Diskussion am 24. September in Frankfurt: Migrationsgeschichte von Journalist*innen – Fluch oder Segen?

19Sep2018

Diskussion am 24. September in Frankfurt: Migrationsgeschichte von Journalist*innen – Fluch oder Segen?

Mit den Sprachen, dem politischen Denken und den sozialen Bindungen bewegen sich Journalist*innen mit Migrationsgeschichte oft gleichzeitig in mehreren Welten. Verlangt wird von ihnen, dass sie Deutsch perfekt beherrschen und auch fit in der Sprache ihres Herkunftslandes oder ihrer migrierten Elternteile sind. Die eigene Redaktion erklärt sie zu Expert*innen für alle Fragen ihres Herkunftslandes mit besonders guten Kontakten und erwartet distanzierte und neutrale Berichterstattung. Manche Communities der Herkunftsländer wiederum vereinnahmen sie für sich. „Du bist einer von uns, schreibe für uns!“ Umgekehrt wird in Deutschland geborenen, aufgewachsenen und ausgebildeten Journalist*innen ihr „Deutsch-Sein“ abgesprochen aufgrund ihres Namens und/oder ihres Aussehens.

Im Rahmen des Frankfurter Presseclubs spricht Corina S. Socaciu über dieses Thema mit den Journalistinnen Canan Topçu und Hadija Haruna-Oelker von den Neuen deutschen Medienmachern. Wie haben sie es in die Medien geschafft? Welche Hürden hatten sie zu überwinden? Mit welchen Vorurteilen haben sie bei Recherche, bei Leser*innen, Hörer*innen, Zuschauer*innen und auch in der Redaktion zu kämpfen?

Wann? Am Montag, 24. September, um 19 Uhr

Wo? Regionalverband FrankfurtRheinMain, Poststraße 16, 60329 Frankfurt am Main

Der Eintritt ist frei. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung nötig.

Link zur Anmeldung: https://tinyurl.com/y99reng9

 

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