„Geht doch nach Hause!“

03Feb2014

„Geht doch nach Hause!“

Podiumsdiskussion.

Hassmails, Shitstorms und Kommentare, die unter die Gürtellinie zielen. Die meisten von uns kennen das, entweder aus eigener oder der Erfahrung von Kollegen. Überproportional häufig treffen diese Anfeindungen JournalistInnen aus ethnischen Minderheiten.

Wer sind nun diese Hassmailschreiber und Shitstormtreiber, Islamhasser und Xenophobe, diese Kommentatoren, die von Antipathie und offenen Rassismen getrieben sind? Viele der Mails wirken schablonenhaft, wiederholen sich in Inhalt und Argumentationsweise. Steckt System dahinter, sind die Kritiker organisiert? Was bedeuten diese Attacken für die Adressaten, wie gehen sie mit ihnen um, wie wehren sie sich dagegen, wann ist die Öffentlichkeit der richtige Ort und wann bleiben sie besser in der Deckung? Welche juristischen Möglichkeiten können und sollten ausgeschöpft werden, wie mit dem psychischen Druck umgehen?

Diese und weitere Fragen diskutieren Journalisten mit und ohne Migrationshintergrund, ein Anwalt klärt über den juristischen Rahmen auf und Ebru Taşdemir von den Neuen deutschen Medienmachern moderiert.

Diskutanten:

Özlem Topçu (Die Zeit)
Daniel Bax (taz)
Şükrü Uslucan (Rechtsanwalt)
Yassin Musharbash (Die Zeit, angefragt)

Moderation:

Ebru Taşdemir (Neue deutsche Medienmacher)

 

Venue:

Volksbühne, Linienstraße 227, 10178 Berlin
23. März 2013, 19-21 Uhr, Einlass ab 18:45 Uhr
im „Theater im 3. Stock“, Eingang über den Roten Salon
U2 & M8 Rosa-Luxemburg-Platz, U8 Weinmeisterstraße

 

Kontakt:

Chadi Bahouth (Neue deutsche Medienmacher)
bahouth@neuemedienmacher.de

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