Ukrainisch braucht es strukturelle Förderung und redaktionellen Ausbau. --- ### **2015 hat gezeigt: Der ÖRR kann mehrsprachig – wenn er will** Die Ausnahme beweist die Regel: Als 2015 viele Geflüchtete nach Deutschland kamen, konnte der ÖRR plötzlich flexibel reagieren. Die Tagesschau publizierte Nachrichten auf Arabisch, es gab „Refugee Radio“ mit mehrsprachigen Informationen, und SWR startete „News for Refugees“ auf Arabisch, Dari, Englisch und Deutsch. Was ist daraus geworden? Die meisten dieser Programme wurden nach wenigen Jahren eingestellt – obwohl der Bedarf nie verschwunden ist. ### **Zeit zu handeln** Der ÖRR wird von allen bezahlt – also muss er auch für alle senden. Die anhaltende Ignoranz gegenüber der Migrationsgesellschaft gefährdet nicht nur die Glaubwürdigkeit, sondern langfristig auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der ÖRR hat die Mittel, die Expertise und den gesetzlichen Auftrag, ein inklusives, vielfältiges Programm bereitzustellen. Er verfügt über umfassend ausgestattete Redaktionen und hohe journalistische Standards. Und doch sparen die Sender genau dort, wo sie besonders relevant sein könnten. Der ÖRR muss seinem gesetzlichen Auftrag gerecht werden: eine Berichterstattung, die die gesamte Gesellschaft erreicht. **Im Medienstaatsvertrag heißt es § 26 Auftrag Absatz 1** Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den gesamtgesellschaftlichen Diskurs in Bund und Ländern fördern. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben die Aufgabe, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Bei der Angebotsgestaltung sollen sie dabei die Möglichkeiten nutzen, die ihnen aus der Beitragsfinanzierung erwachsen, und durch eigene Impulse und Perspektiven zur medialen Angebotsvielfalt beitragen. Allen Bevölkerungsgruppen soll die Teilhabe an der Informationsgesellschaft ermöglicht werden. Dabei erfolgt eine angemessene Berücksichtigung aller Altersgruppen, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, der Belange von Menschen mit Behinderungen und der Anliegen von Familien. Die öffentlich-rechtlichen Angebote haben der Kultur, Bildung, Information und Beratung zu dienen. Unterhaltung, die einem öffentlich-rechtlichen Profil entspricht, ist Teil des Auftrags. Der Auftrag im Sinne der Sätze 8 und 9 soll in seiner gesamten Breite auf der ersten Auswahlebene der eigenen Portale und über alle Tageszeiten hinweg in den Vollprogrammen wahrnehmbar sein. ### **Historischer Hintergrund** In den 1960er-Jahren wurden erste fremdsprachige Programme des ÖRR eingeführt. Sendungen auf Italienisch, Griechisch und Spanisch wurden später durch Programme auf Albanisch, Serbisch, Kroatisch und Türkisch ergänzt. Diese Programme sollten als Integrationshilfe und Orientierungshilfe für eine mögliche Rückkehr für sogenannte Gastarbeiter\*innen dienen. In den 1990er-Jahren entstanden ganztägige Angebote wie Radiomultikulti oder Funkhaus Europa, die Inhalte in mehreren Sprachen anboten. Heute ist von dieser Infrastruktur für Menschen mit Einwanderungsgeschichte kaum noch etwas übrig. Einzige Ausnahme: WDRforyou, das immerhin Inhalte auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi anbietet – und damit jeweils fast eine Million Follower\*innen auf Facebook und YouTube erreicht. Der Bedarf ist offensichtlich. Warum also bleibt dieser Bereich ein Nischenprodukt? ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20250520_PM_Mehrsprachigkeit.pdf) 1. Statistisches Bundesamt 2025: [https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2025/PD25\_08\_p002.html](https://www.google.com/url?q=https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2025/PD25_08_p002.html&sa=D&source=docs&ust=1774853038619032&usg=AOvVaw1dDtFbMOJZb59hnWkg76K2) 2. Statistischer Bericht - Mikrozensus - Bevölkerung nach Einwanderungsgeschichte - Erstergebnisse 2024: [https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/\_inhalt.html](https://www.google.com/url?q=https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/_inhalt.html&sa=D&source=docs&ust=1774853038619148&usg=AOvVaw15mXYGhR9WOvTWUtFD5Z_m)### Diverse Gesellschaft, weitgehend einsprachiger Rundfunk 23 Prozent der Bevölkerung sprechen zu Hause neben Deutsch eine andere Sprache oder kein Deutsch1 – doch der ÖRR bleibt nahezu einsprachig. 2025 gibt es nur noch auf dem Hörfunkprogramm COSMO vereinzelte Sendungen in anderen Sprachen als Deutsch, meist spätabends - für einige Communitys die letzte verbliebene öffentlich-rechtliche Informationsquelle auf Türkisch, Russisch, Polnisch oder Arabisch. Mediatheken bieten zwar Untertitel oder fremdsprachige Tonspuren bei vereinzelten Titeln, doch diese sind selten aktuell und schwer auffindbar. Während Streaming-Plattformen längst auf Mehrsprachigkeit setzen, hält der ÖRR an einem fast ausschließlich deutschsprachigen Angebot fest. Damit überlässt er die Informationsversorgung von Einwanderer\*innen Algorithmen oder staatlich gelenkten Medien aus dem Ausland. Das Fehlen seriöser, mehrsprachiger Informationsangebote begünstigt somit die Verbreitung von Desinformation und erschwert die gesellschaftliche Teilhabe und Integration von vielen Menschen mit Einwanderungsgeschichte. **Und was ist mit den Kindern?** Im Jahr 2024 sprachen laut Mikrozensus 31 Prozent2 der Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren zu Hause mehr als nur Deutsch, 25 Prozent vorwiegend nicht Deutsch. Formate wie logo! oder Die Sendung mit der Maus – International bieten wenig oder veraltete Inhalte in anderen Sprachen. Zwar gibt es einige Vorschulangebote in mehreren Sprachen - Türkisch und Arabisch fehlen jedoch. Ein regelmäßiges, hochwertiges Bildungsangebot für mehrsprachige Kinder existiert nicht – was die Bildungsungleichheit verstärkt. ### **Forderungen:** 1. **Mehr Nachrichten, mehr Sprachen** Türkisch, Russisch, Arabisch, Polnisch, Englisch: Nachrichten in diesen und weiteren Sprachen müssen selbstverständlich sein – täglich, aktuell, unabhängig. 2. **Bessere Auffindbarkeit mehrsprachiger Inhalte** Mediatheken müssen eine klare Suchfunktion nach Sprache bieten. Untertitel und fremdsprachige Tonspuren dürfen keine Ausnahme sein, sondern müssen Standard werden. 3. **Mehrsprachige Kinderformate ausbauen** Kinder brauchen Zugang zu Bildungs- und Nachrichtenformaten in ihren Familiensprachen. Nur so können frühe Medienkompetenz und gleichberechtigter Zugang zu Wissen sichergestellt werden. 4. **Dauerhafte Finanzierung** Erfolgreiche Angebote wie WDRforyou und COSMO zeigen, dass Know-how, Interesse und Bedarf da sind. Statt zeitlich begrenzter Initiativen wie Nachrichten auf Arabisch und Ukrainisch braucht es strukturelle Förderung und redaktionellen Ausbau. --- ### **2015 hat gezeigt: Der ÖRR kann mehrsprachig – wenn er will** Die Ausnahme beweist die Regel: Als 2015 viele Geflüchtete nach Deutschland kamen, konnte der ÖRR plötzlich flexibel reagieren. Die Tagesschau publizierte Nachrichten auf Arabisch, es gab „Refugee Radio“ mit mehrsprachigen Informationen, und SWR startete „News for Refugees“ auf Arabisch, Dari, Englisch und Deutsch. Was ist daraus geworden? Die meisten dieser Programme wurden nach wenigen Jahren eingestellt – obwohl der Bedarf nie verschwunden ist. ### **Zeit zu handeln** Der ÖRR wird von allen bezahlt – also muss er auch für alle senden. Die anhaltende Ignoranz gegenüber der Migrationsgesellschaft gefährdet nicht nur die Glaubwürdigkeit, sondern langfristig auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der ÖRR hat die Mittel, die Expertise und den gesetzlichen Auftrag, ein inklusives, vielfältiges Programm bereitzustellen. Er verfügt über umfassend ausgestattete Redaktionen und hohe journalistische Standards. Und doch sparen die Sender genau dort, wo sie besonders relevant sein könnten. Der ÖRR muss seinem gesetzlichen Auftrag gerecht werden: eine Berichterstattung, die die gesamte Gesellschaft erreicht. **Im Medienstaatsvertrag heißt es § 26 Auftrag Absatz 1** Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den gesamtgesellschaftlichen Diskurs in Bund und Ländern fördern. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben die Aufgabe, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Bei der Angebotsgestaltung sollen sie dabei die Möglichkeiten nutzen, die ihnen aus der Beitragsfinanzierung erwachsen, und durch eigene Impulse und Perspektiven zur medialen Angebotsvielfalt beitragen. Allen Bevölkerungsgruppen soll die Teilhabe an der Informationsgesellschaft ermöglicht werden. Dabei erfolgt eine angemessene Berücksichtigung aller Altersgruppen, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, der Belange von Menschen mit Behinderungen und der Anliegen von Familien. Die öffentlich-rechtlichen Angebote haben der Kultur, Bildung, Information und Beratung zu dienen. Unterhaltung, die einem öffentlich-rechtlichen Profil entspricht, ist Teil des Auftrags. Der Auftrag im Sinne der Sätze 8 und 9 soll in seiner gesamten Breite auf der ersten Auswahlebene der eigenen Portale und über alle Tageszeiten hinweg in den Vollprogrammen wahrnehmbar sein. ### **Historischer Hintergrund** In den 1960er-Jahren wurden erste fremdsprachige Programme des ÖRR eingeführt. Sendungen auf Italienisch, Griechisch und Spanisch wurden später durch Programme auf Albanisch, Serbisch, Kroatisch und Türkisch ergänzt. Diese Programme sollten als Integrationshilfe und Orientierungshilfe für eine mögliche Rückkehr für sogenannte Gastarbeiter\*innen dienen. In den 1990er-Jahren entstanden ganztägige Angebote wie Radiomultikulti oder Funkhaus Europa, die Inhalte in mehreren Sprachen anboten. Heute ist von dieser Infrastruktur für Menschen mit Einwanderungsgeschichte kaum noch etwas übrig. Einzige Ausnahme: WDRforyou, das immerhin Inhalte auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi anbietet – und damit jeweils fast eine Million Follower\*innen auf Facebook und YouTube erreicht. Der Bedarf ist offensichtlich. Warum also bleibt dieser Bereich ein Nischenprodukt? ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20250520_PM_Mehrsprachigkeit.pdf) 1. Statistisches Bundesamt 2025: [https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2025/PD25\_08\_p002.html](https://www.google.com/url?q=https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2025/PD25_08_p002.html&sa=D&source=docs&ust=1774853038619032&usg=AOvVaw1dDtFbMOJZb59hnWkg76K2) 2. Statistischer Bericht - Mikrozensus - Bevölkerung nach Einwanderungsgeschichte - Erstergebnisse 2024: [https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/\_inhalt.html](https://www.google.com/url?q=https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/_inhalt.html&sa=D&source=docs&ust=1774853038619148&usg=AOvVaw15mXYGhR9WOvTWUtFD5Z_m)### Diverse Gesellschaft, weitgehend einsprachiger Rundfunk 23 Prozent der Bevölkerung sprechen zu Hause neben Deutsch eine andere Sprache oder kein Deutsch1 – doch der ÖRR bleibt nahezu einsprachig. 2025 gibt es nur noch auf dem Hörfunkprogramm COSMO vereinzelte Sendungen in anderen Sprachen als Deutsch, meist spätabends - für einige Communitys die letzte verbliebene öffentlich-rechtliche Informationsquelle auf Türkisch, Russisch, Polnisch oder Arabisch. Mediatheken bieten zwar Untertitel oder fremdsprachige Tonspuren bei vereinzelten Titeln, doch diese sind selten aktuell und schwer auffindbar. Während Streaming-Plattformen längst auf Mehrsprachigkeit setzen, hält der ÖRR an einem fast ausschließlich deutschsprachigen Angebot fest. Damit überlässt er die Informationsversorgung von Einwanderer\*innen Algorithmen oder staatlich gelenkten Medien aus dem Ausland. Das Fehlen seriöser, mehrsprachiger Informationsangebote begünstigt somit die Verbreitung von Desinformation und erschwert die gesellschaftliche Teilhabe und Integration von vielen Menschen mit Einwanderungsgeschichte. **Und was ist mit den Kindern?** Im Jahr 2024 sprachen laut Mikrozensus 31 Prozent2 der Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren zu Hause mehr als nur Deutsch, 25 Prozent vorwiegend nicht Deutsch. Formate wie logo! oder Die Sendung mit der Maus – International bieten wenig oder veraltete Inhalte in anderen Sprachen. Zwar gibt es einige Vorschulangebote in mehreren Sprachen - Türkisch und Arabisch fehlen jedoch. Ein regelmäßiges, hochwertiges Bildungsangebot für mehrsprachige Kinder existiert nicht – was die Bildungsungleichheit verstärkt. ### **Forderungen:** 1. **Mehr Nachrichten, mehr Sprachen** Türkisch, Russisch, Arabisch, Polnisch, Englisch: Nachrichten in diesen und weiteren Sprachen müssen selbstverständlich sein – täglich, aktuell, unabhängig. 2. **Bessere Auffindbarkeit mehrsprachiger Inhalte** Mediatheken müssen eine klare Suchfunktion nach Sprache bieten. Untertitel und fremdsprachige Tonspuren dürfen keine Ausnahme sein, sondern müssen Standard werden. 3. **Mehrsprachige Kinderformate ausbauen** Kinder brauchen Zugang zu Bildungs- und Nachrichtenformaten in ihren Familiensprachen. Nur so können frühe Medienkompetenz und gleichberechtigter Zugang zu Wissen sichergestellt werden. 4. **Dauerhafte Finanzierung** Erfolgreiche Angebote wie WDRforyou und COSMO zeigen, dass Know-how, Interesse und Bedarf da sind. Statt zeitlich begrenzter Initiativen wie Nachrichten auf Arabisch und Ukrainisch braucht es strukturelle Förderung und redaktionellen Ausbau. --- ### **2015 hat gezeigt: Der ÖRR kann mehrsprachig – wenn er will** Die Ausnahme beweist die Regel: Als 2015 viele Geflüchtete nach Deutschland kamen, konnte der ÖRR plötzlich flexibel reagieren. Die Tagesschau publizierte Nachrichten auf Arabisch, es gab „Refugee Radio“ mit mehrsprachigen Informationen, und SWR startete „News for Refugees“ auf Arabisch, Dari, Englisch und Deutsch. Was ist daraus geworden? Die meisten dieser Programme wurden nach wenigen Jahren eingestellt – obwohl der Bedarf nie verschwunden ist. ### **Zeit zu handeln** Der ÖRR wird von allen bezahlt – also muss er auch für alle senden. Die anhaltende Ignoranz gegenüber der Migrationsgesellschaft gefährdet nicht nur die Glaubwürdigkeit, sondern langfristig auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der ÖRR hat die Mittel, die Expertise und den gesetzlichen Auftrag, ein inklusives, vielfältiges Programm bereitzustellen. Er verfügt über umfassend ausgestattete Redaktionen und hohe journalistische Standards. Und doch sparen die Sender genau dort, wo sie besonders relevant sein könnten. Der ÖRR muss seinem gesetzlichen Auftrag gerecht werden: eine Berichterstattung, die die gesamte Gesellschaft erreicht. **Im Medienstaatsvertrag heißt es § 26 Auftrag Absatz 1** Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den gesamtgesellschaftlichen Diskurs in Bund und Ländern fördern. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben die Aufgabe, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Bei der Angebotsgestaltung sollen sie dabei die Möglichkeiten nutzen, die ihnen aus der Beitragsfinanzierung erwachsen, und durch eigene Impulse und Perspektiven zur medialen Angebotsvielfalt beitragen. Allen Bevölkerungsgruppen soll die Teilhabe an der Informationsgesellschaft ermöglicht werden. Dabei erfolgt eine angemessene Berücksichtigung aller Altersgruppen, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, der Belange von Menschen mit Behinderungen und der Anliegen von Familien. Die öffentlich-rechtlichen Angebote haben der Kultur, Bildung, Information und Beratung zu dienen. Unterhaltung, die einem öffentlich-rechtlichen Profil entspricht, ist Teil des Auftrags. Der Auftrag im Sinne der Sätze 8 und 9 soll in seiner gesamten Breite auf der ersten Auswahlebene der eigenen Portale und über alle Tageszeiten hinweg in den Vollprogrammen wahrnehmbar sein. ### **Historischer Hintergrund** In den 1960er-Jahren wurden erste fremdsprachige Programme des ÖRR eingeführt. Sendungen auf Italienisch, Griechisch und Spanisch wurden später durch Programme auf Albanisch, Serbisch, Kroatisch und Türkisch ergänzt. Diese Programme sollten als Integrationshilfe und Orientierungshilfe für eine mögliche Rückkehr für sogenannte Gastarbeiter\*innen dienen. In den 1990er-Jahren entstanden ganztägige Angebote wie Radiomultikulti oder Funkhaus Europa, die Inhalte in mehreren Sprachen anboten. Heute ist von dieser Infrastruktur für Menschen mit Einwanderungsgeschichte kaum noch etwas übrig. Einzige Ausnahme: WDRforyou, das immerhin Inhalte auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi anbietet – und damit jeweils fast eine Million Follower\*innen auf Facebook und YouTube erreicht. Der Bedarf ist offensichtlich. Warum also bleibt dieser Bereich ein Nischenprodukt? ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20250520_PM_Mehrsprachigkeit.pdf) 1. Statistisches Bundesamt 2025: [https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2025/PD25\_08\_p002.html](https://www.google.com/url?q=https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2025/PD25_08_p002.html&sa=D&source=docs&ust=1774853038619032&usg=AOvVaw1dDtFbMOJZb59hnWkg76K2) 2. Statistischer Bericht - Mikrozensus - Bevölkerung nach Einwanderungsgeschichte - Erstergebnisse 2024: [https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/\_inhalt.html](https://www.google.com/url?q=https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/_inhalt.html&sa=D&source=docs&ust=1774853038619148&usg=AOvVaw15mXYGhR9WOvTWUtFD5Z_m)### Diverse Gesellschaft, weitgehend einsprachiger Rundfunk

23 Prozent der Bevölkerung sprechen zu Hause neben Deutsch eine andere Sprache oder kein Deutsch1 – doch der ÖRR bleibt nahezu einsprachig. 2025 gibt es nur noch auf dem Hörfunkprogramm COSMO vereinzelte Sendungen in anderen Sprachen als Deutsch, meist spätabends - für einige Communitys die letzte verbliebene öffentlich-rechtliche Informationsquelle auf Türkisch, Russisch, Polnisch oder Arabisch. Mediatheken bieten zwar Untertitel oder fremdsprachige Tonspuren bei vereinzelten Titeln, doch diese sind selten aktuell und schwer auffindbar. Während Streaming-Plattformen längst auf Mehrsprachigkeit setzen, hält der ÖRR an einem fast ausschließlich deutschsprachigen Angebot fest. Damit überlässt er die Informationsversorgung von Einwanderer\*innen Algorithmen oder staatlich gelenkten Medien aus dem Ausland. Das Fehlen seriöser, mehrsprachiger Informationsangebote begünstigt somit die Verbreitung von Desinformation und erschwert die gesellschaftliche Teilhabe und Integration von vielen Menschen mit Einwanderungsgeschichte.  

**Und was ist mit den Kindern?**

Im Jahr 2024 sprachen laut Mikrozensus 31 Prozent2 der Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren zu Hause mehr als nur Deutsch, 25 Prozent vorwiegend nicht Deutsch. Formate wie logo! oder Die Sendung mit der Maus – International bieten wenig oder veraltete Inhalte in anderen Sprachen. Zwar gibt es einige Vorschulangebote in mehreren Sprachen - Türkisch und Arabisch fehlen jedoch. Ein regelmäßiges, hochwertiges Bildungsangebot für mehrsprachige Kinder existiert nicht – was die Bildungsungleichheit verstärkt.

### **Forderungen:**

1. **Mehr Nachrichten, mehr Sprachen**  
    Türkisch, Russisch, Arabisch, Polnisch, Englisch: Nachrichten in diesen und weiteren Sprachen müssen selbstverständlich sein – täglich, aktuell, unabhängig.
2. **Bessere Auffindbarkeit mehrsprachiger Inhalte**  
    Mediatheken müssen eine klare Suchfunktion nach Sprache bieten. Untertitel und fremdsprachige Tonspuren dürfen keine Ausnahme sein, sondern müssen Standard werden.
3. **Mehrsprachige Kinderformate ausbauen**  
    Kinder brauchen Zugang zu Bildungs- und Nachrichtenformaten in ihren Familiensprachen. Nur so können frühe Medienkompetenz und gleichberechtigter Zugang zu Wissen sichergestellt werden.
4. **Dauerhafte Finanzierung**  
    Erfolgreiche Angebote wie WDRforyou und COSMO zeigen, dass Know-how, Interesse und Bedarf da sind. Statt zeitlich begrenzter Initiativen wie Nachrichten auf Arabisch und Ukrainisch braucht es strukturelle Förderung und redaktionellen Ausbau.

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### **2015 hat gezeigt: Der ÖRR kann mehrsprachig – wenn er will**

Die Ausnahme beweist die Regel: Als 2015 viele Geflüchtete nach Deutschland kamen, konnte der ÖRR plötzlich flexibel reagieren. Die Tagesschau publizierte Nachrichten auf Arabisch, es gab „Refugee Radio“ mit mehrsprachigen Informationen, und SWR startete „News for Refugees“ auf Arabisch, Dari, Englisch und Deutsch. Was ist daraus geworden? Die meisten dieser Programme wurden nach wenigen Jahren eingestellt – obwohl der Bedarf nie verschwunden ist.

### **Zeit zu handeln**

Der ÖRR wird von allen bezahlt – also muss er auch für alle senden. Die anhaltende Ignoranz gegenüber der Migrationsgesellschaft gefährdet nicht nur die Glaubwürdigkeit, sondern langfristig auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der ÖRR hat die Mittel, die Expertise und den gesetzlichen Auftrag, ein inklusives, vielfältiges Programm bereitzustellen. Er verfügt über umfassend ausgestattete Redaktionen und hohe journalistische Standards. Und doch sparen die Sender genau dort, wo sie besonders relevant sein könnten. Der ÖRR muss seinem gesetzlichen Auftrag gerecht werden: eine Berichterstattung, die die gesamte Gesellschaft erreicht.  

**Im Medienstaatsvertrag heißt es § 26 Auftrag Absatz 1**

Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen.

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den gesamtgesellschaftlichen Diskurs in Bund und Ländern fördern.

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben die Aufgabe, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Bei der Angebotsgestaltung sollen sie dabei die Möglichkeiten nutzen, die ihnen aus der Beitragsfinanzierung erwachsen, und durch eigene Impulse und Perspektiven zur medialen Angebotsvielfalt beitragen. Allen Bevölkerungsgruppen soll die Teilhabe an der Informationsgesellschaft ermöglicht werden.

Dabei erfolgt eine angemessene Berücksichtigung aller Altersgruppen, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, der Belange von Menschen mit Behinderungen und der Anliegen von Familien. Die öffentlich-rechtlichen Angebote haben der Kultur, Bildung, Information und Beratung zu dienen. Unterhaltung, die einem öffentlich-rechtlichen Profil entspricht, ist Teil des Auftrags. Der Auftrag im Sinne der Sätze 8 und 9 soll in seiner gesamten Breite auf der ersten Auswahlebene der eigenen Portale und über alle Tageszeiten hinweg in den Vollprogrammen wahrnehmbar sein.

### **Historischer Hintergrund**

In den 1960er-Jahren wurden erste fremdsprachige Programme des ÖRR eingeführt. Sendungen auf Italienisch, Griechisch und Spanisch wurden später durch Programme auf Albanisch, Serbisch, Kroatisch und Türkisch ergänzt. Diese Programme sollten als Integrationshilfe und Orientierungshilfe für eine mögliche Rückkehr für sogenannte Gastarbeiter\*innen dienen. In den 1990er-Jahren entstanden ganztägige Angebote wie Radiomultikulti oder Funkhaus Europa, die Inhalte in mehreren Sprachen anboten. Heute ist von dieser Infrastruktur für Menschen mit Einwanderungsgeschichte kaum noch etwas übrig. Einzige Ausnahme: WDRforyou, das immerhin Inhalte auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi anbietet – und damit jeweils fast eine Million Follower\*innen auf Facebook und YouTube erreicht. Der Bedarf ist offensichtlich. Warum also bleibt dieser Bereich ein Nischenprodukt?

### Pressekontakt

presse@neuemedienmacher.de   
Tel.: +49 155 6745 2152

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

- [  Stellungnahme als PDF   ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20250520_PM_Mehrsprachigkeit.pdf)

1. Statistisches Bundesamt 2025: [https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2025/PD25\_08\_p002.html](https://www.google.com/url?q=https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2025/PD25_08_p002.html&sa=D&source=docs&ust=1774853038619032&usg=AOvVaw1dDtFbMOJZb59hnWkg76K2)
2. Statistischer Bericht - Mikrozensus - Bevölkerung nach Einwanderungsgeschichte - Erstergebnisse 2024: [https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/\_inhalt.html](https://www.google.com/url?q=https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/_inhalt.html&sa=D&source=docs&ust=1774853038619148&usg=AOvVaw15mXYGhR9WOvTWUtFD5Z_m)

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Newsletter vom 15.04.2025

# Was nicht *„klar“* ist: Was macht der ÖRR da?

Hallo zusammen,

Danke für Euer Feedback auf unseren Newsletter – wir haben genau hingehört: Kürzere Texte, dafür mehr Links, mehr Tiefgang, mehr Community. Manche wünschen sich mehr Updates von uns, andere echte Begegnungen. Viele feiern unsere Einschätzungen – einige hätten gern mehr Kontext. Unser erstes Zwischenfazit: Ihr habt absolut recht. Und deshalb geht’s weiter mit dem Feintuning.

**Was ist neu?**  
Wir haben jetzt feste Kategorien für Euch – damit Ihr schneller findet, was Euch interessiert:

**Was gibt’s Neues?** Updates von den NdM: Projekte, Personalien, was gerade bei uns passiert. Diesmal ein Porträt von unserer Vorstandsvorsitzenden Ella Schindler, ein neues Projekt für Foto-Journalist\*innen, und noch viel mehr.

**Im Fokus** Ihr wolltet Deep Dives – wir liefern. Wir ordnen die ARD-Reportagereihe „KLAR” für Euch ein.

**3 Fragen an…** Wir sprechen mit spannenden Journalist\*innen über ihre Arbeit, ihren Alltag und ihre Perspektiven. Diesmal: Yağmur Ekim Çay.

**Auf dem Radar** Lese- und Medientipps, die Ihr nicht verpassen solltet.

**Mehr davon, danke!** Wir feiern gute Beispiele aus der Medienwelt (ja, wir können auch nett). Diesmal sagte Deutschlandfunk Kultur „Eid Mubarak”.  

Was denkt Ihr? [Sagt es uns hier](https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeuJuI5ybGmeCzZp9sSWi3QioeaKAnbqzdvpbyw9pMvE_8Hzg/viewform?usp=dialog). Außerdem: Wir suchen noch nach einem Namen für den Newsletter. #InspirationGesucht

Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen

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## Was gibt's *Neues*?

**Unser neues Projekt** (Foto-)Journalist\*innen of Colour und/oder mit Flucht- und Migrationsgeschichte zwischen 18 und 35 aus Berlin und Umgebung aufgepasst: „Beyond the Frame - junge Perspektiven auf Vielfalt im Glauben” sucht Euch! In Workshops mit Medien-, Religions- und Foto-Profis lernst du diskriminierungssensible Bildsprache und begleitest junge Menschen aus Berliner Religionsgemeinschaften. Deine Fotos erscheinen bei „[Gesellschaftsbilder](https://gesellschaftsbilder.de/)” und in einer Social-Media-Kampagne. In Kooperation mit Hillel Deutschland e.V. und dem Jungen Forum der Religionen Berlin statt.

**Porträt über Ella Schindler** Das Bayerische Fernsehen hat unsere Co-Vorstandsvorsitzende Ella Schindler in den „Lebenslinien" porträtiert. Sie spricht über ihren Weg von der Ukraine nach Franken, übers Ankommen, über Sprache und Sichtbarkeit. [Zum Porträt in der ARD-Mediathek](https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/lebenslinien/in-franken-fand-ich-meine-sprache-wieder-ukraine100.html)

**Hi, migrantische Community** Mit unserem Projekt [„Spotlight”](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/spotlight-workshops) stärken wir migrantische Selbstorganisationen darin, selbstbewusst ihre Arbeit sichtbar zu machen. Im April hatten sich bei uns mehr als 70 Engagierte aus 42 migrantischen Selbstorganisationen aus dem gesamten Bundesgebiet angemeldet. Wir sind begeistert von diesem Interesse. Im Juni starten wir mit der nächsten Staffel. Die Trainings werden von Expert\*innen mit Migrationsgeschichte aus unserem Netzwerk geleitet.

**Investigativ-Fellowship 2025 ist gestartet** Sechs junge Journalist\*innen wurden aus 97 Bewerbungen ausgewählt: Maria Kotsev (für den Spiegel), Yasemin Said (für die taz), Magdalena Weingart (für LaboM), Athithya Balamuraley (für das ZDF Magazin Royale), Miriam Davoudvandi (für die SZ) und Karim Natour (für RTL News/stern Investigativ). Das Fellowship von Netzwerk Recherche & NdM fördert seit 2021 Talente mit Migrationsgeschichte, Armuts- oder Rassismuserfahrung – mit Praktika, Stipendium, Workshops und Konferenzen.

**Ein Interview zu Diversität und Sport** Ronny Blaschke spricht mit unserer Geschäftsführerin Elena Kountidou zum Thema Diversität im Sport für den Deutschlandfunk. Ja, mit neun von 26 Spielern war die (männliche) deutsche Nationalmannschaft letztes Jahr ein Spiegelbild der Gesellschaft, aber das ist nicht Gang und Gebe im organisierten Sport in Deutschland. [Hier reinhören](https://www.deutschlandfunk.de/denkfabrik-fussball-in-england-durch-quoten-mehr-trainerdiversitaet-100.html)

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## Im *Fokus*

### Migration in der ARD-Reportage „KLAR“

**Der Anlass** Die neue [ARD-Reportagereihe KLAR](https://www.ardmediathek.de/sendung/klar/Y3JpZDovL25kci5kZS81MDkz) (BR/NDR) will sich „kontroversen Fragen“ widmen, die „zu lange ausgeblendet“ wurden. In der ersten Folge geht es um Migration – erneut also ein Thema, das ohnehin medial stark präsent ist. Unsere Kritik: Die Reportage verknüpft Migration mit Kriminalität, lässt fast ausschließlich migrationskritische Stimmen zu Wort kommen, und verzichtet weitgehend auf faktenbasierte Einordnung. Der Auftrag des ÖRR ist es, faktenbasiert zu informieren – nicht, Ängste zu schüren. Unser Instagram-Post dazu wurde breit rezipiert – über 20 Medien haben ihn zitiert.

**Die Einordnung** Migration ist seit Jahren eines der meistbehandelten Themen in deutschen Medien. Doch wie darüber berichtet wird, ist oft einseitig erzählt und daher verzerrt.   
Diese Beobachtung bestätigt auch die Forschung. Eine [Studie der Uni Mainz und Stiftung Mercator (2021)](https://www.stiftung-mercator.de/content/uploads/2021/07/Medienanalyse_Flucht_Migration.pdf) zeigt: Medien berichten über Geflüchtete überproportional oft im Zusammenhang mit Kriminalität und betonen vor allem negative Folgen für die öffentliche Sicherheit. Ihre Perspektiven bleiben dagegen weitgehend unsichtbar. Auch [Medienforscher Thomas Hestermann kommt zu dem Schluss](https://mediendienst-integration.de/fileadmin/Dateien/Expertise_Hestermann_Die_Unsichtbaren.pdf): Migration wird meist als Problem erzählt.

**Lese-Empfehlungen dazu**  
„Der Diskurs zu Kriminalität und Zuwanderung muss sachlicher werden”, sagen Prof. Marcel Fratzscher und Prof. Anna Bindler in [ZEIT ONLINE](https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-03/migration-debatte-kriminalitaet-ursache-statistik/komplettansicht).

[Dirk Knipphals für taz](https://taz.de/Debatte-ueber-Oeffentlich-Rechtliche/!6079414/): „Was passiert hier? Eine schleichende Öffnung nach rechts? Die Vermutung kann man haben.”

[Stephan Maus für Stern](https://www.stern.de/kultur/ard--die-rechtspopulistischen-strategien-der-sendeanstalt-35646396.html): „Historisch gesehen haben die Öffentlich-Rechtlichen einen klaren Auftrag: Demokratie gewährleisten. Sie wurden von den Alliierten ins Leben gerufen, um aus einem Haufen barbarischer Nazis halbwegs anständige Demokraten zu machen. Sie sollten Brandmauer sein. Aber inzwischen ist die ARD nicht mehr Brandmauer, sondern wird immer öfter Brandbeschleuniger.”

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## Auf dem *Radar*

**„So verzerren Medien das Bild von Muslimen”** 89 % der TV-Beiträge bei RTL und im Ersten negativ. ZAPP fragt: Wie entsteht dieses Bild? [Zur Doku](https://www.ardmediathek.de/video/zapp/so-verzerren-medien-das-bild-von-muslimen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8wZTE2MzljNi1lMTJjLTQ1MmEtYTBkZS1lNmFlYjc3Zjc1YzA)

**Klagen als Waffe** SLAPPs sollen Kritiker\*innen einschüchtern, so [diese ZAPP-Doku](https://www.youtube.com/watch?v=ol-tX-II7Hw). Die Otto-Brenner-Stiftung [zeigt, wie genau](https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/publikationen/titel/einschuechterung-ist-das-ziel-pub/aktion/show/). „Gegenrechtsschutz” hilft. [Mehr dazu](https://gegenrechtsschutz.de/)  

**Berichterstattung zu Gaza** Journalist\*innen kritisieren mangelnde Standards und „Doppelstandards“ in deutschen Redaktionen. Emotionen dominieren, sachliche Debatten fehlen. An dieser Stelle: Einen großen Dank an die Kolleg\*innen, die seit 18 Monaten darauf hinweisen. [Zur Übermedien-Recherche](https://uebermedien.de/104131/journalistinnen-kritisieren-doppelstandards-bei-berichten-ueber-israel-und-gaza/)

**Der neue Bundestag** „Die neue Zusammenstellung des Bundestags nach der Wahl wird auch die Kommunikation zur Bundespolitik auf Social Media verändern,” zeigt eine Studie von Pressrelations. [Zur Studie](https://www.politik-kommunikation.de/medien/traditionelle-medien-verlieren-an-politischen-einfluss/)

**„Masterplan”** Eine neue Doku auf ARD zeigt, wie Correctiv das Geheimtreffen 2023 im Adlon aufdeckte – mit Jean Peters undercover vor Ort. [Mehr dazu](https://1.ard.de/masterplan?p=ndm)

**„Rausländer – unsere Koffer sind gepackt.”** Waslat Hasrat-Nazimi über Alltagsrassismus in Deutschland. Jetzt im Handel. [Zum Buch](https://www.rowohlt.de/buch/waslat-hasrat-nazimi-rauslaender-unsere-koffer-sind-gepackt-9783499016899)

**„Der letzte Himmel”** Alena Jabarine erzählt von ihrer Suche nach Palästina – persönlich, politisch, poetisch. Ab 02.05. im Handel. [Zum Buch](https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783550203145/Jabarine-Alena/Der-letzte-Himmel)

**Unabhängiger Journalismus geht auch ohne Milliardär\*innen** Diese fünf Medien weltweit beweisen es. [Mehr dazu](https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/news/these-five-newspapers-prove-journalism-can-thrive-without-billionaire-owners) (Englisch)  

**Frauen bleiben in der Medienbranche unterrepräsentiert** Laut Reuters Institute sind weltweit nur 27 % der Chefredaktionen mit Frauen besetzt – trotz 40 % Journalistinnenanteil. [Zur Studie](https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/women-and-leadership-news-media-2025-evidence-12-markets) (Englisch)

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## *3 Fragen* an

**Yağmur Ekim Çay** ist freie Reporterin aus Frankfurt. Sie arbeitet unter anderem als Landeskorrespondentin für die taz und hat bei der Frankfurter Rundschau volontiert. Das „Medium Magazin" zählte sie 2023 zu den „Top 30 bis 30".

**NdM: Gibt es eine Geschichte, die Du gemacht hast – und bei der Du dachtest: Genau deshalb mache ich diesen Job?**  
YEÇ: „Ja. 2022 habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen Gregor Haschnik für die [Frankfurter Rundschau](https://www.fr.de/rhein-main/sein-ich-habe-alles-aufgegeben-um-in-deutschland-in-sicherheit-zu-91766947.html) – und 2025 noch einmal für die [taz](https://taz.de/5-Jahre-nach-Hanau-Anschlag/!6066756/) – Ibrahim Akkus getroffen. Er hat den rassistischen Anschlag von Hanau 2020 schwer verletzt überlebt. Aus irgendeinem Grund kennt ihn kaum jemand. Seine Geschichte wurde nie richtig erzählt, obwohl er nun seit fünf Jahren leidet. Dass ich seine Geschichte erzähle, war mir unglaublich wichtig – auch wenn es sehr schwer war. Aber genau deshalb bin ich froh, diesen Job zu machen. Denn vielleicht kennen nun ein paar mehr Menschen die Geschichte von Herrn Akkus.”

**NdM: Was brauchst Du, um Dich in einem Redaktionskontext wirklich gehört zu fühlen?**  
YEÇ: „Eigentlich ist es ganz simpel: Kolleg:innen, die zuhören und Verständnis dafür haben, dass ich manchmal ganz andere Perspektiven und Themen habe. Und Kolleg:innen, die es wissen, dass Diversität in Redaktionen nicht dadurch entsteht, dass ich als „die Migrantin“ gesehen werde, sondern dass ich einfach als Yağmur da sein darf – mit meinen Recherchen, meinen Themen, meinem Blick auf die Welt.”

**NdM: Was motiviert Dich an Tagen, an denen Du am liebsten alles hinschmeißen würdest?**  
YEÇ: „Solche Tage gibt es leider oft. Aber ich weiß, wir leben in schwierigen Zeiten – und dass guter Journalismus gerade jetzt besonders wichtig ist und es immer mehr Geschichten gibt, die erzählt werden müssen. Und genau bei solchen Geschichten und in meinem Themengebiet spüre ich Verantwortung. Das treibt mich an.”

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## *Mehr* davon, danke

**Das Thema:**   
„Ya Leilet El Eid“ von Umm Kulthum lief bei Deutschlandfunk Kultur – und mit ihr ein selten schöner Moment im deutschen Radio: Zum Ende des Fastenmonats Ramadan wurde ein arabischer Klassiker gespielt, verbunden mit einem liebevollen Blick auf das Fest.

**Warum das wichtig ist?**   
Weil viele Menschen in Deutschland Eid feiern – aber das mediale Echo oft ausbleibt. Und weil nicht alle Muslim\*innen arabische Musik hören, es aber trotzdem gut tut, wenn öffentliche Sender mit solchen Gesten Präsenz und Vielfalt zeigen. [Zum Post](https://www.instagram.com/deutschlandfunkkultur/p/DHyPt_oqRNJ/?img_index=1)

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Pressemitteilung vom 15.04.2025

# Wir sind Teil von „*toneshift* – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation“

Was braucht es, damit das Netz zu einem sicheren Ort für alle wird? Ausgehend von dieser Frage hat sich das Netzwerk **toneshift** gegründet. Sechs etablierte Organisationen – Das NETTZ, die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), HateAid, das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft, die Meldestelle REspect! und die Neuen deutschen Medienmacher\*innen – bündeln ihre Erfahrungen und Expertise, um eine bundeszentrale Infrastruktur gegen Hass im Netz und Desinformation aufzubauen.

**toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation** wird im Rahmen der dritten Förderperiode (2025-2032) des Bundesprogramms „Demokratie leben!” vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und verfolgt ein klares Ziel: einen Raum zu schaffen, in dem Akteur\*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Praxis miteinander in den Austausch kommen, voneinander lernen und gemeinsam wirken können.

Das Netzwerk arbeitet dabei kollaborativ, multiperspektivisch und transdisziplinär. Im Mittelpunkt steht der Anspruch, eine offene und partizipative Infrastruktur zu schaffen, die sich an den Bedarfen derjenigen orientiert, die sich gegen Hass im Netz und Desinformation engagieren. Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Akteur\*innen, die sich für ein solidarisches Miteinander einsetzen, entsteht so ein Raum für Austausch, Kooperation und geteiltes Lernen.

Ob Forschung, Bildungsarbeit, Beratung oder Interessenvertretung: **toneshift** verbindet bestehende Initiativen, verstärkt ihre Stimmen und macht Expertise sichtbar. Dabei versteht sich das Netzwerk als Anlaufstelle in einem komplexen und dynamischen Themenfeld für all jene, die sich für eine demokratische und solidarische digitale Öffentlichkeit einsetzen.

Denn wir sind überzeugt: Das Internet kann ein sicherer Ort sein.

Mehr Informationen zu toneshift gibt es auf [dieser Webseite](https://toneshift.org/) in den nächsten Monaten, also stay tuned!

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Pressespiegel vom 25.03.2025

# Menschen machen Medien (ver.di)

[„Rassismus darf kein Clickbait sein“.](https://neuemedienmacher.de/wissen-tools/draft-hassrede-wirksam-begegnen-10-goldene-regeln/) Das ist das zentrale Ergebnis des Monitoring-Projekts „Better Post“, das die Neuen deutschen Medienmacher\*innen mit ihren Partnern im „Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz“ starteten.

[zum Artikel](https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/rassismus-in-den-kommentarspalten-102141)

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Pressespiegel vom 14.03.2025

# ALEX Berlin

Es passiert nicht selten, dass digitale Gewalt und Hass im Netz betroffene Menschen von den Sozialen Netzwerken vertreibt. **Die Studie "Lauter Hass, leiser Rückzug. Wie digitale Gewalt den demokratischen Diskurs bedroht"** beleuchtet diesen Vorgang und hebt hervor, wer besonders betroffen ist.

[zum Talkformat](https://www.youtube.com/watch?v=P2qxyPVdSbk)

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Pressespiegel vom 03.03.2025

# NDR Kultur

2024 stand er in der Endauswahl um das Jugendwort des Jahres. Eine steile, aber durchaus fragwürdige Laufbahn. Jutta Brennauer hat die Berichterstattung über das Phänomen genauer unter die Lupe genommen.

[zum Artikel](https://www.ndr.de/kultur/buch/Talahon-in-Endrunde-fuers-Jugendwort-Ein-rassistischer-Begriff,jugendwort244.html)

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Stellungnahme vom 03.03.2025

# Zur *Kleinen Anfrage* der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

**Unsere Antwort ist ganz einfach: Gerade jetzt ist es entscheidend, zivilgesellschaftliches Engagement zu stärken, statt es infrage zu stellen. Eine lebendige Demokratie braucht eine kritische Zivilgesellschaft und unabhängigen Journalismus. Dafür stehen wir – heute und in Zukunft.**

Neutralität bedeutet nicht Gleichgültigkeit. Seit 16 Jahren setzen wir uns für mehr Vielfalt in den Medien und für einen Diskurs ein, der alle miteinschließt und niemanden diskriminiert. Wir zeigen Haltung gegen Hass und Desinformation – in den Medien und im Internet.

Hinter unserem gemeinnützigen Verein steht ein bundesweites Netzwerk von über 700 Mitgliedern: Medienschaffende mit und ohne Einwanderungsgeschichte, die für unterschiedliche Medien arbeiten und unterschiedliche politische Überzeugungen vertreten. Uns eint ein gemeinsames Ziel: Eine vielfältige Gesellschaft braucht einen vielfältigen Journalismus.

Wir solidarisieren uns mit allen Organisationen, die zu friedlichen Demonstrationen gegen Rechtsextremismus aufgerufen haben. Gleichzeitig stellen wir klar: Wir selbst haben weder zu Protesten aufgerufen noch sind wir als Organisation dort aufgetreten.

Transparenz ist für uns essenziell. Als Teil der[ Initiative Transparente Zivilgesellschaft ](https://neuemedienmacher.de/transparenz/)veröffentlichen wir unsere Projekte, deren Geldgeber sowie unsere Einnahmen-Überschussrechnung.

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Pressespiegel vom 19.02.2025

# Deutschlandfunk @mediasres

Seit Jahren steigen rechtsextreme Gewalttaten, doch Politik und Medien fokussieren sich oft auf Taten von Migranten. Die Neuen deutschen Medienmacher fordern, bei Attentaten die strukturellen Ursachen zu recherchieren und im Kontext zu betrachten.

[zum Interview](https://www.deutschlandfunk.de/elena-kountidou-ueber-die-berichterstattung-fuenf-jahre-nach-dem-hanau-attentat-100.html)

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Stellungnahme vom 12.02.2025

# *Rechtsextremismus* bleibt die größte Gefahr für unsere *Demokratie*

## Betroffene erhalten trotzdem *kaum mediale Aufmerksamkeit*

### Zum fünften Jahrestag von Hanau erinnern wir an die Gefahr von Rechtsextremismus und geben fünf Hinweise für sorgfältige Berichterstattung über politisch motivierte Gewalt.

Vor fünf Jahren wurden Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov am 19. Februar 2020 Opfer eines rechtsextremen und rassistisch motivierten Anschlags in Hanau. Seitdem kämpfen ihre Angehörigen sowie Überlebende für Aufklärung, Aufmerksamkeit und Konsequenzen. Ihr Engagement reicht über Hanau hinaus – sie fordern die Anerkennung aller Opfer rechtsextremer, rassistischer oder antisemitischer Gewalt. Denn rechtsextreme Gewalt nimmt weiter zu und ist nach wie vor die größte Gefahr für unsere Demokratie.

Währenddessen richtet sich die mediale Aufmerksamkeit auf rechtspopulistische Wahlkampf-Parolen, die marginalisierte Gruppen nicht als bedroht, sondern als Bedrohung darstellen. Ob psychisch Erkrankte, Geflüchtete oder Menschen mit Einwanderungsgeschichte – sie alle werden zur vermeintlichen Gefahr gemacht. Dabei sind sie diejenigen, die vom ansteigenden Rechtsextremismus bedroht sind. Die Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte nehmen zu, 218 politisch motivierte Angriffe gab es allein im letzten Jahr. Sie reihen sich ein in knapp 34.000 rechtsextrem motivierten Straftaten, die das Bundesinnenministerium von Januar bis November 2024 registrierte, davon über 1.100 Gewaltdelikte. **Rechtsextreme Straftaten steigen an, aber die mediale Aufmerksamkeit sinkt.**

Während ein Täter mit Fluchthintergrund die gesamte Medienlandschaft beschäftigt und im Bundestag Brandmauern einreißen lässt, warten die Angehörigen zahlreicher rechtsextremer Gewalttaten noch immer auf politische Konsequenzen und mediale Aufmerksamkeit. Selbstverständlich muss über eine grauenvolle Tat wie in Aschaffenburg berichtet werden. Doch anstatt auf Politiker\*innen, die die Tat für Wahlkampfzwecke instrumentalisieren, sollte der Fokus auf die Opfer und ihre Angehörigen, auf gute Recherche und die Perspektiven von Expert\*innen gelegt werden. Journalist\*innen entscheiden, wer im Mittelpunkt der Berichterstattung steht – Betroffene, reale Ursachen für Gewalt oder populistische Hetzkampagnen.

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Damit die größte Gefahr für unsere Demokratie nicht aus dem Blick gerät, hier fünf Hinweise zu sorgfältigem Journalismus über rechtsextreme Gewalt:

- **Betroffene ins Zentrum stellen:** Es braucht Empathie, um über Gewalt zu berichten. Vor allem gegenüber Betroffenen und ihren Angehörigen. Auf ihnen sollte der Fokus liegen, nicht auf Täter\*innen.
- **Keine Verstärkung von Falschbehauptungen oder Hetze:** Journalist\*innen sollten Narrative von Politiker\*innen, die Gewalt für eigene Zwecke instrumentalisieren, nicht unkritisch übernehmen, sondern hinterfragen und faktenbasiert einordnen. Wer Falschbehauptungen oder Hetze wiederholt, trägt zu ihrer Verbreitung bei – selbst wenn sie im Beitrag widerlegt werden. Die Berichterstattung muss klarstellen, dass Politiker\*innen Falschbehauptungen verbreiten, nicht darauf, welche sie verbreiten.
- **Verzerrung vermeiden:** Rechtsextreme Gewalt tritt statistisch häufiger auf als jede andere Form der politisch motivierten Kriminalität. Die Berichterstattung setzt jedoch den Schwerpunkt trotzdem vor allem auf die sogenannte „Ausländerkriminalität". Es geht nicht darum, Themen auszulassen, sondern die Realität korrekt darzustellen.
- **Strukturelle Ursachen recherchieren:** Es braucht mehr journalistische Recherche zu rassistisch motivierten, antisemitischen und rechtsextremistischen Straftaten – auch wenn sie nicht sofort als solche eingestuft werden und in politischen Debatten kaum vorkommen. Auch die Recherche über ein mögliches Behördenversagen ist Aufgabe des Journalismus. Statt als gesellschaftliches Randphänomen sollte Rassismus als strukturelles Phänomen thematisiert und kontinuierlich besprochen werden.
- **Politische Verantwortung benennen:** Medien sollten nicht nur Narrative von Politiker\*innen hinterfragen, sondern auch deren Verantwortung für gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar machen. Welche politischen Entscheidungen tragen zur Verschärfung oder Ignoranz gegenüber rechtsextremer Gewalt bei? Kritischer Journalismus bedeutet nicht nur zu berichten, was gesagt wird, sondern auch, was getan (oder unterlassen) wird.

In Hanau kämpfen Angehörige der Opfer und Überlebende rechtsextremer Gewalt weiterhin für lückenlose Aufklärung, gegen Behördenversagen und für die Anerkennung der Gefahr, der rassifizierte Menschen ausgesetzt sind.

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Seitdem kämpfen ihre Angehörigen sowie Überlebende für Aufklärung, Aufmerksamkeit und Konsequenzen. Ihr Engagement reicht über Hanau hinaus – sie fordern die Anerkennung aller Opfer rechtsextremer, rassistischer oder antisemitischer Gewalt. Denn rechtsextreme Gewalt nimmt weiter zu und ist nach wie vor die größte Gefahr für unsere Demokratie. Währenddessen richtet sich die mediale Aufmerksamkeit auf rechtspopulistische Wahlkampf-Parolen, die marginalisierte Gruppen nicht als bedroht, sondern als Bedrohung darstellen. Ob psychisch Erkrankte, Geflüchtete oder Menschen mit Einwanderungsgeschichte – sie alle werden zur vermeintlichen Gefahr gemacht. Dabei sind sie diejenigen, die vom ansteigenden Rechtsextremismus bedroht sind. Die Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte nehmen zu, 218 politisch motivierte Angriffe gab es allein im letzten Jahr. Sie reihen sich ein in knapp 34.000 rechtsextrem motivierten Straftaten, die das Bundesinnenministerium von Januar bis November 2024 registrierte, davon über 1.100 Gewaltdelikte. **Rechtsextreme Straftaten steigen an, aber die mediale Aufmerksamkeit sinkt.** Während ein Täter mit Fluchthintergrund die gesamte Medienlandschaft beschäftigt und im Bundestag Brandmauern einreißen lässt, warten die Angehörigen zahlreicher rechtsextremer Gewalttaten noch immer auf politische Konsequenzen und mediale Aufmerksamkeit. Selbstverständlich muss über eine grauenvolle Tat wie in Aschaffenburg berichtet werden. Doch anstatt auf Politiker\*innen, die die Tat für Wahlkampfzwecke instrumentalisieren, sollte der Fokus auf die Opfer und ihre Angehörigen, auf gute Recherche und die Perspektiven von Expert\*innen gelegt werden. Journalist\*innen entscheiden, wer im Mittelpunkt der Berichterstattung steht – Betroffene, reale Ursachen für Gewalt oder populistische Hetzkampagnen. --- Damit die größte Gefahr für unsere Demokratie nicht aus dem Blick gerät, hier fünf Hinweise zu sorgfältigem Journalismus über rechtsextreme Gewalt: - **Betroffene ins Zentrum stellen:** Es braucht Empathie, um über Gewalt zu berichten. Vor allem gegenüber Betroffenen und ihren Angehörigen. Auf ihnen sollte der Fokus liegen, nicht auf Täter\*innen. - **Keine Verstärkung von Falschbehauptungen oder Hetze:** Journalist\*innen sollten Narrative von Politiker\*innen, die Gewalt für eigene Zwecke instrumentalisieren, nicht unkritisch übernehmen, sondern hinterfragen und faktenbasiert einordnen. Wer Falschbehauptungen oder Hetze wiederholt, trägt zu ihrer Verbreitung bei – selbst wenn sie im Beitrag widerlegt werden. Die Berichterstattung muss klarstellen, dass Politiker\*innen Falschbehauptungen verbreiten, nicht darauf, welche sie verbreiten. - **Verzerrung vermeiden:** Rechtsextreme Gewalt tritt statistisch häufiger auf als jede andere Form der politisch motivierten Kriminalität. Die Berichterstattung setzt jedoch den Schwerpunkt trotzdem vor allem auf die sogenannte „Ausländerkriminalität". Es geht nicht darum, Themen auszulassen, sondern die Realität korrekt darzustellen. - **Strukturelle Ursachen recherchieren:** Es braucht mehr journalistische Recherche zu rassistisch motivierten, antisemitischen und rechtsextremistischen Straftaten – auch wenn sie nicht sofort als solche eingestuft werden und in politischen Debatten kaum vorkommen. Auch die Recherche über ein mögliches Behördenversagen ist Aufgabe des Journalismus. Statt als gesellschaftliches Randphänomen sollte Rassismus als strukturelles Phänomen thematisiert und kontinuierlich besprochen werden. - **Politische Verantwortung benennen:** Medien sollten nicht nur Narrative von Politiker\*innen hinterfragen, sondern auch deren Verantwortung für gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar machen. Welche politischen Entscheidungen tragen zur Verschärfung oder Ignoranz gegenüber rechtsextremer Gewalt bei? Kritischer Journalismus bedeutet nicht nur zu berichten, was gesagt wird, sondern auch, was getan (oder unterlassen) wird. In Hanau kämpfen Angehörige der Opfer und Überlebende rechtsextremer Gewalt weiterhin für lückenlose Aufklärung, gegen Behördenversagen und für die Anerkennung der Gefahr, der rassifizierte Menschen ausgesetzt sind. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20250212_PM_Hanau.pdf) - [  Stellungnahme als PDF   ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20250212_PM_Hanau.pdf)

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Pressespiegel vom 06.02.2025

# Übermedien-Podcast Holger ruft an

Das Thema Migration dominiert den Bundestagswahlkampf und die Berichterstattung darüber. Woran liegt das und wie könnte es besser gehen? Anruf bei Ella Schindler, Vorsitzende der Neuen deutschen Medienmacher\*innen.

[zum Podcast](https://uebermedien.de/102671/warum-berichten-medien-nur-dann-ueber-migration-wenn-etwas-schlimmes-passiert/)

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Pressespiegel vom 13.01.2025

# bonjourno Podcast - Wahlen 2025: Wie konstruktiv berichten?

Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher\*innen, bespricht, was es bei der Berichterstattung zu Migration zu beachten gilt - welche Ansätze sich bewährt haben und welche nicht.

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Stellungnahme vom 10.12.2024

# 10 Neujahrsvorsätze für eine *gerechtere* Berichterstattung

## *Neues Jahr*, immer gleiche Migrationsdebatte? 

Auch im Wahlkampf 2025 wird Migration zum Kampfbegriff. Populistische Stimmungsmache schafft es immer noch, medialen Raum einzunehmen, der sich mit guter Recherche besser nutzen lässt: Wie wäre es zur Abwechslung mit einem realistischen Abbild der Einwanderungsgesellschaft, vielfältigen Perspektiven oder realen Problemen aus dem Leben der Wählerschaft wie Wohnungsnot, Bildungskrise oder Armut?  
Die Migrationsdebatte ist so alt wie der Bundestag, und trotzdem zeigt die deutsche Medienlandschaft weiterhin große Defizite, wenn es darum geht, die Realität und Vielstimmigkeit des Themas widerzuspiegeln. Zu oft stehen stereotype oder einseitige Darstellungen im Mittelpunkt, werden populistische Parolen reproduziert oder pauschalisierende Debatten geführt.  

Für das neue Jahr sollten sich Journalist\*innen deswegen die Frage stellen: Wie können wir in Zeiten von Spaltung, Populismus und globalen Krisen noch gerecht berichten? Wir unterstützen dabei und haben 10 Empfehlungen für eine gerechte Berichterstattung über Migration formuliert.

## **10** ***Empfehlungen*** **für eine gerechte Berichterstattung über Migration:**

Unser Leitfaden zeigt auf, wie Journalist\*innen Migration und die Einwanderungsgesellschaft gerecht abbilden können:

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Die Migrationsdebatte ist so alt wie der Bundestag, und trotzdem zeigt die deutsche Medienlandschaft weiterhin große Defizite, wenn es darum geht, die Realität und Vielstimmigkeit des Themas widerzuspiegeln. Zu oft stehen stereotype oder einseitige Darstellungen im Mittelpunkt, werden populistische Parolen reproduziert oder pauschalisierende Debatten geführt. Für das neue Jahr sollten sich Journalist\*innen deswegen die Frage stellen: Wie können wir in Zeiten von Spaltung, Populismus und globalen Krisen noch gerecht berichten? Wir unterstützen dabei und haben 10 Empfehlungen für eine gerechte Berichterstattung über Migration formuliert. ## **10** ***Empfehlungen*** **für eine gerechte Berichterstattung über Migration:** Unser Leitfaden zeigt auf, wie Journalist\*innen Migration und die Einwanderungsgesellschaft gerecht abbilden können: 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [10 Neujahrsvorsätze für eine gerechtere Berichterstattung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/10-neujahrsvorsätze-für-eine-gerechtere-berichterstattung) Stellungnahme vom 10.12.2024 # 10 Neujahrsvorsätze für eine *gerechtere* Berichterstattung ## *Neues Jahr*, immer gleiche Migrationsdebatte? Auch im Wahlkampf 2025 wird Migration zum Kampfbegriff. Populistische Stimmungsmache schafft es immer noch, medialen Raum einzunehmen, der sich mit guter Recherche besser nutzen lässt: Wie wäre es zur Abwechslung mit einem realistischen Abbild der Einwanderungsgesellschaft, vielfältigen Perspektiven oder realen Problemen aus dem Leben der Wählerschaft wie Wohnungsnot, Bildungskrise oder Armut? Die Migrationsdebatte ist so alt wie der Bundestag, und trotzdem zeigt die deutsche Medienlandschaft weiterhin große Defizite, wenn es darum geht, die Realität und Vielstimmigkeit des Themas widerzuspiegeln. Zu oft stehen stereotype oder einseitige Darstellungen im Mittelpunkt, werden populistische Parolen reproduziert oder pauschalisierende Debatten geführt. Für das neue Jahr sollten sich Journalist\*innen deswegen die Frage stellen: Wie können wir in Zeiten von Spaltung, Populismus und globalen Krisen noch gerecht berichten? Wir unterstützen dabei und haben 10 Empfehlungen für eine gerechte Berichterstattung über Migration formuliert. ## **10** ***Empfehlungen*** **für eine gerechte Berichterstattung über Migration:** Unser Leitfaden zeigt auf, wie Journalist\*innen Migration und die Einwanderungsgesellschaft gerecht abbilden können: 1. ### Betroffene zu Wort kommen lassen: Statt populistische Forderungen wiederzugeben, sollten persönliche Geschichten von Betroffenen rechter, antisemitischer und rassistischer Gewalt im Mittelpunkt stehen. 2. ### Fakten statt Mythen: Polarisierende Narrative über Migration müssen durch gründliche Recherche und faktenbasierte Berichterstattung begleitet werden. 3. ### Ausgewogen berichten: Migration und muslimisches Leben werden in den Medien oft negativ dargestellt. Pauschalisierende Berichterstattung verstärkt Stereotype und fördert gleichzeitig das Misstrauen gegenüber Medien. Eine ausgewogene Berichterstattung, die auch positive und konstruktive Geschichten aufgreift, zeigt ein realistischeres Bild der Gesellschaft. 4. ### Sprache bewusst einsetzen: Begriffe prägen die Wahrnehmung. Journalist\*innen sollten differenziert formulieren und Betroffene einbeziehen, wenn sie die richtigen Worte finden wollen. 5. ### Geeignete Bilder wählen: Visuelle Darstellungen sollten die Würde und Realität der Menschen widerspiegeln. Höchste Zeit, sich von stereotypen Bildern zu verabschieden. 6. ### Kontext bieten: Themen wie Antisemitismus, Kriminalität und Asylrecht müssen präzise eingeordnet und nicht pauschal vermischt werden. 7. ### Kontinuierlich berichten: Migration ist nicht nur ein Krisenthema. Nur eine regelmäßige Berichterstattung, die auch Erfolge mit aufgreift, kann ein vollständiges Bild zeichnen. 8. ### Fundierte Berichterstattung fördern: Wir brauchen weniger Meinungen und mehr fundierte Analysen zu oft übersehenen Aspekten von Migration und Gesellschaft. 9. ### Kritisch gegenüber Behörden bleiben: Journalist\*innen sollten hinterfragen, auch wenn die Quellen Sicherheitsbehörden oder staatliche Institutionen sind. Insbesondere bei rassismusbezogenen Themen gilt es, kritisch zu bleiben. 10. ### Selbstkritik üben: Die Reflexion eigener Fehler ist essentiell, um das Vertrauen in den Journalismus zu stärken. Glaubwürdigkeit ist schließlich unser Alleinstellungsmerkmal. ## Vielfalt in Redaktionen: *Mehr* als ein Vorsatz Diese Empfehlungen sind ein Anfang. Eine ausführliche Version finden Sie [hier](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-für-mehr-stimmen-und-perspektiven) auf unserer Webseite. Doch sie können die strukturellen Defizite in deutschen Medienhäusern nicht allein beheben.Für echten Wandel braucht es eine Diversifizierung der Redaktionen: Journalist\*innen mit eigener Diskriminierungserfahrung bringen dringend notwendige Perspektiven ein. Unsere pluralistische Gesellschaft muss auch medial repräsentiert werden – ohne Angst vor rechten, rassistischen oder antisemitischen Angriffen. Für eine Berichterstattung, die (der Vielfalt unserer Gesellschaft) gerecht wird, braucht es mehr als gute Vorsätze. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. 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Für eine Berichterstattung, die (der Vielfalt unserer Gesellschaft) gerecht wird, braucht es mehr als gute Vorsätze. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)## Vielfalt in Redaktionen: *Mehr* als ein Vorsatz

Diese Empfehlungen sind ein Anfang. Eine ausführliche Version finden Sie [hier](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/fuer-gute-berichterstattung/checklisten-für-mehr-stimmen-und-perspektiven) auf unserer Webseite. Doch sie können die strukturellen Defizite in deutschen Medienhäusern nicht allein beheben.Für echten Wandel braucht es eine Diversifizierung der Redaktionen: Journalist\*innen mit eigener Diskriminierungserfahrung bringen dringend notwendige Perspektiven ein. Unsere pluralistische Gesellschaft muss auch medial repräsentiert werden – ohne Angst vor rechten, rassistischen oder antisemitischen Angriffen.

Für eine Berichterstattung, die (der Vielfalt unserer Gesellschaft) gerecht wird, braucht es mehr als gute Vorsätze.

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Tel.: +49 155 6745 2152

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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Termin am 16.11.2024

# NxM Medienkonferenz 2024

Wo: Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin Wann: 16.11.24 ab 00:00 Uhr    

Unsere NxM Medienkonferenz geht in die zweite Runde. Der Eintritt ist frei.

**Worum geht's?** Natürlich um guten, weil vielfältigen Journalismus. Wir wollen mit Euch diskutieren, ob KI tatsächlich echte Vielfalt schafft oder ob wir demnächst über KI-Tokens reden müssen. In spannenden Workshops erstellst du dein eigenes KI-Video und sammelst gemeinsam mit uns Argumente für eine rassismuskritische Berichterstattung. Natürlich bleibt auch genug Raum, um dich mit anderen auszutauschen, z.B. über Strategien gegen Beleidigungen, Drohungen und Verleumdungen. Und als krönender Abschluss erwartet dich unsere interaktive „Medien-Shit-Show“.

**Wer ist dabei?** Mohamed Amjahid, Basma Bahgat, Christina Elmer, Kemal Görgülü, Hadija Haruna-Oelker, Lisa-Marie Idowu, Tessniem Kadiri, Jana Pareigis, Mina Saidze, Polo Türk, Nadia Zaboura, das Kollektiv VORLAUT und unser Projektteam BetterPost

## Programm

13:00 Uhr **Einlass**

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14:00 Uhr **Vielfalt im Journalismus – mit KI?**

Künstliche Intelligenz revolutioniert den Journalismus - aber zu welchem Preis? Während KI-Tools die Arbeit in Redaktionen effizienter machen, drohen sie gleichzeitig bestehende Stereotype zu zementieren. Wie können Medien KI verantwortungsvoll nutzen? Auf dem Panel sprechen Christina Elmer, Kemal Görgülü, Mina Saidze und Nadia Zaboura über Chancen und Herausforderungen von KI in den Redaktionen sowie notwendige Regulierungsansätze für einen gemeinwohlorientierten Journalismus. Moderiert von Lisa-Marie Idowu.

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15:30 Uhr **Get Together**

Austausch bei Kaffee und Kuchen

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16:30 Uhr **Workshops & Meet-up**

**1. Meet-up für bedrohte Journalist\*innen**  
Regelmäßig geraten Journalist\*innen ins Kreuzfeuer von rechten Trollen, Anhänger\*innen von Verschwörungsmythen auf sozialen Medien, populistischen Stimmen aus der Politik oder im Rahmen von boulevardesken Kampagnen einiger Medienhäuser. Wie gehen Journalist\*innen mit Anfeindungen im Netz um und welche Auswirkungen haben diese auf ihre Arbeit? Jana Pareigis und Mohamed Amjahid bieten einen geschützten Raum für Austausch. Zu Gast sind Hadija Haruna-Oelker, die ihre Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten teilt, sowie Basma Bahgat von HateAid mit Zahlen, Fakten und praktischen Tipps gegen koordinierte Shitstorms.

**2. Workshop: Dein KI-Video:**  
create, translate & debate Wenn du am Ende des Workshops in deinem Video plötzlich fließend Japanisch sprichst, ist das kein Berliner Fiebertraum, sondern ein Match zwischen KI und Journalismus. In Workshop vom VORLAUT Kollektiv erstellst du dein eigenes Kurzvideo – vom Skript bis zum Schnitt. Das Highlight? KI übersetzt dein Video in eine andere Sprache und sorgt für den perfekten Lip Sync – täuschend echt. Vielfalt auf Knopfdruck also? Diskutiere mit uns, ob KI tatsächlich echte Vielfalt schafft oder ob wir demnächst über KI-Tokens reden müssen. Mit Eda Öztürk und Arina Bychkova.

**3. Workshop: Rassismus ist kein Clickbait!**  
Euch müssen wir nicht mehr überzeugen - das wissen wir! Aber Zahlen, Fakten und Beispiele helfen, wenn wir Redaktionen davon überzeugen wollen, warum es rassismuskritischen Journalismus braucht. Genau deshalb waren wir mit unserem Projekt BetterPost drei Jahre lang für euch unterwegs auf Instagram, Twitter/ X und TikTok – mit kritischem Blick für die Berichterstattung über die Einwanderungsgesellschaft und haben über 1.700 Medien-Posts und 85.000 Kommentaren analysiert. Neugierig geworden? Jutta Brennauer und Katja Musafiri geben euch Einblick, wie wir mit unseren Zahlen, Beispielen und Bildern in Redaktionen und auf Konferenzen Überzeugungsarbeit geleistet haben.. Und wo es - mit eurer Hilfe - noch mehr gute Argumente für eine rassismuskritische Berichterstattung, diskriminierungssensible Bilder und ein Community Management mit Haltung braucht!

**4. Austausch-Runde mit dem Vorstand**  
Sprecht mit unserem neu gewählten NdM-Vorstand über Themen, die Euch bewegen: Was passiert gerade in den Redaktionen? Was macht Euch Sorgen? Wo seht Ihr positive Entwicklungen? Wir sind gespannt auf Eure Gedanken und Erfahrungen.

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18:30 Uhr **Abendessen und Austausch**

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20:00 Uhr **Medien-Shitshow**

Den Abschluss macht unsere große und interaktive Medien-Shitshow moderiert von Tessniem Kadiri und Polo Türk. Seid gespannt.

## Speaker\*innen

**Mohamed Amjahid**  
Mohamed Amjahid ist freier investigativer Journalist und Buchautor. Er recherchiert zum Beispiel zum Thema Polizeigewalt und Rechtsextremismus in Deutschland, ist aber auch als Reporter im Ausland unterwegs. Meistens in Europa, Nordamerika, im Nahen Osten und Nordafrika.

**Basma Bahgat**  
Basma Bahgat ist Betroffenenberaterin und Projektmanagerin im Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz bei HateAid. Ihre Schwerpunkte liegen neben digitaler Gewalt insbesondere auf den Themen antimuslimischer Rassismus und geschlechtsspezifische Gewalt.

**Jutta Brennauer**  
Jutta Brennauer leitet unser Projekt BetterPost. Als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz hat sie mit den NdM und drei anderen Organisationen an der Studie “Lauter Hass. Leiser Rückzug”, einer repräsentativen Befragung zu Hass im Netz gearbeitet.

**Arina Bychkova**  
Arina Bychkova ist Mitbegründerin des Kollektivs VORLAUT. Als freie Journalistin, Kamerafrau und Redakteurin produziert sie Beiträge für den ORF, okto.tv und Radio Orange. Ihre Schwerpunkte sind, insbesondere Klimagerechtigkeit, Menschenrechte sowie Geschlechtergerechtigkeit.

**Christina Elmer**  
Christina Elmer ist Professorin für Digitalen Journalismus und Datenjournalismus an der TU Dortmund. Zuvor arbeitete sie in unterschiedlichen Positionen in der Redaktion des SPIEGEL. Sie ist Gesellschafterin bei AlgorithmWatch und wurde vom MEDIUM MAGAZIN als „Wissenschaftsjournalistin des Jahres 2016“ ausgezeichnet.

**Kemal Görgülü**  
Kemal Görgülü ist als Chief Technology Officer von ARTE für alle technischen Belange des Senders verantwortlich. Darüber hinaus konzipiert und implementiert Kemal KI-Projekte für interne Use Cases und Angebote für die arte.tv Mediathek.

**Hadija Haruna-Oelker**  
Hadija Haruna-Oelker ist als freie Journalistin, Autorin und Moderatorin vorwiegend für den Hessischen Rundfunk tätig. Außerdem schreibt sie eine monatliche Kolumne für die Frankfurter Rundschau. Ihre Schwerpunkte sind Jugend, Soziales, Rassismus und Diversität.

**Lisa-Marie Idowu**  
Lisa-Marie Idowu ist Content Creatorin, Moderatorin und Gründerin. Auf Social Media veröffentlicht sie unter dem Account @lissi\_ix Content zu Popkultur, Diversität, Empowerment, KI und Marketing. Vom Magazin “Österreichs Journalist:in” wurde sie als “30 unter 30” ausgezeichnet.

**Tessniem Kadiri**  
Tessniem Kadiri ist Reporterin und Moderatorin des gesellschaftspolitischen ARD-Fernsehsendung neuneinhalb und als Autorin und Host für den WDR Newsroom. Außerdem moderiert sie das FUNK-Auslandsformat ATLAS. In diesem Jahr wurde sie vom Medium Magazin zu den „Top 30 bis 30“ gekürt.

**Katja Musafiri**  
Katja Musafiri ist Journalistin und arbeitet als stellvertretende Teamleitung im Social Media-Team der taz. Als Medientrainerin gibt sie Workshops zum Thema Social Media & Community Management und zu diskriminierungssensibler Berichterstattung.

**Eda Öztürk**  
Eda Öztürk ist Videojournalistin und Mitbegründerin des VORLAUT Kollektiv. Sie arbeitet für das Projekt BetterPost der NdM. Zuvor arbeitete sie als Reporterin und Formatentwicklerin u.a. für den ORF, ZEIT ONLINE und Funk.

**Jana Pareigis**  
Jana Pareigis ist Journalistin und Nachrichtenmoderatorin der 19 Uhr "heute"-Sendung im ZDF. Zudem ist sie Autorin unter anderem der TV-Dokumentation "Afro.Deutschland"

**Mina Saidze**  
Mina Saidze ist eine mehrfach ausgezeichnete KI-Expertin, Autorin und Gründerin. Sie arbeitet im Bereich Big Data und KI für Hightech-Startups und Konzerne. Vom Forbes Magazin wurde sie in die "30 under 30"-Liste aufgenommen und vom Capital Magazin zu den "Top 40 unter 40" gekürt. 2023 erschien ihr Buch "FairTech: Digitalisierung neu denken für eine gerechte Gesellschaft".

**Polo Türk**  
Polo Türk (keine Pronomen) leitet die funk Zulieferredaktion und Formatentwicklung für funk im rbb. Polo ist seit 2022 im Vorstand der NdM.

**Nadia Zaboura**  
Nadia Zaboura ist Kommunikationswissenschaftlerin, Fach-Moderatorin und Medienkritikerin. Im Frühjahr 2025 veröffentlicht sie mit zwei Co-Autoren ein Buch über Krise und Zukunft des deutschen Journalismus.

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Stellungnahme vom 03.07.2024

# Wahlberichterstattung braucht ein *Umdenken*: Statt Politiker\*innen müssen *Wähler\*innen* im Fokus stehen.

Bei den Wahlen in Frankreich, in den USA und in den ostdeutschen Bundesländern steht für die pluralistischen Demokratien viel auf dem Spiel. Radikale rechte Parteien gefährden Minderheiten und schüren Misstrauen in demokratische Institutionen und in den Journalismus. Es ist höchste Zeit, dass Redaktionen alte Gewohnheiten und Muster der Wahlberichterstattung auf den Prüfstand stellen. Sommerinterviews, Wahlumfragen und Elefantenrunden sind jedoch allein keine geeigneten Mittel, um über Antidemokrat\*innen zu berichten. Denn über Politiker\*innen, die das Vertrauen in den Journalismus und die Demokratie zersetzen, lässt sich nicht neutral berichten. Und wenn die Demokratie bedroht wird, ist es keine „normale“ Wahl.

In den USA setzen sich Medienmacher\*innen schon seit 2016 intensiv mit diesen Fragen auseinander. Was sie daraus gelernt haben, darüber diskutierten die Journalistin Errin Haines und der Journalismus-Professor Jay Rosen aus den USA mit den deutschen Journalistinnen Hadija Haruna- Oelker und Shakuntala Banerjee bei einer Kooperationsveranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Washington D.C. und der Neuen deutschen Medienmacher\*innen. Aus dem länderübergreifenden Austausch haben wir sieben Hinweise formuliert, wie Wahlberichterstattung gelingen kann.

1. **Neue Fragen stellen:** Statt immer nur zu berichten, wer in Umfragen vorne liegt oder welche\*r Politiker\*in welche Forderung stellt, wie wäre es mal mit Fragen wie: Was steht auf dem Spiel? Für wen? Welche Bevölkerungsgruppe wird in der Politik nicht repräsentiert? Und vor allem: Was will die Wählerschaft hören und besprechen?
2. **Kontext setzen:** „Vermeldungsjournalismus“, der lediglich politische Forderungen reproduziert, ist PR und hat keinen journalistischen Mehrwert. Journalismus muss beantworten: Was heißt eine politische Forderung konkret? Ist sie juristisch haltbar? Welche Auswirkungen hat sie auf die Bevölkerung? Und was bedeutet sie für die Demokratie?
3. **Fakten verteidigen:** Wenn Fakten verdreht werden, ist es schwer, sie wieder gerade zu biegen. Live-Interviews mit Interviewpartner\*innen, die Lügen und Desinformationen verbreiten, brauchen einen exzellenten Live-Faktencheck. Wer den nicht liefern kann, sollte das Live-Interview lieber lassen. Nimmt der Einfluss von Fehl- und Desinformationen zu, wird der öffentliche Diskurs zunehmend geleitet von emotionaler Rhetorik. Folgt das öffentliche Meinungsbild dem Grundsatz „ich glaube, also habe ich recht”, dringt faktenbasierter Journalismus nicht mehr durch.
4. **Dinge beim Namen nennen:** Lügen sind Lügen und Rassismus ist Rassismus. Objektiv zu berichten, heißt nicht, menschenfeindliche Aussagen stehen zu lassen oder zu reproduzieren, sondern Menschenfeindlichkeit als solche zu benennen. Rechtsextremes Framing und Wording gehört grundsätzlich in keine Überschrift oder Sendung. Vor allem nicht ohne die entsprechende Einordnung.
5. **Vorsicht vor der „Migrations-Falle“:** Journalist\*innen sollten sich von rechtspopulistischem Agenda-Setting nicht zu sehr ablenken lassen. Denn wenn jedes Thema „migrantisiert“ wird, gibt es keine Themen mehr außer Migration. Und die Partei, die das Thema am radikalsten vertritt, gewinnt nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern oft auch die Wahlen.
6. **Vertrauen aufbauen statt Clickbaiting betreiben:** Populismus und Mediendynamiken passen gut zusammen. Denn Populismus sorgt für Empörung und Empörung für Klicks. Zu einer langfristigen Bindung von Medienrezipient\*innen an Medienhäuser führt das jedoch nicht. Viel eher führt Clickbaiting-Journalismus, der sich in der Themensetzung von Rechtspopulismus verleiten lässt, langfristig zu mehr Misstrauen gegenüber den Medien selbst. Denn auch sie sind ein Feindbild derjenigen, die spalten – auch das zeigt der Blick in die USA.
7. **Für die eigene Zielgruppe da sein:** Ihre Fragen an Politiker\*innen stellen und ihre Geschichten in den Fokus setzen: Das muss Aufgabe von Journalismus sein. Bislang bekommen noch immer die Politiker\*innen die meiste mediale Aufmerksamkeit, die am lautesten agitieren. Es fehlt im Journalismus noch immer an kritischem Umgang mit [Rechtspopulismus und -radikalismus](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/das-problem-heißt-rechtsextremismus-und-nicht-migration). Und an den Geschichten derjenigen, die davon besonders betroffen sind. Spätestens seit der EU-Wahl fragen wir uns: Wo bleiben die Perspektiven der marginalisierten Gruppen, die gerade besonders bedroht sind? Demokratischer Journalismus berichtet für alle Teile der Bevölkerung. Und nicht gegen sie.

Die Gefahr für die Pressefreiheit und die Demokratie ist real. Zeit, sich dies bewusst zu machen. Und der demokratischen Verantwortung von Journalismus gerecht zu werden.

Vom länderübergreifenden Austausch können Journalist\*innen viel lernen. Mit besonders viel Hoffnung blicken Kolleg\*innen aus den USA auf unser öffentlich-rechtliches Rundfunksystem: Welch eine einzigartige Möglichkeit, mit Journalismus die Demokratie zu verteidigen, sagen sie. Das stimmt: Besonders (aber nicht nur) der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk hat die Möglichkeit und den Auftrag, die gesamte Bevölkerung und ihre Themen in den Fokus ihrer Wahlberichterstattung zu setzen. Wir warten nur noch auf die Umsetzung.

Von der [Veranstaltung](https://greencampus.boell.de/de/afar/event%3Ademocratic-reporting-times-elections) am 24.06.2024 in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Washington DC stehen Livestreams auf [Englisch](https://www.youtube.com/live/uaCkDIauvUQ) und [Deutsch](https://www.youtube.com/live/99iYxRqzsK4) zur Verfügung.

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Wahlberichterstattung braucht ein Umdenken: Statt Politiker\*innen müssen Wähler\*innen im Fokus stehen.](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wahlberichterstattung-braucht-ein-umdenken-statt-politiker-innen-müssen-wähler-innen-im-fokus-stehen) Stellungnahme vom 03.07.2024 # Wahlberichterstattung braucht ein *Umdenken*: Statt Politiker\*innen müssen *Wähler\*innen* im Fokus stehen. Bei den Wahlen in Frankreich, in den USA und in den ostdeutschen Bundesländern steht für die pluralistischen Demokratien viel auf dem Spiel. Radikale rechte Parteien gefährden Minderheiten und schüren Misstrauen in demokratische Institutionen und in den Journalismus. Es ist höchste Zeit, dass Redaktionen alte Gewohnheiten und Muster der Wahlberichterstattung auf den Prüfstand stellen. Sommerinterviews, Wahlumfragen und Elefantenrunden sind jedoch allein keine geeigneten Mittel, um über Antidemokrat\*innen zu berichten. Denn über Politiker\*innen, die das Vertrauen in den Journalismus und die Demokratie zersetzen, lässt sich nicht neutral berichten. Und wenn die Demokratie bedroht wird, ist es keine „normale“ Wahl. In den USA setzen sich Medienmacher\*innen schon seit 2016 intensiv mit diesen Fragen auseinander. Was sie daraus gelernt haben, darüber diskutierten die Journalistin Errin Haines und der Journalismus-Professor Jay Rosen aus den USA mit den deutschen Journalistinnen Hadija Haruna- Oelker und Shakuntala Banerjee bei einer Kooperationsveranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Washington D.C. und der Neuen deutschen Medienmacher\*innen. Aus dem länderübergreifenden Austausch haben wir sieben Hinweise formuliert, wie Wahlberichterstattung gelingen kann. 1. **Neue Fragen stellen:** Statt immer nur zu berichten, wer in Umfragen vorne liegt oder welche\*r Politiker\*in welche Forderung stellt, wie wäre es mal mit Fragen wie: Was steht auf dem Spiel? Für wen? Welche Bevölkerungsgruppe wird in der Politik nicht repräsentiert? Und vor allem: Was will die Wählerschaft hören und besprechen? 2. **Kontext setzen:** „Vermeldungsjournalismus“, der lediglich politische Forderungen reproduziert, ist PR und hat keinen journalistischen Mehrwert. Journalismus muss beantworten: Was heißt eine politische Forderung konkret? Ist sie juristisch haltbar? Welche Auswirkungen hat sie auf die Bevölkerung? Und was bedeutet sie für die Demokratie? 3. **Fakten verteidigen:** Wenn Fakten verdreht werden, ist es schwer, sie wieder gerade zu biegen. Live-Interviews mit Interviewpartner\*innen, die Lügen und Desinformationen verbreiten, brauchen einen exzellenten Live-Faktencheck. Wer den nicht liefern kann, sollte das Live-Interview lieber lassen. Nimmt der Einfluss von Fehl- und Desinformationen zu, wird der öffentliche Diskurs zunehmend geleitet von emotionaler Rhetorik. Folgt das öffentliche Meinungsbild dem Grundsatz „ich glaube, also habe ich recht”, dringt faktenbasierter Journalismus nicht mehr durch. 4. **Dinge beim Namen nennen:** Lügen sind Lügen und Rassismus ist Rassismus. Objektiv zu berichten, heißt nicht, menschenfeindliche Aussagen stehen zu lassen oder zu reproduzieren, sondern Menschenfeindlichkeit als solche zu benennen. Rechtsextremes Framing und Wording gehört grundsätzlich in keine Überschrift oder Sendung. Vor allem nicht ohne die entsprechende Einordnung. 5. **Vorsicht vor der „Migrations-Falle“:** Journalist\*innen sollten sich von rechtspopulistischem Agenda-Setting nicht zu sehr ablenken lassen. Denn wenn jedes Thema „migrantisiert“ wird, gibt es keine Themen mehr außer Migration. Und die Partei, die das Thema am radikalsten vertritt, gewinnt nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern oft auch die Wahlen. 6. **Vertrauen aufbauen statt Clickbaiting betreiben:** Populismus und Mediendynamiken passen gut zusammen. Denn Populismus sorgt für Empörung und Empörung für Klicks. Zu einer langfristigen Bindung von Medienrezipient\*innen an Medienhäuser führt das jedoch nicht. Viel eher führt Clickbaiting-Journalismus, der sich in der Themensetzung von Rechtspopulismus verleiten lässt, langfristig zu mehr Misstrauen gegenüber den Medien selbst. Denn auch sie sind ein Feindbild derjenigen, die spalten – auch das zeigt der Blick in die USA. 7. **Für die eigene Zielgruppe da sein:** Ihre Fragen an Politiker\*innen stellen und ihre Geschichten in den Fokus setzen: Das muss Aufgabe von Journalismus sein. Bislang bekommen noch immer die Politiker\*innen die meiste mediale Aufmerksamkeit, die am lautesten agitieren. Es fehlt im Journalismus noch immer an kritischem Umgang mit [Rechtspopulismus und -radikalismus](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/das-problem-heißt-rechtsextremismus-und-nicht-migration). Und an den Geschichten derjenigen, die davon besonders betroffen sind. Spätestens seit der EU-Wahl fragen wir uns: Wo bleiben die Perspektiven der marginalisierten Gruppen, die gerade besonders bedroht sind? Demokratischer Journalismus berichtet für alle Teile der Bevölkerung. Und nicht gegen sie. Die Gefahr für die Pressefreiheit und die Demokratie ist real. Zeit, sich dies bewusst zu machen. Und der demokratischen Verantwortung von Journalismus gerecht zu werden. Vom länderübergreifenden Austausch können Journalist\*innen viel lernen. Mit besonders viel Hoffnung blicken Kolleg\*innen aus den USA auf unser öffentlich-rechtliches Rundfunksystem: Welch eine einzigartige Möglichkeit, mit Journalismus die Demokratie zu verteidigen, sagen sie. Das stimmt: Besonders (aber nicht nur) der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk hat die Möglichkeit und den Auftrag, die gesamte Bevölkerung und ihre Themen in den Fokus ihrer Wahlberichterstattung zu setzen. Wir warten nur noch auf die Umsetzung. Von der [Veranstaltung](https://greencampus.boell.de/de/afar/event%3Ademocratic-reporting-times-elections) am 24.06.2024 in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Washington DC stehen Livestreams auf [Englisch](https://www.youtube.com/live/uaCkDIauvUQ) und [Deutsch](https://www.youtube.com/live/99iYxRqzsK4) zur Verfügung. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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Stellungnahme vom 01.07.2024

# Bündnis „Gerade jetzt. *Für alle*.“

Sehr geehrter Bundeskanzler Olaf Scholz,

die AfD bedroht die Demokratie wie nie zuvor und im Bundeshaushalt 2025 drohen massive Kürzungen. Gemeinsam mit mehr als 160 Organisationen im Bündnis „Gerade jetzt. Für alle“ machen wir uns große Sorgen, denn damit steht die Arbeit vieler engagierter Demokratinnen und Demokraten auf dem Spiel:

Demokratieförderung in Feuerwehren und Sportvereinen, Präventionsprojekte an Schulen, Beratung zum Umgang mit Rechtsextremismus für Engagierte, Gewaltopfer und Ausstiegswillige, Freiwilligendienste und Jugendverbände, die Vernetzung und Stärkung von Migrant\*innen sowie innovative Ansätze in der Gedenkstättenarbeit – all das sind Angebote, die für unsere demokratische Gesellschaft unverzichtbar sind. Seit vielen Jahren arbeiten die Träger dieser Aufgaben für die Menschen in unserem Land und sind zuverlässige zivilgesellschaftliche Partner der Bundesregierungen – unabhängig von der jeweiligen Koalition.

Während sich vielerorts nach den rechtsextremen Wahlerfolgen Schockstarre breitmacht, handelt die Zivilgesellschaft direkt: Vereine, Verbände und Träger setzen ihre Arbeit für Beteiligung, Demokratiestärkung, Bildung und Prävention mit aller Kraft fort – gerade jetzt und für alle.

Doch all das steht aktuell auf dem Spiel – wenn die Sparvorgaben für den Haushalt 2025 eingehalten werden, stehen insbesondere im Budget des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) keine Mittel mehr für die zivilgesellschaftlichen Träger zu Verfügung. Das Ministerium soll 900 Millionen Euro einsparen. 90 Prozent des Ministeriumetats sind aber schon für gesetzliche Leistungen wie das Elterngeld verplant. Gekürzt werden kann also nur durch weitreichende Streichungen bei den Förderprogrammen.

Was würde daraus folgen? Lehrkräfte werden mit ihren Herausforderungen allein gelassen: Langjährige außerschulische Projektpartner gibt es nicht mehr. Opfer von Rassismus und Antisemitismus bekommen keine Unterstützung, bedrohte Lokalpolitiker\*innen keine Hilfe mehr: Die Beratungsstellen müssen ihre Arbeit einstellen. Bildungsangebote fallen einfach weg: Die Träger entlassen ihre Mitarbeiter\*innen und müssen schließen. Freiwilligendienste müssen ihre Plätze reduzieren oder stellen ihre Arbeit ein, viele kulturelle und ökologische Angebote gibt es nicht mehr. Kurz: Die Zivilgesellschaft wird auf Jahrzehnte geschwächt, die demokratische Kultur erodiert.

Können Sie sich das vorstellen? Wir auch nicht. Und darum brauchen wir Ihre Unterstützung. Die aktuellen Haushaltsverhandlungen dürfen auf keinen Fall zu einem Kahlschlag führen! Wir brauchen die Angebote mehr denn je – deshalb muss die Finanzierung des Kinder- und Jugendplans des Bundes, der Freiwilligendienste, der politischen Bildung und der großen Förderprogramme „Demokratie leben!“ (BMFSFJ) und „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (BMI) in den kommenden Jahren sichergestellt und ausgebaut werden – gerade jetzt, für alle.

In kürzester Zeit haben sich dafür rund 75.000 Menschen einer Petition angeschlossen und mehr als 160 gemeinnützige Organisationen im Bündnis #GeradeJetztFuerAlle zusammengetan. Große Verbände wie der Deutsche Feuerwehrverband, der Bundesjugendring, der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten und der Deutsche Kinderschutzbund, Netzwerke wie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen oder die Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen sowie eine Vielzahl von Fachträgern fordern gemeinsam: Lassen Sie uns nicht im Stich, sondern setzen Sie sich in den Haushaltsverhandlungen für den Erhalt dieser wichtigen Arbeit ein. Gerade jetzt, für alle.

Gerne erläutern wir Ihnen unsere Sorgen in einem persönlichen Gespräch. Vielen Dank für Ihr Engagement.

Bündnis „Gerade jetzt. Für alle.

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Für alle“ machen wir uns große Sorgen, denn damit steht die Arbeit vieler engagierter Demokratinnen und Demokraten auf dem Spiel: Demokratieförderung in Feuerwehren und Sportvereinen, Präventionsprojekte an Schulen, Beratung zum Umgang mit Rechtsextremismus für Engagierte, Gewaltopfer und Ausstiegswillige, Freiwilligendienste und Jugendverbände, die Vernetzung und Stärkung von Migrant\*innen sowie innovative Ansätze in der Gedenkstättenarbeit – all das sind Angebote, die für unsere demokratische Gesellschaft unverzichtbar sind. Seit vielen Jahren arbeiten die Träger dieser Aufgaben für die Menschen in unserem Land und sind zuverlässige zivilgesellschaftliche Partner der Bundesregierungen – unabhängig von der jeweiligen Koalition. Während sich vielerorts nach den rechtsextremen Wahlerfolgen Schockstarre breitmacht, handelt die Zivilgesellschaft direkt: Vereine, Verbände und Träger setzen ihre Arbeit für Beteiligung, Demokratiestärkung, Bildung und Prävention mit aller Kraft fort – gerade jetzt und für alle. Doch all das steht aktuell auf dem Spiel – wenn die Sparvorgaben für den Haushalt 2025 eingehalten werden, stehen insbesondere im Budget des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) keine Mittel mehr für die zivilgesellschaftlichen Träger zu Verfügung. Das Ministerium soll 900 Millionen Euro einsparen. 90 Prozent des Ministeriumetats sind aber schon für gesetzliche Leistungen wie das Elterngeld verplant. Gekürzt werden kann also nur durch weitreichende Streichungen bei den Förderprogrammen. Was würde daraus folgen? Lehrkräfte werden mit ihren Herausforderungen allein gelassen: Langjährige außerschulische Projektpartner gibt es nicht mehr. Opfer von Rassismus und Antisemitismus bekommen keine Unterstützung, bedrohte Lokalpolitiker\*innen keine Hilfe mehr: Die Beratungsstellen müssen ihre Arbeit einstellen. Bildungsangebote fallen einfach weg: Die Träger entlassen ihre Mitarbeiter\*innen und müssen schließen. Freiwilligendienste müssen ihre Plätze reduzieren oder stellen ihre Arbeit ein, viele kulturelle und ökologische Angebote gibt es nicht mehr. Kurz: Die Zivilgesellschaft wird auf Jahrzehnte geschwächt, die demokratische Kultur erodiert. Können Sie sich das vorstellen? Wir auch nicht. Und darum brauchen wir Ihre Unterstützung. Die aktuellen Haushaltsverhandlungen dürfen auf keinen Fall zu einem Kahlschlag führen! Wir brauchen die Angebote mehr denn je – deshalb muss die Finanzierung des Kinder- und Jugendplans des Bundes, der Freiwilligendienste, der politischen Bildung und der großen Förderprogramme „Demokratie leben!“ (BMFSFJ) und „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (BMI) in den kommenden Jahren sichergestellt und ausgebaut werden – gerade jetzt, für alle. In kürzester Zeit haben sich dafür rund 75.000 Menschen einer Petition angeschlossen und mehr als 160 gemeinnützige Organisationen im Bündnis #GeradeJetztFuerAlle zusammengetan. Große Verbände wie der Deutsche Feuerwehrverband, der Bundesjugendring, der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten und der Deutsche Kinderschutzbund, Netzwerke wie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen oder die Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen sowie eine Vielzahl von Fachträgern fordern gemeinsam: Lassen Sie uns nicht im Stich, sondern setzen Sie sich in den Haushaltsverhandlungen für den Erhalt dieser wichtigen Arbeit ein. Gerade jetzt, für alle. Gerne erläutern wir Ihnen unsere Sorgen in einem persönlichen Gespräch. Vielen Dank für Ihr Engagement. Bündnis „Gerade jetzt. Für alle. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Bündnis „Gerade jetzt. Für alle.“](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/bündnis-gerade-jetzt-für-alle) Stellungnahme vom 01.07.2024 # Bündnis „Gerade jetzt. *Für alle*.“ Sehr geehrter Bundeskanzler Olaf Scholz, die AfD bedroht die Demokratie wie nie zuvor und im Bundeshaushalt 2025 drohen massive Kürzungen. Gemeinsam mit mehr als 160 Organisationen im Bündnis „Gerade jetzt. Für alle“ machen wir uns große Sorgen, denn damit steht die Arbeit vieler engagierter Demokratinnen und Demokraten auf dem Spiel: Demokratieförderung in Feuerwehren und Sportvereinen, Präventionsprojekte an Schulen, Beratung zum Umgang mit Rechtsextremismus für Engagierte, Gewaltopfer und Ausstiegswillige, Freiwilligendienste und Jugendverbände, die Vernetzung und Stärkung von Migrant\*innen sowie innovative Ansätze in der Gedenkstättenarbeit – all das sind Angebote, die für unsere demokratische Gesellschaft unverzichtbar sind. Seit vielen Jahren arbeiten die Träger dieser Aufgaben für die Menschen in unserem Land und sind zuverlässige zivilgesellschaftliche Partner der Bundesregierungen – unabhängig von der jeweiligen Koalition. Während sich vielerorts nach den rechtsextremen Wahlerfolgen Schockstarre breitmacht, handelt die Zivilgesellschaft direkt: Vereine, Verbände und Träger setzen ihre Arbeit für Beteiligung, Demokratiestärkung, Bildung und Prävention mit aller Kraft fort – gerade jetzt und für alle. Doch all das steht aktuell auf dem Spiel – wenn die Sparvorgaben für den Haushalt 2025 eingehalten werden, stehen insbesondere im Budget des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) keine Mittel mehr für die zivilgesellschaftlichen Träger zu Verfügung. Das Ministerium soll 900 Millionen Euro einsparen. 90 Prozent des Ministeriumetats sind aber schon für gesetzliche Leistungen wie das Elterngeld verplant. Gekürzt werden kann also nur durch weitreichende Streichungen bei den Förderprogrammen. Was würde daraus folgen? Lehrkräfte werden mit ihren Herausforderungen allein gelassen: Langjährige außerschulische Projektpartner gibt es nicht mehr. Opfer von Rassismus und Antisemitismus bekommen keine Unterstützung, bedrohte Lokalpolitiker\*innen keine Hilfe mehr: Die Beratungsstellen müssen ihre Arbeit einstellen. Bildungsangebote fallen einfach weg: Die Träger entlassen ihre Mitarbeiter\*innen und müssen schließen. Freiwilligendienste müssen ihre Plätze reduzieren oder stellen ihre Arbeit ein, viele kulturelle und ökologische Angebote gibt es nicht mehr. Kurz: Die Zivilgesellschaft wird auf Jahrzehnte geschwächt, die demokratische Kultur erodiert. Können Sie sich das vorstellen? Wir auch nicht. Und darum brauchen wir Ihre Unterstützung. Die aktuellen Haushaltsverhandlungen dürfen auf keinen Fall zu einem Kahlschlag führen! Wir brauchen die Angebote mehr denn je – deshalb muss die Finanzierung des Kinder- und Jugendplans des Bundes, der Freiwilligendienste, der politischen Bildung und der großen Förderprogramme „Demokratie leben!“ (BMFSFJ) und „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (BMI) in den kommenden Jahren sichergestellt und ausgebaut werden – gerade jetzt, für alle. In kürzester Zeit haben sich dafür rund 75.000 Menschen einer Petition angeschlossen und mehr als 160 gemeinnützige Organisationen im Bündnis #GeradeJetztFuerAlle zusammengetan. Große Verbände wie der Deutsche Feuerwehrverband, der Bundesjugendring, der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten und der Deutsche Kinderschutzbund, Netzwerke wie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen oder die Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen sowie eine Vielzahl von Fachträgern fordern gemeinsam: Lassen Sie uns nicht im Stich, sondern setzen Sie sich in den Haushaltsverhandlungen für den Erhalt dieser wichtigen Arbeit ein. Gerade jetzt, für alle. Gerne erläutern wir Ihnen unsere Sorgen in einem persönlichen Gespräch. Vielen Dank für Ihr Engagement. Bündnis „Gerade jetzt. Für alle. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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Pressemitteilung vom 21.06.2024

# Journalismus in Deutschland: *Bedrohungslage* für Medienschaffende verschärft sich

#### Fachveranstaltung Schutzkodex: Medienhäuser und Politik müssen jetzt Schutzlücken für gefährdete Reporter\*innen füllen – Correctiv tritt Schutzkodex bei.

Die Pressefreiheit in Deutschland steht unter Druck. Viele Medienschaffende werden durch die ständige Gefahr von gewalttätigen Angriffen auf der Straße oder durch verbale Übergriffe oder sogar Morddrohungen im Internet bedroht. Immer mehr Journalist\*innen denken aufgrund der Anfeindungen darüber nach, ihren Job aufzugeben. Seit der Pandemie werden die Feinde der Pressefreiheit in Deutschland immer lauter. Das ist zum einen an der hohen Zahl von Angriffen auf Berichterstatter\*innen abzulesen. Zum anderen geben auch der Aufschwung der AfD bei den Europawahlen sowie die Prognosen für die anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen für unabhängige Journalist\*innen großen Anlass zur Sorge.

Sowohl die Medienhäuser als auch die Bundesregierung sowie die Landesregierungen müssen den Schutz der Pressefreiheit und der Berichterstatter\*innen nun umso ernster nehmen. Die Politik muss dafür sorgen, dass der rechtliche Rahmen auf der Seite der Pressefreiheit steht. Aber auch die deutschen Medienhäuser sind in der Verantwortung: Journalismusverbände rufen Medienhäuser dazu auf, dem [Schutzkodex](https://schutzkodex.de/) beizutreten und sich damit zu spezifischen Schutzmaßnahmen für ihre Mitarbeitenden zu verpflichten. Bei der Fachveranstaltung der Initiatorinnen des Schutzkodex, die heute im neu eröffneten Berliner Publix stattfand, folgte die Correctiv-Geschäftsführung diesem Aufruf und trat dem Schutzkodex bei.

„Die Bedrohungen gegen Medienschaffende nehmen auch in Deutschland zu. Wir erleben das sehr konkret und wollen unsere Kolleginnen und Kollegen bestmöglich schützen. Vor allem aber müssen wir alles dafür tun, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der es selbstverständlich ist, ohne Angst vor Gewalt oder Drohungen berichten zu können“, sagte **Justus von Daniels** (Correctiv-Chefredaktion). Dass die Correctiv-Reporter seit ihren AfD-Enthüllungen von Rechtsradikalen bedroht werden und einige Mitarbeitende nur noch mit Personenschutz arbeiten können, ist bekannt. Nun hat sich das Medium dazu entschieden, sich dem Schutzkodex anzuschließen. Mit diesem Schritt möchten sie auch andere Verlage und Redaktionen zum Beitritt ermutigen.

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### **„Presse, Politik und politisch Engagierte erwartet ein heftiger Wahlkampfsommer“**

Neben den Medienhäusern muss nun auch die Politik die Pressefreiheit aktiver schützen. Dass die Herausforderungen für die Pressefreiheit in Deutschland immer zahlreicher werden, betonten auch die Gäste auf dem Podium:

„Journalisten sind zunehmend auch im Inland Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt. Der Schutzkodex, den wir als Gründungsmitglied unterstützen, ist Helfer und Mahner im Interesse der Pressefreiheit und der Unversehrtheit von Journalisten.“, sagt **Jutta Steinhoff**, dpa-Chefredaktion.

Warum die Initiative gerade jetzt so wichtig ist, beschreibt **Franziska Klemenz** (Redakteurin, Table.Media): „Ich berichte seit zehn Jahren regelmäßig aus Sachsen und Berlin über Rechtsradikale und habe keines dieser Jahre ohne Beschimpfung und Bedrohung erlebt, auch Gewalt kam immer wieder vor. Ich glaube, dass Presse, Politik und politisch Engagierte ein heftiger Wahlkampfsommer in Sachsen, Brandenburg und Thüringen erwartet. Rechtsextreme Splittergruppen wie die Freien Sachsen wissen, wie sie dezentral sehr wirkungsvoll mobilisieren und Menschen mit hasserfüllten Fehlinformationen aufheizen.”

Dass die Gefahren von mehreren Seiten kommen, schildert **Omid Rezaee** (freier Journalist, Neue Deutsche Medienmacher\*innen): „Als Exil-Journalist werde ich wegen meiner Arbeit nicht nur von den rechten Kräften in Deutschland, sondern auch von dem iranischen Regime und dessen Anhängern bedroht. Ich versuche dagegen vorzugehen, aber es ist schwer, dafür von Medienhäusern, Polizei und Justiz Unterstützung zu bekommen.“ Dass die Institutionen des Rechtsstaats angegriffene Journalist\*innen im Stich lassen, zeigt sich beispielhaft im Fretterode-Prozess.

**Rasmus Kahlen** (Nebenklagevertreter der verletzten Journalisten im Fretterode-Prozess) sagt: „Als Rechtsanwalt erlebe ich, wie die Justiz nach körperlichen Angriffen auf Journalisten in Abrede stellt, dass die Täter wussten, dass die Betroffenen in ihrer Eigenschaft als Berichterstattende angegriffen wurden."

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### Hintergründe zum Schutzkodex

Der Schutzkodex umfasst Standards für Medienhäuser und konkrete Maßnahmen zur Unterstützung von Journalist\*innen. Die beigetretenen Medienhäuser stellen ihren Mitarbeitenden unter anderem eine verlagsinterne Ansprechperson für Bedrohungen und Angriffe zur Verfügung, leisten psychologische und juristische Unterstützung und organisieren ihren Angestellten gegebenenfalls Personenschutz.

Das Schutzkodex-Bündnis fordert von Politiker\*innen unter anderem, dass sie mehr darauf achten, wie sie mit und über Medienvertreter\*innen sprechen. Denn pressefeindliche Kommentare von Parteien fördern das pressefeindliche Klima und setzen die Hemmschwelle für Hassrede herab. Zudem plädiert das Schutzkodex-Bündnis für die Einrichtung einer aus Bundesmitteln geförderten Anlaufstelle, die Rechtsberatung und psychologische Unterstützung für Journalist\*innen anbietet. Auch ein bundesweit koordiniertes, einheitliches Fortbildungsprogramm für Polizeibeamte wäre wünschenswert, das klar auf den Schutz von Berichterstatter\*innen und damit der Pressefreiheit ausgelegt ist.

Die Initiative Schutzkodex wurde von Reporter ohne Grenzen, der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV), den Neuen deutschen Medienmacher\*innen e.V. und dem Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG e.V.) ins Leben gerufen. Seit 2021 sind Der Spiegel, dpa, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche-Zeitung, taz, Weserkurier, Funke Mediengruppe, Südwestdeutsche Medienholding, Die Zeit und Zeit Online der Initiative beigetreten.

[Zum Schutzkodex](https://schutzkodex.de/)

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Journalismus in Deutschland: Bedrohungslage für Medienschaffende verschärft sich](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/journalismus-in-deutschland-bedrohungslage-für-medienschaffende-verschärft-sich) Pressemitteilung vom 21.06.2024 # Journalismus in Deutschland: *Bedrohungslage* für Medienschaffende verschärft sich #### Fachveranstaltung Schutzkodex: Medienhäuser und Politik müssen jetzt Schutzlücken für gefährdete Reporter\*innen füllen – Correctiv tritt Schutzkodex bei. Die Pressefreiheit in Deutschland steht unter Druck. Viele Medienschaffende werden durch die ständige Gefahr von gewalttätigen Angriffen auf der Straße oder durch verbale Übergriffe oder sogar Morddrohungen im Internet bedroht. Immer mehr Journalist\*innen denken aufgrund der Anfeindungen darüber nach, ihren Job aufzugeben. Seit der Pandemie werden die Feinde der Pressefreiheit in Deutschland immer lauter. Das ist zum einen an der hohen Zahl von Angriffen auf Berichterstatter\*innen abzulesen. Zum anderen geben auch der Aufschwung der AfD bei den Europawahlen sowie die Prognosen für die anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen für unabhängige Journalist\*innen großen Anlass zur Sorge. Sowohl die Medienhäuser als auch die Bundesregierung sowie die Landesregierungen müssen den Schutz der Pressefreiheit und der Berichterstatter\*innen nun umso ernster nehmen. Die Politik muss dafür sorgen, dass der rechtliche Rahmen auf der Seite der Pressefreiheit steht. Aber auch die deutschen Medienhäuser sind in der Verantwortung: Journalismusverbände rufen Medienhäuser dazu auf, dem [Schutzkodex](https://schutzkodex.de/) beizutreten und sich damit zu spezifischen Schutzmaßnahmen für ihre Mitarbeitenden zu verpflichten. Bei der Fachveranstaltung der Initiatorinnen des Schutzkodex, die heute im neu eröffneten Berliner Publix stattfand, folgte die Correctiv-Geschäftsführung diesem Aufruf und trat dem Schutzkodex bei. „Die Bedrohungen gegen Medienschaffende nehmen auch in Deutschland zu. Wir erleben das sehr konkret und wollen unsere Kolleginnen und Kollegen bestmöglich schützen. Vor allem aber müssen wir alles dafür tun, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der es selbstverständlich ist, ohne Angst vor Gewalt oder Drohungen berichten zu können“, sagte **Justus von Daniels** (Correctiv-Chefredaktion). Dass die Correctiv-Reporter seit ihren AfD-Enthüllungen von Rechtsradikalen bedroht werden und einige Mitarbeitende nur noch mit Personenschutz arbeiten können, ist bekannt. Nun hat sich das Medium dazu entschieden, sich dem Schutzkodex anzuschließen. Mit diesem Schritt möchten sie auch andere Verlage und Redaktionen zum Beitritt ermutigen. --- ### **„Presse, Politik und politisch Engagierte erwartet ein heftiger Wahlkampfsommer“** Neben den Medienhäusern muss nun auch die Politik die Pressefreiheit aktiver schützen. Dass die Herausforderungen für die Pressefreiheit in Deutschland immer zahlreicher werden, betonten auch die Gäste auf dem Podium: „Journalisten sind zunehmend auch im Inland Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt. Der Schutzkodex, den wir als Gründungsmitglied unterstützen, ist Helfer und Mahner im Interesse der Pressefreiheit und der Unversehrtheit von Journalisten.“, sagt **Jutta Steinhoff**, dpa-Chefredaktion. Warum die Initiative gerade jetzt so wichtig ist, beschreibt **Franziska Klemenz** (Redakteurin, Table.Media): „Ich berichte seit zehn Jahren regelmäßig aus Sachsen und Berlin über Rechtsradikale und habe keines dieser Jahre ohne Beschimpfung und Bedrohung erlebt, auch Gewalt kam immer wieder vor. Ich glaube, dass Presse, Politik und politisch Engagierte ein heftiger Wahlkampfsommer in Sachsen, Brandenburg und Thüringen erwartet. Rechtsextreme Splittergruppen wie die Freien Sachsen wissen, wie sie dezentral sehr wirkungsvoll mobilisieren und Menschen mit hasserfüllten Fehlinformationen aufheizen.” Dass die Gefahren von mehreren Seiten kommen, schildert **Omid Rezaee** (freier Journalist, Neue Deutsche Medienmacher\*innen): „Als Exil-Journalist werde ich wegen meiner Arbeit nicht nur von den rechten Kräften in Deutschland, sondern auch von dem iranischen Regime und dessen Anhängern bedroht. Ich versuche dagegen vorzugehen, aber es ist schwer, dafür von Medienhäusern, Polizei und Justiz Unterstützung zu bekommen.“ Dass die Institutionen des Rechtsstaats angegriffene Journalist\*innen im Stich lassen, zeigt sich beispielhaft im Fretterode-Prozess. **Rasmus Kahlen** (Nebenklagevertreter der verletzten Journalisten im Fretterode-Prozess) sagt: „Als Rechtsanwalt erlebe ich, wie die Justiz nach körperlichen Angriffen auf Journalisten in Abrede stellt, dass die Täter wussten, dass die Betroffenen in ihrer Eigenschaft als Berichterstattende angegriffen wurden." --- ### Hintergründe zum Schutzkodex Der Schutzkodex umfasst Standards für Medienhäuser und konkrete Maßnahmen zur Unterstützung von Journalist\*innen. Die beigetretenen Medienhäuser stellen ihren Mitarbeitenden unter anderem eine verlagsinterne Ansprechperson für Bedrohungen und Angriffe zur Verfügung, leisten psychologische und juristische Unterstützung und organisieren ihren Angestellten gegebenenfalls Personenschutz. Das Schutzkodex-Bündnis fordert von Politiker\*innen unter anderem, dass sie mehr darauf achten, wie sie mit und über Medienvertreter\*innen sprechen. Denn pressefeindliche Kommentare von Parteien fördern das pressefeindliche Klima und setzen die Hemmschwelle für Hassrede herab. Zudem plädiert das Schutzkodex-Bündnis für die Einrichtung einer aus Bundesmitteln geförderten Anlaufstelle, die Rechtsberatung und psychologische Unterstützung für Journalist\*innen anbietet. Auch ein bundesweit koordiniertes, einheitliches Fortbildungsprogramm für Polizeibeamte wäre wünschenswert, das klar auf den Schutz von Berichterstatter\*innen und damit der Pressefreiheit ausgelegt ist. Die Initiative Schutzkodex wurde von Reporter ohne Grenzen, der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV), den Neuen deutschen Medienmacher\*innen e.V. und dem Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG e.V.) ins Leben gerufen. Seit 2021 sind Der Spiegel, dpa, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche-Zeitung, taz, Weserkurier, Funke Mediengruppe, Südwestdeutsche Medienholding, Die Zeit und Zeit Online der Initiative beigetreten. [Zum Schutzkodex](https://schutzkodex.de/) 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Journalismus in Deutschland: Bedrohungslage für Medienschaffende verschärft sich](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/journalismus-in-deutschland-bedrohungslage-für-medienschaffende-verschärft-sich) Pressemitteilung vom 21.06.2024 # Journalismus in Deutschland: *Bedrohungslage* für Medienschaffende verschärft sich #### Fachveranstaltung Schutzkodex: Medienhäuser und Politik müssen jetzt Schutzlücken für gefährdete Reporter\*innen füllen – Correctiv tritt Schutzkodex bei. Die Pressefreiheit in Deutschland steht unter Druck. Viele Medienschaffende werden durch die ständige Gefahr von gewalttätigen Angriffen auf der Straße oder durch verbale Übergriffe oder sogar Morddrohungen im Internet bedroht. Immer mehr Journalist\*innen denken aufgrund der Anfeindungen darüber nach, ihren Job aufzugeben. Seit der Pandemie werden die Feinde der Pressefreiheit in Deutschland immer lauter. Das ist zum einen an der hohen Zahl von Angriffen auf Berichterstatter\*innen abzulesen. Zum anderen geben auch der Aufschwung der AfD bei den Europawahlen sowie die Prognosen für die anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen für unabhängige Journalist\*innen großen Anlass zur Sorge. Sowohl die Medienhäuser als auch die Bundesregierung sowie die Landesregierungen müssen den Schutz der Pressefreiheit und der Berichterstatter\*innen nun umso ernster nehmen. Die Politik muss dafür sorgen, dass der rechtliche Rahmen auf der Seite der Pressefreiheit steht. Aber auch die deutschen Medienhäuser sind in der Verantwortung: Journalismusverbände rufen Medienhäuser dazu auf, dem [Schutzkodex](https://schutzkodex.de/) beizutreten und sich damit zu spezifischen Schutzmaßnahmen für ihre Mitarbeitenden zu verpflichten. Bei der Fachveranstaltung der Initiatorinnen des Schutzkodex, die heute im neu eröffneten Berliner Publix stattfand, folgte die Correctiv-Geschäftsführung diesem Aufruf und trat dem Schutzkodex bei. „Die Bedrohungen gegen Medienschaffende nehmen auch in Deutschland zu. Wir erleben das sehr konkret und wollen unsere Kolleginnen und Kollegen bestmöglich schützen. Vor allem aber müssen wir alles dafür tun, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der es selbstverständlich ist, ohne Angst vor Gewalt oder Drohungen berichten zu können“, sagte **Justus von Daniels** (Correctiv-Chefredaktion). Dass die Correctiv-Reporter seit ihren AfD-Enthüllungen von Rechtsradikalen bedroht werden und einige Mitarbeitende nur noch mit Personenschutz arbeiten können, ist bekannt. Nun hat sich das Medium dazu entschieden, sich dem Schutzkodex anzuschließen. Mit diesem Schritt möchten sie auch andere Verlage und Redaktionen zum Beitritt ermutigen. --- ### **„Presse, Politik und politisch Engagierte erwartet ein heftiger Wahlkampfsommer“** Neben den Medienhäusern muss nun auch die Politik die Pressefreiheit aktiver schützen. Dass die Herausforderungen für die Pressefreiheit in Deutschland immer zahlreicher werden, betonten auch die Gäste auf dem Podium: „Journalisten sind zunehmend auch im Inland Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt. Der Schutzkodex, den wir als Gründungsmitglied unterstützen, ist Helfer und Mahner im Interesse der Pressefreiheit und der Unversehrtheit von Journalisten.“, sagt **Jutta Steinhoff**, dpa-Chefredaktion. Warum die Initiative gerade jetzt so wichtig ist, beschreibt **Franziska Klemenz** (Redakteurin, Table.Media): „Ich berichte seit zehn Jahren regelmäßig aus Sachsen und Berlin über Rechtsradikale und habe keines dieser Jahre ohne Beschimpfung und Bedrohung erlebt, auch Gewalt kam immer wieder vor. Ich glaube, dass Presse, Politik und politisch Engagierte ein heftiger Wahlkampfsommer in Sachsen, Brandenburg und Thüringen erwartet. Rechtsextreme Splittergruppen wie die Freien Sachsen wissen, wie sie dezentral sehr wirkungsvoll mobilisieren und Menschen mit hasserfüllten Fehlinformationen aufheizen.” Dass die Gefahren von mehreren Seiten kommen, schildert **Omid Rezaee** (freier Journalist, Neue Deutsche Medienmacher\*innen): „Als Exil-Journalist werde ich wegen meiner Arbeit nicht nur von den rechten Kräften in Deutschland, sondern auch von dem iranischen Regime und dessen Anhängern bedroht. Ich versuche dagegen vorzugehen, aber es ist schwer, dafür von Medienhäusern, Polizei und Justiz Unterstützung zu bekommen.“ Dass die Institutionen des Rechtsstaats angegriffene Journalist\*innen im Stich lassen, zeigt sich beispielhaft im Fretterode-Prozess. **Rasmus Kahlen** (Nebenklagevertreter der verletzten Journalisten im Fretterode-Prozess) sagt: „Als Rechtsanwalt erlebe ich, wie die Justiz nach körperlichen Angriffen auf Journalisten in Abrede stellt, dass die Täter wussten, dass die Betroffenen in ihrer Eigenschaft als Berichterstattende angegriffen wurden." --- ### Hintergründe zum Schutzkodex Der Schutzkodex umfasst Standards für Medienhäuser und konkrete Maßnahmen zur Unterstützung von Journalist\*innen. Die beigetretenen Medienhäuser stellen ihren Mitarbeitenden unter anderem eine verlagsinterne Ansprechperson für Bedrohungen und Angriffe zur Verfügung, leisten psychologische und juristische Unterstützung und organisieren ihren Angestellten gegebenenfalls Personenschutz. Das Schutzkodex-Bündnis fordert von Politiker\*innen unter anderem, dass sie mehr darauf achten, wie sie mit und über Medienvertreter\*innen sprechen. Denn pressefeindliche Kommentare von Parteien fördern das pressefeindliche Klima und setzen die Hemmschwelle für Hassrede herab. Zudem plädiert das Schutzkodex-Bündnis für die Einrichtung einer aus Bundesmitteln geförderten Anlaufstelle, die Rechtsberatung und psychologische Unterstützung für Journalist\*innen anbietet. Auch ein bundesweit koordiniertes, einheitliches Fortbildungsprogramm für Polizeibeamte wäre wünschenswert, das klar auf den Schutz von Berichterstatter\*innen und damit der Pressefreiheit ausgelegt ist. Die Initiative Schutzkodex wurde von Reporter ohne Grenzen, der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV), den Neuen deutschen Medienmacher\*innen e.V. und dem Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG e.V.) ins Leben gerufen. Seit 2021 sind Der Spiegel, dpa, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche-Zeitung, taz, Weserkurier, Funke Mediengruppe, Südwestdeutsche Medienholding, Die Zeit und Zeit Online der Initiative beigetreten. [Zum Schutzkodex](https://schutzkodex.de/) 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Journalismus in Deutschland: Bedrohungslage für Medienschaffende verschärft sich](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/journalismus-in-deutschland-bedrohungslage-für-medienschaffende-verschärft-sich) Pressemitteilung vom 21.06.2024 # Journalismus in Deutschland: *Bedrohungslage* für Medienschaffende verschärft sich #### Fachveranstaltung Schutzkodex: Medienhäuser und Politik müssen jetzt Schutzlücken für gefährdete Reporter\*innen füllen – Correctiv tritt Schutzkodex bei. Die Pressefreiheit in Deutschland steht unter Druck. Viele Medienschaffende werden durch die ständige Gefahr von gewalttätigen Angriffen auf der Straße oder durch verbale Übergriffe oder sogar Morddrohungen im Internet bedroht. Immer mehr Journalist\*innen denken aufgrund der Anfeindungen darüber nach, ihren Job aufzugeben. Seit der Pandemie werden die Feinde der Pressefreiheit in Deutschland immer lauter. Das ist zum einen an der hohen Zahl von Angriffen auf Berichterstatter\*innen abzulesen. Zum anderen geben auch der Aufschwung der AfD bei den Europawahlen sowie die Prognosen für die anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen für unabhängige Journalist\*innen großen Anlass zur Sorge. Sowohl die Medienhäuser als auch die Bundesregierung sowie die Landesregierungen müssen den Schutz der Pressefreiheit und der Berichterstatter\*innen nun umso ernster nehmen. Die Politik muss dafür sorgen, dass der rechtliche Rahmen auf der Seite der Pressefreiheit steht. Aber auch die deutschen Medienhäuser sind in der Verantwortung: Journalismusverbände rufen Medienhäuser dazu auf, dem [Schutzkodex](https://schutzkodex.de/) beizutreten und sich damit zu spezifischen Schutzmaßnahmen für ihre Mitarbeitenden zu verpflichten. Bei der Fachveranstaltung der Initiatorinnen des Schutzkodex, die heute im neu eröffneten Berliner Publix stattfand, folgte die Correctiv-Geschäftsführung diesem Aufruf und trat dem Schutzkodex bei. „Die Bedrohungen gegen Medienschaffende nehmen auch in Deutschland zu. Wir erleben das sehr konkret und wollen unsere Kolleginnen und Kollegen bestmöglich schützen. Vor allem aber müssen wir alles dafür tun, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der es selbstverständlich ist, ohne Angst vor Gewalt oder Drohungen berichten zu können“, sagte **Justus von Daniels** (Correctiv-Chefredaktion). Dass die Correctiv-Reporter seit ihren AfD-Enthüllungen von Rechtsradikalen bedroht werden und einige Mitarbeitende nur noch mit Personenschutz arbeiten können, ist bekannt. Nun hat sich das Medium dazu entschieden, sich dem Schutzkodex anzuschließen. Mit diesem Schritt möchten sie auch andere Verlage und Redaktionen zum Beitritt ermutigen. --- ### **„Presse, Politik und politisch Engagierte erwartet ein heftiger Wahlkampfsommer“** Neben den Medienhäusern muss nun auch die Politik die Pressefreiheit aktiver schützen. Dass die Herausforderungen für die Pressefreiheit in Deutschland immer zahlreicher werden, betonten auch die Gäste auf dem Podium: „Journalisten sind zunehmend auch im Inland Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt. Der Schutzkodex, den wir als Gründungsmitglied unterstützen, ist Helfer und Mahner im Interesse der Pressefreiheit und der Unversehrtheit von Journalisten.“, sagt **Jutta Steinhoff**, dpa-Chefredaktion. Warum die Initiative gerade jetzt so wichtig ist, beschreibt **Franziska Klemenz** (Redakteurin, Table.Media): „Ich berichte seit zehn Jahren regelmäßig aus Sachsen und Berlin über Rechtsradikale und habe keines dieser Jahre ohne Beschimpfung und Bedrohung erlebt, auch Gewalt kam immer wieder vor. Ich glaube, dass Presse, Politik und politisch Engagierte ein heftiger Wahlkampfsommer in Sachsen, Brandenburg und Thüringen erwartet. Rechtsextreme Splittergruppen wie die Freien Sachsen wissen, wie sie dezentral sehr wirkungsvoll mobilisieren und Menschen mit hasserfüllten Fehlinformationen aufheizen.” Dass die Gefahren von mehreren Seiten kommen, schildert **Omid Rezaee** (freier Journalist, Neue Deutsche Medienmacher\*innen): „Als Exil-Journalist werde ich wegen meiner Arbeit nicht nur von den rechten Kräften in Deutschland, sondern auch von dem iranischen Regime und dessen Anhängern bedroht. Ich versuche dagegen vorzugehen, aber es ist schwer, dafür von Medienhäusern, Polizei und Justiz Unterstützung zu bekommen.“ Dass die Institutionen des Rechtsstaats angegriffene Journalist\*innen im Stich lassen, zeigt sich beispielhaft im Fretterode-Prozess. **Rasmus Kahlen** (Nebenklagevertreter der verletzten Journalisten im Fretterode-Prozess) sagt: „Als Rechtsanwalt erlebe ich, wie die Justiz nach körperlichen Angriffen auf Journalisten in Abrede stellt, dass die Täter wussten, dass die Betroffenen in ihrer Eigenschaft als Berichterstattende angegriffen wurden." --- ### Hintergründe zum Schutzkodex Der Schutzkodex umfasst Standards für Medienhäuser und konkrete Maßnahmen zur Unterstützung von Journalist\*innen. Die beigetretenen Medienhäuser stellen ihren Mitarbeitenden unter anderem eine verlagsinterne Ansprechperson für Bedrohungen und Angriffe zur Verfügung, leisten psychologische und juristische Unterstützung und organisieren ihren Angestellten gegebenenfalls Personenschutz. Das Schutzkodex-Bündnis fordert von Politiker\*innen unter anderem, dass sie mehr darauf achten, wie sie mit und über Medienvertreter\*innen sprechen. Denn pressefeindliche Kommentare von Parteien fördern das pressefeindliche Klima und setzen die Hemmschwelle für Hassrede herab. Zudem plädiert das Schutzkodex-Bündnis für die Einrichtung einer aus Bundesmitteln geförderten Anlaufstelle, die Rechtsberatung und psychologische Unterstützung für Journalist\*innen anbietet. Auch ein bundesweit koordiniertes, einheitliches Fortbildungsprogramm für Polizeibeamte wäre wünschenswert, das klar auf den Schutz von Berichterstatter\*innen und damit der Pressefreiheit ausgelegt ist. Die Initiative Schutzkodex wurde von Reporter ohne Grenzen, der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV), den Neuen deutschen Medienmacher\*innen e.V. und dem Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG e.V.) ins Leben gerufen. Seit 2021 sind Der Spiegel, dpa, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche-Zeitung, taz, Weserkurier, Funke Mediengruppe, Südwestdeutsche Medienholding, Die Zeit und Zeit Online der Initiative beigetreten. [Zum Schutzkodex](https://schutzkodex.de/) ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles)
 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme)
 4. [Gewaltvolle Asyldebatten können reale Gewalt nach sich ziehen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/gewaltvolle-asyldebatten-können-reale-gewalt-nach-sich-ziehen)

Stellungnahme vom 20.06.2024

# *Gewaltvolle* Asyldebatten können *reale* Gewalt nach sich ziehen

## Guter Journalismus stellt *Menschen* in den Vordergrund - nicht entmenschlichende *Debatten*

**Rechtspopulistische Stimmungsmache gegen Geflüchtete prägt den politischen und medialen Diskurs. Zum Weltflüchtlingstag rufen die Neuen deutschen Medienmacher\*innen zu einer Vermenschlichung der Asyldebatte auf. Denn gewaltvolle Debatten können reale Gewalt zur Folge haben.**

Geflüchtete und jene, die dafür gehalten werden, erleben derzeit ein erschreckendes Maß an öffentlichen Anfeindungen, Pauschalisierungen und Verdächtigungen.

Die Kriminalisierung und Stigmatisierung von Geflüchteten zeigt sich beispielsweise, wenn der Bundeskanzler auf dem Cover des größten Nachrichtenmagazins fordert, „im großen Stil abzuschieben“, wenn politische Akteur\*innen aufgrund von Straftaten Einzelner ganze Herkunftsgruppen stigmatisieren oder mediale Debatten darüber geführt werden, ob Geflüchtete nach Ruanda geschickt werden sollten.

Diese Diskursverschiebung zu Lasten ohnehin schon marginalisierter Menschen ist gefährlich. Denn diskursive Gewalt kann in realer Gewalt enden. Die Zahl der Straftaten gegen Geflüchtete ist [laut Bundesinnenministerium](https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2024/05/bka-pmk-2023-pm.html) im letzten Jahr um 75 Prozent angestiegen, und die jüngsten rassistisch motivierten Angriffe zeigen, welche gewaltvollen Ausmaße Menschenfeindlichkeit annehmen kann.

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen rufen Medienschaffende auf, ihrer demokratischen Verantwortung gerecht zu werden. Statt sich auf der Jagd nach Klicks und Aufmerksamkeit an ausgrenzenden Debatten zu beteiligen, sollten Journalist\*innen sich auch in der Berichterstattung über Flucht und Migration auf die professionellen Grundlagen ihres Berufs besinnen.

### **Menschen statt Kampagnen**

In der Asylberichterstattung geht es viel zu oft um populistische Forderungen einzelner Politiker\*innen und viel zu selten um Geflüchtete selbst.  
Wir brauchen mehr Beiträge, die Geflüchtete in den Fokus nehmen, sie miteinbeziehen, Fluchtursachen oder Fluchtgeschichten beschreiben und Individuen zeigen, statt Menschenmassen. Verantwortungsvoller Journalismus zeigt Menschen statt Entmenschlichung.

### **Aufklären, nicht aufwiegeln**

Antisemitismus, Asylrecht, Kriminalität, Demonstrationen in Deutschland… In Teilen von Politik, Öffentlichkeit und Medien werden gerade Themen zusammengeworfen, die oft wenig miteinander zu tun haben. So entsteht das Bild einer diffusen Bedrohung, die häufig rassistisch konnotiert ist und insbesondere von rechtspopulistischer Seite genutzt wird, um weitere Repressionen gegenüber migrantischen Gruppen und Geflüchteten zu fordern. Journalist\*innen stehen in der Verantwortung, auf diese Entwicklung hinzuweisen und sie kritisch einzuordnen, nicht sich an ihnen zu beteiligen und sie ohne Kontextualisierung zu reproduzieren. Medienschaffende können und sollen auch auf die problematischen Folgen von Migration hinweisen. Aber sie sollten dies sachlich, präzise und faktenorientiert tun.

### **Grundrechte sind keine Frage von Pro und Contra**

Die Diskussion über Flucht und Migration hat ihre Grenze überschritten, wenn Grundrechte infrage gestellt werden oder zur Gewalt aufgerufen wird. Wenn beispielsweise Politiker\*innen in Interviews fordern, man müsse „mit physischer Gewalt irreguläre Migrationsbewegungen aufhalten“, sollten Redaktionen das nicht ohne kritische Einordnung reproduzieren. Gleiches gilt für Forderungen, das individuelle Asylrecht auszusetzen oder Geflüchtete ohne Verfahren nach Ruanda abzuschieben. Hier müssen Journalist\*innen auf die grundgesetzwidrigen Implikationen hinweisen, anstatt die Erosion von Grundrechten zu einem legitimen Debattenbeitrag zu verklären. Aufklären können Asylrechtsexpert\*innen, die juristisch und faktenbasiert einordnen und damit Debatten versachlichen.

### **Mehr als Krieg und Kriminalität**

Eine groß angelegte [Untersuchung](https://presse.uni-mainz.de/medien-berichten-deutlich-negativer-ueber-gefluechtete-als-im-jahr-2015/) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zur Medienberichterstattung über Flucht und Migration in den Jahren 2016 bis 2020 zeigte: Medien berichten vor allem dann über Flucht und Migration, wenn es um Negativthemen wie Terror und Kriminalität geht. Über Gewalt gegen Geflüchtete wird hingegen kaum berichtet (in 13 Prozent der Beitrage wurde über Kriminalität von Geflüchteten berichtet und nur in drei Prozent über Straftaten gegen Geflüchtete). Die Lebenswirklichkeit Millionen geflüchteter Menschen in Deutschland bleibt weitgehend unsichtbar. Journalist\*innen sind in der Pflicht, unsere Einwanderungsgesellschaft in ihrer ganzen Vielfalt abzubilden. Dazu zählen selbstverständlich auch Perspektiven von Geflüchteten selbst.

### **Verantwortung gerecht werden**

Die Folgen medialer Zerrbilder bekommen die betroffenen Menschen im realen Leben zu spüren. Auch dessen sollten sich Medienschaffende bewusst sein. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an die rassistischen Gewaltwellen der 1990er Jahre. Ihr ging eine rassistische „Asyldebatte“ voraus. Auch jetzt erleben migrantisierte Menschen und ihre Einrichtungen in Deutschland einen Anstieg von Hasskriminalität und Gewalttaten. Nicht zuletzt mit Blick auf die Sicherheit aller in Deutschland lebenden Menschen sollten Politik, Medien und Öffentlichkeit jetzt alles tun, um eine weitere Radikalisierung der Debatte und eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern.

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Gewaltvolle Asyldebatten können reale Gewalt nach sich ziehen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/gewaltvolle-asyldebatten-können-reale-gewalt-nach-sich-ziehen) Stellungnahme vom 20.06.2024 # *Gewaltvolle* Asyldebatten können *reale* Gewalt nach sich ziehen ## Guter Journalismus stellt *Menschen* in den Vordergrund - nicht entmenschlichende *Debatten* **Rechtspopulistische Stimmungsmache gegen Geflüchtete prägt den politischen und medialen Diskurs. Zum Weltflüchtlingstag rufen die Neuen deutschen Medienmacher\*innen zu einer Vermenschlichung der Asyldebatte auf. Denn gewaltvolle Debatten können reale Gewalt zur Folge haben.** Geflüchtete und jene, die dafür gehalten werden, erleben derzeit ein erschreckendes Maß an öffentlichen Anfeindungen, Pauschalisierungen und Verdächtigungen. Die Kriminalisierung und Stigmatisierung von Geflüchteten zeigt sich beispielsweise, wenn der Bundeskanzler auf dem Cover des größten Nachrichtenmagazins fordert, „im großen Stil abzuschieben“, wenn politische Akteur\*innen aufgrund von Straftaten Einzelner ganze Herkunftsgruppen stigmatisieren oder mediale Debatten darüber geführt werden, ob Geflüchtete nach Ruanda geschickt werden sollten. Diese Diskursverschiebung zu Lasten ohnehin schon marginalisierter Menschen ist gefährlich. Denn diskursive Gewalt kann in realer Gewalt enden. Die Zahl der Straftaten gegen Geflüchtete ist [laut Bundesinnenministerium](https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2024/05/bka-pmk-2023-pm.html) im letzten Jahr um 75 Prozent angestiegen, und die jüngsten rassistisch motivierten Angriffe zeigen, welche gewaltvollen Ausmaße Menschenfeindlichkeit annehmen kann. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen rufen Medienschaffende auf, ihrer demokratischen Verantwortung gerecht zu werden. Statt sich auf der Jagd nach Klicks und Aufmerksamkeit an ausgrenzenden Debatten zu beteiligen, sollten Journalist\*innen sich auch in der Berichterstattung über Flucht und Migration auf die professionellen Grundlagen ihres Berufs besinnen. ### **Menschen statt Kampagnen** In der Asylberichterstattung geht es viel zu oft um populistische Forderungen einzelner Politiker\*innen und viel zu selten um Geflüchtete selbst. Wir brauchen mehr Beiträge, die Geflüchtete in den Fokus nehmen, sie miteinbeziehen, Fluchtursachen oder Fluchtgeschichten beschreiben und Individuen zeigen, statt Menschenmassen. Verantwortungsvoller Journalismus zeigt Menschen statt Entmenschlichung. ### **Aufklären, nicht aufwiegeln** Antisemitismus, Asylrecht, Kriminalität, Demonstrationen in Deutschland… In Teilen von Politik, Öffentlichkeit und Medien werden gerade Themen zusammengeworfen, die oft wenig miteinander zu tun haben. So entsteht das Bild einer diffusen Bedrohung, die häufig rassistisch konnotiert ist und insbesondere von rechtspopulistischer Seite genutzt wird, um weitere Repressionen gegenüber migrantischen Gruppen und Geflüchteten zu fordern. Journalist\*innen stehen in der Verantwortung, auf diese Entwicklung hinzuweisen und sie kritisch einzuordnen, nicht sich an ihnen zu beteiligen und sie ohne Kontextualisierung zu reproduzieren. Medienschaffende können und sollen auch auf die problematischen Folgen von Migration hinweisen. Aber sie sollten dies sachlich, präzise und faktenorientiert tun. ### **Grundrechte sind keine Frage von Pro und Contra** Die Diskussion über Flucht und Migration hat ihre Grenze überschritten, wenn Grundrechte infrage gestellt werden oder zur Gewalt aufgerufen wird. Wenn beispielsweise Politiker\*innen in Interviews fordern, man müsse „mit physischer Gewalt irreguläre Migrationsbewegungen aufhalten“, sollten Redaktionen das nicht ohne kritische Einordnung reproduzieren. Gleiches gilt für Forderungen, das individuelle Asylrecht auszusetzen oder Geflüchtete ohne Verfahren nach Ruanda abzuschieben. Hier müssen Journalist\*innen auf die grundgesetzwidrigen Implikationen hinweisen, anstatt die Erosion von Grundrechten zu einem legitimen Debattenbeitrag zu verklären. Aufklären können Asylrechtsexpert\*innen, die juristisch und faktenbasiert einordnen und damit Debatten versachlichen. ### **Mehr als Krieg und Kriminalität** Eine groß angelegte [Untersuchung](https://presse.uni-mainz.de/medien-berichten-deutlich-negativer-ueber-gefluechtete-als-im-jahr-2015/) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zur Medienberichterstattung über Flucht und Migration in den Jahren 2016 bis 2020 zeigte: Medien berichten vor allem dann über Flucht und Migration, wenn es um Negativthemen wie Terror und Kriminalität geht. Über Gewalt gegen Geflüchtete wird hingegen kaum berichtet (in 13 Prozent der Beitrage wurde über Kriminalität von Geflüchteten berichtet und nur in drei Prozent über Straftaten gegen Geflüchtete). Die Lebenswirklichkeit Millionen geflüchteter Menschen in Deutschland bleibt weitgehend unsichtbar. Journalist\*innen sind in der Pflicht, unsere Einwanderungsgesellschaft in ihrer ganzen Vielfalt abzubilden. Dazu zählen selbstverständlich auch Perspektiven von Geflüchteten selbst. ### **Verantwortung gerecht werden** Die Folgen medialer Zerrbilder bekommen die betroffenen Menschen im realen Leben zu spüren. Auch dessen sollten sich Medienschaffende bewusst sein. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an die rassistischen Gewaltwellen der 1990er Jahre. Ihr ging eine rassistische „Asyldebatte“ voraus. Auch jetzt erleben migrantisierte Menschen und ihre Einrichtungen in Deutschland einen Anstieg von Hasskriminalität und Gewalttaten. Nicht zuletzt mit Blick auf die Sicherheit aller in Deutschland lebenden Menschen sollten Politik, Medien und Öffentlichkeit jetzt alles tun, um eine weitere Radikalisierung der Debatte und eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Gewaltvolle Asyldebatten können reale Gewalt nach sich ziehen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/gewaltvolle-asyldebatten-können-reale-gewalt-nach-sich-ziehen) Stellungnahme vom 20.06.2024 # *Gewaltvolle* Asyldebatten können *reale* Gewalt nach sich ziehen ## Guter Journalismus stellt *Menschen* in den Vordergrund - nicht entmenschlichende *Debatten* **Rechtspopulistische Stimmungsmache gegen Geflüchtete prägt den politischen und medialen Diskurs. Zum Weltflüchtlingstag rufen die Neuen deutschen Medienmacher\*innen zu einer Vermenschlichung der Asyldebatte auf. Denn gewaltvolle Debatten können reale Gewalt zur Folge haben.** Geflüchtete und jene, die dafür gehalten werden, erleben derzeit ein erschreckendes Maß an öffentlichen Anfeindungen, Pauschalisierungen und Verdächtigungen. Die Kriminalisierung und Stigmatisierung von Geflüchteten zeigt sich beispielsweise, wenn der Bundeskanzler auf dem Cover des größten Nachrichtenmagazins fordert, „im großen Stil abzuschieben“, wenn politische Akteur\*innen aufgrund von Straftaten Einzelner ganze Herkunftsgruppen stigmatisieren oder mediale Debatten darüber geführt werden, ob Geflüchtete nach Ruanda geschickt werden sollten. Diese Diskursverschiebung zu Lasten ohnehin schon marginalisierter Menschen ist gefährlich. Denn diskursive Gewalt kann in realer Gewalt enden. Die Zahl der Straftaten gegen Geflüchtete ist [laut Bundesinnenministerium](https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2024/05/bka-pmk-2023-pm.html) im letzten Jahr um 75 Prozent angestiegen, und die jüngsten rassistisch motivierten Angriffe zeigen, welche gewaltvollen Ausmaße Menschenfeindlichkeit annehmen kann. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen rufen Medienschaffende auf, ihrer demokratischen Verantwortung gerecht zu werden. Statt sich auf der Jagd nach Klicks und Aufmerksamkeit an ausgrenzenden Debatten zu beteiligen, sollten Journalist\*innen sich auch in der Berichterstattung über Flucht und Migration auf die professionellen Grundlagen ihres Berufs besinnen. ### **Menschen statt Kampagnen** In der Asylberichterstattung geht es viel zu oft um populistische Forderungen einzelner Politiker\*innen und viel zu selten um Geflüchtete selbst. Wir brauchen mehr Beiträge, die Geflüchtete in den Fokus nehmen, sie miteinbeziehen, Fluchtursachen oder Fluchtgeschichten beschreiben und Individuen zeigen, statt Menschenmassen. Verantwortungsvoller Journalismus zeigt Menschen statt Entmenschlichung. ### **Aufklären, nicht aufwiegeln** Antisemitismus, Asylrecht, Kriminalität, Demonstrationen in Deutschland… In Teilen von Politik, Öffentlichkeit und Medien werden gerade Themen zusammengeworfen, die oft wenig miteinander zu tun haben. So entsteht das Bild einer diffusen Bedrohung, die häufig rassistisch konnotiert ist und insbesondere von rechtspopulistischer Seite genutzt wird, um weitere Repressionen gegenüber migrantischen Gruppen und Geflüchteten zu fordern. Journalist\*innen stehen in der Verantwortung, auf diese Entwicklung hinzuweisen und sie kritisch einzuordnen, nicht sich an ihnen zu beteiligen und sie ohne Kontextualisierung zu reproduzieren. Medienschaffende können und sollen auch auf die problematischen Folgen von Migration hinweisen. Aber sie sollten dies sachlich, präzise und faktenorientiert tun. ### **Grundrechte sind keine Frage von Pro und Contra** Die Diskussion über Flucht und Migration hat ihre Grenze überschritten, wenn Grundrechte infrage gestellt werden oder zur Gewalt aufgerufen wird. Wenn beispielsweise Politiker\*innen in Interviews fordern, man müsse „mit physischer Gewalt irreguläre Migrationsbewegungen aufhalten“, sollten Redaktionen das nicht ohne kritische Einordnung reproduzieren. Gleiches gilt für Forderungen, das individuelle Asylrecht auszusetzen oder Geflüchtete ohne Verfahren nach Ruanda abzuschieben. Hier müssen Journalist\*innen auf die grundgesetzwidrigen Implikationen hinweisen, anstatt die Erosion von Grundrechten zu einem legitimen Debattenbeitrag zu verklären. Aufklären können Asylrechtsexpert\*innen, die juristisch und faktenbasiert einordnen und damit Debatten versachlichen. ### **Mehr als Krieg und Kriminalität** Eine groß angelegte [Untersuchung](https://presse.uni-mainz.de/medien-berichten-deutlich-negativer-ueber-gefluechtete-als-im-jahr-2015/) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zur Medienberichterstattung über Flucht und Migration in den Jahren 2016 bis 2020 zeigte: Medien berichten vor allem dann über Flucht und Migration, wenn es um Negativthemen wie Terror und Kriminalität geht. Über Gewalt gegen Geflüchtete wird hingegen kaum berichtet (in 13 Prozent der Beitrage wurde über Kriminalität von Geflüchteten berichtet und nur in drei Prozent über Straftaten gegen Geflüchtete). Die Lebenswirklichkeit Millionen geflüchteter Menschen in Deutschland bleibt weitgehend unsichtbar. Journalist\*innen sind in der Pflicht, unsere Einwanderungsgesellschaft in ihrer ganzen Vielfalt abzubilden. Dazu zählen selbstverständlich auch Perspektiven von Geflüchteten selbst. ### **Verantwortung gerecht werden** Die Folgen medialer Zerrbilder bekommen die betroffenen Menschen im realen Leben zu spüren. Auch dessen sollten sich Medienschaffende bewusst sein. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an die rassistischen Gewaltwellen der 1990er Jahre. Ihr ging eine rassistische „Asyldebatte“ voraus. Auch jetzt erleben migrantisierte Menschen und ihre Einrichtungen in Deutschland einen Anstieg von Hasskriminalität und Gewalttaten. Nicht zuletzt mit Blick auf die Sicherheit aller in Deutschland lebenden Menschen sollten Politik, Medien und Öffentlichkeit jetzt alles tun, um eine weitere Radikalisierung der Debatte und eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240620_PM_Asyldebatten.pdf) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240620_PM_Asyldebatten.pdf) 

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 4. [Haushaltskürzungen: Zivilgesellschaft droht Kahlschlag](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/haushaltskürzungen-zivilgesellschaft-droht-kahlschlag)

Stellungnahme vom 30.05.2024

# Haushaltskürzungen: Zivilgesellschaft droht *Kahlschlag*

### Gerade jetzt. Für alle.

Im Bundeshaushalt 2025 drohen nach Sparvorgaben des Finanzministeriums massive Streichungen. Bei den derzeitigen Verhandlungen zeichnet sich ab, dass das vor allem die Programmhaushalte der Ministerien treffen wird. Damit sind zivilgesellschaftliche Projekte und Initiativen bundesweit in ihrer Existenz bedroht. Ein breites Bündnis aus mehr als 50 gemeinnützigen Organisationen warnt nun vor den dramatischen Folgen solcher Haushaltskürzungen für die Demokratie.

Gemeinnützige Organisationen und Initiativen in ganz Deutschland unterstützen Betroffene, vermitteln therapeutische oder juristische Hilfe und vernetzen Engagierte. Sie beraten Menschen, die aus radikalen Milieus aussteigen wollen und entwickeln Perspektiven. Sie zeigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, wie sie selbst wirksam werden und eigene Urteile entwickeln können. Sie bieten Teilhabechancen und unterstützen marginalisierte Gruppen. All dies ist Teil der Daseinsvorsorge, von der alle profitieren. Daher erhält diese teils professionelle, teils ehrenamtliche Arbeit öffentliche Förderungen. Die Bundesmittel könnten ab 2025 entfallen, viele Organisationen müssten ihre Leistungen einstellen.  

**Dazu das Bündnis:** „Unsere Demokratie braucht zivilgesellschaftliches Engagement. Wir erleben derzeit, wie Menschen im Netz und auf der Straße attackiert werden, wie Rechtsextreme versuchen, die Gesellschaft zu spalten und den Zusammenhalt aufzulösen. Wenn wir dieser Entwicklung etwas entgegensetzen wollen, brauchen wir die vielen Menschen, die sich täglich überall in diesem Land für andere einsetzen. Gerade jetzt müssen wir ihr Engagement stärken, statt den Rotstift anzusetzen.“   
Elena Kountidou ergänzt:

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Haushaltskürzungen: Zivilgesellschaft droht Kahlschlag](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/haushaltskürzungen-zivilgesellschaft-droht-kahlschlag) Stellungnahme vom 30.05.2024 # Haushaltskürzungen: Zivilgesellschaft droht *Kahlschlag* ### Gerade jetzt. Für alle. Im Bundeshaushalt 2025 drohen nach Sparvorgaben des Finanzministeriums massive Streichungen. Bei den derzeitigen Verhandlungen zeichnet sich ab, dass das vor allem die Programmhaushalte der Ministerien treffen wird. Damit sind zivilgesellschaftliche Projekte und Initiativen bundesweit in ihrer Existenz bedroht. Ein breites Bündnis aus mehr als 50 gemeinnützigen Organisationen warnt nun vor den dramatischen Folgen solcher Haushaltskürzungen für die Demokratie. Gemeinnützige Organisationen und Initiativen in ganz Deutschland unterstützen Betroffene, vermitteln therapeutische oder juristische Hilfe und vernetzen Engagierte. Sie beraten Menschen, die aus radikalen Milieus aussteigen wollen und entwickeln Perspektiven. Sie zeigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, wie sie selbst wirksam werden und eigene Urteile entwickeln können. Sie bieten Teilhabechancen und unterstützen marginalisierte Gruppen. All dies ist Teil der Daseinsvorsorge, von der alle profitieren. Daher erhält diese teils professionelle, teils ehrenamtliche Arbeit öffentliche Förderungen. Die Bundesmittel könnten ab 2025 entfallen, viele Organisationen müssten ihre Leistungen einstellen. **Dazu das Bündnis:** „Unsere Demokratie braucht zivilgesellschaftliches Engagement. Wir erleben derzeit, wie Menschen im Netz und auf der Straße attackiert werden, wie Rechtsextreme versuchen, die Gesellschaft zu spalten und den Zusammenhalt aufzulösen. Wenn wir dieser Entwicklung etwas entgegensetzen wollen, brauchen wir die vielen Menschen, die sich täglich überall in diesem Land für andere einsetzen. Gerade jetzt müssen wir ihr Engagement stärken, statt den Rotstift anzusetzen.“ Elena Kountidou ergänzt: 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Haushaltskürzungen: Zivilgesellschaft droht Kahlschlag](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/haushaltskürzungen-zivilgesellschaft-droht-kahlschlag) Stellungnahme vom 30.05.2024 # Haushaltskürzungen: Zivilgesellschaft droht *Kahlschlag* ### Gerade jetzt. Für alle. Im Bundeshaushalt 2025 drohen nach Sparvorgaben des Finanzministeriums massive Streichungen. Bei den derzeitigen Verhandlungen zeichnet sich ab, dass das vor allem die Programmhaushalte der Ministerien treffen wird. Damit sind zivilgesellschaftliche Projekte und Initiativen bundesweit in ihrer Existenz bedroht. Ein breites Bündnis aus mehr als 50 gemeinnützigen Organisationen warnt nun vor den dramatischen Folgen solcher Haushaltskürzungen für die Demokratie. Gemeinnützige Organisationen und Initiativen in ganz Deutschland unterstützen Betroffene, vermitteln therapeutische oder juristische Hilfe und vernetzen Engagierte. Sie beraten Menschen, die aus radikalen Milieus aussteigen wollen und entwickeln Perspektiven. Sie zeigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, wie sie selbst wirksam werden und eigene Urteile entwickeln können. Sie bieten Teilhabechancen und unterstützen marginalisierte Gruppen. All dies ist Teil der Daseinsvorsorge, von der alle profitieren. Daher erhält diese teils professionelle, teils ehrenamtliche Arbeit öffentliche Förderungen. Die Bundesmittel könnten ab 2025 entfallen, viele Organisationen müssten ihre Leistungen einstellen. **Dazu das Bündnis:** „Unsere Demokratie braucht zivilgesellschaftliches Engagement. Wir erleben derzeit, wie Menschen im Netz und auf der Straße attackiert werden, wie Rechtsextreme versuchen, die Gesellschaft zu spalten und den Zusammenhalt aufzulösen. Wenn wir dieser Entwicklung etwas entgegensetzen wollen, brauchen wir die vielen Menschen, die sich täglich überall in diesem Land für andere einsetzen. Gerade jetzt müssen wir ihr Engagement stärken, statt den Rotstift anzusetzen.“ Elena Kountidou ergänzt: > *„Wir müssen vielfältige Stimmen stärken und Minderheitenperspektiven schützen, sonst haben Rechtsextreme gewonnen. Gerade jetzt braucht es Organisationen, die dafür arbeiten. Denn Gerechtigkeit gibt es nicht umsonst.“* — Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher\*innen Demokratie braucht zivilgesellschaftliche Institutionen zur Wahrung von Freiheit, Vielfalt, Toleranz, Teilhabe, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit. Mit der [Petition](https://weact.campact.de/petitions/demokratieforderung-in-gefahr-kurzungen-jetzt-stoppen-geradejetztfueralle) fordert das Bündnis von Bundeskanzler Scholz: **Stellen Sie in den Haushaltsverhandlungen sicher, dass Förderungen für politische Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen, Freiwilligendienste, soziale Initiativen und andere Organisationen bürgerschaftlichen Engagements nicht eingespart, sondern verstetigt werden.** Initiiert wird die Kampagne #GeradeJetztFuerAlle von: Amadeu Antonio Stiftung, Bildungsstätte Anne Frank, Bundesverband Mobile Beratung, Bundesverband RIAS, Der Paritätische Gesamtverband, HateAid, Internationale Jugendgemeinschaftsdienste und Neue deutsche Medienmacher\*innen. Zahlreiche weitere Organisationen wirken daran mit. [Mehr zur Kampagne](https://gerade-jetzt-fuer-alle.de/) ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)Demokratie braucht zivilgesellschaftliche Institutionen zur Wahrung von Freiheit, Vielfalt, Toleranz, Teilhabe, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit. Mit der [Petition](https://weact.campact.de/petitions/demokratieforderung-in-gefahr-kurzungen-jetzt-stoppen-geradejetztfueralle) fordert das Bündnis von Bundeskanzler Scholz: **Stellen Sie in den Haushaltsverhandlungen sicher, dass Förderungen für politische Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen, Freiwilligendienste, soziale Initiativen und andere Organisationen bürgerschaftlichen Engagements nicht eingespart, sondern verstetigt werden.** Initiiert wird die Kampagne #GeradeJetztFuerAlle von: Amadeu Antonio Stiftung, Bildungsstätte Anne Frank, Bundesverband Mobile Beratung, Bundesverband RIAS, Der Paritätische Gesamtverband, HateAid, Internationale Jugendgemeinschaftsdienste und Neue deutsche Medienmacher\*innen. Zahlreiche weitere Organisationen wirken daran mit. [Mehr zur Kampagne](https://gerade-jetzt-fuer-alle.de/) ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)Demokratie braucht zivilgesellschaftliche Institutionen zur Wahrung von Freiheit, Vielfalt, Toleranz, Teilhabe, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit. Mit der [Petition](https://weact.campact.de/petitions/demokratieforderung-in-gefahr-kurzungen-jetzt-stoppen-geradejetztfueralle) fordert das Bündnis von Bundeskanzler Scholz:  
**Stellen Sie in den Haushaltsverhandlungen sicher, dass Förderungen für politische Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen, Freiwilligendienste, soziale Initiativen und andere Organisationen bürgerschaftlichen Engagements nicht eingespart, sondern verstetigt werden.**

Initiiert wird die Kampagne #GeradeJetztFuerAlle von: Amadeu Antonio Stiftung, Bildungsstätte Anne Frank, Bundesverband Mobile Beratung, Bundesverband RIAS, Der Paritätische Gesamtverband, HateAid, Internationale Jugendgemeinschaftsdienste und Neue deutsche Medienmacher\*innen. Zahlreiche weitere Organisationen wirken daran mit.

[Mehr zur Kampagne](https://gerade-jetzt-fuer-alle.de/)

### Pressekontakt

presse@neuemedienmacher.de   
Tel.: +49 155 6745 2152

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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Pressemitteilung vom 22.05.2024

# Falschinformationen schaden unserer *Einwanderungsgesellschaft*

## *Mit Fakten* gegen Falschinformationen

Die gängigsten Falschinformationsnarrative drehen sich um das Thema Migration. Ein Feindbild kommt aber selten allein: Falschinformationen gefährden nicht nur unsere Einwanderungsgesellschaft, sondern auch das Vertrauen in den Journalismus und die Demokratie. Um dagegenzuhalten, müssen Journalist\*innen Falschinformationsnarrative kennen, sie als solche benennen und mit Fakten widerlegen können.

Zur Unterstützung haben die Neuen deutschen Medienmacher\*innen weit verbreitete falsche Narrative über Migration [hier](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration) zusammengefasst und mit Fakten widerlegt.

Sind Migrant\*innen ein Sicherheitsrisiko, verursachen sie Wohnungsnot und schafft sich Deutschland wirklich ab? In sozialen Medien haben Falschinformationen und rassistische Erzählungen Konjunktur. Sie machen Einwanderung zur Bedrohung für die innere Sicherheit, für das Sozialsystem oder „die deutsche Kultur“. Schleichend setzen sich einzelne Falschinformationen zu migrationsfeindlichen Narrativen zusammen. Nicht selten schaffen es solche Narrative auch in Talkshow-Formate oder Artikel-Überschriften etablierter Medien.

Medienhäusern und Faktencheck-Redaktionen wird wiederum unterstellt, systematisch Informationen vorzuenthalten. Der Vorwurf: Medien würden u. a. über die vermeintlichen negativen Folgen von Migration nicht berichten. Um dem Vertrauensverlust entgegenzuwirken, müssen Journalist\*innen aufklären. Denn die Verbreitung von Falschinformationsnarrativen gefährdet nicht nur das Zusammenleben in unserer Einwanderungsgesellschaft, sie schadet schlussendlich auch dem Vertrauen in den Journalismus.

Weil es im Journalismus schnell gehen muss, fehlt es oft an Hintergrundwissen und Kontext zu migrationsfeindlichen Falschinformationen.

Das Projekt No Hate Speech Movement der Neuen deutschen Medienmacher\*innen hat [hier](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration) zehn gängige Falschinformationsnarrative zusammengefasst und mit Fakten widerlegt.

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Zur Unterstützung haben die Neuen deutschen Medienmacher\*innen weit verbreitete falsche Narrative über Migration [hier](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration) zusammengefasst und mit Fakten widerlegt. Sind Migrant\*innen ein Sicherheitsrisiko, verursachen sie Wohnungsnot und schafft sich Deutschland wirklich ab? In sozialen Medien haben Falschinformationen und rassistische Erzählungen Konjunktur. Sie machen Einwanderung zur Bedrohung für die innere Sicherheit, für das Sozialsystem oder „die deutsche Kultur“. Schleichend setzen sich einzelne Falschinformationen zu migrationsfeindlichen Narrativen zusammen. Nicht selten schaffen es solche Narrative auch in Talkshow-Formate oder Artikel-Überschriften etablierter Medien. Medienhäusern und Faktencheck-Redaktionen wird wiederum unterstellt, systematisch Informationen vorzuenthalten. Der Vorwurf: Medien würden u. a. über die vermeintlichen negativen Folgen von Migration nicht berichten. Um dem Vertrauensverlust entgegenzuwirken, müssen Journalist\*innen aufklären. Denn die Verbreitung von Falschinformationsnarrativen gefährdet nicht nur das Zusammenleben in unserer Einwanderungsgesellschaft, sie schadet schlussendlich auch dem Vertrauen in den Journalismus. Weil es im Journalismus schnell gehen muss, fehlt es oft an Hintergrundwissen und Kontext zu migrationsfeindlichen Falschinformationen. Das Projekt No Hate Speech Movement der Neuen deutschen Medienmacher\*innen hat [hier](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration) zehn gängige Falschinformationsnarrative zusammengefasst und mit Fakten widerlegt. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. 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Sind Migrant\*innen ein Sicherheitsrisiko, verursachen sie Wohnungsnot und schafft sich Deutschland wirklich ab? In sozialen Medien haben Falschinformationen und rassistische Erzählungen Konjunktur. Sie machen Einwanderung zur Bedrohung für die innere Sicherheit, für das Sozialsystem oder „die deutsche Kultur“. Schleichend setzen sich einzelne Falschinformationen zu migrationsfeindlichen Narrativen zusammen. Nicht selten schaffen es solche Narrative auch in Talkshow-Formate oder Artikel-Überschriften etablierter Medien. Medienhäusern und Faktencheck-Redaktionen wird wiederum unterstellt, systematisch Informationen vorzuenthalten. Der Vorwurf: Medien würden u. a. über die vermeintlichen negativen Folgen von Migration nicht berichten. Um dem Vertrauensverlust entgegenzuwirken, müssen Journalist\*innen aufklären. Denn die Verbreitung von Falschinformationsnarrativen gefährdet nicht nur das Zusammenleben in unserer Einwanderungsgesellschaft, sie schadet schlussendlich auch dem Vertrauen in den Journalismus. Weil es im Journalismus schnell gehen muss, fehlt es oft an Hintergrundwissen und Kontext zu migrationsfeindlichen Falschinformationen. Das Projekt No Hate Speech Movement der Neuen deutschen Medienmacher\*innen hat [hier](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration) zehn gängige Falschinformationsnarrative zusammengefasst und mit Fakten widerlegt. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. 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Denn die Verbreitung von Falschinformationsnarrativen gefährdet nicht nur das Zusammenleben in unserer Einwanderungsgesellschaft, sie schadet schlussendlich auch dem Vertrauen in den Journalismus. Weil es im Journalismus schnell gehen muss, fehlt es oft an Hintergrundwissen und Kontext zu migrationsfeindlichen Falschinformationen. Das Projekt No Hate Speech Movement der Neuen deutschen Medienmacher\*innen hat [hier](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-desinformation/desinformationen-ueber-migration) zehn gängige Falschinformationsnarrative zusammengefasst und mit Fakten widerlegt. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Pressemitteilung als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240522_PM_Desinformation.pdf) - [ Pressemitteilung als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240522_PM_Desinformation.pdf) - [ Pressemitteilung als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240522_PM_Desinformation.pdf) - [  Pressemitteilung als PDF   ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240522_PM_Desinformation.pdf)

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Pressemitteilung vom 13.02.2024

#  Neue *bundesweite* Studie: Jede zweite Person zieht sich wegen *Hass* im Netz zurück 

Mehr als die Hälfte der Internetnutzer\*innen bekennt sich aus Angst vor Hass im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung und beteiligt sich weniger an Diskussionen. Besonders für junge Frauen sind sexualisierte Übergriffe in den sozialen Netzwerken Alltag. Auch Personen mit sichtbarem Migrationshintergrund und queere Menschen sind dort vermehrt Gewaltandrohungen und Beleidigungen ausgesetzt. Das ergibt die heute veröffentlichte, repräsentative Studie „Lauter Hass - leiser Rückzug“. Die Erhebung wird von Das NETTZ, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz herausgegeben. Die vier zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern, dass Politik und Plattformen jetzt zügig handeln.

**Die Erhebung ist die in Deutschland seit 2019 umfangreichste Untersuchung zu Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz. Befragt wurden mehr als 3.000 Internetnutzer\*innen in Deutschland ab 16 Jahren. Die wichtigsten Ergebnisse:**

- **Hass im Netz kann alle treffen. Aber nicht alle gleich.** Fast jede zweite Person (49 %) wurde schon einmal online beleidigt. Ein Viertel (25 %) der Befragten wurde mit körperlicher Gewalt und 13 % mit sexualisierter Gewalt konfrontiert. Besonders häufig betroffen sind nach eigenen Angaben Personen mit sichtbarem Migrationshintergrund (30 %), junge Frauen (30 %) und Menschen mit homosexueller (28 %) oder bisexueller (36 %) Orientierung. Fast jede zweite junge Frau (42 %) erhielt bereits ungefragt ein Nacktfoto.
- **Hass im Netz führt zum Rückzug aus demokratischen Diskursen.** Mehr als die Hälfte der Befragten bekennt sich aus Angst im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung (57 %), beteiligt sich seltener an Diskussionen (55 %) und formuliert Beiträge bewusst vorsichtiger (53 %). 82 % der Befragten fürchten, dass Hass im Netz die Vielfalt im Internet gefährdet. Mehr als drei Viertel (76 %) sind besorgt, dass durch Hass im Netz auch die Gewalt im Alltag zunimmt. Der Großteil (89 %) stimmt zu, dass Hass im Netz in den letzten Jahren zugenommen hat. Nur 5 % hat schon einmal Hass gegen sich selbst bei der Polizei angezeigt.
- **Plattformen müssen Verantwortung für Hass im Netz tragen.** 86 % der Befragten finden, dass Social-Media-Plattformen mehr Verantwortung übernehmen müssen. 79 % stimmen der Aussage zu, dass diese Plattformen auch finanzielle Verantwortung für die durch Hass im Netz entstehenden gesellschaftlichen Schäden tragen sollten.

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Das ergibt die heute veröffentlichte, repräsentative Studie „Lauter Hass - leiser Rückzug“. Die Erhebung wird von Das NETTZ, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz herausgegeben. Die vier zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern, dass Politik und Plattformen jetzt zügig handeln. **Die Erhebung ist die in Deutschland seit 2019 umfangreichste Untersuchung zu Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz. Befragt wurden mehr als 3.000 Internetnutzer\*innen in Deutschland ab 16 Jahren. Die wichtigsten Ergebnisse:** - **Hass im Netz kann alle treffen. Aber nicht alle gleich.** Fast jede zweite Person (49 %) wurde schon einmal online beleidigt. Ein Viertel (25 %) der Befragten wurde mit körperlicher Gewalt und 13 % mit sexualisierter Gewalt konfrontiert. Besonders häufig betroffen sind nach eigenen Angaben Personen mit sichtbarem Migrationshintergrund (30 %), junge Frauen (30 %) und Menschen mit homosexueller (28 %) oder bisexueller (36 %) Orientierung. Fast jede zweite junge Frau (42 %) erhielt bereits ungefragt ein Nacktfoto. - **Hass im Netz führt zum Rückzug aus demokratischen Diskursen.** Mehr als die Hälfte der Befragten bekennt sich aus Angst im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung (57 %), beteiligt sich seltener an Diskussionen (55 %) und formuliert Beiträge bewusst vorsichtiger (53 %). 82 % der Befragten fürchten, dass Hass im Netz die Vielfalt im Internet gefährdet. Mehr als drei Viertel (76 %) sind besorgt, dass durch Hass im Netz auch die Gewalt im Alltag zunimmt. Der Großteil (89 %) stimmt zu, dass Hass im Netz in den letzten Jahren zugenommen hat. Nur 5 % hat schon einmal Hass gegen sich selbst bei der Polizei angezeigt. - **Plattformen müssen Verantwortung für Hass im Netz tragen.** 86 % der Befragten finden, dass Social-Media-Plattformen mehr Verantwortung übernehmen müssen. 79 % stimmen der Aussage zu, dass diese Plattformen auch finanzielle Verantwortung für die durch Hass im Netz entstehenden gesellschaftlichen Schäden tragen sollten. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. 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Die Erhebung wird von Das NETTZ, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz herausgegeben. Die vier zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern, dass Politik und Plattformen jetzt zügig handeln. **Die Erhebung ist die in Deutschland seit 2019 umfangreichste Untersuchung zu Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz. Befragt wurden mehr als 3.000 Internetnutzer\*innen in Deutschland ab 16 Jahren. Die wichtigsten Ergebnisse:** - **Hass im Netz kann alle treffen. Aber nicht alle gleich.** Fast jede zweite Person (49 %) wurde schon einmal online beleidigt. Ein Viertel (25 %) der Befragten wurde mit körperlicher Gewalt und 13 % mit sexualisierter Gewalt konfrontiert. Besonders häufig betroffen sind nach eigenen Angaben Personen mit sichtbarem Migrationshintergrund (30 %), junge Frauen (30 %) und Menschen mit homosexueller (28 %) oder bisexueller (36 %) Orientierung. Fast jede zweite junge Frau (42 %) erhielt bereits ungefragt ein Nacktfoto. - **Hass im Netz führt zum Rückzug aus demokratischen Diskursen.** Mehr als die Hälfte der Befragten bekennt sich aus Angst im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung (57 %), beteiligt sich seltener an Diskussionen (55 %) und formuliert Beiträge bewusst vorsichtiger (53 %). 82 % der Befragten fürchten, dass Hass im Netz die Vielfalt im Internet gefährdet. Mehr als drei Viertel (76 %) sind besorgt, dass durch Hass im Netz auch die Gewalt im Alltag zunimmt. Der Großteil (89 %) stimmt zu, dass Hass im Netz in den letzten Jahren zugenommen hat. Nur 5 % hat schon einmal Hass gegen sich selbst bei der Polizei angezeigt. - **Plattformen müssen Verantwortung für Hass im Netz tragen.** 86 % der Befragten finden, dass Social-Media-Plattformen mehr Verantwortung übernehmen müssen. 79 % stimmen der Aussage zu, dass diese Plattformen auch finanzielle Verantwortung für die durch Hass im Netz entstehenden gesellschaftlichen Schäden tragen sollten. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Neue bundesweite Studie: Jede zweite Person zieht sich wegen Hass im Netz zurück](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/neue-bundesweite-studie-jede-zweite-person-zieht-sich-wegen-hass-im-netz-zurück) Pressemitteilung vom 13.02.2024 # Neue *bundesweite* Studie: Jede zweite Person zieht sich wegen *Hass* im Netz zurück Mehr als die Hälfte der Internetnutzer\*innen bekennt sich aus Angst vor Hass im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung und beteiligt sich weniger an Diskussionen. Besonders für junge Frauen sind sexualisierte Übergriffe in den sozialen Netzwerken Alltag. Auch Personen mit sichtbarem Migrationshintergrund und queere Menschen sind dort vermehrt Gewaltandrohungen und Beleidigungen ausgesetzt. Das ergibt die heute veröffentlichte, repräsentative Studie „Lauter Hass - leiser Rückzug“. Die Erhebung wird von Das NETTZ, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz herausgegeben. Die vier zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern, dass Politik und Plattformen jetzt zügig handeln. **Die Erhebung ist die in Deutschland seit 2019 umfangreichste Untersuchung zu Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz. Befragt wurden mehr als 3.000 Internetnutzer\*innen in Deutschland ab 16 Jahren. Die wichtigsten Ergebnisse:** - **Hass im Netz kann alle treffen. Aber nicht alle gleich.** Fast jede zweite Person (49 %) wurde schon einmal online beleidigt. Ein Viertel (25 %) der Befragten wurde mit körperlicher Gewalt und 13 % mit sexualisierter Gewalt konfrontiert. Besonders häufig betroffen sind nach eigenen Angaben Personen mit sichtbarem Migrationshintergrund (30 %), junge Frauen (30 %) und Menschen mit homosexueller (28 %) oder bisexueller (36 %) Orientierung. Fast jede zweite junge Frau (42 %) erhielt bereits ungefragt ein Nacktfoto. - **Hass im Netz führt zum Rückzug aus demokratischen Diskursen.** Mehr als die Hälfte der Befragten bekennt sich aus Angst im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung (57 %), beteiligt sich seltener an Diskussionen (55 %) und formuliert Beiträge bewusst vorsichtiger (53 %). 82 % der Befragten fürchten, dass Hass im Netz die Vielfalt im Internet gefährdet. Mehr als drei Viertel (76 %) sind besorgt, dass durch Hass im Netz auch die Gewalt im Alltag zunimmt. Der Großteil (89 %) stimmt zu, dass Hass im Netz in den letzten Jahren zugenommen hat. Nur 5 % hat schon einmal Hass gegen sich selbst bei der Polizei angezeigt. - **Plattformen müssen Verantwortung für Hass im Netz tragen.** 86 % der Befragten finden, dass Social-Media-Plattformen mehr Verantwortung übernehmen müssen. 79 % stimmen der Aussage zu, dass diese Plattformen auch finanzielle Verantwortung für die durch Hass im Netz entstehenden gesellschaftlichen Schäden tragen sollten. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Neue bundesweite Studie: Jede zweite Person zieht sich wegen Hass im Netz zurück](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/neue-bundesweite-studie-jede-zweite-person-zieht-sich-wegen-hass-im-netz-zurück) Pressemitteilung vom 13.02.2024 # Neue *bundesweite* Studie: Jede zweite Person zieht sich wegen *Hass* im Netz zurück Mehr als die Hälfte der Internetnutzer\*innen bekennt sich aus Angst vor Hass im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung und beteiligt sich weniger an Diskussionen. Besonders für junge Frauen sind sexualisierte Übergriffe in den sozialen Netzwerken Alltag. Auch Personen mit sichtbarem Migrationshintergrund und queere Menschen sind dort vermehrt Gewaltandrohungen und Beleidigungen ausgesetzt. Das ergibt die heute veröffentlichte, repräsentative Studie „Lauter Hass - leiser Rückzug“. Die Erhebung wird von Das NETTZ, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz herausgegeben. Die vier zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern, dass Politik und Plattformen jetzt zügig handeln. **Die Erhebung ist die in Deutschland seit 2019 umfangreichste Untersuchung zu Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz. Befragt wurden mehr als 3.000 Internetnutzer\*innen in Deutschland ab 16 Jahren. Die wichtigsten Ergebnisse:** - **Hass im Netz kann alle treffen. Aber nicht alle gleich.** Fast jede zweite Person (49 %) wurde schon einmal online beleidigt. Ein Viertel (25 %) der Befragten wurde mit körperlicher Gewalt und 13 % mit sexualisierter Gewalt konfrontiert. Besonders häufig betroffen sind nach eigenen Angaben Personen mit sichtbarem Migrationshintergrund (30 %), junge Frauen (30 %) und Menschen mit homosexueller (28 %) oder bisexueller (36 %) Orientierung. Fast jede zweite junge Frau (42 %) erhielt bereits ungefragt ein Nacktfoto. - **Hass im Netz führt zum Rückzug aus demokratischen Diskursen.** Mehr als die Hälfte der Befragten bekennt sich aus Angst im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung (57 %), beteiligt sich seltener an Diskussionen (55 %) und formuliert Beiträge bewusst vorsichtiger (53 %). 82 % der Befragten fürchten, dass Hass im Netz die Vielfalt im Internet gefährdet. Mehr als drei Viertel (76 %) sind besorgt, dass durch Hass im Netz auch die Gewalt im Alltag zunimmt. Der Großteil (89 %) stimmt zu, dass Hass im Netz in den letzten Jahren zugenommen hat. Nur 5 % hat schon einmal Hass gegen sich selbst bei der Polizei angezeigt. - **Plattformen müssen Verantwortung für Hass im Netz tragen.** 86 % der Befragten finden, dass Social-Media-Plattformen mehr Verantwortung übernehmen müssen. 79 % stimmen der Aussage zu, dass diese Plattformen auch finanzielle Verantwortung für die durch Hass im Netz entstehenden gesellschaftlichen Schäden tragen sollten. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Neue bundesweite Studie: Jede zweite Person zieht sich wegen Hass im Netz zurück](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/neue-bundesweite-studie-jede-zweite-person-zieht-sich-wegen-hass-im-netz-zurück) Pressemitteilung vom 13.02.2024 # Neue *bundesweite* Studie: Jede zweite Person zieht sich wegen *Hass* im Netz zurück Mehr als die Hälfte der Internetnutzer\*innen bekennt sich aus Angst vor Hass im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung und beteiligt sich weniger an Diskussionen. Besonders für junge Frauen sind sexualisierte Übergriffe in den sozialen Netzwerken Alltag. Auch Personen mit sichtbarem Migrationshintergrund und queere Menschen sind dort vermehrt Gewaltandrohungen und Beleidigungen ausgesetzt. Das ergibt die heute veröffentlichte, repräsentative Studie „Lauter Hass - leiser Rückzug“. Die Erhebung wird von Das NETTZ, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz herausgegeben. Die vier zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern, dass Politik und Plattformen jetzt zügig handeln. **Die Erhebung ist die in Deutschland seit 2019 umfangreichste Untersuchung zu Wahrnehmung, Betroffenheit und Folgen von Hass im Netz. Befragt wurden mehr als 3.000 Internetnutzer\*innen in Deutschland ab 16 Jahren. Die wichtigsten Ergebnisse:** - **Hass im Netz kann alle treffen. Aber nicht alle gleich.** Fast jede zweite Person (49 %) wurde schon einmal online beleidigt. Ein Viertel (25 %) der Befragten wurde mit körperlicher Gewalt und 13 % mit sexualisierter Gewalt konfrontiert. Besonders häufig betroffen sind nach eigenen Angaben Personen mit sichtbarem Migrationshintergrund (30 %), junge Frauen (30 %) und Menschen mit homosexueller (28 %) oder bisexueller (36 %) Orientierung. Fast jede zweite junge Frau (42 %) erhielt bereits ungefragt ein Nacktfoto. - **Hass im Netz führt zum Rückzug aus demokratischen Diskursen.** Mehr als die Hälfte der Befragten bekennt sich aus Angst im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung (57 %), beteiligt sich seltener an Diskussionen (55 %) und formuliert Beiträge bewusst vorsichtiger (53 %). 82 % der Befragten fürchten, dass Hass im Netz die Vielfalt im Internet gefährdet. Mehr als drei Viertel (76 %) sind besorgt, dass durch Hass im Netz auch die Gewalt im Alltag zunimmt. Der Großteil (89 %) stimmt zu, dass Hass im Netz in den letzten Jahren zugenommen hat. Nur 5 % hat schon einmal Hass gegen sich selbst bei der Polizei angezeigt. - **Plattformen müssen Verantwortung für Hass im Netz tragen.** 86 % der Befragten finden, dass Social-Media-Plattformen mehr Verantwortung übernehmen müssen. 79 % stimmen der Aussage zu, dass diese Plattformen auch finanzielle Verantwortung für die durch Hass im Netz entstehenden gesellschaftlichen Schäden tragen sollten. > *„Menschen mit Rassismus- und Diskriminierungserfahrung machen auch im Netz Gewalterfahrungen und ziehen sich deshalb aus der Debatte zurück. Ihre Perspektiven fehlen nicht nur online, sie erhalten auch zu wenig Beachtung im medialen Diskurs. Gerade jetzt, wo Rechtsradikalismus zunimmt, müssen die Stimmen derjenigen, die davon besonders betroffen sind, sicht- und hörbar gemacht werden.“* — Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher\*innen ### **Was muss jetzt passieren?** Die Herausgeber\*innen der Studie fordern daher bessere Unterstützung für Betroffene von Hass im Netz. Es brauche ein bundesweites Netzwerk von spezialisierten Beratungsstellen sowie geschulte Strafverfolgungsbehörden, die Betroffene ernst nehmen und nicht abweisen. Denn die Studie zeigt: Bislang nehmen Menschen, die Hass im Netz erleben, institutionelle Angebote nur in wenigen Fällen wahr. Notwendig sei daher die konsequente Anwendung bestehender Gesetze im Internet. Der europäische Digital Services Act (DSA) müsse schnell umgesetzt werden. Von Social-Media-Plattformen verlangen sie ein konsequentes Vorgehen gegen Hass sowie Verstöße gegen den Jugendmedienschutz. Für die durch Hass und Desinformation verursachten gesellschaftlichen Schäden müssten insbesondere sehr große Online-Plattformen künftig auch finanziell Verantwortung übernehmen. Außerdem fordern die Organisationen eine nationale Bildungsoffensive Medienkompetenz, die mit Mitteln in mindestens gleichwertiger Höhe des Digitalpakts von Bund und Ländern (6,5 Milliarden Euro) ausgestattet werden sollte. Zudem müssten die Zivilgesellschaft besser gefördert und Hassdynamiken im Netz kontinuierlich erfasst werden. **Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus** zu den heute in Berlin vorgestellten Ergebnissen: „Ob toxische Kommentare, Drohungen, beängstigende Kampagnen: Hass im Netz ist allgegenwärtig. Viele Menschen sind davon abgestoßen oder eingeschüchtert, halten sich zurück oder schweigen. Das gibt denen Raum, die laut und aggressiv sind. Es bedroht unsere Demokratie. Wir können gemeinsam etwas dagegen unternehmen. Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz führt Wissen und Erfahrung zusammen: Beratungsangebote für Betroffene, Unterstützung beim Schutz vor Cyberkriminalität und digitaler Gewalt oder Know-How für Debattenkultur im Netz – an vielen Stellen geht das Netzwerk gegen die Verrohung im digitalen Raum vor. Wir brauchen Weitsicht und passgenaue Maßnahmen, um Hass im Netz entgegen zu treten und einen respektvollen Austausch im Internet zu ermöglichen.“ Weitere Informationen und Download der Studie: Den Volltext zur Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug. Wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht“ finden Sie [hier](https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug). ### Über das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz: Die neue Studie zu Hass im Netz wird von den Organisationen Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz herausgegeben. Die wissenschaftliche Umsetzung erfolgte durch die pollytix strategic research GmbH. Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz ist ein Zusammenschluss von fünf Organisationen, die sich gegen Hassrede und Gewalt im digitalen Raum engagieren. Das Kompetenznetzwerk informiert als zentrale Anlaufstelle alle, die beim Thema Hass im Netz Orientierung brauchen, Hilfe suchen, sich engagieren, darüber berichten oder sich weiterbilden wollen. Das Kompetenznetzwerk wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, der Robert Bosch Stiftung und der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite [toneshift.org](https://toneshift.org/lauter-hass-leiser-rueckzug/) ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [Zusammenfassung der Studie als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug_Kurzinfo.pdf) - [Studie zum Download als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240212_PM_Hass_im_Netz.pdf)### **Was muss jetzt passieren?** Die Herausgeber\*innen der Studie fordern daher bessere Unterstützung für Betroffene von Hass im Netz. Es brauche ein bundesweites Netzwerk von spezialisierten Beratungsstellen sowie geschulte Strafverfolgungsbehörden, die Betroffene ernst nehmen und nicht abweisen. Denn die Studie zeigt: Bislang nehmen Menschen, die Hass im Netz erleben, institutionelle Angebote nur in wenigen Fällen wahr. Notwendig sei daher die konsequente Anwendung bestehender Gesetze im Internet. Der europäische Digital Services Act (DSA) müsse schnell umgesetzt werden. Von Social-Media-Plattformen verlangen sie ein konsequentes Vorgehen gegen Hass sowie Verstöße gegen den Jugendmedienschutz. Für die durch Hass und Desinformation verursachten gesellschaftlichen Schäden müssten insbesondere sehr große Online-Plattformen künftig auch finanziell Verantwortung übernehmen. Außerdem fordern die Organisationen eine nationale Bildungsoffensive Medienkompetenz, die mit Mitteln in mindestens gleichwertiger Höhe des Digitalpakts von Bund und Ländern (6,5 Milliarden Euro) ausgestattet werden sollte. Zudem müssten die Zivilgesellschaft besser gefördert und Hassdynamiken im Netz kontinuierlich erfasst werden. **Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus** zu den heute in Berlin vorgestellten Ergebnissen: „Ob toxische Kommentare, Drohungen, beängstigende Kampagnen: Hass im Netz ist allgegenwärtig. Viele Menschen sind davon abgestoßen oder eingeschüchtert, halten sich zurück oder schweigen. Das gibt denen Raum, die laut und aggressiv sind. Es bedroht unsere Demokratie. Wir können gemeinsam etwas dagegen unternehmen. Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz führt Wissen und Erfahrung zusammen: Beratungsangebote für Betroffene, Unterstützung beim Schutz vor Cyberkriminalität und digitaler Gewalt oder Know-How für Debattenkultur im Netz – an vielen Stellen geht das Netzwerk gegen die Verrohung im digitalen Raum vor. Wir brauchen Weitsicht und passgenaue Maßnahmen, um Hass im Netz entgegen zu treten und einen respektvollen Austausch im Internet zu ermöglichen.“ Weitere Informationen und Download der Studie: Den Volltext zur Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug. Wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht“ finden Sie [hier](https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug). ### Über das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz: Die neue Studie zu Hass im Netz wird von den Organisationen Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz herausgegeben. Die wissenschaftliche Umsetzung erfolgte durch die pollytix strategic research GmbH. Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz ist ein Zusammenschluss von fünf Organisationen, die sich gegen Hassrede und Gewalt im digitalen Raum engagieren. Das Kompetenznetzwerk informiert als zentrale Anlaufstelle alle, die beim Thema Hass im Netz Orientierung brauchen, Hilfe suchen, sich engagieren, darüber berichten oder sich weiterbilden wollen. Das Kompetenznetzwerk wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, der Robert Bosch Stiftung und der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite [toneshift.org](https://toneshift.org/lauter-hass-leiser-rueckzug/) ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [Zusammenfassung der Studie als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug_Kurzinfo.pdf) - [Studie zum Download als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240212_PM_Hass_im_Netz.pdf)### **Was muss jetzt passieren?** Die Herausgeber\*innen der Studie fordern daher bessere Unterstützung für Betroffene von Hass im Netz. Es brauche ein bundesweites Netzwerk von spezialisierten Beratungsstellen sowie geschulte Strafverfolgungsbehörden, die Betroffene ernst nehmen und nicht abweisen. Denn die Studie zeigt: Bislang nehmen Menschen, die Hass im Netz erleben, institutionelle Angebote nur in wenigen Fällen wahr. Notwendig sei daher die konsequente Anwendung bestehender Gesetze im Internet. Der europäische Digital Services Act (DSA) müsse schnell umgesetzt werden. Von Social-Media-Plattformen verlangen sie ein konsequentes Vorgehen gegen Hass sowie Verstöße gegen den Jugendmedienschutz. Für die durch Hass und Desinformation verursachten gesellschaftlichen Schäden müssten insbesondere sehr große Online-Plattformen künftig auch finanziell Verantwortung übernehmen. Außerdem fordern die Organisationen eine nationale Bildungsoffensive Medienkompetenz, die mit Mitteln in mindestens gleichwertiger Höhe des Digitalpakts von Bund und Ländern (6,5 Milliarden Euro) ausgestattet werden sollte. Zudem müssten die Zivilgesellschaft besser gefördert und Hassdynamiken im Netz kontinuierlich erfasst werden. **Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus** zu den heute in Berlin vorgestellten Ergebnissen: „Ob toxische Kommentare, Drohungen, beängstigende Kampagnen: Hass im Netz ist allgegenwärtig. Viele Menschen sind davon abgestoßen oder eingeschüchtert, halten sich zurück oder schweigen. Das gibt denen Raum, die laut und aggressiv sind. Es bedroht unsere Demokratie. Wir können gemeinsam etwas dagegen unternehmen. Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz führt Wissen und Erfahrung zusammen: Beratungsangebote für Betroffene, Unterstützung beim Schutz vor Cyberkriminalität und digitaler Gewalt oder Know-How für Debattenkultur im Netz – an vielen Stellen geht das Netzwerk gegen die Verrohung im digitalen Raum vor. Wir brauchen Weitsicht und passgenaue Maßnahmen, um Hass im Netz entgegen zu treten und einen respektvollen Austausch im Internet zu ermöglichen.“ Weitere Informationen und Download der Studie: Den Volltext zur Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug. Wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht“ finden Sie [hier](https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug). ### Über das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz: Die neue Studie zu Hass im Netz wird von den Organisationen Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz herausgegeben. Die wissenschaftliche Umsetzung erfolgte durch die pollytix strategic research GmbH. Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz ist ein Zusammenschluss von fünf Organisationen, die sich gegen Hassrede und Gewalt im digitalen Raum engagieren. Das Kompetenznetzwerk informiert als zentrale Anlaufstelle alle, die beim Thema Hass im Netz Orientierung brauchen, Hilfe suchen, sich engagieren, darüber berichten oder sich weiterbilden wollen. Das Kompetenznetzwerk wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, der Robert Bosch Stiftung und der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite [toneshift.org](https://toneshift.org/lauter-hass-leiser-rueckzug/) ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [Zusammenfassung der Studie als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug_Kurzinfo.pdf) - [Studie zum Download als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240212_PM_Hass_im_Netz.pdf)### **Was muss jetzt passieren?** Die Herausgeber\*innen der Studie fordern daher bessere Unterstützung für Betroffene von Hass im Netz. Es brauche ein bundesweites Netzwerk von spezialisierten Beratungsstellen sowie geschulte Strafverfolgungsbehörden, die Betroffene ernst nehmen und nicht abweisen. Denn die Studie zeigt: Bislang nehmen Menschen, die Hass im Netz erleben, institutionelle Angebote nur in wenigen Fällen wahr. Notwendig sei daher die konsequente Anwendung bestehender Gesetze im Internet. Der europäische Digital Services Act (DSA) müsse schnell umgesetzt werden. Von Social-Media-Plattformen verlangen sie ein konsequentes Vorgehen gegen Hass sowie Verstöße gegen den Jugendmedienschutz. Für die durch Hass und Desinformation verursachten gesellschaftlichen Schäden müssten insbesondere sehr große Online-Plattformen künftig auch finanziell Verantwortung übernehmen. Außerdem fordern die Organisationen eine nationale Bildungsoffensive Medienkompetenz, die mit Mitteln in mindestens gleichwertiger Höhe des Digitalpakts von Bund und Ländern (6,5 Milliarden Euro) ausgestattet werden sollte. Zudem müssten die Zivilgesellschaft besser gefördert und Hassdynamiken im Netz kontinuierlich erfasst werden. **Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus** zu den heute in Berlin vorgestellten Ergebnissen: „Ob toxische Kommentare, Drohungen, beängstigende Kampagnen: Hass im Netz ist allgegenwärtig. Viele Menschen sind davon abgestoßen oder eingeschüchtert, halten sich zurück oder schweigen. Das gibt denen Raum, die laut und aggressiv sind. Es bedroht unsere Demokratie. Wir können gemeinsam etwas dagegen unternehmen. Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz führt Wissen und Erfahrung zusammen: Beratungsangebote für Betroffene, Unterstützung beim Schutz vor Cyberkriminalität und digitaler Gewalt oder Know-How für Debattenkultur im Netz – an vielen Stellen geht das Netzwerk gegen die Verrohung im digitalen Raum vor. Wir brauchen Weitsicht und passgenaue Maßnahmen, um Hass im Netz entgegen zu treten und einen respektvollen Austausch im Internet zu ermöglichen.“ Weitere Informationen und Download der Studie: Den Volltext zur Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug. Wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht“ finden Sie [hier](https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug). ### Über das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz: Die neue Studie zu Hass im Netz wird von den Organisationen Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz herausgegeben. Die wissenschaftliche Umsetzung erfolgte durch die pollytix strategic research GmbH. Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz ist ein Zusammenschluss von fünf Organisationen, die sich gegen Hassrede und Gewalt im digitalen Raum engagieren. Das Kompetenznetzwerk informiert als zentrale Anlaufstelle alle, die beim Thema Hass im Netz Orientierung brauchen, Hilfe suchen, sich engagieren, darüber berichten oder sich weiterbilden wollen. Das Kompetenznetzwerk wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, der Robert Bosch Stiftung und der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite [toneshift.org](https://toneshift.org/lauter-hass-leiser-rueckzug/) ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [Zusammenfassung der Studie als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug_Kurzinfo.pdf) - [Studie zum Download als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240212_PM_Hass_im_Netz.pdf)### **Was muss jetzt passieren?** Die Herausgeber\*innen der Studie fordern daher bessere Unterstützung für Betroffene von Hass im Netz. Es brauche ein bundesweites Netzwerk von spezialisierten Beratungsstellen sowie geschulte Strafverfolgungsbehörden, die Betroffene ernst nehmen und nicht abweisen. Denn die Studie zeigt: Bislang nehmen Menschen, die Hass im Netz erleben, institutionelle Angebote nur in wenigen Fällen wahr. Notwendig sei daher die konsequente Anwendung bestehender Gesetze im Internet. Der europäische Digital Services Act (DSA) müsse schnell umgesetzt werden. Von Social-Media-Plattformen verlangen sie ein konsequentes Vorgehen gegen Hass sowie Verstöße gegen den Jugendmedienschutz. Für die durch Hass und Desinformation verursachten gesellschaftlichen Schäden müssten insbesondere sehr große Online-Plattformen künftig auch finanziell Verantwortung übernehmen. Außerdem fordern die Organisationen eine nationale Bildungsoffensive Medienkompetenz, die mit Mitteln in mindestens gleichwertiger Höhe des Digitalpakts von Bund und Ländern (6,5 Milliarden Euro) ausgestattet werden sollte. Zudem müssten die Zivilgesellschaft besser gefördert und Hassdynamiken im Netz kontinuierlich erfasst werden. **Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus** zu den heute in Berlin vorgestellten Ergebnissen: „Ob toxische Kommentare, Drohungen, beängstigende Kampagnen: Hass im Netz ist allgegenwärtig. Viele Menschen sind davon abgestoßen oder eingeschüchtert, halten sich zurück oder schweigen. Das gibt denen Raum, die laut und aggressiv sind. Es bedroht unsere Demokratie. Wir können gemeinsam etwas dagegen unternehmen. Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz führt Wissen und Erfahrung zusammen: Beratungsangebote für Betroffene, Unterstützung beim Schutz vor Cyberkriminalität und digitaler Gewalt oder Know-How für Debattenkultur im Netz – an vielen Stellen geht das Netzwerk gegen die Verrohung im digitalen Raum vor. Wir brauchen Weitsicht und passgenaue Maßnahmen, um Hass im Netz entgegen zu treten und einen respektvollen Austausch im Internet zu ermöglichen.“ Weitere Informationen und Download der Studie: Den Volltext zur Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug. Wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht“ finden Sie [hier](https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug). ### Über das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz: Die neue Studie zu Hass im Netz wird von den Organisationen Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz herausgegeben. Die wissenschaftliche Umsetzung erfolgte durch die pollytix strategic research GmbH. Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz ist ein Zusammenschluss von fünf Organisationen, die sich gegen Hassrede und Gewalt im digitalen Raum engagieren. Das Kompetenznetzwerk informiert als zentrale Anlaufstelle alle, die beim Thema Hass im Netz Orientierung brauchen, Hilfe suchen, sich engagieren, darüber berichten oder sich weiterbilden wollen. Das Kompetenznetzwerk wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, der Robert Bosch Stiftung und der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite [toneshift.org](https://toneshift.org/lauter-hass-leiser-rueckzug/) ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [Zusammenfassung der Studie als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug_Kurzinfo.pdf) - [Studie zum Download als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240212_PM_Hass_im_Netz.pdf)### **Was muss jetzt passieren?**

Die Herausgeber\*innen der Studie fordern daher bessere Unterstützung für Betroffene von Hass im Netz. Es brauche ein bundesweites Netzwerk von spezialisierten Beratungsstellen sowie geschulte Strafverfolgungsbehörden, die Betroffene ernst nehmen und nicht abweisen. Denn die Studie zeigt: Bislang nehmen Menschen, die Hass im Netz erleben, institutionelle Angebote nur in wenigen Fällen wahr. Notwendig sei daher die konsequente Anwendung bestehender Gesetze im Internet. Der europäische Digital Services Act (DSA) müsse schnell umgesetzt werden. Von Social-Media-Plattformen verlangen sie ein konsequentes Vorgehen gegen Hass sowie Verstöße gegen den Jugendmedienschutz. Für die durch Hass und Desinformation verursachten gesellschaftlichen Schäden müssten insbesondere sehr große Online-Plattformen künftig auch finanziell Verantwortung übernehmen. Außerdem fordern die Organisationen eine nationale Bildungsoffensive Medienkompetenz, die mit Mitteln in mindestens gleichwertiger Höhe des Digitalpakts von Bund und Ländern (6,5 Milliarden Euro) ausgestattet werden sollte. Zudem müssten die Zivilgesellschaft besser gefördert und Hassdynamiken im Netz kontinuierlich erfasst werden.

**Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus** zu den heute in Berlin vorgestellten Ergebnissen:

„Ob toxische Kommentare, Drohungen, beängstigende Kampagnen: Hass im Netz ist allgegenwärtig. Viele Menschen sind davon abgestoßen oder eingeschüchtert, halten sich zurück oder schweigen. Das gibt denen Raum, die laut und aggressiv sind. Es bedroht unsere Demokratie. Wir können gemeinsam etwas dagegen unternehmen. Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz führt Wissen und Erfahrung zusammen: Beratungsangebote für Betroffene, Unterstützung beim Schutz vor Cyberkriminalität und digitaler Gewalt oder Know-How für Debattenkultur im Netz – an vielen Stellen geht das Netzwerk gegen die Verrohung im digitalen Raum vor. Wir brauchen Weitsicht und passgenaue Maßnahmen, um Hass im Netz entgegen zu treten und einen respektvollen Austausch im Internet zu ermöglichen.“

Weitere Informationen und Download der Studie: Den Volltext zur Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug. Wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht“ finden Sie [hier](https://kompetenznetzwerk-hass-im-netz.de/lauter-hass-leiser-rueckzug).

### Über das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz:

Die neue Studie zu Hass im Netz wird von den Organisationen Das NETTZ, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen als Teil des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz herausgegeben. Die wissenschaftliche Umsetzung erfolgte durch die pollytix strategic research GmbH. Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz ist ein Zusammenschluss von fünf Organisationen, die sich gegen Hassrede und Gewalt im digitalen Raum engagieren. Das Kompetenznetzwerk informiert als zentrale Anlaufstelle alle, die beim Thema Hass im Netz Orientierung brauchen, Hilfe suchen, sich engagieren, darüber berichten oder sich weiterbilden wollen. Das Kompetenznetzwerk wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, der Robert Bosch Stiftung und der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite [toneshift.org](https://toneshift.org/lauter-hass-leiser-rueckzug/)

### Pressekontakt

presse@neuemedienmacher.de   
Tel.: +49 155 6745 2152

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

- [Zusammenfassung der Studie als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug_Kurzinfo.pdf)

- [Studie zum Download als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2024_Studie_Lauter_Hass_Leiser_Rueckzug.pdf)

- [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20240212_PM_Hass_im_Netz.pdf)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
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 4. [Das Problem heißt Rechtsextremismus und nicht Migration](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/das-problem-heißt-rechtsextremismus-und-nicht-migration)

Stellungnahme vom 22.01.2024

# Das Problem heißt *Rechtsextremismus* und nicht Migration

Die neuesten Investigativ-Recherchen über die AfD zeigen schwarz auf weiß, welche Gefahr der erstarkende Rechtsextremismus darstellt. Diejenigen, die davon besonders bedroht sind, kommen in den Medien dennoch viel zu selten zu Wort – dabei sind wir ca. 25 Prozent der Bevölkerung.

Es braucht dringend ein Umdenken in Redaktionen, denn das bedrohlichste Problem für unsere Gesellschaft lautet Rechtsextremismus und nicht Migration. Höchste Zeit, sich von den rechtspopulistischen Framings zu verabschieden und sich in der Themensetzung auf reale Gefahren zu besinnen.

Guter Journalismus kann viel bewirken: Hunderttausende demonstrieren nach den Berichten über rassistische Deportationspläne und gehen gegen Rechtsextremismus auf die Straße. Talkshows problematisieren trotzdem das Thema Migration, statt über die Bedrohung für Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu sprechen. Darüber können wir uns nur wundern, denn über Rechtsextremisten berichten lässt sich auch, ohne sie zu bestätigen.

### Fünf Hinweise für einen kritischen Journalismus über Rechtsextremismus:

1. **Keine Wortlaut-Interviews:** Über die AfD lässt sich berichten, ihre menschenfeindliche Ideologie aufdecken, ohne dass sie in Interviews und Stellungnahmen zu Wort kommen muss. Die AfD ist keine demokratische Partei wie jede andere und sollte auch in der Berichterstattung nicht so behandelt werden. Ihnen die Themensetzung zu überlassen, schadet der Demokratie und hat keinen informativen Mehrwert.
2. **Möglichst vielen Menschen Zugang zu Informationen verschaffen:** Die Correctiv-Recherche wurde in fünf Sprachen übersetzt, damit mehr Menschen Zugang zu den wichtigen Inhalten erhalten. Den Text kann man sich außerdem vorlesen lassen. Ein gutes Beispiel dafür, wie eine inklusive Berichterstattung für alle gelingen kann.
3. **Keine rechten Kampfbegriffe in der Überschrift:** Die Recherche erzielte sehr viel Aufmerksamkeit, auch ohne rechtsradikale Begrifflichkeiten in der Überschrift zu reproduzieren oder rechte Framings unkommentiert zu übernehmen.
4. **Tiefe Recherche geht vor Schnelligkeit:** Die AfD verbreitet Falschinformationen und Verschwörungsmythen. Es ist Aufgabe von Journalist\*innen, diese Falschinformationen richtigzustellen, sie zu widerlegen und demokratiefeindliche Ideologien klar zu benennen. Deswegen braucht Berichterstattung über Rechtsextreme Einordnungen und Expertisen und keine Zitat-Kacheln und O-Töne.
5. **Betroffene zu Wort kommen lassen:** Statt in jeder Sendung über Migration zu diskutieren, müssen viel mehr Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu Wort kommen, also diejenigen, die von den Deportationsplänen Rechtsradikaler betroffen sind. Sie müssen vorkommen, um die Bedrohung, die eine rechtsradikale Partei für einen sehr großen Teil der Bevölkerung darstellt, sichtbar und hörbar zu machen.

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#### **Was muss jetzt passieren?**

Viele Menschen demonstrieren und setzen dadurch ein wichtiges Zeichen gegen den erstarkenden Rechtsextremismus – auch wir als Journalist\*innen tragen Verantwortung. Medienschaffende müssen aufhören, rechtsradikale Narrative und Framings zu reproduzieren, einige Medienhäuser und Redaktionen ihre Strategien im Umgang mit der AfD hinterfragen. Betroffene sollten zu Wort kommen und die kritische Aufmerksamkeit darf nicht verloren gehen. Die Talkshow- oder Brennpunkt-Sendungen zur Gefahr von Rechts sind lange überfällig.

#### **Weiterführende Links:**

Mehr Tipps zur verantwortungsvollen Berichterstattung über Rechtsextreme gibt es [hier](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/rechtsextreme-sind-keine-guten-interviewpartner-innen).

Sprache schafft Wirklichkeit: Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar).

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Das Problem heißt Rechtsextremismus und nicht Migration](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/das-problem-heißt-rechtsextremismus-und-nicht-migration) Stellungnahme vom 22.01.2024 # Das Problem heißt *Rechtsextremismus* und nicht Migration Die neuesten Investigativ-Recherchen über die AfD zeigen schwarz auf weiß, welche Gefahr der erstarkende Rechtsextremismus darstellt. Diejenigen, die davon besonders bedroht sind, kommen in den Medien dennoch viel zu selten zu Wort – dabei sind wir ca. 25 Prozent der Bevölkerung. Es braucht dringend ein Umdenken in Redaktionen, denn das bedrohlichste Problem für unsere Gesellschaft lautet Rechtsextremismus und nicht Migration. Höchste Zeit, sich von den rechtspopulistischen Framings zu verabschieden und sich in der Themensetzung auf reale Gefahren zu besinnen. Guter Journalismus kann viel bewirken: Hunderttausende demonstrieren nach den Berichten über rassistische Deportationspläne und gehen gegen Rechtsextremismus auf die Straße. Talkshows problematisieren trotzdem das Thema Migration, statt über die Bedrohung für Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu sprechen. Darüber können wir uns nur wundern, denn über Rechtsextremisten berichten lässt sich auch, ohne sie zu bestätigen. ### Fünf Hinweise für einen kritischen Journalismus über Rechtsextremismus: 1. **Keine Wortlaut-Interviews:** Über die AfD lässt sich berichten, ihre menschenfeindliche Ideologie aufdecken, ohne dass sie in Interviews und Stellungnahmen zu Wort kommen muss. Die AfD ist keine demokratische Partei wie jede andere und sollte auch in der Berichterstattung nicht so behandelt werden. Ihnen die Themensetzung zu überlassen, schadet der Demokratie und hat keinen informativen Mehrwert. 2. **Möglichst vielen Menschen Zugang zu Informationen verschaffen:** Die Correctiv-Recherche wurde in fünf Sprachen übersetzt, damit mehr Menschen Zugang zu den wichtigen Inhalten erhalten. Den Text kann man sich außerdem vorlesen lassen. Ein gutes Beispiel dafür, wie eine inklusive Berichterstattung für alle gelingen kann. 3. **Keine rechten Kampfbegriffe in der Überschrift:** Die Recherche erzielte sehr viel Aufmerksamkeit, auch ohne rechtsradikale Begrifflichkeiten in der Überschrift zu reproduzieren oder rechte Framings unkommentiert zu übernehmen. 4. **Tiefe Recherche geht vor Schnelligkeit:** Die AfD verbreitet Falschinformationen und Verschwörungsmythen. Es ist Aufgabe von Journalist\*innen, diese Falschinformationen richtigzustellen, sie zu widerlegen und demokratiefeindliche Ideologien klar zu benennen. Deswegen braucht Berichterstattung über Rechtsextreme Einordnungen und Expertisen und keine Zitat-Kacheln und O-Töne. 5. **Betroffene zu Wort kommen lassen:** Statt in jeder Sendung über Migration zu diskutieren, müssen viel mehr Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu Wort kommen, also diejenigen, die von den Deportationsplänen Rechtsradikaler betroffen sind. Sie müssen vorkommen, um die Bedrohung, die eine rechtsradikale Partei für einen sehr großen Teil der Bevölkerung darstellt, sichtbar und hörbar zu machen. --- #### **Was muss jetzt passieren?** Viele Menschen demonstrieren und setzen dadurch ein wichtiges Zeichen gegen den erstarkenden Rechtsextremismus – auch wir als Journalist\*innen tragen Verantwortung. Medienschaffende müssen aufhören, rechtsradikale Narrative und Framings zu reproduzieren, einige Medienhäuser und Redaktionen ihre Strategien im Umgang mit der AfD hinterfragen. Betroffene sollten zu Wort kommen und die kritische Aufmerksamkeit darf nicht verloren gehen. Die Talkshow- oder Brennpunkt-Sendungen zur Gefahr von Rechts sind lange überfällig. #### **Weiterführende Links:** Mehr Tipps zur verantwortungsvollen Berichterstattung über Rechtsextreme gibt es [hier](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/rechtsextreme-sind-keine-guten-interviewpartner-innen). Sprache schafft Wirklichkeit: Formulierungshilfen, Erläuterungen und alternative Begriffe für die Berichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft gibt es in unserem [Glossar](https://www.neuemedienmacher.de/glossar). ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20240119_PM_Rechtsextremismus.pdf) - [  Stellungnahme als PDF   ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20240119_PM_Rechtsextremismus.pdf)

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 4. [Offener Brief: Eine unterfinanzierte Zivilgesellschaft gefährdet die Demokratie](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/offener-brief-eine-unterfinanzierte-zivilgesellschaft-gefährdet-die-demokratie)

Stellungnahme vom 11.12.2023

# Offener Brief: Eine *unterfinanzierte Zivilgesellschaft* gefährdet die Demokratie

Die derzeitige Ausgabensperre für 2024 der Bundesregierung verhindert die Auszahlung zugesagter Förderungen. Für uns als Organisationen der Zivilgesellschaft hat das dramatische Folgen: Viele der vom Bund geförderten Demokratieprojekte werden Mitarbeitende entlassen müssen. In einigen Fällen werden über Jahre gewachsene Projekte für immer ihre Türen schließen. Der Grund dafür ist die Ausgabensperre und der noch nicht verabschiedete Haushalt 2024 der Bundesregierung, die die Auszahlung der zugesagten Förderungen für die Projekte bis auf weiteres auf Eis legt. Viele der Projekte haben nicht die Ressourcen, um Gehälter vorzufinanzieren. Es droht das Sterben einer zivilgesellschaftlichen Landschaft, die sich seit Jahren überall in diesem Land für die Stärkung und Verteidigung der Demokratie, die Förderung von Medienbildung und Medienkompetenz, für Vielfalt sowie gegen digitale Gewalt und Desinformation engagiert. Dabei ist unsere Demokratie so stark bedroht wie noch nie – durch den Rechtsextremismus, durch die Vertrauenskrise, durch Antisemitismus, Islamismus, Rassismus, Antiziganismus und Queerfeindlichkeit sowie durch Angriffe auf Amts- und Mandatsträger und -trägerinnen.

Gefährdet sind die Arbeitsplätze, die bei anhaltendem Stopp der Bewilligung von Anträgen, der Weigerung Mittel zuzuweisen und der sowieso fehlenden strukturellen Förderung nicht gehalten werden können. Menschen, die sich mit großem Engagement, viel Wissen und Mut engagieren, werden ihren Arbeitsplatz verlieren und damit ist die inhaltliche und praktische Umsetzung der Arbeit nicht mehr möglich.

Wir brauchen jetzt die sofortige Freigabe der Fördermittel. Nur so kann die Weiterarbeit der zivilgesellschaftlichen Organisationen gesichert werden.

Und nur so können unsere Organisationen sich gegen die Vertrauenskrise vieler Menschen in den demokratischen Staat, für rechtsstaatliche Antworten auf die aktuellen Krisen, nicht zuletzt auch für eine klare Abgrenzung gegenüber rechtsextremen Tendenzen, die sich in der Mitte der Gesellschaft ausbreiten, einsetzen. Eine Bewilligung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn reicht nicht aus, da die eigenen Mittel der Vereine und Institutionen zu beschränkt sind, um auf eigene Kosten mit der Umsetzung der Projekte zu beginnen.

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### Wir fordern:

- Aufhebung der Ausgabensperre für die Fördermittel der zivilgesellschaftlichen Organisationen, in Bezug auf Projekte, die im Haushaltsentwurf angelegt sind
- die zügige Umsetzung des seit über zehn Jahren immer wieder angekündigten Demokratiefördergesetzes
- stärkere und dauerhafte strukturelle Förderung und mehr Durchlässigkeit bei der Förderung
- keine Einsparung bei der Förderung und Finanzierung aller Projekte und Institutionen, die sich für unsere liberale Demokratie einsetzen.

Der Gestaltungsspielraum für zivilgesellschaftliche Arbeit darf nicht weiter eingeschränkt werden, sondern muss gerade in diesen Zeiten stärker ausgebaut werden, um unser demokratisches Gemeinwesen zukunftsfähig gestalten zu können.

### Erstunterzeichner\*innen (alphabetisch geordnet):

1. adis e.V.
2. Akademie Waldschlösschen - Stiftung Rainer Marbach und Ulli Klaum
3. Amadeu Antonio Stiftung
4. Antidiskriminierungsforum Saar e.V.
5. Antidiskriminierungsverband Deutschland e.V.
6. Annette Joggerst, Antidiskriminierungsberaterin
7. Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.
8. basis & woge e.V.
9. betterplace lab
10. betterplace.org
11. BfDA Stuttgart
12. bUm – Raum für solidarisches Miteinander
13. Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V.
14. Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus
15. Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus e.V.
16. CLAIM
17. Courage - Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V. (NDC in Sachsen)
18. Cultures Interactive e.V.
19. Dachverband der Migrant\*innenorganisationen in Ostdeutschland e.V. - DaMOst e.V.
20. Das NETTZ
21. Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. (DeGeDe)
22. Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
23. Distanz e.V.
24. Each One Teach One e.V.
25. elly - Beratung für Betroffene von Hatespeech in Thüringen
26. Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW
27. Fachstelle Kinderwelten für Vorurteilsbewusste Bildung/ ISTA/ INA Berlin gGmbH
28. FITT - Institut für Technologietransfer an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gem. GmbH
29. Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur
30. Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.
31. gut.org gAG
32. HateAid
33. Hildegard Lagrenne Stiftung für Bildung, Beteiligung und Inklusion von Sinti und Roma in Deutschland
34. Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA e. V.)
35. Initiative Offene Gesellschaft e.V.
36. Jugendbildungsstätte LidiceHaus gGmbH
37. korientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.
38. Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung Baden-Württemberg e.V.
39. Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)
40. Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V.
41. mitMachen e.V.
42. Modus | Zentrum für angewandte Deradikalisierungsforschung gGmbH
43. Mosaik Deutschland e.V.
44. Nava Zarabian - Politische Bildnerin
45. Neue deutsche Medienmacher\*innen e.V.
46. neue deutsche organisationen – das postmigrantische netzwerk e. V.
47. Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. (NDC)
48. Opferberatung Rheinland (OBR)
49. Opferperspektive e.V.
50. Schwulenberatung Berlin gGmbH
51. Türkische Gemeinde in Deutschland e.V.
52. Ufuq e.V.
53. Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.)
54. Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V., Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)
55. Violence Prevention Network gGmbH
56. Volksverpetzer VVP gUG

### Weitere Unterzeichner\*innen: 

1. Start with a Friend e. V.
2. Zeitgeist e. V.
3. Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e. V.
4. Spiegelbild - Politische Bildung aus Wiesbaden e. V.
5. Kompetenznetz Islam und Gesellschaft e. V.
6. medienblau gGmbH
7. Seitenstark e. V.
8. Wertzeug e. V. - Verein für Demokratiebildung
9. International Rescue Committee IRC Deutschland gGmbH
10. ichbinhier e. V.
11. Future Challenges e. V.
12. Drudel 11 e. V.
13. Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung
14. Institut für Demokratiepolitik & Organisationsberatung
15. GePGeMi e. V.
16. Spiegelbild- Politische Bildung aus Wiesbaden e. V.
17. Über den Tellerrand e. V.
18. BIWOC\* Rising
19. Blinde Kuh e. V.
20. Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF)
21. AGABY e. V.
22. BEFORE e. V.
23. Schöpflin Stiftung
24. Frithjof Nürnberger, Referent Ehrenamtsentwicklung Nordkirche, Evangelischer Kirchenkreis Pommern
25. LAG Lokale Medienarbeit NRW e. V.
26. medialepfade.org - Verein für Medienbildung e. V.
27. Pinkstinks Germany e. V.
28. La Red e. V.
29. Korea-Verband e.V.
30. JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
31. DJV – Deutscher Journalisten-Verband e.V.
32. IFAK e.V. -Verein für multikulturelle Kinder-und Jugendhilfe-Migrationsarbeit
33. MitOst e. V.
34. Amaro Foro e. V.
35. jobs4refugees gGmbH
36. Es geht LOS/Demokratie Innovation e. V.
37. Muutos e. V.
38. PHINEO gAG
39. WE AID gGmbH
40. Medienkulturzentrum Dresden e.V.
41. Integrationshaus e. V.
42. n-ost

### Pressekontakt

presse@neuemedienmacher.de   
Tel.: +49 155 6745 2152

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles)
 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme)
 4. [Gegen sich radikalisierende Debatten helfen vielfältige Perspektiven](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/gegen-sich-radikalisierende-debatten-helfen-vielfältige-perspektiven)

Stellungnahme vom 28.11.2023

# Gegen sich radikalisierende Debatten helfen *vielfältige* Perspektiven

## *15 Jahre* Neue deutsche Medienmacher\*innen – reicht uns Vielfalt oder muss guter Journalismus jetzt die Demokratie verteidigen?

**Seit Gründung der Neuen deutschen Medienmacher\*innen vor 15 Jahren ist die deutsche Medienlandschaft diverser geworden. Trotzdem werden Mediendiskurse aktuell verstärkt von Antidemokrat\*innen bestimmt. Anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens warnen die Neuen deutschen Medienmacher\*innen: Wenn sich die Politik radikalisiert, muss guter Journalismus dagegenhalten. Statt sich von Populismus vor sich hertreiben zu lassen, braucht es mehr denn je menschenrechtsbasierte Haltungen in Redaktionen.**

Seit mittlerweile 15 Jahren arbeiten die Neuen deutschen Medienmacher\*innen (NdM) an einer vielfältigen und diskriminierungskritischen Medienlandschaft und haben viel erreicht: Deutsche Redaktionen sind heute diverser aufgestellt als noch vor 15 Jahren. Das Mentoring-Programm der NdM hat über 300 jungen Menschen mit internationaler Geschichte den Weg in den Journalismus geebnet. Wie dünn die Vielfalt in den Chefredaktionen wird, haben wir 2020 mit den ersten [Diversity-Zahlen zur Medienlandschaft](https://neuemedienmacher.de/positionen/beitrag/diversity-im-journalismus-bericht/) aufgezeigt. Die Wortwahl in der Berichterstattung ist teils diskriminierungssensibler geworden, unser [Glossar mit Formulierungshilfen](https://glossar.neuemedienmacher.de/), das in der 11. Auflage erscheint, wird genutzt. Um auch Neuankommende zu informieren, bieten wir im Projekt [Handbook Germany : Together](https://handbookgermany.de/de) Informations- und Vernetzungsplattformen in mittlerweile neun Sprachen. Und mit unserem [Diversity-Guide](https://mediendiversitaet.de/) haben wir unser geballtes Wissen zu Mediendiversität an Redaktionen weitergegeben.

Darauf ausruhen können wir uns nicht, denn Mediendiskurse werden aktuell verstärkt von Menschenfeindlichkeit bestimmt. Rechtsextreme, antisemitische, rassistische, queer- und transfeindliche Aussagen erhalten immer mehr Aufmerksamkeit, Antidemokrat\*innen werden zu Interviews eingeladen, das Selbstverständnis als Migrationsgesellschaft und grundlegende Menschenrechte werden in Talkshows öffentlich in Frage gestellt.

**Wir müssen also weitermachen und formulieren zum Jubiläum fünf Geburtstagswünsche an die deutsche Medienlandschaft:**

1. Gerade in Zeiten von Spaltung sollte Journalismus **Empathie fördern statt Hass**. Statt rechtsradikalen Parteien und rechtspopulistischen Thesen massig Schlagzeilen und Sendeplätze zu widmen, müssen **mehr Betroffene** rechter, antisemitischer und rassistischer Gewalt zu Wort kommen.
2. Wir brauchen klare **menschenrechtsbasierte Haltungen in Redaktionen** statt Slogans für Vielfalt. In Zeiten des Rechtsrucks muss sich Journalismus seiner demokratischen Verantwortung bewusst sein.
3. Die deutsche Medienlandschaft benötigt **echte Repräsentanz und Perspektivenvielfalt**, damit sich alle Mitglieder unserer pluralistischen Gesellschaft in der Berichterstattung wiederfinden, informiert sind und sich nicht abwenden. Journalismus muss für alle da sein, sonst verliert er an Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Dazu gehört auch, jüdische und BIPoC- Kolleg\*innen vor rechten, rassistischen oder antisemitischen Kampagnen zu schützen.
4. Anstatt unzählige Meinungen, braucht der Mediendiskurs vor allem gute Recherchen und Analysen, die sich auf **Expertise** stützen. Journalismus muss informieren, nicht polarisieren.
5. In Zeiten von Kriegen braucht es auch Strategien gegen Hass im Netz und **Aufklärung zu Desinformationen**, am besten mehrsprachig. Denn guter Journalismus bedeutet, Alternativen zu radikalisierenden Social-Media-Debatten zu bieten, anstatt sie zu reproduzieren.

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen werden sich auch zukünftig dafür einsetzen, dass der Journalismus vielfältiger und damit auch demokratischer wird, und laden Redaktionen dazu ein, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Es gibt viel zu tun.

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Gegen sich radikalisierende Debatten helfen vielfältige Perspektiven](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/gegen-sich-radikalisierende-debatten-helfen-vielfältige-perspektiven) Stellungnahme vom 28.11.2023 # Gegen sich radikalisierende Debatten helfen *vielfältige* Perspektiven ## *15 Jahre* Neue deutsche Medienmacher\*innen – reicht uns Vielfalt oder muss guter Journalismus jetzt die Demokratie verteidigen? **Seit Gründung der Neuen deutschen Medienmacher\*innen vor 15 Jahren ist die deutsche Medienlandschaft diverser geworden. Trotzdem werden Mediendiskurse aktuell verstärkt von Antidemokrat\*innen bestimmt. Anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens warnen die Neuen deutschen Medienmacher\*innen: Wenn sich die Politik radikalisiert, muss guter Journalismus dagegenhalten. Statt sich von Populismus vor sich hertreiben zu lassen, braucht es mehr denn je menschenrechtsbasierte Haltungen in Redaktionen.** Seit mittlerweile 15 Jahren arbeiten die Neuen deutschen Medienmacher\*innen (NdM) an einer vielfältigen und diskriminierungskritischen Medienlandschaft und haben viel erreicht: Deutsche Redaktionen sind heute diverser aufgestellt als noch vor 15 Jahren. Das Mentoring-Programm der NdM hat über 300 jungen Menschen mit internationaler Geschichte den Weg in den Journalismus geebnet. Wie dünn die Vielfalt in den Chefredaktionen wird, haben wir 2020 mit den ersten [Diversity-Zahlen zur Medienlandschaft](https://neuemedienmacher.de/positionen/beitrag/diversity-im-journalismus-bericht/) aufgezeigt. Die Wortwahl in der Berichterstattung ist teils diskriminierungssensibler geworden, unser [Glossar mit Formulierungshilfen](https://glossar.neuemedienmacher.de/), das in der 11. Auflage erscheint, wird genutzt. Um auch Neuankommende zu informieren, bieten wir im Projekt [Handbook Germany : Together](https://handbookgermany.de/de) Informations- und Vernetzungsplattformen in mittlerweile neun Sprachen. Und mit unserem [Diversity-Guide](https://mediendiversitaet.de/) haben wir unser geballtes Wissen zu Mediendiversität an Redaktionen weitergegeben. Darauf ausruhen können wir uns nicht, denn Mediendiskurse werden aktuell verstärkt von Menschenfeindlichkeit bestimmt. Rechtsextreme, antisemitische, rassistische, queer- und transfeindliche Aussagen erhalten immer mehr Aufmerksamkeit, Antidemokrat\*innen werden zu Interviews eingeladen, das Selbstverständnis als Migrationsgesellschaft und grundlegende Menschenrechte werden in Talkshows öffentlich in Frage gestellt. **Wir müssen also weitermachen und formulieren zum Jubiläum fünf Geburtstagswünsche an die deutsche Medienlandschaft:** 1. Gerade in Zeiten von Spaltung sollte Journalismus **Empathie fördern statt Hass**. Statt rechtsradikalen Parteien und rechtspopulistischen Thesen massig Schlagzeilen und Sendeplätze zu widmen, müssen **mehr Betroffene** rechter, antisemitischer und rassistischer Gewalt zu Wort kommen. 2. Wir brauchen klare **menschenrechtsbasierte Haltungen in Redaktionen** statt Slogans für Vielfalt. In Zeiten des Rechtsrucks muss sich Journalismus seiner demokratischen Verantwortung bewusst sein. 3. Die deutsche Medienlandschaft benötigt **echte Repräsentanz und Perspektivenvielfalt**, damit sich alle Mitglieder unserer pluralistischen Gesellschaft in der Berichterstattung wiederfinden, informiert sind und sich nicht abwenden. Journalismus muss für alle da sein, sonst verliert er an Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Dazu gehört auch, jüdische und BIPoC- Kolleg\*innen vor rechten, rassistischen oder antisemitischen Kampagnen zu schützen. 4. Anstatt unzählige Meinungen, braucht der Mediendiskurs vor allem gute Recherchen und Analysen, die sich auf **Expertise** stützen. Journalismus muss informieren, nicht polarisieren. 5. In Zeiten von Kriegen braucht es auch Strategien gegen Hass im Netz und **Aufklärung zu Desinformationen**, am besten mehrsprachig. Denn guter Journalismus bedeutet, Alternativen zu radikalisierenden Social-Media-Debatten zu bieten, anstatt sie zu reproduzieren. Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen werden sich auch zukünftig dafür einsetzen, dass der Journalismus vielfältiger und damit auch demokratischer wird, und laden Redaktionen dazu ein, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Es gibt viel zu tun. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme: 15 Jahre NdM als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20231128_PM_15_Jahre_NdM.pdf) 

- [  Stellungnahme: 15 Jahre NdM als PDF   ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20231128_PM_15_Jahre_NdM.pdf)

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1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/)
 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles)
 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme)
 4. [Alle sprechen über Desinformationen – Aber was ist das eigentlich?](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/alle-sprechen-ueber-desinformationen)

Stellungnahme vom 21.11.2023

# Alle sprechen über *Desinformationen* – Aber was ist das eigentlich?

## Daran könnt ihr Desinformationen (oft) *erkennen*:

Desinformationen sind meist Teilwahrheiten: Es werden ausgewählte Teilbereiche einer Realität abgebildet oder wahre Begebenheiten falsch zugeordnet.

In vielen Fällen sind sie pseudo-journalistisch aufbereitet, sodass sie durch ihr Erscheinungsbild eine seriöse Berichterstattung vermitteln.

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## Was sind *Desinformationen*?

Fehlinformation: Fehlinformationen sind falsche Informationen, die weitergegeben werden, ohne die Intention Schaden zu verursachen. Menschen, die sie verbreiten, halten diese Informationen für korrekt.

Desinformationen sind Falschinformationen, die weitergegeben werden, mit der Absicht, Schaden zu verursachen.

Personen, die Desinformation verbreiten, wissen, dass die Information nicht korrekt ist. Sie verfolgen mit der Verbreitung ein Ziel, z.B. Meinungen zu beeinflussen.

---

## Wie *verbreiten* sich Desinformationen?

Diese Verbreitungsmethoden beobachten wir häufig:

1. **Falscher Kontext:** Wenn authentischer Inhalt mit falschen Kontextinformationen geteilt wird, z.B. ein echtes Foto, das irreführend betitelt oder datiert wird.
2. **Manipulierter Inhalt:** Wenn wahrheitsgemäße Informationen mit täuschender Absicht manipuliert werden. Das bezieht sich zumeist auf Fotos und Videos.
3. **Satire oder Parodie:** Will in erster Linie nicht schaden, hat jedoch irreführendes Potential. Wenn satirische Inhalte verbreitet werden, kann ihre Verbindung zu dem\*der Urheber\*in verloren gehen. Der Beitrag wird dann nicht mehr als Satire, sondern als Fakt wahrgenommen.
4. **Irreführender Inhalt:** Irreführende Darstellung von Information, z. B. … • das Umdeuten von Geschichten in Schlagzeilen, • das Zitieren von Statistiken in einer Weise, die einer bestimmten Einstellung entsprechen, oder • die Entscheidung, etwas nicht zu berichten, weil es ein Argument untergräbt, …sind gebräuchliche – wenn auch unsaubere – Techniken, die irreführend sind.
5. **Betrügerischer Inhalt:** Wenn vorgegeben wird, dass Inhalte aus authentischen Quellen stammen: z.B. irreführende Inhalte, die Logos von Organisationen oder Namen von bekannten Persönlichkeiten verwenden. Beispiel: Die sog. „Doppelgänger“-Kampagne, die die Unterstützung der Ukraine im russischen Angriffskrieg mindern soll, verbrietet z.B. Posts und Werbeanzeigen, die auf gefälschte Seiten von Medienhäusern führen.
6. **Erfundener Inhalt:** Neuer Inhalt, der zu 100 % falsch ist und in der Absicht, zu täuschen oder zu schaden, erstellt wurde.

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## Was *hilft* gegen Desinformationen?

Desinformationen werden gezielt genutzt, um zu spalten, Hass zu verbreiten und Schaden anzurichten.

Diese 3 Schritte können helfen:

### **1. Debunking**

So könnt ihr den Wahrheitsgehalt einer Information selbst überprüfen:

- **Quellen-Check:** Überprüft, ob in dem Beitrag eine Quelle für die Informationen angegeben ist und schaut, ob es sich um eine seriöse Quelle handelt.
- **Abgleich mit anderen Quellen:** Checkt, ob es die die Information nur aus diesem Beitrag gibt oder ob auch andere seriöse Quellen darauf eingehen.
- **Bilder-Check:** Mit einer Google-Bilderrückwärtssuch könnt ihr überprüfen, ob das Bild oder das Video im richtigen Kontext verwendet wurde.

### **2. Faktenchecks**

Schaut nach, ob eine Information bereits von seriösen Faktenchecker\*innen geprüft wurde.

Diese Faktenchecks empfehlen wir euch:

- Correctiv.Faktenchek
- dpa.factchecking
- EDMO
- ARD-Faktenfinder

Dort findet ihr aktuelle Faktenchecks zu vielen Falschinformationen.

### **3. Prebunking**

Bei Prebunking lernen Nutzer\*innen Taktiken zur Verbreitung von Desinformationen und Narrativen kennen, bevor sie ihnen begegnen - damit sie besser gerüstet sind, sie zu erkennen und ihnen zu widerstehen.

Ein Beispiel: Im Juni und Juli dieses Jahres hat Google mit einer Videokampagne Nutzer\*innen von YouTube, Instagram und Facebook für die Verbreitungstechniken ‘Panikmache’, ‘Whataboutism’ und ‘De-Kontextualisierung’ sensibilisiert. 5,4 Prozent, oder hochgerechnet ca. 1,1 Millionen Menschen, waren danach besser darin, diese Manipulationstechniken zu erkennen.

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**Es liegt an uns allen, die Verbreitung von Desinformationen einzudämmen.**

Bleibt bitte aufmerksam, nehmt euch Zeit bevor ihr Beiträge teilt und versucht, Informationen zu verifizieren, bevor ihr sie weiterverbreitet.

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Alle sprechen über Desinformationen – Aber was ist das eigentlich?](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/alle-sprechen-ueber-desinformationen) Stellungnahme vom 21.11.2023 # Alle sprechen über *Desinformationen* – Aber was ist das eigentlich? ## Daran könnt ihr Desinformationen (oft) *erkennen*: Desinformationen sind meist Teilwahrheiten: Es werden ausgewählte Teilbereiche einer Realität abgebildet oder wahre Begebenheiten falsch zugeordnet. In vielen Fällen sind sie pseudo-journalistisch aufbereitet, sodass sie durch ihr Erscheinungsbild eine seriöse Berichterstattung vermitteln. --- ## Was sind *Desinformationen*? Fehlinformation: Fehlinformationen sind falsche Informationen, die weitergegeben werden, ohne die Intention Schaden zu verursachen. Menschen, die sie verbreiten, halten diese Informationen für korrekt. Desinformationen sind Falschinformationen, die weitergegeben werden, mit der Absicht, Schaden zu verursachen. Personen, die Desinformation verbreiten, wissen, dass die Information nicht korrekt ist. Sie verfolgen mit der Verbreitung ein Ziel, z.B. Meinungen zu beeinflussen. --- ## Wie *verbreiten* sich Desinformationen? Diese Verbreitungsmethoden beobachten wir häufig: 1. **Falscher Kontext:** Wenn authentischer Inhalt mit falschen Kontextinformationen geteilt wird, z.B. ein echtes Foto, das irreführend betitelt oder datiert wird. 2. **Manipulierter Inhalt:** Wenn wahrheitsgemäße Informationen mit täuschender Absicht manipuliert werden. Das bezieht sich zumeist auf Fotos und Videos. 3. **Satire oder Parodie:** Will in erster Linie nicht schaden, hat jedoch irreführendes Potential. Wenn satirische Inhalte verbreitet werden, kann ihre Verbindung zu dem\*der Urheber\*in verloren gehen. Der Beitrag wird dann nicht mehr als Satire, sondern als Fakt wahrgenommen. 4. **Irreführender Inhalt:** Irreführende Darstellung von Information, z. B. … • das Umdeuten von Geschichten in Schlagzeilen, • das Zitieren von Statistiken in einer Weise, die einer bestimmten Einstellung entsprechen, oder • die Entscheidung, etwas nicht zu berichten, weil es ein Argument untergräbt, …sind gebräuchliche – wenn auch unsaubere – Techniken, die irreführend sind. 5. **Betrügerischer Inhalt:** Wenn vorgegeben wird, dass Inhalte aus authentischen Quellen stammen: z.B. irreführende Inhalte, die Logos von Organisationen oder Namen von bekannten Persönlichkeiten verwenden. Beispiel: Die sog. „Doppelgänger“-Kampagne, die die Unterstützung der Ukraine im russischen Angriffskrieg mindern soll, verbrietet z.B. Posts und Werbeanzeigen, die auf gefälschte Seiten von Medienhäusern führen. 6. **Erfundener Inhalt:** Neuer Inhalt, der zu 100 % falsch ist und in der Absicht, zu täuschen oder zu schaden, erstellt wurde. --- ## Was *hilft* gegen Desinformationen? Desinformationen werden gezielt genutzt, um zu spalten, Hass zu verbreiten und Schaden anzurichten. Diese 3 Schritte können helfen: ### **1. Debunking** So könnt ihr den Wahrheitsgehalt einer Information selbst überprüfen: - **Quellen-Check:** Überprüft, ob in dem Beitrag eine Quelle für die Informationen angegeben ist und schaut, ob es sich um eine seriöse Quelle handelt. - **Abgleich mit anderen Quellen:** Checkt, ob es die die Information nur aus diesem Beitrag gibt oder ob auch andere seriöse Quellen darauf eingehen. - **Bilder-Check:** Mit einer Google-Bilderrückwärtssuch könnt ihr überprüfen, ob das Bild oder das Video im richtigen Kontext verwendet wurde. ### **2. Faktenchecks** Schaut nach, ob eine Information bereits von seriösen Faktenchecker\*innen geprüft wurde. Diese Faktenchecks empfehlen wir euch: - Correctiv.Faktenchek - dpa.factchecking - EDMO - ARD-Faktenfinder Dort findet ihr aktuelle Faktenchecks zu vielen Falschinformationen. ### **3. Prebunking** Bei Prebunking lernen Nutzer\*innen Taktiken zur Verbreitung von Desinformationen und Narrativen kennen, bevor sie ihnen begegnen - damit sie besser gerüstet sind, sie zu erkennen und ihnen zu widerstehen. Ein Beispiel: Im Juni und Juli dieses Jahres hat Google mit einer Videokampagne Nutzer\*innen von YouTube, Instagram und Facebook für die Verbreitungstechniken ‘Panikmache’, ‘Whataboutism’ und ‘De-Kontextualisierung’ sensibilisiert. 5,4 Prozent, oder hochgerechnet ca. 1,1 Millionen Menschen, waren danach besser darin, diese Manipulationstechniken zu erkennen. --- **Es liegt an uns allen, die Verbreitung von Desinformationen einzudämmen.** Bleibt bitte aufmerksam, nehmt euch Zeit bevor ihr Beiträge teilt und versucht, Informationen zu verifizieren, bevor ihr sie weiterverbreitet. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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Termin am 07.10.2023

# NxM Medienkonferenz 2023

Wo: Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin Wann: 07.10.23 ab 00:00 Uhr  1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Termin](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin) 4. [NxM Medienkonferenz 2023](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/nxm-medienkonferenz-2023) Termin am 07.10.2023 # NxM Medienkonferenz 2023 Wo: Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin Wann: 07.10.23 ab 00:00 Uhr **Medienwelt, lass uns reden!** Bevor wir zu weit nach rechts abdriften, laden wir ein zur Konferenz für Medienschaffende, die guten, weil vielfältigen Journalismus machen wollen. In neuer Location, mit mehr Inhalt und Diskussion und wie immer mit viel Zeit für Austausch. **Für wen?** Die NxM Medienkonferenz richtet sich an Medienschaffende und alle, die sich für Journalismus interessieren. Eintritt ist frei. **Worum geht's?** Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen werden 15 Jahre alt. Ein guter Zeitpunkt, um sich die Frage zu stellen: "Reicht uns Vielfalt oder muss guter Journalismus jetzt die Demokratie verteidigen?" ## Programm 11:00 Uhr **Mitgliederversammlung der Neuen deutschen Medienmacher\*innen** (dieser Programmpunkt ist nur für Mitglieder) --- 14:00 Uhr **Paneldiskussion** Auf dem Panel besprechen **Hadija Haruna-Oelker**, **Mohamed Amjahid**, **Mo Asumang** und **Marieke Reimann**, wie Journalismus aussehen kann, der die Demokratie vor dem Rechtsruck rettet. Moderiert von **Ebru Taşdemir**. --- 16:00 Uhr **Workshops** Neben dem Panel bieten wir dieses Jahr auch **Workshops** für alle Medienschaffende, die noch besser, weil diskriminierungssensibler arbeiten wollen. - **Malcolm Ohanwe** und **Vanessa Vu** geben einen Workshop dazu, wie Journalismus kreativer wird. - **Jana Pareigis** und **Mohamed Amjahid** bieten gemeinsam mit **Sara Siakala** ein Meetup für bedrohte Journalist\*innen an. - **Alejandra López** moderiert ein Vernetzungs-Format für Journalist\*innen mit Deutsch als Zweitsprache. --- 18:30 Uhr **Medien-Shitshow** Den Abschluss macht unsere große „Medien-Shitshow“. Statt einer Kartoffel-Verleihung für einen einzelnen Medienbeitrag gucken wir dieses Jahr auf Diskurse und besprechen, wie es besser geht. In einem Jahresrückblick, wie ihr ihn noch nie gesehen habt, blicken **Esra Karakaya**, **Ridal Carel Tchoukuegno**, **Nhi Le** und **Juri Wasenmüller** gemeinsam mit euch auf die schlimmsten Mediendiskurse des Jahres. Moderiert von **Polo Türk**.**Medienwelt, lass uns reden!**  
Bevor wir zu weit nach rechts abdriften, laden wir ein zur Konferenz für Medienschaffende, die guten, weil vielfältigen Journalismus machen wollen.  
In neuer Location, mit mehr Inhalt und Diskussion und wie immer mit viel Zeit für Austausch.

**Für wen?**  
Die NxM Medienkonferenz richtet sich an Medienschaffende und alle, die sich für Journalismus interessieren. Eintritt ist frei.

**Worum geht's?**  
Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen werden 15 Jahre alt. Ein guter Zeitpunkt, um sich die Frage zu stellen: "Reicht uns Vielfalt oder muss guter Journalismus jetzt die Demokratie verteidigen?"

## Programm

11:00 Uhr **Mitgliederversammlung der Neuen deutschen Medienmacher\*innen**

(dieser Programmpunkt ist nur für Mitglieder)

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14:00 Uhr **Paneldiskussion**

Auf dem Panel besprechen **Hadija Haruna-Oelker**, **Mohamed Amjahid**, **Mo Asumang** und **Marieke Reimann**, wie Journalismus aussehen kann, der die Demokratie vor dem Rechtsruck rettet. Moderiert von **Ebru Taşdemir**.

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16:00 Uhr **Workshops**

Neben dem Panel bieten wir dieses Jahr auch **Workshops** für alle Medienschaffende, die noch besser, weil diskriminierungssensibler arbeiten wollen.

- **Malcolm Ohanwe** und **Vanessa Vu** geben einen Workshop dazu, wie Journalismus kreativer wird.
- **Jana Pareigis** und **Mohamed Amjahid** bieten gemeinsam mit **Sara Siakala** ein Meetup für bedrohte Journalist\*innen an.
- **Alejandra López** moderiert ein Vernetzungs-Format für Journalist\*innen mit Deutsch als Zweitsprache.

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18:30 Uhr **Medien-Shitshow**

Den Abschluss macht unsere große „Medien-Shitshow“. Statt einer Kartoffel-Verleihung für einen einzelnen Medienbeitrag gucken wir dieses Jahr auf Diskurse und besprechen, wie es besser geht. In einem Jahresrückblick, wie ihr ihn noch nie gesehen habt, blicken **Esra Karakaya**, **Ridal Carel Tchoukuegno**, **Nhi Le** und **Juri Wasenmüller** gemeinsam mit euch auf die schlimmsten Mediendiskurse des Jahres. Moderiert von **Polo Türk**.

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Stellungnahme vom 30.08.2023

# Rechtsextreme sind keine guten Interviewpartner\*innen. *Betroffene von rechter Gewalt* schon.

## **Antidemokrat\*innen eine Bühne zu bieten, führt nicht zu einem demokratischen Diskurs.**   
**Stattdessen wäre es bei dem aktuellen Anstieg rechter Gewalt dringend angebracht, die Perspektiven von marginalisierten Gruppen in den Fokus zu rücken.**

Die AfD und ihre Parteimitglieder fallen im öffentlichen Diskurs vor allem mit rassistischen, queerfeindlichen, behindertenfeindlichen, rechtsradikalen - also insgesamt demokratiefeindlichen Aussagen auf. Und trotzdem werden sie zitiert, sitzen wieder häufiger in Talkshows und Sommerinterviews und schaffen es auf Cover von reichweitenstarken Magazinen.

Rechte Akteur\*innen sind sehr gut darin, Agenda-Setting zu betreiben und erhalten dementsprechend viel Raum im öffentlichen Diskurs. Die Anzahl der Menschen, die durch einen Rechtsruck bedroht sind, ist jedoch deutlich höher als die der potenziellen AfD-Wählerschaft. Wie wäre es also mal mit Titelseiten für Betroffenenperspektiven oder Lösungsvorschlägen gegen erstarkenden Rechtsextremismus?

Die Berichterstattung über die AfD stellt Journalist\*innen vor Herausforderungen. Eine diskriminierungskritischer Medien-Umgang mit der AfD ist aber möglich.

## **Fünf Hinweise, die es bei der Berichterstattung über Rechtsextreme zu beachten gilt:**

1\. Die Perspektive von marginalisierten Gruppen berücksichtigen

2\. Transparenz schaffen

3\. Kontext setzen

4\. Vorsicht vor rechtem Agenda-Setting und Wording

5\. Die AfD richtig einordnen

### 1. Die Perspektive von marginalisierten Gruppen berücksichtigen 

Der Aufstieg einer rechtsextremen Partei ist eine Nachricht wert. Die Frage danach, was der Rechtsruck mit Menschen macht, die davon betroffen sind, ist es aber auch.

Menschen mit Einwanderungsgeschichte, Schwarze Menschen, queere Menschen, Menschen mit Behinderung, Muslim\*innen und Juden\*Jüdinnen und alle, die für eine offene Gesellschaft eintreten, werden von den Positionen der AfD angegriffen. Ihre Perspektiven erhalten aber viel zu wenig Beachtung im medialen Diskurs.  
Befragt man die AfD zu ihren Lieblingsthemen Asyl, Migration und Integration, sollte man auch die Perspektive derjenigen einbeziehen, die von diesen Themen direkt betroffen sind. Nur so kann ausgewogener Journalismus garantiert werden, der alle Gesellschaftsgruppen mit einbezieht.

###   
2. Transparenz schaffen

Muss ich aus demokratischen Gründen auch rechtsradikale Parteien immer zitieren oder in meine Sendung einladen? Natürlich muss man nicht. Vielmehr sollten sich Journalist\*innen fragen: Worüber will ich reden und wer ist hierfür der\*die richtige Ansprechpartner\*in? Redaktionen sollten sich auf klare Kriterien für diese Entscheidungen einigen und diese transparent kommunizieren. Eine demokratische Grundhaltung könnte eine gute Grundlage sein.   
Auf keinen Fall sollte man Rechtsextreme nur deshalb zitieren oder ins Studio einladen, um wütenden Reaktionen ihrer Anhänger\*innen in sozialen Medien vorzubeugen.

###   
3. Kontext setzen

Die AfD fällt immer wieder durch das Verbreiten von Falschinformationen und Verschwörungsmythen auf. Rechtsradikale streuen sie bewusst – sei es, um die eigene politische Agenda voranzutreiben oder um die Bevölkerung zu verunsichern. Es ist die Aufgabe von Journalist\*innen, diese Falschinformationen richtigzustellen, sie zu widerlegen und demokratiefeindliche Ideologien klar zu benennen. Antisemitische, islamfeindliche, queerfeindliche, rassistische und faschistische Sprache sollten niemals unkommentiert stehen bleiben. “Faktenchecks” sind zwar wichtige Mittel, doch wenn sie Tage später und nur online erscheinen, erreichen sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht alle Rezipient\*innen.   

Übrigens: Nur Umfragewerte zu veröffentlichen hat noch keinen journalistischen Mehrwert. Auch hierzu braucht es mehr Analysen und Einordnungen.

###   
4. Vorsicht vor rechtem Agenda-Setting und Wordings

Rechte Akteur\*innen sind gut darin, Agenda-Setting zu betreiben. Sie zeichnen Schreckensbilder, provozieren mit menschenfeindlichen Aussagen und erhalten dadurch Aufmerksamkeit. Selbst bei kritischer Einordnung bleiben rassistische Framings jedoch hängen. Sind sie einmal gesetzt, wird es schwer, sie wieder loszuwerden und rechte Diskurse fördern rechte Gewalt.

Der AfD ist eine Verschiebung des demokratischen Diskurses gelungen. So haben rassistische Begriffe wie “Überfremdung” und "Flüchtlingsstrom" durch ständige Wiederholung Eingang in den medialen Diskurs gefunden. Sie dienen dazu, strukturell benachteiligte Gruppen herabzuwürdigen. Rassistische Sprache sollte als solche benannt werden und keinesfalls reproduziert werden.

Clickbaiting, reißerische Überschriften und extreme Bebilderungen mögen die Reichweite und dadurch den Umsatz erhöhen, helfen aber auch den Rechtsextremen bei der Verbreitung ihrer Ideologie.

###   
5. Die AfD richtig einordnen

Die AfD ist nicht nur „rechtspopulistisch“ und irgendwie konservativ. Die AfD ist „rechtsradikal“ und in weiten Teilen „rechtsextrem“. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) stuft die AfD in ihrem Bericht von 2022 als „[rechtsextremen Verdachtsfall](https://www.verfassungsschutz.de/DE/verfassungsschutz/der-bericht/vsb-rechtsextremismus/2022-vsb-rechtsextremismus_artikel.html#doc1530824bodyText6)“ ein. Das gilt insbesondere für den „völkischen Flügel“ um Thüringens AfD-Chef Björn Höcke, den der Verfassungsschutz von Thüringen als „[erwiesen rechtsextrem](https://www.sueddeutsche.de/politik/afd-verfassungsschutz-rechtsextremismus-1.5471538)" einstuft. Die AfD darf – und sollte – in der Berichterstattung also auch so bezeichnet werden.

Für den [Sozialwissenschaftler Wilhelm Heitmeyer](https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/wilhelm-heitmeyer-warum-der-begriff-rechtspopulismus-verharmlosend-ist-a-1283003.html) wirkt der Begriff „Rechtspopulismus“ entdifferenzierend und mit Blick auf den erstarkenden rechtsextremen Teil der AfD verharmlosend. Er schlägt den Begriff Autoritärer Nationalradikalismus vor.

**Weiterführende Tipps**

**Glossar:**

Begrifflichkeiten prägen das gesellschaftliche Zusammenleben. Vor allem in der journalistischen Auseinandersetzung mit einer rechtsradikalen Partei empfehlen wir deswegen, sorgsam mit Wordings umzugehen. Helfen kann dabei auch unser [Glossar ](https://www.neuemedienmacher.de/glossar)mit Formulierungshilfen für diskriminierungskritische Berichterstattung.

**Schutzkodex:**

Journalist\*innen, die über Rechtsextreme berichten, sind vermehrt Gewalt und Bedrohungen ausgesetzt. Medienhäusern empfehlen wir deswegen unseren Kodex zum Schutz von Journalist\*innen: <https://schutzkodex.de/>

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Und trotzdem werden sie zitiert, sitzen wieder häufiger in Talkshows und Sommerinterviews und schaffen es auf Cover von reichweitenstarken Magazinen. Rechte Akteur\*innen sind sehr gut darin, Agenda-Setting zu betreiben und erhalten dementsprechend viel Raum im öffentlichen Diskurs. Die Anzahl der Menschen, die durch einen Rechtsruck bedroht sind, ist jedoch deutlich höher als die der potenziellen AfD-Wählerschaft. Wie wäre es also mal mit Titelseiten für Betroffenenperspektiven oder Lösungsvorschlägen gegen erstarkenden Rechtsextremismus? Die Berichterstattung über die AfD stellt Journalist\*innen vor Herausforderungen. Eine diskriminierungskritischer Medien-Umgang mit der AfD ist aber möglich. ## **Fünf Hinweise, die es bei der Berichterstattung über Rechtsextreme zu beachten gilt:** 1\. Die Perspektive von marginalisierten Gruppen berücksichtigen 2\. Transparenz schaffen 3\. Kontext setzen 4\. Vorsicht vor rechtem Agenda-Setting und Wording 5\. Die AfD richtig einordnen ### 1. Die Perspektive von marginalisierten Gruppen berücksichtigen Der Aufstieg einer rechtsextremen Partei ist eine Nachricht wert. Die Frage danach, was der Rechtsruck mit Menschen macht, die davon betroffen sind, ist es aber auch. Menschen mit Einwanderungsgeschichte, Schwarze Menschen, queere Menschen, Menschen mit Behinderung, Muslim\*innen und Juden\*Jüdinnen und alle, die für eine offene Gesellschaft eintreten, werden von den Positionen der AfD angegriffen. Ihre Perspektiven erhalten aber viel zu wenig Beachtung im medialen Diskurs. Befragt man die AfD zu ihren Lieblingsthemen Asyl, Migration und Integration, sollte man auch die Perspektive derjenigen einbeziehen, die von diesen Themen direkt betroffen sind. Nur so kann ausgewogener Journalismus garantiert werden, der alle Gesellschaftsgruppen mit einbezieht. ### 2. Transparenz schaffen Muss ich aus demokratischen Gründen auch rechtsradikale Parteien immer zitieren oder in meine Sendung einladen? Natürlich muss man nicht. Vielmehr sollten sich Journalist\*innen fragen: Worüber will ich reden und wer ist hierfür der\*die richtige Ansprechpartner\*in? Redaktionen sollten sich auf klare Kriterien für diese Entscheidungen einigen und diese transparent kommunizieren. Eine demokratische Grundhaltung könnte eine gute Grundlage sein. Auf keinen Fall sollte man Rechtsextreme nur deshalb zitieren oder ins Studio einladen, um wütenden Reaktionen ihrer Anhänger\*innen in sozialen Medien vorzubeugen. ### 3. Kontext setzen Die AfD fällt immer wieder durch das Verbreiten von Falschinformationen und Verschwörungsmythen auf. Rechtsradikale streuen sie bewusst – sei es, um die eigene politische Agenda voranzutreiben oder um die Bevölkerung zu verunsichern. Es ist die Aufgabe von Journalist\*innen, diese Falschinformationen richtigzustellen, sie zu widerlegen und demokratiefeindliche Ideologien klar zu benennen. Antisemitische, islamfeindliche, queerfeindliche, rassistische und faschistische Sprache sollten niemals unkommentiert stehen bleiben. “Faktenchecks” sind zwar wichtige Mittel, doch wenn sie Tage später und nur online erscheinen, erreichen sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht alle Rezipient\*innen. Übrigens: Nur Umfragewerte zu veröffentlichen hat noch keinen journalistischen Mehrwert. Auch hierzu braucht es mehr Analysen und Einordnungen. ### 4. Vorsicht vor rechtem Agenda-Setting und Wordings Rechte Akteur\*innen sind gut darin, Agenda-Setting zu betreiben. Sie zeichnen Schreckensbilder, provozieren mit menschenfeindlichen Aussagen und erhalten dadurch Aufmerksamkeit. Selbst bei kritischer Einordnung bleiben rassistische Framings jedoch hängen. Sind sie einmal gesetzt, wird es schwer, sie wieder loszuwerden und rechte Diskurse fördern rechte Gewalt. Der AfD ist eine Verschiebung des demokratischen Diskurses gelungen. So haben rassistische Begriffe wie “Überfremdung” und "Flüchtlingsstrom" durch ständige Wiederholung Eingang in den medialen Diskurs gefunden. Sie dienen dazu, strukturell benachteiligte Gruppen herabzuwürdigen. Rassistische Sprache sollte als solche benannt werden und keinesfalls reproduziert werden. Clickbaiting, reißerische Überschriften und extreme Bebilderungen mögen die Reichweite und dadurch den Umsatz erhöhen, helfen aber auch den Rechtsextremen bei der Verbreitung ihrer Ideologie. ### 5. Die AfD richtig einordnen Die AfD ist nicht nur „rechtspopulistisch“ und irgendwie konservativ. Die AfD ist „rechtsradikal“ und in weiten Teilen „rechtsextrem“. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) stuft die AfD in ihrem Bericht von 2022 als „[rechtsextremen Verdachtsfall](https://www.verfassungsschutz.de/DE/verfassungsschutz/der-bericht/vsb-rechtsextremismus/2022-vsb-rechtsextremismus_artikel.html#doc1530824bodyText6)“ ein. Das gilt insbesondere für den „völkischen Flügel“ um Thüringens AfD-Chef Björn Höcke, den der Verfassungsschutz von Thüringen als „[erwiesen rechtsextrem](https://www.sueddeutsche.de/politik/afd-verfassungsschutz-rechtsextremismus-1.5471538)" einstuft. Die AfD darf – und sollte – in der Berichterstattung also auch so bezeichnet werden. Für den [Sozialwissenschaftler Wilhelm Heitmeyer](https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/wilhelm-heitmeyer-warum-der-begriff-rechtspopulismus-verharmlosend-ist-a-1283003.html) wirkt der Begriff „Rechtspopulismus“ entdifferenzierend und mit Blick auf den erstarkenden rechtsextremen Teil der AfD verharmlosend. Er schlägt den Begriff Autoritärer Nationalradikalismus vor. **Weiterführende Tipps** **Glossar:** Begrifflichkeiten prägen das gesellschaftliche Zusammenleben. Vor allem in der journalistischen Auseinandersetzung mit einer rechtsradikalen Partei empfehlen wir deswegen, sorgsam mit Wordings umzugehen. Helfen kann dabei auch unser [Glossar ](https://www.neuemedienmacher.de/glossar)mit Formulierungshilfen für diskriminierungskritische Berichterstattung. **Schutzkodex:** Journalist\*innen, die über Rechtsextreme berichten, sind vermehrt Gewalt und Bedrohungen ausgesetzt. Medienhäusern empfehlen wir deswegen unseren Kodex zum Schutz von Journalist\*innen:  1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Rechtsextreme sind keine guten Interviewpartner\*innen. Betroffene von rechter Gewalt schon.](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/rechtsextreme-sind-keine-guten-interviewpartner-innen) Stellungnahme vom 30.08.2023 # Rechtsextreme sind keine guten Interviewpartner\*innen. *Betroffene von rechter Gewalt* schon. ## **Antidemokrat\*innen eine Bühne zu bieten, führt nicht zu einem demokratischen Diskurs.** **Stattdessen wäre es bei dem aktuellen Anstieg rechter Gewalt dringend angebracht, die Perspektiven von marginalisierten Gruppen in den Fokus zu rücken.** Die AfD und ihre Parteimitglieder fallen im öffentlichen Diskurs vor allem mit rassistischen, queerfeindlichen, behindertenfeindlichen, rechtsradikalen - also insgesamt demokratiefeindlichen Aussagen auf. Und trotzdem werden sie zitiert, sitzen wieder häufiger in Talkshows und Sommerinterviews und schaffen es auf Cover von reichweitenstarken Magazinen. Rechte Akteur\*innen sind sehr gut darin, Agenda-Setting zu betreiben und erhalten dementsprechend viel Raum im öffentlichen Diskurs. Die Anzahl der Menschen, die durch einen Rechtsruck bedroht sind, ist jedoch deutlich höher als die der potenziellen AfD-Wählerschaft. Wie wäre es also mal mit Titelseiten für Betroffenenperspektiven oder Lösungsvorschlägen gegen erstarkenden Rechtsextremismus? Die Berichterstattung über die AfD stellt Journalist\*innen vor Herausforderungen. Eine diskriminierungskritischer Medien-Umgang mit der AfD ist aber möglich. ## **Fünf Hinweise, die es bei der Berichterstattung über Rechtsextreme zu beachten gilt:** 1\. Die Perspektive von marginalisierten Gruppen berücksichtigen 2\. Transparenz schaffen 3\. Kontext setzen 4\. Vorsicht vor rechtem Agenda-Setting und Wording 5\. Die AfD richtig einordnen ### 1. Die Perspektive von marginalisierten Gruppen berücksichtigen Der Aufstieg einer rechtsextremen Partei ist eine Nachricht wert. Die Frage danach, was der Rechtsruck mit Menschen macht, die davon betroffen sind, ist es aber auch. Menschen mit Einwanderungsgeschichte, Schwarze Menschen, queere Menschen, Menschen mit Behinderung, Muslim\*innen und Juden\*Jüdinnen und alle, die für eine offene Gesellschaft eintreten, werden von den Positionen der AfD angegriffen. Ihre Perspektiven erhalten aber viel zu wenig Beachtung im medialen Diskurs. Befragt man die AfD zu ihren Lieblingsthemen Asyl, Migration und Integration, sollte man auch die Perspektive derjenigen einbeziehen, die von diesen Themen direkt betroffen sind. Nur so kann ausgewogener Journalismus garantiert werden, der alle Gesellschaftsgruppen mit einbezieht. ### 2. Transparenz schaffen Muss ich aus demokratischen Gründen auch rechtsradikale Parteien immer zitieren oder in meine Sendung einladen? Natürlich muss man nicht. Vielmehr sollten sich Journalist\*innen fragen: Worüber will ich reden und wer ist hierfür der\*die richtige Ansprechpartner\*in? Redaktionen sollten sich auf klare Kriterien für diese Entscheidungen einigen und diese transparent kommunizieren. Eine demokratische Grundhaltung könnte eine gute Grundlage sein. Auf keinen Fall sollte man Rechtsextreme nur deshalb zitieren oder ins Studio einladen, um wütenden Reaktionen ihrer Anhänger\*innen in sozialen Medien vorzubeugen. ### 3. Kontext setzen Die AfD fällt immer wieder durch das Verbreiten von Falschinformationen und Verschwörungsmythen auf. Rechtsradikale streuen sie bewusst – sei es, um die eigene politische Agenda voranzutreiben oder um die Bevölkerung zu verunsichern. Es ist die Aufgabe von Journalist\*innen, diese Falschinformationen richtigzustellen, sie zu widerlegen und demokratiefeindliche Ideologien klar zu benennen. Antisemitische, islamfeindliche, queerfeindliche, rassistische und faschistische Sprache sollten niemals unkommentiert stehen bleiben. “Faktenchecks” sind zwar wichtige Mittel, doch wenn sie Tage später und nur online erscheinen, erreichen sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht alle Rezipient\*innen. Übrigens: Nur Umfragewerte zu veröffentlichen hat noch keinen journalistischen Mehrwert. Auch hierzu braucht es mehr Analysen und Einordnungen. ### 4. Vorsicht vor rechtem Agenda-Setting und Wordings Rechte Akteur\*innen sind gut darin, Agenda-Setting zu betreiben. Sie zeichnen Schreckensbilder, provozieren mit menschenfeindlichen Aussagen und erhalten dadurch Aufmerksamkeit. Selbst bei kritischer Einordnung bleiben rassistische Framings jedoch hängen. Sind sie einmal gesetzt, wird es schwer, sie wieder loszuwerden und rechte Diskurse fördern rechte Gewalt. Der AfD ist eine Verschiebung des demokratischen Diskurses gelungen. So haben rassistische Begriffe wie “Überfremdung” und "Flüchtlingsstrom" durch ständige Wiederholung Eingang in den medialen Diskurs gefunden. Sie dienen dazu, strukturell benachteiligte Gruppen herabzuwürdigen. Rassistische Sprache sollte als solche benannt werden und keinesfalls reproduziert werden. Clickbaiting, reißerische Überschriften und extreme Bebilderungen mögen die Reichweite und dadurch den Umsatz erhöhen, helfen aber auch den Rechtsextremen bei der Verbreitung ihrer Ideologie. ### 5. Die AfD richtig einordnen Die AfD ist nicht nur „rechtspopulistisch“ und irgendwie konservativ. Die AfD ist „rechtsradikal“ und in weiten Teilen „rechtsextrem“. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) stuft die AfD in ihrem Bericht von 2022 als „[rechtsextremen Verdachtsfall](https://www.verfassungsschutz.de/DE/verfassungsschutz/der-bericht/vsb-rechtsextremismus/2022-vsb-rechtsextremismus_artikel.html#doc1530824bodyText6)“ ein. 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Helfen kann dabei auch unser [Glossar ](https://www.neuemedienmacher.de/glossar)mit Formulierungshilfen für diskriminierungskritische Berichterstattung. **Schutzkodex:** Journalist\*innen, die über Rechtsextreme berichten, sind vermehrt Gewalt und Bedrohungen ausgesetzt. Medienhäusern empfehlen wir deswegen unseren Kodex zum Schutz von Journalist\*innen: ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20230830_PM_Rechtsextreme_sind_keine_guten-Interviewpartner.pdf) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20230830_PM_Rechtsextreme_sind_keine_guten-Interviewpartner.pdf) 

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Stellungnahme vom 26.06.2023

# Gutes Programm geht auch mit Akzent

**Deutsche TV- und Radiosendungen bilden unsere Einwanderungsgesellschaft nicht ausreichend ab, denn sie blenden sprachliche Vielfalt aus. Dabei ist die Mehrheit der Deutschen offen für Akzente im Programm.**

Wir haben es geahnt: 58 Prozent der Bundesbürger\*innen würden es befürworten, wenn in TV und Radio auch Moderator\*innen eingesetzt werden, an deren Aussprache zu erkennen ist, dass Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die ZAPP beim Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap in Auftrag gegeben hat. Chefredakteur\*innen und Programmchefs können sich also getrost von der Annahme verabschieden, Sendungen bräuchten lupenreines Hochdeutsch. Akzente sind schließlich kein Makel, sondern Ausdruck erweiterter Sprachkompetenz. Sie repräsentieren unsere multilinguale Gesellschaft und sind Teil unseres Alltags. Wir begegnen ihnen auf der Straße, bei Arztbesuchen, am Arbeitsplatz. Nur im deutschen Radio und TV hören wir sie nicht.

Journalist\*innen, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen, haben oft kaum Chancen, als Moderator\*in oder Host zu arbeiten.

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Gutes Programm geht auch mit Akzent](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/gutes-programm-geht-auch-mit-akzent) Stellungnahme vom 26.06.2023 # Gutes Programm geht auch mit Akzent **Deutsche TV- und Radiosendungen bilden unsere Einwanderungsgesellschaft nicht ausreichend ab, denn sie blenden sprachliche Vielfalt aus. Dabei ist die Mehrheit der Deutschen offen für Akzente im Programm.** Wir haben es geahnt: 58 Prozent der Bundesbürger\*innen würden es befürworten, wenn in TV und Radio auch Moderator\*innen eingesetzt werden, an deren Aussprache zu erkennen ist, dass Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die ZAPP beim Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap in Auftrag gegeben hat. Chefredakteur\*innen und Programmchefs können sich also getrost von der Annahme verabschieden, Sendungen bräuchten lupenreines Hochdeutsch. Akzente sind schließlich kein Makel, sondern Ausdruck erweiterter Sprachkompetenz. Sie repräsentieren unsere multilinguale Gesellschaft und sind Teil unseres Alltags. Wir begegnen ihnen auf der Straße, bei Arztbesuchen, am Arbeitsplatz. Nur im deutschen Radio und TV hören wir sie nicht. Journalist\*innen, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen, haben oft kaum Chancen, als Moderator\*in oder Host zu arbeiten. > *„Es gibt eine Art ungeschriebenes Gesetz, dass man beim Fernsehen oder Radio akzentfrei sprechen sollte. Ich vermute, dass es vorauseilender Gehorsam ist bei vielen, weil sie denken, das Publikum würde das sonst nicht akzeptieren. Aber vielleicht ist eben genau das Umgekehrte der Fall. Die Sender würden sich neue Zielgruppen erschließen.“* — Elle Schindler, NdM-Vorstandsvorsitzende im Medienmagazin ZAPP Mehr hörbare Diversität bringt auch diversere Zielgruppen, weil sich mehr Menschen von den medialen Angeboten repräsentiert und damit angesprochen fühlen. „Auch Menschen wie ich, die nach Deutschland kommen, um hier zu leben, wollen sich im Fernsehen und Radio repräsentiert sehen und hören. Dafür sehe ich die Medien in der Verantwortung", meint Raja Khadour, Journalist und – neben Kim Kristin Mauch – Verfasser des ZAPP-Beitrags [Akzente in Medien: Was die Mehrheit der Deutschen will – NDR.](https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Was-die-Mehrheit-der-Deutschen-will,zapp14230.html#:~:text=Zapp%20hat%20das%20mit%20einer,eingesetzt%20w%C3%BCrden%2C%20an%20deren%20Aussprache) Von den 21 Prozent der Befragten, die Akzente in Medien ablehnen, begründet es ein Großteil mit der Sorge um die Verständlichkeit der Sendungen (32 Prozent). Ihre Akzeptanz könnte leicht gewonnen werden, wenn es mehr Medienangebote gäbe, die beweisen: Verständlichkeit geht auch mit Akzent. Viele Kolleg\*innen stellen das schon jetzt unter Beweis, zum Beispiel bei Cosmo, dem Hörfunkprogramm von WDR, Radio Bremen / RBB. Unsere Kolleg\*innen mit Akzent können nicht nur gutes und verständliches Programm moderieren, sie sorgen auch für mehr Repräsentanz und Vertrauen von migrantischen Communities und bilden unsere vielfältige Gesellschaft ab. Es wird also Zeit, sie an’s Mikro zu lassen! ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20230626_PM_Hoerbare_Vielfalt_NdM.pdf)Mehr hörbare Diversität bringt auch diversere Zielgruppen, weil sich mehr Menschen von den medialen Angeboten repräsentiert und damit angesprochen fühlen.  

„Auch Menschen wie ich, die nach Deutschland kommen, um hier zu leben, wollen sich im Fernsehen und Radio repräsentiert sehen und hören. Dafür sehe ich die Medien in der Verantwortung", meint Raja Khadour, Journalist und – neben Kim Kristin Mauch – Verfasser des ZAPP-Beitrags [Akzente in Medien: Was die Mehrheit der Deutschen will – NDR.](https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Was-die-Mehrheit-der-Deutschen-will,zapp14230.html#:~:text=Zapp%20hat%20das%20mit%20einer,eingesetzt%20w%C3%BCrden%2C%20an%20deren%20Aussprache)

Von den 21 Prozent der Befragten, die Akzente in Medien ablehnen, begründet es ein Großteil mit der Sorge um die Verständlichkeit der Sendungen (32 Prozent). Ihre Akzeptanz könnte leicht gewonnen werden, wenn es mehr Medienangebote gäbe, die beweisen: Verständlichkeit geht auch mit Akzent. Viele Kolleg\*innen stellen das schon jetzt unter Beweis, zum Beispiel bei Cosmo, dem Hörfunkprogramm von WDR, Radio Bremen / RBB.

Unsere Kolleg\*innen mit Akzent können nicht nur gutes und verständliches Programm moderieren, sie sorgen auch für mehr Repräsentanz und Vertrauen von migrantischen Communities und bilden unsere vielfältige Gesellschaft ab. Es wird also Zeit, sie an’s Mikro zu lassen!

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Stellungnahme vom 30.05.2023

# Schutzgarantien für Medienschaffende sind nötig

Betroffene von Hass und Hetze im Internet sollen sich zukünftig besser juristisch wehren können. Dafür will die Ampel-Koalition ein Gesetz gegen digitale Gewalt auf den Weg bringen.  

Reporter ohne Grenzen (RSF) und die Neuen deutschen Medienmacher\*innen (NdM) begrüßen in einer gemeinsamen Stellungnahme den Vorschlag des Bundesministeriums der Justiz zu einem solchen Gesetz, empfehlen jedoch Nachbesserungen. Angesichts der zunehmenden Gewalt gegen Medienschaffende sollte das Gesetz diese explizit als zu schützende Berufsgruppe nennen.

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Schutzgarantien für Medienschaffende sind nötig](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/schutzgarantien-für-medienschaffende-sind-nötig) Stellungnahme vom 30.05.2023 # Schutzgarantien für Medienschaffende sind nötig Betroffene von Hass und Hetze im Internet sollen sich zukünftig besser juristisch wehren können. Dafür will die Ampel-Koalition ein Gesetz gegen digitale Gewalt auf den Weg bringen. Reporter ohne Grenzen (RSF) und die Neuen deutschen Medienmacher\*innen (NdM) begrüßen in einer gemeinsamen Stellungnahme den Vorschlag des Bundesministeriums der Justiz zu einem solchen Gesetz, empfehlen jedoch Nachbesserungen. Angesichts der zunehmenden Gewalt gegen Medienschaffende sollte das Gesetz diese explizit als zu schützende Berufsgruppe nennen. > *„Als Journalist oder Journalistin zu arbeiten, kann heute brandgefährlich sein, auch in Deutschland. Die Zahl der physischen Angriffe steigt, und im digitalen Raum dreht sich die Gewaltspirale häufig noch weiter. Ein Gesetz gegen digitale Gewalt ist deshalb dringend nötig, und wir hoffen, dass unsere Vorschläge in den Gesetzestext Eingang finden.“* — Katja Gloger, Vorstandssprecherin Reporter ohne Grenzen > *„Für Medienschaffende – insbesondere Journalistinnen of Color – steigt der Druck durch Anfeindungen und Bedrohungen. Wir brauchen Schutzgarantien, damit wichtige Stimmen nicht verstummen.“* — Elena Kountidou, Geschäftsführerin der NdM Reporter ohne Grenzen hat im vergangenen Jahr 103 physische Angriffe auf Journalistinnen und Reporter verifiziert. Das vollständige Ausmaß digitaler Gewalt ist aufgrund einer fehlenden systematischen, kontinuierlichen Erhebung nicht erfasst. Es ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. **Medienschaffende sollten als zu schützende Berufsgruppe benannt werden** RSF und NdM empfehlen deshalb, Medienschaffende explizit als zu schützende Berufsgruppe in dem Gesetz gegen digitale Gewalt zu nennen, um ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich gegen digitale Gewalt zu wehren. Die Organisationen sehen auch Nachbesserungsbedarf beim zugrundeliegenden Verständnis von digitaler Gewalt, bei der Sicherung von Anonymität im Internet sowie der richterlich angeordneten Accountsperre. **Begriff der digitalen Gewalt verlangt klare Definition** Der Gesetzestext sollte verschiedene Formen digitaler Gewalt klar definieren und als ein intersektionales, mehrsprachiges Phänomen begreifen. Nur so können Medienschaffende mit und ohne Migrationsgeschichte sowie Exiljournalistinnen und -journalisten effektiv geschützt werden. Denn bei diesen Personengruppen konzentriert sich der Hass nicht nur auf veröffentlichte Inhalte, sondern auch auf ihre (vermeintliche) Herkunft, ihre Geschlechtszugehörigkeit oder Hautfarbe. Exiljournalistinnen und -journalisten sind häufig sowohl in Deutschland als auch aus ihrem Heimatland bedroht. **Private Auskunftsverfahren könnten Recht auf Anonymität im Netz gefährden** Das Justizministerium will Betroffene von digitaler Gewalt besser als bisher in die Lage versetzen, von sozialen Netzwerken Auskunft über die Identität von Verfasserinnen und Verfasser rechtsverletzender Kommentare zu verlangen. RSF und NdM begrüßen dieses Anliegen, befürchten allerdings, dass der aktuelle Ansatz des Ministeriums das Recht auf Anonymität im Netz gefährdet. Dieses Recht darf nicht leichtfertig aufgegeben werden. Denn in vielen Bereichen der journalistischen Arbeit ist es essentiell, [anonym arbeiten zu können](https://www.tagesspiegel.de/politik/festgenommene-reichsburger-kevin-kuhnert-und-andere-politiker-auf-feindesliste-9003934.html); etwa wenn sich Quellen an Journalistinnen und Journalisten wenden wollen oder Medien über Ländergrenzen hinaus verdeckt arbeiten müssen. Eine Reform der Auskunftsverfahren sollte schonend und maßvoll mit besonderem Blick auf Missbrauchspotenziale evaluiert werden. **Accountsperre: Gesetz muss mehr auf die Betroffenen eingehen** Die Praxis zeigt: Medienschaffende werden häufig und regelmäßig von mehreren Accounts gleichzeitig angegriffen („Shitstorm“). Das Eckpunktepapier gibt keine Antwort darauf, ob mehrere Accountsperren innerhalb eines Gerichtsverfahrens möglich sind. Diese klaren Regelungen braucht es jedoch, damit Journalistinnen und Reporter Gerichtsverfahren auf sich nehmen und sich damit gegen Hass im Netz zu Wehr setzen können. Soziale Netzwerke zu einer zuständigen Stelle für Klagen zu verpflichten, begrüßen RSF und NdM. Denn das erleichtert es allen Betroffenen, sich gegen Gewalt im Netz juristisch zur Wehr zu setzen. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20230530_Stellungnahme_rsf_ndm.pdf) > *„Für Medienschaffende – insbesondere Journalistinnen of Color – steigt der Druck durch Anfeindungen und Bedrohungen. Wir brauchen Schutzgarantien, damit wichtige Stimmen nicht verstummen.“*

— Elena Kountidou, Geschäftsführerin der NdM

Reporter ohne Grenzen hat im vergangenen Jahr 103 physische Angriffe auf Journalistinnen und Reporter verifiziert. Das vollständige Ausmaß digitaler Gewalt ist aufgrund einer fehlenden systematischen, kontinuierlichen Erhebung nicht erfasst. Es ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

**Medienschaffende sollten als zu schützende Berufsgruppe benannt werden**

RSF und NdM empfehlen deshalb, Medienschaffende explizit als zu schützende Berufsgruppe in dem Gesetz gegen digitale Gewalt zu nennen, um ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich gegen digitale Gewalt zu wehren. Die Organisationen sehen auch Nachbesserungsbedarf beim zugrundeliegenden Verständnis von digitaler Gewalt, bei der Sicherung von Anonymität im Internet sowie der richterlich angeordneten Accountsperre.

**Begriff der digitalen Gewalt verlangt klare Definition**

Der Gesetzestext sollte verschiedene Formen digitaler Gewalt klar definieren und als ein intersektionales, mehrsprachiges Phänomen begreifen. Nur so können Medienschaffende mit und ohne Migrationsgeschichte sowie Exiljournalistinnen und -journalisten effektiv geschützt werden.

Denn bei diesen Personengruppen konzentriert sich der Hass nicht nur auf veröffentlichte Inhalte, sondern auch auf ihre (vermeintliche) Herkunft, ihre Geschlechtszugehörigkeit oder Hautfarbe. Exiljournalistinnen und -journalisten sind häufig sowohl in Deutschland als auch aus ihrem Heimatland bedroht.

**Private Auskunftsverfahren könnten Recht auf Anonymität im Netz gefährden**

Das Justizministerium will Betroffene von digitaler Gewalt besser als bisher in die Lage versetzen, von sozialen Netzwerken Auskunft über die Identität von Verfasserinnen und Verfasser rechtsverletzender Kommentare zu verlangen. RSF und NdM begrüßen dieses Anliegen, befürchten allerdings, dass der aktuelle Ansatz des Ministeriums das Recht auf Anonymität im Netz gefährdet.

Dieses Recht darf nicht leichtfertig aufgegeben werden. Denn in vielen Bereichen der journalistischen Arbeit ist es essentiell, [anonym arbeiten zu können](https://www.tagesspiegel.de/politik/festgenommene-reichsburger-kevin-kuhnert-und-andere-politiker-auf-feindesliste-9003934.html); etwa wenn sich Quellen an Journalistinnen und Journalisten wenden wollen oder Medien über Ländergrenzen hinaus verdeckt arbeiten müssen. Eine Reform der Auskunftsverfahren sollte schonend und maßvoll mit besonderem Blick auf Missbrauchspotenziale evaluiert werden.

**Accountsperre: Gesetz muss mehr auf die Betroffenen eingehen**

Die Praxis zeigt: Medienschaffende werden häufig und regelmäßig von mehreren Accounts gleichzeitig angegriffen („Shitstorm“). Das Eckpunktepapier gibt keine Antwort darauf, ob mehrere Accountsperren innerhalb eines Gerichtsverfahrens möglich sind. Diese klaren Regelungen braucht es jedoch, damit Journalistinnen und Reporter Gerichtsverfahren auf sich nehmen und sich damit gegen Hass im Netz zu Wehr setzen können.

Soziale Netzwerke zu einer zuständigen Stelle für Klagen zu verpflichten, begrüßen RSF und NdM. Denn das erleichtert es allen Betroffenen, sich gegen Gewalt im Netz juristisch zur Wehr zu setzen.

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Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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Stellungnahme vom 19.04.2023

# Machtmissbrauch, politische Einflussnahme, Diskriminierung und Sexismus: *Guter Journalismus* geht anders.

Springer ist der größte Zeitungsverlag Deutschlands und beeinflusst die Stimmung des Landes maßgeblich. Wenn dem Verlagschef jeglicher moralischer Kompass fehlt und er die Medien als politisches Instrument betrachtet, ist das nicht nur schlechter Journalismus, sondern schadet auch unserer Demokratie.

---

### Warum ist die Arbeitsweise bei Springer potenziell demokratieschädigend?

#### Machtmissbrauch & politische Einflussnahme:

Der Vorstandschef Mathias Döpfner nimmt allem Anschein nach politischen Einfluss auf die Chefredaktion und missbraucht das Medium für seine persönliche politische Agenda. In einer persönlichen Nachricht schreibt er dem damaligen Chefredakteur: „Please Stärke die FDP. Wenn die sehr stark sind können sie in Ampel so autoritär auftreten dass die platzt.", so enthüllt es DIE ZEIT. Klar, private Medien wie die Springer-Blätter sind Tendenzbetriebe mit einer politisch-weltanschaulichen Ausrichtung. Aber Verleger\*innen sollten Redaktionen keine konkreten politischen Vorgaben machen: Das verstößt gegen das Prinzip der inneren Pressefreiheit. Ein Machtmissbrauch solcher Art muss Konsequenzen haben, sonst ist unabhängiger Journalismus als Säule der Demokratie nicht mehr glaubwürdig.

#### Diskriminierung & Rassismus:

Ob Ostdeutsche oder Muslim\*innen: Der Chef des Springer-Verlags spricht nicht nur abfällig über ganze Bevölkerungsgruppen, sondern gibt diese Haltung scheinbar auch an die Redaktion weiter. Während seine diskriminierenden Aussagen gegenüber Ostdeutschen zurecht öffentliche und politische Kritik erfahren, bleiben seine rassistischen Aussagen gegenüber Muslim\*innen weitgehend unkommentiert. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, hat Döpfner aufgrund seiner Aussagen über Ostdeutsche in seiner Funktion als „nicht mehr tragbar“ bezeichnet. Verurteilt gehört an dem Verleger jedoch auch seine Haltung gegenüber Muslim\*innen „(...) und all das andere Gesochs“ (Zitat Mathias Döpfner). Denn die ist rassistisch und zeugt von einer grundsätzlichen Feindlichkeit gegenüber Muslim\*innen. Und auch das hat im Journalismus nichts zu suchen.

**Sexismus:** Frauen, die für Springer-Medien gearbeitet haben, berichten von Machtmissbrauchsfällen und Sexismus. „Man kann sich nicht schützen. Es gibt keine klar ausgesprochenen Regeln oder Verbote. Alles ist Günstlingswirtschaft“, beschreibt eine ehemalige Mitarbeiterin das System Springer in der Berliner Zeitung. Bevor Personen des öffentlichen Lebens der BILD-Zeitung zukünftig ein Interview geben, sollten auch sie sich die Frage stellen: Noch wach?

Die neusten Enthüllungen über den Springer-Verlag sind wenig überraschend. Nicht umsonst erhielt die unterirdische Berichterstattung der BILD-Zeitung bereits 2018 unseren Negativpreis „Goldene Kartoffel“ für ein besonders verzerrtes Bild der Einwanderungsgesellschaft. Dass Diskriminierungen gegenüber Minderheiten, Ostdeutschen und Frauen jedoch unverblümt auch in der Chefetage den Ton bestimmen, hat eine neue Dimension, die es zu verurteilen gilt. Denn ohne klare Kritik – auch von politischer Seite – an dieser Arbeitsweise droht das Vertrauen in den Journalismus verloren zu gehen. Und auch das schadet unserer Demokratie. Es braucht eine klare öffentliche Ablehnung dieser Art, politische Stimmung statt Journalismus zu machen – auch von Politiker\*innen, die die demokratische Relevanz von unabhängigem Journalismus erkennen.

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Machtmissbrauch, politische Einflussnahme, Diskriminierung und Sexismus: Guter Journalismus geht anders.](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/machtmissbrauch-politische-einflussnahme-diskriminierung-und-sexismus-guter-journalismus-geht-anders) Stellungnahme vom 19.04.2023 # Machtmissbrauch, politische Einflussnahme, Diskriminierung und Sexismus: *Guter Journalismus* geht anders. Springer ist der größte Zeitungsverlag Deutschlands und beeinflusst die Stimmung des Landes maßgeblich. Wenn dem Verlagschef jeglicher moralischer Kompass fehlt und er die Medien als politisches Instrument betrachtet, ist das nicht nur schlechter Journalismus, sondern schadet auch unserer Demokratie. --- ### Warum ist die Arbeitsweise bei Springer potenziell demokratieschädigend? #### Machtmissbrauch & politische Einflussnahme: Der Vorstandschef Mathias Döpfner nimmt allem Anschein nach politischen Einfluss auf die Chefredaktion und missbraucht das Medium für seine persönliche politische Agenda. In einer persönlichen Nachricht schreibt er dem damaligen Chefredakteur: „Please Stärke die FDP. Wenn die sehr stark sind können sie in Ampel so autoritär auftreten dass die platzt.", so enthüllt es DIE ZEIT. Klar, private Medien wie die Springer-Blätter sind Tendenzbetriebe mit einer politisch-weltanschaulichen Ausrichtung. Aber Verleger\*innen sollten Redaktionen keine konkreten politischen Vorgaben machen: Das verstößt gegen das Prinzip der inneren Pressefreiheit. Ein Machtmissbrauch solcher Art muss Konsequenzen haben, sonst ist unabhängiger Journalismus als Säule der Demokratie nicht mehr glaubwürdig. #### Diskriminierung & Rassismus: Ob Ostdeutsche oder Muslim\*innen: Der Chef des Springer-Verlags spricht nicht nur abfällig über ganze Bevölkerungsgruppen, sondern gibt diese Haltung scheinbar auch an die Redaktion weiter. Während seine diskriminierenden Aussagen gegenüber Ostdeutschen zurecht öffentliche und politische Kritik erfahren, bleiben seine rassistischen Aussagen gegenüber Muslim\*innen weitgehend unkommentiert. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, hat Döpfner aufgrund seiner Aussagen über Ostdeutsche in seiner Funktion als „nicht mehr tragbar“ bezeichnet. Verurteilt gehört an dem Verleger jedoch auch seine Haltung gegenüber Muslim\*innen „(...) und all das andere Gesochs“ (Zitat Mathias Döpfner). Denn die ist rassistisch und zeugt von einer grundsätzlichen Feindlichkeit gegenüber Muslim\*innen. Und auch das hat im Journalismus nichts zu suchen. **Sexismus:** Frauen, die für Springer-Medien gearbeitet haben, berichten von Machtmissbrauchsfällen und Sexismus. „Man kann sich nicht schützen. Es gibt keine klar ausgesprochenen Regeln oder Verbote. Alles ist Günstlingswirtschaft“, beschreibt eine ehemalige Mitarbeiterin das System Springer in der Berliner Zeitung. Bevor Personen des öffentlichen Lebens der BILD-Zeitung zukünftig ein Interview geben, sollten auch sie sich die Frage stellen: Noch wach? Die neusten Enthüllungen über den Springer-Verlag sind wenig überraschend. Nicht umsonst erhielt die unterirdische Berichterstattung der BILD-Zeitung bereits 2018 unseren Negativpreis „Goldene Kartoffel“ für ein besonders verzerrtes Bild der Einwanderungsgesellschaft. Dass Diskriminierungen gegenüber Minderheiten, Ostdeutschen und Frauen jedoch unverblümt auch in der Chefetage den Ton bestimmen, hat eine neue Dimension, die es zu verurteilen gilt. Denn ohne klare Kritik – auch von politischer Seite – an dieser Arbeitsweise droht das Vertrauen in den Journalismus verloren zu gehen. Und auch das schadet unserer Demokratie. Es braucht eine klare öffentliche Ablehnung dieser Art, politische Stimmung statt Journalismus zu machen – auch von Politiker\*innen, die die demokratische Relevanz von unabhängigem Journalismus erkennen. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ 20230419 STELLUNGNAHME Springer als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20230419_PM_Springer_Final.pdf) 

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Pressemitteilung vom 03.04.2023

# Das *No Hate Speech Movement* setzt neuen Fokus auf Medienkompetenz

## Netzwerk aus Journalist\*innen und Zivilgesellschaft klärt zu *Desinformation* auf

#### Das No Hate Speech Movement der Neuen deutschen Medienmacher\*innen (NdM) setzt sich ab 2023 gegen die Verbreitung von Desinformationen und Propaganda in sozialen Netzwerken ein.

Medienschaffende tragen eine besondere Verantwortung für einen informierten demokratischen Diskurs. Gezielte Desinformationskampagnen erschweren jedoch immer wieder die journalistische Arbeit. Ob Corona, der Angriffskrieg auf die Ukraine oder Klima- und Energiepolitik: Immer häufiger führen gezielte Desinformationskampagnen zu mehr Hass im Netz und Vertrauensverlust gegenüber Politik und Medien.  
Journalist\*innen möchten dem entgegentreten und bekommen dazu im No Hate Speech Movement Unterstützung. Mithilfe von Aufklärung, Case-Studies, Analysen und Workshops sollen Medienschaffende darin geschult werden, Desinformationen zu erkennen, deren Verbreitung zu verhindern und die eigenen Leser\*innen und Zuschauer\*innen zu dem Thema aufzuklären.

Ein Drittel der Gesamtbevölkerung und zwei Drittel der jüngeren Generation informieren sich über Social Media, so die Medienanstalten. Influencer\*innen mit großer Reichweite auf Instagram, Telegram und TikTok werden damit zu einer wichtigen Nachrichtenquelle, können hier jedoch auch ohne kritische Einordnung Desinformationen verbreiten. Die ideologischen Narrative dahinter polarisieren die Gesellschaft und können in extremen Fällen zu Gewalttaten führen. Spätestens seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine erkennen auch Medienrezipient\*innen die Gefahr: Laut Konrad-Adenauer-Stiftung gaben 64% der Wahlberechtigten an, „sehr große Angst“ oder „große Angst“ vor Verbreitung von Desinformationen zu haben.  
Dem möchte das No Hate Speech Movement ab 2023 etwas entgegensetzen und gemeinsam mit einem Netzwerk aus Journalist\*innen und Zivilgesellschaft Aufklärungsarbeit leisten.

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Das No Hate Speech Movement setzt neuen Fokus auf Medienkompetenz](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/no-hate-speech-movement-setzt-neuen-fokus-auf-medienkompetenz) Pressemitteilung vom 03.04.2023 # Das *No Hate Speech Movement* setzt neuen Fokus auf Medienkompetenz ## Netzwerk aus Journalist\*innen und Zivilgesellschaft klärt zu *Desinformation* auf #### Das No Hate Speech Movement der Neuen deutschen Medienmacher\*innen (NdM) setzt sich ab 2023 gegen die Verbreitung von Desinformationen und Propaganda in sozialen Netzwerken ein. Medienschaffende tragen eine besondere Verantwortung für einen informierten demokratischen Diskurs. Gezielte Desinformationskampagnen erschweren jedoch immer wieder die journalistische Arbeit. Ob Corona, der Angriffskrieg auf die Ukraine oder Klima- und Energiepolitik: Immer häufiger führen gezielte Desinformationskampagnen zu mehr Hass im Netz und Vertrauensverlust gegenüber Politik und Medien. Journalist\*innen möchten dem entgegentreten und bekommen dazu im No Hate Speech Movement Unterstützung. Mithilfe von Aufklärung, Case-Studies, Analysen und Workshops sollen Medienschaffende darin geschult werden, Desinformationen zu erkennen, deren Verbreitung zu verhindern und die eigenen Leser\*innen und Zuschauer\*innen zu dem Thema aufzuklären. Ein Drittel der Gesamtbevölkerung und zwei Drittel der jüngeren Generation informieren sich über Social Media, so die Medienanstalten. Influencer\*innen mit großer Reichweite auf Instagram, Telegram und TikTok werden damit zu einer wichtigen Nachrichtenquelle, können hier jedoch auch ohne kritische Einordnung Desinformationen verbreiten. Die ideologischen Narrative dahinter polarisieren die Gesellschaft und können in extremen Fällen zu Gewalttaten führen. Spätestens seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine erkennen auch Medienrezipient\*innen die Gefahr: Laut Konrad-Adenauer-Stiftung gaben 64% der Wahlberechtigten an, „sehr große Angst“ oder „große Angst“ vor Verbreitung von Desinformationen zu haben. Dem möchte das No Hate Speech Movement ab 2023 etwas entgegensetzen und gemeinsam mit einem Netzwerk aus Journalist\*innen und Zivilgesellschaft Aufklärungsarbeit leisten. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Das No Hate Speech Movement setzt neuen Fokus auf Medienkompetenz](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/no-hate-speech-movement-setzt-neuen-fokus-auf-medienkompetenz) Pressemitteilung vom 03.04.2023 # Das *No Hate Speech Movement* setzt neuen Fokus auf Medienkompetenz ## Netzwerk aus Journalist\*innen und Zivilgesellschaft klärt zu *Desinformation* auf #### Das No Hate Speech Movement der Neuen deutschen Medienmacher\*innen (NdM) setzt sich ab 2023 gegen die Verbreitung von Desinformationen und Propaganda in sozialen Netzwerken ein. Medienschaffende tragen eine besondere Verantwortung für einen informierten demokratischen Diskurs. Gezielte Desinformationskampagnen erschweren jedoch immer wieder die journalistische Arbeit. Ob Corona, der Angriffskrieg auf die Ukraine oder Klima- und Energiepolitik: Immer häufiger führen gezielte Desinformationskampagnen zu mehr Hass im Netz und Vertrauensverlust gegenüber Politik und Medien. Journalist\*innen möchten dem entgegentreten und bekommen dazu im No Hate Speech Movement Unterstützung. Mithilfe von Aufklärung, Case-Studies, Analysen und Workshops sollen Medienschaffende darin geschult werden, Desinformationen zu erkennen, deren Verbreitung zu verhindern und die eigenen Leser\*innen und Zuschauer\*innen zu dem Thema aufzuklären. Ein Drittel der Gesamtbevölkerung und zwei Drittel der jüngeren Generation informieren sich über Social Media, so die Medienanstalten. Influencer\*innen mit großer Reichweite auf Instagram, Telegram und TikTok werden damit zu einer wichtigen Nachrichtenquelle, können hier jedoch auch ohne kritische Einordnung Desinformationen verbreiten. Die ideologischen Narrative dahinter polarisieren die Gesellschaft und können in extremen Fällen zu Gewalttaten führen. Spätestens seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine erkennen auch Medienrezipient\*innen die Gefahr: Laut Konrad-Adenauer-Stiftung gaben 64% der Wahlberechtigten an, „sehr große Angst“ oder „große Angst“ vor Verbreitung von Desinformationen zu haben. Dem möchte das No Hate Speech Movement ab 2023 etwas entgegensetzen und gemeinsam mit einem Netzwerk aus Journalist\*innen und Zivilgesellschaft Aufklärungsarbeit leisten. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Das No Hate Speech Movement setzt neuen Fokus auf Medienkompetenz](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/no-hate-speech-movement-setzt-neuen-fokus-auf-medienkompetenz) Pressemitteilung vom 03.04.2023 # Das *No Hate Speech Movement* setzt neuen Fokus auf Medienkompetenz ## Netzwerk aus Journalist\*innen und Zivilgesellschaft klärt zu *Desinformation* auf #### Das No Hate Speech Movement der Neuen deutschen Medienmacher\*innen (NdM) setzt sich ab 2023 gegen die Verbreitung von Desinformationen und Propaganda in sozialen Netzwerken ein. Medienschaffende tragen eine besondere Verantwortung für einen informierten demokratischen Diskurs. Gezielte Desinformationskampagnen erschweren jedoch immer wieder die journalistische Arbeit. Ob Corona, der Angriffskrieg auf die Ukraine oder Klima- und Energiepolitik: Immer häufiger führen gezielte Desinformationskampagnen zu mehr Hass im Netz und Vertrauensverlust gegenüber Politik und Medien. Journalist\*innen möchten dem entgegentreten und bekommen dazu im No Hate Speech Movement Unterstützung. Mithilfe von Aufklärung, Case-Studies, Analysen und Workshops sollen Medienschaffende darin geschult werden, Desinformationen zu erkennen, deren Verbreitung zu verhindern und die eigenen Leser\*innen und Zuschauer\*innen zu dem Thema aufzuklären. Ein Drittel der Gesamtbevölkerung und zwei Drittel der jüngeren Generation informieren sich über Social Media, so die Medienanstalten. Influencer\*innen mit großer Reichweite auf Instagram, Telegram und TikTok werden damit zu einer wichtigen Nachrichtenquelle, können hier jedoch auch ohne kritische Einordnung Desinformationen verbreiten. Die ideologischen Narrative dahinter polarisieren die Gesellschaft und können in extremen Fällen zu Gewalttaten führen. Spätestens seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine erkennen auch Medienrezipient\*innen die Gefahr: Laut Konrad-Adenauer-Stiftung gaben 64% der Wahlberechtigten an, „sehr große Angst“ oder „große Angst“ vor Verbreitung von Desinformationen zu haben. Dem möchte das No Hate Speech Movement ab 2023 etwas entgegensetzen und gemeinsam mit einem Netzwerk aus Journalist\*innen und Zivilgesellschaft Aufklärungsarbeit leisten. > *„Desinformation spaltet, entfremdet und führt im schlimmsten Fall zu fatalen Lebensentscheidungen, wie wir sie bspw. bei Menschen gesehen haben, die überhastet Deutschland verließen, weil sie vor einer vermeintlichen Coronadiktatur flohen. Weil ‚alternative Fakten‘ oder Desinformation zunehmend in Konkurrenz zum Journalismus stehen, ist es für Journalist\*innen umso wichtiger, dem entgegen zu treten“* — Natalie Sablowski, Journalistin & NdM-Vorstand Das **No Hate Speech Movement** wurde 2012 vom Europarat ins Leben gerufen. Seit 2016 sind die NdM Träger des Projekts und setzen sich für den Schutz von Medienschaffenden vor Hate Speech ein. Mit der Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm“, einem Notfallkit für Journalist\*innen und dem HelpDesk unterstützte das No Hate Speech Movement Redaktionen und Medienschaffende im Umgang mit Online-Hass. Für diese Arbeit erhielt das Projekt 2017 den Pädagogischen Medienpreis des Studio im Netz e.V. und 2020 den Förderpreis der Deutschen Nationalstiftung. Gefördert wird das Projekt in diesem Jahr vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!” und der Zeit-Stiftung. Mehr Infos zum No Hate Speech Movement gibt es [hier](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/no-hate-speech-movement). ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Pressemitteilung No Hate Speech Movement als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20230403_PM_No_Hate_Speech_Movement.pdf)Das **No Hate Speech Movement** wurde 2012 vom Europarat ins Leben gerufen. Seit 2016 sind die NdM Träger des Projekts und setzen sich für den Schutz von Medienschaffenden vor Hate Speech ein. Mit der Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm“, einem Notfallkit für Journalist\*innen und dem HelpDesk unterstützte das No Hate Speech Movement Redaktionen und Medienschaffende im Umgang mit Online-Hass. Für diese Arbeit erhielt das Projekt 2017 den Pädagogischen Medienpreis des Studio im Netz e.V. und 2020 den Förderpreis der Deutschen Nationalstiftung. Gefördert wird das Projekt in diesem Jahr vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!” und der Zeit-Stiftung. Mehr Infos zum No Hate Speech Movement gibt es [hier](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/no-hate-speech-movement). ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Pressemitteilung No Hate Speech Movement als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20230403_PM_No_Hate_Speech_Movement.pdf)Das **No Hate Speech Movement** wurde 2012 vom Europarat ins Leben gerufen. Seit 2016 sind die NdM Träger des Projekts und setzen sich für den Schutz von Medienschaffenden vor Hate Speech ein. Mit der Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm“, einem Notfallkit für Journalist\*innen und dem HelpDesk unterstützte das No Hate Speech Movement Redaktionen und Medienschaffende im Umgang mit Online-Hass. Für diese Arbeit erhielt das Projekt 2017 den Pädagogischen Medienpreis des Studio im Netz e.V. und 2020 den Förderpreis der Deutschen Nationalstiftung. Gefördert wird das Projekt in diesem Jahr vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!” und der Zeit-Stiftung. Mehr Infos zum No Hate Speech Movement gibt es [hier](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/no-hate-speech-movement). ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Pressemitteilung No Hate Speech Movement als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20230403_PM_No_Hate_Speech_Movement.pdf)Das **No Hate Speech Movement** wurde 2012 vom Europarat ins Leben gerufen. Seit 2016 sind die NdM Träger des Projekts und setzen sich für den Schutz von Medienschaffenden vor Hate Speech ein. Mit der Handreichung „Wetterfest durch den Shitstorm“, einem Notfallkit für Journalist\*innen und dem HelpDesk unterstützte das No Hate Speech Movement Redaktionen und Medienschaffende im Umgang mit Online-Hass.

Für diese Arbeit erhielt das Projekt 2017 den Pädagogischen Medienpreis des Studio im Netz e.V. und 2020 den Förderpreis der Deutschen Nationalstiftung.  
Gefördert wird das Projekt in diesem Jahr vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!” und der Zeit-Stiftung.

Mehr Infos zum No Hate Speech Movement gibt es [hier](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/no-hate-speech-movement).

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Tel.: +49 155 6745 2152

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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 4. [Neustart des ÖRR? Nicht ohne Vielfalt.](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/neustart-des-oerr-nicht-ohne-vielfalt)

Stellungnahme vom 16.03.2023

# Neustart des ÖRR? Nicht ohne *Vielfalt.*

Ein Medienangebot von der Gesellschaft für die Gesellschaft. Gäbe es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht, man müsste ihn erfinden. Er muss sich jedoch erneuern, um dem kritischen Publikum und seinen veränderten Seh- und Hörgewohnheiten gerecht zu werden. Dazu gehört auch, die vielfältige Migrationsgesellschaft widerzuspiegeln und ihr Angebote zu machen, sonst gehen Vertrauen und wichtige Zielgruppen verloren. Rund ein Viertel der Rundfunkbeitragszahler\*innen haben schließlich Einwanderungsgeschichte, in der jungen Generation sind es noch mehr.  
Damit der ÖRR der Zukunft alle miteinschließt, fordern wir: gerechte Repräsentation durch Diversity-Monitoring, Quoten und Vielfalt in den Chefetagen, diskriminierungskritische und mehrsprachige Berichterstattung, inklusive Redaktionskulturen, besseren Schutz von Mitarbeitenden vor Gewalt und Diskriminierung sowie wirksame Kontrollmechanismen in Form von gut ausgestatteten und divers besetzten Rundfunkräten.

### **Quote für gerechte Repräsentation**

Die Hälfte Frauen, fast ein Viertel mit Einwanderungsgeschichte, jede\*r Zehnte mit Behinderung. So setzt sich die deutsche Gesellschaft zusammen – und mit ihr das Publikum des ÖRR. Die Welt der Redaktionen ist leider eine andere: Insbesondere in den Chefetagen dominieren nach wie vor weiße Männer ohne Einwanderungsgeschichte oder Behinderung. Das hat Folgen für das Programm und für die Identifikation des Publikums und damit für die Legitimation des ÖRR an sich. Damit sich in Sachen Repräsentation endlich etwas ändert, braucht es eine Quote in Form einer freiwilligen Selbstverpflichtung: 50/25/10 für mehr Vielfalt.  
Nicht alle Lebensrealitäten lassen sich durch Quoten erfassen: Genauso wichtig sind Perspektiven von Queers, Menschen mit Klassismuserfahrung und/oder ohne akademischen Hintergrund u.v.m.

### **Vielfalt in den Chefetagen**

Nach wie vor gestalten homogen besetzte Chefredaktionen die Programme für unsere vielfältige Gesellschaft: Nur[ 6 Prozent](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2020_Recherche_Diversity_im_Journalismus.pdf) der Chefredakteur\*innen deutscher Medien hatten 2020 sog. Migrationshintergrund. Der ÖRR der Zukunft braucht fairere Repräsentation. Dabei darf man sich nicht auf Nachwuchsförderung ausruhen, denn auf dem Weg zur Führungsetage verflüchtigt sich die Diversität. Eine effektive Maßnahme wäre, Beförderungen daran zu knüpfen, ob Diversity-Ziele erreicht werden.

### **Zeitgemäße Berichterstattung**

Von „Cosmo“ bis „WDRforyou“: Der ÖRR weiß schon lange, wie Berichterstattung im Einwanderungsland funktioniert. Diese muss er stärker ausweiten: mit neuen Gesichtern, Themen, Perspektiven und mehrsprachigen Formaten für neue Zielgruppen. Und mit Maßnahmen für mehr Vielfalt und gegen Diskriminierung in seinem gesamten Programm. Dazu gehören verbindliche Seminare im Volontariat, Fort- und Weiterbildung für Redakteur\*innen, regelmäßige Blatt- und Sendungskritiken durch Interessenvertretungen marginalisierter Gruppen und der Aufbau diskriminierungssensibler Bilddatenbanken und Glossare.

### **Inklusive Redaktionskultur**

Vielfalt ist Chef\*innensache. Redaktionsleitungen und Intendant\*innen müssen für ein Umfeld sorgen, in dem Menschen mit unterschiedlichen Diversitätsmerkmalen arbeiten können. Das erfordert einen Führungsstil, der die diversitätsorientierte Redaktionskultur ausdrücklich will und fördert. Bei der Umsetzung können hauptamtliche Stellen unterstützen, die die zahlreichen Maßnahmen für Vielfalt und gegen Diskriminierung nachhaltig vorantreiben. Solche Integrationsbeauftragte oder „Diversity-Officer“ übernehmen die Federführung für alle Projekte rund um das Thema, kontrollieren die Einhaltung vereinbarter Ziele und dienen Betroffenen und Öffentlichkeit als Ansprechperson. Bei den meisten angelsächsischen Medienunternehmen sind solche Stellen längst selbstverständlich. Beim deutschen ÖRR müssen diese Stellen noch (weiter) aufgebaut und ausgestattet werden.

### **Besserer Schutz der eigenen Mitarbeitenden**

Hass und Hetze gegen Medienschaffende nehmen zu. Gegen Journalist\*innen of Color ganz besonders. Unterstützung der Arbeitgeber\*innen? Häufig Fehlanzeige. Im Gegenteil: Die Fälle Nemi El-Hassan und Matondo Castlo haben gezeigt, dass Verantwortliche beim ÖRR lieber Ruf und Karriere der eigenen Mitarbeitenden opfern, als sich rassistisch motivierten Anfeindungen in den Weg zu stellen. Das muss sich ändern.  
Ein wichtiger Schritt wäre, den „[Schutzkodex](https://schutzkodex.de/)“ zu unterschreiben. Dieser bündelt Maßnahmen zum Schutz der eigenen (freien) Mitarbeitenden: Von der Einrichtung einer Ansprechperson im Haus bis zur psychologischen und juristischen Unterstützung im Ernstfall.

### **Diversity-Monitoring**

Wie will man ein Problem lösen, ohne es zu kennen? Regelmäßige, freiwillige und anonymisierte Befragungen nach wissenschaftlichen Standards sind bei der BBC und vielen anderen öffentlich-rechtlichen Medien weltweit Standard und bilden die Grundlage für jede Art von Diversity-Maßnahmen. Auch der ÖRR braucht eine ehrliche Bestandsaufnahme zu Vielfalt und Diskriminierung in seinem Programm und seiner Belegschaft. Ohne sie ist Förderung von Inklusion und Gleichberechtigung genauso wenig möglich wie die Evaluation bisheriger Maßnahmen.

### **Wirksame Kontrolle**

Die Debatte um RBB-Intendantin Patricia Schlesinger hat gezeigt: Mangelhafte Kontrolle des ÖRR schadet letztlich auch dem ÖRR selbst. Wir fordern deshalb die ÖRR-Intendant\*innen auf, sich gegenüber den Gesetzgeber\*innen für eine bessere Ausstattung der [Rundfunkräte](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/untersuchung-rundfunkraete) einzusetzen. Dazu gehört auch, dass die Gremien ihrem Anspruch gerecht werden, die gesamte Gesellschaft widerzuspiegeln. Denn zu dieser Gesellschaft gehören auch Menschen mit Einwanderungsgeschichte, LGBTQIA+, Menschen mit Behinderung, Muslim\*innen, Rom\*nja und Sinti\*zze, Geflüchtete und Schwarze Menschen.

Mehr Wissen und Tools zum Thema Mediendiversität gibt es hier: [www.mediendiversitaet.de](http://www.mediendiversitaet.de/).

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Neustart des ÖRR? Nicht ohne Vielfalt.](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/neustart-des-oerr-nicht-ohne-vielfalt) Stellungnahme vom 16.03.2023 # Neustart des ÖRR? Nicht ohne *Vielfalt.* Ein Medienangebot von der Gesellschaft für die Gesellschaft. Gäbe es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht, man müsste ihn erfinden. Er muss sich jedoch erneuern, um dem kritischen Publikum und seinen veränderten Seh- und Hörgewohnheiten gerecht zu werden. Dazu gehört auch, die vielfältige Migrationsgesellschaft widerzuspiegeln und ihr Angebote zu machen, sonst gehen Vertrauen und wichtige Zielgruppen verloren. Rund ein Viertel der Rundfunkbeitragszahler\*innen haben schließlich Einwanderungsgeschichte, in der jungen Generation sind es noch mehr. Damit der ÖRR der Zukunft alle miteinschließt, fordern wir: gerechte Repräsentation durch Diversity-Monitoring, Quoten und Vielfalt in den Chefetagen, diskriminierungskritische und mehrsprachige Berichterstattung, inklusive Redaktionskulturen, besseren Schutz von Mitarbeitenden vor Gewalt und Diskriminierung sowie wirksame Kontrollmechanismen in Form von gut ausgestatteten und divers besetzten Rundfunkräten. ### **Quote für gerechte Repräsentation** Die Hälfte Frauen, fast ein Viertel mit Einwanderungsgeschichte, jede\*r Zehnte mit Behinderung. So setzt sich die deutsche Gesellschaft zusammen – und mit ihr das Publikum des ÖRR. Die Welt der Redaktionen ist leider eine andere: Insbesondere in den Chefetagen dominieren nach wie vor weiße Männer ohne Einwanderungsgeschichte oder Behinderung. Das hat Folgen für das Programm und für die Identifikation des Publikums und damit für die Legitimation des ÖRR an sich. Damit sich in Sachen Repräsentation endlich etwas ändert, braucht es eine Quote in Form einer freiwilligen Selbstverpflichtung: 50/25/10 für mehr Vielfalt. Nicht alle Lebensrealitäten lassen sich durch Quoten erfassen: Genauso wichtig sind Perspektiven von Queers, Menschen mit Klassismuserfahrung und/oder ohne akademischen Hintergrund u.v.m. ### **Vielfalt in den Chefetagen** Nach wie vor gestalten homogen besetzte Chefredaktionen die Programme für unsere vielfältige Gesellschaft: Nur[ 6 Prozent](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Studien-und-Recherchen/NdM_2020_Recherche_Diversity_im_Journalismus.pdf) der Chefredakteur\*innen deutscher Medien hatten 2020 sog. Migrationshintergrund. Der ÖRR der Zukunft braucht fairere Repräsentation. Dabei darf man sich nicht auf Nachwuchsförderung ausruhen, denn auf dem Weg zur Führungsetage verflüchtigt sich die Diversität. Eine effektive Maßnahme wäre, Beförderungen daran zu knüpfen, ob Diversity-Ziele erreicht werden. ### **Zeitgemäße Berichterstattung** Von „Cosmo“ bis „WDRforyou“: Der ÖRR weiß schon lange, wie Berichterstattung im Einwanderungsland funktioniert. Diese muss er stärker ausweiten: mit neuen Gesichtern, Themen, Perspektiven und mehrsprachigen Formaten für neue Zielgruppen. Und mit Maßnahmen für mehr Vielfalt und gegen Diskriminierung in seinem gesamten Programm. Dazu gehören verbindliche Seminare im Volontariat, Fort- und Weiterbildung für Redakteur\*innen, regelmäßige Blatt- und Sendungskritiken durch Interessenvertretungen marginalisierter Gruppen und der Aufbau diskriminierungssensibler Bilddatenbanken und Glossare. ### **Inklusive Redaktionskultur** Vielfalt ist Chef\*innensache. Redaktionsleitungen und Intendant\*innen müssen für ein Umfeld sorgen, in dem Menschen mit unterschiedlichen Diversitätsmerkmalen arbeiten können. Das erfordert einen Führungsstil, der die diversitätsorientierte Redaktionskultur ausdrücklich will und fördert. Bei der Umsetzung können hauptamtliche Stellen unterstützen, die die zahlreichen Maßnahmen für Vielfalt und gegen Diskriminierung nachhaltig vorantreiben. Solche Integrationsbeauftragte oder „Diversity-Officer“ übernehmen die Federführung für alle Projekte rund um das Thema, kontrollieren die Einhaltung vereinbarter Ziele und dienen Betroffenen und Öffentlichkeit als Ansprechperson. Bei den meisten angelsächsischen Medienunternehmen sind solche Stellen längst selbstverständlich. Beim deutschen ÖRR müssen diese Stellen noch (weiter) aufgebaut und ausgestattet werden. ### **Besserer Schutz der eigenen Mitarbeitenden** Hass und Hetze gegen Medienschaffende nehmen zu. Gegen Journalist\*innen of Color ganz besonders. Unterstützung der Arbeitgeber\*innen? Häufig Fehlanzeige. Im Gegenteil: Die Fälle Nemi El-Hassan und Matondo Castlo haben gezeigt, dass Verantwortliche beim ÖRR lieber Ruf und Karriere der eigenen Mitarbeitenden opfern, als sich rassistisch motivierten Anfeindungen in den Weg zu stellen. Das muss sich ändern. Ein wichtiger Schritt wäre, den „[Schutzkodex](https://schutzkodex.de/)“ zu unterschreiben. Dieser bündelt Maßnahmen zum Schutz der eigenen (freien) Mitarbeitenden: Von der Einrichtung einer Ansprechperson im Haus bis zur psychologischen und juristischen Unterstützung im Ernstfall. ### **Diversity-Monitoring** Wie will man ein Problem lösen, ohne es zu kennen? Regelmäßige, freiwillige und anonymisierte Befragungen nach wissenschaftlichen Standards sind bei der BBC und vielen anderen öffentlich-rechtlichen Medien weltweit Standard und bilden die Grundlage für jede Art von Diversity-Maßnahmen. Auch der ÖRR braucht eine ehrliche Bestandsaufnahme zu Vielfalt und Diskriminierung in seinem Programm und seiner Belegschaft. Ohne sie ist Förderung von Inklusion und Gleichberechtigung genauso wenig möglich wie die Evaluation bisheriger Maßnahmen. ### **Wirksame Kontrolle** Die Debatte um RBB-Intendantin Patricia Schlesinger hat gezeigt: Mangelhafte Kontrolle des ÖRR schadet letztlich auch dem ÖRR selbst. Wir fordern deshalb die ÖRR-Intendant\*innen auf, sich gegenüber den Gesetzgeber\*innen für eine bessere Ausstattung der [Rundfunkräte](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/für-diversität-in-medienhäusern/untersuchung-rundfunkraete) einzusetzen. Dazu gehört auch, dass die Gremien ihrem Anspruch gerecht werden, die gesamte Gesellschaft widerzuspiegeln. Denn zu dieser Gesellschaft gehören auch Menschen mit Einwanderungsgeschichte, LGBTQIA+, Menschen mit Behinderung, Muslim\*innen, Rom\*nja und Sinti\*zze, Geflüchtete und Schwarze Menschen. Mehr Wissen und Tools zum Thema Mediendiversität gibt es hier: [www.mediendiversitaet.de](http://www.mediendiversitaet.de/). ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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Pressemitteilung vom 23.02.2023

# Wir bringen unser *Mentoring nach NRW*

#### Bis zum 15. März können sich Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte für das Mentoring bewerben, um Unterstützung auf ihrem Weg in die Branche zu bekommen.

Nordrhein-Westfalen steht für Vielfalt – in keinem anderen Bundesland leben so viele Menschen mit Einwanderungsgeschichte wie hier. In den regionalen Medien spiegelt sich das aber nicht ausreichend wider. Weder in den Redaktionen – nicht einmal jede\*r zwanzigste Journalist\*in hat hier Zuwanderungsgeschichte – noch in deren Berichterstattung. Die Lebensrealitäten von einem Drittel der Menschen sind also unzureichend repräsentiert. Das Mentoring-Programm der NdM möchte das ändern: durch gezielte Fö

rderung von Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte.

15 junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte werden hier über ein Jahr lang auf ihrem Weg in den Journalismus begleitet. Teilnehmende werden von erfahrenen Journalist\*innen in einem Mentoring betreut und bei ihrem Job-Einstieg unterstützt. Die ehrenamtlichen Mentor\*innen helfen z.B. bei Bewerbungen, der Auftrags-Akquise und bei allgemeinen Fragen zum journalistischen Arbeiten. Eine Workshop-Reihe und Role-Model-Talks runden das Programm ab.

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Die Lebensrealitäten von einem Drittel der Menschen sind also unzureichend repräsentiert. Das Mentoring-Programm der NdM möchte das ändern: durch gezielte Fö rderung von Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte. 15 junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte werden hier über ein Jahr lang auf ihrem Weg in den Journalismus begleitet. Teilnehmende werden von erfahrenen Journalist\*innen in einem Mentoring betreut und bei ihrem Job-Einstieg unterstützt. Die ehrenamtlichen Mentor\*innen helfen z.B. bei Bewerbungen, der Auftrags-Akquise und bei allgemeinen Fragen zum journalistischen Arbeiten. Eine Workshop-Reihe und Role-Model-Talks runden das Programm ab. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. 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Das Mentoring-Programm der NdM möchte das ändern: durch gezielte Fö rderung von Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte. 15 junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte werden hier über ein Jahr lang auf ihrem Weg in den Journalismus begleitet. Teilnehmende werden von erfahrenen Journalist\*innen in einem Mentoring betreut und bei ihrem Job-Einstieg unterstützt. Die ehrenamtlichen Mentor\*innen helfen z.B. bei Bewerbungen, der Auftrags-Akquise und bei allgemeinen Fragen zum journalistischen Arbeiten. Eine Workshop-Reihe und Role-Model-Talks runden das Programm ab. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Wir bringen unser Mentoring nach NRW](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/wir-bringen-unser-mentoring-nach-nrw) Pressemitteilung vom 23.02.2023 # Wir bringen unser *Mentoring nach NRW* #### Bis zum 15. März können sich Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte für das Mentoring bewerben, um Unterstützung auf ihrem Weg in die Branche zu bekommen. Nordrhein-Westfalen steht für Vielfalt – in keinem anderen Bundesland leben so viele Menschen mit Einwanderungsgeschichte wie hier. In den regionalen Medien spiegelt sich das aber nicht ausreichend wider. Weder in den Redaktionen – nicht einmal jede\*r zwanzigste Journalist\*in hat hier Zuwanderungsgeschichte – noch in deren Berichterstattung. Die Lebensrealitäten von einem Drittel der Menschen sind also unzureichend repräsentiert. Das Mentoring-Programm der NdM möchte das ändern: durch gezielte Fö rderung von Nachwuchsjournalist\*innen mit Einwanderungsgeschichte. 15 junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte werden hier über ein Jahr lang auf ihrem Weg in den Journalismus begleitet. Teilnehmende werden von erfahrenen Journalist\*innen in einem Mentoring betreut und bei ihrem Job-Einstieg unterstützt. Die ehrenamtlichen Mentor\*innen helfen z.B. bei Bewerbungen, der Auftrags-Akquise und bei allgemeinen Fragen zum journalistischen Arbeiten. Eine Workshop-Reihe und Role-Model-Talks runden das Programm ab. > *„Ich bin so dankbar, Mentee des Programms gewesen zu sein. Nach einem ereignisreichen Jahr glaube ich mittlerweile daran, dass ich alle meine Ziele in meiner journalistischen Berufslaufbahn erreichen kann. Ich beginne ab Januar bei Sat.1 mein Volontariat.“* — Sevinç Onart, ehemalige Mentee des vorangegangenen Ruhrmentoring-Programms Nach dem Erfolg des Projekts Mentoring@Ruhrgebiet, bei dem 29 Mentees mit Einwanderungsgeschichte aus dem Ruhrgebiet auf ihrem Weg in den Journalismus begleitet wurden, weiten die NdM das Angebot nun auf das gesamte Bundesland NRW aus. Das Mentoring-Programm wird gefördert von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Mehr Infos zum Mentoring-Programm gibt es [hier.](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Pressemitteilung als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20230223_PM_Mentoring_NRW.pdf)Nach dem Erfolg des Projekts Mentoring@Ruhrgebiet, bei dem 29 Mentees mit Einwanderungsgeschichte aus dem Ruhrgebiet auf ihrem Weg in den Journalismus begleitet wurden, weiten die NdM das Angebot nun auf das gesamte Bundesland NRW aus. Das Mentoring-Programm wird gefördert von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Mehr Infos zum Mentoring-Programm gibt es [hier.](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Pressemitteilung als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20230223_PM_Mentoring_NRW.pdf)Nach dem Erfolg des Projekts Mentoring@Ruhrgebiet, bei dem 29 Mentees mit Einwanderungsgeschichte aus dem Ruhrgebiet auf ihrem Weg in den Journalismus begleitet wurden, weiten die NdM das Angebot nun auf das gesamte Bundesland NRW aus. Das Mentoring-Programm wird gefördert von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Mehr Infos zum Mentoring-Programm gibt es [hier.](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw) ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Pressemitteilung als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/20230223_PM_Mentoring_NRW.pdf)Nach dem Erfolg des Projekts Mentoring@Ruhrgebiet, bei dem 29 Mentees mit Einwanderungsgeschichte aus dem Ruhrgebiet auf ihrem Weg in den Journalismus begleitet wurden, weiten die NdM das Angebot nun auf das gesamte Bundesland NRW aus.

Das Mentoring-Programm wird gefördert von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mehr Infos zum Mentoring-Programm gibt es [hier.](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/mentoring-nrw)

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Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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Stellungnahme vom 17.02.2023

# Solidarität mit Journalist\*innen im Iran

**Liebe Frau Außenministerin Annalena Baerbock,**

seit vergangenen September, seit dem gewaltsamen Tod der Kurdin Jina Mahsa Amini, demonstrieren Iraner\*innen für Freiheit, Frauen- und Menschenrechte.

Ohne die Journalistin **Nilufar Hamedi** wüsste die Welt vielleicht nichts über die wahren Umstände von Aminis Tod. Es war Nilufar Hamedi, die aus dem Teheraner Kasra-Krankenhaus berichtete, Fotos von Aminis Familie machte. Nilufar Hamedi wurde am 22. September festgenommen und ist seitdem eingesperrt. Ihr droht die Todesstrafe.

**Elahe Mohammadi** berichtete von der Beerdigung Aminis. Dafür wurde sie am 29. September festgenommen. Im November wurde sie wegen „Propaganda gegen den Staat“ und „Verschwörung gegen Nationale Sicherheit“ angeklagt. Auch ihr droht die Todesstrafe.

Das „Commitee to Protect Journalists“ (CPJ) meldet, dass die Islamische Republik weltweit die meisten Journalist\*innen inhaftiert hat. **62 Journalist\*innen sind im Gefängnis, 24 der inhaftierten Reporter\*innen sind weiblich; 22 von ihnen wurden seit Beginn der Proteste festgenommen. So viele weibliche Journalisten waren im Iran noch nie in Haft.**

Die Frauen müssen um ihr Leben fürchten, weil sie taten, was auch wir jeden Tag tun: die Arbeit als Journalistinnen.

**Wir wollen den Gräueltaten nicht mehr tatenlos zusehen und fordern Sie deshalb in Solidarität mit unseren mutigen Kolleginnen im Iran dringend auf:**

- Nennen Sie die Opfer beim Namen und fordern Sie ihre Freilassung
- Setzen Sie sich politisch für diejenigen ein, die im Iran für Presse- und Meinungsfreiheit kämpfen
- Nehmen Sie diplomatisch Einfluss auf das Regime und finden Sie entsprechend einer starken feministischen Außenpolitik deutliche Worte für die Missachtung von Frauen- und Menschenrechten

Mit freundlichen Grüßen,

**ProQuote Medien e.V.**  
Edith Heitkämper, Liske Jaax, Eva Lindner, Sarah Khan-Heiser, Gilda Sahebi, Sarah Stendel, Kathrin Werner

**Deutscher Journalisten-Verband**  
Prof. Dr. Frank Überall

**Correctiv**  
Jeannette Gusko

**Neue deutsche Medienmacher\*innen e.V.**  
Elena Kountidou, Ella Schindler, Juri Wasenmüller

**Netzwerk Recherche e.V.**  
Daniel Drepper

**Journalistinnenbund**  
Friederike Sittler, Sissi Pitzer, Ina Krauß, Beatrix Boutonnet, Eva Gutensohn, Luise Loges

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Pressemitteilung vom 06.02.2023

# Journalist\*in und neu in Deutschland? „Startklar“ hilft 

Wir unterstützen Journalist\*innen, die neu in Deutschland sind. Gemeinsam mit n-ost und Freischreiber veröffentlichen wir einen Guide für Exiljournalist\*innen – auf Deutsch, Englisch, Dari/Farsi, Russisch und Ukrainisch.  

Die Kriege und Konflikte in der Ukraine, Syrien, Afghanistan und anderen Orten haben viele Journalist\*innen dazu gezwungen, ihr Heimatland zu verlassen. Einige von ihnen haben ihren Weg nach Deutschland gefunden. Sie bringen Handwerkszeug, Berufserfahrung, spezifisches Wissen und wertvolle neue Perspektiven mit. Was ihnen jedoch oft fehlt, ist Detailwissen zur Medienbranche und zum Berufseinstieg in Deutschland.

Um diese Kolleg\*innen zu unterstützen, haben die NdM gemeinsam mit n-ost und Freischreiber den Guide „Startklar. Was man als freie\*r Journalist\*in wissen sollte, wenn man neu in Deutschland ist“ entwickelt.  
Er bietet neben Informationen und Praxis-Tipps zur Arbeit mit deutschen Redaktionen und Medienhäusern auch Erfahrungsberichte von Journalist\*innen mit eigener Flucht- und Migrationserfahrung:

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Gemeinsam mit n-ost und Freischreiber veröffentlichen wir einen Guide für Exiljournalist\*innen – auf Deutsch, Englisch, Dari/Farsi, Russisch und Ukrainisch. Die Kriege und Konflikte in der Ukraine, Syrien, Afghanistan und anderen Orten haben viele Journalist\*innen dazu gezwungen, ihr Heimatland zu verlassen. Einige von ihnen haben ihren Weg nach Deutschland gefunden. Sie bringen Handwerkszeug, Berufserfahrung, spezifisches Wissen und wertvolle neue Perspektiven mit. Was ihnen jedoch oft fehlt, ist Detailwissen zur Medienbranche und zum Berufseinstieg in Deutschland. Um diese Kolleg\*innen zu unterstützen, haben die NdM gemeinsam mit n-ost und Freischreiber den Guide „Startklar. Was man als freie\*r Journalist\*in wissen sollte, wenn man neu in Deutschland ist“ entwickelt. Er bietet neben Informationen und Praxis-Tipps zur Arbeit mit deutschen Redaktionen und Medienhäusern auch Erfahrungsberichte von Journalist\*innen mit eigener Flucht- und Migrationserfahrung: > *„Wenn ein\*e Journalist\*in aus einem Land wie Afghanistan kommt, muss er\*sie härter arbeiten als andere, um in der deutschen Medienlandschaft gesehen und ernst genommen zu werden. Es ist sehr wichtig, sich zu vernetzen, die eigenen Erfahrungen und Sprachkenntnisse wertzuschätzen und zu nutzen.“* — Arezao Naiby, WDR Von einer Einführung in die Medienlandschaft über wichtige Hinweise zu Verträgen bis hin zu Ratschlägen bei Diskriminierungserfahrungen – der Guide begleitet neuangekommene Kolleg\*innen in den deutschen Journalismus und erscheint zunächst in fünf Sprachen: [Deutsch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Deutsch.pdf), [Englisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Englisch.pdf), [Dari/Farsi](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Persisch.pdf), [Russisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Russisch.pdf) und [Ukrainisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Ukrainisch.pdf). Die Broschüren stehen ab sofort kostenfrei zum Download zur Verfügung. Begleitet wurde die Veröffentlichung von einer Info-Veranstaltung samt Panel-Diskussion (in englischer Sprache) am 6. Februar. Die Broschüre ist im Rahmen des Projektes „Vielfalt stärken” entstanden, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie für Antirassismus gefördert wurde. Weiterentwickelt wurde sie im Rahmen des Projektes “Stark für Vielfalt”, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Pressemitteilung als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20230206_PM_Startklar.pdf)Von einer Einführung in die Medienlandschaft über wichtige Hinweise zu Verträgen bis hin zu Ratschlägen bei Diskriminierungserfahrungen – der Guide begleitet neuangekommene Kolleg\*innen in den deutschen Journalismus und erscheint zunächst in fünf Sprachen: [Deutsch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Deutsch.pdf), [Englisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Englisch.pdf), [Dari/Farsi](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Persisch.pdf), [Russisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Russisch.pdf) und [Ukrainisch](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Wissen-und-Tools/Broschueren-und-Flyer/NDM_2022_Broschuere_Startklar_Ukrainisch.pdf). 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Begleitet wurde die Veröffentlichung von einer Info-Veranstaltung samt Panel-Diskussion (in englischer Sprache) am 6. Februar.   

Die Broschüre ist im Rahmen des Projektes „Vielfalt stärken” entstanden, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie für Antirassismus gefördert wurde. Weiterentwickelt wurde sie im Rahmen des Projektes “Stark für Vielfalt”, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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presse@neuemedienmacher.de   
Tel.: +49 155 6745 2152

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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Stellungnahme vom 06.01.2023

# Rassistische Debatten über die *Silvesternacht*

Wir beobachten mit Sorge, mit wie viel Wucht sich die Berichterstattung zur Silvesternacht zugespitzt hat, wobei die journalistische Sorgfaltspflicht teilweise auf der Strecke bleibt. Die Tendenz, sich auf die (vermeintliche) Herkunft der Täter\*innen oder deren Eltern zu fokussieren, schürt Vorurteile, verhindert eine sachgerechte Analyse und verstellt den Blick auf mögliche Lösungsansätze.

Selbstverständlich muss über die Vorgänge in der Silvesternacht berichtet und ihre Ursachen recherchiert werden. Dabei sollten Behauptungen und Rückschlüsse durch eine gesicherte Datenbasis gedeckt sein und nicht auf Spekulationen beruhen. Ein (vermeintlicher) „Migrationshintergrund“ als Erklärungsansatz für Straftaten oder Probleme führt zum Fehlschluss, Kriminalität zu ethnisieren. Zumeist sind andere Faktoren entscheidend, wie Alter, Geschlecht, ökonomische Lage oder soziale Milieus, in denen Menschen mit Migrationsgeschichte statistisch stärker vertreten sind. Wenn in Großstädten die Hälfte der jungen Männer einen sogenannten Migrationshintergrund hat und die Vorfälle vorwiegend von jungen Männern begangen werden, ist es kaum verwunderlich, dass sich unter den Täter\*innen vielfach als migrantisch gelesene Menschen wiederfinden. Diese Kontexte auszublenden verstößt gegen journalistische Sorgfaltspflicht.

Um Stigmatisierungen zu vermeiden, sollte die Herkunft potenzieller Täter\*innen nur genannt werden, wenn diese für das Verständnis der Tat erforderlich ist, was in der Regel selten zutrifft. Ob eindeutige Relevanz für die Geschichte besteht, sollte auf fachkundiger und vergleichbarer Basis entschieden werden. Mit der Herkunftsnennung in der Kriminalitätsberichterstattung sorgsam umzugehen gibt auch der Pressekodex vor. In der Berichterstattung zur Silvesternacht finden jedoch vor allem Spekulationen auf Basis rassistischer Klischees über bestimmte Stadtteile Gehör, während vergleichbare Vorfälle an anderen Orten weniger Medienaufmerksamkeit erhalten.

Das Bedienen von Vorurteilen führt zu mehr rassistischer Hetze und Gewalt. Journalist\*innen haben eine demokratische und berufliche Verantwortung, Stigmatisierungen zu vermeiden. Journalist\*innen, die Qualitätsstandards wahren möchten, sollten sich nicht von rechten Medien und Akteur\*innen vor sich her treiben lassen. Auffällig ist dabei auch die sehr eingeschränkte Auswahl an "Expert\*innen" als Interviewpartner\*innen – Menschen, die Bekanntheit durch das Bedienen rassistischer Klischees erlangt haben, sollten nicht bei jedem Nachrichtenformat zu Wort kommen oder mindestens durch eine andere Stimme ergänzt werden.

Für mehr Tipps zu diskriminierungssensibler Berichterstattung und Hinweisen zur Herkunftsnennung empfehlen wir unseren Diversity-Guide: [www.mediendiversitaet.de](https://mediendiversitaet.de).  

Differenzierte Expert\*innen für Interviews kann der [Mediendienst Integration](https://mediendienst-integration.de) vermitteln.

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 4. [Zum Fall Matondo Castlo](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/zum-fall-matondo-castlo)

Stellungnahme vom 15.12.2022

# Zum Fall *Matondo Castlo*

#### Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen verurteilen die Entlassung des einzigen Schwarzen Moderators im öffentlich-rechtlichen Kinderkanal (KiKa)

Wir bedauern die Entscheidung des Kinderkanals (KiKa), die Zusammenarbeit mit seinem Moderator Matondo Castlo aufzukündigen. Castlo war einer von drei Moderator\*innen der KiKa-Sendung „Baumhaus“. Als einziger Schwarzer KiKA-Moderator war er für viele Kinder of Color eine Identifikationsfigur, seine Einstellung ein überfälliges Zeichen für mehr sichtbare Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehen. Diesen Sommer geriet Castlo in die Kritik, weil er im Westjordanland an einem Festival und an einer Demonstration teilgenommen hatte. Der Moderator selbst verkündet über Instagram, dass er mit seiner Teilnahme keine politische Botschaft senden wollte, und betrachtet sie rückblickend als Fehler. Dennoch hat sich KiKa nun von ihm getrennt. Das ist völlig unverhältnismäßig.

Wir begrüßen antisemitismuskritische Selbstreflexion von Redaktionen, sie muss jedoch mit einem rassismuskritischen Bewusstsein einhergehen. Der Fall Castlo zeigt ein problematisches Muster: Journalist\*innen mit Migrationsgeschichte und BPoC stehen unter deutlich höherem Druck als ihre Kolleg\*innen, sich tadellos zu verhalten. Andere, die aufgrund rassistischer, antisemitischer oder sexistischer Verfehlungen deutlich mehr Kritik auf sich gezogen haben und deswegen gerne von „Cancel Culture“ raunen, haben trotzdem bis heute einen festen Platz im öffentlich-rechtlichen Programm. Journalist\*innen mit Migrationsgeschichte und BPoC dürfen sich dagegen keine Fehler erlauben, denn sie werden ihnen seltener verziehen und sie müssen mit deutlich härteren Konsequenzen rechnen – trotz öffentlicher Entschuldigungen. Das zeugt von einem doppelten Maßstab.

Indem sie schon bei der ersten Kritik aus konservativen und rechten Kreisen einknicken und Moderator\*innen entlassen, anstatt ihnen die Möglichkeit für eine Entschuldigung einzuräumen, zeigen die KiKa-Verantwortlichen erschreckend wenig Rückgrat. Ihre übertrieben harte Entscheidung macht deutlich, dass sich BPoC und Menschen mit Migrationsgeschichte nicht auf ihn verlassen und im Ernstfall keine Rückendeckung erwarten können. Das Bekenntnis zur Vielfalt wird damit zur hohlen Phrase.  
Wir appellieren an den Kinderkanal, seine Entscheidung zu überdenken und seiner Verantwortung, eine vielfältige Gesellschaft abzubilden, gerecht zu werden.

Der Vorstand  
Neue deutsche Medienmacher\*innen e. V.

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Zum Fall Matondo Castlo](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/zum-fall-matondo-castlo) Stellungnahme vom 15.12.2022 # Zum Fall *Matondo Castlo* #### Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen verurteilen die Entlassung des einzigen Schwarzen Moderators im öffentlich-rechtlichen Kinderkanal (KiKa) Wir bedauern die Entscheidung des Kinderkanals (KiKa), die Zusammenarbeit mit seinem Moderator Matondo Castlo aufzukündigen. Castlo war einer von drei Moderator\*innen der KiKa-Sendung „Baumhaus“. Als einziger Schwarzer KiKA-Moderator war er für viele Kinder of Color eine Identifikationsfigur, seine Einstellung ein überfälliges Zeichen für mehr sichtbare Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehen. Diesen Sommer geriet Castlo in die Kritik, weil er im Westjordanland an einem Festival und an einer Demonstration teilgenommen hatte. Der Moderator selbst verkündet über Instagram, dass er mit seiner Teilnahme keine politische Botschaft senden wollte, und betrachtet sie rückblickend als Fehler. Dennoch hat sich KiKa nun von ihm getrennt. Das ist völlig unverhältnismäßig. Wir begrüßen antisemitismuskritische Selbstreflexion von Redaktionen, sie muss jedoch mit einem rassismuskritischen Bewusstsein einhergehen. Der Fall Castlo zeigt ein problematisches Muster: Journalist\*innen mit Migrationsgeschichte und BPoC stehen unter deutlich höherem Druck als ihre Kolleg\*innen, sich tadellos zu verhalten. Andere, die aufgrund rassistischer, antisemitischer oder sexistischer Verfehlungen deutlich mehr Kritik auf sich gezogen haben und deswegen gerne von „Cancel Culture“ raunen, haben trotzdem bis heute einen festen Platz im öffentlich-rechtlichen Programm. Journalist\*innen mit Migrationsgeschichte und BPoC dürfen sich dagegen keine Fehler erlauben, denn sie werden ihnen seltener verziehen und sie müssen mit deutlich härteren Konsequenzen rechnen – trotz öffentlicher Entschuldigungen. Das zeugt von einem doppelten Maßstab. Indem sie schon bei der ersten Kritik aus konservativen und rechten Kreisen einknicken und Moderator\*innen entlassen, anstatt ihnen die Möglichkeit für eine Entschuldigung einzuräumen, zeigen die KiKa-Verantwortlichen erschreckend wenig Rückgrat. Ihre übertrieben harte Entscheidung macht deutlich, dass sich BPoC und Menschen mit Migrationsgeschichte nicht auf ihn verlassen und im Ernstfall keine Rückendeckung erwarten können. Das Bekenntnis zur Vielfalt wird damit zur hohlen Phrase. Wir appellieren an den Kinderkanal, seine Entscheidung zu überdenken und seiner Verantwortung, eine vielfältige Gesellschaft abzubilden, gerecht zu werden. Der Vorstand Neue deutsche Medienmacher\*innen e. V. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Zum Fall Matondo Castlo](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/zum-fall-matondo-castlo) Stellungnahme vom 15.12.2022 # Zum Fall *Matondo Castlo* #### Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen verurteilen die Entlassung des einzigen Schwarzen Moderators im öffentlich-rechtlichen Kinderkanal (KiKa) Wir bedauern die Entscheidung des Kinderkanals (KiKa), die Zusammenarbeit mit seinem Moderator Matondo Castlo aufzukündigen. Castlo war einer von drei Moderator\*innen der KiKa-Sendung „Baumhaus“. Als einziger Schwarzer KiKA-Moderator war er für viele Kinder of Color eine Identifikationsfigur, seine Einstellung ein überfälliges Zeichen für mehr sichtbare Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehen. Diesen Sommer geriet Castlo in die Kritik, weil er im Westjordanland an einem Festival und an einer Demonstration teilgenommen hatte. Der Moderator selbst verkündet über Instagram, dass er mit seiner Teilnahme keine politische Botschaft senden wollte, und betrachtet sie rückblickend als Fehler. Dennoch hat sich KiKa nun von ihm getrennt. Das ist völlig unverhältnismäßig. Wir begrüßen antisemitismuskritische Selbstreflexion von Redaktionen, sie muss jedoch mit einem rassismuskritischen Bewusstsein einhergehen. Der Fall Castlo zeigt ein problematisches Muster: Journalist\*innen mit Migrationsgeschichte und BPoC stehen unter deutlich höherem Druck als ihre Kolleg\*innen, sich tadellos zu verhalten. Andere, die aufgrund rassistischer, antisemitischer oder sexistischer Verfehlungen deutlich mehr Kritik auf sich gezogen haben und deswegen gerne von „Cancel Culture“ raunen, haben trotzdem bis heute einen festen Platz im öffentlich-rechtlichen Programm. Journalist\*innen mit Migrationsgeschichte und BPoC dürfen sich dagegen keine Fehler erlauben, denn sie werden ihnen seltener verziehen und sie müssen mit deutlich härteren Konsequenzen rechnen – trotz öffentlicher Entschuldigungen. Das zeugt von einem doppelten Maßstab. Indem sie schon bei der ersten Kritik aus konservativen und rechten Kreisen einknicken und Moderator\*innen entlassen, anstatt ihnen die Möglichkeit für eine Entschuldigung einzuräumen, zeigen die KiKa-Verantwortlichen erschreckend wenig Rückgrat. Ihre übertrieben harte Entscheidung macht deutlich, dass sich BPoC und Menschen mit Migrationsgeschichte nicht auf ihn verlassen und im Ernstfall keine Rückendeckung erwarten können. Das Bekenntnis zur Vielfalt wird damit zur hohlen Phrase. Wir appellieren an den Kinderkanal, seine Entscheidung zu überdenken und seiner Verantwortung, eine vielfältige Gesellschaft abzubilden, gerecht zu werden. Der Vorstand Neue deutsche Medienmacher\*innen e. V. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Zum Fall Matondo Castlo](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/zum-fall-matondo-castlo) Stellungnahme vom 15.12.2022 # Zum Fall *Matondo Castlo* #### Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen verurteilen die Entlassung des einzigen Schwarzen Moderators im öffentlich-rechtlichen Kinderkanal (KiKa) Wir bedauern die Entscheidung des Kinderkanals (KiKa), die Zusammenarbeit mit seinem Moderator Matondo Castlo aufzukündigen. Castlo war einer von drei Moderator\*innen der KiKa-Sendung „Baumhaus“. Als einziger Schwarzer KiKA-Moderator war er für viele Kinder of Color eine Identifikationsfigur, seine Einstellung ein überfälliges Zeichen für mehr sichtbare Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehen. Diesen Sommer geriet Castlo in die Kritik, weil er im Westjordanland an einem Festival und an einer Demonstration teilgenommen hatte. Der Moderator selbst verkündet über Instagram, dass er mit seiner Teilnahme keine politische Botschaft senden wollte, und betrachtet sie rückblickend als Fehler. Dennoch hat sich KiKa nun von ihm getrennt. Das ist völlig unverhältnismäßig. Wir begrüßen antisemitismuskritische Selbstreflexion von Redaktionen, sie muss jedoch mit einem rassismuskritischen Bewusstsein einhergehen. Der Fall Castlo zeigt ein problematisches Muster: Journalist\*innen mit Migrationsgeschichte und BPoC stehen unter deutlich höherem Druck als ihre Kolleg\*innen, sich tadellos zu verhalten. Andere, die aufgrund rassistischer, antisemitischer oder sexistischer Verfehlungen deutlich mehr Kritik auf sich gezogen haben und deswegen gerne von „Cancel Culture“ raunen, haben trotzdem bis heute einen festen Platz im öffentlich-rechtlichen Programm. Journalist\*innen mit Migrationsgeschichte und BPoC dürfen sich dagegen keine Fehler erlauben, denn sie werden ihnen seltener verziehen und sie müssen mit deutlich härteren Konsequenzen rechnen – trotz öffentlicher Entschuldigungen. Das zeugt von einem doppelten Maßstab. Indem sie schon bei der ersten Kritik aus konservativen und rechten Kreisen einknicken und Moderator\*innen entlassen, anstatt ihnen die Möglichkeit für eine Entschuldigung einzuräumen, zeigen die KiKa-Verantwortlichen erschreckend wenig Rückgrat. Ihre übertrieben harte Entscheidung macht deutlich, dass sich BPoC und Menschen mit Migrationsgeschichte nicht auf ihn verlassen und im Ernstfall keine Rückendeckung erwarten können. Das Bekenntnis zur Vielfalt wird damit zur hohlen Phrase. Wir appellieren an den Kinderkanal, seine Entscheidung zu überdenken und seiner Verantwortung, eine vielfältige Gesellschaft abzubilden, gerecht zu werden. Der Vorstand Neue deutsche Medienmacher\*innen e. V. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20221215_PM_Fall_Matondo_Castlo.pdf) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20221215_PM_Fall_Matondo_Castlo.pdf) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20221215_PM_Fall_Matondo_Castlo.pdf) - [  Stellungnahme als PDF   ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/NdM_20221215_PM_Fall_Matondo_Castlo.pdf)

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Termin am 26.06.2026

#  Event: Take *Your* Space – Zeit für Deine Perspektive 

Wo:  Media Lab Bayern, Balanstraße 73 / Haus 11, 81541 München  Wann:  26.06.26 ab 10:00 Uhr Deine Stimme gehört in die Medien.  
Journalismus wird stärker, vielfältiger und relevanter, wenn Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten ihn gestalten. Ob Migrationsgeschichte, sozialer Aufstieg oder andere gelebte Erfahrungen – genau diese Perspektiven bereichern die Branche und geben ihr, was sie wirklich braucht.

Doch wir wissen auch: Sichtbarkeit hat ihren Preis. Wer sich zeigt, sieht sich oft mit Hass und Diskriminierung konfrontiert.

**Deshalb bringen wir uns zusammen.**

Das Media Lab Bayern und die Neuen deutschen Medienmacher\*innen laden Dich ein zu einem Tag, der Dir echte Tools an die Hand gibt: um ein Netzwerk aufzubauen, das Dich trägt, um resilienter zu werden und um Deinen Platz in der Branche selbstbewusst einzunehmen.

**Was Dich erwartet?** Ein inspirierender Tag mit Workshops und Impulsen, der nicht nur Dein Skillset erweitert, sondern Dich auch mit Menschen verbindet, die Deinen Weg verstehen.  

[Hier gehts zur Anmeldung](https://www.eventbrite.de/e/take-your-space-zeit-fur-deine-perspektive-tickets-1988550322545?aff=oddtdtcreator)

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### **Programm**  

10:00 - 10:30 Uhr | Doors Open   

10:30 - 10:40 Uhr | Begrüßung   

10:40 - 11:00 Uhr | Impuls: Mehr Akzente im Journalismus (Francesca Polistina)  

11:00 - 11:15 Uhr | Auswahl Workshop Runde 1  

11:15 - 12:45 Uhr: Workshops Runde 1   
1: The Art of Networking: Sichtbar werden ohne fake zu sein (Wakila Ajagbe)  
2: Quellen (und sich selbst) schützen: Tipps und Tricks (Hakan Tanriverdi)  
3: So kannst du Journalismus auf Tiktok bringen (Anahí Martina Sánchez)  

12:45 - 13:45 Uhr Mittagspause  

13:45 - 14:05 Uhr | Impuls: Social Media mit Aura! – Der rote Faden für deine Selbstvermarktung (Steve Heng)  

14:05 - 14:15 Uhr | Auswahl Workshop Runde 2  

14:15 - 15:45 Uhr | Workshops Runde 2  
1: The Art of Networking: Sichtbar werden ohne fake zu sein (Wakila Ajagbe)  
2: Wetterfest durch den Shitstorm. Ein Workshop zum Umgang mit Hass im Netz (David Fischer)  
3: Dein Talent. Deine Story. Dein Job (Ella Schindler)  

15:45 - 16:00 Uhr | Wrap-Up and Good Bye  

16:00 - 18:00 Uhr | Networking

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**Speaker\*innen**

- Wakila Ajagbe, Moderatorin, freie Entertainment-Journalistin
- David Fischer, Projektleitung BetterPost, NdM
- Steve Heng, START INTO MEDIA, Medien.Bayern GmbH
- Francesca Polistina, freie Journalistin
- Anahí Martina Sánchez, Journalist\*in Süddeutsche Zeitung
- Ella Schindler, Verlag Nürnberger Presse; Co-Vorstandsvorsitzende NdM
- Hakan Tanriverdi, Senior Investigative Reporter paper trail media
- Sandy Julia Trần Moderation (Moderation)

**In Kooperation mit:**

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Termin](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin) 4. [Event: Take Your Space – Zeit für Deine Perspektive](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/take-your-space---zeit-fuer-deine-perspektive) Termin am 26.06.2026 # Event: Take *Your* Space – Zeit für Deine Perspektive Wo: Media Lab Bayern, Balanstraße 73 / Haus 11, 81541 München Wann: 26.06.26 ab 10:00 Uhr Deine Stimme gehört in die Medien. Journalismus wird stärker, vielfältiger und relevanter, wenn Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten ihn gestalten. Ob Migrationsgeschichte, sozialer Aufstieg oder andere gelebte Erfahrungen – genau diese Perspektiven bereichern die Branche und geben ihr, was sie wirklich braucht. Doch wir wissen auch: Sichtbarkeit hat ihren Preis. Wer sich zeigt, sieht sich oft mit Hass und Diskriminierung konfrontiert. **Deshalb bringen wir uns zusammen.** Das Media Lab Bayern und die Neuen deutschen Medienmacher\*innen laden Dich ein zu einem Tag, der Dir echte Tools an die Hand gibt: um ein Netzwerk aufzubauen, das Dich trägt, um resilienter zu werden und um Deinen Platz in der Branche selbstbewusst einzunehmen. **Was Dich erwartet?** Ein inspirierender Tag mit Workshops und Impulsen, der nicht nur Dein Skillset erweitert, sondern Dich auch mit Menschen verbindet, die Deinen Weg verstehen. [Hier gehts zur Anmeldung](https://www.eventbrite.de/e/take-your-space-zeit-fur-deine-perspektive-tickets-1988550322545?aff=oddtdtcreator) --- ### **Programm** 10:00 - 10:30 Uhr | Doors Open 10:30 - 10:40 Uhr | Begrüßung 10:40 - 11:00 Uhr | Impuls: Mehr Akzente im Journalismus (Francesca Polistina) 11:00 - 11:15 Uhr | Auswahl Workshop Runde 1 11:15 - 12:45 Uhr: Workshops Runde 1 1: The Art of Networking: Sichtbar werden ohne fake zu sein (Wakila Ajagbe) 2: Quellen (und sich selbst) schützen: Tipps und Tricks (Hakan Tanriverdi) 3: So kannst du Journalismus auf Tiktok bringen (Anahí Martina Sánchez) 12:45 - 13:45 Uhr Mittagspause 13:45 - 14:05 Uhr | Impuls: Social Media mit Aura! – Der rote Faden für deine Selbstvermarktung (Steve Heng) 14:05 - 14:15 Uhr | Auswahl Workshop Runde 2 14:15 - 15:45 Uhr | Workshops Runde 2 1: The Art of Networking: Sichtbar werden ohne fake zu sein (Wakila Ajagbe) 2: Wetterfest durch den Shitstorm. Ein Workshop zum Umgang mit Hass im Netz (David Fischer) 3: Dein Talent. Deine Story. Dein Job (Ella Schindler) 15:45 - 16:00 Uhr | Wrap-Up and Good Bye 16:00 - 18:00 Uhr | Networking --- **Speaker\*innen** - Wakila Ajagbe, Moderatorin, freie Entertainment-Journalistin - David Fischer, Projektleitung BetterPost, NdM - Steve Heng, START INTO MEDIA, Medien.Bayern GmbH - Francesca Polistina, freie Journalistin - Anahí Martina Sánchez, Journalist\*in Süddeutsche Zeitung - Ella Schindler, Verlag Nürnberger Presse; Co-Vorstandsvorsitzende NdM - Hakan Tanriverdi, Senior Investigative Reporter paper trail media - Sandy Julia Trần Moderation (Moderation) **In Kooperation mit:** 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Termin](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin) 4. [Event: Take Your Space – Zeit für Deine Perspektive](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/take-your-space---zeit-fuer-deine-perspektive) Termin am 26.06.2026 # Event: Take *Your* Space – Zeit für Deine Perspektive Wo: Media Lab Bayern, Balanstraße 73 / Haus 11, 81541 München Wann: 26.06.26 ab 10:00 Uhr Deine Stimme gehört in die Medien. Journalismus wird stärker, vielfältiger und relevanter, wenn Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten ihn gestalten. Ob Migrationsgeschichte, sozialer Aufstieg oder andere gelebte Erfahrungen – genau diese Perspektiven bereichern die Branche und geben ihr, was sie wirklich braucht. Doch wir wissen auch: Sichtbarkeit hat ihren Preis. Wer sich zeigt, sieht sich oft mit Hass und Diskriminierung konfrontiert. **Deshalb bringen wir uns zusammen.** Das Media Lab Bayern und die Neuen deutschen Medienmacher\*innen laden Dich ein zu einem Tag, der Dir echte Tools an die Hand gibt: um ein Netzwerk aufzubauen, das Dich trägt, um resilienter zu werden und um Deinen Platz in der Branche selbstbewusst einzunehmen. **Was Dich erwartet?** Ein inspirierender Tag mit Workshops und Impulsen, der nicht nur Dein Skillset erweitert, sondern Dich auch mit Menschen verbindet, die Deinen Weg verstehen. [Hier gehts zur Anmeldung](https://www.eventbrite.de/e/take-your-space-zeit-fur-deine-perspektive-tickets-1988550322545?aff=oddtdtcreator) --- ### **Programm** 10:00 - 10:30 Uhr | Doors Open 10:30 - 10:40 Uhr | Begrüßung 10:40 - 11:00 Uhr | Impuls: Mehr Akzente im Journalismus (Francesca Polistina) 11:00 - 11:15 Uhr | Auswahl Workshop Runde 1 11:15 - 12:45 Uhr: Workshops Runde 1 1: The Art of Networking: Sichtbar werden ohne fake zu sein (Wakila Ajagbe) 2: Quellen (und sich selbst) schützen: Tipps und Tricks (Hakan Tanriverdi) 3: So kannst du Journalismus auf Tiktok bringen (Anahí Martina Sánchez) 12:45 - 13:45 Uhr Mittagspause 13:45 - 14:05 Uhr | Impuls: Social Media mit Aura! – Der rote Faden für deine Selbstvermarktung (Steve Heng) 14:05 - 14:15 Uhr | Auswahl Workshop Runde 2 14:15 - 15:45 Uhr | Workshops Runde 2 1: The Art of Networking: Sichtbar werden ohne fake zu sein (Wakila Ajagbe) 2: Wetterfest durch den Shitstorm. Ein Workshop zum Umgang mit Hass im Netz (David Fischer) 3: Dein Talent. Deine Story. Dein Job (Ella Schindler) 15:45 - 16:00 Uhr | Wrap-Up and Good Bye 16:00 - 18:00 Uhr | Networking --- **Speaker\*innen** - Wakila Ajagbe, Moderatorin, freie Entertainment-Journalistin - David Fischer, Projektleitung BetterPost, NdM - Steve Heng, START INTO MEDIA, Medien.Bayern GmbH - Francesca Polistina, freie Journalistin - Anahí Martina Sánchez, Journalist\*in Süddeutsche Zeitung - Ella Schindler, Verlag Nürnberger Presse; Co-Vorstandsvorsitzende NdM - Hakan Tanriverdi, Senior Investigative Reporter paper trail media - Sandy Julia Trần Moderation (Moderation) **In Kooperation mit:**

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Termin am 19.05.2026

# *re:publica 2026 Panel*: Lässt der Rechtsstaat die *Pressefreiheit* im Stich?

Wo: re:publica | STATION Berlin Wann: 19.05.26 ab 18:45 Uhr  1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Termin](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin) 4. [re:publica 2026 Panel: Lässt der Rechtsstaat die Pressefreiheit im Stich?](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/unser-panel-auf-der-republica-2026-laesst-der-rechtsstaat-die-pressefreiheit-im-stich) Termin am 19.05.2026 # *re:publica 2026 Panel*: Lässt der Rechtsstaat die *Pressefreiheit* im Stich? Wo: re:publica | STATION Berlin Wann: 19.05.26 ab 18:45 Uhr ## **Podiumsdiskussion zum Schutz der Pressefreiheit** Rechte Gewalt eskaliert, Hasskampagnen überschwemmen Social Media und die Pressefreiheit? Immer öfter geraten Medienschaffende ins Visier von Neonazis, AfD-Politiker\*innen und Neonazis organisierten Angriffen. Doch wie reagiert der Rechtsstaat, wenn Medienschaffende bedroht, attackiert oder diffamiert werden? Unser Panel schaut genau hin: Wir diskutieren mit Expert\*innen aus Medien und Justiz die Fälle hinter den Schlagzeilen, von den gewalttätigen Neonaziangriffen in Fretterode bis zu SLAPP-Klagen, und analysieren, welche Konsequenzen verschleppte Strafverfolgung, aber auch Erfolge vor Gericht für die Berichterstattung haben. Eine aktuelle TU-Dresden-Studie (2025) zeigt: Hohe Aggressivität rechter Gruppen lässt unabhängige Berichterstattung vielerorts kaum noch zu. Wir fragen: Wo versagt der Rechtsstaat? Welche Schutzmaßnahmen braucht es? Ein Panel, das den Puls der Demokratie misst. **Mit dabei sind:** - Elena Kountidou | Geschäftsführerin Neue deutsche Medienmacher\*innen - Ann-Katrin Müller | Journalistin Hauptstadtbüro DER SPIEGEL - Sven Adam | Rechtsanwalt - Moderiert von: Heike Kleffner | Journalistin [zur Session-Seite ](https://re-publica.com/de/session/laesst-der-rechtsstaat-die-pressefreiheit-im-stich)## **Podiumsdiskussion zum Schutz der Pressefreiheit**

Rechte Gewalt eskaliert, Hasskampagnen überschwemmen Social Media und die Pressefreiheit? Immer öfter geraten Medienschaffende ins Visier von Neonazis, AfD-Politiker\*innen und Neonazis organisierten Angriffen. Doch wie reagiert der Rechtsstaat, wenn Medienschaffende bedroht, attackiert oder diffamiert werden?

Unser Panel schaut genau hin: Wir diskutieren mit Expert\*innen aus Medien und Justiz die Fälle hinter den Schlagzeilen, von den gewalttätigen Neonaziangriffen in Fretterode bis zu SLAPP-Klagen, und analysieren, welche Konsequenzen verschleppte Strafverfolgung, aber auch Erfolge vor Gericht für die Berichterstattung haben. Eine aktuelle TU-Dresden-Studie (2025) zeigt: Hohe Aggressivität rechter Gruppen lässt unabhängige Berichterstattung vielerorts kaum noch zu.

Wir fragen: Wo versagt der Rechtsstaat? Welche Schutzmaßnahmen braucht es? Ein Panel, das den Puls der Demokratie misst.

**Mit dabei sind:**

- Elena Kountidou | Geschäftsführerin Neue deutsche Medienmacher\*innen
- Ann-Katrin Müller | Journalistin Hauptstadtbüro DER SPIEGEL
- Sven Adam | Rechtsanwalt
- Moderiert von: Heike Kleffner | Journalistin

[zur Session-Seite ](https://re-publica.com/de/session/laesst-der-rechtsstaat-die-pressefreiheit-im-stich)

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Newsletter vom 13.05.2026

# "Wenn Du Dich anstrengst, schaffst Du alles” *lol*

Hallo,

Wer erzählt eigentlich Deutschland? Die Leute in den Talkshows? Die Hauptstadtstudios? Die immer gleichen Stimmen? “Ich höre dorthin, wo Stimmen leiser werden,” das erzählt uns der Journalist Ahmad Shihabi. Wir haben mit genau jenen Lokaljournalist\*innen [gesprochen](https://us.list-manage.com/11i5EJ9WHqA?e=71ca10d028&c2id=0fa18c1a39105341949507fd0f3f359f), die mit ihrer Berichterstattung den Anliegen der Bürger\*innen in ihren Städten und Gemeinden mehr Aufmerksamkeit widmen. Dank der freien Journalistin Natalia Mleczko beispielsweise fahren die Schüler\*innen in Schweinfurt nicht mehr in überfüllten Bussen. So konkret kann Journalismus sein. Wie viel Lokaljournalismus steckt in Deinem Newsfeed? Zum Beispiel: Folgst Du schon Deiner Regionalzeitung auf Instagram?

In dieser Ausgabe

- **Was gibt’s Neues bei NdM?:** Unsere nächsten Veranstaltungen in Berlin, Hamburg, Stuttgart und München sowie unsere Panels und Aktionen bei der re:publica 2026
- **3 Fragen an…:** Manuel Biallas über soziale Herkunft, Kinderarmut und die große deutsche Erzählung vom Aufstieg durch Leistung
- **Auf dem Radar:** Lesetipps zu digitaler Gewalt gegen Journalistinnen, der Macht von Opfern sowie ein Interview mit Schauspielerin Minh-Khai Phan-Thi
- **Mehr davon, danke:** Was die ARD-Dokuserie über den Rapper Xatar über migrantische Lebensrealitäten in Deutschland erzählt
- **Nur für Mitglieder:** Veranstaltungstipps, Ausschreibungen und Jobs deutschlandweit. Dieses Mal mit viel Social Media, Community-Management und Lokaljournalismus.

Bis zum nächsten Mal,

*Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen*

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## Was gibt's *Neues*?

**“Never Gonna Give You Up”** Das ist das Motto für diesjährige re:publica. Auch wir sind dieses Jahr dort mehrere Male vertreten:

**Breakfast: Allianzen gegen Desinformation**  
*18. Mai 2026, 8:00–10:00 Uhr, Zimt & Zucker Kaffeehaus (Potsdamer Straße 103, 10785 Berlin, ca. 10 Gehminuten von re:publica)*

Zusammen mit modus|zad und Media Lab Bayern veranstalten wir ein Frühstücks-Event mit Impulsen und konkreten Hacks zum Umgang mit Desinformation. [Zur Anmeldung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/breakfast-allianzen-gegen-desinformation)

**Panel: Lässt der Rechtsstaat die Pressefreiheit im Stich ?**

*19. Mai 2026, 18:45-19:45 Uhr, Stage 4, STATION Berlin*

Wie gut schützt die Justiz die Pressefreiheit? Das Panel mit NdM-Geschäftsführerin Elena Kountidou, SPIEGEL-Politikredakteurin Ann-Katrin Müller und Rechtsanwalt Sven Adam diskutiert reale Fälle, Konsequenzen und Wege, Medienschaffende zu schützen. Moderiert von Journalistin Heike Kleffner. [Weitere Infos](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/unser-panel-auf-der-republica-2026-laesst-der-rechtsstaat-die-pressefreiheit-im-stich)

**toneshift auf der re:publica 2026**  
Komm vorbei und tausche Dich mit uns aus! An allen drei Tagen findest Du uns am Stand M6. [Mehr erfahren](https://us.list-manage.com/VQQRFC37Df0?e=71ca10d028&c2id=0fa18c1a39105341949507fd0f3f359f)

**Konferenz “Take your Space”**  
Gemeinsam mit dem Media Lab Bayern laden wir am 26.06. in München ein. [Mehr erfahren](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/take-your-space---zeit-fuer-deine-perspektive)

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## Drei Fragen an Manuel Biallas

**Die Lüge vom sozialen Aufstieg?** NDR-Reporter und NdM-Mitglied Manuel Biallas kennt den deutschen Aufstiegstraum von beiden Seiten. In seiner Dokumentation begibt er sich auf eine Spurensuche: Wer schafft es in Deutschland tatsächlich von unten nach oben? Persönliche Erfolgsgeschichten treffen dabei auf eine unbequeme Realität. [Zur NDR-Doku](https://us.list-manage.com/btjtxjriz_k?e=71ca10d028&c2id=0fa18c1a39105341949507fd0f3f359f)

Das gesamte Interview findest Du [hier](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/nachgefragt-manuel-biallas-ueber-sozialen-aufstieg-klasse-und-medien).

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## Auf dem *Radar*

**“Mein Trotz hat mir geholfen“** Journalistin Nhi Le hat sich mit der Schauspielerin Minh-Khai Phan-Thi über politisches Engagement und ihre erfolgreiche Comedy-Serie “Doppelhaushälfte“ unterhalten. [Mehr dazu](https://us.list-manage.com/PkIwjtOkOK0?e=71ca10d028&c2id=0fa18c1a39105341949507fd0f3f359f) (hinter Paywall)

**Wie viel Macht haben Opfer?** Autorin Alice Hasters spricht in diesem ZEIT-Interview darüber, warum unsere Gesellschaft gleichzeitig Mitgefühl mit Opfern fordert und Verletzlichkeit verachtet. [Mehr dazu](https://us.list-manage.com/Pu2hl8HaACF?e=71ca10d028&c2id=0fa18c1a39105341949507fd0f3f359f) (hinter Paywall)

**Digitale Gewalt** Eine neue UN-Women-Studie zeigt: Der Anteil von Journalistinnen, die Online-Hass mit Offline-Angriffen in Verbindung bringen, hat sich seit 2020 mehr als verdoppelt. [Mehr dazu](https://us.list-manage.com/I1E48VaWfLg?e=71ca10d028&c2id=0fa18c1a39105341949507fd0f3f359f) (auf Englisch)

**Podcast-Tipp:** Das ARD Radiofeature “Kampf der Geheimhaltung“ fragt am Beispiel von Julian Assange und WikiLeaks, wie frei investigativer Journalismus heute noch ist. [Mehr dazu](https://us.list-manage.com/GlbWh6_RUUd?e=71ca10d028&c2id=0fa18c1a39105341949507fd0f3f359f)

**Call for Participation: re:claim media** Am 19.05. findet neben der re:publica das selbstorganisierte Journalist\*innen-Event zu kollektivem Arbeiten und Journalismus in “faschistischen Zeiten“ statt. [Mehr dazu](https://us.list-manage.com/jEkN43BWONO?e=71ca10d028&c2id=0fa18c1a39105341949507fd0f3f359f)

**Bildband-Tipp**: Der Bildband “Arrival City. Geschichten vom Ankommen und Bleiben in Deutschland” zeigt am Beispiel Fürths, wie Migration Stadtviertel verändert und prägt. [Mehr dazu](https://us.list-manage.com/5Ozz29zkNft?e=71ca10d028&c2id=0fa18c1a39105341949507fd0f3f359f)

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## *Mehr* davon, danke

#### **Das Thema: Xatar und die deutsche Migrationsgesellschaft**

Die ARD-Dokuserie “XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ erzählt nicht nur die Geschichte des Rappers Giwar Hajabi, sondern auch die Geschichte einer Generation migrantischer Jugendlicher in Deutschland. Ehefrau Farvah, Freunde wie SSIO und Samy sowie Wegbegleiter\*innen erinnern sich in der Doku an ihre Jugend im Bonner Viertel Brüser Berg, Armut und die gemeinsame Erfahrung der Migration (Xatar war Sohn kurdisch-iranischer Eltern). Die Serie zeigt Xatar als widersprüchliche Figur zwischen Kriegserfahrung, sozialem Aufstieg, Kriminalität, Familienmensch und kultureller Ikone.

#### Warum das wichtig ist?

Für viele migrantische Jugendliche war Xatar nie einfach nur ein Rapper. Er verkörperte eine Form von Sichtbarkeit und Selbstermächtigung, die sie in deutschen Medien sonst kaum fanden. Genau das nimmt die Doku ernst, ohne seine Widersprüche komplett auszublenden. Medienkritisch spannend ist dabei, wie die Serie zwischen Analyse und Mythologisierung schwankt: Kriminalität und Gewalt werden teilweise fast filmisch aufgeladen, gleichzeitig zeigt die Doku aber sehr offen, aus welchen sozialen Realitäten diese Welt entstanden ist. Sehenswert ist sie deshalb vor allem als Dokument darüber, wie migrantische Lebensrealitäten in Deutschland kulturell sichtbar wurden und welche Rolle Gangsterrap dabei gespielt hat.

[Zur ARD-Mediathek](https://us.list-manage.com/ZI7L519tY2R?e=71ca10d028&c2id=0fa18c1a39105341949507fd0f3f359f)

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## Veranstaltungen & Tipps

**Wo treffen wir uns?** Dieses Jahr wird es keine NxM Medienkonferenz geben. NdM bleibt trotzdem überall. Während andernorts Medienräume kleiner werden, bauen wir weiter neue Orte für Austausch, Vernetzung und solidarischen Journalismus auf und sind auf Panels und Konferenzen anzutreffen.

**Berlin**

- **“(Neue) Narrative: Wie finden Medien und Zivilgesellschaft zueinander?“**  
    *08. Juni 2026, 19:00–21:00 Uhr, Berlin (Grüner Salon)*  
    Diskussion über Migration, Vielfalt und die Macht gesellschaftlicher Erzählungen mit Elena Kountidou, Prof. Dr. Marcus Bölz, Nalan Sipar, Sara Öztürk und Thomas Gill. [Mehr dazu](https://docs.google.com/forms/d/1zpD62JuZUM_O0PJdDdk7w16S19wbiO6YZxCLVzzS6Fk/viewform?mc_cid=306cadea57&mc_eid=7d9e2aea25&edit_requested=true)

**Frankfurt am Main**

- **MEHR Festival**  
    *16.–19. Juni 2026, Frankfurt am Main (mehrere Standorte)*  
    Vier Tage mit politischen Debatten, Workshops, Kulturprogramm und Diskussionen rund um Demokratie, Medien und gesellschaftlichen Wandel. [Mehr dazu](https://www.otto-brenner-stiftung.de/was-wir-tun/labore/mehr-festival-2026/)

**Düsseldorf**

- **Podcamp NRW 2026**  
    *19.–20. Juni 2026, Düsseldorf (Zentralbibliothek)*  
    Community-Event rund ums Podcasting mit offenem Barcamp-Format, Sessions zu Storytelling, Technik und Monetarisierung sowie viel Raum für Austausch. [Mehr dazu](https://podcamp.de/)

**Hamburg**

- **“Bilder, Macht, Öffentlichkeit: Wer entscheidet, was wir sehen?“**  
    *10. Juni 2026, 19:00–21:00 Uhr, Hamburg (Bucerius Kunst Forum)*  
    Elena Kountidou und Heinrich Wefing (DIE ZEIT) diskutieren über Sichtbarkeit, Bildmacht und journalistische Verantwortung. [Mehr dazu](https://www.buceriuskunstforum.de/veranstaltungen/bilder-macht-oeffentlichkeit-wer-entscheidet-was-wir-sehen)

**München**

- “**Take your Space – Zeit für deine Perspektive”**  
    *26. Juni 2026, 10:00-17:00 Uhr, Balanstraße 73 / Haus 11, 81541 München*  
    Gemeinsam mit Media Lab Bayern laden wir zu einem Tag voller Workshops und Inputs ein, der nicht nur Dein Skillset, sondern auch Dein Netzwerk erweitert. [Zur Anmeldung](https://www.eventbrite.de/e/take-your-space-zeit-fur-deine-perspektive-tickets-1988550322545?aff=oddtdtcreator)

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Artikel vom 27.04.2026

# Ein gutes Rezept gegen Desinformation? Das *Wahrheits-Sandwich*!

Falschinformationen haben Hochkonjunktur. Ob auf Social Media, in Messenger-Gruppen oder in politischen Debatten: Lügen verbreiten sich schnell und hinterlassen Spuren, selbst wenn sie längst widerlegt wurden.

Der Grund dafür liegt in einem gut erforschten psychologischen Mechanismus: dem sogenannten „Illusory Truth Effect".1 Studien belegen, dass eine Falschaussage allein durch Wiederholung glaubwürdiger wirkt, selbst dann, wenn sie als falsch markiert wird. Vertrautheit erzeugt Glaubwürdigkeit, unabhängig vom tatsächlichen Wahrheitsgehalt.2

Klassische Berichterstattung tappt oft in genau diese Falle. Wer eine Falschmeldung an den Anfang stellt, um sie zu widerlegen, stärkt sie dabei ungewollt. Denn einmal aufgenommene Fehlinformation bleibt wirksam, auch nach der Korrektur.

Was also tun? Das Wahrheits-Sandwich bietet einen Ausweg:

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Artikel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel) 4. [Ein gutes Rezept gegen Desinformation? Das Wahrheits-Sandwich!](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/ein-gutes-rezept-gegen-desinformation-das-wahrheits-sandwich-2) Artikel vom 27.04.2026 # Ein gutes Rezept gegen Desinformation? Das *Wahrheits-Sandwich*! Falschinformationen haben Hochkonjunktur. Ob auf Social Media, in Messenger-Gruppen oder in politischen Debatten: Lügen verbreiten sich schnell und hinterlassen Spuren, selbst wenn sie längst widerlegt wurden. Der Grund dafür liegt in einem gut erforschten psychologischen Mechanismus: dem sogenannten „Illusory Truth Effect".1 Studien belegen, dass eine Falschaussage allein durch Wiederholung glaubwürdiger wirkt, selbst dann, wenn sie als falsch markiert wird. Vertrautheit erzeugt Glaubwürdigkeit, unabhängig vom tatsächlichen Wahrheitsgehalt.2 Klassische Berichterstattung tappt oft in genau diese Falle. Wer eine Falschmeldung an den Anfang stellt, um sie zu widerlegen, stärkt sie dabei ungewollt. Denn einmal aufgenommene Fehlinformation bleibt wirksam, auch nach der Korrektur. Was also tun? Das Wahrheits-Sandwich bietet einen Ausweg: ## So funktioniert das *Wahrheits-Sandwich* **1. Die Wahrheit zuerst** Gesicherte Informationen kommen an den Anfang, bevor überhaupt eine Falschaussage erwähnt wird. Die richtige Information sollte den meisten Raum einnehmen und prominent platziert werden, zum Beispiel bereits im Titel. So setzt sich die Wahrheit als Referenzpunkt im Kopf fest. **2. Die Falschinformation klar kennzeichnen** Erst jetzt wird die Falschaussage erwähnt, aber ausdrücklich als solche markiert und erklärt. Keine Verstärkung, keine unnötige Aufmerksamkeit. Es geht darum, die Lüge zu benennen, ohne ihr mehr Raum zu geben als nötig. **3. Zurück zur Wahrheit** Der Beitrag endet dort, wo er begonnen hat: bei der Wahrheit. Ergänzt durch Fakten, Kontext und Einordnung, die die richtige Information untermauern und im Gedächtnis verankern. ### Ein Beispiel aus der Praxis ## *Dos & Don'ts: Faktenchecks auf Social Media* Nicht jeder Faktencheck ist automatisch gut gemacht. Ein paar häufige Fehler und wie es besser geht: **Dos** - Transparente Quellen und Methodik nennen - Zahlen einordnen, nicht nur isoliert nennen - Sprachlich klar trennen: Was ist Fakt, was ist Meinung, was ist Interpretation? - Keine unnötigen diskriminierenden Begriffe reproduzieren **Don'ts** - Die Falschinformation im Titel nennen oder als Frage formulieren - Die Falschinformation sichtbarer platzieren als die Richtigstellung - Den Faktencheck erst sehr spät im Beitrag bringen - Den Faktencheck hinter einer Paywall verstecken ## Empfehlungen: *Faktenchecks* auf Social Media [**Correctiv Faktencheck**](https://www.instagram.com/correctiv_faktencheck/) Unabhängiger Recherchejournalismus mit eigenem Faktencheck-Ressort [**BR24 Faktenfuchs**](https://www.instagram.com/faktenfuchs/) Faktenchecks des Bayerischen Rundfunks mit klarer Methodik [**dpa factchecking**](https://www.instagram.com/dpa_factchecking/) Die Nachrichtenagentur betreibt einen eigenen Faktencheck-Dienst [**Mimikama**](https://www.instagram.com/mimikama_org/) Spezialisiert auf die Aufklärung von Falschmeldungen im deutschsprachigen Raum [**Volksverpetzer**](https://www.instagram.com/volksverpetzer/) Erklärt und entlarvt Desinformation mit zugänglichem Ton [**Fakecheck**](https://www.instagram.com/fakecheck_offiziell/) Faktenchecks des funk-Netzwerks, speziell für jüngere Zielgruppen [**FunFacts**](https://www.instagram.com/funfacts.de/) ist ein unterhaltsames Nachrichtenformat, das Fakten durch Humor und Prominenz zu mehr Reichweite verhilft ## Wahrheit braucht *Wiederholung* Desinformation verbreitet sich schnell und wird nicht weniger. Algorithmen begünstigen Empörung, Falschmeldungen reisen weiter als Korrekturen und das Vertrauen in Medien steht unter Druck. Das Wahrheits-Sandwich ist kein Allheilmittel, aber ein wirksames Werkzeug. Wer die Wahrheit an den Anfang stellt, ihr den meisten Raum gibt und sie am Ende wiederholt, arbeitet mit der Psychologie des Publikums, nicht gegen sie. Das Ziel: Die Wahrheit öfter wiederholen als die Falschaussage. Denn was vertraut klingt, wirkt. Das gilt für Lügen, aber genauso für Fakten. --- Hat Dir der Artikel weitergeholfen? Dann teile ihn auf Social Media und hilf damit anderen! Hier kommst Du zu unserem [Wahrheits-Sandwich Post auf Instagram](https://www.instagram.com/p/DVbZ9Q5l1GP/?img_index=1). 1. [Hasher et al., 1977: Frequency and the Conference of Referential Validity](https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0022537177800121) 2. [Pennycook et al., 2018: Prior exposure increases perceived accuracy of fake news](https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30247057/)## So funktioniert das *Wahrheits-Sandwich*

**1. Die Wahrheit zuerst**   
Gesicherte Informationen kommen an den Anfang, bevor überhaupt eine Falschaussage erwähnt wird. Die richtige Information sollte den meisten Raum einnehmen und prominent platziert werden, zum Beispiel bereits im Titel. So setzt sich die Wahrheit als Referenzpunkt im Kopf fest.

**2. Die Falschinformation klar kennzeichnen**   
Erst jetzt wird die Falschaussage erwähnt, aber ausdrücklich als solche markiert und erklärt. Keine Verstärkung, keine unnötige Aufmerksamkeit. Es geht darum, die Lüge zu benennen, ohne ihr mehr Raum zu geben als nötig.

**3. Zurück zur Wahrheit**   
Der Beitrag endet dort, wo er begonnen hat: bei der Wahrheit. Ergänzt durch Fakten, Kontext und Einordnung, die die richtige Information untermauern und im Gedächtnis verankern.

### Ein Beispiel aus der Praxis

## *Dos & Don'ts: Faktenchecks auf Social Media*

Nicht jeder Faktencheck ist automatisch gut gemacht. Ein paar häufige Fehler und wie es besser geht:

**Dos**

- Transparente Quellen und Methodik nennen
- Zahlen einordnen, nicht nur isoliert nennen
- Sprachlich klar trennen: Was ist Fakt, was ist Meinung, was ist Interpretation?
- Keine unnötigen diskriminierenden Begriffe reproduzieren

**Don'ts**

- Die Falschinformation im Titel nennen oder als Frage formulieren
- Die Falschinformation sichtbarer platzieren als die Richtigstellung
- Den Faktencheck erst sehr spät im Beitrag bringen
- Den Faktencheck hinter einer Paywall verstecken

## Empfehlungen: *Faktenchecks* auf Social Media  

[**Correctiv Faktencheck**](https://www.instagram.com/correctiv_faktencheck/)  
Unabhängiger Recherchejournalismus mit eigenem Faktencheck-Ressort

[**BR24 Faktenfuchs**](https://www.instagram.com/faktenfuchs/)  
Faktenchecks des Bayerischen Rundfunks mit klarer Methodik

[**dpa factchecking**](https://www.instagram.com/dpa_factchecking/)  
Die Nachrichtenagentur betreibt einen eigenen Faktencheck-Dienst

[**Mimikama**](https://www.instagram.com/mimikama_org/)  
Spezialisiert auf die Aufklärung von Falschmeldungen im deutschsprachigen Raum

[**Volksverpetzer**](https://www.instagram.com/volksverpetzer/)  
Erklärt und entlarvt Desinformation mit zugänglichem Ton

[**Fakecheck**](https://www.instagram.com/fakecheck_offiziell/)  
Faktenchecks des funk-Netzwerks, speziell für jüngere Zielgruppen

[**FunFacts**](https://www.instagram.com/funfacts.de/)  
ist ein unterhaltsames Nachrichtenformat, das Fakten durch Humor und Prominenz zu mehr Reichweite verhilft

## Wahrheit braucht *Wiederholung*

Desinformation verbreitet sich schnell und wird nicht weniger. Algorithmen begünstigen Empörung, Falschmeldungen reisen weiter als Korrekturen und das Vertrauen in Medien steht unter Druck.

Das Wahrheits-Sandwich ist kein Allheilmittel, aber ein wirksames Werkzeug. Wer die Wahrheit an den Anfang stellt, ihr den meisten Raum gibt und sie am Ende wiederholt, arbeitet mit der Psychologie des Publikums, nicht gegen sie.

Das Ziel: Die Wahrheit öfter wiederholen als die Falschaussage. Denn was vertraut klingt, wirkt. Das gilt für Lügen, aber genauso für Fakten.

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Hat Dir der Artikel weitergeholfen? Dann teile ihn auf Social Media und hilf damit anderen! Hier kommst Du zu unserem [Wahrheits-Sandwich Post auf Instagram](https://www.instagram.com/p/DVbZ9Q5l1GP/?img_index=1).

1. [Hasher et al., 1977: Frequency and the Conference of Referential Validity](https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0022537177800121)
2. [Pennycook et al., 2018: Prior exposure increases perceived accuracy of fake news](https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30247057/)

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Artikel vom 26.05.2026

# Lässt der Rechtsstaat die Pressefreiheit im Stich? Unser Panel auf der re:publica26

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[Zum Panel (Youtube)](https://www.youtube.com/watch?v=1blz7i7pTNQ)

Angriffe auf Journalist\*innen sind kein Einzelfall, sondern System. Das machte die Diskussion deutlich. Wer sich rechtlich wehrt, braucht finanzielle Mittel, juristische Unterstützung und im besten Fall ein Medienhaus im Rücken – Ressourcen, die vielen Medienschaffenden, besonders Freien, nicht zur Verfügung stehen. Solange Gewalttaten gegen Journalist\*innen folgenlos bleiben, sendet das ein klares Signal der Straflosigkeit.

> *„Ob Diffamierungskampagnen, körperliche Gewalt oder Slapklagen – sie haben alle eines gemeinsam: die sehr klare Aussage, wenn Du hier investigativ reingehst, wirst Du zahlen.“*

— Elena Kountidou, re:publica 26: Lässt der Rechtsstaat die Pressefreiheit im Stich?

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Pressespiegel vom 11.02.2026

# Menschen machen Medien (ver.di)

„Demokratische Öffentlichkeit braucht verlässliche Informationen für alle, nicht nur auf Deutsch“: Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen erklären, warum mehrsprachige Angebote zentral im Kampf gegen Desinformation sind.

[zum Artikel](https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/mehrsprachig-gegen-desinformation-106511/)

### Pressekontakt

presse@neuemedienmacher.de   
Tel.: +49 155 6745 2152

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/)

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 4. [Aus für Cosmo: Das kann sich die ARD nicht leisten!](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/aus-fuer-cosmo-das-kann-sich-die-ard-nicht-leisten)

Stellungnahme vom 04.06.2026

# Aus für Cosmo: Das kann sich die ARD *nicht leisten*!

Die ARD spart genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft. Am 3. Juni hat der WDR-Rundfunkrat beschlossen, COSMO ab dem 1. April 2027 nicht mehr weiterzuführen. Der einzige interkulturelle und mehrsprachige Radiosender der ARD soll zu einer Hip-Hop-Welle namens 1LIVE STREET schrumpfen. In Zeiten, in denen der Rechtsextremismus erstarkt, ist dieses Signal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) fatal. Wer COSMO wegrationalisiert, beschädigt die Glaubwürdigkeit des ÖRR und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt.  

**Was verloren geht: Die DNA der Vielfalt**  
Ein Drittel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für dieses Publikum war COSMO nie „nur“ Radio, sondern ein verlässlicher Anknüpfungspunkt für migrantische und queere Communitys. Wer COSMO auf „jungen Mainstream-Hip-Hop“ reduziert, löst die DNA des Senders auf und entzieht diesen Communitys ihre mediale Repräsentanz.  

**Was verloren geht: Mehrsprachigkeit als Schutz vor Desinformation**  
Die COSMO-Formate auf Russisch, Italienisch, Kurdisch oder Polnisch und in weiteren Sprachen sind ARD-weit die einzigen seriösen, öffentlich-rechtlichen Informationsangebote in der jeweiligen Erstsprache. Wer diese Lücke reißt, überlässt Menschen den Algorithmen von Social Media und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Das begünstigt Desinformation und schadet dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Künftig soll es beim WDR neben den WDRforyou-Angeboten (Arabisch/Farsi/Englisch/Deutsch) nur noch ein digitales Angebot auf Türkisch geben. Wie die Partneranstalten rbb und Radio Bremen künftig mit dem Wegfall des Programms verfahren, ist offen. So sieht keine strategische Zukunft des ÖRR aus.  

**Das Scheinargument: „Querschnittsauftrag“ ersetzt kein Programm**  
Senderverantwortliche argumentieren, Vielfalt sei ein „Querschnittsauftrag“, der ohnehin im Hauptprogramm stattfinde. Das ist eine Nebelkerze. Ein Querschnittsauftrag ersetzt kein fokussiertes, community-nahes Programm. Wie viel durch die Streichung überhaupt gespart wird, bleibt laut einem Gutachten der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) unklar. Statt COSMO zu opfern, braucht es eine echte Weiterentwicklung: innovative Programmkonzepte, mehr Marketing-Budget, eine kluge Verzahnung von Linear und Digital und den Mut zu neuen Kooperationen zwischen ARD-Anstalten.  

**Unsere Forderung: COSMO muss bleiben!**  
Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg haben am Dienstag einen Entwurf zur Änderung des RBB-Staatsvertrags beschlossen. Dieser sieht vor, ein Radioprogramm zu streichen. Wir fordern die Rundfunkrät\*innen und die Politik auf: Stoppen Sie diesen Kahlschlag! Wiederholen Sie nicht den historischen Fehler von 2008, als der rbb mit dem Aus von Radiomultikulti eine tragende Säule der Vielfalt opferte. Sparzwänge rechtfertigen kein Demokratiedefizit.

Die Debatte um COSMO ist eine Grundsatzentscheidung für die gesamte Medienwelt: Investieren wir in Strukturen, die mit einer diversen Gesellschaft Schritt halten, oder verlieren wir den Anschluss? Medien, die Vielfalt nur noch nebenbei behandeln, verabschieden sich von der Zukunft und von ihrer eigenen Relevanz.

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Wer COSMO wegrationalisiert, beschädigt die Glaubwürdigkeit des ÖRR und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. **Was verloren geht: Die DNA der Vielfalt** Ein Drittel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für dieses Publikum war COSMO nie „nur“ Radio, sondern ein verlässlicher Anknüpfungspunkt für migrantische und queere Communitys. Wer COSMO auf „jungen Mainstream-Hip-Hop“ reduziert, löst die DNA des Senders auf und entzieht diesen Communitys ihre mediale Repräsentanz. **Was verloren geht: Mehrsprachigkeit als Schutz vor Desinformation** Die COSMO-Formate auf Russisch, Italienisch, Kurdisch oder Polnisch und in weiteren Sprachen sind ARD-weit die einzigen seriösen, öffentlich-rechtlichen Informationsangebote in der jeweiligen Erstsprache. Wer diese Lücke reißt, überlässt Menschen den Algorithmen von Social Media und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Das begünstigt Desinformation und schadet dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Künftig soll es beim WDR neben den WDRforyou-Angeboten (Arabisch/Farsi/Englisch/Deutsch) nur noch ein digitales Angebot auf Türkisch geben. Wie die Partneranstalten rbb und Radio Bremen künftig mit dem Wegfall des Programms verfahren, ist offen. So sieht keine strategische Zukunft des ÖRR aus. **Das Scheinargument: „Querschnittsauftrag“ ersetzt kein Programm** Senderverantwortliche argumentieren, Vielfalt sei ein „Querschnittsauftrag“, der ohnehin im Hauptprogramm stattfinde. Das ist eine Nebelkerze. Ein Querschnittsauftrag ersetzt kein fokussiertes, community-nahes Programm. Wie viel durch die Streichung überhaupt gespart wird, bleibt laut einem Gutachten der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) unklar. Statt COSMO zu opfern, braucht es eine echte Weiterentwicklung: innovative Programmkonzepte, mehr Marketing-Budget, eine kluge Verzahnung von Linear und Digital und den Mut zu neuen Kooperationen zwischen ARD-Anstalten. **Unsere Forderung: COSMO muss bleiben!** Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg haben am Dienstag einen Entwurf zur Änderung des RBB-Staatsvertrags beschlossen. Dieser sieht vor, ein Radioprogramm zu streichen. Wir fordern die Rundfunkrät\*innen und die Politik auf: Stoppen Sie diesen Kahlschlag! Wiederholen Sie nicht den historischen Fehler von 2008, als der rbb mit dem Aus von Radiomultikulti eine tragende Säule der Vielfalt opferte. Sparzwänge rechtfertigen kein Demokratiedefizit. Die Debatte um COSMO ist eine Grundsatzentscheidung für die gesamte Medienwelt: Investieren wir in Strukturen, die mit einer diversen Gesellschaft Schritt halten, oder verlieren wir den Anschluss? Medien, die Vielfalt nur noch nebenbei behandeln, verabschieden sich von der Zukunft und von ihrer eigenen Relevanz. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Aus für Cosmo: Das kann sich die ARD nicht leisten!](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/aus-fuer-cosmo-das-kann-sich-die-ard-nicht-leisten) Stellungnahme vom 04.06.2026 # Aus für Cosmo: Das kann sich die ARD *nicht leisten*! Die ARD spart genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft. Am 3. Juni hat der WDR-Rundfunkrat beschlossen, COSMO ab dem 1. April 2027 nicht mehr weiterzuführen. Der einzige interkulturelle und mehrsprachige Radiosender der ARD soll zu einer Hip-Hop-Welle namens 1LIVE STREET schrumpfen. In Zeiten, in denen der Rechtsextremismus erstarkt, ist dieses Signal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) fatal. Wer COSMO wegrationalisiert, beschädigt die Glaubwürdigkeit des ÖRR und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. **Was verloren geht: Die DNA der Vielfalt** Ein Drittel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für dieses Publikum war COSMO nie „nur“ Radio, sondern ein verlässlicher Anknüpfungspunkt für migrantische und queere Communitys. Wer COSMO auf „jungen Mainstream-Hip-Hop“ reduziert, löst die DNA des Senders auf und entzieht diesen Communitys ihre mediale Repräsentanz. **Was verloren geht: Mehrsprachigkeit als Schutz vor Desinformation** Die COSMO-Formate auf Russisch, Italienisch, Kurdisch oder Polnisch und in weiteren Sprachen sind ARD-weit die einzigen seriösen, öffentlich-rechtlichen Informationsangebote in der jeweiligen Erstsprache. Wer diese Lücke reißt, überlässt Menschen den Algorithmen von Social Media und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Das begünstigt Desinformation und schadet dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Künftig soll es beim WDR neben den WDRforyou-Angeboten (Arabisch/Farsi/Englisch/Deutsch) nur noch ein digitales Angebot auf Türkisch geben. Wie die Partneranstalten rbb und Radio Bremen künftig mit dem Wegfall des Programms verfahren, ist offen. So sieht keine strategische Zukunft des ÖRR aus. **Das Scheinargument: „Querschnittsauftrag“ ersetzt kein Programm** Senderverantwortliche argumentieren, Vielfalt sei ein „Querschnittsauftrag“, der ohnehin im Hauptprogramm stattfinde. Das ist eine Nebelkerze. Ein Querschnittsauftrag ersetzt kein fokussiertes, community-nahes Programm. Wie viel durch die Streichung überhaupt gespart wird, bleibt laut einem Gutachten der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) unklar. Statt COSMO zu opfern, braucht es eine echte Weiterentwicklung: innovative Programmkonzepte, mehr Marketing-Budget, eine kluge Verzahnung von Linear und Digital und den Mut zu neuen Kooperationen zwischen ARD-Anstalten. **Unsere Forderung: COSMO muss bleiben!** Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg haben am Dienstag einen Entwurf zur Änderung des RBB-Staatsvertrags beschlossen. Dieser sieht vor, ein Radioprogramm zu streichen. Wir fordern die Rundfunkrät\*innen und die Politik auf: Stoppen Sie diesen Kahlschlag! Wiederholen Sie nicht den historischen Fehler von 2008, als der rbb mit dem Aus von Radiomultikulti eine tragende Säule der Vielfalt opferte. Sparzwänge rechtfertigen kein Demokratiedefizit. Die Debatte um COSMO ist eine Grundsatzentscheidung für die gesamte Medienwelt: Investieren wir in Strukturen, die mit einer diversen Gesellschaft Schritt halten, oder verlieren wir den Anschluss? Medien, die Vielfalt nur noch nebenbei behandeln, verabschieden sich von der Zukunft und von ihrer eigenen Relevanz. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Aus für Cosmo: Das kann sich die ARD nicht leisten!](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/aus-fuer-cosmo-das-kann-sich-die-ard-nicht-leisten) Stellungnahme vom 04.06.2026 # Aus für Cosmo: Das kann sich die ARD *nicht leisten*! Die ARD spart genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft. Am 3. Juni hat der WDR-Rundfunkrat beschlossen, COSMO ab dem 1. April 2027 nicht mehr weiterzuführen. Der einzige interkulturelle und mehrsprachige Radiosender der ARD soll zu einer Hip-Hop-Welle namens 1LIVE STREET schrumpfen. In Zeiten, in denen der Rechtsextremismus erstarkt, ist dieses Signal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) fatal. Wer COSMO wegrationalisiert, beschädigt die Glaubwürdigkeit des ÖRR und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. **Was verloren geht: Die DNA der Vielfalt** Ein Drittel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für dieses Publikum war COSMO nie „nur“ Radio, sondern ein verlässlicher Anknüpfungspunkt für migrantische und queere Communitys. Wer COSMO auf „jungen Mainstream-Hip-Hop“ reduziert, löst die DNA des Senders auf und entzieht diesen Communitys ihre mediale Repräsentanz. **Was verloren geht: Mehrsprachigkeit als Schutz vor Desinformation** Die COSMO-Formate auf Russisch, Italienisch, Kurdisch oder Polnisch und in weiteren Sprachen sind ARD-weit die einzigen seriösen, öffentlich-rechtlichen Informationsangebote in der jeweiligen Erstsprache. Wer diese Lücke reißt, überlässt Menschen den Algorithmen von Social Media und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Das begünstigt Desinformation und schadet dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Künftig soll es beim WDR neben den WDRforyou-Angeboten (Arabisch/Farsi/Englisch/Deutsch) nur noch ein digitales Angebot auf Türkisch geben. Wie die Partneranstalten rbb und Radio Bremen künftig mit dem Wegfall des Programms verfahren, ist offen. So sieht keine strategische Zukunft des ÖRR aus. **Das Scheinargument: „Querschnittsauftrag“ ersetzt kein Programm** Senderverantwortliche argumentieren, Vielfalt sei ein „Querschnittsauftrag“, der ohnehin im Hauptprogramm stattfinde. Das ist eine Nebelkerze. Ein Querschnittsauftrag ersetzt kein fokussiertes, community-nahes Programm. Wie viel durch die Streichung überhaupt gespart wird, bleibt laut einem Gutachten der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) unklar. Statt COSMO zu opfern, braucht es eine echte Weiterentwicklung: innovative Programmkonzepte, mehr Marketing-Budget, eine kluge Verzahnung von Linear und Digital und den Mut zu neuen Kooperationen zwischen ARD-Anstalten. **Unsere Forderung: COSMO muss bleiben!** Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg haben am Dienstag einen Entwurf zur Änderung des RBB-Staatsvertrags beschlossen. Dieser sieht vor, ein Radioprogramm zu streichen. Wir fordern die Rundfunkrät\*innen und die Politik auf: Stoppen Sie diesen Kahlschlag! Wiederholen Sie nicht den historischen Fehler von 2008, als der rbb mit dem Aus von Radiomultikulti eine tragende Säule der Vielfalt opferte. Sparzwänge rechtfertigen kein Demokratiedefizit. Die Debatte um COSMO ist eine Grundsatzentscheidung für die gesamte Medienwelt: Investieren wir in Strukturen, die mit einer diversen Gesellschaft Schritt halten, oder verlieren wir den Anschluss? Medien, die Vielfalt nur noch nebenbei behandeln, verabschieden sich von der Zukunft und von ihrer eigenen Relevanz. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Aus für Cosmo: Das kann sich die ARD nicht leisten!](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/aus-fuer-cosmo-das-kann-sich-die-ard-nicht-leisten) Stellungnahme vom 04.06.2026 # Aus für Cosmo: Das kann sich die ARD *nicht leisten*! Die ARD spart genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft. Am 3. Juni hat der WDR-Rundfunkrat beschlossen, COSMO ab dem 1. April 2027 nicht mehr weiterzuführen. Der einzige interkulturelle und mehrsprachige Radiosender der ARD soll zu einer Hip-Hop-Welle namens 1LIVE STREET schrumpfen. In Zeiten, in denen der Rechtsextremismus erstarkt, ist dieses Signal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) fatal. Wer COSMO wegrationalisiert, beschädigt die Glaubwürdigkeit des ÖRR und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. **Was verloren geht: Die DNA der Vielfalt** Ein Drittel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für dieses Publikum war COSMO nie „nur“ Radio, sondern ein verlässlicher Anknüpfungspunkt für migrantische und queere Communitys. Wer COSMO auf „jungen Mainstream-Hip-Hop“ reduziert, löst die DNA des Senders auf und entzieht diesen Communitys ihre mediale Repräsentanz. **Was verloren geht: Mehrsprachigkeit als Schutz vor Desinformation** Die COSMO-Formate auf Russisch, Italienisch, Kurdisch oder Polnisch und in weiteren Sprachen sind ARD-weit die einzigen seriösen, öffentlich-rechtlichen Informationsangebote in der jeweiligen Erstsprache. Wer diese Lücke reißt, überlässt Menschen den Algorithmen von Social Media und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Das begünstigt Desinformation und schadet dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Künftig soll es beim WDR neben den WDRforyou-Angeboten (Arabisch/Farsi/Englisch/Deutsch) nur noch ein digitales Angebot auf Türkisch geben. Wie die Partneranstalten rbb und Radio Bremen künftig mit dem Wegfall des Programms verfahren, ist offen. So sieht keine strategische Zukunft des ÖRR aus. **Das Scheinargument: „Querschnittsauftrag“ ersetzt kein Programm** Senderverantwortliche argumentieren, Vielfalt sei ein „Querschnittsauftrag“, der ohnehin im Hauptprogramm stattfinde. Das ist eine Nebelkerze. Ein Querschnittsauftrag ersetzt kein fokussiertes, community-nahes Programm. Wie viel durch die Streichung überhaupt gespart wird, bleibt laut einem Gutachten der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) unklar. Statt COSMO zu opfern, braucht es eine echte Weiterentwicklung: innovative Programmkonzepte, mehr Marketing-Budget, eine kluge Verzahnung von Linear und Digital und den Mut zu neuen Kooperationen zwischen ARD-Anstalten. **Unsere Forderung: COSMO muss bleiben!** Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg haben am Dienstag einen Entwurf zur Änderung des RBB-Staatsvertrags beschlossen. Dieser sieht vor, ein Radioprogramm zu streichen. Wir fordern die Rundfunkrät\*innen und die Politik auf: Stoppen Sie diesen Kahlschlag! Wiederholen Sie nicht den historischen Fehler von 2008, als der rbb mit dem Aus von Radiomultikulti eine tragende Säule der Vielfalt opferte. Sparzwänge rechtfertigen kein Demokratiedefizit. Die Debatte um COSMO ist eine Grundsatzentscheidung für die gesamte Medienwelt: Investieren wir in Strukturen, die mit einer diversen Gesellschaft Schritt halten, oder verlieren wir den Anschluss? Medien, die Vielfalt nur noch nebenbei behandeln, verabschieden sich von der Zukunft und von ihrer eigenen Relevanz. ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/20260604_PM_Cosmo.pdf) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/20260604_PM_Cosmo.pdf) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260604_PM_Cosmo_2026-07-13-114042_fond.pdf) - [ Stellungnahme als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260604_PM_Cosmo_2026-07-13-114042_fond.pdf) 

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Pressemitteilung vom 11.06.2026

#  Einschalten gegen das *Abschalten*. 

### **Über 500 Organisationen fordern bundesweite Zukunftsoffensive für ARD-Programm COSMO**  
**Einmaliges Großbündnis warnt die ARD davor, einen großen Teil der migrantischen Bevölkerung zu vernachlässigen.**

Mehr als 500 migrantische Organisationen, Initiativen sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft und Politik wollen das faktische Aus des einzigen interkulturellen und mehrsprachigen ARD-Programms COSMO zum 1. April 2027 nicht akzeptieren. In einem heute veröffentlichten offenen Brief an alle Intendantinnen und Intendanten der ARD fordert die Allianz den sofortigen Stopp der Streichpläne. Das von den Neuen deutschen Medienmacher\*innen initiierte Bündnis fordert statt einer Abwicklung eine bundesweite Zukunftsoffensive: COSMO soll zum starken, bundesweiten ARD-Gemeinschaftsprogramm ausgebaut werden.

**Einzigartige Allianz**

Es ist ein historischer Moment: Noch nie hat sich die deutsche Einwanderungsgesellschaft in dieser Breite und Geschlossenheit für medienpolitische Forderungen zusammengeschlossen. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Der offene Brief vereint große bundesweite Dachverbände wie die Bundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO), Dachverband der Migrant\*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst), den Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V., die neuen deutschen organisationen (ndo) und die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD). Flankiert wird das Bündnis von einer enormen gesellschaftlichen Breite: Von der Initiative 19. Februar, der Bildungsinitiative Ferhat Unvar, der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) über den Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften, kurdische Initiativen, Verbände der Sinti und Roma bis hin zu italienischen Comites. Auch Stimmen aus Medien, Kultur, Wissenschaft und Politik, darunter die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, das Grimme Institut und der Deutsche Musikrat, unterstützen den Appell.

*Die vollständige Liste* [*hier*](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo)

**Ein unersetzbarer Raum gegen gesellschaftliche Polarisierung**

In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus fehlt die ARD dort, wo sie gebraucht wird. Fällt COSMO weg, schrumpft der interkulturelle, mehrsprachige Raum für diverse Perspektiven und ein unverzichtbarer Schutzschild gegen Desinformation.

**Drei Kernforderungen an die ARD**   
Das Bündnis fordert transparente Antworten auf strategische Kernfragen:

1. **Ausbau statt Abwicklung**: COSMO muss als ARD-Kooperationsprogramm mit bundesweiter Reichweite weiterentwickelt werden – als modernes crossmediales Angebot für eine vielfältige Gesellschaft. Dazu gehört auch, dass muttersprachliche Angebote im öffentlich-rechtlichen Radio weiterhin sichtbar und hörbar bleiben.
2. **Transparenz bei der Reichweite**: Die ARD muss zeitnah darlegen, wie sie feststellt, ob und wie sie im Sinne ihres Auftrags die Bevölkerung mit Migrationsgeschichte erreicht und wie sie dies evaluiert.
3. **Strukturelle Verankerung:** Die ARD muss erklären, welche Rolle die plurale Einwanderungsgesellschaft in ihrer Gesamtstrategie hat.

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Einschalten gegen das Abschalten.](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/einschalten-gegen-das-abschalten) Pressemitteilung vom 11.06.2026 # Einschalten gegen das *Abschalten*. ### **Über 500 Organisationen fordern bundesweite Zukunftsoffensive für ARD-Programm COSMO** **Einmaliges Großbündnis warnt die ARD davor, einen großen Teil der migrantischen Bevölkerung zu vernachlässigen.** Mehr als 500 migrantische Organisationen, Initiativen sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft und Politik wollen das faktische Aus des einzigen interkulturellen und mehrsprachigen ARD-Programms COSMO zum 1. April 2027 nicht akzeptieren. In einem heute veröffentlichten offenen Brief an alle Intendantinnen und Intendanten der ARD fordert die Allianz den sofortigen Stopp der Streichpläne. Das von den Neuen deutschen Medienmacher\*innen initiierte Bündnis fordert statt einer Abwicklung eine bundesweite Zukunftsoffensive: COSMO soll zum starken, bundesweiten ARD-Gemeinschaftsprogramm ausgebaut werden. **Einzigartige Allianz** Es ist ein historischer Moment: Noch nie hat sich die deutsche Einwanderungsgesellschaft in dieser Breite und Geschlossenheit für medienpolitische Forderungen zusammengeschlossen. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Der offene Brief vereint große bundesweite Dachverbände wie die Bundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO), Dachverband der Migrant\*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst), den Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V., die neuen deutschen organisationen (ndo) und die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD). Flankiert wird das Bündnis von einer enormen gesellschaftlichen Breite: Von der Initiative 19. Februar, der Bildungsinitiative Ferhat Unvar, der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) über den Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften, kurdische Initiativen, Verbände der Sinti und Roma bis hin zu italienischen Comites. Auch Stimmen aus Medien, Kultur, Wissenschaft und Politik, darunter die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, das Grimme Institut und der Deutsche Musikrat, unterstützen den Appell. *Die vollständige Liste* [*hier*](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) **Ein unersetzbarer Raum gegen gesellschaftliche Polarisierung** In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus fehlt die ARD dort, wo sie gebraucht wird. Fällt COSMO weg, schrumpft der interkulturelle, mehrsprachige Raum für diverse Perspektiven und ein unverzichtbarer Schutzschild gegen Desinformation. **Drei Kernforderungen an die ARD** Das Bündnis fordert transparente Antworten auf strategische Kernfragen: 1. **Ausbau statt Abwicklung**: COSMO muss als ARD-Kooperationsprogramm mit bundesweiter Reichweite weiterentwickelt werden – als modernes crossmediales Angebot für eine vielfältige Gesellschaft. Dazu gehört auch, dass muttersprachliche Angebote im öffentlich-rechtlichen Radio weiterhin sichtbar und hörbar bleiben. 2. **Transparenz bei der Reichweite**: Die ARD muss zeitnah darlegen, wie sie feststellt, ob und wie sie im Sinne ihres Auftrags die Bevölkerung mit Migrationsgeschichte erreicht und wie sie dies evaluiert. 3. **Strukturelle Verankerung:** Die ARD muss erklären, welche Rolle die plurale Einwanderungsgesellschaft in ihrer Gesamtstrategie hat. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Einschalten gegen das Abschalten.](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/einschalten-gegen-das-abschalten) Pressemitteilung vom 11.06.2026 # Einschalten gegen das *Abschalten*. ### **Über 500 Organisationen fordern bundesweite Zukunftsoffensive für ARD-Programm COSMO** **Einmaliges Großbündnis warnt die ARD davor, einen großen Teil der migrantischen Bevölkerung zu vernachlässigen.** Mehr als 500 migrantische Organisationen, Initiativen sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft und Politik wollen das faktische Aus des einzigen interkulturellen und mehrsprachigen ARD-Programms COSMO zum 1. April 2027 nicht akzeptieren. In einem heute veröffentlichten offenen Brief an alle Intendantinnen und Intendanten der ARD fordert die Allianz den sofortigen Stopp der Streichpläne. Das von den Neuen deutschen Medienmacher\*innen initiierte Bündnis fordert statt einer Abwicklung eine bundesweite Zukunftsoffensive: COSMO soll zum starken, bundesweiten ARD-Gemeinschaftsprogramm ausgebaut werden. **Einzigartige Allianz** Es ist ein historischer Moment: Noch nie hat sich die deutsche Einwanderungsgesellschaft in dieser Breite und Geschlossenheit für medienpolitische Forderungen zusammengeschlossen. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Der offene Brief vereint große bundesweite Dachverbände wie die Bundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO), Dachverband der Migrant\*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst), den Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V., die neuen deutschen organisationen (ndo) und die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD). Flankiert wird das Bündnis von einer enormen gesellschaftlichen Breite: Von der Initiative 19. Februar, der Bildungsinitiative Ferhat Unvar, der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) über den Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften, kurdische Initiativen, Verbände der Sinti und Roma bis hin zu italienischen Comites. Auch Stimmen aus Medien, Kultur, Wissenschaft und Politik, darunter die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, das Grimme Institut und der Deutsche Musikrat, unterstützen den Appell. *Die vollständige Liste* [*hier*](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) **Ein unersetzbarer Raum gegen gesellschaftliche Polarisierung** In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus fehlt die ARD dort, wo sie gebraucht wird. Fällt COSMO weg, schrumpft der interkulturelle, mehrsprachige Raum für diverse Perspektiven und ein unverzichtbarer Schutzschild gegen Desinformation. **Drei Kernforderungen an die ARD** Das Bündnis fordert transparente Antworten auf strategische Kernfragen: 1. **Ausbau statt Abwicklung**: COSMO muss als ARD-Kooperationsprogramm mit bundesweiter Reichweite weiterentwickelt werden – als modernes crossmediales Angebot für eine vielfältige Gesellschaft. Dazu gehört auch, dass muttersprachliche Angebote im öffentlich-rechtlichen Radio weiterhin sichtbar und hörbar bleiben. 2. **Transparenz bei der Reichweite**: Die ARD muss zeitnah darlegen, wie sie feststellt, ob und wie sie im Sinne ihres Auftrags die Bevölkerung mit Migrationsgeschichte erreicht und wie sie dies evaluiert. 3. **Strukturelle Verankerung:** Die ARD muss erklären, welche Rolle die plurale Einwanderungsgesellschaft in ihrer Gesamtstrategie hat. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. 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Das von den Neuen deutschen Medienmacher\*innen initiierte Bündnis fordert statt einer Abwicklung eine bundesweite Zukunftsoffensive: COSMO soll zum starken, bundesweiten ARD-Gemeinschaftsprogramm ausgebaut werden. **Einzigartige Allianz** Es ist ein historischer Moment: Noch nie hat sich die deutsche Einwanderungsgesellschaft in dieser Breite und Geschlossenheit für medienpolitische Forderungen zusammengeschlossen. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Der offene Brief vereint große bundesweite Dachverbände wie die Bundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO), Dachverband der Migrant\*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst), den Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V., die neuen deutschen organisationen (ndo) und die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD). Flankiert wird das Bündnis von einer enormen gesellschaftlichen Breite: Von der Initiative 19. Februar, der Bildungsinitiative Ferhat Unvar, der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) über den Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften, kurdische Initiativen, Verbände der Sinti und Roma bis hin zu italienischen Comites. Auch Stimmen aus Medien, Kultur, Wissenschaft und Politik, darunter die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, das Grimme Institut und der Deutsche Musikrat, unterstützen den Appell. *Die vollständige Liste* [*hier*](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) **Ein unersetzbarer Raum gegen gesellschaftliche Polarisierung** In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus fehlt die ARD dort, wo sie gebraucht wird. Fällt COSMO weg, schrumpft der interkulturelle, mehrsprachige Raum für diverse Perspektiven und ein unverzichtbarer Schutzschild gegen Desinformation. **Drei Kernforderungen an die ARD** Das Bündnis fordert transparente Antworten auf strategische Kernfragen: 1. **Ausbau statt Abwicklung**: COSMO muss als ARD-Kooperationsprogramm mit bundesweiter Reichweite weiterentwickelt werden – als modernes crossmediales Angebot für eine vielfältige Gesellschaft. Dazu gehört auch, dass muttersprachliche Angebote im öffentlich-rechtlichen Radio weiterhin sichtbar und hörbar bleiben. 2. **Transparenz bei der Reichweite**: Die ARD muss zeitnah darlegen, wie sie feststellt, ob und wie sie im Sinne ihres Auftrags die Bevölkerung mit Migrationsgeschichte erreicht und wie sie dies evaluiert. 3. **Strukturelle Verankerung:** Die ARD muss erklären, welche Rolle die plurale Einwanderungsgesellschaft in ihrer Gesamtstrategie hat. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. 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Das von den Neuen deutschen Medienmacher\*innen initiierte Bündnis fordert statt einer Abwicklung eine bundesweite Zukunftsoffensive: COSMO soll zum starken, bundesweiten ARD-Gemeinschaftsprogramm ausgebaut werden. **Einzigartige Allianz** Es ist ein historischer Moment: Noch nie hat sich die deutsche Einwanderungsgesellschaft in dieser Breite und Geschlossenheit für medienpolitische Forderungen zusammengeschlossen. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Der offene Brief vereint große bundesweite Dachverbände wie die Bundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO), Dachverband der Migrant\*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst), den Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V., die neuen deutschen organisationen (ndo) und die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD). Flankiert wird das Bündnis von einer enormen gesellschaftlichen Breite: Von der Initiative 19. Februar, der Bildungsinitiative Ferhat Unvar, der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) über den Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften, kurdische Initiativen, Verbände der Sinti und Roma bis hin zu italienischen Comites. Auch Stimmen aus Medien, Kultur, Wissenschaft und Politik, darunter die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, das Grimme Institut und der Deutsche Musikrat, unterstützen den Appell. *Die vollständige Liste* [*hier*](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) **Ein unersetzbarer Raum gegen gesellschaftliche Polarisierung** In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus fehlt die ARD dort, wo sie gebraucht wird. Fällt COSMO weg, schrumpft der interkulturelle, mehrsprachige Raum für diverse Perspektiven und ein unverzichtbarer Schutzschild gegen Desinformation. **Drei Kernforderungen an die ARD** Das Bündnis fordert transparente Antworten auf strategische Kernfragen: 1. **Ausbau statt Abwicklung**: COSMO muss als ARD-Kooperationsprogramm mit bundesweiter Reichweite weiterentwickelt werden – als modernes crossmediales Angebot für eine vielfältige Gesellschaft. Dazu gehört auch, dass muttersprachliche Angebote im öffentlich-rechtlichen Radio weiterhin sichtbar und hörbar bleiben. 2. **Transparenz bei der Reichweite**: Die ARD muss zeitnah darlegen, wie sie feststellt, ob und wie sie im Sinne ihres Auftrags die Bevölkerung mit Migrationsgeschichte erreicht und wie sie dies evaluiert. 3. **Strukturelle Verankerung:** Die ARD muss erklären, welche Rolle die plurale Einwanderungsgesellschaft in ihrer Gesamtstrategie hat. 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. [Einschalten gegen das Abschalten.](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/einschalten-gegen-das-abschalten) Pressemitteilung vom 11.06.2026 # Einschalten gegen das *Abschalten*. ### **Über 500 Organisationen fordern bundesweite Zukunftsoffensive für ARD-Programm COSMO** **Einmaliges Großbündnis warnt die ARD davor, einen großen Teil der migrantischen Bevölkerung zu vernachlässigen.** Mehr als 500 migrantische Organisationen, Initiativen sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft und Politik wollen das faktische Aus des einzigen interkulturellen und mehrsprachigen ARD-Programms COSMO zum 1. April 2027 nicht akzeptieren. In einem heute veröffentlichten offenen Brief an alle Intendantinnen und Intendanten der ARD fordert die Allianz den sofortigen Stopp der Streichpläne. Das von den Neuen deutschen Medienmacher\*innen initiierte Bündnis fordert statt einer Abwicklung eine bundesweite Zukunftsoffensive: COSMO soll zum starken, bundesweiten ARD-Gemeinschaftsprogramm ausgebaut werden. **Einzigartige Allianz** Es ist ein historischer Moment: Noch nie hat sich die deutsche Einwanderungsgesellschaft in dieser Breite und Geschlossenheit für medienpolitische Forderungen zusammengeschlossen. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Der offene Brief vereint große bundesweite Dachverbände wie die Bundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO), Dachverband der Migrant\*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst), den Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V., die neuen deutschen organisationen (ndo) und die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD). Flankiert wird das Bündnis von einer enormen gesellschaftlichen Breite: Von der Initiative 19. Februar, der Bildungsinitiative Ferhat Unvar, der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) über den Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften, kurdische Initiativen, Verbände der Sinti und Roma bis hin zu italienischen Comites. Auch Stimmen aus Medien, Kultur, Wissenschaft und Politik, darunter die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, das Grimme Institut und der Deutsche Musikrat, unterstützen den Appell. *Die vollständige Liste* [*hier*](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) **Ein unersetzbarer Raum gegen gesellschaftliche Polarisierung** In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus fehlt die ARD dort, wo sie gebraucht wird. Fällt COSMO weg, schrumpft der interkulturelle, mehrsprachige Raum für diverse Perspektiven und ein unverzichtbarer Schutzschild gegen Desinformation. **Drei Kernforderungen an die ARD** Das Bündnis fordert transparente Antworten auf strategische Kernfragen: 1. **Ausbau statt Abwicklung**: COSMO muss als ARD-Kooperationsprogramm mit bundesweiter Reichweite weiterentwickelt werden – als modernes crossmediales Angebot für eine vielfältige Gesellschaft. Dazu gehört auch, dass muttersprachliche Angebote im öffentlich-rechtlichen Radio weiterhin sichtbar und hörbar bleiben. 2. **Transparenz bei der Reichweite**: Die ARD muss zeitnah darlegen, wie sie feststellt, ob und wie sie im Sinne ihres Auftrags die Bevölkerung mit Migrationsgeschichte erreicht und wie sie dies evaluiert. 3. **Strukturelle Verankerung:** Die ARD muss erklären, welche Rolle die plurale Einwanderungsgesellschaft in ihrer Gesamtstrategie hat. > *„Der Appell von über 500 Organisationen zeigt: Das Aus von COSMO darf sich die ARD nicht leisten. Vielfalt im Gesamtprogramm ist Pflicht, kein Vorwand, ein unverzichtbares Programmangebot abzuwickeln. Eine plurale Gesellschaft braucht einen festen Ort, an dem sie sprachlich und kulturell stattfindet. Statt Abwicklung braucht es jetzt den bundesweiten Ausbau.“* — Elena Kountidou, Initiatorin und Geschäftsführerin NdM Die Zivilgesellschaft fordert die ARD-Spitze zu einem konkreten, zeitnahen Dialog auf. Wie groß der Rückhalt in der Bevölkerung ist, zeigt auch die parallel laufende Petition [„Save Cosmo“](https://innn.it/savecosmoradio) mit mehr als 100.000 Unterschriften. **Zitate aus dem Bündnis** **Gökay Sofuoğlu, Bundesvorsitzender, Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. (TGD)** „Die geplante Einstellung von COSMO ist ein falsches Signal in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt und Verständigung mehr denn je gefragt sind. Es braucht mehr Erzählungen aus und über unsere Einwanderungsgesellschaft statt weniger.“ **Anastasia Sudzilovskaya, stellvertretende Geschäftsführerin, Bundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE)** „Tagtäglich erreichen Desinformationen Eltern und Kinder über Social Media und Messenger und wir leisten viel Aufklärungsarbeit dagegen. Die ARD darf uns damit nicht alleine lassen. Mehrsprachige, verlässliche Informationsangebote sind notwendige Grundversorgung.“ **Prof. Dr. Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin, Humboldt Universität zu Berlin** „Wenn COSMO verschwindet, geht nicht nur die mediale Vielfalt verloren. Es schrumpft auch der Raum, in dem sich unterschiedliche Teile dieser Gesellschaft gegenseitig wahrnehmen und verstehen können.“ **Karim El-Helaifi, Geschäftsführer, neue deutsche organisationen (ndo)** „Mediale Sichtbarkeit ist Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Mit der Abschaffung von COSMO verliert mehr als ein Viertel der Gesellschaft seine Stimme im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das widerspricht dem Grundgedanken des Sendeauftrags.“ **Kelly Laubinger, Geschäftsführerin, Sinti Union Schleswig-Holstein** „Wir kennen Unsichtbarkeit. Und wir wissen, was es bedeutet, wenn Mehrheitsinstitutionen entscheiden, dass bestimmte Communitys nicht adressiert werden müssen. COSMO war eine Ausnahme von dieser Regel. Eine, die es zu erhalten gilt.“ **Karen Taylor, Vorsitzende, Bundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)** „Ohne uns keine funktionierende Demokratie, keine Chancengerechtigkeit, kein Wohlstand für alle. Machen Sie Programm mit uns und nicht nur für uns.” - - - - - - - ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260611_PM_Offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260611_Offener-Brief_COSMO.pdf)Die Zivilgesellschaft fordert die ARD-Spitze zu einem konkreten, zeitnahen Dialog auf. Wie groß der Rückhalt in der Bevölkerung ist, zeigt auch die parallel laufende Petition [„Save Cosmo“](https://innn.it/savecosmoradio) mit mehr als 100.000 Unterschriften. **Zitate aus dem Bündnis** **Gökay Sofuoğlu, Bundesvorsitzender, Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. (TGD)** „Die geplante Einstellung von COSMO ist ein falsches Signal in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt und Verständigung mehr denn je gefragt sind. Es braucht mehr Erzählungen aus und über unsere Einwanderungsgesellschaft statt weniger.“ **Anastasia Sudzilovskaya, stellvertretende Geschäftsführerin, Bundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE)** „Tagtäglich erreichen Desinformationen Eltern und Kinder über Social Media und Messenger und wir leisten viel Aufklärungsarbeit dagegen. Die ARD darf uns damit nicht alleine lassen. Mehrsprachige, verlässliche Informationsangebote sind notwendige Grundversorgung.“ **Prof. Dr. Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin, Humboldt Universität zu Berlin** „Wenn COSMO verschwindet, geht nicht nur die mediale Vielfalt verloren. Es schrumpft auch der Raum, in dem sich unterschiedliche Teile dieser Gesellschaft gegenseitig wahrnehmen und verstehen können.“ **Karim El-Helaifi, Geschäftsführer, neue deutsche organisationen (ndo)** „Mediale Sichtbarkeit ist Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Mit der Abschaffung von COSMO verliert mehr als ein Viertel der Gesellschaft seine Stimme im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das widerspricht dem Grundgedanken des Sendeauftrags.“ **Kelly Laubinger, Geschäftsführerin, Sinti Union Schleswig-Holstein** „Wir kennen Unsichtbarkeit. Und wir wissen, was es bedeutet, wenn Mehrheitsinstitutionen entscheiden, dass bestimmte Communitys nicht adressiert werden müssen. COSMO war eine Ausnahme von dieser Regel. Eine, die es zu erhalten gilt.“ **Karen Taylor, Vorsitzende, Bundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)** „Ohne uns keine funktionierende Demokratie, keine Chancengerechtigkeit, kein Wohlstand für alle. Machen Sie Programm mit uns und nicht nur für uns.” - - - - - - - ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260611_PM_Offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260611_Offener-Brief_COSMO.pdf)Die Zivilgesellschaft fordert die ARD-Spitze zu einem konkreten, zeitnahen Dialog auf. Wie groß der Rückhalt in der Bevölkerung ist, zeigt auch die parallel laufende Petition [„Save Cosmo“](https://innn.it/savecosmoradio) mit mehr als 100.000 Unterschriften. **Zitate aus dem Bündnis** **Gökay Sofuoğlu, Bundesvorsitzender, Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. (TGD)** „Die geplante Einstellung von COSMO ist ein falsches Signal in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt und Verständigung mehr denn je gefragt sind. Es braucht mehr Erzählungen aus und über unsere Einwanderungsgesellschaft statt weniger.“ **Anastasia Sudzilovskaya, stellvertretende Geschäftsführerin, Bundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE)** „Tagtäglich erreichen Desinformationen Eltern und Kinder über Social Media und Messenger und wir leisten viel Aufklärungsarbeit dagegen. Die ARD darf uns damit nicht alleine lassen. Mehrsprachige, verlässliche Informationsangebote sind notwendige Grundversorgung.“ **Prof. Dr. Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin, Humboldt Universität zu Berlin** „Wenn COSMO verschwindet, geht nicht nur die mediale Vielfalt verloren. Es schrumpft auch der Raum, in dem sich unterschiedliche Teile dieser Gesellschaft gegenseitig wahrnehmen und verstehen können.“ **Karim El-Helaifi, Geschäftsführer, neue deutsche organisationen (ndo)** „Mediale Sichtbarkeit ist Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Mit der Abschaffung von COSMO verliert mehr als ein Viertel der Gesellschaft seine Stimme im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das widerspricht dem Grundgedanken des Sendeauftrags.“ **Kelly Laubinger, Geschäftsführerin, Sinti Union Schleswig-Holstein** „Wir kennen Unsichtbarkeit. Und wir wissen, was es bedeutet, wenn Mehrheitsinstitutionen entscheiden, dass bestimmte Communitys nicht adressiert werden müssen. COSMO war eine Ausnahme von dieser Regel. Eine, die es zu erhalten gilt.“ **Karen Taylor, Vorsitzende, Bundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)** „Ohne uns keine funktionierende Demokratie, keine Chancengerechtigkeit, kein Wohlstand für alle. Machen Sie Programm mit uns und nicht nur für uns.” - - - - - - - ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260611_PM_Offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260611_Offener-Brief_COSMO.pdf)Die Zivilgesellschaft fordert die ARD-Spitze zu einem konkreten, zeitnahen Dialog auf. Wie groß der Rückhalt in der Bevölkerung ist, zeigt auch die parallel laufende Petition [„Save Cosmo“](https://innn.it/savecosmoradio) mit mehr als 100.000 Unterschriften. **Zitate aus dem Bündnis** **Gökay Sofuoğlu, Bundesvorsitzender, Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. (TGD)** „Die geplante Einstellung von COSMO ist ein falsches Signal in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt und Verständigung mehr denn je gefragt sind. Es braucht mehr Erzählungen aus und über unsere Einwanderungsgesellschaft statt weniger.“ **Anastasia Sudzilovskaya, stellvertretende Geschäftsführerin, Bundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE)** „Tagtäglich erreichen Desinformationen Eltern und Kinder über Social Media und Messenger und wir leisten viel Aufklärungsarbeit dagegen. Die ARD darf uns damit nicht alleine lassen. Mehrsprachige, verlässliche Informationsangebote sind notwendige Grundversorgung.“ **Prof. Dr. Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin, Humboldt Universität zu Berlin** „Wenn COSMO verschwindet, geht nicht nur die mediale Vielfalt verloren. Es schrumpft auch der Raum, in dem sich unterschiedliche Teile dieser Gesellschaft gegenseitig wahrnehmen und verstehen können.“ **Karim El-Helaifi, Geschäftsführer, neue deutsche organisationen (ndo)** „Mediale Sichtbarkeit ist Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Mit der Abschaffung von COSMO verliert mehr als ein Viertel der Gesellschaft seine Stimme im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das widerspricht dem Grundgedanken des Sendeauftrags.“ **Kelly Laubinger, Geschäftsführerin, Sinti Union Schleswig-Holstein** „Wir kennen Unsichtbarkeit. Und wir wissen, was es bedeutet, wenn Mehrheitsinstitutionen entscheiden, dass bestimmte Communitys nicht adressiert werden müssen. COSMO war eine Ausnahme von dieser Regel. Eine, die es zu erhalten gilt.“ **Karen Taylor, Vorsitzende, Bundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)** „Ohne uns keine funktionierende Demokratie, keine Chancengerechtigkeit, kein Wohlstand für alle. Machen Sie Programm mit uns und nicht nur für uns.” - - - - - - - ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260611_PM_Offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260611_Offener-Brief_COSMO.pdf)Die Zivilgesellschaft fordert die ARD-Spitze zu einem konkreten, zeitnahen Dialog auf. Wie groß der Rückhalt in der Bevölkerung ist, zeigt auch die parallel laufende Petition [„Save Cosmo“](https://innn.it/savecosmoradio) mit mehr als 100.000 Unterschriften. **Zitate aus dem Bündnis** **Gökay Sofuoğlu, Bundesvorsitzender, Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. (TGD)** „Die geplante Einstellung von COSMO ist ein falsches Signal in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt und Verständigung mehr denn je gefragt sind. Es braucht mehr Erzählungen aus und über unsere Einwanderungsgesellschaft statt weniger.“ **Anastasia Sudzilovskaya, stellvertretende Geschäftsführerin, Bundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE)** „Tagtäglich erreichen Desinformationen Eltern und Kinder über Social Media und Messenger und wir leisten viel Aufklärungsarbeit dagegen. Die ARD darf uns damit nicht alleine lassen. Mehrsprachige, verlässliche Informationsangebote sind notwendige Grundversorgung.“ **Prof. Dr. Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin, Humboldt Universität zu Berlin** „Wenn COSMO verschwindet, geht nicht nur die mediale Vielfalt verloren. Es schrumpft auch der Raum, in dem sich unterschiedliche Teile dieser Gesellschaft gegenseitig wahrnehmen und verstehen können.“ **Karim El-Helaifi, Geschäftsführer, neue deutsche organisationen (ndo)** „Mediale Sichtbarkeit ist Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Mit der Abschaffung von COSMO verliert mehr als ein Viertel der Gesellschaft seine Stimme im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das widerspricht dem Grundgedanken des Sendeauftrags.“ **Kelly Laubinger, Geschäftsführerin, Sinti Union Schleswig-Holstein** „Wir kennen Unsichtbarkeit. Und wir wissen, was es bedeutet, wenn Mehrheitsinstitutionen entscheiden, dass bestimmte Communitys nicht adressiert werden müssen. COSMO war eine Ausnahme von dieser Regel. Eine, die es zu erhalten gilt.“ **Karen Taylor, Vorsitzende, Bundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)** „Ohne uns keine funktionierende Demokratie, keine Chancengerechtigkeit, kein Wohlstand für alle. Machen Sie Programm mit uns und nicht nur für uns.” - - - - - - - ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260611_PM_Offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260611_Offener-Brief_COSMO.pdf)Die Zivilgesellschaft fordert die ARD-Spitze zu einem konkreten, zeitnahen Dialog auf. Wie groß der Rückhalt in der Bevölkerung ist, zeigt auch die parallel laufende Petition [„Save Cosmo“](https://innn.it/savecosmoradio) mit mehr als 100.000 Unterschriften.

**Zitate aus dem Bündnis**   

**Gökay Sofuoğlu, Bundesvorsitzender, Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. (TGD)**  
„Die geplante Einstellung von COSMO ist ein falsches Signal in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt und Verständigung mehr denn je gefragt sind. Es braucht mehr Erzählungen aus und über unsere Einwanderungsgesellschaft statt weniger.“   

**Anastasia Sudzilovskaya, stellvertretende Geschäftsführerin, Bundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE)**   
„Tagtäglich erreichen Desinformationen Eltern und Kinder über Social Media und Messenger und wir leisten viel Aufklärungsarbeit dagegen. Die ARD darf uns damit nicht alleine lassen. Mehrsprachige, verlässliche Informationsangebote sind notwendige Grundversorgung.“   

**Prof. Dr. Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin, Humboldt Universität zu Berlin**  
 „Wenn COSMO verschwindet, geht nicht nur die mediale Vielfalt verloren. Es schrumpft auch der Raum, in dem sich unterschiedliche Teile dieser Gesellschaft gegenseitig wahrnehmen und verstehen können.“   

**Karim El-Helaifi, Geschäftsführer, neue deutsche organisationen (ndo)**   
„Mediale Sichtbarkeit ist Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Mit der Abschaffung von COSMO verliert mehr als ein Viertel der Gesellschaft seine Stimme im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das widerspricht dem Grundgedanken des Sendeauftrags.“   

**Kelly Laubinger, Geschäftsführerin, Sinti Union Schleswig-Holstein**   
„Wir kennen Unsichtbarkeit. Und wir wissen, was es bedeutet, wenn Mehrheitsinstitutionen entscheiden, dass bestimmte Communitys nicht adressiert werden müssen. COSMO war eine Ausnahme von dieser Regel. Eine, die es zu erhalten gilt.“   

**Karen Taylor, Vorsitzende, Bundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)**   
„Ohne uns keine funktionierende Demokratie, keine Chancengerechtigkeit, kein Wohlstand für alle. Machen Sie Programm mit uns und nicht nur für uns.”

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Stellungnahme vom 11.06.2026

#  Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD 

## **Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD** 

Bayerischer Rundfunk (BR): Frau Intendantin Dr. Katja Wildermuth  
Hessischer Rundfunk (hr): Herrn Intendanten Florian Hager  
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR): Herrn Intendanten Ralf Ludwig  
Norddeutscher Rundfunk (NDR): Herrn Intendanten Hendrik Lünenborg  
Radio Bremen: Frau Intendantin Dr. Yvette Gerner  
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): Frau Intendantin Ulrike Demmer  
Saarländischer Rundfunk (SR): Herrn Intendanten Martin Grasmück  
Südwestrundfunk (SWR): Herrn Intendanten Prof. Dr. Kai Gniffke  
Westdeutscher Rundfunk (WDR): Frau Intendantin Dr. Katrin Vernau

## **Wir fordern eine bundesweite**   
**Zukunftsoffensive für COSMO**  

Sehr geehrter ARD-Vorsitzender Florian Hager,   
sehr geehrte Intendantinnen und Intendanten,  

bestürzt haben wir zur Kenntnis genommen, dass der WDR sein mehrsprachiges, interkulturelles Radioprogramm COSMO zum 1. April 2027 einstellen will und der WDR-Rundfunkrat dieser Entscheidung zugestimmt hat. In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus spart die ARD genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft.

Wir, mehr als 500 migrantische Organisation sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik, wenden uns heute mit einem klaren und konstruktiven Appell an Sie: Lassen Sie nicht zu, dass vielen Menschen der Zugang zu Information und medialer Teilhabe verloren geht – insbesondere jenen, die auf  
mehrsprachige Angebote angewiesen sind.

**Diese Vielfalt ist unersetzbar**

Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für diese Communitys ist COSMO kein Nischenprogramm. Es ist ein publizistisches Zuhause und das einzige öffentlich-rechtliche Programm, das ihre Lebenswirklichkeit sprachlich, kulturell und biografisch ins Zentrum stellt. Fällt COSMO weg, schrumpft genau der Raum, den wir in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und eines erstarkenden Nationalismus dringender brauchen denn je: der Raum für unterschiedliche Perspektiven und ein Miteinander jenseits von Abschottung und Vereinheitlichung.

**Schutzschild gegen Desinformation**

Die COSMO-Angebote in den Erstsprachen sind ARD-weit neben WDRforyou die einzigen seriösen Informationsquellen in diesen Sprachen. Wer diese Lücke entstehen lässt, überlässt Menschen den Algorithmen der sozialen Medien und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Mehrsprachigkeit ist ein notwendiger Schutzschild für unsere Demokratie.

**Forderung nach einem ARD-Schulterschluss**

Sparzwänge und Reformen rechtfertigen weder ein Demokratiedefizit noch den Abbau von Vielfalt. Bisher haben drei Anstalten COSMO gemeinsam verantwortet. Das zeigt: Kooperation ist möglich. Wir fordern, diesen Weg auch mit der geplanten Radio-Reform konsequent weiterzugehen. Warum machen nicht alle Landesrundfunkanstalten aus COSMO eine starke, bundesweite Marke, ein crossmediales innovatives Gemeinschaftsprogramm, und statten es mit den nötigen Ressourcen aus? Statt einer WDR-Entscheidung im Alleingang braucht es einen echten ARD-Schulterschluss.

Vor diesem Hintergrund fragen wir Sie:

1\. Welche Strategie verfolgt die ARD, um Menschen mit Migrationsgeschichte künftig zuverlässig, nachhaltig und vor allem messbar zu erreichen?

2\. Wie ist die Einwanderungsgesellschaft strukturell in der ARD-Gesamtstrategie verankert?  

Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Gleichzeitig stellen wir unmissverständlich klar: Wir sind nicht bereit, das Aus von COSMO zu akzeptieren. Ein einzigartiges, mehrsprachiges Programm darf nicht in konventionellen Wellen aufgehen. Jugendwellen und Kultursender gibt es viele – ein publizistisches Zuhause für die Einwanderungsgesellschaft gibt es unter Ihren Radioprogrammen derzeit nur einmal. Es braucht also eine konstruktive Lösung im Reformprozess des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.  

**Deshalb unsere Forderung:** Kommen Sie Ihrem gesetzlichen Auftrag nach, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Die Petition „Save Cosmo“, die bereits von über 100.000 Menschen unterzeichnet wurde, zeigt eindringlich, dass die Zivilgesellschaft diesen Kahlschlag nicht mitträgt. Als Vertretung von über 500 migrantischen Organisationen sehen wir es als unsere demokratische Pflicht, diesen Prozess transparent zu begleiten. Wir werden diesen Brief im Sinne einer kritischen Zivilgesellschaft öffentlich machen und zur Debatte stellen.  

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und einen konkreten Vorschlag für einen gemeinsamen Dialog bis zum 15. Juni 2026. Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.  

**Der Brief entstand auf Initiative der Neuen deutschen Medienmacher\*innen und wurde von folgenden Organisationen und Personen in alphabetischer Reihenfolge mitgezeichnet.**  

[Zur Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/einschalten-gegen-das-abschalten)

[Zum Pressespiegel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo)

OrganisationNameFunktion23 Nisan e.V. KölnMalik KaramanVorsitzender50mas1 AlemaniaMyriam UebelackerVorstandAbá e.V. - Arbeitskreis für MenschenrechteAdriana Maximino dos SantosVorsitzendeADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Limburg e.V.Beşir EfetürkVorstandsvorsitzenderADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Rheinland Pfalz e.V.Alp HamuroğluVorstandsvorsitzenderADD Avrupa - Europäische Föderation der Vereine zur Förderung des Gedankenguts AtatürksMustafa TosunVorsitzenderafricologneFREUNDE e.V.Gerhardt HaagVorstandAfrikanisch-Deutscher Freundeskreis (ADFK)Sergio BrinaVorsitzendeAfro-Mülheimers Cultural and Development AssociationJustin FonkeuVorsitzenderafroTopia e.V. / africologneFESTIVALMarie DeuflhardFestivalleitungAG der Eine Welt-Landesnetzwerke in D. e.V.Monika Dülge, Martin WeberVorstandsvorsitzendeAG DOK (Berufsverband Dokumentarfilm)David Bernet, Irene HöferVorsitzendeAG Internationale Kooperation KulturNetzKölnThomas Gläßer, Mechtild TellmannSprecher\*innenAG Migration und Vielfalt in der SPD KölnFlorence GuesnetVorsitzendeAG Migration und Vielfalt in der SPD PankowDaniela MilutinCo-VorsitzendeAK Flucht und Integration RheinhausenAlmut KerssenboomOrga-TeamAK Politik der Kölner WillkommensinitiativenMarianne ArndtSprecherinAkademie der KünsteProf. Manos TsangarisPräsidentAKEBI e.V.Nursemin Sönmez, Nihat Kentel, Dr. Öndercan MutiCo-Sprecher\*inalbaKULTURBirgit EllinghausDirektorinAlevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R. (AABF)Ufuk CakirGeneralsekretärAlevitische Gemeinde Duisburg-Nord e.V.Düzgün KüçükdoğanVorsitzenderAlevitische Gemeinde zu Berlin e.V.Kadir ŞahinStellvertretender VorsitzenderAliadas für Teilhabe und Integration e.V.Isabel Berrio1. VorsitzendeAllerweltshaus e.V.Julia PaffenholzVorstand, Promotorin für entwicklungspolitische BildungsarbeitAllerweltskino e.V.Christina BünsVorstandAllianz Ukrainischer Organisationen e.V.Oleksandra BienertVorstandsvorsitzendeALMAS e.V. Allianz Mexiko-Zentral-SudamerikaAlia Lira HartmannVorsitzendeAmanet NRW e.V.Samir FeticVorstandsmitgliedAmici della Cultura Italiana di Amburgo e.V.Salvatore MalfaVorstandsvorsitzenderAmnesty for Women e.V.Isabel Marin ArrizabalagaVorständinANPI - Vereinigung der Partisanen ItaliensAntonio RicciardiPräsidentANPI Berlin Brandenburg e.V.Andrea SellaPräsidentANPI e.V.Gavrilo ZambonSchatzmeisterAntidiskriminierungsverband Deutschland e.V.Eva AndradesGeschäftsführerinAQUItheater gUG.Lorena ValdenegroGeschäftsführerinArbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt PankowLouis Rodel ArnoldsCo-Vorsitzender Arkadaş Theater Köln e.V.Bülent EroğluGeschäftsführerArtemisia e.V. - Inklusion für AlleAmelia MassettiGründerin, VorsitzendeARTpolis Community Arts & Music Lab/Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.Dr. Philip Gondecki-SafariProjektleiterAssociazione Amici della Cultura Italiana e.V. TuebingenRosalia MadoniaVorsitzendeAssociazione Mantovani nel MondoDaniele MarconciniVorsitzenderAtatürkcü Düsünce Dernegi Bielefeld e.V.Nihal AvanVorstandsvorsitzendeAtatürkcü Düsünce Dernegi Niedersachsen e.V.Serpil YıldırımerVorstandsvorsitzendeATIAD Verband türkischer Unternehmerinnen und Industrieller in Europa e.V.Aziz SariyarVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) ArnsbergDilek StadtlerVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BielefeldCihad KefeliVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BrühlGüldane AvciVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GeldernAyman FalitMitglied Landesintegrationsrat NRWAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GevelsbergSejfullah Köse, Anna RyłkoVorsitzender, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) HattingenMuriel Dewulf2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KarlsruheFlavio VenturelliVorstandsmitgliedAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KölnAhmet Edis, Prof. Dr. Aria Adli, Malik Karaman, Tayfun Keltek Vorsitzende, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Kreis SoestAdil HaimounACI MitgliederAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) LeichlingenÖnder BalkayaVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Sankt AugustinNeslihan IrenVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SiegenHanan Tahmaz2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SoestSchuler YousufStellvertretender VorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Stadt KAARST MitgliedErcan GürerVorstandAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration C-RDimitrios TsaparlisMitgliedAusschuss für Chancengleichheit und Integration - PulheimNebil BayrakciogluVorsitzenderAWO Bezirksverband Niederrhein e.V.  ay filmAyla YildizDokumentarfilmproduktionBAFNET e.V. (Berlin Asian Film Network)Hyun WannerVorstandsmitgliedBalkanbeatsRobert SokoLeiterbalkaNet e.V.Asmir ŠabićVorstandsmitgliedBalkanwerk e.V.Damir BašićVorsitzenderBashed Potatoes GbR (Bluegrass-Band)Philipp KeckGeschäftsführerBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationKatarina NiewiedzialBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationBerlin AmateursMaie EscorialGründerin, ProjektleitungBerlin en Salsa e.V.Paul Welch GuerraVereinsgründerBerliner Frauenbund 1945 e.V.Mechthild RawertVorsitzendeBerliner Literarische Aktion e.V.Martin JankowskiVorsitzenderBernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.Katrin StrauchStellvertretender VorstandBezirksvertretung der Dortmunder Nordstadt BBert Elya-Noah RozowskiFraktion DIE LINKE, Stellv. Bezirksbürgermeister\*inBIF - Bildungswerk für interkulturelle Fragen e.V.Ahmet İyidirliVorstandBildungsinitiative “Keupstraße ist überall - erinnern, aufklären, verändern” e.V.Karmen FranklProjektleiterin, KuratorinBildungsinitiative Ferhat UnvarSerpil Temiz UnvarVorsitzendeBlaxMag - Das Schwarze Online-Magazin  Bloque Latinoamericano  bocconcini di cultura e.V.Ilaria BucchioniVorsitzendeBotschaft von MexikoFrancisco QuirogaBotschafterbridgeworksViola HilbingGeschäftsführungBrunnen e.V.Maria WildeisVorsitzendeBücherFrauen - Women in PublishingYvonne de Andrés1. VorsitzendeBund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) e.V.Umut CengilVorsitzenderBund der Alevitischen Jugendlichen in NRW e.V.Birgül Gündüz CayCo-LandesvorsitzendeBundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung und Teilhabe, bbt e.V.Anja TreichelGeschäftsführerinBundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)Lena GraserGeschäftsführerinBundesverband ausländischer Studierender (BAS)Stanislaw BondarewSprecherBundesverband CastingKarimah El-GiamalVorsitzendeBundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.Ceyda TutanVorsitzendeBundesverband für Türkisch und Mehrsprachige Bildung / Almanya Türkçe ve Çok Dilli Eğitim Birliği (BTMB)Bilge Yörenç, Zülfü GürbüzBundesvorsitzendeBundesverband NeMO e.V.Dr. Elizabeth BeloeVorsitzendeBundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE) e.V. Gesamter VorstandBundesvereinigung der Polnischlehrkräfte e.V.Magdalena Wiażewicz2. VorsitzendeBündnis 90/Die GrünenFelix BanaszakBundesvorsitzenderBündnis 90/Die GrünenFranziska BrantnerBundesvorsitzendeBündnis 90/Die GrünenJanina SmitsStadtverordnete, Fachpolitische Sprecherin für Gleichstellung und KulturBündnis 90/Die GrünenPegah EdalatianPolitische GeschäftsführerinBündnis 90/Die Grünen NRWYazgülü ZeybekLandesvorsitzendeBündnis 90/Die Grünen, BundestagsfraktionAwet TesfaiesusSprecherin für Kultur und Medien der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die GrünenBündnis Südwest-Weltoffen (Berlin)Rodrigo Bustos BarrosSprecherBürgerzentrum VingstGülistan CacanVorstandc/o pop (Cologne on pop Gmbh)Norbert OberhausGeschäftsführerCalaca e.V.Josefina ValdovinosVorstandsmitgliedCarl von Ossietzky Universität, CMCFatoş Atali-TimmerWissenschaftliche MitarbeiterinÇember - Frauengruppe KölnSati KizaranMitgliedCenter der kurdischen Frauen in Köln e.V.Nahyeh KhoshkalamVorsitzendeCentro Cultural Español de Bocholt e.V.Juan Lopez CasanavaVorsitzenderCentrum Modernes Griechenland / Freie Universität BerlinProf. Dr. Miltiadis PechlivanosDirektorCircolo culturale ricreativo Sardo RINASCITA OBERHAUSEN e.V.Franco SogusPresidenteCircolo Partito Democratico AmburgoAndrea FerratiVorsitzenderCircolo PD TübingenCaterina BrancatoSekretärinCircolo Sardo di Berlino e.V. - Sardisches Kulturzentrum BerlinLorenzo Deidda und Sara ParacchiniPräsidentin, Stellvertretende PräsidentinCLAIM gGmbHRima HananoCo-GeschäftsführerinClassical:NEXT GmbHFabienne KrauseGeschäftsführerinClown Festival BerlinLigia Liberatori und Luciana ArcuriGründerinnen, Künstlerische LeiterinnenClub Bahnhof Ehrenfeld KölnMankel BrinkmannBetreiberClub Dialog e.V.Dr. Natalia no RoeslerGeschäftsführerinClub GretchenPamela Schobeß, Lars DöringGeschäftsführungcollecting:dreams FestivalArmin Wühle, SchriftstellerFestivalsprecherComedia Theater KölnManuel MoserGeschäftsführerCOMITES Berlin Komitee der Italiener im AuslandFederico QuadrelliVorsitzenderCOMITES Colonia Komitee der Italiener in DeutschlandSimonetta Del FaveroVorsitzendeCOMITES DortmundGioacchino Di VitaVorsitzenderCOMITES Freiburg Komitee der Italiener im AuslandAndrea GattiVorsitzenderCOMITES Hannover Komitee der Italiener in DeutschlandGlenda CrisàVorsitzendeCOMITES München Komitee der Italiener im AuslandDaniela di BenedettoVorsitzendeCOMITES Nürnberg Komitee der Italiener im AuslandNicoletta De RossiVorsitzendeCOMITES Saar Komitee der Italiener im AuslandPatrizio MaciVorsitzenderCOMITES Stuttgart Komitee der Italiener im AuslandLuigi BucciVorsitzenderConnectingColoursThi-Thu Dung QuanCo-FounderÇorum Der e.V. - Kultur- und BildungszentrumNezaket KirazlıVorsitzendeCRE (Consejo de Residentes Españoles)María González BarroPräsidentinCrémant. Cava. Booty Bounce (CCBB)Sherin StrieweGründer\*inCrime CologneDominic Hettgen | Franziska Emons-HausenProgrammleitung | FestivalleitungCross Culture Communities | CologneLale KonukProjektleiterin, KulturmanagerinDachverband der êzidischen Frauenräte in Deutschland e.V.Der VorstandDer gesamte VorstandDachverband der Migrantinnen Organisationen (DaMigra) e.V.Dr. Delal AtmacaGeschäftsführerinDaMOst e.V.Ayman QasarwaGeschäftsführungDas Ezidische Hilfswerk - Rote Sonne e.V.Emin ÖzdenVorsitzenderdas Kulturgetriebe e.V.Jan HochkamerGeschäftsführerDecolonize Berlin e.V.Tahir DellaVorstandDelegatur Italienischer Katholischer Gemeinden in DeutschlandDon Gregorio MiloneNationaldelegatDemokrati-JA e.V.Natascha Ivanova, Lisa WolfsonVorstandDemokratieKreis DuisburgMargarete WösthoffOrganisatorinDemokratischer Arbeiterverein Köln DID e.V.Sezen Dinc, Sefariye EksiVereinsvorsitzende, VorstandsmitgliedDersim Stiftung für akademischen Austausch in EuropaDr. Ali Kemal Gün | Dr. habil. Hıdır Çelik2. Stellvertretender Vorsitzender | VorsitzenderDeutsch Griechische Kulturassoziation e.V.Sofia Stavrianidou, Alkistis KafetziVorstandDeutsch Mexikanische Gesellschaft Berlin e.V.Gabriela Moreno de MirowVorsitzendeDeutsch-Afrikanisches Zentrum e.V.Astrid LethertVorsitzendeDeutsch-Griechische Gesellschaft Düsseldorf e.V.Efthalia BikakiVorsitzende im Namen des VorstandsDeutsch-Griechisches JugendwerkGerasimos BekasGeneralsekretärDeutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverVolker DevillePräsidentDeutsch-kurdisches Kulturhaus e.V., BonnNure Başar, Hüseyin ErayCo-VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V.Wiktoria DolińskaGeschäftsführungDeutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen e.V.Harm AdamVorsitzenderDeutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.Viola KrizakVorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft München e.V.Anna Goebel1. VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Oldenburg e.V.Izabela Bieda, Jacek Witold ZającVorsitzende, stellv. VorsitzendeDeutsch-Polnischer Verein InKontakt e.V.Adrian FijolekVorstandDeutsch-Spanischer Kulturkreis Antonio Machado e.V. im KölnGonzalez Tejón, LuzianoVorstandDeutsch-Türkische Jungdiplomaten e.VKoray ÖzbagciStellvertretender VorsitzenderDeutsch-Türkischer Verein Köln e.V.Jennifer ZeppVorstand, GeschäftsführerinDeutsch-Türkisches Forum Stuttgart e.V.Kerim ArpadGeschäftsführerDeutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.diDanica BensmailBundesgeschäftsführerinDeutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)Dr. Zeynep YanasmayanLeiterin Abteilung MigrationDeutsche-Kurdische Kultur e.V. DortmundYusuf DurduVorstandDeutscher Bundestag, SPD-FraktionMacit KaraahmetoğluMdB, Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und GeschäftsordnungDeutscher Musikrat e.V. GeneralsekretariatDeutsches Polen-Institut e.V.Prof. Dr. Peter Oliver LoewDirektorDICA (Coordinamento Donne Italiane Amburgo)Beatrice VirendiMitgründerinDIDF Föderation Demokratischer ArbeitervereineAlev BahadirVorsitzendeDIDF Jugend KölnDamla HacıyusufoğluVorstandDIDF JUGEND NRWTuğba BakırcıVorstandDie Linke Fraktion im Stadtrat BocholtMichael FriegSprecherDie Linke im Rat/Migrantische Linke BochumMonetta MarchianoDirekt gewählte MandatsträgerinDie Sprachenschule im KreuzviertelLara BaierInhaberinDie Unmündigen e.V. Mannheim VorstandDIG associazione italo-tedesca UnnaManuela GrassiVorstandDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft DüsseldorfHelene GrecuVorsitzendeDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft RemscheidGiovanni Farruggia1. VorsitzenderDIK - Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverProf. Volker DevillePräsidentDiversity Culture Cologne e.V.Julia MädrichVorsitzendeDokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland DOMiDAhmet Necati SezerVorstands- und GründungsmitgliedDOTEV-Dortmunder Türkischer Elternverein e.VAysun AydemirVorsitzendeDr. Moroni StiftungRamy AzrakLeiterdrama.lab e.V.Marina BrunnerVorstandDRUCK Medienplattform (Druck-Projekt.org)Lena WhoooVorstandsmitgliedDTW Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung e.V.Suat BakırStellvertretender VorstandsvorsitzenderEach One Teach One (EOTO) e.V.Daniel GyamerahVorsitzenderEdelweißpiratenclub e.V.Jan KrauthäuserVorsitzenderEl Tercer Voto PodcastRaúl Gil Benito, Franco Delle DonneHostsElternverband RuhrDr Ali SakCo-VorsitzenderEMFA Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit BonnDr. Hidir CelikGründungsmitglied und VorsitzenderERT(Griechisches Fernsehen) TA NEAGeorgios PappasKorrespondent für DeutschlandErzincanlı Canlar Berlin e.V.Hüseyin AktasSprecherEvangelische Kirchengemeinden Benz und MorgenitzAnnegret Möller-TitelPastorinEvangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA / IntegrationsagenturDr. habil. Hıdır ÇelikLeiter EMFAEvangelisches Jugendwerk Sieg Rhein Bonn Leitung MedienpädagogikExantas - Deutsch-Griechische Gesellschaft Berlin e.V.Olga DrosouVorstandFachschaftsrat der Slavistik der Universität PotsdamKatherina KraftStudentische VertretungFAI-Forum Accademici Italiani in GermaniaDr. Edith PichlerVicepresidenteFEM HinterhofchorNilüfer Şahin Festival berlinés de cuentacuentos en españolAdriana BarreraOrganisatorinFestival Italiana Kulturbrücke am RheinAlessandro PalmitessaLeiterFIEI Federazione Italiana Emigrazione ImmigrazioneRoldolfo RiocciVorsitzenderFilef ETS Federazione Italiana Lavoratori Emigranti e FamigliePietro LunettoNationaler KoordinatorFilmbüro NW e.V.Sonja HofmannGeschäftsführungFilmfest HamburgMalika RabahallahLeiterinFilmfestival Visions of IranAmin FarzanefarKuratorFlüchtlingsrat NRW e.V.Birgit NaujoksGeschäftsführerinFöderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED)Dr. Aysun AydemirCo-BundesvorsitzendeFolclóricos Anónimos e.V. BerlinGerhard FranzVorstandForum der Kulturen e.V., in StuttgartAlina Papagiannaki- SönmezGeschäftsführerinFÖTEV NRW - Föderation türkischer Elternvereine in NRWMilazım KoçtürkStellvertretender VorsitzenderFraktion Bündnis 90/ Die Grünen, BerlinGollaleh Ahmadi, MdASprecherin für Medienpolitik und SicherheitspolitikFraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Rat der Stadt DortmundUtz KowalewskiFraktionsvorsitzenderFraktion Die Linke, Abgeordnetenhaus BerlinElif EralpMitglied des Abgeordnetenhauses von BerlinFraTÖP e.V.M. Esad SahinVorsitzenderFrauen lernen gemeinsam Bonn e.V.Alexandra AvramidisAnsprechpartnerinFrauenalia gUGBegoña de la MartaGeschäftsführungFrauennetzwerk für Frieden e.V.Annegret KrügerVorsitzendeFreies Archiv der Hütten und Bergwerke RheinhausenKlaus KawalewskiStellvertretender VorsitzenderFreunde Arabischer Kunst und Kultur e.V.Nadja Moudarres-MadaniVorstandsvorsitzendeFreundeskreis des Windrose OrchestersMatteo GuerraKünstlerischer LeiterFridays for FutureLuisa NeubauerSprecherinFZM\* e.V.Ana MartínezCo-GeschäftsführungG.I.F.T. (German Italian French Theater)Eugenia FabriziKünstlerische LeitungGabriela GermanyAnnemarie Anecio Mier GATA GmbH Hochqualifizierte Fachkräfte Vermittlung Rekrutierung & Headhunting Soziokulturell-Nah Sprach- und Integration InterventionenZied SellemiProkuristGedenken Mölln 1992 / Reclaim and RememberIbrahim ArslanSprecherGEDOK e.V.Vorstand der BundesGEDOKBundesvorstandGeneralrat der Italiener im Ausland CGIEGiuseppe Scigliano, Tommaso ConteRatsmitgliedGesellschaft im Wandel gGmbHShai HoffmannGeschäftsführerGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband NRWAyla ÇelikVorsitzendeGOLD+BETON - Kunstraum am EbertplatzMeryem Erkus Good Karma Fiction internationalRavi KarmalkerCEOGreen Parrot GbR (Bluegrass- und Folk-Festival)Pierce BlackGeschäftsführerGriechische Gemeinde Hamburg e.V.Kalliopi BrandstäterVorsitzendeGrimme-InstitutCigdem UzunogluGeschäftsführerinGrün - Offene Liste MigrationAhmet EdisMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste MigrationElizaveta KhanMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste Migration KölnYasemin DoğanAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt KölnGrüne Landtagsfraktion NiedersachsenLena NzumeBildungspolitische SprecherinGrupo Internodal de GéneroClaudia TribinKoordinatorinGrupo Mulheres do Brasil e.V.Iramaia KotschedoffVorsitzenderHamburg-México e.V.Blanca OchoaVorstandsvorsitzendeHaus der Kulturen Lateinamerikas e.V.Dr. Dolly Conto ObregonGeschäftsführerinHaus der Kulturen/AWO UB MSL-REDaniela Franken-VahrenholtKoordinierungs- und FachstelleHDB-Progressive Volkseinheit der Türkei e.V.Ahmet İyidirliVorsitzenderHellenische Gemeinde zu Berlin e.V.Panagiotis MatlisVorsitzenderHorizont Theater e.V.Christos NicopoulosIntendantHuman Rights Film Festival BerlinLydia SpiesbergerFestivalleitungHumba e.V.Jan KrauthäuserVorstandHürther Brücke der Kulturen e.V.Anke VoerkelVorsitzendeHush Hush GmbHCedric IcassainCEOIBBC e.V.Ilknur GümüsVorstandIberoamerikanische Gruppe in IZ DuIrene StabelLeitungIFFF Dortmund|Köln e.V.Christina EssenbergerGeschäftsführerinIn SANA e.V.na SmajicVorstandInformationsstelle Antikurdischer Rassismus - IAKR e.V.Civan AkbulutVorstandsvorsitzenderInformationsstelle Lateinamerika, ila (Bonn)Britt Weyde, Carolina Garay DoigGeschäftsführung, RedaktionInitiative 19. Februar Hanau  Initiative Barrierefrei FeiernDrees RingertInhaberInitiative Freie Musik IFM e.V.  Initiative für Wahlrecht - DeutschlandDr. Aysun Aydemir, Bahattin GemiciSprecherInitiative Kölner helfenBerit KranzMitgründerinInitiative Kölner Jazz Haus e.V. (Stadtgarten Köln)Kornelia VossebeinKünstlerische LeitungInitiative Postmigrantisches Radio  Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.Tahir DellaVorstandInnovationskultur e.V.Yurdagül ÖzkocVorstandINSEL e.V.Zara Gayk2. VorsitzendeInstitut für Slavistik der Universität MünsterProf. Dr. Irina WutsdorffGeschäftsführende DirektorinInstitut für Slavistik, Turkologie und zirkumbaltische Studien (ISTziB), U MainzBjörn WiemerProfessor, geschäftsführender Leiterintakt e.V.Charlott DahmenVorstandIntegrationsbeirat AugsburgFrédéric ZuccoVorsitzenderIntegrationshaus e.V.Elizaveta KhanVorstand, GeschäftsführerininterKultur e.V.Prof. Dr. Kemal BozayGeschäftsführerInterkulturelle Denkfabrik e.V. HamburgHasan Burgucuoğlu | R. Ulaş CüreVorsitzende | GeschäftsführungInterkultureller Sozialer Service Netzwerk Köln g GmbHBanu BambalGeschäftsführungInterkulturelles Zentrum Köln-BuchheimBirgit PikullikLeitungInternationale Photoszene Köln gUGHeide HäuslerGeschäftsführerinInternationaler Kultur und Sport Verein der Roma „Carmen e.V.“Sami DzemailovskiErster VorsitzenderInternationaler Mesopotamischer Kulturverein Bocholt e.V.Selma KoldamcaVorstandIntikurenRuben Manuel GonzalesGründer, LeiterItal Uil Germania e.V.Marilena Rossi jeVorsitzendeItalia Altrove e.V.Elena BerardoPräsidentin, 1. VorsitzendeItalienverein. Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e.V.Irene GalleraniVorsitzendejfc Medienzentrum e.V.Patricia GläfckeGeschäftsführerinJoenbüroUwe SpringfeldChefredakteurJunges Filmfestival Köln / CinepänzSophie DettmarCo-FestivalleitungJustiz Baden-WürttembergDr. Alessandro BellarditaRichterKabul Fire Records GmbHHannes Mussbach Kalamon - Institut für Arabische SpracheMirvat AdwanGründerin, LeiterinKalimera e.V. - Deutsch-Griechische KulturinitiativeAnna LabrinakouStellvertretende VorsitzendeKalker Buchladen gUGElizaveta KhanGeschäftsführerinKatakomben TheaterKazim CalisganGeschäftsführerKeine Panik Bonn e.V.Sileem HassanVorstandsvorsitzenderKinderhilfe Mesopotamien e.V.Vedat AkterVorstandKLEKS Schule für Polnische Sprache und Kultur e.V.Sylwia Mierzyńska-HoerschelmannVorsitzendeKlubkomm e.V. KölnJens Ponke, Paulina Rduch, Sophia LeggeVorstandKoalaKollektivKerstin KreßSprecherinKolleg für polnische Sprache und Kultur e.V.Anna ZinserlingGeschäftsführerinKöln-Rio e.V.Marcia RamalhoVorsitzendeKölner Freiwilligen Agentur e.V.Karolin HünerGeschäftsführerinKölner Kulturpaten e.V.Claudia BleierProjektleitungKölner KulturratBruno WennVorsitzenderKomMig - Kommision für die nachhaltige Einbindung von Menschen mit MigrationshintergrundDr. Guillermo Ribes VicenteDelegierterKompetenz- und Koordinationszentrum PolnischChristin StupkaDirektoriumKoopkultur e.V.Maryna MarkovaGründungsmitglied, ProjektleitungKorea Verband e.V.Jung-Hwa HanVorsitzendekorientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.Jee-Un KimGeschäftsführungKUBiST - Kunst und Begegnung in der Stadt e.V.Friederike Steier-MecklenburgVorstandsvorsitzendeKubus e.V.Frank BaumeisterVorstandKulturForum TürkeiEuropaArif ÜnalCo-VorsitzenderKulturverein zur Solidarisierung mit den Menschen aus Göpsen in Europa e.V.Bayram Özsoy, Ismail Özsahin, Sibel GümüsVorstandKunstinitiativen Köln e.V. / Art Initiatives Cologne (AIC)Amelie Gappa, Heike Ander, Simon KuhnVorstandsmitgliederKunstSalon e.V.Ulla EgbringhoffBüro- und ProgrammleiterinKurdische Gemeinde Deutschland e.V.Cahit Başar Generalsekretär Kurdische Gemeinde zu Berlin-Brandenburg e.V.Hüseyin TaşanVorstandKurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg / Bonn e.V.Musa AtamanEhrenvorsitzenderKurdisches Zentrum e.V.Enver SenVorstandLa Red - Vernetzung und Integration e.V.Cristina FaracoVorstandLandesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Bezirksbeauftragten für Partizipation und Integration BerlinJohanna KöstersSprecherinLandesmigrationsausschuss Ver.di NORDGencel BagciVorsitzenderLandesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.Mamad MohamadGeschäftsführerLandesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Niedersachsen e.V.Gustav Wehner, Klaudia HanischCo-VorsitzendeLandesverband der Migrant\*innenorganisationen - MigraNetz Thüringen e.V.Elisa CalzolariGeschäftsführungLandesverband der Sinti und Roma RomnoKher Thüringen e.V.Jens HellmannVorstandLateinamerikanische Fraueninitiative in Neukölln (LAFI in NK) e.V.Daniela HolguinVorstandLatinas en AlemaniaLizeth Soto RivasGründerinLaughing Productions UGChris DöringProjektleitungLibanesischer FrauenvereinHanan TahmazVorsitzendeLiteraturbüro NRWNatalie HarapatPublic RelationsLiteraturdistrikt - FestivalSemra Uzun, Fatma UzunCo-LeitungLiteraturszene Köln e.V.Ute WegmannVorstandLiveMusikKommission e.V.Christian Ordon | Mankel Brinkmann, Pamela Schobess, Thore DeborGeschäftsführer | VorstandLücke 3.0Das gesamte EnsembleTheaterLUH, International OfficeDr. Marcus HoppeStellvertretende LeitungMA.i - Migration und Arbeitswelt e.V.Canan UluğVorsitzendeMach' meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Rassismus e.V.Dr. Klaudia TietzeGeschäftsführerinMafia Nein Danke! e.V.Sandro MattioliVorsitzenderMagazin of Color gUGPia IhediohaGründerin, GeschäftsführerinMakkaroni AkademieRosanna D’OrtonaCo-Founder, CuratorMama AfrikaPapa Malick DioufVorstandMaMis en Movimiento e.V.Stela FernandezGeschäftsführungMasheena e.V.Maja ZećoVorsitzendeMaxim Gorki TheaterShermin LanghoffKünstlerische LeitungMediterranea Berlin e.V.der gesamte VorstandDer gesamte VorstandMelting Pot MusicElla O’Brien-CokerProduktmanagerinMerhaba & Mahlzeit e.V.Tolga ÖzgülVorsitzendeMesopotamische Kulturgemeinde e.VYusuf DurduVorsitzenderMiCali e.V.David GuaramaVorstandMigrantas e.V.Martin IannaconeVorstandMigrante GermanyAnnemarie Anecio Mier Migrantische Linke / Linkskanax\* WuppertalMarcel KleinIntegrationspolitischer Sprecher, Die Linke WuppertalMIKRASSEda Öztürk, Sara ÖztürkCo-GründerinnenMINA-Leben in Vielfalt e.V.Yildiz AkgünLeitungMissione Cattolica Italiana GevelsbergDavide MessinaGemeinderat Mitgliedmittendrin e.V.Tina Sander1. VorsitzendeMosaik Köln Mülheim e.V.Marianne Arndt1. VorsitzendeMosaik Kunst- und KulturhausErcan SahinVorstandsmitgliedMotoriousMartin SacanCEOMouches VolantesIhsan AlisanDirektormoveGLOBAL e.V.Maimouna OuattaraVorstandMultikita e.V.Milan BergerVorsitzenderMultikulturelles Forum e.V.Kenan KüçükGeschäftsführerMusic Women\* GermanyAnika JankowskiVorstandMustafa Kemal Kulturverein Dortmund e.V.Erkan TemizkanogluVorsitzendern-ost – Network for Border Crossing Journalism e.V.Hanno GundertGeschäftsführerNachrichten-Club, ErkrathIrene Thompson, Sonja ThompsonLeiterinnenNationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)Dr. Cihan SinanoğluLeiter der GeschäftsstelleNAVEND-Zentrum für Kurdische Studien e.V.Metin IncesuVorsitzenderNeue deutsche Medienmacher\*innenDaniel Bax, Elena Kountidou, Ella Schindler, Jannice Beckschebe, Natalie Sablowski, Polo TürkVorstand und Geschäftsführungneue deutsche organisationen (ndo)Karim El-HelaifiGeschäftsführungNICA artist developmentEsther WeickelProjektleitungOEK, Verband Griechischer Gemeinden in Deutschland e.V.Panos DrossinakisVorsitzenderOffene Welt e.V. Mondo ApertoLuca Paglia1. VorsitzenderON - Neue Musik Köln e.V.Thomas GläßerGeschäftsführungOrientierungszentrum für Migrant\*innen und Flüchtlinge e.V.Erbin DikongueAnsprechpartnerPanthertainment UGTyron RickettsGeschäftsführerParitätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V.Holger SpöhrReferent MigrationPartito Democratico GermaniaViviana VacanteVorsitzendePaulina Lara Franco (Comedia en Berlín)Paulina Lara FrancoProjektleitungPAWLO-Masoso e.V.Marianne Ballé MoudoumbouBundessprecherinPerspektive Vielfalt gGmbH - Institut für transkulturelle Forschung und soziale ArbeitErdal Cenan, Tahsin TekinVorstandsmitgliederphilippinenbüro e.V.Mirjam OverhoffGeschäftsführerinPIA Music & ArtsMehmet AkbasVorstandPiranha Arts AGFrank KlaffsVorstandPLANB Ruhr StiftungErcüment TokerVorstandPOLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.Celina MuzaStellvertretende VorsitzendePolki w Berlinie e.V.Marzena NowakVorsitzenderPolnischer Sozialrat e.V.Franek Machowski, Katarzyna WerthVorstandsmitgliederPopBoard NRW UGAnna-Kathrin Dietrich, Till SkoruppaGeschäftsführungPortale giornalistico dei Lombardi nel MondoDaniele MarconciniHerausgeberPrisma Queer Migrants e.V.Kadir ÖzdemirGründer, VorstandPRO MUSIK - Verband freier Musikschaffender e.V.Ella RohwerGeschäftsführerinPro Quote Bühne e.V.Helena KontoudakisVorstandPro Sinti und Roma e.V.Sonja KoscheBeraterin, CBBProjektmanufaktur e.V.Regine VetterVorständinProQuote MedienCorinna Ceruti, Katharina Preuth, Rebekka GorgesVorstandPsicologia MigranteDavid GuerraPsychologeQueermed Deutschland gUGSamson GrzybekGründer\*in, GeschäftsführungQueerMedia SocietyKai S. Pieck QueerScope - Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland e.V.Hanne HomrighausenCo-VorstandRadio Darmstadt / Polnische RedaktionElizeusz PlichtaRedakteurRat für Migration e.V.Prof. Dr. Vassilis TsianosVorsitzenderRegisseurinKathrin Jahrreiss Rete Donne e.V.Alessandra Pantani, Luciana MellaBeirätin, VorstandsvorsitzendeRevista Desbandada (Berlin)Claudia Baricco, Iñaki TarrésVorsitzende, RedaktionRinascita e.V. (Kulturverein)Valentina FazioVorsitzendeRom e.V. Roma-Selbstorganisation für Teilhabe, Bildung und KulturDoris SchmitzFür den VorstandRomaniPhen e.V.Isidora RandjelovićVorständinROOTS & ROUTES Cologne e.V.Janna Hadler, Sascha DüxInhaltliche Leitung, GeschäftsführungRosa-Luxemburg-StiftungDr. Massimo PerinelliReferent für MigrationRoter Ballonchen-Club e.V.Izabela ObłaczyńskaVorsitzenderruhrkomplex GmbHJan KrämerGeschäftsführerRuhrpott für EuropaMilad TabeschGründerRunder Tisch Buchforst e.V.Ute AsselbornVorsitzendeSalón BerlinésJosé Luis PizziFounderSanat EnsembleNedim HazarKünstlerische LeiterSarah Niesius - Freie ProduktionsleitungSarah NiesiusFreiberuflerinSC Aleviten Paderborn e.V.Verani KartumVorsitzenderSchachtsiek Familien StiftungSonya WinterbergVorstandSchauspiel KölnKay VogesIntendantSchwarze Filmschaffende e.V.Benita Sarah Bailey, Sophya Kallista FrohbergVorsitzendeSeminar für Slavistik & Lotman-Institut, Ruhr- Universität BochumProf. Dr. Yvonne PörzgenGeschäftsführende DirektorinSiamo Mareə BerlinFrancesca AddeiVorsitzendeSidekick e.V.Said BoluriGeschäftsführerSIGN - Network of italian scientists in GermanyProf. Dr. Gianaurelio CunibertiVorsitzenderSinti Union Schleswig-HolsteinKelly LaubingerGeschäftsführerinSivaslı Canlar Berlin e.V.Cemal BoyrazVorsitzenderSlavisches Institut der Universität zu KölnProf. Dr. Daniel BunčićGeschäftsführender DirektorSlavisches Institut Universität HeidelbergProf. Dr. Urs HeftrichGeschäftsführender DirektorSlavisches Seminar, Eberhard Karls Universität TübingenProf. Dr. Schamma SchahadatSeminardirektorinSocietà Dante Alighieri DüsseldorfBeatrice SantiniPräsidentinSolana ArtsSongül KaracaGründerinSolidarity of Korean People in EuropeEui Ok ShuVorsitzendeSommerblut Kulturfestival e.V.Rolf EmmerichFestivalleiterSONA – Virtual Reality aus der Perspektive blinder MenschenThomas MeckelKünstlerischer LeiterSPD Landtagsfraktion NRWVolkan BaranMdL, Integrationspolitischer SprecherSPD Ortsverein Köln ZollstockSilke MauritiusCo-VorsitzendeSprachCafé Polnisch e.V.Agata KochVorsitzendeStabiler Rücken VorstandStädtepartner Stettin e.V.Ewa DabrowskaVorstandsvorsitzendeStädtepartnerschaft Köln-Qamishlo e.V.Berit KranzVorstandStadtmuseum BerlinAurora RodonòKuratorin Migrationsgeschichtestadtsprachen magazinBirger HoyerChefredakteurStiftung Alltagsheld:innenHeidi ThiemannGeschäftsführende VorständinStiftung AsienhausRaphael GöpelGeschäftsführungStimmen der Solidarität - Mahnwache Köln e.V.Adil DemirciVorsitzender minStudio ZBAnja ReißGeschäftsführerinSTUDIOunbequem UG (haftungsbeschränkt)Lisa SeboldCo-Founder, Geschäftsführungsüdost Europa Kultur e.V.Ivanka SučićGeschäftsführungSüdstadt Leben e.V.Sonja GrupeVeranstaltungsmanagement, GeschäftsführungSUPERRR Lab SL gGmbHElisabeth LindigerCo-GeschäftsführungSV Rhenania Hamborn 1949 e.V.Cafer KayaVorsitzenderSWANS Initiative gGmbHMartha DudzinskiGeschäftsführende GesellschafterinTako Lako SchoolDr. Nina Boberg-Fazlic, Vedad Boberg FazlicGeschäftsführerTAM Museum gGmbHDr. Gülşah Stapel, Müge AvarGründungsdirektorinnenTamilisches Kulturforum e.V.Dinojan KalaranjanVorstandTausend und ein Talk – Die Migra-Night / raus.redenNada AssaadGründerin, Hostintaz Panter StiftungGemma Terés ArillaGeschäftsleiterinTB NRW - Türkischer Bund in Nordrhein-Westfalen e.V.Serhat UlusoyVorsitzenderTeam der Erstförderung am Geschwister-Scholl-Gymnasium PulheimBerit KranzKlassenleitung der internationalen Vorbereitungsklasse am GSG PulheimTertulia Literaria La Ambulante / KölnWalter LinganGründerThe Good MediaNetwork GMN GmbHAnna Ramskogler-WittGeschäftsführerinTheater der Keller, KölnDr. Ulrike JanssenKünstlerische Leitungtheaterperipherie e.V.Ute Bansemir, Lisa Deniz PreugschatLeitungthüringer Antidiskriminierungsnetzwerk (thadine) e.V.Prof. Dr. Anna Kasten, Elisa Calzolari, Katja NonnVorstandTLNT & TLNT e.V.Agnieszka AksamitInitiatorin, VorstandTOAB MannheimRaziye GüneyVorsitzenderToL Akademie gUGTuba TuncakGeschäftsführerinTrain of Hope Dortmund e.V.Fatma KaracakurtoğluVorsitzendeTU Berlin, ArTe & nupsProf. Dr Felicitas HillmannKoordination internationales nups-NetzwerkTÜDAY Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.Umut BilgiçVorsitzenderTürkisch-Deutscher Unternehmerverein e.V. TDU NRWCevdet KoçaşVorstandsvorsitzenderTürkische Gemeinde Hessen e.V.Atila KarabörklüVorsitzenderTürkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.Gökay SofuogluLandesvorsitzenderTürkische Gemeinde in DeutschlandGökay Sofuoglu, Mehtap ÇağlarBundesvorsitzendeTürkische Gemeinde in Schleswig-HolsteinDr. Cebel KüçükkaracaLandesvorsitzenderTürkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB)Ayşe DemirVorstandssprecherinTürkischer Elternbund Hamburg e.V.Azmi AkgülPräsidentTürkischer Elternverein Berlin-BrandenburgBerin Arukaslan, Melike CinarVorsitzendeTürkischer Lehrerverein e.V. HamburgBilge YörençVorsitzendeUCC e.V.Aynur Cronauer, Esma YeniceVorsitzendeUDUMA e.V. Georg RoloffVorstandugbb - Usina de guiones breves en BerlínMaría MeiraGründerin, ProjektleitungUn-Label e.V.Lisette ReuterGründerin, Leitungunger musicJutta UngerGeschäftsführerinUnidas Por La Paz AlemaniaMonica SotoKoordinatorinUnternehmen.Bilden.Vielfalt (UBV) e.V.Aysun TekinGeschäftsführerinver.di BundesmigrationsausschussYusuf AsVorsitzenderVerband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V.Olivia SarmaVorstandsmitgliedVerband der deutschen SlavistikProf. Dr. Barbara SonnenhauserVorsitzendeVerband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V.Arkadiusz B. Kulaszewski, Elizeusz Plichta, Grażyna Kamień-SöffkerVorsitzender, Vorstandsvorsitzende, VorstandsmitgliedVerband Deutsch-Türkischer Städtepartnerschaften e.V. / Türk-Alman-Kardeşkentler-BirligiÖzcan MutluPräsidentVerband deutscher Schriftsteller\*innen (VS in ver.di)Lena FalkenhagenBundesvorsitzendeVerein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland-Yekmal e.V.Günay DariciGeschäftsführerinVerein der Polen in Berlin “Polonus” e.V.Malgorzata SniadeckaVorsitzendeVerein der Polnischlehrer und Pädagogen in Deutschland e.V.Barejko-KnopsVorsitzendeVerein für Interkulturelle Arbeit und Sprachförderung e.V.Bojana KnezevicGeschäftsführerinVerein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.Hamid NowzariGeschäftsführerVerein Partnerschaft Deutschland Afrika e.V.Floriane ZinsouVorstandVerein zur Förderung der DokumentarfilmkulturPetra HoffmannVorstandVerein zur Förderung der êzîdischen Religion, Kultur und Medien - ÇIRA e.V. Der gesamte VorstandVerein zur Förderung der Zeitgemäßen Lebensweise NRW e.V.Nicole NeptunVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks - Bildungs- und Kulturzentrum e.V. DuisburgBülent KarabiberVorstandsvorsitzenderVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks in Hessen e.V. (ADD Hessen)Yelda Acar GösterişliVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks- Kultur- und Bildungsverein OsnabrückTürkan YılancıVorstandsvorsitzendeVereinigung der Polen in Berlin e.V.Elzbieta MichalakVorsitzendeVIA BundesverbandThais Vera UtrillaGeschäftsführungVIA Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V.Flaure Ngamou, Rachel NangallySprecher:innenratVideonale e.V.Tasja LangenbachKünstlerische LeitungVolt KölnIsabella VenturiniCity LeadVolt-Fraktion im Rat der Stadt KölnJennifer GlashagenFraktionsvorsitzendeVorstand des KölnerKulturAbo / Verein Freie Volksbühne Köln e.V.Jutta UngerGeschäftsführerinVUT e.V. (Verband unabhängiger Musikunternehmer\*innen)Jörg HeidemannGeschäftsführerWasi.Kölle e.V. Lateinamerikanische KulturvereinAdriana Ampuero1. VorsitzendeWelt kurdische Organisation (WKO) e.V.Behroz Ansari1. VorsitzenderWeWomenİpek Akyıldız Coşkun Willkommensbündnis für geflüchtete Menschen in Steglitz-ZehlendorfGünther SchulzeMitglied der LeitungsrundeWim Wenders Gymnasium DüsseldorfDr. Antonietta ZeoliSchulleiterinWir Kümmern Uns gUGElnaz AmiraslaniGeschäftsführungWürzburg KUlturS e.V.Barış YükselVorstandx3 PostOst Agency gUGJulia BoxlerGeschäftsführerinYeşil Çember – ökologisch interkulturell gGmbHGülcan NitschFounder, CEOYeulin Uri Bang e.V. (열린 우리 방)Dr. Jung-Sook Park-ReinigVorsitzendeYoung Voice TGD e.V.Tuğba KarakaşBundessprecherZ.E.B.R.A. e.V.Antonietta AbbruscatoGeschäftsführungZaki - Bildung und Kultur e.V.Omed ArghandiwalGeschäftsführerZeit für Solidarität/Dayanışma Zamanı e.V.İlkiz ŞentürkVorsitzendeNameFunktionAndrea Hertlein &   
Dr. Süleyman KanatCenter for Migration, Education and Cultural Studies, CvO Universität Oldenburg |   
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, LfbACaner AverSozialwissenschaftlerDr. Ismail KüpeliRuhr-Universität Bochum, PolitikwissenschaftlerDr. Natasza StelmaszykSprach- und Kulturvermittlung, FreiberuflerinMariana Schmidt QuinteroDeutsch-kolumbianische FriedensaktivistinNadia ZabouraKommunikationswissenschaftlerin, Publizistin, MedienkritikerinNora von DewitzJuniorprofessorin für Sprachliche Bildung und MehrsprachigkeitProf. Dr. Burak ÇopurIU Internationale Hochschule, PolitikwissenschaftlerProf. Dr. Elizabeta JonuzHochschule Hannover, Professorin für Migration und InternationalesProf. Dr. Hacı-Halil UslucanUniversität Duisburg-Essen, Institut für TurkistikProf. Dr. Karim FereidooniRuhr-Universität Bochum, Professor RassismusforscherProf. Dr. Kenan EnginInternationale Hochschule, Professur für Soziale Arbeit und PolitikwissenschaftProf. Dr. Lale YildirimChristian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professorin für Didaktik der GeschichteProf. Dr. Mona MassumiFH Münster, ProfessorinProf. Dr. Naika ForoutanHumboldt Universität zu Berlin, SozialwissenschaftlerinProf. Dr. Paul MecherilUniversität Bielefeld, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt MigrationProf.in Dr. Çinur GhaderiEvH Bochum, Professorin für Psychologie, Soziale Arbeit 

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[Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) Stellungnahme vom 11.06.2026 # Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD ## **Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD** Bayerischer Rundfunk (BR): Frau Intendantin Dr. Katja Wildermuth Hessischer Rundfunk (hr): Herrn Intendanten Florian Hager Mitteldeutscher Rundfunk (MDR): Herrn Intendanten Ralf Ludwig Norddeutscher Rundfunk (NDR): Herrn Intendanten Hendrik Lünenborg Radio Bremen: Frau Intendantin Dr. Yvette Gerner Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): Frau Intendantin Ulrike Demmer Saarländischer Rundfunk (SR): Herrn Intendanten Martin Grasmück Südwestrundfunk (SWR): Herrn Intendanten Prof. Dr. Kai Gniffke Westdeutscher Rundfunk (WDR): Frau Intendantin Dr. Katrin Vernau ## **Wir fordern eine bundesweite** **Zukunftsoffensive für COSMO** Sehr geehrter ARD-Vorsitzender Florian Hager, sehr geehrte Intendantinnen und Intendanten, bestürzt haben wir zur Kenntnis genommen, dass der WDR sein mehrsprachiges, interkulturelles Radioprogramm COSMO zum 1. April 2027 einstellen will und der WDR-Rundfunkrat dieser Entscheidung zugestimmt hat. In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus spart die ARD genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft. Wir, mehr als 500 migrantische Organisation sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik, wenden uns heute mit einem klaren und konstruktiven Appell an Sie: Lassen Sie nicht zu, dass vielen Menschen der Zugang zu Information und medialer Teilhabe verloren geht – insbesondere jenen, die auf mehrsprachige Angebote angewiesen sind. **Diese Vielfalt ist unersetzbar** Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für diese Communitys ist COSMO kein Nischenprogramm. Es ist ein publizistisches Zuhause und das einzige öffentlich-rechtliche Programm, das ihre Lebenswirklichkeit sprachlich, kulturell und biografisch ins Zentrum stellt. Fällt COSMO weg, schrumpft genau der Raum, den wir in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und eines erstarkenden Nationalismus dringender brauchen denn je: der Raum für unterschiedliche Perspektiven und ein Miteinander jenseits von Abschottung und Vereinheitlichung. **Schutzschild gegen Desinformation** Die COSMO-Angebote in den Erstsprachen sind ARD-weit neben WDRforyou die einzigen seriösen Informationsquellen in diesen Sprachen. Wer diese Lücke entstehen lässt, überlässt Menschen den Algorithmen der sozialen Medien und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Mehrsprachigkeit ist ein notwendiger Schutzschild für unsere Demokratie. **Forderung nach einem ARD-Schulterschluss** Sparzwänge und Reformen rechtfertigen weder ein Demokratiedefizit noch den Abbau von Vielfalt. Bisher haben drei Anstalten COSMO gemeinsam verantwortet. Das zeigt: Kooperation ist möglich. Wir fordern, diesen Weg auch mit der geplanten Radio-Reform konsequent weiterzugehen. Warum machen nicht alle Landesrundfunkanstalten aus COSMO eine starke, bundesweite Marke, ein crossmediales innovatives Gemeinschaftsprogramm, und statten es mit den nötigen Ressourcen aus? Statt einer WDR-Entscheidung im Alleingang braucht es einen echten ARD-Schulterschluss. Vor diesem Hintergrund fragen wir Sie: 1\. Welche Strategie verfolgt die ARD, um Menschen mit Migrationsgeschichte künftig zuverlässig, nachhaltig und vor allem messbar zu erreichen? 2\. Wie ist die Einwanderungsgesellschaft strukturell in der ARD-Gesamtstrategie verankert? Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Gleichzeitig stellen wir unmissverständlich klar: Wir sind nicht bereit, das Aus von COSMO zu akzeptieren. Ein einzigartiges, mehrsprachiges Programm darf nicht in konventionellen Wellen aufgehen. Jugendwellen und Kultursender gibt es viele – ein publizistisches Zuhause für die Einwanderungsgesellschaft gibt es unter Ihren Radioprogrammen derzeit nur einmal. Es braucht also eine konstruktive Lösung im Reformprozess des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. **Deshalb unsere Forderung:** Kommen Sie Ihrem gesetzlichen Auftrag nach, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Die Petition „Save Cosmo“, die bereits von über 100.000 Menschen unterzeichnet wurde, zeigt eindringlich, dass die Zivilgesellschaft diesen Kahlschlag nicht mitträgt. Als Vertretung von über 500 migrantischen Organisationen sehen wir es als unsere demokratische Pflicht, diesen Prozess transparent zu begleiten. Wir werden diesen Brief im Sinne einer kritischen Zivilgesellschaft öffentlich machen und zur Debatte stellen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und einen konkreten Vorschlag für einen gemeinsamen Dialog bis zum 15. Juni 2026. Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. **Der Brief entstand auf Initiative der Neuen deutschen Medienmacher\*innen und wurde von folgenden Organisationen und Personen in alphabetischer Reihenfolge mitgezeichnet.** [Zur Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/einschalten-gegen-das-abschalten) [Zum Pressespiegel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo) OrganisationNameFunktion23 Nisan e.V. KölnMalik KaramanVorsitzender50mas1 AlemaniaMyriam UebelackerVorstandAbá e.V. - Arbeitskreis für MenschenrechteAdriana Maximino dos SantosVorsitzendeADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Limburg e.V.Beşir EfetürkVorstandsvorsitzenderADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Rheinland Pfalz e.V.Alp HamuroğluVorstandsvorsitzenderADD Avrupa - Europäische Föderation der Vereine zur Förderung des Gedankenguts AtatürksMustafa TosunVorsitzenderafricologneFREUNDE e.V.Gerhardt HaagVorstandAfrikanisch-Deutscher Freundeskreis (ADFK)Sergio BrinaVorsitzendeAfro-Mülheimers Cultural and Development AssociationJustin FonkeuVorsitzenderafroTopia e.V. / africologneFESTIVALMarie DeuflhardFestivalleitungAG der Eine Welt-Landesnetzwerke in D. e.V.Monika Dülge, Martin WeberVorstandsvorsitzendeAG DOK (Berufsverband Dokumentarfilm)David Bernet, Irene HöferVorsitzendeAG Internationale Kooperation KulturNetzKölnThomas Gläßer, Mechtild TellmannSprecher\*innenAG Migration und Vielfalt in der SPD KölnFlorence GuesnetVorsitzendeAG Migration und Vielfalt in der SPD PankowDaniela MilutinCo-VorsitzendeAK Flucht und Integration RheinhausenAlmut KerssenboomOrga-TeamAK Politik der Kölner WillkommensinitiativenMarianne ArndtSprecherinAkademie der KünsteProf. Manos TsangarisPräsidentAKEBI e.V.Nursemin Sönmez, Nihat Kentel, Dr. Öndercan MutiCo-Sprecher\*inalbaKULTURBirgit EllinghausDirektorinAlevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R. (AABF)Ufuk CakirGeneralsekretärAlevitische Gemeinde Duisburg-Nord e.V.Düzgün KüçükdoğanVorsitzenderAlevitische Gemeinde zu Berlin e.V.Kadir ŞahinStellvertretender VorsitzenderAliadas für Teilhabe und Integration e.V.Isabel Berrio1. VorsitzendeAllerweltshaus e.V.Julia PaffenholzVorstand, Promotorin für entwicklungspolitische BildungsarbeitAllerweltskino e.V.Christina BünsVorstandAllianz Ukrainischer Organisationen e.V.Oleksandra BienertVorstandsvorsitzendeALMAS e.V. Allianz Mexiko-Zentral-SudamerikaAlia Lira HartmannVorsitzendeAmanet NRW e.V.Samir FeticVorstandsmitgliedAmici della Cultura Italiana di Amburgo e.V.Salvatore MalfaVorstandsvorsitzenderAmnesty for Women e.V.Isabel Marin ArrizabalagaVorständinANPI - Vereinigung der Partisanen ItaliensAntonio RicciardiPräsidentANPI Berlin Brandenburg e.V.Andrea SellaPräsidentANPI e.V.Gavrilo ZambonSchatzmeisterAntidiskriminierungsverband Deutschland e.V.Eva AndradesGeschäftsführerinAQUItheater gUG.Lorena ValdenegroGeschäftsführerinArbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt PankowLouis Rodel ArnoldsCo-Vorsitzender Arkadaş Theater Köln e.V.Bülent EroğluGeschäftsführerArtemisia e.V. - Inklusion für AlleAmelia MassettiGründerin, VorsitzendeARTpolis Community Arts & Music Lab/Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.Dr. Philip Gondecki-SafariProjektleiterAssociazione Amici della Cultura Italiana e.V. TuebingenRosalia MadoniaVorsitzendeAssociazione Mantovani nel MondoDaniele MarconciniVorsitzenderAtatürkcü Düsünce Dernegi Bielefeld e.V.Nihal AvanVorstandsvorsitzendeAtatürkcü Düsünce Dernegi Niedersachsen e.V.Serpil YıldırımerVorstandsvorsitzendeATIAD Verband türkischer Unternehmerinnen und Industrieller in Europa e.V.Aziz SariyarVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) ArnsbergDilek StadtlerVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BielefeldCihad KefeliVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BrühlGüldane AvciVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GeldernAyman FalitMitglied Landesintegrationsrat NRWAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GevelsbergSejfullah Köse, Anna RyłkoVorsitzender, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) HattingenMuriel Dewulf2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KarlsruheFlavio VenturelliVorstandsmitgliedAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KölnAhmet Edis, Prof. Dr. Aria Adli, Malik Karaman, Tayfun Keltek Vorsitzende, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Kreis SoestAdil HaimounACI MitgliederAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) LeichlingenÖnder BalkayaVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Sankt AugustinNeslihan IrenVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SiegenHanan Tahmaz2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SoestSchuler YousufStellvertretender VorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Stadt KAARST MitgliedErcan GürerVorstandAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration C-RDimitrios TsaparlisMitgliedAusschuss für Chancengleichheit und Integration - PulheimNebil BayrakciogluVorsitzenderAWO Bezirksverband Niederrhein e.V. ay filmAyla YildizDokumentarfilmproduktionBAFNET e.V. (Berlin Asian Film Network)Hyun WannerVorstandsmitgliedBalkanbeatsRobert SokoLeiterbalkaNet e.V.Asmir ŠabićVorstandsmitgliedBalkanwerk e.V.Damir BašićVorsitzenderBashed Potatoes GbR (Bluegrass-Band)Philipp KeckGeschäftsführerBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationKatarina NiewiedzialBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationBerlin AmateursMaie EscorialGründerin, ProjektleitungBerlin en Salsa e.V.Paul Welch GuerraVereinsgründerBerliner Frauenbund 1945 e.V.Mechthild RawertVorsitzendeBerliner Literarische Aktion e.V.Martin JankowskiVorsitzenderBernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.Katrin StrauchStellvertretender VorstandBezirksvertretung der Dortmunder Nordstadt BBert Elya-Noah RozowskiFraktion DIE LINKE, Stellv. Bezirksbürgermeister\*inBIF - Bildungswerk für interkulturelle Fragen e.V.Ahmet İyidirliVorstandBildungsinitiative “Keupstraße ist überall - erinnern, aufklären, verändern” e.V.Karmen FranklProjektleiterin, KuratorinBildungsinitiative Ferhat UnvarSerpil Temiz UnvarVorsitzendeBlaxMag - Das Schwarze Online-Magazin Bloque Latinoamericano bocconcini di cultura e.V.Ilaria BucchioniVorsitzendeBotschaft von MexikoFrancisco QuirogaBotschafterbridgeworksViola HilbingGeschäftsführungBrunnen e.V.Maria WildeisVorsitzendeBücherFrauen - Women in PublishingYvonne de Andrés1. VorsitzendeBund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) e.V.Umut CengilVorsitzenderBund der Alevitischen Jugendlichen in NRW e.V.Birgül Gündüz CayCo-LandesvorsitzendeBundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung und Teilhabe, bbt e.V.Anja TreichelGeschäftsführerinBundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)Lena GraserGeschäftsführerinBundesverband ausländischer Studierender (BAS)Stanislaw BondarewSprecherBundesverband CastingKarimah El-GiamalVorsitzendeBundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.Ceyda TutanVorsitzendeBundesverband für Türkisch und Mehrsprachige Bildung / Almanya Türkçe ve Çok Dilli Eğitim Birliği (BTMB)Bilge Yörenç, Zülfü GürbüzBundesvorsitzendeBundesverband NeMO e.V.Dr. Elizabeth BeloeVorsitzendeBundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE) e.V. Gesamter VorstandBundesvereinigung der Polnischlehrkräfte e.V.Magdalena Wiażewicz2. VorsitzendeBündnis 90/Die GrünenFelix BanaszakBundesvorsitzenderBündnis 90/Die GrünenFranziska BrantnerBundesvorsitzendeBündnis 90/Die GrünenJanina SmitsStadtverordnete, Fachpolitische Sprecherin für Gleichstellung und KulturBündnis 90/Die GrünenPegah EdalatianPolitische GeschäftsführerinBündnis 90/Die Grünen NRWYazgülü ZeybekLandesvorsitzendeBündnis 90/Die Grünen, BundestagsfraktionAwet TesfaiesusSprecherin für Kultur und Medien der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die GrünenBündnis Südwest-Weltoffen (Berlin)Rodrigo Bustos BarrosSprecherBürgerzentrum VingstGülistan CacanVorstandc/o pop (Cologne on pop Gmbh)Norbert OberhausGeschäftsführerCalaca e.V.Josefina ValdovinosVorstandsmitgliedCarl von Ossietzky Universität, CMCFatoş Atali-TimmerWissenschaftliche MitarbeiterinÇember - Frauengruppe KölnSati KizaranMitgliedCenter der kurdischen Frauen in Köln e.V.Nahyeh KhoshkalamVorsitzendeCentro Cultural Español de Bocholt e.V.Juan Lopez CasanavaVorsitzenderCentrum Modernes Griechenland / Freie Universität BerlinProf. Dr. Miltiadis PechlivanosDirektorCircolo culturale ricreativo Sardo RINASCITA OBERHAUSEN e.V.Franco SogusPresidenteCircolo Partito Democratico AmburgoAndrea FerratiVorsitzenderCircolo PD TübingenCaterina BrancatoSekretärinCircolo Sardo di Berlino e.V. - Sardisches Kulturzentrum BerlinLorenzo Deidda und Sara ParacchiniPräsidentin, Stellvertretende PräsidentinCLAIM gGmbHRima HananoCo-GeschäftsführerinClassical:NEXT GmbHFabienne KrauseGeschäftsführerinClown Festival BerlinLigia Liberatori und Luciana ArcuriGründerinnen, Künstlerische LeiterinnenClub Bahnhof Ehrenfeld KölnMankel BrinkmannBetreiberClub Dialog e.V.Dr. Natalia no RoeslerGeschäftsführerinClub GretchenPamela Schobeß, Lars DöringGeschäftsführungcollecting:dreams FestivalArmin Wühle, SchriftstellerFestivalsprecherComedia Theater KölnManuel MoserGeschäftsführerCOMITES Berlin Komitee der Italiener im AuslandFederico QuadrelliVorsitzenderCOMITES Colonia Komitee der Italiener in DeutschlandSimonetta Del FaveroVorsitzendeCOMITES DortmundGioacchino Di VitaVorsitzenderCOMITES Freiburg Komitee der Italiener im AuslandAndrea GattiVorsitzenderCOMITES Hannover Komitee der Italiener in DeutschlandGlenda CrisàVorsitzendeCOMITES München Komitee der Italiener im AuslandDaniela di BenedettoVorsitzendeCOMITES Nürnberg Komitee der Italiener im AuslandNicoletta De RossiVorsitzendeCOMITES Saar Komitee der Italiener im AuslandPatrizio MaciVorsitzenderCOMITES Stuttgart Komitee der Italiener im AuslandLuigi BucciVorsitzenderConnectingColoursThi-Thu Dung QuanCo-FounderÇorum Der e.V. - Kultur- und BildungszentrumNezaket KirazlıVorsitzendeCRE (Consejo de Residentes Españoles)María González BarroPräsidentinCrémant. Cava. Booty Bounce (CCBB)Sherin StrieweGründer\*inCrime CologneDominic Hettgen | Franziska Emons-HausenProgrammleitung | FestivalleitungCross Culture Communities | CologneLale KonukProjektleiterin, KulturmanagerinDachverband der êzidischen Frauenräte in Deutschland e.V.Der VorstandDer gesamte VorstandDachverband der Migrantinnen Organisationen (DaMigra) e.V.Dr. Delal AtmacaGeschäftsführerinDaMOst e.V.Ayman QasarwaGeschäftsführungDas Ezidische Hilfswerk - Rote Sonne e.V.Emin ÖzdenVorsitzenderdas Kulturgetriebe e.V.Jan HochkamerGeschäftsführerDecolonize Berlin e.V.Tahir DellaVorstandDelegatur Italienischer Katholischer Gemeinden in DeutschlandDon Gregorio MiloneNationaldelegatDemokrati-JA e.V.Natascha Ivanova, Lisa WolfsonVorstandDemokratieKreis DuisburgMargarete WösthoffOrganisatorinDemokratischer Arbeiterverein Köln DID e.V.Sezen Dinc, Sefariye EksiVereinsvorsitzende, VorstandsmitgliedDersim Stiftung für akademischen Austausch in EuropaDr. Ali Kemal Gün | Dr. habil. Hıdır Çelik2. Stellvertretender Vorsitzender | VorsitzenderDeutsch Griechische Kulturassoziation e.V.Sofia Stavrianidou, Alkistis KafetziVorstandDeutsch Mexikanische Gesellschaft Berlin e.V.Gabriela Moreno de MirowVorsitzendeDeutsch-Afrikanisches Zentrum e.V.Astrid LethertVorsitzendeDeutsch-Griechische Gesellschaft Düsseldorf e.V.Efthalia BikakiVorsitzende im Namen des VorstandsDeutsch-Griechisches JugendwerkGerasimos BekasGeneralsekretärDeutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverVolker DevillePräsidentDeutsch-kurdisches Kulturhaus e.V., BonnNure Başar, Hüseyin ErayCo-VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V.Wiktoria DolińskaGeschäftsführungDeutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen e.V.Harm AdamVorsitzenderDeutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.Viola KrizakVorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft München e.V.Anna Goebel1. VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Oldenburg e.V.Izabela Bieda, Jacek Witold ZającVorsitzende, stellv. VorsitzendeDeutsch-Polnischer Verein InKontakt e.V.Adrian FijolekVorstandDeutsch-Spanischer Kulturkreis Antonio Machado e.V. im KölnGonzalez Tejón, LuzianoVorstandDeutsch-Türkische Jungdiplomaten e.VKoray ÖzbagciStellvertretender VorsitzenderDeutsch-Türkischer Verein Köln e.V.Jennifer ZeppVorstand, GeschäftsführerinDeutsch-Türkisches Forum Stuttgart e.V.Kerim ArpadGeschäftsführerDeutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.diDanica BensmailBundesgeschäftsführerinDeutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)Dr. Zeynep YanasmayanLeiterin Abteilung MigrationDeutsche-Kurdische Kultur e.V. DortmundYusuf DurduVorstandDeutscher Bundestag, SPD-FraktionMacit KaraahmetoğluMdB, Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und GeschäftsordnungDeutscher Musikrat e.V. GeneralsekretariatDeutsches Polen-Institut e.V.Prof. Dr. Peter Oliver LoewDirektorDICA (Coordinamento Donne Italiane Amburgo)Beatrice VirendiMitgründerinDIDF Föderation Demokratischer ArbeitervereineAlev BahadirVorsitzendeDIDF Jugend KölnDamla HacıyusufoğluVorstandDIDF JUGEND NRWTuğba BakırcıVorstandDie Linke Fraktion im Stadtrat BocholtMichael FriegSprecherDie Linke im Rat/Migrantische Linke BochumMonetta MarchianoDirekt gewählte MandatsträgerinDie Sprachenschule im KreuzviertelLara BaierInhaberinDie Unmündigen e.V. Mannheim VorstandDIG associazione italo-tedesca UnnaManuela GrassiVorstandDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft DüsseldorfHelene GrecuVorsitzendeDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft RemscheidGiovanni Farruggia1. VorsitzenderDIK - Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverProf. Volker DevillePräsidentDiversity Culture Cologne e.V.Julia MädrichVorsitzendeDokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland DOMiDAhmet Necati SezerVorstands- und GründungsmitgliedDOTEV-Dortmunder Türkischer Elternverein e.VAysun AydemirVorsitzendeDr. Moroni StiftungRamy AzrakLeiterdrama.lab e.V.Marina BrunnerVorstandDRUCK Medienplattform (Druck-Projekt.org)Lena WhoooVorstandsmitgliedDTW Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung e.V.Suat BakırStellvertretender VorstandsvorsitzenderEach One Teach One (EOTO) e.V.Daniel GyamerahVorsitzenderEdelweißpiratenclub e.V.Jan KrauthäuserVorsitzenderEl Tercer Voto PodcastRaúl Gil Benito, Franco Delle DonneHostsElternverband RuhrDr Ali SakCo-VorsitzenderEMFA Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit BonnDr. Hidir CelikGründungsmitglied und VorsitzenderERT(Griechisches Fernsehen) TA NEAGeorgios PappasKorrespondent für DeutschlandErzincanlı Canlar Berlin e.V.Hüseyin AktasSprecherEvangelische Kirchengemeinden Benz und MorgenitzAnnegret Möller-TitelPastorinEvangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA / IntegrationsagenturDr. habil. Hıdır ÇelikLeiter EMFAEvangelisches Jugendwerk Sieg Rhein Bonn Leitung MedienpädagogikExantas - Deutsch-Griechische Gesellschaft Berlin e.V.Olga DrosouVorstandFachschaftsrat der Slavistik der Universität PotsdamKatherina KraftStudentische VertretungFAI-Forum Accademici Italiani in GermaniaDr. Edith PichlerVicepresidenteFEM HinterhofchorNilüfer Şahin Festival berlinés de cuentacuentos en españolAdriana BarreraOrganisatorinFestival Italiana Kulturbrücke am RheinAlessandro PalmitessaLeiterFIEI Federazione Italiana Emigrazione ImmigrazioneRoldolfo RiocciVorsitzenderFilef ETS Federazione Italiana Lavoratori Emigranti e FamigliePietro LunettoNationaler KoordinatorFilmbüro NW e.V.Sonja HofmannGeschäftsführungFilmfest HamburgMalika RabahallahLeiterinFilmfestival Visions of IranAmin FarzanefarKuratorFlüchtlingsrat NRW e.V.Birgit NaujoksGeschäftsführerinFöderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED)Dr. Aysun AydemirCo-BundesvorsitzendeFolclóricos Anónimos e.V. BerlinGerhard FranzVorstandForum der Kulturen e.V., in StuttgartAlina Papagiannaki- SönmezGeschäftsführerinFÖTEV NRW - Föderation türkischer Elternvereine in NRWMilazım KoçtürkStellvertretender VorsitzenderFraktion Bündnis 90/ Die Grünen, BerlinGollaleh Ahmadi, MdASprecherin für Medienpolitik und SicherheitspolitikFraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Rat der Stadt DortmundUtz KowalewskiFraktionsvorsitzenderFraktion Die Linke, Abgeordnetenhaus BerlinElif EralpMitglied des Abgeordnetenhauses von BerlinFraTÖP e.V.M. Esad SahinVorsitzenderFrauen lernen gemeinsam Bonn e.V.Alexandra AvramidisAnsprechpartnerinFrauenalia gUGBegoña de la MartaGeschäftsführungFrauennetzwerk für Frieden e.V.Annegret KrügerVorsitzendeFreies Archiv der Hütten und Bergwerke RheinhausenKlaus KawalewskiStellvertretender VorsitzenderFreunde Arabischer Kunst und Kultur e.V.Nadja Moudarres-MadaniVorstandsvorsitzendeFreundeskreis des Windrose OrchestersMatteo GuerraKünstlerischer LeiterFridays for FutureLuisa NeubauerSprecherinFZM\* e.V.Ana MartínezCo-GeschäftsführungG.I.F.T. (German Italian French Theater)Eugenia FabriziKünstlerische LeitungGabriela GermanyAnnemarie Anecio Mier GATA GmbH Hochqualifizierte Fachkräfte Vermittlung Rekrutierung & Headhunting Soziokulturell-Nah Sprach- und Integration InterventionenZied SellemiProkuristGedenken Mölln 1992 / Reclaim and RememberIbrahim ArslanSprecherGEDOK e.V.Vorstand der BundesGEDOKBundesvorstandGeneralrat der Italiener im Ausland CGIEGiuseppe Scigliano, Tommaso ConteRatsmitgliedGesellschaft im Wandel gGmbHShai HoffmannGeschäftsführerGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband NRWAyla ÇelikVorsitzendeGOLD+BETON - Kunstraum am EbertplatzMeryem Erkus Good Karma Fiction internationalRavi KarmalkerCEOGreen Parrot GbR (Bluegrass- und Folk-Festival)Pierce BlackGeschäftsführerGriechische Gemeinde Hamburg e.V.Kalliopi BrandstäterVorsitzendeGrimme-InstitutCigdem UzunogluGeschäftsführerinGrün - Offene Liste MigrationAhmet EdisMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste MigrationElizaveta KhanMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste Migration KölnYasemin DoğanAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt KölnGrüne Landtagsfraktion NiedersachsenLena NzumeBildungspolitische SprecherinGrupo Internodal de GéneroClaudia TribinKoordinatorinGrupo Mulheres do Brasil e.V.Iramaia KotschedoffVorsitzenderHamburg-México e.V.Blanca OchoaVorstandsvorsitzendeHaus der Kulturen Lateinamerikas e.V.Dr. Dolly Conto ObregonGeschäftsführerinHaus der Kulturen/AWO UB MSL-REDaniela Franken-VahrenholtKoordinierungs- und FachstelleHDB-Progressive Volkseinheit der Türkei e.V.Ahmet İyidirliVorsitzenderHellenische Gemeinde zu Berlin e.V.Panagiotis MatlisVorsitzenderHorizont Theater e.V.Christos NicopoulosIntendantHuman Rights Film Festival BerlinLydia SpiesbergerFestivalleitungHumba e.V.Jan KrauthäuserVorstandHürther Brücke der Kulturen e.V.Anke VoerkelVorsitzendeHush Hush GmbHCedric IcassainCEOIBBC e.V.Ilknur GümüsVorstandIberoamerikanische Gruppe in IZ DuIrene StabelLeitungIFFF Dortmund|Köln e.V.Christina EssenbergerGeschäftsführerinIn SANA e.V.na SmajicVorstandInformationsstelle Antikurdischer Rassismus - IAKR e.V.Civan AkbulutVorstandsvorsitzenderInformationsstelle Lateinamerika, ila (Bonn)Britt Weyde, Carolina Garay DoigGeschäftsführung, RedaktionInitiative 19. Februar Hanau Initiative Barrierefrei FeiernDrees RingertInhaberInitiative Freie Musik IFM e.V. Initiative für Wahlrecht - DeutschlandDr. Aysun Aydemir, Bahattin GemiciSprecherInitiative Kölner helfenBerit KranzMitgründerinInitiative Kölner Jazz Haus e.V. (Stadtgarten Köln)Kornelia VossebeinKünstlerische LeitungInitiative Postmigrantisches Radio Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.Tahir DellaVorstandInnovationskultur e.V.Yurdagül ÖzkocVorstandINSEL e.V.Zara Gayk2. VorsitzendeInstitut für Slavistik der Universität MünsterProf. Dr. Irina WutsdorffGeschäftsführende DirektorinInstitut für Slavistik, Turkologie und zirkumbaltische Studien (ISTziB), U MainzBjörn WiemerProfessor, geschäftsführender Leiterintakt e.V.Charlott DahmenVorstandIntegrationsbeirat AugsburgFrédéric ZuccoVorsitzenderIntegrationshaus e.V.Elizaveta KhanVorstand, GeschäftsführerininterKultur e.V.Prof. Dr. Kemal BozayGeschäftsführerInterkulturelle Denkfabrik e.V. HamburgHasan Burgucuoğlu | R. Ulaş CüreVorsitzende | GeschäftsführungInterkultureller Sozialer Service Netzwerk Köln g GmbHBanu BambalGeschäftsführungInterkulturelles Zentrum Köln-BuchheimBirgit PikullikLeitungInternationale Photoszene Köln gUGHeide HäuslerGeschäftsführerinInternationaler Kultur und Sport Verein der Roma „Carmen e.V.“Sami DzemailovskiErster VorsitzenderInternationaler Mesopotamischer Kulturverein Bocholt e.V.Selma KoldamcaVorstandIntikurenRuben Manuel GonzalesGründer, LeiterItal Uil Germania e.V.Marilena Rossi jeVorsitzendeItalia Altrove e.V.Elena BerardoPräsidentin, 1. VorsitzendeItalienverein. Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e.V.Irene GalleraniVorsitzendejfc Medienzentrum e.V.Patricia GläfckeGeschäftsführerinJoenbüroUwe SpringfeldChefredakteurJunges Filmfestival Köln / CinepänzSophie DettmarCo-FestivalleitungJustiz Baden-WürttembergDr. Alessandro BellarditaRichterKabul Fire Records GmbHHannes Mussbach Kalamon - Institut für Arabische SpracheMirvat AdwanGründerin, LeiterinKalimera e.V. - Deutsch-Griechische KulturinitiativeAnna LabrinakouStellvertretende VorsitzendeKalker Buchladen gUGElizaveta KhanGeschäftsführerinKatakomben TheaterKazim CalisganGeschäftsführerKeine Panik Bonn e.V.Sileem HassanVorstandsvorsitzenderKinderhilfe Mesopotamien e.V.Vedat AkterVorstandKLEKS Schule für Polnische Sprache und Kultur e.V.Sylwia Mierzyńska-HoerschelmannVorsitzendeKlubkomm e.V. KölnJens Ponke, Paulina Rduch, Sophia LeggeVorstandKoalaKollektivKerstin KreßSprecherinKolleg für polnische Sprache und Kultur e.V.Anna ZinserlingGeschäftsführerinKöln-Rio e.V.Marcia RamalhoVorsitzendeKölner Freiwilligen Agentur e.V.Karolin HünerGeschäftsführerinKölner Kulturpaten e.V.Claudia BleierProjektleitungKölner KulturratBruno WennVorsitzenderKomMig - Kommision für die nachhaltige Einbindung von Menschen mit MigrationshintergrundDr. Guillermo Ribes VicenteDelegierterKompetenz- und Koordinationszentrum PolnischChristin StupkaDirektoriumKoopkultur e.V.Maryna MarkovaGründungsmitglied, ProjektleitungKorea Verband e.V.Jung-Hwa HanVorsitzendekorientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.Jee-Un KimGeschäftsführungKUBiST - Kunst und Begegnung in der Stadt e.V.Friederike Steier-MecklenburgVorstandsvorsitzendeKubus e.V.Frank BaumeisterVorstandKulturForum TürkeiEuropaArif ÜnalCo-VorsitzenderKulturverein zur Solidarisierung mit den Menschen aus Göpsen in Europa e.V.Bayram Özsoy, Ismail Özsahin, Sibel GümüsVorstandKunstinitiativen Köln e.V. / Art Initiatives Cologne (AIC)Amelie Gappa, Heike Ander, Simon KuhnVorstandsmitgliederKunstSalon e.V.Ulla EgbringhoffBüro- und ProgrammleiterinKurdische Gemeinde Deutschland e.V.Cahit Başar Generalsekretär Kurdische Gemeinde zu Berlin-Brandenburg e.V.Hüseyin TaşanVorstandKurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg / Bonn e.V.Musa AtamanEhrenvorsitzenderKurdisches Zentrum e.V.Enver SenVorstandLa Red - Vernetzung und Integration e.V.Cristina FaracoVorstandLandesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Bezirksbeauftragten für Partizipation und Integration BerlinJohanna KöstersSprecherinLandesmigrationsausschuss Ver.di NORDGencel BagciVorsitzenderLandesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.Mamad MohamadGeschäftsführerLandesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Niedersachsen e.V.Gustav Wehner, Klaudia HanischCo-VorsitzendeLandesverband der Migrant\*innenorganisationen - MigraNetz Thüringen e.V.Elisa CalzolariGeschäftsführungLandesverband der Sinti und Roma RomnoKher Thüringen e.V.Jens HellmannVorstandLateinamerikanische Fraueninitiative in Neukölln (LAFI in NK) e.V.Daniela HolguinVorstandLatinas en AlemaniaLizeth Soto RivasGründerinLaughing Productions UGChris DöringProjektleitungLibanesischer FrauenvereinHanan TahmazVorsitzendeLiteraturbüro NRWNatalie HarapatPublic RelationsLiteraturdistrikt - FestivalSemra Uzun, Fatma UzunCo-LeitungLiteraturszene Köln e.V.Ute WegmannVorstandLiveMusikKommission e.V.Christian Ordon | Mankel Brinkmann, Pamela Schobess, Thore DeborGeschäftsführer | VorstandLücke 3.0Das gesamte EnsembleTheaterLUH, International OfficeDr. Marcus HoppeStellvertretende LeitungMA.i - Migration und Arbeitswelt e.V.Canan UluğVorsitzendeMach' meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Rassismus e.V.Dr. Klaudia TietzeGeschäftsführerinMafia Nein Danke! e.V.Sandro MattioliVorsitzenderMagazin of Color gUGPia IhediohaGründerin, GeschäftsführerinMakkaroni AkademieRosanna D’OrtonaCo-Founder, CuratorMama AfrikaPapa Malick DioufVorstandMaMis en Movimiento e.V.Stela FernandezGeschäftsführungMasheena e.V.Maja ZećoVorsitzendeMaxim Gorki TheaterShermin LanghoffKünstlerische LeitungMediterranea Berlin e.V.der gesamte VorstandDer gesamte VorstandMelting Pot MusicElla O’Brien-CokerProduktmanagerinMerhaba & Mahlzeit e.V.Tolga ÖzgülVorsitzendeMesopotamische Kulturgemeinde e.VYusuf DurduVorsitzenderMiCali e.V.David GuaramaVorstandMigrantas e.V.Martin IannaconeVorstandMigrante GermanyAnnemarie Anecio Mier Migrantische Linke / Linkskanax\* WuppertalMarcel KleinIntegrationspolitischer Sprecher, Die Linke WuppertalMIKRASSEda Öztürk, Sara ÖztürkCo-GründerinnenMINA-Leben in Vielfalt e.V.Yildiz AkgünLeitungMissione Cattolica Italiana GevelsbergDavide MessinaGemeinderat Mitgliedmittendrin e.V.Tina Sander1. VorsitzendeMosaik Köln Mülheim e.V.Marianne Arndt1. VorsitzendeMosaik Kunst- und KulturhausErcan SahinVorstandsmitgliedMotoriousMartin SacanCEOMouches VolantesIhsan AlisanDirektormoveGLOBAL e.V.Maimouna OuattaraVorstandMultikita e.V.Milan BergerVorsitzenderMultikulturelles Forum e.V.Kenan KüçükGeschäftsführerMusic Women\* GermanyAnika JankowskiVorstandMustafa Kemal Kulturverein Dortmund e.V.Erkan TemizkanogluVorsitzendern-ost – Network for Border Crossing Journalism e.V.Hanno GundertGeschäftsführerNachrichten-Club, ErkrathIrene Thompson, Sonja ThompsonLeiterinnenNationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)Dr. Cihan SinanoğluLeiter der GeschäftsstelleNAVEND-Zentrum für Kurdische Studien e.V.Metin IncesuVorsitzenderNeue deutsche Medienmacher\*innenDaniel Bax, Elena Kountidou, Ella Schindler, Jannice Beckschebe, Natalie Sablowski, Polo TürkVorstand und Geschäftsführungneue deutsche organisationen (ndo)Karim El-HelaifiGeschäftsführungNICA artist developmentEsther WeickelProjektleitungOEK, Verband Griechischer Gemeinden in Deutschland e.V.Panos DrossinakisVorsitzenderOffene Welt e.V. Mondo ApertoLuca Paglia1. VorsitzenderON - Neue Musik Köln e.V.Thomas GläßerGeschäftsführungOrientierungszentrum für Migrant\*innen und Flüchtlinge e.V.Erbin DikongueAnsprechpartnerPanthertainment UGTyron RickettsGeschäftsführerParitätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V.Holger SpöhrReferent MigrationPartito Democratico GermaniaViviana VacanteVorsitzendePaulina Lara Franco (Comedia en Berlín)Paulina Lara FrancoProjektleitungPAWLO-Masoso e.V.Marianne Ballé MoudoumbouBundessprecherinPerspektive Vielfalt gGmbH - Institut für transkulturelle Forschung und soziale ArbeitErdal Cenan, Tahsin TekinVorstandsmitgliederphilippinenbüro e.V.Mirjam OverhoffGeschäftsführerinPIA Music & ArtsMehmet AkbasVorstandPiranha Arts AGFrank KlaffsVorstandPLANB Ruhr StiftungErcüment TokerVorstandPOLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.Celina MuzaStellvertretende VorsitzendePolki w Berlinie e.V.Marzena NowakVorsitzenderPolnischer Sozialrat e.V.Franek Machowski, Katarzyna WerthVorstandsmitgliederPopBoard NRW UGAnna-Kathrin Dietrich, Till SkoruppaGeschäftsführungPortale giornalistico dei Lombardi nel MondoDaniele MarconciniHerausgeberPrisma Queer Migrants e.V.Kadir ÖzdemirGründer, VorstandPRO MUSIK - Verband freier Musikschaffender e.V.Ella RohwerGeschäftsführerinPro Quote Bühne e.V.Helena KontoudakisVorstandPro Sinti und Roma e.V.Sonja KoscheBeraterin, CBBProjektmanufaktur e.V.Regine VetterVorständinProQuote MedienCorinna Ceruti, Katharina Preuth, Rebekka GorgesVorstandPsicologia MigranteDavid GuerraPsychologeQueermed Deutschland gUGSamson GrzybekGründer\*in, GeschäftsführungQueerMedia SocietyKai S. Pieck QueerScope - Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland e.V.Hanne HomrighausenCo-VorstandRadio Darmstadt / Polnische RedaktionElizeusz PlichtaRedakteurRat für Migration e.V.Prof. Dr. Vassilis TsianosVorsitzenderRegisseurinKathrin Jahrreiss Rete Donne e.V.Alessandra Pantani, Luciana MellaBeirätin, VorstandsvorsitzendeRevista Desbandada (Berlin)Claudia Baricco, Iñaki TarrésVorsitzende, RedaktionRinascita e.V. (Kulturverein)Valentina FazioVorsitzendeRom e.V. Roma-Selbstorganisation für Teilhabe, Bildung und KulturDoris SchmitzFür den VorstandRomaniPhen e.V.Isidora RandjelovićVorständinROOTS & ROUTES Cologne e.V.Janna Hadler, Sascha DüxInhaltliche Leitung, GeschäftsführungRosa-Luxemburg-StiftungDr. Massimo PerinelliReferent für MigrationRoter Ballonchen-Club e.V.Izabela ObłaczyńskaVorsitzenderruhrkomplex GmbHJan KrämerGeschäftsführerRuhrpott für EuropaMilad TabeschGründerRunder Tisch Buchforst e.V.Ute AsselbornVorsitzendeSalón BerlinésJosé Luis PizziFounderSanat EnsembleNedim HazarKünstlerische LeiterSarah Niesius - Freie ProduktionsleitungSarah NiesiusFreiberuflerinSC Aleviten Paderborn e.V.Verani KartumVorsitzenderSchachtsiek Familien StiftungSonya WinterbergVorstandSchauspiel KölnKay VogesIntendantSchwarze Filmschaffende e.V.Benita Sarah Bailey, Sophya Kallista FrohbergVorsitzendeSeminar für Slavistik & Lotman-Institut, Ruhr- Universität BochumProf. Dr. Yvonne PörzgenGeschäftsführende DirektorinSiamo Mareə BerlinFrancesca AddeiVorsitzendeSidekick e.V.Said BoluriGeschäftsführerSIGN - Network of italian scientists in GermanyProf. Dr. Gianaurelio CunibertiVorsitzenderSinti Union Schleswig-HolsteinKelly LaubingerGeschäftsführerinSivaslı Canlar Berlin e.V.Cemal BoyrazVorsitzenderSlavisches Institut der Universität zu KölnProf. Dr. Daniel BunčićGeschäftsführender DirektorSlavisches Institut Universität HeidelbergProf. Dr. Urs HeftrichGeschäftsführender DirektorSlavisches Seminar, Eberhard Karls Universität TübingenProf. Dr. Schamma SchahadatSeminardirektorinSocietà Dante Alighieri DüsseldorfBeatrice SantiniPräsidentinSolana ArtsSongül KaracaGründerinSolidarity of Korean People in EuropeEui Ok ShuVorsitzendeSommerblut Kulturfestival e.V.Rolf EmmerichFestivalleiterSONA – Virtual Reality aus der Perspektive blinder MenschenThomas MeckelKünstlerischer LeiterSPD Landtagsfraktion NRWVolkan BaranMdL, Integrationspolitischer SprecherSPD Ortsverein Köln ZollstockSilke MauritiusCo-VorsitzendeSprachCafé Polnisch e.V.Agata KochVorsitzendeStabiler Rücken VorstandStädtepartner Stettin e.V.Ewa DabrowskaVorstandsvorsitzendeStädtepartnerschaft Köln-Qamishlo e.V.Berit KranzVorstandStadtmuseum BerlinAurora RodonòKuratorin Migrationsgeschichtestadtsprachen magazinBirger HoyerChefredakteurStiftung Alltagsheld:innenHeidi ThiemannGeschäftsführende VorständinStiftung AsienhausRaphael GöpelGeschäftsführungStimmen der Solidarität - Mahnwache Köln e.V.Adil DemirciVorsitzender minStudio ZBAnja ReißGeschäftsführerinSTUDIOunbequem UG (haftungsbeschränkt)Lisa SeboldCo-Founder, Geschäftsführungsüdost Europa Kultur e.V.Ivanka SučićGeschäftsführungSüdstadt Leben e.V.Sonja GrupeVeranstaltungsmanagement, GeschäftsführungSUPERRR Lab SL gGmbHElisabeth LindigerCo-GeschäftsführungSV Rhenania Hamborn 1949 e.V.Cafer KayaVorsitzenderSWANS Initiative gGmbHMartha DudzinskiGeschäftsführende GesellschafterinTako Lako SchoolDr. Nina Boberg-Fazlic, Vedad Boberg FazlicGeschäftsführerTAM Museum gGmbHDr. Gülşah Stapel, Müge AvarGründungsdirektorinnenTamilisches Kulturforum e.V.Dinojan KalaranjanVorstandTausend und ein Talk – Die Migra-Night / raus.redenNada AssaadGründerin, Hostintaz Panter StiftungGemma Terés ArillaGeschäftsleiterinTB NRW - Türkischer Bund in Nordrhein-Westfalen e.V.Serhat UlusoyVorsitzenderTeam der Erstförderung am Geschwister-Scholl-Gymnasium PulheimBerit KranzKlassenleitung der internationalen Vorbereitungsklasse am GSG PulheimTertulia Literaria La Ambulante / KölnWalter LinganGründerThe Good MediaNetwork GMN GmbHAnna Ramskogler-WittGeschäftsführerinTheater der Keller, KölnDr. Ulrike JanssenKünstlerische Leitungtheaterperipherie e.V.Ute Bansemir, Lisa Deniz PreugschatLeitungthüringer Antidiskriminierungsnetzwerk (thadine) e.V.Prof. Dr. Anna Kasten, Elisa Calzolari, Katja NonnVorstandTLNT & TLNT e.V.Agnieszka AksamitInitiatorin, VorstandTOAB MannheimRaziye GüneyVorsitzenderToL Akademie gUGTuba TuncakGeschäftsführerinTrain of Hope Dortmund e.V.Fatma KaracakurtoğluVorsitzendeTU Berlin, ArTe & nupsProf. Dr Felicitas HillmannKoordination internationales nups-NetzwerkTÜDAY Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.Umut BilgiçVorsitzenderTürkisch-Deutscher Unternehmerverein e.V. TDU NRWCevdet KoçaşVorstandsvorsitzenderTürkische Gemeinde Hessen e.V.Atila KarabörklüVorsitzenderTürkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.Gökay SofuogluLandesvorsitzenderTürkische Gemeinde in DeutschlandGökay Sofuoglu, Mehtap ÇağlarBundesvorsitzendeTürkische Gemeinde in Schleswig-HolsteinDr. Cebel KüçükkaracaLandesvorsitzenderTürkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB)Ayşe DemirVorstandssprecherinTürkischer Elternbund Hamburg e.V.Azmi AkgülPräsidentTürkischer Elternverein Berlin-BrandenburgBerin Arukaslan, Melike CinarVorsitzendeTürkischer Lehrerverein e.V. HamburgBilge YörençVorsitzendeUCC e.V.Aynur Cronauer, Esma YeniceVorsitzendeUDUMA e.V. Georg RoloffVorstandugbb - Usina de guiones breves en BerlínMaría MeiraGründerin, ProjektleitungUn-Label e.V.Lisette ReuterGründerin, Leitungunger musicJutta UngerGeschäftsführerinUnidas Por La Paz AlemaniaMonica SotoKoordinatorinUnternehmen.Bilden.Vielfalt (UBV) e.V.Aysun TekinGeschäftsführerinver.di BundesmigrationsausschussYusuf AsVorsitzenderVerband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V.Olivia SarmaVorstandsmitgliedVerband der deutschen SlavistikProf. Dr. Barbara SonnenhauserVorsitzendeVerband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V.Arkadiusz B. Kulaszewski, Elizeusz Plichta, Grażyna Kamień-SöffkerVorsitzender, Vorstandsvorsitzende, VorstandsmitgliedVerband Deutsch-Türkischer Städtepartnerschaften e.V. / Türk-Alman-Kardeşkentler-BirligiÖzcan MutluPräsidentVerband deutscher Schriftsteller\*innen (VS in ver.di)Lena FalkenhagenBundesvorsitzendeVerein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland-Yekmal e.V.Günay DariciGeschäftsführerinVerein der Polen in Berlin “Polonus” e.V.Malgorzata SniadeckaVorsitzendeVerein der Polnischlehrer und Pädagogen in Deutschland e.V.Barejko-KnopsVorsitzendeVerein für Interkulturelle Arbeit und Sprachförderung e.V.Bojana KnezevicGeschäftsführerinVerein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.Hamid NowzariGeschäftsführerVerein Partnerschaft Deutschland Afrika e.V.Floriane ZinsouVorstandVerein zur Förderung der DokumentarfilmkulturPetra HoffmannVorstandVerein zur Förderung der êzîdischen Religion, Kultur und Medien - ÇIRA e.V. Der gesamte VorstandVerein zur Förderung der Zeitgemäßen Lebensweise NRW e.V.Nicole NeptunVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks - Bildungs- und Kulturzentrum e.V. DuisburgBülent KarabiberVorstandsvorsitzenderVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks in Hessen e.V. (ADD Hessen)Yelda Acar GösterişliVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks- Kultur- und Bildungsverein OsnabrückTürkan YılancıVorstandsvorsitzendeVereinigung der Polen in Berlin e.V.Elzbieta MichalakVorsitzendeVIA BundesverbandThais Vera UtrillaGeschäftsführungVIA Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V.Flaure Ngamou, Rachel NangallySprecher:innenratVideonale e.V.Tasja LangenbachKünstlerische LeitungVolt KölnIsabella VenturiniCity LeadVolt-Fraktion im Rat der Stadt KölnJennifer GlashagenFraktionsvorsitzendeVorstand des KölnerKulturAbo / Verein Freie Volksbühne Köln e.V.Jutta UngerGeschäftsführerinVUT e.V. (Verband unabhängiger Musikunternehmer\*innen)Jörg HeidemannGeschäftsführerWasi.Kölle e.V. Lateinamerikanische KulturvereinAdriana Ampuero1. VorsitzendeWelt kurdische Organisation (WKO) e.V.Behroz Ansari1. VorsitzenderWeWomenİpek Akyıldız Coşkun Willkommensbündnis für geflüchtete Menschen in Steglitz-ZehlendorfGünther SchulzeMitglied der LeitungsrundeWim Wenders Gymnasium DüsseldorfDr. Antonietta ZeoliSchulleiterinWir Kümmern Uns gUGElnaz AmiraslaniGeschäftsführungWürzburg KUlturS e.V.Barış YükselVorstandx3 PostOst Agency gUGJulia BoxlerGeschäftsführerinYeşil Çember – ökologisch interkulturell gGmbHGülcan NitschFounder, CEOYeulin Uri Bang e.V. (열린 우리 방)Dr. Jung-Sook Park-ReinigVorsitzendeYoung Voice TGD e.V.Tuğba KarakaşBundessprecherZ.E.B.R.A. e.V.Antonietta AbbruscatoGeschäftsführungZaki - Bildung und Kultur e.V.Omed ArghandiwalGeschäftsführerZeit für Solidarität/Dayanışma Zamanı e.V.İlkiz ŞentürkVorsitzendeNameFunktionAndrea Hertlein & Dr. Süleyman KanatCenter for Migration, Education and Cultural Studies, CvO Universität Oldenburg | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, LfbACaner AverSozialwissenschaftlerDr. Ismail KüpeliRuhr-Universität Bochum, PolitikwissenschaftlerDr. Natasza StelmaszykSprach- und Kulturvermittlung, FreiberuflerinMariana Schmidt QuinteroDeutsch-kolumbianische FriedensaktivistinNadia ZabouraKommunikationswissenschaftlerin, Publizistin, MedienkritikerinNora von DewitzJuniorprofessorin für Sprachliche Bildung und MehrsprachigkeitProf. Dr. Burak ÇopurIU Internationale Hochschule, PolitikwissenschaftlerProf. Dr. Elizabeta JonuzHochschule Hannover, Professorin für Migration und InternationalesProf. Dr. Hacı-Halil UslucanUniversität Duisburg-Essen, Institut für TurkistikProf. Dr. Karim FereidooniRuhr-Universität Bochum, Professor RassismusforscherProf. Dr. Kenan EnginInternationale Hochschule, Professur für Soziale Arbeit und PolitikwissenschaftProf. Dr. Lale YildirimChristian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professorin für Didaktik der GeschichteProf. Dr. Mona MassumiFH Münster, ProfessorinProf. Dr. Naika ForoutanHumboldt Universität zu Berlin, SozialwissenschaftlerinProf. Dr. Paul MecherilUniversität Bielefeld, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt MigrationProf.in Dr. Çinur GhaderiEvH Bochum, Professorin für Psychologie, Soziale Arbeit 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) Stellungnahme vom 11.06.2026 # Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD ## **Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD** Bayerischer Rundfunk (BR): Frau Intendantin Dr. Katja Wildermuth Hessischer Rundfunk (hr): Herrn Intendanten Florian Hager Mitteldeutscher Rundfunk (MDR): Herrn Intendanten Ralf Ludwig Norddeutscher Rundfunk (NDR): Herrn Intendanten Hendrik Lünenborg Radio Bremen: Frau Intendantin Dr. Yvette Gerner Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): Frau Intendantin Ulrike Demmer Saarländischer Rundfunk (SR): Herrn Intendanten Martin Grasmück Südwestrundfunk (SWR): Herrn Intendanten Prof. Dr. Kai Gniffke Westdeutscher Rundfunk (WDR): Frau Intendantin Dr. Katrin Vernau ## **Wir fordern eine bundesweite** **Zukunftsoffensive für COSMO** Sehr geehrter ARD-Vorsitzender Florian Hager, sehr geehrte Intendantinnen und Intendanten, bestürzt haben wir zur Kenntnis genommen, dass der WDR sein mehrsprachiges, interkulturelles Radioprogramm COSMO zum 1. April 2027 einstellen will und der WDR-Rundfunkrat dieser Entscheidung zugestimmt hat. In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus spart die ARD genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft. Wir, mehr als 500 migrantische Organisation sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik, wenden uns heute mit einem klaren und konstruktiven Appell an Sie: Lassen Sie nicht zu, dass vielen Menschen der Zugang zu Information und medialer Teilhabe verloren geht – insbesondere jenen, die auf mehrsprachige Angebote angewiesen sind. **Diese Vielfalt ist unersetzbar** Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für diese Communitys ist COSMO kein Nischenprogramm. Es ist ein publizistisches Zuhause und das einzige öffentlich-rechtliche Programm, das ihre Lebenswirklichkeit sprachlich, kulturell und biografisch ins Zentrum stellt. Fällt COSMO weg, schrumpft genau der Raum, den wir in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und eines erstarkenden Nationalismus dringender brauchen denn je: der Raum für unterschiedliche Perspektiven und ein Miteinander jenseits von Abschottung und Vereinheitlichung. **Schutzschild gegen Desinformation** Die COSMO-Angebote in den Erstsprachen sind ARD-weit neben WDRforyou die einzigen seriösen Informationsquellen in diesen Sprachen. Wer diese Lücke entstehen lässt, überlässt Menschen den Algorithmen der sozialen Medien und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Mehrsprachigkeit ist ein notwendiger Schutzschild für unsere Demokratie. **Forderung nach einem ARD-Schulterschluss** Sparzwänge und Reformen rechtfertigen weder ein Demokratiedefizit noch den Abbau von Vielfalt. Bisher haben drei Anstalten COSMO gemeinsam verantwortet. Das zeigt: Kooperation ist möglich. Wir fordern, diesen Weg auch mit der geplanten Radio-Reform konsequent weiterzugehen. Warum machen nicht alle Landesrundfunkanstalten aus COSMO eine starke, bundesweite Marke, ein crossmediales innovatives Gemeinschaftsprogramm, und statten es mit den nötigen Ressourcen aus? Statt einer WDR-Entscheidung im Alleingang braucht es einen echten ARD-Schulterschluss. Vor diesem Hintergrund fragen wir Sie: 1\. Welche Strategie verfolgt die ARD, um Menschen mit Migrationsgeschichte künftig zuverlässig, nachhaltig und vor allem messbar zu erreichen? 2\. Wie ist die Einwanderungsgesellschaft strukturell in der ARD-Gesamtstrategie verankert? Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Gleichzeitig stellen wir unmissverständlich klar: Wir sind nicht bereit, das Aus von COSMO zu akzeptieren. Ein einzigartiges, mehrsprachiges Programm darf nicht in konventionellen Wellen aufgehen. Jugendwellen und Kultursender gibt es viele – ein publizistisches Zuhause für die Einwanderungsgesellschaft gibt es unter Ihren Radioprogrammen derzeit nur einmal. Es braucht also eine konstruktive Lösung im Reformprozess des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. **Deshalb unsere Forderung:** Kommen Sie Ihrem gesetzlichen Auftrag nach, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Die Petition „Save Cosmo“, die bereits von über 100.000 Menschen unterzeichnet wurde, zeigt eindringlich, dass die Zivilgesellschaft diesen Kahlschlag nicht mitträgt. Als Vertretung von über 500 migrantischen Organisationen sehen wir es als unsere demokratische Pflicht, diesen Prozess transparent zu begleiten. Wir werden diesen Brief im Sinne einer kritischen Zivilgesellschaft öffentlich machen und zur Debatte stellen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und einen konkreten Vorschlag für einen gemeinsamen Dialog bis zum 15. Juni 2026. Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. **Der Brief entstand auf Initiative der Neuen deutschen Medienmacher\*innen und wurde von folgenden Organisationen und Personen in alphabetischer Reihenfolge mitgezeichnet.** [Zur Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/einschalten-gegen-das-abschalten) [Zum Pressespiegel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo) OrganisationNameFunktion23 Nisan e.V. KölnMalik KaramanVorsitzender50mas1 AlemaniaMyriam UebelackerVorstandAbá e.V. - Arbeitskreis für MenschenrechteAdriana Maximino dos SantosVorsitzendeADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Limburg e.V.Beşir EfetürkVorstandsvorsitzenderADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Rheinland Pfalz e.V.Alp HamuroğluVorstandsvorsitzenderADD Avrupa - Europäische Föderation der Vereine zur Förderung des Gedankenguts AtatürksMustafa TosunVorsitzenderafricologneFREUNDE e.V.Gerhardt HaagVorstandAfrikanisch-Deutscher Freundeskreis (ADFK)Sergio BrinaVorsitzendeAfro-Mülheimers Cultural and Development AssociationJustin FonkeuVorsitzenderafroTopia e.V. / africologneFESTIVALMarie DeuflhardFestivalleitungAG der Eine Welt-Landesnetzwerke in D. e.V.Monika Dülge, Martin WeberVorstandsvorsitzendeAG DOK (Berufsverband Dokumentarfilm)David Bernet, Irene HöferVorsitzendeAG Internationale Kooperation KulturNetzKölnThomas Gläßer, Mechtild TellmannSprecher\*innenAG Migration und Vielfalt in der SPD KölnFlorence GuesnetVorsitzendeAG Migration und Vielfalt in der SPD PankowDaniela MilutinCo-VorsitzendeAK Flucht und Integration RheinhausenAlmut KerssenboomOrga-TeamAK Politik der Kölner WillkommensinitiativenMarianne ArndtSprecherinAkademie der KünsteProf. Manos TsangarisPräsidentAKEBI e.V.Nursemin Sönmez, Nihat Kentel, Dr. Öndercan MutiCo-Sprecher\*inalbaKULTURBirgit EllinghausDirektorinAlevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R. (AABF)Ufuk CakirGeneralsekretärAlevitische Gemeinde Duisburg-Nord e.V.Düzgün KüçükdoğanVorsitzenderAlevitische Gemeinde zu Berlin e.V.Kadir ŞahinStellvertretender VorsitzenderAliadas für Teilhabe und Integration e.V.Isabel Berrio1. VorsitzendeAllerweltshaus e.V.Julia PaffenholzVorstand, Promotorin für entwicklungspolitische BildungsarbeitAllerweltskino e.V.Christina BünsVorstandAllianz Ukrainischer Organisationen e.V.Oleksandra BienertVorstandsvorsitzendeALMAS e.V. Allianz Mexiko-Zentral-SudamerikaAlia Lira HartmannVorsitzendeAmanet NRW e.V.Samir FeticVorstandsmitgliedAmici della Cultura Italiana di Amburgo e.V.Salvatore MalfaVorstandsvorsitzenderAmnesty for Women e.V.Isabel Marin ArrizabalagaVorständinANPI - Vereinigung der Partisanen ItaliensAntonio RicciardiPräsidentANPI Berlin Brandenburg e.V.Andrea SellaPräsidentANPI e.V.Gavrilo ZambonSchatzmeisterAntidiskriminierungsverband Deutschland e.V.Eva AndradesGeschäftsführerinAQUItheater gUG.Lorena ValdenegroGeschäftsführerinArbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt PankowLouis Rodel ArnoldsCo-Vorsitzender Arkadaş Theater Köln e.V.Bülent EroğluGeschäftsführerArtemisia e.V. - Inklusion für AlleAmelia MassettiGründerin, VorsitzendeARTpolis Community Arts & Music Lab/Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.Dr. Philip Gondecki-SafariProjektleiterAssociazione Amici della Cultura Italiana e.V. TuebingenRosalia MadoniaVorsitzendeAssociazione Mantovani nel MondoDaniele MarconciniVorsitzenderAtatürkcü Düsünce Dernegi Bielefeld e.V.Nihal AvanVorstandsvorsitzendeAtatürkcü Düsünce Dernegi Niedersachsen e.V.Serpil YıldırımerVorstandsvorsitzendeATIAD Verband türkischer Unternehmerinnen und Industrieller in Europa e.V.Aziz SariyarVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) ArnsbergDilek StadtlerVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BielefeldCihad KefeliVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BrühlGüldane AvciVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GeldernAyman FalitMitglied Landesintegrationsrat NRWAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GevelsbergSejfullah Köse, Anna RyłkoVorsitzender, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) HattingenMuriel Dewulf2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KarlsruheFlavio VenturelliVorstandsmitgliedAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KölnAhmet Edis, Prof. Dr. Aria Adli, Malik Karaman, Tayfun Keltek Vorsitzende, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Kreis SoestAdil HaimounACI MitgliederAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) LeichlingenÖnder BalkayaVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Sankt AugustinNeslihan IrenVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SiegenHanan Tahmaz2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SoestSchuler YousufStellvertretender VorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Stadt KAARST MitgliedErcan GürerVorstandAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration C-RDimitrios TsaparlisMitgliedAusschuss für Chancengleichheit und Integration - PulheimNebil BayrakciogluVorsitzenderAWO Bezirksverband Niederrhein e.V. ay filmAyla YildizDokumentarfilmproduktionBAFNET e.V. (Berlin Asian Film Network)Hyun WannerVorstandsmitgliedBalkanbeatsRobert SokoLeiterbalkaNet e.V.Asmir ŠabićVorstandsmitgliedBalkanwerk e.V.Damir BašićVorsitzenderBashed Potatoes GbR (Bluegrass-Band)Philipp KeckGeschäftsführerBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationKatarina NiewiedzialBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationBerlin AmateursMaie EscorialGründerin, ProjektleitungBerlin en Salsa e.V.Paul Welch GuerraVereinsgründerBerliner Frauenbund 1945 e.V.Mechthild RawertVorsitzendeBerliner Literarische Aktion e.V.Martin JankowskiVorsitzenderBernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.Katrin StrauchStellvertretender VorstandBezirksvertretung der Dortmunder Nordstadt BBert Elya-Noah RozowskiFraktion DIE LINKE, Stellv. Bezirksbürgermeister\*inBIF - Bildungswerk für interkulturelle Fragen e.V.Ahmet İyidirliVorstandBildungsinitiative “Keupstraße ist überall - erinnern, aufklären, verändern” e.V.Karmen FranklProjektleiterin, KuratorinBildungsinitiative Ferhat UnvarSerpil Temiz UnvarVorsitzendeBlaxMag - Das Schwarze Online-Magazin Bloque Latinoamericano bocconcini di cultura e.V.Ilaria BucchioniVorsitzendeBotschaft von MexikoFrancisco QuirogaBotschafterbridgeworksViola HilbingGeschäftsführungBrunnen e.V.Maria WildeisVorsitzendeBücherFrauen - Women in PublishingYvonne de Andrés1. VorsitzendeBund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) e.V.Umut CengilVorsitzenderBund der Alevitischen Jugendlichen in NRW e.V.Birgül Gündüz CayCo-LandesvorsitzendeBundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung und Teilhabe, bbt e.V.Anja TreichelGeschäftsführerinBundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)Lena GraserGeschäftsführerinBundesverband ausländischer Studierender (BAS)Stanislaw BondarewSprecherBundesverband CastingKarimah El-GiamalVorsitzendeBundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.Ceyda TutanVorsitzendeBundesverband für Türkisch und Mehrsprachige Bildung / Almanya Türkçe ve Çok Dilli Eğitim Birliği (BTMB)Bilge Yörenç, Zülfü GürbüzBundesvorsitzendeBundesverband NeMO e.V.Dr. Elizabeth BeloeVorsitzendeBundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE) e.V. Gesamter VorstandBundesvereinigung der Polnischlehrkräfte e.V.Magdalena Wiażewicz2. VorsitzendeBündnis 90/Die GrünenFelix BanaszakBundesvorsitzenderBündnis 90/Die GrünenFranziska BrantnerBundesvorsitzendeBündnis 90/Die GrünenJanina SmitsStadtverordnete, Fachpolitische Sprecherin für Gleichstellung und KulturBündnis 90/Die GrünenPegah EdalatianPolitische GeschäftsführerinBündnis 90/Die Grünen NRWYazgülü ZeybekLandesvorsitzendeBündnis 90/Die Grünen, BundestagsfraktionAwet TesfaiesusSprecherin für Kultur und Medien der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die GrünenBündnis Südwest-Weltoffen (Berlin)Rodrigo Bustos BarrosSprecherBürgerzentrum VingstGülistan CacanVorstandc/o pop (Cologne on pop Gmbh)Norbert OberhausGeschäftsführerCalaca e.V.Josefina ValdovinosVorstandsmitgliedCarl von Ossietzky Universität, CMCFatoş Atali-TimmerWissenschaftliche MitarbeiterinÇember - Frauengruppe KölnSati KizaranMitgliedCenter der kurdischen Frauen in Köln e.V.Nahyeh KhoshkalamVorsitzendeCentro Cultural Español de Bocholt e.V.Juan Lopez CasanavaVorsitzenderCentrum Modernes Griechenland / Freie Universität BerlinProf. Dr. Miltiadis PechlivanosDirektorCircolo culturale ricreativo Sardo RINASCITA OBERHAUSEN e.V.Franco SogusPresidenteCircolo Partito Democratico AmburgoAndrea FerratiVorsitzenderCircolo PD TübingenCaterina BrancatoSekretärinCircolo Sardo di Berlino e.V. - Sardisches Kulturzentrum BerlinLorenzo Deidda und Sara ParacchiniPräsidentin, Stellvertretende PräsidentinCLAIM gGmbHRima HananoCo-GeschäftsführerinClassical:NEXT GmbHFabienne KrauseGeschäftsführerinClown Festival BerlinLigia Liberatori und Luciana ArcuriGründerinnen, Künstlerische LeiterinnenClub Bahnhof Ehrenfeld KölnMankel BrinkmannBetreiberClub Dialog e.V.Dr. Natalia no RoeslerGeschäftsführerinClub GretchenPamela Schobeß, Lars DöringGeschäftsführungcollecting:dreams FestivalArmin Wühle, SchriftstellerFestivalsprecherComedia Theater KölnManuel MoserGeschäftsführerCOMITES Berlin Komitee der Italiener im AuslandFederico QuadrelliVorsitzenderCOMITES Colonia Komitee der Italiener in DeutschlandSimonetta Del FaveroVorsitzendeCOMITES DortmundGioacchino Di VitaVorsitzenderCOMITES Freiburg Komitee der Italiener im AuslandAndrea GattiVorsitzenderCOMITES Hannover Komitee der Italiener in DeutschlandGlenda CrisàVorsitzendeCOMITES München Komitee der Italiener im AuslandDaniela di BenedettoVorsitzendeCOMITES Nürnberg Komitee der Italiener im AuslandNicoletta De RossiVorsitzendeCOMITES Saar Komitee der Italiener im AuslandPatrizio MaciVorsitzenderCOMITES Stuttgart Komitee der Italiener im AuslandLuigi BucciVorsitzenderConnectingColoursThi-Thu Dung QuanCo-FounderÇorum Der e.V. - Kultur- und BildungszentrumNezaket KirazlıVorsitzendeCRE (Consejo de Residentes Españoles)María González BarroPräsidentinCrémant. Cava. Booty Bounce (CCBB)Sherin StrieweGründer\*inCrime CologneDominic Hettgen | Franziska Emons-HausenProgrammleitung | FestivalleitungCross Culture Communities | CologneLale KonukProjektleiterin, KulturmanagerinDachverband der êzidischen Frauenräte in Deutschland e.V.Der VorstandDer gesamte VorstandDachverband der Migrantinnen Organisationen (DaMigra) e.V.Dr. Delal AtmacaGeschäftsführerinDaMOst e.V.Ayman QasarwaGeschäftsführungDas Ezidische Hilfswerk - Rote Sonne e.V.Emin ÖzdenVorsitzenderdas Kulturgetriebe e.V.Jan HochkamerGeschäftsführerDecolonize Berlin e.V.Tahir DellaVorstandDelegatur Italienischer Katholischer Gemeinden in DeutschlandDon Gregorio MiloneNationaldelegatDemokrati-JA e.V.Natascha Ivanova, Lisa WolfsonVorstandDemokratieKreis DuisburgMargarete WösthoffOrganisatorinDemokratischer Arbeiterverein Köln DID e.V.Sezen Dinc, Sefariye EksiVereinsvorsitzende, VorstandsmitgliedDersim Stiftung für akademischen Austausch in EuropaDr. Ali Kemal Gün | Dr. habil. Hıdır Çelik2. Stellvertretender Vorsitzender | VorsitzenderDeutsch Griechische Kulturassoziation e.V.Sofia Stavrianidou, Alkistis KafetziVorstandDeutsch Mexikanische Gesellschaft Berlin e.V.Gabriela Moreno de MirowVorsitzendeDeutsch-Afrikanisches Zentrum e.V.Astrid LethertVorsitzendeDeutsch-Griechische Gesellschaft Düsseldorf e.V.Efthalia BikakiVorsitzende im Namen des VorstandsDeutsch-Griechisches JugendwerkGerasimos BekasGeneralsekretärDeutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverVolker DevillePräsidentDeutsch-kurdisches Kulturhaus e.V., BonnNure Başar, Hüseyin ErayCo-VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V.Wiktoria DolińskaGeschäftsführungDeutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen e.V.Harm AdamVorsitzenderDeutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.Viola KrizakVorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft München e.V.Anna Goebel1. VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Oldenburg e.V.Izabela Bieda, Jacek Witold ZającVorsitzende, stellv. VorsitzendeDeutsch-Polnischer Verein InKontakt e.V.Adrian FijolekVorstandDeutsch-Spanischer Kulturkreis Antonio Machado e.V. im KölnGonzalez Tejón, LuzianoVorstandDeutsch-Türkische Jungdiplomaten e.VKoray ÖzbagciStellvertretender VorsitzenderDeutsch-Türkischer Verein Köln e.V.Jennifer ZeppVorstand, GeschäftsführerinDeutsch-Türkisches Forum Stuttgart e.V.Kerim ArpadGeschäftsführerDeutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.diDanica BensmailBundesgeschäftsführerinDeutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)Dr. Zeynep YanasmayanLeiterin Abteilung MigrationDeutsche-Kurdische Kultur e.V. DortmundYusuf DurduVorstandDeutscher Bundestag, SPD-FraktionMacit KaraahmetoğluMdB, Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und GeschäftsordnungDeutscher Musikrat e.V. GeneralsekretariatDeutsches Polen-Institut e.V.Prof. Dr. Peter Oliver LoewDirektorDICA (Coordinamento Donne Italiane Amburgo)Beatrice VirendiMitgründerinDIDF Föderation Demokratischer ArbeitervereineAlev BahadirVorsitzendeDIDF Jugend KölnDamla HacıyusufoğluVorstandDIDF JUGEND NRWTuğba BakırcıVorstandDie Linke Fraktion im Stadtrat BocholtMichael FriegSprecherDie Linke im Rat/Migrantische Linke BochumMonetta MarchianoDirekt gewählte MandatsträgerinDie Sprachenschule im KreuzviertelLara BaierInhaberinDie Unmündigen e.V. Mannheim VorstandDIG associazione italo-tedesca UnnaManuela GrassiVorstandDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft DüsseldorfHelene GrecuVorsitzendeDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft RemscheidGiovanni Farruggia1. VorsitzenderDIK - Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverProf. Volker DevillePräsidentDiversity Culture Cologne e.V.Julia MädrichVorsitzendeDokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland DOMiDAhmet Necati SezerVorstands- und GründungsmitgliedDOTEV-Dortmunder Türkischer Elternverein e.VAysun AydemirVorsitzendeDr. Moroni StiftungRamy AzrakLeiterdrama.lab e.V.Marina BrunnerVorstandDRUCK Medienplattform (Druck-Projekt.org)Lena WhoooVorstandsmitgliedDTW Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung e.V.Suat BakırStellvertretender VorstandsvorsitzenderEach One Teach One (EOTO) e.V.Daniel GyamerahVorsitzenderEdelweißpiratenclub e.V.Jan KrauthäuserVorsitzenderEl Tercer Voto PodcastRaúl Gil Benito, Franco Delle DonneHostsElternverband RuhrDr Ali SakCo-VorsitzenderEMFA Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit BonnDr. Hidir CelikGründungsmitglied und VorsitzenderERT(Griechisches Fernsehen) TA NEAGeorgios PappasKorrespondent für DeutschlandErzincanlı Canlar Berlin e.V.Hüseyin AktasSprecherEvangelische Kirchengemeinden Benz und MorgenitzAnnegret Möller-TitelPastorinEvangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA / IntegrationsagenturDr. habil. Hıdır ÇelikLeiter EMFAEvangelisches Jugendwerk Sieg Rhein Bonn Leitung MedienpädagogikExantas - Deutsch-Griechische Gesellschaft Berlin e.V.Olga DrosouVorstandFachschaftsrat der Slavistik der Universität PotsdamKatherina KraftStudentische VertretungFAI-Forum Accademici Italiani in GermaniaDr. Edith PichlerVicepresidenteFEM HinterhofchorNilüfer Şahin Festival berlinés de cuentacuentos en españolAdriana BarreraOrganisatorinFestival Italiana Kulturbrücke am RheinAlessandro PalmitessaLeiterFIEI Federazione Italiana Emigrazione ImmigrazioneRoldolfo RiocciVorsitzenderFilef ETS Federazione Italiana Lavoratori Emigranti e FamigliePietro LunettoNationaler KoordinatorFilmbüro NW e.V.Sonja HofmannGeschäftsführungFilmfest HamburgMalika RabahallahLeiterinFilmfestival Visions of IranAmin FarzanefarKuratorFlüchtlingsrat NRW e.V.Birgit NaujoksGeschäftsführerinFöderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED)Dr. Aysun AydemirCo-BundesvorsitzendeFolclóricos Anónimos e.V. BerlinGerhard FranzVorstandForum der Kulturen e.V., in StuttgartAlina Papagiannaki- SönmezGeschäftsführerinFÖTEV NRW - Föderation türkischer Elternvereine in NRWMilazım KoçtürkStellvertretender VorsitzenderFraktion Bündnis 90/ Die Grünen, BerlinGollaleh Ahmadi, MdASprecherin für Medienpolitik und SicherheitspolitikFraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Rat der Stadt DortmundUtz KowalewskiFraktionsvorsitzenderFraktion Die Linke, Abgeordnetenhaus BerlinElif EralpMitglied des Abgeordnetenhauses von BerlinFraTÖP e.V.M. Esad SahinVorsitzenderFrauen lernen gemeinsam Bonn e.V.Alexandra AvramidisAnsprechpartnerinFrauenalia gUGBegoña de la MartaGeschäftsführungFrauennetzwerk für Frieden e.V.Annegret KrügerVorsitzendeFreies Archiv der Hütten und Bergwerke RheinhausenKlaus KawalewskiStellvertretender VorsitzenderFreunde Arabischer Kunst und Kultur e.V.Nadja Moudarres-MadaniVorstandsvorsitzendeFreundeskreis des Windrose OrchestersMatteo GuerraKünstlerischer LeiterFridays for FutureLuisa NeubauerSprecherinFZM\* e.V.Ana MartínezCo-GeschäftsführungG.I.F.T. (German Italian French Theater)Eugenia FabriziKünstlerische LeitungGabriela GermanyAnnemarie Anecio Mier GATA GmbH Hochqualifizierte Fachkräfte Vermittlung Rekrutierung & Headhunting Soziokulturell-Nah Sprach- und Integration InterventionenZied SellemiProkuristGedenken Mölln 1992 / Reclaim and RememberIbrahim ArslanSprecherGEDOK e.V.Vorstand der BundesGEDOKBundesvorstandGeneralrat der Italiener im Ausland CGIEGiuseppe Scigliano, Tommaso ConteRatsmitgliedGesellschaft im Wandel gGmbHShai HoffmannGeschäftsführerGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband NRWAyla ÇelikVorsitzendeGOLD+BETON - Kunstraum am EbertplatzMeryem Erkus Good Karma Fiction internationalRavi KarmalkerCEOGreen Parrot GbR (Bluegrass- und Folk-Festival)Pierce BlackGeschäftsführerGriechische Gemeinde Hamburg e.V.Kalliopi BrandstäterVorsitzendeGrimme-InstitutCigdem UzunogluGeschäftsführerinGrün - Offene Liste MigrationAhmet EdisMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste MigrationElizaveta KhanMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste Migration KölnYasemin DoğanAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt KölnGrüne Landtagsfraktion NiedersachsenLena NzumeBildungspolitische SprecherinGrupo Internodal de GéneroClaudia TribinKoordinatorinGrupo Mulheres do Brasil e.V.Iramaia KotschedoffVorsitzenderHamburg-México e.V.Blanca OchoaVorstandsvorsitzendeHaus der Kulturen Lateinamerikas e.V.Dr. Dolly Conto ObregonGeschäftsführerinHaus der Kulturen/AWO UB MSL-REDaniela Franken-VahrenholtKoordinierungs- und FachstelleHDB-Progressive Volkseinheit der Türkei e.V.Ahmet İyidirliVorsitzenderHellenische Gemeinde zu Berlin e.V.Panagiotis MatlisVorsitzenderHorizont Theater e.V.Christos NicopoulosIntendantHuman Rights Film Festival BerlinLydia SpiesbergerFestivalleitungHumba e.V.Jan KrauthäuserVorstandHürther Brücke der Kulturen e.V.Anke VoerkelVorsitzendeHush Hush GmbHCedric IcassainCEOIBBC e.V.Ilknur GümüsVorstandIberoamerikanische Gruppe in IZ DuIrene StabelLeitungIFFF Dortmund|Köln e.V.Christina EssenbergerGeschäftsführerinIn SANA e.V.na SmajicVorstandInformationsstelle Antikurdischer Rassismus - IAKR e.V.Civan AkbulutVorstandsvorsitzenderInformationsstelle Lateinamerika, ila (Bonn)Britt Weyde, Carolina Garay DoigGeschäftsführung, RedaktionInitiative 19. Februar Hanau Initiative Barrierefrei FeiernDrees RingertInhaberInitiative Freie Musik IFM e.V. Initiative für Wahlrecht - DeutschlandDr. Aysun Aydemir, Bahattin GemiciSprecherInitiative Kölner helfenBerit KranzMitgründerinInitiative Kölner Jazz Haus e.V. (Stadtgarten Köln)Kornelia VossebeinKünstlerische LeitungInitiative Postmigrantisches Radio Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.Tahir DellaVorstandInnovationskultur e.V.Yurdagül ÖzkocVorstandINSEL e.V.Zara Gayk2. VorsitzendeInstitut für Slavistik der Universität MünsterProf. Dr. Irina WutsdorffGeschäftsführende DirektorinInstitut für Slavistik, Turkologie und zirkumbaltische Studien (ISTziB), U MainzBjörn WiemerProfessor, geschäftsführender Leiterintakt e.V.Charlott DahmenVorstandIntegrationsbeirat AugsburgFrédéric ZuccoVorsitzenderIntegrationshaus e.V.Elizaveta KhanVorstand, GeschäftsführerininterKultur e.V.Prof. Dr. Kemal BozayGeschäftsführerInterkulturelle Denkfabrik e.V. HamburgHasan Burgucuoğlu | R. Ulaş CüreVorsitzende | GeschäftsführungInterkultureller Sozialer Service Netzwerk Köln g GmbHBanu BambalGeschäftsführungInterkulturelles Zentrum Köln-BuchheimBirgit PikullikLeitungInternationale Photoszene Köln gUGHeide HäuslerGeschäftsführerinInternationaler Kultur und Sport Verein der Roma „Carmen e.V.“Sami DzemailovskiErster VorsitzenderInternationaler Mesopotamischer Kulturverein Bocholt e.V.Selma KoldamcaVorstandIntikurenRuben Manuel GonzalesGründer, LeiterItal Uil Germania e.V.Marilena Rossi jeVorsitzendeItalia Altrove e.V.Elena BerardoPräsidentin, 1. VorsitzendeItalienverein. Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e.V.Irene GalleraniVorsitzendejfc Medienzentrum e.V.Patricia GläfckeGeschäftsführerinJoenbüroUwe SpringfeldChefredakteurJunges Filmfestival Köln / CinepänzSophie DettmarCo-FestivalleitungJustiz Baden-WürttembergDr. Alessandro BellarditaRichterKabul Fire Records GmbHHannes Mussbach Kalamon - Institut für Arabische SpracheMirvat AdwanGründerin, LeiterinKalimera e.V. - Deutsch-Griechische KulturinitiativeAnna LabrinakouStellvertretende VorsitzendeKalker Buchladen gUGElizaveta KhanGeschäftsführerinKatakomben TheaterKazim CalisganGeschäftsführerKeine Panik Bonn e.V.Sileem HassanVorstandsvorsitzenderKinderhilfe Mesopotamien e.V.Vedat AkterVorstandKLEKS Schule für Polnische Sprache und Kultur e.V.Sylwia Mierzyńska-HoerschelmannVorsitzendeKlubkomm e.V. KölnJens Ponke, Paulina Rduch, Sophia LeggeVorstandKoalaKollektivKerstin KreßSprecherinKolleg für polnische Sprache und Kultur e.V.Anna ZinserlingGeschäftsführerinKöln-Rio e.V.Marcia RamalhoVorsitzendeKölner Freiwilligen Agentur e.V.Karolin HünerGeschäftsführerinKölner Kulturpaten e.V.Claudia BleierProjektleitungKölner KulturratBruno WennVorsitzenderKomMig - Kommision für die nachhaltige Einbindung von Menschen mit MigrationshintergrundDr. Guillermo Ribes VicenteDelegierterKompetenz- und Koordinationszentrum PolnischChristin StupkaDirektoriumKoopkultur e.V.Maryna MarkovaGründungsmitglied, ProjektleitungKorea Verband e.V.Jung-Hwa HanVorsitzendekorientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.Jee-Un KimGeschäftsführungKUBiST - Kunst und Begegnung in der Stadt e.V.Friederike Steier-MecklenburgVorstandsvorsitzendeKubus e.V.Frank BaumeisterVorstandKulturForum TürkeiEuropaArif ÜnalCo-VorsitzenderKulturverein zur Solidarisierung mit den Menschen aus Göpsen in Europa e.V.Bayram Özsoy, Ismail Özsahin, Sibel GümüsVorstandKunstinitiativen Köln e.V. / Art Initiatives Cologne (AIC)Amelie Gappa, Heike Ander, Simon KuhnVorstandsmitgliederKunstSalon e.V.Ulla EgbringhoffBüro- und ProgrammleiterinKurdische Gemeinde Deutschland e.V.Cahit Başar Generalsekretär Kurdische Gemeinde zu Berlin-Brandenburg e.V.Hüseyin TaşanVorstandKurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg / Bonn e.V.Musa AtamanEhrenvorsitzenderKurdisches Zentrum e.V.Enver SenVorstandLa Red - Vernetzung und Integration e.V.Cristina FaracoVorstandLandesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Bezirksbeauftragten für Partizipation und Integration BerlinJohanna KöstersSprecherinLandesmigrationsausschuss Ver.di NORDGencel BagciVorsitzenderLandesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.Mamad MohamadGeschäftsführerLandesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Niedersachsen e.V.Gustav Wehner, Klaudia HanischCo-VorsitzendeLandesverband der Migrant\*innenorganisationen - MigraNetz Thüringen e.V.Elisa CalzolariGeschäftsführungLandesverband der Sinti und Roma RomnoKher Thüringen e.V.Jens HellmannVorstandLateinamerikanische Fraueninitiative in Neukölln (LAFI in NK) e.V.Daniela HolguinVorstandLatinas en AlemaniaLizeth Soto RivasGründerinLaughing Productions UGChris DöringProjektleitungLibanesischer FrauenvereinHanan TahmazVorsitzendeLiteraturbüro NRWNatalie HarapatPublic RelationsLiteraturdistrikt - FestivalSemra Uzun, Fatma UzunCo-LeitungLiteraturszene Köln e.V.Ute WegmannVorstandLiveMusikKommission e.V.Christian Ordon | Mankel Brinkmann, Pamela Schobess, Thore DeborGeschäftsführer | VorstandLücke 3.0Das gesamte EnsembleTheaterLUH, International OfficeDr. Marcus HoppeStellvertretende LeitungMA.i - Migration und Arbeitswelt e.V.Canan UluğVorsitzendeMach' meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Rassismus e.V.Dr. Klaudia TietzeGeschäftsführerinMafia Nein Danke! e.V.Sandro MattioliVorsitzenderMagazin of Color gUGPia IhediohaGründerin, GeschäftsführerinMakkaroni AkademieRosanna D’OrtonaCo-Founder, CuratorMama AfrikaPapa Malick DioufVorstandMaMis en Movimiento e.V.Stela FernandezGeschäftsführungMasheena e.V.Maja ZećoVorsitzendeMaxim Gorki TheaterShermin LanghoffKünstlerische LeitungMediterranea Berlin e.V.der gesamte VorstandDer gesamte VorstandMelting Pot MusicElla O’Brien-CokerProduktmanagerinMerhaba & Mahlzeit e.V.Tolga ÖzgülVorsitzendeMesopotamische Kulturgemeinde e.VYusuf DurduVorsitzenderMiCali e.V.David GuaramaVorstandMigrantas e.V.Martin IannaconeVorstandMigrante GermanyAnnemarie Anecio Mier Migrantische Linke / Linkskanax\* WuppertalMarcel KleinIntegrationspolitischer Sprecher, Die Linke WuppertalMIKRASSEda Öztürk, Sara ÖztürkCo-GründerinnenMINA-Leben in Vielfalt e.V.Yildiz AkgünLeitungMissione Cattolica Italiana GevelsbergDavide MessinaGemeinderat Mitgliedmittendrin e.V.Tina Sander1. VorsitzendeMosaik Köln Mülheim e.V.Marianne Arndt1. VorsitzendeMosaik Kunst- und KulturhausErcan SahinVorstandsmitgliedMotoriousMartin SacanCEOMouches VolantesIhsan AlisanDirektormoveGLOBAL e.V.Maimouna OuattaraVorstandMultikita e.V.Milan BergerVorsitzenderMultikulturelles Forum e.V.Kenan KüçükGeschäftsführerMusic Women\* GermanyAnika JankowskiVorstandMustafa Kemal Kulturverein Dortmund e.V.Erkan TemizkanogluVorsitzendern-ost – Network for Border Crossing Journalism e.V.Hanno GundertGeschäftsführerNachrichten-Club, ErkrathIrene Thompson, Sonja ThompsonLeiterinnenNationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)Dr. Cihan SinanoğluLeiter der GeschäftsstelleNAVEND-Zentrum für Kurdische Studien e.V.Metin IncesuVorsitzenderNeue deutsche Medienmacher\*innenDaniel Bax, Elena Kountidou, Ella Schindler, Jannice Beckschebe, Natalie Sablowski, Polo TürkVorstand und Geschäftsführungneue deutsche organisationen (ndo)Karim El-HelaifiGeschäftsführungNICA artist developmentEsther WeickelProjektleitungOEK, Verband Griechischer Gemeinden in Deutschland e.V.Panos DrossinakisVorsitzenderOffene Welt e.V. Mondo ApertoLuca Paglia1. VorsitzenderON - Neue Musik Köln e.V.Thomas GläßerGeschäftsführungOrientierungszentrum für Migrant\*innen und Flüchtlinge e.V.Erbin DikongueAnsprechpartnerPanthertainment UGTyron RickettsGeschäftsführerParitätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V.Holger SpöhrReferent MigrationPartito Democratico GermaniaViviana VacanteVorsitzendePaulina Lara Franco (Comedia en Berlín)Paulina Lara FrancoProjektleitungPAWLO-Masoso e.V.Marianne Ballé MoudoumbouBundessprecherinPerspektive Vielfalt gGmbH - Institut für transkulturelle Forschung und soziale ArbeitErdal Cenan, Tahsin TekinVorstandsmitgliederphilippinenbüro e.V.Mirjam OverhoffGeschäftsführerinPIA Music & ArtsMehmet AkbasVorstandPiranha Arts AGFrank KlaffsVorstandPLANB Ruhr StiftungErcüment TokerVorstandPOLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.Celina MuzaStellvertretende VorsitzendePolki w Berlinie e.V.Marzena NowakVorsitzenderPolnischer Sozialrat e.V.Franek Machowski, Katarzyna WerthVorstandsmitgliederPopBoard NRW UGAnna-Kathrin Dietrich, Till SkoruppaGeschäftsführungPortale giornalistico dei Lombardi nel MondoDaniele MarconciniHerausgeberPrisma Queer Migrants e.V.Kadir ÖzdemirGründer, VorstandPRO MUSIK - Verband freier Musikschaffender e.V.Ella RohwerGeschäftsführerinPro Quote Bühne e.V.Helena KontoudakisVorstandPro Sinti und Roma e.V.Sonja KoscheBeraterin, CBBProjektmanufaktur e.V.Regine VetterVorständinProQuote MedienCorinna Ceruti, Katharina Preuth, Rebekka GorgesVorstandPsicologia MigranteDavid GuerraPsychologeQueermed Deutschland gUGSamson GrzybekGründer\*in, GeschäftsführungQueerMedia SocietyKai S. Pieck QueerScope - Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland e.V.Hanne HomrighausenCo-VorstandRadio Darmstadt / Polnische RedaktionElizeusz PlichtaRedakteurRat für Migration e.V.Prof. Dr. Vassilis TsianosVorsitzenderRegisseurinKathrin Jahrreiss Rete Donne e.V.Alessandra Pantani, Luciana MellaBeirätin, VorstandsvorsitzendeRevista Desbandada (Berlin)Claudia Baricco, Iñaki TarrésVorsitzende, RedaktionRinascita e.V. (Kulturverein)Valentina FazioVorsitzendeRom e.V. Roma-Selbstorganisation für Teilhabe, Bildung und KulturDoris SchmitzFür den VorstandRomaniPhen e.V.Isidora RandjelovićVorständinROOTS & ROUTES Cologne e.V.Janna Hadler, Sascha DüxInhaltliche Leitung, GeschäftsführungRosa-Luxemburg-StiftungDr. Massimo PerinelliReferent für MigrationRoter Ballonchen-Club e.V.Izabela ObłaczyńskaVorsitzenderruhrkomplex GmbHJan KrämerGeschäftsführerRuhrpott für EuropaMilad TabeschGründerRunder Tisch Buchforst e.V.Ute AsselbornVorsitzendeSalón BerlinésJosé Luis PizziFounderSanat EnsembleNedim HazarKünstlerische LeiterSarah Niesius - Freie ProduktionsleitungSarah NiesiusFreiberuflerinSC Aleviten Paderborn e.V.Verani KartumVorsitzenderSchachtsiek Familien StiftungSonya WinterbergVorstandSchauspiel KölnKay VogesIntendantSchwarze Filmschaffende e.V.Benita Sarah Bailey, Sophya Kallista FrohbergVorsitzendeSeminar für Slavistik & Lotman-Institut, Ruhr- Universität BochumProf. Dr. Yvonne PörzgenGeschäftsführende DirektorinSiamo Mareə BerlinFrancesca AddeiVorsitzendeSidekick e.V.Said BoluriGeschäftsführerSIGN - Network of italian scientists in GermanyProf. Dr. Gianaurelio CunibertiVorsitzenderSinti Union Schleswig-HolsteinKelly LaubingerGeschäftsführerinSivaslı Canlar Berlin e.V.Cemal BoyrazVorsitzenderSlavisches Institut der Universität zu KölnProf. Dr. Daniel BunčićGeschäftsführender DirektorSlavisches Institut Universität HeidelbergProf. Dr. Urs HeftrichGeschäftsführender DirektorSlavisches Seminar, Eberhard Karls Universität TübingenProf. Dr. Schamma SchahadatSeminardirektorinSocietà Dante Alighieri DüsseldorfBeatrice SantiniPräsidentinSolana ArtsSongül KaracaGründerinSolidarity of Korean People in EuropeEui Ok ShuVorsitzendeSommerblut Kulturfestival e.V.Rolf EmmerichFestivalleiterSONA – Virtual Reality aus der Perspektive blinder MenschenThomas MeckelKünstlerischer LeiterSPD Landtagsfraktion NRWVolkan BaranMdL, Integrationspolitischer SprecherSPD Ortsverein Köln ZollstockSilke MauritiusCo-VorsitzendeSprachCafé Polnisch e.V.Agata KochVorsitzendeStabiler Rücken VorstandStädtepartner Stettin e.V.Ewa DabrowskaVorstandsvorsitzendeStädtepartnerschaft Köln-Qamishlo e.V.Berit KranzVorstandStadtmuseum BerlinAurora RodonòKuratorin Migrationsgeschichtestadtsprachen magazinBirger HoyerChefredakteurStiftung Alltagsheld:innenHeidi ThiemannGeschäftsführende VorständinStiftung AsienhausRaphael GöpelGeschäftsführungStimmen der Solidarität - Mahnwache Köln e.V.Adil DemirciVorsitzender minStudio ZBAnja ReißGeschäftsführerinSTUDIOunbequem UG (haftungsbeschränkt)Lisa SeboldCo-Founder, Geschäftsführungsüdost Europa Kultur e.V.Ivanka SučićGeschäftsführungSüdstadt Leben e.V.Sonja GrupeVeranstaltungsmanagement, GeschäftsführungSUPERRR Lab SL gGmbHElisabeth LindigerCo-GeschäftsführungSV Rhenania Hamborn 1949 e.V.Cafer KayaVorsitzenderSWANS Initiative gGmbHMartha DudzinskiGeschäftsführende GesellschafterinTako Lako SchoolDr. Nina Boberg-Fazlic, Vedad Boberg FazlicGeschäftsführerTAM Museum gGmbHDr. Gülşah Stapel, Müge AvarGründungsdirektorinnenTamilisches Kulturforum e.V.Dinojan KalaranjanVorstandTausend und ein Talk – Die Migra-Night / raus.redenNada AssaadGründerin, Hostintaz Panter StiftungGemma Terés ArillaGeschäftsleiterinTB NRW - Türkischer Bund in Nordrhein-Westfalen e.V.Serhat UlusoyVorsitzenderTeam der Erstförderung am Geschwister-Scholl-Gymnasium PulheimBerit KranzKlassenleitung der internationalen Vorbereitungsklasse am GSG PulheimTertulia Literaria La Ambulante / KölnWalter LinganGründerThe Good MediaNetwork GMN GmbHAnna Ramskogler-WittGeschäftsführerinTheater der Keller, KölnDr. Ulrike JanssenKünstlerische Leitungtheaterperipherie e.V.Ute Bansemir, Lisa Deniz PreugschatLeitungthüringer Antidiskriminierungsnetzwerk (thadine) e.V.Prof. Dr. Anna Kasten, Elisa Calzolari, Katja NonnVorstandTLNT & TLNT e.V.Agnieszka AksamitInitiatorin, VorstandTOAB MannheimRaziye GüneyVorsitzenderToL Akademie gUGTuba TuncakGeschäftsführerinTrain of Hope Dortmund e.V.Fatma KaracakurtoğluVorsitzendeTU Berlin, ArTe & nupsProf. Dr Felicitas HillmannKoordination internationales nups-NetzwerkTÜDAY Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.Umut BilgiçVorsitzenderTürkisch-Deutscher Unternehmerverein e.V. TDU NRWCevdet KoçaşVorstandsvorsitzenderTürkische Gemeinde Hessen e.V.Atila KarabörklüVorsitzenderTürkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.Gökay SofuogluLandesvorsitzenderTürkische Gemeinde in DeutschlandGökay Sofuoglu, Mehtap ÇağlarBundesvorsitzendeTürkische Gemeinde in Schleswig-HolsteinDr. Cebel KüçükkaracaLandesvorsitzenderTürkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB)Ayşe DemirVorstandssprecherinTürkischer Elternbund Hamburg e.V.Azmi AkgülPräsidentTürkischer Elternverein Berlin-BrandenburgBerin Arukaslan, Melike CinarVorsitzendeTürkischer Lehrerverein e.V. HamburgBilge YörençVorsitzendeUCC e.V.Aynur Cronauer, Esma YeniceVorsitzendeUDUMA e.V. Georg RoloffVorstandugbb - Usina de guiones breves en BerlínMaría MeiraGründerin, ProjektleitungUn-Label e.V.Lisette ReuterGründerin, Leitungunger musicJutta UngerGeschäftsführerinUnidas Por La Paz AlemaniaMonica SotoKoordinatorinUnternehmen.Bilden.Vielfalt (UBV) e.V.Aysun TekinGeschäftsführerinver.di BundesmigrationsausschussYusuf AsVorsitzenderVerband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V.Olivia SarmaVorstandsmitgliedVerband der deutschen SlavistikProf. Dr. Barbara SonnenhauserVorsitzendeVerband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V.Arkadiusz B. Kulaszewski, Elizeusz Plichta, Grażyna Kamień-SöffkerVorsitzender, Vorstandsvorsitzende, VorstandsmitgliedVerband Deutsch-Türkischer Städtepartnerschaften e.V. / Türk-Alman-Kardeşkentler-BirligiÖzcan MutluPräsidentVerband deutscher Schriftsteller\*innen (VS in ver.di)Lena FalkenhagenBundesvorsitzendeVerein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland-Yekmal e.V.Günay DariciGeschäftsführerinVerein der Polen in Berlin “Polonus” e.V.Malgorzata SniadeckaVorsitzendeVerein der Polnischlehrer und Pädagogen in Deutschland e.V.Barejko-KnopsVorsitzendeVerein für Interkulturelle Arbeit und Sprachförderung e.V.Bojana KnezevicGeschäftsführerinVerein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.Hamid NowzariGeschäftsführerVerein Partnerschaft Deutschland Afrika e.V.Floriane ZinsouVorstandVerein zur Förderung der DokumentarfilmkulturPetra HoffmannVorstandVerein zur Förderung der êzîdischen Religion, Kultur und Medien - ÇIRA e.V. Der gesamte VorstandVerein zur Förderung der Zeitgemäßen Lebensweise NRW e.V.Nicole NeptunVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks - Bildungs- und Kulturzentrum e.V. DuisburgBülent KarabiberVorstandsvorsitzenderVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks in Hessen e.V. (ADD Hessen)Yelda Acar GösterişliVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks- Kultur- und Bildungsverein OsnabrückTürkan YılancıVorstandsvorsitzendeVereinigung der Polen in Berlin e.V.Elzbieta MichalakVorsitzendeVIA BundesverbandThais Vera UtrillaGeschäftsführungVIA Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V.Flaure Ngamou, Rachel NangallySprecher:innenratVideonale e.V.Tasja LangenbachKünstlerische LeitungVolt KölnIsabella VenturiniCity LeadVolt-Fraktion im Rat der Stadt KölnJennifer GlashagenFraktionsvorsitzendeVorstand des KölnerKulturAbo / Verein Freie Volksbühne Köln e.V.Jutta UngerGeschäftsführerinVUT e.V. (Verband unabhängiger Musikunternehmer\*innen)Jörg HeidemannGeschäftsführerWasi.Kölle e.V. Lateinamerikanische KulturvereinAdriana Ampuero1. VorsitzendeWelt kurdische Organisation (WKO) e.V.Behroz Ansari1. VorsitzenderWeWomenİpek Akyıldız Coşkun Willkommensbündnis für geflüchtete Menschen in Steglitz-ZehlendorfGünther SchulzeMitglied der LeitungsrundeWim Wenders Gymnasium DüsseldorfDr. Antonietta ZeoliSchulleiterinWir Kümmern Uns gUGElnaz AmiraslaniGeschäftsführungWürzburg KUlturS e.V.Barış YükselVorstandx3 PostOst Agency gUGJulia BoxlerGeschäftsführerinYeşil Çember – ökologisch interkulturell gGmbHGülcan NitschFounder, CEOYeulin Uri Bang e.V. (열린 우리 방)Dr. Jung-Sook Park-ReinigVorsitzendeYoung Voice TGD e.V.Tuğba KarakaşBundessprecherZ.E.B.R.A. e.V.Antonietta AbbruscatoGeschäftsführungZaki - Bildung und Kultur e.V.Omed ArghandiwalGeschäftsführerZeit für Solidarität/Dayanışma Zamanı e.V.İlkiz ŞentürkVorsitzendeNameFunktionAndrea Hertlein & Dr. Süleyman KanatCenter for Migration, Education and Cultural Studies, CvO Universität Oldenburg | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, LfbACaner AverSozialwissenschaftlerDr. Ismail KüpeliRuhr-Universität Bochum, PolitikwissenschaftlerDr. Natasza StelmaszykSprach- und Kulturvermittlung, FreiberuflerinMariana Schmidt QuinteroDeutsch-kolumbianische FriedensaktivistinNadia ZabouraKommunikationswissenschaftlerin, Publizistin, MedienkritikerinNora von DewitzJuniorprofessorin für Sprachliche Bildung und MehrsprachigkeitProf. Dr. Burak ÇopurIU Internationale Hochschule, PolitikwissenschaftlerProf. Dr. Elizabeta JonuzHochschule Hannover, Professorin für Migration und InternationalesProf. Dr. Hacı-Halil UslucanUniversität Duisburg-Essen, Institut für TurkistikProf. Dr. Karim FereidooniRuhr-Universität Bochum, Professor RassismusforscherProf. Dr. Kenan EnginInternationale Hochschule, Professur für Soziale Arbeit und PolitikwissenschaftProf. Dr. Lale YildirimChristian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professorin für Didaktik der GeschichteProf. Dr. Mona MassumiFH Münster, ProfessorinProf. Dr. Naika ForoutanHumboldt Universität zu Berlin, SozialwissenschaftlerinProf. Dr. Paul MecherilUniversität Bielefeld, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt MigrationProf.in Dr. Çinur GhaderiEvH Bochum, Professorin für Psychologie, Soziale Arbeit 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) Stellungnahme vom 11.06.2026 # Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD ## **Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD** Bayerischer Rundfunk (BR): Frau Intendantin Dr. Katja Wildermuth Hessischer Rundfunk (hr): Herrn Intendanten Florian Hager Mitteldeutscher Rundfunk (MDR): Herrn Intendanten Ralf Ludwig Norddeutscher Rundfunk (NDR): Herrn Intendanten Hendrik Lünenborg Radio Bremen: Frau Intendantin Dr. Yvette Gerner Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): Frau Intendantin Ulrike Demmer Saarländischer Rundfunk (SR): Herrn Intendanten Martin Grasmück Südwestrundfunk (SWR): Herrn Intendanten Prof. Dr. Kai Gniffke Westdeutscher Rundfunk (WDR): Frau Intendantin Dr. Katrin Vernau ## **Wir fordern eine bundesweite** **Zukunftsoffensive für COSMO** Sehr geehrter ARD-Vorsitzender Florian Hager, sehr geehrte Intendantinnen und Intendanten, bestürzt haben wir zur Kenntnis genommen, dass der WDR sein mehrsprachiges, interkulturelles Radioprogramm COSMO zum 1. April 2027 einstellen will und der WDR-Rundfunkrat dieser Entscheidung zugestimmt hat. In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus spart die ARD genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft. Wir, mehr als 500 migrantische Organisation sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik, wenden uns heute mit einem klaren und konstruktiven Appell an Sie: Lassen Sie nicht zu, dass vielen Menschen der Zugang zu Information und medialer Teilhabe verloren geht – insbesondere jenen, die auf mehrsprachige Angebote angewiesen sind. **Diese Vielfalt ist unersetzbar** Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für diese Communitys ist COSMO kein Nischenprogramm. Es ist ein publizistisches Zuhause und das einzige öffentlich-rechtliche Programm, das ihre Lebenswirklichkeit sprachlich, kulturell und biografisch ins Zentrum stellt. Fällt COSMO weg, schrumpft genau der Raum, den wir in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und eines erstarkenden Nationalismus dringender brauchen denn je: der Raum für unterschiedliche Perspektiven und ein Miteinander jenseits von Abschottung und Vereinheitlichung. **Schutzschild gegen Desinformation** Die COSMO-Angebote in den Erstsprachen sind ARD-weit neben WDRforyou die einzigen seriösen Informationsquellen in diesen Sprachen. Wer diese Lücke entstehen lässt, überlässt Menschen den Algorithmen der sozialen Medien und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Mehrsprachigkeit ist ein notwendiger Schutzschild für unsere Demokratie. **Forderung nach einem ARD-Schulterschluss** Sparzwänge und Reformen rechtfertigen weder ein Demokratiedefizit noch den Abbau von Vielfalt. Bisher haben drei Anstalten COSMO gemeinsam verantwortet. Das zeigt: Kooperation ist möglich. Wir fordern, diesen Weg auch mit der geplanten Radio-Reform konsequent weiterzugehen. Warum machen nicht alle Landesrundfunkanstalten aus COSMO eine starke, bundesweite Marke, ein crossmediales innovatives Gemeinschaftsprogramm, und statten es mit den nötigen Ressourcen aus? Statt einer WDR-Entscheidung im Alleingang braucht es einen echten ARD-Schulterschluss. Vor diesem Hintergrund fragen wir Sie: 1\. Welche Strategie verfolgt die ARD, um Menschen mit Migrationsgeschichte künftig zuverlässig, nachhaltig und vor allem messbar zu erreichen? 2\. Wie ist die Einwanderungsgesellschaft strukturell in der ARD-Gesamtstrategie verankert? Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Gleichzeitig stellen wir unmissverständlich klar: Wir sind nicht bereit, das Aus von COSMO zu akzeptieren. Ein einzigartiges, mehrsprachiges Programm darf nicht in konventionellen Wellen aufgehen. Jugendwellen und Kultursender gibt es viele – ein publizistisches Zuhause für die Einwanderungsgesellschaft gibt es unter Ihren Radioprogrammen derzeit nur einmal. Es braucht also eine konstruktive Lösung im Reformprozess des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. **Deshalb unsere Forderung:** Kommen Sie Ihrem gesetzlichen Auftrag nach, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Die Petition „Save Cosmo“, die bereits von über 100.000 Menschen unterzeichnet wurde, zeigt eindringlich, dass die Zivilgesellschaft diesen Kahlschlag nicht mitträgt. Als Vertretung von über 500 migrantischen Organisationen sehen wir es als unsere demokratische Pflicht, diesen Prozess transparent zu begleiten. Wir werden diesen Brief im Sinne einer kritischen Zivilgesellschaft öffentlich machen und zur Debatte stellen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und einen konkreten Vorschlag für einen gemeinsamen Dialog bis zum 15. Juni 2026. Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. **Der Brief entstand auf Initiative der Neuen deutschen Medienmacher\*innen und wurde von folgenden Organisationen und Personen in alphabetischer Reihenfolge mitgezeichnet.** [Zur Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/einschalten-gegen-das-abschalten) [Zum Pressespiegel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo) OrganisationNameFunktion23 Nisan e.V. KölnMalik KaramanVorsitzender50mas1 AlemaniaMyriam UebelackerVorstandAbá e.V. - Arbeitskreis für MenschenrechteAdriana Maximino dos SantosVorsitzendeADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Limburg e.V.Beşir EfetürkVorstandsvorsitzenderADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Rheinland Pfalz e.V.Alp HamuroğluVorstandsvorsitzenderADD Avrupa - Europäische Föderation der Vereine zur Förderung des Gedankenguts AtatürksMustafa TosunVorsitzenderafricologneFREUNDE e.V.Gerhardt HaagVorstandAfrikanisch-Deutscher Freundeskreis (ADFK)Sergio BrinaVorsitzendeAfro-Mülheimers Cultural and Development AssociationJustin FonkeuVorsitzenderafroTopia e.V. / africologneFESTIVALMarie DeuflhardFestivalleitungAG der Eine Welt-Landesnetzwerke in D. e.V.Monika Dülge, Martin WeberVorstandsvorsitzendeAG DOK (Berufsverband Dokumentarfilm)David Bernet, Irene HöferVorsitzendeAG Internationale Kooperation KulturNetzKölnThomas Gläßer, Mechtild TellmannSprecher\*innenAG Migration und Vielfalt in der SPD KölnFlorence GuesnetVorsitzendeAG Migration und Vielfalt in der SPD PankowDaniela MilutinCo-VorsitzendeAK Flucht und Integration RheinhausenAlmut KerssenboomOrga-TeamAK Politik der Kölner WillkommensinitiativenMarianne ArndtSprecherinAkademie der KünsteProf. Manos TsangarisPräsidentAKEBI e.V.Nursemin Sönmez, Nihat Kentel, Dr. Öndercan MutiCo-Sprecher\*inalbaKULTURBirgit EllinghausDirektorinAlevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R. (AABF)Ufuk CakirGeneralsekretärAlevitische Gemeinde Duisburg-Nord e.V.Düzgün KüçükdoğanVorsitzenderAlevitische Gemeinde zu Berlin e.V.Kadir ŞahinStellvertretender VorsitzenderAliadas für Teilhabe und Integration e.V.Isabel Berrio1. VorsitzendeAllerweltshaus e.V.Julia PaffenholzVorstand, Promotorin für entwicklungspolitische BildungsarbeitAllerweltskino e.V.Christina BünsVorstandAllianz Ukrainischer Organisationen e.V.Oleksandra BienertVorstandsvorsitzendeALMAS e.V. Allianz Mexiko-Zentral-SudamerikaAlia Lira HartmannVorsitzendeAmanet NRW e.V.Samir FeticVorstandsmitgliedAmici della Cultura Italiana di Amburgo e.V.Salvatore MalfaVorstandsvorsitzenderAmnesty for Women e.V.Isabel Marin ArrizabalagaVorständinANPI - Vereinigung der Partisanen ItaliensAntonio RicciardiPräsidentANPI Berlin Brandenburg e.V.Andrea SellaPräsidentANPI e.V.Gavrilo ZambonSchatzmeisterAntidiskriminierungsverband Deutschland e.V.Eva AndradesGeschäftsführerinAQUItheater gUG.Lorena ValdenegroGeschäftsführerinArbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt PankowLouis Rodel ArnoldsCo-Vorsitzender Arkadaş Theater Köln e.V.Bülent EroğluGeschäftsführerArtemisia e.V. - Inklusion für AlleAmelia MassettiGründerin, VorsitzendeARTpolis Community Arts & Music Lab/Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.Dr. Philip Gondecki-SafariProjektleiterAssociazione Amici della Cultura Italiana e.V. TuebingenRosalia MadoniaVorsitzendeAssociazione Mantovani nel MondoDaniele MarconciniVorsitzenderAtatürkcü Düsünce Dernegi Bielefeld e.V.Nihal AvanVorstandsvorsitzendeAtatürkcü Düsünce Dernegi Niedersachsen e.V.Serpil YıldırımerVorstandsvorsitzendeATIAD Verband türkischer Unternehmerinnen und Industrieller in Europa e.V.Aziz SariyarVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) ArnsbergDilek StadtlerVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BielefeldCihad KefeliVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BrühlGüldane AvciVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GeldernAyman FalitMitglied Landesintegrationsrat NRWAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GevelsbergSejfullah Köse, Anna RyłkoVorsitzender, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) HattingenMuriel Dewulf2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KarlsruheFlavio VenturelliVorstandsmitgliedAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KölnAhmet Edis, Prof. Dr. Aria Adli, Malik Karaman, Tayfun Keltek Vorsitzende, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Kreis SoestAdil HaimounACI MitgliederAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) LeichlingenÖnder BalkayaVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Sankt AugustinNeslihan IrenVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SiegenHanan Tahmaz2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SoestSchuler YousufStellvertretender VorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Stadt KAARST MitgliedErcan GürerVorstandAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration C-RDimitrios TsaparlisMitgliedAusschuss für Chancengleichheit und Integration - PulheimNebil BayrakciogluVorsitzenderAWO Bezirksverband Niederrhein e.V. ay filmAyla YildizDokumentarfilmproduktionBAFNET e.V. (Berlin Asian Film Network)Hyun WannerVorstandsmitgliedBalkanbeatsRobert SokoLeiterbalkaNet e.V.Asmir ŠabićVorstandsmitgliedBalkanwerk e.V.Damir BašićVorsitzenderBashed Potatoes GbR (Bluegrass-Band)Philipp KeckGeschäftsführerBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationKatarina NiewiedzialBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationBerlin AmateursMaie EscorialGründerin, ProjektleitungBerlin en Salsa e.V.Paul Welch GuerraVereinsgründerBerliner Frauenbund 1945 e.V.Mechthild RawertVorsitzendeBerliner Literarische Aktion e.V.Martin JankowskiVorsitzenderBernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.Katrin StrauchStellvertretender VorstandBezirksvertretung der Dortmunder Nordstadt BBert Elya-Noah RozowskiFraktion DIE LINKE, Stellv. Bezirksbürgermeister\*inBIF - Bildungswerk für interkulturelle Fragen e.V.Ahmet İyidirliVorstandBildungsinitiative “Keupstraße ist überall - erinnern, aufklären, verändern” e.V.Karmen FranklProjektleiterin, KuratorinBildungsinitiative Ferhat UnvarSerpil Temiz UnvarVorsitzendeBlaxMag - Das Schwarze Online-Magazin Bloque Latinoamericano bocconcini di cultura e.V.Ilaria BucchioniVorsitzendeBotschaft von MexikoFrancisco QuirogaBotschafterbridgeworksViola HilbingGeschäftsführungBrunnen e.V.Maria WildeisVorsitzendeBücherFrauen - Women in PublishingYvonne de Andrés1. VorsitzendeBund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) e.V.Umut CengilVorsitzenderBund der Alevitischen Jugendlichen in NRW e.V.Birgül Gündüz CayCo-LandesvorsitzendeBundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung und Teilhabe, bbt e.V.Anja TreichelGeschäftsführerinBundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)Lena GraserGeschäftsführerinBundesverband ausländischer Studierender (BAS)Stanislaw BondarewSprecherBundesverband CastingKarimah El-GiamalVorsitzendeBundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.Ceyda TutanVorsitzendeBundesverband für Türkisch und Mehrsprachige Bildung / Almanya Türkçe ve Çok Dilli Eğitim Birliği (BTMB)Bilge Yörenç, Zülfü GürbüzBundesvorsitzendeBundesverband NeMO e.V.Dr. Elizabeth BeloeVorsitzendeBundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE) e.V. Gesamter VorstandBundesvereinigung der Polnischlehrkräfte e.V.Magdalena Wiażewicz2. VorsitzendeBündnis 90/Die GrünenFelix BanaszakBundesvorsitzenderBündnis 90/Die GrünenFranziska BrantnerBundesvorsitzendeBündnis 90/Die GrünenJanina SmitsStadtverordnete, Fachpolitische Sprecherin für Gleichstellung und KulturBündnis 90/Die GrünenPegah EdalatianPolitische GeschäftsführerinBündnis 90/Die Grünen NRWYazgülü ZeybekLandesvorsitzendeBündnis 90/Die Grünen, BundestagsfraktionAwet TesfaiesusSprecherin für Kultur und Medien der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die GrünenBündnis Südwest-Weltoffen (Berlin)Rodrigo Bustos BarrosSprecherBürgerzentrum VingstGülistan CacanVorstandc/o pop (Cologne on pop Gmbh)Norbert OberhausGeschäftsführerCalaca e.V.Josefina ValdovinosVorstandsmitgliedCarl von Ossietzky Universität, CMCFatoş Atali-TimmerWissenschaftliche MitarbeiterinÇember - Frauengruppe KölnSati KizaranMitgliedCenter der kurdischen Frauen in Köln e.V.Nahyeh KhoshkalamVorsitzendeCentro Cultural Español de Bocholt e.V.Juan Lopez CasanavaVorsitzenderCentrum Modernes Griechenland / Freie Universität BerlinProf. Dr. Miltiadis PechlivanosDirektorCircolo culturale ricreativo Sardo RINASCITA OBERHAUSEN e.V.Franco SogusPresidenteCircolo Partito Democratico AmburgoAndrea FerratiVorsitzenderCircolo PD TübingenCaterina BrancatoSekretärinCircolo Sardo di Berlino e.V. - Sardisches Kulturzentrum BerlinLorenzo Deidda und Sara ParacchiniPräsidentin, Stellvertretende PräsidentinCLAIM gGmbHRima HananoCo-GeschäftsführerinClassical:NEXT GmbHFabienne KrauseGeschäftsführerinClown Festival BerlinLigia Liberatori und Luciana ArcuriGründerinnen, Künstlerische LeiterinnenClub Bahnhof Ehrenfeld KölnMankel BrinkmannBetreiberClub Dialog e.V.Dr. Natalia no RoeslerGeschäftsführerinClub GretchenPamela Schobeß, Lars DöringGeschäftsführungcollecting:dreams FestivalArmin Wühle, SchriftstellerFestivalsprecherComedia Theater KölnManuel MoserGeschäftsführerCOMITES Berlin Komitee der Italiener im AuslandFederico QuadrelliVorsitzenderCOMITES Colonia Komitee der Italiener in DeutschlandSimonetta Del FaveroVorsitzendeCOMITES DortmundGioacchino Di VitaVorsitzenderCOMITES Freiburg Komitee der Italiener im AuslandAndrea GattiVorsitzenderCOMITES Hannover Komitee der Italiener in DeutschlandGlenda CrisàVorsitzendeCOMITES München Komitee der Italiener im AuslandDaniela di BenedettoVorsitzendeCOMITES Nürnberg Komitee der Italiener im AuslandNicoletta De RossiVorsitzendeCOMITES Saar Komitee der Italiener im AuslandPatrizio MaciVorsitzenderCOMITES Stuttgart Komitee der Italiener im AuslandLuigi BucciVorsitzenderConnectingColoursThi-Thu Dung QuanCo-FounderÇorum Der e.V. - Kultur- und BildungszentrumNezaket KirazlıVorsitzendeCRE (Consejo de Residentes Españoles)María González BarroPräsidentinCrémant. Cava. Booty Bounce (CCBB)Sherin StrieweGründer\*inCrime CologneDominic Hettgen | Franziska Emons-HausenProgrammleitung | FestivalleitungCross Culture Communities | CologneLale KonukProjektleiterin, KulturmanagerinDachverband der êzidischen Frauenräte in Deutschland e.V.Der VorstandDer gesamte VorstandDachverband der Migrantinnen Organisationen (DaMigra) e.V.Dr. Delal AtmacaGeschäftsführerinDaMOst e.V.Ayman QasarwaGeschäftsführungDas Ezidische Hilfswerk - Rote Sonne e.V.Emin ÖzdenVorsitzenderdas Kulturgetriebe e.V.Jan HochkamerGeschäftsführerDecolonize Berlin e.V.Tahir DellaVorstandDelegatur Italienischer Katholischer Gemeinden in DeutschlandDon Gregorio MiloneNationaldelegatDemokrati-JA e.V.Natascha Ivanova, Lisa WolfsonVorstandDemokratieKreis DuisburgMargarete WösthoffOrganisatorinDemokratischer Arbeiterverein Köln DID e.V.Sezen Dinc, Sefariye EksiVereinsvorsitzende, VorstandsmitgliedDersim Stiftung für akademischen Austausch in EuropaDr. Ali Kemal Gün | Dr. habil. Hıdır Çelik2. Stellvertretender Vorsitzender | VorsitzenderDeutsch Griechische Kulturassoziation e.V.Sofia Stavrianidou, Alkistis KafetziVorstandDeutsch Mexikanische Gesellschaft Berlin e.V.Gabriela Moreno de MirowVorsitzendeDeutsch-Afrikanisches Zentrum e.V.Astrid LethertVorsitzendeDeutsch-Griechische Gesellschaft Düsseldorf e.V.Efthalia BikakiVorsitzende im Namen des VorstandsDeutsch-Griechisches JugendwerkGerasimos BekasGeneralsekretärDeutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverVolker DevillePräsidentDeutsch-kurdisches Kulturhaus e.V., BonnNure Başar, Hüseyin ErayCo-VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V.Wiktoria DolińskaGeschäftsführungDeutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen e.V.Harm AdamVorsitzenderDeutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.Viola KrizakVorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft München e.V.Anna Goebel1. VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Oldenburg e.V.Izabela Bieda, Jacek Witold ZającVorsitzende, stellv. VorsitzendeDeutsch-Polnischer Verein InKontakt e.V.Adrian FijolekVorstandDeutsch-Spanischer Kulturkreis Antonio Machado e.V. im KölnGonzalez Tejón, LuzianoVorstandDeutsch-Türkische Jungdiplomaten e.VKoray ÖzbagciStellvertretender VorsitzenderDeutsch-Türkischer Verein Köln e.V.Jennifer ZeppVorstand, GeschäftsführerinDeutsch-Türkisches Forum Stuttgart e.V.Kerim ArpadGeschäftsführerDeutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.diDanica BensmailBundesgeschäftsführerinDeutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)Dr. Zeynep YanasmayanLeiterin Abteilung MigrationDeutsche-Kurdische Kultur e.V. DortmundYusuf DurduVorstandDeutscher Bundestag, SPD-FraktionMacit KaraahmetoğluMdB, Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und GeschäftsordnungDeutscher Musikrat e.V. GeneralsekretariatDeutsches Polen-Institut e.V.Prof. Dr. Peter Oliver LoewDirektorDICA (Coordinamento Donne Italiane Amburgo)Beatrice VirendiMitgründerinDIDF Föderation Demokratischer ArbeitervereineAlev BahadirVorsitzendeDIDF Jugend KölnDamla HacıyusufoğluVorstandDIDF JUGEND NRWTuğba BakırcıVorstandDie Linke Fraktion im Stadtrat BocholtMichael FriegSprecherDie Linke im Rat/Migrantische Linke BochumMonetta MarchianoDirekt gewählte MandatsträgerinDie Sprachenschule im KreuzviertelLara BaierInhaberinDie Unmündigen e.V. Mannheim VorstandDIG associazione italo-tedesca UnnaManuela GrassiVorstandDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft DüsseldorfHelene GrecuVorsitzendeDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft RemscheidGiovanni Farruggia1. VorsitzenderDIK - Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverProf. Volker DevillePräsidentDiversity Culture Cologne e.V.Julia MädrichVorsitzendeDokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland DOMiDAhmet Necati SezerVorstands- und GründungsmitgliedDOTEV-Dortmunder Türkischer Elternverein e.VAysun AydemirVorsitzendeDr. Moroni StiftungRamy AzrakLeiterdrama.lab e.V.Marina BrunnerVorstandDRUCK Medienplattform (Druck-Projekt.org)Lena WhoooVorstandsmitgliedDTW Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung e.V.Suat BakırStellvertretender VorstandsvorsitzenderEach One Teach One (EOTO) e.V.Daniel GyamerahVorsitzenderEdelweißpiratenclub e.V.Jan KrauthäuserVorsitzenderEl Tercer Voto PodcastRaúl Gil Benito, Franco Delle DonneHostsElternverband RuhrDr Ali SakCo-VorsitzenderEMFA Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit BonnDr. Hidir CelikGründungsmitglied und VorsitzenderERT(Griechisches Fernsehen) TA NEAGeorgios PappasKorrespondent für DeutschlandErzincanlı Canlar Berlin e.V.Hüseyin AktasSprecherEvangelische Kirchengemeinden Benz und MorgenitzAnnegret Möller-TitelPastorinEvangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA / IntegrationsagenturDr. habil. Hıdır ÇelikLeiter EMFAEvangelisches Jugendwerk Sieg Rhein Bonn Leitung MedienpädagogikExantas - Deutsch-Griechische Gesellschaft Berlin e.V.Olga DrosouVorstandFachschaftsrat der Slavistik der Universität PotsdamKatherina KraftStudentische VertretungFAI-Forum Accademici Italiani in GermaniaDr. Edith PichlerVicepresidenteFEM HinterhofchorNilüfer Şahin Festival berlinés de cuentacuentos en españolAdriana BarreraOrganisatorinFestival Italiana Kulturbrücke am RheinAlessandro PalmitessaLeiterFIEI Federazione Italiana Emigrazione ImmigrazioneRoldolfo RiocciVorsitzenderFilef ETS Federazione Italiana Lavoratori Emigranti e FamigliePietro LunettoNationaler KoordinatorFilmbüro NW e.V.Sonja HofmannGeschäftsführungFilmfest HamburgMalika RabahallahLeiterinFilmfestival Visions of IranAmin FarzanefarKuratorFlüchtlingsrat NRW e.V.Birgit NaujoksGeschäftsführerinFöderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED)Dr. Aysun AydemirCo-BundesvorsitzendeFolclóricos Anónimos e.V. BerlinGerhard FranzVorstandForum der Kulturen e.V., in StuttgartAlina Papagiannaki- SönmezGeschäftsführerinFÖTEV NRW - Föderation türkischer Elternvereine in NRWMilazım KoçtürkStellvertretender VorsitzenderFraktion Bündnis 90/ Die Grünen, BerlinGollaleh Ahmadi, MdASprecherin für Medienpolitik und SicherheitspolitikFraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Rat der Stadt DortmundUtz KowalewskiFraktionsvorsitzenderFraktion Die Linke, Abgeordnetenhaus BerlinElif EralpMitglied des Abgeordnetenhauses von BerlinFraTÖP e.V.M. Esad SahinVorsitzenderFrauen lernen gemeinsam Bonn e.V.Alexandra AvramidisAnsprechpartnerinFrauenalia gUGBegoña de la MartaGeschäftsführungFrauennetzwerk für Frieden e.V.Annegret KrügerVorsitzendeFreies Archiv der Hütten und Bergwerke RheinhausenKlaus KawalewskiStellvertretender VorsitzenderFreunde Arabischer Kunst und Kultur e.V.Nadja Moudarres-MadaniVorstandsvorsitzendeFreundeskreis des Windrose OrchestersMatteo GuerraKünstlerischer LeiterFridays for FutureLuisa NeubauerSprecherinFZM\* e.V.Ana MartínezCo-GeschäftsführungG.I.F.T. (German Italian French Theater)Eugenia FabriziKünstlerische LeitungGabriela GermanyAnnemarie Anecio Mier GATA GmbH Hochqualifizierte Fachkräfte Vermittlung Rekrutierung & Headhunting Soziokulturell-Nah Sprach- und Integration InterventionenZied SellemiProkuristGedenken Mölln 1992 / Reclaim and RememberIbrahim ArslanSprecherGEDOK e.V.Vorstand der BundesGEDOKBundesvorstandGeneralrat der Italiener im Ausland CGIEGiuseppe Scigliano, Tommaso ConteRatsmitgliedGesellschaft im Wandel gGmbHShai HoffmannGeschäftsführerGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband NRWAyla ÇelikVorsitzendeGOLD+BETON - Kunstraum am EbertplatzMeryem Erkus Good Karma Fiction internationalRavi KarmalkerCEOGreen Parrot GbR (Bluegrass- und Folk-Festival)Pierce BlackGeschäftsführerGriechische Gemeinde Hamburg e.V.Kalliopi BrandstäterVorsitzendeGrimme-InstitutCigdem UzunogluGeschäftsführerinGrün - Offene Liste MigrationAhmet EdisMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste MigrationElizaveta KhanMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste Migration KölnYasemin DoğanAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt KölnGrüne Landtagsfraktion NiedersachsenLena NzumeBildungspolitische SprecherinGrupo Internodal de GéneroClaudia TribinKoordinatorinGrupo Mulheres do Brasil e.V.Iramaia KotschedoffVorsitzenderHamburg-México e.V.Blanca OchoaVorstandsvorsitzendeHaus der Kulturen Lateinamerikas e.V.Dr. Dolly Conto ObregonGeschäftsführerinHaus der Kulturen/AWO UB MSL-REDaniela Franken-VahrenholtKoordinierungs- und FachstelleHDB-Progressive Volkseinheit der Türkei e.V.Ahmet İyidirliVorsitzenderHellenische Gemeinde zu Berlin e.V.Panagiotis MatlisVorsitzenderHorizont Theater e.V.Christos NicopoulosIntendantHuman Rights Film Festival BerlinLydia SpiesbergerFestivalleitungHumba e.V.Jan KrauthäuserVorstandHürther Brücke der Kulturen e.V.Anke VoerkelVorsitzendeHush Hush GmbHCedric IcassainCEOIBBC e.V.Ilknur GümüsVorstandIberoamerikanische Gruppe in IZ DuIrene StabelLeitungIFFF Dortmund|Köln e.V.Christina EssenbergerGeschäftsführerinIn SANA e.V.na SmajicVorstandInformationsstelle Antikurdischer Rassismus - IAKR e.V.Civan AkbulutVorstandsvorsitzenderInformationsstelle Lateinamerika, ila (Bonn)Britt Weyde, Carolina Garay DoigGeschäftsführung, RedaktionInitiative 19. Februar Hanau Initiative Barrierefrei FeiernDrees RingertInhaberInitiative Freie Musik IFM e.V. Initiative für Wahlrecht - DeutschlandDr. Aysun Aydemir, Bahattin GemiciSprecherInitiative Kölner helfenBerit KranzMitgründerinInitiative Kölner Jazz Haus e.V. (Stadtgarten Köln)Kornelia VossebeinKünstlerische LeitungInitiative Postmigrantisches Radio Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.Tahir DellaVorstandInnovationskultur e.V.Yurdagül ÖzkocVorstandINSEL e.V.Zara Gayk2. VorsitzendeInstitut für Slavistik der Universität MünsterProf. Dr. Irina WutsdorffGeschäftsführende DirektorinInstitut für Slavistik, Turkologie und zirkumbaltische Studien (ISTziB), U MainzBjörn WiemerProfessor, geschäftsführender Leiterintakt e.V.Charlott DahmenVorstandIntegrationsbeirat AugsburgFrédéric ZuccoVorsitzenderIntegrationshaus e.V.Elizaveta KhanVorstand, GeschäftsführerininterKultur e.V.Prof. Dr. Kemal BozayGeschäftsführerInterkulturelle Denkfabrik e.V. HamburgHasan Burgucuoğlu | R. Ulaş CüreVorsitzende | GeschäftsführungInterkultureller Sozialer Service Netzwerk Köln g GmbHBanu BambalGeschäftsführungInterkulturelles Zentrum Köln-BuchheimBirgit PikullikLeitungInternationale Photoszene Köln gUGHeide HäuslerGeschäftsführerinInternationaler Kultur und Sport Verein der Roma „Carmen e.V.“Sami DzemailovskiErster VorsitzenderInternationaler Mesopotamischer Kulturverein Bocholt e.V.Selma KoldamcaVorstandIntikurenRuben Manuel GonzalesGründer, LeiterItal Uil Germania e.V.Marilena Rossi jeVorsitzendeItalia Altrove e.V.Elena BerardoPräsidentin, 1. VorsitzendeItalienverein. Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e.V.Irene GalleraniVorsitzendejfc Medienzentrum e.V.Patricia GläfckeGeschäftsführerinJoenbüroUwe SpringfeldChefredakteurJunges Filmfestival Köln / CinepänzSophie DettmarCo-FestivalleitungJustiz Baden-WürttembergDr. Alessandro BellarditaRichterKabul Fire Records GmbHHannes Mussbach Kalamon - Institut für Arabische SpracheMirvat AdwanGründerin, LeiterinKalimera e.V. - Deutsch-Griechische KulturinitiativeAnna LabrinakouStellvertretende VorsitzendeKalker Buchladen gUGElizaveta KhanGeschäftsführerinKatakomben TheaterKazim CalisganGeschäftsführerKeine Panik Bonn e.V.Sileem HassanVorstandsvorsitzenderKinderhilfe Mesopotamien e.V.Vedat AkterVorstandKLEKS Schule für Polnische Sprache und Kultur e.V.Sylwia Mierzyńska-HoerschelmannVorsitzendeKlubkomm e.V. KölnJens Ponke, Paulina Rduch, Sophia LeggeVorstandKoalaKollektivKerstin KreßSprecherinKolleg für polnische Sprache und Kultur e.V.Anna ZinserlingGeschäftsführerinKöln-Rio e.V.Marcia RamalhoVorsitzendeKölner Freiwilligen Agentur e.V.Karolin HünerGeschäftsführerinKölner Kulturpaten e.V.Claudia BleierProjektleitungKölner KulturratBruno WennVorsitzenderKomMig - Kommision für die nachhaltige Einbindung von Menschen mit MigrationshintergrundDr. Guillermo Ribes VicenteDelegierterKompetenz- und Koordinationszentrum PolnischChristin StupkaDirektoriumKoopkultur e.V.Maryna MarkovaGründungsmitglied, ProjektleitungKorea Verband e.V.Jung-Hwa HanVorsitzendekorientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.Jee-Un KimGeschäftsführungKUBiST - Kunst und Begegnung in der Stadt e.V.Friederike Steier-MecklenburgVorstandsvorsitzendeKubus e.V.Frank BaumeisterVorstandKulturForum TürkeiEuropaArif ÜnalCo-VorsitzenderKulturverein zur Solidarisierung mit den Menschen aus Göpsen in Europa e.V.Bayram Özsoy, Ismail Özsahin, Sibel GümüsVorstandKunstinitiativen Köln e.V. / Art Initiatives Cologne (AIC)Amelie Gappa, Heike Ander, Simon KuhnVorstandsmitgliederKunstSalon e.V.Ulla EgbringhoffBüro- und ProgrammleiterinKurdische Gemeinde Deutschland e.V.Cahit Başar Generalsekretär Kurdische Gemeinde zu Berlin-Brandenburg e.V.Hüseyin TaşanVorstandKurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg / Bonn e.V.Musa AtamanEhrenvorsitzenderKurdisches Zentrum e.V.Enver SenVorstandLa Red - Vernetzung und Integration e.V.Cristina FaracoVorstandLandesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Bezirksbeauftragten für Partizipation und Integration BerlinJohanna KöstersSprecherinLandesmigrationsausschuss Ver.di NORDGencel BagciVorsitzenderLandesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.Mamad MohamadGeschäftsführerLandesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Niedersachsen e.V.Gustav Wehner, Klaudia HanischCo-VorsitzendeLandesverband der Migrant\*innenorganisationen - MigraNetz Thüringen e.V.Elisa CalzolariGeschäftsführungLandesverband der Sinti und Roma RomnoKher Thüringen e.V.Jens HellmannVorstandLateinamerikanische Fraueninitiative in Neukölln (LAFI in NK) e.V.Daniela HolguinVorstandLatinas en AlemaniaLizeth Soto RivasGründerinLaughing Productions UGChris DöringProjektleitungLibanesischer FrauenvereinHanan TahmazVorsitzendeLiteraturbüro NRWNatalie HarapatPublic RelationsLiteraturdistrikt - FestivalSemra Uzun, Fatma UzunCo-LeitungLiteraturszene Köln e.V.Ute WegmannVorstandLiveMusikKommission e.V.Christian Ordon | Mankel Brinkmann, Pamela Schobess, Thore DeborGeschäftsführer | VorstandLücke 3.0Das gesamte EnsembleTheaterLUH, International OfficeDr. Marcus HoppeStellvertretende LeitungMA.i - Migration und Arbeitswelt e.V.Canan UluğVorsitzendeMach' meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Rassismus e.V.Dr. Klaudia TietzeGeschäftsführerinMafia Nein Danke! e.V.Sandro MattioliVorsitzenderMagazin of Color gUGPia IhediohaGründerin, GeschäftsführerinMakkaroni AkademieRosanna D’OrtonaCo-Founder, CuratorMama AfrikaPapa Malick DioufVorstandMaMis en Movimiento e.V.Stela FernandezGeschäftsführungMasheena e.V.Maja ZećoVorsitzendeMaxim Gorki TheaterShermin LanghoffKünstlerische LeitungMediterranea Berlin e.V.der gesamte VorstandDer gesamte VorstandMelting Pot MusicElla O’Brien-CokerProduktmanagerinMerhaba & Mahlzeit e.V.Tolga ÖzgülVorsitzendeMesopotamische Kulturgemeinde e.VYusuf DurduVorsitzenderMiCali e.V.David GuaramaVorstandMigrantas e.V.Martin IannaconeVorstandMigrante GermanyAnnemarie Anecio Mier Migrantische Linke / Linkskanax\* WuppertalMarcel KleinIntegrationspolitischer Sprecher, Die Linke WuppertalMIKRASSEda Öztürk, Sara ÖztürkCo-GründerinnenMINA-Leben in Vielfalt e.V.Yildiz AkgünLeitungMissione Cattolica Italiana GevelsbergDavide MessinaGemeinderat Mitgliedmittendrin e.V.Tina Sander1. VorsitzendeMosaik Köln Mülheim e.V.Marianne Arndt1. VorsitzendeMosaik Kunst- und KulturhausErcan SahinVorstandsmitgliedMotoriousMartin SacanCEOMouches VolantesIhsan AlisanDirektormoveGLOBAL e.V.Maimouna OuattaraVorstandMultikita e.V.Milan BergerVorsitzenderMultikulturelles Forum e.V.Kenan KüçükGeschäftsführerMusic Women\* GermanyAnika JankowskiVorstandMustafa Kemal Kulturverein Dortmund e.V.Erkan TemizkanogluVorsitzendern-ost – Network for Border Crossing Journalism e.V.Hanno GundertGeschäftsführerNachrichten-Club, ErkrathIrene Thompson, Sonja ThompsonLeiterinnenNationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)Dr. Cihan SinanoğluLeiter der GeschäftsstelleNAVEND-Zentrum für Kurdische Studien e.V.Metin IncesuVorsitzenderNeue deutsche Medienmacher\*innenDaniel Bax, Elena Kountidou, Ella Schindler, Jannice Beckschebe, Natalie Sablowski, Polo TürkVorstand und Geschäftsführungneue deutsche organisationen (ndo)Karim El-HelaifiGeschäftsführungNICA artist developmentEsther WeickelProjektleitungOEK, Verband Griechischer Gemeinden in Deutschland e.V.Panos DrossinakisVorsitzenderOffene Welt e.V. Mondo ApertoLuca Paglia1. VorsitzenderON - Neue Musik Köln e.V.Thomas GläßerGeschäftsführungOrientierungszentrum für Migrant\*innen und Flüchtlinge e.V.Erbin DikongueAnsprechpartnerPanthertainment UGTyron RickettsGeschäftsführerParitätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V.Holger SpöhrReferent MigrationPartito Democratico GermaniaViviana VacanteVorsitzendePaulina Lara Franco (Comedia en Berlín)Paulina Lara FrancoProjektleitungPAWLO-Masoso e.V.Marianne Ballé MoudoumbouBundessprecherinPerspektive Vielfalt gGmbH - Institut für transkulturelle Forschung und soziale ArbeitErdal Cenan, Tahsin TekinVorstandsmitgliederphilippinenbüro e.V.Mirjam OverhoffGeschäftsführerinPIA Music & ArtsMehmet AkbasVorstandPiranha Arts AGFrank KlaffsVorstandPLANB Ruhr StiftungErcüment TokerVorstandPOLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.Celina MuzaStellvertretende VorsitzendePolki w Berlinie e.V.Marzena NowakVorsitzenderPolnischer Sozialrat e.V.Franek Machowski, Katarzyna WerthVorstandsmitgliederPopBoard NRW UGAnna-Kathrin Dietrich, Till SkoruppaGeschäftsführungPortale giornalistico dei Lombardi nel MondoDaniele MarconciniHerausgeberPrisma Queer Migrants e.V.Kadir ÖzdemirGründer, VorstandPRO MUSIK - Verband freier Musikschaffender e.V.Ella RohwerGeschäftsführerinPro Quote Bühne e.V.Helena KontoudakisVorstandPro Sinti und Roma e.V.Sonja KoscheBeraterin, CBBProjektmanufaktur e.V.Regine VetterVorständinProQuote MedienCorinna Ceruti, Katharina Preuth, Rebekka GorgesVorstandPsicologia MigranteDavid GuerraPsychologeQueermed Deutschland gUGSamson GrzybekGründer\*in, GeschäftsführungQueerMedia SocietyKai S. Pieck QueerScope - Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland e.V.Hanne HomrighausenCo-VorstandRadio Darmstadt / Polnische RedaktionElizeusz PlichtaRedakteurRat für Migration e.V.Prof. Dr. Vassilis TsianosVorsitzenderRegisseurinKathrin Jahrreiss Rete Donne e.V.Alessandra Pantani, Luciana MellaBeirätin, VorstandsvorsitzendeRevista Desbandada (Berlin)Claudia Baricco, Iñaki TarrésVorsitzende, RedaktionRinascita e.V. (Kulturverein)Valentina FazioVorsitzendeRom e.V. Roma-Selbstorganisation für Teilhabe, Bildung und KulturDoris SchmitzFür den VorstandRomaniPhen e.V.Isidora RandjelovićVorständinROOTS & ROUTES Cologne e.V.Janna Hadler, Sascha DüxInhaltliche Leitung, GeschäftsführungRosa-Luxemburg-StiftungDr. Massimo PerinelliReferent für MigrationRoter Ballonchen-Club e.V.Izabela ObłaczyńskaVorsitzenderruhrkomplex GmbHJan KrämerGeschäftsführerRuhrpott für EuropaMilad TabeschGründerRunder Tisch Buchforst e.V.Ute AsselbornVorsitzendeSalón BerlinésJosé Luis PizziFounderSanat EnsembleNedim HazarKünstlerische LeiterSarah Niesius - Freie ProduktionsleitungSarah NiesiusFreiberuflerinSC Aleviten Paderborn e.V.Verani KartumVorsitzenderSchachtsiek Familien StiftungSonya WinterbergVorstandSchauspiel KölnKay VogesIntendantSchwarze Filmschaffende e.V.Benita Sarah Bailey, Sophya Kallista FrohbergVorsitzendeSeminar für Slavistik & Lotman-Institut, Ruhr- Universität BochumProf. Dr. Yvonne PörzgenGeschäftsführende DirektorinSiamo Mareə BerlinFrancesca AddeiVorsitzendeSidekick e.V.Said BoluriGeschäftsführerSIGN - Network of italian scientists in GermanyProf. Dr. Gianaurelio CunibertiVorsitzenderSinti Union Schleswig-HolsteinKelly LaubingerGeschäftsführerinSivaslı Canlar Berlin e.V.Cemal BoyrazVorsitzenderSlavisches Institut der Universität zu KölnProf. Dr. Daniel BunčićGeschäftsführender DirektorSlavisches Institut Universität HeidelbergProf. Dr. Urs HeftrichGeschäftsführender DirektorSlavisches Seminar, Eberhard Karls Universität TübingenProf. Dr. Schamma SchahadatSeminardirektorinSocietà Dante Alighieri DüsseldorfBeatrice SantiniPräsidentinSolana ArtsSongül KaracaGründerinSolidarity of Korean People in EuropeEui Ok ShuVorsitzendeSommerblut Kulturfestival e.V.Rolf EmmerichFestivalleiterSONA – Virtual Reality aus der Perspektive blinder MenschenThomas MeckelKünstlerischer LeiterSPD Landtagsfraktion NRWVolkan BaranMdL, Integrationspolitischer SprecherSPD Ortsverein Köln ZollstockSilke MauritiusCo-VorsitzendeSprachCafé Polnisch e.V.Agata KochVorsitzendeStabiler Rücken VorstandStädtepartner Stettin e.V.Ewa DabrowskaVorstandsvorsitzendeStädtepartnerschaft Köln-Qamishlo e.V.Berit KranzVorstandStadtmuseum BerlinAurora RodonòKuratorin Migrationsgeschichtestadtsprachen magazinBirger HoyerChefredakteurStiftung Alltagsheld:innenHeidi ThiemannGeschäftsführende VorständinStiftung AsienhausRaphael GöpelGeschäftsführungStimmen der Solidarität - Mahnwache Köln e.V.Adil DemirciVorsitzender minStudio ZBAnja ReißGeschäftsführerinSTUDIOunbequem UG (haftungsbeschränkt)Lisa SeboldCo-Founder, Geschäftsführungsüdost Europa Kultur e.V.Ivanka SučićGeschäftsführungSüdstadt Leben e.V.Sonja GrupeVeranstaltungsmanagement, GeschäftsführungSUPERRR Lab SL gGmbHElisabeth LindigerCo-GeschäftsführungSV Rhenania Hamborn 1949 e.V.Cafer KayaVorsitzenderSWANS Initiative gGmbHMartha DudzinskiGeschäftsführende GesellschafterinTako Lako SchoolDr. Nina Boberg-Fazlic, Vedad Boberg FazlicGeschäftsführerTAM Museum gGmbHDr. Gülşah Stapel, Müge AvarGründungsdirektorinnenTamilisches Kulturforum e.V.Dinojan KalaranjanVorstandTausend und ein Talk – Die Migra-Night / raus.redenNada AssaadGründerin, Hostintaz Panter StiftungGemma Terés ArillaGeschäftsleiterinTB NRW - Türkischer Bund in Nordrhein-Westfalen e.V.Serhat UlusoyVorsitzenderTeam der Erstförderung am Geschwister-Scholl-Gymnasium PulheimBerit KranzKlassenleitung der internationalen Vorbereitungsklasse am GSG PulheimTertulia Literaria La Ambulante / KölnWalter LinganGründerThe Good MediaNetwork GMN GmbHAnna Ramskogler-WittGeschäftsführerinTheater der Keller, KölnDr. Ulrike JanssenKünstlerische Leitungtheaterperipherie e.V.Ute Bansemir, Lisa Deniz PreugschatLeitungthüringer Antidiskriminierungsnetzwerk (thadine) e.V.Prof. Dr. Anna Kasten, Elisa Calzolari, Katja NonnVorstandTLNT & TLNT e.V.Agnieszka AksamitInitiatorin, VorstandTOAB MannheimRaziye GüneyVorsitzenderToL Akademie gUGTuba TuncakGeschäftsführerinTrain of Hope Dortmund e.V.Fatma KaracakurtoğluVorsitzendeTU Berlin, ArTe & nupsProf. Dr Felicitas HillmannKoordination internationales nups-NetzwerkTÜDAY Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.Umut BilgiçVorsitzenderTürkisch-Deutscher Unternehmerverein e.V. TDU NRWCevdet KoçaşVorstandsvorsitzenderTürkische Gemeinde Hessen e.V.Atila KarabörklüVorsitzenderTürkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.Gökay SofuogluLandesvorsitzenderTürkische Gemeinde in DeutschlandGökay Sofuoglu, Mehtap ÇağlarBundesvorsitzendeTürkische Gemeinde in Schleswig-HolsteinDr. Cebel KüçükkaracaLandesvorsitzenderTürkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB)Ayşe DemirVorstandssprecherinTürkischer Elternbund Hamburg e.V.Azmi AkgülPräsidentTürkischer Elternverein Berlin-BrandenburgBerin Arukaslan, Melike CinarVorsitzendeTürkischer Lehrerverein e.V. HamburgBilge YörençVorsitzendeUCC e.V.Aynur Cronauer, Esma YeniceVorsitzendeUDUMA e.V. Georg RoloffVorstandugbb - Usina de guiones breves en BerlínMaría MeiraGründerin, ProjektleitungUn-Label e.V.Lisette ReuterGründerin, Leitungunger musicJutta UngerGeschäftsführerinUnidas Por La Paz AlemaniaMonica SotoKoordinatorinUnternehmen.Bilden.Vielfalt (UBV) e.V.Aysun TekinGeschäftsführerinver.di BundesmigrationsausschussYusuf AsVorsitzenderVerband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V.Olivia SarmaVorstandsmitgliedVerband der deutschen SlavistikProf. Dr. Barbara SonnenhauserVorsitzendeVerband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V.Arkadiusz B. Kulaszewski, Elizeusz Plichta, Grażyna Kamień-SöffkerVorsitzender, Vorstandsvorsitzende, VorstandsmitgliedVerband Deutsch-Türkischer Städtepartnerschaften e.V. / Türk-Alman-Kardeşkentler-BirligiÖzcan MutluPräsidentVerband deutscher Schriftsteller\*innen (VS in ver.di)Lena FalkenhagenBundesvorsitzendeVerein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland-Yekmal e.V.Günay DariciGeschäftsführerinVerein der Polen in Berlin “Polonus” e.V.Malgorzata SniadeckaVorsitzendeVerein der Polnischlehrer und Pädagogen in Deutschland e.V.Barejko-KnopsVorsitzendeVerein für Interkulturelle Arbeit und Sprachförderung e.V.Bojana KnezevicGeschäftsführerinVerein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.Hamid NowzariGeschäftsführerVerein Partnerschaft Deutschland Afrika e.V.Floriane ZinsouVorstandVerein zur Förderung der DokumentarfilmkulturPetra HoffmannVorstandVerein zur Förderung der êzîdischen Religion, Kultur und Medien - ÇIRA e.V. Der gesamte VorstandVerein zur Förderung der Zeitgemäßen Lebensweise NRW e.V.Nicole NeptunVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks - Bildungs- und Kulturzentrum e.V. DuisburgBülent KarabiberVorstandsvorsitzenderVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks in Hessen e.V. (ADD Hessen)Yelda Acar GösterişliVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks- Kultur- und Bildungsverein OsnabrückTürkan YılancıVorstandsvorsitzendeVereinigung der Polen in Berlin e.V.Elzbieta MichalakVorsitzendeVIA BundesverbandThais Vera UtrillaGeschäftsführungVIA Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V.Flaure Ngamou, Rachel NangallySprecher:innenratVideonale e.V.Tasja LangenbachKünstlerische LeitungVolt KölnIsabella VenturiniCity LeadVolt-Fraktion im Rat der Stadt KölnJennifer GlashagenFraktionsvorsitzendeVorstand des KölnerKulturAbo / Verein Freie Volksbühne Köln e.V.Jutta UngerGeschäftsführerinVUT e.V. (Verband unabhängiger Musikunternehmer\*innen)Jörg HeidemannGeschäftsführerWasi.Kölle e.V. Lateinamerikanische KulturvereinAdriana Ampuero1. VorsitzendeWelt kurdische Organisation (WKO) e.V.Behroz Ansari1. VorsitzenderWeWomenİpek Akyıldız Coşkun Willkommensbündnis für geflüchtete Menschen in Steglitz-ZehlendorfGünther SchulzeMitglied der LeitungsrundeWim Wenders Gymnasium DüsseldorfDr. Antonietta ZeoliSchulleiterinWir Kümmern Uns gUGElnaz AmiraslaniGeschäftsführungWürzburg KUlturS e.V.Barış YükselVorstandx3 PostOst Agency gUGJulia BoxlerGeschäftsführerinYeşil Çember – ökologisch interkulturell gGmbHGülcan NitschFounder, CEOYeulin Uri Bang e.V. (열린 우리 방)Dr. Jung-Sook Park-ReinigVorsitzendeYoung Voice TGD e.V.Tuğba KarakaşBundessprecherZ.E.B.R.A. e.V.Antonietta AbbruscatoGeschäftsführungZaki - Bildung und Kultur e.V.Omed ArghandiwalGeschäftsführerZeit für Solidarität/Dayanışma Zamanı e.V.İlkiz ŞentürkVorsitzendeNameFunktionAndrea Hertlein & Dr. Süleyman KanatCenter for Migration, Education and Cultural Studies, CvO Universität Oldenburg | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, LfbACaner AverSozialwissenschaftlerDr. Ismail KüpeliRuhr-Universität Bochum, PolitikwissenschaftlerDr. Natasza StelmaszykSprach- und Kulturvermittlung, FreiberuflerinMariana Schmidt QuinteroDeutsch-kolumbianische FriedensaktivistinNadia ZabouraKommunikationswissenschaftlerin, Publizistin, MedienkritikerinNora von DewitzJuniorprofessorin für Sprachliche Bildung und MehrsprachigkeitProf. Dr. Burak ÇopurIU Internationale Hochschule, PolitikwissenschaftlerProf. Dr. Elizabeta JonuzHochschule Hannover, Professorin für Migration und InternationalesProf. Dr. Hacı-Halil UslucanUniversität Duisburg-Essen, Institut für TurkistikProf. Dr. Karim FereidooniRuhr-Universität Bochum, Professor RassismusforscherProf. Dr. Kenan EnginInternationale Hochschule, Professur für Soziale Arbeit und PolitikwissenschaftProf. Dr. Lale YildirimChristian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professorin für Didaktik der GeschichteProf. Dr. Mona MassumiFH Münster, ProfessorinProf. Dr. Naika ForoutanHumboldt Universität zu Berlin, SozialwissenschaftlerinProf. Dr. Paul MecherilUniversität Bielefeld, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt MigrationProf.in Dr. Çinur GhaderiEvH Bochum, Professorin für Psychologie, Soziale Arbeit 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) Stellungnahme vom 11.06.2026 # Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD ## **Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD** Bayerischer Rundfunk (BR): Frau Intendantin Dr. Katja Wildermuth Hessischer Rundfunk (hr): Herrn Intendanten Florian Hager Mitteldeutscher Rundfunk (MDR): Herrn Intendanten Ralf Ludwig Norddeutscher Rundfunk (NDR): Herrn Intendanten Hendrik Lünenborg Radio Bremen: Frau Intendantin Dr. Yvette Gerner Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): Frau Intendantin Ulrike Demmer Saarländischer Rundfunk (SR): Herrn Intendanten Martin Grasmück Südwestrundfunk (SWR): Herrn Intendanten Prof. Dr. Kai Gniffke Westdeutscher Rundfunk (WDR): Frau Intendantin Dr. Katrin Vernau ## **Wir fordern eine bundesweite** **Zukunftsoffensive für COSMO** Sehr geehrter ARD-Vorsitzender Florian Hager, sehr geehrte Intendantinnen und Intendanten, bestürzt haben wir zur Kenntnis genommen, dass der WDR sein mehrsprachiges, interkulturelles Radioprogramm COSMO zum 1. April 2027 einstellen will und der WDR-Rundfunkrat dieser Entscheidung zugestimmt hat. In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus spart die ARD genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft. Wir, mehr als 500 migrantische Organisation sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik, wenden uns heute mit einem klaren und konstruktiven Appell an Sie: Lassen Sie nicht zu, dass vielen Menschen der Zugang zu Information und medialer Teilhabe verloren geht – insbesondere jenen, die auf mehrsprachige Angebote angewiesen sind. **Diese Vielfalt ist unersetzbar** Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für diese Communitys ist COSMO kein Nischenprogramm. Es ist ein publizistisches Zuhause und das einzige öffentlich-rechtliche Programm, das ihre Lebenswirklichkeit sprachlich, kulturell und biografisch ins Zentrum stellt. Fällt COSMO weg, schrumpft genau der Raum, den wir in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und eines erstarkenden Nationalismus dringender brauchen denn je: der Raum für unterschiedliche Perspektiven und ein Miteinander jenseits von Abschottung und Vereinheitlichung. **Schutzschild gegen Desinformation** Die COSMO-Angebote in den Erstsprachen sind ARD-weit neben WDRforyou die einzigen seriösen Informationsquellen in diesen Sprachen. Wer diese Lücke entstehen lässt, überlässt Menschen den Algorithmen der sozialen Medien und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Mehrsprachigkeit ist ein notwendiger Schutzschild für unsere Demokratie. **Forderung nach einem ARD-Schulterschluss** Sparzwänge und Reformen rechtfertigen weder ein Demokratiedefizit noch den Abbau von Vielfalt. Bisher haben drei Anstalten COSMO gemeinsam verantwortet. Das zeigt: Kooperation ist möglich. Wir fordern, diesen Weg auch mit der geplanten Radio-Reform konsequent weiterzugehen. Warum machen nicht alle Landesrundfunkanstalten aus COSMO eine starke, bundesweite Marke, ein crossmediales innovatives Gemeinschaftsprogramm, und statten es mit den nötigen Ressourcen aus? Statt einer WDR-Entscheidung im Alleingang braucht es einen echten ARD-Schulterschluss. Vor diesem Hintergrund fragen wir Sie: 1\. Welche Strategie verfolgt die ARD, um Menschen mit Migrationsgeschichte künftig zuverlässig, nachhaltig und vor allem messbar zu erreichen? 2\. Wie ist die Einwanderungsgesellschaft strukturell in der ARD-Gesamtstrategie verankert? Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Gleichzeitig stellen wir unmissverständlich klar: Wir sind nicht bereit, das Aus von COSMO zu akzeptieren. Ein einzigartiges, mehrsprachiges Programm darf nicht in konventionellen Wellen aufgehen. Jugendwellen und Kultursender gibt es viele – ein publizistisches Zuhause für die Einwanderungsgesellschaft gibt es unter Ihren Radioprogrammen derzeit nur einmal. Es braucht also eine konstruktive Lösung im Reformprozess des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. **Deshalb unsere Forderung:** Kommen Sie Ihrem gesetzlichen Auftrag nach, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Die Petition „Save Cosmo“, die bereits von über 100.000 Menschen unterzeichnet wurde, zeigt eindringlich, dass die Zivilgesellschaft diesen Kahlschlag nicht mitträgt. Als Vertretung von über 500 migrantischen Organisationen sehen wir es als unsere demokratische Pflicht, diesen Prozess transparent zu begleiten. Wir werden diesen Brief im Sinne einer kritischen Zivilgesellschaft öffentlich machen und zur Debatte stellen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und einen konkreten Vorschlag für einen gemeinsamen Dialog bis zum 15. Juni 2026. Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. **Der Brief entstand auf Initiative der Neuen deutschen Medienmacher\*innen und wurde von folgenden Organisationen und Personen in alphabetischer Reihenfolge mitgezeichnet.** [Zur Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/einschalten-gegen-das-abschalten) [Zum Pressespiegel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo) OrganisationNameFunktion23 Nisan e.V. KölnMalik KaramanVorsitzender50mas1 AlemaniaMyriam UebelackerVorstandAbá e.V. - Arbeitskreis für MenschenrechteAdriana Maximino dos SantosVorsitzendeADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Limburg e.V.Beşir EfetürkVorstandsvorsitzenderADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Rheinland Pfalz e.V.Alp HamuroğluVorstandsvorsitzenderADD Avrupa - Europäische Föderation der Vereine zur Förderung des Gedankenguts AtatürksMustafa TosunVorsitzenderafricologneFREUNDE e.V.Gerhardt HaagVorstandAfrikanisch-Deutscher Freundeskreis (ADFK)Sergio BrinaVorsitzendeAfro-Mülheimers Cultural and Development AssociationJustin FonkeuVorsitzenderafroTopia e.V. / africologneFESTIVALMarie DeuflhardFestivalleitungAG der Eine Welt-Landesnetzwerke in D. e.V.Monika Dülge, Martin WeberVorstandsvorsitzendeAG DOK (Berufsverband Dokumentarfilm)David Bernet, Irene HöferVorsitzendeAG Internationale Kooperation KulturNetzKölnThomas Gläßer, Mechtild TellmannSprecher\*innenAG Migration und Vielfalt in der SPD KölnFlorence GuesnetVorsitzendeAG Migration und Vielfalt in der SPD PankowDaniela MilutinCo-VorsitzendeAK Flucht und Integration RheinhausenAlmut KerssenboomOrga-TeamAK Politik der Kölner WillkommensinitiativenMarianne ArndtSprecherinAkademie der KünsteProf. Manos TsangarisPräsidentAKEBI e.V.Nursemin Sönmez, Nihat Kentel, Dr. Öndercan MutiCo-Sprecher\*inalbaKULTURBirgit EllinghausDirektorinAlevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R. (AABF)Ufuk CakirGeneralsekretärAlevitische Gemeinde Duisburg-Nord e.V.Düzgün KüçükdoğanVorsitzenderAlevitische Gemeinde zu Berlin e.V.Kadir ŞahinStellvertretender VorsitzenderAliadas für Teilhabe und Integration e.V.Isabel Berrio1. VorsitzendeAllerweltshaus e.V.Julia PaffenholzVorstand, Promotorin für entwicklungspolitische BildungsarbeitAllerweltskino e.V.Christina BünsVorstandAllianz Ukrainischer Organisationen e.V.Oleksandra BienertVorstandsvorsitzendeALMAS e.V. Allianz Mexiko-Zentral-SudamerikaAlia Lira HartmannVorsitzendeAmanet NRW e.V.Samir FeticVorstandsmitgliedAmici della Cultura Italiana di Amburgo e.V.Salvatore MalfaVorstandsvorsitzenderAmnesty for Women e.V.Isabel Marin ArrizabalagaVorständinANPI - Vereinigung der Partisanen ItaliensAntonio RicciardiPräsidentANPI Berlin Brandenburg e.V.Andrea SellaPräsidentANPI e.V.Gavrilo ZambonSchatzmeisterAntidiskriminierungsverband Deutschland e.V.Eva AndradesGeschäftsführerinAQUItheater gUG.Lorena ValdenegroGeschäftsführerinArbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt PankowLouis Rodel ArnoldsCo-Vorsitzender Arkadaş Theater Köln e.V.Bülent EroğluGeschäftsführerArtemisia e.V. - Inklusion für AlleAmelia MassettiGründerin, VorsitzendeARTpolis Community Arts & Music Lab/Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.Dr. Philip Gondecki-SafariProjektleiterAssociazione Amici della Cultura Italiana e.V. TuebingenRosalia MadoniaVorsitzendeAssociazione Mantovani nel MondoDaniele MarconciniVorsitzenderAtatürkcü Düsünce Dernegi Bielefeld e.V.Nihal AvanVorstandsvorsitzendeAtatürkcü Düsünce Dernegi Niedersachsen e.V.Serpil YıldırımerVorstandsvorsitzendeATIAD Verband türkischer Unternehmerinnen und Industrieller in Europa e.V.Aziz SariyarVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) ArnsbergDilek StadtlerVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BielefeldCihad KefeliVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BrühlGüldane AvciVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GeldernAyman FalitMitglied Landesintegrationsrat NRWAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GevelsbergSejfullah Köse, Anna RyłkoVorsitzender, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) HattingenMuriel Dewulf2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KarlsruheFlavio VenturelliVorstandsmitgliedAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KölnAhmet Edis, Prof. Dr. Aria Adli, Malik Karaman, Tayfun Keltek Vorsitzende, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Kreis SoestAdil HaimounACI MitgliederAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) LeichlingenÖnder BalkayaVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Sankt AugustinNeslihan IrenVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SiegenHanan Tahmaz2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SoestSchuler YousufStellvertretender VorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Stadt KAARST MitgliedErcan GürerVorstandAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration C-RDimitrios TsaparlisMitgliedAusschuss für Chancengleichheit und Integration - PulheimNebil BayrakciogluVorsitzenderAWO Bezirksverband Niederrhein e.V. ay filmAyla YildizDokumentarfilmproduktionBAFNET e.V. (Berlin Asian Film Network)Hyun WannerVorstandsmitgliedBalkanbeatsRobert SokoLeiterbalkaNet e.V.Asmir ŠabićVorstandsmitgliedBalkanwerk e.V.Damir BašićVorsitzenderBashed Potatoes GbR (Bluegrass-Band)Philipp KeckGeschäftsführerBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationKatarina NiewiedzialBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationBerlin AmateursMaie EscorialGründerin, ProjektleitungBerlin en Salsa e.V.Paul Welch GuerraVereinsgründerBerliner Frauenbund 1945 e.V.Mechthild RawertVorsitzendeBerliner Literarische Aktion e.V.Martin JankowskiVorsitzenderBernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.Katrin StrauchStellvertretender VorstandBezirksvertretung der Dortmunder Nordstadt BBert Elya-Noah RozowskiFraktion DIE LINKE, Stellv. Bezirksbürgermeister\*inBIF - Bildungswerk für interkulturelle Fragen e.V.Ahmet İyidirliVorstandBildungsinitiative “Keupstraße ist überall - erinnern, aufklären, verändern” e.V.Karmen FranklProjektleiterin, KuratorinBildungsinitiative Ferhat UnvarSerpil Temiz UnvarVorsitzendeBlaxMag - Das Schwarze Online-Magazin Bloque Latinoamericano bocconcini di cultura e.V.Ilaria BucchioniVorsitzendeBotschaft von MexikoFrancisco QuirogaBotschafterbridgeworksViola HilbingGeschäftsführungBrunnen e.V.Maria WildeisVorsitzendeBücherFrauen - Women in PublishingYvonne de Andrés1. VorsitzendeBund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) e.V.Umut CengilVorsitzenderBund der Alevitischen Jugendlichen in NRW e.V.Birgül Gündüz CayCo-LandesvorsitzendeBundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung und Teilhabe, bbt e.V.Anja TreichelGeschäftsführerinBundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)Lena GraserGeschäftsführerinBundesverband ausländischer Studierender (BAS)Stanislaw BondarewSprecherBundesverband CastingKarimah El-GiamalVorsitzendeBundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.Ceyda TutanVorsitzendeBundesverband für Türkisch und Mehrsprachige Bildung / Almanya Türkçe ve Çok Dilli Eğitim Birliği (BTMB)Bilge Yörenç, Zülfü GürbüzBundesvorsitzendeBundesverband NeMO e.V.Dr. Elizabeth BeloeVorsitzendeBundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE) e.V. Gesamter VorstandBundesvereinigung der Polnischlehrkräfte e.V.Magdalena Wiażewicz2. VorsitzendeBündnis 90/Die GrünenFelix BanaszakBundesvorsitzenderBündnis 90/Die GrünenFranziska BrantnerBundesvorsitzendeBündnis 90/Die GrünenJanina SmitsStadtverordnete, Fachpolitische Sprecherin für Gleichstellung und KulturBündnis 90/Die GrünenPegah EdalatianPolitische GeschäftsführerinBündnis 90/Die Grünen NRWYazgülü ZeybekLandesvorsitzendeBündnis 90/Die Grünen, BundestagsfraktionAwet TesfaiesusSprecherin für Kultur und Medien der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die GrünenBündnis Südwest-Weltoffen (Berlin)Rodrigo Bustos BarrosSprecherBürgerzentrum VingstGülistan CacanVorstandc/o pop (Cologne on pop Gmbh)Norbert OberhausGeschäftsführerCalaca e.V.Josefina ValdovinosVorstandsmitgliedCarl von Ossietzky Universität, CMCFatoş Atali-TimmerWissenschaftliche MitarbeiterinÇember - Frauengruppe KölnSati KizaranMitgliedCenter der kurdischen Frauen in Köln e.V.Nahyeh KhoshkalamVorsitzendeCentro Cultural Español de Bocholt e.V.Juan Lopez CasanavaVorsitzenderCentrum Modernes Griechenland / Freie Universität BerlinProf. Dr. Miltiadis PechlivanosDirektorCircolo culturale ricreativo Sardo RINASCITA OBERHAUSEN e.V.Franco SogusPresidenteCircolo Partito Democratico AmburgoAndrea FerratiVorsitzenderCircolo PD TübingenCaterina BrancatoSekretärinCircolo Sardo di Berlino e.V. - Sardisches Kulturzentrum BerlinLorenzo Deidda und Sara ParacchiniPräsidentin, Stellvertretende PräsidentinCLAIM gGmbHRima HananoCo-GeschäftsführerinClassical:NEXT GmbHFabienne KrauseGeschäftsführerinClown Festival BerlinLigia Liberatori und Luciana ArcuriGründerinnen, Künstlerische LeiterinnenClub Bahnhof Ehrenfeld KölnMankel BrinkmannBetreiberClub Dialog e.V.Dr. Natalia no RoeslerGeschäftsführerinClub GretchenPamela Schobeß, Lars DöringGeschäftsführungcollecting:dreams FestivalArmin Wühle, SchriftstellerFestivalsprecherComedia Theater KölnManuel MoserGeschäftsführerCOMITES Berlin Komitee der Italiener im AuslandFederico QuadrelliVorsitzenderCOMITES Colonia Komitee der Italiener in DeutschlandSimonetta Del FaveroVorsitzendeCOMITES DortmundGioacchino Di VitaVorsitzenderCOMITES Freiburg Komitee der Italiener im AuslandAndrea GattiVorsitzenderCOMITES Hannover Komitee der Italiener in DeutschlandGlenda CrisàVorsitzendeCOMITES München Komitee der Italiener im AuslandDaniela di BenedettoVorsitzendeCOMITES Nürnberg Komitee der Italiener im AuslandNicoletta De RossiVorsitzendeCOMITES Saar Komitee der Italiener im AuslandPatrizio MaciVorsitzenderCOMITES Stuttgart Komitee der Italiener im AuslandLuigi BucciVorsitzenderConnectingColoursThi-Thu Dung QuanCo-FounderÇorum Der e.V. - Kultur- und BildungszentrumNezaket KirazlıVorsitzendeCRE (Consejo de Residentes Españoles)María González BarroPräsidentinCrémant. Cava. Booty Bounce (CCBB)Sherin StrieweGründer\*inCrime CologneDominic Hettgen | Franziska Emons-HausenProgrammleitung | FestivalleitungCross Culture Communities | CologneLale KonukProjektleiterin, KulturmanagerinDachverband der êzidischen Frauenräte in Deutschland e.V.Der VorstandDer gesamte VorstandDachverband der Migrantinnen Organisationen (DaMigra) e.V.Dr. Delal AtmacaGeschäftsführerinDaMOst e.V.Ayman QasarwaGeschäftsführungDas Ezidische Hilfswerk - Rote Sonne e.V.Emin ÖzdenVorsitzenderdas Kulturgetriebe e.V.Jan HochkamerGeschäftsführerDecolonize Berlin e.V.Tahir DellaVorstandDelegatur Italienischer Katholischer Gemeinden in DeutschlandDon Gregorio MiloneNationaldelegatDemokrati-JA e.V.Natascha Ivanova, Lisa WolfsonVorstandDemokratieKreis DuisburgMargarete WösthoffOrganisatorinDemokratischer Arbeiterverein Köln DID e.V.Sezen Dinc, Sefariye EksiVereinsvorsitzende, VorstandsmitgliedDersim Stiftung für akademischen Austausch in EuropaDr. Ali Kemal Gün | Dr. habil. Hıdır Çelik2. Stellvertretender Vorsitzender | VorsitzenderDeutsch Griechische Kulturassoziation e.V.Sofia Stavrianidou, Alkistis KafetziVorstandDeutsch Mexikanische Gesellschaft Berlin e.V.Gabriela Moreno de MirowVorsitzendeDeutsch-Afrikanisches Zentrum e.V.Astrid LethertVorsitzendeDeutsch-Griechische Gesellschaft Düsseldorf e.V.Efthalia BikakiVorsitzende im Namen des VorstandsDeutsch-Griechisches JugendwerkGerasimos BekasGeneralsekretärDeutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverVolker DevillePräsidentDeutsch-kurdisches Kulturhaus e.V., BonnNure Başar, Hüseyin ErayCo-VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V.Wiktoria DolińskaGeschäftsführungDeutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen e.V.Harm AdamVorsitzenderDeutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.Viola KrizakVorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft München e.V.Anna Goebel1. VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Oldenburg e.V.Izabela Bieda, Jacek Witold ZającVorsitzende, stellv. VorsitzendeDeutsch-Polnischer Verein InKontakt e.V.Adrian FijolekVorstandDeutsch-Spanischer Kulturkreis Antonio Machado e.V. im KölnGonzalez Tejón, LuzianoVorstandDeutsch-Türkische Jungdiplomaten e.VKoray ÖzbagciStellvertretender VorsitzenderDeutsch-Türkischer Verein Köln e.V.Jennifer ZeppVorstand, GeschäftsführerinDeutsch-Türkisches Forum Stuttgart e.V.Kerim ArpadGeschäftsführerDeutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.diDanica BensmailBundesgeschäftsführerinDeutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)Dr. Zeynep YanasmayanLeiterin Abteilung MigrationDeutsche-Kurdische Kultur e.V. DortmundYusuf DurduVorstandDeutscher Bundestag, SPD-FraktionMacit KaraahmetoğluMdB, Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und GeschäftsordnungDeutscher Musikrat e.V. GeneralsekretariatDeutsches Polen-Institut e.V.Prof. Dr. Peter Oliver LoewDirektorDICA (Coordinamento Donne Italiane Amburgo)Beatrice VirendiMitgründerinDIDF Föderation Demokratischer ArbeitervereineAlev BahadirVorsitzendeDIDF Jugend KölnDamla HacıyusufoğluVorstandDIDF JUGEND NRWTuğba BakırcıVorstandDie Linke Fraktion im Stadtrat BocholtMichael FriegSprecherDie Linke im Rat/Migrantische Linke BochumMonetta MarchianoDirekt gewählte MandatsträgerinDie Sprachenschule im KreuzviertelLara BaierInhaberinDie Unmündigen e.V. Mannheim VorstandDIG associazione italo-tedesca UnnaManuela GrassiVorstandDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft DüsseldorfHelene GrecuVorsitzendeDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft RemscheidGiovanni Farruggia1. VorsitzenderDIK - Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverProf. Volker DevillePräsidentDiversity Culture Cologne e.V.Julia MädrichVorsitzendeDokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland DOMiDAhmet Necati SezerVorstands- und GründungsmitgliedDOTEV-Dortmunder Türkischer Elternverein e.VAysun AydemirVorsitzendeDr. Moroni StiftungRamy AzrakLeiterdrama.lab e.V.Marina BrunnerVorstandDRUCK Medienplattform (Druck-Projekt.org)Lena WhoooVorstandsmitgliedDTW Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung e.V.Suat BakırStellvertretender VorstandsvorsitzenderEach One Teach One (EOTO) e.V.Daniel GyamerahVorsitzenderEdelweißpiratenclub e.V.Jan KrauthäuserVorsitzenderEl Tercer Voto PodcastRaúl Gil Benito, Franco Delle DonneHostsElternverband RuhrDr Ali SakCo-VorsitzenderEMFA Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit BonnDr. Hidir CelikGründungsmitglied und VorsitzenderERT(Griechisches Fernsehen) TA NEAGeorgios PappasKorrespondent für DeutschlandErzincanlı Canlar Berlin e.V.Hüseyin AktasSprecherEvangelische Kirchengemeinden Benz und MorgenitzAnnegret Möller-TitelPastorinEvangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA / IntegrationsagenturDr. habil. Hıdır ÇelikLeiter EMFAEvangelisches Jugendwerk Sieg Rhein Bonn Leitung MedienpädagogikExantas - Deutsch-Griechische Gesellschaft Berlin e.V.Olga DrosouVorstandFachschaftsrat der Slavistik der Universität PotsdamKatherina KraftStudentische VertretungFAI-Forum Accademici Italiani in GermaniaDr. Edith PichlerVicepresidenteFEM HinterhofchorNilüfer Şahin Festival berlinés de cuentacuentos en españolAdriana BarreraOrganisatorinFestival Italiana Kulturbrücke am RheinAlessandro PalmitessaLeiterFIEI Federazione Italiana Emigrazione ImmigrazioneRoldolfo RiocciVorsitzenderFilef ETS Federazione Italiana Lavoratori Emigranti e FamigliePietro LunettoNationaler KoordinatorFilmbüro NW e.V.Sonja HofmannGeschäftsführungFilmfest HamburgMalika RabahallahLeiterinFilmfestival Visions of IranAmin FarzanefarKuratorFlüchtlingsrat NRW e.V.Birgit NaujoksGeschäftsführerinFöderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED)Dr. Aysun AydemirCo-BundesvorsitzendeFolclóricos Anónimos e.V. BerlinGerhard FranzVorstandForum der Kulturen e.V., in StuttgartAlina Papagiannaki- SönmezGeschäftsführerinFÖTEV NRW - Föderation türkischer Elternvereine in NRWMilazım KoçtürkStellvertretender VorsitzenderFraktion Bündnis 90/ Die Grünen, BerlinGollaleh Ahmadi, MdASprecherin für Medienpolitik und SicherheitspolitikFraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Rat der Stadt DortmundUtz KowalewskiFraktionsvorsitzenderFraktion Die Linke, Abgeordnetenhaus BerlinElif EralpMitglied des Abgeordnetenhauses von BerlinFraTÖP e.V.M. Esad SahinVorsitzenderFrauen lernen gemeinsam Bonn e.V.Alexandra AvramidisAnsprechpartnerinFrauenalia gUGBegoña de la MartaGeschäftsführungFrauennetzwerk für Frieden e.V.Annegret KrügerVorsitzendeFreies Archiv der Hütten und Bergwerke RheinhausenKlaus KawalewskiStellvertretender VorsitzenderFreunde Arabischer Kunst und Kultur e.V.Nadja Moudarres-MadaniVorstandsvorsitzendeFreundeskreis des Windrose OrchestersMatteo GuerraKünstlerischer LeiterFridays for FutureLuisa NeubauerSprecherinFZM\* e.V.Ana MartínezCo-GeschäftsführungG.I.F.T. (German Italian French Theater)Eugenia FabriziKünstlerische LeitungGabriela GermanyAnnemarie Anecio Mier GATA GmbH Hochqualifizierte Fachkräfte Vermittlung Rekrutierung & Headhunting Soziokulturell-Nah Sprach- und Integration InterventionenZied SellemiProkuristGedenken Mölln 1992 / Reclaim and RememberIbrahim ArslanSprecherGEDOK e.V.Vorstand der BundesGEDOKBundesvorstandGeneralrat der Italiener im Ausland CGIEGiuseppe Scigliano, Tommaso ConteRatsmitgliedGesellschaft im Wandel gGmbHShai HoffmannGeschäftsführerGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband NRWAyla ÇelikVorsitzendeGOLD+BETON - Kunstraum am EbertplatzMeryem Erkus Good Karma Fiction internationalRavi KarmalkerCEOGreen Parrot GbR (Bluegrass- und Folk-Festival)Pierce BlackGeschäftsführerGriechische Gemeinde Hamburg e.V.Kalliopi BrandstäterVorsitzendeGrimme-InstitutCigdem UzunogluGeschäftsführerinGrün - Offene Liste MigrationAhmet EdisMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste MigrationElizaveta KhanMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste Migration KölnYasemin DoğanAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt KölnGrüne Landtagsfraktion NiedersachsenLena NzumeBildungspolitische SprecherinGrupo Internodal de GéneroClaudia TribinKoordinatorinGrupo Mulheres do Brasil e.V.Iramaia KotschedoffVorsitzenderHamburg-México e.V.Blanca OchoaVorstandsvorsitzendeHaus der Kulturen Lateinamerikas e.V.Dr. Dolly Conto ObregonGeschäftsführerinHaus der Kulturen/AWO UB MSL-REDaniela Franken-VahrenholtKoordinierungs- und FachstelleHDB-Progressive Volkseinheit der Türkei e.V.Ahmet İyidirliVorsitzenderHellenische Gemeinde zu Berlin e.V.Panagiotis MatlisVorsitzenderHorizont Theater e.V.Christos NicopoulosIntendantHuman Rights Film Festival BerlinLydia SpiesbergerFestivalleitungHumba e.V.Jan KrauthäuserVorstandHürther Brücke der Kulturen e.V.Anke VoerkelVorsitzendeHush Hush GmbHCedric IcassainCEOIBBC e.V.Ilknur GümüsVorstandIberoamerikanische Gruppe in IZ DuIrene StabelLeitungIFFF Dortmund|Köln e.V.Christina EssenbergerGeschäftsführerinIn SANA e.V.na SmajicVorstandInformationsstelle Antikurdischer Rassismus - IAKR e.V.Civan AkbulutVorstandsvorsitzenderInformationsstelle Lateinamerika, ila (Bonn)Britt Weyde, Carolina Garay DoigGeschäftsführung, RedaktionInitiative 19. Februar Hanau Initiative Barrierefrei FeiernDrees RingertInhaberInitiative Freie Musik IFM e.V. Initiative für Wahlrecht - DeutschlandDr. Aysun Aydemir, Bahattin GemiciSprecherInitiative Kölner helfenBerit KranzMitgründerinInitiative Kölner Jazz Haus e.V. (Stadtgarten Köln)Kornelia VossebeinKünstlerische LeitungInitiative Postmigrantisches Radio Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.Tahir DellaVorstandInnovationskultur e.V.Yurdagül ÖzkocVorstandINSEL e.V.Zara Gayk2. VorsitzendeInstitut für Slavistik der Universität MünsterProf. Dr. Irina WutsdorffGeschäftsführende DirektorinInstitut für Slavistik, Turkologie und zirkumbaltische Studien (ISTziB), U MainzBjörn WiemerProfessor, geschäftsführender Leiterintakt e.V.Charlott DahmenVorstandIntegrationsbeirat AugsburgFrédéric ZuccoVorsitzenderIntegrationshaus e.V.Elizaveta KhanVorstand, GeschäftsführerininterKultur e.V.Prof. Dr. Kemal BozayGeschäftsführerInterkulturelle Denkfabrik e.V. HamburgHasan Burgucuoğlu | R. Ulaş CüreVorsitzende | GeschäftsführungInterkultureller Sozialer Service Netzwerk Köln g GmbHBanu BambalGeschäftsführungInterkulturelles Zentrum Köln-BuchheimBirgit PikullikLeitungInternationale Photoszene Köln gUGHeide HäuslerGeschäftsführerinInternationaler Kultur und Sport Verein der Roma „Carmen e.V.“Sami DzemailovskiErster VorsitzenderInternationaler Mesopotamischer Kulturverein Bocholt e.V.Selma KoldamcaVorstandIntikurenRuben Manuel GonzalesGründer, LeiterItal Uil Germania e.V.Marilena Rossi jeVorsitzendeItalia Altrove e.V.Elena BerardoPräsidentin, 1. VorsitzendeItalienverein. Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e.V.Irene GalleraniVorsitzendejfc Medienzentrum e.V.Patricia GläfckeGeschäftsführerinJoenbüroUwe SpringfeldChefredakteurJunges Filmfestival Köln / CinepänzSophie DettmarCo-FestivalleitungJustiz Baden-WürttembergDr. Alessandro BellarditaRichterKabul Fire Records GmbHHannes Mussbach Kalamon - Institut für Arabische SpracheMirvat AdwanGründerin, LeiterinKalimera e.V. - Deutsch-Griechische KulturinitiativeAnna LabrinakouStellvertretende VorsitzendeKalker Buchladen gUGElizaveta KhanGeschäftsführerinKatakomben TheaterKazim CalisganGeschäftsführerKeine Panik Bonn e.V.Sileem HassanVorstandsvorsitzenderKinderhilfe Mesopotamien e.V.Vedat AkterVorstandKLEKS Schule für Polnische Sprache und Kultur e.V.Sylwia Mierzyńska-HoerschelmannVorsitzendeKlubkomm e.V. KölnJens Ponke, Paulina Rduch, Sophia LeggeVorstandKoalaKollektivKerstin KreßSprecherinKolleg für polnische Sprache und Kultur e.V.Anna ZinserlingGeschäftsführerinKöln-Rio e.V.Marcia RamalhoVorsitzendeKölner Freiwilligen Agentur e.V.Karolin HünerGeschäftsführerinKölner Kulturpaten e.V.Claudia BleierProjektleitungKölner KulturratBruno WennVorsitzenderKomMig - Kommision für die nachhaltige Einbindung von Menschen mit MigrationshintergrundDr. Guillermo Ribes VicenteDelegierterKompetenz- und Koordinationszentrum PolnischChristin StupkaDirektoriumKoopkultur e.V.Maryna MarkovaGründungsmitglied, ProjektleitungKorea Verband e.V.Jung-Hwa HanVorsitzendekorientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.Jee-Un KimGeschäftsführungKUBiST - Kunst und Begegnung in der Stadt e.V.Friederike Steier-MecklenburgVorstandsvorsitzendeKubus e.V.Frank BaumeisterVorstandKulturForum TürkeiEuropaArif ÜnalCo-VorsitzenderKulturverein zur Solidarisierung mit den Menschen aus Göpsen in Europa e.V.Bayram Özsoy, Ismail Özsahin, Sibel GümüsVorstandKunstinitiativen Köln e.V. / Art Initiatives Cologne (AIC)Amelie Gappa, Heike Ander, Simon KuhnVorstandsmitgliederKunstSalon e.V.Ulla EgbringhoffBüro- und ProgrammleiterinKurdische Gemeinde Deutschland e.V.Cahit Başar Generalsekretär Kurdische Gemeinde zu Berlin-Brandenburg e.V.Hüseyin TaşanVorstandKurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg / Bonn e.V.Musa AtamanEhrenvorsitzenderKurdisches Zentrum e.V.Enver SenVorstandLa Red - Vernetzung und Integration e.V.Cristina FaracoVorstandLandesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Bezirksbeauftragten für Partizipation und Integration BerlinJohanna KöstersSprecherinLandesmigrationsausschuss Ver.di NORDGencel BagciVorsitzenderLandesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.Mamad MohamadGeschäftsführerLandesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Niedersachsen e.V.Gustav Wehner, Klaudia HanischCo-VorsitzendeLandesverband der Migrant\*innenorganisationen - MigraNetz Thüringen e.V.Elisa CalzolariGeschäftsführungLandesverband der Sinti und Roma RomnoKher Thüringen e.V.Jens HellmannVorstandLateinamerikanische Fraueninitiative in Neukölln (LAFI in NK) e.V.Daniela HolguinVorstandLatinas en AlemaniaLizeth Soto RivasGründerinLaughing Productions UGChris DöringProjektleitungLibanesischer FrauenvereinHanan TahmazVorsitzendeLiteraturbüro NRWNatalie HarapatPublic RelationsLiteraturdistrikt - FestivalSemra Uzun, Fatma UzunCo-LeitungLiteraturszene Köln e.V.Ute WegmannVorstandLiveMusikKommission e.V.Christian Ordon | Mankel Brinkmann, Pamela Schobess, Thore DeborGeschäftsführer | VorstandLücke 3.0Das gesamte EnsembleTheaterLUH, International OfficeDr. Marcus HoppeStellvertretende LeitungMA.i - Migration und Arbeitswelt e.V.Canan UluğVorsitzendeMach' meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Rassismus e.V.Dr. Klaudia TietzeGeschäftsführerinMafia Nein Danke! e.V.Sandro MattioliVorsitzenderMagazin of Color gUGPia IhediohaGründerin, GeschäftsführerinMakkaroni AkademieRosanna D’OrtonaCo-Founder, CuratorMama AfrikaPapa Malick DioufVorstandMaMis en Movimiento e.V.Stela FernandezGeschäftsführungMasheena e.V.Maja ZećoVorsitzendeMaxim Gorki TheaterShermin LanghoffKünstlerische LeitungMediterranea Berlin e.V.der gesamte VorstandDer gesamte VorstandMelting Pot MusicElla O’Brien-CokerProduktmanagerinMerhaba & Mahlzeit e.V.Tolga ÖzgülVorsitzendeMesopotamische Kulturgemeinde e.VYusuf DurduVorsitzenderMiCali e.V.David GuaramaVorstandMigrantas e.V.Martin IannaconeVorstandMigrante GermanyAnnemarie Anecio Mier Migrantische Linke / Linkskanax\* WuppertalMarcel KleinIntegrationspolitischer Sprecher, Die Linke WuppertalMIKRASSEda Öztürk, Sara ÖztürkCo-GründerinnenMINA-Leben in Vielfalt e.V.Yildiz AkgünLeitungMissione Cattolica Italiana GevelsbergDavide MessinaGemeinderat Mitgliedmittendrin e.V.Tina Sander1. VorsitzendeMosaik Köln Mülheim e.V.Marianne Arndt1. VorsitzendeMosaik Kunst- und KulturhausErcan SahinVorstandsmitgliedMotoriousMartin SacanCEOMouches VolantesIhsan AlisanDirektormoveGLOBAL e.V.Maimouna OuattaraVorstandMultikita e.V.Milan BergerVorsitzenderMultikulturelles Forum e.V.Kenan KüçükGeschäftsführerMusic Women\* GermanyAnika JankowskiVorstandMustafa Kemal Kulturverein Dortmund e.V.Erkan TemizkanogluVorsitzendern-ost – Network for Border Crossing Journalism e.V.Hanno GundertGeschäftsführerNachrichten-Club, ErkrathIrene Thompson, Sonja ThompsonLeiterinnenNationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)Dr. Cihan SinanoğluLeiter der GeschäftsstelleNAVEND-Zentrum für Kurdische Studien e.V.Metin IncesuVorsitzenderNeue deutsche Medienmacher\*innenDaniel Bax, Elena Kountidou, Ella Schindler, Jannice Beckschebe, Natalie Sablowski, Polo TürkVorstand und Geschäftsführungneue deutsche organisationen (ndo)Karim El-HelaifiGeschäftsführungNICA artist developmentEsther WeickelProjektleitungOEK, Verband Griechischer Gemeinden in Deutschland e.V.Panos DrossinakisVorsitzenderOffene Welt e.V. Mondo ApertoLuca Paglia1. VorsitzenderON - Neue Musik Köln e.V.Thomas GläßerGeschäftsführungOrientierungszentrum für Migrant\*innen und Flüchtlinge e.V.Erbin DikongueAnsprechpartnerPanthertainment UGTyron RickettsGeschäftsführerParitätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V.Holger SpöhrReferent MigrationPartito Democratico GermaniaViviana VacanteVorsitzendePaulina Lara Franco (Comedia en Berlín)Paulina Lara FrancoProjektleitungPAWLO-Masoso e.V.Marianne Ballé MoudoumbouBundessprecherinPerspektive Vielfalt gGmbH - Institut für transkulturelle Forschung und soziale ArbeitErdal Cenan, Tahsin TekinVorstandsmitgliederphilippinenbüro e.V.Mirjam OverhoffGeschäftsführerinPIA Music & ArtsMehmet AkbasVorstandPiranha Arts AGFrank KlaffsVorstandPLANB Ruhr StiftungErcüment TokerVorstandPOLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.Celina MuzaStellvertretende VorsitzendePolki w Berlinie e.V.Marzena NowakVorsitzenderPolnischer Sozialrat e.V.Franek Machowski, Katarzyna WerthVorstandsmitgliederPopBoard NRW UGAnna-Kathrin Dietrich, Till SkoruppaGeschäftsführungPortale giornalistico dei Lombardi nel MondoDaniele MarconciniHerausgeberPrisma Queer Migrants e.V.Kadir ÖzdemirGründer, VorstandPRO MUSIK - Verband freier Musikschaffender e.V.Ella RohwerGeschäftsführerinPro Quote Bühne e.V.Helena KontoudakisVorstandPro Sinti und Roma e.V.Sonja KoscheBeraterin, CBBProjektmanufaktur e.V.Regine VetterVorständinProQuote MedienCorinna Ceruti, Katharina Preuth, Rebekka GorgesVorstandPsicologia MigranteDavid GuerraPsychologeQueermed Deutschland gUGSamson GrzybekGründer\*in, GeschäftsführungQueerMedia SocietyKai S. Pieck QueerScope - Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland e.V.Hanne HomrighausenCo-VorstandRadio Darmstadt / Polnische RedaktionElizeusz PlichtaRedakteurRat für Migration e.V.Prof. Dr. Vassilis TsianosVorsitzenderRegisseurinKathrin Jahrreiss Rete Donne e.V.Alessandra Pantani, Luciana MellaBeirätin, VorstandsvorsitzendeRevista Desbandada (Berlin)Claudia Baricco, Iñaki TarrésVorsitzende, RedaktionRinascita e.V. (Kulturverein)Valentina FazioVorsitzendeRom e.V. Roma-Selbstorganisation für Teilhabe, Bildung und KulturDoris SchmitzFür den VorstandRomaniPhen e.V.Isidora RandjelovićVorständinROOTS & ROUTES Cologne e.V.Janna Hadler, Sascha DüxInhaltliche Leitung, GeschäftsführungRosa-Luxemburg-StiftungDr. Massimo PerinelliReferent für MigrationRoter Ballonchen-Club e.V.Izabela ObłaczyńskaVorsitzenderruhrkomplex GmbHJan KrämerGeschäftsführerRuhrpott für EuropaMilad TabeschGründerRunder Tisch Buchforst e.V.Ute AsselbornVorsitzendeSalón BerlinésJosé Luis PizziFounderSanat EnsembleNedim HazarKünstlerische LeiterSarah Niesius - Freie ProduktionsleitungSarah NiesiusFreiberuflerinSC Aleviten Paderborn e.V.Verani KartumVorsitzenderSchachtsiek Familien StiftungSonya WinterbergVorstandSchauspiel KölnKay VogesIntendantSchwarze Filmschaffende e.V.Benita Sarah Bailey, Sophya Kallista FrohbergVorsitzendeSeminar für Slavistik & Lotman-Institut, Ruhr- Universität BochumProf. Dr. Yvonne PörzgenGeschäftsführende DirektorinSiamo Mareə BerlinFrancesca AddeiVorsitzendeSidekick e.V.Said BoluriGeschäftsführerSIGN - Network of italian scientists in GermanyProf. Dr. Gianaurelio CunibertiVorsitzenderSinti Union Schleswig-HolsteinKelly LaubingerGeschäftsführerinSivaslı Canlar Berlin e.V.Cemal BoyrazVorsitzenderSlavisches Institut der Universität zu KölnProf. Dr. Daniel BunčićGeschäftsführender DirektorSlavisches Institut Universität HeidelbergProf. Dr. Urs HeftrichGeschäftsführender DirektorSlavisches Seminar, Eberhard Karls Universität TübingenProf. Dr. Schamma SchahadatSeminardirektorinSocietà Dante Alighieri DüsseldorfBeatrice SantiniPräsidentinSolana ArtsSongül KaracaGründerinSolidarity of Korean People in EuropeEui Ok ShuVorsitzendeSommerblut Kulturfestival e.V.Rolf EmmerichFestivalleiterSONA – Virtual Reality aus der Perspektive blinder MenschenThomas MeckelKünstlerischer LeiterSPD Landtagsfraktion NRWVolkan BaranMdL, Integrationspolitischer SprecherSPD Ortsverein Köln ZollstockSilke MauritiusCo-VorsitzendeSprachCafé Polnisch e.V.Agata KochVorsitzendeStabiler Rücken VorstandStädtepartner Stettin e.V.Ewa DabrowskaVorstandsvorsitzendeStädtepartnerschaft Köln-Qamishlo e.V.Berit KranzVorstandStadtmuseum BerlinAurora RodonòKuratorin Migrationsgeschichtestadtsprachen magazinBirger HoyerChefredakteurStiftung Alltagsheld:innenHeidi ThiemannGeschäftsführende VorständinStiftung AsienhausRaphael GöpelGeschäftsführungStimmen der Solidarität - Mahnwache Köln e.V.Adil DemirciVorsitzender minStudio ZBAnja ReißGeschäftsführerinSTUDIOunbequem UG (haftungsbeschränkt)Lisa SeboldCo-Founder, Geschäftsführungsüdost Europa Kultur e.V.Ivanka SučićGeschäftsführungSüdstadt Leben e.V.Sonja GrupeVeranstaltungsmanagement, GeschäftsführungSUPERRR Lab SL gGmbHElisabeth LindigerCo-GeschäftsführungSV Rhenania Hamborn 1949 e.V.Cafer KayaVorsitzenderSWANS Initiative gGmbHMartha DudzinskiGeschäftsführende GesellschafterinTako Lako SchoolDr. Nina Boberg-Fazlic, Vedad Boberg FazlicGeschäftsführerTAM Museum gGmbHDr. Gülşah Stapel, Müge AvarGründungsdirektorinnenTamilisches Kulturforum e.V.Dinojan KalaranjanVorstandTausend und ein Talk – Die Migra-Night / raus.redenNada AssaadGründerin, Hostintaz Panter StiftungGemma Terés ArillaGeschäftsleiterinTB NRW - Türkischer Bund in Nordrhein-Westfalen e.V.Serhat UlusoyVorsitzenderTeam der Erstförderung am Geschwister-Scholl-Gymnasium PulheimBerit KranzKlassenleitung der internationalen Vorbereitungsklasse am GSG PulheimTertulia Literaria La Ambulante / KölnWalter LinganGründerThe Good MediaNetwork GMN GmbHAnna Ramskogler-WittGeschäftsführerinTheater der Keller, KölnDr. Ulrike JanssenKünstlerische Leitungtheaterperipherie e.V.Ute Bansemir, Lisa Deniz PreugschatLeitungthüringer Antidiskriminierungsnetzwerk (thadine) e.V.Prof. Dr. Anna Kasten, Elisa Calzolari, Katja NonnVorstandTLNT & TLNT e.V.Agnieszka AksamitInitiatorin, VorstandTOAB MannheimRaziye GüneyVorsitzenderToL Akademie gUGTuba TuncakGeschäftsführerinTrain of Hope Dortmund e.V.Fatma KaracakurtoğluVorsitzendeTU Berlin, ArTe & nupsProf. Dr Felicitas HillmannKoordination internationales nups-NetzwerkTÜDAY Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.Umut BilgiçVorsitzenderTürkisch-Deutscher Unternehmerverein e.V. TDU NRWCevdet KoçaşVorstandsvorsitzenderTürkische Gemeinde Hessen e.V.Atila KarabörklüVorsitzenderTürkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.Gökay SofuogluLandesvorsitzenderTürkische Gemeinde in DeutschlandGökay Sofuoglu, Mehtap ÇağlarBundesvorsitzendeTürkische Gemeinde in Schleswig-HolsteinDr. Cebel KüçükkaracaLandesvorsitzenderTürkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB)Ayşe DemirVorstandssprecherinTürkischer Elternbund Hamburg e.V.Azmi AkgülPräsidentTürkischer Elternverein Berlin-BrandenburgBerin Arukaslan, Melike CinarVorsitzendeTürkischer Lehrerverein e.V. HamburgBilge YörençVorsitzendeUCC e.V.Aynur Cronauer, Esma YeniceVorsitzendeUDUMA e.V. Georg RoloffVorstandugbb - Usina de guiones breves en BerlínMaría MeiraGründerin, ProjektleitungUn-Label e.V.Lisette ReuterGründerin, Leitungunger musicJutta UngerGeschäftsführerinUnidas Por La Paz AlemaniaMonica SotoKoordinatorinUnternehmen.Bilden.Vielfalt (UBV) e.V.Aysun TekinGeschäftsführerinver.di BundesmigrationsausschussYusuf AsVorsitzenderVerband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V.Olivia SarmaVorstandsmitgliedVerband der deutschen SlavistikProf. Dr. Barbara SonnenhauserVorsitzendeVerband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V.Arkadiusz B. Kulaszewski, Elizeusz Plichta, Grażyna Kamień-SöffkerVorsitzender, Vorstandsvorsitzende, VorstandsmitgliedVerband Deutsch-Türkischer Städtepartnerschaften e.V. / Türk-Alman-Kardeşkentler-BirligiÖzcan MutluPräsidentVerband deutscher Schriftsteller\*innen (VS in ver.di)Lena FalkenhagenBundesvorsitzendeVerein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland-Yekmal e.V.Günay DariciGeschäftsführerinVerein der Polen in Berlin “Polonus” e.V.Malgorzata SniadeckaVorsitzendeVerein der Polnischlehrer und Pädagogen in Deutschland e.V.Barejko-KnopsVorsitzendeVerein für Interkulturelle Arbeit und Sprachförderung e.V.Bojana KnezevicGeschäftsführerinVerein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.Hamid NowzariGeschäftsführerVerein Partnerschaft Deutschland Afrika e.V.Floriane ZinsouVorstandVerein zur Förderung der DokumentarfilmkulturPetra HoffmannVorstandVerein zur Förderung der êzîdischen Religion, Kultur und Medien - ÇIRA e.V. Der gesamte VorstandVerein zur Förderung der Zeitgemäßen Lebensweise NRW e.V.Nicole NeptunVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks - Bildungs- und Kulturzentrum e.V. DuisburgBülent KarabiberVorstandsvorsitzenderVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks in Hessen e.V. (ADD Hessen)Yelda Acar GösterişliVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks- Kultur- und Bildungsverein OsnabrückTürkan YılancıVorstandsvorsitzendeVereinigung der Polen in Berlin e.V.Elzbieta MichalakVorsitzendeVIA BundesverbandThais Vera UtrillaGeschäftsführungVIA Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V.Flaure Ngamou, Rachel NangallySprecher:innenratVideonale e.V.Tasja LangenbachKünstlerische LeitungVolt KölnIsabella VenturiniCity LeadVolt-Fraktion im Rat der Stadt KölnJennifer GlashagenFraktionsvorsitzendeVorstand des KölnerKulturAbo / Verein Freie Volksbühne Köln e.V.Jutta UngerGeschäftsführerinVUT e.V. (Verband unabhängiger Musikunternehmer\*innen)Jörg HeidemannGeschäftsführerWasi.Kölle e.V. Lateinamerikanische KulturvereinAdriana Ampuero1. VorsitzendeWelt kurdische Organisation (WKO) e.V.Behroz Ansari1. VorsitzenderWeWomenİpek Akyıldız Coşkun Willkommensbündnis für geflüchtete Menschen in Steglitz-ZehlendorfGünther SchulzeMitglied der LeitungsrundeWim Wenders Gymnasium DüsseldorfDr. Antonietta ZeoliSchulleiterinWir Kümmern Uns gUGElnaz AmiraslaniGeschäftsführungWürzburg KUlturS e.V.Barış YükselVorstandx3 PostOst Agency gUGJulia BoxlerGeschäftsführerinYeşil Çember – ökologisch interkulturell gGmbHGülcan NitschFounder, CEOYeulin Uri Bang e.V. (열린 우리 방)Dr. Jung-Sook Park-ReinigVorsitzendeYoung Voice TGD e.V.Tuğba KarakaşBundessprecherZ.E.B.R.A. e.V.Antonietta AbbruscatoGeschäftsführungZaki - Bildung und Kultur e.V.Omed ArghandiwalGeschäftsführerZeit für Solidarität/Dayanışma Zamanı e.V.İlkiz ŞentürkVorsitzendeNameFunktionAndrea Hertlein & Dr. Süleyman KanatCenter for Migration, Education and Cultural Studies, CvO Universität Oldenburg | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, LfbACaner AverSozialwissenschaftlerDr. Ismail KüpeliRuhr-Universität Bochum, PolitikwissenschaftlerDr. Natasza StelmaszykSprach- und Kulturvermittlung, FreiberuflerinMariana Schmidt QuinteroDeutsch-kolumbianische FriedensaktivistinNadia ZabouraKommunikationswissenschaftlerin, Publizistin, MedienkritikerinNora von DewitzJuniorprofessorin für Sprachliche Bildung und MehrsprachigkeitProf. Dr. Burak ÇopurIU Internationale Hochschule, PolitikwissenschaftlerProf. Dr. Elizabeta JonuzHochschule Hannover, Professorin für Migration und InternationalesProf. Dr. Hacı-Halil UslucanUniversität Duisburg-Essen, Institut für TurkistikProf. Dr. Karim FereidooniRuhr-Universität Bochum, Professor RassismusforscherProf. Dr. Kenan EnginInternationale Hochschule, Professur für Soziale Arbeit und PolitikwissenschaftProf. Dr. Lale YildirimChristian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professorin für Didaktik der GeschichteProf. Dr. Mona MassumiFH Münster, ProfessorinProf. Dr. Naika ForoutanHumboldt Universität zu Berlin, SozialwissenschaftlerinProf. Dr. Paul MecherilUniversität Bielefeld, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt MigrationProf.in Dr. Çinur GhaderiEvH Bochum, Professorin für Psychologie, Soziale Arbeit 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) Stellungnahme vom 11.06.2026 # Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD ## **Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD** Bayerischer Rundfunk (BR): Frau Intendantin Dr. Katja Wildermuth Hessischer Rundfunk (hr): Herrn Intendanten Florian Hager Mitteldeutscher Rundfunk (MDR): Herrn Intendanten Ralf Ludwig Norddeutscher Rundfunk (NDR): Herrn Intendanten Hendrik Lünenborg Radio Bremen: Frau Intendantin Dr. Yvette Gerner Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): Frau Intendantin Ulrike Demmer Saarländischer Rundfunk (SR): Herrn Intendanten Martin Grasmück Südwestrundfunk (SWR): Herrn Intendanten Prof. Dr. Kai Gniffke Westdeutscher Rundfunk (WDR): Frau Intendantin Dr. Katrin Vernau ## **Wir fordern eine bundesweite** **Zukunftsoffensive für COSMO** Sehr geehrter ARD-Vorsitzender Florian Hager, sehr geehrte Intendantinnen und Intendanten, bestürzt haben wir zur Kenntnis genommen, dass der WDR sein mehrsprachiges, interkulturelles Radioprogramm COSMO zum 1. April 2027 einstellen will und der WDR-Rundfunkrat dieser Entscheidung zugestimmt hat. In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus spart die ARD genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft. Wir, mehr als 500 migrantische Organisation sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik, wenden uns heute mit einem klaren und konstruktiven Appell an Sie: Lassen Sie nicht zu, dass vielen Menschen der Zugang zu Information und medialer Teilhabe verloren geht – insbesondere jenen, die auf mehrsprachige Angebote angewiesen sind. **Diese Vielfalt ist unersetzbar** Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für diese Communitys ist COSMO kein Nischenprogramm. Es ist ein publizistisches Zuhause und das einzige öffentlich-rechtliche Programm, das ihre Lebenswirklichkeit sprachlich, kulturell und biografisch ins Zentrum stellt. Fällt COSMO weg, schrumpft genau der Raum, den wir in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und eines erstarkenden Nationalismus dringender brauchen denn je: der Raum für unterschiedliche Perspektiven und ein Miteinander jenseits von Abschottung und Vereinheitlichung. **Schutzschild gegen Desinformation** Die COSMO-Angebote in den Erstsprachen sind ARD-weit neben WDRforyou die einzigen seriösen Informationsquellen in diesen Sprachen. Wer diese Lücke entstehen lässt, überlässt Menschen den Algorithmen der sozialen Medien und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Mehrsprachigkeit ist ein notwendiger Schutzschild für unsere Demokratie. **Forderung nach einem ARD-Schulterschluss** Sparzwänge und Reformen rechtfertigen weder ein Demokratiedefizit noch den Abbau von Vielfalt. Bisher haben drei Anstalten COSMO gemeinsam verantwortet. Das zeigt: Kooperation ist möglich. Wir fordern, diesen Weg auch mit der geplanten Radio-Reform konsequent weiterzugehen. Warum machen nicht alle Landesrundfunkanstalten aus COSMO eine starke, bundesweite Marke, ein crossmediales innovatives Gemeinschaftsprogramm, und statten es mit den nötigen Ressourcen aus? Statt einer WDR-Entscheidung im Alleingang braucht es einen echten ARD-Schulterschluss. Vor diesem Hintergrund fragen wir Sie: 1\. Welche Strategie verfolgt die ARD, um Menschen mit Migrationsgeschichte künftig zuverlässig, nachhaltig und vor allem messbar zu erreichen? 2\. Wie ist die Einwanderungsgesellschaft strukturell in der ARD-Gesamtstrategie verankert? Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Gleichzeitig stellen wir unmissverständlich klar: Wir sind nicht bereit, das Aus von COSMO zu akzeptieren. Ein einzigartiges, mehrsprachiges Programm darf nicht in konventionellen Wellen aufgehen. Jugendwellen und Kultursender gibt es viele – ein publizistisches Zuhause für die Einwanderungsgesellschaft gibt es unter Ihren Radioprogrammen derzeit nur einmal. Es braucht also eine konstruktive Lösung im Reformprozess des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. **Deshalb unsere Forderung:** Kommen Sie Ihrem gesetzlichen Auftrag nach, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Die Petition „Save Cosmo“, die bereits von über 100.000 Menschen unterzeichnet wurde, zeigt eindringlich, dass die Zivilgesellschaft diesen Kahlschlag nicht mitträgt. Als Vertretung von über 500 migrantischen Organisationen sehen wir es als unsere demokratische Pflicht, diesen Prozess transparent zu begleiten. Wir werden diesen Brief im Sinne einer kritischen Zivilgesellschaft öffentlich machen und zur Debatte stellen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und einen konkreten Vorschlag für einen gemeinsamen Dialog bis zum 15. Juni 2026. Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. **Der Brief entstand auf Initiative der Neuen deutschen Medienmacher\*innen und wurde von folgenden Organisationen und Personen in alphabetischer Reihenfolge mitgezeichnet.** [Zur Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/einschalten-gegen-das-abschalten) [Zum Pressespiegel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo) OrganisationNameFunktion23 Nisan e.V. KölnMalik KaramanVorsitzender50mas1 AlemaniaMyriam UebelackerVorstandAbá e.V. - Arbeitskreis für MenschenrechteAdriana Maximino dos SantosVorsitzendeADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Limburg e.V.Beşir EfetürkVorstandsvorsitzenderADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Rheinland Pfalz e.V.Alp HamuroğluVorstandsvorsitzenderADD Avrupa - Europäische Föderation der Vereine zur Förderung des Gedankenguts AtatürksMustafa TosunVorsitzenderafricologneFREUNDE e.V.Gerhardt HaagVorstandAfrikanisch-Deutscher Freundeskreis (ADFK)Sergio BrinaVorsitzendeAfro-Mülheimers Cultural and Development AssociationJustin FonkeuVorsitzenderafroTopia e.V. / africologneFESTIVALMarie DeuflhardFestivalleitungAG der Eine Welt-Landesnetzwerke in D. e.V.Monika Dülge, Martin WeberVorstandsvorsitzendeAG DOK (Berufsverband Dokumentarfilm)David Bernet, Irene HöferVorsitzendeAG Internationale Kooperation KulturNetzKölnThomas Gläßer, Mechtild TellmannSprecher\*innenAG Migration und Vielfalt in der SPD KölnFlorence GuesnetVorsitzendeAG Migration und Vielfalt in der SPD PankowDaniela MilutinCo-VorsitzendeAK Flucht und Integration RheinhausenAlmut KerssenboomOrga-TeamAK Politik der Kölner WillkommensinitiativenMarianne ArndtSprecherinAkademie der KünsteProf. Manos TsangarisPräsidentAKEBI e.V.Nursemin Sönmez, Nihat Kentel, Dr. Öndercan MutiCo-Sprecher\*inalbaKULTURBirgit EllinghausDirektorinAlevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R. (AABF)Ufuk CakirGeneralsekretärAlevitische Gemeinde Duisburg-Nord e.V.Düzgün KüçükdoğanVorsitzenderAlevitische Gemeinde zu Berlin e.V.Kadir ŞahinStellvertretender VorsitzenderAliadas für Teilhabe und Integration e.V.Isabel Berrio1. VorsitzendeAllerweltshaus e.V.Julia PaffenholzVorstand, Promotorin für entwicklungspolitische BildungsarbeitAllerweltskino e.V.Christina BünsVorstandAllianz Ukrainischer Organisationen e.V.Oleksandra BienertVorstandsvorsitzendeALMAS e.V. Allianz Mexiko-Zentral-SudamerikaAlia Lira HartmannVorsitzendeAmanet NRW e.V.Samir FeticVorstandsmitgliedAmici della Cultura Italiana di Amburgo e.V.Salvatore MalfaVorstandsvorsitzenderAmnesty for Women e.V.Isabel Marin ArrizabalagaVorständinANPI - Vereinigung der Partisanen ItaliensAntonio RicciardiPräsidentANPI Berlin Brandenburg e.V.Andrea SellaPräsidentANPI e.V.Gavrilo ZambonSchatzmeisterAntidiskriminierungsverband Deutschland e.V.Eva AndradesGeschäftsführerinAQUItheater gUG.Lorena ValdenegroGeschäftsführerinArbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt PankowLouis Rodel ArnoldsCo-Vorsitzender Arkadaş Theater Köln e.V.Bülent EroğluGeschäftsführerArtemisia e.V. - Inklusion für AlleAmelia MassettiGründerin, VorsitzendeARTpolis Community Arts & Music Lab/Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.Dr. Philip Gondecki-SafariProjektleiterAssociazione Amici della Cultura Italiana e.V. TuebingenRosalia MadoniaVorsitzendeAssociazione Mantovani nel MondoDaniele MarconciniVorsitzenderAtatürkcü Düsünce Dernegi Bielefeld e.V.Nihal AvanVorstandsvorsitzendeAtatürkcü Düsünce Dernegi Niedersachsen e.V.Serpil YıldırımerVorstandsvorsitzendeATIAD Verband türkischer Unternehmerinnen und Industrieller in Europa e.V.Aziz SariyarVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) ArnsbergDilek StadtlerVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BielefeldCihad KefeliVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BrühlGüldane AvciVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GeldernAyman FalitMitglied Landesintegrationsrat NRWAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GevelsbergSejfullah Köse, Anna RyłkoVorsitzender, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) HattingenMuriel Dewulf2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KarlsruheFlavio VenturelliVorstandsmitgliedAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KölnAhmet Edis, Prof. Dr. Aria Adli, Malik Karaman, Tayfun Keltek Vorsitzende, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Kreis SoestAdil HaimounACI MitgliederAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) LeichlingenÖnder BalkayaVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Sankt AugustinNeslihan IrenVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SiegenHanan Tahmaz2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SoestSchuler YousufStellvertretender VorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Stadt KAARST MitgliedErcan GürerVorstandAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration C-RDimitrios TsaparlisMitgliedAusschuss für Chancengleichheit und Integration - PulheimNebil BayrakciogluVorsitzenderAWO Bezirksverband Niederrhein e.V. ay filmAyla YildizDokumentarfilmproduktionBAFNET e.V. (Berlin Asian Film Network)Hyun WannerVorstandsmitgliedBalkanbeatsRobert SokoLeiterbalkaNet e.V.Asmir ŠabićVorstandsmitgliedBalkanwerk e.V.Damir BašićVorsitzenderBashed Potatoes GbR (Bluegrass-Band)Philipp KeckGeschäftsführerBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationKatarina NiewiedzialBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationBerlin AmateursMaie EscorialGründerin, ProjektleitungBerlin en Salsa e.V.Paul Welch GuerraVereinsgründerBerliner Frauenbund 1945 e.V.Mechthild RawertVorsitzendeBerliner Literarische Aktion e.V.Martin JankowskiVorsitzenderBernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.Katrin StrauchStellvertretender VorstandBezirksvertretung der Dortmunder Nordstadt BBert Elya-Noah RozowskiFraktion DIE LINKE, Stellv. Bezirksbürgermeister\*inBIF - Bildungswerk für interkulturelle Fragen e.V.Ahmet İyidirliVorstandBildungsinitiative “Keupstraße ist überall - erinnern, aufklären, verändern” e.V.Karmen FranklProjektleiterin, KuratorinBildungsinitiative Ferhat UnvarSerpil Temiz UnvarVorsitzendeBlaxMag - Das Schwarze Online-Magazin Bloque Latinoamericano bocconcini di cultura e.V.Ilaria BucchioniVorsitzendeBotschaft von MexikoFrancisco QuirogaBotschafterbridgeworksViola HilbingGeschäftsführungBrunnen e.V.Maria WildeisVorsitzendeBücherFrauen - Women in PublishingYvonne de Andrés1. VorsitzendeBund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) e.V.Umut CengilVorsitzenderBund der Alevitischen Jugendlichen in NRW e.V.Birgül Gündüz CayCo-LandesvorsitzendeBundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung und Teilhabe, bbt e.V.Anja TreichelGeschäftsführerinBundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)Lena GraserGeschäftsführerinBundesverband ausländischer Studierender (BAS)Stanislaw BondarewSprecherBundesverband CastingKarimah El-GiamalVorsitzendeBundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.Ceyda TutanVorsitzendeBundesverband für Türkisch und Mehrsprachige Bildung / Almanya Türkçe ve Çok Dilli Eğitim Birliği (BTMB)Bilge Yörenç, Zülfü GürbüzBundesvorsitzendeBundesverband NeMO e.V.Dr. Elizabeth BeloeVorsitzendeBundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE) e.V. Gesamter VorstandBundesvereinigung der Polnischlehrkräfte e.V.Magdalena Wiażewicz2. VorsitzendeBündnis 90/Die GrünenFelix BanaszakBundesvorsitzenderBündnis 90/Die GrünenFranziska BrantnerBundesvorsitzendeBündnis 90/Die GrünenJanina SmitsStadtverordnete, Fachpolitische Sprecherin für Gleichstellung und KulturBündnis 90/Die GrünenPegah EdalatianPolitische GeschäftsführerinBündnis 90/Die Grünen NRWYazgülü ZeybekLandesvorsitzendeBündnis 90/Die Grünen, BundestagsfraktionAwet TesfaiesusSprecherin für Kultur und Medien der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die GrünenBündnis Südwest-Weltoffen (Berlin)Rodrigo Bustos BarrosSprecherBürgerzentrum VingstGülistan CacanVorstandc/o pop (Cologne on pop Gmbh)Norbert OberhausGeschäftsführerCalaca e.V.Josefina ValdovinosVorstandsmitgliedCarl von Ossietzky Universität, CMCFatoş Atali-TimmerWissenschaftliche MitarbeiterinÇember - Frauengruppe KölnSati KizaranMitgliedCenter der kurdischen Frauen in Köln e.V.Nahyeh KhoshkalamVorsitzendeCentro Cultural Español de Bocholt e.V.Juan Lopez CasanavaVorsitzenderCentrum Modernes Griechenland / Freie Universität BerlinProf. Dr. Miltiadis PechlivanosDirektorCircolo culturale ricreativo Sardo RINASCITA OBERHAUSEN e.V.Franco SogusPresidenteCircolo Partito Democratico AmburgoAndrea FerratiVorsitzenderCircolo PD TübingenCaterina BrancatoSekretärinCircolo Sardo di Berlino e.V. - Sardisches Kulturzentrum BerlinLorenzo Deidda und Sara ParacchiniPräsidentin, Stellvertretende PräsidentinCLAIM gGmbHRima HananoCo-GeschäftsführerinClassical:NEXT GmbHFabienne KrauseGeschäftsführerinClown Festival BerlinLigia Liberatori und Luciana ArcuriGründerinnen, Künstlerische LeiterinnenClub Bahnhof Ehrenfeld KölnMankel BrinkmannBetreiberClub Dialog e.V.Dr. Natalia no RoeslerGeschäftsführerinClub GretchenPamela Schobeß, Lars DöringGeschäftsführungcollecting:dreams FestivalArmin Wühle, SchriftstellerFestivalsprecherComedia Theater KölnManuel MoserGeschäftsführerCOMITES Berlin Komitee der Italiener im AuslandFederico QuadrelliVorsitzenderCOMITES Colonia Komitee der Italiener in DeutschlandSimonetta Del FaveroVorsitzendeCOMITES DortmundGioacchino Di VitaVorsitzenderCOMITES Freiburg Komitee der Italiener im AuslandAndrea GattiVorsitzenderCOMITES Hannover Komitee der Italiener in DeutschlandGlenda CrisàVorsitzendeCOMITES München Komitee der Italiener im AuslandDaniela di BenedettoVorsitzendeCOMITES Nürnberg Komitee der Italiener im AuslandNicoletta De RossiVorsitzendeCOMITES Saar Komitee der Italiener im AuslandPatrizio MaciVorsitzenderCOMITES Stuttgart Komitee der Italiener im AuslandLuigi BucciVorsitzenderConnectingColoursThi-Thu Dung QuanCo-FounderÇorum Der e.V. - Kultur- und BildungszentrumNezaket KirazlıVorsitzendeCRE (Consejo de Residentes Españoles)María González BarroPräsidentinCrémant. Cava. Booty Bounce (CCBB)Sherin StrieweGründer\*inCrime CologneDominic Hettgen | Franziska Emons-HausenProgrammleitung | FestivalleitungCross Culture Communities | CologneLale KonukProjektleiterin, KulturmanagerinDachverband der êzidischen Frauenräte in Deutschland e.V.Der VorstandDer gesamte VorstandDachverband der Migrantinnen Organisationen (DaMigra) e.V.Dr. Delal AtmacaGeschäftsführerinDaMOst e.V.Ayman QasarwaGeschäftsführungDas Ezidische Hilfswerk - Rote Sonne e.V.Emin ÖzdenVorsitzenderdas Kulturgetriebe e.V.Jan HochkamerGeschäftsführerDecolonize Berlin e.V.Tahir DellaVorstandDelegatur Italienischer Katholischer Gemeinden in DeutschlandDon Gregorio MiloneNationaldelegatDemokrati-JA e.V.Natascha Ivanova, Lisa WolfsonVorstandDemokratieKreis DuisburgMargarete WösthoffOrganisatorinDemokratischer Arbeiterverein Köln DID e.V.Sezen Dinc, Sefariye EksiVereinsvorsitzende, VorstandsmitgliedDersim Stiftung für akademischen Austausch in EuropaDr. Ali Kemal Gün | Dr. habil. Hıdır Çelik2. Stellvertretender Vorsitzender | VorsitzenderDeutsch Griechische Kulturassoziation e.V.Sofia Stavrianidou, Alkistis KafetziVorstandDeutsch Mexikanische Gesellschaft Berlin e.V.Gabriela Moreno de MirowVorsitzendeDeutsch-Afrikanisches Zentrum e.V.Astrid LethertVorsitzendeDeutsch-Griechische Gesellschaft Düsseldorf e.V.Efthalia BikakiVorsitzende im Namen des VorstandsDeutsch-Griechisches JugendwerkGerasimos BekasGeneralsekretärDeutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverVolker DevillePräsidentDeutsch-kurdisches Kulturhaus e.V., BonnNure Başar, Hüseyin ErayCo-VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V.Wiktoria DolińskaGeschäftsführungDeutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen e.V.Harm AdamVorsitzenderDeutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.Viola KrizakVorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft München e.V.Anna Goebel1. VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Oldenburg e.V.Izabela Bieda, Jacek Witold ZającVorsitzende, stellv. VorsitzendeDeutsch-Polnischer Verein InKontakt e.V.Adrian FijolekVorstandDeutsch-Spanischer Kulturkreis Antonio Machado e.V. im KölnGonzalez Tejón, LuzianoVorstandDeutsch-Türkische Jungdiplomaten e.VKoray ÖzbagciStellvertretender VorsitzenderDeutsch-Türkischer Verein Köln e.V.Jennifer ZeppVorstand, GeschäftsführerinDeutsch-Türkisches Forum Stuttgart e.V.Kerim ArpadGeschäftsführerDeutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.diDanica BensmailBundesgeschäftsführerinDeutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)Dr. Zeynep YanasmayanLeiterin Abteilung MigrationDeutsche-Kurdische Kultur e.V. DortmundYusuf DurduVorstandDeutscher Bundestag, SPD-FraktionMacit KaraahmetoğluMdB, Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und GeschäftsordnungDeutscher Musikrat e.V. GeneralsekretariatDeutsches Polen-Institut e.V.Prof. Dr. Peter Oliver LoewDirektorDICA (Coordinamento Donne Italiane Amburgo)Beatrice VirendiMitgründerinDIDF Föderation Demokratischer ArbeitervereineAlev BahadirVorsitzendeDIDF Jugend KölnDamla HacıyusufoğluVorstandDIDF JUGEND NRWTuğba BakırcıVorstandDie Linke Fraktion im Stadtrat BocholtMichael FriegSprecherDie Linke im Rat/Migrantische Linke BochumMonetta MarchianoDirekt gewählte MandatsträgerinDie Sprachenschule im KreuzviertelLara BaierInhaberinDie Unmündigen e.V. Mannheim VorstandDIG associazione italo-tedesca UnnaManuela GrassiVorstandDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft DüsseldorfHelene GrecuVorsitzendeDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft RemscheidGiovanni Farruggia1. VorsitzenderDIK - Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverProf. Volker DevillePräsidentDiversity Culture Cologne e.V.Julia MädrichVorsitzendeDokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland DOMiDAhmet Necati SezerVorstands- und GründungsmitgliedDOTEV-Dortmunder Türkischer Elternverein e.VAysun AydemirVorsitzendeDr. Moroni StiftungRamy AzrakLeiterdrama.lab e.V.Marina BrunnerVorstandDRUCK Medienplattform (Druck-Projekt.org)Lena WhoooVorstandsmitgliedDTW Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung e.V.Suat BakırStellvertretender VorstandsvorsitzenderEach One Teach One (EOTO) e.V.Daniel GyamerahVorsitzenderEdelweißpiratenclub e.V.Jan KrauthäuserVorsitzenderEl Tercer Voto PodcastRaúl Gil Benito, Franco Delle DonneHostsElternverband RuhrDr Ali SakCo-VorsitzenderEMFA Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit BonnDr. Hidir CelikGründungsmitglied und VorsitzenderERT(Griechisches Fernsehen) TA NEAGeorgios PappasKorrespondent für DeutschlandErzincanlı Canlar Berlin e.V.Hüseyin AktasSprecherEvangelische Kirchengemeinden Benz und MorgenitzAnnegret Möller-TitelPastorinEvangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA / IntegrationsagenturDr. habil. Hıdır ÇelikLeiter EMFAEvangelisches Jugendwerk Sieg Rhein Bonn Leitung MedienpädagogikExantas - Deutsch-Griechische Gesellschaft Berlin e.V.Olga DrosouVorstandFachschaftsrat der Slavistik der Universität PotsdamKatherina KraftStudentische VertretungFAI-Forum Accademici Italiani in GermaniaDr. Edith PichlerVicepresidenteFEM HinterhofchorNilüfer Şahin Festival berlinés de cuentacuentos en españolAdriana BarreraOrganisatorinFestival Italiana Kulturbrücke am RheinAlessandro PalmitessaLeiterFIEI Federazione Italiana Emigrazione ImmigrazioneRoldolfo RiocciVorsitzenderFilef ETS Federazione Italiana Lavoratori Emigranti e FamigliePietro LunettoNationaler KoordinatorFilmbüro NW e.V.Sonja HofmannGeschäftsführungFilmfest HamburgMalika RabahallahLeiterinFilmfestival Visions of IranAmin FarzanefarKuratorFlüchtlingsrat NRW e.V.Birgit NaujoksGeschäftsführerinFöderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED)Dr. Aysun AydemirCo-BundesvorsitzendeFolclóricos Anónimos e.V. BerlinGerhard FranzVorstandForum der Kulturen e.V., in StuttgartAlina Papagiannaki- SönmezGeschäftsführerinFÖTEV NRW - Föderation türkischer Elternvereine in NRWMilazım KoçtürkStellvertretender VorsitzenderFraktion Bündnis 90/ Die Grünen, BerlinGollaleh Ahmadi, MdASprecherin für Medienpolitik und SicherheitspolitikFraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Rat der Stadt DortmundUtz KowalewskiFraktionsvorsitzenderFraktion Die Linke, Abgeordnetenhaus BerlinElif EralpMitglied des Abgeordnetenhauses von BerlinFraTÖP e.V.M. Esad SahinVorsitzenderFrauen lernen gemeinsam Bonn e.V.Alexandra AvramidisAnsprechpartnerinFrauenalia gUGBegoña de la MartaGeschäftsführungFrauennetzwerk für Frieden e.V.Annegret KrügerVorsitzendeFreies Archiv der Hütten und Bergwerke RheinhausenKlaus KawalewskiStellvertretender VorsitzenderFreunde Arabischer Kunst und Kultur e.V.Nadja Moudarres-MadaniVorstandsvorsitzendeFreundeskreis des Windrose OrchestersMatteo GuerraKünstlerischer LeiterFridays for FutureLuisa NeubauerSprecherinFZM\* e.V.Ana MartínezCo-GeschäftsführungG.I.F.T. (German Italian French Theater)Eugenia FabriziKünstlerische LeitungGabriela GermanyAnnemarie Anecio Mier GATA GmbH Hochqualifizierte Fachkräfte Vermittlung Rekrutierung & Headhunting Soziokulturell-Nah Sprach- und Integration InterventionenZied SellemiProkuristGedenken Mölln 1992 / Reclaim and RememberIbrahim ArslanSprecherGEDOK e.V.Vorstand der BundesGEDOKBundesvorstandGeneralrat der Italiener im Ausland CGIEGiuseppe Scigliano, Tommaso ConteRatsmitgliedGesellschaft im Wandel gGmbHShai HoffmannGeschäftsführerGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband NRWAyla ÇelikVorsitzendeGOLD+BETON - Kunstraum am EbertplatzMeryem Erkus Good Karma Fiction internationalRavi KarmalkerCEOGreen Parrot GbR (Bluegrass- und Folk-Festival)Pierce BlackGeschäftsführerGriechische Gemeinde Hamburg e.V.Kalliopi BrandstäterVorsitzendeGrimme-InstitutCigdem UzunogluGeschäftsführerinGrün - Offene Liste MigrationAhmet EdisMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste MigrationElizaveta KhanMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste Migration KölnYasemin DoğanAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt KölnGrüne Landtagsfraktion NiedersachsenLena NzumeBildungspolitische SprecherinGrupo Internodal de GéneroClaudia TribinKoordinatorinGrupo Mulheres do Brasil e.V.Iramaia KotschedoffVorsitzenderHamburg-México e.V.Blanca OchoaVorstandsvorsitzendeHaus der Kulturen Lateinamerikas e.V.Dr. Dolly Conto ObregonGeschäftsführerinHaus der Kulturen/AWO UB MSL-REDaniela Franken-VahrenholtKoordinierungs- und FachstelleHDB-Progressive Volkseinheit der Türkei e.V.Ahmet İyidirliVorsitzenderHellenische Gemeinde zu Berlin e.V.Panagiotis MatlisVorsitzenderHorizont Theater e.V.Christos NicopoulosIntendantHuman Rights Film Festival BerlinLydia SpiesbergerFestivalleitungHumba e.V.Jan KrauthäuserVorstandHürther Brücke der Kulturen e.V.Anke VoerkelVorsitzendeHush Hush GmbHCedric IcassainCEOIBBC e.V.Ilknur GümüsVorstandIberoamerikanische Gruppe in IZ DuIrene StabelLeitungIFFF Dortmund|Köln e.V.Christina EssenbergerGeschäftsführerinIn SANA e.V.na SmajicVorstandInformationsstelle Antikurdischer Rassismus - IAKR e.V.Civan AkbulutVorstandsvorsitzenderInformationsstelle Lateinamerika, ila (Bonn)Britt Weyde, Carolina Garay DoigGeschäftsführung, RedaktionInitiative 19. Februar Hanau Initiative Barrierefrei FeiernDrees RingertInhaberInitiative Freie Musik IFM e.V. Initiative für Wahlrecht - DeutschlandDr. Aysun Aydemir, Bahattin GemiciSprecherInitiative Kölner helfenBerit KranzMitgründerinInitiative Kölner Jazz Haus e.V. (Stadtgarten Köln)Kornelia VossebeinKünstlerische LeitungInitiative Postmigrantisches Radio Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.Tahir DellaVorstandInnovationskultur e.V.Yurdagül ÖzkocVorstandINSEL e.V.Zara Gayk2. VorsitzendeInstitut für Slavistik der Universität MünsterProf. Dr. Irina WutsdorffGeschäftsführende DirektorinInstitut für Slavistik, Turkologie und zirkumbaltische Studien (ISTziB), U MainzBjörn WiemerProfessor, geschäftsführender Leiterintakt e.V.Charlott DahmenVorstandIntegrationsbeirat AugsburgFrédéric ZuccoVorsitzenderIntegrationshaus e.V.Elizaveta KhanVorstand, GeschäftsführerininterKultur e.V.Prof. Dr. Kemal BozayGeschäftsführerInterkulturelle Denkfabrik e.V. HamburgHasan Burgucuoğlu | R. Ulaş CüreVorsitzende | GeschäftsführungInterkultureller Sozialer Service Netzwerk Köln g GmbHBanu BambalGeschäftsführungInterkulturelles Zentrum Köln-BuchheimBirgit PikullikLeitungInternationale Photoszene Köln gUGHeide HäuslerGeschäftsführerinInternationaler Kultur und Sport Verein der Roma „Carmen e.V.“Sami DzemailovskiErster VorsitzenderInternationaler Mesopotamischer Kulturverein Bocholt e.V.Selma KoldamcaVorstandIntikurenRuben Manuel GonzalesGründer, LeiterItal Uil Germania e.V.Marilena Rossi jeVorsitzendeItalia Altrove e.V.Elena BerardoPräsidentin, 1. VorsitzendeItalienverein. Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e.V.Irene GalleraniVorsitzendejfc Medienzentrum e.V.Patricia GläfckeGeschäftsführerinJoenbüroUwe SpringfeldChefredakteurJunges Filmfestival Köln / CinepänzSophie DettmarCo-FestivalleitungJustiz Baden-WürttembergDr. Alessandro BellarditaRichterKabul Fire Records GmbHHannes Mussbach Kalamon - Institut für Arabische SpracheMirvat AdwanGründerin, LeiterinKalimera e.V. - Deutsch-Griechische KulturinitiativeAnna LabrinakouStellvertretende VorsitzendeKalker Buchladen gUGElizaveta KhanGeschäftsführerinKatakomben TheaterKazim CalisganGeschäftsführerKeine Panik Bonn e.V.Sileem HassanVorstandsvorsitzenderKinderhilfe Mesopotamien e.V.Vedat AkterVorstandKLEKS Schule für Polnische Sprache und Kultur e.V.Sylwia Mierzyńska-HoerschelmannVorsitzendeKlubkomm e.V. KölnJens Ponke, Paulina Rduch, Sophia LeggeVorstandKoalaKollektivKerstin KreßSprecherinKolleg für polnische Sprache und Kultur e.V.Anna ZinserlingGeschäftsführerinKöln-Rio e.V.Marcia RamalhoVorsitzendeKölner Freiwilligen Agentur e.V.Karolin HünerGeschäftsführerinKölner Kulturpaten e.V.Claudia BleierProjektleitungKölner KulturratBruno WennVorsitzenderKomMig - Kommision für die nachhaltige Einbindung von Menschen mit MigrationshintergrundDr. Guillermo Ribes VicenteDelegierterKompetenz- und Koordinationszentrum PolnischChristin StupkaDirektoriumKoopkultur e.V.Maryna MarkovaGründungsmitglied, ProjektleitungKorea Verband e.V.Jung-Hwa HanVorsitzendekorientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.Jee-Un KimGeschäftsführungKUBiST - Kunst und Begegnung in der Stadt e.V.Friederike Steier-MecklenburgVorstandsvorsitzendeKubus e.V.Frank BaumeisterVorstandKulturForum TürkeiEuropaArif ÜnalCo-VorsitzenderKulturverein zur Solidarisierung mit den Menschen aus Göpsen in Europa e.V.Bayram Özsoy, Ismail Özsahin, Sibel GümüsVorstandKunstinitiativen Köln e.V. / Art Initiatives Cologne (AIC)Amelie Gappa, Heike Ander, Simon KuhnVorstandsmitgliederKunstSalon e.V.Ulla EgbringhoffBüro- und ProgrammleiterinKurdische Gemeinde Deutschland e.V.Cahit Başar Generalsekretär Kurdische Gemeinde zu Berlin-Brandenburg e.V.Hüseyin TaşanVorstandKurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg / Bonn e.V.Musa AtamanEhrenvorsitzenderKurdisches Zentrum e.V.Enver SenVorstandLa Red - Vernetzung und Integration e.V.Cristina FaracoVorstandLandesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Bezirksbeauftragten für Partizipation und Integration BerlinJohanna KöstersSprecherinLandesmigrationsausschuss Ver.di NORDGencel BagciVorsitzenderLandesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.Mamad MohamadGeschäftsführerLandesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Niedersachsen e.V.Gustav Wehner, Klaudia HanischCo-VorsitzendeLandesverband der Migrant\*innenorganisationen - MigraNetz Thüringen e.V.Elisa CalzolariGeschäftsführungLandesverband der Sinti und Roma RomnoKher Thüringen e.V.Jens HellmannVorstandLateinamerikanische Fraueninitiative in Neukölln (LAFI in NK) e.V.Daniela HolguinVorstandLatinas en AlemaniaLizeth Soto RivasGründerinLaughing Productions UGChris DöringProjektleitungLibanesischer FrauenvereinHanan TahmazVorsitzendeLiteraturbüro NRWNatalie HarapatPublic RelationsLiteraturdistrikt - FestivalSemra Uzun, Fatma UzunCo-LeitungLiteraturszene Köln e.V.Ute WegmannVorstandLiveMusikKommission e.V.Christian Ordon | Mankel Brinkmann, Pamela Schobess, Thore DeborGeschäftsführer | VorstandLücke 3.0Das gesamte EnsembleTheaterLUH, International OfficeDr. Marcus HoppeStellvertretende LeitungMA.i - Migration und Arbeitswelt e.V.Canan UluğVorsitzendeMach' meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Rassismus e.V.Dr. Klaudia TietzeGeschäftsführerinMafia Nein Danke! e.V.Sandro MattioliVorsitzenderMagazin of Color gUGPia IhediohaGründerin, GeschäftsführerinMakkaroni AkademieRosanna D’OrtonaCo-Founder, CuratorMama AfrikaPapa Malick DioufVorstandMaMis en Movimiento e.V.Stela FernandezGeschäftsführungMasheena e.V.Maja ZećoVorsitzendeMaxim Gorki TheaterShermin LanghoffKünstlerische LeitungMediterranea Berlin e.V.der gesamte VorstandDer gesamte VorstandMelting Pot MusicElla O’Brien-CokerProduktmanagerinMerhaba & Mahlzeit e.V.Tolga ÖzgülVorsitzendeMesopotamische Kulturgemeinde e.VYusuf DurduVorsitzenderMiCali e.V.David GuaramaVorstandMigrantas e.V.Martin IannaconeVorstandMigrante GermanyAnnemarie Anecio Mier Migrantische Linke / Linkskanax\* WuppertalMarcel KleinIntegrationspolitischer Sprecher, Die Linke WuppertalMIKRASSEda Öztürk, Sara ÖztürkCo-GründerinnenMINA-Leben in Vielfalt e.V.Yildiz AkgünLeitungMissione Cattolica Italiana GevelsbergDavide MessinaGemeinderat Mitgliedmittendrin e.V.Tina Sander1. VorsitzendeMosaik Köln Mülheim e.V.Marianne Arndt1. VorsitzendeMosaik Kunst- und KulturhausErcan SahinVorstandsmitgliedMotoriousMartin SacanCEOMouches VolantesIhsan AlisanDirektormoveGLOBAL e.V.Maimouna OuattaraVorstandMultikita e.V.Milan BergerVorsitzenderMultikulturelles Forum e.V.Kenan KüçükGeschäftsführerMusic Women\* GermanyAnika JankowskiVorstandMustafa Kemal Kulturverein Dortmund e.V.Erkan TemizkanogluVorsitzendern-ost – Network for Border Crossing Journalism e.V.Hanno GundertGeschäftsführerNachrichten-Club, ErkrathIrene Thompson, Sonja ThompsonLeiterinnenNationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)Dr. Cihan SinanoğluLeiter der GeschäftsstelleNAVEND-Zentrum für Kurdische Studien e.V.Metin IncesuVorsitzenderNeue deutsche Medienmacher\*innenDaniel Bax, Elena Kountidou, Ella Schindler, Jannice Beckschebe, Natalie Sablowski, Polo TürkVorstand und Geschäftsführungneue deutsche organisationen (ndo)Karim El-HelaifiGeschäftsführungNICA artist developmentEsther WeickelProjektleitungOEK, Verband Griechischer Gemeinden in Deutschland e.V.Panos DrossinakisVorsitzenderOffene Welt e.V. Mondo ApertoLuca Paglia1. VorsitzenderON - Neue Musik Köln e.V.Thomas GläßerGeschäftsführungOrientierungszentrum für Migrant\*innen und Flüchtlinge e.V.Erbin DikongueAnsprechpartnerPanthertainment UGTyron RickettsGeschäftsführerParitätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V.Holger SpöhrReferent MigrationPartito Democratico GermaniaViviana VacanteVorsitzendePaulina Lara Franco (Comedia en Berlín)Paulina Lara FrancoProjektleitungPAWLO-Masoso e.V.Marianne Ballé MoudoumbouBundessprecherinPerspektive Vielfalt gGmbH - Institut für transkulturelle Forschung und soziale ArbeitErdal Cenan, Tahsin TekinVorstandsmitgliederphilippinenbüro e.V.Mirjam OverhoffGeschäftsführerinPIA Music & ArtsMehmet AkbasVorstandPiranha Arts AGFrank KlaffsVorstandPLANB Ruhr StiftungErcüment TokerVorstandPOLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.Celina MuzaStellvertretende VorsitzendePolki w Berlinie e.V.Marzena NowakVorsitzenderPolnischer Sozialrat e.V.Franek Machowski, Katarzyna WerthVorstandsmitgliederPopBoard NRW UGAnna-Kathrin Dietrich, Till SkoruppaGeschäftsführungPortale giornalistico dei Lombardi nel MondoDaniele MarconciniHerausgeberPrisma Queer Migrants e.V.Kadir ÖzdemirGründer, VorstandPRO MUSIK - Verband freier Musikschaffender e.V.Ella RohwerGeschäftsführerinPro Quote Bühne e.V.Helena KontoudakisVorstandPro Sinti und Roma e.V.Sonja KoscheBeraterin, CBBProjektmanufaktur e.V.Regine VetterVorständinProQuote MedienCorinna Ceruti, Katharina Preuth, Rebekka GorgesVorstandPsicologia MigranteDavid GuerraPsychologeQueermed Deutschland gUGSamson GrzybekGründer\*in, GeschäftsführungQueerMedia SocietyKai S. Pieck QueerScope - Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland e.V.Hanne HomrighausenCo-VorstandRadio Darmstadt / Polnische RedaktionElizeusz PlichtaRedakteurRat für Migration e.V.Prof. Dr. Vassilis TsianosVorsitzenderRegisseurinKathrin Jahrreiss Rete Donne e.V.Alessandra Pantani, Luciana MellaBeirätin, VorstandsvorsitzendeRevista Desbandada (Berlin)Claudia Baricco, Iñaki TarrésVorsitzende, RedaktionRinascita e.V. (Kulturverein)Valentina FazioVorsitzendeRom e.V. Roma-Selbstorganisation für Teilhabe, Bildung und KulturDoris SchmitzFür den VorstandRomaniPhen e.V.Isidora RandjelovićVorständinROOTS & ROUTES Cologne e.V.Janna Hadler, Sascha DüxInhaltliche Leitung, GeschäftsführungRosa-Luxemburg-StiftungDr. Massimo PerinelliReferent für MigrationRoter Ballonchen-Club e.V.Izabela ObłaczyńskaVorsitzenderruhrkomplex GmbHJan KrämerGeschäftsführerRuhrpott für EuropaMilad TabeschGründerRunder Tisch Buchforst e.V.Ute AsselbornVorsitzendeSalón BerlinésJosé Luis PizziFounderSanat EnsembleNedim HazarKünstlerische LeiterSarah Niesius - Freie ProduktionsleitungSarah NiesiusFreiberuflerinSC Aleviten Paderborn e.V.Verani KartumVorsitzenderSchachtsiek Familien StiftungSonya WinterbergVorstandSchauspiel KölnKay VogesIntendantSchwarze Filmschaffende e.V.Benita Sarah Bailey, Sophya Kallista FrohbergVorsitzendeSeminar für Slavistik & Lotman-Institut, Ruhr- Universität BochumProf. Dr. Yvonne PörzgenGeschäftsführende DirektorinSiamo Mareə BerlinFrancesca AddeiVorsitzendeSidekick e.V.Said BoluriGeschäftsführerSIGN - Network of italian scientists in GermanyProf. Dr. Gianaurelio CunibertiVorsitzenderSinti Union Schleswig-HolsteinKelly LaubingerGeschäftsführerinSivaslı Canlar Berlin e.V.Cemal BoyrazVorsitzenderSlavisches Institut der Universität zu KölnProf. Dr. Daniel BunčićGeschäftsführender DirektorSlavisches Institut Universität HeidelbergProf. Dr. Urs HeftrichGeschäftsführender DirektorSlavisches Seminar, Eberhard Karls Universität TübingenProf. Dr. Schamma SchahadatSeminardirektorinSocietà Dante Alighieri DüsseldorfBeatrice SantiniPräsidentinSolana ArtsSongül KaracaGründerinSolidarity of Korean People in EuropeEui Ok ShuVorsitzendeSommerblut Kulturfestival e.V.Rolf EmmerichFestivalleiterSONA – Virtual Reality aus der Perspektive blinder MenschenThomas MeckelKünstlerischer LeiterSPD Landtagsfraktion NRWVolkan BaranMdL, Integrationspolitischer SprecherSPD Ortsverein Köln ZollstockSilke MauritiusCo-VorsitzendeSprachCafé Polnisch e.V.Agata KochVorsitzendeStabiler Rücken VorstandStädtepartner Stettin e.V.Ewa DabrowskaVorstandsvorsitzendeStädtepartnerschaft Köln-Qamishlo e.V.Berit KranzVorstandStadtmuseum BerlinAurora RodonòKuratorin Migrationsgeschichtestadtsprachen magazinBirger HoyerChefredakteurStiftung Alltagsheld:innenHeidi ThiemannGeschäftsführende VorständinStiftung AsienhausRaphael GöpelGeschäftsführungStimmen der Solidarität - Mahnwache Köln e.V.Adil DemirciVorsitzender minStudio ZBAnja ReißGeschäftsführerinSTUDIOunbequem UG (haftungsbeschränkt)Lisa SeboldCo-Founder, Geschäftsführungsüdost Europa Kultur e.V.Ivanka SučićGeschäftsführungSüdstadt Leben e.V.Sonja GrupeVeranstaltungsmanagement, GeschäftsführungSUPERRR Lab SL gGmbHElisabeth LindigerCo-GeschäftsführungSV Rhenania Hamborn 1949 e.V.Cafer KayaVorsitzenderSWANS Initiative gGmbHMartha DudzinskiGeschäftsführende GesellschafterinTako Lako SchoolDr. Nina Boberg-Fazlic, Vedad Boberg FazlicGeschäftsführerTAM Museum gGmbHDr. Gülşah Stapel, Müge AvarGründungsdirektorinnenTamilisches Kulturforum e.V.Dinojan KalaranjanVorstandTausend und ein Talk – Die Migra-Night / raus.redenNada AssaadGründerin, Hostintaz Panter StiftungGemma Terés ArillaGeschäftsleiterinTB NRW - Türkischer Bund in Nordrhein-Westfalen e.V.Serhat UlusoyVorsitzenderTeam der Erstförderung am Geschwister-Scholl-Gymnasium PulheimBerit KranzKlassenleitung der internationalen Vorbereitungsklasse am GSG PulheimTertulia Literaria La Ambulante / KölnWalter LinganGründerThe Good MediaNetwork GMN GmbHAnna Ramskogler-WittGeschäftsführerinTheater der Keller, KölnDr. Ulrike JanssenKünstlerische Leitungtheaterperipherie e.V.Ute Bansemir, Lisa Deniz PreugschatLeitungthüringer Antidiskriminierungsnetzwerk (thadine) e.V.Prof. Dr. Anna Kasten, Elisa Calzolari, Katja NonnVorstandTLNT & TLNT e.V.Agnieszka AksamitInitiatorin, VorstandTOAB MannheimRaziye GüneyVorsitzenderToL Akademie gUGTuba TuncakGeschäftsführerinTrain of Hope Dortmund e.V.Fatma KaracakurtoğluVorsitzendeTU Berlin, ArTe & nupsProf. Dr Felicitas HillmannKoordination internationales nups-NetzwerkTÜDAY Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.Umut BilgiçVorsitzenderTürkisch-Deutscher Unternehmerverein e.V. TDU NRWCevdet KoçaşVorstandsvorsitzenderTürkische Gemeinde Hessen e.V.Atila KarabörklüVorsitzenderTürkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.Gökay SofuogluLandesvorsitzenderTürkische Gemeinde in DeutschlandGökay Sofuoglu, Mehtap ÇağlarBundesvorsitzendeTürkische Gemeinde in Schleswig-HolsteinDr. Cebel KüçükkaracaLandesvorsitzenderTürkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB)Ayşe DemirVorstandssprecherinTürkischer Elternbund Hamburg e.V.Azmi AkgülPräsidentTürkischer Elternverein Berlin-BrandenburgBerin Arukaslan, Melike CinarVorsitzendeTürkischer Lehrerverein e.V. HamburgBilge YörençVorsitzendeUCC e.V.Aynur Cronauer, Esma YeniceVorsitzendeUDUMA e.V. Georg RoloffVorstandugbb - Usina de guiones breves en BerlínMaría MeiraGründerin, ProjektleitungUn-Label e.V.Lisette ReuterGründerin, Leitungunger musicJutta UngerGeschäftsführerinUnidas Por La Paz AlemaniaMonica SotoKoordinatorinUnternehmen.Bilden.Vielfalt (UBV) e.V.Aysun TekinGeschäftsführerinver.di BundesmigrationsausschussYusuf AsVorsitzenderVerband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V.Olivia SarmaVorstandsmitgliedVerband der deutschen SlavistikProf. Dr. Barbara SonnenhauserVorsitzendeVerband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V.Arkadiusz B. Kulaszewski, Elizeusz Plichta, Grażyna Kamień-SöffkerVorsitzender, Vorstandsvorsitzende, VorstandsmitgliedVerband Deutsch-Türkischer Städtepartnerschaften e.V. / Türk-Alman-Kardeşkentler-BirligiÖzcan MutluPräsidentVerband deutscher Schriftsteller\*innen (VS in ver.di)Lena FalkenhagenBundesvorsitzendeVerein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland-Yekmal e.V.Günay DariciGeschäftsführerinVerein der Polen in Berlin “Polonus” e.V.Malgorzata SniadeckaVorsitzendeVerein der Polnischlehrer und Pädagogen in Deutschland e.V.Barejko-KnopsVorsitzendeVerein für Interkulturelle Arbeit und Sprachförderung e.V.Bojana KnezevicGeschäftsführerinVerein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.Hamid NowzariGeschäftsführerVerein Partnerschaft Deutschland Afrika e.V.Floriane ZinsouVorstandVerein zur Förderung der DokumentarfilmkulturPetra HoffmannVorstandVerein zur Förderung der êzîdischen Religion, Kultur und Medien - ÇIRA e.V. Der gesamte VorstandVerein zur Förderung der Zeitgemäßen Lebensweise NRW e.V.Nicole NeptunVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks - Bildungs- und Kulturzentrum e.V. DuisburgBülent KarabiberVorstandsvorsitzenderVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks in Hessen e.V. (ADD Hessen)Yelda Acar GösterişliVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks- Kultur- und Bildungsverein OsnabrückTürkan YılancıVorstandsvorsitzendeVereinigung der Polen in Berlin e.V.Elzbieta MichalakVorsitzendeVIA BundesverbandThais Vera UtrillaGeschäftsführungVIA Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V.Flaure Ngamou, Rachel NangallySprecher:innenratVideonale e.V.Tasja LangenbachKünstlerische LeitungVolt KölnIsabella VenturiniCity LeadVolt-Fraktion im Rat der Stadt KölnJennifer GlashagenFraktionsvorsitzendeVorstand des KölnerKulturAbo / Verein Freie Volksbühne Köln e.V.Jutta UngerGeschäftsführerinVUT e.V. (Verband unabhängiger Musikunternehmer\*innen)Jörg HeidemannGeschäftsführerWasi.Kölle e.V. Lateinamerikanische KulturvereinAdriana Ampuero1. VorsitzendeWelt kurdische Organisation (WKO) e.V.Behroz Ansari1. VorsitzenderWeWomenİpek Akyıldız Coşkun Willkommensbündnis für geflüchtete Menschen in Steglitz-ZehlendorfGünther SchulzeMitglied der LeitungsrundeWim Wenders Gymnasium DüsseldorfDr. Antonietta ZeoliSchulleiterinWir Kümmern Uns gUGElnaz AmiraslaniGeschäftsführungWürzburg KUlturS e.V.Barış YükselVorstandx3 PostOst Agency gUGJulia BoxlerGeschäftsführerinYeşil Çember – ökologisch interkulturell gGmbHGülcan NitschFounder, CEOYeulin Uri Bang e.V. (열린 우리 방)Dr. Jung-Sook Park-ReinigVorsitzendeYoung Voice TGD e.V.Tuğba KarakaşBundessprecherZ.E.B.R.A. e.V.Antonietta AbbruscatoGeschäftsführungZaki - Bildung und Kultur e.V.Omed ArghandiwalGeschäftsführerZeit für Solidarität/Dayanışma Zamanı e.V.İlkiz ŞentürkVorsitzendeNameFunktionAndrea Hertlein & Dr. Süleyman KanatCenter for Migration, Education and Cultural Studies, CvO Universität Oldenburg | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, LfbACaner AverSozialwissenschaftlerDr. Ismail KüpeliRuhr-Universität Bochum, PolitikwissenschaftlerDr. Natasza StelmaszykSprach- und Kulturvermittlung, FreiberuflerinMariana Schmidt QuinteroDeutsch-kolumbianische FriedensaktivistinNadia ZabouraKommunikationswissenschaftlerin, Publizistin, MedienkritikerinNora von DewitzJuniorprofessorin für Sprachliche Bildung und MehrsprachigkeitProf. Dr. Burak ÇopurIU Internationale Hochschule, PolitikwissenschaftlerProf. Dr. Elizabeta JonuzHochschule Hannover, Professorin für Migration und InternationalesProf. Dr. Hacı-Halil UslucanUniversität Duisburg-Essen, Institut für TurkistikProf. Dr. Karim FereidooniRuhr-Universität Bochum, Professor RassismusforscherProf. Dr. Kenan EnginInternationale Hochschule, Professur für Soziale Arbeit und PolitikwissenschaftProf. Dr. Lale YildirimChristian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professorin für Didaktik der GeschichteProf. Dr. Mona MassumiFH Münster, ProfessorinProf. Dr. Naika ForoutanHumboldt Universität zu Berlin, SozialwissenschaftlerinProf. Dr. Paul MecherilUniversität Bielefeld, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt MigrationProf.in Dr. Çinur GhaderiEvH Bochum, Professorin für Psychologie, Soziale Arbeit 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) Stellungnahme vom 11.06.2026 # Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD ## **Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD** Bayerischer Rundfunk (BR): Frau Intendantin Dr. Katja Wildermuth Hessischer Rundfunk (hr): Herrn Intendanten Florian Hager Mitteldeutscher Rundfunk (MDR): Herrn Intendanten Ralf Ludwig Norddeutscher Rundfunk (NDR): Herrn Intendanten Hendrik Lünenborg Radio Bremen: Frau Intendantin Dr. Yvette Gerner Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): Frau Intendantin Ulrike Demmer Saarländischer Rundfunk (SR): Herrn Intendanten Martin Grasmück Südwestrundfunk (SWR): Herrn Intendanten Prof. Dr. Kai Gniffke Westdeutscher Rundfunk (WDR): Frau Intendantin Dr. Katrin Vernau ## **Wir fordern eine bundesweite** **Zukunftsoffensive für COSMO** Sehr geehrter ARD-Vorsitzender Florian Hager, sehr geehrte Intendantinnen und Intendanten, bestürzt haben wir zur Kenntnis genommen, dass der WDR sein mehrsprachiges, interkulturelles Radioprogramm COSMO zum 1. April 2027 einstellen will und der WDR-Rundfunkrat dieser Entscheidung zugestimmt hat. In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus spart die ARD genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft. Wir, mehr als 500 migrantische Organisation sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik, wenden uns heute mit einem klaren und konstruktiven Appell an Sie: Lassen Sie nicht zu, dass vielen Menschen der Zugang zu Information und medialer Teilhabe verloren geht – insbesondere jenen, die auf mehrsprachige Angebote angewiesen sind. **Diese Vielfalt ist unersetzbar** Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für diese Communitys ist COSMO kein Nischenprogramm. Es ist ein publizistisches Zuhause und das einzige öffentlich-rechtliche Programm, das ihre Lebenswirklichkeit sprachlich, kulturell und biografisch ins Zentrum stellt. Fällt COSMO weg, schrumpft genau der Raum, den wir in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und eines erstarkenden Nationalismus dringender brauchen denn je: der Raum für unterschiedliche Perspektiven und ein Miteinander jenseits von Abschottung und Vereinheitlichung. **Schutzschild gegen Desinformation** Die COSMO-Angebote in den Erstsprachen sind ARD-weit neben WDRforyou die einzigen seriösen Informationsquellen in diesen Sprachen. Wer diese Lücke entstehen lässt, überlässt Menschen den Algorithmen der sozialen Medien und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Mehrsprachigkeit ist ein notwendiger Schutzschild für unsere Demokratie. **Forderung nach einem ARD-Schulterschluss** Sparzwänge und Reformen rechtfertigen weder ein Demokratiedefizit noch den Abbau von Vielfalt. Bisher haben drei Anstalten COSMO gemeinsam verantwortet. Das zeigt: Kooperation ist möglich. Wir fordern, diesen Weg auch mit der geplanten Radio-Reform konsequent weiterzugehen. Warum machen nicht alle Landesrundfunkanstalten aus COSMO eine starke, bundesweite Marke, ein crossmediales innovatives Gemeinschaftsprogramm, und statten es mit den nötigen Ressourcen aus? Statt einer WDR-Entscheidung im Alleingang braucht es einen echten ARD-Schulterschluss. Vor diesem Hintergrund fragen wir Sie: 1\. Welche Strategie verfolgt die ARD, um Menschen mit Migrationsgeschichte künftig zuverlässig, nachhaltig und vor allem messbar zu erreichen? 2\. Wie ist die Einwanderungsgesellschaft strukturell in der ARD-Gesamtstrategie verankert? Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Gleichzeitig stellen wir unmissverständlich klar: Wir sind nicht bereit, das Aus von COSMO zu akzeptieren. Ein einzigartiges, mehrsprachiges Programm darf nicht in konventionellen Wellen aufgehen. Jugendwellen und Kultursender gibt es viele – ein publizistisches Zuhause für die Einwanderungsgesellschaft gibt es unter Ihren Radioprogrammen derzeit nur einmal. Es braucht also eine konstruktive Lösung im Reformprozess des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. **Deshalb unsere Forderung:** Kommen Sie Ihrem gesetzlichen Auftrag nach, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Die Petition „Save Cosmo“, die bereits von über 100.000 Menschen unterzeichnet wurde, zeigt eindringlich, dass die Zivilgesellschaft diesen Kahlschlag nicht mitträgt. Als Vertretung von über 500 migrantischen Organisationen sehen wir es als unsere demokratische Pflicht, diesen Prozess transparent zu begleiten. Wir werden diesen Brief im Sinne einer kritischen Zivilgesellschaft öffentlich machen und zur Debatte stellen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und einen konkreten Vorschlag für einen gemeinsamen Dialog bis zum 15. Juni 2026. Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. **Der Brief entstand auf Initiative der Neuen deutschen Medienmacher\*innen und wurde von folgenden Organisationen und Personen in alphabetischer Reihenfolge mitgezeichnet.** [Zur Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/einschalten-gegen-das-abschalten) [Zum Pressespiegel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo) OrganisationNameFunktion23 Nisan e.V. KölnMalik KaramanVorsitzender50mas1 AlemaniaMyriam UebelackerVorstandAbá e.V. - Arbeitskreis für MenschenrechteAdriana Maximino dos SantosVorsitzendeADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Limburg e.V.Beşir EfetürkVorstandsvorsitzenderADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Rheinland Pfalz e.V.Alp HamuroğluVorstandsvorsitzenderADD Avrupa - Europäische Föderation der Vereine zur Förderung des Gedankenguts AtatürksMustafa TosunVorsitzenderafricologneFREUNDE e.V.Gerhardt HaagVorstandAfrikanisch-Deutscher Freundeskreis (ADFK)Sergio BrinaVorsitzendeAfro-Mülheimers Cultural and Development AssociationJustin FonkeuVorsitzenderafroTopia e.V. / africologneFESTIVALMarie DeuflhardFestivalleitungAG der Eine Welt-Landesnetzwerke in D. e.V.Monika Dülge, Martin WeberVorstandsvorsitzendeAG DOK (Berufsverband Dokumentarfilm)David Bernet, Irene HöferVorsitzendeAG Internationale Kooperation KulturNetzKölnThomas Gläßer, Mechtild TellmannSprecher\*innenAG Migration und Vielfalt in der SPD KölnFlorence GuesnetVorsitzendeAG Migration und Vielfalt in der SPD PankowDaniela MilutinCo-VorsitzendeAK Flucht und Integration RheinhausenAlmut KerssenboomOrga-TeamAK Politik der Kölner WillkommensinitiativenMarianne ArndtSprecherinAkademie der KünsteProf. Manos TsangarisPräsidentAKEBI e.V.Nursemin Sönmez, Nihat Kentel, Dr. Öndercan MutiCo-Sprecher\*inalbaKULTURBirgit EllinghausDirektorinAlevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R. (AABF)Ufuk CakirGeneralsekretärAlevitische Gemeinde Duisburg-Nord e.V.Düzgün KüçükdoğanVorsitzenderAlevitische Gemeinde zu Berlin e.V.Kadir ŞahinStellvertretender VorsitzenderAliadas für Teilhabe und Integration e.V.Isabel Berrio1. VorsitzendeAllerweltshaus e.V.Julia PaffenholzVorstand, Promotorin für entwicklungspolitische BildungsarbeitAllerweltskino e.V.Christina BünsVorstandAllianz Ukrainischer Organisationen e.V.Oleksandra BienertVorstandsvorsitzendeALMAS e.V. Allianz Mexiko-Zentral-SudamerikaAlia Lira HartmannVorsitzendeAmanet NRW e.V.Samir FeticVorstandsmitgliedAmici della Cultura Italiana di Amburgo e.V.Salvatore MalfaVorstandsvorsitzenderAmnesty for Women e.V.Isabel Marin ArrizabalagaVorständinANPI - Vereinigung der Partisanen ItaliensAntonio RicciardiPräsidentANPI Berlin Brandenburg e.V.Andrea SellaPräsidentANPI e.V.Gavrilo ZambonSchatzmeisterAntidiskriminierungsverband Deutschland e.V.Eva AndradesGeschäftsführerinAQUItheater gUG.Lorena ValdenegroGeschäftsführerinArbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt PankowLouis Rodel ArnoldsCo-Vorsitzender Arkadaş Theater Köln e.V.Bülent EroğluGeschäftsführerArtemisia e.V. - Inklusion für AlleAmelia MassettiGründerin, VorsitzendeARTpolis Community Arts & Music Lab/Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.Dr. Philip Gondecki-SafariProjektleiterAssociazione Amici della Cultura Italiana e.V. TuebingenRosalia MadoniaVorsitzendeAssociazione Mantovani nel MondoDaniele MarconciniVorsitzenderAtatürkcü Düsünce Dernegi Bielefeld e.V.Nihal AvanVorstandsvorsitzendeAtatürkcü Düsünce Dernegi Niedersachsen e.V.Serpil YıldırımerVorstandsvorsitzendeATIAD Verband türkischer Unternehmerinnen und Industrieller in Europa e.V.Aziz SariyarVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) ArnsbergDilek StadtlerVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BielefeldCihad KefeliVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BrühlGüldane AvciVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GeldernAyman FalitMitglied Landesintegrationsrat NRWAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GevelsbergSejfullah Köse, Anna RyłkoVorsitzender, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) HattingenMuriel Dewulf2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KarlsruheFlavio VenturelliVorstandsmitgliedAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KölnAhmet Edis, Prof. Dr. Aria Adli, Malik Karaman, Tayfun Keltek Vorsitzende, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Kreis SoestAdil HaimounACI MitgliederAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) LeichlingenÖnder BalkayaVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Sankt AugustinNeslihan IrenVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SiegenHanan Tahmaz2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SoestSchuler YousufStellvertretender VorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Stadt KAARST MitgliedErcan GürerVorstandAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration C-RDimitrios TsaparlisMitgliedAusschuss für Chancengleichheit und Integration - PulheimNebil BayrakciogluVorsitzenderAWO Bezirksverband Niederrhein e.V. ay filmAyla YildizDokumentarfilmproduktionBAFNET e.V. (Berlin Asian Film Network)Hyun WannerVorstandsmitgliedBalkanbeatsRobert SokoLeiterbalkaNet e.V.Asmir ŠabićVorstandsmitgliedBalkanwerk e.V.Damir BašićVorsitzenderBashed Potatoes GbR (Bluegrass-Band)Philipp KeckGeschäftsführerBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationKatarina NiewiedzialBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationBerlin AmateursMaie EscorialGründerin, ProjektleitungBerlin en Salsa e.V.Paul Welch GuerraVereinsgründerBerliner Frauenbund 1945 e.V.Mechthild RawertVorsitzendeBerliner Literarische Aktion e.V.Martin JankowskiVorsitzenderBernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.Katrin StrauchStellvertretender VorstandBezirksvertretung der Dortmunder Nordstadt BBert Elya-Noah RozowskiFraktion DIE LINKE, Stellv. Bezirksbürgermeister\*inBIF - Bildungswerk für interkulturelle Fragen e.V.Ahmet İyidirliVorstandBildungsinitiative “Keupstraße ist überall - erinnern, aufklären, verändern” e.V.Karmen FranklProjektleiterin, KuratorinBildungsinitiative Ferhat UnvarSerpil Temiz UnvarVorsitzendeBlaxMag - Das Schwarze Online-Magazin Bloque Latinoamericano bocconcini di cultura e.V.Ilaria BucchioniVorsitzendeBotschaft von MexikoFrancisco QuirogaBotschafterbridgeworksViola HilbingGeschäftsführungBrunnen e.V.Maria WildeisVorsitzendeBücherFrauen - Women in PublishingYvonne de Andrés1. VorsitzendeBund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) e.V.Umut CengilVorsitzenderBund der Alevitischen Jugendlichen in NRW e.V.Birgül Gündüz CayCo-LandesvorsitzendeBundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung und Teilhabe, bbt e.V.Anja TreichelGeschäftsführerinBundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)Lena GraserGeschäftsführerinBundesverband ausländischer Studierender (BAS)Stanislaw BondarewSprecherBundesverband CastingKarimah El-GiamalVorsitzendeBundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.Ceyda TutanVorsitzendeBundesverband für Türkisch und Mehrsprachige Bildung / Almanya Türkçe ve Çok Dilli Eğitim Birliği (BTMB)Bilge Yörenç, Zülfü GürbüzBundesvorsitzendeBundesverband NeMO e.V.Dr. Elizabeth BeloeVorsitzendeBundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE) e.V. Gesamter VorstandBundesvereinigung der Polnischlehrkräfte e.V.Magdalena Wiażewicz2. VorsitzendeBündnis 90/Die GrünenFelix BanaszakBundesvorsitzenderBündnis 90/Die GrünenFranziska BrantnerBundesvorsitzendeBündnis 90/Die GrünenJanina SmitsStadtverordnete, Fachpolitische Sprecherin für Gleichstellung und KulturBündnis 90/Die GrünenPegah EdalatianPolitische GeschäftsführerinBündnis 90/Die Grünen NRWYazgülü ZeybekLandesvorsitzendeBündnis 90/Die Grünen, BundestagsfraktionAwet TesfaiesusSprecherin für Kultur und Medien der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die GrünenBündnis Südwest-Weltoffen (Berlin)Rodrigo Bustos BarrosSprecherBürgerzentrum VingstGülistan CacanVorstandc/o pop (Cologne on pop Gmbh)Norbert OberhausGeschäftsführerCalaca e.V.Josefina ValdovinosVorstandsmitgliedCarl von Ossietzky Universität, CMCFatoş Atali-TimmerWissenschaftliche MitarbeiterinÇember - Frauengruppe KölnSati KizaranMitgliedCenter der kurdischen Frauen in Köln e.V.Nahyeh KhoshkalamVorsitzendeCentro Cultural Español de Bocholt e.V.Juan Lopez CasanavaVorsitzenderCentrum Modernes Griechenland / Freie Universität BerlinProf. Dr. Miltiadis PechlivanosDirektorCircolo culturale ricreativo Sardo RINASCITA OBERHAUSEN e.V.Franco SogusPresidenteCircolo Partito Democratico AmburgoAndrea FerratiVorsitzenderCircolo PD TübingenCaterina BrancatoSekretärinCircolo Sardo di Berlino e.V. - Sardisches Kulturzentrum BerlinLorenzo Deidda und Sara ParacchiniPräsidentin, Stellvertretende PräsidentinCLAIM gGmbHRima HananoCo-GeschäftsführerinClassical:NEXT GmbHFabienne KrauseGeschäftsführerinClown Festival BerlinLigia Liberatori und Luciana ArcuriGründerinnen, Künstlerische LeiterinnenClub Bahnhof Ehrenfeld KölnMankel BrinkmannBetreiberClub Dialog e.V.Dr. Natalia no RoeslerGeschäftsführerinClub GretchenPamela Schobeß, Lars DöringGeschäftsführungcollecting:dreams FestivalArmin Wühle, SchriftstellerFestivalsprecherComedia Theater KölnManuel MoserGeschäftsführerCOMITES Berlin Komitee der Italiener im AuslandFederico QuadrelliVorsitzenderCOMITES Colonia Komitee der Italiener in DeutschlandSimonetta Del FaveroVorsitzendeCOMITES DortmundGioacchino Di VitaVorsitzenderCOMITES Freiburg Komitee der Italiener im AuslandAndrea GattiVorsitzenderCOMITES Hannover Komitee der Italiener in DeutschlandGlenda CrisàVorsitzendeCOMITES München Komitee der Italiener im AuslandDaniela di BenedettoVorsitzendeCOMITES Nürnberg Komitee der Italiener im AuslandNicoletta De RossiVorsitzendeCOMITES Saar Komitee der Italiener im AuslandPatrizio MaciVorsitzenderCOMITES Stuttgart Komitee der Italiener im AuslandLuigi BucciVorsitzenderConnectingColoursThi-Thu Dung QuanCo-FounderÇorum Der e.V. - Kultur- und BildungszentrumNezaket KirazlıVorsitzendeCRE (Consejo de Residentes Españoles)María González BarroPräsidentinCrémant. Cava. Booty Bounce (CCBB)Sherin StrieweGründer\*inCrime CologneDominic Hettgen | Franziska Emons-HausenProgrammleitung | FestivalleitungCross Culture Communities | CologneLale KonukProjektleiterin, KulturmanagerinDachverband der êzidischen Frauenräte in Deutschland e.V.Der VorstandDer gesamte VorstandDachverband der Migrantinnen Organisationen (DaMigra) e.V.Dr. Delal AtmacaGeschäftsführerinDaMOst e.V.Ayman QasarwaGeschäftsführungDas Ezidische Hilfswerk - Rote Sonne e.V.Emin ÖzdenVorsitzenderdas Kulturgetriebe e.V.Jan HochkamerGeschäftsführerDecolonize Berlin e.V.Tahir DellaVorstandDelegatur Italienischer Katholischer Gemeinden in DeutschlandDon Gregorio MiloneNationaldelegatDemokrati-JA e.V.Natascha Ivanova, Lisa WolfsonVorstandDemokratieKreis DuisburgMargarete WösthoffOrganisatorinDemokratischer Arbeiterverein Köln DID e.V.Sezen Dinc, Sefariye EksiVereinsvorsitzende, VorstandsmitgliedDersim Stiftung für akademischen Austausch in EuropaDr. Ali Kemal Gün | Dr. habil. Hıdır Çelik2. Stellvertretender Vorsitzender | VorsitzenderDeutsch Griechische Kulturassoziation e.V.Sofia Stavrianidou, Alkistis KafetziVorstandDeutsch Mexikanische Gesellschaft Berlin e.V.Gabriela Moreno de MirowVorsitzendeDeutsch-Afrikanisches Zentrum e.V.Astrid LethertVorsitzendeDeutsch-Griechische Gesellschaft Düsseldorf e.V.Efthalia BikakiVorsitzende im Namen des VorstandsDeutsch-Griechisches JugendwerkGerasimos BekasGeneralsekretärDeutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverVolker DevillePräsidentDeutsch-kurdisches Kulturhaus e.V., BonnNure Başar, Hüseyin ErayCo-VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V.Wiktoria DolińskaGeschäftsführungDeutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen e.V.Harm AdamVorsitzenderDeutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.Viola KrizakVorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft München e.V.Anna Goebel1. VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Oldenburg e.V.Izabela Bieda, Jacek Witold ZającVorsitzende, stellv. VorsitzendeDeutsch-Polnischer Verein InKontakt e.V.Adrian FijolekVorstandDeutsch-Spanischer Kulturkreis Antonio Machado e.V. im KölnGonzalez Tejón, LuzianoVorstandDeutsch-Türkische Jungdiplomaten e.VKoray ÖzbagciStellvertretender VorsitzenderDeutsch-Türkischer Verein Köln e.V.Jennifer ZeppVorstand, GeschäftsführerinDeutsch-Türkisches Forum Stuttgart e.V.Kerim ArpadGeschäftsführerDeutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.diDanica BensmailBundesgeschäftsführerinDeutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)Dr. Zeynep YanasmayanLeiterin Abteilung MigrationDeutsche-Kurdische Kultur e.V. DortmundYusuf DurduVorstandDeutscher Bundestag, SPD-FraktionMacit KaraahmetoğluMdB, Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und GeschäftsordnungDeutscher Musikrat e.V. GeneralsekretariatDeutsches Polen-Institut e.V.Prof. Dr. Peter Oliver LoewDirektorDICA (Coordinamento Donne Italiane Amburgo)Beatrice VirendiMitgründerinDIDF Föderation Demokratischer ArbeitervereineAlev BahadirVorsitzendeDIDF Jugend KölnDamla HacıyusufoğluVorstandDIDF JUGEND NRWTuğba BakırcıVorstandDie Linke Fraktion im Stadtrat BocholtMichael FriegSprecherDie Linke im Rat/Migrantische Linke BochumMonetta MarchianoDirekt gewählte MandatsträgerinDie Sprachenschule im KreuzviertelLara BaierInhaberinDie Unmündigen e.V. Mannheim VorstandDIG associazione italo-tedesca UnnaManuela GrassiVorstandDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft DüsseldorfHelene GrecuVorsitzendeDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft RemscheidGiovanni Farruggia1. VorsitzenderDIK - Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverProf. Volker DevillePräsidentDiversity Culture Cologne e.V.Julia MädrichVorsitzendeDokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland DOMiDAhmet Necati SezerVorstands- und GründungsmitgliedDOTEV-Dortmunder Türkischer Elternverein e.VAysun AydemirVorsitzendeDr. Moroni StiftungRamy AzrakLeiterdrama.lab e.V.Marina BrunnerVorstandDRUCK Medienplattform (Druck-Projekt.org)Lena WhoooVorstandsmitgliedDTW Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung e.V.Suat BakırStellvertretender VorstandsvorsitzenderEach One Teach One (EOTO) e.V.Daniel GyamerahVorsitzenderEdelweißpiratenclub e.V.Jan KrauthäuserVorsitzenderEl Tercer Voto PodcastRaúl Gil Benito, Franco Delle DonneHostsElternverband RuhrDr Ali SakCo-VorsitzenderEMFA Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit BonnDr. Hidir CelikGründungsmitglied und VorsitzenderERT(Griechisches Fernsehen) TA NEAGeorgios PappasKorrespondent für DeutschlandErzincanlı Canlar Berlin e.V.Hüseyin AktasSprecherEvangelische Kirchengemeinden Benz und MorgenitzAnnegret Möller-TitelPastorinEvangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA / IntegrationsagenturDr. habil. Hıdır ÇelikLeiter EMFAEvangelisches Jugendwerk Sieg Rhein Bonn Leitung MedienpädagogikExantas - Deutsch-Griechische Gesellschaft Berlin e.V.Olga DrosouVorstandFachschaftsrat der Slavistik der Universität PotsdamKatherina KraftStudentische VertretungFAI-Forum Accademici Italiani in GermaniaDr. Edith PichlerVicepresidenteFEM HinterhofchorNilüfer Şahin Festival berlinés de cuentacuentos en españolAdriana BarreraOrganisatorinFestival Italiana Kulturbrücke am RheinAlessandro PalmitessaLeiterFIEI Federazione Italiana Emigrazione ImmigrazioneRoldolfo RiocciVorsitzenderFilef ETS Federazione Italiana Lavoratori Emigranti e FamigliePietro LunettoNationaler KoordinatorFilmbüro NW e.V.Sonja HofmannGeschäftsführungFilmfest HamburgMalika RabahallahLeiterinFilmfestival Visions of IranAmin FarzanefarKuratorFlüchtlingsrat NRW e.V.Birgit NaujoksGeschäftsführerinFöderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED)Dr. Aysun AydemirCo-BundesvorsitzendeFolclóricos Anónimos e.V. BerlinGerhard FranzVorstandForum der Kulturen e.V., in StuttgartAlina Papagiannaki- SönmezGeschäftsführerinFÖTEV NRW - Föderation türkischer Elternvereine in NRWMilazım KoçtürkStellvertretender VorsitzenderFraktion Bündnis 90/ Die Grünen, BerlinGollaleh Ahmadi, MdASprecherin für Medienpolitik und SicherheitspolitikFraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Rat der Stadt DortmundUtz KowalewskiFraktionsvorsitzenderFraktion Die Linke, Abgeordnetenhaus BerlinElif EralpMitglied des Abgeordnetenhauses von BerlinFraTÖP e.V.M. Esad SahinVorsitzenderFrauen lernen gemeinsam Bonn e.V.Alexandra AvramidisAnsprechpartnerinFrauenalia gUGBegoña de la MartaGeschäftsführungFrauennetzwerk für Frieden e.V.Annegret KrügerVorsitzendeFreies Archiv der Hütten und Bergwerke RheinhausenKlaus KawalewskiStellvertretender VorsitzenderFreunde Arabischer Kunst und Kultur e.V.Nadja Moudarres-MadaniVorstandsvorsitzendeFreundeskreis des Windrose OrchestersMatteo GuerraKünstlerischer LeiterFridays for FutureLuisa NeubauerSprecherinFZM\* e.V.Ana MartínezCo-GeschäftsführungG.I.F.T. (German Italian French Theater)Eugenia FabriziKünstlerische LeitungGabriela GermanyAnnemarie Anecio Mier GATA GmbH Hochqualifizierte Fachkräfte Vermittlung Rekrutierung & Headhunting Soziokulturell-Nah Sprach- und Integration InterventionenZied SellemiProkuristGedenken Mölln 1992 / Reclaim and RememberIbrahim ArslanSprecherGEDOK e.V.Vorstand der BundesGEDOKBundesvorstandGeneralrat der Italiener im Ausland CGIEGiuseppe Scigliano, Tommaso ConteRatsmitgliedGesellschaft im Wandel gGmbHShai HoffmannGeschäftsführerGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband NRWAyla ÇelikVorsitzendeGOLD+BETON - Kunstraum am EbertplatzMeryem Erkus Good Karma Fiction internationalRavi KarmalkerCEOGreen Parrot GbR (Bluegrass- und Folk-Festival)Pierce BlackGeschäftsführerGriechische Gemeinde Hamburg e.V.Kalliopi BrandstäterVorsitzendeGrimme-InstitutCigdem UzunogluGeschäftsführerinGrün - Offene Liste MigrationAhmet EdisMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste MigrationElizaveta KhanMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste Migration KölnYasemin DoğanAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt KölnGrüne Landtagsfraktion NiedersachsenLena NzumeBildungspolitische SprecherinGrupo Internodal de GéneroClaudia TribinKoordinatorinGrupo Mulheres do Brasil e.V.Iramaia KotschedoffVorsitzenderHamburg-México e.V.Blanca OchoaVorstandsvorsitzendeHaus der Kulturen Lateinamerikas e.V.Dr. Dolly Conto ObregonGeschäftsführerinHaus der Kulturen/AWO UB MSL-REDaniela Franken-VahrenholtKoordinierungs- und FachstelleHDB-Progressive Volkseinheit der Türkei e.V.Ahmet İyidirliVorsitzenderHellenische Gemeinde zu Berlin e.V.Panagiotis MatlisVorsitzenderHorizont Theater e.V.Christos NicopoulosIntendantHuman Rights Film Festival BerlinLydia SpiesbergerFestivalleitungHumba e.V.Jan KrauthäuserVorstandHürther Brücke der Kulturen e.V.Anke VoerkelVorsitzendeHush Hush GmbHCedric IcassainCEOIBBC e.V.Ilknur GümüsVorstandIberoamerikanische Gruppe in IZ DuIrene StabelLeitungIFFF Dortmund|Köln e.V.Christina EssenbergerGeschäftsführerinIn SANA e.V.na SmajicVorstandInformationsstelle Antikurdischer Rassismus - IAKR e.V.Civan AkbulutVorstandsvorsitzenderInformationsstelle Lateinamerika, ila (Bonn)Britt Weyde, Carolina Garay DoigGeschäftsführung, RedaktionInitiative 19. Februar Hanau Initiative Barrierefrei FeiernDrees RingertInhaberInitiative Freie Musik IFM e.V. Initiative für Wahlrecht - DeutschlandDr. Aysun Aydemir, Bahattin GemiciSprecherInitiative Kölner helfenBerit KranzMitgründerinInitiative Kölner Jazz Haus e.V. (Stadtgarten Köln)Kornelia VossebeinKünstlerische LeitungInitiative Postmigrantisches Radio Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.Tahir DellaVorstandInnovationskultur e.V.Yurdagül ÖzkocVorstandINSEL e.V.Zara Gayk2. VorsitzendeInstitut für Slavistik der Universität MünsterProf. Dr. Irina WutsdorffGeschäftsführende DirektorinInstitut für Slavistik, Turkologie und zirkumbaltische Studien (ISTziB), U MainzBjörn WiemerProfessor, geschäftsführender Leiterintakt e.V.Charlott DahmenVorstandIntegrationsbeirat AugsburgFrédéric ZuccoVorsitzenderIntegrationshaus e.V.Elizaveta KhanVorstand, GeschäftsführerininterKultur e.V.Prof. Dr. Kemal BozayGeschäftsführerInterkulturelle Denkfabrik e.V. HamburgHasan Burgucuoğlu | R. Ulaş CüreVorsitzende | GeschäftsführungInterkultureller Sozialer Service Netzwerk Köln g GmbHBanu BambalGeschäftsführungInterkulturelles Zentrum Köln-BuchheimBirgit PikullikLeitungInternationale Photoszene Köln gUGHeide HäuslerGeschäftsführerinInternationaler Kultur und Sport Verein der Roma „Carmen e.V.“Sami DzemailovskiErster VorsitzenderInternationaler Mesopotamischer Kulturverein Bocholt e.V.Selma KoldamcaVorstandIntikurenRuben Manuel GonzalesGründer, LeiterItal Uil Germania e.V.Marilena Rossi jeVorsitzendeItalia Altrove e.V.Elena BerardoPräsidentin, 1. VorsitzendeItalienverein. Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e.V.Irene GalleraniVorsitzendejfc Medienzentrum e.V.Patricia GläfckeGeschäftsführerinJoenbüroUwe SpringfeldChefredakteurJunges Filmfestival Köln / CinepänzSophie DettmarCo-FestivalleitungJustiz Baden-WürttembergDr. Alessandro BellarditaRichterKabul Fire Records GmbHHannes Mussbach Kalamon - Institut für Arabische SpracheMirvat AdwanGründerin, LeiterinKalimera e.V. - Deutsch-Griechische KulturinitiativeAnna LabrinakouStellvertretende VorsitzendeKalker Buchladen gUGElizaveta KhanGeschäftsführerinKatakomben TheaterKazim CalisganGeschäftsführerKeine Panik Bonn e.V.Sileem HassanVorstandsvorsitzenderKinderhilfe Mesopotamien e.V.Vedat AkterVorstandKLEKS Schule für Polnische Sprache und Kultur e.V.Sylwia Mierzyńska-HoerschelmannVorsitzendeKlubkomm e.V. KölnJens Ponke, Paulina Rduch, Sophia LeggeVorstandKoalaKollektivKerstin KreßSprecherinKolleg für polnische Sprache und Kultur e.V.Anna ZinserlingGeschäftsführerinKöln-Rio e.V.Marcia RamalhoVorsitzendeKölner Freiwilligen Agentur e.V.Karolin HünerGeschäftsführerinKölner Kulturpaten e.V.Claudia BleierProjektleitungKölner KulturratBruno WennVorsitzenderKomMig - Kommision für die nachhaltige Einbindung von Menschen mit MigrationshintergrundDr. Guillermo Ribes VicenteDelegierterKompetenz- und Koordinationszentrum PolnischChristin StupkaDirektoriumKoopkultur e.V.Maryna MarkovaGründungsmitglied, ProjektleitungKorea Verband e.V.Jung-Hwa HanVorsitzendekorientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.Jee-Un KimGeschäftsführungKUBiST - Kunst und Begegnung in der Stadt e.V.Friederike Steier-MecklenburgVorstandsvorsitzendeKubus e.V.Frank BaumeisterVorstandKulturForum TürkeiEuropaArif ÜnalCo-VorsitzenderKulturverein zur Solidarisierung mit den Menschen aus Göpsen in Europa e.V.Bayram Özsoy, Ismail Özsahin, Sibel GümüsVorstandKunstinitiativen Köln e.V. / Art Initiatives Cologne (AIC)Amelie Gappa, Heike Ander, Simon KuhnVorstandsmitgliederKunstSalon e.V.Ulla EgbringhoffBüro- und ProgrammleiterinKurdische Gemeinde Deutschland e.V.Cahit Başar Generalsekretär Kurdische Gemeinde zu Berlin-Brandenburg e.V.Hüseyin TaşanVorstandKurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg / Bonn e.V.Musa AtamanEhrenvorsitzenderKurdisches Zentrum e.V.Enver SenVorstandLa Red - Vernetzung und Integration e.V.Cristina FaracoVorstandLandesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Bezirksbeauftragten für Partizipation und Integration BerlinJohanna KöstersSprecherinLandesmigrationsausschuss Ver.di NORDGencel BagciVorsitzenderLandesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.Mamad MohamadGeschäftsführerLandesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Niedersachsen e.V.Gustav Wehner, Klaudia HanischCo-VorsitzendeLandesverband der Migrant\*innenorganisationen - MigraNetz Thüringen e.V.Elisa CalzolariGeschäftsführungLandesverband der Sinti und Roma RomnoKher Thüringen e.V.Jens HellmannVorstandLateinamerikanische Fraueninitiative in Neukölln (LAFI in NK) e.V.Daniela HolguinVorstandLatinas en AlemaniaLizeth Soto RivasGründerinLaughing Productions UGChris DöringProjektleitungLibanesischer FrauenvereinHanan TahmazVorsitzendeLiteraturbüro NRWNatalie HarapatPublic RelationsLiteraturdistrikt - FestivalSemra Uzun, Fatma UzunCo-LeitungLiteraturszene Köln e.V.Ute WegmannVorstandLiveMusikKommission e.V.Christian Ordon | Mankel Brinkmann, Pamela Schobess, Thore DeborGeschäftsführer | VorstandLücke 3.0Das gesamte EnsembleTheaterLUH, International OfficeDr. Marcus HoppeStellvertretende LeitungMA.i - Migration und Arbeitswelt e.V.Canan UluğVorsitzendeMach' meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Rassismus e.V.Dr. Klaudia TietzeGeschäftsführerinMafia Nein Danke! e.V.Sandro MattioliVorsitzenderMagazin of Color gUGPia IhediohaGründerin, GeschäftsführerinMakkaroni AkademieRosanna D’OrtonaCo-Founder, CuratorMama AfrikaPapa Malick DioufVorstandMaMis en Movimiento e.V.Stela FernandezGeschäftsführungMasheena e.V.Maja ZećoVorsitzendeMaxim Gorki TheaterShermin LanghoffKünstlerische LeitungMediterranea Berlin e.V.der gesamte VorstandDer gesamte VorstandMelting Pot MusicElla O’Brien-CokerProduktmanagerinMerhaba & Mahlzeit e.V.Tolga ÖzgülVorsitzendeMesopotamische Kulturgemeinde e.VYusuf DurduVorsitzenderMiCali e.V.David GuaramaVorstandMigrantas e.V.Martin IannaconeVorstandMigrante GermanyAnnemarie Anecio Mier Migrantische Linke / Linkskanax\* WuppertalMarcel KleinIntegrationspolitischer Sprecher, Die Linke WuppertalMIKRASSEda Öztürk, Sara ÖztürkCo-GründerinnenMINA-Leben in Vielfalt e.V.Yildiz AkgünLeitungMissione Cattolica Italiana GevelsbergDavide MessinaGemeinderat Mitgliedmittendrin e.V.Tina Sander1. VorsitzendeMosaik Köln Mülheim e.V.Marianne Arndt1. VorsitzendeMosaik Kunst- und KulturhausErcan SahinVorstandsmitgliedMotoriousMartin SacanCEOMouches VolantesIhsan AlisanDirektormoveGLOBAL e.V.Maimouna OuattaraVorstandMultikita e.V.Milan BergerVorsitzenderMultikulturelles Forum e.V.Kenan KüçükGeschäftsführerMusic Women\* GermanyAnika JankowskiVorstandMustafa Kemal Kulturverein Dortmund e.V.Erkan TemizkanogluVorsitzendern-ost – Network for Border Crossing Journalism e.V.Hanno GundertGeschäftsführerNachrichten-Club, ErkrathIrene Thompson, Sonja ThompsonLeiterinnenNationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)Dr. Cihan SinanoğluLeiter der GeschäftsstelleNAVEND-Zentrum für Kurdische Studien e.V.Metin IncesuVorsitzenderNeue deutsche Medienmacher\*innenDaniel Bax, Elena Kountidou, Ella Schindler, Jannice Beckschebe, Natalie Sablowski, Polo TürkVorstand und Geschäftsführungneue deutsche organisationen (ndo)Karim El-HelaifiGeschäftsführungNICA artist developmentEsther WeickelProjektleitungOEK, Verband Griechischer Gemeinden in Deutschland e.V.Panos DrossinakisVorsitzenderOffene Welt e.V. Mondo ApertoLuca Paglia1. VorsitzenderON - Neue Musik Köln e.V.Thomas GläßerGeschäftsführungOrientierungszentrum für Migrant\*innen und Flüchtlinge e.V.Erbin DikongueAnsprechpartnerPanthertainment UGTyron RickettsGeschäftsführerParitätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V.Holger SpöhrReferent MigrationPartito Democratico GermaniaViviana VacanteVorsitzendePaulina Lara Franco (Comedia en Berlín)Paulina Lara FrancoProjektleitungPAWLO-Masoso e.V.Marianne Ballé MoudoumbouBundessprecherinPerspektive Vielfalt gGmbH - Institut für transkulturelle Forschung und soziale ArbeitErdal Cenan, Tahsin TekinVorstandsmitgliederphilippinenbüro e.V.Mirjam OverhoffGeschäftsführerinPIA Music & ArtsMehmet AkbasVorstandPiranha Arts AGFrank KlaffsVorstandPLANB Ruhr StiftungErcüment TokerVorstandPOLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.Celina MuzaStellvertretende VorsitzendePolki w Berlinie e.V.Marzena NowakVorsitzenderPolnischer Sozialrat e.V.Franek Machowski, Katarzyna WerthVorstandsmitgliederPopBoard NRW UGAnna-Kathrin Dietrich, Till SkoruppaGeschäftsführungPortale giornalistico dei Lombardi nel MondoDaniele MarconciniHerausgeberPrisma Queer Migrants e.V.Kadir ÖzdemirGründer, VorstandPRO MUSIK - Verband freier Musikschaffender e.V.Ella RohwerGeschäftsführerinPro Quote Bühne e.V.Helena KontoudakisVorstandPro Sinti und Roma e.V.Sonja KoscheBeraterin, CBBProjektmanufaktur e.V.Regine VetterVorständinProQuote MedienCorinna Ceruti, Katharina Preuth, Rebekka GorgesVorstandPsicologia MigranteDavid GuerraPsychologeQueermed Deutschland gUGSamson GrzybekGründer\*in, GeschäftsführungQueerMedia SocietyKai S. Pieck QueerScope - Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland e.V.Hanne HomrighausenCo-VorstandRadio Darmstadt / Polnische RedaktionElizeusz PlichtaRedakteurRat für Migration e.V.Prof. Dr. Vassilis TsianosVorsitzenderRegisseurinKathrin Jahrreiss Rete Donne e.V.Alessandra Pantani, Luciana MellaBeirätin, VorstandsvorsitzendeRevista Desbandada (Berlin)Claudia Baricco, Iñaki TarrésVorsitzende, RedaktionRinascita e.V. (Kulturverein)Valentina FazioVorsitzendeRom e.V. Roma-Selbstorganisation für Teilhabe, Bildung und KulturDoris SchmitzFür den VorstandRomaniPhen e.V.Isidora RandjelovićVorständinROOTS & ROUTES Cologne e.V.Janna Hadler, Sascha DüxInhaltliche Leitung, GeschäftsführungRosa-Luxemburg-StiftungDr. Massimo PerinelliReferent für MigrationRoter Ballonchen-Club e.V.Izabela ObłaczyńskaVorsitzenderruhrkomplex GmbHJan KrämerGeschäftsführerRuhrpott für EuropaMilad TabeschGründerRunder Tisch Buchforst e.V.Ute AsselbornVorsitzendeSalón BerlinésJosé Luis PizziFounderSanat EnsembleNedim HazarKünstlerische LeiterSarah Niesius - Freie ProduktionsleitungSarah NiesiusFreiberuflerinSC Aleviten Paderborn e.V.Verani KartumVorsitzenderSchachtsiek Familien StiftungSonya WinterbergVorstandSchauspiel KölnKay VogesIntendantSchwarze Filmschaffende e.V.Benita Sarah Bailey, Sophya Kallista FrohbergVorsitzendeSeminar für Slavistik & Lotman-Institut, Ruhr- Universität BochumProf. Dr. Yvonne PörzgenGeschäftsführende DirektorinSiamo Mareə BerlinFrancesca AddeiVorsitzendeSidekick e.V.Said BoluriGeschäftsführerSIGN - Network of italian scientists in GermanyProf. Dr. Gianaurelio CunibertiVorsitzenderSinti Union Schleswig-HolsteinKelly LaubingerGeschäftsführerinSivaslı Canlar Berlin e.V.Cemal BoyrazVorsitzenderSlavisches Institut der Universität zu KölnProf. Dr. Daniel BunčićGeschäftsführender DirektorSlavisches Institut Universität HeidelbergProf. Dr. Urs HeftrichGeschäftsführender DirektorSlavisches Seminar, Eberhard Karls Universität TübingenProf. Dr. Schamma SchahadatSeminardirektorinSocietà Dante Alighieri DüsseldorfBeatrice SantiniPräsidentinSolana ArtsSongül KaracaGründerinSolidarity of Korean People in EuropeEui Ok ShuVorsitzendeSommerblut Kulturfestival e.V.Rolf EmmerichFestivalleiterSONA – Virtual Reality aus der Perspektive blinder MenschenThomas MeckelKünstlerischer LeiterSPD Landtagsfraktion NRWVolkan BaranMdL, Integrationspolitischer SprecherSPD Ortsverein Köln ZollstockSilke MauritiusCo-VorsitzendeSprachCafé Polnisch e.V.Agata KochVorsitzendeStabiler Rücken VorstandStädtepartner Stettin e.V.Ewa DabrowskaVorstandsvorsitzendeStädtepartnerschaft Köln-Qamishlo e.V.Berit KranzVorstandStadtmuseum BerlinAurora RodonòKuratorin Migrationsgeschichtestadtsprachen magazinBirger HoyerChefredakteurStiftung Alltagsheld:innenHeidi ThiemannGeschäftsführende VorständinStiftung AsienhausRaphael GöpelGeschäftsführungStimmen der Solidarität - Mahnwache Köln e.V.Adil DemirciVorsitzender minStudio ZBAnja ReißGeschäftsführerinSTUDIOunbequem UG (haftungsbeschränkt)Lisa SeboldCo-Founder, Geschäftsführungsüdost Europa Kultur e.V.Ivanka SučićGeschäftsführungSüdstadt Leben e.V.Sonja GrupeVeranstaltungsmanagement, GeschäftsführungSUPERRR Lab SL gGmbHElisabeth LindigerCo-GeschäftsführungSV Rhenania Hamborn 1949 e.V.Cafer KayaVorsitzenderSWANS Initiative gGmbHMartha DudzinskiGeschäftsführende GesellschafterinTako Lako SchoolDr. Nina Boberg-Fazlic, Vedad Boberg FazlicGeschäftsführerTAM Museum gGmbHDr. Gülşah Stapel, Müge AvarGründungsdirektorinnenTamilisches Kulturforum e.V.Dinojan KalaranjanVorstandTausend und ein Talk – Die Migra-Night / raus.redenNada AssaadGründerin, Hostintaz Panter StiftungGemma Terés ArillaGeschäftsleiterinTB NRW - Türkischer Bund in Nordrhein-Westfalen e.V.Serhat UlusoyVorsitzenderTeam der Erstförderung am Geschwister-Scholl-Gymnasium PulheimBerit KranzKlassenleitung der internationalen Vorbereitungsklasse am GSG PulheimTertulia Literaria La Ambulante / KölnWalter LinganGründerThe Good MediaNetwork GMN GmbHAnna Ramskogler-WittGeschäftsführerinTheater der Keller, KölnDr. Ulrike JanssenKünstlerische Leitungtheaterperipherie e.V.Ute Bansemir, Lisa Deniz PreugschatLeitungthüringer Antidiskriminierungsnetzwerk (thadine) e.V.Prof. Dr. Anna Kasten, Elisa Calzolari, Katja NonnVorstandTLNT & TLNT e.V.Agnieszka AksamitInitiatorin, VorstandTOAB MannheimRaziye GüneyVorsitzenderToL Akademie gUGTuba TuncakGeschäftsführerinTrain of Hope Dortmund e.V.Fatma KaracakurtoğluVorsitzendeTU Berlin, ArTe & nupsProf. Dr Felicitas HillmannKoordination internationales nups-NetzwerkTÜDAY Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.Umut BilgiçVorsitzenderTürkisch-Deutscher Unternehmerverein e.V. TDU NRWCevdet KoçaşVorstandsvorsitzenderTürkische Gemeinde Hessen e.V.Atila KarabörklüVorsitzenderTürkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.Gökay SofuogluLandesvorsitzenderTürkische Gemeinde in DeutschlandGökay Sofuoglu, Mehtap ÇağlarBundesvorsitzendeTürkische Gemeinde in Schleswig-HolsteinDr. Cebel KüçükkaracaLandesvorsitzenderTürkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB)Ayşe DemirVorstandssprecherinTürkischer Elternbund Hamburg e.V.Azmi AkgülPräsidentTürkischer Elternverein Berlin-BrandenburgBerin Arukaslan, Melike CinarVorsitzendeTürkischer Lehrerverein e.V. HamburgBilge YörençVorsitzendeUCC e.V.Aynur Cronauer, Esma YeniceVorsitzendeUDUMA e.V. Georg RoloffVorstandugbb - Usina de guiones breves en BerlínMaría MeiraGründerin, ProjektleitungUn-Label e.V.Lisette ReuterGründerin, Leitungunger musicJutta UngerGeschäftsführerinUnidas Por La Paz AlemaniaMonica SotoKoordinatorinUnternehmen.Bilden.Vielfalt (UBV) e.V.Aysun TekinGeschäftsführerinver.di BundesmigrationsausschussYusuf AsVorsitzenderVerband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V.Olivia SarmaVorstandsmitgliedVerband der deutschen SlavistikProf. Dr. Barbara SonnenhauserVorsitzendeVerband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V.Arkadiusz B. Kulaszewski, Elizeusz Plichta, Grażyna Kamień-SöffkerVorsitzender, Vorstandsvorsitzende, VorstandsmitgliedVerband Deutsch-Türkischer Städtepartnerschaften e.V. / Türk-Alman-Kardeşkentler-BirligiÖzcan MutluPräsidentVerband deutscher Schriftsteller\*innen (VS in ver.di)Lena FalkenhagenBundesvorsitzendeVerein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland-Yekmal e.V.Günay DariciGeschäftsführerinVerein der Polen in Berlin “Polonus” e.V.Malgorzata SniadeckaVorsitzendeVerein der Polnischlehrer und Pädagogen in Deutschland e.V.Barejko-KnopsVorsitzendeVerein für Interkulturelle Arbeit und Sprachförderung e.V.Bojana KnezevicGeschäftsführerinVerein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.Hamid NowzariGeschäftsführerVerein Partnerschaft Deutschland Afrika e.V.Floriane ZinsouVorstandVerein zur Förderung der DokumentarfilmkulturPetra HoffmannVorstandVerein zur Förderung der êzîdischen Religion, Kultur und Medien - ÇIRA e.V. Der gesamte VorstandVerein zur Förderung der Zeitgemäßen Lebensweise NRW e.V.Nicole NeptunVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks - Bildungs- und Kulturzentrum e.V. DuisburgBülent KarabiberVorstandsvorsitzenderVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks in Hessen e.V. (ADD Hessen)Yelda Acar GösterişliVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks- Kultur- und Bildungsverein OsnabrückTürkan YılancıVorstandsvorsitzendeVereinigung der Polen in Berlin e.V.Elzbieta MichalakVorsitzendeVIA BundesverbandThais Vera UtrillaGeschäftsführungVIA Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V.Flaure Ngamou, Rachel NangallySprecher:innenratVideonale e.V.Tasja LangenbachKünstlerische LeitungVolt KölnIsabella VenturiniCity LeadVolt-Fraktion im Rat der Stadt KölnJennifer GlashagenFraktionsvorsitzendeVorstand des KölnerKulturAbo / Verein Freie Volksbühne Köln e.V.Jutta UngerGeschäftsführerinVUT e.V. (Verband unabhängiger Musikunternehmer\*innen)Jörg HeidemannGeschäftsführerWasi.Kölle e.V. Lateinamerikanische KulturvereinAdriana Ampuero1. VorsitzendeWelt kurdische Organisation (WKO) e.V.Behroz Ansari1. VorsitzenderWeWomenİpek Akyıldız Coşkun Willkommensbündnis für geflüchtete Menschen in Steglitz-ZehlendorfGünther SchulzeMitglied der LeitungsrundeWim Wenders Gymnasium DüsseldorfDr. Antonietta ZeoliSchulleiterinWir Kümmern Uns gUGElnaz AmiraslaniGeschäftsführungWürzburg KUlturS e.V.Barış YükselVorstandx3 PostOst Agency gUGJulia BoxlerGeschäftsführerinYeşil Çember – ökologisch interkulturell gGmbHGülcan NitschFounder, CEOYeulin Uri Bang e.V. (열린 우리 방)Dr. Jung-Sook Park-ReinigVorsitzendeYoung Voice TGD e.V.Tuğba KarakaşBundessprecherZ.E.B.R.A. e.V.Antonietta AbbruscatoGeschäftsführungZaki - Bildung und Kultur e.V.Omed ArghandiwalGeschäftsführerZeit für Solidarität/Dayanışma Zamanı e.V.İlkiz ŞentürkVorsitzendeNameFunktionAndrea Hertlein & Dr. Süleyman KanatCenter for Migration, Education and Cultural Studies, CvO Universität Oldenburg | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, LfbACaner AverSozialwissenschaftlerDr. Ismail KüpeliRuhr-Universität Bochum, PolitikwissenschaftlerDr. Natasza StelmaszykSprach- und Kulturvermittlung, FreiberuflerinMariana Schmidt QuinteroDeutsch-kolumbianische FriedensaktivistinNadia ZabouraKommunikationswissenschaftlerin, Publizistin, MedienkritikerinNora von DewitzJuniorprofessorin für Sprachliche Bildung und MehrsprachigkeitProf. Dr. Burak ÇopurIU Internationale Hochschule, PolitikwissenschaftlerProf. Dr. Elizabeta JonuzHochschule Hannover, Professorin für Migration und InternationalesProf. Dr. Hacı-Halil UslucanUniversität Duisburg-Essen, Institut für TurkistikProf. Dr. Karim FereidooniRuhr-Universität Bochum, Professor RassismusforscherProf. Dr. Kenan EnginInternationale Hochschule, Professur für Soziale Arbeit und PolitikwissenschaftProf. Dr. Lale YildirimChristian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professorin für Didaktik der GeschichteProf. Dr. Mona MassumiFH Münster, ProfessorinProf. Dr. Naika ForoutanHumboldt Universität zu Berlin, SozialwissenschaftlerinProf. Dr. Paul MecherilUniversität Bielefeld, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt MigrationProf.in Dr. Çinur GhaderiEvH Bochum, Professorin für Psychologie, Soziale Arbeit 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) Stellungnahme vom 11.06.2026 # Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD ## **Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD** Bayerischer Rundfunk (BR): Frau Intendantin Dr. Katja Wildermuth Hessischer Rundfunk (hr): Herrn Intendanten Florian Hager Mitteldeutscher Rundfunk (MDR): Herrn Intendanten Ralf Ludwig Norddeutscher Rundfunk (NDR): Herrn Intendanten Hendrik Lünenborg Radio Bremen: Frau Intendantin Dr. Yvette Gerner Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): Frau Intendantin Ulrike Demmer Saarländischer Rundfunk (SR): Herrn Intendanten Martin Grasmück Südwestrundfunk (SWR): Herrn Intendanten Prof. Dr. Kai Gniffke Westdeutscher Rundfunk (WDR): Frau Intendantin Dr. Katrin Vernau ## **Wir fordern eine bundesweite** **Zukunftsoffensive für COSMO** Sehr geehrter ARD-Vorsitzender Florian Hager, sehr geehrte Intendantinnen und Intendanten, bestürzt haben wir zur Kenntnis genommen, dass der WDR sein mehrsprachiges, interkulturelles Radioprogramm COSMO zum 1. April 2027 einstellen will und der WDR-Rundfunkrat dieser Entscheidung zugestimmt hat. In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus spart die ARD genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft. Wir, mehr als 500 migrantische Organisation sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik, wenden uns heute mit einem klaren und konstruktiven Appell an Sie: Lassen Sie nicht zu, dass vielen Menschen der Zugang zu Information und medialer Teilhabe verloren geht – insbesondere jenen, die auf mehrsprachige Angebote angewiesen sind. **Diese Vielfalt ist unersetzbar** Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für diese Communitys ist COSMO kein Nischenprogramm. Es ist ein publizistisches Zuhause und das einzige öffentlich-rechtliche Programm, das ihre Lebenswirklichkeit sprachlich, kulturell und biografisch ins Zentrum stellt. Fällt COSMO weg, schrumpft genau der Raum, den wir in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und eines erstarkenden Nationalismus dringender brauchen denn je: der Raum für unterschiedliche Perspektiven und ein Miteinander jenseits von Abschottung und Vereinheitlichung. **Schutzschild gegen Desinformation** Die COSMO-Angebote in den Erstsprachen sind ARD-weit neben WDRforyou die einzigen seriösen Informationsquellen in diesen Sprachen. Wer diese Lücke entstehen lässt, überlässt Menschen den Algorithmen der sozialen Medien und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Mehrsprachigkeit ist ein notwendiger Schutzschild für unsere Demokratie. **Forderung nach einem ARD-Schulterschluss** Sparzwänge und Reformen rechtfertigen weder ein Demokratiedefizit noch den Abbau von Vielfalt. Bisher haben drei Anstalten COSMO gemeinsam verantwortet. Das zeigt: Kooperation ist möglich. Wir fordern, diesen Weg auch mit der geplanten Radio-Reform konsequent weiterzugehen. Warum machen nicht alle Landesrundfunkanstalten aus COSMO eine starke, bundesweite Marke, ein crossmediales innovatives Gemeinschaftsprogramm, und statten es mit den nötigen Ressourcen aus? Statt einer WDR-Entscheidung im Alleingang braucht es einen echten ARD-Schulterschluss. Vor diesem Hintergrund fragen wir Sie: 1\. Welche Strategie verfolgt die ARD, um Menschen mit Migrationsgeschichte künftig zuverlässig, nachhaltig und vor allem messbar zu erreichen? 2\. Wie ist die Einwanderungsgesellschaft strukturell in der ARD-Gesamtstrategie verankert? Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Gleichzeitig stellen wir unmissverständlich klar: Wir sind nicht bereit, das Aus von COSMO zu akzeptieren. Ein einzigartiges, mehrsprachiges Programm darf nicht in konventionellen Wellen aufgehen. Jugendwellen und Kultursender gibt es viele – ein publizistisches Zuhause für die Einwanderungsgesellschaft gibt es unter Ihren Radioprogrammen derzeit nur einmal. Es braucht also eine konstruktive Lösung im Reformprozess des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. **Deshalb unsere Forderung:** Kommen Sie Ihrem gesetzlichen Auftrag nach, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Die Petition „Save Cosmo“, die bereits von über 100.000 Menschen unterzeichnet wurde, zeigt eindringlich, dass die Zivilgesellschaft diesen Kahlschlag nicht mitträgt. Als Vertretung von über 500 migrantischen Organisationen sehen wir es als unsere demokratische Pflicht, diesen Prozess transparent zu begleiten. Wir werden diesen Brief im Sinne einer kritischen Zivilgesellschaft öffentlich machen und zur Debatte stellen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und einen konkreten Vorschlag für einen gemeinsamen Dialog bis zum 15. Juni 2026. Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. **Der Brief entstand auf Initiative der Neuen deutschen Medienmacher\*innen und wurde von folgenden Organisationen und Personen in alphabetischer Reihenfolge mitgezeichnet.** [Zur Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/einschalten-gegen-das-abschalten) [Zum Pressespiegel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo) OrganisationNameFunktion23 Nisan e.V. KölnMalik KaramanVorsitzender50mas1 AlemaniaMyriam UebelackerVorstandAbá e.V. - Arbeitskreis für MenschenrechteAdriana Maximino dos SantosVorsitzendeADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Limburg e.V.Beşir EfetürkVorstandsvorsitzenderADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Rheinland Pfalz e.V.Alp HamuroğluVorstandsvorsitzenderADD Avrupa - Europäische Föderation der Vereine zur Förderung des Gedankenguts AtatürksMustafa TosunVorsitzenderafricologneFREUNDE e.V.Gerhardt HaagVorstandAfrikanisch-Deutscher Freundeskreis (ADFK)Sergio BrinaVorsitzendeAfro-Mülheimers Cultural and Development AssociationJustin FonkeuVorsitzenderafroTopia e.V. / africologneFESTIVALMarie DeuflhardFestivalleitungAG der Eine Welt-Landesnetzwerke in D. e.V.Monika Dülge, Martin WeberVorstandsvorsitzendeAG DOK (Berufsverband Dokumentarfilm)David Bernet, Irene HöferVorsitzendeAG Internationale Kooperation KulturNetzKölnThomas Gläßer, Mechtild TellmannSprecher\*innenAG Migration und Vielfalt in der SPD KölnFlorence GuesnetVorsitzendeAG Migration und Vielfalt in der SPD PankowDaniela MilutinCo-VorsitzendeAK Flucht und Integration RheinhausenAlmut KerssenboomOrga-TeamAK Politik der Kölner WillkommensinitiativenMarianne ArndtSprecherinAkademie der KünsteProf. Manos TsangarisPräsidentAKEBI e.V.Nursemin Sönmez, Nihat Kentel, Dr. Öndercan MutiCo-Sprecher\*inalbaKULTURBirgit EllinghausDirektorinAlevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R. (AABF)Ufuk CakirGeneralsekretärAlevitische Gemeinde Duisburg-Nord e.V.Düzgün KüçükdoğanVorsitzenderAlevitische Gemeinde zu Berlin e.V.Kadir ŞahinStellvertretender VorsitzenderAliadas für Teilhabe und Integration e.V.Isabel Berrio1. VorsitzendeAllerweltshaus e.V.Julia PaffenholzVorstand, Promotorin für entwicklungspolitische BildungsarbeitAllerweltskino e.V.Christina BünsVorstandAllianz Ukrainischer Organisationen e.V.Oleksandra BienertVorstandsvorsitzendeALMAS e.V. Allianz Mexiko-Zentral-SudamerikaAlia Lira HartmannVorsitzendeAmanet NRW e.V.Samir FeticVorstandsmitgliedAmici della Cultura Italiana di Amburgo e.V.Salvatore MalfaVorstandsvorsitzenderAmnesty for Women e.V.Isabel Marin ArrizabalagaVorständinANPI - Vereinigung der Partisanen ItaliensAntonio RicciardiPräsidentANPI Berlin Brandenburg e.V.Andrea SellaPräsidentANPI e.V.Gavrilo ZambonSchatzmeisterAntidiskriminierungsverband Deutschland e.V.Eva AndradesGeschäftsführerinAQUItheater gUG.Lorena ValdenegroGeschäftsführerinArbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt PankowLouis Rodel ArnoldsCo-Vorsitzender Arkadaş Theater Köln e.V.Bülent EroğluGeschäftsführerArtemisia e.V. - Inklusion für AlleAmelia MassettiGründerin, VorsitzendeARTpolis Community Arts & Music Lab/Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.Dr. Philip Gondecki-SafariProjektleiterAssociazione Amici della Cultura Italiana e.V. TuebingenRosalia MadoniaVorsitzendeAssociazione Mantovani nel MondoDaniele MarconciniVorsitzenderAtatürkcü Düsünce Dernegi Bielefeld e.V.Nihal AvanVorstandsvorsitzendeAtatürkcü Düsünce Dernegi Niedersachsen e.V.Serpil YıldırımerVorstandsvorsitzendeATIAD Verband türkischer Unternehmerinnen und Industrieller in Europa e.V.Aziz SariyarVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) ArnsbergDilek StadtlerVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BielefeldCihad KefeliVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BrühlGüldane AvciVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GeldernAyman FalitMitglied Landesintegrationsrat NRWAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GevelsbergSejfullah Köse, Anna RyłkoVorsitzender, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) HattingenMuriel Dewulf2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KarlsruheFlavio VenturelliVorstandsmitgliedAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KölnAhmet Edis, Prof. Dr. Aria Adli, Malik Karaman, Tayfun Keltek Vorsitzende, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Kreis SoestAdil HaimounACI MitgliederAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) LeichlingenÖnder BalkayaVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Sankt AugustinNeslihan IrenVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SiegenHanan Tahmaz2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SoestSchuler YousufStellvertretender VorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Stadt KAARST MitgliedErcan GürerVorstandAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration C-RDimitrios TsaparlisMitgliedAusschuss für Chancengleichheit und Integration - PulheimNebil BayrakciogluVorsitzenderAWO Bezirksverband Niederrhein e.V. ay filmAyla YildizDokumentarfilmproduktionBAFNET e.V. (Berlin Asian Film Network)Hyun WannerVorstandsmitgliedBalkanbeatsRobert SokoLeiterbalkaNet e.V.Asmir ŠabićVorstandsmitgliedBalkanwerk e.V.Damir BašićVorsitzenderBashed Potatoes GbR (Bluegrass-Band)Philipp KeckGeschäftsführerBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationKatarina NiewiedzialBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationBerlin AmateursMaie EscorialGründerin, ProjektleitungBerlin en Salsa e.V.Paul Welch GuerraVereinsgründerBerliner Frauenbund 1945 e.V.Mechthild RawertVorsitzendeBerliner Literarische Aktion e.V.Martin JankowskiVorsitzenderBernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.Katrin StrauchStellvertretender VorstandBezirksvertretung der Dortmunder Nordstadt BBert Elya-Noah RozowskiFraktion DIE LINKE, Stellv. Bezirksbürgermeister\*inBIF - Bildungswerk für interkulturelle Fragen e.V.Ahmet İyidirliVorstandBildungsinitiative “Keupstraße ist überall - erinnern, aufklären, verändern” e.V.Karmen FranklProjektleiterin, KuratorinBildungsinitiative Ferhat UnvarSerpil Temiz UnvarVorsitzendeBlaxMag - Das Schwarze Online-Magazin Bloque Latinoamericano bocconcini di cultura e.V.Ilaria BucchioniVorsitzendeBotschaft von MexikoFrancisco QuirogaBotschafterbridgeworksViola HilbingGeschäftsführungBrunnen e.V.Maria WildeisVorsitzendeBücherFrauen - Women in PublishingYvonne de Andrés1. VorsitzendeBund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) e.V.Umut CengilVorsitzenderBund der Alevitischen Jugendlichen in NRW e.V.Birgül Gündüz CayCo-LandesvorsitzendeBundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung und Teilhabe, bbt e.V.Anja TreichelGeschäftsführerinBundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)Lena GraserGeschäftsführerinBundesverband ausländischer Studierender (BAS)Stanislaw BondarewSprecherBundesverband CastingKarimah El-GiamalVorsitzendeBundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.Ceyda TutanVorsitzendeBundesverband für Türkisch und Mehrsprachige Bildung / Almanya Türkçe ve Çok Dilli Eğitim Birliği (BTMB)Bilge Yörenç, Zülfü GürbüzBundesvorsitzendeBundesverband NeMO e.V.Dr. Elizabeth BeloeVorsitzendeBundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE) e.V. Gesamter VorstandBundesvereinigung der Polnischlehrkräfte e.V.Magdalena Wiażewicz2. VorsitzendeBündnis 90/Die GrünenFelix BanaszakBundesvorsitzenderBündnis 90/Die GrünenFranziska BrantnerBundesvorsitzendeBündnis 90/Die GrünenJanina SmitsStadtverordnete, Fachpolitische Sprecherin für Gleichstellung und KulturBündnis 90/Die GrünenPegah EdalatianPolitische GeschäftsführerinBündnis 90/Die Grünen NRWYazgülü ZeybekLandesvorsitzendeBündnis 90/Die Grünen, BundestagsfraktionAwet TesfaiesusSprecherin für Kultur und Medien der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die GrünenBündnis Südwest-Weltoffen (Berlin)Rodrigo Bustos BarrosSprecherBürgerzentrum VingstGülistan CacanVorstandc/o pop (Cologne on pop Gmbh)Norbert OberhausGeschäftsführerCalaca e.V.Josefina ValdovinosVorstandsmitgliedCarl von Ossietzky Universität, CMCFatoş Atali-TimmerWissenschaftliche MitarbeiterinÇember - Frauengruppe KölnSati KizaranMitgliedCenter der kurdischen Frauen in Köln e.V.Nahyeh KhoshkalamVorsitzendeCentro Cultural Español de Bocholt e.V.Juan Lopez CasanavaVorsitzenderCentrum Modernes Griechenland / Freie Universität BerlinProf. Dr. Miltiadis PechlivanosDirektorCircolo culturale ricreativo Sardo RINASCITA OBERHAUSEN e.V.Franco SogusPresidenteCircolo Partito Democratico AmburgoAndrea FerratiVorsitzenderCircolo PD TübingenCaterina BrancatoSekretärinCircolo Sardo di Berlino e.V. - Sardisches Kulturzentrum BerlinLorenzo Deidda und Sara ParacchiniPräsidentin, Stellvertretende PräsidentinCLAIM gGmbHRima HananoCo-GeschäftsführerinClassical:NEXT GmbHFabienne KrauseGeschäftsführerinClown Festival BerlinLigia Liberatori und Luciana ArcuriGründerinnen, Künstlerische LeiterinnenClub Bahnhof Ehrenfeld KölnMankel BrinkmannBetreiberClub Dialog e.V.Dr. Natalia no RoeslerGeschäftsführerinClub GretchenPamela Schobeß, Lars DöringGeschäftsführungcollecting:dreams FestivalArmin Wühle, SchriftstellerFestivalsprecherComedia Theater KölnManuel MoserGeschäftsführerCOMITES Berlin Komitee der Italiener im AuslandFederico QuadrelliVorsitzenderCOMITES Colonia Komitee der Italiener in DeutschlandSimonetta Del FaveroVorsitzendeCOMITES DortmundGioacchino Di VitaVorsitzenderCOMITES Freiburg Komitee der Italiener im AuslandAndrea GattiVorsitzenderCOMITES Hannover Komitee der Italiener in DeutschlandGlenda CrisàVorsitzendeCOMITES München Komitee der Italiener im AuslandDaniela di BenedettoVorsitzendeCOMITES Nürnberg Komitee der Italiener im AuslandNicoletta De RossiVorsitzendeCOMITES Saar Komitee der Italiener im AuslandPatrizio MaciVorsitzenderCOMITES Stuttgart Komitee der Italiener im AuslandLuigi BucciVorsitzenderConnectingColoursThi-Thu Dung QuanCo-FounderÇorum Der e.V. - Kultur- und BildungszentrumNezaket KirazlıVorsitzendeCRE (Consejo de Residentes Españoles)María González BarroPräsidentinCrémant. Cava. Booty Bounce (CCBB)Sherin StrieweGründer\*inCrime CologneDominic Hettgen | Franziska Emons-HausenProgrammleitung | FestivalleitungCross Culture Communities | CologneLale KonukProjektleiterin, KulturmanagerinDachverband der êzidischen Frauenräte in Deutschland e.V.Der VorstandDer gesamte VorstandDachverband der Migrantinnen Organisationen (DaMigra) e.V.Dr. Delal AtmacaGeschäftsführerinDaMOst e.V.Ayman QasarwaGeschäftsführungDas Ezidische Hilfswerk - Rote Sonne e.V.Emin ÖzdenVorsitzenderdas Kulturgetriebe e.V.Jan HochkamerGeschäftsführerDecolonize Berlin e.V.Tahir DellaVorstandDelegatur Italienischer Katholischer Gemeinden in DeutschlandDon Gregorio MiloneNationaldelegatDemokrati-JA e.V.Natascha Ivanova, Lisa WolfsonVorstandDemokratieKreis DuisburgMargarete WösthoffOrganisatorinDemokratischer Arbeiterverein Köln DID e.V.Sezen Dinc, Sefariye EksiVereinsvorsitzende, VorstandsmitgliedDersim Stiftung für akademischen Austausch in EuropaDr. Ali Kemal Gün | Dr. habil. Hıdır Çelik2. Stellvertretender Vorsitzender | VorsitzenderDeutsch Griechische Kulturassoziation e.V.Sofia Stavrianidou, Alkistis KafetziVorstandDeutsch Mexikanische Gesellschaft Berlin e.V.Gabriela Moreno de MirowVorsitzendeDeutsch-Afrikanisches Zentrum e.V.Astrid LethertVorsitzendeDeutsch-Griechische Gesellschaft Düsseldorf e.V.Efthalia BikakiVorsitzende im Namen des VorstandsDeutsch-Griechisches JugendwerkGerasimos BekasGeneralsekretärDeutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverVolker DevillePräsidentDeutsch-kurdisches Kulturhaus e.V., BonnNure Başar, Hüseyin ErayCo-VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V.Wiktoria DolińskaGeschäftsführungDeutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen e.V.Harm AdamVorsitzenderDeutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.Viola KrizakVorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft München e.V.Anna Goebel1. VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Oldenburg e.V.Izabela Bieda, Jacek Witold ZającVorsitzende, stellv. VorsitzendeDeutsch-Polnischer Verein InKontakt e.V.Adrian FijolekVorstandDeutsch-Spanischer Kulturkreis Antonio Machado e.V. im KölnGonzalez Tejón, LuzianoVorstandDeutsch-Türkische Jungdiplomaten e.VKoray ÖzbagciStellvertretender VorsitzenderDeutsch-Türkischer Verein Köln e.V.Jennifer ZeppVorstand, GeschäftsführerinDeutsch-Türkisches Forum Stuttgart e.V.Kerim ArpadGeschäftsführerDeutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.diDanica BensmailBundesgeschäftsführerinDeutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)Dr. Zeynep YanasmayanLeiterin Abteilung MigrationDeutsche-Kurdische Kultur e.V. DortmundYusuf DurduVorstandDeutscher Bundestag, SPD-FraktionMacit KaraahmetoğluMdB, Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und GeschäftsordnungDeutscher Musikrat e.V. GeneralsekretariatDeutsches Polen-Institut e.V.Prof. Dr. Peter Oliver LoewDirektorDICA (Coordinamento Donne Italiane Amburgo)Beatrice VirendiMitgründerinDIDF Föderation Demokratischer ArbeitervereineAlev BahadirVorsitzendeDIDF Jugend KölnDamla HacıyusufoğluVorstandDIDF JUGEND NRWTuğba BakırcıVorstandDie Linke Fraktion im Stadtrat BocholtMichael FriegSprecherDie Linke im Rat/Migrantische Linke BochumMonetta MarchianoDirekt gewählte MandatsträgerinDie Sprachenschule im KreuzviertelLara BaierInhaberinDie Unmündigen e.V. Mannheim VorstandDIG associazione italo-tedesca UnnaManuela GrassiVorstandDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft DüsseldorfHelene GrecuVorsitzendeDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft RemscheidGiovanni Farruggia1. VorsitzenderDIK - Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverProf. Volker DevillePräsidentDiversity Culture Cologne e.V.Julia MädrichVorsitzendeDokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland DOMiDAhmet Necati SezerVorstands- und GründungsmitgliedDOTEV-Dortmunder Türkischer Elternverein e.VAysun AydemirVorsitzendeDr. Moroni StiftungRamy AzrakLeiterdrama.lab e.V.Marina BrunnerVorstandDRUCK Medienplattform (Druck-Projekt.org)Lena WhoooVorstandsmitgliedDTW Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung e.V.Suat BakırStellvertretender VorstandsvorsitzenderEach One Teach One (EOTO) e.V.Daniel GyamerahVorsitzenderEdelweißpiratenclub e.V.Jan KrauthäuserVorsitzenderEl Tercer Voto PodcastRaúl Gil Benito, Franco Delle DonneHostsElternverband RuhrDr Ali SakCo-VorsitzenderEMFA Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit BonnDr. Hidir CelikGründungsmitglied und VorsitzenderERT(Griechisches Fernsehen) TA NEAGeorgios PappasKorrespondent für DeutschlandErzincanlı Canlar Berlin e.V.Hüseyin AktasSprecherEvangelische Kirchengemeinden Benz und MorgenitzAnnegret Möller-TitelPastorinEvangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA / IntegrationsagenturDr. habil. Hıdır ÇelikLeiter EMFAEvangelisches Jugendwerk Sieg Rhein Bonn Leitung MedienpädagogikExantas - Deutsch-Griechische Gesellschaft Berlin e.V.Olga DrosouVorstandFachschaftsrat der Slavistik der Universität PotsdamKatherina KraftStudentische VertretungFAI-Forum Accademici Italiani in GermaniaDr. Edith PichlerVicepresidenteFEM HinterhofchorNilüfer Şahin Festival berlinés de cuentacuentos en españolAdriana BarreraOrganisatorinFestival Italiana Kulturbrücke am RheinAlessandro PalmitessaLeiterFIEI Federazione Italiana Emigrazione ImmigrazioneRoldolfo RiocciVorsitzenderFilef ETS Federazione Italiana Lavoratori Emigranti e FamigliePietro LunettoNationaler KoordinatorFilmbüro NW e.V.Sonja HofmannGeschäftsführungFilmfest HamburgMalika RabahallahLeiterinFilmfestival Visions of IranAmin FarzanefarKuratorFlüchtlingsrat NRW e.V.Birgit NaujoksGeschäftsführerinFöderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED)Dr. Aysun AydemirCo-BundesvorsitzendeFolclóricos Anónimos e.V. BerlinGerhard FranzVorstandForum der Kulturen e.V., in StuttgartAlina Papagiannaki- SönmezGeschäftsführerinFÖTEV NRW - Föderation türkischer Elternvereine in NRWMilazım KoçtürkStellvertretender VorsitzenderFraktion Bündnis 90/ Die Grünen, BerlinGollaleh Ahmadi, MdASprecherin für Medienpolitik und SicherheitspolitikFraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Rat der Stadt DortmundUtz KowalewskiFraktionsvorsitzenderFraktion Die Linke, Abgeordnetenhaus BerlinElif EralpMitglied des Abgeordnetenhauses von BerlinFraTÖP e.V.M. Esad SahinVorsitzenderFrauen lernen gemeinsam Bonn e.V.Alexandra AvramidisAnsprechpartnerinFrauenalia gUGBegoña de la MartaGeschäftsführungFrauennetzwerk für Frieden e.V.Annegret KrügerVorsitzendeFreies Archiv der Hütten und Bergwerke RheinhausenKlaus KawalewskiStellvertretender VorsitzenderFreunde Arabischer Kunst und Kultur e.V.Nadja Moudarres-MadaniVorstandsvorsitzendeFreundeskreis des Windrose OrchestersMatteo GuerraKünstlerischer LeiterFridays for FutureLuisa NeubauerSprecherinFZM\* e.V.Ana MartínezCo-GeschäftsführungG.I.F.T. (German Italian French Theater)Eugenia FabriziKünstlerische LeitungGabriela GermanyAnnemarie Anecio Mier GATA GmbH Hochqualifizierte Fachkräfte Vermittlung Rekrutierung & Headhunting Soziokulturell-Nah Sprach- und Integration InterventionenZied SellemiProkuristGedenken Mölln 1992 / Reclaim and RememberIbrahim ArslanSprecherGEDOK e.V.Vorstand der BundesGEDOKBundesvorstandGeneralrat der Italiener im Ausland CGIEGiuseppe Scigliano, Tommaso ConteRatsmitgliedGesellschaft im Wandel gGmbHShai HoffmannGeschäftsführerGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband NRWAyla ÇelikVorsitzendeGOLD+BETON - Kunstraum am EbertplatzMeryem Erkus Good Karma Fiction internationalRavi KarmalkerCEOGreen Parrot GbR (Bluegrass- und Folk-Festival)Pierce BlackGeschäftsführerGriechische Gemeinde Hamburg e.V.Kalliopi BrandstäterVorsitzendeGrimme-InstitutCigdem UzunogluGeschäftsführerinGrün - Offene Liste MigrationAhmet EdisMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste MigrationElizaveta KhanMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste Migration KölnYasemin DoğanAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt KölnGrüne Landtagsfraktion NiedersachsenLena NzumeBildungspolitische SprecherinGrupo Internodal de GéneroClaudia TribinKoordinatorinGrupo Mulheres do Brasil e.V.Iramaia KotschedoffVorsitzenderHamburg-México e.V.Blanca OchoaVorstandsvorsitzendeHaus der Kulturen Lateinamerikas e.V.Dr. Dolly Conto ObregonGeschäftsführerinHaus der Kulturen/AWO UB MSL-REDaniela Franken-VahrenholtKoordinierungs- und FachstelleHDB-Progressive Volkseinheit der Türkei e.V.Ahmet İyidirliVorsitzenderHellenische Gemeinde zu Berlin e.V.Panagiotis MatlisVorsitzenderHorizont Theater e.V.Christos NicopoulosIntendantHuman Rights Film Festival BerlinLydia SpiesbergerFestivalleitungHumba e.V.Jan KrauthäuserVorstandHürther Brücke der Kulturen e.V.Anke VoerkelVorsitzendeHush Hush GmbHCedric IcassainCEOIBBC e.V.Ilknur GümüsVorstandIberoamerikanische Gruppe in IZ DuIrene StabelLeitungIFFF Dortmund|Köln e.V.Christina EssenbergerGeschäftsführerinIn SANA e.V.na SmajicVorstandInformationsstelle Antikurdischer Rassismus - IAKR e.V.Civan AkbulutVorstandsvorsitzenderInformationsstelle Lateinamerika, ila (Bonn)Britt Weyde, Carolina Garay DoigGeschäftsführung, RedaktionInitiative 19. Februar Hanau Initiative Barrierefrei FeiernDrees RingertInhaberInitiative Freie Musik IFM e.V. Initiative für Wahlrecht - DeutschlandDr. Aysun Aydemir, Bahattin GemiciSprecherInitiative Kölner helfenBerit KranzMitgründerinInitiative Kölner Jazz Haus e.V. (Stadtgarten Köln)Kornelia VossebeinKünstlerische LeitungInitiative Postmigrantisches Radio Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.Tahir DellaVorstandInnovationskultur e.V.Yurdagül ÖzkocVorstandINSEL e.V.Zara Gayk2. VorsitzendeInstitut für Slavistik der Universität MünsterProf. Dr. Irina WutsdorffGeschäftsführende DirektorinInstitut für Slavistik, Turkologie und zirkumbaltische Studien (ISTziB), U MainzBjörn WiemerProfessor, geschäftsführender Leiterintakt e.V.Charlott DahmenVorstandIntegrationsbeirat AugsburgFrédéric ZuccoVorsitzenderIntegrationshaus e.V.Elizaveta KhanVorstand, GeschäftsführerininterKultur e.V.Prof. Dr. Kemal BozayGeschäftsführerInterkulturelle Denkfabrik e.V. HamburgHasan Burgucuoğlu | R. Ulaş CüreVorsitzende | GeschäftsführungInterkultureller Sozialer Service Netzwerk Köln g GmbHBanu BambalGeschäftsführungInterkulturelles Zentrum Köln-BuchheimBirgit PikullikLeitungInternationale Photoszene Köln gUGHeide HäuslerGeschäftsführerinInternationaler Kultur und Sport Verein der Roma „Carmen e.V.“Sami DzemailovskiErster VorsitzenderInternationaler Mesopotamischer Kulturverein Bocholt e.V.Selma KoldamcaVorstandIntikurenRuben Manuel GonzalesGründer, LeiterItal Uil Germania e.V.Marilena Rossi jeVorsitzendeItalia Altrove e.V.Elena BerardoPräsidentin, 1. VorsitzendeItalienverein. Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e.V.Irene GalleraniVorsitzendejfc Medienzentrum e.V.Patricia GläfckeGeschäftsführerinJoenbüroUwe SpringfeldChefredakteurJunges Filmfestival Köln / CinepänzSophie DettmarCo-FestivalleitungJustiz Baden-WürttembergDr. Alessandro BellarditaRichterKabul Fire Records GmbHHannes Mussbach Kalamon - Institut für Arabische SpracheMirvat AdwanGründerin, LeiterinKalimera e.V. - Deutsch-Griechische KulturinitiativeAnna LabrinakouStellvertretende VorsitzendeKalker Buchladen gUGElizaveta KhanGeschäftsführerinKatakomben TheaterKazim CalisganGeschäftsführerKeine Panik Bonn e.V.Sileem HassanVorstandsvorsitzenderKinderhilfe Mesopotamien e.V.Vedat AkterVorstandKLEKS Schule für Polnische Sprache und Kultur e.V.Sylwia Mierzyńska-HoerschelmannVorsitzendeKlubkomm e.V. KölnJens Ponke, Paulina Rduch, Sophia LeggeVorstandKoalaKollektivKerstin KreßSprecherinKolleg für polnische Sprache und Kultur e.V.Anna ZinserlingGeschäftsführerinKöln-Rio e.V.Marcia RamalhoVorsitzendeKölner Freiwilligen Agentur e.V.Karolin HünerGeschäftsführerinKölner Kulturpaten e.V.Claudia BleierProjektleitungKölner KulturratBruno WennVorsitzenderKomMig - Kommision für die nachhaltige Einbindung von Menschen mit MigrationshintergrundDr. Guillermo Ribes VicenteDelegierterKompetenz- und Koordinationszentrum PolnischChristin StupkaDirektoriumKoopkultur e.V.Maryna MarkovaGründungsmitglied, ProjektleitungKorea Verband e.V.Jung-Hwa HanVorsitzendekorientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.Jee-Un KimGeschäftsführungKUBiST - Kunst und Begegnung in der Stadt e.V.Friederike Steier-MecklenburgVorstandsvorsitzendeKubus e.V.Frank BaumeisterVorstandKulturForum TürkeiEuropaArif ÜnalCo-VorsitzenderKulturverein zur Solidarisierung mit den Menschen aus Göpsen in Europa e.V.Bayram Özsoy, Ismail Özsahin, Sibel GümüsVorstandKunstinitiativen Köln e.V. / Art Initiatives Cologne (AIC)Amelie Gappa, Heike Ander, Simon KuhnVorstandsmitgliederKunstSalon e.V.Ulla EgbringhoffBüro- und ProgrammleiterinKurdische Gemeinde Deutschland e.V.Cahit Başar Generalsekretär Kurdische Gemeinde zu Berlin-Brandenburg e.V.Hüseyin TaşanVorstandKurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg / Bonn e.V.Musa AtamanEhrenvorsitzenderKurdisches Zentrum e.V.Enver SenVorstandLa Red - Vernetzung und Integration e.V.Cristina FaracoVorstandLandesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Bezirksbeauftragten für Partizipation und Integration BerlinJohanna KöstersSprecherinLandesmigrationsausschuss Ver.di NORDGencel BagciVorsitzenderLandesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.Mamad MohamadGeschäftsführerLandesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Niedersachsen e.V.Gustav Wehner, Klaudia HanischCo-VorsitzendeLandesverband der Migrant\*innenorganisationen - MigraNetz Thüringen e.V.Elisa CalzolariGeschäftsführungLandesverband der Sinti und Roma RomnoKher Thüringen e.V.Jens HellmannVorstandLateinamerikanische Fraueninitiative in Neukölln (LAFI in NK) e.V.Daniela HolguinVorstandLatinas en AlemaniaLizeth Soto RivasGründerinLaughing Productions UGChris DöringProjektleitungLibanesischer FrauenvereinHanan TahmazVorsitzendeLiteraturbüro NRWNatalie HarapatPublic RelationsLiteraturdistrikt - FestivalSemra Uzun, Fatma UzunCo-LeitungLiteraturszene Köln e.V.Ute WegmannVorstandLiveMusikKommission e.V.Christian Ordon | Mankel Brinkmann, Pamela Schobess, Thore DeborGeschäftsführer | VorstandLücke 3.0Das gesamte EnsembleTheaterLUH, International OfficeDr. Marcus HoppeStellvertretende LeitungMA.i - Migration und Arbeitswelt e.V.Canan UluğVorsitzendeMach' meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Rassismus e.V.Dr. Klaudia TietzeGeschäftsführerinMafia Nein Danke! e.V.Sandro MattioliVorsitzenderMagazin of Color gUGPia IhediohaGründerin, GeschäftsführerinMakkaroni AkademieRosanna D’OrtonaCo-Founder, CuratorMama AfrikaPapa Malick DioufVorstandMaMis en Movimiento e.V.Stela FernandezGeschäftsführungMasheena e.V.Maja ZećoVorsitzendeMaxim Gorki TheaterShermin LanghoffKünstlerische LeitungMediterranea Berlin e.V.der gesamte VorstandDer gesamte VorstandMelting Pot MusicElla O’Brien-CokerProduktmanagerinMerhaba & Mahlzeit e.V.Tolga ÖzgülVorsitzendeMesopotamische Kulturgemeinde e.VYusuf DurduVorsitzenderMiCali e.V.David GuaramaVorstandMigrantas e.V.Martin IannaconeVorstandMigrante GermanyAnnemarie Anecio Mier Migrantische Linke / Linkskanax\* WuppertalMarcel KleinIntegrationspolitischer Sprecher, Die Linke WuppertalMIKRASSEda Öztürk, Sara ÖztürkCo-GründerinnenMINA-Leben in Vielfalt e.V.Yildiz AkgünLeitungMissione Cattolica Italiana GevelsbergDavide MessinaGemeinderat Mitgliedmittendrin e.V.Tina Sander1. VorsitzendeMosaik Köln Mülheim e.V.Marianne Arndt1. VorsitzendeMosaik Kunst- und KulturhausErcan SahinVorstandsmitgliedMotoriousMartin SacanCEOMouches VolantesIhsan AlisanDirektormoveGLOBAL e.V.Maimouna OuattaraVorstandMultikita e.V.Milan BergerVorsitzenderMultikulturelles Forum e.V.Kenan KüçükGeschäftsführerMusic Women\* GermanyAnika JankowskiVorstandMustafa Kemal Kulturverein Dortmund e.V.Erkan TemizkanogluVorsitzendern-ost – Network for Border Crossing Journalism e.V.Hanno GundertGeschäftsführerNachrichten-Club, ErkrathIrene Thompson, Sonja ThompsonLeiterinnenNationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)Dr. Cihan SinanoğluLeiter der GeschäftsstelleNAVEND-Zentrum für Kurdische Studien e.V.Metin IncesuVorsitzenderNeue deutsche Medienmacher\*innenDaniel Bax, Elena Kountidou, Ella Schindler, Jannice Beckschebe, Natalie Sablowski, Polo TürkVorstand und Geschäftsführungneue deutsche organisationen (ndo)Karim El-HelaifiGeschäftsführungNICA artist developmentEsther WeickelProjektleitungOEK, Verband Griechischer Gemeinden in Deutschland e.V.Panos DrossinakisVorsitzenderOffene Welt e.V. Mondo ApertoLuca Paglia1. VorsitzenderON - Neue Musik Köln e.V.Thomas GläßerGeschäftsführungOrientierungszentrum für Migrant\*innen und Flüchtlinge e.V.Erbin DikongueAnsprechpartnerPanthertainment UGTyron RickettsGeschäftsführerParitätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V.Holger SpöhrReferent MigrationPartito Democratico GermaniaViviana VacanteVorsitzendePaulina Lara Franco (Comedia en Berlín)Paulina Lara FrancoProjektleitungPAWLO-Masoso e.V.Marianne Ballé MoudoumbouBundessprecherinPerspektive Vielfalt gGmbH - Institut für transkulturelle Forschung und soziale ArbeitErdal Cenan, Tahsin TekinVorstandsmitgliederphilippinenbüro e.V.Mirjam OverhoffGeschäftsführerinPIA Music & ArtsMehmet AkbasVorstandPiranha Arts AGFrank KlaffsVorstandPLANB Ruhr StiftungErcüment TokerVorstandPOLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.Celina MuzaStellvertretende VorsitzendePolki w Berlinie e.V.Marzena NowakVorsitzenderPolnischer Sozialrat e.V.Franek Machowski, Katarzyna WerthVorstandsmitgliederPopBoard NRW UGAnna-Kathrin Dietrich, Till SkoruppaGeschäftsführungPortale giornalistico dei Lombardi nel MondoDaniele MarconciniHerausgeberPrisma Queer Migrants e.V.Kadir ÖzdemirGründer, VorstandPRO MUSIK - Verband freier Musikschaffender e.V.Ella RohwerGeschäftsführerinPro Quote Bühne e.V.Helena KontoudakisVorstandPro Sinti und Roma e.V.Sonja KoscheBeraterin, CBBProjektmanufaktur e.V.Regine VetterVorständinProQuote MedienCorinna Ceruti, Katharina Preuth, Rebekka GorgesVorstandPsicologia MigranteDavid GuerraPsychologeQueermed Deutschland gUGSamson GrzybekGründer\*in, GeschäftsführungQueerMedia SocietyKai S. Pieck QueerScope - Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland e.V.Hanne HomrighausenCo-VorstandRadio Darmstadt / Polnische RedaktionElizeusz PlichtaRedakteurRat für Migration e.V.Prof. Dr. Vassilis TsianosVorsitzenderRegisseurinKathrin Jahrreiss Rete Donne e.V.Alessandra Pantani, Luciana MellaBeirätin, VorstandsvorsitzendeRevista Desbandada (Berlin)Claudia Baricco, Iñaki TarrésVorsitzende, RedaktionRinascita e.V. (Kulturverein)Valentina FazioVorsitzendeRom e.V. Roma-Selbstorganisation für Teilhabe, Bildung und KulturDoris SchmitzFür den VorstandRomaniPhen e.V.Isidora RandjelovićVorständinROOTS & ROUTES Cologne e.V.Janna Hadler, Sascha DüxInhaltliche Leitung, GeschäftsführungRosa-Luxemburg-StiftungDr. Massimo PerinelliReferent für MigrationRoter Ballonchen-Club e.V.Izabela ObłaczyńskaVorsitzenderruhrkomplex GmbHJan KrämerGeschäftsführerRuhrpott für EuropaMilad TabeschGründerRunder Tisch Buchforst e.V.Ute AsselbornVorsitzendeSalón BerlinésJosé Luis PizziFounderSanat EnsembleNedim HazarKünstlerische LeiterSarah Niesius - Freie ProduktionsleitungSarah NiesiusFreiberuflerinSC Aleviten Paderborn e.V.Verani KartumVorsitzenderSchachtsiek Familien StiftungSonya WinterbergVorstandSchauspiel KölnKay VogesIntendantSchwarze Filmschaffende e.V.Benita Sarah Bailey, Sophya Kallista FrohbergVorsitzendeSeminar für Slavistik & Lotman-Institut, Ruhr- Universität BochumProf. Dr. Yvonne PörzgenGeschäftsführende DirektorinSiamo Mareə BerlinFrancesca AddeiVorsitzendeSidekick e.V.Said BoluriGeschäftsführerSIGN - Network of italian scientists in GermanyProf. Dr. Gianaurelio CunibertiVorsitzenderSinti Union Schleswig-HolsteinKelly LaubingerGeschäftsführerinSivaslı Canlar Berlin e.V.Cemal BoyrazVorsitzenderSlavisches Institut der Universität zu KölnProf. Dr. Daniel BunčićGeschäftsführender DirektorSlavisches Institut Universität HeidelbergProf. Dr. Urs HeftrichGeschäftsführender DirektorSlavisches Seminar, Eberhard Karls Universität TübingenProf. Dr. Schamma SchahadatSeminardirektorinSocietà Dante Alighieri DüsseldorfBeatrice SantiniPräsidentinSolana ArtsSongül KaracaGründerinSolidarity of Korean People in EuropeEui Ok ShuVorsitzendeSommerblut Kulturfestival e.V.Rolf EmmerichFestivalleiterSONA – Virtual Reality aus der Perspektive blinder MenschenThomas MeckelKünstlerischer LeiterSPD Landtagsfraktion NRWVolkan BaranMdL, Integrationspolitischer SprecherSPD Ortsverein Köln ZollstockSilke MauritiusCo-VorsitzendeSprachCafé Polnisch e.V.Agata KochVorsitzendeStabiler Rücken VorstandStädtepartner Stettin e.V.Ewa DabrowskaVorstandsvorsitzendeStädtepartnerschaft Köln-Qamishlo e.V.Berit KranzVorstandStadtmuseum BerlinAurora RodonòKuratorin Migrationsgeschichtestadtsprachen magazinBirger HoyerChefredakteurStiftung Alltagsheld:innenHeidi ThiemannGeschäftsführende VorständinStiftung AsienhausRaphael GöpelGeschäftsführungStimmen der Solidarität - Mahnwache Köln e.V.Adil DemirciVorsitzender minStudio ZBAnja ReißGeschäftsführerinSTUDIOunbequem UG (haftungsbeschränkt)Lisa SeboldCo-Founder, Geschäftsführungsüdost Europa Kultur e.V.Ivanka SučićGeschäftsführungSüdstadt Leben e.V.Sonja GrupeVeranstaltungsmanagement, GeschäftsführungSUPERRR Lab SL gGmbHElisabeth LindigerCo-GeschäftsführungSV Rhenania Hamborn 1949 e.V.Cafer KayaVorsitzenderSWANS Initiative gGmbHMartha DudzinskiGeschäftsführende GesellschafterinTako Lako SchoolDr. Nina Boberg-Fazlic, Vedad Boberg FazlicGeschäftsführerTAM Museum gGmbHDr. Gülşah Stapel, Müge AvarGründungsdirektorinnenTamilisches Kulturforum e.V.Dinojan KalaranjanVorstandTausend und ein Talk – Die Migra-Night / raus.redenNada AssaadGründerin, Hostintaz Panter StiftungGemma Terés ArillaGeschäftsleiterinTB NRW - Türkischer Bund in Nordrhein-Westfalen e.V.Serhat UlusoyVorsitzenderTeam der Erstförderung am Geschwister-Scholl-Gymnasium PulheimBerit KranzKlassenleitung der internationalen Vorbereitungsklasse am GSG PulheimTertulia Literaria La Ambulante / KölnWalter LinganGründerThe Good MediaNetwork GMN GmbHAnna Ramskogler-WittGeschäftsführerinTheater der Keller, KölnDr. Ulrike JanssenKünstlerische Leitungtheaterperipherie e.V.Ute Bansemir, Lisa Deniz PreugschatLeitungthüringer Antidiskriminierungsnetzwerk (thadine) e.V.Prof. Dr. Anna Kasten, Elisa Calzolari, Katja NonnVorstandTLNT & TLNT e.V.Agnieszka AksamitInitiatorin, VorstandTOAB MannheimRaziye GüneyVorsitzenderToL Akademie gUGTuba TuncakGeschäftsführerinTrain of Hope Dortmund e.V.Fatma KaracakurtoğluVorsitzendeTU Berlin, ArTe & nupsProf. Dr Felicitas HillmannKoordination internationales nups-NetzwerkTÜDAY Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.Umut BilgiçVorsitzenderTürkisch-Deutscher Unternehmerverein e.V. TDU NRWCevdet KoçaşVorstandsvorsitzenderTürkische Gemeinde Hessen e.V.Atila KarabörklüVorsitzenderTürkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.Gökay SofuogluLandesvorsitzenderTürkische Gemeinde in DeutschlandGökay Sofuoglu, Mehtap ÇağlarBundesvorsitzendeTürkische Gemeinde in Schleswig-HolsteinDr. Cebel KüçükkaracaLandesvorsitzenderTürkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB)Ayşe DemirVorstandssprecherinTürkischer Elternbund Hamburg e.V.Azmi AkgülPräsidentTürkischer Elternverein Berlin-BrandenburgBerin Arukaslan, Melike CinarVorsitzendeTürkischer Lehrerverein e.V. HamburgBilge YörençVorsitzendeUCC e.V.Aynur Cronauer, Esma YeniceVorsitzendeUDUMA e.V. Georg RoloffVorstandugbb - Usina de guiones breves en BerlínMaría MeiraGründerin, ProjektleitungUn-Label e.V.Lisette ReuterGründerin, Leitungunger musicJutta UngerGeschäftsführerinUnidas Por La Paz AlemaniaMonica SotoKoordinatorinUnternehmen.Bilden.Vielfalt (UBV) e.V.Aysun TekinGeschäftsführerinver.di BundesmigrationsausschussYusuf AsVorsitzenderVerband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V.Olivia SarmaVorstandsmitgliedVerband der deutschen SlavistikProf. Dr. Barbara SonnenhauserVorsitzendeVerband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V.Arkadiusz B. Kulaszewski, Elizeusz Plichta, Grażyna Kamień-SöffkerVorsitzender, Vorstandsvorsitzende, VorstandsmitgliedVerband Deutsch-Türkischer Städtepartnerschaften e.V. / Türk-Alman-Kardeşkentler-BirligiÖzcan MutluPräsidentVerband deutscher Schriftsteller\*innen (VS in ver.di)Lena FalkenhagenBundesvorsitzendeVerein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland-Yekmal e.V.Günay DariciGeschäftsführerinVerein der Polen in Berlin “Polonus” e.V.Malgorzata SniadeckaVorsitzendeVerein der Polnischlehrer und Pädagogen in Deutschland e.V.Barejko-KnopsVorsitzendeVerein für Interkulturelle Arbeit und Sprachförderung e.V.Bojana KnezevicGeschäftsführerinVerein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.Hamid NowzariGeschäftsführerVerein Partnerschaft Deutschland Afrika e.V.Floriane ZinsouVorstandVerein zur Förderung der DokumentarfilmkulturPetra HoffmannVorstandVerein zur Förderung der êzîdischen Religion, Kultur und Medien - ÇIRA e.V. Der gesamte VorstandVerein zur Förderung der Zeitgemäßen Lebensweise NRW e.V.Nicole NeptunVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks - Bildungs- und Kulturzentrum e.V. DuisburgBülent KarabiberVorstandsvorsitzenderVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks in Hessen e.V. (ADD Hessen)Yelda Acar GösterişliVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks- Kultur- und Bildungsverein OsnabrückTürkan YılancıVorstandsvorsitzendeVereinigung der Polen in Berlin e.V.Elzbieta MichalakVorsitzendeVIA BundesverbandThais Vera UtrillaGeschäftsführungVIA Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V.Flaure Ngamou, Rachel NangallySprecher:innenratVideonale e.V.Tasja LangenbachKünstlerische LeitungVolt KölnIsabella VenturiniCity LeadVolt-Fraktion im Rat der Stadt KölnJennifer GlashagenFraktionsvorsitzendeVorstand des KölnerKulturAbo / Verein Freie Volksbühne Köln e.V.Jutta UngerGeschäftsführerinVUT e.V. (Verband unabhängiger Musikunternehmer\*innen)Jörg HeidemannGeschäftsführerWasi.Kölle e.V. Lateinamerikanische KulturvereinAdriana Ampuero1. VorsitzendeWelt kurdische Organisation (WKO) e.V.Behroz Ansari1. VorsitzenderWeWomenİpek Akyıldız Coşkun Willkommensbündnis für geflüchtete Menschen in Steglitz-ZehlendorfGünther SchulzeMitglied der LeitungsrundeWim Wenders Gymnasium DüsseldorfDr. Antonietta ZeoliSchulleiterinWir Kümmern Uns gUGElnaz AmiraslaniGeschäftsführungWürzburg KUlturS e.V.Barış YükselVorstandx3 PostOst Agency gUGJulia BoxlerGeschäftsführerinYeşil Çember – ökologisch interkulturell gGmbHGülcan NitschFounder, CEOYeulin Uri Bang e.V. (열린 우리 방)Dr. Jung-Sook Park-ReinigVorsitzendeYoung Voice TGD e.V.Tuğba KarakaşBundessprecherZ.E.B.R.A. e.V.Antonietta AbbruscatoGeschäftsführungZaki - Bildung und Kultur e.V.Omed ArghandiwalGeschäftsführerZeit für Solidarität/Dayanışma Zamanı e.V.İlkiz ŞentürkVorsitzendeNameFunktionAndrea Hertlein & Dr. Süleyman KanatCenter for Migration, Education and Cultural Studies, CvO Universität Oldenburg | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, LfbACaner AverSozialwissenschaftlerDr. Ismail KüpeliRuhr-Universität Bochum, PolitikwissenschaftlerDr. Natasza StelmaszykSprach- und Kulturvermittlung, FreiberuflerinMariana Schmidt QuinteroDeutsch-kolumbianische FriedensaktivistinNadia ZabouraKommunikationswissenschaftlerin, Publizistin, MedienkritikerinNora von DewitzJuniorprofessorin für Sprachliche Bildung und MehrsprachigkeitProf. Dr. Burak ÇopurIU Internationale Hochschule, PolitikwissenschaftlerProf. Dr. Elizabeta JonuzHochschule Hannover, Professorin für Migration und InternationalesProf. Dr. Hacı-Halil UslucanUniversität Duisburg-Essen, Institut für TurkistikProf. Dr. Karim FereidooniRuhr-Universität Bochum, Professor RassismusforscherProf. Dr. Kenan EnginInternationale Hochschule, Professur für Soziale Arbeit und PolitikwissenschaftProf. Dr. Lale YildirimChristian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professorin für Didaktik der GeschichteProf. Dr. Mona MassumiFH Münster, ProfessorinProf. Dr. Naika ForoutanHumboldt Universität zu Berlin, SozialwissenschaftlerinProf. Dr. Paul MecherilUniversität Bielefeld, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt MigrationProf.in Dr. Çinur GhaderiEvH Bochum, Professorin für Psychologie, Soziale Arbeit 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Stellungnahme](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme) 4. [Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) Stellungnahme vom 11.06.2026 # Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD ## **Offener Brief an die Intendantinnen und Intendanten der ARD** Bayerischer Rundfunk (BR): Frau Intendantin Dr. Katja Wildermuth Hessischer Rundfunk (hr): Herrn Intendanten Florian Hager Mitteldeutscher Rundfunk (MDR): Herrn Intendanten Ralf Ludwig Norddeutscher Rundfunk (NDR): Herrn Intendanten Hendrik Lünenborg Radio Bremen: Frau Intendantin Dr. Yvette Gerner Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): Frau Intendantin Ulrike Demmer Saarländischer Rundfunk (SR): Herrn Intendanten Martin Grasmück Südwestrundfunk (SWR): Herrn Intendanten Prof. Dr. Kai Gniffke Westdeutscher Rundfunk (WDR): Frau Intendantin Dr. Katrin Vernau ## **Wir fordern eine bundesweite** **Zukunftsoffensive für COSMO** Sehr geehrter ARD-Vorsitzender Florian Hager, sehr geehrte Intendantinnen und Intendanten, bestürzt haben wir zur Kenntnis genommen, dass der WDR sein mehrsprachiges, interkulturelles Radioprogramm COSMO zum 1. April 2027 einstellen will und der WDR-Rundfunkrat dieser Entscheidung zugestimmt hat. In Zeiten eines erstarkenden Rechtsextremismus spart die ARD genau dort, wo es die Demokratie am härtesten trifft. Wir, mehr als 500 migrantische Organisation sowie weitere Unterstützende aus Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik, wenden uns heute mit einem klaren und konstruktiven Appell an Sie: Lassen Sie nicht zu, dass vielen Menschen der Zugang zu Information und medialer Teilhabe verloren geht – insbesondere jenen, die auf mehrsprachige Angebote angewiesen sind. **Diese Vielfalt ist unersetzbar** Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Für diese Communitys ist COSMO kein Nischenprogramm. Es ist ein publizistisches Zuhause und das einzige öffentlich-rechtliche Programm, das ihre Lebenswirklichkeit sprachlich, kulturell und biografisch ins Zentrum stellt. Fällt COSMO weg, schrumpft genau der Raum, den wir in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und eines erstarkenden Nationalismus dringender brauchen denn je: der Raum für unterschiedliche Perspektiven und ein Miteinander jenseits von Abschottung und Vereinheitlichung. **Schutzschild gegen Desinformation** Die COSMO-Angebote in den Erstsprachen sind ARD-weit neben WDRforyou die einzigen seriösen Informationsquellen in diesen Sprachen. Wer diese Lücke entstehen lässt, überlässt Menschen den Algorithmen der sozialen Medien und staatlich gelenkten Auslandsmedien. Mehrsprachigkeit ist ein notwendiger Schutzschild für unsere Demokratie. **Forderung nach einem ARD-Schulterschluss** Sparzwänge und Reformen rechtfertigen weder ein Demokratiedefizit noch den Abbau von Vielfalt. Bisher haben drei Anstalten COSMO gemeinsam verantwortet. Das zeigt: Kooperation ist möglich. Wir fordern, diesen Weg auch mit der geplanten Radio-Reform konsequent weiterzugehen. Warum machen nicht alle Landesrundfunkanstalten aus COSMO eine starke, bundesweite Marke, ein crossmediales innovatives Gemeinschaftsprogramm, und statten es mit den nötigen Ressourcen aus? Statt einer WDR-Entscheidung im Alleingang braucht es einen echten ARD-Schulterschluss. Vor diesem Hintergrund fragen wir Sie: 1\. Welche Strategie verfolgt die ARD, um Menschen mit Migrationsgeschichte künftig zuverlässig, nachhaltig und vor allem messbar zu erreichen? 2\. Wie ist die Einwanderungsgesellschaft strukturell in der ARD-Gesamtstrategie verankert? Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Gleichzeitig stellen wir unmissverständlich klar: Wir sind nicht bereit, das Aus von COSMO zu akzeptieren. Ein einzigartiges, mehrsprachiges Programm darf nicht in konventionellen Wellen aufgehen. Jugendwellen und Kultursender gibt es viele – ein publizistisches Zuhause für die Einwanderungsgesellschaft gibt es unter Ihren Radioprogrammen derzeit nur einmal. Es braucht also eine konstruktive Lösung im Reformprozess des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. **Deshalb unsere Forderung:** Kommen Sie Ihrem gesetzlichen Auftrag nach, ein Gesamtangebot für alle zu unterbreiten. Die Petition „Save Cosmo“, die bereits von über 100.000 Menschen unterzeichnet wurde, zeigt eindringlich, dass die Zivilgesellschaft diesen Kahlschlag nicht mitträgt. Als Vertretung von über 500 migrantischen Organisationen sehen wir es als unsere demokratische Pflicht, diesen Prozess transparent zu begleiten. Wir werden diesen Brief im Sinne einer kritischen Zivilgesellschaft öffentlich machen und zur Debatte stellen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und einen konkreten Vorschlag für einen gemeinsamen Dialog bis zum 15. Juni 2026. Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. **Der Brief entstand auf Initiative der Neuen deutschen Medienmacher\*innen und wurde von folgenden Organisationen und Personen in alphabetischer Reihenfolge mitgezeichnet.** [Zur Pressemitteilung](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/einschalten-gegen-das-abschalten) [Zum Pressespiegel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo) OrganisationNameFunktion23 Nisan e.V. KölnMalik KaramanVorsitzender50mas1 AlemaniaMyriam UebelackerVorstandAbá e.V. - Arbeitskreis für MenschenrechteAdriana Maximino dos SantosVorsitzendeADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Limburg e.V.Beşir EfetürkVorstandsvorsitzenderADD - Atatürkçü Düşünce Derneği Rheinland Pfalz e.V.Alp HamuroğluVorstandsvorsitzenderADD Avrupa - Europäische Föderation der Vereine zur Förderung des Gedankenguts AtatürksMustafa TosunVorsitzenderafricologneFREUNDE e.V.Gerhardt HaagVorstandAfrikanisch-Deutscher Freundeskreis (ADFK)Sergio BrinaVorsitzendeAfro-Mülheimers Cultural and Development AssociationJustin FonkeuVorsitzenderafroTopia e.V. / africologneFESTIVALMarie DeuflhardFestivalleitungAG der Eine Welt-Landesnetzwerke in D. e.V.Monika Dülge, Martin WeberVorstandsvorsitzendeAG DOK (Berufsverband Dokumentarfilm)David Bernet, Irene HöferVorsitzendeAG Internationale Kooperation KulturNetzKölnThomas Gläßer, Mechtild TellmannSprecher\*innenAG Migration und Vielfalt in der SPD KölnFlorence GuesnetVorsitzendeAG Migration und Vielfalt in der SPD PankowDaniela MilutinCo-VorsitzendeAK Flucht und Integration RheinhausenAlmut KerssenboomOrga-TeamAK Politik der Kölner WillkommensinitiativenMarianne ArndtSprecherinAkademie der KünsteProf. Manos TsangarisPräsidentAKEBI e.V.Nursemin Sönmez, Nihat Kentel, Dr. Öndercan MutiCo-Sprecher\*inalbaKULTURBirgit EllinghausDirektorinAlevitische Gemeinde Deutschland K.d.ö.R. (AABF)Ufuk CakirGeneralsekretärAlevitische Gemeinde Duisburg-Nord e.V.Düzgün KüçükdoğanVorsitzenderAlevitische Gemeinde zu Berlin e.V.Kadir ŞahinStellvertretender VorsitzenderAliadas für Teilhabe und Integration e.V.Isabel Berrio1. VorsitzendeAllerweltshaus e.V.Julia PaffenholzVorstand, Promotorin für entwicklungspolitische BildungsarbeitAllerweltskino e.V.Christina BünsVorstandAllianz Ukrainischer Organisationen e.V.Oleksandra BienertVorstandsvorsitzendeALMAS e.V. Allianz Mexiko-Zentral-SudamerikaAlia Lira HartmannVorsitzendeAmanet NRW e.V.Samir FeticVorstandsmitgliedAmici della Cultura Italiana di Amburgo e.V.Salvatore MalfaVorstandsvorsitzenderAmnesty for Women e.V.Isabel Marin ArrizabalagaVorständinANPI - Vereinigung der Partisanen ItaliensAntonio RicciardiPräsidentANPI Berlin Brandenburg e.V.Andrea SellaPräsidentANPI e.V.Gavrilo ZambonSchatzmeisterAntidiskriminierungsverband Deutschland e.V.Eva AndradesGeschäftsführerinAQUItheater gUG.Lorena ValdenegroGeschäftsführerinArbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt PankowLouis Rodel ArnoldsCo-Vorsitzender Arkadaş Theater Köln e.V.Bülent EroğluGeschäftsführerArtemisia e.V. - Inklusion für AlleAmelia MassettiGründerin, VorsitzendeARTpolis Community Arts & Music Lab/Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.Dr. Philip Gondecki-SafariProjektleiterAssociazione Amici della Cultura Italiana e.V. TuebingenRosalia MadoniaVorsitzendeAssociazione Mantovani nel MondoDaniele MarconciniVorsitzenderAtatürkcü Düsünce Dernegi Bielefeld e.V.Nihal AvanVorstandsvorsitzendeAtatürkcü Düsünce Dernegi Niedersachsen e.V.Serpil YıldırımerVorstandsvorsitzendeATIAD Verband türkischer Unternehmerinnen und Industrieller in Europa e.V.Aziz SariyarVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) ArnsbergDilek StadtlerVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BielefeldCihad KefeliVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) BrühlGüldane AvciVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GeldernAyman FalitMitglied Landesintegrationsrat NRWAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) GevelsbergSejfullah Köse, Anna RyłkoVorsitzender, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) HattingenMuriel Dewulf2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KarlsruheFlavio VenturelliVorstandsmitgliedAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) KölnAhmet Edis, Prof. Dr. Aria Adli, Malik Karaman, Tayfun Keltek Vorsitzende, Stellvertretende VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Kreis SoestAdil HaimounACI MitgliederAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) LeichlingenÖnder BalkayaVorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Sankt AugustinNeslihan IrenVorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SiegenHanan Tahmaz2. VorsitzendeAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) SoestSchuler YousufStellvertretender VorsitzenderAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) Stadt KAARST MitgliedErcan GürerVorstandAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration C-RDimitrios TsaparlisMitgliedAusschuss für Chancengleichheit und Integration - PulheimNebil BayrakciogluVorsitzenderAWO Bezirksverband Niederrhein e.V. ay filmAyla YildizDokumentarfilmproduktionBAFNET e.V. (Berlin Asian Film Network)Hyun WannerVorstandsmitgliedBalkanbeatsRobert SokoLeiterbalkaNet e.V.Asmir ŠabićVorstandsmitgliedBalkanwerk e.V.Damir BašićVorsitzenderBashed Potatoes GbR (Bluegrass-Band)Philipp KeckGeschäftsführerBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationKatarina NiewiedzialBeauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und MigrationBerlin AmateursMaie EscorialGründerin, ProjektleitungBerlin en Salsa e.V.Paul Welch GuerraVereinsgründerBerliner Frauenbund 1945 e.V.Mechthild RawertVorsitzendeBerliner Literarische Aktion e.V.Martin JankowskiVorsitzenderBernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V.Katrin StrauchStellvertretender VorstandBezirksvertretung der Dortmunder Nordstadt BBert Elya-Noah RozowskiFraktion DIE LINKE, Stellv. Bezirksbürgermeister\*inBIF - Bildungswerk für interkulturelle Fragen e.V.Ahmet İyidirliVorstandBildungsinitiative “Keupstraße ist überall - erinnern, aufklären, verändern” e.V.Karmen FranklProjektleiterin, KuratorinBildungsinitiative Ferhat UnvarSerpil Temiz UnvarVorsitzendeBlaxMag - Das Schwarze Online-Magazin Bloque Latinoamericano bocconcini di cultura e.V.Ilaria BucchioniVorsitzendeBotschaft von MexikoFrancisco QuirogaBotschafterbridgeworksViola HilbingGeschäftsführungBrunnen e.V.Maria WildeisVorsitzendeBücherFrauen - Women in PublishingYvonne de Andrés1. VorsitzendeBund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) e.V.Umut CengilVorsitzenderBund der Alevitischen Jugendlichen in NRW e.V.Birgül Gündüz CayCo-LandesvorsitzendeBundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung und Teilhabe, bbt e.V.Anja TreichelGeschäftsführerinBundeskonferenz der Migrant\*innenorganisationen (BKMO)Lena GraserGeschäftsführerinBundesverband ausländischer Studierender (BAS)Stanislaw BondarewSprecherBundesverband CastingKarimah El-GiamalVorsitzendeBundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.Ceyda TutanVorsitzendeBundesverband für Türkisch und Mehrsprachige Bildung / Almanya Türkçe ve Çok Dilli Eğitim Birliği (BTMB)Bilge Yörenç, Zülfü GürbüzBundesvorsitzendeBundesverband NeMO e.V.Dr. Elizabeth BeloeVorsitzendeBundesverband russischsprachiger Eltern (BVRE) e.V. Gesamter VorstandBundesvereinigung der Polnischlehrkräfte e.V.Magdalena Wiażewicz2. VorsitzendeBündnis 90/Die GrünenFelix BanaszakBundesvorsitzenderBündnis 90/Die GrünenFranziska BrantnerBundesvorsitzendeBündnis 90/Die GrünenJanina SmitsStadtverordnete, Fachpolitische Sprecherin für Gleichstellung und KulturBündnis 90/Die GrünenPegah EdalatianPolitische GeschäftsführerinBündnis 90/Die Grünen NRWYazgülü ZeybekLandesvorsitzendeBündnis 90/Die Grünen, BundestagsfraktionAwet TesfaiesusSprecherin für Kultur und Medien der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die GrünenBündnis Südwest-Weltoffen (Berlin)Rodrigo Bustos BarrosSprecherBürgerzentrum VingstGülistan CacanVorstandc/o pop (Cologne on pop Gmbh)Norbert OberhausGeschäftsführerCalaca e.V.Josefina ValdovinosVorstandsmitgliedCarl von Ossietzky Universität, CMCFatoş Atali-TimmerWissenschaftliche MitarbeiterinÇember - Frauengruppe KölnSati KizaranMitgliedCenter der kurdischen Frauen in Köln e.V.Nahyeh KhoshkalamVorsitzendeCentro Cultural Español de Bocholt e.V.Juan Lopez CasanavaVorsitzenderCentrum Modernes Griechenland / Freie Universität BerlinProf. Dr. Miltiadis PechlivanosDirektorCircolo culturale ricreativo Sardo RINASCITA OBERHAUSEN e.V.Franco SogusPresidenteCircolo Partito Democratico AmburgoAndrea FerratiVorsitzenderCircolo PD TübingenCaterina BrancatoSekretärinCircolo Sardo di Berlino e.V. - Sardisches Kulturzentrum BerlinLorenzo Deidda und Sara ParacchiniPräsidentin, Stellvertretende PräsidentinCLAIM gGmbHRima HananoCo-GeschäftsführerinClassical:NEXT GmbHFabienne KrauseGeschäftsführerinClown Festival BerlinLigia Liberatori und Luciana ArcuriGründerinnen, Künstlerische LeiterinnenClub Bahnhof Ehrenfeld KölnMankel BrinkmannBetreiberClub Dialog e.V.Dr. Natalia no RoeslerGeschäftsführerinClub GretchenPamela Schobeß, Lars DöringGeschäftsführungcollecting:dreams FestivalArmin Wühle, SchriftstellerFestivalsprecherComedia Theater KölnManuel MoserGeschäftsführerCOMITES Berlin Komitee der Italiener im AuslandFederico QuadrelliVorsitzenderCOMITES Colonia Komitee der Italiener in DeutschlandSimonetta Del FaveroVorsitzendeCOMITES DortmundGioacchino Di VitaVorsitzenderCOMITES Freiburg Komitee der Italiener im AuslandAndrea GattiVorsitzenderCOMITES Hannover Komitee der Italiener in DeutschlandGlenda CrisàVorsitzendeCOMITES München Komitee der Italiener im AuslandDaniela di BenedettoVorsitzendeCOMITES Nürnberg Komitee der Italiener im AuslandNicoletta De RossiVorsitzendeCOMITES Saar Komitee der Italiener im AuslandPatrizio MaciVorsitzenderCOMITES Stuttgart Komitee der Italiener im AuslandLuigi BucciVorsitzenderConnectingColoursThi-Thu Dung QuanCo-FounderÇorum Der e.V. - Kultur- und BildungszentrumNezaket KirazlıVorsitzendeCRE (Consejo de Residentes Españoles)María González BarroPräsidentinCrémant. Cava. Booty Bounce (CCBB)Sherin StrieweGründer\*inCrime CologneDominic Hettgen | Franziska Emons-HausenProgrammleitung | FestivalleitungCross Culture Communities | CologneLale KonukProjektleiterin, KulturmanagerinDachverband der êzidischen Frauenräte in Deutschland e.V.Der VorstandDer gesamte VorstandDachverband der Migrantinnen Organisationen (DaMigra) e.V.Dr. Delal AtmacaGeschäftsführerinDaMOst e.V.Ayman QasarwaGeschäftsführungDas Ezidische Hilfswerk - Rote Sonne e.V.Emin ÖzdenVorsitzenderdas Kulturgetriebe e.V.Jan HochkamerGeschäftsführerDecolonize Berlin e.V.Tahir DellaVorstandDelegatur Italienischer Katholischer Gemeinden in DeutschlandDon Gregorio MiloneNationaldelegatDemokrati-JA e.V.Natascha Ivanova, Lisa WolfsonVorstandDemokratieKreis DuisburgMargarete WösthoffOrganisatorinDemokratischer Arbeiterverein Köln DID e.V.Sezen Dinc, Sefariye EksiVereinsvorsitzende, VorstandsmitgliedDersim Stiftung für akademischen Austausch in EuropaDr. Ali Kemal Gün | Dr. habil. Hıdır Çelik2. Stellvertretender Vorsitzender | VorsitzenderDeutsch Griechische Kulturassoziation e.V.Sofia Stavrianidou, Alkistis KafetziVorstandDeutsch Mexikanische Gesellschaft Berlin e.V.Gabriela Moreno de MirowVorsitzendeDeutsch-Afrikanisches Zentrum e.V.Astrid LethertVorsitzendeDeutsch-Griechische Gesellschaft Düsseldorf e.V.Efthalia BikakiVorsitzende im Namen des VorstandsDeutsch-Griechisches JugendwerkGerasimos BekasGeneralsekretärDeutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverVolker DevillePräsidentDeutsch-kurdisches Kulturhaus e.V., BonnNure Başar, Hüseyin ErayCo-VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V.Wiktoria DolińskaGeschäftsführungDeutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen e.V.Harm AdamVorsitzenderDeutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.Viola KrizakVorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft München e.V.Anna Goebel1. VorsitzendeDeutsch-Polnische Gesellschaft Oldenburg e.V.Izabela Bieda, Jacek Witold ZającVorsitzende, stellv. VorsitzendeDeutsch-Polnischer Verein InKontakt e.V.Adrian FijolekVorstandDeutsch-Spanischer Kulturkreis Antonio Machado e.V. im KölnGonzalez Tejón, LuzianoVorstandDeutsch-Türkische Jungdiplomaten e.VKoray ÖzbagciStellvertretender VorsitzenderDeutsch-Türkischer Verein Köln e.V.Jennifer ZeppVorstand, GeschäftsführerinDeutsch-Türkisches Forum Stuttgart e.V.Kerim ArpadGeschäftsführerDeutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.diDanica BensmailBundesgeschäftsführerinDeutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)Dr. Zeynep YanasmayanLeiterin Abteilung MigrationDeutsche-Kurdische Kultur e.V. DortmundYusuf DurduVorstandDeutscher Bundestag, SPD-FraktionMacit KaraahmetoğluMdB, Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und GeschäftsordnungDeutscher Musikrat e.V. GeneralsekretariatDeutsches Polen-Institut e.V.Prof. Dr. Peter Oliver LoewDirektorDICA (Coordinamento Donne Italiane Amburgo)Beatrice VirendiMitgründerinDIDF Föderation Demokratischer ArbeitervereineAlev BahadirVorsitzendeDIDF Jugend KölnDamla HacıyusufoğluVorstandDIDF JUGEND NRWTuğba BakırcıVorstandDie Linke Fraktion im Stadtrat BocholtMichael FriegSprecherDie Linke im Rat/Migrantische Linke BochumMonetta MarchianoDirekt gewählte MandatsträgerinDie Sprachenschule im KreuzviertelLara BaierInhaberinDie Unmündigen e.V. Mannheim VorstandDIG associazione italo-tedesca UnnaManuela GrassiVorstandDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft DüsseldorfHelene GrecuVorsitzendeDIG Deutsch-Italienische Gesellschaft RemscheidGiovanni Farruggia1. VorsitzenderDIK - Deutsch-Italienische Kulturgesellschaft e.V. HannoverProf. Volker DevillePräsidentDiversity Culture Cologne e.V.Julia MädrichVorsitzendeDokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland DOMiDAhmet Necati SezerVorstands- und GründungsmitgliedDOTEV-Dortmunder Türkischer Elternverein e.VAysun AydemirVorsitzendeDr. Moroni StiftungRamy AzrakLeiterdrama.lab e.V.Marina BrunnerVorstandDRUCK Medienplattform (Druck-Projekt.org)Lena WhoooVorstandsmitgliedDTW Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung e.V.Suat BakırStellvertretender VorstandsvorsitzenderEach One Teach One (EOTO) e.V.Daniel GyamerahVorsitzenderEdelweißpiratenclub e.V.Jan KrauthäuserVorsitzenderEl Tercer Voto PodcastRaúl Gil Benito, Franco Delle DonneHostsElternverband RuhrDr Ali SakCo-VorsitzenderEMFA Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit BonnDr. Hidir CelikGründungsmitglied und VorsitzenderERT(Griechisches Fernsehen) TA NEAGeorgios PappasKorrespondent für DeutschlandErzincanlı Canlar Berlin e.V.Hüseyin AktasSprecherEvangelische Kirchengemeinden Benz und MorgenitzAnnegret Möller-TitelPastorinEvangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA / IntegrationsagenturDr. habil. Hıdır ÇelikLeiter EMFAEvangelisches Jugendwerk Sieg Rhein Bonn Leitung MedienpädagogikExantas - Deutsch-Griechische Gesellschaft Berlin e.V.Olga DrosouVorstandFachschaftsrat der Slavistik der Universität PotsdamKatherina KraftStudentische VertretungFAI-Forum Accademici Italiani in GermaniaDr. Edith PichlerVicepresidenteFEM HinterhofchorNilüfer Şahin Festival berlinés de cuentacuentos en españolAdriana BarreraOrganisatorinFestival Italiana Kulturbrücke am RheinAlessandro PalmitessaLeiterFIEI Federazione Italiana Emigrazione ImmigrazioneRoldolfo RiocciVorsitzenderFilef ETS Federazione Italiana Lavoratori Emigranti e FamigliePietro LunettoNationaler KoordinatorFilmbüro NW e.V.Sonja HofmannGeschäftsführungFilmfest HamburgMalika RabahallahLeiterinFilmfestival Visions of IranAmin FarzanefarKuratorFlüchtlingsrat NRW e.V.Birgit NaujoksGeschäftsführerinFöderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V. (FÖTED)Dr. Aysun AydemirCo-BundesvorsitzendeFolclóricos Anónimos e.V. BerlinGerhard FranzVorstandForum der Kulturen e.V., in StuttgartAlina Papagiannaki- SönmezGeschäftsführerinFÖTEV NRW - Föderation türkischer Elternvereine in NRWMilazım KoçtürkStellvertretender VorsitzenderFraktion Bündnis 90/ Die Grünen, BerlinGollaleh Ahmadi, MdASprecherin für Medienpolitik und SicherheitspolitikFraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Rat der Stadt DortmundUtz KowalewskiFraktionsvorsitzenderFraktion Die Linke, Abgeordnetenhaus BerlinElif EralpMitglied des Abgeordnetenhauses von BerlinFraTÖP e.V.M. Esad SahinVorsitzenderFrauen lernen gemeinsam Bonn e.V.Alexandra AvramidisAnsprechpartnerinFrauenalia gUGBegoña de la MartaGeschäftsführungFrauennetzwerk für Frieden e.V.Annegret KrügerVorsitzendeFreies Archiv der Hütten und Bergwerke RheinhausenKlaus KawalewskiStellvertretender VorsitzenderFreunde Arabischer Kunst und Kultur e.V.Nadja Moudarres-MadaniVorstandsvorsitzendeFreundeskreis des Windrose OrchestersMatteo GuerraKünstlerischer LeiterFridays for FutureLuisa NeubauerSprecherinFZM\* e.V.Ana MartínezCo-GeschäftsführungG.I.F.T. (German Italian French Theater)Eugenia FabriziKünstlerische LeitungGabriela GermanyAnnemarie Anecio Mier GATA GmbH Hochqualifizierte Fachkräfte Vermittlung Rekrutierung & Headhunting Soziokulturell-Nah Sprach- und Integration InterventionenZied SellemiProkuristGedenken Mölln 1992 / Reclaim and RememberIbrahim ArslanSprecherGEDOK e.V.Vorstand der BundesGEDOKBundesvorstandGeneralrat der Italiener im Ausland CGIEGiuseppe Scigliano, Tommaso ConteRatsmitgliedGesellschaft im Wandel gGmbHShai HoffmannGeschäftsführerGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband NRWAyla ÇelikVorsitzendeGOLD+BETON - Kunstraum am EbertplatzMeryem Erkus Good Karma Fiction internationalRavi KarmalkerCEOGreen Parrot GbR (Bluegrass- und Folk-Festival)Pierce BlackGeschäftsführerGriechische Gemeinde Hamburg e.V.Kalliopi BrandstäterVorsitzendeGrimme-InstitutCigdem UzunogluGeschäftsführerinGrün - Offene Liste MigrationAhmet EdisMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste MigrationElizaveta KhanMitglied des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Stadt KölnGrün - Offene Liste Migration KölnYasemin DoğanAusschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt KölnGrüne Landtagsfraktion NiedersachsenLena NzumeBildungspolitische SprecherinGrupo Internodal de GéneroClaudia TribinKoordinatorinGrupo Mulheres do Brasil e.V.Iramaia KotschedoffVorsitzenderHamburg-México e.V.Blanca OchoaVorstandsvorsitzendeHaus der Kulturen Lateinamerikas e.V.Dr. Dolly Conto ObregonGeschäftsführerinHaus der Kulturen/AWO UB MSL-REDaniela Franken-VahrenholtKoordinierungs- und FachstelleHDB-Progressive Volkseinheit der Türkei e.V.Ahmet İyidirliVorsitzenderHellenische Gemeinde zu Berlin e.V.Panagiotis MatlisVorsitzenderHorizont Theater e.V.Christos NicopoulosIntendantHuman Rights Film Festival BerlinLydia SpiesbergerFestivalleitungHumba e.V.Jan KrauthäuserVorstandHürther Brücke der Kulturen e.V.Anke VoerkelVorsitzendeHush Hush GmbHCedric IcassainCEOIBBC e.V.Ilknur GümüsVorstandIberoamerikanische Gruppe in IZ DuIrene StabelLeitungIFFF Dortmund|Köln e.V.Christina EssenbergerGeschäftsführerinIn SANA e.V.na SmajicVorstandInformationsstelle Antikurdischer Rassismus - IAKR e.V.Civan AkbulutVorstandsvorsitzenderInformationsstelle Lateinamerika, ila (Bonn)Britt Weyde, Carolina Garay DoigGeschäftsführung, RedaktionInitiative 19. Februar Hanau Initiative Barrierefrei FeiernDrees RingertInhaberInitiative Freie Musik IFM e.V. Initiative für Wahlrecht - DeutschlandDr. Aysun Aydemir, Bahattin GemiciSprecherInitiative Kölner helfenBerit KranzMitgründerinInitiative Kölner Jazz Haus e.V. (Stadtgarten Köln)Kornelia VossebeinKünstlerische LeitungInitiative Postmigrantisches Radio Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.Tahir DellaVorstandInnovationskultur e.V.Yurdagül ÖzkocVorstandINSEL e.V.Zara Gayk2. VorsitzendeInstitut für Slavistik der Universität MünsterProf. Dr. Irina WutsdorffGeschäftsführende DirektorinInstitut für Slavistik, Turkologie und zirkumbaltische Studien (ISTziB), U MainzBjörn WiemerProfessor, geschäftsführender Leiterintakt e.V.Charlott DahmenVorstandIntegrationsbeirat AugsburgFrédéric ZuccoVorsitzenderIntegrationshaus e.V.Elizaveta KhanVorstand, GeschäftsführerininterKultur e.V.Prof. Dr. Kemal BozayGeschäftsführerInterkulturelle Denkfabrik e.V. HamburgHasan Burgucuoğlu | R. Ulaş CüreVorsitzende | GeschäftsführungInterkultureller Sozialer Service Netzwerk Köln g GmbHBanu BambalGeschäftsführungInterkulturelles Zentrum Köln-BuchheimBirgit PikullikLeitungInternationale Photoszene Köln gUGHeide HäuslerGeschäftsführerinInternationaler Kultur und Sport Verein der Roma „Carmen e.V.“Sami DzemailovskiErster VorsitzenderInternationaler Mesopotamischer Kulturverein Bocholt e.V.Selma KoldamcaVorstandIntikurenRuben Manuel GonzalesGründer, LeiterItal Uil Germania e.V.Marilena Rossi jeVorsitzendeItalia Altrove e.V.Elena BerardoPräsidentin, 1. VorsitzendeItalienverein. Zentrum für Sprach- und Kulturvermittlung e.V.Irene GalleraniVorsitzendejfc Medienzentrum e.V.Patricia GläfckeGeschäftsführerinJoenbüroUwe SpringfeldChefredakteurJunges Filmfestival Köln / CinepänzSophie DettmarCo-FestivalleitungJustiz Baden-WürttembergDr. Alessandro BellarditaRichterKabul Fire Records GmbHHannes Mussbach Kalamon - Institut für Arabische SpracheMirvat AdwanGründerin, LeiterinKalimera e.V. - Deutsch-Griechische KulturinitiativeAnna LabrinakouStellvertretende VorsitzendeKalker Buchladen gUGElizaveta KhanGeschäftsführerinKatakomben TheaterKazim CalisganGeschäftsführerKeine Panik Bonn e.V.Sileem HassanVorstandsvorsitzenderKinderhilfe Mesopotamien e.V.Vedat AkterVorstandKLEKS Schule für Polnische Sprache und Kultur e.V.Sylwia Mierzyńska-HoerschelmannVorsitzendeKlubkomm e.V. KölnJens Ponke, Paulina Rduch, Sophia LeggeVorstandKoalaKollektivKerstin KreßSprecherinKolleg für polnische Sprache und Kultur e.V.Anna ZinserlingGeschäftsführerinKöln-Rio e.V.Marcia RamalhoVorsitzendeKölner Freiwilligen Agentur e.V.Karolin HünerGeschäftsführerinKölner Kulturpaten e.V.Claudia BleierProjektleitungKölner KulturratBruno WennVorsitzenderKomMig - Kommision für die nachhaltige Einbindung von Menschen mit MigrationshintergrundDr. Guillermo Ribes VicenteDelegierterKompetenz- und Koordinationszentrum PolnischChristin StupkaDirektoriumKoopkultur e.V.Maryna MarkovaGründungsmitglied, ProjektleitungKorea Verband e.V.Jung-Hwa HanVorsitzendekorientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.Jee-Un KimGeschäftsführungKUBiST - Kunst und Begegnung in der Stadt e.V.Friederike Steier-MecklenburgVorstandsvorsitzendeKubus e.V.Frank BaumeisterVorstandKulturForum TürkeiEuropaArif ÜnalCo-VorsitzenderKulturverein zur Solidarisierung mit den Menschen aus Göpsen in Europa e.V.Bayram Özsoy, Ismail Özsahin, Sibel GümüsVorstandKunstinitiativen Köln e.V. / Art Initiatives Cologne (AIC)Amelie Gappa, Heike Ander, Simon KuhnVorstandsmitgliederKunstSalon e.V.Ulla EgbringhoffBüro- und ProgrammleiterinKurdische Gemeinde Deutschland e.V.Cahit Başar Generalsekretär Kurdische Gemeinde zu Berlin-Brandenburg e.V.Hüseyin TaşanVorstandKurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg / Bonn e.V.Musa AtamanEhrenvorsitzenderKurdisches Zentrum e.V.Enver SenVorstandLa Red - Vernetzung und Integration e.V.Cristina FaracoVorstandLandesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Bezirksbeauftragten für Partizipation und Integration BerlinJohanna KöstersSprecherinLandesmigrationsausschuss Ver.di NORDGencel BagciVorsitzenderLandesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.Mamad MohamadGeschäftsführerLandesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Niedersachsen e.V.Gustav Wehner, Klaudia HanischCo-VorsitzendeLandesverband der Migrant\*innenorganisationen - MigraNetz Thüringen e.V.Elisa CalzolariGeschäftsführungLandesverband der Sinti und Roma RomnoKher Thüringen e.V.Jens HellmannVorstandLateinamerikanische Fraueninitiative in Neukölln (LAFI in NK) e.V.Daniela HolguinVorstandLatinas en AlemaniaLizeth Soto RivasGründerinLaughing Productions UGChris DöringProjektleitungLibanesischer FrauenvereinHanan TahmazVorsitzendeLiteraturbüro NRWNatalie HarapatPublic RelationsLiteraturdistrikt - FestivalSemra Uzun, Fatma UzunCo-LeitungLiteraturszene Köln e.V.Ute WegmannVorstandLiveMusikKommission e.V.Christian Ordon | Mankel Brinkmann, Pamela Schobess, Thore DeborGeschäftsführer | VorstandLücke 3.0Das gesamte EnsembleTheaterLUH, International OfficeDr. Marcus HoppeStellvertretende LeitungMA.i - Migration und Arbeitswelt e.V.Canan UluğVorsitzendeMach' meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Rassismus e.V.Dr. Klaudia TietzeGeschäftsführerinMafia Nein Danke! e.V.Sandro MattioliVorsitzenderMagazin of Color gUGPia IhediohaGründerin, GeschäftsführerinMakkaroni AkademieRosanna D’OrtonaCo-Founder, CuratorMama AfrikaPapa Malick DioufVorstandMaMis en Movimiento e.V.Stela FernandezGeschäftsführungMasheena e.V.Maja ZećoVorsitzendeMaxim Gorki TheaterShermin LanghoffKünstlerische LeitungMediterranea Berlin e.V.der gesamte VorstandDer gesamte VorstandMelting Pot MusicElla O’Brien-CokerProduktmanagerinMerhaba & Mahlzeit e.V.Tolga ÖzgülVorsitzendeMesopotamische Kulturgemeinde e.VYusuf DurduVorsitzenderMiCali e.V.David GuaramaVorstandMigrantas e.V.Martin IannaconeVorstandMigrante GermanyAnnemarie Anecio Mier Migrantische Linke / Linkskanax\* WuppertalMarcel KleinIntegrationspolitischer Sprecher, Die Linke WuppertalMIKRASSEda Öztürk, Sara ÖztürkCo-GründerinnenMINA-Leben in Vielfalt e.V.Yildiz AkgünLeitungMissione Cattolica Italiana GevelsbergDavide MessinaGemeinderat Mitgliedmittendrin e.V.Tina Sander1. VorsitzendeMosaik Köln Mülheim e.V.Marianne Arndt1. VorsitzendeMosaik Kunst- und KulturhausErcan SahinVorstandsmitgliedMotoriousMartin SacanCEOMouches VolantesIhsan AlisanDirektormoveGLOBAL e.V.Maimouna OuattaraVorstandMultikita e.V.Milan BergerVorsitzenderMultikulturelles Forum e.V.Kenan KüçükGeschäftsführerMusic Women\* GermanyAnika JankowskiVorstandMustafa Kemal Kulturverein Dortmund e.V.Erkan TemizkanogluVorsitzendern-ost – Network for Border Crossing Journalism e.V.Hanno GundertGeschäftsführerNachrichten-Club, ErkrathIrene Thompson, Sonja ThompsonLeiterinnenNationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)Dr. Cihan SinanoğluLeiter der GeschäftsstelleNAVEND-Zentrum für Kurdische Studien e.V.Metin IncesuVorsitzenderNeue deutsche Medienmacher\*innenDaniel Bax, Elena Kountidou, Ella Schindler, Jannice Beckschebe, Natalie Sablowski, Polo TürkVorstand und Geschäftsführungneue deutsche organisationen (ndo)Karim El-HelaifiGeschäftsführungNICA artist developmentEsther WeickelProjektleitungOEK, Verband Griechischer Gemeinden in Deutschland e.V.Panos DrossinakisVorsitzenderOffene Welt e.V. Mondo ApertoLuca Paglia1. VorsitzenderON - Neue Musik Köln e.V.Thomas GläßerGeschäftsführungOrientierungszentrum für Migrant\*innen und Flüchtlinge e.V.Erbin DikongueAnsprechpartnerPanthertainment UGTyron RickettsGeschäftsführerParitätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V.Holger SpöhrReferent MigrationPartito Democratico GermaniaViviana VacanteVorsitzendePaulina Lara Franco (Comedia en Berlín)Paulina Lara FrancoProjektleitungPAWLO-Masoso e.V.Marianne Ballé MoudoumbouBundessprecherinPerspektive Vielfalt gGmbH - Institut für transkulturelle Forschung und soziale ArbeitErdal Cenan, Tahsin TekinVorstandsmitgliederphilippinenbüro e.V.Mirjam OverhoffGeschäftsführerinPIA Music & ArtsMehmet AkbasVorstandPiranha Arts AGFrank KlaffsVorstandPLANB Ruhr StiftungErcüment TokerVorstandPOLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.Celina MuzaStellvertretende VorsitzendePolki w Berlinie e.V.Marzena NowakVorsitzenderPolnischer Sozialrat e.V.Franek Machowski, Katarzyna WerthVorstandsmitgliederPopBoard NRW UGAnna-Kathrin Dietrich, Till SkoruppaGeschäftsführungPortale giornalistico dei Lombardi nel MondoDaniele MarconciniHerausgeberPrisma Queer Migrants e.V.Kadir ÖzdemirGründer, VorstandPRO MUSIK - Verband freier Musikschaffender e.V.Ella RohwerGeschäftsführerinPro Quote Bühne e.V.Helena KontoudakisVorstandPro Sinti und Roma e.V.Sonja KoscheBeraterin, CBBProjektmanufaktur e.V.Regine VetterVorständinProQuote MedienCorinna Ceruti, Katharina Preuth, Rebekka GorgesVorstandPsicologia MigranteDavid GuerraPsychologeQueermed Deutschland gUGSamson GrzybekGründer\*in, GeschäftsführungQueerMedia SocietyKai S. Pieck QueerScope - Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland e.V.Hanne HomrighausenCo-VorstandRadio Darmstadt / Polnische RedaktionElizeusz PlichtaRedakteurRat für Migration e.V.Prof. Dr. Vassilis TsianosVorsitzenderRegisseurinKathrin Jahrreiss Rete Donne e.V.Alessandra Pantani, Luciana MellaBeirätin, VorstandsvorsitzendeRevista Desbandada (Berlin)Claudia Baricco, Iñaki TarrésVorsitzende, RedaktionRinascita e.V. (Kulturverein)Valentina FazioVorsitzendeRom e.V. Roma-Selbstorganisation für Teilhabe, Bildung und KulturDoris SchmitzFür den VorstandRomaniPhen e.V.Isidora RandjelovićVorständinROOTS & ROUTES Cologne e.V.Janna Hadler, Sascha DüxInhaltliche Leitung, GeschäftsführungRosa-Luxemburg-StiftungDr. Massimo PerinelliReferent für MigrationRoter Ballonchen-Club e.V.Izabela ObłaczyńskaVorsitzenderruhrkomplex GmbHJan KrämerGeschäftsführerRuhrpott für EuropaMilad TabeschGründerRunder Tisch Buchforst e.V.Ute AsselbornVorsitzendeSalón BerlinésJosé Luis PizziFounderSanat EnsembleNedim HazarKünstlerische LeiterSarah Niesius - Freie ProduktionsleitungSarah NiesiusFreiberuflerinSC Aleviten Paderborn e.V.Verani KartumVorsitzenderSchachtsiek Familien StiftungSonya WinterbergVorstandSchauspiel KölnKay VogesIntendantSchwarze Filmschaffende e.V.Benita Sarah Bailey, Sophya Kallista FrohbergVorsitzendeSeminar für Slavistik & Lotman-Institut, Ruhr- Universität BochumProf. Dr. Yvonne PörzgenGeschäftsführende DirektorinSiamo Mareə BerlinFrancesca AddeiVorsitzendeSidekick e.V.Said BoluriGeschäftsführerSIGN - Network of italian scientists in GermanyProf. Dr. Gianaurelio CunibertiVorsitzenderSinti Union Schleswig-HolsteinKelly LaubingerGeschäftsführerinSivaslı Canlar Berlin e.V.Cemal BoyrazVorsitzenderSlavisches Institut der Universität zu KölnProf. Dr. Daniel BunčićGeschäftsführender DirektorSlavisches Institut Universität HeidelbergProf. Dr. Urs HeftrichGeschäftsführender DirektorSlavisches Seminar, Eberhard Karls Universität TübingenProf. Dr. Schamma SchahadatSeminardirektorinSocietà Dante Alighieri DüsseldorfBeatrice SantiniPräsidentinSolana ArtsSongül KaracaGründerinSolidarity of Korean People in EuropeEui Ok ShuVorsitzendeSommerblut Kulturfestival e.V.Rolf EmmerichFestivalleiterSONA – Virtual Reality aus der Perspektive blinder MenschenThomas MeckelKünstlerischer LeiterSPD Landtagsfraktion NRWVolkan BaranMdL, Integrationspolitischer SprecherSPD Ortsverein Köln ZollstockSilke MauritiusCo-VorsitzendeSprachCafé Polnisch e.V.Agata KochVorsitzendeStabiler Rücken VorstandStädtepartner Stettin e.V.Ewa DabrowskaVorstandsvorsitzendeStädtepartnerschaft Köln-Qamishlo e.V.Berit KranzVorstandStadtmuseum BerlinAurora RodonòKuratorin Migrationsgeschichtestadtsprachen magazinBirger HoyerChefredakteurStiftung Alltagsheld:innenHeidi ThiemannGeschäftsführende VorständinStiftung AsienhausRaphael GöpelGeschäftsführungStimmen der Solidarität - Mahnwache Köln e.V.Adil DemirciVorsitzender minStudio ZBAnja ReißGeschäftsführerinSTUDIOunbequem UG (haftungsbeschränkt)Lisa SeboldCo-Founder, Geschäftsführungsüdost Europa Kultur e.V.Ivanka SučićGeschäftsführungSüdstadt Leben e.V.Sonja GrupeVeranstaltungsmanagement, GeschäftsführungSUPERRR Lab SL gGmbHElisabeth LindigerCo-GeschäftsführungSV Rhenania Hamborn 1949 e.V.Cafer KayaVorsitzenderSWANS Initiative gGmbHMartha DudzinskiGeschäftsführende GesellschafterinTako Lako SchoolDr. Nina Boberg-Fazlic, Vedad Boberg FazlicGeschäftsführerTAM Museum gGmbHDr. Gülşah Stapel, Müge AvarGründungsdirektorinnenTamilisches Kulturforum e.V.Dinojan KalaranjanVorstandTausend und ein Talk – Die Migra-Night / raus.redenNada AssaadGründerin, Hostintaz Panter StiftungGemma Terés ArillaGeschäftsleiterinTB NRW - Türkischer Bund in Nordrhein-Westfalen e.V.Serhat UlusoyVorsitzenderTeam der Erstförderung am Geschwister-Scholl-Gymnasium PulheimBerit KranzKlassenleitung der internationalen Vorbereitungsklasse am GSG PulheimTertulia Literaria La Ambulante / KölnWalter LinganGründerThe Good MediaNetwork GMN GmbHAnna Ramskogler-WittGeschäftsführerinTheater der Keller, KölnDr. Ulrike JanssenKünstlerische Leitungtheaterperipherie e.V.Ute Bansemir, Lisa Deniz PreugschatLeitungthüringer Antidiskriminierungsnetzwerk (thadine) e.V.Prof. Dr. Anna Kasten, Elisa Calzolari, Katja NonnVorstandTLNT & TLNT e.V.Agnieszka AksamitInitiatorin, VorstandTOAB MannheimRaziye GüneyVorsitzenderToL Akademie gUGTuba TuncakGeschäftsführerinTrain of Hope Dortmund e.V.Fatma KaracakurtoğluVorsitzendeTU Berlin, ArTe & nupsProf. Dr Felicitas HillmannKoordination internationales nups-NetzwerkTÜDAY Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.Umut BilgiçVorsitzenderTürkisch-Deutscher Unternehmerverein e.V. TDU NRWCevdet KoçaşVorstandsvorsitzenderTürkische Gemeinde Hessen e.V.Atila KarabörklüVorsitzenderTürkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.Gökay SofuogluLandesvorsitzenderTürkische Gemeinde in DeutschlandGökay Sofuoglu, Mehtap ÇağlarBundesvorsitzendeTürkische Gemeinde in Schleswig-HolsteinDr. Cebel KüçükkaracaLandesvorsitzenderTürkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB)Ayşe DemirVorstandssprecherinTürkischer Elternbund Hamburg e.V.Azmi AkgülPräsidentTürkischer Elternverein Berlin-BrandenburgBerin Arukaslan, Melike CinarVorsitzendeTürkischer Lehrerverein e.V. HamburgBilge YörençVorsitzendeUCC e.V.Aynur Cronauer, Esma YeniceVorsitzendeUDUMA e.V. Georg RoloffVorstandugbb - Usina de guiones breves en BerlínMaría MeiraGründerin, ProjektleitungUn-Label e.V.Lisette ReuterGründerin, Leitungunger musicJutta UngerGeschäftsführerinUnidas Por La Paz AlemaniaMonica SotoKoordinatorinUnternehmen.Bilden.Vielfalt (UBV) e.V.Aysun TekinGeschäftsführerinver.di BundesmigrationsausschussYusuf AsVorsitzenderVerband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V.Olivia SarmaVorstandsmitgliedVerband der deutschen SlavistikProf. Dr. Barbara SonnenhauserVorsitzendeVerband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V.Arkadiusz B. Kulaszewski, Elizeusz Plichta, Grażyna Kamień-SöffkerVorsitzender, Vorstandsvorsitzende, VorstandsmitgliedVerband Deutsch-Türkischer Städtepartnerschaften e.V. / Türk-Alman-Kardeşkentler-BirligiÖzcan MutluPräsidentVerband deutscher Schriftsteller\*innen (VS in ver.di)Lena FalkenhagenBundesvorsitzendeVerein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland-Yekmal e.V.Günay DariciGeschäftsführerinVerein der Polen in Berlin “Polonus” e.V.Malgorzata SniadeckaVorsitzendeVerein der Polnischlehrer und Pädagogen in Deutschland e.V.Barejko-KnopsVorsitzendeVerein für Interkulturelle Arbeit und Sprachförderung e.V.Bojana KnezevicGeschäftsführerinVerein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.Hamid NowzariGeschäftsführerVerein Partnerschaft Deutschland Afrika e.V.Floriane ZinsouVorstandVerein zur Förderung der DokumentarfilmkulturPetra HoffmannVorstandVerein zur Förderung der êzîdischen Religion, Kultur und Medien - ÇIRA e.V. Der gesamte VorstandVerein zur Förderung der Zeitgemäßen Lebensweise NRW e.V.Nicole NeptunVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks - Bildungs- und Kulturzentrum e.V. DuisburgBülent KarabiberVorstandsvorsitzenderVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks in Hessen e.V. (ADD Hessen)Yelda Acar GösterişliVorsitzendeVerein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks- Kultur- und Bildungsverein OsnabrückTürkan YılancıVorstandsvorsitzendeVereinigung der Polen in Berlin e.V.Elzbieta MichalakVorsitzendeVIA BundesverbandThais Vera UtrillaGeschäftsführungVIA Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V.Flaure Ngamou, Rachel NangallySprecher:innenratVideonale e.V.Tasja LangenbachKünstlerische LeitungVolt KölnIsabella VenturiniCity LeadVolt-Fraktion im Rat der Stadt KölnJennifer GlashagenFraktionsvorsitzendeVorstand des KölnerKulturAbo / Verein Freie Volksbühne Köln e.V.Jutta UngerGeschäftsführerinVUT e.V. (Verband unabhängiger Musikunternehmer\*innen)Jörg HeidemannGeschäftsführerWasi.Kölle e.V. Lateinamerikanische KulturvereinAdriana Ampuero1. VorsitzendeWelt kurdische Organisation (WKO) e.V.Behroz Ansari1. VorsitzenderWeWomenİpek Akyıldız Coşkun Willkommensbündnis für geflüchtete Menschen in Steglitz-ZehlendorfGünther SchulzeMitglied der LeitungsrundeWim Wenders Gymnasium DüsseldorfDr. Antonietta ZeoliSchulleiterinWir Kümmern Uns gUGElnaz AmiraslaniGeschäftsführungWürzburg KUlturS e.V.Barış YükselVorstandx3 PostOst Agency gUGJulia BoxlerGeschäftsführerinYeşil Çember – ökologisch interkulturell gGmbHGülcan NitschFounder, CEOYeulin Uri Bang e.V. (열린 우리 방)Dr. Jung-Sook Park-ReinigVorsitzendeYoung Voice TGD e.V.Tuğba KarakaşBundessprecherZ.E.B.R.A. e.V.Antonietta AbbruscatoGeschäftsführungZaki - Bildung und Kultur e.V.Omed ArghandiwalGeschäftsführerZeit für Solidarität/Dayanışma Zamanı e.V.İlkiz ŞentürkVorsitzendeNameFunktionAndrea Hertlein & Dr. Süleyman KanatCenter for Migration, Education and Cultural Studies, CvO Universität Oldenburg | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, LfbACaner AverSozialwissenschaftlerDr. Ismail KüpeliRuhr-Universität Bochum, PolitikwissenschaftlerDr. Natasza StelmaszykSprach- und Kulturvermittlung, FreiberuflerinMariana Schmidt QuinteroDeutsch-kolumbianische FriedensaktivistinNadia ZabouraKommunikationswissenschaftlerin, Publizistin, MedienkritikerinNora von DewitzJuniorprofessorin für Sprachliche Bildung und MehrsprachigkeitProf. Dr. Burak ÇopurIU Internationale Hochschule, PolitikwissenschaftlerProf. Dr. Elizabeta JonuzHochschule Hannover, Professorin für Migration und InternationalesProf. Dr. Hacı-Halil UslucanUniversität Duisburg-Essen, Institut für TurkistikProf. Dr. Karim FereidooniRuhr-Universität Bochum, Professor RassismusforscherProf. Dr. Kenan EnginInternationale Hochschule, Professur für Soziale Arbeit und PolitikwissenschaftProf. Dr. Lale YildirimChristian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professorin für Didaktik der GeschichteProf. Dr. Mona MassumiFH Münster, ProfessorinProf. Dr. Naika ForoutanHumboldt Universität zu Berlin, SozialwissenschaftlerinProf. Dr. Paul MecherilUniversität Bielefeld, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt MigrationProf.in Dr. Çinur GhaderiEvH Bochum, Professorin für Psychologie, Soziale Arbeit ### Pressekontakt presse@neuemedienmacher.de Tel.: +49 155 6745 2152 Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen sind ein ehrenamtlicher Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. Mehr Infos unter: [neuemedienmacher.de](https://neuemedienmacher.de/) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/PM_offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/Offener_Brief_COSMO.pdf) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/PM_offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/Offener_Brief_COSMO.pdf) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/PM_offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/Offener_Brief_COSMO.pdf) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/PM_offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/Offener_Brief_COSMO.pdf) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/PM_offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/Offener_Brief_COSMO.pdf) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/PM_offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/Offener_Brief_COSMO.pdf) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/PM_offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/Offener_Brief_COSMO.pdf) - [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/PM_offener-Brief_COSMO.pdf) - [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/Offener_Brief_COSMO.pdf) 

- [Pressemitteilung als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/PM_offener-Brief_COSMO.pdf)
- [Offener Brief als PDF](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Stellungnahmen/Offener_Brief_COSMO.pdf)

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Pressespiegel vom 17.06.2026

# Medienecho zu *COSMO*

Gemeinsam mit über 500 migrantischen Organisationen haben wir einen [offenen Brief](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) an die ARD-Intendanzen gerichtet. Die Medien berichten ausführlich über unsere Initiative.

**Deutschland Funk „mediasres": Cosmo als bundesweiter ARD-Sender? Offener Brief von über 500 Organisationen - 11. Juni**   
„Wenn die Angebote z.B. auf Kurdisch, Russisch und Serbisch ersatzlos wegfallen, gibt es innerhalb der gesamten ARD kein einziges Programm mehr in diesen Sprachen. Ein relevanter Teil des ÖRR-Auftrags geht damit verloren." – Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM. [Zum Podcast](https://www.deutschlandfunk.de/cosmo-als-bundesweiter-ard-sender-offener-brief-von-ueber-500-organisationen-100.html)

**taz: Cosmo-Radio und Repräsentation. Die Lücke wird größer - 11. Juni**   
Das Aus des Radiosenders Cosmo ist beschlossen, doch es gibt öffentliche Gegenwehr. Es geht nicht zuletzt um den Raum für Minderheiten. [Zum Artikel](https://taz.de/Cosmo-Radio-und-Repraesentation/!6186619/)

**Rheinische Post: Wie geht es weiter mit dem Radiosender WDR Cosmo? - 11. Juni**   
Nach der vom WDR angekündigten Neukonzeptionierung von Cosmo regt sich Kritik. Migrantenorganisationen fordern einen „Stopp der Streichpläne“. Auch der Musikrat und 100.000 Unterzeichner einer Petition sind gegen das geplante Ende. [Zum Artikel](https://rp-online.de/politik/deutschland/wie-geht-es-weiter-mit-dem-radiosender-wdr-cosmo_aid-149726005)

**epd Medien: Migrantische Organisationen fordern Zukunftsperspektive für WDR-Cosmo - 11. Juni**   
Nach der vom WDR angekündigten Neukonzeptierung von Cosmo regt sich Kriitk. Migrantenorganisationen fordern in einem offenen Brief einen "Stopp der Streichpläne". [Zum Artikel ](https://medien.epd.de/article/4758)

**Menschen machen Medien. ver.di:** **Zukunftsoffensive für COSMO - 11. Juni**   
Über 500 Organisationen, darunter die dju in ver.di, fordern bundesweite Zukunftsoffensive für ARD-Programm COSMO. Der WDR benennt seine Radiowellen Cosmo und 1Live Diggi um und richtet die Programme neu aus. Ein einmaliges Großbündnis warnt die ARD davor, einen großen Teil der migrantischen Bevölkerung zu vernachlässigen. [Zum Artikel](https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/starke-zukunftsoffensive-fuer-cosmo-108059/)

**WDR 5 Töne, Texte, Bilder: Kritik an COSMO-Aus - 13. Juni**   
Das interkulturelle Radioprogramm soll 2027 zum Jugendsender "1Live Street" werden. In einem offenen Brief fordern Organisationen einen Stopp der Pläne. Der WDR argumentiert: Migrantische Themen finden senderübergreifend statt**.** [Zum Beitrag](https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-toene-texte-bilder-interviews/audio-kritik-am-ende-von-radiosender-cosmo-100.html)

**WELT: „Die Öffentlich-Rechtlichen scheißen sich ein“ - 13. Juni**   
Böhmermann & Co. wettern gegen „Cosmo“-Aus beim WDR. [Zum Artikel](https://www.welt.de/vermischtes/article6a2aa197a8f463c23bad1fa0/die-oeffentlich-rechtlichen-scheissen-sich-ein-boehmermann-und-co-wettern-gegen-neuausrichtung.html)

**Frankfurter Rundschau: Irrwege einer erschöpften Gesellschaft - 14. Juni**   
Dabei zeigt sich die Verschiebung oft in kleinen Dingen. \[..\] Oder darin, dass der einzige mehrsprachige und interkulturelle öffentlich-rechtliche Sender „Cosmo“ faktisch verschwindet und in einem neuen Format auf eine junge urbane Zielgruppe reduziert werden soll. Mehr als 500 Migrant\*innenselbstorganisationen haben dagegen protestiert. [Zur Kolumne](https://www.fr.de/meinung/kolumnen/cdu-generalsekretaer-linnemann-nennt-brandmauer-linken-begriff-94350608.html)

**FAZ: Spart die ARD an der richtigen Stelle? - 16. Juni**   
Das von den Reformen auch „Cosmo“ betroffen ist, ein Programm, das sich vor allem an Migranten in ihren Heimatsprachen richtet, ist allerdings befremdlich. Zwar erreicht „Cosmo“ nur ein Prozent der Bevölkerung in NRW, während fast die Hälfte der Bewohner des Bundeslands den WDR täglich hört. Doch gehört die mediale Versorgung von Minderheiten nach wie vor zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. [Zum Artikel (Paywall)](https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/spart-die-ard-an-den-richtigen-stellen-accg-200917931.html)

**Medienhölle #025: Save COSMO oder erinnert Euch, wie Radio multikulti starb - 16. Juni**   
„Der WDR sagt, er müsse COSMO streichen, um Vielfalt im Gesamtprogramm auszubauen. Ja, Vielfalt als Querschnittsaufgabe ist wichtig, das ist übrigens auch der Grundauftrag des ÖRR. Aber dieses Argument zu nutzen, um das einzige interkulturelle und mehrsprachige Radioprogramm der ARD einzustellen Das leuchtet mir nicht ein." Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM. [Zum Podcast](https://medienhoelle.podigee.io/32-neue-episode)

**nd-Aktuell: Was bleibt nach dem Ende von Radio Cosmo? - 16. Juni**   
Der WDR spricht von einer zeitgemäßen Anpassung. Kritiker befürchten den Verlust eines spezifisch (post-)migrantischen Angebots. [Zum Artikel](https://www.nd-aktuell.de/artikel/1200435.rundfunk-was-bleibt-nach-dem-ende-von-radio-cosmo.html)

**Kölner Stadtanzeiger: Wellenchefin über Kritik am Aus von Cosmo -17. Juni**  
Schiwa Schlei, Chefin der WDR-Wellen 1Live und Cosmo, verteidigt die viel kritisierte Reform der Radiosender, bei der Cosmo zu 1Live Street wird. [Zum Artikel](https://www.ksta.de/kultur-medien/wellenchefin-ueber-kritik-an-aus-von-cosmo-ich-kann-den-abschiedsschmerz-nachvollziehen-1303657)

**nd-Aktuell: Radio Cosmo: Spiel nicht mit den Schmuddelkindern - 18. Juni**  
Kommentar von Mithu Sanyal: "In einer Art Geniestreich soll das neue Format den Namen 1LiveStreet bekommen. Was fällt Programmplanern ein, wenn sie an Migras denken? Richtig: Dat sein dejinnije vun d’r Straße. Das ist Kölsch für: Spiel nicht mit den Schmuddelkindern. So wird das zumindest von der Nicht-Mehr-Zielgruppe verstanden." [Zum Artikel](https://www.nd-aktuell.de/artikel/1200455.wdr-radio-cosmo-spiel-nicht-mit-den-schmuddelkindern.html)

**Gilda con Arne - der Politik-Podcast -18. Juni**  
COSMO, der einzige mehrsprachige, migrantische Sender im Öffentlich-Rechtlichen wird abgewickelt und durch „1LIVE Street“ ersetzt. Wir erklären, warum das ein verheerendes Signal ist und was ihr dagegen tun könnt. Im Gespräch mit der langjährigen COSMO-Moderatorin Evren Zahirovic. [Zum Video-Podcast](https://www.youtube.com/watch?v=CF2UFGTmMa0) (ab 31:00)

**Deutschlandfunk Nach Redaktionsschluss – Der Medienpodcast: Wie berechtigt ist die Empörung? - 19. Juni**  
Das kleine Radioprogramm WDR-Cosmo soll abgewickelt werden. Dagegen regt sich großer Widerstand. Mit Hörer Philipp Seehausen, Elena Kountidou (NdM e.V.) und Schiwa Schlei (WDR). [Zur Sendung](https://www.deutschlandfunk.de/cosmo-radio-soll-abgeschaltet-werden-wie-berechtigt-ist-die-empoerung-100.html)

**ÜberMedien: Ausgerechnet Cosmo - 19. Juni**  
"Schlei glaubt, dass die Neuen deutschen Medienmacher\*innen und andere Kritiker der Reform im Kern dasselbe Anliegen hätten wie ihre Befürworter: Sie alle wünschen sich, dass die Lebensrealitäten einer vielfältigen Gesellschaft in den Programmen der ARD stärker und selbstverständlicher verankert werden. Es gehe darum, Vielfalt als Teil der gesellschaftlichen Normalität abzubilden. Und nicht einem einzelnen Sender diese Aufgabe zuzuschieben.  
Diese Aussagen unterschreiben die Gegner der Reform vermutlich auch. Die Frage ist nur: Warum muss dafür ausgerechnet der einzige interkulturelle Sender abgeschaltet werden?" [Zum Artikel (Paywall)](https://uebermedien.de/118233/ausgerechnet-cosmo/)

**mdr Das Altpapier: Cosmo-Widerstände - 22. Juni**  
Gegen das beschlossene Ende des Radiosenders Cosmo regt sich Protest. Ein offener Brief bringt neuen Wind in die Debatte. Hat Cosmo noch eine Chance? Ein Altpapier von Ben Kutz. [Zum Artikel ](https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-aus-fuer-radioprogramm-cosmo-protest-wegfall-vielfalt-widerstand-100.html)

**Kohero Magazin: Warum der Streit um COSMO offenlegt, wer in Deutschland gehört wird - 26. Juni**  
Die geplante Abschaffung von COSMO ist für viele mehr als eine Programmreform. Elena Kountidou erklärt, warum der Sender zum Symbol für die Sichtbarkeit der Einwanderungsgesellschaft wurde – und warum der Ersatz durch „1LIVE Street“ gefährliche Klischees bedient. [Zum Artikel](https://www.kohero-magazin.de/warum-der-streit-um-cosmo-offenlegt-wer-in-deutschland-gehort-wird/)

**Rheinische Post: WDR mit Rolle rückwärts beim Namen des Cosmo-Nachfolgers - 3. Juli**  
Eigentlich stand der neue Name schon fest - dann gab es an der Umwandlung des interkulturellen Radiosenders Cosmo in 1Live Street viel Kritik. Der WDR gesteht nun bei der Bezeichnung des neuen Angebots Fehler ein. [Zum Artikel](https://rp-online.de/nrw/kultur/wdr-radio-cosmo-rolle-rueckwaerts-beim-namen-des-cosmo-nachfolgers_aid-150913397)

**radio dreyeckland 102.3: Einschalten gegen das Abschalten - 06. Juli**  
Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen warnen davor, "einen großen Teil der migrantischen Bevölkerung zu vernachlässigen. [Zum Artikel ](https://rdl.de/beitrag/einschalten-gegen-das-abschalten)

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Pressemitteilungen von unterzeichnenden Organisationen  

**Deutscher Musikrat kritisiert Plan zur Einstellung des mehrsprachigen WDR-Programms COSMO** [Zur PM](https://miz.org/de/nachrichten/deutscher-musikrat-kritisiert-plan-zur-einstellung-des-mehrsprachigen-wdr-programms-cosmo)

### Pressemitteilung des Türkischen Bund in Berlin Brandenburg (TBB) – 12. Juni 

Geplantes Aus für COSMO: TBB warnt vor gravierenden Folgen für Medienvielfalt und Teilhabe. [Zur PM](https://www.tbb-berlin.de/geplantes-aus-fuer-cosmo-tbb-warnt-vor-gravierenden-folgen-fuer-medienvielfalt-und-teilhabe)

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Newsletter vom 18.06.2026

# Deutschland liebt Vielfalt. Solange sie *Tore schießt*.

Hallo,

Deutschland liebt Vielfalt. Solange sie Tore schießt.  

Nach dem 7:1 gegen Curaçao wird die Nationalmannschaft wieder gefeiert als Symbol eines modernen, vielfältigen Landes. “Unsere Jungs” sind Spieler mit unterschiedlichsten familiären Wurzeln, tragen das Trikot, gewinnen Spiele und machen Deutschland stolz.

Zur gleichen Zeit steht COSMO vor dem Aus.

Falls Du den Sender nicht kennst: COSMO ist das einzige mehrsprachige Radioprogramm der ARD. Ein medialer Raum, der Deutschland so zeigt, wie es ist: vielfältig, mehrsprachig, voller Menschen, die zwischen kulturellen Codes switchen.

Mehr als 500 migrantische Organisationen haben deshalb gemeinsam mit uns einen [offenen Brief](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) unterschrieben. Denn Vielfalt darf nicht nur dann sichtbar sein, wenn sie Medaillen gewinnt oder Tore schießt. Sie braucht auch Medien, die sie ernst nehmen.

In dieser Ausgabe sprechen wir mit Elena Kountidou darüber, wie diese Allianz entstanden ist, was jetzt auf dem Spiel steht und warum die kommenden Monate entscheidend werden.

In dieser Ausgabe

- **Nachgefragt:** Hinter den Kulissen des COSMO-Bündnisses: Elena Kountidou erzählt, was 500 Organisationen fordern
- **Auf dem Radar:** Rassismus in Redaktionen, preisgekrönte Medientipps und Talk über die wehrhafte Zivilgesellschaft
- **Mehr davon, danke:** Eine ZDF-Doku über Aids im geteilten Deutschland

Bis zum nächsten Mal,

*Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen*

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## Nachgefragt: Elena Kountidou

**Einschalten gegen das Abschalten:** Über 500 Organisationen unterschreiben keinen offenen Brief, nur weil jemand eine E-Mail verschickt. Unsere Geschäftsführerin gibt einen Einblick hinter die Kullissen des offenen Briefs an die ARD-Intendanzen zum Aus von COSMO.

Das gesamte Interview findest Du [hier.](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/nachgefragt-cosmo-elena-kountidou)

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## Auf dem *Radar*

**Studie**: 90 Prozent der befragten Journalist\*innen of Color haben im Berufsalltag Rassismus erlebt. Warum viele trotzdem bleiben und manche die Branche verlassen, zeigt eine Recherche vom [Kitt Kollektiv.](https://www.instagram.com/p/DYcF7q6jDaK/?igsh=MTQxN3p3azVmdG1jbg==) [Mehr dazu](https://mediummagazin.de/news/beitrag/1297-rassismus-in-den-redaktionen.html) (Paywall)  

**Panel**: Pressefreiheit ist auch eine Klassenfrage. Warum Bedrohungen, Klagen und Gewalt besonders freie Journalist\*innen treffen, diskutiert NdM-Geschäftsführerin Elena Kountidou auf der re:publica 2026. [Mehr dazu](https://www.youtube.com/watch?v=1blz7i7pTNQ)

**Medientipps**: Welche Beiträge haben uns beim diesjährigen CIVIS Medienpreis besonders überzeugt? Unsere Favorit\*innen findest Du [hier](https://www.instagram.com/p/DZnFvXjl8DO/).

**Buch**: Demokratie fällt nicht vom Himmel. Arne Semsrott zeigt, wie Zivilgesellschaft politische Gegenmacht organisieren kann. [Mehr dazu](https://www.droemer-knaur.de/buch/arne-semsrott-gegenmacht-die-zivilgesellschaft-schlaegt-zurueck-9783426570722?srsltid=AfmBOopWxUsYcYfkLRyVRfvfhJECs5vM12Br4Nu9hJBDQPRTXdnuGmPH)

**Interview**: Wie werden Migrant\*innen, Menschen mit Behinderung und junge Menschen in der Klimaberichterstattung sichtbar? NdM-Vorständin Natalie Sablowski erklärt, wo Medien noch Nachholbedarf haben. [Mehr dazu](https://steady.page/de/netzwerk-klimajournalismus-dtl/posts/602103d2-c26f-44d6-b784-92fe723335c9)

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## *Mehr* davon, danke

**Das Thema: AIDS im geteilten Deutschland**

Die dreiteilige Doku-Serie „AIDS in Zeiten der Liebe“ von aspekte erzählt die Geschichte von Heiko Zolchow und Dirk Nawrocki, einem Künstlerpaar aus Ost-Berlin. Als sich in den 1980er Jahren AIDS ausbreitete, reagierten die beiden deutschen Staaten sehr unterschiedlich: Im Westen wurden homosexuelle Männer oft stigmatisiert, in der DDR wurde die Krankheit lange verschwiegen. Nach ihrer Ausreise in den Westen erhielten beide die Diagnose und starben wenige Jahre später an den Folgen von AIDS. Mit privaten Fotos und Erinnerungen von Freund\*innen zeichnet die Serie ein bewegendes Porträt über Liebe, Kunst und das Leben im geteilten Deutschland.

**Warum das wichtig ist?**

Zum Pride Month erzählt die Serie eine Geschichte, die lange kaum Platz in der deutschen Erinnerungskultur hatte. Sie zeigt, wie queere Menschen in Ost und West mit AIDS, Stigmatisierung und staatlichem Versagen konfrontiert waren und macht sichtbar, wessen Geschichten oft vergessen werden.

[Zur ZDF-Mediathek](https://www.zdf.de/dokus/aids-in-zeiten-der-liebe-100)

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Artikel vom 18.06.2026

# *Nachgefragt*: Hinter den Kulissen des COSMO-Bündnisses mit Elena Kountidou

1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Artikel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel) 4. [Nachgefragt: Hinter den Kulissen des COSMO-Bündnisses mit Elena Kountidou](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/nachgefragt-cosmo-elena-kountidou) Artikel vom 18.06.2026 # *Nachgefragt*: Hinter den Kulissen des COSMO-Bündnisses mit Elena Kountidou 1. [Home](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. [Aktuelles](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. [Artikel](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel) 4. [Nachgefragt: Hinter den Kulissen des COSMO-Bündnisses mit Elena Kountidou](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/nachgefragt-cosmo-elena-kountidou) Artikel vom 18.06.2026 # *Nachgefragt*: Hinter den Kulissen des COSMO-Bündnisses mit Elena Kountidou Über 500 Organisationen unterschreiben keinen [offenen Brief](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo), nur weil jemand eine E-Mail verschickt. Als migrantische Organisationen aus ganz Deutschland bei den Neuen deutschen Medienmacher\*innen anriefen und fragten: „Was können wir tun?“, entstand daraus eine Allianz, die inzwischen bundesweit Aufmerksamkeit erregt. Wir haben mit unserer Geschäftsführerin Elena Kountidou darüber gesprochen, wie dieser Schulterschluss entstanden ist und warum COSMO wichtig für unsere Gesellschaft ist. --- **Wie kam es eigentlich zu diesem offenen Brief? Hand aufs Herz: Hast Du mit dieser Resonanz gerechnet?** **Elena:** Uns haben unzählige Mails und Anrufe von migrantischen Organisationen erreicht. Alle haben gefragt: „Was können wir tun? An wen können wir uns wenden?“ Aus dieser kollektiven Energie ist der [offene Brief](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) entstanden, den am Ende über 500 Organisationen unterschrieben haben. Ganz ehrlich, mit so einer Wucht haben wir nicht gerechnet, aber sie zeigt genau eins: In Zeiten von gesellschaftlichen Umbrüchen braucht es eine inklusive und widerstandsfähige Gesellschaft, die ihre Stimme erhebt. Und diese Allianz haben wir jetzt geschaffen! **Was sind denn Eure Hauptforderungen? Es geht ja um mehr als nur den Erhalt des Status quo, oder?** **Elena:** Absolut. Wenn nach der Reform der ARD von 53 Radioprogrammen für das einzige interkulturelle, mehrsprachige Programm kein Platz mehr sein soll, dann läuft etwas schief. Unsere Forderung ist deshalb klar: Macht COSMO nicht platt, sondern macht es endlich zu einer starken, bundesweiten ARD-Marke! So ein einzigartiges Programm darf nicht einfach in konventionellen Wellen untergehen. Gleichzeitig stellen wir der ARD grundlegende Fragen: Wie wollt Ihr die migrantische Bevölkerung in Zukunft messbar und nachhaltig erreichen? Wo sind wir in Eurer Gesamtstrategie strukturell verankert? Auf diese Antworten warten wir noch. **Wie geht es weiter?** **Elena:** Der ARD-Vorsitzende Florian Hager hat uns geschrieben. Er betont, dass „Klischees und Silos nicht zeitgemäß“ seien und Diversität „raus aus der Nische und in die Breite“ müsse; die Repräsentation migrantischer Themen versteht er als Querschnittsaufgabe für alle Programme. Diese Argumentation taugt meines Erachtens jedoch nicht als Vorwand, um ein unverzichtbares Programmangebot wie COSMO abzuwickeln. Des Weiteren lässt Hager wissen, dass in der ARD derzeit an einer Gesamtportfoliosteuerung gearbeitet wird, in der das Thema Vielfalt eine wichtige Rolle einnehmen soll. Erste Ergebnisse sollen bis zum Herbst vorliegen, zu dem er uns auch zu einem Gespräch eingeladen hat. Seitens der WDR-Programmdirektion reagierten Frau Schafarczyk und Frau Schlei mit einer Einladung an die Unterzeichnenden des offenen Briefes zu einem strukturierten Fachdialog. Eine konkrete Reaktion auf unsere Forderung, COSMO auszubauen, blieb dabei allerdings aus. Gleichzeitig schauen wir ganz genau auf den rbb und Radio Bremen, die COSMO bisher mitverantwortet haben, denn ihre finalen Entscheidungen stehen noch aus. Eines ist klar: Wir bleiben dran und laut, denn wir sind als Bündnis überzeugt: Es braucht COSMO in der deutschen Medienlandschaft! [Zum Medienecho](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo) --- ## Hast du bereits unseren *Newsletter abonniert?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter) Über 500 Organisationen unterschreiben keinen [offenen Brief](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo), nur weil jemand eine E-Mail verschickt. Als migrantische Organisationen aus ganz Deutschland bei den Neuen deutschen Medienmacher\*innen anriefen und fragten: „Was können wir tun?“, entstand daraus eine Allianz, die inzwischen bundesweit Aufmerksamkeit erregt. Wir haben mit unserer Geschäftsführerin Elena Kountidou darüber gesprochen, wie dieser Schulterschluss entstanden ist und warum COSMO wichtig für unsere Gesellschaft ist. --- **Wie kam es eigentlich zu diesem offenen Brief? Hand aufs Herz: Hast Du mit dieser Resonanz gerechnet?** **Elena:** Uns haben unzählige Mails und Anrufe von migrantischen Organisationen erreicht. Alle haben gefragt: „Was können wir tun? An wen können wir uns wenden?“ Aus dieser kollektiven Energie ist der [offene Brief](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) entstanden, den am Ende über 500 Organisationen unterschrieben haben. Ganz ehrlich, mit so einer Wucht haben wir nicht gerechnet, aber sie zeigt genau eins: In Zeiten von gesellschaftlichen Umbrüchen braucht es eine inklusive und widerstandsfähige Gesellschaft, die ihre Stimme erhebt. Und diese Allianz haben wir jetzt geschaffen! **Was sind denn Eure Hauptforderungen? Es geht ja um mehr als nur den Erhalt des Status quo, oder?** **Elena:** Absolut. Wenn nach der Reform der ARD von 53 Radioprogrammen für das einzige interkulturelle, mehrsprachige Programm kein Platz mehr sein soll, dann läuft etwas schief. Unsere Forderung ist deshalb klar: Macht COSMO nicht platt, sondern macht es endlich zu einer starken, bundesweiten ARD-Marke! So ein einzigartiges Programm darf nicht einfach in konventionellen Wellen untergehen. Gleichzeitig stellen wir der ARD grundlegende Fragen: Wie wollt Ihr die migrantische Bevölkerung in Zukunft messbar und nachhaltig erreichen? Wo sind wir in Eurer Gesamtstrategie strukturell verankert? Auf diese Antworten warten wir noch. **Wie geht es weiter?** **Elena:** Der ARD-Vorsitzende Florian Hager hat uns geschrieben. Er betont, dass „Klischees und Silos nicht zeitgemäß“ seien und Diversität „raus aus der Nische und in die Breite“ müsse; die Repräsentation migrantischer Themen versteht er als Querschnittsaufgabe für alle Programme. Diese Argumentation taugt meines Erachtens jedoch nicht als Vorwand, um ein unverzichtbares Programmangebot wie COSMO abzuwickeln. Des Weiteren lässt Hager wissen, dass in der ARD derzeit an einer Gesamtportfoliosteuerung gearbeitet wird, in der das Thema Vielfalt eine wichtige Rolle einnehmen soll. Erste Ergebnisse sollen bis zum Herbst vorliegen, zu dem er uns auch zu einem Gespräch eingeladen hat. Seitens der WDR-Programmdirektion reagierten Frau Schafarczyk und Frau Schlei mit einer Einladung an die Unterzeichnenden des offenen Briefes zu einem strukturierten Fachdialog. Eine konkrete Reaktion auf unsere Forderung, COSMO auszubauen, blieb dabei allerdings aus. Gleichzeitig schauen wir ganz genau auf den rbb und Radio Bremen, die COSMO bisher mitverantwortet haben, denn ihre finalen Entscheidungen stehen noch aus. Eines ist klar: Wir bleiben dran und laut, denn wir sind als Bündnis überzeugt: Es braucht COSMO in der deutschen Medienlandschaft! [Zum Medienecho](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo) --- ## Hast du bereits unseren *Newsletter abonniert?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung ](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)  
Über 500 Organisationen unterschreiben keinen [offenen Brief](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo), nur weil jemand eine E-Mail verschickt. Als migrantische Organisationen aus ganz Deutschland bei den Neuen deutschen Medienmacher\*innen anriefen und fragten: „Was können wir tun?“, entstand daraus eine Allianz, die inzwischen bundesweit Aufmerksamkeit erregt. Wir haben mit unserer Geschäftsführerin Elena Kountidou darüber gesprochen, wie dieser Schulterschluss entstanden ist und warum COSMO wichtig für unsere Gesellschaft ist.

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**Wie kam es eigentlich zu diesem offenen Brief? Hand aufs Herz: Hast Du mit dieser Resonanz gerechnet?**  

**Elena:** Uns haben unzählige Mails und Anrufe von migrantischen Organisationen erreicht. Alle haben gefragt: „Was können wir tun? An wen können wir uns wenden?“ Aus dieser kollektiven Energie ist der [offene Brief](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo) entstanden, den am Ende über 500 Organisationen unterschrieben haben. Ganz ehrlich, mit so einer Wucht haben wir nicht gerechnet, aber sie zeigt genau eins: In Zeiten von gesellschaftlichen Umbrüchen braucht es eine inklusive und widerstandsfähige Gesellschaft, die ihre Stimme erhebt. Und diese Allianz haben wir jetzt geschaffen!

**Was sind denn Eure Hauptforderungen? Es geht ja um mehr als nur den Erhalt des Status quo, oder?**  

**Elena:** Absolut. Wenn nach der Reform der ARD von 53 Radioprogrammen für das einzige interkulturelle, mehrsprachige Programm kein Platz mehr sein soll, dann läuft etwas schief. Unsere Forderung ist deshalb klar: Macht COSMO nicht platt, sondern macht es endlich zu einer starken, bundesweiten ARD-Marke! So ein einzigartiges Programm darf nicht einfach in konventionellen Wellen untergehen. Gleichzeitig stellen wir der ARD grundlegende Fragen: Wie wollt Ihr die migrantische Bevölkerung in Zukunft messbar und nachhaltig erreichen? Wo sind wir in Eurer Gesamtstrategie strukturell verankert? Auf diese Antworten warten wir noch.

**Wie geht es weiter?**  

**Elena:** Der ARD-Vorsitzende Florian Hager hat uns geschrieben. Er betont, dass „Klischees und Silos nicht zeitgemäß“ seien und Diversität „raus aus der Nische und in die Breite“ müsse; die Repräsentation migrantischer Themen versteht er als Querschnittsaufgabe für alle Programme. Diese Argumentation taugt meines Erachtens jedoch nicht als Vorwand, um ein unverzichtbares Programmangebot wie COSMO abzuwickeln. Des Weiteren lässt Hager wissen, dass in der ARD derzeit an einer Gesamtportfoliosteuerung gearbeitet wird, in der das Thema Vielfalt eine wichtige Rolle einnehmen soll. Erste Ergebnisse sollen bis zum Herbst vorliegen, zu dem er uns auch zu einem Gespräch eingeladen hat.

Seitens der WDR-Programmdirektion reagierten Frau Schafarczyk und Frau Schlei mit einer Einladung an die Unterzeichnenden des offenen Briefes zu einem strukturierten Fachdialog. Eine konkrete Reaktion auf unsere Forderung, COSMO auszubauen, blieb dabei allerdings aus.

Gleichzeitig schauen wir ganz genau auf den rbb und Radio Bremen, die COSMO bisher mitverantwortet haben, denn ihre finalen Entscheidungen stehen noch aus.  
Eines ist klar: Wir bleiben dran und laut, denn wir sind als Bündnis überzeugt: Es braucht COSMO in der deutschen Medienlandschaft!  

[Zum Medienecho](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo)

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Artikel vom 19.06.2026

# Das war das *Mentoring-Camp NRW* 2026

© Simin Kianmehr 

> *„Ich gehe hier raus mit dem Gefühl: Ich kann alles machen!“*

— Marc (Mentee)

Unser aktuelles Camp-Format unterstützt 15 junge Menschen aus NRW mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung beim Start in den Journalismus. In praxisnahen Workshops lernen die Teilnehmenden von erfahrenen Medienprofis, vernetzen sich untereinander und entwickeln eigene Themen und Perspektiven – mit dem Schwerpunkt auf Lokal- und Regionaljournalismus.

Das dreitägige Programm hat gezeigt, wie wichtig Netzwerke sind, damit mehr Menschen mit Migrationsgeschichte ihren Platz in deutschen Redaktionen finden.   

Janina Preuß von der Halterner Zeitung hat den Mentees erklärt, wo die Chance beim Lokaljournalismus liegt und wie sie auf spannende Geschichten in ganz NRW trifft.   

Journalist, Moderator und Filmemacher Benedict Haupt hat in seinem Workshop gezeigt, worauf es bei einem Themen-Pitch an die Redaktionen ankommt. Er war selbst vergangenes Jahr Mentee bei den Neuen deutschen Medienmacher\*innen.   

Pegah Tajalli, preisgekrönte Journalistin, Content Creatorin, Social Media Redakteurin und strategische Beraterin, hat ihren empowernden Weg in den Journalismus geteilt und gezeigt, dass man sich trauen soll, sich dort zu bewerben, wo man am liebsten arbeiten möchte – auch als Quereinsteigerin.   

Und es wurde auch kreativ: Dr. Mertcan Usluer, besser bekannt als „Gynäkollege“ auf Social Media, hat gezeigt, wie man Aufmerksamkeit auf seine journalistischen Inhalte in Zeiten von Überfluss und Algorithmen lenkt. Mit seinen kreativen Ansätzen erreicht er seit Jahren hunderttausende Follower und ist eine der wichtigsten Stimmen für intersektionale Gesundheitsaufklärung in Deutschland. Auch er war vor drei Jahren Mentee im NRW- Mentoring der Neuen deutschen Medienmacher\*innen.   

Am Ende hat Projektleitung Anna Kravčíková zusammen mit Journalistin Karolina Kaltschnee alle Fragen rund um VG Wort, Steuer, Stipendien und co. geklärt. Diese drei Tage waren ein Rundumschlag an Journalismus Basics, der die Mentees darauf vorbereitet hat, jetzt loszulegen. Die ausgearbeiteten lokaljournalistischen Pitches der Mentees sind bereit, ihren Platz in verschiedenen Medien zu finden. Und das Feedback der Mentees am Ende des Mentoring-Camps spricht für sich: „Ein Raum, in dem man einfach sein kann” und „Ich geh hier raus mit dem Gefühl: Ich kann alles machen!”.

> *„Ein Raum, in dem man einfach sein kann“*

— Amina (Mentee)

- © Simin Kianmehr
- © Simin Kianmehr
- © Simin Kianmehr
- © Simin Kianmehr
- © Simin Kianmehr
- © Simin Kianmehr

Gefördert wird das Camp von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen

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Stellungnahme vom 29.06.2026

# Wissenschaftliches Gutachten: Geplanter COSMO-Umbau verstößt gegen das WDR-Gesetz

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen haben ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das die geplante Überführung des Radioprogramms COSMO in den HipHop-Sender 1LIVE STREET einer juristischen Prüfung unterzieht.

Prof. Dr. Hubertus Gersdorf, Universität Leipzig Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht, kommt zum Ergebnis: Der Plan des WDR verstößt gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz. COSMO ist gesetzlich beauftragt und darf nicht zu einer „jungen Welle" umgebaut werden. Erforderlich ist ein Programm, das sich an alle Altersgruppen richtet und „Themen des interkulturellen Zusammenlebens" aufgreift, die auf das Interesse aller Altersgruppen stoßen.  

[Das komplette Gutachten als PDF ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/NDM_2026-Rechtsgutachten-COSMO.pdf)  
[Die Pressemitteilung zum Gutachten](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/geplanter-cosmo-umbau-rechtswidrig-wissenschaftliches-gutachten-sieht-klaren-verstoss-gegen-das-wdr-gesetz)  
[Das Medienecho zum Gutsachten](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/medienecho-zum-cosmo-gutachten)  

**Das Fazit des Gutachtens**

Das nach § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz beauftragte Hörfunkprogramm muss sich an die gesamte Bevölkerung, also an Menschen aller Altersgruppen richten und sich „Themen des interkulturellen Zusammenlebens“ widmen, die für alle Altersgruppen von Interesse sind. Dies folgt aus dem Wortlaut und der Systematik des § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz. Eine Fokussierung des Programms auf eine bestimmte Altersgruppe und auf die für diese Altersgruppe relevanten „Themen des interkulturellen Zusammenlebens“ ist vom gesetzlichen Programmauftrag des § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz nicht gedeckt und mithin unzulässig.

Deshalb ist die mit der Überführung von COSMO zu 1LIVE STREET beabsichtigte Fokussierung auf die „Hauptzielgruppe“ der 20- bis 29-Jährigen und die thematische Ausrichtung des Programms auf diese Zielgruppe (Hip-Hop-Musik und Hip-HopKultur) mit § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz unvereinbar. Dadurch wird der gesetzliche Programmauftrag des § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDRGesetz in unzulässiger Weise verkürzt. Erforderlich ist ein Programm, das sich an alle Altersgruppen richtet und „Themen des interkulturellen Zusammenlebens“ aufgreift, die auf das Interesse aller Altersgruppen stoßen.

COSMO darf daher nicht zu einer „jungen Welle“ umgebaut werden. Anders als die nach § 3 Abs. 4 Nr. 1 und Abs. 5 Nr. 1 WDRGesetz beauftragten Hörfunkprogramme 1LIVE und 1LIVE DIGGI (künftig: 1LIVE LOUNGE) richtet sich das nach § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz beauftragte Programm nicht primär an Jüngere, sondern an alle. Es ist keine „junge Welle“ und darf hierzu auch nicht umgestaltet werden. Unmissverständlich heißt es in der Gesetzesbegründung: „Änderungen des Auftrags bedürfen einer neuen Entscheidung des Gesetzgebers“  

**Pressekontakt:**   
<presse@neuemedienmacher.de>   
Tel.: 0155 6745 2152

**Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen** sind ein gemeinnütziger Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein.

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Pressemitteilung vom 29.06.2026

# Geplanter COSMO-Umbau rechtswidrig: Wissenschaftliches Gutachten sieht klaren Verstoß gegen das WDR-Gesetz 

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen haben ein [Rechtsgutachten in Auftrag gegeben](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/-wissenschaftliches-gutachten-geplanter-cosmo-umbau-verstoeßt-gegen-das-wdr-gesetz), das die geplante Überführung des Radioprogramms COSMO in den HipHop-Sender 1LIVE STREET einer juristischen Prüfung unterzieht. Prof. Dr. Hubertus Gersdorf, Universität Leipzig Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht, kommt zum Ergebnis: Der Plan des WDR verstößt gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz. COSMO ist gesetzlich beauftragt und darf nicht zu einer „jungen Welle" umgebaut werden. Erforderlich ist ein Programm, das sich an alle Altersgruppen richtet und „Themen des interkulturellen Zusammenlebens" aufgreift, die auf das Interesse aller Altersgruppen stoßen.

Das vollständige Gutachten von Prof. Dr. Hubertus Gersdorf [im Download ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/NDM_2026-Rechtsgutachten-COSMO.pdf)

[Das Medienecho zum Gutsachten](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/medienecho-zum-cosmo-gutachten)

**Zentrale Ergebnisse des Rechtsgutachtens**

- **Kein Recht auf Umwidmung**. COSMO ist auf Basis von § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz gesetzlich beauftragt und steht nicht zur Disposition des WDR. Änderungen des Auftrags bedürfen einer neuen Entscheidung des Gesetzgebers.
- **Altersbeschränkung ist unzulässig**. Das gesetzlich beauftragte interkulturelle Programm muss sich an alle Altersgruppen richten. Die Fokussierung auf 20- bis 29-Jährige als „Hauptzielgruppe“ ist mit § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz unvereinbar und damit unzulässig.
- **HipHop-Fokus erfüllt den Auftrag nicht**. Die thematische Ausrichtung auf HipHop-Musik und -Kultur ersetzt kein interkulturelles Gesamtprogramm. Erforderlich ist ein Angebot, das Themen des interkulturellen Zusammenlebens für alle Generationen aufgreift.
- **Querschnittsauftrag trägt nicht**. Der Verweis des WDR, interkulturelle Themen künftig als „Querschnittsauftrag“ im Gesamtprogramm zu verankern, ist rechtlich kein Ersatz für ein eigenständiges gesetzlich beauftragtes Programm.

**Reaktions- und Sanktionsmöglichkeiten**

- Der amtierende Ministerpräsident von NRW ist verpflichtet, im Fall eines Verstoßes gegen das WDR-Gesetz wie gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz die erforderlichen Maßnahmen im Wege der Rechtsaufsicht zu ergreifen.
- Beitragszahlende im Sendegebiet des WDR können vor Verwaltungsgerichten nach dem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2025 klagen. Denn sie haben grundsätzlich einen Anspruch auf Überprüfung der Einhaltung des gesetzlichen Angebotsauftrags durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

*„Was der WDR plant, ist kein Reformschritt, sondern rechtswidrig. COSMO ist gesetzlich fest verankert. Wir fordern den WDR-Rundfunkrat auf, seine Entscheidung zu revidieren, und die ARD-Intendant\*innen, COSMO als mehrsprachiges, innovatives Angebot für eine vielfältige Gesellschaft weiter auszubauen.“* — Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM

**Hintergrund**  
Am 3. Juni 2026 hat der WDR-Rundfunkrat beschlossen, COSMO, das einzige mehrsprachige, interkulturelle Radioprogramm der ARD, zum 1. April 2027 einzustellen und in den HipHop-Sender 1LIVE STREET umzuwandeln. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Die COSMO-Formate auf Russisch, Italienisch, Kurdisch oder Polnisch und in weiteren Sprachen sind ARD-weit die einzigen seriösen, öffentlich-rechtlichen Informationsangebote in der jeweiligen Erstsprache.

**Offener Brief und Petition „Save COSMO“**  
Am 11. Juni 2026 haben die NdM gemeinsam mit über 500 migrantischen Organisationen, Initiativen und Unterstützenden aus Kultur, Wissenschaft und Politik einen [Offenen Brief ](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo)an die ARD-Intendant\*innen gerichtet. Das Bündnis fordert den sofortigen Stopp der Streichpläne und den Ausbau von COSMO zu einem bundesweiten Gemeinschaftsprogramm. Über 100.000 Menschen haben die [Petition](https://innn.it/savecosmoradio) „Save COSMO“ unterzeichnet.

**Pressekontakt:**

<presse@neuemedienmacher.de>   
Tel.: 0155 6745 2152

**Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen** sind ein gemeinnütziger Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein.

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Prof. Dr. Hubertus Gersdorf, Universität Leipzig Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht, kommt zum Ergebnis: Der Plan des WDR verstößt gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz. COSMO ist gesetzlich beauftragt und darf nicht zu einer „jungen Welle" umgebaut werden. Erforderlich ist ein Programm, das sich an alle Altersgruppen richtet und „Themen des interkulturellen Zusammenlebens" aufgreift, die auf das Interesse aller Altersgruppen stoßen. Das vollständige Gutachten von Prof. Dr. Hubertus Gersdorf [im Download ](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/NDM_2026-Rechtsgutachten-COSMO.pdf) [Das Medienecho zum Gutsachten](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/medienecho-zum-cosmo-gutachten) **Zentrale Ergebnisse des Rechtsgutachtens** - **Kein Recht auf Umwidmung**. COSMO ist auf Basis von § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz gesetzlich beauftragt und steht nicht zur Disposition des WDR. Änderungen des Auftrags bedürfen einer neuen Entscheidung des Gesetzgebers. - **Altersbeschränkung ist unzulässig**. Das gesetzlich beauftragte interkulturelle Programm muss sich an alle Altersgruppen richten. Die Fokussierung auf 20- bis 29-Jährige als „Hauptzielgruppe“ ist mit § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz unvereinbar und damit unzulässig. - **HipHop-Fokus erfüllt den Auftrag nicht**. Die thematische Ausrichtung auf HipHop-Musik und -Kultur ersetzt kein interkulturelles Gesamtprogramm. Erforderlich ist ein Angebot, das Themen des interkulturellen Zusammenlebens für alle Generationen aufgreift. - **Querschnittsauftrag trägt nicht**. Der Verweis des WDR, interkulturelle Themen künftig als „Querschnittsauftrag“ im Gesamtprogramm zu verankern, ist rechtlich kein Ersatz für ein eigenständiges gesetzlich beauftragtes Programm. **Reaktions- und Sanktionsmöglichkeiten** - Der amtierende Ministerpräsident von NRW ist verpflichtet, im Fall eines Verstoßes gegen das WDR-Gesetz wie gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz die erforderlichen Maßnahmen im Wege der Rechtsaufsicht zu ergreifen. - Beitragszahlende im Sendegebiet des WDR können vor Verwaltungsgerichten nach dem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2025 klagen. Denn sie haben grundsätzlich einen Anspruch auf Überprüfung der Einhaltung des gesetzlichen Angebotsauftrags durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten *„Was der WDR plant, ist kein Reformschritt, sondern rechtswidrig. COSMO ist gesetzlich fest verankert. Wir fordern den WDR-Rundfunkrat auf, seine Entscheidung zu revidieren, und die ARD-Intendant\*innen, COSMO als mehrsprachiges, innovatives Angebot für eine vielfältige Gesellschaft weiter auszubauen.“* — Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM **Hintergrund** Am 3. Juni 2026 hat der WDR-Rundfunkrat beschlossen, COSMO, das einzige mehrsprachige, interkulturelle Radioprogramm der ARD, zum 1. April 2027 einzustellen und in den HipHop-Sender 1LIVE STREET umzuwandeln. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Die COSMO-Formate auf Russisch, Italienisch, Kurdisch oder Polnisch und in weiteren Sprachen sind ARD-weit die einzigen seriösen, öffentlich-rechtlichen Informationsangebote in der jeweiligen Erstsprache. **Offener Brief und Petition „Save COSMO“** Am 11. Juni 2026 haben die NdM gemeinsam mit über 500 migrantischen Organisationen, Initiativen und Unterstützenden aus Kultur, Wissenschaft und Politik einen [Offenen Brief ](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo)an die ARD-Intendant\*innen gerichtet. Das Bündnis fordert den sofortigen Stopp der Streichpläne und den Ausbau von COSMO zu einem bundesweiten Gemeinschaftsprogramm. Über 100.000 Menschen haben die [Petition](https://innn.it/savecosmoradio) „Save COSMO“ unterzeichnet. **Pressekontakt:**  Tel.: 0155 6745 2152 \*\*Die Neuen deutschen Medienmacher\\\*innen\*\* sind ein gemeinnütziger Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\\\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. 1. \[Home\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \[Aktuelles\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. \[Pressemitteilung\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. \[Geplanter COSMO-Umbau rechtswidrig: Wissenschaftliches Gutachten sieht klaren Verstoß gegen das WDR-Gesetz \](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/geplanter-cosmo-umbau-rechtswidrig-wissenschaftliches-gutachten-sieht-klaren-verstoss-gegen-das-wdr-gesetz) Pressemitteilung vom 29.06.2026 # Geplanter COSMO-Umbau rechtswidrig: Wissenschaftliches Gutachten sieht klaren Verstoß gegen das WDR-Gesetz Die Neuen deutschen Medienmacher\\\*innen haben ein \[Rechtsgutachten in Auftrag gegeben\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/-wissenschaftliches-gutachten-geplanter-cosmo-umbau-verstoeßt-gegen-das-wdr-gesetz), das die geplante Überführung des Radioprogramms COSMO in den HipHop-Sender 1LIVE STREET einer juristischen Prüfung unterzieht. Prof. Dr. Hubertus Gersdorf, Universität Leipzig Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht, kommt zum Ergebnis: Der Plan des WDR verstößt gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz. COSMO ist gesetzlich beauftragt und darf nicht zu einer „jungen Welle" umgebaut werden. Erforderlich ist ein Programm, das sich an alle Altersgruppen richtet und „Themen des interkulturellen Zusammenlebens" aufgreift, die auf das Interesse aller Altersgruppen stoßen. Das vollständige Gutachten von Prof. Dr. Hubertus Gersdorf \[im Download \](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/NDM\_2026-Rechtsgutachten-COSMO.pdf) \[Das Medienecho zum Gutsachten\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/medienecho-zum-cosmo-gutachten) \*\*Zentrale Ergebnisse des Rechtsgutachtens\*\* - \*\*Kein Recht auf Umwidmung\*\*. COSMO ist auf Basis von § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz gesetzlich beauftragt und steht nicht zur Disposition des WDR. Änderungen des Auftrags bedürfen einer neuen Entscheidung des Gesetzgebers. - \*\*Altersbeschränkung ist unzulässig\*\*. Das gesetzlich beauftragte interkulturelle Programm muss sich an alle Altersgruppen richten. Die Fokussierung auf 20- bis 29-Jährige als „Hauptzielgruppe“ ist mit § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz unvereinbar und damit unzulässig. - \*\*HipHop-Fokus erfüllt den Auftrag nicht\*\*. Die thematische Ausrichtung auf HipHop-Musik und -Kultur ersetzt kein interkulturelles Gesamtprogramm. Erforderlich ist ein Angebot, das Themen des interkulturellen Zusammenlebens für alle Generationen aufgreift. - \*\*Querschnittsauftrag trägt nicht\*\*. Der Verweis des WDR, interkulturelle Themen künftig als „Querschnittsauftrag“ im Gesamtprogramm zu verankern, ist rechtlich kein Ersatz für ein eigenständiges gesetzlich beauftragtes Programm. \*\*Reaktions- und Sanktionsmöglichkeiten\*\* - Der amtierende Ministerpräsident von NRW ist verpflichtet, im Fall eines Verstoßes gegen das WDR-Gesetz wie gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz die erforderlichen Maßnahmen im Wege der Rechtsaufsicht zu ergreifen. - Beitragszahlende im Sendegebiet des WDR können vor Verwaltungsgerichten nach dem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2025 klagen. Denn sie haben grundsätzlich einen Anspruch auf Überprüfung der Einhaltung des gesetzlichen Angebotsauftrags durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten \*„Was der WDR plant, ist kein Reformschritt, sondern rechtswidrig. COSMO ist gesetzlich fest verankert. Wir fordern den WDR-Rundfunkrat auf, seine Entscheidung zu revidieren, und die ARD-Intendant\\\*innen, COSMO als mehrsprachiges, innovatives Angebot für eine vielfältige Gesellschaft weiter auszubauen.“\* — Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM \*\*Hintergrund\*\* Am 3. Juni 2026 hat der WDR-Rundfunkrat beschlossen, COSMO, das einzige mehrsprachige, interkulturelle Radioprogramm der ARD, zum 1. April 2027 einzustellen und in den HipHop-Sender 1LIVE STREET umzuwandeln. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Die COSMO-Formate auf Russisch, Italienisch, Kurdisch oder Polnisch und in weiteren Sprachen sind ARD-weit die einzigen seriösen, öffentlich-rechtlichen Informationsangebote in der jeweiligen Erstsprache. \*\*Offener Brief und Petition „Save COSMO“\*\* Am 11. Juni 2026 haben die NdM gemeinsam mit über 500 migrantischen Organisationen, Initiativen und Unterstützenden aus Kultur, Wissenschaft und Politik einen \[Offenen Brief \](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo)an die ARD-Intendant\\\*innen gerichtet. Das Bündnis fordert den sofortigen Stopp der Streichpläne und den Ausbau von COSMO zu einem bundesweiten Gemeinschaftsprogramm. Über 100.000 Menschen haben die \[Petition\](https://innn.it/savecosmoradio) „Save COSMO“ unterzeichnet. \*\*Pressekontakt:\*\* Tel.: 0155 6745 2152 \\\*\\\*Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\*innen\\\*\\\* sind ein gemeinnütziger Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\\\\\\\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. 1. \\\[Home\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\[Aktuelles\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. \\\[Pressemitteilung\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. \\\[Geplanter COSMO-Umbau rechtswidrig: Wissenschaftliches Gutachten sieht klaren Verstoß gegen das WDR-Gesetz \\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/geplanter-cosmo-umbau-rechtswidrig-wissenschaftliches-gutachten-sieht-klaren-verstoss-gegen-das-wdr-gesetz) Pressemitteilung vom 29.06.2026 # Geplanter COSMO-Umbau rechtswidrig: Wissenschaftliches Gutachten sieht klaren Verstoß gegen das WDR-Gesetz Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\*innen haben ein \\\[Rechtsgutachten in Auftrag gegeben\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/-wissenschaftliches-gutachten-geplanter-cosmo-umbau-verstoeßt-gegen-das-wdr-gesetz), das die geplante Überführung des Radioprogramms COSMO in den HipHop-Sender 1LIVE STREET einer juristischen Prüfung unterzieht. Prof. Dr. Hubertus Gersdorf, Universität Leipzig Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht, kommt zum Ergebnis: Der Plan des WDR verstößt gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz. COSMO ist gesetzlich beauftragt und darf nicht zu einer „jungen Welle" umgebaut werden. Erforderlich ist ein Programm, das sich an alle Altersgruppen richtet und „Themen des interkulturellen Zusammenlebens" aufgreift, die auf das Interesse aller Altersgruppen stoßen. Das vollständige Gutachten von Prof. Dr. Hubertus Gersdorf \\\[im Download \\\](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/NDM\\\_2026-Rechtsgutachten-COSMO.pdf) \\\[Das Medienecho zum Gutsachten\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/medienecho-zum-cosmo-gutachten) \\\*\\\*Zentrale Ergebnisse des Rechtsgutachtens\\\*\\\* - \\\*\\\*Kein Recht auf Umwidmung\\\*\\\*. COSMO ist auf Basis von § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz gesetzlich beauftragt und steht nicht zur Disposition des WDR. Änderungen des Auftrags bedürfen einer neuen Entscheidung des Gesetzgebers. - \\\*\\\*Altersbeschränkung ist unzulässig\\\*\\\*. Das gesetzlich beauftragte interkulturelle Programm muss sich an alle Altersgruppen richten. Die Fokussierung auf 20- bis 29-Jährige als „Hauptzielgruppe“ ist mit § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz unvereinbar und damit unzulässig. - \\\*\\\*HipHop-Fokus erfüllt den Auftrag nicht\\\*\\\*. Die thematische Ausrichtung auf HipHop-Musik und -Kultur ersetzt kein interkulturelles Gesamtprogramm. Erforderlich ist ein Angebot, das Themen des interkulturellen Zusammenlebens für alle Generationen aufgreift. - \\\*\\\*Querschnittsauftrag trägt nicht\\\*\\\*. Der Verweis des WDR, interkulturelle Themen künftig als „Querschnittsauftrag“ im Gesamtprogramm zu verankern, ist rechtlich kein Ersatz für ein eigenständiges gesetzlich beauftragtes Programm. \\\*\\\*Reaktions- und Sanktionsmöglichkeiten\\\*\\\* - Der amtierende Ministerpräsident von NRW ist verpflichtet, im Fall eines Verstoßes gegen das WDR-Gesetz wie gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz die erforderlichen Maßnahmen im Wege der Rechtsaufsicht zu ergreifen. - Beitragszahlende im Sendegebiet des WDR können vor Verwaltungsgerichten nach dem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2025 klagen. Denn sie haben grundsätzlich einen Anspruch auf Überprüfung der Einhaltung des gesetzlichen Angebotsauftrags durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten \\\*„Was der WDR plant, ist kein Reformschritt, sondern rechtswidrig. COSMO ist gesetzlich fest verankert. Wir fordern den WDR-Rundfunkrat auf, seine Entscheidung zu revidieren, und die ARD-Intendant\\\\\\\*innen, COSMO als mehrsprachiges, innovatives Angebot für eine vielfältige Gesellschaft weiter auszubauen.“\\\* — Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM \\\*\\\*Hintergrund\\\*\\\* Am 3. Juni 2026 hat der WDR-Rundfunkrat beschlossen, COSMO, das einzige mehrsprachige, interkulturelle Radioprogramm der ARD, zum 1. April 2027 einzustellen und in den HipHop-Sender 1LIVE STREET umzuwandeln. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Die COSMO-Formate auf Russisch, Italienisch, Kurdisch oder Polnisch und in weiteren Sprachen sind ARD-weit die einzigen seriösen, öffentlich-rechtlichen Informationsangebote in der jeweiligen Erstsprache. \\\*\\\*Offener Brief und Petition „Save COSMO“\\\*\\\* Am 11. Juni 2026 haben die NdM gemeinsam mit über 500 migrantischen Organisationen, Initiativen und Unterstützenden aus Kultur, Wissenschaft und Politik einen \\\[Offenen Brief \\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo)an die ARD-Intendant\\\\\\\*innen gerichtet. Das Bündnis fordert den sofortigen Stopp der Streichpläne und den Ausbau von COSMO zu einem bundesweiten Gemeinschaftsprogramm. Über 100.000 Menschen haben die \\\[Petition\\\](https://innn.it/savecosmoradio) „Save COSMO“ unterzeichnet. \\\*\\\*Pressekontakt:\\\*\\\* Tel.: 0155 6745 2152 \\\\\\\*\\\\\\\*Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\*innen\\\\\\\*\\\\\\\* sind ein gemeinnütziger Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\\\\\\\\\\\\\\\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. 1. \\\\\\\[Home\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\\\\\[Aktuelles\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. \\\\\\\[Pressemitteilung\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. \\\\\\\[Geplanter COSMO-Umbau rechtswidrig: Wissenschaftliches Gutachten sieht klaren Verstoß gegen das WDR-Gesetz \\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/geplanter-cosmo-umbau-rechtswidrig-wissenschaftliches-gutachten-sieht-klaren-verstoss-gegen-das-wdr-gesetz) Pressemitteilung vom 29.06.2026 # Geplanter COSMO-Umbau rechtswidrig: Wissenschaftliches Gutachten sieht klaren Verstoß gegen das WDR-Gesetz Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\*innen haben ein \\\\\\\[Rechtsgutachten in Auftrag gegeben\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/-2), das die geplante Überführung des Radioprogramms COSMO in den HipHop-Sender 1LIVE STREET einer juristischen Prüfung unterzieht. Prof. Dr. Hubertus Gersdorf, Universität Leipzig Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht, kommt zum Ergebnis: Der Plan des WDR verstößt gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz. COSMO ist gesetzlich beauftragt und darf nicht zu einer „jungen Welle" umgebaut werden. Erforderlich ist ein Programm, das sich an alle Altersgruppen richtet und „Themen des interkulturellen Zusammenlebens" aufgreift, die auf das Interesse aller Altersgruppen stoßen. Das vollständige Gutachten von Prof. Dr. Hubertus Gersdorf \\\\\\\[im Download \\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/NDM\\\\\\\_2026-Rechtsgutachten-COSMO.pdf) \\\\\\\[Das Medienecho zum Gutsachten\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/medienecho-zum-cosmo-gutachten) \\\\\\\*\\\\\\\*Zentrale Ergebnisse des Rechtsgutachtens\\\\\\\*\\\\\\\* - \\\\\\\*\\\\\\\*Kein Recht auf Umwidmung\\\\\\\*\\\\\\\*. COSMO ist auf Basis von § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz gesetzlich beauftragt und steht nicht zur Disposition des WDR. Änderungen des Auftrags bedürfen einer neuen Entscheidung des Gesetzgebers. - \\\\\\\*\\\\\\\*Altersbeschränkung ist unzulässig\\\\\\\*\\\\\\\*. Das gesetzlich beauftragte interkulturelle Programm muss sich an alle Altersgruppen richten. Die Fokussierung auf 20- bis 29-Jährige als „Hauptzielgruppe“ ist mit § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz unvereinbar und damit unzulässig. - \\\\\\\*\\\\\\\*HipHop-Fokus erfüllt den Auftrag nicht\\\\\\\*\\\\\\\*. Die thematische Ausrichtung auf HipHop-Musik und -Kultur ersetzt kein interkulturelles Gesamtprogramm. Erforderlich ist ein Angebot, das Themen des interkulturellen Zusammenlebens für alle Generationen aufgreift. - \\\\\\\*\\\\\\\*Querschnittsauftrag trägt nicht\\\\\\\*\\\\\\\*. Der Verweis des WDR, interkulturelle Themen künftig als „Querschnittsauftrag“ im Gesamtprogramm zu verankern, ist rechtlich kein Ersatz für ein eigenständiges gesetzlich beauftragtes Programm. \\\\\\\*\\\\\\\*Reaktions- und Sanktionsmöglichkeiten\\\\\\\*\\\\\\\* - Der amtierende Ministerpräsident von NRW ist verpflichtet, im Fall eines Verstoßes gegen das WDR-Gesetz wie gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz die erforderlichen Maßnahmen im Wege der Rechtsaufsicht zu ergreifen. - Beitragszahlende im Sendegebiet des WDR können vor Verwaltungsgerichten nach dem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2025 klagen. Denn sie haben grundsätzlich einen Anspruch auf Überprüfung der Einhaltung des gesetzlichen Angebotsauftrags durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten \\\\\\\*„Was der WDR plant, ist kein Reformschritt, sondern rechtswidrig. COSMO ist gesetzlich fest verankert. Wir fordern den WDR-Rundfunkrat auf, seine Entscheidung zu revidieren, und die ARD-Intendant\\\\\\\\\\\\\\\*innen, COSMO als mehrsprachiges, innovatives Angebot für eine vielfältige Gesellschaft weiter auszubauen.“\\\\\\\* — Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM \\\\\\\*\\\\\\\*Hintergrund\\\\\\\*\\\\\\\* Am 3. Juni 2026 hat der WDR-Rundfunkrat beschlossen, COSMO, das einzige mehrsprachige, interkulturelle Radioprogramm der ARD, zum 1. April 2027 einzustellen und in den HipHop-Sender 1LIVE STREET umzuwandeln. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Die COSMO-Formate auf Russisch, Italienisch, Kurdisch oder Polnisch und in weiteren Sprachen sind ARD-weit die einzigen seriösen, öffentlich-rechtlichen Informationsangebote in der jeweiligen Erstsprache. \\\\\\\*\\\\\\\*Offener Brief und Petition „Save COSMO“\\\\\\\*\\\\\\\* Am 11. Juni 2026 haben die NdM gemeinsam mit über 500 migrantischen Organisationen, Initiativen und Unterstützenden aus Kultur, Wissenschaft und Politik einen \\\\\\\[Offenen Brief \\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo)an die ARD-Intendant\\\\\\\\\\\\\\\*innen gerichtet. Das Bündnis fordert den sofortigen Stopp der Streichpläne und den Ausbau von COSMO zu einem bundesweiten Gemeinschaftsprogramm. Über 100.000 Menschen haben die \\\\\\\[Petition\\\\\\\](https://innn.it/savecosmoradio) „Save COSMO“ unterzeichnet. \\\\\\\*\\\\\\\*Pressekontakt:\\\\\\\*\\\\\\\* Tel.: 0155 6745 2152 \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* sind ein gemeinnütziger Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. 1. \\\\\\\\\\\\\\\[Home\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\\\\\\\\\\\\\[Aktuelles\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. \\\\\\\\\\\\\\\[Pressemitteilung\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. \\\\\\\\\\\\\\\[Geplanter COSMO-Umbau rechtswidrig: Wissenschaftliches Gutachten sieht klaren Verstoß gegen das WDR-Gesetz \\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/geplanter-cosmo-umbau-rechtswidrig-wissenschaftliches-gutachten-sieht-klaren-verstoss-gegen-das-wdr-gesetz) Pressemitteilung vom 29.06.2026 # Geplanter COSMO-Umbau rechtswidrig: Wissenschaftliches Gutachten sieht klaren Verstoß gegen das WDR-Gesetz Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen haben ein \\\\\\\\\\\\\\\[Rechtsgutachten in Auftrag gegeben\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/-2), das die geplante Überführung des Radioprogramms COSMO in den HipHop-Sender 1LIVE STREET einer juristischen Prüfung unterzieht. Prof. Dr. Hubertus Gersdorf, Universität Leipzig Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht, kommt zum Ergebnis: Der Plan des WDR verstößt gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz. COSMO ist gesetzlich beauftragt und darf nicht zu einer „jungen Welle" umgebaut werden. Erforderlich ist ein Programm, das sich an alle Altersgruppen richtet und „Themen des interkulturellen Zusammenlebens" aufgreift, die auf das Interesse aller Altersgruppen stoßen. Das vollständige Gutachten von Prof. Dr. Hubertus Gersdorf \\\\\\\\\\\\\\\[im Download \\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/NDM\\\\\\\\\\\\\\\_2026-Rechtsgutachten-COSMO.pdf) \\\\\\\\\\\\\\\[Das Medienecho zum Gutsachten\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/medienecho-zum-cosmo-gutachten) \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Zentrale Ergebnisse des Rechtsgutachtens\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* - \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Kein Recht auf Umwidmung\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*. COSMO ist auf Basis von § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz gesetzlich beauftragt und steht nicht zur Disposition des WDR. Änderungen des Auftrags bedürfen einer neuen Entscheidung des Gesetzgebers. - \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Altersbeschränkung ist unzulässig\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*. Das gesetzlich beauftragte interkulturelle Programm muss sich an alle Altersgruppen richten. Die Fokussierung auf 20- bis 29-Jährige als „Hauptzielgruppe“ ist mit § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz unvereinbar und damit unzulässig. - \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*HipHop-Fokus erfüllt den Auftrag nicht\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*. Die thematische Ausrichtung auf HipHop-Musik und -Kultur ersetzt kein interkulturelles Gesamtprogramm. Erforderlich ist ein Angebot, das Themen des interkulturellen Zusammenlebens für alle Generationen aufgreift. - \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Querschnittsauftrag trägt nicht\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*. Der Verweis des WDR, interkulturelle Themen künftig als „Querschnittsauftrag“ im Gesamtprogramm zu verankern, ist rechtlich kein Ersatz für ein eigenständiges gesetzlich beauftragtes Programm. \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Reaktions- und Sanktionsmöglichkeiten\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* - Der amtierende Ministerpräsident von NRW ist verpflichtet, im Fall eines Verstoßes gegen das WDR-Gesetz wie gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz die erforderlichen Maßnahmen im Wege der Rechtsaufsicht zu ergreifen. - Beitragszahlende im Sendegebiet des WDR können vor Verwaltungsgerichten nach dem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2025 klagen. Denn sie haben grundsätzlich einen Anspruch auf Überprüfung der Einhaltung des gesetzlichen Angebotsauftrags durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten \\\\\\\\\\\\\\\*„Was der WDR plant, ist kein Reformschritt, sondern rechtswidrig. COSMO ist gesetzlich fest verankert. Wir fordern den WDR-Rundfunkrat auf, seine Entscheidung zu revidieren, und die ARD-Intendant\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen, COSMO als mehrsprachiges, innovatives Angebot für eine vielfältige Gesellschaft weiter auszubauen.“\\\\\\\\\\\\\\\* — Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Hintergrund\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* Am 3. Juni 2026 hat der WDR-Rundfunkrat beschlossen, COSMO, das einzige mehrsprachige, interkulturelle Radioprogramm der ARD, zum 1. April 2027 einzustellen und in den HipHop-Sender 1LIVE STREET umzuwandeln. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Die COSMO-Formate auf Russisch, Italienisch, Kurdisch oder Polnisch und in weiteren Sprachen sind ARD-weit die einzigen seriösen, öffentlich-rechtlichen Informationsangebote in der jeweiligen Erstsprache. \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Offener Brief und Petition „Save COSMO“\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* Am 11. Juni 2026 haben die NdM gemeinsam mit über 500 migrantischen Organisationen, Initiativen und Unterstützenden aus Kultur, Wissenschaft und Politik einen \\\\\\\\\\\\\\\[Offenen Brief \\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo)an die ARD-Intendant\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen gerichtet. Das Bündnis fordert den sofortigen Stopp der Streichpläne und den Ausbau von COSMO zu einem bundesweiten Gemeinschaftsprogramm. Über 100.000 Menschen haben die \\\\\\\\\\\\\\\[Petition\\\\\\\\\\\\\\\](https://innn.it/savecosmoradio) „Save COSMO“ unterzeichnet. \\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\*Pressekontakt:\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\* Tel.: 0155 6745 2152 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* sind ein gemeinnütziger Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. 1. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Home\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/) 2. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Aktuelles\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles) 3. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Pressemitteilung\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung) 4. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Geplanter COSMO-Umbau rechtswidrig: Wissenschaftliches Gutachten sieht klaren Verstoß gegen das WDR-Gesetz \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/geplanter-cosmo-umbau-rechtswidrig-wissenschaftliches-gutachten-sieht-klaren-verstoss-gegen-das-wdr-gesetz) Pressemitteilung vom 29.06.2026 # Geplanter COSMO-Umbau rechtswidrig: Wissenschaftliches Gutachten sieht klaren Verstoß gegen das WDR-Gesetz Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen haben ein \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Rechtsgutachten in Auftrag gegeben\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/-2), das die geplante Überführung des Radioprogramms COSMO in den HipHop-Sender 1LIVE STREET einer juristischen Prüfung unterzieht. Prof. Dr. Hubertus Gersdorf, Universität Leipzig Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht, kommt zum Ergebnis: Der Plan des WDR verstößt gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz. COSMO ist gesetzlich beauftragt und darf nicht zu einer „jungen Welle" umgebaut werden. Erforderlich ist ein Programm, das sich an alle Altersgruppen richtet und „Themen des interkulturellen Zusammenlebens" aufgreift, die auf das Interesse aller Altersgruppen stoßen. Das vollständige Gutachten von Prof. Dr. Hubertus Gersdorf \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[im Download \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/NDM\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_2026-Rechtsgutachten-COSMO.pdf) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Das Medienecho zum Gutsachten\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/medienecho-zum-cosmo-gutachten) \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Zentrale Ergebnisse des Rechtsgutachtens\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* - \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Kein Recht auf Umwidmung\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*. COSMO ist auf Basis von § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz gesetzlich beauftragt und steht nicht zur Disposition des WDR. Änderungen des Auftrags bedürfen einer neuen Entscheidung des Gesetzgebers. - \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Altersbeschränkung ist unzulässig\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*. Das gesetzlich beauftragte interkulturelle Programm muss sich an alle Altersgruppen richten. Die Fokussierung auf 20- bis 29-Jährige als „Hauptzielgruppe“ ist mit § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz unvereinbar und damit unzulässig. - \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*HipHop-Fokus erfüllt den Auftrag nicht\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*. Die thematische Ausrichtung auf HipHop-Musik und -Kultur ersetzt kein interkulturelles Gesamtprogramm. Erforderlich ist ein Angebot, das Themen des interkulturellen Zusammenlebens für alle Generationen aufgreift. - \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Querschnittsauftrag trägt nicht\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*. Der Verweis des WDR, interkulturelle Themen künftig als „Querschnittsauftrag“ im Gesamtprogramm zu verankern, ist rechtlich kein Ersatz für ein eigenständiges gesetzlich beauftragtes Programm. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Reaktions- und Sanktionsmöglichkeiten\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* - Der amtierende Ministerpräsident von NRW ist verpflichtet, im Fall eines Verstoßes gegen das WDR-Gesetz wie gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz die erforderlichen Maßnahmen im Wege der Rechtsaufsicht zu ergreifen. - Beitragszahlende im Sendegebiet des WDR können vor Verwaltungsgerichten nach dem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2025 klagen. Denn sie haben grundsätzlich einen Anspruch auf Überprüfung der Einhaltung des gesetzlichen Angebotsauftrags durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*„Was der WDR plant, ist kein Reformschritt, sondern rechtswidrig. COSMO ist gesetzlich fest verankert. Wir fordern den WDR-Rundfunkrat auf, seine Entscheidung zu revidieren, und die ARD-Intendant\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen, COSMO als mehrsprachiges, innovatives Angebot für eine vielfältige Gesellschaft weiter auszubauen.“\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* — Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Hintergrund\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Am 3. Juni 2026 hat der WDR-Rundfunkrat beschlossen, COSMO, das einzige mehrsprachige, interkulturelle Radioprogramm der ARD, zum 1. April 2027 einzustellen und in den HipHop-Sender 1LIVE STREET umzuwandeln. Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Die COSMO-Formate auf Russisch, Italienisch, Kurdisch oder Polnisch und in weiteren Sprachen sind ARD-weit die einzigen seriösen, öffentlich-rechtlichen Informationsangebote in der jeweiligen Erstsprache. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Offener Brief und Petition „Save COSMO“\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Am 11. Juni 2026 haben die NdM gemeinsam mit über 500 migrantischen Organisationen, Initiativen und Unterstützenden aus Kultur, Wissenschaft und Politik einen \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Offenen Brief \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo)an die ARD-Intendant\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen gerichtet. Das Bündnis fordert den sofortigen Stopp der Streichpläne und den Ausbau von COSMO zu einem bundesweiten Gemeinschaftsprogramm. Über 100.000 Menschen haben die \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[Petition\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://innn.it/savecosmoradio) „Save COSMO“ unterzeichnet. \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Pressekontakt:\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* Tel.: 0155 6745 2152 \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*Die Neuen deutschen Medienmacher\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\* sind ein gemeinnütziger Verein, der sich für mehr Vielfalt im Journalismus stark macht. Als größte bundesweite NGO von Journalist\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\*innen setzen wir uns für diskriminierungskritische Berichterstattung, divers besetzte Redaktionen und gegen Hass im Netz ein. - \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[ Rechtsgutachten als PDF \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/NDM\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_2026-Rechtsgutachten-COSMO.pdf) - \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\[ Pressemitteilung als PDF \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\](https://www.neuemedienmacher.de/uploads/Aktuelles-Pressemitteilungen/20260629\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_PM\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_Rechtsgutachten\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\_COSMO.pdf)

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Pressespiegel vom 29.06.2026

#  Medienecho zum *COSMO-Gutachten* 

Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen haben ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das die geplante Überführung des Radioprogramms COSMO in den HipHop-Sender 1LIVE STREET einer juristischen Prüfung unterzieht. Prof. Dr. Hubertus Gersdorf, Universität Leipzig Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht, kommt zum Ergebnis: Der Plan des WDR verstößt gegen § 3 Abs. 4 Nr. 6 WDR-Gesetz.

[Das vollständige Rechtsgutachten](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressemitteilung/geplanter-cosmo-umbau-rechtswidrig-wissenschaftliches-gutachten-sieht-klaren-verstoss-gegen-das-wdr-gesetz)

[Medienecho zu unserem offenen Brief mit über 500 migrantischen Organisationen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/pressespiegel/pressestimmen-zu-cosmo)

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**medium magazin: Es geht um nichts Geringeres als die eigene Zukunftsfähigkeit - 29. Juni**  
**„**Wie tief die systemischen Defizite trotz aller Lippenbekenntnisse sitzen, demaskiert die aktuelle Debatte um Cosmo. Dass die ARD im Zuge ihrer Reformen ausgerechnet das einzige interkulturelle, mehrsprachige Radioprogramm abwickeln will, sendet ein fatales Signal an die Einwanderungsgesellschaft: Wir halten eure Lebensrealität für verzichtbar." - Elena Kountidou, Geschäftsführerin NdM. [Zum Artikel](https://mediummagazin.de/news/beitrag/1321-es-geht-um-nichts-geringeres-als-die-eigene-zukunftsfaehigkeit.html)

**Deutschland Funk „mediasres": Rechtsgutachten: Verstößt der Cosmo-Umbau gegen das WDR-Gesetz? - 29. Juni**  
„Gesetzlich schuldet es ein Programm, dass sich nicht nur an die Jungen, sondern an alle Bevölkerungsgruppen jeden Alters richtet und auch Themen aufgreift, die nicht nur die Jungen interessiert, sondern ebenfalls Themen aller Altersgruppen. Das heißt: Diese Eingrenzung, diese Begrenzung ist mit dem viel weitergehenden Auftrag des WDR-Gesetzes unvereinbar und damit handelt der WDR rechtswidrig." – Hubertus Gersdorf, Universität Leipzig, Lehrstuhl für Staats-, Verwaltungs- und Medienrecht. [Zum Podcast](https://www.deutschlandfunk.de/rechtsgutachten-verstoesst-der-cosmo-umbau-gegen-das-wdr-gesetz-100.html)

**Tagesspiegel: Medienrechtliches Gutachten: Umwandlung von Radiosender Cosmo unzulässig - 29. Juni**  
Der WDR will aus dem interkulturellen Radiosender Cosmo ein Programm für junge, urbane Hip-Hop-Fans machen. Das könnte gegen die Vorgaben des WDR-Gesetzes verstoßen, sagt ein Gutachter. [Zum Artikel](https://www.tagesspiegel.de/kultur/medienrechtliches-gutachten-umwandlung-von-radiosender-cosmo-unzulassig-15773468.html)

**WAZ: Cosmo bald Hip-Hop-Sender? WDR könnte damit gegen Gesetz verstoßen - 29. Juni**  
Köln. In einem vom Verein „Neue deutsche Medienmacher\*innen“ beauftragten Gutachten hält ein Medienrechtler den geplanten Sender-Umbau für unzulässig. [Zum Artikel](https://www.waz.de/kultur/article412424355/cosmo-bald-hip-hop-sender-wdr-koennte-damit-gegen-gesetz-verstossen.html)

**Rheinische Post: Medienrechtler hält Umbau von Cosmo in 1Live Street für unzulässig - 29. Juni**  
Köln · Der WDR will aus dem interkulturellen Radiosender Cosmo ein Programm für junge, urbane Hiphop-Fans machen. Das könnte gegen die Vorgaben des WDR-Gesetzes verstoßen, sagt ein Gutachter. Der Sender sieht das anders. [Zum Artikel](https://rp-online.de/panorama/deutschland/gutachten-umbau-von-cosmo-in-1live-street-ist-unzulaessig_aid-150660623)

**DIE ZEIT: Gutachten kritisiert Umbau von interkulturellem WDR-Radio Cosmo - 29. Juni**  
Ein Gutachten hält den Umbau des WDR-Hörfunkprogramms Cosmo zu »1Live Street« für womöglich rechtswidrig. Nun will die Staatskanzlei NRW die Pläne des WDR prüfen. [Zum Artikel](https://www.zeit.de/feuilleton/2026-06/wdr-cosmo-1live-street-gutachten-gesetz)

**MiGAZIN: Gutachten: WDR-Cosmo-Umbau rechtswidrig - 29. Juni**  
Ein Gutachten hält den geplanten Umbau von Cosmo zur Hip-Hop-Welle „1Live Street“ für rechtswidrig. Medienrechtler Hubertus Gersdorf sieht den interkulturellen Auftrag im WDR-Gesetz verletzt und hält Klagen für möglich. [Zum Artikel](https://www.migazin.de/2026/06/29/gutachten-wdr-cosmo-umbau-rechtswidrig/)

**epd medien: Medienrechtler hält Umbau von Cosmo in Hip-Hop-Welle für unzulässig - 29. Juni**  
Der WDR will sein interkulturelles Radioprogramm Cosmo in eine Hip-Hop-Welle für ein junges Publikum umwandeln. Der Medienrechtler Hubertus Gersdorf schreibt in einem Gutachten, damit würde der Sender gegen das WDR-Gesetz verstoßen. [Zum Artikel](https://medien.epd.de/article/4843)

**KNA-Meldung: Zu viel Hip-Hop, zu wenig Interkulturalität - 29. Juni**  
wurde übernommen von Weser Kurier, Bremer Nachrichten, Westfälische Nachrichten, Münstersche Zeitung, Allgemeine Zeitung, Verdener Nachrichten, Express Köln, Dülmener Zeitung, Westfalen-Blatt

**Table.Briefings: Radiosender Cosmo: Wieso die Umwidmung gegen WDR-Recht verstößt - 29. Juni**  
Ein von den Neuen Deutschen Medienmachern in Auftrag gegebenes Gutachten eines Verfassungsrechtlers der Universität Leipzig kommt zu dem Schluss, dass der Hip-Hop-Fokus des neuen Programms 1Live Street kein interkulturelles Gesamtprogramm ersetzt. [Zum Artikel](https://table.media/berlin/news/radiosender-cosmo-wieso-die-umwidmung-gegen-wdr-recht-verstoesst)

**Süddeutsche Zeitung: Gutachten spricht sich gegen Umwandlung von Cosmo aus - 30. Juni**   
Der WDR will aus dem interkulturellen Radiosender Cosmo ein Programm für junge Hip-Hop-Fans machen. Ein Gutachten kommt zum Schluss: Das könnte gegen das WDR-Gesetz verstoßen. [Zum Artikel](https://www.sueddeutsche.de/medien/cosmos-1live-street-diversitaet-hip-hop-staatskanzlei-nordrhein-westfalen-interkulturalitaet-li.3507980)

**epd medien - WDR Welle Cosmo wird doch nicht in "1Live Street" umbenannt - 3. Juli**  
Die intensive öffentliche Debatte auf die Ankündigung habe gezeigt, dass dieser Titel als "diskriminierende Reduzierung vielfältiger migrantischer Lebensrealitäten auf ein einziges, klischeehaft aufgeladenes Bild gelesen werden kann", erklärte der WDR am Freitag in Köln. [Zum Artikel](https://medien.epd.de/article/4875)

**Podcast - Medienmagazin: Rechtsgutachten gegen den Umbau von COSMO - 04. Juli**  
Der geplante Umbau des WDR-Senders COSMO sorgt weiter für Protest. Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher\*innen hat mit ihrem Verein das Gutachten in Auftrag gegeben und spricht darüber, was sie damit erreichen will. [Zum Podcast](https://www.radioeins.de/archiv/podcast/medienmagazin.html)

**Evangelische Zeitung: Demo für Erhalt der interkulturellen WDR-Welle Cosmo - 07. Juli**   
„Migrantenorganisationen hatten in einem offenen Brief einen „Stopp der Streichpläne“ für Cosmo gefordert. Der Leipziger Medienrechtler Hubertus Gersdorf bewertete die geplante Umwidmung von Cosmo in eine Hip-Hop-Welle als nicht mit dem WDR-Gesetz vereinbar. Das Gesetz bestimme, dass der WDR ein Radioprogramm veranstalte, „das sich vor allem Themen des interkulturellen Zusammenlebens widmet“, schrieb er in einem juristischen Kurzgutachten im Auftrag des Vereins „Neue deutsche Medienmacher\*innen“." [Zum Artikel](https://evangelische-zeitung.de/demo-fuer-erhalt-der-interkulturellen-wdr-welle-cosmo/)

**epd medien: WDR will Publikum beim Umbau von Cosmo beteiligen - 09. Juli**   
Die Ankündigung des WDR, die interkulturelle Radiowelle COSMO in ein Hip-Hop-Programm für Menschen unter 30 umzubauen, hat bundesweit für Protest gesorgt. Intendantin Vernau sicherte im Rundfunkrat zu, das Publikum in die Planungen einzubeziehen. [Zum Artikel](https://medien.epd.de/article/4898)

**rehmVerlag: Geplanter COSMO-Umbau rechtswidrig - 20. Juli**  
Die Neuen deutschen Medienmacher\*innen (NdM) haben ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das die geplante Überführung des Radioprogramms COSMO in den HipHop-Sender 1LIVE STREET einer juristischen Prüfung unterzieht und einen klaren Verstoß gegen das WDR-Gesetz sieht. [Zum Artikel](https://www.rehm-verlag.de/Gleichstellungsrecht/aktuelle-beitraege-zum-gleichstellungsrecht/geplanter-cosmo-umbau-rechtswidrig/)

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 4. [Projektstart bei „Voices of Faith“](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/kickoff-von-voices-of-faith-2026)

Artikel vom 02.07.2026

# Projektstart bei „Voices of Faith“

Wie sieht gelebter Glaube aus, wenn junge Menschen ihn mit der Kamera dokumentieren? Unser neues Projekt „Voices of Faith“ geht dieser Frage nach und setzt sich für eine differenzierte Darstellung von Religionen ein. Ein paar Eindrücke von unserem Auftakt.

© Jil Krevet 

Am 21. Juni 2026 kamen die Teilnehmenden zur Kickoff-Veranstaltungzusammen. Beim ersten Treffen formierten sich die Produktionsteams, die in den kommenden Monaten Protagonis\*tinnen aus der jesidischen, alevitischen und christlichen Berliner Glaubensgemeinschaft begleiten werden. Ziel des Projekts ist es, religiöse Vielfalt in authentischen Videoreportagen sichtbar zu machen.

Die Teams haben bereits die ersten Arbeitsschritte absolviert: Neben der thematischen Recherche zu den jeweiligen Religionen führten die Teilnehmenden erste Vorgespräche mit ihren Protagonist\*innen, um die inhaltliche Ausrichtung der Beiträge festzulegen.

**Workshop zu diskriminierungssensibler Berichterstattung**

Da die Darstellung von Religion im journalistischen Kontext Fingerspitzengefühl erfordert, stand bereits am ersten Tag die inhaltliche Reflexion im Vordergrund. In einem Workshop setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit den Kriterien einer diskriminierungssensiblen Berichterstattung auseinander. Dabei wurde erarbeitet, wie Stereotype vermieden und religiöse Themen sachgerecht und vorurteilsfrei vermittelt werden können.

Das Projekt basiert auf mehreren Säulen: In aufeinanderfolgenden Modulen erlernen die Jugendlichen das Handwerk in den Bereichen Storytelling, Videoproduktion und Postproduktion.

**Die nächsten Schritte und Ausstrahlung im Herbst**

Beim kommenden Treffen wechselt der Schwerpunkt in den technischen Bereich. Kolleg\*innen von **ALEX Berlin** vermitteln den Teilnehmenden praxisnah, wie die Reportagen visuell und akustisch gestaltet werden. Auf dem Programm stehen unter anderem Kameraführung und Schnitttechnik.

Die fertigen Beiträge werden im **Herbst 2026** im Programm von ALEX Berlin ausgestrahlt und durch eine Social-Media-Kampagne begleitet.

**Über das Projekt**

„Voices of Faith“ entsteht in enger Kooperation mit ALEX Berlin, dem Jungen Forum der Religionen, dem Interkulturellen Zentrum – Evangelischer Kirchenkreis Neukölln sowie weiteren Berliner Glaubensgemeinschaften.

[Zum Projekt](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/voices-of-faith)

- © Jil Krevet
- © Jil Krevet
- © Jil Krevet
- © Jil Krevet
- © Jil Krevet
- © Jil Krevet
- © Jil Krevet
- © Jil Krevet

Gefördert wird das Projekt von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Doris-Wuppermann-Stiftung

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Artikel vom 03.07.2026

# Das war *Take your Space – Zeit für deine Perspektive*

@Mutasem Al-Hetari 

Am vielleicht heißesten Tag des Jahres versammelte sich in München eine Crowd aus Journalist\*innen, Content Creator\*innen und Menschen aus angrenzenden Medienberufen – für einen Tag voller Impulse und praxisnahen Workshops. Gemeinsam mit dem Media Lab Bayern hatten wir zu *Take your Space* eingeladen, um Medienmacher\*innen mit internationalen Biographien einen Raum für echten Austausch anzubieten.

> *„Lass uns die Perspektive wechseln. Lass uns diese Anstrengung endlich angemessen würdigen.“*

— Francesca Polistina, Speakerin

Den Auftakt machte ein Impuls, der direkt unter die Haut ging: Eine Sprache zu lernen kostet Zeit und Disziplin. Genau diese Leistung sichtbar zu machen, war das Anliegen von Speakerin Francesca Polistina: Im Raum saßen auch Journalist\*innen mit eigener Einwanderungsgeschichte, die sich am Morgen noch gefragt hatten, ob sie es als Journalist\*innen mit Deutsch als Fremdsprache in deutschsprachigen Redaktionen überhaupt schaffen würden. Hier wurden sie für ihren Mut gefeiert. Die Botschaft: Wir brauchen die Journalist\*innen der ersten Generation, weil sie Geschichten haben, die sonst wenig erzählt werden.   

**Praxisorientierte Tipps Networking, zu digitalem Schutz, Selbstmarketing und Journalismus auf TikTok**

Wie sich Geschichten auf Tiktok und Insta erzählen lassen erklärte Anahí Martin Sánchez, Redakteur\*in und Moderator\*in im Videoressort der Süddeutschen Zeitung. Im Workshop „So kannst du Journalismus auf TikTok bringen“ ging es um Do's und Don'ts, Plattformregeln und, wie man visuell und prägnant denken kann. Das wurde in Übungen sofort ausprobiert.   
Ähnlich praxisorientiert war der Workshop von Ella Schindler, Co-Vorstandsvorsitzende der Neuen deutschen Medienmacher\*innen und Leitung Professional Development and Culture Redaktion beim Verlag Nürnberger Presse. Ihr Workshop „Dein Talent. Deine Story. Dein Job“ war gespickt mit Tipps wie: „Kellnerst du? Dann gib es in deinem Lebenslauf an. Denn es zeigt: Du bist belastbar und kommst mit vielen Menschen klar – das braucht man auch im Journalismus. In jedem Nebenjob entwickelst du tolle Kompetenzen. Geh selbstbewusst damit um.“

**Die Atmosphäre: offen, angekommen, verstanden**

Was diesen Tag besonders machte, waren nicht nur die Learnings aus den verschiedenen Workshops und Impulsen, sondern die entspannte Atmosphäre – und das trotz Temperaturen über 30 Grad.   
Das Gefühl, mal nicht die Ellenbogen ausfahren zu müssen, sondern mit seinen Erfahrungen auf Resonanz zu stoßen.   
*Take your Space – Zeit für deine Perspektive* war eine Veranstaltung in Kooperation von Media Lab Bayern und den Neuen deutschen Medienmacher\*innen.

Gemeinsam ist es uns gelungen Medienschaffenden einen Raum zu öffnen, für den Austausch über eine Branche, die noch längst nicht so divers ist, wie die Gesellschaft, über die sie berichtet.

Für weitere Meet-Ups in der Region München sorgen das [Lokale Netzwerk der NdM ](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen)in München und das Team des [BiPOC Media Meet-up](https://www.media-lab.de/de/community/bipoc-in-media/) vom Media Lab Bayern.

- ©Mutasem Al-Hetari
- ©Mutasem Al-Hetari
- @Mutasem El-Hetari
- @Mutasem Al-Hetari
- @Mutasem Al-Hetari

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Stellungnahme vom 03.07.2026

# WDR nimmt Sendernamen 1LIVE STREET zurück

In seiner [Pressemitteilung](https://presse.wdr.de/plounge/wdr/programm/2026/07/20260703_cosmo.html) vom 3. Juli gibt der WDR zu: Der geplante Name „1LIVE STREET“ war ein Fehler. Die Resonanz habe gezeigt, dass der Titel als „diskriminierende Reduzierung vielfältiger migrantischer Lebensrealitäten“ gelesen werden kann.

Gut, dass der WDR diesen Fehler einsieht. Und ein riesiger Etappensieg für zehntausende Menschen und über 500 migrantische Organisationen, die in den letzten Wochen lautstark protestiert haben!

**Aber machen wir uns nichts vor: Ein neuer Name löst das eigentliche Problem nicht.** Der WDR schreibt, er setze sich seit Jahren mit „struktureller Benachteiligung, Diskriminierung und gesellschaftlicher Vielfalt“ auseinander. Wer das wirklich ernst meint, darf nicht das einzige Radio-Programm im Land einstellen, das diese Vielfalt Tag für Tag im Kern seiner DNA lebt: COSMO.

**Unsere Forderung an die Verantwortlichen:** baut COSMO zu einem starken, zukunftsfähigen Programm aus!

[Zu unserem Offenen Brief](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/stellungnahme/wir-fordern-eine-bundesweite-zukunftsoffensive-fuer-cosmo)

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Artikel vom 07.07.2026

# Schutz für Community Manager\*innen: NdM unterzeichnet *Community Kodex*

Wo digitale Debatten stattfinden, braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen. Denn was in Kommentarspalten stehen bleibt, wird zur Norm, und wer sich beteiligt oder schweigt, entscheidet sich dort mit.

Community Manager\*innen tragen diese Verantwortung täglich: Sie setzen Regeln durch, schützen verletzliche Stimmen und begrenzen Hassrede und persönliche Angriffe. Gleichzeitig sind sie selbst täglich mit Konflikten und belastenden Inhalten konfrontiert, oft ohne die Rahmenbedingungen, die diese Aufgabe eigentlich braucht.

Genau hier setzt der neue Community Kodex an. Initiiert von den Community Management-Expert\*innen Vivian Pein, Oliver Saal und Teresa Sündermann, formuliert er acht Leitprinzipien für verantwortungsvolle Moderation und für den Schutz von Community Manager\*innen. Ein interdisziplinäres Gremium aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung hat den Kodex erarbeitet, unter anderem mit Judith Höllmann aus unserem eigenen [BetterPost-Projekt](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/betterpost).

Zu den Kernpunkten gehören:

- Menschenwürde und Diskriminierungsschutz als Basis jeder Moderationsentscheidung.
- Sichtbare Präsenz in der Kommentarspalte statt reinem Löschen und Sanktionieren.
- Konsequentes Vorgehen gegen menschenfeindliche Inhalte, auch in codierter oder indirekter Form.
- Klar definierte Aufgabenbereiche, ausreichend Ressourcen und verbindliche Meldeketten für Community-Teams.

Alle acht Leitlinien findet Ihr als Tipps [hier](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-community-arbeit#tipps-fuer-verantwortungsvolle-moderation-und-schutz-von-community-manager-innen).  

Als Verein, der sich für diskriminierungskritische Berichterstattung und gegen Hass im Netz einsetzt, war für uns klar: Diesen Kodex unterschreiben wir. Denn guter Umgang im Netz entsteht nicht von allein, er braucht klare Standards und Rückhalt für die Menschen, die ihn tagtäglich gestalten.

> *„Hass verdrängt besonders Menschen mit Diskriminierungserfahrungen aus digitalen Debatten. Echte Meinungsvielfalt im Netz braucht deshalb konsequente Moderation und Arbeitsbedingungen, die das ermöglichen.“*

— Judith Höllmann, stellv. Leitung BetterPost und Teil des Kodex-Gremiums

Wie sich die Prinzipien des Kodex konkret in der Praxis umsetzen lassen, haben wir in unseren [Tipps für Community-Arbeit](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-community-arbeit) ergänzt.

Ihr wollt den Kodex ebenfalls unterzeichnen, als Organisation, Unternehmen oder Einzelperson? Das geht ganz einfach auf [communitykodex.de](https://www.communitykodex.de/).

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Stellungnahme vom 07.07.2026

# Für den Erhalt des Informationsfreiheitsgesetzes

Die Spitzen von SPD und Union wollen das Informationsfreiheitsgesetz faktisch abschaffen. Damit beschädigen sie Transparenz, Pressefreiheit und letztlich die Demokratie. Mit einem Bündnis aus über 100 Organisationen und Medien fordern wir von der Bundesregierung, die Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz zu verhindern.

### **Offener Brief an die Bundesregierung, das Bundesinnenministerium und die Bundestagsabgeordneten im Innenausschuss: „Hände weg vom IFG! – Retten Sie die Informationsfreiheit”** 

Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung,  
sehr geehrter Herr Bundesminister des Innern,  
sehr geehrte Mitglieder des Innenausschusses im Bundestag,

die vom Koalitionsausschuss geplanten Änderungen des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) bedeuten einen massiven Rückschritt für die gesellschaftlichen Freiheitsrechte und alarmieren uns zutiefst.

In Zeiten wachsenden Misstrauens gegenüber Politik und staatlichen Institutionen will die Regierungskoalition eines der wichtigsten Transparenzinstrumente der Bundesrepublik de facto abschaffen. Das IFG ermöglicht seit 20 Jahren, dass Korruption und Machtmissbrauch konsequent aufgedeckt werden. Sollten die geplanten Anpassungen von Ihnen umgesetzt werden, so wäre das nicht nur das Aus für einen Großteil der IFG-Anträge, sondern auch ein fataler Einschnitt in die Pressefreiheit in Deutschland.

Im Koalitionsvertrag von 2025 hatten Union und SPD noch vereinbart, das IFG „mit einem Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger und Verwaltung“ zu reformieren. Der jetzige Beschluss kehrt dieses Versprechen ins Gegenteil: Kein einziger der angekündigten Punkte verspricht einen Mehrwert für die Bevölkerung, jeder von ihnen bedeutet einen massiven Rückschritt für die Informationsfreiheit. Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus **110** Organisationen, Vereinen und Projekten fordern wir Sie dazu auf:Stoppen Sie diese Pläne! Schützen Sie das IFG und die Informationsfreiheit in ihrer heutigen Form!

Der Beschluss von Union und SPD sieht vor, künftig nur noch IFG-Anträge mit einem nachgewiesenen „berechtigten Interesse“ zuzulassen und zivilgesellschaftliche Organisationen, Pressevertreter:innen sowie Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft oder Unionsbürgerschaft auszuschließen. Behörden könnten Anträge über weitere Bereichsausnahmen noch leichter ablehnen, Namen von allen Behördenmitarbeiter:innen – auch in leitenden Funktionen – sollen konsequent geschwärzt werden. Künftig wären fast alle Anträge nicht mehr zulässig und die verbleibenden könnten zu massiven Kosten für die Antragstellenden führen oder wichtige Informationen vorenthalten. Das Resultat: **Das Ende der Informationsfreiheit.**

Unter dem Vorwand des „Bürokratierückbaus“, der „staatlichen Resilienz“ und dem Schutz Kritischer Infrastruktur wird das Informationsfreiheitsgesetz ausgehöhlt. Dabei gilt bereits heute: Die bestehenden Regelungen ermöglichen es Behörden, sensible Sicherheitsinformationen zu schützen. Die Argumente der Bundesregierung, eingebettet in Wachstumsmaßnahmen, wirken daher vielmehr wie ein Deckmantel, um ein für die Verwaltung und Politik unbequem gewordenes Recht loszuwerden.

Die Zahlen zeigen: Die Koalitionsparteien arbeiten hier gegen den Willen der Bürger\*innen.

- Ein Großteil der Bevölkerung (83 %) wünscht sich laut einer aktuellen Studie im Auftrag des Bundes mehr proaktive Transparenz und Informationsfreiheit der Behörden.
- Hunderttausende stellten sich während der Koalitionsverhandlungen 2025 in einer Petition gegen den Angriff auf das IFG und konnten diesen abwehren.

Sollten die Regierungspläne wie geplant umgesetzt werden, würde Millionen Bürger\*innen sowie Journalist\*innen und Organisationen das Recht auf Informationsfreiheit verwehrt. Darunter leiden werden: faktenbasierte Berichterstattung, öffentliche Kontrolle, das zivilgesellschaftliche Engagement sowie das Vertrauen in die Politik. Die Demokratie braucht ein starkes IFG!

Wir als zivilgesellschaftliches Bündnis aus 110 Organisationen, Vereinen und Projekten fordern Sie daher auf: Stoppen Sie die Pläne zur Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes und schützen Sie die Transparenz für alle!

abgeordnetenwatch  
Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. (ABNR)  
AlgorithmWatch  
Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Landesverband Berlin – ADFC Berlin eV.  
Allianz “Rechtssicherheit für politische Willensbildung”  
Amnesty International  
anna elbe - Weitblick für Hamburg  
Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V.  
attac Deutschland  
betterplace lab gGmbH  
BLUE 21 e.V.  
BUND - Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V.  
BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)  
Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel - KOK e.V.  
BUNDjugend Bayern  
Bürger\*innenInitiative A100 (BI A100)  
Bürgerbewegung Finanzwende e.V.  
Campact e.V  
Cannabis Verband Deutschland  
Center for Democracy and Information Integrity  
chaos computer club e.V  
Cinematographinnen  
Climate+Tech Think-tank für Klima und Resilienz  
codetekt e.V. - mit Nachrichtenkompetenz gegen Desinformation!  
Coordination gegen BAYER-Gefahren  
D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt  
Democracy International e.V.  
Der Freitag  
Deutsche Gesellschaft für Informationsfreiheit e.V.  
Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di  
Deutsche Umwelthilfe  
Deutscher Fundraising Verband e.V.  
Deutscher Journalisten-Verband e. V.  
Deutscher Naturschutzring (DNR)  
Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen e.V.  
die tageszeitung (taz)  
Digitalcourage e.V.  
Digitale Gesellschaft e.V.  
ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights)  
Europäisches Zentrum für Presse und Medienfreiheit (ECPMF)  
FEMNET  
FIAN Deutschland e.V.  
Filmzirkel Hannover  
foodwatch  
Forum Fairer Handel  
Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF)  
Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V.  
Forum Umwelt & Entwicklung  
FragDenStaat  
Frauen Aktiv Contra Tabak e.V.  
Fridays for Future Deutschland  
futur eins e.V.  
Gesellschaft für Klima und Demokratie e.V.  
Global Policy Forum Europe  
Green Legal Impact Germany e.V.  
Greenpeace e.V.  
GRÜNE LIGA e.V.  
Humanistische Union e.V.  
Initiative Offene Gesellschaft e.V.  
INKOTA Netzwerk e.V.  
innn.it e.V.  
Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit e.V.  
Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung, IFT-Nord gGmbH  
Interface Tech analysis and policy ideas for Europe e.V.  
Internationale Vereinigung Intergeschlechtlicher Menschen - Organisation Intersex International Germany e.V.  
Jugendpresse Deutschland e.V.  
kleindatenverein  
KURVE Wustrow e.V.  
Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin e.V.  
Lausitzer Perspektiven e.V.  
LOAD e.V. - Verein für liberale Netzpolitik  
LobbyControl  
Mehr Demokratie e.V.  
NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V.  
NACOA Deutschland Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e.V.  
Netzwerk Klimajournalismus Deutschland e.V.  
Netzwerk Recherche e.V.  
Neue deutsche Medienmacher\*innen e. V.  
Nichtraucherschutzverband Deutschland e.V. (NRSV)  
Open Knowledge Foundation Deutschland e. V.   
Open Parliament TV  
openPetition  
Paper Trail Media  
Politics for Tomorrow / nextlearning e. V.  
PowerShift  
PRO ASYL Bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge e.V.  
Pro Rauchfrei e.V.  
ProjectTogether gGmbH  
QueerScope | Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland e.V.  
Reporter ohne Grenzen  
Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV e.V.)  
Rettet den Regenwald e.V.  
Romero Initiative e.V.  
Schrödinger & Katze e. V.  
Sea-Eye e.V.  
Sea-Watch e.V.  
SÜDWIND e.V.  
SUPERRR Lab gGmbH  
teilensWert e.V.  
Transparency International Deutschland e.V.  
Umweltinstitut München e.V.  
urgewald  
Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V.  
Verband der Requisite & Set Decoration e.V.  
Verein für Natur und Landschaft in Brandenburg e.v.  
Verfassungsblog gGmbH  
Weltladen Hailer  
Werkstatt Ökonomie e.V.  
Wikimedia Deutschland  
Women Engage for a Common Future (WECF) Deutschland e.V.

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Artikel vom 13.07.2026

#  *Nachgefragt*: Katja Musafiri, über journalistische Verantwortung im Community Management 

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Leiterin Social Media & Community Management bei der taz und weiß aus mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung: Kommentarspalten sind kein Selbstläufer. Im Gespräch mit NdM erklärt sie, warum verantwortungsvolles Community Management mehr ist als Moderation und warum Redaktionen es endlich ernst nehmen müssen. --- > *„Es entsteht leicht der Eindruck, die lautesten und provozierendsten Stimmen seien in der Mehrheit, obwohl das oft gar nicht der Fall ist.“* — Katja Musafiri, stellv. Leiterin Social Media & Community Management (taz) **Was macht aus Deiner Sicht den Unterschied zwischen einer lebendigen Debatte und einem Kommentarbereich, der kippt?** **Musafiri:** Eine diskussionsfreudige Community ist grundsätzlich erst einmal toll. Menschen setzen sich mit unseren Inhalten auseinander und bringen sich ein. Das wünschen wir uns. Problematisch wird es, wenn Diskussionen kippen. Denn ist das erst einmal geschehen, ist es schwer, sie wieder einzufangen. Deshalb versuchen wir, Kommentare möglichst zeitnah nach Veröffentlichung im Blick zu haben, um reagieren zu können, bevor es unschön wird. So lange die Beiträge konstruktiv und respektvoll sind, ist es selbstverständlich auch in Ordnung, anderer Meinung zu sein oder Kritik zu äußern. Aber sobald Protagonist\*innen, Autor\*innen oder andere Nutzer\*innen persönlich angegriffen werden, müssen wir sie schützen. In solchen Fällen entfernen wir entsprechende Kommentare oder schränken Profile ein beziehungsweise sperren sie, wenn wiederholt gegen die Netiquette verstoßen wird. **Bestimmte Themen – etwa Queerness, Migration oder Feminismus – ziehen besonders viel organisierte Feindseligkeit an. Wie schützt man Menschen, die in solchen Kontexten sichtbar sind, und wo stoßen Community Manager\*innen dabei an Grenzen?** **Musafiri:** Oft ist die Geschwindigkeit, mit der gewisse Themen mit Hass und Hetze geflutet werden, enorm. Für uns als Redaktion ist es deshalb wichtig, immer mitzudenken, dass wir Inhalte nicht nur mit der Welt da draußen teilen, sondern dass diese Welt auch darauf reagieren wird. Wann und in welcher Form das geschieht, lässt sich nie genau vorhersagen. Es gibt jedoch Tools, mit denen sich Kommentarbereiche gut beobachten und problematische Dynamiken frühzeitig erkennen lassen. Die Arbeit unserer Community Manager\*innen erfolgt dabei oft unter hohem Druck. Gleichzeitig sind sie regelmäßig negativen, verletzenden oder aggressiven Inhalten ausgesetzt. Sie können die Beiträge moderieren und Grenzen setzen. Aber dass dieser teils sehr erschreckende Hass in unserer Gesellschaft existiert und sich in den Kommentarspalten widerspiegelt, können sie leider nicht verhindern. Diese Verantwortung reicht weit über das Community Management hinaus. **Rechtsextreme Codes, Dog Whistles, koordinierte Angriffe – das ist kein Randphänomen mehr. Wie erkennst Du solche Muster, und wie reagierst Du darauf?** **Musafiri:** Nach mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung im Community Management habe ich ein recht gutes Gespür für die unterschiedlichen Strategien und Muster entwickelt. Wenn es nicht mehr um einen normalen Meinungsaustausch geht, sondern extremistische Inhalte verbreitet werden oder das Diskussionsklima gezielt gestört wird, hilft nur ein konsequentes Vorgehen. Individuelle Diskussionen oder Überzeugungsversuche führen in diesen Fällen nicht weiter. Stattdessen sollten Regelverstöße klar benannt, problematische Inhalte entfernt und wiederholt auffällige Accounts identifiziert und geblockt werden. --- [Hier kostenlos zum Fachtreffen anmelden](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/fachgruppe-community-management-2) --- > *„Um eine Moderation zu gewährleisten, die Diskussionen tatsächlich begleitet und Räume schafft, in denen sich alle zum Mitdiskutieren eingeladen fühlen, müssen wir unsere Kräfte gezielter einsetzen.“* — Katja Musafiri, stellv. Leiterin Social Media & Community Management (taz) **Manche Redaktionen gehen mit Hass-Kommentaren offensiv um, etwa indem sie sie sichtbar machen, statt sie nur zu löschen. Was funktioniert wirklich?** **Musafiri:** Hass-Kommentare sichtbar zu lassen, halte ich für schwierig. In den meisten Fällen sind echte Menschen davon betroffen. Wenn sich Hass gegen Einzelpersonen richtet, sollte konsequent moderiert werden. Anders kann es sein, wenn sich die Angriffe gegen Gruppen, abstraktere Feindbilder oder etwa die taz als Medium richten. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, Kommentare ausnahmsweise sichtbar zu lassen – sie sollten dann aber eingeordnet werden. Wenn etwa gegen Minderheiten gehetzt wird, würde ich von Redaktionen erwarten, dass sie klar Haltung beziehen. Mir ist bewusst, dass dafür oft die Ressourcen fehlen. Deshalb würde ich im Zweifel eher empfehlen, entsprechende Kommentare zu entfernen, als sie unkommentiert stehen zu lassen. Denn Hass und Hetze wirken nicht nur auf die unmittelbar Betroffenen. Auch still Mitlesende können sich dadurch abgeschreckt fühlen und ziehen sich möglicherweise aus Diskussionen zurück. So entsteht leicht der Eindruck, die lautesten und provozierendsten Stimmen seien in der Mehrheit, obwohl das oft gar nicht der Fall ist. **Kommentarspalten gelten oft als das Schlimmste, was das Internet zu bieten hat. Du hast Dich für einen anderen Weg entschieden: den Raum offen lassen, aber aktiv gestalten. Was steckt hinter dieser Entscheidung?** **Musafiri:** Uns ist es wichtig, unseren Leser\*innen diesen Raum anzubieten. Es gibt Themen, da muss man sich einfach mit anderen austauschen oder Kritik äußern können. Allerdings mussten wir bei der taz mittlerweile auch die Reißleine ziehen und können Kommentarbereiche auf unserer Website nur noch bei einer Auswahl von Artikeln öffnen. Wir haben schlicht zu viele Beiträge, und dazu kommen noch die Diskussionen auf den Social-Media-Plattformen. Wir sind auf so ziemlich allen Kanälen vertreten und stoßen allmählich an unsere Grenzen. Um eine Moderation zu gewährleisten, die Diskussionen tatsächlich begleitet und Räume schafft, in denen sich alle zum Mitdiskutieren eingeladen fühlen, müssen wir unsere Kräfte gezielter einsetzen. > *„Die journalistische Arbeit endet nicht in dem Moment, in dem ein Beitrag veröffentlicht ist.“* — Katja Musafiri, stellv. Leiterin Social Media & Community Management (taz) **Was würdest Du Redaktionen empfehlen, die gerade anfangen, Community Management ernstzunehmen?** **Musafiri:** Ich wünsche mir, dass Community Management als ebenso wichtiger Teil des redaktionellen Alltags wahrgenommen wird wie Recherche, Themenplanung oder das Schreiben von Artikeln. Denn die journalistische Arbeit endet nicht in dem Moment, in dem ein Beitrag veröffentlicht ist. Der Bereich benötigt meist mehr Ressourcen, als ihm zur Verfügung gestellt werden. Den Kolleg\*innen sollte mit Wertschätzung begegnet werden, auch wenn ihre Arbeit vielleicht weniger sichtbar ist. Denn sie sind diejenigen, die in direktem Kontakt mit dem Publikum stehen, dessen Reaktionen unmittelbar erleben und vieles abfedern müssen. Gleichzeitig erhalten sie wichtige Einblicke, was die Leser\*innen bewegt, und bilden eine wertvolle Brücke zwischen Redaktion und Publikum. --- ## Hast du bereits unseren *Newsletter abonniert?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter) Katja Musafiri ist stellv. Leiterin Social Media & Community Management bei der taz und weiß aus mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung: Kommentarspalten sind kein Selbstläufer. Im Gespräch mit NdM erklärt sie, warum verantwortungsvolles Community Management mehr ist als Moderation und warum Redaktionen es endlich ernst nehmen müssen. --- > *„Es entsteht leicht der Eindruck, die lautesten und provozierendsten Stimmen seien in der Mehrheit, obwohl das oft gar nicht der Fall ist.“* — Katja Musafiri, stellv. Leiterin Social Media & Community Management (taz) **Was macht aus Deiner Sicht den Unterschied zwischen einer lebendigen Debatte und einem Kommentarbereich, der kippt?** **Musafiri:** Eine diskussionsfreudige Community ist grundsätzlich erst einmal toll. Menschen setzen sich mit unseren Inhalten auseinander und bringen sich ein. Das wünschen wir uns. Problematisch wird es, wenn Diskussionen kippen. Denn ist das erst einmal geschehen, ist es schwer, sie wieder einzufangen. Deshalb versuchen wir, Kommentare möglichst zeitnah nach Veröffentlichung im Blick zu haben, um reagieren zu können, bevor es unschön wird. So lange die Beiträge konstruktiv und respektvoll sind, ist es selbstverständlich auch in Ordnung, anderer Meinung zu sein oder Kritik zu äußern. Aber sobald Protagonist\*innen, Autor\*innen oder andere Nutzer\*innen persönlich angegriffen werden, müssen wir sie schützen. In solchen Fällen entfernen wir entsprechende Kommentare oder schränken Profile ein beziehungsweise sperren sie, wenn wiederholt gegen die Netiquette verstoßen wird. **Bestimmte Themen – etwa Queerness, Migration oder Feminismus – ziehen besonders viel organisierte Feindseligkeit an. Wie schützt man Menschen, die in solchen Kontexten sichtbar sind, und wo stoßen Community Manager\*innen dabei an Grenzen?** **Musafiri:** Oft ist die Geschwindigkeit, mit der gewisse Themen mit Hass und Hetze geflutet werden, enorm. Für uns als Redaktion ist es deshalb wichtig, immer mitzudenken, dass wir Inhalte nicht nur mit der Welt da draußen teilen, sondern dass diese Welt auch darauf reagieren wird. Wann und in welcher Form das geschieht, lässt sich nie genau vorhersagen. Es gibt jedoch Tools, mit denen sich Kommentarbereiche gut beobachten und problematische Dynamiken frühzeitig erkennen lassen. Die Arbeit unserer Community Manager\*innen erfolgt dabei oft unter hohem Druck. Gleichzeitig sind sie regelmäßig negativen, verletzenden oder aggressiven Inhalten ausgesetzt. Sie können die Beiträge moderieren und Grenzen setzen. Aber dass dieser teils sehr erschreckende Hass in unserer Gesellschaft existiert und sich in den Kommentarspalten widerspiegelt, können sie leider nicht verhindern. Diese Verantwortung reicht weit über das Community Management hinaus. **Rechtsextreme Codes, Dog Whistles, koordinierte Angriffe – das ist kein Randphänomen mehr. Wie erkennst Du solche Muster, und wie reagierst Du darauf?** **Musafiri:** Nach mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung im Community Management habe ich ein recht gutes Gespür für die unterschiedlichen Strategien und Muster entwickelt. Wenn es nicht mehr um einen normalen Meinungsaustausch geht, sondern extremistische Inhalte verbreitet werden oder das Diskussionsklima gezielt gestört wird, hilft nur ein konsequentes Vorgehen. Individuelle Diskussionen oder Überzeugungsversuche führen in diesen Fällen nicht weiter. Stattdessen sollten Regelverstöße klar benannt, problematische Inhalte entfernt und wiederholt auffällige Accounts identifiziert und geblockt werden. --- [Hier kostenlos zum Fachtreffen anmelden](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/fachgruppe-community-management-2) --- > *„Um eine Moderation zu gewährleisten, die Diskussionen tatsächlich begleitet und Räume schafft, in denen sich alle zum Mitdiskutieren eingeladen fühlen, müssen wir unsere Kräfte gezielter einsetzen.“* — Katja Musafiri, stellv. Leiterin Social Media & Community Management (taz) **Manche Redaktionen gehen mit Hass-Kommentaren offensiv um, etwa indem sie sie sichtbar machen, statt sie nur zu löschen. Was funktioniert wirklich?** **Musafiri:** Hass-Kommentare sichtbar zu lassen, halte ich für schwierig. In den meisten Fällen sind echte Menschen davon betroffen. Wenn sich Hass gegen Einzelpersonen richtet, sollte konsequent moderiert werden. Anders kann es sein, wenn sich die Angriffe gegen Gruppen, abstraktere Feindbilder oder etwa die taz als Medium richten. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, Kommentare ausnahmsweise sichtbar zu lassen – sie sollten dann aber eingeordnet werden. Wenn etwa gegen Minderheiten gehetzt wird, würde ich von Redaktionen erwarten, dass sie klar Haltung beziehen. Mir ist bewusst, dass dafür oft die Ressourcen fehlen. Deshalb würde ich im Zweifel eher empfehlen, entsprechende Kommentare zu entfernen, als sie unkommentiert stehen zu lassen. Denn Hass und Hetze wirken nicht nur auf die unmittelbar Betroffenen. Auch still Mitlesende können sich dadurch abgeschreckt fühlen und ziehen sich möglicherweise aus Diskussionen zurück. So entsteht leicht der Eindruck, die lautesten und provozierendsten Stimmen seien in der Mehrheit, obwohl das oft gar nicht der Fall ist. **Kommentarspalten gelten oft als das Schlimmste, was das Internet zu bieten hat. Du hast Dich für einen anderen Weg entschieden: den Raum offen lassen, aber aktiv gestalten. Was steckt hinter dieser Entscheidung?** **Musafiri:** Uns ist es wichtig, unseren Leser\*innen diesen Raum anzubieten. Es gibt Themen, da muss man sich einfach mit anderen austauschen oder Kritik äußern können. Allerdings mussten wir bei der taz mittlerweile auch die Reißleine ziehen und können Kommentarbereiche auf unserer Website nur noch bei einer Auswahl von Artikeln öffnen. Wir haben schlicht zu viele Beiträge, und dazu kommen noch die Diskussionen auf den Social-Media-Plattformen. Wir sind auf so ziemlich allen Kanälen vertreten und stoßen allmählich an unsere Grenzen. Um eine Moderation zu gewährleisten, die Diskussionen tatsächlich begleitet und Räume schafft, in denen sich alle zum Mitdiskutieren eingeladen fühlen, müssen wir unsere Kräfte gezielter einsetzen. > *„Die journalistische Arbeit endet nicht in dem Moment, in dem ein Beitrag veröffentlicht ist.“* — Katja Musafiri, stellv. Leiterin Social Media & Community Management (taz) **Was würdest Du Redaktionen empfehlen, die gerade anfangen, Community Management ernstzunehmen?** **Musafiri:** Ich wünsche mir, dass Community Management als ebenso wichtiger Teil des redaktionellen Alltags wahrgenommen wird wie Recherche, Themenplanung oder das Schreiben von Artikeln. Denn die journalistische Arbeit endet nicht in dem Moment, in dem ein Beitrag veröffentlicht ist. Der Bereich benötigt meist mehr Ressourcen, als ihm zur Verfügung gestellt werden. Den Kolleg\*innen sollte mit Wertschätzung begegnet werden, auch wenn ihre Arbeit vielleicht weniger sichtbar ist. Denn sie sind diejenigen, die in direktem Kontakt mit dem Publikum stehen, dessen Reaktionen unmittelbar erleben und vieles abfedern müssen. Gleichzeitig erhalten sie wichtige Einblicke, was die Leser\*innen bewegt, und bilden eine wertvolle Brücke zwischen Redaktion und Publikum. --- ## Hast du bereits unseren *Newsletter abonniert?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter) Katja Musafiri ist stellv. Leiterin Social Media & Community Management bei der taz und weiß aus mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung: Kommentarspalten sind kein Selbstläufer. Im Gespräch mit NdM erklärt sie, warum verantwortungsvolles Community Management mehr ist als Moderation und warum Redaktionen es endlich ernst nehmen müssen. --- > *„Es entsteht leicht der Eindruck, die lautesten und provozierendsten Stimmen seien in der Mehrheit, obwohl das oft gar nicht der Fall ist.“* — Katja Musafiri, stellv. Leiterin Social Media & Community Management (taz) **Was macht aus Deiner Sicht den Unterschied zwischen einer lebendigen Debatte und einem Kommentarbereich, der kippt?** **Musafiri:** Eine diskussionsfreudige Community ist grundsätzlich erst einmal toll. Menschen setzen sich mit unseren Inhalten auseinander und bringen sich ein. Das wünschen wir uns. Problematisch wird es, wenn Diskussionen kippen. Denn ist das erst einmal geschehen, ist es schwer, sie wieder einzufangen. Deshalb versuchen wir, Kommentare möglichst zeitnah nach Veröffentlichung im Blick zu haben, um reagieren zu können, bevor es unschön wird. So lange die Beiträge konstruktiv und respektvoll sind, ist es selbstverständlich auch in Ordnung, anderer Meinung zu sein oder Kritik zu äußern. Aber sobald Protagonist\*innen, Autor\*innen oder andere Nutzer\*innen persönlich angegriffen werden, müssen wir sie schützen. In solchen Fällen entfernen wir entsprechende Kommentare oder schränken Profile ein beziehungsweise sperren sie, wenn wiederholt gegen die Netiquette verstoßen wird. **Bestimmte Themen – etwa Queerness, Migration oder Feminismus – ziehen besonders viel organisierte Feindseligkeit an. Wie schützt man Menschen, die in solchen Kontexten sichtbar sind, und wo stoßen Community Manager\*innen dabei an Grenzen?** **Musafiri:** Oft ist die Geschwindigkeit, mit der gewisse Themen mit Hass und Hetze geflutet werden, enorm. Für uns als Redaktion ist es deshalb wichtig, immer mitzudenken, dass wir Inhalte nicht nur mit der Welt da draußen teilen, sondern dass diese Welt auch darauf reagieren wird. Wann und in welcher Form das geschieht, lässt sich nie genau vorhersagen. Es gibt jedoch Tools, mit denen sich Kommentarbereiche gut beobachten und problematische Dynamiken frühzeitig erkennen lassen. Die Arbeit unserer Community Manager\*innen erfolgt dabei oft unter hohem Druck. Gleichzeitig sind sie regelmäßig negativen, verletzenden oder aggressiven Inhalten ausgesetzt. Sie können die Beiträge moderieren und Grenzen setzen. Aber dass dieser teils sehr erschreckende Hass in unserer Gesellschaft existiert und sich in den Kommentarspalten widerspiegelt, können sie leider nicht verhindern. Diese Verantwortung reicht weit über das Community Management hinaus. **Rechtsextreme Codes, Dog Whistles, koordinierte Angriffe – das ist kein Randphänomen mehr. Wie erkennst Du solche Muster, und wie reagierst Du darauf?** **Musafiri:** Nach mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung im Community Management habe ich ein recht gutes Gespür für die unterschiedlichen Strategien und Muster entwickelt. Wenn es nicht mehr um einen normalen Meinungsaustausch geht, sondern extremistische Inhalte verbreitet werden oder das Diskussionsklima gezielt gestört wird, hilft nur ein konsequentes Vorgehen. Individuelle Diskussionen oder Überzeugungsversuche führen in diesen Fällen nicht weiter. Stattdessen sollten Regelverstöße klar benannt, problematische Inhalte entfernt und wiederholt auffällige Accounts identifiziert und geblockt werden. --- [Hier kostenlos zum Fachtreffen anmelden](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/fachgruppe-community-management-2) --- > *„Um eine Moderation zu gewährleisten, die Diskussionen tatsächlich begleitet und Räume schafft, in denen sich alle zum Mitdiskutieren eingeladen fühlen, müssen wir unsere Kräfte gezielter einsetzen.“* — Katja Musafiri, stellv. Leiterin Social Media & Community Management (taz) **Manche Redaktionen gehen mit Hass-Kommentaren offensiv um, etwa indem sie sie sichtbar machen, statt sie nur zu löschen. Was funktioniert wirklich?** **Musafiri:** Hass-Kommentare sichtbar zu lassen, halte ich für schwierig. In den meisten Fällen sind echte Menschen davon betroffen. Wenn sich Hass gegen Einzelpersonen richtet, sollte konsequent moderiert werden. Anders kann es sein, wenn sich die Angriffe gegen Gruppen, abstraktere Feindbilder oder etwa die taz als Medium richten. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, Kommentare ausnahmsweise sichtbar zu lassen – sie sollten dann aber eingeordnet werden. Wenn etwa gegen Minderheiten gehetzt wird, würde ich von Redaktionen erwarten, dass sie klar Haltung beziehen. Mir ist bewusst, dass dafür oft die Ressourcen fehlen. Deshalb würde ich im Zweifel eher empfehlen, entsprechende Kommentare zu entfernen, als sie unkommentiert stehen zu lassen. Denn Hass und Hetze wirken nicht nur auf die unmittelbar Betroffenen. Auch still Mitlesende können sich dadurch abgeschreckt fühlen und ziehen sich möglicherweise aus Diskussionen zurück. So entsteht leicht der Eindruck, die lautesten und provozierendsten Stimmen seien in der Mehrheit, obwohl das oft gar nicht der Fall ist. **Kommentarspalten gelten oft als das Schlimmste, was das Internet zu bieten hat. Du hast Dich für einen anderen Weg entschieden: den Raum offen lassen, aber aktiv gestalten. Was steckt hinter dieser Entscheidung?** **Musafiri:** Uns ist es wichtig, unseren Leser\*innen diesen Raum anzubieten. Es gibt Themen, da muss man sich einfach mit anderen austauschen oder Kritik äußern können. Allerdings mussten wir bei der taz mittlerweile auch die Reißleine ziehen und können Kommentarbereiche auf unserer Website nur noch bei einer Auswahl von Artikeln öffnen. Wir haben schlicht zu viele Beiträge, und dazu kommen noch die Diskussionen auf den Social-Media-Plattformen. Wir sind auf so ziemlich allen Kanälen vertreten und stoßen allmählich an unsere Grenzen. Um eine Moderation zu gewährleisten, die Diskussionen tatsächlich begleitet und Räume schafft, in denen sich alle zum Mitdiskutieren eingeladen fühlen, müssen wir unsere Kräfte gezielter einsetzen. > *„Die journalistische Arbeit endet nicht in dem Moment, in dem ein Beitrag veröffentlicht ist.“* — Katja Musafiri, stellv. Leiterin Social Media & Community Management (taz) **Was würdest Du Redaktionen empfehlen, die gerade anfangen, Community Management ernstzunehmen?** **Musafiri:** Ich wünsche mir, dass Community Management als ebenso wichtiger Teil des redaktionellen Alltags wahrgenommen wird wie Recherche, Themenplanung oder das Schreiben von Artikeln. Denn die journalistische Arbeit endet nicht in dem Moment, in dem ein Beitrag veröffentlicht ist. Der Bereich benötigt meist mehr Ressourcen, als ihm zur Verfügung gestellt werden. Den Kolleg\*innen sollte mit Wertschätzung begegnet werden, auch wenn ihre Arbeit vielleicht weniger sichtbar ist. Denn sie sind diejenigen, die in direktem Kontakt mit dem Publikum stehen, dessen Reaktionen unmittelbar erleben und vieles abfedern müssen. Gleichzeitig erhalten sie wichtige Einblicke, was die Leser\*innen bewegt, und bilden eine wertvolle Brücke zwischen Redaktion und Publikum. --- ## Hast du bereits unseren *Newsletter abonniert?* Verpasse nicht unsere Medienanalysen und Impulse für eine vielfältige Medienlandschaft. Einmal monatlich erhältst Du unsere kuratierte Auswahl an News und Wissen. [Hier geht es zur Anmeldung](https://www.neuemedienmacher.de/newsletter)  
Katja Musafiri ist stellv. Leiterin Social Media & Community Management bei der taz und weiß aus mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung: Kommentarspalten sind kein Selbstläufer. Im Gespräch mit NdM erklärt sie, warum verantwortungsvolles Community Management mehr ist als Moderation und warum Redaktionen es endlich ernst nehmen müssen.

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> *„Es entsteht leicht der Eindruck, die lautesten und provozierendsten Stimmen seien in der Mehrheit, obwohl das oft gar nicht der Fall ist.“*

— Katja Musafiri, stellv. Leiterin Social Media & Community Management (taz)

**Was macht aus Deiner Sicht den Unterschied zwischen einer lebendigen Debatte und einem Kommentarbereich, der kippt?**  

**Musafiri:** Eine diskussionsfreudige Community ist grundsätzlich erst einmal toll. Menschen setzen sich mit unseren Inhalten auseinander und bringen sich ein. Das wünschen wir uns. Problematisch wird es, wenn Diskussionen kippen. Denn ist das erst einmal geschehen, ist es schwer, sie wieder einzufangen. Deshalb versuchen wir, Kommentare möglichst zeitnah nach Veröffentlichung im Blick zu haben, um reagieren zu können, bevor es unschön wird. So lange die Beiträge konstruktiv und respektvoll sind, ist es selbstverständlich auch in Ordnung, anderer Meinung zu sein oder Kritik zu äußern. Aber sobald Protagonist\*innen, Autor\*innen oder andere Nutzer\*innen persönlich angegriffen werden, müssen wir sie schützen. In solchen Fällen entfernen wir entsprechende Kommentare oder schränken Profile ein beziehungsweise sperren sie, wenn wiederholt gegen die Netiquette verstoßen wird.

**Bestimmte Themen – etwa Queerness, Migration oder Feminismus – ziehen besonders viel organisierte Feindseligkeit an. Wie schützt man Menschen, die in solchen Kontexten sichtbar sind, und wo stoßen Community Manager\*innen dabei an Grenzen?**  

**Musafiri:** Oft ist die Geschwindigkeit, mit der gewisse Themen mit Hass und Hetze geflutet werden, enorm. Für uns als Redaktion ist es deshalb wichtig, immer mitzudenken, dass wir Inhalte nicht nur mit der Welt da draußen teilen, sondern dass diese Welt auch darauf reagieren wird. Wann und in welcher Form das geschieht, lässt sich nie genau vorhersagen. Es gibt jedoch Tools, mit denen sich Kommentarbereiche gut beobachten und problematische Dynamiken frühzeitig erkennen lassen.

Die Arbeit unserer Community Manager\*innen erfolgt dabei oft unter hohem Druck. Gleichzeitig sind sie regelmäßig negativen, verletzenden oder aggressiven Inhalten ausgesetzt. Sie können die Beiträge moderieren und Grenzen setzen. Aber dass dieser teils sehr erschreckende Hass in unserer Gesellschaft existiert und sich in den Kommentarspalten widerspiegelt, können sie leider nicht verhindern. Diese Verantwortung reicht weit über das Community Management hinaus.

**Rechtsextreme Codes, Dog Whistles, koordinierte Angriffe – das ist kein Randphänomen mehr. Wie erkennst Du solche Muster, und wie reagierst Du darauf?**  

**Musafiri:** Nach mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung im Community Management habe ich ein recht gutes Gespür für die unterschiedlichen Strategien und Muster entwickelt. Wenn es nicht mehr um einen normalen Meinungsaustausch geht, sondern extremistische Inhalte verbreitet werden oder das Diskussionsklima gezielt gestört wird, hilft nur ein konsequentes Vorgehen. Individuelle Diskussionen oder Überzeugungsversuche führen in diesen Fällen nicht weiter. Stattdessen sollten Regelverstöße klar benannt, problematische Inhalte entfernt und wiederholt auffällige Accounts identifiziert und geblockt werden.

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> *„Um eine Moderation zu gewährleisten, die Diskussionen tatsächlich begleitet und Räume schafft, in denen sich alle zum Mitdiskutieren eingeladen fühlen, müssen wir unsere Kräfte gezielter einsetzen.“*

— Katja Musafiri, stellv. Leiterin Social Media & Community Management (taz)

**Manche Redaktionen gehen mit Hass-Kommentaren offensiv um, etwa indem sie sie sichtbar machen, statt sie nur zu löschen. Was funktioniert wirklich?**  

**Musafiri:** Hass-Kommentare sichtbar zu lassen, halte ich für schwierig. In den meisten Fällen sind echte Menschen davon betroffen. Wenn sich Hass gegen Einzelpersonen richtet, sollte konsequent moderiert werden. Anders kann es sein, wenn sich die Angriffe gegen Gruppen, abstraktere Feindbilder oder etwa die taz als Medium richten. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, Kommentare ausnahmsweise sichtbar zu lassen – sie sollten dann aber eingeordnet werden. Wenn etwa gegen Minderheiten gehetzt wird, würde ich von Redaktionen erwarten, dass sie klar Haltung beziehen.

Mir ist bewusst, dass dafür oft die Ressourcen fehlen. Deshalb würde ich im Zweifel eher empfehlen, entsprechende Kommentare zu entfernen, als sie unkommentiert stehen zu lassen. Denn Hass und Hetze wirken nicht nur auf die unmittelbar Betroffenen. Auch still Mitlesende können sich dadurch abgeschreckt fühlen und ziehen sich möglicherweise aus Diskussionen zurück. So entsteht leicht der Eindruck, die lautesten und provozierendsten Stimmen seien in der Mehrheit, obwohl das oft gar nicht der Fall ist.  

**Kommentarspalten gelten oft als das Schlimmste, was das Internet zu bieten hat. Du hast Dich für einen anderen Weg entschieden: den Raum offen lassen, aber aktiv gestalten. Was steckt hinter dieser Entscheidung?**  

**Musafiri:** Uns ist es wichtig, unseren Leser\*innen diesen Raum anzubieten. Es gibt Themen, da muss man sich einfach mit anderen austauschen oder Kritik äußern können. Allerdings mussten wir bei der taz mittlerweile auch die Reißleine ziehen und können Kommentarbereiche auf unserer Website nur noch bei einer Auswahl von Artikeln öffnen. Wir haben schlicht zu viele Beiträge, und dazu kommen noch die Diskussionen auf den Social-Media-Plattformen. Wir sind auf so ziemlich allen Kanälen vertreten und stoßen allmählich an unsere Grenzen. Um eine Moderation zu gewährleisten, die Diskussionen tatsächlich begleitet und Räume schafft, in denen sich alle zum Mitdiskutieren eingeladen fühlen, müssen wir unsere Kräfte gezielter einsetzen.

> *„Die journalistische Arbeit endet nicht in dem Moment, in dem ein Beitrag veröffentlicht ist.“*

— Katja Musafiri, stellv. Leiterin Social Media & Community Management (taz)

**Was würdest Du Redaktionen empfehlen, die gerade anfangen, Community Management ernstzunehmen?**  

**Musafiri:** Ich wünsche mir, dass Community Management als ebenso wichtiger Teil des redaktionellen Alltags wahrgenommen wird wie Recherche, Themenplanung oder das Schreiben von Artikeln. Denn die journalistische Arbeit endet nicht in dem Moment, in dem ein Beitrag veröffentlicht ist. Der Bereich benötigt meist mehr Ressourcen, als ihm zur Verfügung gestellt werden.

Den Kolleg\*innen sollte mit Wertschätzung begegnet werden, auch wenn ihre Arbeit vielleicht weniger sichtbar ist. Denn sie sind diejenigen, die in direktem Kontakt mit dem Publikum stehen, dessen Reaktionen unmittelbar erleben und vieles abfedern müssen. Gleichzeitig erhalten sie wichtige Einblicke, was die Leser\*innen bewegt, und bilden eine wertvolle Brücke zwischen Redaktion und Publikum.

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 4. [Workshop: Grundlagen der Datenüberprüfung für Journalist\*innen ](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/workshop-grundlagen-der-datenueberpruefung-fuer-journalisten)

Termin am 08.09.2026

# Workshop: Grundlagen der Datenüberprüfung für Journalist\*innen 

Wo: Online via Zoom Wann: 08.09.26 ab 12:00 Uhr    

Wir starten unser neues Online-Format, die NdM-Lunchbox, die Euch ab sofort mittags in genau einer Stunde kompaktes Medienwissen serviert. Die Workshops sind für NdM-Mitglieder kostenfrei.   
[Hier geht's zum Mitgliedsantrag](https://www.neuemedienmacher.de/wer-wir-sind/mitmachen/mitgliedsantrag)

### Kann ich dieser Studie trauen?

Statistiken, Umfragen und Datensätze gehören zum journalistischen Alltag. Sie liefern Orientierung, können Debatten prägen und Schlagzeilen bestimmen. **Doch Zahlen sind nie neutral**: Wie Daten erhoben, ausgewählt und dargestellt werden, beeinflusst ihre Aussagekraft.

In diesem Online-Workshop lernt Ihr, Daten und Statistiken kritisch zu prüfen und sicher einzuordnen. Gemeinsam schauen wir auf typische Fehlerquellen, irreführende Darstellungen und die Fragen, die Ihr Euch stellen solltet, bevor Zahlen ihren Weg in Eure Berichterstattung finden.

In Kooperation mit Keskes Analytics & Strategy haben wir die Workshopinhalte speziell auf Journalist\*innen zugeschnitten. Vorkenntnisse im Bereich Daten braucht Ihr nicht.

### **Das erwartet Euch:**

- Studien und Umfragen kritisch einzuordnen
- typische Fallstricke bei Statistiken zu erkennen
- Datenquellen besser zu bewerten
- Diagramme und Visualisierungen richtig zu lesen
- Zahlen verständlich und verantwortungsvoll im journalistischen Alltag einzusetzen

Neben kurzen Inputs gibt es praktische Beispiele und Raum für Fragen und Austausch.

**Der Workshop findet auf Englisch statt.**  
[Hier gehts zur Anmeldung](https://survey.lamapoll.de/Workshop-Data-Verification-Essentials-for-Journalists)

**Über den Workshopleiter:**

[Tifa Keskes](https://www.linkedin.com/in/tifa-keskes/) ist Gründer von Keskes Analytics & Strategy und verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Daten für sowohl Großunternehmen als auch KMU, mit Schwerpunkt auf Analytics-Systemen und der Schulung von Teams.

**In Kooperation mit:**



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Newsletter vom 16.07.2026

# Alle *3.482 Kommentare* anzeigen

Hallo,

Die Männer-WM 2026 endet an diesem Sonntag. Mit ihr kehrt auch ein bekanntes Muster zurück: Solange „unsere Jungs“ gewinnen, wird Vielfalt gefeiert. Nach Niederlagen werden Spieler mit Migrationsgeschichte überdurchschnittlich oft zur [Zielscheibe rassistischer Kommentare](https://www.instagram.com/p/Da0e_Y_jEZs/?img_index=1)[.](https://www.instagram.com/p/Da0WcbljDyo/?img_index=1) Wer räumt eigentlich Hass-Kommentare weg, wenn Debatten kippen? Genau darum geht es in dieser Ausgabe.

Außerdem

- **Nachgefragt:** Katja Musafiri (taz) über Community Management als journalistische Verantwortung
- **Auf dem Radar:** Informationsfreiheitsgesetz, Medienvielfalt und Journalismus im Umgang mit Rechtsextremismus.
- **Mehr davon, danke:** Eine Schulklasse aus Essen und Bildungsberichterstattung ohne das übliche Problemschulnarrativ

Bis zum nächsten Mal,

*Deine Neuen deutschen Medienmacher\*innen*

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## *Nachgefragt:* Katja Musafiri über Community Management als journalistische Verantwortung

Kommentarspalten moderieren heißt längst nicht mehr nur Kommentare löschen. **Katja Musafiri**, stellvertretende Leiterin Social Media und Community Management bei der taz, erklärt, warum Community Management journalistische Arbeit ist und wie Redaktionen Debatten schützen können.

Das gesamte Interview gibt es [hier.](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/nachgefragt-katja-musafiri-ueber-journalistische-verantwortung-im-community-management)

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## Auf dem *Radar*

**Diversität als Überlebensstrategie** NdM-Geschäftsführerin Elena Kountidou argumentiert im medium magazin, dass Vielfalt für Medien längst eine Frage ihrer Zukunftsfähigkeit ist. [Zum Artikel](https://mediummagazin.de/news/beitrag/1321-es-geht-um-nichts-geringeres-als-die-eigene-zukunftsfaehigkeit.html)  

**“Hände weg vom Informationsfreiheitsgesetz“** Gemeinsam mit 125 weiteren Organisationen und Medien fordern die NdM die Bundesregierung auf, die geplanten Einschränkungen des Informationsfreiheitsgesetzes zu stoppen. [Zum Offenen Brief](https://fragdenstaat.de/artikel/policy/2026/07/xy-organisationen-fordern-rettet-die-informationsfreiheit/)  

**Journalismus als aktiver Akteur** Kommunikationswissenschaftlerin Nadia Zaboura argumentiert in der taz, dass Medien Mitverantwortung für das Erstarken faschistischer Bewegungen tragen. [Zum Artikel](https://taz.de/Journalismus-in-der-Krise/!6187801/)  

**“80 Angry Journalists”** Der Dokumentarfilm begleitet mehr als 80 Journalist\*innen, die Ungarns größtes unabhängiges Nachrichtenportal verlassen und mit Telex ein neues, leserfinanziertes Medium gründen. [Zum Trailer](https://www.youtube.com/watch?v=L-Lmkof_98U)

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## *Mehr* davon, danke

**Das Thema: Bildung, Chancen und eine Klasse, die es zeigt**  
Passend zum Start der Sommerferien hat Reporterin Isabel Schayani für die Tagesthemen und WDRforyou die Klasse 10c der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen begleitet. Mehr als 90 Prozent der Schüler\*innen haben eine Migrationsgeschichte, mit Wurzeln in 16 Ländern. In der fünften Klasse hatte kaum jemand eine Gymnasialempfehlung. Heute können 13 der 25 Jugendlichen das Abitur anstreben. Die Schüler\*innen erzählen selbst von ihren Träumen, von Flucht und Verlust und davon, warum sie ihre Familien stolz machen wollen.  

**Warum das wichtig ist?**  
Bildungserfolg hängt nicht nur von Leistung ab, sondern auch von Herkunft und den Möglichkeiten der Familie. Schüler\*innen mit Migrationsgeschichte sind von dieser Ungleichheit überproportional stark betroffen. Dieser Beitrag zeigt, dass es anders geht: mit Beziehungsarbeit, Vertrauen und Lehrerinnen, die ihre Schüler\*innen wirklich zu Wort kommen lassen. Kein Problemschulnarrativ, sondern ein Positivbeispiel, das Maßstäbe setzt.

[Zum Beitrag](https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1612824.html)

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## **Unsere Veranstaltungen & Tipps**

**Berlin**

**Lesung & Gespräch: “Gegenmacht – Die Zivilgesellschaft schlägt zurück”**  
*19. Juli 2026, 14:00–15:30 Uhr, Amerika-Gedenkbibliothek*  
Arne Semsrott von FragDenStaat spricht über demokratische Teilhabe, solidarische Sorgearbeit, Volksentscheide und die Rolle öffentlicher Räume für eine lebendige Zivilgesellschaft. [Mehr dazu](https://www.zlb.de/veranstaltungsuebersicht/gegenmacht-die-zivilgesellschaft-schlaegt-zurueck/)

**Lindau**

**Lesung & Gespräch: “Verbinden statt spalten”**  
*25. Juli 2026, 19:30 Uhr, friedens räume, Lindau*  
Journalistin Gilda Sahebi spricht darüber, wie Narrative von Spaltung entstehen, warum sie politisch wirksam sind und welche Rolle Medien dabei spielen. Eintritt frei. [Mehr dazu](https://calendar.boell.de/de/event/verbinden-statt-spalten-eine-antwort-auf-die-politik-der-polarisierung)  

**München**

**Diskussion: Bedrohlich aktuell: Die völkische Weltanschauung**  
*30. Juli 2026, 19:00 Uhr, NS-Dokumentationszentrum München*  
Investigativjournalistin Andrea Röpke, Filmemacher Florian Hoffmann und Journalist Simon Wörz diskutieren, wie völkisches Denken heute funktioniert und welche Rolle Medien und Recherche bei seiner Aufklärung spielen. [Mehr dazu](https://www.nsdoku.de/programm/aktuell/detailseite/bedrohlich-aktuell-die-voelkische-weltanschauung-2599)

**Workshop: Sprache und Symbole der extremen Rechten**  
*2. August 2026, 10:00 Uhr, NS-Dokumentationszentrum München*  
Was bedeuten Begriffe wie „Remigration“ oder „Deep State“? Der kostenlose Workshop ordnet rechtsextreme Sprache historisch ein und vermittelt Argumentationshilfen gegen menschenverachtende Parolen. [Mehr dazu](https://www.nsdoku.de/programm/aktuell/detailseite/sprache-und-symbole-der-extremen-rechten-2638)  

**Frankfurt**

**Workshop: Ist das echt? KI-Deepfakes**  
*4. August 2026, 19:00–21:00 Uhr, Frankfurter PresseClub*  
Wie lassen sich KI-generierte Bilder, Videos und Stimmen erkennen? ARD-KI-Journalist Jan Eggers zeigt anhand praktischer Beispiele, wie Deepfakes entstehen, woran sie sich erkennen lassen und was das für den Journalismus bedeutet. [Mehr dazu](https://www.frankfurterpresseclub.de/veranstaltung/ki-workshop-deepfakes-mit-jan-eggers/)

**Online**

**Framing erkennen und einordnen**  
*21. Juli 2026, 16:00–20:00 Uhr, online*  
Wie prägen Begriffe wie „Asylsuchende“ oder „Asyltouristen“ politische Debatten? Die Heinrich-Böll-Stiftung zeigt anhand aktueller Medienbeispiele, wie Framing funktioniert und wie sich Sprachmuster kritisch hinterfragen lassen. [Mehr dazu](https://calendar.boell.de/de/event/zwischen-angst-und-abwertung-framing-debatten-zu-rechtsextremismus-rassismus-klimakrise-und)

**Wie entstehen Videos, die auf Social Media funktionieren?**  
*27. August 2026, online*  
Das MVFP-WebSeminar vermittelt Grundlagen zu Storytelling, Hooks, Plattformstrategien und zielgruppengerechter Video-Produktion. [Mehr dazu](https://mvfp-akademie.de/event/video-content-fuer-social-media-reichweite-durch-starke-videos/)

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Artikel vom 16.07.2026

# *Diskriminerungssensibler Sportjournalismus:* Vier Tipps nach sechs Wochen WM-Berichterstattung

Wie spielen Afrikaner Fußball, wer darf die WM kommentieren und was passiert in der Kommentarspalte, wenn ein Schwarzer Spieler den entscheidenden Elfer verschießt? Im Projekt BetterPost haben die Berichterstattung zur Fußball-WM der Männer über sechs Wochen beobachtet. Unsere wichtigsten Analysen und Tipps für einen diskriminierungssensiblen Sportjournalismus.

### 1. *Othering vermeiden*: Bei wem wird Herkunft zum Thema, bei wem nicht?

Sportlich beginnt das Spiel mit der Startaufstellung. Die Berichterstattung setzt aber oft früher an – Jahrzehnte früher. Häufig thematisieren Journalist\*innen die [Herkunft von Spielern](https://www.facebook.com/Doppelpass/posts/pfbid02x83zttxocFkN7EfAfypw5N5P6K8FrLaL24BiBm7bopoFXWDo9tyB4JVMWZ4Cgzw7l), insbesondere Schwarzen Spielern oder Spielern of Colour. Jonathan Tahs Wurzeln und die seiner Eltern waren für viele Medien Thema, die von Joshua Kimmich und seiner Familie nicht.

Mediales Othering hinterfragt die Zugehörigkeit von Athlet\*innen, vor allem bei Turnieren, in denen Nationalmannschaften gegeneinander antreten. Über Herkunft lässt sich auch sensibel berichten, etwa wenn Protagonist\*innen den [internationalen Teil ihrer Biografie selbst erzählen](https://www.instagram.com/p/DaxbOl7gOwZ/?img_index=1). Spieler\*innen teilen dann ihre eigene Perspektive, anstatt eine Identität von außen zugeschrieben zu bekommen.

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2. *Mehr Diversität* in Redaktionen: Nicht nur die Sneaker sind weiß

Für uns bei NdM ist es [kein neues Thema](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/f%C3%BCr-diversit%C3%A4t-in-medienh%C3%A4usern): In Redaktionen und vor allem deren Chef\*innenetagen [mangelt es an Diversität](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/f%C3%BCr-diversit%C3%A4t-in-medienh%C3%A4usern/recherche-diversitaet-in-deutschen-redaktionen). Sportredaktionen bilden keine sichtbare Ausnahme. Die Posts der WM-TV-Teams von ARD, ZDF und [Magenta](https://www.instagram.com/p/DZc-auhjpL1/?img_index=1) zeigen zwar einen größeren Anteil an Frauen als in der Vergangenheit, an Schwarzen Personen oder PoCs fehlt es dagegen beinahe gänzlich – bei einem Turnier mit 48 Ländern von sechs Kontinenten.

Auf den Expert\*innenpanels fehlen dadurch wichtige Perspektiven und Korrektive. So konnte Bastian Schweinsteiger dem „afrikanischen Fußball“ seine taktischen Fähigkeiten absprechen. [Seiner Ansicht nach](https://www.instagram.com/p/DZuWm3tlUKw/) spielten die Teams dort „wild“. Eine Moderation, die hier reingrätscht oder zumindest kritisch nachfragt? [Fehlanzeige.](https://www.instagram.com/p/DZ5IlYwiOgj/?img_index=1) Wer Teams diverser aufstellt, erweitert zugleich das fachliche und perspektivische Spektrum der Redaktion.

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3. Ressourcen fürs *Community Management*: Hasskommentare dürfen nicht stehenbleiben

Auf Instagram, TikTok, Facebook und weiteren Plattformen haben die Onlineredaktionen der Medienhäuser die Themen rund um die WM breit bespielt. 1.600 Posts hat allein die Sportschau [laut WDR-Programmleitung](https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7481264305892630528/) im ersten Monat der WM veröffentlicht. 432.000 Kommentare sollen darunter abgesetzt worden sein.

Dafür braucht es effektives Community Management mit genügend Ressourcen, fachlicher Expertise und Anerkennung innerhalb der Redaktion. Einen Leitfaden mit den wichtigsten Tipps bietet der [Community Kodex.](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-community-arbeit#tipps-fuer-verantwortungsvolle-moderation-und-schutz-von-community-manager-innen) Zusätzliche Arbeit ersparen Redaktionen ihren CM-Teams auch ganz einfach, wenn sie bei der Berichterstattung nicht auf rassistische Kommentare als Thumbnail-[Clickbait](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/betterpost) setzen oder sie uneingeordnet reproduzieren.

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4. Diskriminierungssensibler Sportjournalismus: *Antirassismus* will gelernt sein

Debatten über Diskriminierung im Sport folgen oft dem Schema einer Berichterstattung über ein Ereignis. Dabei handelt es sich selten um isolierte „Rassismusskandale“, sondern um Kontinuitäten, die mal offener und mal weniger offen sichtbar werden und auf die mediale Agenda rücken.

Einen Racial Bias in den Livekommentaren haben [Studien belegt](https://runrepeat.com/racial-bias-study-soccer). Lob in Bezug auf die Intelligenz und Arbeitsmoral entfiel zu 63 Prozent auf weiße Spieler, Kritik zu 63 Prozent auf Schwarze Spieler und Spieler of Colour. Die Daten stammen aus einer Analyse von über 2.000 Kommentaren in 80 Spielen. Es geht also nicht um Aufräumarbeit nach einem Eklat, sondern um langfristige Sensibilisierung und Weiterbildung in den Redaktionen.

> *„Sportjournalismus trägt Verantwortung. Wer über Wettbewerbe berichtet, berichtet auch über Menschen. Den Hass einzuordnen, der einigen entgegenschlägt, ist keine Nebensache, sondern Teil der journalistischen Aufgabe. Diskriminierungssensibler Journalismus und durchdachtes Community-Management gehören deshalb nicht nur zur WM, sondern in den Alltag jeder Sportredaktion.“*

— Fazit des Monitorings

### Die Tipps und Beispiele aus dem Monitoring unseres [Projekts BetterPost](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/betterpost) als Kacheln auf Social Media

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Termin am 21.07.2026

# *Fachgruppe* Community Management - Meet-Up #2

Wo: Zoom Wann: 21.07.26 ab 13:30 Uhr Community Management ist längst mehr als das Moderieren von Kommentaren. Es braucht klare Leitlinien, Orientierung und Handlungssicherheit, besonders im Umgang mit Hass im Netz, Desinformation und polarisierten Debatten. Um diese Arbeit zu stärken, haben wir Neue deutsche Medienmacher\*innen als Teil von toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation die Fachgruppe Community Management gegründet und laden Euch herzlich zum Auftakt ein:

**Wann?** Dienstag, 21. Juli 2026, 13:30–15:00 Uhr  
**Wo?** Online via Zoom (den Zugangslink senden wir kurz vor der Veranstaltung)  
**Für wen?** Expert\*innen aus Zivilgesellschaft und Medien, die sich zum Thema Community Management austauschen möchten

**Das erwartet Euch**   
Den ersten Impuls übernimmt [Vivian Pein](https://vivianpein.de/), Community-Management-Expertin und Mitinitiatorin des [Kodex für verantwortungsvolles Community Management](https://www.communitykodex.de/#prinzipien). Sie stellt den Kodex vor und gibt Einblicke in die Prinzipien, die verantwortungsvolles Community Management leiten.

Im zweiten Teil zeigt [Katja Musafiri](https://www.linkedin.com/in/katjamusafiri/), Community Managerin bei der taz, an konkreten Praxisbeispielen, welche Handlungsmöglichkeiten sich im Arbeitsalltag ergeben und wie sich die im Kodex formulierten Prinzipien in der Moderation umsetzen lassen.

Im Anschluss möchten wir gemeinsam mit Euch über Erfahrungen, Herausforderungen und offene Fragen aus dem Community Management ins Gespräch kommen.

[Hier gehts zur Anmeldung](https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfFyUUnhiV9W74HyZo87SlrI4Ec7Pe64nNCBnhRVEJzb3aqSg/viewform?usp=publish-editor)

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Termin am 07.10.2026

# *Fachgruppe* Community Management #3 bei *toneshift-Konferenz* #RECLAIMTHEDIGITAL

Wo: Berlin, Global Village Wann: 07.10.26 ab 09:30 Uhr Hass, Desinformation und digitale Gewalt gefährden den demokratischen Austausch im Netz. Gleichzeitig stehen viele Organisationen und Projekte, die sich für sichere digitale Räume einsetzen, unter hohem Druck.

Die ToneShift-Fachkonferenz #RECLAIM THE DIGITAL bringt deshalb Menschen aus Journalismus, Zivilgesellschaft, Bildung, Forschung, Beratung, Politik und Verwaltung zusammen. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Wissenstransfer und die Frage, wie wir digitale Räume gemeinsam demokratischer und sicherer gestalten können.

**Wann?** Dienstag, 21. Juli 2026, 13:30–15:00 Uhr  
**Wo?** Berlin, Global Village  
**Für wen?** Expert\*innen aus Zivilgesellschaft und Medien, die sich zum Thema Community Management austauschen möchten

[Jetzt anmelden](https://crm.das-nettz.de/civicrm/event/info?reset=1&id=53)

## Fachgruppe Community Management: Hass erkennen, melden und aufarbeiten

Im Rahmen der Konferenz findet auch das nächste Treffen unserer Fachgruppe Community Management statt. Gemeinsam mit den Kolleg\*innen der[ Meldestelle REspect](https://respectimnetz.de/) beschäftigen wir uns mit rechtlichen Fragen rund um Hass im Netz: Wie können strafrechtlich relevante Inhalte erkannt und dokumentiert werden? Welche Meldewege gibt es? Und was brauchen Community Manager\*innen, um mit solchen Fällen sicher umzugehen?

Neben fachlichem Input bleibt Raum für Fragen, konkrete Erfahrungen und den Austausch mit anderen Community Manager\*innen und weiteren Akteur\*innen. Die Fachgruppe Community Management wurde von den Neuen deutschen Medienmacher\*innen im Rahmen von[ toneshift](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/toneshift) gegründet. Sie bringt Menschen aus Journalismus, Zivilgesellschaft und weiteren Bereichen zusammen, um Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für verantwortungsvolles Community Management zu entwickeln.

[Hier gehts zur Anmeldung](https://crm.das-nettz.de/civicrm/event/info?reset=1&id=53)

##  *Praxistipps:* Codes auf Social Media erkennen 

Eine 🥝 ist nicht immer nur eine Kiwi: Hinter harmlos wirkenden Emojis und Zahlenkombinationen in Kommentarspalten können rechtsextreme, rassistische oder queerfeindliche Hasscodes stecken. Für alle, die diese Kommentare erkennen und einordnen wollen, gibt es unsere kostenlose Handreichung: Darin erklären wir über 40 gängige Codes, inklusive Hinweisen und Praxis-Empfehlungen für Umgang in der Community-Moderation.

[Kostenlose Übersicht erhalten](https://mailchi.mp/08054c6ceeac/praxishilfe-codes-dog-whistles-fr-cm)

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Artikel vom 05.08.2026

#  Zwischen *Leitlinien* und *Grauzonen:* Das war unsere Fachgruppe Community Management #2 

Kommentar stehen lassen, beantworten oder löschen?   
Im Community Management müssen solche Entscheidungen oft innerhalb weniger Sekunden getroffen werden und nicht jeder Fall ist eindeutig. Beim zweiten Treffen unserer Fachgruppe ging es deshalb um gemeinsame Leitlinien, konkrete Beispiele aus dem Redaktionsalltag und unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten.

Am 21. Juli kamen Community Manager\*innen, Journalist\*innen und Akteur\*innen aus Redaktionen, Zivilgesellschaft, politischer Bildung und Öffentlichkeitsarbeit online zusammen. Die Fachgruppe entstand im Rahmen von [toneshift](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/toneshift) und wird von unserem [BetterPost](https://www.neuemedienmacher.de/was-wir-machen/projekte/betterpost)-Projektteam organisiert und moderiert. Beim zweiten Treffen wurde vor allem eines deutlich: **Der Bedarf an Austausch über schwierige Moderationsentscheidungen ist groß.**

## **Ein Kodex für bessere Moderation und mehr Schutz**

Vivian Pein, Community-Management-Expertin und Mitinitiatorin des [Community Kodex](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/schutz-fuer-die-die-den-ton-im-netz-halten-ndm-unterzeichnet-community-kodex), stellte die acht Leitprinzipien für verantwortungsvolles Community Management vor. Der Kodex ist eine freiwillige Selbstverpflichtung für Organisationen und zeigt, wie gute Moderation aussehen kann.

Dabei geht es nicht nur darum, regelwidrige Kommentare zu entfernen: **Menschenwürde und Schutz vor Diskriminierung sollen die Grundlage der Moderation bilden**. Kommentarspalten müssen aktiv gestaltet, menschenfeindliche Kommentare und Codes konsequent sanktioniert und die Wirkung dessen berücksichtigt werden, was unwidersprochen stehen bleibt.

Gleichzeitig richtet sich der Kodex an die Organisationen hinter dem Community Management: Wer andere schützen soll, braucht selbst geeignete Rahmenbedingungen. Dazu gehören klare Zuständigkeiten, ausreichende Ressourcen, feste Meldeketten, Rückhalt bei Moderationsentscheidungen und ein bewusster Umgang mit psychischer Belastung.

## **Nicht jede Entscheidung ist eindeutig**

[Katja Musafir](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/artikel/nachgefragt-katja-musafiri-ueber-journalistische-verantwortung-im-community-management)i, Vize-Leitung Social Media und Community bei der taz, brachte die Perspektive aus dem Redaktionsalltag ein. An konkreten Beispiel-Kommentaren diskutierten die Teilnehmenden, wann ein Beitrag stehen bleiben, eingeschränkt, beantwortet oder gelöscht werden sollte.

Eine zentrale Frage dabei: Verstößt ein Kommentar gegen Gesetze oder die Netiquette oder gefällt uns lediglich die darin vertretene Meinung nicht? Gerade bei Ironie, Sarkasmus, [Dogwhistles](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/dog-whistle) und vermeintlich harmlosen Fragen reichen starre Regeln und automatisierte Moderationstools oft nicht aus. **Kontext, Wirkung und die Leitlinien der jeweiligen Redaktion müssen immer mitgedacht werden.**

Die Diskussion zeigte: Im Community Management gibt es nicht für jede Situation den einen richtigen Weg. Unterschiedliche Einschätzungen können nachvollziehbar sein, solange Entscheidungen transparent, konsequent und an klaren Grundsätzen orientiert sind. Wichtig sind außerdem Austausch im Team, eine zweite Perspektive bei schwierigen Fällen und die Möglichkeit, Entscheidungen zu korrigieren.

## **Praktische Tipps für die Community-Arbeit**

Nicht jeder Hasskommentar braucht dieselbe Antwort und nicht jede Gegenrede ist sinnvoll. Auf unserer Wissensseite haben wir[zehn praktische Tipps für die Community-Arbeit](https://www.neuemedienmacher.de/wissen-tools/gegen-hass-im-netz/tipps-fuer-community-arbeit) zusammengestellt. Sie helfen dabei, Kommentare einzuordnen, konstruktive Stimmen zu stärken, klare Grenzen zu setzen und die eigene Energie gezielt einzusetzen. Außerdem zeigen wir, wann sich Gegenrede lohnt und wie Redaktionen mit [Falschinformationen](https://www.neuemedienmacher.de/glossar/falschinformation), Whataboutism oder extremistischen Inhalten umgehen können.

## **Wie es weitergeht**

[Das nächste Treffen](https://www.neuemedienmacher.de/aktuelles/termin/fachgruppe-community-management-2-2) findet am 7. Oktober 2026 im Rahmen der [ToneShift-Fachgruppenkonferenz **\#RECLAIMTHEDIGITAL**](https://toneshift.org/veranstaltungen/fachkonferenz-reclaim-the-digital/) in Berlin statt. Gemeinsam mit den Kolleg\*innen der Meldestelle REspect! beschäftigen wir uns mit rechtlichen Fragen sowie der Meldung und Aufarbeitung von Hass im Netz.

##  *Praxistipps:* Codes auf Social Media erkennen 

Eine 🥝 ist nicht immer nur eine Kiwi: Hinter harmlos wirkenden Emojis und Zahlenkombinationen in Kommentarspalten können rechtsextreme, rassistische oder queerfeindliche Hasscodes stecken. Für alle, die diese Kommentare erkennen und einordnen wollen, gibt es unsere kostenlose Handreichung: Darin erklären wir über 40 gängige Codes, inklusive Hinweisen und Praxis-Empfehlungen für Umgang in der Community-Moderation. 

[Kostenlose Übersicht erhalten](https://mailchi.mp/08054c6ceeac/praxishilfe-codes-dog-whistles-fr-cm)

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