Vielfalt verteidigen: Wir wären dann so weit.

05Dez2016

Vielfalt verteidigen: Wir wären dann so weit.

NdM-Bundeskonferenz: Forderungen der Neuen deutschen Medienmacher

PRESSEMITTEILUNG VOM 5. DEZEMBER 2016

Auf der Bundeskonferenz der Neuen deutschen Medienmacher am Samstag, den 3. Dezember 2016 in Berlin haben gut achtzig Medienschaffende Forderungen für mehr Vielfalt in den Medien aufgestellt:

  • Mut zu neuen Zielgruppen! Heute leben mehr als 20 Prozent Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Deutschland – eine wachsende demographische Gruppe, die derzeit von deutschen Medien kaum angesprochen wird.
  • Schluss mit der Monopolisierung des „besorgten Bürgers“: Nicht nur die Sorgen vom rechten Rand sind ernst zu nehmen – auch über die Sorgen von mehr als 20 Prozent der Bevölkerung, die von Rassismus bedroht sind, muss berichtet werden.
  • Wir fordern eine Berichterstattung, die Menschen aus Einwandererfamilien als Teil des deutschen Alltags und nicht nur als Problem zeigt.
  • Wir fordern interkulturelle Kompetenz in der journalistischen Ausbildung, zur Professionalisierung von Medienmachern in einer Migrationsgesellschaft.
  • Wir finden, es ist an der Zeit, über eine Quoten für Medienschaffende aus Einwandererfamilien zu reden.

Lernen Sie alle unsere Argumente für mehr Vielfalt in den Medien kennen: in der soeben erschienenen Handreichung „Wir wären dann so weit“ (PDF zum Download).

Wir stehen allen Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Der Vorstand der Neuen deutschen Medienmacher


Pressekontakt: Sheila Mysorekar, 030-269 472-31; mysorekar@neuemedienmacher.de

Mehr Informationen zur Bundeskonferenz 2016 der Neuen deutschen Medienmacher sowie druckfähige Fotos zum Download finden Sie hier.

Die Neuen deutschen Medienmacher sind eine Organisation von Medienschaffenden mit und ohne Migrationsgeschichte, die für mehr Vielfalt in den Medien eintreten.

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