Archive

23Mai2018

“Eine Mischung aus Sexismus und Rassismus”: Hadija Haruna über die Berichterstattung zur “Royal Wedding”

Die Politologin, Journalistin und Moderatorin Hadija Haruna sprach am 22. Mai mit dem Deutschlandfunk über die Berichterstattung des ZDF zur Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle. Haruna ist aktives Mitglied der Neuen deutschen Medienmacher und in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland tätig. Im Interview mit Stefan Fries bestätigt Haruna, dass Hautfarbe in der
02Mai2018

Stellungnahme: NdM fordern klare Positionierung der Politik gegen die massive Einschränkung der Pressefreiheit im EU-Land Ungarn

STELLUNGNAHME Berlin, 2. Mai 2018   Tag der Pressefreiheit am 3. Mai – Journalist*innen auf Ungarns schwarzen Listen   Zum Tag der Pressefreiheit fordern wir als Neue deutsche Medienmacher*innen deutsche und europäische Politiker*innen dazu auf, sich gegen die Einschränkung der Pressefreiheit in unserem EU-Nachbarland Ungarn einzusetzen. Insbesondere die CSU, die noch vor rund zwei Wochen die
10Apr2018

Handbook Germany: “Wir sind die digitale Verwandschaft der Geflüchteten.”

  www.handbookgermany.de für Geflüchtete und Neuzuwanderer jetzt in sieben Sprachen Wer neu nach Deutschland kommt, braucht Informationen. Das digitale Handbuch für Deutschland www.handbookgermany.de bietet Informationen für Geflüchtete und alle, die neu in Deutschland sind. Das Handbuch spricht ab jetzt sieben Sprachen: Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi und nun auch Paschtu (Afghanistan/Pakistan), Französisch (West- und Zentralafrika) und Türkisch. Sieben Sprachen
01Mrz2018

PM: Wir brauchen starke öffentlich-rechtliche Medien – No NoBillag

STELLUNGNAHME NoBillag-Initiative in der Schweiz, Debatte in Deutschland Für Vielfalt in den Medien: Wir brauchen mehr denn je einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland! Am Sonntag (4. März) entscheiden die stimmberechtigten Schweizer*innen darüber, ob sie die Radio- und Fernsehgebühren abschaffen. Auch in Deutschland wird über die Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunk diskutiert. Die Neuen deutschen Medienmacher
12Feb2018

Ein Jahr Unfreiheit – Deniz Yücel muss endlich raus

Seit einem Jahr sitzt unser Kollege Deniz Yücel in türkischer Haft. Wir finden: es reicht! Er hätte nie dort landen dürfen – und viele seiner Kolleg*innen auch nicht. Uns als Neue deutsche Medienmacher (NdM) berührt sein Fall besonders. Denn in gewisser Weise trifft es damit einen von uns. Noch im Dezember 2016 saß Deniz Yücel
19Jan2018

NdM zum KiKA-Shitstorm: Interview mit Ferda Ataman

Der Shitstorm nach der KiKA-Dokumentation “Schau in meine Welt – Malvina, Diaa und die Liebe” zeigt deutlich: Statt über eine problematische Debattenkultur zu berichten, fungierten viele Medien vielmehr als Brandbeschleuniger für die Hetze. Im Interview mit dem Deutschlandfunk spricht sich Ferda Ataman, 2. Vorsitzende der Neuen deutschen Medienmacher, für mehr Besonnenheit aus. Zum Beitrag 
17Jan2018

NdM zum KiKA-Shitstorm: Medien sollten besonnener mit antimuslimischer Hetze umgehen

Stellungnahme vom 18. Januar 2018 Derzeit läuft eine besorgniserregende Debatte über eine Dokumentation im Kinderkanal KiKA, die vom Hessischen Rundfunk (HR) produziert wurde. Die im November 2017 ausgestrahlte Sendung über ein junges Paar “Schau in meine Welt! – Malvina, Diaa und die Liebe” hat massive antimuslimische Reaktionen provoziert. Bei Malvina und Diaa handelt es sich
05Dez2017

Die Würde des Menschen ist unhassbar

Erklärung des Nationalen Komitees der No Hate Speech Bewegung Deutschland zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2017   Der Bundestagswahlkampf hat es vorgemacht, die neue Zusammensetzung des Parlaments hat es bestätigt: Der Ton wird rauer. In der analogen Welt, vor allem aber im Netz gewinnt der Hass an Lautstärke. Ein breites Bündnis aus Politik,
23Nov2017

ZDF-Chefredakteur Frey: “Fernsehen muss bunter werden”

Jubiläum des Interkulturellen Mediendialogs in Rhein-Main   Frankfurt a.M., 22. November 2017. Für die Aufnahme von mehr „Alltags- und Lebensthemen“ von Menschen mit Migrationsgeschichte in den Medien hat sich der Chefredakteur des ZDF, Peter Frey, ausgesprochen. „Das Fernsehen muss bunter werden“, sagte er am Dienstagabend (21. November) in Frankfurt/Main bei der Feier zum zehnjährigen Bestehen
13Nov2017

Mehr Aufmerksamkeit in der Berichterstattung: Konstantina Vassiliou-Enz im Gespräch mit WDR 5

Vergangenen Samstag sprach NdM-Geschäftsleiterin Konstantina Vassiliou-Enz mit WDR 5 über die Ziele und Motive des Vereins. Darin betonte sie die nachhaltig existenten Stereotype in der Berichterstattung und die Notwendigkeit, beim Verfassen von Nachrichteninhalten besonders aufmerksam zu sein – denn Stereotype erschaffen Bilder, die die Schreibenden vielleicht gar nicht beabsichtigen. Hier gibt es das Interview zum Nachhören.
17Okt2017

“Hate. So Sad”: Die NdM-Bundeskonferenz auf B5 Aktuell

Am 7. Oktober 2017 drehte sich bei der NdM-Bundeskonferenz “Hate. So Sad. Wie Journalist*innen mit Hass im Netz umgehen” in Berlin alles um Hate Speech im Internet – auch für Medienschaffende ein drängendes Thema, denn immer mehr von ihnen müssen sich in ihrer Arbeit mit Hasskommentaren auseinandersetzen. Der Bayerische Rundfunk war live dabei: Reporter Günter Herkel sammelte
11Okt2017

Stellungnahme: Neue deutsche Medienmacher kritisieren besorgten Wissenschaftler (mit Reaktion und Replik)

Berlin, 25. Juli 2017 Studie „Die ‚Flüchtlingskrise’ in den Medien“ Neue deutsche Medienmacher kritisieren besorgten Wissenschaftler Mit Verärgerung nehmen die Neuen deutschen Medienmacher die Berichte über eine Studie des Kommunikationswissenschaftlers Michael Haller zur Kenntnis, nach der die deutschen Medien in der Berichterstattung über Flucht und Asyl „versagt“ hätten. Indirekt redet Haller all jenen Verschwörungstheoretikern und
08Okt2017

Klare Kante statt Kuscheln: Die NdM-Bundeskonferenz 2017

HATE. SO SAD. Wie Journalist*innen mit Hass im Netz umgehen Unter dem Titel „Hate. So Sad. Wie Journalist*innen mit Hass im Netz umgehen“ veranstalteten die Neuen deutschen Medienmacher*innen am 7. Oktober 2017 in Berlin ihre diesjährige Bundeskonferenz. In zwei Workshops und einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion wurden den teilnehmenden Journalist*innen Werkzeuge an die Hand gegeben, um
09Sep2017

Offener Brief an Präsident Recep Tayyip Erdogan: Schützen Sie die Presse- und Meinungsfreiheit in Ihrem Land

An den Präsidenten der Republik Türkei Recep Tayyip Erdoğan Sehr geehrter Herr Staatspräsident, wir schreiben Ihnen im Bemühen um unsere Kollegen Deniz Yücel, Meşale Tolu und alle anderen Kolleginnen und Kollegen, die aktuell in der Türkei aus politischen Gründen festgehalten werden. Die Vereine, die wir vertreten, organisieren seit Jahrzehnten Recherchereisen ins Ausland, finanzieren Recherchen in
30Aug2017

“Die AfD ist eine rechtsradikale Partei”: Kommentar von Ferda Ataman

In der Attacke des AfD-Spitzenkandidaten Gauland auf die Integrationsbeauftragte Özoguz hat sich wieder gezeigt, dass die AfD eine rechtsradikale Partei ist, meint Ferda Ataman, 2. Vorsitzende der Neuen deutschen Medienmacher, in einem Zwischenruf für den “Tagesspiegel”. Das völkische Weltbild der Partei sei im 21. Jahrhundert nicht mehr tragbar. Kommentar lesen
15Aug2017

Buchbeitrag von Sheila Mysorekar: Neue Stimmen für die Wahlen

Rund zwei Monate vor der Bundestagswahl hat die NdM-Vorstandsvorsitzende Sheila Mysorekar in einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung einen Text veröffentlicht, der die heutige Lage der deutschen Linken aus der Perspektive von Menschen aus Einwandererfamilien beleuchtet. In ihrem Beitrag erklärt sie, dass auch die Linke nicht vor Rassismus gefeit ist und wie Initiativen sich schwer tun, Mitbürger*innen
24Jul2017

No Hate Speech Movement: Erfahrungen aus den Redaktionen

Beleidigungen, Verleumdungen, Drohungen, das sind die negative Seite des Internet. Mit dem No Hate Speech Movement, einer Kampagne des Europarats, sensibilisieren die Neuen deutschen Medienmacher*innen für das Thema Hass im Netz und setzen nun einen besonderen Schwerpunkt auf den Umgang mit Hate Speech in Redaktionen – denn nicht selten finden sich gerade in den Kommentarspalten
20Jul2017

22. Juli: Internationaler Aktionstag für die Betroffenen von Hasskriminalität

Pressemitteilung vom 20. Juli 2017 No Hate Speech Movement Deutschland nach einem Jahr das zweitgrößte weltweit  Die Hasskriminalität im Internet hat drastisch zugenommen: seit 2012 um 600 Prozent. Gleichzeitig wächst international die Bewegung gegen Hass im Netz. Am 22. Juli findet weltweit der „Aktionstag für die Betroffenen von Hasskriminalität“ statt. Das No Hate Speech Movement
18Jul2017

Neue Deutsche Organisationen gründen Hauptstadt-Repräsentanz

Im Juli 2017 gründen die Neuen deutschen Organisationen, ein Projekt der Neuen deutschen Medienmacher, eine Geschäftsstelle in Berlin, um ihre Vertreterinnen und Vertreter  sichtbar zu machen, politischen Einfluss zu nehmen und Chancengerechtigkeit zu fördern. Mit Veranstaltungen, Pressegesprächen und Positionspapieren setzen sie sich von Berlin aus für eine vielfältige Gesellschaft ein, bringen sich in Debatten ein
13Jun2017

Konstantina Vassiliou-Enz: “Wir haben noch so viel in Deutschland zu tun”

Das IQ Netzwerk Niedersachsen traf NdM-Geschäftsführerin Konstantina Vassiliou-Enz am Rande des Seminars „Professionell berichten über Migration und Integration“ am 30. Mai in der RTL-Journalistenschule in Köln. Im Interview erklärt sie die Ziele der Neuen deutschen Medienmacher, betont die Wichtigkeit interkultureller Kompetenz in den Medien und fordert, Journalist*innen sollten nicht einfach reproduzieren, was die Politik vorgebe. Das Gespräch gibt
13Jun2017

Die NdM im “Sprachreport”: Am Anfang ist das Wort

In der Februar-Ausgabe des “Sprachreport”, herausgegeben vom Institut für Deutsche Sprache, gibt es unter der Überschrift “Am Anfang ist das Wort” einen Beitrag der Neuen deutschen Medienmacher. Verfasst von Konstantina Vassiliou-Enz, Alice Lanzke und Daniel Bax geht es um unser Glossar, die Deutungsmacht von Journalist*innen und den Einfluss von Rechtspopulist*innen auf gesellschaftliche Debatten und Sprachgebrauch.
02Jun2017

Pressemitteilung: Neue Leitsätze zum Pressekodex leider nicht hilfreich – NdM geben eigene Empfehlungen

Wann sollen Journalist*innen die Herkunft von Straftätern nennen? Der Deutsche Presserat will mit Beispielen klarstellen, in welchen Fällen Journalist*innen den Migrationshintergrund von Täter*innen unbeanstandet nennen dürfen. Dazu die Neuen deutschen Medienmacher (NdM): “Die Entscheidungshilfen tragen nicht zu mehr Klarheit bei. Im Gegenteil, sie dürften eine pauschalisierende und stigmatisierende Berichterstattung befördern.” Zum Hintergrund: Bis vor Kurzem lautete
24Mai2017

Aus der Presse: “Hate-Speech: Gesetz gegen Hassbotschaften im Bundestag”

Der Münchner Merkur berichtet über die Debatte zum Gesetzesentwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas, mit dem Hassreden vor allem in den sozialen Netzwerken künftig besser bekämpft werden sollen. Dabei wird auch das “No Hate Speech Movement” vorgestellt, das zeigt, wie man sich gegen Hass im Netz wehren kann. Zum Beitrag
22Mai2017

Die Neuen deutschen Medienmacher zu Gast bei IDA in Dresden

NdM-Vorstandsmitglied Joanna Stolarek war am Dienstag, den 16. Mai, zu Gast bei der Veranstaltungsreihe “IDA präsentiert” in Dresden: Unter dem Titel “Flüchtlinge, Asylanten und Menschen mit Fluchthintergrund: wie Sprache den Diskurs zu Flucht und Asyl beeinflusst” diskutierte sie mit den 50 Teilnehmenden über die Bedeutung diskriminierungssensiblen Sprachgebrauchs. Eine kurze Zusammenfassung des Abends gibt es hier sowie
24Mrz2017

„Presserat macht Kotau vor politischem Druck“

Pressemitteilung vom 24. März 2017 zur Berichterstattung bei Straftaten Die Neuen deutschen Medienmacher kritisieren, dass der Presserat seine Richtlinie zum Diskriminierungsschutz aufweicht. Er gibt damit all jenen Stimmen nach, die ihre Vorurteile in der Berichterstattung über Straftaten bestätigt sehen wollen. Hintergrund: Der Deutsche Presserat hat in dieser Woche beschlossen, seine Regeln für die Kriminalitätsberichterstattung zu ändern. Bisher hieß es
16Mrz2017

Workshop “Von (alltags-)rassistischen Bildern zur ‘Lügenpresse'”

Am Dienstag den 14.März fand auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt ein Workshop der Neuen Deutschen Medienmacher zum Thema Alltagsrassismus in der Sprache in Halle statt. “Radio Corax”-Reporterin Tina Nötzold berichtet im Studio von ihren Erfahrungen im Workshop. Beitrag Nachhören
06Mrz2017

Faire Berichterstattung, vielfältige Perspektiven

In der März-Ausgabe des Monatsmagazins “Begegnung der Kulturen – INterkultur in Stuttgart” wurde das Stuttgarter Netzwerk der Neuen deutschen Medienmacher vorgestellt. Serkan Cakir, der im Netzwerk aktiv ist und für die Stuttgarter Zeitung arbeitet, erklärt in dem Beitrag, inwiefern seine Herkunft seinen Blick beeinflusst. Und NdM-Mitglied Elif Polat betont die Wichtigkeit von Sprachsensibilität im Journalismus.
01Feb2017

Neuer Onlineknotenpunkt für Flüchtlinge in Deutschland (inkl. Presseschau)

Informationsportal handbookgermany.de bündelt Angebote für Geflüchtete und Neuzuwanderer Presseinformation vom 1. Februar 2017 Wer neu nach Deutschland kommt, braucht Informationen. Im Netz sind in den letzten Monaten eine Fülle von Informations- und Hilfsangeboten für Geflüchtete entstanden – und kommen bei den Adressaten oft nicht an. Um zielgerichtet geflüchtete Menschen zu erreichen, erstellt das Journalistennetzwerk „Neue deutsche Medienmacher“
25Jan2017

Wir brauchen andere Geschichten!

Rassismus findet auch in den Medien statt – öfter, als man denkt. Er beginnt mit negativen Zuschreibungen. Doch wie kommt es zu Rassismus in den Medien? Eine Diskussion, an der auch Sheila Mysorekar, Vorstandsvorsitzende der Neuen deutschen Medienmacher, teilnahm, im Zentrum Karl der Grossen ging dem Problem auf den Grund und zeigte konkrete Lösungsansätze. Weiterlesen
07Dez2016

“Mit Vielfalt gegen Rassismus”: Bericht zur Bundeskonferenz 2016

“M – Menschen Machen Medien” hat unsere Bundeskonferenz 2016 besucht – und einen umfassenden Bericht darüber veröffentlicht: Die einen setzen weiter auf Sensibilisierung, die anderen wollen die Machtfrage stellen, um mehr Vielfalt in bundesdeutsche Medien zu bringen. Kontrovers und empathisch waren die Debatten auf der Bundeskonferenz der Neuen deutschen Medienmacher (NdM) in Berlin. Mit Blick
05Dez2016

Vielfalt verteidigen: Wir wären dann so weit.

NdM-Bundeskonferenz: Forderungen der Neuen deutschen Medienmacher PRESSEMITTEILUNG VOM 5. DEZEMBER 2016 Auf der Bundeskonferenz der Neuen deutschen Medienmacher am Samstag, den 3. Dezember 2016 in Berlin haben gut achtzig Medienschaffende Forderungen für mehr Vielfalt in den Medien aufgestellt: Mut zu neuen Zielgruppen! Heute leben mehr als 20 Prozent Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Deutschland – eine
29Nov2016

Schwitzen für die Zukunft: Neue deutsche Medienmacher laden mit dem Kulturförderverein Nordkurve zum politischen Adventskalender in Nürnberg

Pressemitteilung vom 30. November 2016 Adventszeit ist Besinnungszeit. Ein guter Zeitpunkt also, sich Gedanken zu machen – auch über das eigene Land. Eine Gelegenheit dazu bietet der politische Adventskalender, den der Kulturförderverein Nordkurve zusammen mit den Neuen deutschen Medienmachern (NdM) in Nürnberg veranstaltet. An 24 Tagen kommen dort Bürgerinnen und Bürger zu Wort und schildern
22Nov2016

Al Jazeera: Wie über den Aufstieg der Rechten in Deutschland berichtet wird

Der Aufstieg der AfD geht mit einem wachsenden Misstrauen gegenüber etablierten Medien einher: Inwiefern diese beiden Entwicklungen zusammenhängen, beleuchtet ein Beitrag von Al Jazeera English. Darin erklärt NdM-Geschäftsführerin Konstantina Vassiliou-Enz, inwiefern etwa die AfD den unsäglich Begriff der “Lügenpresse” wieder mit in den öffentlichen Diskurs eingebracht hat und was die Ereignisse der Silvesternacht in Köln für bestehende
12Okt2016

Was tun gegen Hasskommentare?

So genannte Wutbürger*innen pöbeln in sozialen Medien und schreien lautstark in Mikrophone. Der Ton bei Auseinandersetzungen wird immer härter. Was kann man dagegen tun? Das Thema im WDR5-Tagesgespräch am 11.10.2016, bei dem Alice Lanzke von den Neuen deutschen Medienmachern mit den Anrufer*innen diskutierte. Die Sendung kann hier nachgehört werden.
09Aug2016

„Mit Humor kontern statt schweigen“: Presseschau zur #NoHateSpeech-Kampagne

Im Internet, besonders in sozialen Netzwerken, wird beleidigt, bedroht und gepöbelt – häufig unter dem Deckmantel anonymer Nutzernamen. Die vom Bundesfamilienministerium geförderte Kampagne „No Hate Speech“, mit der gleichnamigen Webseite, macht sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Hass im Internet stark. Konstantina Vassiliou-Enz, Geschäftsführerin des Vereins Neue Deutsche Medienmacher (NDM), der die weltweite Initiative des Europarats in
PRESSEMITTEILUNG VOM 26. Juli 2016 Am Freitag, den 22. Juli, dem fünften Jahrestag des Anschlags von Utøya, startet die Kampagne des #NoHateSpeech Movements in Deutschland mit einem wirkungsvollen Online-Flashmob: Der Hashtag #NoHateSpeech landete den ganzen Tag über auf Platz 1 der Twittertrends, mehr als 650.000 Internetnutzer*innen wurden direkt erreicht und eine unmittelbare Reichweite von 250.000 User*innen allein bei Facebook sorgte dafür, dass die Botschaft sich rasend schnell verbreitete:
 

Wir sind laut, wir sind viele, wir sind gegen Hass im Netz. Kontern statt schweigen! #NoHateSpeech

Zahlreiche Unterstützer*innen posteten und tweeteten gleichzeitig über #NoHateSpeech, von Politiker*innen wie Kathrin Göring-Eckhard, Petra Pau oder Winfried Kretschmann, über Bloggerinnen wie Anne Wiezorek, Aktivisten wie Raul Krauthausen, bis zum Deutschen Journalisten-Verband, den Krautreportern und verschiedenen Bundesministerien. Die Bundesregierung nutzt www.no-hate-speech.de Sogar die Bundesregierung hat auf ihrem Facebook-Account für #NoHateSpeech geworben, bediente sich gleich der Konter-Instrumente auf der neuen Website no-hate-speech.de und setzte auf ihrer Facebook-Seite Memes aus dem #NoHateSpeech Konter-Baukasten ein. Mit www.no-hate-speech.de kontern statt schweigen Auf der Website www.no-hate-speech.de wird es jedem leicht gemacht sich der Hetze im Netz entgegenzustellen. Mit Memes, Sprüchen, Videos und mit Informationen zu allem, was man über Hate Speech wissen muss. Darüber hinaus sind dort alle Organisationen versammelt, die sich in Deutschland schon lange gegen Hass und Hetze online engagieren. Die Website wurde am Freitag, 22. Juli, auf einem internationalen Jugendgipfel im Kloster Eberbach mit Europaratsbotschafterin Anne Brasseur vorgestellt. In der Presse hat die #NoHateSpeech-Kampagne großes und durchgehend positives Echo gefunden. Pressekontakt: Konstantina Vassiliou-Enz und Sami David Rauscher, 030-269 472-31 Das No Hate Speech Movement ist eine Initiative des Europarates, wird in Deutschland vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom Neue deutsche Medienmacher e.V. koordiniert.

Pressemappe zum Download (PDF)

Presseschau (Auswahl):

Print / Online Radio
  • Deutschlandradio
  • rbb kulturradio
  • Fritz Radio Trackback
  • hr info
  • WDR 3 Kultur am Mittag
    #NoHateSpeech Online-Flashmob: Fulminanter Start der Kampagne gegen Hass im Netz
30Jun2016

Hass ist keine Meinung: Neue deutsche Medienmacher stellen Kampagne gegen Hate Speech vor

“Gemeinsam können wir zeigen: Wir sind viele, wir sind vielfältig und wir haben die besseren Argumente”: Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, fand optimistische Worte bei der ersten Sitzung des Nationalen Komitees zur Umsetzung des No-Hate-Speech-Movements des Europarats in Deutschland. Bei der Bewegung gehe es darum, das Engagement, das jetzt schon auf der Straße
09Mai2016

“Sprache ist immer politisch”: Interview mit Daniel Bax in der “drehscheibe”

Im Interview mit dem Magazin “drehscheibe. Aus Lokalredaktionen für Lokalredaktionen” spricht NdM-Vorstandsmitglied Daniel Bax über unser Glossar, die Problematik von Begriffen wie “Flüchtlingswelle” oder “Asylant” und die Arbeit der Neuen deutschen Medienmacher. Das Interview ist leider nur Abonnent*innen der “drehscheibe” zugänglich, lohnt für diese aber in jedem Fall einen Blick.
09Mai2016

Offener Brief zum Integrationsgesetz: “Dieses Gesetz spaltet”

Das “Integrationsgesetz” ist ein Rückschritt in die 80er Jahre – warum wir einen “Integrationsvertrag für Alle” als neuen Gesellschaftsvertrag brauchen und kein Gesetz, das uns in die Spaltungen der Vergangenheit zurückführt – auch wenn diese so schön übersichtlich waren, erklärt der offene Brief, der vom “Rat für Migration” sowie “DeutschPlus – Initiative für eine plurale
18Apr2016

Berichterstattung ohne Klischees und Stereotype: Praxis-Tipps für Journalist*innen

Nicht nur in den Diskussionen über Flüchtlinge, Zuwander*innen und die deutsche Flüchtlingspolitik werden in den Medien oft Klischees und Stereotype verwendet. Wenn es um Menschen mit Migrationshintergrund geht, ist es als Journalist*in wichtig, fair und ohne Vorurteile zu berichten. “nrwision” hat Sheila Mysorekar, Vorsitzende der Neuen deutschen Medienmacher, dazu interviewt, wie eine diskriminierungsfreie Berichterstattung funktionieren
09Mrz2016

Kritik an WDR-Plänen reißt nicht ab

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat in seiner Ausgabe vom 4. März ausgiebig aus der Stellungnahme der Neuen deutschen Medienmacher zur Umstrukturierung des Funkhaus Europa-Programms zitiert.
03Mrz2016

Hadi tschüß, Funkhaus Europa? Stellungnahme der Neuen deutschen Medienmacher

Kürzungen zurück nehmen, Migrantenquote einführen Eine „Programmreform“ nennt der Sender seine geplanten Kürzungen bei den muttersprachlichen Sendungen und im Musikprogramm. Mit der Einführung einer täglichen, halbstündigen Sendung für geflüchtete Menschen versucht er, der Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen. Doch neue Angebote für Geflüchtete dürfen nicht gegen etablierte Angebote für alteingessene Einwanderergruppen ausgespielt
01Mrz2016

“Auch wir sind besorgte Bürger”: Der 2. NDO-Bundeskongress in der Presse

Über 100 Organisationen aus ganz Deutschland kamen am 26. und 27. Februar zum 2. Bundeskongress der Neuen deutschen Organisationen zusammen, um Ideen für Deutschland im 21. Jahrhundert zu entwickeln. Ausführlich berichtet etwa “Der Tagesspiegel” über den Kongress und stellt fest: Die Neuen deutschen Organisationen werden immer mehr. Auch Deutschlandradio Kultur begleitete den Kongress und geht
25Jan2016

Niemand wird zu schlechtem Journalismus gezwungen

Felix Stephan kommentierte am 22. Januar 2016 auf ZEIT Online die Debatten im die Berichterstattung zu geflüchteten Menschen in Deutschland und erwähnt hierbei unseren Vorschlag, den kulturellen Hintergrund bei Straftätern stets zu nennen: http://www.zeit.de/kultur/2016-01/wdr-claudia-zimmermann-medien-rheinische-post
21Jan2016

Wenn, dann die Religionszugehörigkeit aller Straftäter nennen: Unsere Stellungnahme im MiGAZIN

Seit den Kölner Silvester-Übergriffen wird darüber diskutiert, ob Herkunft und Religionszugehörigkeit von ausländischen Straftätern genannt werden sollen. In einer Stellungnahme hat der Vorstand der Neuen deutschen Medienmacher betont, warum es gerade jetzt wichtig für Journalist*innen ist, sich an den Pressekodex zu halten. MiGAZIN hat das Statement aufgegriffen.
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