Wo Meinungsfreiheit aufhört und Rassismus anfängt

27Apr2014

Wo Meinungsfreiheit aufhört und Rassismus anfängt

PODIUMSDISKUSSION der Neuen deutschen Medienmacher

WANN? 15. Februar 2014, 19 Uhr

WO? Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, Berlin-Neukölln (12049)

2013 war ein Jahr, in dem die Grenzen der Meinungs- und Ausdrucksfreiheit regelmäßig für Diskussionen sorgten. Da gab es unter anderem die N-Wort-Debatte, die Rassismus-Rüge der UN an Deutschland, diverse Vorfälle von Blackfacing oder Racial Profiling. Das ging offenbar auch an Thilo Sarrazin nicht spurlos vorbei, der im Februar sein neues Buch zum „neuen Tugendterror” veröffentlich. In Kürze erscheint ein Vorabdruck in Medien.

Meinungsfreiheit ist essentiell für eine Demokratie. Problematisch wird es, wenn sich Publizisten rassistisch äußern, dann aber hinter einer vermeintlichen „Meinungsfreiheit“ verstecken und Kritik an ihren Äußerungen als Redeverbot oder Zensur denunzieren. Die Neuen deutschen Medienmacher (NdM) laden ein, darüber zu diskutieren, wo Meinungsfreiheit aufhört und Rassismus anfängt.

Input: „Rassismus ohne Rassisten“


• Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, Politikwissenschaft FH Münster

Auf dem Podium:

Klaus J. Bade, Migrationsforscher („Kritik und Gewalt. Sarrazin-Debatte, ‚Islamkritik’ und Terror in der Einwanderungsgesellschaft“, 2013)
Özlem Gezer, Journalistin, Der Spiegel
Hadija Haruna, Journalistin, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland
Sheila Mysorekar, Journalistin, NDM
Moderation: Ferda Ataman, NdM, Mediendienst Integration

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