Interkultureller Mediendialog

12Mrz2015

Interkultureller Mediendialog

Zwischen Fiktion und Wirklichkeit: Das Islambild in den deutschen Medien
 
Wann: Dienstag, 17. März 2015, 19 bis 21 Uhr
Wo: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin, Haus 1, Raum 119 (1. Etage)
 
“Der Islam gehört zu Deutschland.” Immer wieder löst dieser Satz mediale Debatten aus. Islamisches Leben in Deutschland ist stark im Fokus des öffentlichen Interesses – obwohl dies nach über 50 Jahren Einwanderungsgeschichte keinen großen Neuigkeitswert besitzt und obwohl angesichts rund vier Millionen Muslimen in Deutschland auch nichts Spektakuläres an der Tatsache ist, dass der Islam in Deutschland von Deutschen gelebt wird. Auf der anderen Seite verunsichern Terroranschläge wie zuletzt der auf die Redaktion von “Charlie Hebdo” im internationalen oder Nachrichten von einer größer werdenden militanten salafistischen Bewegung im nationalen Kontext.
Die Neuen deutschen Medienmacher laden gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Medienschaffende zum Fachgespräch ein. Wir diskutieren über Islambilder in den deutschen Medien und über die Frage, wie ein journalistisch angemessener Umgang mit islambezogenen Themen aussehen kann. 
 
Um Anmeldung wird gebeten: forum.fb@fes.de
 
Programm:
 
19.00 Uhr Begrüßung durch Dietmar Molthagen, Friedrich-Ebert-Stiftung
19.10 Uhr Impulsvortrag: Muslimbilder in Deutschland, Dr. Naika Foroutan, HU Berlin, Berliner Institut für empirische Migrationsforschung
19.30 Uhr Kommentare
Daniel Bax, taz, Vorstandsmitglied Neue deutsche Medienmacher
Doris Nahawandi, Stab der Integrationsbeauftragten des Berliner Senats
Mustafa Yoldas, Vositzender Schura – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.
20.00 Uhr Diskussion
Moderation: Erhard Brunn, Berater für interkulturelle Kooperationen
21.00 Uhr Ende des Fachgesprächs
Während des Fachgesprächs wird es einen Imbiss geben.
 
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
 

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